
Bereits zum dritten Mal konnte Österreich am vergangenen Samstag den Eurovision Song Contest gewinnen. Damit zieht das Land mit der Schweiz gleich, die seit letztem Jahr ebenfalls drei Siege verbuchen kann. Der große Unterschied ist jedoch: Basel war die erste Schweizer Stadt seit 1989, die den ESC ausgetragen hat. Die Österreicher*innen müssen für die letzte Austragung im eigenen Land gar nicht so weit zurück blicken.
„Erst“ vor elf Jahren konnte Conchita Wurst den ESC in Kopenhagen gewinnen, wodurch Österreich zuletzt 2015 den Wettbewerb ausgetragen hat. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, konnte nach JJs Sieg zunächst gar nicht richtig eingeschätzt werden – zumindest nicht von außen. Zwei ESCs innerhalb von elf Jahren zu organisieren klingt zunächst vor allem nach einer großen finanziellen Herausforderung.
Tatsächlich soll der ORF bis zum nächsten Jahr über 300 Millionen Euro einsparen, weshalb die potenzielle Austragung des ESC 2026 nicht gerade zum besten Zeitpunkt kommt. Schnell gab es aber Entwarnung von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, der klarstellte: Österreich wird den ESC 2026 definitv austragen. Doch schon taucht die nächste wichtige Frage auf, die die Fan-Community schon seit Samstag schwer beschäftigt: In welcher österreichischen Stadt wird der Wettbewerb organisiert?
Kurz gesagt: Bislang ist das noch absolut unklar. Die Bewerbungsphase für potenzielle Gastgeberstädte hat noch nicht begonnen und offizielle Einreichungen gibt es somit auch noch keine. Dennoch haben sich interessierte und passende Städte aus Österreich schnell zu Wort gemeldet und ihr Interesse bzw. Desinteresse bekundet. Eine ganz aktuelle Übersicht können wir daher heute präsentieren. Selbstverständlich können sich die Pläne der potenziellen Kandidaten jederzeit ändern.
Wien
Schon jetzt gehen viele Medien und Fans davon aus, dass der ESC 2026 endlich wieder in einer Hauptstadt stattfinden wird. Das ist in den vergangenen sechs Ausgaben nicht der Fall gewesen, könnte aber nächstes Jahr wieder soweit sein, falls Wien den Zuschlag bekommt. In der österreichischen Hauptstadt wurde JJ übrigens am Flughafen nach seinem Sieg von tausenden Fans empfangen (siehe oben). Wie bereits angesprochen, gibt es für Wien einen großen Vorteil: Die letzte ESC-Erfahrung liegt nicht weit zurück. Zudem hat Bürgermeister Michael Ludwig geäußert, dass Wien bereit wäre, 2026 Gastgeber zu sein.
Ein großer Vorteil sei demnach auch die Modernisierung der Wiener Stadthalle, die extra für den ESC 2015 vollzogen wurde (siehe unten). Zudem will die österreichische Hauptstadt mit ihrer Infrastruktur punkten. Auch JJ hat sich auf der Sieger-Pressekonferenz bereits für Wien als Gastgeberstadt ausgesprochen, da dort sein Freund lebt, was für ihn praktisch ist. Die Stadthalle bietet insgesamt für über 16.000 Menschen Platz.
Innsbruck
Doch auch der Westen Österreichs hat bereits großes Interesse bekundet: Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber hat offenbar direkt nach JJs Sieg mit den Planungen für die Bewerbung beim ORF begonnen. „Österreich ist größer als nur Wien“, wird Anzengruber bereits zitiert und hat mit einem Tourismusverband und den Betreibern der Innsbrucker Olympiahalle schon Pläne entworfen. Die Olympiahalle bietet Platz für 12.000 Personen.
Graz
Auch Graz hat sein Interesse angemeldet. Demnach ist laut ersten Informationen sogar eine politische Initiative zur Unterstützung geplant, die bei der Grazer Bewerbung für die ESC-2026-Ausrichtung helfen soll. Die dortige Bürgermeisterin Elke Kahr sagte jetzt, dass die Stadt weiß, wie Großveranstaltungen funktionieren, dennoch muss zunächst abgewogen werden, ob die Austragung finanziell stemmbar wäre. Die dortige Stadthalle hat Kapazitäten für 11.000 Personen.
Wels (mit Linz)
Einen interessanten Vorschlag gibt es aus der Stadt Wels. Der dortige Bürgermeister schlägt vor, den ESC 2026 in der neuen Messehalle zu veranstalten, die allerdings erst im März, also zwei Monate vor dem ESC, fertig gestellt wird. Unterstützung soll es bei der Welser Austragung aus Linz geben. Inwiefern eine Doppel-Austragung realistisch ist, wird sich noch zeigen. Eine ähnliche Idee gab es auch letztes Jahr im Schweizer Bewerbungsprozess, als sich Biel und Bern gemeinsam beworben haben, allerdings nicht in die engste Auswahl kamen.
Oberwart
Die kleinste Stadt, die bislang ihr Interesse an der Austragung im kommenden Jahr bekundet hat, ist Oberwart. Gerade einmal knapp über 8.000 Menschen leben hier. Dennoch möchte man sich für den ESC im eigenen Land bewerben. Oberwart liegt nahe der ungarischen Grenze im Burgenland.
Keine Bewerbung
Weniger euphorisch ist man dagegen in Salzburg. Bürgermeister Bernhard Auinger hält es sowohl finanziell als auch logistisch für schwierig, den ESC 2025 in seiner Heimatstadt zu veranstalten. Die dortige Messearena ist laut seiner Aussage keinesfalls über sechs Wochen hinweg nutzbar. Auch Klagenfurth hat bereits abgewunken und geäußert, eine Austragung 2026 sei für die Stadt „einfach nicht möglich“.
Welche Städte sich am Ende wirklich beim ORF bewerben und welche im Endeffekt das Go bekommt, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Erst im Spätsommer soll es eine finale Entscheidung zur ESC-Gastgeberstadt 2026 geben. Wir haben bereits in unserer ESC kompakt LIVE Aftershow am Sonntag nach dem ESC-Finale unter anderem auch über potenzielle Gastgeberstädte in Österreich gesprochen (siehe oben).
Welche Stadt soll den ESC 2026 Deiner Meinung nach ausrichten? Wo in Österreich würdest Du nächstes Jahr im Mai gerne sein, um den ESC live vor Ort zu feiern? Schreib’s uns gerne in die Kommentare.
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Das ESC-Kompakt Orakel namens Timo 😉 sagt: ESC 2026 in Graz oder Wien. 😀
Ich schwimme mal wieder gegen den Strom und sage Innsbruck.
Ich bin für den Dachstein, ich will mal die Aussicht da oben genießen und dabei nicht in einer Wolke sein wo man nur 1 Meter weit sehen kann. 😂😂😂
Ich würde es eigentlich begrüßen, wenn der Trend, den ESC nicht in den Hauptstädten auszutragen, weitergeführt wird. 😅 Daher bin ich auch eher Team Innsbruck oder Graz – auch wenn Wien 2015 natürlich trotzdem toll war.
Ein blindes Huhn findet auch Mal ein Korn. 😀
Absolut.
Hat er sich wenigstens auch schon dazu geäußert, ob für Italien dann Annalisa oder Giorgia das Publikum in Tiefschlaf versetzen darf, oder kann er sich mal wieder nicht entscheiden? 🇮🇹
😂 😂 😂 Das kommt noch.
Für mich bleibt Wien der Favorit. Aber Innsbruck und Graz sind ja auch bestimmt sehr schön.
Könnte man es nicht so machen, das die beiden Halbfinals in Innsbruck und Graz stattfinden, während das Finale dann in Wien stattfindet. So müsste eine Stadt nicht die Kosten tragen.
Sorry, aber das wäre ein logistischer Albtraum.
Halte ich auch für keine gute Idee. Von der schwierigen Logistik mal abgesehen, bin ich kein Fan davon, die Delegationen quer durchs Land zu schicken (wäre sicher auch das falsche Signal, was den Klimaschutz angeht😉)
Wie will man das bitte organisieren?? Sollen die dann alle zwischen den Proben herumfahren???😅
Und in 3 Hallen die aufwendige Technik etc – na klar, wird billiger dadurch ….. 🤪
Egal wo, Hauptsache die Wurst bleibt so weit wie möglich außen vor
Die Wurst wird doch nächstes wie ein Phoenix aus der Asche steigen. 🤓🤓🤓
Eine grauenhafte Vorstellung. 🤭
Ich will auch nicht, das sich wieder alles um die Wurst dreht.
Conchita muss alle drei Shows moderieren. Ich würde es so feiern!
Mir reicht wie sie den luxemburgischen Vorentscheid versaut hat.
Ich wäre ja für Oberwart 😁
Die Hallen in Innsbruck und Graz scheinen ja groß genug zu sein, aber haben die auch die technische Ausstattung? Weiß das jemand?
Also in Innsbruck in der Olympiahalle habe ich immer meine Uniprüfungen geschrieben, die technische Ausstattung zur „Schummelkontrolle“ war gut, sonst eher nicht alles auf dem neuesten Stand.
Ok gut zu wissen, falls ich da auch mal studieren werde 🤣
Laut mehreren Artikeln ist wollen wohl einige Städte Aufmerksamkeit. Effektiv ist nur Wien und Innsbruck möglich. Graz hat kein Geld. Oberwart ist zu klein. Wels zu unsicher, weil die Halle erst fertig werden muss.
Das Land Tirol will auch kein Geld beisteuern für einen ESC in Innsbruck also bleibt am Ende nur Wien. Wien wäre auch am unkompliziertesten
Also nach Millstreet 🐴 und Basel 🐮 kommt doch wirklich jede
Hundertseelengemeinde in Frage …
Und falls der ESC irgendwann tatsächlich auch mal wieder in
Deutschland stattfinden sollte, bin ich jetzt schon für Otterstadt! 🦦
Ähm, Basel ist die drittgrößte Stadt der Schweiz, das mit einem Kaff mit 1700 Einwohnern zu vergleichen hinkt doch extrem.
Das ist bestimmt ironisch gemeint.🙂
Ich war in beiden Fällen live vor Ort, der Vergleich hinkt keineswegs
(von der nahöstlichen Beflaggung in Basel einmal abgesehen – die
Palästinafraktion war in Millstreet noch nicht vertreten, sondern hat
ihre Liebe zum Contest erst wesentlich später entdeckt) … 💣 😍😻
Wie gesagt, 1700 gegen 176 000 Einwohner, das ist Äpfel mit Birnen vergleichen.
🍏🤔 Könnte ungefähr hinkommen, daß ich 1700
von den 176000 persönlich begegnet bin … 🤗🍎
Otterstadt – Also Berlin?
Berlin bitte mit einer Olympiabewerbung, bei der nicht gekleckert,
sondern geklotzt wird, und deutscher ESC-Austragungsort erster
Wahl selbstverständlich die Joy-Town Mannem mit der SAP Arena!
🟥🟧🟨🟩🟦🟪
Ich bin für Göteborg. Ups, Schweden hat ja gar nicht gewonnen 🙃
Wen ich mir so meine große Deutschlandkarte ansehe, wären Innsbruck und Wels (mit Linz) nicht weit weg von der deutschen Grenze. Wien wäre auch ganz schön ziehe teilweise in Erwägung da mal Urlaub zu machen. Graz wäre auch interessant.
Wien ist ne ganz tolle Stadt. Der Prater ist wundervoll.
Ein ESC im Wien wäre natürlich schön schön, allerdings ist die letzte Austragung auch noch nicht besonders lange her.
Innsbruck wäre da etwas kleiner, aber ohne Frage auch ein schöner Austragungsort.
Am wahrscheinlichsten erscheint wohl Wien, einfach weil das Interesse groß ist und die ESC-Erfahrung schon vorhanden ist.
Die anderen Städte würde ich aber auch noch nicht ganz ausschließen.
Basel hat den Job dieses Jahr ja wundervoll erledigt meiner Meinung nach, da passte der ESC aber auch einfach gut in die Stadt.
Es ist aber auch schon ziemlich besonders, dass die Austragung des ESC jetzt quasi zweimal hintereinander in die Berge wandert. Das hatte man bis jetzt auch noch nicht so oft würde ich jetzt mal vermuten.
In Bergen war er auch schon mal. 😉
„In die Berge wandert“: schön! 🙂
Also ich fand denn ESC in Basel dieses Jshr an vielen Stellen eine logistische Katastrophe.
Klar Basel zu wählen war ein guter Schachzug aber, die Planung bitte: Essen und Trinken bitte nur intern und zu doppelten Franken als üblich ( absolut unverschämt für ein Hauch Kaiserschmarrn mit nen Klecks Soße 12 Franken ernsthaft)
Schlangen überall ohne Sinn und Verstand und nach dem Abend mit dem Bus dort weg zu kommen , Lebensaufgabe – ich stand 45 min inmitten hunderter Mitmenschen ( Platzangst fehl am Platz ).
Und viele Mitarbeiter kannten sich auch auf dem Gelände nicht aus – ein Sicherheitsmitarbeiter sollte schon doch das Gelände kennen.
Also Innsbruck wäre doch fein. Wien hatten wir ja schon 2015. In der Tiroler Landeshauptstadt erwarten uns die grandiose Bergkulisse, Kunst und Kultur und gutes Essen. Da würde ich doch glatt versuchen ein Ticket zu ergattern.
Ne Wien einfach beste Stadt!
Ich warte noch drauf das der Leutgeb verzweifelt irgendwo was auf ne Wiese hinzimmern will, um abzukassieren 🤣
Persönlich wäre Wien ganz praktisch, aktuell hat Flughafen LEJ eine Direktverbindung nach VIE 🙂 🙂 🙂
Es wird auf Wien oder Innsbruck hinauslaufen. Salzburg will nicht, alle anderen Städte sind für einen modernen ESC nicht gerüstet. Es muss ja nicht nur eine entsprechend große Halle geben, sondern auch Verkehrsinfrastruktur und genügend Hotelzimmer/Ferienwohnungen für die Presse und Fans. Da kommen in vielen Ländern nur ein-zwei Städte in Frage, nur waren die letzten Austragungsländer (Israel, Niederlande, Italien, Großbritannien, Schweden und Schweiz) eine außergewöhnliche Reihung an Ländern. Außer diesen Ländern können realistisch eigentlich nur Deutschland, Frankreich, Spanien, Polen und vllt Portugal, Belgien und Norwegen mehr Städte als 1-2 Ausrichterstädte anbieten.
Innsbruck fände ich charmant.
Swarowski präsentiert den ESC.
Victoria übernimmt die Moderation.
Türkisener Teppich am Berg Isl.
🙂
Wien dürfte wohl in der Tat die besten Chancen haben, den ESC auszutragen, denke ich. Innsbruck und Graz rechne ich lediglich Aussenseiterchancen zu. Die anderen beiden Bewerbungen halte ich – sorry – aber für eher realitätsfern. Obwohl so eine kleiner Standort wie Oberwart sicher auch ganz charmant sein kann. Aber allein schon die Infrastruktur lässt viele Wünsche offen (eben Wikipedia bemüht, und dort steht, dass der z. B. Ort ohne Bahnanschluss ist. Und diese Doppellösung mit Wels und Linz? Glaube ich auch nicht wirklich dran… wurde in dem Artikel ja schon erwähnt, dass die Option mit Bern und Biel dieses Jahr auch schon verworfen wurde.
Ich denke mal, Innsbruck könnte noch der größte Konkurrent zu Wien sein. Aber ich rechne eher mit Wien als Austragungsort, dort ist ja im Großen und Ganzen alles schon hergerichtet, also wäre der ORF gut beraten, den ESC dort wieder zu veranstalten, denke ich.
Wien ist auch mit dem internationalen Flughafen der praktischste Ort
Nach Innsbruck will ich nicht – klingt mir zu sehr nach Winter!
Innsbruck im Sommer ist wunderschön! 😍
Innsbruck ist gar nicht schön🙈
Fragt sich nur, wird Deutschland eher mit der Schweiz und Österreich gleichziehen oder Schweden mit Irland.
Ich schätze mal Variante 2 ist realistischer. 😅
Ich dachte eigentlich, dass Schweden und Irland gleich viele Siege haben. 🤔🤔🤔 Da kann Schweden höchstens vorbeiziehen.
Genau das meinte ich. Sorry für die Verwirrung.
Ok. Ich habe mich schon gewundert.
Meine erste Präferenz ist Graz und meine zweite Präferenz ist Wien. 😀
Aber im Grunde genommen ist es egal wo der ESC nächstes Jahr stattfindet, den im Grunde genommen sind alle Städte in Österreich schön, soweit ich das als Deutscher beurteilen kann. 😀
Jedoch glaube ich, dass der ESC 2026 tatsächlich in Wien stattfinden wird.
Dies hat mehrere Gründe:
Letztere Grund ist die beste. Neujahrs- und ESC-Konzert zusammengelegt.
Den Wiener Opernball nicht zu vergessen. Abor und Tynna sowie JJ und sein Liebster eröffnen zusammen mit 150 anderen Debütant*innen in weißer Robe und Frack den Opernball. Österreich hat sich ja den USP Kulturland angezogen.
Braunau am Inn?
In memoriam?
Dann schon eher bei euch
Mir gefällt die Vorstellung das Israel dann nächstes Jahr in Braunau am Inn den ESC gewinnt
Aber ich gehe davon aus, dass Ihr und die Blogger nächstes Jahr wieder dabei seid und nix boykottieren werdet? 😉
Wenn dann dürfen das nur die Jungs boykottieren. 😉
Ich wäre für Graz, da wir eh vorhatten nächstes Jahr dorthin zu fahren.
Erst 3 Tage Klagenfurt am Wörthersee und dann in die steirische Landeshauptstadt.
Innsbruck ist auch ganz schön, aber hat man an einem Tag gesehen.
Den tollen ESC in Wien sollte man mit einem zweiten Aufguss nicht beschädigen.
Ich hätte erwartet, dass ihr erstmal bei Netta anfragt. Wo bleibt denn da der investigative Journalismus?
Dann hätte man sich einen Ort in der Liste direkt sparen können.
Wien dürfte in der ähnlichen favoritenrolle sein wie zürich dieses jahr.
Ich finde, man hat in basel gut gesehen, das kleinere städte für dieses event fast besser geeignet sind als grossstädte. Ich bin ganz klar für das mittelmässig hübsche aber sympathische innsbruck
Wenn es nach der Schönheit der Städte geht, dann müsste es meiner Meinung nach Salzburg sein. Dort geht allerdings eine Halle.
Ich denke Wien ist der Favorit, aber ich persönlich finde Innsbruck hätte schon was… Die Hallengröße dürfte ja mit 12.000 ausreichen, ich weiß halt nicht ob die Infrastruktur der gesamten Stadt gut genug ist. Aber Graz ist natürlich auch toll
Der Hr. Leutgeb hat Interesse bekundet
Am Schwarzlsee hat er eine geeignete Halle
Inkl. Freizeitparadies.
Der Flughafen ist nicht weit und Graz liegt um die Ecke
Es gab schon etliche Grossveranstaltungen dort.
Wien kann technisch und finanziell vlt. helfen
Schöner Artikel von Der Zeit, warum Österreich den Song Contest ausrichten „muss“:
https://www.zeit.de/2025/21/eurovision-song-contest-oesterreich-sieg-jj-rundfunk-kosten?utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&utm_source=facebook_zonaudev_int&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf&utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf&utm_referrer=facebook&utm_campaign=ref&fbclid=IwQ0xDSwKa7y1leHRuA2FlbQIxMQABHjxdVGfCDy8j8zfkbrYtK8OsS5OYTPgThfXlaCtsoda-dpHPcvEtn2UiD-Um_aem_7cVKtW1uZOF1y32c1v6B6Q
Kurze Link ohne Facebook-Spuren: https://www.zeit.de/2025/21/eurovision-song-contest-oesterreich-sieg-jj-rundfunk-kosten
Wien, Wien nur Du allein…
Der erste Vorentscheid der Österreicher 1962, den die selige Eleonore Schwarz gewann, hatte zur Auflage dass nur Weaner Lieder teilnehmen durften
Sonst ist nach meinen ärchaologischen Ausgrabungen bislang nur dieser Beitrag erhalten:
Mein Favorit wäre Graz, aber es wird sowieso wieder Wien. Der ORF ist in Österreich extrem zentralistisch eingestellt.
Wird gleich wie 2014 ablaufen: kurze „Scheingespräche“ mit Graz und Innsbruck, mit dem Ergebnis, dass nur Wien alle EBU-Anforderungen erfüllt.
Oberwart kann man übrigens – wie schon 2014 – als reine Scherz-Bewerbung ansehen, dort kann man natürlich keine einzige der EBU-Anforderungen erfüllen.
Die Grazer Bürgermeisterin wirds schon verhindern
Neben der Frage wo der ESC nächstes Jahr stattfindet ist doh mindestens genauso wichtig wer den ESC nächstes Jahr moderiert. 😀
Meine Favoriten (m/w/d) hierfür:
Philipp Hansa, Andi Knoll und Alice Tumler ! 😀
Liebe Österreicher (m/w/d),
wenn ich ganz schüchtern einen Wunsch äußern darf dann folgender:
Bitte nicht Dirk Stermann und Christoph Grissemann.
Die hätten aber Zeit
Haben dieser Tage verkündet dass ihre show eingestellt wird.
Sehe Knoll und Stampf heisst sie glaube ich
als Favoriten
Macht Florian Lettner eigentlich neben „Quizjagd“ noch was anderes? Der hat so einen schönen Dialekt.
Der ist bei servustv
Ich schaue mir nämlich ab und zu Quizjagd an, das kommt in Deutschland bei DF-1, was aber früher hier Servus TV war. die bringen auch viel von Servus TV. Bei dem Quiz hört man den schönen Dialekt aus Österreich, dass höre ich so gerne.
Ja und ich schau öfters bayern
Der Dialekt ist auch nicht schlecht
„Die hätten aber Zeit
Haben dieser Tage verkündet dass ihre show eingestellt wird.“
Ich glaube heute muss ich mich auf eine schlaflose Nacht einstellen. 😀
Ja Fanny Stapf, die würde super passen, sehr sympathisch, humorvoll eine gute Moderatorin.
OT für Deutschland hat sich ja 2025 auch ein „Sandron“ mit „Galgen ruft“ beworben. Er hat sich jetzt in „Rukron“ anscheinend umbenannt.
Basel war ja die kleinste Ausrichterstadt seit Millstreet und das hat sehr gut geklappt, von daher sollte man nichts ausschließen.
Ich bin gewagt und sage einfach Graz.
Das Problem ist,dass das Landesstudio es nicht stemmen könnte
Es müsste fast alles von Wien gebracht werden, die Technik usw
Innsbruck würde doch noch von der Münchner Infrastruktur profitieren und wäre für Deutsche eben dadurch ganz gut gelegen
Eben. Innsbruck ist von überall gut erreichbar, München, Italien, Schweiz.
Das sind schon gute Gründe.
Griechenland, Dänemark, Estland, Portugal, Montenegro, Moldawien, Malta, Irland…
Graz ist eine Stadt, die von der KPÖ (Kommunistische Partei) regiert wird. Der Landeshauptmann der Steiermark ist von der FPÖ. Das wird an der Politik scheitern. Da der ORF sparen muss, wird es vermutlich Innsbruck werden. Die haben das Geld
Klasse, dann dürfen nur Arbeiterlieder geschickt werden und Die Schmetterlinge könnten wieder für Österreich antreten.
Boom boom Bumerang…
Nach Schweiz und Österreich muss dann 2026 nach dem Gesetz der Serie, dann Deutschland folgen. Sollte Deutschland dann den ESC gewinnen, wäre ich dann für Stuttgart, Hamburg oder Berlin.
Eigentlich muss es Wien werden.
Die einzige Mini-Chance hat vielleicht noch Graz, wenn sie eine Jahrhundert-Bewerbung raushauen, die vor Kreativität nur so sprüht.
Innsbruck ist einwohnertechnisch noch kleiner als Basel und die restlichen Bewerber möchten nur gern einmal in der überregionalen Presse auftauchen.
Ich hoffe irgendwie auf Wien!
Graz und Innsbruck würde ich allerdings nicht komplett abschreiben.
Innsbruck hätte direkt ein Fußballstadion neben der Halle – Rein aus finanziellen Aspekten könnte man da eventuell das ArenaPlus-Konzept aus diesem Jahr fortführen.
Was für mich allerdings gegen Innsbruck spricht: Selbst vor dem Finale letzten Samstag war die Auswahl an (bezahlbaren) Unterkünften auf den gängigen Plattformen schon sowas von dürftig, keine Ahnung wo die ganzen Leute da überhaupt unterkommen sollen
Es gibt Hotels ohne Ende in Tirol. Das wäre das geringste Problem.
Um wirklich zu planen, müsste man möglichst zeitnah wissen, wieviele länder überhaupt teilnehmen. Ich seh da ( mal wieder) einige fragezeichen.
Welche denn? Die ganzen Sender die jetzt wegen Yuvals Televotesieg schreien? Die sind nächstes Jahr eh wieder mit dabei.
Das ist doch unerheblich, wie viele Länder teilnehmen….
Oberwart: mit der Bewerbung will der Bürgermeister wohl eher Aufmerksamkeit für seine wenig genutzte Halle bekommen, der ESC kann dort niemals ausgetragen werden.
Wels: eine noch nicht fertig gebaute Halle kann nicht ins Rennen geschickt werden, wenn sich die Fertigstellung verzögert, was dann. Auch Hotels und sonstige Infrastruktur schafft das nie und nimmer
Innsbruck: riesen Problem, das Angebot an Hotelzimmern direkt in Innsbruck, da gibt es viel zu wenig, man müsste dafür auch umliegende Gemeinden einbeziehen – ein ESC der kurzen Wege ohne Auto ist nicht möglich.
Graz: hat noch am ehesten die Kapazitäten zB bei Hotels, der öffentliche Verkehr müsste verstärkt werden.
Wien: da weiß man was man bekommt, tolle Infrastruktur, besten öffentlichen Verkehr inkl U-Bahn, allerdings, der Tourismus brummt seit Jahren auch ohne ESC extrem gut.
Ich würde mich sehr über Wien freuen, habe überhaupt nichts gegen eine Neuauflage dort, zumal ich 2015 dort in schönster Erinnerung habe. Hinzu kommt, dass ich mich um eine Unterkunft schon gar nicht mehr kümmern müsste, weil Bekannte von uns dort eine Fewo haben, das würde die Kosten diesbezüglich schon mal reduzieren, wodurch man mehr finanziellen Spielraum für Tickets hätte🤗
Ich bin für Salzburg Stadt oder Land, auch wenn es bis jetzt abwinkt. Oder für Bregenz mit der Seebühne.
Die Zusammenlegung des ESC mit den Ingeborg-Bachmann-Tagen in Klagenfurt würde Kosten sparen und künstlerische Synergieeffekte zeitigen.
Hurz !
Das Lahm. 🤓
auf der grünen Wiese…
Wels/Linz wäre sehr reizvoll. Räumlich nicht weit weg ist das wunderschöne Salzkammergut. Allerdings ist die Messehalle noch nicht fertig und wohl auch zu klein. Obwohl in Basel hatten nur 6500 Leute Platz.
Hm, joa, also Wien wäre am Wahrscheinlichsten. Auch wenn ich mir irgendwie Wünsche, das diese Serie an „ESC Austragungsstädte die keine Hauptstädte sind“ die wir seit Tel Aviv 2019 haben weiterhin bestand hat.
Alles andere als Wien wäre eine große Überraschung.
In allen Aspekten der Anforderungen (Infrastruktur, Hotelbetten, Geld, Hallenspezifikation) liegt Wien klar vorne.
Mal die harten Fakten:
1.) Wien
– Infrastruktur: Großer internationaler Flughafen mit Verbindungen in die ganze Welt (rund 220.000 Flugbewegungen), gut ausgebauter und dicht getakteter Großstadt-ÖPNV
– Hotelbetten: 81.837
– Geld: hohe Bereitschaft in Großveranstaltungen zu investieren
– Hallenspezifikation: Kapazität 16.000, min 15m Deckenhöhe, zentrale Lage in der Stadt mit guter Anbindung und weiteren Messehallen, für ESC 2015 modernisiert
2.) Innsbruck
– Infrastruktur: Kleiner internationaler Flughafen mit wenig Verbindungen (rund 7.500 Flugbewegungen), ÖPNV mit Bus und Tram
– Hotelbetten: 9.105 Hotelbetten
– Geld: Land Tirol gibt sich sehr zurückhaltend bei der finanziellen Unterstützung, ausreichende Finanzierung daher fraglich
– Hallenspezifikation: Kapazität 12.000 (ca 8.000 auf den Tribünen ohne Bühne), 15m Deckenhöhe, in die Jahre gekommen, ÖPNV Anbindung, Fußballstadion und Eishalle nebenan
3.) Graz
– Infrastruktur: Kleiner internationaler Flughafen mit wenig Verbindungen (rund 9.600 Flugbewegungen), ÖPNV mit Bus und Tram
– Hotelbetten: rund 10.000 Hotelbetten
– Geld: Finanzierung fraglich
– Hallenspezifikationen: Kapazität 11.500, 6.500m2 Fläche, 14m Deckenhöhe, mit ÖPNV angebunden, zahlreiche Messehallen nebenan
4.) Wels (mit Linz)
– Infrastruktur: Sehr kleiner internationaler Flughafen mit kaum Verbindungen (rund 3.300 Flugbewegungen), Busse in Wels/ Bus und Tram in Linz, Zugverbindungen zwischen den Städten
– Hotelbetten: 1.000 (Wels), 6.653 (Linz)
– Geld: es soll wohl 30 Mio Budgetüberschuss geben, den man nutzen könnte
– Hallenspezifikation: 9.200 m2 Fläche, 10m Raumhöhe, mit ÖPNV angebunden, Messehallen nebenan
5.) Oberwart
– Infrastruktur: kein Flughafen, Graz Airport (2,5h), Wien Airport (2,5h), ÖPNV mit Bussen
– Hotelbetten: kaum Hotels
– Geld: Finanzierung fraglich
– Hallenspezifikation: keine
Wenn es der ORF und die EBU mit den 15m Mindestdeckenhöhe genau nehmen, bleiben sowieso nur noch Wien und Innsbruck übrig.
Innsbruck ist von der Größe und den Hotelbetten in etwa mit Basel vergleichbar (und das war schon grenzwertig), wobei Basel noch von der guten Anbindung nach Freiburg, Zürich und Bern profitiert hat. Die Infrastruktur ist in Innsbruck jedoch deutlich schlechter als in Basel. Der Flughafen in Innsbruck hat nur 1/10 der Flugbewegungen von Basel.
Untern Strich kann es nur auf Wien hinauslaufen.
Die Deckenhöhe in der Grazer Stadthalle ist 17 Meter.
Nicht laut dieser Seite:
https://www.graztourismus.at/kongress/de/venuefinder/stadthalle-graz_ccv_2675
Und hier heißt es “Hallenhöhe bis 17m”:
https://www.mcg.at/b2b/location/stadthalle-graz/
Wenn die Halle ähnlich wie die in Basel und Wien eine konkave Dachform hat, wären die 14m entscheidend nicht das Maximum in irgendeiner Ecke.
Nichtsdestotrotz sind 6.500m2 einfach viel zu klein. Das wäre in etwa so groß wie Tel Aviv 2019. Da müsste man den Green Room wieder zwingend woanders unterbringen.
Höchstwahrscheinlich wird das Finale am 16.Mai 2026 ausgetragen. Ein schöner Termin. Zwei Tage zuvor am Donnerstag ist ein Feiertag. Das ist für berufstätige sehr gut. So kann man sich besser für das Semi 2 vorbereiten.
Ist JJ eigentlich der erste ESC-Gewinner mit Migrationshintergrund? Ich weiß Marie Miriam hat portugiesische Vorfahren aber man klassifiziert das irgendwie nicht als Migrationshintergrund. Ich selber hab den ja auch aber niemand würde sagen „der Schotte/Katalane hat für Deutschland gewonnen.“
Klar hat sie Migrationshintergrund, ist im Kongo in als Tochter portugiesischer Eltern geboren und erst im Alter von 6 nach Frankreich gekommen.
Ja aber man denkt das nicht so, bei Dir oder mir würde man auch nicht Migrationshintergrund sagen. Bei Slimane, der Franzose der 3. Generation ist, schon.
Der eine Este, der gewonnen hatte war schwarz, wird auch Migrationshintergrund gehabt haben.
Ähm, faktisch ist es aber nun mal der Fall. Mein Familienname ist außerdem polnisch, muss den immer noch hin und wieder buchstabieren.
Ich kenn das, mein Vorname ist keltisch und ich muss den dauernd buchstabieren. In Cafés etc sag ich immer Ramón, alles andere ist schwierig, sogar Tom oder Chris.
Wie lautet denn der Name?? 😉
Ist die keltische Version des Namens des Chronisten des italienischen Prinzen. Mein Mittelname ist wie gesagt der des Otterkönigs.
Bisschen Arbeit muss sein 😜
Mir würde da auf anhieb noch loreen einfallen.
Sicher ist er das nicht.
Dave Benton 2001 fällt mir noch ein und natürlich Vicky Leandros.
Die Familie von Frida Boccara (eine der vier Siegerinnen 1969, angetreten für Frankreich) stammte aus Italien und hat dann in Nordafrika gelebt, geboren ist sie in Casablanca.
Alexander Rybak stammt aus Weißrussland.und ist mit vier Jahren nach Norwegen gekommen.
Da gab es also schon einige.
Loreen
Neben Wien haben realistischerweise nur Innsbruck und Graz Chancen. Die Hallen sind allerdings schon etwas klein bzw. die Olympiahalle in Innsbruck auch ziemlich niedrig.
Niederösterreich will sich auch mit dem Flughafen WIen-Schwechat und/ oder St. Pölten bewerben.
Zumindest reichen inzwischen 7000 Zuschauer. Da ist die EBU nicht mehr so klar mit den Vorgaben. Gibt es in St.Pölten überhaupt eine große Halle?
Ich war letztes Jahr in Wien. Eine sehr schöne Stadt. Hätte Lust da nächstes Jahr nochmal hinzufahren.