ESC-Siegerin Sertab Erener soll als Pausenact beim ESC 2024 in Malmö auftreten

Foto: Instagram @sertaberener

21 Jahre nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest 2003 in Riga könnte die türkische Sängerin Sertab Erener (Aufmacherbild) wieder auf die ESC-Bühne zurückkehren. Wie sie in den Sozialen Medien gesagt haben soll, sei sie für den Pausenact vom schwedischen Fernsehen SVT angesprochen worden. Demnach wolle sie dort eine neue Balladen-Version ihres Siegersongs „Everyway That I Can“ präsentieren.

Die damals 39-jährige gewann am 24. Mai 2003 mit denkbar knappem Vorsprung vor Belgien und Russland das erste Mal für die Türkei den Eurovision Song Contest. Der Song wurde von Demir Demirkan geschrieben. Im Nachgang zum ESC erreichte er in mehreren Ländern den ersten Platz der nationalen Charts, so etwa in Schweden, Griechenland und natürlich der Türkei. In anderen Ländern reichte es für einen Top10-Platzierung.

 

Die Türkei hat zuletzt im Jahr 2012 am Eurovision Song Contest (ESC) teilgenommen. Damals gewann in Baku Loreen mit „Euphoria“. Der türkische Vertreter Can Bonomo erreichte mit seinem Titel „Love Me Back“ den siebten Platz und platzierte sich damit direkt vor dem deutschen Roman Lob. Seitdem hat die Türkei nicht mehr am ESC teilgenommen.

Als Gründe dafür wurden politische und kulturelle Kontroversen sowie Unzufriedenheit mit dem Abstimmungssystem des Wettbewerbs genannt. So gesehen könnte der nun geplante ESC-Auftritt vielleicht neue Begeisterung in der Türkei für den Song Contest wegen. Denn Sertab Erener ist auch nach Jahrzehnten im Musikgeschäft eine feste Größe in der Türkei und hat viele Fans auf der ganzen Welt. Ihr Auftritt in Malmö zumal mit dem Klassiker „Everyway That I Can“ in neuer Form dürfte auch in der Türkei für Aufsehen sorgen.

Sertab Erener wurde 1964 in Istanbul geboren und begann ihre musikalische Karriere in den späten 1980er Jahren. Ihre Musik ist vielseitig und umfasst eine breite Palette von Stilen, darunter Pop, Dance, Folk und elektronische Musik. Mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrer Bühnenpräsenz begeistert sie ein breites Publikum.

Neben ihrer erfolgreichen Musikkarriere ist Erener auch als Botschafterin für verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen tätig und setzt sich aktiv für Menschenrechte und Umweltschutz ein. Sie hat auch an verschiedenen kulturellen Projekten teilgenommen und sich für die Förderung der türkischen Kultur im Ausland eingesetzt.

Wie findest die Einladung von Sertab Erener als Pausenact zum ESC nach Malmö? Könnte das der Anstoß für eine erneute Teilnahme der Türkeit am Wettbewerb sein? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.



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78 Comments
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Mich@
Mich@
2 Jahre zuvor

Na da freu ich mich😍😍😍 Hoffe, es kommt dazu

sam
sam
2 Jahre zuvor

OT:
Der Armenische Beitrag für den ESC 2024 wird übrigens morgen veröffentlicht.

Last edited 2 Jahre zuvor by sam
Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  sam

Gibt es eine Uhrzeit?

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

9.30 Uhr auf dem offiziellen ESC-YouTube-Kanal …

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Interessant, kann mir aber nicht vorstellen, dass Erdogan zurück will. Einer meiner besten ESCs, ich war in Zagreb, hatte online nen Buddy organisiert, wir texten immer noch ein paar mal im Jahr.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Von all den ethnischen ESC-Shake-Shake-Nummern der mittleren 00er-Jahre ist „Everyway That I Can“ mMn am besten gealtert. Und ganz generell fehlt mir die Türkei beim ESC sehr, weil sie häufig innovative und musikalisch hochwertige Beiträge beigesteuert hat (man denke nur an „Bana Bana“, Kayahan, S. Pakers 2 Beiträge, Mor ve ötesi oder manGa), aber ich kann mir eine Rückkehr zum ESC nicht vorstellen, solange Herr Erdogan mit anti-Europa-Rhetorik Politik macht.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Ich denke vor allem immer wieder fasziniert an Athena zurück, die zwar 2004 sogar 4. wurden, aber dem ESC trotzdem um Jahre voraus waren.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Stimmt. Zunächst hatte ich hinter manGa auch noch ein etc. gesetzt, aber dann fand ich, dass das nicht besonders elegant aussah.

Angelo
Angelo
2 Jahre zuvor

Ist mir ABBA aber lieber

Marc Stoeringer
Marc Stoeringer
2 Jahre zuvor
Reply to  Angelo

Das stimmt

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Oh, da freu ich mich und bin arg gespannt, wie sie als nun 60jährige diese flotte
Ethno-Nummer präsentieren wird. Mein Gott, war das 2003 spannend.

Toller Pausenact mit Blick über die Grenzen, danke SVK. 🙂

Die derzeitige Politik in der Türkei passt momentan nicht zum ESC, tut sie in
manch anderen Ländern auch nicht, aber die sind ja nicht gegangen.

Um die Musik tut es mir wirklich, wirklich leid, das waren oft so tolle Beiträge.
Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

60 … wow … jetzt fühle ich mich auch alt. Aber gut … nach diesem Mai werde ich dann tatsächlich auch mehr ESCs als Peter Urban hinter mir haben. 😮

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

die hat in der Türkei noch des öfteren mittlere Hits. Hat den Übergang ins Streamingzeitalter ganz gut geschafft. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass man sie in Malmö wirklich sehen wird.

Klar ist, dass die Türkei erst wieder am ESC teilnehmen wird, wenn dort liberalere Kräfte beim betreffenden Sender das Sagen haben.

Interessant ist, dass es in der Türkei in der Spitze keine Nachfrage mehr nach internationaler, d.h. ausländischer Musik gibt.

In den türkischen Youtube Top 100 ist nur die uralt Kamelle ‚Happy Nation‘ von Ace of Base, als einziges nicht-türkischsprachiges Video vertreten (#98).

In den Spotify Türkei Charts ist ausgerechnet als einziger ausländisch/fremdsprachiger Act ein Rapper aus Russland (auf #198) vertreten. Niemand aus EU/UK, niemand aus USA, niemand aus Südamerika, niemand aus Asien, niemand aus Afrika in den Top 200…
Sertab liegt mit ‚Olsun‘ auf #99. Top 200 sind 99,8% aller Streams türkischsprachig…war auch schon öfters 100%.

Obwohl die türkischen Musikkonsumenten ausländische Musik streamen können, machen sie es nur in vergleichsweise kleiner Zahl. Das hat Gründe.

Könnte man sich fragen, ob wer beim ESC richtig ist, der so einen nach innen gerichteten musikalischen Blick hat (im Vergleich zu anderen Ländern wohlgemerkt). Über den Tellerand gucken ist da nicht. Denen reicht, was sie zu Hause haben.

Einen ganz kleinen Radiohit in Istanbul hat übrigens Paul Wetz mit ‚Ode An Den Bass‘.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Spannend. Das wusste ich alles nicht, merci. Schon verrückt, erdogan scheint seine untertanen im griff zu haben

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Habe mal geschaut, wie es kommt, dass ein allgemein weitestgehend vergessener Hit von Ace of Base nach 31 Jahren plötzlich wieder chartet. Die wenig überraschende Antwort: TikTok.

Anscheinend seit Januar ein kleiner Trend:
– Videoaufnahmen von Polizei-/Armee-Sondereinheiten, die gerade ein Gebäude stürmen, nehmen (wichtig: nix anderes!)
– Aus einem unerfindlichen Grund „Happy Nation“ drunter legen (wichtig: nix anderes!)
– Low-key viral gehen

Da gibt es gleich ein Dutzend unterschiedliche Videos, die nach diesem Rezept 100.000 bis 800.000 Likes gesammelt haben.
Diese Generation ist irgendwie ein einziger Mindf*ck.

HELMIE
HELMIE
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Hallo, in den türkischen Shazam-Top 100 sind noch ein paar mehr ausländische Songs drin, weiß aber nicht wie bedeutend diese Charts sind.
22. Kim Petras 34. Herb & Sofiya Nzau 36. Imany 40. Ace of Base 46. Edward Maya 70. Disturbed 75. Bennett 80. Benson Boone 89. George Michael 91. Stromae 92. Rammstein 94. Avicii
Ich fänd’s cool, wenn die Türkei wieder mitmachen würde. Es gibt da soo viele tolle Interpreten.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Cool, gefällt mir gut. War sehr glücklich darüber, das Sertab Erener den ESC gewonnen hat.
Aus musikalischer Sicht fehlt mir die Türkei schon sehr, muss ich ehrlich sagen.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Auf alle Fälle eine positive Geste mit zusammenführender Symbolik. Die EBU ist nach der diesjährigen Boykottgefahr sicher bedacht, Hände auszustrecken und die Nationen wieder zusammenzubringen.

Australien begann seinen damaligen Einstieg in den ESC übrigens auch mit einem Gastauftritt.

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor

Erdowahn und nichtbinäre ESC-Teilnehmer??
Willkommen im Reich der Illusionen …

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstantin

Na dann vielleicht in 4-5 Jahren, wenn er weg ist. Seinen Rücktritt hat er ja angekündigt, die Frage ist nur ob die Nachfolge unbedingt besser wird.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Ein positives Zeichen und auch ganz im Sinne des ESC. Er verbindet Völker durch Musik.

Forest
Forest
2 Jahre zuvor

Herrlich, war vor etlichen Jahren auf einem Konzert in Berlin von ihr.

Die hat richtig gute Lieder.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Kaum zu glauben, daß Sertab dieses Jahr 60 wird. Intervallact ja, aber die Türkei sollte dem ESC weiter fern bleiben. Erst wenn Erdoğan tot und die radikale AKP entmachtet ist, darf sie wieder zum ESC zurück

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Sag doch gleich, dass du die Türkei nicht mehr dabei haben willst, das braucht man nicht verklausulieren.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Wolfgang Groß

Was verkausalisiert matty? Was er schreibt ist ganz genau richtig.

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Nö.

Geri
Geri
2 Jahre zuvor
Reply to  Luomubanaani

Auch nee

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Bleibt mal alle ruhig, auch wenn Matty ab und zu mal aneckt mit seiner Meinung, muß ich ihm hier doch Recht geben. Grund ist das nicht irgendwelche Fans den Song für ein Land zum ESC schicken, sondern die Öffentliche Fernsehanstalt des Landes.
Wie ihr sicher wisst ist der aktuelle Präsident nicht gerade EU freundlich und alles was damit zusammenhängt. Das bedeutet einfach , solange er Präsident bleibt und auch die öffentliche Fernsehanstalt auf seinem Kurs ist ,sehe ich keine Chance das die Türkei zum ESC zurück kehrt.

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Matty schrieb „darf“ und wenn man das an mangelnder demokratischen Strukturen beim Sender ausmachen würde, dann hätte Polen, Ungarn, Aserbaidschan etc. nicht teilnehmen dürfen. Oder in den 80ern Jugoslawien, da fällt bestimmt noch mehr ein.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Luomubanaani

In den 60ern und 70ern Spanien, Portugal und Griechenland … Spanien war während der Franco-Diktatur sogar Gastgeber 1969.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Gastgeber Russland nicht zu vergessen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Luomubanaani

Das „darf ‚ könnte genausogut aus der Sicht der Türkei gemeint sein. Dann wäre mein Ansatz richtig.
Wie wir sehen gibt es viele Meinung und keine ist die „richtige“.

Jeder soll es so sehen wie er will. Jeder sollte dazu hier auch seine Meinung äußern dürfen solange sie nicht beleidigend ist oder aufruft zur Gewalt.

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Sorry, aber ich finde es doch sehr grenzwertig, eine Wiederteilnahme der Türkei mit dem Tod Erdogans zu verknüpfen. Meinung hin oder her.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Wolfgang Groß

Mit gefällt es auch nicht, nur hat er halt die Zügel in der Hand und bestimmt was gemacht wird. Ich weiß nicht ob die türkische Bevölkerung überhaupt beim ESC mitmachen will. Momentan wird ja die Teilnahme vom öffentlichen Fernsehen nicht gefördert.

Last edited 2 Jahre zuvor by Rainer Knuth
Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Wie gut, dass Du das nicht bestimmst 😏

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Nicht mein Lieblings-ESC-Siegersong, aber trotzdem ein schöner ESC-Siegersong.

Sertab Erener hätte es verdient. Schon im Jahr 2003, als sie den ESC in Riga gewann, war ihr damaliger Song in der Türkei sehr umstritten, da schon damals konservative Polittiker (m/w/d) der Türkei sich darüber echauffierten, weil sie „Everyway That I Can“ auf englisch gesungen hat und nicht auf türkisch.

Daran änderet auch ihr ESC-Sieg nichts. In ihrer Heimat der Türkei hat sie niemals die Anerkennung bekommen, die sie nach ihrem ESC-Sieg verdient (gehabt) hätte.

Eine tolle Idee ! 😀

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor

Everywhere that i can gehört zu meinen absoluten Lieblingssongs aller Zeiten. Der erste ESC Siegertitel, den ich geil fand.

Geri
Geri
2 Jahre zuvor

Die Taenzerinnen waren besser

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

Ich habe mich damals sehr gefreut für die Türkei, dass es nach nur 24 Versuchen 2003 dann endlich geklappt hat mit dem Sieg. Was soll ich sagen, ich gönne es den Ländern, die noch nie gewonnen haben, ein kleines bisschen mehr. 🙃

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Dina

Ich gönne es diesen Ländern auch, nur war ich in diesen Jahren betrübt, dass sowohl die Türkei als auch Griechenland als auch Finnland, bei denen über die Jahre so viele Titel unterbewertet worden waren, mit Beiträgen gewannen, die mir weniger bzw. gar nicht (Finnland) gefielen. Nach Sertab Ereners Sieg kam aus der Türkei fast nichts mehr, was meinen Geschmack traf.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Micha
Micha
2 Jahre zuvor

2003, was für ein tolles ESC Jahr.
Ich habe den belgischen Titel von Urban Trad, in Fantasiesprache, geliebt.
Dann ist es doch knapp die Türkei geworden.
Trotzdem freu ich mich, sie mal wieder zu erleben.
Urban Trad war im Jahr 2003 mMn klar besser und seitdem für mich der herausragendste Titel aus Belgien!

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

Und der Dreikampf an der Spitze … legendär.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

2003 mochte ich alle TOP 3-Beiträge, was sehr selten vorkommt. Noch lieber mag ich allerdings Frankreich und Österreich. So, und jetzt bin ich mal gespannt, ob ich dafür Applaus und Liebe von all jenen bekomme, die sich so echauffieren, weil ich Kaleens musikalischen Serviervorschlag nicht mag … 😎

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Du bist ein Monster! Karleen kann sicher sehr gut singen, so wie Pia Maria. Ich finde es auch null nepotistisch, dass die die Frau vom Dietmann ist.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Russland fand ich 2003 ganz schrecklich. Bin froh, dass sie mit dem Gekreische nicht gewonnen haben. Die Türkei hat mMn hochverdient gewonnen, Belgien fand ich auch schön. Österreich fand ich auch ganz witzig. Überhaupt war 2003 alles in allem ein starker Jahrgang, meiner Meinung nach.🙂

Geri
Geri
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

Unvergessen
Klane haserln

eurovision-berlin
eurovision-berlin
2 Jahre zuvor

… dann könnten sie ja Dima Bilan auch noch einladen.

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Geht nicht: Bei dessen Gepäckkontrolle schlägt evtl. der Drogenhund Daueralarm, weil das mal „zufällig“ neben kontaminierten Gegenständen lag.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Bei mir hat aus dem jahr 03 nur „weil der mensch zählt“ überlebt. Der beste esc-text aller zeiten

Geri
Geri
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Alfi konnte aber ueberhaupt nicht singen
Glaube Petra Frey haette besser abgeschnitten

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Geri

Eines der wenigen beispiele, wo “ nicht singen können“ sehr passend zum song ist.

Kla-VIE
Kla-VIE
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Österreich hatte damals noch dazu den Death-Slot 2; war dennoch Top Ten. Hammer! Das war einer von Österreichs kultigsten Beiträgen. Chapeau!
https://youtu.be/ojDYHGnKSGM?si=CGwQbtCB02OwV8j8

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

Ich schließe mich dem an, was viele hier in Punkto Musikmarkt Türkei und Top 200 gepostet haben – die Türken sind momentan so dermaßen patriotisch eingestellt, dass die Musik vom ESC dort keinen Platz hat.
Die EBU hätte eher einen kanadischen oder afrikanischen Act einladen sollen. Schaut Euch nur mal an, wie viele afrikanische YouTuber dort auf die aktuellen ESC Songs mit Begeisterung reagieren.
Klar freue ich mich auch auf Sertab Erener – aber ich bin ja auch kein Türke.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

die Charts zeigen natürlich nur die Spitze. In der Türkei sieht man nur einen Ausschnitt des Gesamtbildes. Top 200 ist geprägt vom Massengeschmack. Der ist in der Türkei „dörflich, kleinstädtisch mittelstädtisch Trabantenstadt“ geprägt. Dort lebt die Masse der jungen Leute. Die lebt nicht in Istanbul.

Wenn man sich zb den Radiosender Metro FM in Istanbul anschaut, ein sehr beliebter Sender, der sendet ein abwechslungsreiches Programm.
In den aktuellen Metro FM Top 40 findet man wenig Türkisches. Auf 11 Bennett, auf 18 Kim Petras, auf 23 Two Colours, auf 34 Cyril auf
#36 sogar nen deutschsprachiger Titel (Komm Tanzen, Ich Will Nicht von Stev Evo aus Italien). 4 von 40 aus Deutschland bzw von aus Deutschland stammenden Acts. Gibt’s in Paris, oder London, oder Mailand Haupt-Radiosendern nicht…

Metro FM ist eine große Senderkette. Kann scheints auf große Reichweite kommen, ohne groß türkische Musik zu spielen.

Metro FM #1 ist der französisch-kamerunische Rapper Yame mit Becane, ein französischsprachiges Lied…bekannt gemacht übrigens auch durch den aktuell ‚mächtigsten‘ deutschen Youtube Musikchannel Colors, gegründet und operierend in Berlin. In 8 Jahren zum Mega-Kanal aufgestiegen (aber letzte 12 Monate von 88 Videos nur 2 von Acts aus Deutschland).

Man muss also schon auch differenzieren.

Das Paul Wetz Spoti Profil übrigens zeigt die Stadt Istanbul auf Platz 5 mit immerhin über 50K Hörern.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

danke für die Infos Trevoristos ♥

Klasse
Klasse
2 Jahre zuvor

Ein symbolischer Türöffner für die Türkei 2025 ?

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor
Reply to  Klasse

ich glaube zwar, dass das nichts mit der Türkei 2025 wird – solange Erdogan dort am Steuer sitzt – aber persönlich würde ich mich über ein Comeback freuen.

Georg
Georg
2 Jahre zuvor

Ich finde dies eine sehr gute Idee. Man muss Zeichen setzen! Man sollte weitere ehemalige Sänger*innen/Bands von derzeit Nichtteilnehmerländern einladen. Für eine Botschaft „Wir vermissen Euch – kommt zurück zu Europa.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Georg

Singt Severine noch?

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Ich fürchte, mit Sertab möchte man etwas aus good ol‘ days beschwören, das es so nicht mehr gibt und auf absehbare Zeit nicht mehr geben wird.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Hach ja, 2003 war der erste ESC an den ich mich wirklich erinnern kann ihn geschaut zu haben. Weiß noch dass damals mein Onkel und meine Tante zu Besuch waren und wir denn dann angeschaut haben. Ich stand damals neben dem Fernseher und habe versucht die Songs nachzusingen und auch etwas zu tanzen. Das Problem war halt nur dass ich mit damals mit fast neun Jahren (habe im Juni Geburtstag) noch überhaupt kein Englisch konnte sodass irgendein unverständliches Kauderwelsch dabei rauskam, von meinen schon damals nicht vorhandenen Gesangskünsten rede ich gar nicht erst. 🤣

Sertabs Song war ganz in Ordnung, gehört aber nicht zu meinen Lieblingsgewinnern.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Macht nichts, Hauptsache man hat Spaß.🥳

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Solche Geschichten lese ich total gerne. 🙂
Eine meiner schönen (?) Erinnerungen stammt aus dem Jahr 1997: Ich hatte einige Tage vor dem ESC einen Spanier kennengelernt, der in BaWü Urlaub machte, und es hatte was Romantisches begonnen sich anzubahnen. Er rief dann an, als der ESC gerade begonnen hatte und fragte, ob ich ihn am Bahnhof in Mannheim abholen könne. Ich verneinte und stammelte eine mehr oder weniger überzeugende Ausrede. Das war es dann mit der sich anbahnenden Romantik. Man muss eben klare Prioritäten setzen. 😇

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

War eigentlich nur folgerichtig dass Belgien in dem Jahr mit einem Song in Fantasiesprache auf dem zweiten Platz gelandet ist, klang auch nicht anders als das was da aus meinem Mund gekommen ist. 😅

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Mein erster ESC war 20 Jahre früher (1983) und ich war 10.🙂

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

„… von meinen schon damals nicht vorhandenen Gesangskünsten…“

Hehe, dazu passte ja 2003 auch Jemini. 😉

Aber ein schöner Startjahrgang für Dich, mein erstes Mal war auch mit 8, aber schon 1975. 😀

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Witzig, bei mir war’s auch 1975 mit 8.

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
2 Jahre zuvor

aha, zwei Jungspünde, bei mir war es 1974, da war ich 13.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Ich bin 3 Jahre später dazugestoßen. 🥳

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Mein erster ESC live war 1981, da war ich 15 😱
Wir haben das nicht geschaut, weil mein Vater (TV-Bestimmer, das nicht mochte).
Ich hatte vorher eine #Achtung: Tonbandaufnahme (also nur Ton) vom Contest 1980 von meinem Opa, das hatte der irgendwie vom Fernseher mit Würfersteckerverbindung auf Bandmaschiene aufgenommen, der war immer ein bisschen crazy.
Ich hatte eine ältere Tonbandmaschiene von ihm, konnte das abspielen und war sofort begeistert.
Glücklicherweise habe ich dann von meinen Eltern zu Weihnachten einen s/w Fernseher für mein Zimmer geschenkt bekommen. Und 1981 war ich dann live dabei 😊

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFrank

PS kein Kasettenrecorder, sondern so‘n Monster
https://bandmaschinenseite.de/telefunken-magnetophon-201/

😂

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFrank

Klasse 😀

Marc Stoeringer
Marc Stoeringer
2 Jahre zuvor

Bitteeeee.🥳🥳

Siri_ESCFan
Siri_ESCFan
2 Jahre zuvor

Als Halbtürkin freut es mich sehr über die Tatsache, dass Sertab Erener eingeladen wurde aufzutreten. Ich persönlich habe keine zu hohe Erwartung auf eine Rückkehr der Türkei in den ESC.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
2 Jahre zuvor

Also, das ist einmal eine große Überraschung! Dafür, dass die Türkei schon so lange nicht mehr dabei ist, könnte dieser Auftritt auch ein Signal aussenden. Auch wenn ich nicht glaube, dass der ESC auch von TRT übertragen wird (das wird er aber, so weit ich weiß, schon länger nicht mehr).

Ich kann mich noch erinnern, wie ich 2014 bei einem Festival in Köln war, auf dem auch Sertab Erener auftrat. „Everyway That I Can“ war auch gleich der erste Song, bei dem aber auch ein männlicher Rapper dabei war – könnte Demir Demirkan gewesen sein. Und dieser Auftritt war für mich wie der berühmte Traubenzucker: Er ging direkt ins Blut.

Und dass dieser Song ein Hit wurde, wundert mich nicht: Sobald er beginnt, hält es mich kaum auf den Sitzen. In Deutschland hat es, trotz großer türkischstämmiger Gemeinde, nicht ganz für die Top 10 gereicht, aber Platz 12 war auch nicht schlecht. Und auch in der Schweiz war der Song mit Platz 17 durchaus erfolgreich – und das, obwohl die Eidgenossen 2003 nur zuschauen und nicht mit abstimmen durften. Nur in Großbritannien, da lief es mit Platz 72 nicht so gut – da war sogar Jemini besser!

Jetzt muss dieser Bericht nur noch bestätigt werden. Das könnte wirklich etwas Tolles werden in Malmö!

(Und ja, ich trage mit „Sanomi“ den Titel des zweitplatzierten Songs von damals im Namen…)

Kla-VIE
Kla-VIE
2 Jahre zuvor

Vielleicht sollten die Schweden auch Alf Poier als Pausenact engagieren. Weil der Mensch zählt ist aktueller denn je. Und klane Haserln ham immer noch spitze Naserln. 🙂

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor

Ich denke da kommen noch mehr ehemalige Gewinner hinzu. Das wird bestimmt wieder so ein Pausenact, mit diversen ehemaligen top Beiträgen.
Eine Pausenüberbrückung, die ich im übrigen sehr liebe, also das Ehemalige noch mal geehrt und ins Gedächtnis gerufen werden 👍🏻
Ok, außer Måns und der Ryback… die sind ja immer irgendwo dabei 😂
Bin gespannt.

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFrank

Und Ruslana darf auch gern zu Hause bleiben.