
Bereits zum dritten Mal konnte Österreich am vergangenen Samstag den Eurovision Song Contest gewinnen. Damit zieht das Land mit der Schweiz gleich, die seit letztem Jahr ebenfalls drei Siege verbuchen kann. Der große Unterschied ist jedoch: Basel war die erste Schweizer Stadt seit 1989, die den ESC ausgetragen hat. Die Österreicher*innen müssen für die letzte Austragung im eigenen Land gar nicht so weit zurück blicken.
„Erst“ vor elf Jahren konnte Conchita Wurst den ESC in Kopenhagen gewinnen, wodurch Österreich zuletzt 2015 den Wettbewerb ausgetragen hat. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, konnte nach JJs Sieg zunächst gar nicht richtig eingeschätzt werden – zumindest nicht von außen. Zwei ESCs innerhalb von elf Jahren zu organisieren klingt zunächst vor allem nach einer großen finanziellen Herausforderung.
Tatsächlich soll der ORF bis zum nächsten Jahr über 300 Millionen Euro einsparen, weshalb die potenzielle Austragung des ESC 2026 nicht gerade zum besten Zeitpunkt kommt. Schnell gab es aber Entwarnung von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, der klarstellte: Österreich wird den ESC 2026 definitv austragen. Doch schon taucht die nächste wichtige Frage auf, die die Fan-Community schon seit Samstag schwer beschäftigt: In welcher österreichischen Stadt wird der Wettbewerb organisiert?
Kurz gesagt: Bislang ist das noch absolut unklar. Die Bewerbungsphase für potenzielle Gastgeberstädte hat noch nicht begonnen und offizielle Einreichungen gibt es somit auch noch keine. Dennoch haben sich interessierte und passende Städte aus Österreich schnell zu Wort gemeldet und ihr Interesse bzw. Desinteresse bekundet. Eine ganz aktuelle Übersicht können wir daher heute präsentieren. Selbstverständlich können sich die Pläne der potenziellen Kandidaten jederzeit ändern.
Wien
Schon jetzt gehen viele Medien und Fans davon aus, dass der ESC 2026 endlich wieder in einer Hauptstadt stattfinden wird. Das ist in den vergangenen sechs Ausgaben nicht der Fall gewesen, könnte aber nächstes Jahr wieder soweit sein, falls Wien den Zuschlag bekommt. In der österreichischen Hauptstadt wurde JJ übrigens am Flughafen nach seinem Sieg von tausenden Fans empfangen (siehe oben). Wie bereits angesprochen, gibt es für Wien einen großen Vorteil: Die letzte ESC-Erfahrung liegt nicht weit zurück. Zudem hat Bürgermeister Michael Ludwig geäußert, dass Wien bereit wäre, 2026 Gastgeber zu sein.
Ein großer Vorteil sei demnach auch die Modernisierung der Wiener Stadthalle, die extra für den ESC 2015 vollzogen wurde (siehe unten). Zudem will die österreichische Hauptstadt mit ihrer Infrastruktur punkten. Auch JJ hat sich auf der Sieger-Pressekonferenz bereits für Wien als Gastgeberstadt ausgesprochen, da dort sein Freund lebt, was für ihn praktisch ist. Die Stadthalle bietet insgesamt für über 16.000 Menschen Platz.
Innsbruck
Doch auch der Westen Österreichs hat bereits großes Interesse bekundet: Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber hat offenbar direkt nach JJs Sieg mit den Planungen für die Bewerbung beim ORF begonnen. „Österreich ist größer als nur Wien“, wird Anzengruber bereits zitiert und hat mit einem Tourismusverband und den Betreibern der Innsbrucker Olympiahalle schon Pläne entworfen. Die Olympiahalle bietet Platz für 12.000 Personen.
Graz
Auch Graz hat sein Interesse angemeldet. Demnach ist laut ersten Informationen sogar eine politische Initiative zur Unterstützung geplant, die bei der Grazer Bewerbung für die ESC-2026-Ausrichtung helfen soll. Die dortige Bürgermeisterin Elke Kahr sagte jetzt, dass die Stadt weiß, wie Großveranstaltungen funktionieren, dennoch muss zunächst abgewogen werden, ob die Austragung finanziell stemmbar wäre. Die dortige Stadthalle hat Kapazitäten für 11.000 Personen.
Wels (mit Linz)
Einen interessanten Vorschlag gibt es aus der Stadt Wels. Der dortige Bürgermeister schlägt vor, den ESC 2026 in der neuen Messehalle zu veranstalten, die allerdings erst im März, also zwei Monate vor dem ESC, fertig gestellt wird. Unterstützung soll es bei der Welser Austragung aus Linz geben. Inwiefern eine Doppel-Austragung realistisch ist, wird sich noch zeigen. Eine ähnliche Idee gab es auch letztes Jahr im Schweizer Bewerbungsprozess, als sich Biel und Bern gemeinsam beworben haben, allerdings nicht in die engste Auswahl kamen.
Oberwart
Die kleinste Stadt, die bislang ihr Interesse an der Austragung im kommenden Jahr bekundet hat, ist Oberwart. Gerade einmal knapp über 8.000 Menschen leben hier. Dennoch möchte man sich für den ESC im eigenen Land bewerben. Oberwart liegt nahe der ungarischen Grenze im Burgenland.
Keine Bewerbung
Weniger euphorisch ist man dagegen in Salzburg. Bürgermeister Bernhard Auinger hält es sowohl finanziell als auch logistisch für schwierig, den ESC 2025 in seiner Heimatstadt zu veranstalten. Die dortige Messearena ist laut seiner Aussage keinesfalls über sechs Wochen hinweg nutzbar. Auch Klagenfurth hat bereits abgewunken und geäußert, eine Austragung 2026 sei für die Stadt „einfach nicht möglich“.
Welche Städte sich am Ende wirklich beim ORF bewerben und welche im Endeffekt das Go bekommt, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Erst im Spätsommer soll es eine finale Entscheidung zur ESC-Gastgeberstadt 2026 geben. Wir haben bereits in unserer ESC kompakt LIVE Aftershow am Sonntag nach dem ESC-Finale unter anderem auch über potenzielle Gastgeberstädte in Österreich gesprochen (siehe oben).
Welche Stadt soll den ESC 2026 Deiner Meinung nach ausrichten? Wo in Österreich würdest Du nächstes Jahr im Mai gerne sein, um den ESC live vor Ort zu feiern? Schreib’s uns gerne in die Kommentare.
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„Zwei ESCs innerhalb von elf Jahren zu organisieren klingt zunächst vor allem nach einer großen finanziellen Herausforderung.“
In Schweden waren es sogar 3 ESCs innerhalb von elf Jahren. Malmö 2013, Stockholm 2016 und Malmö 2024
Die Zeiten haben sich geändert, aber Irland hatte nach 88,93,94,95 sowie 97 bestimmt auch kaum noch Geld im Staatssäckel.
Vielleicht kann ein Sparzwang ja dazu dienen, den ganzen Event günstiger zu gestalten, so Richtung Zukunft und Nachhaltigkeit? Vermutlich wieder einer meiner frommen Wünsche.
Früher war der ESC ja auch noch nicht so aufgeblasen. Es gab eine Deko für alle, Punkt. Schon das Sofa von Paul Oscar war ja eine totale Ausnahme.
Ich mag GRAZ!!🙂
Perfect
Viel wichtiger fände ich erst einmal das Datum für 2026 zu kennen..
Ja zwecks Urlaunsplanung, wäre es schön, dies vor August zu wissen.😅
Der Mai 2026 hat fünf Samstage (2., 9., 16., 23. und 30.). Denkbar wären dabei die folgenden Termine:
Erstes Halbfinale 5. Mai – Zweites Halbfinale 7. Mai – Finale 9. Mai
Erstes Halbfinale 12. Mai – Zweites Halbfinale 14. Mai – Finale 16. Mai
Erstes Halbfinale 19. Mai – Zweites Halbfinale 21. Mai – Finale 23. Mai
Erstes Halbfinale 26. Mai – Zweites Halbfinale 28. Mai – Finale 30. Mai
Wir dürfen also gespannt sein!
Der 34. Spieltag der Bundesligasaison ist übrigens am 16.5.2026. ESC & Bundesliga richten sich ja allgemein nach demselben Rahmenkalender. 😉
Man kann eigentlich immer vom 3. Samstag im Monat ausgehen inzwischen, außer es wäre der 20/21.5 dann könnte es auch ne Woche früher sein. Also ESC Mitte Mai ist inzwischen Standard, wenn nicht ein Riesenfaktor dagegen sprechen würde
23 Mai ist DFB Pokal und 16. Mai Bundesliga Finale 30. Mai Champions League. Wenn man dem ausweichen will, rechne ich mit dem 9. Mai als Finale
Der letzte Spieltag der Bundesliga war diesmal auch am Finaltag des ESC. Warum sollte man dem ausweichen? Die Spiele sind am Nachmittag. Am Tag des Pokalfinals wird es sicher keinen ESC geben, da die ARD da das Pokalfinale überträgt und mit dem CL-Finale wird die EBU sicher auch nicht in Konkurrenz treten
Sehe ich auch so, problematischer ist da schon die erste Woche, wenn am 05.05. beim ersten Semi zeitgleich das Halbfinale der Champions League läuft.
So sieht’s aus! Hat einen Grund, warum diese Termine immer wieder übereinstimmen. Ist einfach sinnvoll für die Reichweite. Nur wenn es außergewöhnliche internationale Events oder Terminkollisionen gäbe, würde man davon abweichen.
Allerdings ist am 14.5. In Österreich Feiertag und es ist alles zu..nicht günstig für den Konsum einer ESC Stadt. Ich tippe auf die erste Mai Woche.
Ist in Deutschland ja auch ein Feiertag und Pfingsten ist auch im Mai und sogar 1. Mai 😉 Ich glaube Feiertage stören nicht so sehr wie FussballEreignisse.
Bratislava? Ist ja quasi ein Vorort von Wien.
Gedankenübertragung – wollte es eben auch schon schreiben!
PS: Bin gerade auf der Suche nach dem alten Prinzblog-Artikel zur Ausrichterstadt 2015, so als Leitfaden für die kommenden Wochen …
Da ist dein Archiv wohl nicht richtig verschlagwortet, wenn Du den noch nicht gefunden hast.
Lief ja automatisiert, liegt nicht an mir. Wird schon noch ..
Als Südtiroler ist für mich Innsbruck praktisch die beste Stadt, die überhaupt für den ESC in Frage kommen kann, also hoffe ich natürlich darauf. Den ESC einmal live zu sehen ist definitiv ein Erlebnis, das ich unbedingt erleben will und nächstes Jahr wird wahrscheinlich die beste Möglichkeit für mindestens eine lange Zeit. Innsbruck wäre nur eine Fahrt von ein paar Stunden, das Finale am Samstag zu schauen ist also so gut wie gar kein Problem.
Wenn es Wien wird, muss ich noch schauen, da dauerts dann doch etwas länger, aber bei Innsbruck wäre ich halt so gut wie sicher dabei
Korrektur bitte!!
Graz, hat eine Kapazität bis zu 14.500 Besucher! Unf gleichzeitig bin ich 2026 für GRAZ. Ich bin Oberösterreich und wohne immer noch hier. Ich kenne mich in meinem Land aus, und weiß Graz schafft das und Graz kann das! Der Greenroom könnte in der Messe stattfinden mit zusätzlichen Sitzplätzen für den Greenroom! So ist noch mehr Platz in der Stadthalle!
Und Leute kommt schon, Graz ist GRÜN, Graz ist idyllisch und perfekt für die ganze Welt zu sehen. Also gebt Graz die Chance ORF!💚🇦🇹
Aber Graz hat kein Geld🙈😂 es soll bitte Wien werden! Beste Stadt🫶🏻
Die Bewerbungen von Wels und Oberwart sind offensichtliche PR-Gags der örtlichen Bürgermeister. Beide haben keine Halle, die den EBU-Anforderungen auch nur annähernd entspricht. Von Infrastruktur oder Hotelkapazität ganz zu schweigen.
Eindeutig Innsbruck – ich finde zu aller erst Innsbruck wunderschön und zum zweiten kann diese Stadt durch ihren Aufbau und Beschaffenheit Punkten.
Wien gut und schön aber selbst Zürich dieses Jahr wäre unpassend gewesen – Basel hatte ja schon mit der Masse zu kämpfen.
Obwohl Basel eben durch die Grenznähe einfach gepasst hat.
Einzig die Hallen Größe fände ich bedenklich – Basel hatte dieses Jahr ja 2 Orte die Halle und denn Park und die waren beide schon Randvoll.
Daher lieber Innsbruck oder eben Graz- obwohl Kärnten von der Lage ja auch bombastisch wäre-;)
Wien hat das schonmal toll gemacht! Also bitte wieder Wien!☺️
Das Ding ist ja eigentlich durch. Wenn der ORF schon so sehr sparen muss, dann wird er nicht Technik und Crews in eine andere Stadt karren, sondern die schön in Wien im eigenen Bettchen schlafen lassen… Kann mir nicht vorstellen, dass die Kosten, das ganze Fernsehmaterial zu bewegen und die Leute dann unterzubringen irgendeinen Vorteil einer der anderen Städte aufwiegt.
Ich denke kaum, dass die Technik in den Hallen etc. alle vom ORF kommen. Das wird doch weitestgehend von irgendwelchen Dienstleistern gestellt werden. Ob da jetzt Wien als Standort so einen riesigen Vorteil hat weiß ich nicht. Die Unterbringung der eigenen Leute ist sicher ein Punkt aber ob es in Innsbruck und Umgebung an Hotelbetten mangelt sei dahingestellt. Ich denke Tirol ist wohl mit Wien ganz oben in der Hitliste der österreichischen Touristenziele.
Das sehe ich auch so. Warum sollte der ORF sämtliche Mitarbeitende, die halt alle in Wien oder im Speckgürtel runderherum in NÖ wohnen, in eine andere Stadt befördern? Das ORF-Zentrum in dem alle großen ORF-Shows produziert werden ist gleich um die Ecke. Und wenn die 30 Millionen der Preisdeckel sind, dann wird man es sich gut überlegen Wien zu verlassen und nach Tirol, OÖ oder die Steiermark auszuweichen.
Und ich fände ja eine Opening Ceremony beginnend bei der Staatsoper entlang der Ringstraße bis zum Rathaus super cool.
Ein wichtiger Punkt wird sein, wieviel Geld Wien, Graz und Innsbruck beisteuern würden. Sollte da eine Stadt deutlich mehr Kohle geben, dann wird jene Stadt wohl auch den Zuschlag bekommen.
Also Wien oder Svarovski (ich hab keine Ahnung was in Graz ist)?
Eine Turmuhr. Zumindest gab es die vor rund 20 Jahren dort.
Wahrzeichen ist der Uhrturm:
https://www.graz.at/cms/beitrag/10267235/7776010/der_grazer_uhrturm.html#:~:text=Wenn%20es%20brannte%2C%20l%C3%A4utete%20er,Minuten%2C%20der%20gro%C3%9Fe%20die%20Stunden.
https://www.graztourismus.at/de/essen-trinken-shoppen/genusshauptstadt-graz/trueffelfestival?gad_source=1&gad_campaignid=22498965568&gclid=Cj0KCQjwlrvBBhDnARIsAHEQgOTLRMcKGSBM6bT8O8SIYrgfyhEhWGWWq7WFcbwLrPfFvbhic_BI6fQaAi_eEALw_wcB
Genau 😀. Und falls Tirol den Zuschlag bekommt, dann kennen wir wohl auch schon eine Moderatorin 🙃
Alice Tumler und Mirjam Weichselbraun. 😀
https://www.instagram.com/reel/DItu46ntYCM/?igsh=ZWhoM3V3eGRoZWt4
Ich tippe immer noch auch auf Wien. Die Erfahrungswerte aus 2015 alleine sind ein riesiges Plus, auch wenn man auf die Kostenseite schaut. Der ORF-Staff sitzt hauptsächlich in Wien, die Wege zum ORF-Zentrum sind kurz und die Stadt Wien will den ESC unbedingt nochmal haben. Was sicherlich zu finanziellen Entgegenkommen resultieren wird. Weiters die Infrastruktur ist halt in Wien auf einem anderen Level als in den Landeshauptstädten wie Graz, Linz oder Innsbruck. Hotelkapazitäten, Öffis, großer Flughafen etc.
Die Wien Holding die alle Betriebe der Stadt Wien unter ihrem Dach vereint, verwaltet auch die Wiener Stadthalle. Schon 2015 hatte man für den ESC ohne mit der Wimper zu zucken alle anderen Events gecancelt.
Und, wir sind ja in Österreich: persönliche Netzwerke. Die ORF-Chefetage hat sicherlich beste Beziehungen in die Wiener Stadtregierung. Natürlich läuft die Ausschreibung trotzdem offen und transparent. 😉
Btw, bei Wels kann man nur schmunzeln. Ein FPÖ-Bürgermeister will den ESC in seiner Stadt austragen. Unter einem blauen Kanzler, hätten wir ohne Sieg 2025 wahrscheinlich zum letzten Mal für längere Zeit teilgenommen und es Ungarn nachgemacht.
Wenn es sonst niemand tut, muss wohl wieder meine Wenigkeit die Pflichtaufgabe übernehmen und ein äußerst wichtiges Reisekriterium beleuchten…den Wein vor Ort! 🍷🍾🥂😇
Als Hauptstadt der Steiermark ist Graz auf jeden Fall ein idealer Ausgangspunkt für eines der schönsten Weinbaugebiete Europas, wenn ihr mich fragt. Die Südsteiermark wird auch steirische Toskana genannt – mit gutem Grund! Googelt das mal und schaut euch die Fotos an – die rolling hills dort bieten wirklich teilweise genauso wunderschöne Ausblicke wie die große Schwester in Italien. Ein knackiger Sauvignon Blanc aus der Steiermark oder ein trocken ausgebauter gelber Muskateller sind außerdem aktuell sehr interessante und angesagte Weine. Graz selbst habe ich auch vor ein paar Jahren besucht – eine überraschend schöne, relativ urbane Stadt, die mit Sicherheit einen sympathischen und familiären ESC (ähnlich wie Basel vielleicht) ausrichten würde!
Wien wiederum ist die einzige Hauptstadt der Welt, die ein eigenes richtiges Weinbaugebiet aufweisen kann. Und das sollten wir keinesfalls unterschätzen! Neben der Wiener Spezialität, dem gemischten Satz, bringen die Winzer dort auch leckere Grüne Veltliner und sogar ein paar Chardonnay, Weißburgunder und Co hervor. Und der große Pluspunkt sind natürlich die Heurigen auf dem Nussberg – bei der Wanderung nach oben hat man teils atemberaubende Blicke über ganz Wien. Naja und über Wien selbst muss ich euch ja nicht viel sagen – für mich eine der schönsten Städte der Welt.
Oberwart ist insoweit sehr interessant, als aus dem Burgenland für meinen Geschmack die besten (im Sinne von gehaltvollsten) Rotweine Österreichs kommen. So ganz dahinter bin ich noch immer nicht gekommen, warum mir die Rotweine von dort so viel näher stehen als die deutschen. Es muss wohl tatsächlich an dem dort vorherrschenden pannonischen Klima liegen und, wie immer, am Terroir ganz allgemein. Städtetechnisch hingegen kann ich zwar nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber letztlich scheint mir diese Bewerbung doch vernachlässigbar.
Fazit: Graz und Wien wären beides herausragend gute Orte für den ESC. Ich gebe aber zu: Ich liebe Wien. Ich habe dort sogar schon mal ganze zwei Wochen Urlaub nur in Wien gemacht. Mein Favorit ist also glasklar die Hauptstadt. 💗
Und für die vielen „Neuen“, die sich rund um das ESC Finale hier rumtreiben, nur nochmal zur Info: Ja, ich habe einen kliiiiitzekleinen Wein Faible und stehe zu allem, was ich gerade geschrieben habe, aber ich betreibe das natürlich mit einer großen Portion Selbstironie hier und glaube nicht wirklich, dass ein Weinbaugebiet über den ESC Zuschlag entscheiden sollte 😉😇 Wenn ich allerdings was zu sagen hätte, dann… So oder so: Ich freue mich sehr auf Österreich und werde in jedem Falle dabei sein!
Wien und Wein haben ja sogar die selben Buchstaben, nur die Vokale sind vertauscht. 🤓🤓🤓😉😉😉🥳🥳🥳🍷🍷🍷
Eine sehr weine…äh weise Beobachtung! 💫🫶🥂😎💗
Dafür ist Wien die einzige Hauptstadt der Welt, die innerhalb ihrer Stadtgrenzen Weinanbau betreibt. 😉
Nein, Paris macht das auch:
https://parisjetaime.com/ger/artikel/weinberg-a128
Allerdings gehören die Rebstöcke in Wien Stadt zu dem verifizierten Anbaugebiet 🤓 Aber nix gegen Paris, eine weitere Lieblingsstadt 😍
👍😎🥂
Aber warum „Dafür…“? Ich habe doch erwähnt, dass Wien die einzige Hauptstadt der Welt ist, die ein klassifiziertes Weinbaugebiet aufweisen kann… 😇
Das stimmt nicht ganz. Auch Graz hat im 16. Bezirk ein Weinanbaugebiet. Bei Schloss St. Martin. Sabathy
P.S. Im neuen Feinschmecker Magazin gibts ein kleines kulinarisches Spezial zur Steiermark… 😉 Falls es jemanden interessiert 🙂
Ob sich die EBU ins Zeug legt, damit beim 70. ESC sehr viele Teilnehmer am Start sind? Man darf gespannt sein.
Mal sehen, ob es nächstes Jahr beim ESC im Greenroom auch so abgeht wie dieses Jahr:
https://youtu.be/IWGVXWKYplw?si=medKM_D0DrN-BZTs
Ja. Ist immer so.
Hey Matty! Danke für das Video! Herrlich 🙂
Ich glaube, wir hatten dieses Jahr ein besonders cooles Line-up, wenn es um Fairness, Wertschätzung und Sympathie geht! Ich wünschte, darüber würden wir hier mehr berichten, Artikel schreiben und diskutieren. Denn das sind die Zeichen und die Vibes, die ich vom ESC in Basel mitnehme. Das sind die Dinge, die der ESC und seine TeilnehmerInnen beeinflussen können. Dafür steht der ESC! Für die Weltpolitik kann der ESC nix. Und für einzelne Zuschauer auch nicht. Wichtig ist, welche verbindenden Zeichen die TeilnehmerInnen setzen – und in diesem Jahr waren wirklich so gut wie alle Acts united by music und dafür gehört der Jahrgang 2025 gefeiert!
Mmmm naja ich würde jetzt eher sagen in kleineren städten endwickelt sich eine bessere stimmung als in den mega citys. basel ist das beste beispiel. Aber ja wien ist schon allein wegen dem prater geil. Denoch ich glaube es ist viel aufregender für fans wenn es nicht immer in den gleichen stadten statt findet
Würde mich freuen wenn es wieder WIEN wird!!!
Ich lebe zwar im Westen Österreichs, bin allerdings aufgrund der Infrastruktur für Wien.
Die Bewerbungen aus Innsbruck und Graz kann ich nachvollziehen. Wels (mit Linz), Oberwart und auch St. Pölten können die Anforderungen aus meiner Sicht nicht erfüllen. Das gilt auch für Salzburg und Klagenfurt. Die beiden Letztgenanten haben das auch verstanden.
@Rick: Bei „Klagenfurt“ ist ein H dazugeschlichen.
Also ich plädiere für Oberwart. Die haben zwar kein Hotel, aber die 8000 Einwohner könnten ja alle jeweils ein Zimmerchen bereitstellen. Einen Bahnhof gibt es auch nicht, aber man könnte Fahrgemeinschaften bilden. Und Austragungsort könnte das schicke Einkaufszentrum sein.
Ich wäre für Wien oder Salzburg, dann muss ich mir keine Unterkunft suchen 😅
Salzburg ist ja noch nicht ganz vom Tisch, zwar sagt der Bürgermeister eher nein dazu aber unser Politiker für Tourismus, Verkehr und Kultur hätte den ESC auch gern in Salzburg.
Vielleicht steigt ja doch noch Redbull mit ein und sie haben ein gutes Konzept zur Hand.
Wir werden sehen. Freu mich auf den ESC in Österreich
Habe vor kurzem eine tolle Radiosendung über Salzburg gehört. Nein, Salzburg wäre zu edel für den ESC.
Salzburg hat keine geeignete Halle.
Es sind weiterhin 7 ESC Lieder in den Spotify Daily Germany 100 mit Baller, Estland, Österreich, Schweden (alle 4 unter Top 15), Norwegen, Italien und der Schweiz vertreten.
Bei den Top 200 ist noch Island auf Platz 106 vertreten.
https://charts.spotify.com/charts/view/regional-de-daily/2025-05-21
Zimmer für Wien und Insbruck sind gebucht. Mal schauen welches ich dann stornieren muss 😉
Wenn das mal kein Fehler war? Stichwort Graz 😉
also ich hab Wien und Graz gebucht …. wird spannend 😉
ich hab nix gebucht weil ich davon ausgehe dass es in meiner Heimatstadt Wien stattfindet☺️🇦🇹
Die renommierte Kronen Zeitung will erfahren haben, daß der Austragungsort für den ESC 2026 schon im Juli feststehen könnte:
https://www.instagram.com/p/DKCIcZKuOkQ/
Warten wir’s ab!
[…] Die Wiener Stadthalle, die 2015 für den ESC genutzt wurde, wurde seitdem modernisiert und kann über 16.000 Menschen beherbergen. Diese Modernisierungen machen die Wiener Stadthalle zu einem optimalen Veranstaltungsort für den ESC 2026 Wien. Mehr Informationen zur Bewerbung finden Sie hier. […]