
Wird Kroatien im dritten Jahr in Folge einen Marko zum ESC schicken? Zumindest Marko Kutlić (Aufmacherbild) hätte sicherlich nichts dagegen. Er hat jedoch starke Konkurrenz, denn das Starterfeld von Dora 2026 ist wieder hochkarätig besetzt. Uns steht also ein spannender Finalabend bevor, den wir mit einem Live-Blog begleiten werden.
Insgesamt haben 24 Beiträge die Endauswahl von Dora 2026 erreicht. Davon traten zwölf Acts am Donnerstag im ersten Halbfinale an, am Freitagabend sind noch einmal zwölf Acts im zweiten Halbfinale am Start gewesen. Aus dem ersten und zweiten Semifinale haben sich je acht Acts für das Finale qualifiziert, wobei einzig das Publikum die Entscheidung fällte, eine Jury gab es in den Semifinals nicht.
Dies wird sich im Finale ändern: heute bestimmen Publikum und Jury den Sieger von Dora 2026 zu jeweils 50%. Die Jury setzt sich aus vier kroatischen Jurys aus Zagreb, Osijek, Rijeka und Split sowie vier internationalen Jurys aus den Ländern San Marino, Großbritannien, Norwegen und Luxemburg zusammen. Jede einzelne Jury besteht aus drei Mitgliedern, die Musikprofis, Komponisten, Musikkritiker oder Produzenten sind.
Das ist die Startreihenfolge des Finales von Dora 2026:
- Ananda – DORA
- Sergej – Scream
- Noelle – Uninterrupted
- Alen Đuras – From Ashes to Flame
- Irma – Ni traga
- Lara Demarin – Mantra
- Ema Bubić – Vrijeme za nas
- Lima Len – Raketa
- Lana Mandarić – Tama
- Ritam Noir – Profumi di mare
- Marko Kutlić – Neotuđivo
- Devin – Over Me
- LELEK – Andromeda
- ToMa – Ledina
- Stela Rade – Nema te
- Cold Snap – MUCHO MACHO
Nach den Halbfinals ist LELEK mit „Andromeda“ Euer Favorit. Bis zum Beginn der Show könnt Ihr gerne auch weiterhin in unserer Umfrage abstimmen.
Welcher der Finalisten von "Dora 2026" ist Dein Favorit? Du hast 2 Stimmen.
- LELEK – Andromeda (36%, 159 Votes)
- Stela Rade – Nema te (7%, 33 Votes)
- Lana Mandarić – Tama (7%, 31 Votes)
- Alen Đuras – From Ashes to Flame (5%, 24 Votes)
- Ritam Noir – Profumi di mare (5%, 23 Votes)
- Ema Bubić – Vrijeme za nas (5%, 21 Votes)
- Cold Snap – MUCHO MACHO (5%, 21 Votes)
- Lima Len – Raketa (4%, 19 Votes)
- Marko Kutlić – Neotuđivo (4%, 18 Votes)
- Devin – Over Me (4%, 18 Votes)
- Sergej – Scream (4%, 17 Votes)
- Lara Demarin – Mantra (4%, 16 Votes)
- Ananda – DORA (3%, 15 Votes)
- Noelle – Uninterrupted (2%, 10 Votes)
- ToMa – Ledina (2%, 10 Votes)
- Irma – Ni traga (2%, 8 Votes)
Total Voters: 284
Der Finalabend von Dora 2026 wird vom Vorjahressieger Marko Bošnjak eröffnet. Als Intervall-Act treten Tonči Huljić und die Gruppe Magazin auf. Diese sind seit 47 Jahren in der Musikszene aktiv und feiern seit Jahrzehnten Erfolge. Sie traten bereits sieben Mal bei Dora auf und standen beim ESC 1995 für Kroatien auf der Bühne, wo sie Platz 6 erreichten. Tonči Huljić war als Komponist mehr als fünfzehn Mal bei Dora dabei. Für die Zuschauer präsentieren sie am Finalabend ihre Hits aus Dora und dem Eurovision Song Contest. Durch die Show werden Barbara Kolar und Duško Ćurlić sowie Iva Šulentić und Ivan Vukušić führen.
Alle Beiträge von Dora 2026 sind auch in unserer Playlist bei Spotify zu finden:
Das Finale von Dora 2026 beginnt um 20:15 Uhr und wird auf dem YouTube-Kanal von HRT sowie dem YouTube-Kanal von Eurovision gestreamt. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Dobra večer! Ich bin bereit und freue mich auf den Abend. Im Finale von Dora 2026 sind einige schöne Beiträge dabei. Und natürlich begrüße ich alle recht herzlich, die heute Abend mit mir schauen.
Es geht los! Alle Finalisten dürfen zu Anfang kurz etwas sagen. Auch wenn ich kein Kroatisch verstehen, sagen bestimmt alle, dass sie sich auf das Finale freuen. Es wird viel gewedelt bei den Damen – entweder lange Haare oder Röcke.
Jetzt geht es richtig los. Marko Bošnjak präsentiert eine Balladen-Version von „Poison Cake“. Er beginnt hinter der Bühne vor einem Schminkspiegel und läuft dann auf die Bühne. Ich muss sagen, dass „Poison Cake“ in der Version wesentlich besser wirkt als in der originalen Version. Es ist nicht so aggressiv.
Es geht balladig weiter, als zweiten Song hat sich Marko „Rise Like a Phoenix“ ausgesucht. Wahrscheinlich der meist-gecoverte ESC-Song bei Vorentscheiden mittlerweile… Leider scheint er dem Song nicht ganz gewachsen, ihm fehlt da etwas die Aura.
Markos Auftritt geht direkt in ein Medley aus „Euphoria“, „Hold me now“, „Arcade“, „Zitti e buoni, „Fairytale“, „Waterloo“ und „Ne partez pas sans moi“ über, bei dem Ausschnitte der Aufritte in Großformat auf der LED-Wand gezeigt werden, während eine Gruppe auf der Bühne tanzt.
Jetzt reisen die Moderator*innen in einer MAZ mit Autos an. Und da sind sie auch schon in echt auf der Dora-Bühne. 4 Moderator*innen – das ist ja fast wie beim ESC.
Jetzt erst mal Werbung. So langsam könnte es aber mal mit den Wettbewerbsbeiträgen los gehen.
Ja! Die Vorstellung der ersten Künstlerin, Ananda, läuft.
Ananda – DORA
Es geht dramatisch mit vielen Bläsern los. Ananda steht von Nebel umhüllt allein auf der Bühne. Im Laufe des Songs kommen vier Tänzerinnen hinzu. Was erst wie eine dramatische Ballade begann, wandelt sich in einen Elektro-Song. Mir gefällt das „Dora, Dora, Dora“, das einem entgegen gehämmert wird. Und irgendwie wäre es auch witzig, wenn ein Song namens „Dora“ Dora gewinnen würde. Stimmlich überzeugt Ananada nicht richtig meiner Ansicht nach, ihre Stimme wirkt etwas wackelig. 6 Punkte für den Anfang.
Sergej – Scream
Auch „Scream“ beginnt balladig. Bleibt dann aber eine Ballade im Gegensatz zum Song vorher. Sergej liegt zu Anfang auf dem Bühnenboden, neben ihm tanzt eine „Alter-Ego-Schatten“-Tänzerin. Ob sie seine dunkle Seele repräsentieren soll? Später kommen noch zwei weitere Schatten-Tänzerinnen hinzu. Die Choreographie finde ich ziemlich spannend. Den Song weniger. Außerdem klingt seine Stimme in den Falsett-Teilen unangenehm für meine Ohren. 3 Punkte.
Noelle – Uninterrupted
Anfänge auf dem Boden scheinen in Kroatien in zu sein, auch Noelle liegt zuerst auf dem Bühnenboden. „Uninterrupted“ ist eine powervolle Tanznummer. Noelle strahlt recht viel Selbstvertrauen aus – vielleicht etwas zu viel, sodass es schon fast aggressiv wirkt. Ein Dancebreak darf natürlich auch nicht fehlen. Irgendwie erinnert mich die Choreographie aber fast mehr an einen Gymnastikkurs als an Tanz. 5 Punkte.
Alen Đuras – From Ashes to Flame
Es wird wieder ruhiger. Alen Đuras tritt mit einer Ballade an. Einer Ballade, bei der mir alles zu dick aufgetragen wirkt: zu dominante Streicher, zu pathetischer Text, zu übertrieben leidend gesungen. Das ist mir einfach too much. Das ist jetzt natürlich alles auch Geschmackssache. Von mir aber nur ganz persönliche 2 Punkte.
In Kroatien geht es auch ganz schön Schlag auf Schlag. Zum Glück gibt es jetzt eine kurze Werbung und ein paar Eindrücke aus dem Greenroom.
Irma – Ni traga
Mein Gehirn macht aus Irma immer Irama… Aber wir sehen hier natürlich Irma. Sie trägt ein interessantes weißes Feder-Outfit. „Ni traga“ lässt sich schwer verorten. Es ist eine Art Midtempo-Tanznummer, die durch die Trommeln in der Soundspur schon viel Power hat. Am Ende sing Irma fast schon opernartig. „Ni traga“ hat schon interessante Abschnitte, so insgesamt wirkt der Song jedoch etwas unstrukturiert auf mich. 4 Punkte.
Lara Demarin – Mantra
„Mantra“ ist ein ganz klassischer ESC-Tanzchoreo-Song, den man ab den mittleren 2000er-Jahren schon oft beim ESC gesehen hat. Wohl deshalb habe ich etwas das Gefühl nicht wirklich etwas Neues zu sehen. Auch hier darf das mittlerweile obligatorische Dancebreak nicht fehlen. Das ist alles wirklich nicht schlecht gemacht, aber weit von der Neuerfindung des Rades entfernt. 4 Punkte.
Ema Bubić – Vrijeme za nas
„Vrijeme za nas“ ist eine zurückgenommene Ballade. Sehr zart und zerbrechlich. Ema wirkt sehr unschuldig auf der Bühne, aber das passt gut zum Song. Die Melodie fließt wunderschön. Im zweiten Teil wird der Song dann kraftvoller als Streicher einsetzen. Für manche mag das sicherlich langweilig sein, ich finde es einfach schön. 7 Punkte.
Lima Len – Raketa
Was für ein Stilbruch. Es wird bunt. Lima Len stellt einen megaeingängigen Song vor. Kennt jemand noch die Vengaboys? Erinnert mich total daran. Und da war ich als Teen ziemlicher Fan, von daher kann ich gar nicht anders als das zu mögen. Das Lied löst unheimlich gute Laune in mir aus. Ich finde auch die computerspielartigen Pixelanimationen im Hintergrund gut gemacht. Und gab es schon mal Pfannkuchen (Berliner, Krapfen) auf der Bühnen? Ja, eigentlich ist das wohl nicht so gut. Aber 3 Punkte plus 6 Guilty-Pleasure-Punkte ergeben 9 Punkte von mir.
Lana Mandarić – Tama
„Tama“ ist auch ein Tanzchoreographie-Lied, aber wesentlich elektro-lastiger als die bisherigen Beiträge im gleichem Genre. Erinnert mich von Stil her sehr an vieles, was in Italien im Radio läuft. Vielleicht gefällt es mir deshalb deutlich mehr als das bisherige Angebot im Finale? Nicht nur, auch die Melodie finde ich sehr schön, das „Tama“ frisst sich sehr im Gehörgang fest. Und auch wenn der Song mit Choreographie präsentiert wird, hat Lana noch eine natürliche Ausstrahlung. 7 Punkte.
Ritam Noir – Profumi di mare
Jetzt rockigere Töne. Aber nicht in extremo. Das ist eher eine Midtempo-Poprock-Ballade. Am Anfang dauert es etwas, bis der Track aus dem Quark kommt. Der Refrain gefällt mir dann aber ziemlich gut, hat etwas Stadion-Mitklatsch-mäßiges an sich. 6 Punkte.
Marko Kutlić – Neotuđivo
Ein Marko darf in einem kroatischen Vorentscheid einfach nicht fehlen. Dieses Mal hat es Marko Kutlić ins Finale von Dora geschafft. Er hat eine tolle, tiefe, raue Stimme. Der Anfang hat mir richtig gut gefallen. Dann verliert sich der Song aber irgendwie etwas in zu viel Schlagzeug, das alles in Klangbrei erstickt. Das Ende ist aber wieder sehr gut gelungen, als Marko mit seinen Backgroundsängerinnen im Chor singt. Knapp noch 6 Punkte.
Devin – Over Me
Teilen sich Devin und Marko den Friseur? Es raucht und brennt auf der Bühne: weißer Qualm steigt aus Devins Handschuh auf und auch die Flammenwerfer auf der Bühne werden immer wieder angeworfen. Der Song ist recht rockig und kraftvoll – und gleichzeitig fast schon musicalartig. Auch die ganze Performance liegt irgendwo dazwischen. Irgendwie erkenne ich nicht so recht, wo Devin hin will. Passen Metal-Grunzen und Rocky-Horror-Picture-Show wirklich zusammen? 4 Punkte.
LELEK – Andromeda
Frauenpower: LELEK ist eine Gruppe aus fünf Sängerinnen. Alle tragen Ornamente im Gesicht, was zum mystischen Gefühl des Songs passt. Der Gesang wechselt den Song über von Einzelstimmen zu harmonischen Chorgesang. Eine sehr spannende Mischung. Ein spannende Mischung ist auch das Arrangement von „Andromeda“, irgendwo zwischen Ethno und Elektro. Und der Track evaporiert so viel dunkle Dramatik. Das finde ich wirklich spannend. 10 Punkte.
ToMa – Ledina
Wir haben schon viele Balladen heute Abend gesehen. Aber bisher noch keine richtige Balkanballade. Das ändert sich jetzt. ToMa präsentiert eine ganz klassische Balkanballade mit fließender Melodie und den typischen Instrumenten. Leider nicht die allerspannendste. Auch die Inszenierung ist nicht die kreativste, ToMa steht nur alleine auf der Bühne. Deshalb dann doch nur 5 Punkte, obwohl ich ein Herz für Balkanballaden habe.
Stela Rade – Nema te
Stela steht in weißem Nebel und wird von einem Ausdrucktänzer umtanzt. Und das auf wirklich gute Art und Weise, da wird eine spannende Story zwischen Nähe und Losreisen erzählt. In der Mitte des Songs befreit sich Stela und besteigt einen Felsen (!). An der Spitze angekommen spielt sie ein Akkordeon, das von der Decke schwebt. Man hat ja schon vieles gesehen, aber sowas noch nicht. „Nema te“ ist eine dramatische Ballade mit gutem Spannungsaufbau von leise zu dramatisch zu wieder leise. Hier gehen Künstlerin, Song und Inszenierung wirklich sehr gelungen Hand in Hand. 9 Punkte.
Cold Snap – MUCHO MACHO
Zum Abschluss wird es noch mal richtig laut. Was macht den der Fake-Techniker da? Schraubt der an der Bühne? „Mucho Macho“ ist ein kraftvoller Rock-Song mit Humor-Einschlag. Die Band steht nicht in klassischer Rocker-Kluft auf der Bühne, sondern trägt Anzüge mit riesigen roten Fliegen. Einzig die Nieten der Hosen passen optisch zum Genre. Das ist ein interessanter Stilmix. Das „Mucho Macho“ im Refrain ist megaeingängig und lässt sich sehr gut mitgröhlen. Und klebt sich im Gehörgang fest, auch jetzt, wo schon längst Werbung läuft, spukt es mir im Kopf herum. 7 Punkte.
Und damit sind wir durch, alle 16 Finalisten haben performt. Meine Top 3 sind:
- LELEK
- Stela Rade
- Lima Len
Zeit für den ersten Schnelli. Und noch einen zweiten. Finde ich auch mal eine schöne Variante im Votingfenster nur Schnelldurchläufe zu zeigen und dafür die Ausschnitte etwas länger zu wählen. Das hilft viel mehr bei der Entscheidungsfindung. Da muss jetzt nicht immer ein Auftritt von irgendjemand sein.
Runterzählen… Das Voting ist beendet.
Bühne frei für Magazin, die als Intervall-Act (mit Gast-Acts?) auftreten. Seit einigen Jahren ist wohl Lorena Bucan Sängerin der Band. Danke für die Hinweise in den Kommentaren. Magazin präsentiert ein Medley aus sehr vielen Songs. Jetzt ist es vorbei. Alle Künstler*innen im Greenroom sind sehr begeistert.
Noch einmal Werbung. Danach gibt es wohl die Ergebnisse, der Moderator hat was von „resultata“ gesagt.
Ein Votingverkündungstisch steht auf der Bühne. Gleich ist es soweit. Die Spannung steigt.
Zuerst das Jury-Voting.
Das erste Jury-Voting kommt aus dem Vereinigten Königreich. 12 Punkte gehen an „Uninterrupted“. „Raketa“ 10 Punkte, „Andromeda“ 8 Punkte.
Das zweite Voting ist aus Kroatien, aus Rijeka. 12 Punkte an „Nema te“.
Das nächste Voting stammt aus San Marino. Ich frage mich ja immer noch, wieso man ausgerechnet San Marino als Jury gewählt hat. Auf jeden Fall gehen 12 Punkte an LELEK.
Jetzt ist Split an der Reihe. 12 Punkte erhalten: LELEK.
Luxemburg ist nun dran. Die Höchstpunktzahl geht wieder an „Andromeda“! Mittlerweile haben sie 22 Punkte Vorsprung.
Das Voting aus der Hauptstadt Zagreb: 12 Punkte an Stela Rade. Nur 3 an LELEK.
Das letzte internationale wird aus Norwegen vergeben. Wieder 12 Punkte an LELEK.
Und nun das allerletzte Voting, welches aus Osijek kommt. 12 Punkte an „Mucho Macho“. Ungewöhnlich.
Die Top 3 des Juryvotings:
- LELEK – Andromeda: 77 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 46 Punkte
- ToMa – Ledina: 44 Punkte
Die anderen Plätze:
- Alen Duras – From Ashes to Flame: 41 Punkte
- Cold Snap – Mucho Macho: 38 Punkte
- Sergej – Scream: 33 Punkte
- Irma – Ni traga: 32 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 27 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 22 Punkte
- Devin – Over Me: 22 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 21 Punkte
- Lima Len – Raketa: 20 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 20 Punkte
- Ananda – Dora: 13 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 5 Punkte
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 3 Punkte
Jetzt erst mal ein paar Interviews im Greenroom. LELEK, Stela Rade und ToMo sind natürlich erst mal höchsterfreut.
Das Televoting. Jetzt wird es richtig spannend. Können LELEK ihren Vorsprung verteidigen? Oder rollt jemand das Feld von hinten auf?
Die Punkte werden vom Act mit der niedrigsten Jury-Punktzahl aufsteigend vergeben:
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 9 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 35 Punkte
- Ananda – DORA: 7 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 22 Punkte
- Lima Len – Raketa: 36 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 11 Punkte
- Devin – Over Me: 39 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 18 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 11 Punkte
- Irma – Ni traga: 11 Punkte
- Sergej – Scream: 9 Punkte
- Cold Snap – MUCHO MACHO: 70 Punkte!
- Alen Đuras – From Ashes to Flame: 15 Punkte
- ToMa – Ledina: 27 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 47 Punkte
Cold Snap führt jetzt vor Stela Rade. Wie viele Punkte werden LELEK erhalten?
- LELEK – Andromeda: 96 Punkte!
Damit gewinnen LELEK mit Andromeda eindeutig Dora 2026. Insgesamt erhalten sie 173 Punkte. Herzlichen Glückwunsch!
Hier noch das Gesamtergebnis:
- LELEK – Andromeda: 173 Punkte
- Cold Snap – Mucho Macho: 108 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 93 Punkte
- ToMa – Ledina: 71 Punkte
- Devin – Over Me: 61 Punkte
- Lima Len – Raketa: 56 Punkte
- Alen Duras – From Ashes to Flame: 56 Punkte
- Irma – Ni traga: 43 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 42 Punkte
- Sergej – Scream: 42 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 40 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 40 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 38 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 32 Punkte
- Ananda – Dora: 20 Punkte
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 12 Punkte
Meiner Ansicht nach eine sehr gute Wahl von Kroatien. Das sollte doch in diesem Jahr wieder klappen mit dem Finale.
Marko Bošnjak überreicht die Trophäe an seine Nachfolgerinnen. Gruppenkuscheln auf der Bühne und Tränen in den Augen der Sängerinnen.
Und jetzt dürfen sie „Andromeda“ natürlich noch einmal präsentieren.
Damit verabschiede ich mich. Danke für die Kommentare. Wir sehen uns bei Sanremo wieder.
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Lied 10 gefällt mir gut. Aber da wäre mehr möglich gewesen. Zuerst dauert es zu lange bis zum Refrain und dann kommt auch nur noch der Refrain.
nr.10 sehr solide aber trotzdem lief der song schnell an mir vorbei.
Der Song von Lima Len ist einfach 1 zu 1 kopiert von Tream – HERZ MACHT BAMM
Kroatien hat zumindestens eine solide Rocknummer im Wettberwerb….und so leid es mir für Deutschland tut…deutlich besser als Black Glitter….leider heute wohl chancenlos und für den ESC auch zu unauffällig – obwohl die Lücke dieses Jahr riesig ist im Rockbereich.
mucho macho! 😜
Mich fasziniert ja, wie du die Macho-Men abfeierst. 😀
wenigstens ein richtiger metalsong täte wien doch ganz gut – heute vielleicht die beste chance?
Ich hätte nix dagegen. Obwohl mir Ritam noch etwas besser gefallen. Aber für den ESC zu solide.
Ich bin im Bereicht Rock eher klassisch unterwegs und weniger im Core Bereich (auch wenn es Ausnahmen gibt).
Insgesamt sind es leider zu viele Rockbeiträge um beim Televote einen Überraschungssieg zu holen…die werden sich gegenseitig die Stimmen klauen.
Wieso sagt man das eigentlich nur bei Rock-Beiträgen (die sich genretechnisch unterscheiden) und nicht bei den Massen an gleichen/ähnlichen Pop-Acts und Balladen?
Ollie ist gestern leider aussortiert worden
Von mir wird er nicht aussortiert. 🙂
Da sind wahrlich Lichtjahre zwischen diesem angestaubten Altherrenrock und das was unser Liechtensteiner macht, und der weiß auch genau was er da tut.
https://youtu.be/y9aNVoSLlAE?si=iDlnZmwRBtrjJfOw&t=143
Wer sich fragt, was ich bei Lana Mandaric meinte. 😀
Deutlich besser stimmlich ist Marko Kutlic. Das ist eigentlich wie „From Ashes to Flame“ nicht meins. Eigentlich. Aber live hat er mich irgendwie, es gefällt mir wirklich. Tolle Stimme und toller Auftritt!
Die Nummer ist an mir im Halbfinale vorbei gegangen….jetzt denke ich das kann durchaus vorne mitmischen. Gesang ist gut – dazu kroatisch. Starkes Finale….mal sehen…
11. Unser Bibel-Leser singt von unglücklicher Liebe. Würde beim ESC nichts reißen. Er heißt aber Marko, also seine Chancen stehen gut!
nr.11 solide gesungen aber langweiliges lied – bin bei sowas ein rosinenpicker.
Marko Kutlić liefert mit seiner Ballade eine solide Leistung ab.
nr.12 durchschnittsrocker
Marko Kutlic hat mir richtig gut gefallen – hatte ich gar nicht auf dem Schirm!
Tolle Stimme!
Hm. Devin gefiel mir als Studioversion viel besser.
Huch, Vincent Raven?
Eine rauchende Hand wäre jetzt nicht zwingend die erste Superkraft, die ich mir aussuchen würde. Seine Stimme ist nicht schlecht, aber ich finde das alles doch etwas drüber und anstrengend…
Rauchende Colts mal anders 🤣…kraftvoll gesungenes Rockliedchen…wird ein bißchen Rocky Horror Musical Show…too much für mich
Jetzt wird es ja rockiger mit Devins Nummer. Er gibt aber auch wirklich alles jetzt. Mir gefällt das Kompromisslose und der morbide „Dracula“-Style. So etwas spricht mich an. 🙂
Warum gefällt mir jetzt wieder alles? 😀 Was ist los??
11/ Klingt heute auch nicht mehr so schlimm wie im Semi.
🤣 …man gewöhnt sich an alles…ein Punkt für Halbfinals
Devin mit der zweiten Rocknummer des Finals, bei der auch die Theatralik beim Auftritt nicht fehlen darf.
Lied 12 kam mir unendlich lang vor.
11: Marko Kultic: 5/10
12: Devin: 5/10
12/ So stelle ich mir ein Metall-Musical vor, soll hart klingen und ist irgendwie alles unecht.
Jetzt kommen meine großen Favoriten: LELEK! Im Lied geht’s um die osmanische Herrschaft in Bosnien, wo sich die Frauen tättoviert haben, um nicht in osmanische Sklaverei zu kommen.
„Andromeda“ nicht so stark wie der letztjährige Song, aber ich denke, die beste Option für Kroatien.
Könnte ich mit leben
Ich auch, mal schauen, was die Jury macht. Der ist alles zuzutrauen.
Ja das stimmt
Jau, ich fand ihren Vorjahressong auch besser. Oder das Lied mit Marin zusammen, das ist großartig! Generell die Sparte, die sie bedienen, damit kann man mich recht einfach ködern. 😉 Das Ende finde ich großartig, aber mir fehlt die Abwechslung in den ersten 150 Sekunden irgendwie. Da fehlt ein kleines aber feines Element, ich weiß nur nicht, was genau.
Das kenne ich noch nicht, danke für den Tipp.
Mit „Love Love Peace Peace“ haben die Lyrics aber nichts zu tun. Schwere Kost!
nr.13 ganz prima – habe ich mir schon schöngehört – die songstruktur weicht aber vom üblichen ab – ersatz yagody dann demnächst in wien?
Mir gefällt ja dieses …viele Frauen singen ein slawisches Lied nicht sonderlich…aber das ist gut gemacht…starkes Finale und finde besser gesungen als im Vorjahr. Die sind Favorit !
12) Devin hat auch einen schwachen Song. Auweh, das kroatische Angebot ist in diesem Jahr leider ziemlich bescheiden…
Huch, wegen Griechenland hätte ich fast LELEK verpasst.
Also am Anfang klang das alles schon ein wenig schief. Und gegen Ende hin auch. Dennoch bleiben das die Favoritinnen, und das nicht ohne Grund. Auch wenn mir „Andromeda“ etwas zu lange auf der Stelle tritt – das Ende ist schon geil. Das muss man aber mit Feuer und allem, was man hat, ausreizen.
Bei slavischen Sachen darf man sich immer einreden: „Das gehört so“
LELEK für meinen Geschmack mit der am meisten ausgereiften Performance und dem stärksten Gesamtpaket heute Abend. Würde ich gerne in Wien sehen!
Der mit Abstand beste Auftritt des Abends! LELEK bitte nach Wien zum ESC!
Ich finde es sooo langweilig
13/ Drama mag Biobanane und langweilig ist einem bei dem Lied nicht geworden, und bekommt vielleicht auch noch einen Kulturpunkt, das sind schon gite Gr+nde es zu schicken.
Aber den Damen möchte ich nicht alleine im Wald begegnen.
13) Ja, die Damen von Lelek werden es wohl machen. Haut mich nicht vom Hocker, aber das hat wohl die besten Chancen. Obwohl sie mir schon ein wenig Angst machen…
14) Und wieder ein Balkan-Schmachtfetzen. Danke, nein.
nr.14 noch eine balkan drama ballade – muß ich nicht haben.
LELEK war so viel besser als im Semifinale. Habe den Song 100e Male gehört, verstehe kein Wort und habe durchgehend Gänsehaut. Bitte schickt Lelek!!!!!
14. Schönes Lied, aber zwischendurch sollte ToMa auch mal die Augen öffnen. Wie soll ich sonst connecten?
Sehr schönes lied
Jaa
Ach der Mann mit der Goldkante – schon echt ergreifend – ich mag es…könnte heute Abend eine Überraschung werden…hat was nostalgisches
13: LELEK: 10/10
14: ToMa: 5/10
Mit Lelek in Wien kann ich echt gut leben, auch wenn ich sie nur auf 4 oder 5 hätte….ich mag aber auch Balkan Balladen und Rocksongs 🙂
Insofern holt mich der Vorentscheid ziemlich ab und solange die Jury kein Pop-Nümmerchen aus der ersten Hälfte zum Sieg verhilft, kann ich mit dem Ergebnis leben 😉
14/ das war sogar für mich zuviel Schmerz, außerderm streikt die Funktatatur (haben bestimmt die Hexen von 13 Schuld)
ToMa gefällt mir heute besser als im Halbfinale, aber lange nicht so gut wie Marko eben. Er flirtet mir zu sehr mit seinem eigenen Mikrofon. Was läuft da zwischen denen? Ich bin eifersüchtig.
Kann ich die Entscheidung beruhigt anschauen? Oder ist der Sieg von Lelek in Gefahr? Noch eine Niederlage a la Jerry Heil halte ich nicht aus. Dann schaue ich lieber nicht zu
Seit letztem Jahr bin ich bei Kroatien auf alles gefasst.
Wo ist Jerry Heil wenn man sie braucht wenn es einen Felsen zu besteigen gibt
15. ein fels,ein lied,eine frau.
Ja… *gähn*
Hübsche Inszenierung bei Stela Rade, deren Finaleinzug ich vor dem Halbfinale nicht als selbstverständlich gesehen habe. Sehr dramatisch gegen Ende hin, aber wir sind ja auch auf dem Balkan. Hat mir vorgestern etwas besser gefallen als heute. Schönes Lied, aber mir fehlt das Besondere.
Fand ich klasse! Ich liebe solche Songs hat sicher keine Chance
Lied 15 gefällt mir gut..
Felsen!
Stela Rade mit ihrer wunderschönen Ballade. Dazu gibt es wieder den Felsen, der auch bei den Auftritten von Klavdia 2025 und Jerry Heil feat. Alyona Alyona 2024 Teil der Inszenierung gewesen ist.
Jeder VE braucht einen Felsen.
Bis mal einer runterfällt… 😛
„Nema Te“ ist auf jeden Fall eine der besseren Ethnoballaden heute Abend, erinnert mich etwas an „Ramonda“. Natürlich nur echt mit Felsen! 🙂
Ja, an „Ramonda“ hat es mich auch erinnert.
In der Tat
Hejj, Grüße nach Offenbach!