
Wird Kroatien im dritten Jahr in Folge einen Marko zum ESC schicken? Zumindest Marko Kutlić (Aufmacherbild) hätte sicherlich nichts dagegen. Er hat jedoch starke Konkurrenz, denn das Starterfeld von Dora 2026 ist wieder hochkarätig besetzt. Uns steht also ein spannender Finalabend bevor, den wir mit einem Live-Blog begleiten werden.
Insgesamt haben 24 Beiträge die Endauswahl von Dora 2026 erreicht. Davon traten zwölf Acts am Donnerstag im ersten Halbfinale an, am Freitagabend sind noch einmal zwölf Acts im zweiten Halbfinale am Start gewesen. Aus dem ersten und zweiten Semifinale haben sich je acht Acts für das Finale qualifiziert, wobei einzig das Publikum die Entscheidung fällte, eine Jury gab es in den Semifinals nicht.
Dies wird sich im Finale ändern: heute bestimmen Publikum und Jury den Sieger von Dora 2026 zu jeweils 50%. Die Jury setzt sich aus vier kroatischen Jurys aus Zagreb, Osijek, Rijeka und Split sowie vier internationalen Jurys aus den Ländern San Marino, Großbritannien, Norwegen und Luxemburg zusammen. Jede einzelne Jury besteht aus drei Mitgliedern, die Musikprofis, Komponisten, Musikkritiker oder Produzenten sind.
Das ist die Startreihenfolge des Finales von Dora 2026:
- Ananda – DORA
- Sergej – Scream
- Noelle – Uninterrupted
- Alen Đuras – From Ashes to Flame
- Irma – Ni traga
- Lara Demarin – Mantra
- Ema Bubić – Vrijeme za nas
- Lima Len – Raketa
- Lana Mandarić – Tama
- Ritam Noir – Profumi di mare
- Marko Kutlić – Neotuđivo
- Devin – Over Me
- LELEK – Andromeda
- ToMa – Ledina
- Stela Rade – Nema te
- Cold Snap – MUCHO MACHO
Nach den Halbfinals ist LELEK mit „Andromeda“ Euer Favorit. Bis zum Beginn der Show könnt Ihr gerne auch weiterhin in unserer Umfrage abstimmen.
Welcher der Finalisten von "Dora 2026" ist Dein Favorit? Du hast 2 Stimmen.
- LELEK – Andromeda (36%, 159 Votes)
- Stela Rade – Nema te (7%, 33 Votes)
- Lana Mandarić – Tama (7%, 31 Votes)
- Alen Đuras – From Ashes to Flame (5%, 24 Votes)
- Ritam Noir – Profumi di mare (5%, 23 Votes)
- Ema Bubić – Vrijeme za nas (5%, 21 Votes)
- Cold Snap – MUCHO MACHO (5%, 21 Votes)
- Lima Len – Raketa (4%, 19 Votes)
- Marko Kutlić – Neotuđivo (4%, 18 Votes)
- Devin – Over Me (4%, 18 Votes)
- Sergej – Scream (4%, 17 Votes)
- Lara Demarin – Mantra (4%, 16 Votes)
- Ananda – DORA (3%, 15 Votes)
- Noelle – Uninterrupted (2%, 10 Votes)
- ToMa – Ledina (2%, 10 Votes)
- Irma – Ni traga (2%, 8 Votes)
Total Voters: 284
Der Finalabend von Dora 2026 wird vom Vorjahressieger Marko Bošnjak eröffnet. Als Intervall-Act treten Tonči Huljić und die Gruppe Magazin auf. Diese sind seit 47 Jahren in der Musikszene aktiv und feiern seit Jahrzehnten Erfolge. Sie traten bereits sieben Mal bei Dora auf und standen beim ESC 1995 für Kroatien auf der Bühne, wo sie Platz 6 erreichten. Tonči Huljić war als Komponist mehr als fünfzehn Mal bei Dora dabei. Für die Zuschauer präsentieren sie am Finalabend ihre Hits aus Dora und dem Eurovision Song Contest. Durch die Show werden Barbara Kolar und Duško Ćurlić sowie Iva Šulentić und Ivan Vukušić führen.
Alle Beiträge von Dora 2026 sind auch in unserer Playlist bei Spotify zu finden:
Das Finale von Dora 2026 beginnt um 20:15 Uhr und wird auf dem YouTube-Kanal von HRT sowie dem YouTube-Kanal von Eurovision gestreamt. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Dobra večer! Ich bin bereit und freue mich auf den Abend. Im Finale von Dora 2026 sind einige schöne Beiträge dabei. Und natürlich begrüße ich alle recht herzlich, die heute Abend mit mir schauen.
Es geht los! Alle Finalisten dürfen zu Anfang kurz etwas sagen. Auch wenn ich kein Kroatisch verstehen, sagen bestimmt alle, dass sie sich auf das Finale freuen. Es wird viel gewedelt bei den Damen – entweder lange Haare oder Röcke.
Jetzt geht es richtig los. Marko Bošnjak präsentiert eine Balladen-Version von „Poison Cake“. Er beginnt hinter der Bühne vor einem Schminkspiegel und läuft dann auf die Bühne. Ich muss sagen, dass „Poison Cake“ in der Version wesentlich besser wirkt als in der originalen Version. Es ist nicht so aggressiv.
Es geht balladig weiter, als zweiten Song hat sich Marko „Rise Like a Phoenix“ ausgesucht. Wahrscheinlich der meist-gecoverte ESC-Song bei Vorentscheiden mittlerweile… Leider scheint er dem Song nicht ganz gewachsen, ihm fehlt da etwas die Aura.
Markos Auftritt geht direkt in ein Medley aus „Euphoria“, „Hold me now“, „Arcade“, „Zitti e buoni, „Fairytale“, „Waterloo“ und „Ne partez pas sans moi“ über, bei dem Ausschnitte der Aufritte in Großformat auf der LED-Wand gezeigt werden, während eine Gruppe auf der Bühne tanzt.
Jetzt reisen die Moderator*innen in einer MAZ mit Autos an. Und da sind sie auch schon in echt auf der Dora-Bühne. 4 Moderator*innen – das ist ja fast wie beim ESC.
Jetzt erst mal Werbung. So langsam könnte es aber mal mit den Wettbewerbsbeiträgen los gehen.
Ja! Die Vorstellung der ersten Künstlerin, Ananda, läuft.
Ananda – DORA
Es geht dramatisch mit vielen Bläsern los. Ananda steht von Nebel umhüllt allein auf der Bühne. Im Laufe des Songs kommen vier Tänzerinnen hinzu. Was erst wie eine dramatische Ballade begann, wandelt sich in einen Elektro-Song. Mir gefällt das „Dora, Dora, Dora“, das einem entgegen gehämmert wird. Und irgendwie wäre es auch witzig, wenn ein Song namens „Dora“ Dora gewinnen würde. Stimmlich überzeugt Ananada nicht richtig meiner Ansicht nach, ihre Stimme wirkt etwas wackelig. 6 Punkte für den Anfang.
Sergej – Scream
Auch „Scream“ beginnt balladig. Bleibt dann aber eine Ballade im Gegensatz zum Song vorher. Sergej liegt zu Anfang auf dem Bühnenboden, neben ihm tanzt eine „Alter-Ego-Schatten“-Tänzerin. Ob sie seine dunkle Seele repräsentieren soll? Später kommen noch zwei weitere Schatten-Tänzerinnen hinzu. Die Choreographie finde ich ziemlich spannend. Den Song weniger. Außerdem klingt seine Stimme in den Falsett-Teilen unangenehm für meine Ohren. 3 Punkte.
Noelle – Uninterrupted
Anfänge auf dem Boden scheinen in Kroatien in zu sein, auch Noelle liegt zuerst auf dem Bühnenboden. „Uninterrupted“ ist eine powervolle Tanznummer. Noelle strahlt recht viel Selbstvertrauen aus – vielleicht etwas zu viel, sodass es schon fast aggressiv wirkt. Ein Dancebreak darf natürlich auch nicht fehlen. Irgendwie erinnert mich die Choreographie aber fast mehr an einen Gymnastikkurs als an Tanz. 5 Punkte.
Alen Đuras – From Ashes to Flame
Es wird wieder ruhiger. Alen Đuras tritt mit einer Ballade an. Einer Ballade, bei der mir alles zu dick aufgetragen wirkt: zu dominante Streicher, zu pathetischer Text, zu übertrieben leidend gesungen. Das ist mir einfach too much. Das ist jetzt natürlich alles auch Geschmackssache. Von mir aber nur ganz persönliche 2 Punkte.
In Kroatien geht es auch ganz schön Schlag auf Schlag. Zum Glück gibt es jetzt eine kurze Werbung und ein paar Eindrücke aus dem Greenroom.
Irma – Ni traga
Mein Gehirn macht aus Irma immer Irama… Aber wir sehen hier natürlich Irma. Sie trägt ein interessantes weißes Feder-Outfit. „Ni traga“ lässt sich schwer verorten. Es ist eine Art Midtempo-Tanznummer, die durch die Trommeln in der Soundspur schon viel Power hat. Am Ende sing Irma fast schon opernartig. „Ni traga“ hat schon interessante Abschnitte, so insgesamt wirkt der Song jedoch etwas unstrukturiert auf mich. 4 Punkte.
Lara Demarin – Mantra
„Mantra“ ist ein ganz klassischer ESC-Tanzchoreo-Song, den man ab den mittleren 2000er-Jahren schon oft beim ESC gesehen hat. Wohl deshalb habe ich etwas das Gefühl nicht wirklich etwas Neues zu sehen. Auch hier darf das mittlerweile obligatorische Dancebreak nicht fehlen. Das ist alles wirklich nicht schlecht gemacht, aber weit von der Neuerfindung des Rades entfernt. 4 Punkte.
Ema Bubić – Vrijeme za nas
„Vrijeme za nas“ ist eine zurückgenommene Ballade. Sehr zart und zerbrechlich. Ema wirkt sehr unschuldig auf der Bühne, aber das passt gut zum Song. Die Melodie fließt wunderschön. Im zweiten Teil wird der Song dann kraftvoller als Streicher einsetzen. Für manche mag das sicherlich langweilig sein, ich finde es einfach schön. 7 Punkte.
Lima Len – Raketa
Was für ein Stilbruch. Es wird bunt. Lima Len stellt einen megaeingängigen Song vor. Kennt jemand noch die Vengaboys? Erinnert mich total daran. Und da war ich als Teen ziemlicher Fan, von daher kann ich gar nicht anders als das zu mögen. Das Lied löst unheimlich gute Laune in mir aus. Ich finde auch die computerspielartigen Pixelanimationen im Hintergrund gut gemacht. Und gab es schon mal Pfannkuchen (Berliner, Krapfen) auf der Bühnen? Ja, eigentlich ist das wohl nicht so gut. Aber 3 Punkte plus 6 Guilty-Pleasure-Punkte ergeben 9 Punkte von mir.
Lana Mandarić – Tama
„Tama“ ist auch ein Tanzchoreographie-Lied, aber wesentlich elektro-lastiger als die bisherigen Beiträge im gleichem Genre. Erinnert mich von Stil her sehr an vieles, was in Italien im Radio läuft. Vielleicht gefällt es mir deshalb deutlich mehr als das bisherige Angebot im Finale? Nicht nur, auch die Melodie finde ich sehr schön, das „Tama“ frisst sich sehr im Gehörgang fest. Und auch wenn der Song mit Choreographie präsentiert wird, hat Lana noch eine natürliche Ausstrahlung. 7 Punkte.
Ritam Noir – Profumi di mare
Jetzt rockigere Töne. Aber nicht in extremo. Das ist eher eine Midtempo-Poprock-Ballade. Am Anfang dauert es etwas, bis der Track aus dem Quark kommt. Der Refrain gefällt mir dann aber ziemlich gut, hat etwas Stadion-Mitklatsch-mäßiges an sich. 6 Punkte.
Marko Kutlić – Neotuđivo
Ein Marko darf in einem kroatischen Vorentscheid einfach nicht fehlen. Dieses Mal hat es Marko Kutlić ins Finale von Dora geschafft. Er hat eine tolle, tiefe, raue Stimme. Der Anfang hat mir richtig gut gefallen. Dann verliert sich der Song aber irgendwie etwas in zu viel Schlagzeug, das alles in Klangbrei erstickt. Das Ende ist aber wieder sehr gut gelungen, als Marko mit seinen Backgroundsängerinnen im Chor singt. Knapp noch 6 Punkte.
Devin – Over Me
Teilen sich Devin und Marko den Friseur? Es raucht und brennt auf der Bühne: weißer Qualm steigt aus Devins Handschuh auf und auch die Flammenwerfer auf der Bühne werden immer wieder angeworfen. Der Song ist recht rockig und kraftvoll – und gleichzeitig fast schon musicalartig. Auch die ganze Performance liegt irgendwo dazwischen. Irgendwie erkenne ich nicht so recht, wo Devin hin will. Passen Metal-Grunzen und Rocky-Horror-Picture-Show wirklich zusammen? 4 Punkte.
LELEK – Andromeda
Frauenpower: LELEK ist eine Gruppe aus fünf Sängerinnen. Alle tragen Ornamente im Gesicht, was zum mystischen Gefühl des Songs passt. Der Gesang wechselt den Song über von Einzelstimmen zu harmonischen Chorgesang. Eine sehr spannende Mischung. Ein spannende Mischung ist auch das Arrangement von „Andromeda“, irgendwo zwischen Ethno und Elektro. Und der Track evaporiert so viel dunkle Dramatik. Das finde ich wirklich spannend. 10 Punkte.
ToMa – Ledina
Wir haben schon viele Balladen heute Abend gesehen. Aber bisher noch keine richtige Balkanballade. Das ändert sich jetzt. ToMa präsentiert eine ganz klassische Balkanballade mit fließender Melodie und den typischen Instrumenten. Leider nicht die allerspannendste. Auch die Inszenierung ist nicht die kreativste, ToMa steht nur alleine auf der Bühne. Deshalb dann doch nur 5 Punkte, obwohl ich ein Herz für Balkanballaden habe.
Stela Rade – Nema te
Stela steht in weißem Nebel und wird von einem Ausdrucktänzer umtanzt. Und das auf wirklich gute Art und Weise, da wird eine spannende Story zwischen Nähe und Losreisen erzählt. In der Mitte des Songs befreit sich Stela und besteigt einen Felsen (!). An der Spitze angekommen spielt sie ein Akkordeon, das von der Decke schwebt. Man hat ja schon vieles gesehen, aber sowas noch nicht. „Nema te“ ist eine dramatische Ballade mit gutem Spannungsaufbau von leise zu dramatisch zu wieder leise. Hier gehen Künstlerin, Song und Inszenierung wirklich sehr gelungen Hand in Hand. 9 Punkte.
Cold Snap – MUCHO MACHO
Zum Abschluss wird es noch mal richtig laut. Was macht den der Fake-Techniker da? Schraubt der an der Bühne? „Mucho Macho“ ist ein kraftvoller Rock-Song mit Humor-Einschlag. Die Band steht nicht in klassischer Rocker-Kluft auf der Bühne, sondern trägt Anzüge mit riesigen roten Fliegen. Einzig die Nieten der Hosen passen optisch zum Genre. Das ist ein interessanter Stilmix. Das „Mucho Macho“ im Refrain ist megaeingängig und lässt sich sehr gut mitgröhlen. Und klebt sich im Gehörgang fest, auch jetzt, wo schon längst Werbung läuft, spukt es mir im Kopf herum. 7 Punkte.
Und damit sind wir durch, alle 16 Finalisten haben performt. Meine Top 3 sind:
- LELEK
- Stela Rade
- Lima Len
Zeit für den ersten Schnelli. Und noch einen zweiten. Finde ich auch mal eine schöne Variante im Votingfenster nur Schnelldurchläufe zu zeigen und dafür die Ausschnitte etwas länger zu wählen. Das hilft viel mehr bei der Entscheidungsfindung. Da muss jetzt nicht immer ein Auftritt von irgendjemand sein.
Runterzählen… Das Voting ist beendet.
Bühne frei für Magazin, die als Intervall-Act (mit Gast-Acts?) auftreten. Seit einigen Jahren ist wohl Lorena Bucan Sängerin der Band. Danke für die Hinweise in den Kommentaren. Magazin präsentiert ein Medley aus sehr vielen Songs. Jetzt ist es vorbei. Alle Künstler*innen im Greenroom sind sehr begeistert.
Noch einmal Werbung. Danach gibt es wohl die Ergebnisse, der Moderator hat was von „resultata“ gesagt.
Ein Votingverkündungstisch steht auf der Bühne. Gleich ist es soweit. Die Spannung steigt.
Zuerst das Jury-Voting.
Das erste Jury-Voting kommt aus dem Vereinigten Königreich. 12 Punkte gehen an „Uninterrupted“. „Raketa“ 10 Punkte, „Andromeda“ 8 Punkte.
Das zweite Voting ist aus Kroatien, aus Rijeka. 12 Punkte an „Nema te“.
Das nächste Voting stammt aus San Marino. Ich frage mich ja immer noch, wieso man ausgerechnet San Marino als Jury gewählt hat. Auf jeden Fall gehen 12 Punkte an LELEK.
Jetzt ist Split an der Reihe. 12 Punkte erhalten: LELEK.
Luxemburg ist nun dran. Die Höchstpunktzahl geht wieder an „Andromeda“! Mittlerweile haben sie 22 Punkte Vorsprung.
Das Voting aus der Hauptstadt Zagreb: 12 Punkte an Stela Rade. Nur 3 an LELEK.
Das letzte internationale wird aus Norwegen vergeben. Wieder 12 Punkte an LELEK.
Und nun das allerletzte Voting, welches aus Osijek kommt. 12 Punkte an „Mucho Macho“. Ungewöhnlich.
Die Top 3 des Juryvotings:
- LELEK – Andromeda: 77 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 46 Punkte
- ToMa – Ledina: 44 Punkte
Die anderen Plätze:
- Alen Duras – From Ashes to Flame: 41 Punkte
- Cold Snap – Mucho Macho: 38 Punkte
- Sergej – Scream: 33 Punkte
- Irma – Ni traga: 32 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 27 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 22 Punkte
- Devin – Over Me: 22 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 21 Punkte
- Lima Len – Raketa: 20 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 20 Punkte
- Ananda – Dora: 13 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 5 Punkte
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 3 Punkte
Jetzt erst mal ein paar Interviews im Greenroom. LELEK, Stela Rade und ToMo sind natürlich erst mal höchsterfreut.
Das Televoting. Jetzt wird es richtig spannend. Können LELEK ihren Vorsprung verteidigen? Oder rollt jemand das Feld von hinten auf?
Die Punkte werden vom Act mit der niedrigsten Jury-Punktzahl aufsteigend vergeben:
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 9 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 35 Punkte
- Ananda – DORA: 7 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 22 Punkte
- Lima Len – Raketa: 36 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 11 Punkte
- Devin – Over Me: 39 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 18 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 11 Punkte
- Irma – Ni traga: 11 Punkte
- Sergej – Scream: 9 Punkte
- Cold Snap – MUCHO MACHO: 70 Punkte!
- Alen Đuras – From Ashes to Flame: 15 Punkte
- ToMa – Ledina: 27 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 47 Punkte
Cold Snap führt jetzt vor Stela Rade. Wie viele Punkte werden LELEK erhalten?
- LELEK – Andromeda: 96 Punkte!
Damit gewinnen LELEK mit Andromeda eindeutig Dora 2026. Insgesamt erhalten sie 173 Punkte. Herzlichen Glückwunsch!
Hier noch das Gesamtergebnis:
- LELEK – Andromeda: 173 Punkte
- Cold Snap – Mucho Macho: 108 Punkte
- Stela Rade – Nema te: 93 Punkte
- ToMa – Ledina: 71 Punkte
- Devin – Over Me: 61 Punkte
- Lima Len – Raketa: 56 Punkte
- Alen Duras – From Ashes to Flame: 56 Punkte
- Irma – Ni traga: 43 Punkte
- Marko Kutlić – Neotuđivo: 42 Punkte
- Sergej – Scream: 42 Punkte
- Ritam Noir – Profumi di mare: 40 Punkte
- Lara Demarin – Mantra: 40 Punkte
- Noelle – Uninterrupted: 38 Punkte
- Lana Mandarić – Tama: 32 Punkte
- Ananda – Dora: 20 Punkte
- Ema Bubić – Vrijeme za nas: 12 Punkte
Meiner Ansicht nach eine sehr gute Wahl von Kroatien. Das sollte doch in diesem Jahr wieder klappen mit dem Finale.
Marko Bošnjak überreicht die Trophäe an seine Nachfolgerinnen. Gruppenkuscheln auf der Bühne und Tränen in den Augen der Sängerinnen.
Und jetzt dürfen sie „Andromeda“ natürlich noch einmal präsentieren.
Damit verabschiede ich mich. Danke für die Kommentare. Wir sehen uns bei Sanremo wieder.
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Ich versteh bei der Sängerin von Mantra dauernd „Milk me“ statt „Look at me“…🤣 oh Gott…
Diese Frauen-Combos mit ihren immer gleichen Choreos sind leider gar nicht meins.
07 auch voll schön. Ich mag sowas.
Lied 7 sie jammert so gelangweilt das in Stücken nette Lied
😼
Bei Ema Bubic finde ich Performance unfreiwillig komisch….ob das mit Textkenntnis besser ist? Verliert das Baladenduell gegen Alen Duras für mich krachend.
😼
7) Also, langweiliger geht es ja wirklich nicht! Einfallslosigkeit pur.
😼
Schöner stimmiger Start – dann wird es etwas schräg…gesanglich und ….warum blaue Westernstiefel…schräges Ende….lahmer Song
Emas Beitrag ist sehr schön inszneniert, den Song finde ich aber etwas zu unauffällig für den ESC.
Ema Bubić mit zwei Ausdruckstänzerinnen präsentieren eine Ballade, deren Titel auf Deutsch „Zeit für uns“ bedeutet. Der Auftritt war etwas besser als im Halbfinale und zum Ende nimmt der Song auch etwas Fahrt auf.
Ema Bubić gefällt mir heute deutlich besser als am Donnerstag! Ich muss Lasse hier recht geben, das ist ein wirklich süßes Lied. Zählt zwar immer noch nicht zu meinen Favoriten, aber steigt definitiv in meiner Gunst.
nr.7 lasse ist ein klein wenig verliebt,weiß nur nicht in welche der 3 grazien.
musik ist auch ganz toll – ruhig – melodisch – angenehm.
ich hoffe dann mal,daß das werk unter die ersten 5 kommt denn da gehört es hin. 9/10
Ich mag das auch.
Und sie erinnert mich an die Schauspielerin Jessica Chastain
7/ Sowas mag Biobanane. Zerbrechliche Frauen, die mit ihrem Gewissen reden und zum Schluss befreit aufsingen können, darf man gerne schicken.
Ich muss das mal anmerken, der Text ist so cringe bei Lied 8: Es stört ihn nicht, wenn sie immer seine Teller leert, sein Bett unter ihr bricht, und er ihr größere Unterhosen kaufen muss, sie stopft sich voll nonstop, er dünn, sie fett..usw.
Haha das ist so lustig, ich kriege mich gar nicht mehr ein. 🫤
Ach ja….jetzt die Nummer…in Kroatien wollen wir auch lustige Songs….
Ema Bubic – ich mag sie sehr!!!
SCC Liste, ganz oben, weil es für Wien nicht reichen wird!
8) Und die obligatorische Spaßnummer….Mann, ist das schlecht!!
Ema war gut, ich war im Semi definitiv zu streng. Heute klang das besser und der Auftritt ist ja doch irgendwie sympathisch.
Dann wird es vielleicht doch noch was mit einem Platz auf meiner SCC-Liste…
heute klingt alles besser, weil wir wissen, es kommt nichts besseres
Lied 8 Raketa finde ich viel witziger als Akylas. Meinen Segen hätte Kroatien wenn sie das schicken.
Ein Blödelsong muss auch immer dabei sein. *seufz*
Bei dem Machwerk bin ich auf den Televote gespannt….irgentwie witzig und eingängig ist es ja….aber selbst die kroatische Jury sollte das verhindern…
Naja, 2023 haben die Juroren das auch nicht verhindert. 😉 „Raketa“ wird aber weit im Televoting heute Abend kommen, da lege ich mich fest.
„Raketa“ ist wohl die uneheliche Kreuzung aus „Espresso Macchiato“ und Luka Nizetics „Brutalero“ aus 2019. Das unterhält mich, aber „Brutalero“ finde ich im direkten Vergleich deeeeuuuuutlich besser.
…ich glaube beim ESC dürfen nur noch die männer balladen singen – spart bestimmte kommentare en masse.
8/ sowas haben wir ja auch: billig gemachte Spaßnummer, braucht kein ESC
Mag sein, aber es geht um Essen, Diäten und um das Körpergefühl.
Lima Len schmiert sich ein Schnittchen zur Stärkung. Der einzige Spaßbeitrag des Vorentscheides im heutigen Finale. Im Song geht es um Eßgewohnheiten und um den Kampf um die Kilos. Hier ist übrigens die deutsche Übersetzung:
https://genius.com/Genius-deutsche-ubersetzungen-lima-len-raketa-deutsche-ubersetzung-lyrics
„Rakete bis zum Sommer, Lyoner und Pastete
Kilo hoch halb runter, mich stört es nicht
Rakete bis zum Sommer, Ćevapi und Pancetta
Kilo hoch halb runter, du brauchst keine Diät“
Na, ob die Nummer in dieser Form beim ESC antreten dürfte? Wir werden die Diskussion darum wohl nicht führen müssen, aber das ist ja mal ein völlig offensichtliches Plagiat…
Schickt Raketa nach Wien
nr.8 ist die banale schocktherapie auf nr.7.
07: Ema Bubic: 7/10
08: Lima Lena: 5/10
Wann genau hat dieser Lebensmittel-Hype beim ESC eigentlich angefangen?
Raketa wird nach Wien geschossen 🚀🍕
Lana Mandarić ist für mich dafür bekannt, die schiefsten lustigsten Töne zum Besten zu geben. Der Halbfinalauftritt vor 2 Jahren sowie der vorgestern waren GENIAL. Sie rief richtig schief ins Publikum und musste selbst darüber lachen. 😀 genial
Ich kaufe ihr das Uptempo-Lied nicht ab, anders als bei Noelle. Sie verliert das direkte Duell haushoch, auch wenn ich sie lustig finde.
Heute keine lustigen Töne, schade. 🙁
Muss ich mir mal anschauen 😀 Heute ging es aber eigentlich, finde ich, auch wenn sie sicher nicht die stärkste Sängerin ist.
Seit froh das ihr DORA schaut. Song for Greece ist grausam schlecht
Ich bin ja sonst nicht so die Person, die das sagt, aber: Tama ist ein Banger.
Auch wenn die Performance etwas dürftig daherkommt…
Mir gefällt der song zur performance kann ich nix sagen
9. Die Performance ist so altmodisch. Das Lied auch austauschbar
nr.9 sie ist keine gute sängerin und dazu orgelt ein 1000 mal schon gehörter hüpfdohlenbeat.
Lana Mandarić mit einer Dancepopnummer, die von der Machart an David Guetta und Twocolors erinnert. Hier könnte jetzt ZEVIN stehen, was allerdings an der gesanglichen Leistung scheiterte.
die von lana ist aber nicht so der bringer und das fiel im semi eklatant auf.
Die Nummer ist gut gemacht -Show ist gut und der Song gefällt mir auch ganz gut. Einzig ihre Stimme ist etwas schwach…
Die Supernova war Gestern noch etwas interresanter.
9) Bei „Tama“ hat mir nun zumindest die Inszenierung gefallen.
9/ einfaches Popliedchen, aber sie hat sich wirklich viel Mühe gegeben durch div. Breaks das in den 3 min wirklich nicht langeilig werden zu lassen, darf man schicken, meine Erlaubnis hiermit erteilt
Und hier ist er, mein kroatischer Favorit 2026! 🙂
Ritam Noir – mit Fegersolo 😉
Ritam? einer der wenigen Lieder die ich mag aus Kroatien.
Jap!
10. Schöne solide Rock-Nummer, gut gesungen.
Ja fand ich auch
Gleichzeitig den selben Gedanken 🤣👍
Solide rockige Nummer…gefällt mir. Für den ESC eher nix…
Jetzt kommen Ritam Noir, jaaa! ♥ Irgendwie hat das was für mich. Ich habe mich auch sehr gefreut, dass sie es ins Finale geschafft haben. Großartig!
10/ eins darf Rock nie sein, langweilig. Weiß man scheinbar in Kroatien nicht.
Ritam Noir entführt uns die Düfte des Meeres. Mir gefällt die Rocknummer immer besser (Dirtsa hoffentlich auch) und auch der Auftritt war besser als im Halbfinale.
09: Lana Mandaric: 6/10
10: Ritam Noir: 5/10
Wer findet das die VE dieses Jahr sehr dürftig sind . Meine Favoriten kommen nicht durch und eins was micv weghaut war noch nicht dabei.
geh ich mit, muss man auf die internen finals mal wieder hoffen
„Profumi Di Mare“ gefällt mir gut, erinnert mich von der Machart her etwas an Magazin aus dem letzten Jahr. Schön nostalgisch, ohne komplett altbacken zu wirken.