
Es sind nur noch gute zweieinhalb Wochen, dann wissen wir, wer das deutsche ESC-Ticket für den 70. Eurovision Song Contest am 16. Mai 2026 in Wien bei Das deutsche Finale 2026 (am 28. Februar 2026 in Berlin) ergattern konnte.
Acht der neun Songs, die der SWR unter Zuhilfenahme einer externes „unabhängigen, hochkarätigen Expertenteams aus der Musikbranche“ mittels einem „europaweitem Testing“ ermittelt hat, kennen wir bereits und empfehlen dazu unsere ESC-kompakt-LIVE-Interview-Serie mit der Class of Germany 2026, die sich in den Wettbewerb begeben.
Wenig ist noch über das deutsche Finale im Studio Adlershof in Berlin bekannt. Wir wissen, dass die ARD den ESC-Fans drei volle Primetime-Stunden am heiligen Samstagabend am 28. Februar 2026 schenkt und wir wissen, dass Barbara Schöneberger und Hazel Brugger gemeinsam moderieren.
Alles andere verliert sich in den Nebeln von Norwegen. Möglicherweise erfahren wir jedoch heute mehr. Denn der SWR hat zu einer Online-Pressekonferenz zu den „SWR Highlights 2026“ geladen, bei der es explizit auch um den Eurovision Song Contest 2026 gehen sollen, weshalb wir diese PK am 10. Februar mit einem Spontan-Live-Blog ab 10:30 Uhr begleiten.
Es wird dabei nicht nur um den ESC gehen, sondern vollumfänglich um alles, was der SWR in diesem Jahr redaktionell plant. SWR-Intendant Kai Gniffke wird am Dienstag, 10. Februar 2026 um 10:30 Uhr die SWR Highlights 2026 unter dem Motto „Perspektivenvielfalt erleben“ vorstellen. Programmverantwortliche, Protagonist*innen und Trailer geben Einblicke auf das, was kommt.
In der Einladung werden fiktionale Highlights wie Stardust Hotel und House of Yang hervorgehoben. Mit Ersterem begibt sich der SWR erstmals in den Bereich Science Fiction und bei House of Yang treffen „Mystery auf Horror-Elemente“. Klingt sehr nach Netflix-Anleihen und wir werden das in unserem Live-Blog vernachlässigen.
Aber die SWR-Presseankündigung widmet dem ESC ebenfalls einen eigenen Absatz. Denn der SWR habe „voller Vorfreude die Federführung des Eurovision Song Contest (ESC) übernommen“ und arbeite „mit jeder Menge Herzblut daran, das Motto des ESC 2026 ‚United by music‘ für Deutschland umzusetzen.“
„Herzblut“ ist wichtig. Wir werden einen Einblick in den Stand der Planungen für Das Deutsche Finale am 28. Februar 2026 erhalten und auch mehr über die Vorbereitungen auf die ESC-Woche im Mai („in Wien und unserer Region“) erfahren.
Durch das Pressegespräch führt SWR-Moderatorin Katharina Röben.
Ob wir mehr erfahren als das, was bekannt ist, verliert sich derzeit noch in den oben schon genannten Nebeln von Norwegen. Aber es wird auch die Chance geben, Fragen zu stellen. Bitte schreibt also gerne in die Kommentare, was Euch interessiert.
Erste Indikatoren, wohin die Reise geht, gibt das Interview mit SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler, welches der Branchendienst DWDL gestern veröffentlicht hat. Wir können darin einen ersten Blick auf die Bühne werfen und bekommen die Bestätigung, dass Thorsten Schorn zum dritten Mal den internationalen Wettbewerb kommentieren darf. Was sich schon beim OGAE-Clubtreffen angedeutet hat.
Darüber hinaus liest man zwischen den Zeilen, dass vieles ungeachtet des Zeitfortschritts noch im Fluss ist, was wir auch in unserer Interview-Serie mit dem Line-Up 2026 erfahren. Die bemerkenswerteste Antwort ist die, in der Clemens Bratzler das – vorsichtig formuliert – ungewöhnliche Verfahren schönredet, dass die deutschen TV-Zuschauer*innen und ESC-Fans den deutschen Beitrag nur aus einer übersichtlichen Shortlist auswählen dürfen, die lediglich drei von neun Songs umfasst, was den insgesamt neun Bewerber*innen nur eingeschränkt gerecht wird.
„Das Publikum ist der Königsmacher und wählt am Schluss ganz allein den deutschen Beitrag aus den Top 3. Wir haben uns aber ganz bewusst gegen eine Parallelabstimmung von Jury und Publikum entschieden, weil wir in der ersten Stufe ein aussagekräftiges Stimmungsbild internationaler Expertinnen und Experten aus 20 Ländern aus der Musikbranche haben wollten. Sie sollen die Songs danach bewerten, ob sie eine Chance beim europäischen Publikum und den europäischen Jurys haben. (…) Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Prominenz oder Social-Media-Reichweite weniger Einfluss haben, sondern wirklich der stärkste Song und der stärkste Auftritt entscheidend sind“, sagt Clemens Bratzler und es klingt leider ein wenig nach S!sters Reloaded.
Wir werden sicher erfahren, ob sich Social-Media-Reichweite und das Songangebot wirklich im Wege stehen (wie problematisiert) und wieso trotz der SWR-seitig deklamierten, vorgeschalteten internationalen Marktforschung für die Lucky Nine eine weitere Quasi-Bevormundung des Publikums ratsam sein soll. Es haben also bereits ESC-Experten die neun Songs für den Vorentscheid ausgewählt, wieso muss man das wiederholen? Und möglicherweise erfahren wir darüber hinaus auch, was wir in drei Primetime-Stunden jenseits der kumuliert weniger als 30 Minuten VE-Songs erleben dürfen.
Fragen über Fragen. ESC kompakt wird die heutige PK ab 10:30 Uhr für Euch mit einem Live-Blog begleiten. Stay tuned.
Dancebreak
Es ist 10:30 Uhr am 10. Februar 2026. Und hier meldet sich Peter mit einem fröhlichen guten Morgen. Die PK ist gestartet, um die 36 Menschen haben sich digital bei Teams versammelt, SWR-Interne mitgezählt. Kai Gniffke hat das Wort und hebt den ESC in seiner Anmoderation bereits hervor, auf den er sich „wie blöd“ freut.
Wie schon angekündigt, konzentriere ich mich in diesem LIVE-Blog auf die ESC-Themen und touchiere alles andere nur kurz.
Fun Fact mit ESC-Bezug: Der SWR tritt mit dem Claim an: „Für dich, für hier, für alle!“
Wie nice, dass einer der großen klassischen Titel der deutschen ESC-Geschichte zitiert wird. Der von der großartigen Hanne Haller geschriebene Titel wurde Zweiter (!) 1985 in Göteborg, wo am letzten Weekend noch die zweite Mello-Runde stattfand. Das waren andere Zeiten, 1985 wurde in Germany ein zweiter Platz (hinter Bobbysocks übrigens) quasi als Standard abgehakt.
SWR Programmchef Clemens Bratzler kommt das erste Mal zu Wort und gibt Insights zur o.g. Mystery-Horror-Serie „House of Yang“. Er ist auch die oberste ESC-Instanz beim SWR. Wir sind gespannt, ob wir heute von ihm mehr erfahren als in seinem gestrigen dwdl-Interview zum deutschen Finale.
Nach den o.g. fiktionalen Innovationen, der True-Crime-Doku „Holt“ und den Podcast-Neuheiten geht’s jetzt um die Informationsangebote, u.a. um die anstehenden Wahlen im Sendegebiet Baden-Württemberg. Wir marschieren also zügig auf den ESC-Block zu.
Und los geht’s mit einer ESC-MAZ. Die bekannten DDF-Artists-Kurzinterviews werden mit internationalen Bildern gemixt. Ein Teil der MAZ kommt aus der „70 Jahre ESC“ Produktion, die der SWR angekündigt hat.
Tina Sikorski („vorher in der Musikbranche tätig“) kommt zu Wort: „Meine Rolle ist, die Musik- und Medienwelt zusammenzubringen. Ich habe ein sehr gutes Netzwerk, weiß wie Musikmanager und Musiker und Musikerinnen ticken.“ Gleichzeitig sei sie als Head of Delegation „die Schnittstelle zur EBU“. Jeder interpretiere die Rolle für sich ein wenig anders. (Mit dieser Begründung hat Tina übrigens auch ein ESC kompakt LIVE abgesagt.)
Der SWR möge das Wort „Vorentscheid“ nicht, sondern sieht das deutsche Finale als „eigenständiges wertvolles Event“. Tina verspricht einen hochwertigen Samstagabend am 28. Februar 2026. Es würde noch mehr Aufwand als in der Vergangenheit in das deutsche Finale gesteckt.
Florian Wieder wird als Bühnendesigner hervorgehoben. Die neu eingeführten Stehplätze befinden sich „ganz nah an der Bühne“. Auch Barbara und Hazel werden anschließend von Tina gelobt. Die internationale Jury kommt aus zwanzig verschiedenen Ländern. (Ich denke, wir werden bekannte Gesichter aus der Bubble erleben, Schießklasse Ruth Lorenzo oder Margaret Berger.)
Thorsten Schorn wird von Tina als „breaking news“ verkauft – für alle, die dwdl nicht gelesen haben.
Die Ankündigungen, die Tina über die Show und die Performances so macht, empfinde ich eher als wenig greifbar. Es soll alles schneller, höher, weiter, besser, aufwändiger werden. Wie konkret das gelingt, bleibt in den Nebeln von Norwegen.
Drei Kriterien nennt Tina für die Auswahl der neun Acts:
- künstlerische Authentizität
- musikalische Qualität
- Charisma / Persönlichkeit des Acts
Passend dazu: Alle Künstler*innen haben ihre Songs selbst (mit-)geschrieben.
Nach Tina verweist Clemens Bratzler noch einmal auf die 70-Jahre-ESC-Doku hin, auf die wir uns alle schon sehr freuen.
In Wien wird es einen formatübergreifenden SWR-Hub für die gesamte ARD geben.
Consi wird „ESC vor Acht“ in der ARD wieder machen. Das ist fresh news, oder?
Die beiden Halbfinale werden in der ARD Mediathek und auf ONE ausgestrahlt.
Es gibt wieder die DACH-Koop mit ORF und SRF für die Pre-Show, die wieder von Barbara moderiert wird.
Es gibt ein vom SWR initiiertes Public Viewing in Karlsruhe. 3.500 Fans werden in der Schwarzwaldhalle Platz finden. Es wird LiveActs und DJs geben, die Künstler*innen stehen aber noch nicht fest bzw. werden noch nicht veröffentlicht. Es wird Live-Schalten nach Wien geben. 10 Euro kostet das Ticket, der Vorverkauf startet heute.
Ich hab dann mal die erste Frage gestellt und danach gefragt, was konkret in den drei Stunden im DDF passieren wird.
Hier die Antworten:
Es gibt Einspieler zu „70 Jahre ESC“.
Es wird prominente Gäste geben, die noch nicht verraten werden.
Es gibt einen Austausch mit Jury. Also Ruslana, Ruth & Co. werden zu Wort kommen.
Weitere musikalische Performances sind geplant. Keine Namen leider.
Es wird der beliebteste deutsche ESC Song aus 70 Jahren vorgestellt – als „inhaltlicher Programmpunkt“.
Es sind weitere Überraschungen in Vorbereitung.
Well, well, well, sehr konkret ist das alles noch nicht. Das Wort „Sofa“ ist aber nicht gefallen.
Erstaunlicherweise kommen jetzt weitere Fragen zu Unterhaltungsformaten (Beatrice Egli, Andy Borg), aber nicht zum ESC.
Back 2 ESC: Katja Feller vom „Germany 12 Points – der ESC-Podcast“ kommt jetzt dran. (Hejj Katja, Gruß aus HH).
Katja fragt erstens: Wie stellt der SWR sicher, dass sich der Sieger-Act auf den ESC konzentriert und nicht auf eigene PR-Ziele (Tour, Album usw.)? (Es geht um die Zeit zwischen DDF und dem Finale in Wien.)
Tina: Direkt am 1. März werden Gespräche über die „road 2 Vienna“ (Formulierung von mir) geführt. „Wir wollen das Beste.“
Katja fragt zweitens: Welche PR-Maßnahmen treffen sie in den anderen europäischen Ländern? (Von da kommen die Punkte.)
Tina: Das Thema sehen wir auch absolut. Wir haben uns auch schon Gedanken gemacht, uns mit Experten beraten und können heute noch nichts konkretes sagen. Die Popakademie BW ist ebenfalls in dieses Projekt involviert. Wir denken auch an Influencer-Kooperationen, aber alles muss finanzierbar sein.
Ich durfte am Ende noch ein weiteres Mal ran und habe gefragt, ob das zweistufige Voting überhaupt den Künstler:innen gleichberechtigt gerecht wird und ob es fair ist, das Publikum von der Abstimmung über zwei Drittel der Songs auszuschließen?
Clemens Bratzler: „Mir ist die Diskussion darüber auf ESC kompakt nicht entgangen.“ Den Acts wird man gerecht, denn alle haben ihren wirklich großen Auftritt. Das Team steckt „viel Energie und Liebe in einen unvergesslichen Auftritt für jeden einzelnen.“ (Die Wortwahl „Liebe“ finde ich super.)
Es gebe gute Gründe dafür, dass die Votings sich nicht ausgleichen. Die Begründung entspricht fast wörtlich dem dwdl-Zitat, welches ich oben integriert hatte. (Hätte ich mit rechnen können, aber ich dachte, vielleicht gibt es Gerechtigkeits-Zweifler.)
Das zweistufige Verfahren werde dafür sorgen, dass tatsächlich der ESC-tauglichste Song ausgewählt werde und das Publikum hat das letzte Wort.
Die hochkarätige Jury im Studio werde auch vermeiden, dass Acts nur wegen ihrer Popularität oder Social-Media-Reichweite bevorzugt werden. Das nennt man dann wohl irgendwann in ESC-Lehrbüchern der Pop Akademie BW die „Feuerschwanz-Umgehungs-Strategie“.
Katja Feller (aka „Germany 12 Points – der ESC-Podcast“) fragt anknüpfend an die Florian-Wieder-Info nach dem Bühnenbild und auch nach der Inszenierung („ich konnte mich mit Herrn Wieder noch nicht beschäftigen“). Stünde diesem ausreichend Budget zur Verfügung?
Clemens Bratzler: „Budgetzahlen geben wir nicht bekannt. Aber es gibt genug Zeit und Geld.“
Liebe Katja, zum Thema gibt es hier ein klares und pointiertes Stück von Douze Points.
So, jetzt hat die PK nach 90 Minuten geendet, von denen sich ca. 40% um den ESC drehten. Die großen Fragen wurden nicht beantwortet, aber einige beschwingte News gab es. Ich freue mich sehr für Consi, dass er auch in diesem Jahr ESC-Aufgaben hat. Consi hat einen der Top Ten ESC-Momente des Jahrhunderts geschaffen.
Ich danke allen, die heute Vormittag dabei waren und mag mich noch entschuldigen, dass ich aufgrund der Taktung der Infos nicht alles so erklären konnte, wie ich es ohne Zeitdruck getan hätte, z.B. als es um das Format „ESC vor Acht“ ging. Aber da hat ja wieder die Community großartig funktioniert, das habt Ihr dann untereinander in den Kommentaren geregelt.
Ich wünsche Euch noch einen guten Tag. Bitte verpasst nicht unser ESC kompakt LIVE heute Abend um 19:00 Uhr, wo einige Überraschungen auf Euch warten:
Und wir sehen uns dann am Mittwochabend zum Interview mit Sarah Engels wieder, wenn Ihr mögt. Carpe diem.
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und in genau 3 Monaten startet die ESC Woche 🥳
2926 gibt’s den ESC noch? 🤩 Stellt euch mal vor, was da alles möglich sein wird!
Okay, Spaß bei Seite. Danke für diesen Live-Blog. Ich freue mich schon darauf – trotz Tippfehler.
Ich würde mal die provokative Frage stellen, ob es innerhalb der ARD keine andere Moderatorin oder Moderator gibt, der den Vorentscheid moderieren könnte als Barbara Schöneberger, und das die Tatsache, das Hazel Brugger mitmoderiert in diesem Jahr, bedeuten könnte das Frau Brugger dann im nächsten Jahr die Moderation alleine übernimmt.
Desweiteren würde ich die Frage stellen, ob der SWR den Moderatoren gewisse Vorgaben macht, das z.bsp wie vor 2 Jahren, während der Sendung nicht über die Zahnarzttermine der Gäste diskutiert wird. So das der Fokus mehr auf das Thema des Abends liegen sollte.
OTBN
Loïc Nottet wird Belgien dieses Jahr beim ESC nicht vertreten:
https://www.instagram.com/p/DUj5hoKF3FY/?igsh=bzR4NWJ4bXphdXB1
Es kursieren stattdessen andere Namen wie z. B. ESSYLA (Teilnehmerin an The Voice 2021) und Axelle Red.
Ach Menno, wie schade! Ich hatte mich so gefreut! 🙁
Heute spät aufgestanden Matty?
Ich gehe mal davon aus, dass die Online-PK nur für Akkreditierte ist und es keinen öffentlichen Link gibt, oder doch?
„Es haben also bereits ESC-Experten die neun Songs für den Vorentscheid ausgewählt, wieso muss man das wiederholen?“
Ich finde es genauso ärgerlich und fragwürdig und ich stehe nicht im Verdacht, den SWR da verteidigen zu wollen. Aber vielleicht auch deswegen, weil die „ESC-Experten“ die Acts quasi nur mit dem Kopfhörer am grünen Tisch und höchstens unter künstlichen Auftrittsbedingungen kennengelernt haben, aber eben nicht unter realen Showbedingungen – und dann auch mit einer Inszenierung?
Allein wenn ich schon höre, Marktforschung. Kriege ich Plak. Ich bin mir sicher, die Marktforschungstypen haben alles, was nicht nach Mainstream klingt, raugeschmissen. Sowas wie Wasted Love, The Code oder Toy hätten die mit Sicherheit auch aussortiert, weil entweder der Song oder die Künstlerin nicht dem Mainstream entsprochen hat. Und dabei kommen dann Songs in Finale, die schon sehr kommerziell klingen.
Die Schweiz arbeitet bei ihrer Selektion ebenfalls mit einem Marktforschungsunternehmen zusammen… The Code durchlief genau diese Art Selektion…
Das war die Schweiz, aber wir reden hier von Deutschland. Hier denkt man ja, alles was im Radio rauf und runter läuft wer der heiße Shit.
Seh ich jetzt nicht ganz was das mit Deutschland zu tun hat wenn man nach Marktforschungsprinzipien eine repräsentative internationale Jury zusammenstellt. Die Prinzipien funktionieren in der Schweiz nicht anders. Und wenn Schweizer Marktforschung soviel besser wäre könnte man ja auch die anstellen… 😀
Die Schweizer Marktforschung hat aber auch schon einige Male daneben gelegen: 2022, 2023, 2025 waren jetzt im Finale auch nicht so erfolgreich beim ESC besonders beim Televoting. Vielleicht gab es damals bessere eingereichte Lieder, aber das werden wir nie erfahren. Es gehört eben auch etwas Glück dazu, den passenden Song durch Marktforschung zu finden. Egal, ob in der Schweiz oder in Deutschland…
Mit 2025 bin ich trotzdem zufrieden auch wenn der Song mich persönlich nicht so erreicht hat. Und die Reaktion auf den Televote Nuller war ja auch bei allen Schock.
Und letztendlich sind für mich die Topresultate herausragender als die nur mittelmässigen.
Vorallem im Vergleich zu vorher… so viele NQ’s und man hats geschafft Künstler wie Lovebugs, DJ Bobo und Michael von der Heide zu verheizen
Nein, das ist das gleiche mit dem auch der NDR gesucht hat. Wenn man schon motzen muss, dann bitte auch richtig.
Ich hätte hier die Eurovision Jury über die Top 3 abstimmen lassen. 100 ESC Fans wissen ja wohl am besten was beim ESC punktet und was nicht (Wurde ja schon 2018 und 2019 bewiesen). Und die würden das sogar ohne Aufwandsentschädigung machen 😀
Oh ja, unbedingt👍😊
Naja wenn du dir z.b. Eurovision Scoreboard ansiehst sieht man da einen deutlichen Bias Richtung GirlyBops, der sich dann nicht in den echten Resultaten wiederspiegelt. Die hatten sehr lange Angelina Mango als Favoritin für den Sieg im 2024.
ich rede nicht von den internationalen fans. Da ist viel planlosigkeit dabei. Ich rede von den deutschen Fans aus denen damals die ESC Jury bestand
OTBN
Besorgniserregende Neuigkeiten gibt es aus Nordmazedonien zum ehemaligen Teilnehmer am ESC 2015:
https://www.aussievision.net/post/eurovision-2015-star-suffers-shocking-kidnapping-in-belgrade
Die Täter wurden noch nicht gefaßt.
🤔 Wird das eine OTBN-Serie über alle Teilnehmer von Wien 2015?
😍 Wenn ja, freu‘ ich mich ganz besonders auf Vaidas 🇱🇹 und Måns 🇸🇪 …
Nein, wird es nicht, da kann ich dich beruhigen.
Was mich schon wieder nervt ist dieses Rumeiern.
„Und das Ziel lautet: Gewinnen?“
„Da drücke ich mich jetzt um eine Antwort, auch wenn ich natürlich weiß, dass Zahlen, Quoten und Platzierungen am Ende für viele das Entscheidende sind.“
Ja ich weiß, einige hat das genervt, aber ich fand es letztes Jahr eigentlich gut zu sagen ‚Wenn wir mitmachen, wollen wir auch gewinnen‘. Das sollte mMn eigentlich für 37 der 38 Teilnehmer selbstverständlich sein. Was dann daraus wird ist eine andere Sache.
Also wer behaupten würde, mit einem der Beiträge aus dem diesjährigen deutschen Vorentscheid auf internationaler Bühne gewinnen zu wollen, könnte für den Rest seines Lebens nie wieder erwarten, auch nur halbwegs ernstgenommen zu werden … 😂
Gebt drm Superstar hohe Schuhe und ein Tanztraining von Kaleen dann ist schon Platz 20 drinnen.
Ich kann die Antwort von Herrn Bratzler schon verstehen. Erstmal ist es natürlich typbedingt wie man sich verkaufen möchte. Ein Raab läuft rein und sagt: „es muss der erste Platz sein.“ Das erzeugt zusätzlichen Druck beim Künstler, der auf die Bühne muss, weil gewinnen ja „erwartet“ wird.
Ich persönlich finde diese 1. Platz-Erwartung unseriös, weil man das ja schlichtweg nicht zu 100% unter Kontrolle hat, selbst wenn man dort einen super aussichtsreichen Kandidaten hinschickt (siehe Kaj, Baby Lasagna usw.).
Und das hat er im Interview ja auch so gesagt. Zitat: „Wir wollen selbstverständlich gut abschneiden, aber es gehört letztlich auch ein wenig Glück dazu, den Nerv zu treffen. “
Außerdem ist es natürlich auch für das erste Gefühl bei der Punktevergabe psychologisch schwierig, wenn nur der erste Platz etwas wert zu sein scheint.
Ich wäre schon mit einem einstelligen Ergebnis zufrieden. Über ein Sieg würde ich mich natürlich sehr freuen, aber irgendwie glaube ich nicht so wirklich daran. Es wäre aber schön wenn in diesem Jahr die DACH-Trilogie abgeschlossen werden würde.
Ja, das wäre schön.
Leider glaube ich, ist in der Vorauswahl kein uneingeschränkt ESC geeigneter Titel dabei.
Mein Bauchgefühl (und insbesondere mein Hang zu solchen Zufällen) geht inzwischen in Richtung einer Lightversion der DACH-Trilogie: Sieg Israel/Ukraine mit Austragung des ESC 2027 in Deutschland
Es geht mir nicht um eine Erwartung, es geht mir um eine Zielsetzung als Sender. „Wir wollen gewinnen“ ist etwas anderes als „Wir müssen gewinnen“. Schon gar nicht bezogen auf den oder die Künstler/in.
Wenn Deutschland teilnimmt, erwarte ich, dass die Zielsetzung ist diesen Wettbewerb gewinnen zu wollen. Und keine Platzierungs-Diplomatie.
Ich weiß nicht!
Ich finde es seriöser von einem guten Abschneiden zu reden, als von einem Sieg. Es ist ja anders als beim Hochsprung, wo ein Sieg messbar ist. Der ESC-Sieger ist nicht messbar, ob ein Titel siegt hängt an vielen Faktoren, und nicht alle haben direkt mit dem Song zu tun.
Also freuen wir uns über ein gutes Abschneiden, wobei jeder für sich selbst definieren kann, was er noch als gutes Abschneiden wertet. 😉
Und für viele Künstler ist es einfach eine tolle Erfahrung, egal sie gewonnen haben oder nicht.
Ich kenne euch mittlerweile so gut, dass ich schon an der Schreibweise erkenne, von wem der Artikel stammt (jedenfalls bei dir, Peter)🤣
Mich würde interessieren, ob die Halbfinals auf One laufen werden oder woanders?
Mediathek und One.
Über die Pausenacts ist noch nichts bekannt. Und über die Jury, die diese letzten 3 Songs auswählt. Das würde mich interessieren.
Mich auch
Ruslana ist eines der Jurymitglieder beim Vorentscheid:
https://eurovisionfun.com/en/2025/12/germany-eurovision-winner-ruslana-joins-jury-of-national-selection-for-eurovision-2026/
Die war doch mal in Belgien Jurorin und hat mitzuverantworten, das dieses furchtbare Mother zum ESC durfte. Das dann im Halbfinale ausgeschieden ist.
Mich würde interessieren, wie nah man beim Staging im deutschen Finale an das endgültige Staging beim ESC herankommen möchte.
Und, ob ein Revamp des Sieger-Beitrags in Erwägung gezogen wird.
Werden Abor & Tynna beim deutschen Finale dabei sein?
Ich finde schade, dass wir Vorjahres-Teilnehmer nicht automatisch einladen.
Frage an den SWR: plant ihr in Zukunft eine engere Zusammenarbeit mit den Fan Medien? Meine damit nicht nur bei einer möglichen Jury in der Show, sondern auch im Vorfeld , Thema Konzept der Show, Auswahl der Teilnehmer und die Auswahl der Musikgenre.
Ich finde ja, soooo dramatisch ist die Vorauswahl durch die Jury auch wieder nicht. Ob man mir jetzt 9, 5 oder 3 Acts zur Abstimmung präsentiert, fremdbestimmt bin ich insoweit doch immer. Ob durchgängig Jury und Zuschauer zu 50% entscheiden, oder erst nur die Jury, dann nur die Zuschauer, es bleibt eine geteilte Verantwortung. Und positiv finde ich sogar, dass Verschiebungen durch eine größere Fanbase (wie seinerzeit z.B. Feuerschwanz) so eingegrenzt werden sowie die Tatsache, dass ein Televote viel aussagekräftiger ist, wenn nur drei Acts zur Auswahl stehen. Last but not least: Anders als letztes Jahr macht es der SWR von Beginn an transparent und alle wissen, nach welchen Spielregeln gespielt wird.
Zur Beruhigung: Ich weiß auch um die Gegenargumente, ich sage nur, sooo schlimm ist das jetzt auch wieder nicht…
Ich finde es schlimm.
Erstens bleibt vielleicht auf diese Art und Weise der Song auf der Strecke, den das Publikum favorisiert hätte.
Zweitens kriegen die 6 Künstler, die nicht weiter kommen kein direktes Feedback vom Publikum.
Drittens würde ich mich sehr ärgern, wenn ich nicht für meinen Favoriten mehr stimmen dürfte, weil die Jury den Titel schon aussortiert hätte.
Es ist immer besser, wenn das Publikum letztendlich entscheidet, das funktioniert in Finnland seit 2021 ganz ausgezeichnet. Dort haben die Finnen 75% Stimmgewalt für alle 7 Songs im Finale. Auch wenn wir nicht jede Entscheidung verstehen, aber die Finnen schicken „ihren Song“ und sind seither gut damit gefahren.
Dirtsa, du musst das so sehen: Ich kann ja auch nicht früher für meine Favoriten stimmen – und das findest du doch vermutlich gar nicht mal so übel? 🎶😁😉 😂 Hat alles seine Vor- und Nachteile 😇
Guten Morgen Peter und Chat.
Guten morgen lieber Peter freut mich dass du blogst. Da macht das arbeiten spass. Mit nem liveblog.
Habe den Vorteil der Spätschicht, muß erst 14 Uhr ran.
Ob das ein Vorteil ist? Ich lese das nebenbei.
Sind PK immer so zäh? Eine halbe Stunde und Peter konnte noch kein mal Abba erwähnen. Ok Mello in Göteborg geht schon mal in die richtige Richtung,
Ja, hier ist ja das gesamte Jahr des SWR das Thema und nicht nur der ESC. Der ESC geht ja streng genommen auch nur knapp eine Woche von einem ganzen Jahr.
Dachte der ESC wäre so was Besonderes, dass es eine Extra PK gibt.
Der ESC nimmt scheinbar einen doch relativ großen Teil der PK ein, das könnte eine Wertschätzung des Event bedeuten.
Wichtige Frage an den SWR , wird es ein Sofa geben für die Gäste in der Show oder nicht ?
wenn man die Bühne gesehen hat , wird es das wohl eher nicht geben.
Das Publikum steht nahe an der Bühne, die Frage ist, ob da noch ein Sofa dazwischen passt.
Dachte eher daran wenn es ein Sofa gäbe, dann im rückwärtigen Raum oder hinter der Bühne.
Der Platz ist in dem Studio begrenzt. Aber beim Aufbau müssen die Moderatoren schon wo anders stehen als auf der Bühne. In den großen Hallen nimmt man da wirklich meist die Uuschauerränge oder den Greenroom.
Vielleicht fürs Publikum gegen Extrakohle?
In Österreich gibt es dieses Jahr ein Panel mit sogenannten Experten wie Elton….🤭
Wenn es wirklich kein Sofa gibt, was etwas positives wäre, ist Kimmig Entertainment wohl kein Fan davon 😂 2018 und 2019 als sie den Vorentscheid produziert haben, gab es auch keins.
Lustigerweise wurde in den beiden Jahren auch ebenfalls im Duo moderiert und nicht von Babsi allein.
Wenn ich das mit der Authentizität schon wieder lese. Authentizität ist kein Erfolgskriterium beim ESC.
Wobei wir das auch jahrelang gefordert haben…
Das Wort kann ich leider auch nicht mehr hören …
Ein unauthentischer Künstler dem man dies auch anmerkt bekommt sehr wahrscheinlich wenig Punkte vom Publikum.
Authentizität ist schon nicht ganz unwichtig.
Reihenfolge wäre bei mir
Song
Qualität Gesang
Künstler
Authentizität
Staging definitiv weit vor Authentizität.
Sorry , staging vergessen und natürlich gehört das auf Platz 4 vor Authentizität in meiner Liste.
Fairnesshalber hätte ich mir gewünscht das die Moderation der Pre Show sich zwischen den 3 Ländern immer abwechselt.
Warum kriegt man es nicht gebacken die beiden Halbfinalshows auch im Ersten zu zeigen? Es ist wirklich immer das selbe..
Weil denn das Bild der Menschen zerstört wird , die denken der ESC findet nur an ein Abend statt 😉
Für mich ist das auch nicht verständlich , wieso die Halbfinals nicht im Ersten ausgestrahlt werden.
Kein Wunder, dass dann immer alle denken, der letzte Platz im Finale wäre der letzte von allen, wenn die so tun, als gäbe es keine Halbfinals. Das stimmt ja wohl nicht. Es macht schon einen Unterschied, ob man 26. von 37 ist oder 26. von 26. Da bevorzuge ich klar ersteres.
Ich habe anhand der Unterschiede in den Publikumsvotings zwischen Semi und Finale den Eindruck, dass zumindest in Deutschland tatsächlich eher mehr „überzeugte“ ESC-Fans im Semi zusehen und im Finale dann alle, die sich das zur Unterhaltung mal ansehen möchten.
In meinem Bekanntenkreis wissen viele, dass es Semis gibt, trotzdem wird nur Finale geschaut. Leider. 😉
Ist auch bekannt das man im semi auch Einfluss per voting hat ?
Meinem Bekanntenkreis schon. 😉
Die müssen mein ESC-Gerede ja aushalten. Und die schauen trotzdem nicht.
Irgendwas mache ich falsch beim Überreden. 🤷♀️😅
Ich hätte ja gerne gewusst, wie das Voting ablaufen wird. Werden die Juroren einzeln abgerufen und geben dann Punkte von bis zu 12 Punkten? Wie wird das Televotingergebnis bekannt gegeben. Einfach als Bekanntgabe?
Warum kann man die Halbfinals nicht wie das finale im ersten übertragen?
Kurze Frage: was genau ist ESC vor acht und wo findet man das?
Es ist ein ca 5 Minuten Format was kurz vor 20 Uhr in ARD ausgestrahlt wurde und die Kandidaten einzeln kurz vorgestellt hat.
Ah ja, dankeschön für die Info 😊
In der ESC Woche immer ca. 15 Minuten vor der Tagesschau um 20 Uhr.
ESC vor acht findet ab dem 23. Februar bis 26. Februar, ca. 19:45 Uhr im Ersten, ARD statt und soll wohl die Kandidaten der deutschen ESC-Vorentscheidung besser kurz vorstellen.
Frage an den SWR:
Wo genau findet das Public Viewing in Stuttgart statt?
Sorry, Alex John, das hatte ich falsch verstanden. Das einzige offizielle public viewing vom SWR ist in Karlsruhe, aber ich denke, dass es in Stuttgart auch ESC Veranstaltungen geben wird, wo der SWR nicht involviert ist.
Ein Sieg in Wien für Deutschland ist mit diesen neun Vorschlägen völlig ausgeschlossen. Eine einstellige Platzierung wäre eine Sensation.
Ich bin von meinem Lokalsender über deren Auswahl ziemlich enttäuscht. Es wurden keine Profis für Komposition und Text berücksichtigt. Dazu noch die „Bevormundung“ in der ersten Abstimmungsrunde. Der SWR hat genauso wenig Ahnung vom ESC wie der NDR. Künstler die lediglich gerne am ESC teilnehmen wollen, aber den falschen (ungeeigneten) Song präsentieren, lassen Deutschland auf der internationalen Bühne traurig aussehen.
Seit gut 50 Jahre verfolge ich mit Leidenschaft den ESC, inzwischen leide ich nur noch. Früher war ich Feuer und Flamme heute ist es nur noch eine erlöschende Glut.
Bitte benutze doch wenigsten den Konjunktiv, oder sage deutlich, dass es deine Meinung ist. Ich finde solche Äußerunge als Fakt hinzustellen anmaßend.
Absolute Zustimmung.
Kleiner Tipp an den SWR für nahezu kostenlose PR in anderen Ländern: unserer Künstler sollte mit jedem ESC Fan medium / ESC influenzer außerhalb Deutschlands einen Livestream / online Interview vereinbaren und das durchziehen.
Ach, der ORF ist trotz ESC-Ausrichtung auch bei der Pre-Show mit dabei? Das überrascht mich etwas, ist aber wahrscheinlich auch aus Effektivitätsgründen und zur Fokussierung auf die Finalausrichtung so.
Schätze die übertragen einfach die Show auf ihren Kanal und stellen noch eine Person vom ORF in die Sendung, mehr nicht.
Naja, der ESC wird teuer genug, da führt man das Arbeits- und vor allem Kostenteilungsangebot sicher gerne weiter.
@Peter: Wurde erzählt, wo in Wien die Pre-Show produziert wird?
nope
Fertig oder wurde Peter vom Internet getrennt ?
Off-Topic:
Elton, Luca Hänni und Caroline Athanasiadis werden bei „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ im Kommentator:innen-Panel mit ihrer ESC-Expertise die Show bereichern. (ORF Presseaussendung 10.02.2026)
Elton, hihi – der ORF holt sich mittlerweile Leute rein… 😉
Also keine Jury sondern nur bla bla ?
Ja
ESC vor acht, die einzige Konstante mit gleich gebliebenen Namen im deutschen ESC-Kosmos der ARD. 😂
Danke Peter, für alle Infos.
„Das zweistufige Verfahren werde dafür sorgen, dass tatsächlich der ESC-tauglichste Song ausgewählt würde und das Publikum hat das letzte Wort.“
So wie im Auswahlverfahren selbst drauf geachtet wurde…nicht. Es gibt auf jeden Fall Songs im Line-Up, die gar nicht ESC-tauglich sind. Nun denn 😀
GENAU das. Ich hoffe, dass dieses Superfinale nächstes Jahr abgeschafft wird. Sollen sie uns von vornhinein 9 ESC-taugliche Songs bieten. Dann wäre ein Superfinale unnötig.
Man kann leider nicht alles haben. Wenn die Songs ESC tauglich waren , konnten die Künstler nicht gut live singen und jetzt halt umgekehrt.
Wir brauchen ja auch nur einen guten ESC Song und nicht 9 gute ESC Songs, wäre zwar schön mehr Auswahl zu haben.
Man kann uns aber nicht sagen, dass es aus 400 die besten 9 waren. Dreamboys? Wirklich? Malou? Wirklich?
Malou siehe einen Kommentar weiter unten, dreamboys klar da gab es sehr wahrscheinlich noch anderes.
Bist du live in Berlin beim VE?
Leider nein …! Habe bis 2017 in Berlin gewohnt, bin jetzt weiter entfernt!
Wir machen es uns zu einfach, wenn wir über ESC-Tauglichkeit sprechen. Es gab schon genügend Beispiele, wo diese Titel abgesprochen wurde und die dann sehr gut abschnitten, Bestes Beispiel Savlador Sobral, bei dem hier gefühlt die Hälfte sagten: „langweilig braucht der ESC nicht“.
Der SWR versucht es nun also mit einer nachgelagerten Auswahl, bei der die Jury die Tauglichkeit unter ESC-Bedingungen bewerten kann. Ja, das ist für uns nicht schön, aber schauen wir mal ob es funktioniert.
„Die hochkarätige Jury im Studio werde auch vermeiden, dass Acts nur wegen ihrer Populärität oder Social-Media-Reichweite bevorzugt werden.“
Na hoffentlich.
Bei all diesen Worten, die nicht viel verraten, bin ich eh vorsichtig, wenn man die ) Kandidaten sieht, die es in den VE geschafft haben. Ich bin mir sicher, dass uns einige Perlen nicht serviert wurden. Wie z:B. Lyzas neuer Song, der um Welten besser gewesen wäre, als Malou, Myle oder Dreamboys.
Vielleicht hat sie ja die Marktforschung aussortiert.
Dann hätten sie eher Malou oder Dreamboys (sie sind alle sehr nett, nicht falsch verstehen) aussortieren müssen. Die Songs sind bloßes Füllmaterial.
Malou halte ich sogar inzwischen passend für den ESC. Grund dafür , gut produziert, wiedererkennbare Stimme und ein Song der nicht nervt sondern für beschwingte Stimmung sorgt.
Der Rest gebe ich dir recht.
Na ja, Malou. Sie mag den einen oder anderen Punkt bei Juries holen (selbst daran glaube ich nicht), aber beim Televoting wird da eine dicke, fette Null stehen.
Ich glaube, dass diese Art von „Black Music“ (in Ermangelung eines anderen Begriffs), also R&B, Jazz, Lounge Music, etc., beim ESC grundsätzlich eher schwere Chancen hat.
Obwohl es ja durchaus Gegenbeispiele gibt, wie der estnische Siegersong aus 2001, Max Mutzke, Salvador Sobral und Cesar Sampson.
Habe mir gestern aber Malous Song nochmal angehört und konnte mir dann tatsächlich eine Inszenierung mit warmen goldenen Farben und Gospel-Chor im Hintergrund vorstellen.
Sie würde dann aber wahrscheinlich die Zoe-Me-Behandlung bekommen (oder eher ISAAK). Da müsste schon Außerordentliches passieren, dass da viele Punkte beim Televote bei rausspringen.
Wir sollten aber nicht überrascht sein, wenn Malou Lovis von der Jury ins Superfinale gehievt wird. Das ist sehr gut möglich.
Es bleibt aber zu hoffen, das die Internationale Jury nach rein musikalischen Gesichtspunkten votet und es kein Ausschlußkriterium ist, das man schon in Deutschland bekannt ist und auch in den Sozialen Medien erfolgreich ist. Ich halte es für ein Kardinalfehler hier eine Internationale Jury einzusetzen, wenn dann national. Wer sagt uns denn, das die internationale Jury nicht mit Absicht die drei Songs auswählt, die am wenigsten Aussichten haben beim ESC? Im Fussball werden ja auch keine Trainer von anderen Nationen gefragt, wer bei der WM in der Nationalmannschaft spielen darf.
Hier hat man sich wieder ein gewaltiges Eigentor geschossen. Und das vollkommen unnötig. Außerdem den Zuschauern es zuzutrauen, das sie nur unter 3 Acts voten könnte, halte ich für maximal arrogant. Wenn dann in beiden Runden Jury und Televoting. So wie beim ESC auch.
Beim ersten Teil sprichst du sicher über Sarah. Dass ich keine Fan von Fire bin, ist bekannt. Ich warte die Performance beim VE ab, ob sie den Song aufwerten kann, auch wenn ich da meine Zweifel habe.
Ehrlich gesagt, würde ich neben wavvyboi eventuell noch gerne Molly in Wien sehen, wenn sie live toll singen kann. Aber live performances kann wieder so viel über den Haufen werfen.
Zumal die Zuschauer dann ja in irgendeiner Weise beeinflusst sein werden vom vorangegangenen Jury-Voting, entweder weil sie dann auch für den Jury-Favoriten voten wollen, oder umgekehrt weil sie gegen den Jury-Favoriten voten und eher eine Anti-Stimmung entsteht.
Ob die Jury absichtlich drei chancenlose Acts auswählt, um die deutschen Chancen zu unterminieren, das glaube ich jetzt nicht wirklich.
Bitte verpasst nicht unser ESC kompakt LIVE heute Abend, wo einige Überraschungen auf Euch warten:
Vielleicht ist Marcel heute abend dabei!
Vielleicht hat der SWR mit dem Jury Voting einen Punkt. Aber nur bei der unterschiedlichen Bekanntheit und Reichweite der Teilnehmer. ESC Tauglichkeit kann man m.E. schon zuvor feststellen. Oder geht es um die aufwendige Inszenierung der Neun. Das man erst dann sinnvoll filtern kann.
Bin gespannt.
Schön gemacht Peter. Nur manchmal wusste ich nicht, ob das wirklich so gesagt wurde oder ob das schon deine Meinung war.
Man hätte zu Consi noch fragen können, ob es auch unter dem SWR eine Online-Redaktion geben wird.
Also Schöneberger moderiert den VE mit Hazel und anschließend auch die pre- und ich nehme an Post-Show? Und dann hat sie auch noch was 3-teiliges im ORF?
Mit dem Begriff künstlerische Authentizität kann ich nichts anfangen, das ist schon in der Persönlichkeit enthalten.
Der Begriff erkennbare künstlerische Handschrift gefällt mir besser.
Danke für den Live-Blog, Peter 🫶
Der Versuch dieses Votingsystem schönzureden seitens des SWRs stößt bei mir einfach nur sauer auf. „Das Publikum ist Königsmacher“, ne. Ist es nicht. Was hier stattfindet ist eine Bevormundung, weil man das Publikum für zu infantil und inkompetent hält um eine gute Entscheidung zu treffen, was sehr ironisch ist, wenn man bedenkt welche ESC-untauglichen Songs von angeblichen „hochkarätigen Expertenteams aus der Musikbranche“ und einem Meinungsforschungsunternehmen ausgesucht wurden.
Würde im Vorentscheid auch nur ein Song sein, der die Fans mitreißt und für Hype sorgt, dann müsste man diese Angst, dass ein Song nur aufgrund des Namens des Acts gewinnt, gar nicht erst haben. Funktioniert ja auch in anderen Ländern. Sieh Baby Lasagna gegen Let3 in 2024 oder wie die Ukraine sich für Leléka anstatt Jerry Heil entschied.
Ich finde es fast schon frech, dass Probleme, die auf interne Fehlentscheidungen und fachliches Unvermögen seitens der öffentlich rechtlichen Rundanstalten zurückzuführen sind, auf den Zuschauer abgewälzt werden.
Sorry, musste jetzt mal raus.
Genau mein Punkt!
Ich habe mir eigentlich vorgenommen mich dieses Jahr weniger aufzuregen, aber was den deutschen ESC Vorentscheid angeht habe ich das Gefühl in einer Simulation zu leben. Jedes Jahr dieselbe Frustration und Enttäuschung. Es gibt kein Entkommen von dieser Achterbahn.
Geht mir momentan genauso. Obwohl ich mit Malta schon meinen Favoriten habe, möchte man ja dennoch mit seinem eigenen Land gerne mitfiebern. Manchmal gibt es einzelne Perlen, aber viel zu wenig. Leider hat der SWR das Konzept ESC nicht verstanden.
ich dachte jetzt eher,daß schwarz glitterst?
hmmm
Tue ich auch, aber ich bin realistisch genug, um zu sehen, dass Sarah das Rennen machen wird. Sollte es eine Überraschung geben, ist unser wavvyboi gaaaaanz oben auf meiner Liste! 😉
Erinnert etwas an die ganzen CDU-Sprüche gerade, dass die Wirtschaft so schlecht läuft, weil die Leute alle faul sind.
😭 Sehr passender Vergleich
Die meisten CDU-Poltiker haben auch ein IQ knapp über Trump.
Ich finde es noch viel schlimmer, dass man den Menschen ins Gesicht lügt: Globale Probleme sind nicht national ztu lösen, aber man tut noch immer so, als ob man Schuldige im Inland ausmachen könne (natürlich immer jene, die ganz unten in der Hackordnung sind). Währenddessen bündeln sich die obszönen Vermögen in den Händen weniger Superreicher, die alles dafür tun, Rechtsstaat und Sozialstaat zu zerstören. Und bei dem zuletzt erwähnten Unterfangen spielen Linnemann (da haben wir wieder das IQ-Thema) und Co. gerne mit.
Besser hätte man es nicht zusammenfassen können 🙂
*Rundfunkanstalten
Danke für diese Kommentar!
Den könnte ich mir allein deshalb schon nicht wünschen, weil kein Teilnehmer etwas dafür kann.
Tut mir leid.
Aber das ich für mich der dümmste Kommentar im Jahr 2026
Als wenn man einen Fußballverein den Abstieg wünscht.
Und sich dann ein paar Jahre später wunder, dass der Verein in der
Versenkung verschwunden ist.
Es ist bei beiden Veranstaltungen gleich, nur die Punkte zählen.
Wie sie zustande kamen, interessiert später niemanden mehr.
Schlechte Ergebnisse = schlechte Publicity.
Bringt das hierzulande den ESC nach vorne?
Das denke ich nicht.
Was läuft eigentlich mit Wattenscheid 09?
Wir schaffen das noch.
„Mir ist die Diskussion darüber auf ESC kompakt nicht entgangen.“ Gut so!
Dass sich die deutsche Auswahlshow für den ESC (Barbara-Show) nicht „Vorentscheid“ nennen sollte, weil das den echten Vorentscheidungen der anderen Ländern gegenüber eine Beleidigung wäre, sage ich ja schon seit Jahren. Toll, dass der SWR das auch so sieht 😀
Früher nannte man das auch Vorausscheidung. Auch unglücklich, oder?
Karten für die ESC Party in Karlsruhe kann man hier kaufen:
https://www.swrticketservice.de/veranstaltungen/detail/swr3-esc-party
Eigentlich gibts doch noch gar nix zu feiern. Außer für den Kandidaten der den Vorentscheid gewonnen hat.
Nun sind wir doch mal ehrlich. Wieder schöne tolle Worte, aber was ist mit dem eigentlichen Zweck? Wo ist die nationale Begeisterung für die Kandidaten? Was ist mit wirklich etwas Anderem?
Ich war von Kindheit an Fan des ESC. Ich habe es aber aufgrund der ewig gleichen „Soße“ nicht mehr als mein Event angesehen.
Und nun schaue und höre ich mir die Songs an und sage nur eines: erschreckend gleicher NDR-Style.
Ich würde sagen: Chance verpasst – 5, setzen.
Um eine nationale Begeisterung für den Nationalen Vorentscheid auszulösen, müssten die Beamten von der ARD mal ihren Arsch hochkriegen und mehr tun und nicht nur gerade das Nötigste. Mehr Werbung für den Vorentscheid machen und dann auch Künstler aussuchen, die bekannter sind als, die die jetzt im VE sein. Außerdem müsste auf allen Kanälen der öffentlich rechtlichen mehr Werbung gemacht werden, nicht nur im Netz, sondern auch im linearen Programm. Auch Begeisterung für den Vorentscheid kann man entfachen, wenn man das ganze mit einem Gewinnspiel verbinden würde. Z.bsp auf den Sieger Tippen. Und unter allen diejenigen die richtig getippt haben, wird dann eine Reise zum ESC ausgelost. Der SWR macht zwar ein bisschen mehr als der NDR. Wie die Wahl zum besten deutschen Song überhaupt, aber wir dürfen nicht vergessen, wir haben zur Zeit Olympia, das überlagert dann natürlich alles. Trotzdem könnte man mehr machen. Vor allen Dingen müsste man den Vorentscheid viel größer aufziehen. Zur Not können sich gerne wieder Partner suchen. Muss ja nicht immer RTL und Raab sein.
„Der SWR möge das Wort „Vorentscheid“ nicht, sondern sieht das deutsche Finale als „eigenständiges wertvolles Event“.“
Das ist eine Aussage, an der ich den SWR gern messen würde. Es macht Sinn den deutschen „Vorentscheid“ als eigene Marke zu etablieren. Leider oft angekündigt und nie erreicht.
Es wurde ja gesagt, das es über 400 Bewerbungen gab. Dann frage ich mich warum dann nur eine Show? Da hätte man doch spielend leicht noch 2 Halbfinals damit befüllen könnten. Sagen wir mal 20 Acts. Jeweils 10 Pro Halbfinale, jeweils 5 kommen ins Finale. Wo ist das Problem?