
Die Executive Producer Moritz Stadler und Reto Peritz haben angekündigt, die Halbfinals des Eurovision Song Contest 2025 spannender gestalten zu wollen. In dem Podcast „The Eurotrip“ haben die beiden verantwortlichen Produzenten angegeben, über Änderungen für die Halbfinals in Basel nachzudenken. Vor allem geht es ihnen darum, die Abstimmung interessanter zu gestalten.
Heute hat der Podcast „The Eurotrip“ eine Podcast-Folge veröffentlicht, in welcher ein aufgezeichnetes Interview zu hören ist, das die Hosts mit Moritz Stadler und Reto Peritz geführt haben. Dabei haben die beiden Executive Producer über die Punktevergabe in den Halbfinals und die Länge des ESC-Finales gesprochen.
In dem Interview, das in dem Podcast „The Eurotrip“ zu hören ist (s. unten), verrät Peritz: „Wir denken über Änderungen für die Halbfinals nach“. Dann wird klar, worauf sich dieser Gedanke bezieht. Es geht um die Abstimmung in den beiden Halbfinals. So führt Peritz aus: „Die Abstimmung im großen Finale ist großartig – es gibt viele Emotionen. Bei den Halbfinals ist das nicht so spannend, weil man nur verkündet, wer im großen Finale ist. Deshalb denken wir gemeinsam mit unserem Kreativteam intensiv darüber nach, wie wir die Abstimmung und die finalen Ergebnisse der Halbfinals aufregender machen können.“ Es scheint also nicht um eine Änderung des Abstimmungsverfahrens zu gehen, sondern lediglich um Änderungen bei der Bekanntgabe der Ergebnisse.
Schon 2023 stand die Idee im Raum, die Bekanntgabe der Ergebnisse in den Halbfinals zu ändern. Denn im Gegensatz zum Finale, in dem die Punkte aller Länder verkündet werden, wird in den Semi-Finals lediglich verkündet, welches Land es in das große Finale geschafft hat. Das wird so gehandhabt, damit die Spannung für das Finale aufrechterhalten wird. Allerdings führt das auch dazu, dass die Ergebnis-Verkündung in den Halbfinals schnell abgehandelt ist. Vor einem Jahr hatte die BBC beim ESC in Liverpool schon einmal ausprobiert, den Teilnehmer*innen die Ergebnisse zu verkünden, während sie gemeinsam nebeneinander auf der Bühne stehen. Diese Idee verwarf man aber schon nach der Generalprobe wieder und so saßen die Acts, wie üblich, bei der Verkündung der Ergebnisse im Green Room.
Die beiden Executive Producer für den ESC 2025 sind bislang nicht näher auf die Ideen und Maßnahmen eingegangen, die sie und ihr Team entwickelt haben, um den Verlauf der Punktevergabe in den Halbfinals zu ändern.
Stadler sprach in dem Interview auch die Dauer des Finales an: „Wir werden es 2025 nicht länger machen, aber wir suchen nach Möglichkeiten, es zu straffen.“
Findet Ihr, dass der Ablauf der Bekanntgabe der Ergebnisse in den Halbfinals geändert werden sollte? Was wären Eure Vorschläge? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare.
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Die einzige Änderung, die ich gern im Halbfinale sehen möchte, ist die Wiedereinführung der Jurys…
Da stimme ich dir zu,die hätte ich auch gerne wieder.
An der Verkündung der Finalisten würde ich persönlich nichts ändern.
nur wenn man die jurys bzw. deren zusammensetzung mal komplett auf den prüfstand stellt.
es sollte doch nicht sein,daß jurys immer öfter bewußt nach persönlicher politischer haltung bewerten und dann noch dieser unverhältnismäßige sich nicht an der musikqualität orientierende schwedenfimmel.
gerade in den letzten beiden jahren haben sich jurys in dieser hinsicht nicht mit ruhm bekleckert.
aktuell bin ich eher dafür die jurys komplett abzuschaffen,weil da einfach zuviel agendabewußtsein im spiel ist.
abhilfe…siehe erster satz. 😎
Für eine Reformierung der Jurys wäre ich auch zu haben. Fände es zum Beispiel gut, wenn sie künftig aus mehr als fünf Personen bestehen würden und die Mitglieder sich nicht mehr untereinander absprechen dürften. Zum Thema „Schwedenfimmel“ kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein – für mich ist aber klar, dass wir auch im Halbfinale ein Korrektiv zum teils sehr vorhersehbaren Televoting brauchen. Das 50/50-System in allen Shows hat sich doch eigentlich über Jahre bewährt.
Dass Schweden gut abschneidet, hat allerdings eben doch mit dem Produktionsstandard der schwedischen Beiträge zu tun. Schwedische Produktionen sind der Goldstandard der Branche. Danach richtet sich zumindest im Westen die Popwelt. Dass man sich da immer noch drüber wundert…
Dass im letzten Jahr einige Jurys aufgrund ihrer politischen Wertungen eigentlich disqualifiziert gehört hätten, stimmt natürlich. Man kann nicht im Vorjahr was von „mathematischen Wahrscheinlichkeiten“ faseln und dann hat man Jurys, die ein Land, dessen Künstlerin gesanglich weit über dem Durchschnitt lag, durch die Bank auf 23, 24 und 25 einordnen. Im Jahr vorher hat man für ähnliche Spirenzchen Länder im Semi disqualifiziert… Aber den Skandal wollte man dann wohl vermeiden…
nun gut aber ich glaube,daß ich da dann doch lieber nach silber schürfe.😀
vielleicht täte dem ESC auch mal eine schwedendiät ganz gut. 🐰
Jetzt will sie wieder jeder. Vorher wollte keiner die Jurys. Entscheidet euch mal😅
Ich wollte sie schon immer. 🙂
Und ich hatte bis 2023 eigentlich auch den Eindruck, dass die meisten Fans ganz gut mit dem 50/50-System im Semi und im Finale leben können.
Amen!
Davon halte ich gar nichts. Die beiden letzten Sieger des großen Finals waren reine Jurysieger. Schweden hat 2023 kein einziges Mal 12 Punkte beim Televote bekommen, die Schweiz war dieses Jahr beim Publikum nur je einmal auf Platz 1 und 2, 34x auf Platz 3 oder darunter. Die Jury verhindert regelmäßig, dass der Publikumsliebling gewinnt (2023 Finnland, 2024 Kroatien). Das ist meines Erachtens nicht der Sinn dieser Veranstaltung.
Zum Verhindern der früheren extremen Kungelei mancher Staaten war die Jury als Regulativ durchaus sinnvoll; das gibt es zwar immer noch, fällt aber nicht mehr so ins Gewicht.
Ich sehe keine Alternativen zur Verkündung der 10 Finalisten. Alles, was Punkte oder Ränge anzeigt, wäre doch Beeinflussung.
So sehe ich das auch.
Bin auch der Meinung.
Volle Zustimmung!
Habe ja die schlimme Befürchtung, dass erst 7 Qualifikanten bekanntgegeben werden könnten, um dann noch mal die Leitungen zu öffnen.
Ich finde die Halbfinalabstimmung sehr spannend, besonders wenn es überraschende Qualifikanten und Fan Favorite Fails gibt.
„If it ain’t broke, don’t fix it!“
Ich finde das teilweise sogar spannender, als die eigentliche Abstimmung am Abend selbst. Im Semi geht’s ja um was (Hop oder top), während es am Abend natürlich ganz oben um den Sieg geht, aber wer dann 23. oder 13. wird, ist ja dann doch eher was für uns Fans…
Ich fand die Verkündung der Finalqualifkanten, so wie es bisher gehandhabt wurde, meist spannender als die Ermittlung des Finalgewinners.
Zumindest in den letzten drei Jahren.
Kann auch daran liegen, dass meine Favoriten nie gewonnen haben.
Daher würde ich mir wünschen, dass in den Semis alles so bleibt wie bisher.
Die geprobte Aufstellung aller Semiteilnehmer hat man gottseidank verworfen. Das war nur Effekthascherei.
Persönlich wäre ich sogar dafür, dass man die gesplittete Bekanntgabe der Punkte wieder zusammenführt und dass die Ländersprecher wieder die acht, zehn und zwölf Punkte verkündigen.
Und wenn die unbedingt die Finalshow kürzen wollen, dann würde es reichen, wenn die Votingzeit nach dem letzten Song wieder auf 15 Minuten begrenzt würde, da man wahrscheinlich eh wieder ab Beginn abstimmen kann.
„Die Abstimmung im großen Finale ist großartig“… auf welchem Planeten leben die Herren? Sie dient doch nur noch für die grottigen Anspachen und miesen Witzchen der sogenannten „Punkteverkünder“. Kein Vergleich zu früher, wo die Punkte noch einzeln vergeben wurden.
Damals waren aber auch weniger Länder involviert, von daher hinkt der Vergleich.
Vom Unterhaltungswert haben sie doch recht. Das hat man in den letzten Jahren schon sehr gut gemacht, den Spannungsmoment bis zum Ende aufzuheben durch das neue 50-50 System. Und die Einschaltquoten geben den Herren auch recht. Die gehen nämlich zum Ende der Wertung europaweit nach oben.
Und früher war auch nicht alles besser. Teilweise hat das in den frühen 2000ern viel zu lang gedauert, obwohl man längst wusste, was Sache war. Das mag für ESC-Fans toll sein, aber der „normale“ Zuschauer schaltet da eher ab.
Die endgültige Bekanntgabe der Ergebnisse gefällt mir allerdings gar nicht, so spannend sie auch ist. Alle unterhalb der Top 10 werden durch die aktuelle Art und Weise zu absolutem Beifang degradiert. Das kann eigentlich nicht im Sinne des Erfinders sein.
Dem gegenüber steht dann die Verkündung der letzten Punktzahlen, während derer man gut und gerne noch mal pinkeln gehen kann, ohne etwas zu verpassen.
Die Verkündung noch spannender machen? 😱 😱 😱 Da habe ich ja dann gar keine Hände und Arme mehr, weil die Fingernägel reichen dann ja nicht mehr aus. 🤪
Reicht schon wenn die die 10 Länder verkünden, danach habe ich eh schon keine Fingernägel mehr. 😂
Ich finde es durchaus in Ordnung, wenn in den Halbfinals weiterhin nicht das Juryvoting, sondern einfach nur das Televoting den Ausschlag für das Weiterkommen der ESC-teilnehmer (m/w/d) gibt.
Denn das Juryvoting hat im ESC-Finale ein ausreichend starkes Standing, welches übrigens zu 100 % gerechtfertigt ist.
By the way:
meinem Fratello 4Porcelli möchte ich an dieser Stelle sagen, dass ich ihm als jemand, der auf Männer in Anzüge total abfährt einen ausgezeichneten Männergeschmack attestiere, sollte mein Fratello sich immer noch zu Reto Peritz hingezogen fühlen. 😀
@Fratellino – da bleibt unser hervorragender Geschmack natürlich – Reto 4 President. Es ist ja für die Schweiz auch bevölkerungstechnisch wichtig, auf Typen wie Reto zu setzen: wie in den letzten Jahren zu sehen war, gibt es ein Testosteron-Problem bei vielen Schweizer Männern (inklusive der nicht-binären, die biologisch männlich sind) – kein irgendwie erkennbarer Bartwuchs, was durch Vorliebe des SRG-Stilisten für lose sitzende Blusen verstärkt wird. Also Schweiz: Don’t go Retro, go Reto!
Für die, die den Kommentar missverstehen: /s. Also zumindest zum Teil.
Ich finde es zu lang atmig, es „noch spannender“ zu machen..da schalte ich in der Zwischenzeit dann um.
Also ich fand den Moment, als in diesem Jahr Lettland im zweiten HF als erster Finalist bekanntgegeben wurde, sensationell intensiv und damit gut. Das hatte schließlich wirklich niemand kommen sehen und es fing sofort das Bibbern an: Welcher „sichere“ Finalist ist wohl draußen? Darüber hinaus finde ich auch nur fair, wenn man erst nach dem Finale weiß, wie die Platzierungen im HF waren. Durch die dusseligen Wettquoten ist es sowieso schon nicht mehr so spannend an der Spitze.
Gebe ich dir total Recht
So wie es verkündet wird , finde ich jetzt doch schon spannend genug. Da hat man doch gerade manchmal Überraschungen. Brauch im Halbfinale auch keine Punkteverkündung.
Jury darf gerne fernbleiben , die brauche ich übrigens auch eigentlich nicht im Finale.
Find das eh krass das 190 Jurymitglieder die gleichen Punkte haben wie Millionen Zuschauer die denn auch Voten. Dürfte da auch gerne auch 10–20 % gesenkt werden, oder gleich abschaffen.
Ohne die Jurys im Finale würde das generelle Niveau der Beiträge mit Sicherheit dramatisch abnehmen und wieder mehr Tinnef à la brotbackender Omis und „Leto Svet“ oder allgemein auch wieder sehr viel klischeehaftere Musik auftauchen.
Bizarr, daß die beim ESC zwar ständig über Regeländerungen nachdenken,
dabei aber nie über irgendetwas Notwendiges oder auch nur Sinnvolles …
🤔
Würde mich nicht wundern, wenn sie auf die Schwachsinnsidee kämen,
zwischen den Qualifikanten auch Nichtqualifikanten zu verkünden, damit
sie deren Enttäuschung und damit die komplette Bandbreite an Emotionen
zeigen können. Angesichts der vergangenen Jahre rechnet man ja ohnehin
nur noch mit dem Schlimmsten.
Man kann sich auch einfach ein neues Hobby suchen, wenn doch alles so furchtbar ist und man sowieso nichts mehr erwartet…
Semifinale Verkündung war gut ist gut.
Das Finale möchte ich gerne verkürzt haben. 0.30 Uhr MEZ könnte doch Schluss sein.
Bitte, bitte nichts verschlimmbessern!
Gerade so wie es ist, ist gerade gut:
Nennung der Finalisten in beliebiger Reihung (selbstverständlich ohne Punkte und ohne Platz).
Keine langen Kamerafahrten hin und her, kein dauerndes Wiederholen von „And the next finalist is…“. Sagen, freuen, wundern, jubeln!
Als einziges zusätzliches Spannungselement dürfen gerne die Moderatorenfinger auf dem Pult trommeln! 🙂
Da tun doch die Finger aber weh tun. 🫣
Aber ist spannend genug.
Das macht mich aber fix und fertig, wenn die trommeln, da fehlt dann nur noch die WWM Melodie und schon bin ich ein nervliches Frack. 😬😬😬
Wir müssen alle Opfer bringen. 😉
😂 Das sind wir Deutschen in den letzten Jahren ja gewöhnt Opfer zu bringen, un dem wir die letzten Plätze holen. 🙃
Hab da kein gutes Gefühl.
Befürchte da eine Verschlimmbesserung.egal welcher Art.
Fände es irgendwie gut, wenn man 7 oder 8 Finalisten fix weiter lässt. Die restlichen 4 bzw. 6 sollten die besten aus beiden Semis sein, sodass evtl. aus Semi 1 acht weiter kommen, aus dem 2. dann 12.
Nope, das ist meiner Meinung nach ne ziemlich beknackte Idee.
Ist auch unfair, wenn die Semis eine ungerade Zahl an Teilnehmern haben.
Das wäre auch nicht fair meiner Meinung nach, weil im HF nicht alle stimmberechtigt sind. 🤔
Es gibt keine Alternative, als in beiden Semis gleich viele weiterzulassen. Das, wo man ansetzen könnte, wäre zu versuchen, sie im Vorhinein möglichst gleich stark zu besetzen. Da ließe sich nur die Papierform anwenden, also analog zur Weltrangliste bei der WM-Auslosung wie häufig jedes Land bspw. in den letzten 5 Jahren im Finale war.
Man könnte es so ähnlich machen wie im melfest. 5 kommen vor dem interval act weiter & die andere Hälfte dann zum Schluss.
Schwer machbar, da der Interval Act dazu dient die Stimmen zusammen zu tragen
Gott nein. Die Halbfinale sind doch schon spannend genug. Wenn die mit „noch spannender“ meinen, das sie zwischendurch auch Nicht Qualifikanten nennen und halten dann mit der Kamera voll auf die Enttäuschten Gesichter drauf oder machen das wie beim Trash TV/Dschungelcamp das die dann Random sagen
„Land XY… du bist es… VIELLEICHT“.
Die Ideen können sie gerne verwerfen, ähnlich das was bereits in Liverpool getestet wurde. Eigentlich können die alle Ideen verwerfen, die es auch so im Trash TV/Castingshows gibt.
Das ist der ESC und keine billige 0815 Show (manch einer würde sich jetzt über seine Gebühren echauffieren).
Wenn sie unbedingt was ändern wollen, dann an den Jurys.
Schwierig. Man will natürlich das Final-Voting nicht beeinflussen, Andererseits wirkt die jetzige Punktevergabe schon etwas antiklimaktisch.
Ansonsten sollte man die Sendung gerne kürzen, die interval Acts Arten mehr und mehr aus und die meisten ignorieren die doch sowieso. Warens die letzten 2 Jahre nicht so 45 Minuten?
OT
Bin gespannt, was du zum Benidorm Teilnehmer J KBello sagst (optisch und so…)🫠
Sein Song VIP ist für mich erstmal Favorit.
Der Rest durchgehend Stangenware.
Mal abwarten wie die Performances so werden…
12 points. Muss die Songs nachher mal abchecken nach Weihnachtsmarkt.
Einfach mal so lassen, wie es ist!
Ist doch Spannung genug.
Wenn die Plätze im Halbfinale schon offengelegt werden, ist eine Beeinflussung für das Finale gegeben.
Ich wünsche mir so sehr die live Begleitung per Orchester wieder, wie in den guten Grand Prix…….Zeiten.
Das wäre innovativ und danach stundenlang Punkt für Punkt aus allen Nationen.
Das Ergebnis dann am frühen Sonntagmorgen.
Das wäre tatsächlich auch mein traum. Richtig live singen mit orchester.
Leider bleibts ein traum, allein schon weil dadurch gewisse musikrichtungen völlig ausgeschlossen wären.
Ich stelle mir da eher eine neue ebu-show vor: live gesungen mit orchester und die songs hört man beim auftritt zu ersten mal.
Wie wäre es mit der Pflicht zur Abendgarderobe, einem Bewegungsverbot und Ausstrahlung in Schwarz-Weiß?? 🙄
Nicht böse gemeint, aber hätte der ESC sich nicht weiterentwickelt dann gäbe es ihn denke ich heute gar nicht mehr.
Das ich manche Sachen auch kritisch sehe bleibt davon unberührt.
Ich sehe bei der verkündung der finalisten keinen grossen spielraum ohne das finalergebniss beeinflusst wird.
Das einzige was ich ändern würde: die wiedereinführung der jury.
Bitte bitte keine Jurys die richten schon im Finale genug Unfug an, siehe 2024.
Sehe ich inzwischen auch so. Man hatte ja Angst, dass so nur „Krawallnummern durchkommen“, es scheint aber eher so, dass die Chance, ins Finale zu kommen und dort gut abzuschneiden, für Balladen so sehr gut ist, weil weniger davon im Semi sind und die Uptemponummern sich gegenseitig die Punkte wegnehmen.
Na ja. Der zuschauer bewertet halt nur den song oder (ob ihnen der sänger optisch gefällt(😉).
Die jury hat da schon unterschiedlichere ansprüche wie die qualität der stimme, authentizität des songs oder auch die performance. Ich finde dass die jury die letzten jahre gut gearbeitet hat.
Aber ehrlich, ich kann auch ohne jurys leben, dann kann man aber gleichzeitig den live-gesang abschaffen
Vielleicht wieder so ein Golden Ticket für den letzten Qualifikanten wie damals in Baku?
War das nicht 2008 in Belgrad, wo Charlotte Perelli nur anhand einer Juryentscheidung ins Finale kam?
Ja, aber das meint Meckie glaube ich nicht.
Ok, ich weiß nur noch wie damals Željko Joksimović ganz dramatisch einen goldenen Umschlag entgegen genommen hat.
An 2012 kann ich mich nicht mehr erinnern.
‚Sowie der hübsche Regieeinfall, das Goldene Ticket (den letzten freien Startplatz fürs Finale) für die Grimes-Buben aufzusparen, die auf ihrem Weg zur Bühne für die Kameras noch mal ein paar extra schöne Räder schlagen konnten. Große Show!‘
https://www.aufrechtgehn.de/2012/06/schamlippenlappen-und-popos-esc-semi-1-2012/
Von mir keine Rumheulerei über Jurys. Aber ich glaube auch nicht an eine Wiedereinführung, eher mittelfristig daran, dass Jurys eine Nominierung frei haben.
Mir fehlt die Fantasie, wie man eine ja/nein, in/out Entscheidung „spannender“ gestalten will. Da wurde doch schon viel durchgescriptet. Eine Verkündung in Duellform Niederlande oder Belgien, Tschechien oder Slowenien, etc. fällt ja schon bei der krummen Anzahl schwer. Dann müsste man 5 Länder wie bisher verkünden und 5 „Duelle“ einzeln.
Dieses Jahr hätte man zumindest Glück, bei 38 Ländern treten je Semi 16 an, eine Ideale Anzahl für Turniermodi! Aber in einem „gestellten“ K-O-Modus hängt die Spannung sehr von der Auswahl der Duelle ab, daher kann ich da auch keinen großen Gewinn erkennen.
Der Gedanke, welcher mir sofort gekommen ist, als ich nur die Schlagzeile dieses Artikels gelesen habe, war, dass man das Konzept, von der diesjährigen Bekanntgabe der Jury-Punkte beim JuniorESC, in den Halbfinals verwenden könnte. Auch wenn wir bei den Semis -zumidnest aktuell- kein Jury-Voting haben, würde diese Punktevergabe auch beim Publikumsvoting funktionieren. Außer wir erleben in den nächsten Monaten noch eine Überraschung und das Jury-Voting im Semi wird doch wieder eingeführt. Dann würde dieses Konzept ja sowieso passen.
Was ich nicht brauche ist dieses „Castingshowmäßige“, was man eben letztes Jahr bei der Generalprobe in Liverpool ausprobiert hat.
Ich fand die Punktevergabe beim JESC dieses Jahr gar nicht gut. Bitte nicht! 😅
BBC hat es nicht geschafft, dann auch nicht die SRG SSR. Soll so bleiben wie immer, find ich besser!😬
Oh, man könnte doch statt zu verkünden, wer weiter ist, einfach bekanntgeben, wer raus ist. Sind auch weniger, geht also schneller 😀
Habe ich auch gerade gedacht. Ist vielleicht nicht soooo empathisch aber das Einblenden der Flagge der Loser, welche dann – puff – wie bei Harry Potter zu Staub und Asche zerfällt…… Wäre ’ne Show. …. und dann noch die verzweifelt zusammen brechenden Delegationen filmen.
Sarkasmus Ende!
Muss wirklich Alles spannend aufgepeppt werden. Ich finde es spannend genug. Und ein bisschen traditionell und spießig oder bieder und langweilig – wie einige sagen mögen – was soll’s. Ich mag es so wie es ist.
@jan : war keine Kritik an Dir. Ich denke, Du hast auch ein bisschen gewitzelt
Weiß nicht, ob es möglich wäre, aber man könnte doch die Bekanntgabe, wer in welcher Hälfte des Finales auftritt, auch gleich in die Show integrieren, oder nicht?