
Wird Kroatien im dritten Jahr in Folge einen Marko zum ESC schicken? Zumindest Marko Kutlić (Aufmacherbild) hätte sicherlich nichts dagegen. Er hat jedoch starke Konkurrenz, denn das Starterfeld von Dora 2026 ist wieder hochkarätig besetzt. Uns steht also ein spannender Finalabend bevor, den wir mit einem Live-Blog begleiten werden.
Insgesamt haben 24 Beiträge die Endauswahl von Dora 2026 erreicht. Davon traten zwölf Acts am Donnerstag im ersten Halbfinale an, am Freitagabend sind noch einmal zwölf Acts im zweiten Halbfinale am Start gewesen. Aus dem ersten und zweiten Semifinale haben sich je acht Acts für das Finale qualifiziert, wobei einzig das Publikum die Entscheidung fällte, eine Jury gab es in den Semifinals nicht.
Dies wird sich im Finale ändern: heute bestimmen Publikum und Jury den Sieger von Dora 2026 zu jeweils 50%. Die Jury setzt sich aus vier kroatischen Jurys aus Zagreb, Osijek, Rijeka und Split sowie vier internationalen Jurys aus den Ländern San Marino, Großbritannien, Norwegen und Luxemburg zusammen. Jede einzelne Jury besteht aus drei Mitgliedern, die Musikprofis, Komponisten, Musikkritiker oder Produzenten sind.
Das ist die Startreihenfolge des Finales von Dora 2026:
- Ananda – DORA
- Sergej – Scream
- Noelle – Uninterrupted
- Alen Đuras – From Ashes to Flame
- Irma – Ni traga
- Lara Demarin – Mantra
- Ema Bubić – Vrijeme za nas
- Lima Len – Raketa
- Lana Mandarić – Tama
- Ritam Noir – Profumi di mare
- Marko Kutlić – Neotuđivo
- Devin – Over Me
- LELEK – Andromeda
- ToMa – Ledina
- Stela Rade – Nema te
- Cold Snap – MUCHO MACHO
Nach den Halbfinals ist LELEK mit „Andromeda“ Euer Favorit. Bis zum Beginn der Show könnt Ihr gerne auch weiterhin in unserer Umfrage abstimmen.
Welcher der Finalisten von "Dora 2026" ist Dein Favorit? Du hast 2 Stimmen.
- LELEK – Andromeda (36%, 159 Votes)
- Stela Rade – Nema te (7%, 33 Votes)
- Lana Mandarić – Tama (7%, 31 Votes)
- Alen Đuras – From Ashes to Flame (5%, 24 Votes)
- Ritam Noir – Profumi di mare (5%, 23 Votes)
- Ema Bubić – Vrijeme za nas (5%, 21 Votes)
- Cold Snap – MUCHO MACHO (5%, 21 Votes)
- Lima Len – Raketa (4%, 19 Votes)
- Marko Kutlić – Neotuđivo (4%, 18 Votes)
- Devin – Over Me (4%, 18 Votes)
- Sergej – Scream (4%, 17 Votes)
- Lara Demarin – Mantra (4%, 16 Votes)
- Ananda – DORA (3%, 15 Votes)
- Noelle – Uninterrupted (2%, 10 Votes)
- ToMa – Ledina (2%, 10 Votes)
- Irma – Ni traga (2%, 8 Votes)
Total Voters: 284
Der Finalabend von Dora 2026 wird vom Vorjahressieger Marko Bošnjak eröffnet. Als Intervall-Act treten Tonči Huljić und die Gruppe Magazin auf. Diese sind seit 47 Jahren in der Musikszene aktiv und feiern seit Jahrzehnten Erfolge. Sie traten bereits sieben Mal bei Dora auf und standen beim ESC 1995 für Kroatien auf der Bühne, wo sie Platz 6 erreichten. Tonči Huljić war als Komponist mehr als fünfzehn Mal bei Dora dabei. Für die Zuschauer präsentieren sie am Finalabend ihre Hits aus Dora und dem Eurovision Song Contest. Durch die Show werden Barbara Kolar und Duško Ćurlić sowie Iva Šulentić und Ivan Vukušić führen.
Alle Beiträge von Dora 2026 sind auch in unserer Playlist bei Spotify zu finden:
Das Finale von Dora 2026 beginnt um 20:15 Uhr und wird auf dem YouTube-Kanal von HRT sowie dem YouTube-Kanal von Eurovision gestreamt. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Dobra večer! Ich bin bereit und freue mich auf den Abend. Im Finale von Dora 2026 sind einige schöne Beiträge dabei. Und natürlich begrüße ich alle recht herzlich, die heute Abend mit mir schauen.
Es geht los! Alle Finalisten dürfen zu Anfang kurz etwas sagen. Auch wenn ich kein Kroatisch verstehen, sagen bestimmt alle, dass sie sich auf das Finale freuen. Es wird viel gewedelt bei den Damen – entweder lange Haare oder Röcke.
Jetzt geht es richtig los. Marko Bošnjak präsentiert eine Balladen-Version von „Poison Cake“. Er beginnt hinter der Bühne vor einem Schminkspiegel und läuft dann auf die Bühne. Ich muss sagen, dass „Poison Cake“ in der Version wesentlich besser wirkt als in der originalen Version. Es ist nicht so aggressiv.
Es geht balladig weiter, als zweiten Song hat sich Marko „Rise Like a Phoenix“ ausgesucht. Wahrscheinlich der meist-gecoverte ESC-Song bei Vorentscheiden mittlerweile… Leider scheint er dem Song nicht ganz gewachsen, ihm fehlt da etwas die Aura.
Markos Auftritt geht direkt in ein Medley aus „Euphoria“, „Hold me now“, „Arcade“, „Zitti e buoni, „Fairytale“, „Waterloo“ und „Ne partez pas sans moi“ über, bei dem Ausschnitte der Aufritte in Großformat auf der LED-Wand gezeigt werden, während eine Gruppe auf der Bühne tanzt.
Jetzt reisen die Moderator*innen in einer MAZ mit Autos an. Und da sind sie auch schon in echt auf der Dora-Bühne. 4 Moderator*innen – das ist ja fast wie beim ESC.
Jetzt erst mal Werbung. So langsam könnte es aber mal mit den Wettbewerbsbeiträgen los gehen.
Ja! Die Vorstellung der ersten Künstlerin, Ananda, läuft.
Ananda – DORA
Es geht dramatisch mit vielen Bläsern los. Ananda steht von Nebel umhüllt allein auf der Bühne. Im Laufe des Songs kommen vier Tänzerinnen hinzu. Was erst wie eine dramatische Ballade begann, wandelt sich in einen Elektro-Song. Mir gefällt das „Dora, Dora, Dora“, das einem entgegen gehämmert wird. Und irgendwie wäre es auch witzig, wenn ein Song namens „Dora“ Dora gewinnen würde. Stimmlich überzeugt Ananada nicht richtig meiner Ansicht nach, ihre Stimme wirkt etwas wackelig. 6 Punkte für den Anfang.
Sergej – Scream
Auch „Scream“ beginnt balladig. Bleibt dann aber eine Ballade im Gegensatz zum Song vorher. Sergej liegt zu Anfang auf dem Bühnenboden, neben ihm tanzt eine „Alter-Ego-Schatten“-Tänzerin. Ob sie seine dunkle Seele repräsentieren soll? Später kommen noch zwei weitere Schatten-Tänzerinnen hinzu. Die Choreographie finde ich ziemlich spannend. Den Song weniger. Außerdem klingt seine Stimme in den Falsett-Teilen unangenehm für meine Ohren. 3 Punkte.
Noelle – Uninterrupted
Anfänge auf dem Boden scheinen in Kroatien in zu sein, auch Noelle liegt zuerst auf dem Bühnenboden. „Uninterrupted“ ist eine powervolle Tanznummer. Noelle strahlt recht viel Selbstvertrauen aus – vielleicht etwas zu viel, sodass es schon fast aggressiv wirkt. Ein Dancebreak darf natürlich auch nicht fehlen. Irgendwie erinnert mich die Choreographie aber fast mehr an einen Gymnastikkurs als an Tanz. 5 Punkte.
Alen Đuras – From Ashes to Flame
Es wird wieder ruhiger. Alen Đuras tritt mit einer Ballade an. Einer Ballade, bei der mir alles zu dick aufgetragen wirkt: zu dominante Streicher, zu pathetischer Text, zu übertrieben leidend gesungen. Das ist mir einfach too much. Das ist jetzt natürlich alles auch Geschmackssache. Von mir aber nur ganz persönliche 2 Punkte.
In Kroatien geht es auch ganz schön Schlag auf Schlag. Zum Glück gibt es jetzt eine kurze Werbung und ein paar Eindrücke aus dem Greenroom.
Irma – Ni traga
Mein Gehirn macht aus Irma immer Irama… Aber wir sehen hier natürlich Irma. Sie trägt ein interessantes weißes Feder-Outfit. „Ni traga“ lässt sich schwer verorten. Es ist eine Art Midtempo-Tanznummer, die durch die Trommeln in der Soundspur schon viel Power hat. Am Ende sing Irma fast schon opernartig. „Ni traga“ hat schon interessante Abschnitte, so insgesamt wirkt der Song jedoch etwas unstrukturiert auf mich. 4 Punkte.
Lara Demarin – Mantra
„Mantra“ ist ein ganz klassischer ESC-Tanzchoreo-Song, den man ab den mittleren 2000er-Jahren schon oft beim ESC gesehen hat. Wohl deshalb habe ich etwas das Gefühl nicht wirklich etwas Neues zu sehen. Auch hier darf das mittlerweile obligatorische Dancebreak nicht fehlen. Das ist alles wirklich nicht schlecht gemacht, aber weit von der Neuerfindung des Rades entfernt. 4 Punkte.
Ema Bubić – Vrijeme za nas
„Vrijeme za nas“ ist eine zurückgenommene Ballade. Sehr zart und zerbrechlich. Ema wirkt sehr unschuldig auf der Bühne, aber das passt gut zum Song. Die Melodie fließt wunderschön. Im zweiten Teil wird der Song dann kraftvoller als Streicher einsetzen. Für manche mag das sicherlich langweilig sein, ich finde es einfach schön. 7 Punkte.
Lima Len – Raketa
Was für ein Stilbruch. Es wird bunt. Lima Len stellt einen megaeingängigen Song vor. Kennt jemand noch die Vengaboys? Erinnert mich total daran. Und da war ich als Teen ziemlicher Fan, von daher kann ich gar nicht anders als das zu mögen. Das Lied löst unheimlich gute Laune in mir aus. Ich finde auch die computerspielartigen Pixelanimationen im Hintergrund gut gemacht. Und gab es schon mal Pfannkuchen (Berliner, Krapfen) auf der Bühnen? Ja, eigentlich ist das wohl nicht so gut. Aber 3 Punkte plus 6 Guilty-Pleasure-Punkte ergeben 9 Punkte von mir.
Lana Mandarić – Tama
„Tama“ ist auch ein Tanzchoreographie-Lied, aber wesentlich elektro-lastiger als die bisherigen Beiträge im gleichem Genre. Erinnert mich von Stil her sehr an vieles, was in Italien im Radio läuft. Vielleicht gefällt es mir deshalb deutlich mehr als das bisherige Angebot im Finale? Nicht nur, auch die Melodie finde ich sehr schön, das „Tama“ frisst sich sehr im Gehörgang fest. Und auch wenn der Song mit Choreographie präsentiert wird, hat Lana noch eine natürliche Ausstrahlung. 7 Punkte.
Ritam Noir – Profumi di mare
Jetzt rockigere Töne. Aber nicht in extremo. Das ist eher eine Midtempo-Poprock-Ballade. Am Anfang dauert es etwas, bis der Track aus dem Quark kommt. Der Refrain gefällt mir dann aber ziemlich gut, hat etwas Stadion-Mitklatsch-mäßiges an sich. 6 Punkte.
Marko Kutlić – Neotuđivo
Ein Marko darf in einem kroatischen Vorentscheid einfach nicht fehlen. Dieses Mal hat es Marko Kutlić ins Finale von Dora geschafft. Er hat eine tolle, tiefe, raue Stimme. Der Anfang hat mir richtig gut gefallen. Dann verliert sich der Song aber irgendwie etwas in zu viel Schlagzeug, das alles in Klangbrei erstickt. Das Ende ist aber wieder sehr gut gelungen, als Marko mit seinen Backgroundsängerinnen im Chor singt. Knapp noch 6 Punkte.
Devin – Over Me
Teilen sich Devin und Marko den Friseur? Es raucht und brennt auf der Bühne: weißer Qualm steigt aus Devins Handschuh auf und auch die Flammenwerfer auf der Bühne werden immer wieder angeworfen. Der Song ist recht rockig und kraftvoll – und gleichzeitig fast schon musicalartig. Auch die ganze Performance liegt irgendwo dazwischen. Irgendwie erkenne ich nicht so recht, wo Devin hin will. Passen Metal-Grunzen und Rocky-Horror-Picture-Show wirklich zusammen? 4 Punkte.
LELEK – Andromeda
Frauenpower: LELEK ist eine Gruppe aus fünf Sängerinnen. Alle tragen Ornamente im Gesicht, was zum mystischen Gefühl des Songs passt. Der Gesang wechselt den Song über von Einzelstimmen zu harmonischen Chorgesang. Eine sehr spannende Mischung. Ein spannende Mischung ist auch das Arrangement von „Andromeda“, irgendwo zwischen Ethno und Elektro. Und der Track evaporiert so viel dunkle Dramatik. Das finde ich wirklich spannend. 10 Punkte.
ToMa – Ledina
Wir haben schon viele Balladen heute Abend gesehen. Aber bisher noch keine richtige Balkanballade. Das ändert sich jetzt. ToMa präsentiert eine ganz klassische Balkanballade mit fließender Melodie und den typischen Instrumenten. Leider nicht die allerspannendste. Auch die Inszenierung ist nicht die kreativste, ToMa steht nur alleine auf der Bühne. Deshalb dann doch nur 5 Punkte, obwohl ich ein Herz für Balkanballaden habe.
Stela Rade – Nema te
Stela steht in weißem Nebel und wird von einem Ausdrucktänzer umtanzt. Und das auf wirklich gute Art und Weise, da wird eine spannende Story zwischen Nähe und Losreisen erzählt. In der Mitte des Songs befreit sich Stela und besteigt einen Felsen (!). An der Spitze angekommen spielt sie ein Akkordeon, das von der Decke schwebt. Man hat ja schon vieles gesehen, aber sowas noch nicht. „Nema te“ ist eine dramatische Ballade mit gutem Spannungsaufbau von leise zu dramatisch zu wieder leise. Hier gehen Künstlerin, Song und Inszenierung wirklich sehr gelungen Hand in Hand. 9 Punkte.
Cold Snap – MUCHO MACHO
Zum Abschluss wird es noch mal richtig laut. Was macht den der Fake-Techniker da? Schraubt der an der Bühne? „Mucho Macho“ ist ein kraftvoller Rock-Song mit Humor-Einschlag. Die Band steht nicht in klassischer Rocker-Kluft auf der Bühne, sondern trägt Anzüge mit riesigen roten Fliegen. Einzig die Nieten der Hosen passen optisch zum Genre. Das ist ein interessanter Stilmix. Das „Mucho Macho“ im Refrain ist megaeingängig und lässt sich sehr gut mitgröhlen. Und klebt sich im Gehörgang fest, auch jetzt, wo schon längst Werbung läuft, spukt es mir im Kopf herum. 7 Punkte.
Und damit sind wir durch, alle 16 Finalisten haben performt. Meine Top 3 sind:
- LELEK
- Stela Rade
- Lima Len
Zeit für den ersten Schnelli. Und noch einen zweiten. Finde ich auch mal eine schöne Variante im Votingfenster nur Schnelldurchläufe zu zeigen und dafür die Ausschnitte etwas länger zu wählen. Das hilft viel mehr bei der Entscheidungsfindung. Da muss jetzt nicht immer ein Auftritt von irgendjemand sein.
Runterzählen… Das Voting ist beendet.
Bühne frei für Magazin, die als Intervall-Act (mit Gast-Acts?) auftreten. Seit einigen Jahren ist wohl Lorena Bucan Sängerin der Band. Danke für die Hinweise in den Kommentaren. Magazin präsentiert ein Medley aus sehr vielen Songs. Jetzt ist es vorbei. Alle Künstler*innen im Greenroom sind sehr begeistert.
Noch einmal Werbung. Danach gibt es wohl die Ergebnisse, der Moderator hat was von „resultata“ gesagt.
Ein Votingverkündungstisch steht auf der Bühne. Gleich ist es soweit. Die Spannung steigt.
Zuerst das Jury-Voting.
Das erste Jury-Voting kommt aus dem Vereinigten Königreich. 12 Punkte gehen an „Uninterrupted“. „Raketa“ 10 Punkte, „Andromeda“ 8 Punkte.
Das zweite Voting ist aus Kroatien, aus Rijeka. 12 Punkte an „Nema te“.
Das nächste Voting stammt aus San Marino. Ich frage mich ja immer noch, wieso man ausgerechnet San Marino als Jury gewählt hat. Auf jeden Fall gehen 12 Punkte an LELEK.
Jetzt ist Split an der Reihe. 12 Punkte erhalten: LELEK.
Luxemburg ist nun dran. Die Höchstpunktzahl geht wieder an „Andromeda“! Mittlerweile haben sie 22 Punkte Vorsprung.
Das Voting aus der Hauptstadt Zagreb: 12 Punkte an Stela Rade. Nur 3 an LELEK.
Das letzte internationale wird aus Norwegen vergeben. Wieder 12 Punkte an LELEK.
Und nun das allerletzte Voting, welches aus Osijek kommt. 12 Punkte an „Mucho Macho“. Ungewöhnlich.
Die Top 3 des Juryvotings:
- LELEK – Andromeda: 77 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 46 Punkte
- ToMa – Ledina: 44 Punkte
Die anderen Plätze:
- Alen Duras – From Ashes to Flame: 41 Punkte
- Cold Snap – Mucho Macho: 38 Punkte
- Sergej – Scream: 33 Punkte
- Irma – Ni traga: 32 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 27 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 22 Punkte
- Devin – Over Me: 22 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 21 Punkte
- Lima Len – Raketa: 20 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 20 Punkte
- Ananda – Dora: 13 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 5 Punkte
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 3 Punkte
Jetzt erst mal ein paar Interviews im Greenroom. LELEK, Stela Rade und ToMo sind natürlich erst mal höchsterfreut.
Das Televoting. Jetzt wird es richtig spannend. Können LELEK ihren Vorsprung verteidigen? Oder rollt jemand das Feld von hinten auf?
Die Punkte werden vom Act mit der niedrigsten Jury-Punktzahl aufsteigend vergeben:
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 9 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 35 Punkte
- Ananda – DORA: 7 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 22 Punkte
- Lima Len – Raketa: 36 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 11 Punkte
- Devin – Over Me: 39 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 18 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 11 Punkte
- Irma – Ni traga: 11 Punkte
- Sergej – Scream: 9 Punkte
- Cold Snap – MUCHO MACHO: 70 Punkte!
- Alen Đuras – From Ashes to Flame: 15 Punkte
- ToMa – Ledina: 27 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 47 Punkte
Cold Snap führt jetzt vor Stela Rade. Wie viele Punkte werden LELEK erhalten?
- LELEK – Andromeda: 96 Punkte!
Damit gewinnen LELEK mit Andromeda eindeutig Dora 2026. Insgesamt erhalten sie 173 Punkte. Herzlichen Glückwunsch!
Hier noch das Gesamtergebnis:
- LELEK – Andromeda: 173 Punkte
- Cold Snap – Mucho Macho: 108 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 93 Punkte
- ToMa – Ledina: 71 Punkte
- Devin – Over Me: 61 Punkte
- Lima Len – Raketa: 56 Punkte
- Alen Duras – From Ashes to Flame: 56 Punkte
- Irma – Ni traga: 43 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 42 Punkte
- Sergej – Scream: 42 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 40 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 40 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 38 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 32 Punkte
- Ananda – Dora: 20 Punkte
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 12 Punkte
Meiner Ansicht nach eine sehr gute Wahl von Kroatien. Das sollte doch in diesem Jahr wieder klappen mit dem Finale.
Marko Bošnjak überreicht die Trophäe an seine Nachfolgerinnen. Gruppenkuscheln auf der Bühne und Tränen in den Augen der Sängerinnen.
Und jetzt dürfen sie „Andromeda“ natürlich noch einmal präsentieren.
Damit verabschiede ich mich. Danke für die Kommentare. Wir sehen uns bei Sanremo wieder.
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Sergej… der Dora-Babyfeger… 😉
Leider finde ich das gesanglich/stimmlich sehr übel.
Mir gefällt „Scream“ mehr und mehr. Auch hier stören mich die hohen Noten, ich verstehe nicht, warum das gerade so angesagt ist bei Männern. Wenn man das aber ausblendet, ist das eine schöne Popballade.
nr.2 dänemark aber ohne dunkle augenringe.
die schlapperhose erinnert mich an dunkle zeiten ach ja derbe kopfstimmenakrobatik umsonst und draußen.
Das mit der Kopfstimme…etwas besser…aber stört irgendwie
Fand es gut Kopfstimme stört mich nicht
Doch, wenn diese unsicher ist, dann lässt man sie lieber weg.
Fand sie gar nicht so schlimm
2/ wäre gar nicht so schlecht, wenn die Stimme stärker wäre
Lied 2 gefällt mir besser als die 1. Aber das bedeutet nix.
Das letzte „Scream“ das von einem Sergey auf der ESC-Bühne vorgetragen wurde, hat mir bedeutend besser gefallen. Die Nummer hier tut nicht weh, ist aber auch schnell vergessen.
Stimmlich auch wieder etwas dürftig. Liegt vielleicht an der Abmischung.
„Scream“ ist nicht übel, aber noch ausbaufähig…
01: Ananda: 8/10 Allerdings kann ihr Gesang als Geschrei angehört werden.
02: Sergej: 5/10
Studioversion von dora gefällt mir
Noelle und Lana fischen ja in ähnlichen Gewässern, und da finde ich Noelle deutlich besser, da sie sich auch ordentlich zum Lied bewegen kann. Klar, klassischer 10er-Dance-Pop ohne tiefere Bedeutung, aber manchmal muss das auch mal sein, und da macht „Uninterrupted“ einen guten Job.
Noelle…gefällt mir mittlerweile gut…das Outfit könnte besser sein…
nr.3 gegen sowas bin ich ziemlich immun – obwohl jalla jalla jalla…
chancenlose nummer.
noch ein paar Bälle und Keulen dazu, dann geht das auch als rhythmische Sportgymnastik durch…
Ansonsten gefällt es mir aber gut.
Bodenturnen hatten wir gestern auch schon.
3/ dachte schon: ein etwas zurückhaltender ESC-Stampfer, aber dann kam doch ein Dance Break. Na ja.
Und genau während des Dancebreaks von Uninterrupted spielt mein YouTube-Stream Werbung drüber aus… 😒
Werbung?
Ja
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Alen Đuras ist mir zu kitschig auf eine negative Art. Der Zwischenteil mit den Violinen finde ich aber toll. Den Rest weniger.
From Ashes to Flame, from Pleasure to Pain.. Schade, dass er auf englisch singt.
3. Sehr austauschbar
Alen Duras live wirklich stark! Aber der Song ist für den heutigen ESC wohl zu altmodisch, was ich schade finde!
Das ist nichts Neues – aber klassische Ballade und gute Stimme…das kommt in Kroatien sicher gut an. Und mir gefällt es auch – auch wenn aus der Zeit gefallen.
Mir hat es gefallen auf kroatisch wäre cooler gewesen
Absolut
nr.4 die balkanschmetterballade – warum singt der nicht auf kroatisch?
also singen kann er aber ob das reicht?
…verstehe ich auch nicht. In Landessprache gäbe es bestimmt Sonderpunkte…und passt auch besser…
Alen hätte seinen Song einfach nur auf Albanisch umschreiben müssen und er hätte sich damit unbemerkt ins FiK-Line-Up schleichen können 😀 Gefällt mir bisher am besten.
Alen Đuras mit seinem Streicherquartett und dem Pianisten im Hintergrund. Er sieht toll im schwarzen Anzug aus! Die Ballade gefällt mir sehr gut und gesanglich war das hervorragend!
War wohl eher ein Cello
4. Schöne Ballade. Schade das er nicht kroatisch singt. Dann würde die Nummer origineller klingen.
4) Leider ist Alens Song nur durchschnittlich. Hatte auf einen stärkeren Titel gehofft. Immerhin gut gesungen.
4/ Meiner Meinung nach sollte man jedes Jahr eine Balkanballade im ESC haben, die war schon gut, soviel Schmerz und dann auch noch eine Klassik-Rock-Break.
Jetzt kommt Irma, die Letzte bei der Umfrage ist. Skandal!
03: Noelle: 5/10
04: Alen Duras: 5/10
deleted… falscher Thread 😛
Das beste bisher
05. Ein wirklich schöner runder Popsong, ich bekomme den Refrain nicht mehr aus dem Kopf: „Naaaađi nekog drugoga..“ Irma erinnert mich optisch an eine junge Lepa Brena. Kennt die jemand hier?
Also eben war Nicky in Griechenland und ihr habt etwas verpasst. Aber nichts Positives. 😀
Irma gibt uns zum Glück weniger hohe Töne. Das ist alles bei ihr nicht schlecht, aber irgendwie bleibt nichts hängen oder überzeugt anderweitig. Nett, könnte man sagen.
Okay, ich nehme das mit den hohen Tönen zurück, wobei mir der Teil doch recht gut gefallen hat irgendwie. Ulkig.
nr.5 irgendwie kunstvoll aber nix für mich.
Irma hat es bei ihrer zweiten Teilnahme am DORA ins Finale geschafft. Der Song wirkt etwas aus der Zeit gefallen, aber gesanglich war es gut.
5/ der Schluss war gut, der Weg dahin etwas zäh
Lied 5 empfinde ich angestaubt auf den ESC zugeschnitten
Sie legt einen guten Auftritt hin – stimmlich gut…Song auch etwas angestaubt
Anscheinend mag ich pathetische Balladen. Ich hätte der Nummer davor 2 Punkte gegeben. Solche abgekupfert wirkenden Dance Auftritte sollten verboten werden. 😁
Irma gefällt mir. Wir brauchen auch dringend noch ein paar Opernklänge in Wien.
👍👍
Irma gefällt mir auch gut….leider hat die kroatische Jury im letzten Jahr weniger auf stimmliche Qualität geachtet, sodass ich weder Alen noch Irma bei den Jurypunkten sehe, die sie brauch um Lelek zu gefährden.
Hold me – touch me….erinnert an Samantha Fox 🤣
Die Frau mit gewissen Vorzügen… wer kann sich nicht erinnern. 😉
Lied 6 finde ich von den Popliedern bisher am besten
Der orientalische Break rettet den Song zumindest etwas….
Lara Demarin nach zwei Jahren wieder beim DORA und zum zweiten Mal im Finale und das mit einer Dancepopnummer inklusive Ethnoelementen und Dancebreak.
nr.6 hüpfdohlen sind heute im angebot – öde.
der song hat all das nicht,was jalla hat.
Ich gebe zu, mir gefällt „Mantra“, obwohl es auch schon 10 Jahre zu spät kommt. Aber Lara macht das recht gut und das Lied lädt zum Schunkeln und Wippen ein. Nein, ich gebe zu, ich finde das echt gut.
„Mantra“ gewinnt in der Kategorie Dance-Pop auf jeden Fall schon mal gegen „Uninterrupted“. Stimmlich ist das auch solide und Lara bewegt sich auf der Bühne sehr gut, finde ich.
6/ Soll das nun eine selbstbewuste, kämpferische Frau darstellen, die dann doch „hold, me, touch me“ haucht? Seltsam.
05: Irma: 5/10
06: Lara Demarin: 5/10