
Wer wird Moldau beim Eurovision Song Contest vertreten? Diese Frage konnten wir uns im letzten Jahr nicht stellen – für den ESC 2026 in Wien ist Moldau aber zurück! Heute entscheidet sich im Finale der Selecția Națională 2026, wer das Ticket nach Wien erhält. Einer der Anwärter darauf ist Bacho (Aufmacherbild) mit dem Beitrag „Tata“.
An dem Finale der moldawischen Vorentscheidung heute nehmen 16 Acts teil. Die Auswahl erfolgte nach internen Auditions. Bei diesen wurden die Erwartungen der Jury wurden so sehr übertroffen, dass statt der ursprünglich geplanten 10 Acts sogar 16 für die Finalshow zugelassen wurden. Entsprechend dürfen sich die Fans auf einen langen Abend freuen, der viel verspricht.
Der Sieger-Act und damit Vertreter*in für Wien wird zu je 33 Prozent durch eine internationale Jury, eine moldawische Jury und ein Publikumsvoting entschieden. Die nationale Jury besteht aus 15 Mitgliedern, die internationale Jury aus fünf.
Fans in der Arena und vor dem Fernseher dürfen sich außerdem auf ein ikonisches Line-up an Gast-Acts freuen: Mit dabei sind unter anderem Zdob și Zdub, die Moldau 2005, 2011 und 2022 beim ESC vertreten haben, Sunstroke Project (Moldau 2010 und 2017), Nelly Ciobanu (Moldau 2009), Natalia Barbu (Moldau 2007 und 2024), Cristina Scarlat (Moldau 2014), DoReDos (Moldau 2018), Aliona Moon (Moldau 2013), Paula Seling aus Rumänien (2010 und 2014) sowie Jamala, die 2016 für die Ukraine den ESC gewann. Weitere Gast-Acts sollen noch ergänzt werden. Das wird ja eine Party!
Diese 16 Acts kämpfen heute Abend in der Chișinău Arena um den Sieg:
- Sasha Flowers – We fight till the end
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – Foc la ghete
- Adelisha – Alegria
- Artiom Topal – Money
- Pavel Orlov – Can’t say Goodbye
- Ilinca Siviroveanu – Running through the rain
- Bacho – Tata
- Satoshi – Viva, Moldova
- Curly – Respir liber
- DAYANA – Doina
- Emforia – Tipare
- Katy Rain – Dance & Cry
- Cristy Rouge – Bliss
- Maxim Zavidia – Alo
- Valleria – Valerian steel
- Cătălina Solomac – Pink Margarita
Wenn es nach Euch und Euren Eindrücken aus der Longlist geht, haben Bacho mit „Tata“, Cătălina Solomac mit „Pink Margarita“ und Satoshi mit „Viva, Moldova“ die Nase vorn. Wird es so heute Abend ausgehen oder konntet ihr euch andere Songs schönhören? Bis heute Abend zum Showstart könnt ihr noch abstimmen, welcher Song aus dem finalen Line-Up euch am besten gefällt:
Moldau: Welcher Beitrag der Selecția Națională 2026 gefällt Dir am besten? Du hast nur eine Stimme...
- Cătălina Solomac – Pink Margarita (33%, 43 Votes)
- Satoshi – Viva, Moldova (25%, 32 Votes)
- Bacho – Tata (19%, 25 Votes)
- DAYANA – Doina (5%, 7 Votes)
- Valleria – Valerian steel (3%, 4 Votes)
- Emforia – Tipare (3%, 4 Votes)
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – Foc la ghete (2%, 3 Votes)
- Katy Rain – Dance & Cry (2%, 3 Votes)
- Maxim Zavidia – Alo (2%, 2 Votes)
- Cristy Rouge – Bliss (1%, 1 Votes)
- Curly – Respir liber (1%, 1 Votes)
- Ilinca Siviroveanu – Running through the rain (1%, 1 Votes)
- Pavel Orlov – Can’t say Goodbye (1%, 1 Votes)
- Adelisha – Alegria (1%, 1 Votes)
- Sasha Flowers – We fight till the end (1%, 1 Votes)
- Artiom Topal – Money (0%, 0 Votes)
Total Voters: 129
Das Finale der Selecția Națională 2026 startet heute um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit und kann auf der Website von TRM oder auch über YouTube verfolgt werden. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Einen wunderschönen guten Abend, liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Abendunterhaltung. Hier ist Laureen und ich werde heute Abend mitbloggen. Zugeschaltet bin ich aus Ostwestfalen-Lippe, aber heute ist ja nicht „Viva, OWL“, sondern „Viva, Moldova“.
Tatsächlich konnte ich für den heutigen Abend auch noch eine Running Order ausfindig machen:
- Artiom Topal – „Money“
- Valleria – „Valerian Steel (Rai di ri di dam)“
- Adelisha – „Alegria“
- Maxim Zavidia – „Allo“
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – „Foc la ghete“
- Cătălina Solomac – „Pink Margarita“
- Dayana – „Doina“
- Satoshi – „Viva, Moldova“
- Sasha Flowers – „We Fight Till the End“
- Cristy Rouge – „Bliss“
- Ilinca Siviroveanu – „Running Through the Rain“
- Bacho – „Tata“
- Curly – „Respir liber“
- Emforia – „Tipare“
- Katy Rain – „Dance & Cry“
- Pavel Orlov – „Can’t Say Goodbye“
Ich hoffe, ihr habt genügend Snacks und Getränke bereitstehen. Mit Blick auf die 16 Acts UND die vielen Gastauftritte kann das heute mitunter ein längerer Abend werden. *Freu Freu*
Unser lieber Douze Points ist übrigens live vor Ort in der Arena und hat uns ein paar Eindrücke geschickt:


So, es ist 18 Uhr bei uns und 19 Uhr in Moldau. Bei mir geht der Stream jetzt auch pünktlich los…
Buna Seara! Es startet mit Rückblicken auf die bisherigen moldawischen Vorentscheide. Ich finde, dass Moldau ein sehr ikonisches ESC-Land ist. Sunstroke Project dürfen in der Rückblende natürlich nicht fehlen und eröffnen auch direkt die Show. Das sieht alles sehr modern und professionell aus, ODER?
Stellt euch mal vor, Deutschland würde den Abend mit dem Act aus 2017 eröffnen (ha ha ha).
„Epic Sax Guy“ – Ich war ja im letzten Jahr bei Het Grote Songfestivalfeest und muss sagen, dass Sunstroke Project dort von allen Generationen schon sehr gefeiert wurde. Verdient.
Und direkt ein weiterer Gast: Natalia Barbu. Übrigens die letzte Vertreterin von Moldau 2024 in Malmö. Gerade präsentiert sie aber zunächst ihren Song aus 2007, „Fight“. „In the Middle“ spielt sie nicht?
Dafür kommen DoReDoS mit „My Lucky Day“ von 2018 auf die Bühne.
Ich muss sagen, dass ich gerade ziemlich begeistert bin: Die Arena, die Bühne, das ESC-Feiern, die Liebe für die eigenen (tollen und ikonischen) Beiträge. Das macht doch richtig Spaß…
Na, es geht munter weiter mit „Wild Soul“ von Cristina Scarlat. In Kopenhagen konnte sie sich leider nicht für das Finale qualifizieren, aber darf trotzdem heute auftreten. Das ist so toll und wertschätzend. #mausig
Ah, bevor ich es vergesse: Ich werde alle Beiträge (nicht die Interval bzw. Opening Acts) heute Abend mit jeweils x von 10 Punkten bewerten. Macht in den Kommentaren gerne mit.
LEGENDEN UNTER SICH: „Sugar“ von Natalia Gordienko (jetzt auf der Bühne) ist einfach ikonisch. Bei mir gibt es allerdings keinen Sugar, sondern Schupfnudeln. Vielleicht ja später Katjes mit Sugar als Nachtisch…
Als Nächstes: Aliona Moon vom ESC 2013 in Malmö mit „O Mie“. Im Revamp von „Viva, Moldova“ erklingt ihre Stimme übrigens auch.
„Hora din Moldova“ von Nelly Ciobanu 2009. Damals ein fünfter Platz und so ein launiger Song. Da kann man bereits das Tanzbein schwingen. Moldau ist zurück beim ESC, aber mit Ansage.
So jetzt aber – nach einer halben Stunde Konzert begrüßen uns die Hosts des heutigen Abends: Ion Jalbă und Daniela Crudu. Beide moderieren (sagt Google) gemeinsam eine Morning-Show im moldawischen Fernsehen. Auch der Direktor von TRM meldet sich zu Wort…
Hat eigentlich schon jemand Douze Points in der Menge gesehen? Ah anscheinend!
Die nationale Jury wird vorgestellt. Auch Sunstroke Project ist in dieser Jury.
In der internationalen Jury haben wir: Jamala, Efendi, Paula Seling, Deban von Wiwibloggs (niemand von ESC Kompakt ist frech) und Eric Lehmann, der Produzent vom LSC.
Es geht los mit dem Wettbewerb!
Artiom Topal – „Money“
Zu Beginn unterschreibt Artiom an einem Schreibtisch Dokumente. Ist Moldau ein sehr bürokratisches Land? Er trägt einen Anzug, die Tänzerinnen/ Sängerinnen leicht anrüchige Sekretärinnen-Outfits. Gemeinsam singen sie „Give me all your money“ und umgarnen den Sänger und reißen später sein Hemd auf, während dieser auf dem Schreibtischstuhl sitzt. Das ist mir zu „billig“. Auch der Song ist nicht so richtig eingängig. Ich glaube, nicht, dass er dafür viel Money bekommt.
1 von 10 Punkten
Valleria – „Valerian Steel (Rai di ri di dam)“
Eine Treppe – das beginnt sehr gut und mit einem Klassiker des ESC-Stagings. In den Visuals haben wir eine Person in weißen Umhängen und mit Valleria sind in silber gekleidete Tänzer*innen auf der Bühne. Der Anfang ist stimmlich dünn, wird aber mit dem einsetzenden Beat besser. Obwohl der Song nicht schlecht ist, fehlt mir noch der Zugang zu dem Beitrag, vielleicht auch weil er zu verkopft nach ESC klingt. Das hat man irgendwie schon gehört.
3 von 10 Punkten
Adelisha – „Alegria“
FIRE. Ach ne, Alegria, obwohl die Bühne mit Flämmchen und roten Farben arbeitet. Adelishas Stimme klingt leider dünn und der Refrain hat lyrisch nichts zu bieten (la la la). Trotzdem kann ich mir den Beitrag gut auf der Tanzfläche vorstellen. Adelisha trägt einen goldenen Bodysuit und kniehohe, goldene Stiefel. Ist das die moldawische Elvana Gjata? Zum Ende des Songs wird die Stimme kräftiger, kann aber aus dem Song auch nicht mehr herausholen, als er hergibt.
2 von 10 Punkten
Maxim Zavidia – „Allo“
Allo jeißt übrigens „hallo“. Maxim trägt schwarz sowie Gürtel mit Ketten um den Oberkörper. Ebenso die Tänzer, die um den Sänger herumtänzeln. Im Hintergrund sehen wir die moldawische Flagge – Viva, Moldova? Auch dieser Beitrag mag sich mir lyrisch nicht erschließen, gefällt mir aber besser als das la la la. Die letzte Note sitzt auch, sodass Maxim auch zeigen kann: Er kann nicht nur tanzen, sondern auch singen.
4 von 10 Punkten
Jetzt gibt es einen Schnelli? Und anscheinend Werbung…
Evghenii Avramov „Foc la ghete“
War das nicht angekündigt als Evghenii Avramov & ALenin Ivan? Naja dann eben nur Evghenii Avramov gemeinsam mit einem silbernen Saxophon-Spieler und einem silbernen Akkordeon-Spieler auf der Bühne. Die silbernen Anzüge, das Quatschige – das ist schon sehr Moldau und sehr Sunstroke Project, oder? Aber es macht Laune und Evghenii performt locker, souverän und spaßig. Auf einer Leiter im Hintergrund wackelt parallel ein Tänzer herum und jongliert. Genial. Aber sehr quatschig.
6 von 10 Punkten
Cătălina Solomac – „Pink Margarita“
Wenn es nach euch geht, ist die erst 18-jährige Cătălina die große Favoritin auf den Sieg. Das Farbkonzept des Auftritts ist natürlich … pink. Cătălina tänzelt mit Backgrundtänzerinnen, die sich zunächst aus Glaskästen (it’s giving Eric Saade) befreien müssen. Der Song geht direkt ins Ohr und Cătălina performt selbstbewusst, könnte aber stimmlich noch einen Gang zulegen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das für den Sieg reicht, obwohl es Spaß macht. Ein Hit für den Euroclub wir es bestimmt.
7 von 10 Punkten
Dayana – „Doina“
Mit Doina wird es nun traditionell. Dayana trägt traditionelle Gewandung und einen Blumenkranz auf dem Kopf. Der Beitrag ist viel in einer sehr hohen Kopfstimme gesungen, aber vielleicht muss das so? Auf der Bühne tänzeln Tänzerinnen in weißen Gewandungen und wir haben einen Herrn an der Trommel (love love peace peace). Eine tolle, Performance mit Folk, Tracht und Tradition, allerdings gibt der Song ansich nicht viel her.
5 von 10 Punkten
Satoshi – „Viva, Moldova“
Jetzt also der Platz 2 im ESC kompakt-Voting und einer der Fan-Favoriten. Eine Hymne auf Moldau. Die Halle ist von Anfang an dabei. Da ist jetzt Party. Satoshi hat quasi eine Band mit auf der Bühne – das hätte ich nicht erwartet. Satoshi rappt und singt für den Song fantastisch und auch unser DP live vor Ort schreibt gerade, dass die Halle ausrastet. Ich übrigens auch. Auch an der Performance stimmt schon vieles – mehr ist mehr. Die Damenstimme und mit auf der Bühne übrigens Aliona Moon. Natürlich ein stereotypischer Beitrag und vielleicht auch sehr berechnend, aber durchaus launig und geeignet für Wien. Ist das der Sieg? Meiner bisher schon!
10 von 10 Punkten
Die Halle feiert Satoshi…
Wir unterbrechen den laufenden Betrieb für Paula Selling aus Rumänien…2010 und 2014 war sie mit Ovi beim ESC. Stimmlich ist mir das mit den Opern-Parts zu viel gerade (das war nur bei Playing with fire; danach stimmlich super).
Ich stelle gerade in Frage, ob wir hier bis Malta durch sind. Besonders wenn wir jetzt noch Coversongs von Gloria Gaynor hören…
Ich liebe das gerade alles sehr und mag diesen Vorentscheid, aber warum singt Paula so wahnsinnig lange?
Und jetzt Efendi…dann brauchen wir aber gleich echt nochmal einen Schnelli.
Douze Points filmt für uns mit, wie ich gerade sehe.
Jamala auch noch – wir arbeiten die internationale Jury jetzt also in der Halbzeitpause ab.
Ich möchte hier mal was loswerden:
Zieht sich dieser Vorentscheid in die Länge? Ja!
Ist er laut Plan gleich vorbei und wir haben gerade erst die Hälfte der Songs geschafft? Ja!
Aber: Hier sieht man so viel Leidenschaft für den ESC. So viele Fans, die ihre Acts aus Moldau – aber auch alle anderen – feiern.
Ich liebe das.
Lieber SWR, bitte genau so.
Jetzt aber weiter im Text:
Sasha Flowers – „We Fight Till the End“
Sasha startet am Klavier und trägt eine schwarze Lederjacke und eine schwarze Hose, steht dann aber auf, geht zu einer Band und die Bühnenfarbe wechselt in ein Rot. Die Interaktion zwischen Sasha und den Bandmitgliedern ist ganz cool und wirkt zumindest authentisch. Die Nummer ist die bisher rockigste des heutigen Abends und dürfte entsprechend Fans haben, allerdings ist Sashas Stimme noch ein wenig zu „kindlich“ für so einen Sound und wirkt auf mich gut, dennoch nicht ganz stimmig. Aber er kämpft bis zum Ende des Songs (ha ha ha).
5 von 10 Punkten
Cristy Rouge – „Bliss“
Ist das so dieser Moulin Rouge Burlesque Style? So wirken zumindest Tanz und Outfits, wenn auch ohne übergroßes Champagnerglas. Der Song plätschert so dahin – Cristy singt das aber souverän. Auch hier wieder zu viel lalala. Ich finde zwischen den Performances (z.B. Satoshi und jetzt Cristy) merkt man schon Unterschiede im Budget und dann auch im Staging, oder?
2 von 10 Punkten
Ilinca Siviroveanu – „Running Through the Rain“
Ilinca mit einer klassischen ESC-Ballade im bodenlangen Kleid vorm Sternenhimmel auf der Leinwand. Leider sitzen die Töne zum Teil echt nicht. Eine Top-Stimme hätte man für diese Ballade vom moldawischen Klemmbrett schon gebraucht. Das zieht sich leider in die Länge…
2 von 10 Punkten
Bacho – „Tata“
Wir kommen zum nächsten Favoriten der ESC-Welt auf den Sieg heute Abend. Bacho wollte übrigens auch letztes Jahr schon mit Semafoare zum ESC – auch ein toller Song.
Bacho startet zumsammengekauert in einem Schrank, neben ihm ein Teddy. „Tata“ bedeutet übrigens sowas wie „Papa“ bzw. Vater. Der Teddy kommt dann auf den Arm von Bacho und „tänzelt“ (ich habe keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll) auf seinem Arm. Dann sitzen beide auf Stühlen gegenüber und Bacho singt den Teddy an. Das ist schon ein spannendes Staging – mal was anderes – und mir gefällt es. Bacho hat viel Ausdruck, wenn auch die Studioversion stimmlich voller und damit emotionaler klang. Spielt für mich hier ganz klar um den Sieg mit.
9 von 10 Punkten
Curly – „Respir liber“
Curly startet in einem Lichtkegel stehend mit Backgroundtänzer*innen sowie Sänger*innen. Alle tragen schwarze Lederjacken, Kappen und Sonnenbrillen. Das hat was Künstlerisches, wie sie da marschieren, insbesondere weil sämtliche Screens ähnliche Gestalten zeigen. Interessant, durchdacht, künstlerisch. Könnte auch aus Portugal kommen. Gegen Ende des Songs dann eine Art „Call and Respond“ mit dem Megafon. Ich kann es noch nicht deuten, aber hat bestimmt Tiefsinn.
5 von 10 Punkten
Emforia – „Tipare“
Ähnlicher Start wie bei Curly (die ersten 2 Sekunden), dann ganz anderer Beat. Kann man das Beat nennen? Eher Lärm im Probenraum der Schülerband. Jeder VE braucht eine Schulband – das haben wir ja sogar in Deutschland. Erinnert mich ein wenig an Joker Out, wenn auch mit schlechterem Song, aber so von den Vibes gar nicht schlecht und macht diesen VE nochmal um einiges vielfältiger.
6 von 10 Punkten
Katy Rain – „Dance & Cry“
Zur Erinnerung: Bei diesem Song gab es Drama. Dana Marchitan hatte sich mit dem Titel „Cry“ beworben. Parallel dazu trat Katy Rain mit einer leicht abgewandelten Version desselben Songs unter dem Titel „Dance & Cry“ an. Beide Künstlerinnen erreichten zunächst die Live-Auditions, bevor ihnen bewusst wurde, dass es sich um identisches musikalisches Material handelt. Nur Katy ist jetzt also hier. Katy trägt ein spannendes Outfit mit externem Herz auf der Brust (aber so das biologische Herz) und startet singend in einem Sessel, wird dann aber später in rote Fäden gewickelt und verworren. Poe poe poe – da kommt mir der Beat doch bekannt vor. Ich mag WTHIE und finde auch diesen Beitrag tatsächlich spannend, wenn auch chancenlos auf den Sieg.
6 von 10 Punkten
Pavel Orlov – „Can’t Say Goodbye“
„Can’t Say Goodbye“ – so ging es auch Paula in ihrer Halbzeitshow. Pavel klatscht wie im Fernsehgarten und swingt auf der Bühne herum. Ich finde es niedlich, aber etwas drüber. Aber ein netter letzter Song für den heutigen Abend. Leider weder innovativ noch spannend, auch wenn Pavel toll singt. Der Rap kam dennoch überraschend und auch das rockige Ende gibt dem Song einen letzten Kick. Allerdings ist mir das zu viel Genre-Mix. Wie heißt das Sprichwort? Irgendwas mit Fleisch und Fisch.
3 von 10 Punkten
Wir sind durch…Wer wird wohl nach Wien fahren? Ich tippe auf Satoshi und ihr?
Jetzt mal ein Schnelli mit allen 16 Songs.
Pink Margarita hat aber einen doofen Schnelli-Ausschnitt bekommen.
Ach, schön, das Sinfonie-Orchester des Senders mit Versionen von moldawischen ESC-Beiträgen. Das ist sehr würdevoll. Ich finde es toll, wie der Sender hier mit den Beiträgen umgeht.
Schnelli 2
Meine Katjes neigen sich dem Ende zu… Das geht lange hier!
Nun aber: Zdob și Zdub sind beim Eurovision Song Contest 2022 ,2011 und auch 2005 für Moldau am Start gewesen. Wir genießen also wahrscheinlich ein kleines Konzert der Gruppe.
Edit: Sie spielen ein größeres Konzert. Die Halle ist bei Laune.
Ach das ist doch toll *Zugfahr*
Die Klemmbretter sind nach diesem tollen Konzert wieder im Bild und das Voting scheint vorbei. Wir haben also den moldawischen Act für Wien?
Die nationale Jury vergibt ihre Punkte und die ersten 12 gehen an Satoshi – die Halle rastet aus. Und auch die Zweiten gehen an Satoshi… ein Zeichen?
Bei der nationalen Jury ist Satoshi gerade vorne. An zweiter Stelle etwas überraschend ist Pavel.
Satoshi setzt sich langsam ab: Platz 2, aber Pavel und Platz 3: der süße, pinke Drink.
Dieses Umrechnen…Finde ich nicht gut.
Nun zur internationalen Jury, die ja auch zu einem Dritten entscheidet.
Eric: 12 an Satoshi
Jamala: 12 an Satoshi
Deban: CURLY …das war überraschend
Efendi: 12 an Pink Margarita
Paula Selling: 12 an Satoshi
Damit hat Satoshi sowohl die nationale als auch die internationale Jury überzeugt.
So wird es jetzt spannend? Ich rechne damit, dass Satoshi auch das Publikum überzeugt hat.
So war es dann auch und zwar haushoch – ein klarer Sieg für Satoshi.
Das war ein fantastischer ESC-Abend. Vielen Dank, dass ihr alle dabei wart und gute Nacht oder viel Spaß bei Malta.
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Ein Herz für den Teddy
Bisschen muss ich mich fremdschämen🫣
Aber süß ist der Bär ja schon 😀 DREI ES SIND DREI
🧸🧸🧸 komischer Auftritt, obwohl er Tänzer ist
Bacho – „Tata“
Mein Favorit…der Teddy ist so süssss.
Den will ich in Wien auf det Stage sehn.
8/10
Ich bin verstört. Der arme Teddy.
Bacho – musikalisch schlimm, aber interessant, wenn auch verstörend inszeniert
Bacho (Tata) – Generische Dancesong – Und so langweilig umgesetzt, dass ich Pause mache.
🤣🤣🤣🤣🤣
Neeeeee der Bär. Wer ist denn auf die Idee gekommen???
Katastrophe! Ich kann mich auf gar nichts anderes konzentrieren.
Hilfeeeeeeeee noch mehr Bären 🤣
Text ist umgesetzt worden.
Achh herje, Bacho? Oh nee, hier möchte ich lieber nichts sagen… 😶😔
Ich verstehe das irgendwie nicht mit dem Teddy
Er vermisst seinen Vater, der Teddy ist ein Geschenk von ihm.
Aha
12) Bacho
Der Beginn war aber creepy. Huch, was zappelt denn das Bärchen so – hat der Schüttelfrost? Ein bisschen mehr Hummeln im Mors wie beim Bären hatte Bacho aber auch gut getan, er wirkt ein bisschen gelangweilt. Der Song kommt leider überhaupt nicht an „Semafoare“ ran und wäre in Wien chancenlos. Nächstes Jahr gerne wieder. 🙂
5,5/12
Einen großen Pluspunkt für den Teddy, den Bacho dabei hat! 😍🧸
Ja, aber nur für den Teddy
Das Staging von Bacho fand ich sehr befremdlich. Sagt mir leider gar nicht zu..
Was ist süsser..3 Teddys auf der ESC Bühne..ich muss wissen was er singt.❤️❤️❤️
Justice für die Ampel🚦
Also wenn ich ihn live singen höre, hattet ihr wohl doch recht mit dem Musikvideo beim SCC…Eieiei…
😂
Letztes Jahr hat er live aber gut gesungen.
🚦 🚦 🚦
Das tanzende Teddy-Trio war jetzt aber fast so eigenartig wie die tanzenden Tomaten. 😳
Bacho… Semafoare finde ich nach wie vor gut. Aber dem Beitrag fehlte jetzt irgendwie das gewisse Etwas :/
Die Performance von Bacho fand ich interessant. Es scheint eine Geschichte zu erzählen.
12 war bestimmt textlich höchst anstruchsvoll, so wie er den Bär gehalten hat, vermutlich um Kindesmißbrauch. auch mal schön über sowas nachzudenken, die Musik gab mir da weniger.
https://eurovisionworld.com/national/moldova/2026/bacho-tata
Ähnliche Geschichte wie Tschechien letztes Jahr.
Ja das war doch sehr speziell .Bärchen dabei wieso nicht.
Teile davon haben mich an einen anderen Song erinnert.
11) schöner Song, aber stimmlich hat sie das nicht gestemmt
12) Der Song mit den Bärchen hat was – muss ich mir nochmal anhören. Wäre ein interessanter Beitrag.
…aber sollte man nicht wenigstens ein klitzekleines bisschen singen können, um nach Wien zu fahren? 🤭 Bachos Kopfstimme war ehrlich gesagt ein kleines Desaster in meinen Ohren, so leid es mir tut. Nix gegen seine Nummer aus dem letzten Jahr! Aber heute?? Puh…….
Auffällig war, dass er bei der Stuhlnummer seine eher schwache Stimme ganz verloren hat. Wer das nicht kann, sollte es auch nicht machen.
Du hast schon Recht, eine Glanzleistung war es nicht. Da müsste technisch noch einiges verbessert und vor allem kräftiger intoniert werden. Aber es war noch in Ordnung, die Töne stimmten.
An dieser Stelle vielleicht einmal ein Plädoyer dafür, Stofftiere auch bei Erwachsenen zu normalisieren. 🙂
Ja aber nicht so.
Es muss ja nicht gleich so verstörend wie hier eben dargeboten sein. 😉
Dann sind wir uns einig 😉
hat jemand den Text verstanden, gehts um die Bären oder was?
Er vermisst seinen Vater.
Anscheinend um einen vermissten Vater und der Bär soll wohl ein Geschenk an seinen Sohn gewesen sein.
Ich nehm meinen Teddy auch mit nach Wien!
Yes! Ich habe einen Elefant. 🥰🐘
Kann eine große Avocado bieten 😉
Bei mir ist es ein Hippo. 🙂
Da sind wir also schon wieder sehr ähnlich unterwegs.
Elli und Hippo. Na wunderbar! 😁
Habe noch welche, darunter meinen mittlerweile etwas angeriffenen Hasen mit dem sehr kreativen Namen „Hasi“. 😅
Mein Hippo ist auch schon ziemlich abgenutzt und heißt ähnlich kreativ auch „Hippo“. 🙂
Wann hast den bekommen?? Ich meinen Hasen so als ich ein oder zwei Jahre alt war von meiner Oma zu Ostern. Egal wie abgewetzt er ist würde ich ihn nie entsorgen.
Auf meiner Couch sind Stofftiere. 😎
Voll dafür. Sammel Pokémon Plushie. 🥹🫶
Hätte ich zu viel Geld über, würde ich mir die Lebensgroßen aus Japan importieren.
Wir haben hier bestimmt 30 am Start…
Hach, schade. 🙁
Hatte mich so auf Bacho gefreut. Die Performance hat mir zwar sehr gut gefallen… einschl. Teddy-Dancing. 😉 Doch stimmlich war das leider nix. Und der Song kommt leider auch nicht an unsere heißgeliebte Ampel ran. Ach menno. 🙁
Schade Bacho ohne Carnival Brain ist ziemlich öde
Bacho war super mein Favorit bis jetzt♥️
Ich finde ja die Postkarten zwar nicht besonders hochwertig, aber die gezeigten tollen Landschaften machen richtig Lust mal nach Moldau zu fahren.
Ja das stimmt , sieht sehr schön aus 😊
Wenn die Lage gerade geopolitisch nicht so zugespitzt wäre, wäre ich auch sofort dabei…
Da bin ich bei dir. Aber erst möchte ich nach Estland. 🙂
Das ist ein wunderschönes Land!
Geht mir genauso. Finde sowieso immer spannend in Postkarten Eindrücke von anderen Ländern zu bekommen.
Wie lange dauert der Spaß noch?
Angeblich bis 20:30. Wie realistisch das ist.. naja.
Welche Zeitzone? 😂
Eastern
Laut Programmankündigung noch 11 Minuten. 😉
Tata for Vienna! ❤️
Haha, er schüttelt den Teddy im Takt des Refrains.
Herrlich random.
Bitte zum ESC damit, dann komm ich auch mit Teddy
Boah, das war eine ganz schön mutige Performance. Mich hat’s irgendwie berührt, da hat man mit sehr einfachen Mitteln was Interessantes geschaffen. Außerdem finde ich Teddys einfach schon so süß und eine ganze Teddy-Koreografie zu sehen… Das gibt’s auch selten.
Verstehe, wenn das viele verwirrt hat aber mich hat es gekriegt. 🧸🥲
Mich auch … wird leider nicht gewinnen
Mich hat die Performance (einschl. Teddy) auch gekriegt. Ich finde, Bacho hat eh eine ganz besondere Ausstrahlung. Nur die Stimme war heute etwas… naja. Den Song finde ich ok. „Semafoare“ hab ich allerdings geliebt.
Gesangsmäßig haben heute viele Probleme aber daran kann man arbeiten.
Also mich hat sein Live-Gesang (noch) mehr verwirrt als die Teddys ehrlich gesagt…
Gesanglich war das nicht die Höhe ja, mich hats aber irgendwie nicht gestört.
Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich es aufgenommen wird. Ich konnte das gar nicht ernst nehmen.
Aber den Song fand ich nicht schlecht.
Was man aber sagen muss, ALLE werden sich an diese Performance erinnern.
Oh ja. Verstehe auch kompeltt wieso das schnell albern wirken kann auf einen.
Zur Verdauung bitte hoffentlich wieder ein Dutzend Intervalacts 😆
Wo ist mein scharmkissen so verstörend mit dem Teddy
Ich mochte „Tata“. Das Staging ist schon speziell aber irgendwie hat’s mich berührt. Aber ich finde auch Kuscheltiere nicht albern, von daher habe ich diesbezüglich keine Probleme. Insgesamt wurde hier eine Story erzählt, das hat mir gefallen. Stimmlich ist hier allerdings noch Luft nach oben.
Word!
Die Teddys waren das geringste Problem an dem Staging…
Da! Da ist er wieder der Song aus der Werbung. Den würd ich schicken an Moldaus Stelle! 😉
Wie heißt der denn? Wollte gerade meine App zücken aber da war es schon vorbei. Der gefällt mir nämlich auch.
YES! Wenn die die letzten 4 Acts jetzt auch ohne Unterbrechung durchziehen, sind wir pünktlich vor Malta fertig. Super 🙂
Die werden auch in Malta auch ein wenig brauchen, um in die Gänge zu kommen 🙂
Und hinten raus auch mächtig überziehen. Letztes Jahr war die Show auch bis 0 Uhr angekündigt und ging dann bis kurz nach 1 Uhr…
Ein Glück habe ich einen Job, bei dem ich am Wochenende nicht arbeiten muss. 😅
Ja, das stimmt. Dafür darf ich lernen nebenbei…
Das Getanze mit den Teddys hat etwas an The Roop erinnert, aber eben The Roop für Kleinkinder.
Er sing über seinen Vater…Tata bedeutet Vater. Es ist ein sehr trauriges Lied…was aber das mit den Teddys zu tun hat…keine Ahnung…
So ungefähr:
Ich wollte dich nicht vermissen, Papa. Hätte ich gewusst, dass du eines Tages gehen würdest, hätte ich alles gegeben, um mit dir zu reden, damit du mich verstehst. Dass ich dich in diesem schweren Leben brauche. Aber du hast dich, ohne es zu wollen, entschieden, dich loszureißen. Nur die Familie im Pass zu lassen.
Ich will nicht mehr schreien, nicht mehr vor Sehnsucht nach dir. In deiner Abwesenheit habe ich erfahren, was Liebe bedeutet. Und Worte sind überflüssig, ich will nicht böse sein. Aber das Herz spürt dich, Papa.
Danke….finde da passt der Teddy doch ..als Trost für den nicht vorhandenen Vater.
Stimmt.
Curly (Respir liber) – Erzeugt Spannung. Interessant – Gut umgesetzt, kratzt an der Grenze des EBU-Regelwerks. Ob es so in Wien erlaubt wird?
Warum, wenn ich fragen darf? Oder bin ich jetzt einfach dämlich?
Achso, die lyrics
13) Curly
Das ist jetzt mal sehr artsy – finde ich doch ziemlich spannend. Dadurch, dass alles in schwarz gehalten wird, wird hier eine sehr düstere Atmosphäre kreiert und der geniale Backdrop macht es dazu noch etwas bedrohlich.
Megafon beim ESC hatten wir auch noch nicht so oft, oder? Ich finde es spannend.
6/12
Das Lied gefällt mir richtig gut. Ab auf die SCC Liste!
Jetzt könnte was für Franny kommen.
Frei atmen!
13 Curly
Das ist es!!!
😍😍😍😍😍
Gänsehaut pur!!!!
Curly fand ich interessant.
Find die 13 ganz spannend….fällt mir jetzt angenehm aus dem….lalala…heyheyhey….jo jo jo….modova moldova rahmen….
aktuell vorne bei mir
…und hallo …Europa soll mehr militärisch Denken und aufrüsten…passt doch wunderbar die Marschmusik 😉🙈😀
Das hat was. Interessante Performance.
Curly ist die eindeutige Siegerin für mich – da hat alles gepasst. Starke Stimme. Tolle Inszenierung. Message.
Emforia (Tipare) – Dunkel, Rock, Nebel, Rap – Dieser Papa macht mal Pipi.
13 warum nicht mal mit Kunst probieren?
Eine kleine Anmerkung, dass Malta laut Livestream um 20.45 Uhr beginnt.
14) Emforia
Nein, Danke. Überhaupt nichts für mich. Aber schön, dass die scheinbar noch sehr junge Band auf der großen Bühne Erfahrung sammeln durfte.
0/12