Finale des ESC 2026: Mit knapp 9 Mio. Zuschauern ähnlich erfolgreich wie im letzten Jahr

DARA – Foto: Corinne Cumming / EBU

Der 70. Eurovision Song Contest aus Wien war die mit Abstand meistgesehene Sendung im deutschen Fernsehen am Samstagabend. Mit 8,94 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauern wurde das Rekordergebnis aus dem letzten Jahr nur knapp verpasst. Besonders beliebt war der Wettbewerb, der sowohl im Ersten als auch auf ONE übertragen wurde, einmal mehr bei den Jüngeren. Hier wurde – ebenfalls wie im Vorjahr – ein Marktanteil von über 60% erreicht. Das heißt, dass sich etwa zwei von drei Zuschauern unter 50 Jahren für den ESC entschieden.

Die Reichweiten des linearen Fernsehens mögen durch immer mehr Streaming-Angebote zurückgehen. Lagerfeuer-Events wie der Eurovision Song Contest schaffen es dennoch, große Zuschauermengen vor den Fernseher zu ziehen. Das wurde auch mit der 70. Ausgabe des Wettbewerbs bestätigt. Trotz des weniger erfolgreichen Abschneidens Deutschlands, das aber natürlich erst am Ende der Sendung bei der Ergebnisbekanntgabe klar wurde, begeisterte die Show hierzulande 8,939 Mio. Menschen. Im Ersten waren 8,179 Mio. dabei, auf ONE verfolgten weitere 760.000 Personen das Geschehen in Wien. Der Marktanteil lag allein in der ARD bei 42,8%. Zum Vergleich: Im letzten Jahr sahen 9,137 Mio. Deutsche die Show aus Basel.

Noch besser lief es einmal mehr bei den Unter-50-Jährigen. Von ihnen waren 3,71 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer im Ersten oder auf ONE dabei. Der Marktanteil belief sich auf 64,5%, wobei 57,8% auf das Erste entfielen und 6,7% auf ONE. Auch hier der Vorjahresvergleich: Damals waren 3,772 Mio. Personen der Altersgruppe dabei; der Marktanteil lag bei 64,3%.

Traditionell ist auch das Rahmenprogramm am ESC-Samstag sehr erfolgreich. Der gestrige Abend bildet dabei keine Ausnahme. Eurovision Song Contest 2026 – Der Countdown hatte um 20:15 Uhr bereits 5,108 Mio. Zuschauer*innen im Gesamtpublikum, was einem Marktanteil von 23,6% entsprach. Auch die Jüngeren unter 50 Jahren stimmten sich mit der Sendung auf die Show aus Wien ein. Hier waren 1,723 Mio. mit dabei. Der Marktanteil lag bei hervorragenden 42,3%.

Selbst nach der Show ließen viele das Erste weiterlaufen und verfolgten die Einordnungen der Gäste bei Barbara Schöneberger sowie Berichte aus der Wiener Stadthalle. Insgesamt waren dies noch starke 2,89 Mio. Deutsche (Marktanteil 42,5% – also etwa genauso hoch wie beim Contest selbst mit 42,8%). Bei den 14-49-Jährigen reichte es noch für 0,937 Mio. Zuschauer*innen und einen Marktanteil von 47,1%.

Wie bewertest Du die hohen Reichweiten des ESC 2026 in Deutschland? Was macht den ESC gerade für die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer so interessant? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 



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69 Comments
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Rouven
Rouven
4 Stunden zuvor

Letztes Jahr gab es kein Rekordergebnis (was auch immer das heißen soll).

Starke Werte 2026, damit können alle recht zufrieden sein!

Timo1986
Timo1986
3 Stunden zuvor

Meine Theorie:

Wenn in ein paar Wochen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in den USA / Kanada / Mexico beim Achtelfinale aus dem Turnier fliegt, dann wird der ESC in Wien mehr Zuschauer gehabt haben, als irgendein Fußballspiel mit deutscher Beteiligung oder dem WM-Finale (dann ohne deutsche Beteiligung). 😀

kon
kon
2 Stunden zuvor
Reply to  Timo1986

Ääähm nein, erstes Spiel der Nationalmannschaft bei der EM 2024 gegen Schottland hatte 24 Mio. Zuschauer. Und alle anderen Spiele mit deutscher Beteiligung noch mehr.

Jürgen S.
Jürgen S.
3 Stunden zuvor

Vielleicht kommt die ARD auf Grund der hohen Einschaltquoten ja doch irgendwann auf den Trichter, auch die HF im Hauptprogramm zu zeigen. Auf jeden Fall ein starkes Ergebnis, welches zeigt, dass der ESC doch mehr Interesse weckt als manch einer glaubt! 🙂

Yoshi
Yoshi
2 Stunden zuvor
Reply to  Jürgen S.

Das geht doch nicht, dann müssten die jungen Ärzte mal auf ONE operieren, das kannst du den Senioren doch nicht zumuten!

kon
kon
2 Stunden zuvor
Reply to  Yoshi

Die operieren halt ne Woche später, das tolle an Serien im Vergleich zu Live-Programmen ist, dass man sie senden kann, wann man will 😉

Marko +++
Marko +++
2 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Dazu bitte eine Einschätzung von Marko?

Die Zahlen sind klar und brauchen keine Deutung – vorab wurde schon klar, dass das Interesse eher niedrig war wegen nicht-Teilnahme, wegen Israel, wegen die andauernde Diskussionen und die Quoten haben es bestätigt.

Sogar andere Medien haben sich da geirrt und doch Reporter nach Wien geschickt, aber die Artikeln wurden online kaum gelesen und manche sind nicht einmal in den Print-Ausgaben aufgenommen.

Wenn diese Ausgabe etwa 150 Mio. Zuschauer hatte (EBU wird es bestimmt sehr positiv betonen), ist das schon viel.

Übrigens sind die Zahlen für Flandern ähnlich gefallen, mehr als halbiert.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Stunde zuvor
Reply to  Matty

In Bulgarien hatte das Finale einen Marktanteil von 45,7 Prozent. Nur das ESC-Finale 2017, als Kristian Kostow Zweiter wurde, war erfolgreicher:
https://eurovoix.com/2026/05/17/bulgaria-eurovision-2026-final-second-most-watched-icountrys-history/

In Finnland war es das meistgeschaute Finale seit dem Heimspiel 2007:
https://eurovoix.com/2026/05/17/finland-largest-eurovision-audience-since-2007/

In Großbritannien hingegen schaut es auch mau aus, wenn auch nicht so sehr wie in den Niederlanden:
https://eurovoix.com/2026/05/17/united-kingdom-lowest-eurovision-audience-since-2010/

rainer1
rainer1
3 Stunden zuvor

Langsam fühle ich mich als ü50-zuschauer richtiggehend gemoppt! Wir sind weder werberelevant noch werden wir auch nur erwähnt.
Dabei würde ich doch behaupten, wir stellen einen grossteil der tv-zuschauer und sind, zumindest was die monetäre seite betrifft, deutlich potenter als die sogenannte “ werberelevante zielgruppe“

Waschbär
Waschbär
3 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

Vor allem, wenn man sieht, welche Werbung normalerweise in der ARD zu sehen ist…

Aber jüngere Erwachsene sind generell empfänglicher für Werbung. Deshalb macht diese Eingrenzung schon zumindest ein bisschen Sinn.

HardcoreStgt
HardcoreStgt
3 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

Ich selbst bin Ü60 und sehe das anders: Dass ich nicht mehr zur werberelevanten Gruppe zähle, ist für mich Bestätigung, dass man meine Generation offenbar für weniger leicht manipulierbar hält. Meine Generation handelt eher selbstbestimmt und kauft die Dinge, die man wirklich haben möchte oder braucht und nicht aufgrund irgendwelcher Trends oder aufgrund sozialen Drucks. Entscheidungen entstehen eher aus Erfahrung und Selbstständigkeit als aus Werbepsychologie. Wahre Freiheit beginnt in dem Moment, in dem einem Werbung nicht mehr erzählen kann, welche Produkt angeblich die Persönlichkeit definieren. Ich selbst fühle mich also nicht gemoppt, wenn ich nicht mehr zur „werberelevanten Gruppe“ gezählt werde, sondern eher als für voll genommen und respektiert.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
2 Stunden zuvor
Reply to  HardcoreStgt

Das ist tatsächlich so. Ich hab ja ne ganze Zeit in der Werbebranche gearbeitet und es gibt natürlich Studien zum Thema. Jüngere Leute finden sich oft noch und experimentieren; irgendwann dreht sich das dann zu „Ich bleib dabei, da weiß man was man hat.“

Anna01
Anna01
3 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

doch, die Sender haben auch eine eigene Sparte bis 59, weil die Leute immer älter werden. Durchschnittsalter in Deutschland liegt bei 45

kon
kon
2 Stunden zuvor
Reply to  Anna01

und auch das wurde mehr oder weniger nur eingeführt, weil sie gemerkt haben, dass ihnen die ganz jungen Zuschauer weglaufen 😉

Marko +++
Marko +++
2 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

Über 50 heißt, dass man nur Werberelevanz hat für Medikamente, Gehhilfe und alles andere, was die Beschwerden beim alter werden lindert. Der Grund ist einfach – man hat sein Leben gefestigt, neue Marken haben da wenig Chance.

kon
kon
2 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

14-49 war einfach mal eine Erfindung von Helmut Thoma und es ist erstaunlich, dass sich das bis in die heutige Zeit so durchzieht. Die Begründung für werberelevant und dass über 50-Jährige ihre Konsumgewohnheiten nicht mehr ändern war damals genial (um das Ganze als Vorteil für RTL zu nutzen), dürfte aber ziemlicher Blödsinn sein.

Bernd
Bernd
3 Stunden zuvor

Mir war aufgefallen. dass Frau Swarovski mehrfach bei der Bekanntgabe von 0 Punkten sehr gut und empathisch darauf hingewiesen hat, dass 0 Punkte nur bedeutet, dass der Beitrag nicht unter den Top 10 der Länder war. Ich denke das wurde ihr nicht nur vorgesetzt sondern ein Zeichen für einen feinfühligen Charakter.Ansonsten alles zu langatmig, war das eigentlich von den Minuten auch der längste ESC ?

Dunefan5000
Dunefan5000
2 Stunden zuvor
Reply to  Bernd

Das dumme Dauergelabere von ihr hat tierisch genervt. Das war eh nur heuchlerisch.es Gesuelze

roxy
roxy
2 Stunden zuvor
Reply to  Dunefan5000

Ich bin mir ganz sicher, dass du das viel charmanter hinbekommen würdest.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
2 Stunden zuvor
Reply to  roxy

😝😝😝

HardcoreStgt
HardcoreStgt
3 Stunden zuvor

Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 in Vienna war insgesamt wieder genau das, was der ESC sein soll: eine herrlich überdrehte, bunt glitzernde Unterhaltungsshow. Musikalisch und visuell hatte der Abend einige starke Momente. Allerdings hatte man gelegentlich das Gefühl, dass selbst die Nebelmaschinen mehr Persönlichkeit hatten als das Moderatorenduo. Die beiden präsentierten solide und professionell — aber eben auch mit der Ausstrahlung einer freundlichen, aber einstudierten Sicherheitsunterweisung im Flugzeug. Spontanität, Lockerheit und Witz blieben leider auf der Strecke. Wehmütig blickt man auf das vergangene Jahr und die Moderatorinnen – allen voran Hazel Brugger – zurück.
Auch die Intervallacts waren technisch zwar beeindruckend inszeniert, nur leider oft ungefähr so erinnerungswürdig wie die WLAN-Nummer eines Hotels. Am Ende der Sendung dachte man weniger „Wow, das war ikonisch“, sondern eher „Gab es überhaupt einen Intervallact?“.
Gerade der ESC lebt normalerweise von diesen absurden, charmanten oder völlig eskalierten Zwischenmomenten, über die man noch Jahre später spricht. Wien 2026 wirkte zu kontrolliert — als hätte man Angst gehabt, dass versehentlich echte Spontaneität passieren könnte. und am Ende des Votings, als nur noch Israel und Bulgarien im Rennen um den Sieg waren, spürte man selbst als Zuschauer eine unangenehme Anspannung in der Wiener Stadthalle.
Trotzdem: Selbst ein durchschnittlicher ESC-Abend ist meist unterhaltsamer als 90 % dessen, was sonst im Samstagabendfernsehen läuft. Und wenn Europa generationsübergreifend gemeinsam drei Stunden lang so tut, als wären Pyrotechnik, Windmaschinen, Trickkleid, eine Dancebreak und ein Keychange kurz vor Schluss die wichtigsten Dinge der Welt, dann hat der ESC seinen Job eigentlich schon erfüllt.

Anna01
Anna01
3 Stunden zuvor

wenn ich mir die Zahlen bei Eurovoix anschaue, dann kennt man das Wort Boykott wohl nicht und man darf immer wieder nicht vergessen, dass es eben doch eine sehr laute Social Media Bubble ist (von denen sich Medien auch beeinflussen lassen). Das ist ausdrücklich keine politische Wertung von mir. Vergleich WM in Katar: Wenn Deutschland gespielt hat, hat man den Boykott auch ignoriert, auch wenn es hier stellenweise funktionierte, da Interesse im Vergleich niedrig. Aus soziologischer und medienwissensschaftlicher Perspektive schon spannend.

Last edited 3 Stunden zuvor by Anna01
ESC Jul
ESC Jul
3 Stunden zuvor

Klasse Einschaltquote, auch wenn ich tatsächlich noch etwas mehr erwartet hätte.
Bin sehr gespannt auf die Streamingzahlen

Andi
Andi
3 Stunden zuvor

Mir hat das Finale sehr gut gefallen. Der ORF hat eine moderne Show produziert. Victoria Swarovski fand ich sehr sympathisch. Ich fand es auch klasse, wie sie bei 0 Punkten darauf hingewiesen hat, dass das nicht gleichzeitig bedeutet, letzter Platz. Die Eröffnung war so verspielt süß und dann mit dem RSO sehr festlich. Auch die Vorhänge waren cool. Die Wertung war sehr spannend. Und dann gab es auch noch einen tollen Überraschungssieger. Besser geht nicht.

Andi
Andi
2 Stunden zuvor
Reply to  Andi

Ein Highlight für mich war Lordi mit “ Save your kisses for me“. Herrlich 😄😄😄

ESC1994
ESC1994
3 Stunden zuvor

Ich habe mir mal angeschaut wie Sarah in den einzelnen nationalen Televotings abgeschnitten hat. Fett markiert heißt übrigens letzter Platz.

Platz 25: Estland, Lettland, Montenegro, Rest der Welt

Platz 24: Australien, Tschechien, Finnland, Litauen, San Marino, Schweden

Platz 23: Dänemark, Polen, Ukraine

Platz 22: Aserbaidschan, Belgien, Frankreich, Norwegen, Portugal, UK

Platz 21: Zypern, Malta, Moldau, Rumänien

Platz 19: Armenien, Bulgarien, Kroatien, Serbien

Platz 18: Griechenland

Platz 17: Albanien

Platz 15: Israel, Italien

Platz 13: Österreich, Schweiz,

Platz 11: Luxemburg

Tja, dieses Jahr können wir uns wirklich nicht beschweren dass wir andauernd im „unglücklichen Mittelfeld“ gelandet sind. Die Plätze aus Luxemburg sowie Österreich und der Schweiz liegen wohl darin begründet dass da auch viel deutsches Fernsehen geschaut wird und man Sarah wohl einfach vom Namen her kennt. In den anderen Ländern allerdings war sie nur eine weitere Hupfdohle unter vielen die einen altbackenen KI-Klon von „Fuego“ und ähnlichen Songs gesungen hat. 🤷

Last edited 2 Stunden zuvor by ESC1994
ESC1994
ESC1994
2 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Ups, habe Georgien vergessen, dort Platz 25 und damit letzter Platz.

Jorge
Jorge
2 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Danke, sieht echt übel aus, kann sich niemand schönrechnen.

Nicht einmal in den Märkten, die man ihr zureechnan kann dicht dran. Obwohl natürlich oft die Differenz zwischen Platz 13 und 8/9 nur 0,2% ausmachen. Umso übler, dass sie selbst das mit Marketing und Bekanntheit nicht hinbekommen konnte.

ESC1994
ESC1994
2 Stunden zuvor
Reply to  Jorge

Damit fällt der jährliche Artikel á la „Act XY war beliebter als das Ergebnis vermuten lässt“ wohl flach bzw. muss ein Jahr in der Schublade noch warten. 😅

Last edited 2 Stunden zuvor by ESC1994
Jorge
Jorge
1 Stunde zuvor
Reply to  ESC1994

Ja. 🙂

Wird dann wieder ein Douze Points Kommentar, warum der Song im Televoting nicht funktionieren konnte. Also das Offensichtliche. Auch nicht besser …

Matty
Matty
1 Stunde zuvor
Reply to  ESC1994

Woher die Info?

ESC1994
ESC1994
1 Stunde zuvor
Reply to  Matty
Mantaplatte
Mantaplatte
2 Stunden zuvor

9 Millionen Zuschauer in ganz Europa sind doch echt n Witz!!

bellamarcella
bellamarcella
2 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Versuch‘s nochmal!

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Stunde zuvor
Reply to  bellamarcella

Wenn in ganz Europa, wo eine Milliarde Menschen leben, nur 1 % der Bevölkerung den ESC schauen, ist der Wettbewerb klinisch tot.

rainer1
rainer1
2 Stunden zuvor
Reply to  Mantaplatte

Du bekommst noch einen zusatz-versuch😅😅

kon
kon
2 Stunden zuvor

Ich hatte gehofft es wird zweistellig, gefühlt wurde viel mehr über den ESC berichtet als noch in den Jahren davor. Es ist und bleibt ein Leuchtturmprogramm (insbesondere bei den jungen Zuschauern), die ARD muss es nur zu nutzen wissen.

Andi
Andi
2 Stunden zuvor
Reply to  kon

Es ist schon sehr frustrierend, weil Deutschland kann einfach nicht mehr ESC. Meine Hoffnung mit dem Wechsel zum SWR waren da. Aber mit dem VE- Angebot wurde ich schon bitter enttäuscht. Ich bin ratlos. Vieles wurde hier in den letzten Jahren angeregt. Vorschläge und Ideen gab es ja. Aber bei ARD passiert nix. Jedenfalls die meisten Länder haben uns längst abgehängt.

kon
kon
2 Stunden zuvor
Reply to  Andi

Wann konnten wir es denn mal jenseits von Lena und Nicole? 😉

roxy
roxy
2 Stunden zuvor

In Österreich waren es mehr als 1,5 Mio. Zuschauer, hochgerechnet wären das in Deutschland 15 Mio. Damit wird das bestimmt die Unterhaltungs-Sendung mit der höchsten Einschaltquote des Jahres sein.

byJannik
byJannik
2 Stunden zuvor

Off-Topic:
Sarah Engels war sehr weit weg davon Punkte im Televoting zu sammeln, lediglich in Luxemburg hat sie es auf Platz 11 geschafft und ist damit knapp an einem Punkt vorbei geschlittert. Hier das detaillierte Televote-Ergebnis:

🇦🇱 Platz 17 in Albanien
🇦🇲 Platz 19 in Armenien
🇦🇺 Platz 24 in Australien
🇦🇹 Platz 13 in Österreich
🇦🇿 Platz 22 in Aserbaidschan
🇧🇪 Platz 22 in Belgien
🇧🇬 Platz 19 in Bulgarien
🇭🇷 Platz 19 in Kroatien
🇨🇾 Platz 21 in Zypern
🇨🇿 Platz 24 in Tschechien
🇩🇰 Platz 23 in Dänemark
🇪🇪 Platz 25 (Letzter) in Estland
🇫🇮 Platz 24 in Finnland
🇫🇷 Platz 22 in Frankreich
🇬🇪 Platz 25 (Letzter) in Georgien
🇬🇷 Platz 18 in Griechenland
🇮🇱 Platz 15 in Israel
🇮🇹 Platz 15 in Italien
🇱🇻 Platz 25 (Letzter) in Lettland
🇱🇹 Platz 24 in Litauen
🇱🇺 Platz 11 in Luxemburg
🇲🇹 Platz 21 in Malta
🇲🇩 Platz 21 in Moldau
🇲🇪 Platz 25 (Letzter) in Montenegro
🇳🇴 Platz 22 in Norwegen
🇵🇱 Platz 23 in Polen
🇵🇹 Platz 23 in Portugal
🌍 Platz 25. (Letzter) in Rest of the World
🇷🇴 Platz 21 in Rumänien
🇸🇲 Platz 24 in San Marino
🇷🇸 Platz 19 in Serbien
🇸🇪 Platz 24 in Schweden
🇨🇭 Platz 13 in der Schweiz
🇺🇦 Platz 23 in der Ukraine
🇬🇧 Platz 22 im Vereinigten Königreich

Von allen unseren 0-Punkte-Televote-Ergebnissen der letzten Jahre haben nur die S!sters im Durchschnitt schlechter abgeschnitten.

ESC1994
ESC1994
2 Stunden zuvor
Reply to  byJannik

Das habe ich weiter oben schon aufgelistet. Außerdem ist sie insgesamt 10 Mal letzter geworden, du darfst nicht vergessen dass in Ländern die im Finale waren Platz 24 der letzte Platz ist.

Last edited 2 Stunden zuvor by ESC1994
byJannik
byJannik
2 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Ups

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Stunden zuvor
Reply to  byJannik

Ojeojeoje …

Jastus
Mitglied
Jastus
2 Stunden zuvor

…und trotzdem gibts wieder irgendwelche Nervtröten, die meinen, man sollte sich in Deutschland aus dem ESC zurückziehen, weil der so „irrelevant“ sei und man ja sowieso immer ganz hinten landet.
So nervig.

ESC1994
ESC1994
2 Stunden zuvor
Reply to  Jastus

Einfach ignorieren, auch die Bild Chefin hat wohl „angedroht“ nie wieder den ESC zu gucken. Na ja, auf solche Zuschauer kann man auch echt verzichten.

kon
kon
2 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Die BILD ist ja eh ziemlich wirr. Einerseits titeln sie mit „Europa braucht mehr Bangaranga“ und dazu dann der beleidigte Kommentar der Chefin.

ESC1994
ESC1994
2 Stunden zuvor
Reply to  kon

Wer diese Zeitung ernst nimmt hat eh die Kontrolle über sein Leben verloren.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
2 Stunden zuvor

Letztes Jahr war die Quote ja auch hoch, damals wegen Raab, dieses Mal wegen Sarah. Bekannte Namen ziehen da im Inland schon.
Interessant ist die doch recht hohe Quote auf One insb. bei Jüngeren. Die haben ja nicht wirklich ein Konzept wie zB Neo, sondern sind einer dieser Abspielsender wo gefühlt endlos Folgen derselben 3 Serien laufen. Ich meine, Barnaby ist die Hauptattraktion, von daher ist die Quote überraschend

kon
kon
2 Stunden zuvor

Ja, tatsächlich merkwürdig, wieso gucke ich ONE und nicht ARD? Die Streamingzahlen in der Mediathek wären noch interessant und einige haben es sicherlich noch direkt auf YouTube geguckt.

Frederik
Frederik
2 Stunden zuvor

„Auffällig: Die digitalen Livestreams legten spürbar zu. Die Event-Livestreams in der ARD Mediathek, auf eurovision.de sowie die Livestreams von Das Erste und ONE in der ARD Mediathek kamen zusammen auf 2,8 Millionen Abrufe, gut eine halbe Million mehr als im Vorjahr.“

https://www.wochenblatt-reporter.de/c-ausgehen-geniessen/eurovision-song-contest-8935-millionen-sahen-das-finale-im-ersten_a776269

Anmey
Anmey
2 Stunden zuvor

Das ist sind doch sehr erfreuliche Zahlen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor

Nach Red Sebastian und Felicia wollen wir mal hoffen, dass jetzt alle verstanden haben, dass mit Fiepsstimme vorgetragene EDM-Nummern mit Lasershow auf der ESC-Bühne nichts reißen. Da hilft auch ne tolle Lasershow nox.

ESC1994
ESC1994
1 Stunde zuvor

Ich hoffe mal dass dieses Ergebnis Schweden etwas zurück auf den Boden holt. Die haben sich die letzten Jahre teilweise gegeben als ob ihnen der ESC ganz allein gehört.

Joey99
Joey99
1 Stunde zuvor

Zu Schweden: Ich stand gestern direkt vor der Bühne, da ist es so richtig aufgefallen, wie viel bei ihr vom Playback-Track kam plus ganze Menge Live-Backings von Melanie Wehbe hinter der Bühne. Die Laser-Show war natürlich nicht schlecht.

Andi
Andi
1 Stunde zuvor

Alle ja, ausser vielleicht Deutschland, die eventuell sowas 2026 schicken 😁😁😁

Andi
Andi
1 Stunde zuvor

Wären wir beim System vom letzten Jahr geblieben, dann wäre Schweden rausgeflogen. Und im Semi 1 wären Montenegro und Estland ins Finale gekommen. Und die Schweiz im Semi 2.

Jorge
Jorge
1 Stunde zuvor

Ich interpretiere mal, dass du es nicht auf das Genre schiebst.

Es war aber total durchschaubar bei Schweden: Billige Melodie, Quasi null Gesang, diese Gesichtsmaskensache, reine Effekthascherei. Komisch, dass einem der Song wochenlang hier als das Nonplusultra verkauft werden sollte.

Joshua Rohmann
Joshua Rohmann
1 Stunde zuvor

Ich bin selber erst 19 Jahre alt und habe das Finale gestern Abend mit großer Begeisterung geschaut, genauso wie die beiden Semi-Finale am Dienstag und Donnerstag. Ich verfolge den ESC seit dem Finale 2021 regelmäßig, vorher habe ich bereits die eine oder andere Finalshow gesehen.
Was für mich dabei den Reiz ausmacht, kann ich gar nicht so genau sagen.

Matty
Matty
1 Stunde zuvor

Hier sind die ehemaligen Teilnehmer am ESC und nationalen Vorentscheiden, die Mitglied einer Jury gewesen sind:

https://eurovoix.com/2026/05/17/eurovision-2026-the-jurors-with-eurovision-connection/

Und die Zuschauerzahlen aus Finnland:

https://eurovoix.com/2026/05/17/finland-largest-eurovision-audience-since-2007/

Da fragt man sich, warum es mit dem Sieg nicht geklappt hat.

jotka
jotka
1 Stunde zuvor

Nach den beiden eher enttäuschenden Semis war das überraschenderweise doch ein ziemlich gutes Finale, hätte ich nicht wirklich mit gerechnet.

Nur Thorsten Schorn ist mir leider wieder negativ aufgefallen, den Bunga-Bunga-Spruch bei Bulgarien muss ich am Donnerstag wohl überhört haben. Muss echt nicht sein sowas, den Humor beim deutschen Kommentar darf man im kommenden Jahr gerne niveauvoller gestalten.

Franny
Franny
1 Stunde zuvor

Ich hatte gestern seit langem mal wieder ein richtig gesellschaftliches ESC-Erlebnis:

Zugegeben, es hielt nicht die komplette Show über an. Schließlich lief die Gartenparty trotz Kälte. Aber mittendrin verschwanden plötzlich ein paar Leute. Als ich meine Freundin fragte, meinte sie: „Die sind bei meiner Mama und schauen ESC.“

Mama wohnt im Erdgeschoss und man hat über die Terrassentür perfekten Zugang ins Wohnzimmer. Als ich reinkam saßen dort:

die Mama meiner Freundin (Ende 70), der Bruder meiner Freundin plus Gattin (Anfang und Mitte 40), die Tochter meiner Freundin mit deren Freundin (beide 15) und der Sohn meiner Freundin mit einem Kumpel (beide 12). Dazu ich.
Ergo: Der ESC als Familienveranstaltung konnte an diesem Abend kaum besser dargestellt werden. Zwischendurch kamen noch ein paar Freunde von draußen rein, andere gingen wieder raus. Aber alles in allem ist der ESC nach wie vor auch das: Ein Family Event! 🙂

Edit: Der trockene Spruch der Tochter meiner Freundin, als sie Victoria Swarovski sah: „Die sieht ja aus wie KI!“ Ähm… joa. Ein bisschen. 😛

Last edited 1 Stunde zuvor by Franny
Hzi
Hzi
1 Stunde zuvor

Mal dazwischen gefragt:
Ist es hier üblich, dass der Beitrag zum Finale mit den Live-Kommentaren (vierstelllig?) am nächsten Tag gelöscht (oder archiviert) wird?

kon
kon
53 Minuten zuvor
Reply to  Hzi

Der Live-Blog rutscht nachdem er nicht mehr live ist an die Position zurück, wo er ursprünglich platziert war, Live-Blog Finale mit Kommentaren ist noch da, nit ein wenig weiter unten.

Lola
Lola
1 Stunde zuvor

Meine 2 Cent / Fazit zum ESC 2026:

Für mich war es all in all ein unterhaltsamer Abend.
Die Lieder dieses Jahre waren nicht top tier, aber mir gefiel das dieses Jahr deutlich mehr Varianz dabei war und vieles in Landessprache. 

Der ORF hat sich definitiv nicht mit Ruhm bekleckert. Schlechte Kamerafahrten, nervige Schnitte, Totalausfall bei Tschechien (die trotz Beschwerde keinen Rerun bekommen haben)… die Moderatoren und ihre Texte, steif und meist unlustig (einzig der Austrialia Skit am Dienstag gefiel mir). Das Professor Eurovision Segment war ganz schlimm. Pausen Programm dieses Jahr auch eher meh, für 70-jähriges Jubiläum hätte man da noch mehr Acts aus den letzten Jahrzehnten ranholen können oder es auch anders skripten können.

Ranking: Ich habe tatsächlich 8/10 der Top 10 richtig getippt, aber absolut nicht an den Stellen wo sie sind 😆 Bulgarien habe ich vor 3 Tagen nichtmal in den Top 10 gesehen, und dann wird sie seit 9 Jahren die erste die Jury & Televote gewinnt – chapeau. Überzeugend vorgetragen und performed. Armutszeugnis, dass der ORF es nicht geschafft hat ihr eine ordentliche Sieger Performance mit Requisite zu geben. Zum Glück gab es das Kaffeehaus und Dara plus Team haben gekonnt mit den Deko Stühlen improvisiert. Auch das das Hallen Publikum so rund 50% der Sieger Performance gar nicht sehen konnte empfinde ich als peinlich.

Finnland hat mich wirklich schockiert, der Auftritt war mMn richtig gut, besser als im Semi, aber manchen wohl zu ernst. Überrascht hat mich die dann doch sehr hohe Platzierung von Rumänien und Italien, gefreut habe ich mich auch für Moldau. Schade fand ich es für Cosmo und seinen Tanzschein, finde das wirklich eingängig. UK dann doch keine Überraschung, aber der Herr wirkte schon seit Wochen sehr reflektiert. Sarah Engels hat sich sicherlich mehr erhofft, ich tbh auch weil ich absolut nicht nachvollziehen kann wie die Jurys zumindest Zypern so viele Punkte zuschachern konnten. Jalla als Studio Version gefällt mir auch, aber live war das an keinem Tag diese Woche überzeugend und ihre Performance auch nicht so stark. Aber steckt man halt nicht drin.

Israel ohne Worte, wie so eine bland Performance noch abholt, es nervt einfach nur noch. Und dann die vielen Punkte trotz des Voting-Werbung-Skandals im Vorfeld, der der EBU nur eine Rüge wert war. Bulgarien hat wohl schon direkt angedeutet heute Nacht „es wäre schön, wenn alle die 2026 ausgesetzt haben nächstes Jahr wieder dabei sind“, das werden anstrengende Monate, weil -> Belgien will wohl für die EBU Versammlung (?) einen Antrag auf Ausschuss von Israel einbringen?

Voting der deutschen Jury hier in dem Zusammenhang auch ein einziges WTF. (Sehr interessant fand ich den Unterschied in D Jury <> Televote). Muss auch sagen von den ab diesem Jahr 7-köpfigen Jurys kenne ich aus der deutschen Jury nur Alina Stiegler, die anderen Leute sagten mir gar nix.
Sofern der ESC nicht stirbt, gebe ich dem neuen Jury Konstrukt 3-5 Jahre bevor es wieder geändert wird.

Das jährliche Genörgel von „wir bezahlen da so viel“ nervt mich auch in 2026 extrem. Bitte mal vergleichen an wie vielen Tagen im ARD Fußball, Wintersport, Quiz Sendungen, Krankenhausserien oder Krimiserien in x Abstufungen laufen. Dagegen sind 3 Tage innerhalb eines Jahres mit einer Musik Sendung wohl zu vertreten. 

Ausblick 2027:
Ich denke es könnte noch mehr Rückzügler geben.
Die Bühne und alles wird kleiner und weniger opulent.
Ungarn kommt zurück.

Franny
Franny
56 Minuten zuvor
Reply to  Lola

Ausblick 2027:

Ich denke es könnte noch mehr Rückzügler geben.

Die Bühne und alles wird kleiner und weniger opulent.

Ungarn kommt zurück.

Sehr gut möglich und ziemlich realistisch.