
Aus über 1000 mach 1: heute kommt die gigantische san-marinesische Vorentscheidung San Marino Song Contest 2025 zum Abschluss und der eine Act wird bestimmt, der San Marino beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel vertreten wird.
Über 1000 Interessierte aus 37 Ländern hatten sich für den Wettbewerb beworben. An den Auditions nahmen 271 Künstler*innen und Bands teil, das Halbfinale erreichten schließlich knapp über 200 Acts, von denen wiederum elf einen Startplatz im Finale ergatterten. Zusätzlich kamen neun direkt nominierte Acts hinzu, sodass wir heute 20 Acts sehen werden.
Diese Acts treten mit diesen Beiträge heute Abend an:
- The Rumpled – You Get Me So High
- Besa – Tiki Tiki
- Angy Sciacqua – I
- Haymara – Tomame Las Manos
- CRL – Juliet
- Elasi – Lorella
- Silvia Salemi – Coralli
- Giacomo Voli – Ave Maria
- Teslenko – Storm
- Vincenzo Capua – Sei Sempre Tu
- Marco Carta – Solo Fantasia
- Bianca Atzei – Testacoda
- King Foo – The Edge of the World
- Questo e Quello – Bella Balla
- Pierdavide Carone – Mi Vuoi Sposare?
- Gabry Ponte – Tutta l’Italia
- Luisa Corna – Il Giorno Giusto
- Boosta – BTW
- Paco – Until The End
- Taoma – NPC
Der Sieger von San Marino Song Contest 2025 wird durch eine Jury gewählt, ein Televoting gibt es nicht. Der verantwortliche Sender SMRTV denkt jedoch darüber nach, in kommenden Ausgaben auch das Publikum mit abstimmen zu lassen.
Die Jury-Mitglieder sind:
- Luca De Gennaro (Präsident): italienischer Musikkritiker, DJ und Radiomoderator
- Roberto Sergio: Generaldirektor von San Marino RTV
- Federica Gentile: italienische Fernseh- und Radiomoderatorin und Autorin
- Mario Andrea Ettorre: Marketingdirektor der SIAE (der italienischen GEMA)
- Ema Stokholma: italienische Autorin und Radio- und Fernsehmoderatorin; Jurorin bei Sanremo Giovani 2024
Die Jury vergibt in diesem Jahr Punkte in mehreren Votingphasen. In Phase 1 am 4.3.2025 wurden die Studioversionen der Beiträge beurteilt. Dabei vergab jeder Juror 1 bis 10 Punkte für die künstlerische Gesamtqualität sowie 1 bis 10 Punkte für die ESC-Eignung. In Phase 2 am heutigen Abend wird die Live-Qualität der Acts beurteilt. Auch hier werden wieder 1 bis 10 Punkte vergeben. In Phase 3 darf der künstlerischer Leiter des San Marino Song Contest 2025, Massimo Bonelli, einmalig 10 Punkte an einen Act vergeben. Der Act mit den meisten Punkten in Summe wird San Marino in Basel repräsentieren.
Der San Marino Song Contest 2025 wird nicht nur auf SMRTV, sondern auch auf RaiPlay, Radio San Marino und Rai Radio 2 übertragen. Flora Canto und Francesco Facchinetti werden durch die Show im Teatro Nuovo di Dogana führen, in der nicht nur der ESC-Act ausgewählt wird, sondern auch ein Kritikerpreis, der Ludovico-Di-Meo-Award für aufstrebende Künstler*innen und der Una-Voce-per-San-Marino-Award verliehen werden.
Als Stargast sind La Rappresentante di Lista angekündigt, die auch schon zweimal am Festival di Sanremo teilgenommen haben. Außerdem wird die ehemalige ESC-Vertreterin Senhit als Gast auftreten und unter anderem ihre neue Nummer „Dangerous“ performen. Den Abend eröffnen soll Al Bano, der 2023 Jurypräsident von Una voce per San Marino war. Er wird zwei Lieder singen und einen Preis für sein Lebenswerk erhalten. Und auch mit dabei ist die schillernde italienische TV-Persönlichkeit Cristiano Malgioglio, der in diesem Jahr auch Co-Moderator am Zweiten Abend des Festival di Sanremo 2025 war.
Das Finale von San Marino Song Contest 2025 wird vom san-marinesischen Sender SMRTV ab 20:30 Uhr übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Buonasera a tutti! Herzlich willkommen an alle, die heute mit mir den San Marino Song Contest anschauen werden. Ich bin sehr gespannt auf die Lieder, es sind ja auch noch einige unbekannt.
Vorhin wurde im italienischen Radio, das wir hören, sogar Werbung für die Show gemacht. Wenn das nichts ist!
Los geht es mit der Nationalhymne San Marino’s und einem Blick auf die Burgen, dann schwenkt das Bild in das Teatro Nuovo.
Die Bühne sieht schon mal gut aus, mit mehreren LED-Screens, wirkt auf den ersten Blick professioneller als im letzten Jahr.
Und dann kommt nach der Begrüßung durch die Moderatorin schon Werbung??? Das ist ja Malta nichts dagegen.
So, jetzt geht es aber wirklich los. Und die Bühne kann gleich beweisen, was sie drauf hat. Sieht wirklich viel besser aus. Hoffentlich ist die Tonqualität dieses Jahr genauso verbessert worden.
Jetzt sind beide Moderator*innen auf der Bühne und berichten stolz, wo überall die Show ausgestrahlt wird. Cristiano Malgioglio ist auch schon da.
Der Opening Act des Abends ist Al Bano, der “Il sole” und “La mia vita” singt. Ich bin ja immer noch verschnupft ihm gegenüber, weil er Ermal Meta bei Sanremo vor ein paar Jahre eine Blumen aus dem Blumenstrauß gerupft hat, da er mit dem Ergebnis nicht einverstanden war. Und so überzeugend wirkt er auf mich jetzt auch nicht, ich würde ihn heute auf jeden Fall nicht zum ESC schicken, wenn das ginge… Aha, Al Bano hat schon in der Mongolei und in Japan und Chile gesungen.
Jetzt kommt der Tourismusminister (?) Federico Pedini Amati auf die Bühne und Al Bano erhält einen Preis für sein Lebenswerk. Und dann kommt schon wieder Werbung.
Jetzt scheint es aber wirklich „richtig“ loszugehen. Ein Schlagzeug steht zumindest schon mal auf der Bühne. Bevor der erste Beitrag die Bühne betritt, wird aber noch die Jury vorgestellt. Das sind diesmal nicht nur Dinosaurier, was hoffentlich für ein gutes Juryvoting spricht. Einige Journalisten, die später einen Kritikerpreis vergeben werden, werden auch noch vorgestellt.
Jetzt geht es aber wirklich los: The Rumpled sind die ersten.
The Rumpled – You Get Me So High
Die Band macht gleich gut Stimmung. Was erst nur wie ein nach vorne gehender Rocksong klingt, erhält nach dem Auftakt einen tollen Folk-Touch durch ein Akkordeon und eine Geige. Das geht gut ab, die Band ist sehr energetisch. Das gefällt mir. Keine Ahnung, ob ich jetzt zu hoch einstiege, aber ich vergebe 8 von 10 Punkten.
Angy Sciacqua – I
Jetzt wird es ruhiger. Oder doch nicht. Angys Song wirkt erst wie eine Ballade, dann setzt jedoch ein Beat ein und es wird kraftvoller. Sie hat vier Tänzer*innen mit dabei. Die sind auch wichtig, allein wäre der Song nicht auffällig genug. Nur ein lautes Schlagzeug und ein paar Streicher reichen nicht, um einen Song spannend zu gestalten. Zum Schluss schreit sie (für meine Ohren) auch recht unangenehm. Das überzeugt mich nicht. 3 Punkte.
Haymara – Tomame Las Manos
Jetzt ein Beitrag auf Spanisch. Ob San Marino noch einmal einen Song in dieser Sprache senden wird? „Tomame Las Manos“ ist aber keine Rock-Nummer wie von Megara im letzten Jahr, sondern eine fluffige Ballade. Diese ist sehr ruhig und wenig aufregend, hat aber etwas sehr leichtes, was ich gar nicht schlecht finde. Für den ESC ist das aber nicht geeignet. 5 subjektive Punkte.
CRL – Juliet
Nicht nur beim Mello treten Schweden auf – auch beim San Marino Song Contest. Und ihr Song ist gar nicht so schlecht, finde ich. Was vielleicht daran liegt, das ich aus der Boyband-Generation stamme. Der Song ist ziemlich eingängig und wird mit einer typischen Boyband-Choreographie präsentiert. Nur sind die Boys etwas älter. Das macht mir schon Spaß, auch wenn es etwas aus der Zeit gefallen wirkt. 6,5 Punkte.
Das geht hier Schlag auf Schlag so ganz ohne Vorstellungsvideos. Und was ist mit Besa, die eigentlich als zweite in der Startreihenfolge stand?
Mist jetzt war mein Internet kurz weg. Zum Glück gerade in einer Gequatsche-Phase mit Cristiano Malgioglio.
Ich habe gerade recherchiert, laut Eurovoix hat Besa die Teilnahme zurückgezogen.
Elasi – Lorella
Es wird elektronisch. Lorella singt in einem pink-violetten Body mit Flatterglitzerärmeln und wird von zwei Dragqueen-Tänzer*innen begleitet. Der Song hat etwas Hypnotisches an sich. Der Text ist ein wilder Sprachenmix aus Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch. Das passt aber irgendwie. Und das „Love me, ama mi“ frisst sich in meinem Gehörgang fest. Das war jetzt auch nicht übel. Noch einmal 6,5 Punkte.
Oh, da kommt Besa doch!
Besa – Tiki Tiki
Die Nummer ist deutlich rhythmischer und tanzbarer als ihr ESC-Beitrag vom letzten Jahr. Logischerweise sind so auch vier Tänzer*innen auf der Bühne mit dabei. Der Song klingt schon sehr nach ESC mit den Ethnoelementen. Aber eher ESC-B-Ware. Besa ist halt nur Besa und nicht Chanel oder Eleni. 5 Punkte.
Werbung. Diesmal bin ich erleichtert, kurz Zeit zum Durchatmen. Dieser Tourismus-Spot ist schon schön. Weckt Erinnerungen an den Tageausflug, den wir mal nach San Marino gemacht haben.
Silvia Salemi – Coralli
Interessanter Einstieg. Die Musik erweckt zu Anfang den Eindruck unter Wasser zu sein und genau das wird auch im Backdrop dargestellt. Im ersten Refrain kommt ein Beat hinzu. Insgesamt ist der Song aber nicht kreativ produziert und auch nicht sonderlich melodisch. Silvia versucht durch lautes Schreien noch etwas heraus zu holen, das reist aber auch nichts mehr heraus. 2 Punkte.
Giacomo Voli – Ave Maria
Ein Klavierintro. Das ist immer gut. Giacomo hat eine kräftige Stimme. Der Song ist eine wirklich interessante Mischung. Beginnt wie eine Ballade, dann kommt E-Gitarre hinzu und man erwartet den Umschwung in einen Rock-Song, dann setzt noch ein Beat ein – und schließlich ein Chor. Das ist wirklich eine interessante Elektrorockgospelballade. Ja, hat was. 7 Punkte.
Jetzt werden kurz die Juror*innen interviewt.
Teslenko – Storm
Teslenko trägt einen riesigen weißen Mantel. Ob das die beste Kleiderwahl war? Der scheint ihn beim Tanzen seiner Elektro-Dance-Nummer eher zu stören. Der Song überzeugt mich jetzt nicht so richtig, er ist eher ein X-beliebiger Elektrotrack für mich. Oh, der letzte Teil ist dann aber doch gut. Interessant, wie er dann so hoch singt. Und der letzte Refrain hat dann etwas mehr Power. Überzeugt mich aber insgesamt nicht richtig. 4 Punkte.
Vincenzo Capua – Sei Sempre Tu
Ein Sänger mit Gitarre! Da bin ich ja Zielgruppe. Oh, Vicenzo scheint technische Probleme zu haben und fummelt an der Gitarre rum. Wirkt etwas komisch, wie diese trotzdem „weiterspielt“. Der Beitrag ist jetzt nicht extrem aufregend, es ist aber trotzdem schöner italienischer Radiopop. Ich glaube, dass es mir nach noch zweimal hören sehr gut gefallen wird. 7 Punkte.
Jetzt wird die Vorstellung der ESC-Aspiranten unterbrochen und Senhit darf auftreten. Zuerst singt sie „Adrenalina“. Ohne diesen seltsamen katholischen „Uhrenhut“, den sie damals beim ESC getragen hat, wirkt das gleich viel besser. Im Gegensatz zu Al Bano würde ich Senhit noch mal zum ESC schicken. Auch den zweiten Song, den sie präsentiert, finde ich gar nicht nicht schlecht. Das ist gutes Euroclub-Material. „Dangerous“ heißt das Lied. Senhit erhält auch einen Preis.
Jetzt geben die Moderator*innen damit an, dass sie im Gegensatz zu Carlo Conti im Zeitplan sind. Und das, obwohl Conti überhaupt nicht überzogen hat. Diese Sanremo-Vorurteile immer 😉
Marco Carta – Solo Fantasia
Marco Carta hat eine gechillte Tanznummer im Gepäck. Singt aber nicht sonderlich gut. Und wirkt allein auf der Bühne auch etwas verloren. Ich weiß nicht, einerseits ist da dieser leicht südamerikanische Beat, gleichzeitig wirkt es seltsam ausgebremst. Das passt nicht zusammen. 3 Punkte.
Bianca Atzei – Testacoda
„Testacoda“ ist eine ganz klassische italienische Radio-Ballade. Das hat bisher gefehlt, deshalb freue ich mich. Bianca hat eine schöne tiefe, leicht kratzige Stimme. In dem Schrei-Teilen ist diese dann aber zu kratzig, da vermisse ich stimmliche Power. Mit einer Powerhouse-Stimme in diesen Teilen hätte mir der Beitrag deutlich besser gefallen, so ist dann plötzlich die Luft raus. Dadurch dann doch nur 5 Punkte.
Mal wieder Werbung. Danach wird Massimo Bonelli vorgestellt. Der Herr hat ziemlich viel Macht heute Abend, weil er nach Wertung der Jury, die maximal 30 Punkte pro Act vergeben kann, noch einmal 10 Punkte an einen Act gibt.
King Foo – The Edge of the World
„The Edge of the World“ ist eine E-Gitarren-lastige Rockballade. In anderen Jahren hätte die Jury sicherlich ein feuchtes Höschen bekommen. Ich mag den Song sogar, er hat etwas angenehm Dunkles und ich mag die Leadsängerin. Ich denke aber, dass der Beitrag beim ESC eher untergehen würde, dazu zündet er zu wenig beim ersten Mal hören. Von mir persönlich jedoch 6 Punkte.
Questo e Quello – Bella Balla
Vom ersten Ton an wippt mein Fuß mit. Ich mochte den Song schon bei Sanremo Giovani und mag ihn immer noch. Der versprüht so eine Lebensfreude. Die beiden Sänger hüpfen noch etwas unkoordiniert über die Bühne. Aber genau das macht auch irgendwie den Charme aus. Ich hätte nichts dagegen neben Baller auch noch Bella Balla beim ESC zu haben. 9 Punkte.
Pierdavide Carone – Mi Vuoi Sposare?
Wieder ein Intro mit einer tollen Klaviermelodie. Pierdavide hat eine schöne, markante Stimme. In den Strophen ist das eher Sprechgesang, wie er in italienischen Liedern teilweise sehr typisch ist. Im Refrain hingegen hat das Lied eine sehr schöne Melodie. Und es ist absolut nicht langweilig arrangiert, da kommen immer wieder andere Instrumente hinzu. Das gefällt mir richtig gut. 9 Punkte.
Kurzes Intermezzo mit Cristiano Malgioglio.
Gabry Ponte – Tutta l’Italia
Gabry Ponte hat gleich zwei Sänger mit, die den Song singen. Sie stehen wie Salzsäulen links und rechts neben ihm. Er selbst tanzt hinter seinen Mischpult mit. Ein paar Tänzer*innen sind auch dabei. Ich weiß nicht… Der Song ist natürlich megageil. Aber so richtig springt der Funken nicht auf mich über beim Zuschauen. Gerade die traditionellen Instrumente hätte man viel besser herausarbeiten können. Warum springt da z.B. keiner mit einem Akkordeon auf der Bühne herum? Live dann doch nur 8 Punkte (und das hauptsächlich des Liedes wegen).
Luisa Corna – Il Giorno Giusto
Jetzt folgt noch eine weitere Ballade mit leichtem Beat. Dass immer noch ein Beat mit untergemischt wird, zeichnet sehr viele Songs bei diesem Vorentscheid aus. Hier stört es aber mehr als dass es unterstützt. Der Beitrag hätte mir als „richtige Ballade“ viel besser gefallen, die Melodie ist nämlich ganz hübsch. So wird es irgendwie verwässert und rutscht ins Nirgendwo. 5 Punkte.
Bei Sanremo gab es in diesen Jahr ja gar keine Monologe mehr. Beim San Marino Song Contest hört man mit dieser Tradition aber nicht auf. Francesco Facchinetti liest mit Bezug zum Frauentag einen Brief an seine Tochter vor.
Es gibt Probleme beim Aufbau des Pianos für den nächsten Beitrag und die Moderator*innen müssen überbrücken.
Boosta – BTW
Das Klavierproblem scheint behoben und es geht weiter. Hhm, doch nicht? Der Beitrag wird angekündigt und dann scheint es doch nicht zu passen, Boosta stellt noch was am Klavier ein. Oder war das schon Teil der Performance? Ich bin verwirrt. Es folgt auf jeden Fall eine ziemlich interessante, fröhlich-forsche Klaviermelodie. Gesungen wird bisher nicht. Muss ein ESC-Beitrag eigentlich einen gesungenen Text haben? Jetzt fummelt Boosta wieder am Klavier herum. Das am Anfang war wohl doch so gewollt. Und dann endet das Stück mit einem Schlussakkord. Da wurde jetzt wirklich rein gar nichts gesungen. Verwirrte 5 Punkte für die an sich schöne Klaviermelodie von mir.
Paco – Until The End
Der einzige san-marinesische Act des Abends. Dass immer mindestens einer mit dabei ist, finde ich echt gut. Die Strophen auf Italienisch sind ganz okay. Der Refrain auf Englisch wirkt dann aber wie ein Fremdkörper. Und klingt zu sehr nach kitschigen Spendensong für mich. 4 Punkte.
Und schon sind wir beim letzten Beitrag des Abends. Das ging doch echt zügig.
Taoma – NPC
Taomo arbeitet zu Anfang mit Stimmverzerrung. Das mag ich ja generell nicht so. Im weiteren Verlauf hört man aber vor allem seine natürliche Stimme, das wirkt viel besser. Der Song ist hat ein interessantes Elektroarrangement. Gerade das „Hämmernde“ spricht mich an. 6 Punkte.
Und damit sind wir durch. Ich brauche jetzt unbedingt einen Schnelli. Es kommt aber erst eine Werbung.
Und dann La Rappresentante di Lista. Da beschwere ich mich jetzt nicht, dass es deswegen keinen Schnelli gibt. Ich mag sie. Hhm… So gut singt Veronica aber nicht im ersten Song. Bei „Ciao Ciao“ klingt das schon deutlich besser. Rockig steht ihrer Stimme vielleicht einfach nicht so? Auch ihren zweiten Sanremo-Beitrag singen sie. Hach, ich liebe „Amare“ und „Ciao Ciao“. Oh, sie sind bald auf Europatour? Und dabei auch in Berlin? Muss ich gleich mal gucken, wann.
Endlich ein Schnelli. Meine Favoriten sind The Rumpled, Questo e Quello, Pierdavide Carone und Gabry Ponte. Einen Hauptfavoriten unter den vieren habe ich (live) aber nicht. Und ich merke schon, wie ich anfange mir auch andere Lieder im Schnelli schönzuhören.
Hier wird nicht lange rumgefackelt. Die Platzierungen werden schon bekannt gegeben:
20. Luisa Corna – Il Giorno Giusto
19. Taoma – NPC
18. King Foo – The Edge of the World
17. Vincenzo Capua – Sei Sempre Tu
16. Bianca Atzei – Testacoda
15. Silvia Salemi – Coralli
13. Haymara – Tomame Las Manos (entweder ein Schreibfehler oder ein Punktegleichstand)
13. Angy Sciacqua – I
12. Marco Carta – Solo Fantasia
11. Pierdavide Carone – Mi Vuoi Sposare?
Was, Pierdavide so weit hinten?
Jetzt wird unterbrochen und der Ludovico-Di-Meo-Preis verliehen. Er geht an: Angy Sciacqua mit „I“.
Weiter geht es weiter mit den Platzierungen von 10 bis 4:
10. Paco – Until The End
9. Questo e Quello – Bella Balla
8. Giacomo Voli – Ave Maria
7. CRL – Juliet
6. Besa – Tiki Tiki
5. Boosta – BTW
4. Elasi – Lorella
Damit sind noch im Rennen:
- The Rumpled – You Get Me So High
- Teslenko – Storm
- Gabry Ponte – Tutta l’Italia
Mit The Rumpled und Gabry Ponte könnte ich wirklich gut leben. Aber Teslenko hat mich jetzt überhaupt nicht überzeugt.
Bevor wir erfahren, wer nach Basel fährt, werden noch weitere Preise verleihen.
Der Kritikerpreis geht an „Pierdavide Carone“ mit „Mi Vuoi Sposare?“. Wenigstens was. Das Lied wandert auf jeden Fall in meine Playlist.
Den Una-voce-per-San-Marino-Preis erhält The Rumpled mit „You Get Me So High“.
Noch mal Werbung. Hoffentlich kommt danach das Endergebnis und nicht noch mehr Sonderpreise.
Ja, die Top 3 wird verkündet! Die drei verbliebenen Acts werden auf die Bühne geholt.
Dritter wird: Teslenko mit „Storm“.
Puh! Jetzt kann San Marino nichts mehr falsch machen (aus meiner Sicht).
Es gewinnt: Tutta l’Italia von Gabry Ponte!
Ich freu mich! „Tutta l’Italia, tutta l’Italia, tutta l’Italia – Hey!“
The Rumpled mit „You Get Me So High“ auf Platz 2.
Musikalisch auf jeden Fall die absolut richtige Wahl. Die Performance muss aber UNBEDINGT überarbeitet werden.
Wir hören „Tutta L’Italia“ jetzt aber nicht direkt. Es wird noch ein Benefizprojekt vorgestellt.
Jetzt kommen wir noch einmal in den Genuss. Als Song ist das schon klasse. Diesmal sind viel mehr Tänzer*innen auf der Bühne und auch ein Akkordeonspieler. Das wirkt gleich etwas besser. Hier muss dann wirklich mit der 6-Personen-Regel gut ausgewählt werden.
Und damit ist der unterhaltsame san-marinesische Vorentscheid auch schon vorbei. Der muss sich wirklich überhaupt nicht mehr vor anderen Vorentscheiden verstecken. Ich hoffe, San Marino behält dieses Vorentscheidungskonzept bei, dann bin ich gerne wieder Blog-Patin.
Und damit sage ich „Ciao, ciao“.
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Singt Besa nicht, oder wie?
Scheint so.
3. angy sciacqua – nettes lied aber warum im finale?
ähm die ansagerin hat aber eben haymara gesagt – hmmm
2. muß es heißen – haymara an nr.3 gefiel mir etwas besser.
5. CRL – das gehört m.e. in kein finale – outdated aber sowas von.
Deine Nummerierung passt nicht.
habe ich auch schon gemerkt – das war irgendwo ein 3 minuten loch und ich bin reingefallen. 😃
ab nr.5 müßte es aber wieder stimmen.
und das loch hieß besa. 😲
4.CRL (korrektur)
Boyband geht doch immer!
1. The Rumpled: Mit der Violistin erinnerte es mich an Feuerschwanz ohne Rüstung.
2. Angy Sciaqua: Der Song erinnert mich an einen James Bond Song.
3. Haymara: War nett.
4. CRL: Hörte sich an wie ein Mello Song der bei der Songauswahl aussortiert wurde oder in der Vorrunde ausgeschieden ist.
Elasi mit ganz dünnem Stimmchen.
Aaah, jetzt Besa.
5. Elasi: Ist so lala.
6. BESA: Ist so lala.
5.elasi – ging so.
6.besa – wirklich nix besonders – m.e. völlig überschätzt.
müßte jetzt wieder alles stimmen oder?
Falls du es nicht wissen solltest, Berenike protokolliert oben alles mit. Da kannst du spicken.
ich war doch in der sauna. 😇
Silvia war gar nicht schlect.
7. silvia salem – solide.
8. giacomo voli – der singt sie wieder alle unter den tisch!
mein lieber scholli! – der kann was.
sanremo dann hoffentlich auch mal.
Giacomo Voli hätte ich auf den ersten Blick gar nicht erkannt. Der hat sich optisch ganz schön verändert. Aber die Stimme ist noch immer spektakulär.
7. Silvia Salemi: Die Musik gefällt mir, der Song insgesamt so lala.
8. Giacomo Soli: So lala.
9.teslenko – no no no!
Silvia und the Rumpled waren am Besten bisher .
Die 10 hätte auch gut in Sanremo auf der Bühne stehen können.
10. vincenzo capua – sehr gefällige liedermacher mucke – gefällt.
9. Teslenko: Finde ich OK.
10. Vincenzo Capua: Finde ich so lala.
Ich muss ja sagen, ich fühle mich gut unterhalten
Genau das dachte ich auch grad. San Marino wird von Jahr zu Jahr besser.
Ich finde den Vorentscheid bisher auch hochwertig. Muss sich überhaupt nicht mehr hinter anderen Vorentscheiden verstecken.
Doch hinter Chefsache…..hahahaha
absolut und mit Bianca Atzei eine Riesenüberaschung hervorgezaubert
Oh wow, ich hab eine neue Favoritin.
11. marco carta – gehört nicht in das finale.
12. bianca atzei – sehr solide.
Bianca complimenti. 12 Punkte von mir.
Wir gehen heute oft auseinander 😅
Ach das gehört dazu. Spätestens bei Tutta l’Italia werden wir zueinander finden. 🙂
Sorry, ich editiere mal deinen Kommentar, weil hier Leser explizit darum gebeten haben die anderen VEs nicht zu spoilern [Berenike]
Super, danke, ich hatte extra gebeten, nichts hier zu verraten. Dafür ist der chwedenfaden da. Ich wollte das nachträglich schauen, hast du mir hiermit verdorben!!!
Ich wollte dich gerade vorwarnen.
Mist, da war ich zu spät mit editieren des Kommentars. Tut mir Leid für dich.
Danke, du warst schnell, leider hat Ralf das in einer Werbepause gepostet, so hatte ich es schon gelesen.
Wäre vielleicht ein Tipp fürs nächste Jahr, die Leser/Schreiber zu bitten, allgemein nichts über andere gleichzeitig laufende Vorentscheide zu posten…
Tja, leider zu spät!
Bianca Atzei muss gewinnen sowas braucht dieser Jahrgang noch . Vor allem würde das im Spaß semi finale 1 richtig auffallen .
Das Lied ist phantastisch. Gefällt mir bisher mit Abstand am besten.
11. Marco Carta: Ist so lala.
12. Bianca Atzei: Fande ich irgendwie schön, aber für den ESC unauffällig.
So bin jetzt auch am Start.
King Foo sind so langweilig
13. king foo – das war auch gut aber auch ein bißchen langweilig.
Also für LED Zeppelin und Birvana bin ich immer zu haben – nur nicht für diese Foo-Truppe
Aber nette Stimme hat se.
So, jetzt läuft hier auch der SMSC. Die 13 war schlimm.
Bella Balla Fate!
14. questo e quello – das ist auch so ein kandidat,den ich nicht mit in das finale genommen hätte aber ich bin ja auch nicht die jury.
Bella Balla haben sich sehr verbessert . Momentan Platz 2
Ich mag Bella balla – toller Auftritt der Beiden. 🙂
Ich hatte gleich das schauen sollen und nicht Melodifestivalen.
Wie ich die italienische Sprache liebe……
Du musst Bianca nachholen, ein Traum.
Die habe ich wohl knapp verpasst.
15) Toller Song, hat mir sehr gut gefallen.
Das Lied von Herrn Carone mochte ich jetzt auch recht gern.
Sehr schön. – also San Marino hat einen starken VE .
Allen, die erst jetzt zugeschaltet haben, sei gesagt, ihr habt etwas verpasst.
15. pierdavide carone – ging so halbwegs.
Gabry Ponte mein aktueller Lieblingssong.
Ist das Carlo Lagerfeldi?
😅
Uuuuh, jetzt geht’s los. Winner ESC 2025?
Was ist das für eine Playback-Show?
Tolles Lied ….aber den DJ braucht dort niemand. Wirkt wie ein Fremdkörper.
Habe meine Meinung geändert in „das wird nicht gewinnen“. Sorry!
Lol er hat den song geschrieben ist diur shcon bewusst oder?
Also, wenn es Gabry Ponte schafft, dann wäre das der erste ESC-Teilnehmer 2025, der mir gefällt.
Ich mags schon, aber Akkordeon und Karneval dominieren den Jahrgang 2025 wohl, nit so meins
16. tutta jungs – dj-zeugs ist meistens beim ESC ein rohrkrepierer aber hier könnte das mal ganz anders sein – san marino muß es nur wollen!
🥳
Ja ich will.
Da komme ich ja gerade richtig. Tutta l’italia.
Hm,aber live doch eher schwach.
Der Song ist ja ganz nett aber der Auftritt ist nix – darf gerne zu Hause bleiben.