
Nachdem Griechenland in den letzten Jahren seine ESC-Beiträge intern ausgewählt hatte, wurde heute Abend in der Vorentscheidung Ethnikós Telikós 2025, einer grandiosen Show live aus Athen, der griechische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2025 in Basel gesucht – und gefunden. Klavdia wird mit ihrem Song „Asteromata“ auf der Bühne in Basel stehen.
Klavdia, bürgerlich Claudia Papadopoulou, ist eine griechische Sängerin, die 2018 durch ihre Teilnahme an The Voice of Greece bekannt wurde. Sie trat im Team von Helena Paparizou in den Finalen an. Klavdia, die in Aspropyrgos aufwuchs, veröffentlichte 2020 ihren Hit „Lonely Heart“ und ist bei Panik Records unter Vertrag. Sie arbeitet regelmäßig mit der Musikgruppe Arcade zusammen und beeindruckt mit ihren Live-Auftritten.
„Asteromata“ verbindet moderne Klänge mit ethnischen Elementen und griechischen Texten. Im ESC-kompakt-Voting vor der Vorentscheidung landete Kladvia mit ihrem Song hinter Evangelía auf dem zweiten Platz und auch in der Gesamtwertung hatten die beiden Favoritinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich Klavdia durchsetzen konnte. In der erweiterte ESC-Bubble wurde sie oft als klare Favoritin gehandelt.
Insgesamt hatten 12 Acts um das Ticket nach Basel gekämpft. Die Show wurde von den ESC-Legenden Helena Paparizou, der ESC-Siegerin von 2005, und Sakis Rouvas moderiert. Dabei bewiesen beide, dass sie noch immer singen und tanzen können. Auch Marina Satti, ESC-Teilnehmerin aus 2024, performte „ZARI“, wenn auch in schwarz-weiß Optik. Kurz vor Ende trat auch Theo Evans, der Zypern beim ESC in Basel vertreten wird, auf. Allerdings nicht mit seinem Wettbewerbstitel (noch unbekannt), sondern mit Fuego von Eleni Foureira. Der Sieger-Act wurde zu 50% durch das Publikum und zu 50% von einer nationalen sowie internationalen Jury bestimmt.
Tatsächlich war es am Ende sehr knapp: Klavdia lag nur 2 Punkte vor Mit-Favoritin Evangelía. Ebenfalls in der Top 3, und damit am Ende auf der Bühne, war BARBZ mit ihrem Titel Sirens, der aber weit hinter den Favoritinnen lag.

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Klavdia hat verdient gewonnen, mit dieser tollen Stimme hat Sie mich gleich gepackt.
Dürfte damit ein sicherer Finaleinzug sein für Griechenland.
Hat jemand ne Ahnung was da ne „Tänzerin“ auf dem Boden liegend so die 3 Minuten verdient? Wäre was für mich, habs gerade e bissel am Knie…
Und wenn dann nach dieser Vorstellung Erika kommen würde, können alle jetzt schon Helsinki buchen. Oder doch Tampere?
Ich würde sagen, bewerben Sie sich nach dem deutschen Vorentscheid, da wird sicherlich was zu finden sein.. (diese „Tänzer“ wurden bei allen 12 Beiträgen eingesetzt, rein symbolisch und nur für diesen Abend – es wird eine andere Bühnenpräsentation geben)
„Grandios“ war die Show nicht. Ein seltsamer Hybrid aus Live-Bühnenshow und Studio-Kulisse. Sehr strange das Ganze. Moderation: waren die beiden festgenagelt? Das synchrone Sprechen: du meine Güte, nerv! Siegersong geht in Ordnung. Fakt ist aber auch: 2025 geht es gewiss nicht nach Athen!
Großartige Wahl,. efharisto poli !
Gehört für mich locker in die Top 10 der besten griechischen Beiträge.
Ich werte mit 11 von 12 Punkten.
Ehrlich gesagt, ist mir eine Unsinn redende Barbara lieber als so eine steife Moderation, aber ich bin da ja eine Ausnahme hier im Blog.
Ganz bestimmt…. Babsi ist schon lange bei mir ein absolutes No-Go.
Wie dem auch sei, so einen starken Beginn der Saison habe ich schon lange nicht mehr erlebt…
Bislang meine Bewertungen
Griechenland 11/12
Albanien 10/12
Luxemburg 8/12
Montenegro 7/12
8/12 für Luxemburg? Du schockierst mich!
Mir gefällt das, ich finde das sehr charmant retro. Sagt man da „Guilty Pleasure“ ? Ich habe davon schon sehr lange einen Ohrwurm. Sorry, Du magst dagegen Zeugs wie „Sugar“ (finde ich wiederum ganz schrecklich)
Sugar definitiv ein guilty pleasure – aber der Luxemburg-Titel hat noch mehr Zucker.
Zum Glück bin ich kein Diabetiker….
uff 🤯🙀
Ich habe die Show nicht gesehen, aber den Ausschnitten nach gab es wohl eine Reihe grottiger Darbietungen (beispielsweise dieser Aufzugssong…. )
„Vale“ war auch ziemlich nix, wäre für eine Sportveranstaltung besser geeignet.
Insofern Klavdia die würdige Siegerin. Daß sie optisch zudem aussieht wie die Enkelin von Frau Mouskouri, setzt noch die Krone auf. Wunderbar !
2025 geht es nach Basel …
You’re right! Muss 2026 heißen. Danke für den Hint.
nach berlin auch nicht 😉
Gefällt mir gut.👍
Ich sehe, dass einige Banausen wieder Ausgang haben … 😉
Ich war heute noch nicht außer Haus! 🤓🤓🤓😉😉😉 Aber nachher wenn ich einkaufen gehe, begegne ich bestimmt ein paar Banausen.
Ziemlich traditioneller Beitrag. Bin gespannt ob es für das Finale reicht. Das hängt natürlich auch stark vom Auftritt in Basel ab.
Endlich mal ein griechischer Beitrag der mir ganz gut gefällt.Traditionell,danke
Ja, das hört man und denkt gleich an Griechenland!
Ich persönlich mag auch, dass sie nicht mal ein ganz anderer Typus ist. Die Brille hat was nerdiges und mir gefällt sowas!
Aber das ist nur Nebensache. Stimme ist gut, Lied sehr griechisch, kann was werden! 😉
Ich mochte Evangelia zwar deutlich besser, aber „Asteromata“ hat auch was. Die Idee, einen Haufen Tänzerinnen mit auf die Bühne zu nehmen, die dann aber nicht tanzen, sondern Winterschlaf halten, ist natürlich bizarr, aber damit auch ein Alleinstellungsmerkmal im positiven Sinne. 🙂
Habe mit „Ist so lala.“ abgestimmt – berührt mich nicht wirklich, stört mich allerdings auch nicht. Wird insgesamt nicht in meinen persönlichen Top Ten landen, aber wohl unter meinen Finalqualifikanten zu finden sein, was im Vergleich zum Vorjahr ja schon mal eine deutliche Verbessung ist. Im Gegensatz zu Zypern (1982 und 2000) war Griechenland in der ESC-Geschichte noch nie meine Nummer 1 …
Road to Eurovision 2025:
ESC
🇦🇱 Albania 8/10
🇬🇷 Greece 5/10
🇱🇺 Luxembourg 8/10
🇲🇪 Montenegro 8/10
SCC
🇲🇪 „San“ 10/10
Sie hat eine schöne Stimme, leider wirkt der Song etwas eintönig. Da ich traditionelle griechische Musik mag, liegt sie aktuell aber bei mir vorne.
6/10
Nach ein paarmal Hören verliert es ein wenig seinen Reiz…. Ich werte mal mit 9/12. Ist aber nach vielen Jahren endlich mal wieder ein Topbeitrag für Griechenland.
Ähem? 2024?
Der war ganz gut, aber weit von der Qualität der Neunziger entfernt.
Ich fand das super und sogar besser als GRC25. 😍
Ich fand Klavdia im Einspieler eine total interessante Persönlichkeit und habe mich dann echt auf den Auftritt gefreut. Und dann steht sie da auf der Bühne mit einer Nana Mouskouri-Gedächtnisfrisur in einem monochrom beigen Kleid. Viel uninteressanter hätte sie sich kaum präsentieren können.
Davon unbenommen hat Asteromata eine kaum zu leugnende musikalische Qualität und auch stimmlich passte da alles. Die Musikrichtung ist nicht ganz meins, deshalb von mir nur ein so lala. Aber wenn die Griechen da noch mal an die Inszenierung und die Optik herangehen, dann kann ich mir Klavdia durchaus in den Top 10 vorstellen.
Klavdia als Siegerin geht ok, die beste Stimme und der zweitbeste Song hat gewonnen.
Barbz war mein letzter Platz und Evangelia sooowas von zwischen allen Stühlen, hat mir aber zumindest Spaß gemacht, vor allem ihr Goldfisch-Bikini.
Mein erster Platz war wohl bei sonst niemandem zu finden: Konstantinos Christoforou und Kostas Karafotis. Ich liebe so zeitlose griechische Songs mit Trommeln. Fand ich super gesungen, bekam fast feuchte Augen.
Nicht umsonst ist „Sti Fotia“ von 1995 in meinem ESC-Olymp gaaanz weit oben. Und jetzt kommts: K/Constantinos war damals vor 30 Jahren der Trommler bei Alexandros Panayis „Sti Fotia“. Hinterher war er ja noch dreimal für Zypern dabei, 1996, 2002 (als Leadsänger der Gruppe One) und nochmal 2005. Ich finde, er ist deutlich besser gealtert als Sakis Rouvas, er steht zu seinen Falten.
Der andere Kostas war natürlich (siehe meine Vorlieben oben) mein Platz 3.
Und mein Guilty Pleasure? Ganz klar der kriebelbunte Fahrstuhl-Song an Brusthaar…
Zypern 1995 ist auch bei mir top !
Alex war mir auch schon 1995 als Trommler positiv aufgefallen, und Sti fotia ist auch noch immer in meiner Allzeit-TOP 20.
Wie soll man denn bitte für das esc-Barometer abstimmen wenn seit einem Tag „es wird geladen“ steht ?! Bitte beheben! Ich finde übrigens Asteromata mehr als ausgezeichnet
Von mir ein „so la la“. Sie ist stimmlich absolut top, für mich bisher die schönste Stimme unter den Teilnehmern, der Song selbst ist meiner Meinung nach aber ziemliche Folklore-Standardware ohne Höhen und Tiefen. Kann man sich anhören, hat man so ähnlich aber sowohl beim ESC als auch woanders schon öfter gehört.
Finale?? Könnte klappen da es für diese Musik immer einen Markt gibt, aber ob das wirklich so weit vorne landen wird?? Ich bin da skeptisch um ehrlich zu sein. Sie müssen auf jeden Fall etwas an der Performance feilen, nur rumstehen und hoffen dass der Nana Mouskouri-Gedächtnislook Punkte bringen wird wird nicht reichen.
Traditionelles Liedgut aus Griechenland zum ESC, warum nicht? Entschleunigend mit einer Tanzunterbrechung, die ich mag, da sie ihren Tanz unterbrechen.
Das findet seine Fangruppe.