In eigener Sache: Kommentare sind für den Austausch gedacht, nicht für Beleidigungen

ESC kompakt feiert in wenigen Tagen seinen siebten Geburtstag. In dieser Zeit haben wir uns zur relevantesten Plattform für den Austausch von ESC-Fans im deutschsprachigen Raum entwickelt. Der Blog lebt von Euch und der Vielfalt Eurer Meinungen. Leider ist der Ton in den Kommentaren in den letzten Monaten rauer und polarisierender geworden. Daher haben wir uns am Donnerstagabend gezwungen gesehen, die Kommentarfunktion zum ersten Mal fast komplett abzuschalten und unter einem Artikel sogar alle Kommentare gelöscht.

Der ESC geht aktuell durch eine schwierige Phase. Für uns als Blog ist es selbstverständlich, dass wir diese Veränderungen begleiten und darüber berichten. Natürlich sollt Ihr dabei auch die Möglichkeit haben, Eure Meinungen und Gefühle auszudrücken. Diese müssen sich aber in einem Rahmen bewegen, so dass niemand anderes verletzt, beleidigt oder herabgewürdigt wird.

Unsere Aufforderung unter Artikeln, die Netiquette zu wahren, wird leider allzu oft ignoriert. Sowohl einige unserer regelmäßigen Leser*innen, aber auch ESC-fremde Personen missbrauchen die freie Kommentarfunktion für verbale Angriffe und Agitation.

Wir als ESC kompakt können und wollen das nicht dulden. Wir verstehen uns ganz im Sinne der 70-jährigen Tradition des ESC. Wir achten, respektieren und wertschätzen einander, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind. Beleidigungen anderer Leser*innen oder von ESC-Acts tolerieren wird nicht.

Wir als Redaktion können und wollen nicht jeden einzelnen Kommentar überprüfen und freigeben. Deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, in Zukunft unter einzelnen Artikeln keine Kommentare mehr zuzulassen. Das betrifft zunächst Themen, bei denen wir in der Vergangenheit gesehen haben, dass sie besonders viele übergriffige Meinungsäußerungen anziehen.

Wir bitten Euch hierfür um Euer Verständnis und Eure Unterstützung. Haltet Euch ganz einfach an den Grundsatz, niemanden in einer Form verbal anzugehen oder zu beleidigen, die ihr selbst als verletzend empfinden würdet, wenn das jemand zu Euch sagen würde. Dann können wir das Erfolgsmodell von ESC kompakt, den lebendigen und vielfältigen Austausch zwischen ESC-Fans, weiter intensiv leben und den Wettbewerb feiern, der uns so sehr am Herzen liegt.

Denn letztlich sind wir alle United by Music.



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356 Comments
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Bettschki
Bettschki
3 Monate zuvor

Ich denke auch es ist besser so.
Mich macht die ganze Situation so unendlich traurig.
Ich habe beim letzten ESC Kompakt Live so mit Peter mitgefühlt 🫶🏻
Diese ganzen negativen Nachrichten, die Spaltung vieler ESC Fans und der ganze Hass…das kann ich echt nur schwer aushalten.
Für mich ist der ESC in den letzten Jahren auch so ein großes Hobby geworden, weil man von den ganzen schlimmen Nachrichten ein bisschen in eine andere Welt fliehen konnte.
Neue Musik kennenlernen, sich austauschen und ganz viel Liebe für einen ganz besonderen Wettbewerb.
Ich hoffe so sehr dass wir irgendwann mal wieder dahinkommen 🫶🏻
Und bis dahin schicke ich ganz viel Liebe und Umarmungen an alle raus 🩷
Und danke an das ganze Blogger Team 💕

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Monate zuvor
Reply to  Bettschki

Ich denke mal, so geht fast allen (zumindest denen, die noch nicht den Kompaß verloren haben)

Da hat man ein Hobby und wird selbst dabei von den Folgen der Weltpolitik überrollt….

Last edited 3 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Nilou
Nilou
3 Monate zuvor
Reply to  Bettschki

Dem kann ich mich nur anschließen, großen Respekt für die Arbeit der Blogger in dieser doch schweren ESC-Zeit. Man kann nur vollkommenstes Verständnis dafür haben, dass die Kommentarfunktion bei Artikeln, bei denen von vorne rein klar ist, dass da nichts Gescheites in den Kommentaren bei rauskommen wird, nun geschlossen wird.

Bleibt nur zu hoffen, dass wir irgendwann wieder zu dem Kerngedanken des Wettbewerbs zurückkehren können. United by Music mag als Motto zwar kitschig oder mittlerweile auch fade wirken, aber ich hatte eine Zeit lang wirklich das Gefühl, das wir dies durch die schiere Kraft der Musik erreichen konnten. Deswegen habe ich mich ja auch erst in den ESC verliebt.

Bettschki
Bettschki
3 Monate zuvor
Reply to  Nilou

🩷

Jabastalus
Jabastalus
3 Monate zuvor

Mein vollstes Verständnis für euch, nur leider habe ich das Gefühl, dass sich die Diskussion dann einfach im Form von Off-Topics unter andere Beiträge verschieben wird.
Ich befürchte deshalb, dass es nur funktionieren kann, wenn jeder einzelne Kommentar erst freigeschalten werden muss. Und dafür habt ihr kaum die zeitlichen Ressourcen.

Last edited 3 Monate zuvor by Jabastalus
Purrathia
Purrathia
3 Monate zuvor
Reply to  Jabastalus

Könnte mir vorstellen, dass die Zeit teilweise schon zum Kontrollieren der gemeldeten Beiträge fehlt. Zumindest waren die von ein paar Leuten gemeldeten Bodyshaming Kommentare zu Malta ’25 ein paar Tage später noch da.

Scholbig
Scholbig
3 Monate zuvor

Ich glaube, dass unser ESC Kompakt Team, einen komplizierten Job hat- ich könnte mir vorstellen, dass es auch intern unter den Bloggern nicht so einfach sein wird zu entscheiden, unter welchen Beiträgen es in Zukunft keine Kommentarfunktion mehr geben soll. Aber wenn man sich ganz einfach auf eine wertebasierte Lösung einlässt, und dies im positiven Sinne, hat der Blog auch in Zukunft eine Chance. So sehe ich das.

Romo
Romo
3 Monate zuvor

Hier zur Abwechslung mal eine schöne Nachricht: WDR feiert den 70. ESC Geburtstag mit einigen Konzerten des Rundfunk-Orchesters Anfang Mai … https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/funkhausorchester/konzerte/termine/rise-like-a-phoenix-104.html

Sören
Sören
3 Monate zuvor

Ihr macht das wirklich toll 💜 Ihr berichtet absolut neutral und wertschätzend in jedem Artikel. Auch wenn das aktuell eine vollkommene Herausforderung ist! Ich für meinen Teil, lese jeden Artikel ohne Hass oder klarer Positionierung und darauf kommt es an. Traurig, dass viele das hier nicht sehen WOLLEN!
UNITED BY MUSUIC und unserer Liebe zum ESC 💜🫶🏼💜

bega
bega
3 Monate zuvor

Schade, aber verständlich.
Dabei war es hier noch einigermaßen erträglich im Vergleich zu den Kommentaren an anderen Orten zu diesen Themen.

Miki
Miki
3 Monate zuvor

United by Music! 💪👌❤️‍🔥🙏

Aka Nichts
Aka Nichts
3 Monate zuvor

Hi bin da voll bei euch. Manche Kommentare sind wirklich pure Beleidigungen und sonst nichts. Die müssen weg. Ich habe Verständnis dafür, dass man sich mal an einem schlechten Tag im Ton vergreift – mir ist das sicherlich schon auch passiert – kann passieren. Da kann man dann auch am nächsten Tag sagen: Vergeben und Vergessen. Und meistens sind das nur 1 oder 2 Personen im Thread. Aber wenn so viele in einem aggressiven Ton vorgehen, dann ist das problematisch.
Dazu ein Aufruf mal an alle Mitleser: Bitte meldet zumindest die super offensichtlichen Beleidigungen. So können wir etwas zur Pflege der Kommentare beitragen. Gestern habe ich einen Kommentar gesehen, da wurde Nemo als Kreatur bezeichnet. Sowas geht gar nicht. Nemo ist ein Mensch, das kann man auch so schreiben. Wo Nemo als „er“ bezeichnet wird, habe ich dagegen mal ignoriert. Man denkt nun mal nicht unbedingt immer dran, dass eine Person (mit der man v.a. wenig zu tun hat) non-binary ist und die meisten identifizieren sich nunmal als Mann oder Frau.

dirtsa
dirtsa
3 Monate zuvor
Reply to  Aka Nichts

Ich denke, Nemo als „er“ zu bezeichnen ist kein Vergehen. Ich hätte kein passendes Pronom für nonbinäre Menschen. Wahrscheinlich muss man sich angewöhnen einfach den Namen zu nennen um das Problem zu umgehen.
Kreatur hingegen finde ich auch sehr schlimm!

Yasi
Yasi
3 Monate zuvor
Reply to  dirtsa

Nemo hat, mangels passender Pronomen, kein Problem damit, wenn man „er“ sagt.

sam
sam
3 Monate zuvor

Völlig richtig. Am besten wäre es die jeweiligen User sogar anzuzeigen, damit sie endlich kapieren, dass das so nicht geht. Denn auch Beleidigungen auf Social Media sind streng genommen eine Straftat. Man kann ja unterschiedlicher Meinung sein und das ist auch gut so. Aber das was oft hier in den Kommentaren von sich gegeben wird ist wirklich unterstes Niveau. Daran sieht man leider auch, wie dumm und verrohrt inzwischen unsere Gesellschaft ist.

Andreas Pichler
Andreas Pichler
3 Monate zuvor

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Danke für die deutlichen Worte und klare Haltung. ❤️👍❤️

Last edited 3 Monate zuvor by Andreas Pichler
Thomas K
Thomas K
3 Monate zuvor

Ich befürchte, dass sich das alles nicht mehr so schnell beruhigen wird und wir eine insgesamt sehr unruhige Saison haben werden. Ich glaube, dass die EBU irgendwann nochmal nachbessern muss. Vielleicht sollte man wirklich eine Stellungnahme von Kan fordern in der man sich ausdrücklich von der Regierungspolitik distanziert. Ohne Distanzierung keine Teilnahme. Irgendeinen Mittelweg muss man finden. Ich hätte mir gewünscht, dass der Sender von sich aus zurück gezogen hätte. Einfach mal etwas Uneigennütziges zu tun scheint heutzutage auch völlig ausgeschlossen zu sein. Es geht nicht immer nur darum sein Recht durchzuboxen. Und wenn jeder nur noch darauf bedacht ist seine eigenen Interessen zu verfolgen ohne ans Gemeinwohl zu denken knallt es irgendwann.
Ach was solls.

Nils
Nils
3 Monate zuvor

Traurig, dass es so weit gekommen ist. Aber ich kann eure Entscheidung absolut nachvollziehen.

Pascal0534
Pascal0534
3 Monate zuvor

Immerhin äußert ihr euch dazu. Gewisse andere englischsprachige ESC-Blogs tun das nicht.

Düni
Düni
3 Monate zuvor

Danke liebe Blogger! Guter Artikel, richtige Entscheidung!

Apollo
Apollo
3 Monate zuvor

Perfekt…danke

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor

Sollten manche beim Lesen des Beitrags auch an mich gedacht haben, so möchte ich hierfür um Entschuldigung bitten. Ob die, die ich beleidigt habe – und wenn es auch nur ein Missverständnis war – das akzeptieren weiß ich nicht. Um Entschuldigung kann man bekanntlich nur bitten.
Ich möchte bei aller scharfen Formulierung aber betonen, dass ich zu keiner Zeit Mitmenschen herabsetzen oder beleidigen wollte. Meine Argumente muss keiner teilen. Fakten und Quellen helfen im Austausch und daran versuche ich mich zu halten. Klappt vielleicht nicht immer, man darf mich dann auch gerne sachlich drauf hinweisen – am Besten mit dem konkreten Zitat – wo ich jemandem unfair begegnet bin.

AlexESC
AlexESC
3 Monate zuvor

Die Entscheidung von euch ist für mich komplett nachvollziehbar!

Der ESC ist ein wunderbares und spannendes Hobby und deswegen kann ich auch bei dem was Peter beim letzten „ESC kompakt“-Live erwähnt hat sehr mitgehen. Wenn einem sein Hobby quasi „genommen“ wird, dann macht das schon etwas mit einem und man möchte sich diesem entschlossen entgegenstellen, was auch die hitzigen Diskussionen wahrscheinlich oftmals erklärt.Die ESC-Fans auf der einen Seite versuchen die ESC-Fans auf der anderen zu überzeugen und umgekehrt. Und dann gibt es eben noch die Personen, welche überhaupt keine ESC-Fans sind, sondern diesen einfach nur benutzen um sich „auszulassen“.

Ich finde trotzdem, dass wir alle positiv zum ESC 2026 schauen sollen. Wenn man sich mal den Unterschied vom ESC 2024 zum ESC 2025 ansieht, dann kann man schon vom ESC 2026 träumen. Vor einem Jahr, hätte doch niemand gedacht, dass der ESC 2025 im großen und ganzen so harmonisch abläuft. Man dachte doch der wird jetzt noch krasser als 2024. Die EBU hat also vom ESC 2024 gelernt. Und die neuen Regeln bestätigen, dass die EBU auch vom ESC 2025 gelernt hat. Und wenn die neuen Regeln beim ESC 2026 wirken, dann glaube ich haben wir auch die abtrünnigen Länder wieder mit im Boot. Wenn die Regeln nicht wirken, muss man daraus wieder lernen und man hat Verbesserungspotenzial für 2027.

💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
💪 Jakub 🌪 🌅 🏆
3 Monate zuvor

Wow, das trieft ja hier vor Scheinheiligkeit, sowohl im Artikel (dessen Autor sein Eigenanteil offenbar noch nicht einmal bewußt ist) als auch in den Kommentaren.

Persönliche Meinung: Mir (mit einem jüdischen Mann verpartnert) ist alles offen Sichtbare lieber als Gelöschtes, insofern halte ich diese Reaktion mal wieder für mimosenhaft.

Dustinho
Dustinho
3 Monate zuvor

Volle Unterstützung für den Schritt!

Rike
Rike
3 Monate zuvor

Lieber Douze Point, liebe Blogger,

ganz lieben Dank für den Artikel und eure tolle Arbeit. Ich kommentiere ja meistens nicht so viel zwischen Juni und Dezember, aber in den letzten Wochen hatte ich keine Lust mehr, Kommentare unter den Artikeln zu lesen.
Ich hoffe wirklich, dass sich das bessert, da ich immer so einen Spaß auf der Seite hatte und ich mich auf den Austausch gefreut habe.

Kritik kann man ja üben und auch seinen Standpunkt haben, aber einige hier haben nur ihre Position und sprechen allen anderen ab, eine Ahnung zu haben. Diese blinde Kategorisierung in Gut und Böse geht mir so auf die Nerven und macht mich unendlich traurig. Und damit ist nun keinem geholfen und es wird den Konflikt nicht lösen.

Ich habe hier sehr gute Kommentare zu dem Thema gelesen, die versucht haben ausgewogen zu schreiben. Und sie wurden von immer den gleichen Usern niedergeschrieen. Ich habe die Menschlichkeit bei vielen dieser User vermisst. Ich kann auf der Seite Israels stehen und trotzdem Mitleid mit dem Leiden in Gaza haben. Ich kann auf der Seite der Palästinenser stehen und trotzdem Mitleid mit den Geiseln, den Angehörigen der Getöteten haben. Aber dann kam so schnell wieder ein whatsaboutism: Aber der 7. Oktober, aber das, aber das.
Solidarität mit einer Seite bedeutet nicht, dass ich nicht auch kritisch sein kann, dass ich das Leiden der anderen Seite nicht sehen oder Mitleid haben kann. Dass ich die andere Seite entmenschliche, indem ich sie als Mob, als Tiere oder Hexen bezeichne. (Alles schon hier gelesen)

Daran krankt es doch in der heutigen Trumpschen Zeit. Entweder bist du auf meiner Seite, dann ohne wenn und aber. Dabei ist das wenn und aber so wichtig.

So, mal wieder viel zu lang. Ich wünsche allen, die Weihnachten feiern, eine schöne Weihnachtszeit.

Und auch wenn man von mir so lange nichts gehört habe. Ich habe euch alle gern:
Gaby, malge, mauve, Toggy, meinen Pinguin, Jastus und so viele andere, deren Kommentrae ich immer so gerne lese. Sorry, wenn ich jetzt nicht alle aufzähle. Ihr macht diesen Blog so besonders.

Und ein dicker Schmatzer an alle Blogger und Bloggerinnen.

Die Rike

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

Die Rike ist wieder da.❤️

Rike
Rike
3 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Daaaaaanke ❤️❤️❤️

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

😘😘

Rike
Rike
3 Monate zuvor

❤️❤️❤️

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

🤗

Rike
Rike
3 Monate zuvor

❤️

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

Eine gute Zusammenfassung. Schwarz-Weiß-Denken hat noch nie etwas gebracht, gerade nicht bei so überaus komplexen Konflikten wie diesem, wo man für die Opfer beider Seiten nur tiefstes Mitgefühl empfinden kann. Im Grunde ist (hoffentlich) jedem klar, dass das ganze Leiden so schnell wie möglich ein Ende haben muss.

Wir haben momentan eben eine schwierige Weltlage und Dinge wie der ESC geraten dann manchmal zwischen die Fronten.
Jeder und jede muss selbst entscheiden, wie er oder sie mit dieser ganzen Gemengelage umgeht, aber viel zu oft bleibt für mich ebenfalls dabei die Menschlichkeit auf der Strecke. Zu sehen, wie diese Ur-Verständlichkeit langsam verloren geht, ist dabei eines der schmerzhaftesten Komponenten dieser ganzen Entwicklung und dieser Zustand tut mir ehrlich gesagt in der Seele weh.

So, das musste jetzt mal raus. Ich wünsche allen Feiernden ebenfalls eine schöne Adventszeit in all diesem Trubel, der momentan passiert. Man wird manche Probleme nicht über Nacht lösen können, aber irgendwie will ich daran glauben, dass schon der Wille zum Guten jeder einzelnen Person etwas bewirken kann. Das Leben ist schlicht zu kurz, um es mit Hass und Angst zu füllen.

Rike
Rike
3 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Das hast du schön gesagt. Frohe Weihnachten

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

Dir auch 🙂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

Rike! 🤗😍
Ich hoffe, dass es Dir gut geht.

Rike
Rike
3 Monate zuvor

Guten Morgen mein Lieber, mir geht es soweit ganz gut, aber ich ertrinke in Arbeit und das nervt. Musste mal einen Social Media-Entzug machen, da ich zu viel doom- scrolling gemacht habe und es mich sehr heruntergezogen hat. Wie geht es dir?

Düni
Düni
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

👍

LoicLover
LoicLover
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

Du sprichst bzw. schreibst mir aus der Seele. Danke dafür

Rike
Rike
3 Monate zuvor
Reply to  LoicLover

❤️

Rouven
Rouven
3 Monate zuvor

Voll in Ordnung. Bei den betroffenen Artikeln dreht man sich zum Thema Israel und Palästinenser eh meistens im Kreis. Und bei den anderen Artikeln ist das Kommentieren ja weiter möglich.

JC
JC
3 Monate zuvor

Super! Hoffe dass viele sich mal etwas mehr Besinnen und man sich hier mal wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Josef
Josef
3 Monate zuvor

Das finde ich sehr gut .
Es soll doch Spaß und Freude machen.
Ich bin froh das es so extreme Eurovision Fans gibt. Ich schau schon seit 1976… und freue mich jedes Jahr drauf.
In letzter Zeit ist alles schwieriger und politischer geworden.
Daher sollten wir Fans zusammen halten und respektieren und unserer Hobby mit Freude leben.
Danke…

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor

Nach KURIER-Informationen wird der Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien mit 35 Teilnehmerländern stattfinden. Obwohl wichtige Länder einen Boykott angekündigt haben, entspricht die Größe des Feldes nahezu jener von Basel 2025, an dem 37 öffentlich-rechtliche Sender teilnahmen.

Für die 70-Jahr-Jubiläumsausgabe des ESC in Wien kehren Bulgarien, Moldau und Rumänien zurück. Die vollständige Teilnehmerliste wird offiziell am kommenden Montag von der European Broadcasting Union (EBU) veröffentlicht.

https://kurier.at/kultur/medien/esc-wien-wettbueros-israel-favorit-35-teilnehmer-orf-ebu-boykott/403111808#google_vignette

Andi
Andi
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Wenn es 35 Teilnehmer sind, ist das doch eine kleine Enttäuschung. Schließlich wurden seitens des ORF neue Länder ins Spiel gebracht. Ganz zu Schweigen vom neuen Teilnehmerrekord.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ich denke, dass Kanada und Kasachstan noch nicht ganz raus sind..und Monaco halte ich auch nicht für ganz ausgeschlossen.
Außer die Länder haben sich abschrecken lassen von der aktuellen Lage.

Andi
Andi
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Wenn Kanada und Kasachstan dabei sind, dann geht das nur aufgrund einer Einladung von der EBU. So wie damals mit Australien. Ziemlich sicher müssen dann beide Länder nicht durch die Semis. Dann hätten wir wieder 27 Länder im Finale.

Häsle
Häsle
3 Monate zuvor

Netter Kommentar vom Rolling Stones Magazine:

„Warum Nemo sich durch eine digitale Heckenschützen-Aktion wieder ins Rampenlicht bringt, ist sein Geheimnis. Vom Musik-Schaffenden bleibt auf diese Weise irgendwann nichts mehr übrig. Er wird als Boykott-Hansel in die Annalen des ESC eingehen. Viel Spaß damit.“

https://www.rollingstone.de/nemo-esc-trophae-protest-israel-3083687/

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

jetzt muß ich schon querlesen,um einen artikel zu lesen,der kein blatt vor den mund nimmt.
blauäugiges friede,freude eierkuchen prinzip ist jedenfalls nicht zielführend.
man löst auftauchende (aktivsten) probleme nicht dadurch,indem man sie negiert.
man muß sie offen ansprechen,ansonsten landen wir am ende alle im 🕳️.

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Genau wegen so Leuten wie dir die immer nur bei den Israel-Artikeln hervorgekrochen kamen haben wir jetzt diese Situation. 🙄

John Hamilton
John Hamilton
3 Monate zuvor

Ihr solltet mal darüber nachdenken, ob das Verwenden von Gendersprache mit Sternchen etc. nicht auch dazu beiträgt eine Spaltung der Leser herbeizuführen. Auch Ihr solltet festgestellt haben, dass 75 % der Bürger in Deutschland dieses Aufoktroieren von geschriebener Sprache mit dazu beiträgt auch in einer Fanszene für Verwirrtheit zu sorgen. Es gibt klare Regeln, die eingehalten werden sollten. Meines Erachtens hat der sicher gut gemeinte Wille von einer linken woken politischen Seite zum Erstarken des rechten Randes in unserem Land beigetragen. Wenn Ihr neutral sein wollt, dann haltet Euch bitte an die amtlichen Regeln. Diversität heißt nicht eine künstliche Sprache zu verwenden, die von der Mehrheit eindeutig abgelehnt wird. Polarisierung heißt Stärkung der Partei, die (noch) keiner an der Macht sehen will. Eine Alternative ist das sicher nicht.

Thomas
Thomas
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

Es muss ja nicht jeder mit * oder Ähnlichem schreiben. Aber die Toleranz und Akteptanz für diejenigen, die das machen sollte man meines Erachtens aufbringen können.
Auf jeden Fall kann dies nicht Grund für Beleidigungen sein, was ich @John Hamilton hier explizit NICHT vorwerfe. Sein Kommentar war zwar nicht meine Meinung aber fair.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

Ich beispielsweise bin nicht „woke“, sondern „lediglich“ humanistisch eingestellt.

„Gendersprache“ ist auch nur bedingt mein Ding, aber nunmal auch nicht verboten. Und Kuschen vor den Rechten geht in keinster Weise, denn dies impliziert Dein belehrender Kommentar jedenfalls. Dann dürfte man nur noch den Kopf in den Sand stecken. Genau das wollen nämlich AgD und Co.

Last edited 3 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Laurine
Laurine
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

Es ist jedem freigestellt zu gendern oder es zu lassen
Doch eine gendergerechte Sprache, die alle mit anspricht und einschließt, was das genetische Maskulinum nicht tut, sollte nicht verboten werden
Vor allem im Kontext vom ESC, der für Inklusion und Vielfalt steht.
Das sollten auch immer die Werte auf ESC Bloggs sein

Last edited 3 Monate zuvor by Laurine
Häsle
Häsle
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Was ist das generische Maskulinum? Die Verwendung der männlichen grammatikalischen Form, um Gruppen von Menschen zu bezeichnen, die auch weiblich oder nicht-binär sein können.

Das hat die deutsche Sprache gut und geschlechterübergreifend eingerichtet.
Da muss man gar nicht gendern.
Außerdem hört es sich unschön an und sieht nicht schön aus.

Ich persönlich will auch nicht als queer bezeichnet werden.
Ich bin schwul und das ist gut so!🫠

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

100% Zustimmung! 👏

Rike
Rike
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Die, die gendern wollen sollen gendern, die anderen nicht.
Beim generischen Maskulinum gebe ich dir nur bedingt recht. Ganz oft benutze ich ihn, aber zum Beispiel bei Berufsbezeichnungen immer beide Formen. Warum? Wenn ich zum Beispiel immer nur Astronauten, Ärzte, Ingenieure etc verwende, dann fühlen sich viele sehr junge Mädchen nicht angesprochen. Das habe ich von mir von früher im Kopf und auch meine Tochter hat mich damals gefragt, warum nur Männer einige Berufe machen. Darf ich das auch?, war ihre Frage. Das ist auch wissenschaftlich bewiesen.

Laurine
Laurine
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

„Verwendung der männlichen grammatikalischen Form, um Gruppen von Menschen zu bezeichnen, die auch weiblich oder nicht-binär sein können“

Du hast es ja selbst geschrieben.
Die männliche Form – bei dieser fühlen sich nicht alle angesprochen.

Und queer ist ein Sammelbegriff für Homosexuell, Bisexuell… Allem was nicht hetero ist.
Deine Aussage dass du nicht queer bezeichnet werden willst sondern einfach nur schwul bist ist eine Wiederholung von dem was Alice Weidel gesagt hat (‚ich bin nicht queer, sondern mit einer Frau verheiratet“)

Last edited 3 Monate zuvor by Laurine
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Vielleicht hat’s ja auch was damit zu tun, dass das Wort „queer“ relativ neu ist. Wenn man sich über viele Jahre mit dem Wort „schwul“ identifiziert hat, dann ist es verständlich, wenn man solchem Neusprech skeptisch gegenübersteht.

Und Leute mit der AfD in Verbindung zu bringen, nur weil sie sich mit dem Wort „queer“ nicht identifizieren, erscheint mir sehr unverhältnismäßig.

Last edited 3 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor

Sehe ich genauso und es ist auch kein logischer Vergleich.

Christian W
Christian W
3 Monate zuvor

Wieso unverhältnismäßig? Die Weidel hat’s ja nun mal genau so gesagt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Dann hat sie’s halt so gesagt. Aber wozu muss das hier erwähnt werden? Man könnte schon vermuten, dass die Intention hiervon war, Leute, die sich nicht mit dem Wort „queer“ identifizieren wollen, in eine rechte Ecke zu stellen. Und das finde ich unverhältnismäßig.

Die AfD gibt sich bisweilen auch israelfreundlich. Du würdest Dich bestimmt nicht über ein israelfreundliches AfD-Zitat hinter einem Deiner Kommentare freuen.

Laurine
Laurine
3 Monate zuvor

War nicht meine Intention, wollte tatsächlich nur aufmerksam machen dass hier eine Aussage getätigt wurde, die bereits von Weidel gesagt wurde

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor

Mitunter tue ich mich schwer mit Vergleichen, hier paßt es aber ziemlich gut !

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Ist für mich aber kein Grund, dieses Wort nicht zu verwenden. Diese Giftspritze instrumentalisiert uns vor allem gegen die „bösen Moslems“. Ich lasse mir von ihr auch nicht Schwarz-rot-gold wegnehmen.

Christian W
Christian W
3 Monate zuvor

Frau Weidels Farben sind eh Weiß-Blau-Rot, egal in welcher Kombination.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Stimmt

Häsle
Häsle
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Bin zwar nicht mit einer Frau verheiratet, aber möchte trotzdem nicht als queer bezeichnet werden. 🤓
Dafür gibt es die schönen deutschen Begriffe schwul, lesbisch und bisexuell.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Hehe…du und Frauen, das hätte mich auch sehr gewundert. 😆

Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Im Englischen hat „queer“ mehr als nur eine Bedeutung:

https://dict.leo.org/englisch-deutsch/queer

das Gleiche gilt auch für das Wort „gay“:

https://dict.leo.org/englisch-deutsch/gay

Und dann gibt es auch noch Prominente mit Familiennamen „Gay“ wie z. B. Tyson Gay (Leichtathlet).

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Seh ich genauso, gay and proud of it. Ich möchte auch nicht in einen LGBTIQ- Topf geworfen werden mit allen möglichen anderen Buchstaben, mit denen mich wenig verbindet.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Manchmal sind wir sogar einer Meinung 🤗

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Ja, für ne Wildschweinwurst (@alle – das ist jetzt keine Pointe) bin ich auch immer zu haben

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Du Ferkel 😉

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Frischling meinste 😜

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

So putzig und klein kommst du mir jetzt nicht vor…🤔☺️

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Vollkommen richtig !

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Mein Sohn ist schwul und verwendet gay.
Jede Generation eine eigene Sprache.

Last edited 3 Monate zuvor by Marko +++
Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Passt. Ich mag es, weil es kurz ist und viel klarer als die Buchstabensuppe.

** Macht sich einen Notiz mal nachzufragen **

Laurine
Laurine
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Danke!

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Es ist immer schön, von mir unbekannten Menschen gesagt zu bekommen, was man sein soll.
So wie beispielsweise Nemo die Pronomen they/them für sich beansprucht, möchte ich halt schwul sein.
Nix darf man mehr….😤🤭
Ok, männerliebend würde ich auch akzeptieren…

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Otter ist auch akzeptabel.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Wie heißt es denn jetzt politisch korrekt wenn man auf große, breite Blonde steht?
Bin jetzt ziemlich überfordert…

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

** Habe kurz nachgefragt ** Wikingersexuell lautete der Vorschlag.

Last edited 3 Monate zuvor by Marko +++
Christian W
Christian W
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Du darfst schwul sein und dich nennen, wie du magst. Aber bist du schwul, bist du eben auch queer. Soll ja ganz crazy möglich sein, dass man auch mehrere Dinge gleichzeitig ist. Die Definition ändert sich ja nicht nach deinen Wünschen.

Genauso wie du gerne Hamburger oder Kölner sein darfst, dann eben am Ende immer noch Deutscher bist.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Das glaube ich jetzt nicht !

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Meine Gedanken als heterosexuelle Frau:

Habe mal gehört, dass „queer“ früher eher ein abwertender Begriff war. Erst in den letzten Jahren wurde er wohl als zusammenfassenden Begriff für LGBTI benutzt. Unter diesem Hintergrund kann ich verstehen, dass man sich nicht gern als „queer“ bezeichnen möchte. Allerdings fände ich das insofern etwas problematisch (oder sagen wir mal: schade), wenn man sich auf diesem Wege von anderen Menschen abgrenzen möchte. Eigentlich sitzen doch alle in einem Boot, und es wäre schade, wenn man sich nicht gegenseitig solidarisiert.

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

Das sehe ich ganz entspannt. Ich benutze auch (meistens)die Gendersprache, einfach, um niemandem auszuschließen. Aber ich würde mich auch nicht darüber aufregen, wenn es Leute gibt, die es für sich ablehnen, und die Gendersprache nicht benutzen. Da gibt es wirklich Schlimmeres.😇

Laurine
Laurine
3 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Absolut muss niemand verwenden, nur ist sowohl aufzwingen als auch verbieten höchst problematisch

Christian W
Christian W
3 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Es wird halt in dem Moment schwierig, wenn jemand ankommt und mit rechtem Gaslighting anfängt. Tenor ist hier: Setzt euch keinesfalls für irgendetwas ein, sonst könntet ihr damit jemanden stören und daran seid ihr dann schuld. Hier ist dann ein Sternchen daran schuld, dass Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit für Menschen attraktiv sind. Nicht etwa unregulierte Social Media-Hetze oder mangelnde Bildung bzw. intellektuelle Schlichtheit.

Die gleiche Taktik wird benutzt, um sexuellen Minderheiten einzureden, sie wären selbst daran schuld, wenn sie diskriminiert werden, wenn sie öffentlich sichtbar sind und für sich gleiche Rechte beanspruchen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Hervorragender Kommentar, vielen Dank !

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Besser könnte ich es nicht ausdrücken, vielen Dank !

ESCFan2009
ESCFan2009
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

John Oliver würde sagen „there’s so much to unpack here, it’s incredible“ 😅
1) Muss sich esc kompakt an eine Schreibregel halten? Sind die vom Bund gefördert, von dir bezahlt oder iwie verpflichtet? Kommt die Duden-Polizei?
2) Das ist ne ganz schöne Meinungsdiktatur, dass Benny, 12P und Co von dir eine Schreibweise „aufoktroyiert bekommen“!!elf
3) Woher sind die 75%? Die Fantasiezahlen zwischen 60 und 95 werden immer willkürlicher.
4) Wer Menschenfeinde wegen eines Sternchens wählt, ist selbst schuld. Tut mir leid für die Gesellschaft und alle, die das ausbaden müssen, aber sorry…
5) Wieso diskutieren wir ausgerechnet dieses Thema unter diesem Artikel? Ist euch das nicht mal irgendwann selbst zu doof? Das geht schon mindestens 4 Jahre so…

Rike
Rike
3 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2009

John Oliver, einer meiner Lieblinge. Ich liebe last week tonight

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2009

Zumal der von ihm benutzte Begriff “aufoktroyieren” falsch ist.

Nils
Nils
3 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2009

Danke!

xCCx
xCCx
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

Ich glaube allerdings kaum, dass diese Umfragewerte auf die ESC-Bubble übertragbar sind.

Thomas K
Thomas K
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

Zu den klaren Regeln in der Rechtschreibung gehört z. B.
der/die Mitarbeiter/-in
die Schüler/-innen
die Nachbarn/Nachbarinnen
Das heißt mit dieser umständlicheren Schreibweise wärst du und die anderen 75% zufriedener?

Ich habe das Gendern mit Sternchen schon in den 90ern benutzt und keiner hat sich damals darüber aufgeregt. Damals gab es auch noch keine Begrifflichkeiten wie „linke woke“.
Es ist nur ein relativ kleiner Teil, der sich wirklich darüber aufregt und das Thema am laufenden Band bespielt. Ich persönlich würde mir wünschen wenn die Leute einfach mal abrüsten würden und einfach mal Dinge akzeptieren selbst wenn diese einen nicht gefallen. Alles zum Politikum und zum Schlachtfeld-Thema zu machen ist eine sehr traurige Entwicklung.

Delta
Mitglied
Delta
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

Ich benutze das auch nicht und finde es auch nicht schön. Ich versuche immer eine neutrale Bezeichnung zu verwenden (Bsp: Studierende, Lesende, Arbeitende) oder beide Bezeichnungen zu benutzen (Schülerinnen und Schüler) oder ich nutze halt das Maskulinum. Aber ich schreibe auch niemanden vor was diese Person zu Nutzen hat.

Und denjenigen, der sich zum politischen Rand bekennt, weil ESC KOMPAKT, ein Fanblog den vermutlich mehr queere als nicht-queere Menschen lesen, in ihren Texten Gendersternchen nutzen, ja den würde ich gerne mal kennenlernen.

Und ich denke damit ist auch alles gesagt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Monate zuvor
Reply to  John Hamilton

Hier ein Beispiel für Kritik an Gendersprache, die m.E. nicht vorrangig aus Antagonismus zu „einer linken woken politischen Seite“ sondern eher selbst links motiviert ist:

Ich habe gerade im heutigen Schwäbischen Tagblatt einen hochinteressanten Artikel gelesen, in dem u.a. erwähnt wird, dass “manche Autisten, Menschen mit ADHS, Legasthenie oder Aphasie“ die Unterbrechungen in gegenderten Texten, z.B. durch Sternchen oder andere Sonderzeichen, als zusätzliche Hürden wahrnehmen, somit steht diese Schreibweise nicht gerade für eine barrierefreie Kommunikation.

Der Verfasser (genauer gesagt, der Interviewte, „David Domjahn […] homosexuell und hat was gegen das Gendern“) kritisiert darüber hinaus, dass durch Anhänge wie ‚-in‘ oder ‚-*innen‘ die generische Grundform ihre Neutralität verliere und nur noch mit dem Mann identifiziert werde. In anderen Ländern, wie z.B. Schweden, sei es normal, dass eine Frau sage „Ich bin Lehrer“, und die Schriftstellerin Nele Pollatschek schrieb im Tagesspiegel: „Wer aus meinem Schriftsteller eine Schriftstellerin macht, kann auch gleich ‚Vagina!‘ rufen“ (womit ich mich selbst angesprochen fühlen könnte, weil es mir schwerfällt, „der Schriftsteller Nele Pollatschek“ zu schreiben).

Er meint, Frauen sollten sich nicht damit begnügen, in der Sprache „Anhängsel“ einer (dazu gemachten) „männlichen Form“ zu werden, sondern selbstbewusst die generische neutrale Form auch für sich beanspruchen.

P.S. Ich habe vom Interviewten inzwischen auch diesen tollen Satz hier gefunden: „Ich habe ich mich früher als gleichberechtigtes Mitglied unserer Gesellschaft gefühlt. Mittlerweile bekomme ich aber den Eindruck, als ’schützenswertes Opfer‘ von selbstgerechten Gerechtigkeitskämpfern mit stellvertretender Diskriminierungserfahrung viktimisiert zu werden.“ Das ist eine wunderbare Erklärung dafür, warum ich selbst Probleme damit habe, mich mit dem Begriff „queer“ zu identifizieren.

Last edited 3 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor

Ist „queer“ nicht die Bezeichnung für Leute, die sich die Haare himmelblau oder bonbonrosa färben?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Ah, dann habe ich ja jetzt noch eine weitere Erklärung, danke 🙂

Rike
Rike
3 Monate zuvor

ich habe eben mal gegoogelt und im Schwedischen haben sie wohl das geschlechterneutrale Pronomen hen eingeführt. Dann funktioniert es auch, weil man dann deutlich sieht, dass beide gemeint sind. Ansonsten hat man doch immer das Problem, dass man zum Beispiel der Lehrer schreibt, es dann aber irgendwann auch durch ein Pronomen ersetzen muss. Folgerichtig müsste es er sein….. und sobald ich er schreibe, denkt eigentlich keiner mehr an das generische Maskulinum.

Ich versuche immer das Gendersternchen zu vermeiden, weil ich es persönlich nicht schön finde. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht gendere. Ich schreibe dann einfach Teilnehmende, Lehrkräfte, Kinder. Wir haben da so viele Möglichkeiten.

Beim Gendern wie auch bei vielen anderen Sachen geht es doch erst einmal um Teilhabe. Und da muss ich oft Schmunzeln, da es vor allem Männer sind, die sich so vehement über genderneutrale Sprache aufregen. Nichts für ungut, aber für euch ist der generische Maskulinum ja auch kein Problem….. (Lasst uns doch einfach nach all der langen Zeit das generischen Femininum einführen. Dann muss nicht gegendert werden 😀 🤠 . Oder wir lassen die weibliche Bevölkerung abstimmen und schließen das Thema für die nächsten Jahrzehnte ab.😉)

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

Es ist schön, wieder von Dir zu lesen, Rike!

„Ansonsten hat man doch immer das Problem, dass man zum Beispiel der Lehrer schreibt, es dann aber irgendwann auch durch ein Pronomen ersetzen muss. Folgerichtig müsste es er sein….. und sobald ich er schreibe, denkt eigentlich keiner mehr an das generische Maskulinum.“

Diesen Punkt kann ich sehr gut nachvollziehen, daher benütze ich auch lieber die weibliche Form; wenn aber beide Geschlechter gemeint sind, finde ich das
„… und …innen“ schon ein wenig umständlich – ich benutze daher gern das groß geschriebene Binnen-I oder schreibe so etwas wie „…(inn)en“. Allerdings ist das dann wiederum der Barrierefreiheit beim Lesen nicht unbedingt förderlich.

„Lehrende“, „Studierende“ etc. ist schon auch ein Ausweg, klingt aber für mich ein bisschen künstlich. Außerdem beschreibt das Partizip Präsens ja eine im Moment der Verwendung durchgeführte Tätigkeit, „Studierende“ studieren aber nicht immer, ge-nauso wenig wie „Lehrende“ ständig am Lehren sind. Noch besser ersichtlich ist das beim meines Wissens noch nicht etablierten „Kochende“ für „Köche/Köchinnen“ 🙂

Last edited 3 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Rike
Rike
3 Monate zuvor

Danke❤️ Dir und deinem Liebsten ein schönes Wochenende

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Monate zuvor
Reply to  Rike

Danke, Dir ebenfalls ein schönes Wochenende (wobei mein Beziehungsstatus „Single“ ist) 🙂

CornflakeGirlHH
CornflakeGirlHH
3 Monate zuvor

Finde ich sehr gut die Entscheidung!

Ihr macht das alles in eurer Freizeit für uns Fans und solltet dann nicht auch noch kontrollieren müssen, welche Kommentare nicht der Netiquette entsprechen.

Laurine
Laurine
3 Monate zuvor

Genau die richtige Entscheidung, die ich und einige andere schon seit einer Weile vorgeschlagen haben
Vor allem gestern Abend hab ich als Tiefpunkt empfunden – diese Transfeindlichkeit unter den Nemo Beitrag war einfach entsetzlich und ist durch nichts zu rechtfertigen.
Die unendlich lange und schwere Thematik rund um Israel – es ist einfach ein schweres, gesellschaftliches Thema, welches nunmal nicht schwarz-weiß ist (auch wenn von einigen hier so dargestellt)
Es ist genau das Bild, was ich von der ESC Community lange auf Instagram und später auch auf Twitter hatte – in einem Wort: Toxisch. Aus diesem Grund hab ich damals die Instagram Bubble verlassen und dann auch aus diesem Grund (und politischen Gründen) Twitter verlassen
Es macht einfach keinen Spaß
Und ich fass mir da auch sehr gerne an die eigene Nase, wenn ich mal über das Ziel hinaus geschossen habe tut mir das sehr leid
Ich werde für mich auch nicht so intensiv den ESC verfolgen, sondern nur einzelne Vorentscheidungen mit dem Hintergrund die Kultur und Musik-Szene weiter kennenzulernen.
Aber nicht wie sonst mit ESC im Hintergrund

Last edited 3 Monate zuvor by Laurine
Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Da war nichts mit Transfeindlichkeit! Die Person, um die es ging, ist nicht-binär und nicht transgeschlechtlich! Das sind zum Beispiel Caitlyn Jenner und Elliot Page und Laverne Cox!

Laurine
Laurine
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Nichtbinär ist Teil des trans Spektrums
Es wird nicht umsonst der * verwendet
Trans* inkludiert alle die sich nicht mit dem ihnen bei der Geburt zugeteilten Geschlecht identifizieren
Also ja, es war eindeutig transfeindlich.

https://www.lsvd.de/de/ct/10964-Fragen-und-Antworten-zu-nicht-binaeren-Menschen
https://queer-lexikon.net/2017/06/08/trans/

Last edited 3 Monate zuvor by Laurine
Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Nein, war es nicht. Die Person wurde als Junge geboren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nemo_%28musizierende_Person%29?wprov=sfla1

Da gab es die Einordnung „nichtbinär“ noch gar nicht!

Last edited 3 Monate zuvor by Matty
Laurine
Laurine
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Falsch, Geschlecht ist weitaus mehr als Chromosomen und Geschlechtsteil
Alles andere ist Verlegung der Wissenschaft, es ist wissenschaftlich erwiesen.
Das Thema wurde ausführlich in meinem Studium behandelt , ich habe unter anderem eine Hausarbeit dazu geschrieben (1,0).
Also ich kenne mich sehr gut mit der Thematik aus.
Trans bedeutet sich nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht zu identifizieren.
somit entweder mit dem anderen binären Geschlecht oder einem anderen, außerhalb des binären Spektrums
Im englischen wird zwischen biologischen „sex“ und sozialen „gender“ unterschieden

Last edited 3 Monate zuvor by Laurine
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Zudem nehme ich dieser Person das non-binäre Getue leider nicht ab. Es wirkt sehr künstlich, sorry.

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Also ich kenne keine trans Personen, die sich als Non-binary definieren. Ist aber vielleicht auch eine Generationenfrage, scheint hauptsächlich ein Gen Z Thema zu sein.

Laurine
Laurine
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Hab tatsächlich das Thema ausführlich in meinem Studium gelehrt bekommen und eine Hausarbeit dazu geschrieben (1,0).
Trans bedeutet sich nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht zu identifizieren.
Im englischen wird zwischen biologischen „sex“ und sozialen „gender“ unterschieden
Und trans* Personen identifizieren sich somit entweder mit dem anderen binären Geschlecht oder einem anderen, außerhalb des binären Spektrums

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Du musst nicht zwei
mal direkt hintereinander dasselbe copy-Pasten – und Englisch kann ich tatsächlich auch.

Laurine
Laurine
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Gern geschehen, dann hat sich es ja geklärt

Bonello
Bonello
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Stelle doch diese wissenschaftliche Hausarbeit zur Verfügung 😉

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Und ich fass mir da auch sehr gerne an die eigene Nase, wenn ich mal über das Ziel hinaus geschossen habe tut mir das sehr leid

Deine Kommentare wirken auf mich nie überzogen oder übertrieben.

JoBi
JoBi
3 Monate zuvor

Danke Douze Points für diesen Artikel 🙂

Tobiz
Mitglied
Tobiz
3 Monate zuvor

Das ist gut. Ich fand schon immer, dass ihr sehr, sehr nett mit schwierigen Personen umgeht und man da deutlich härter durchgreifen müsste. Bei manchen Leuten wundere ich mich wirklich, warum die immer noch kommentieren dürfen.
Das hat nichts mit verschiedenen Meinungen zu Israel zu tun, sondern geht schon viel länger. Wer sich als eine ESC-Kompakt-Polizei aufführt und dadurch legitimiert den lieben langen Tag andere Kommentatoren angeht und beleidigt und auch immer wieder mit sexualisierten Kommentaren bezüglich der Blogger auffällt, hat mMn längst die Grenze überschritten.
Ich äußere mich sonst nicht zu der Person und ignoriere sie so gut wie möglich, obwohl sie mich auch regelmäßig angreift, aber es sollte allen klar sein, wen ich meine. Ein Block-Feature wäre wirklich super, aber das überschreitet wohl die technischen Möglichkeiten.
Aber auch mit Bezug auf Israel ist klar, dass hier unbekannte Leute die Diskussion immer wieder anheizen und beschimpfen oder z.B. mit Israelpropaganda Reaktionen provozieren.

Ich bin dazu übergegangen, meine Meinung bei Themen zu schreiben, die mich interessieren, aber mich darüber hinaus nicht an der aktiven Diskussion beteilige. Das ist verschwendete Energie und empfehle ich auch anderen. So hatte ich gestern einen netten Abend außerhalb und durfte alles hier verpassen.
Ich hoffe, dass die Stimmung während der Vorentscheide wieder besser wird.

Last edited 3 Monate zuvor by Tobiz
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor

Es ist wirklich erstaunlich, worüber sich Menschen aufregen können, Gendersternchen und Kochrezepte z. B.

#niedermitkochrezepten! 🤣

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor

#EslebendieKochrezepte👨‍🍳

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Gaby

🍝

Momo
Momo
3 Monate zuvor

Wir brauchen ganz dringend von Malge noch das Kochrezept zum Pomlette! 😋

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Momo

🤤 🤤 🤤

Der Thoddy
Der Thoddy
3 Monate zuvor
Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Der Thoddy

Zitat (aus dem Artikel)

Söder stinksauer: „Wenn die es nicht wollen, dann machen wir es halt auch nicht. Wir zahlen eh nur alles.“

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Der Söder springt halt auf jeden populistischen Zug auf, der an ihm vorbeifärt …

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Monate zuvor
Reply to  Der Thoddy
Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  elkracho

83,6 %🥳

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Monate zuvor
Reply to  Alex John

It’s Friday. Da kann ich Zahlen keine zehn Sekunden mehr merken.

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Du jubelst den Söder hoch wie Heras Song letztes Jahr!

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Ich habe die komische Nürnberger Wurst jedenfalls noch nie gewählt.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Ach was.
Würde den niemals wählen.
Aber ich wohne eh in einem besseren Bundesland.

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Stimmt, Du sagtest ja Marxloh.

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Bin zurück aus der Stadt. War schön, bin jetzt gut 70 € ärmer. 😅

Kleiner Tipp, keine Käsespätzle kurz nach einem Fischbrötchen essen, verträgt sich im Magen nur so mittel. 🤢

4porcelli 🦦
4porcelli 🦦
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Das hàtte ich Dir jetzt auch für weniger als 70 Euro sagen können.

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

War trotzdem schön. Der Glühweinpreis ist weitgehend gleich geblieben.

Last edited 3 Monate zuvor by ESC1994
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  4porcelli 🦦

Das ist der Wahlkreis von Mahmut Özdemir (SPD). Der hat neulich fein gegen die AgD ausgeteilt (Duisburg I hält natürlich Bärbel Bas)

Last edited 3 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Das ist ja fast schon Majestätsbeleidigung.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor

Ich auch nicht… Dabei stand er sogar in Nürnberg-West persönlich auf dem Zettel (da habe ich früher gewohnt).

Last edited 3 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
elkracho
Mitglied
elkracho
3 Monate zuvor

Aber mich freut es.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Mich auch

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor
Reply to  Der Thoddy

Der Maggus soll sich da gefälligst raushalten und sich um Dinge kümmern von denen er was versteht. 🙄

Nur was?? Politik ist es jedenfalls auch nicht.

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Er ist halt ein Politiker. Münze einwerfen und da kommt eine Meinung heraus.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Fleisch- und Wurstinfluencer natürlich

Nils
Nils
3 Monate zuvor
Reply to  Der Thoddy

Söder sollte bei den Sachen bleiben, bei denen er wirklich mitreden kann. Fränkische Hausmannskost oder so.

Franny
Franny
3 Monate zuvor
Reply to  Der Thoddy

Gibt es tatsächlich noch Leute, die die Söderin ernst nehmen?
Und wer zum Himmel liest hier ernsthaft die Bild?

Last edited 3 Monate zuvor by Franny
SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
3 Monate zuvor

Breaking News:
Auch Charlie McGettigan, einer der beiden Sieger von 1994, will seine Siegertrophäe zurückgeben:
https://eurovoix.com/2025/12/12/ireland-eurovision-1994-winner-charlie-mcgettigan-will-return-trophy/

Sidefact:
Israel durfte 1994 nicht teilnehmen, sie zählten zu den Ländern, die aufgrund des schlechten Vorjahresergebnisses aussetzen mussten. (Diese Regel galt damals zum ersten Mal.)

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Jetzt kommt dann vermutlich noch Herr Sobral….Dabei liebe ich seinen Siegertitel, aber charakterlich ist er total neben der Spur.

Last edited 3 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Passt zum Siegertitel 1994: Furchtbar (sorry Toggie)

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ich mag ihn auch.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

🤐 🤐 🤐

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor

Sorry, finde das Ding einfach totlangweilig.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Wenn alle lebenden ESC-Sieger ihre Preise zurückgeben, können wir für die nächsten 2 Jahre jeden Monat einen ESC machen, um die Preise neu zu verteilen. Geil !

rainer1
rainer1
3 Monate zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Jetzt wirds wirklich langsam lächerlich! Madame assia seelig würde sich im grab umdrehen.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Sie würde sie alle zur Ordnung rufen ! Aber heute weiß ja niemand mehr, was eine Dame ist

Timo1986
Timo1986
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Und Nella Martinetti würde erstmal eine temperamentvolle italo-schweizer Standpauke vom Stapel lassen und danach alle in den Arm nehmen. 😀

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Charlie McGettigan, der vor 31 Jahren zusammen mit Paul Herrington den ESC für Irland gewann, will seine Trophäe ebenfalls an die EBU zurückgeben:

https://eurovoix.com/2025/12/12/ireland-eurovision-1994-winner-charlie-mcgettigan-will-return-trophy/

Last edited 3 Monate zuvor by Matty
SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Es erinnert mich ein wenig daran, wie 2018, nachdem das Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ von Kollegah und Farid Bang den Echo erhielt, eine ganze Reihe von Künstler:innen ihren Echo zurückgegeben haben (alleine bei Marius Müller-Westernhagen waren es sieben dieser Preise), woraufhin der Echo ganz eingestellt wurde.

Ich habe ein bisschen Bammel, dass das dem ESC jetzt auch passieren könnte, wenn es so weiter geht…

Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Es gibt übrigens schon einen Artikel auf ESC kompakt dazu:

https://esc-kompakt.de/wegen-unzufriedenheit-mit-der-ebu-markus-soeder-fordert-deutschen-esc-boykott-esc-sieger-charlie-mcgettigan-will-pokal-zurueckgeben/

Die Kommentarfunktion dafür ist bereits deaktiviert.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich fordere Söder-Boykott !

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

Welche Trophäe gibst du dafür zurück?

Christian W
Christian W
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich finde ja den Satz im Irish Independent dazu sehr erhellend: „Ireland’s 1994 Eurovision winner to hand back trophy over Israel inclusion – as soon as he can find it“
Scheint ihm ja sehr viel zu bedeuten, wenn er nicht weiß, wo sie ist…

Davon abgesehen glaube ich mich zu erinnern, dass die Sänger damals sowieso nichts bekamen, sondern das kleine Kunstwerk, das jedes Jahr lokale Künstler designt haben, an die Autoren ging.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Mich wundert ja, dass er den nicht versetzt und zu Whiskey gemacht hat seitdem. So ging doch das Gerücht. Also wären jetzt Polen und Kroatien über Nacht zum ersten Male ESC-Sieger geworden in ihrer Geschichte,

Glückwunsch !

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor

OT: Erfreulichere Nachrichten gibt es von den deutschen Handballerinnen, sie sind nach einem 29:23 gegen Frankreich im WM-Finale. 🥳

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Du sollst hier doch nicht OT posten … 😉🤣

ESC1994
ESC1994
3 Monate zuvor

Sollen die Motzköpfe sich doch aufregen, gegen hohen Blutdruck gibt es sicherlich was von Ratiopharm. 😜

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Die haben doch alle Ihre Medikamente wegen Qualitätsmängeln zurückgerufen, dachte ich? Es liefe „grundsätzlich schief“ in der Produktion.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Aber wenn sie das Finale gewinnen, werden sie den Preis eh zurückgeben

Jorge
Jorge
3 Monate zuvor

Ich hätte auch keinen Bock auf Kommentarbetreuung. Nur lässt die aktuelle Lösung eben auch Meldungen im luftleeren Raum ohne Einordnung und Stimmungsbild stehen.

Und leider konnte ich so meinen überflüssigen C-Jugend Fussball-Pokal aus der Vitrine nicht den Mitlesern anbieten, musste also Porto opfern, um ihn aus Protest gegen Infantino an den Landesverband zu schicken.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Und ich habe nie in meinem Leben irgendetwas erreicht oder gewonnen, auch weil ich mich nie sonderlich angestrengt habe; nun stehe ich da und kann überhaupt keine politischen Aktionen starten !

Jorge
Jorge
3 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Kannst du nicht wenigstens deine Kirkorov-Devotionalien oder die ABBA-Postersammlung aus Protest zurückgeben?

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Ich habe mal aus Knetmasse bestimmte Teile meiner liebsten ESC-Interpreten geformt – wenigstens meiner Fantasie nach. Aber wenn ich das hier öffentlich zurückgebe, ist das dann ja sexistisch und die schöne Harmonie ist wieder dahin. Außerdem könnten einige derer, die das zurückkriegen, vielleicht beschämt sein…

Jorge
Jorge
3 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Es würde reichen, wenn du sie im politischen Sinne einfach verkleinerst.

Alex John
Alex John
3 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Måns ohne Wolfspelz würde ich nehmen ☺️

HHStephan
HHStephan
3 Monate zuvor

Vollstes Verständnis – und euch einen ganz ganz großen Dank, dass ihr euch und uns durch diese unruhige See steuert und immer wieder den Punkt auf das Eigentliche, nämlich die Musik zurück führt. Nochmal meinen tiefsten und herzlichsten Dank für eure Arbeit, um uns hier über den ESC informiert zu halten und uns eine tolle Plattform für dieses gemeinsame Hobby zu geben.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Hm, darüber haben mein absolut nicht ESC-affiner Freund und ich auch schon diskutiert. Das wäre die Revolution schechthin….Leider nur sehr unrealistisch

Last edited 3 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Matty
Matty
3 Monate zuvor

Und nächste Woche Dienstag werden sowohl das Design der ESC-Bühne als auch die Teilnehmer am Vorentscheid „Vienna Calling“ präsentiert:

https://eurovoix.com/2025/12/12/vienna-calling-wer-singt-fur-osterreich-participants-to-be-revealed-on-december-16/

Andi
Andi
3 Monate zuvor

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Am Montag wird die offizielle Teilnehmerliste vorgestellt. Am Dienstag wird die Bühne präsentiert und weitere Details zur Show bekannt gegeben. Und am Dienstag werden auch die Acts zur österreichischen VE vorgestellt.

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor
Reply to  Andi

Na, das sind ja mal schöne Neuigkeiten, bin gespannt.😊
Vielleicht hellt sich dann auch meine Stimmung ein bisschen auf, bin momentan traurig über die Situation (innerhalb des ESC-Geschehens, aber auch außerhalb).
Die ganze Weltpolitik, und auch die Situation in Deutschland macht mir einfach nur Angst. So, bevor ich jetzt ins Jammern verfalle (nützt niemandem etwas, ich weiss),
werde ich mir heute mal den ESC 2016 gönnen. Schlafe dann wahrscheinlich wieder auf der Couch ein. Wünsche allen eine gute Nacht.😘

Rike
Rike
3 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Ich wünsche dir einen schönen entspannten Schlaf. Mir geht es genauso wie dir. Aber man darf den Kopf nicht hängen lassen.

ESCforETERNITY
ESCforETERNITY
3 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Gaby da bist du nicht alleine, mir schlägt das auch auf die Stimmung, aber das ist auch wirklich kein Wunder. Die Entwicklung ist keine Gute, egal wo man hinschaut. Diese Rücksichtslosigkeit, Kälte, Ignoranz, Egoismus ist schwerlich zu ertragen. Ich flüchte mich da immer in die Musik, ein Rückzugsort an dem ich den ganzen Krampf mal ausblenden kann – du machst das übrigens richtig – einfach mal einen alten ESC anschauen, für mich ist das ein Ausflug (oder eine Flucht?) in eine Zeit, wo alles noch normaler war – Stockholm 2016 war für mich ein grossartiges Erlebnis und ein Grossteil der Lieder summe ich auch heute noch manchmal vor mich hin – egal ob Amir‘s J’ai cherche, Made of stars von Hovi Star oder auch Lidia Isaak mit Falling Stars. Ich mochte sie alle so sehr und ich wünsche mir diese Zeit zurück, weil es ein friedliches Miteinander unter den Ländern gab und die Musik das Bindeglied zwischen allen Interpreten und Fans in gleicher Weise war. Da fragt man sich schon, wird das jemals wieder so sein? Wir hoffen es und versuchen unseren Beitrag im Kleinen zu leisten, dass die Welt zumindest direkt um uns herum eine Lebenswerte bleibt. Ich drück dich Gaby, verzweifel nicht – wir lassen uns nicht unterkriegen, und bleiben positiv , vielleicht glingt uns das nicht jeden Tag, aber am Tag darauf dafür dann wieder um so mehr😇😘 Und den ganzen Bloggern hier, lieben Dank für eure ganze Mühe, manche machen es euch hier wirklich nicht einfach😣 warum ist es denn so schwierig den nötigen Respekt voreinander zu haben?- aber denkt daran, der Löwenanteil hier sind ganz friedliebende Leute, die glücklich sind, sich hier über unser grösstes Hobby auszutauschen

Gaby
Gaby
3 Monate zuvor
Reply to  ESCforETERNITY

Fühl Dich gedrückt, lieber ESCforEternaty🤗

Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

Eigentlich wollte ich noch etwas zum In eigener Sache: Kommentare sind für den Austausch gedacht, nicht für Beleidigungen schreiben, aber da heute Abend bereits 2 harmlose, unschuldige Kommentare von mir verschwunden sind, hat sich das alles erledigt.

Dazu sehe ich, dass noch mindestens 2 der Hauptbeleidiger der letzten Monaten aktiv sind. Da ist noch Nachhilfe notwendig in Sachen Netetiquette.

Ich hoffe nur, dass ab heute in den Blog-Artikel weniger Fehler stecken oder schneller korrigiert werden. In ein Kommentar zu Spanien braucht man kein anderes Land zu erwähnen; in den Beitrag über Island steht immer noch ‚Wie stehst Du zu der Absage von Israel?‘ und ‚Der Song Contest und der Eurovision hatten stets das Ziel, die isländische Nation zu vereinen, doch nun sei klar, dass dieses Ziel derzeit nicht erreicht werden könne.‘
Dazu noch völlig falsche Einordnungen wie ‚Hinter diesem steht keine Interessenorganisation wie beim liberal-sozialkritischen AVROTROS.‘

Besser weniger Beiträge pro Tag als viele fehlerhafte. Auch das trägt bei zur Qualität.

Und Tschüss.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Der Oberschiedsrichter hat gesprochen ! Dem sollte man unbedingt folgen.

Hausmannskost
Hausmannskost
3 Monate zuvor

Es ist aber auch schwierig. Da gibt es eine linke Woke Minderheit die den ESC für ihre Zwecke benutzt und keine anderen Meinungen zulässt und dadurch die Zukunft meines liebsten Hobbys in Gefahr bringt. Klar juckt es da in den Fingern. Ich kann jeden verstehen der da über das Ziel hinausschiesst, heiss es aber nicht für gut. Es ging wohl vor allem um den Nemo Artikel. Und der zeigt eindrucksvoll wie eben genau diese Woke Randgruppe versucht ihre Ansicht der Dinge jedem in die Fresse zu hauen. Da muss auch ein Nemo damit rechnen das er Gegenwind bekommt und eben nicht alle seine Entscheidung feiern. Und wer so polarisiert wie diese Person, der muss auch polarisierende Kommentare aushalten. So hart ist das Leben eben manchmal.

Ob nun Zensur die bessere Lösung ist, sei mal dahingestellt. Diese Seite lebt eben auch vom Austausch der Fans.

Ich respektiere eure Entscheidung, heisse sie allerdings nicht für die beste Lösung. Kann euch aber verstehen.

Alkibernd
Alkibernd
3 Monate zuvor
Reply to  Hausmannskost

„they/them/their“ nicht „er“. Dein Beitrag ist sicher nicht „woke“, sondern einfach nur „rude“ .

Was immer man von Nemo, their Beitrag und their selbstzerstörischem Handeln nun hält, und da nutze ich (m/w/d/egal) auch gerne deutliche Worte, their selbstgewählte Identität sollte hier respektiert werden

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Monate zuvor
Reply to  Alkibernd

Ironisch oder ernst? Falls Letzteres, bin ich schon etwas erstaunt, denn da hätte es in letzter Zeit ja wirklich genug weitere Gelegenheiten zum Einschreiten gegeben. Mich stören mehr als das eine „er“* eher so Ausdrücke wie „diese Person“ oder „in die Fresse zu hauen“ …

Ich würde respektlosen Umgang mit einem Künstler/einer Künstlerin (und den gab es bei Nemo leider in der Tat) nun wirklich an anderen Dingen als irgendwelchen Pronomen festmachen.

*ok, beim ‚ein‘ vor Nemo wurde wohl vergessen, das ‚i‘ wegzulassen
(siehe Markos Link)

Last edited 3 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Alkibernd
Alkibernd
3 Monate zuvor

Nein, ernst. Ich halte die ganze „Non-Binarität“ und ihre verquaste Theorie für ausgebreiteten Quark, respektiere aber, wenn jemand das sein will.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
3 Monate zuvor
Reply to  Alkibernd

Dieses ganze Konstrukt wer sich wo auf welchem Spektrum identifiziert ist einfach nur anstrengend. “Wenn jemand das sein will” ist übrigens wahrscheinlich auch wieder “falsch” für die Ideologen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Monate zuvor
Reply to  Alkibernd

Ich respektiere das auch, und für Quark halte ich das keineswegs. Und jeder kann für sich die Pronomen verwenden, die er/sie/en/they will. Ich respektiere aber nicht, wenn diese Anwendung mitsamt den damit verbundenen kleineren oder größeren Anstrengungen von anderen verlangt wird unter sprachpolizeilicher Ächtung bei Nichtbeachtung (genausowenig wie ich nicht respektiere, wenn von anderen verlangt wird, zu gendern bzw. NICHT zu gendern).

Wie schon im Kommentar oben erwähnt: Die „richtige“ Verwendung von Pronomen und respektvoller Umgang korrelieren m.E. nicht selbstverständlich miteinander, d.h. man kann auch ohne Verwendung der „richtigen“ Pronomen mit jemandem wertschätzend und respektvoll umgehen, die umgekehrte Variante (also „richtige“ Pronomen und trotzdem respektlos) gibt es auch.

Last edited 3 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor
Reply to  Hausmannskost
Karl
Karl
3 Monate zuvor

Seit 1970 schaue ich mir den ESC, der damals bei uns Grand Prix Eurovision de la chanson hieß, an. Habe Fachbücher gelesen und Dokus geschaut. Jedes Jahr habe ich alle Beiträge vorab gehört, recherchiert, bewertet. Quasi ab Dezember jeden Jahres war bei mir Start für die neue Saison.
So weit von mir. Die Geschichte, 70 Jahre, des Grand Prix/ ESC ist umfangreich. Und politisch war sie immer. Mal mehr mal weniger.
Aber zur Zeit war es noch nie so ausgeprägt, lang anhaltend, begleitend Demonstrationen.
Jeder hat dazu eine Meinung, die man sagen darf und daraus ergeben sich neue Diskussionen.
Schwierig wird es wenn die Meinung nicht unterfüttert werden kann mit Fakten, Wissen, Geschichte, Politik. Und dann kommt es zu Entgleisungen, Beschimpfungen. Und zur Zeit ist eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich.

Selbst bei den Mitarbeiter*innen der ARD-Rundfunksender werden Meinungen, Interpretationen und Fakten gerne in einen Topf geworfen. Selbst bei der SWR Weltspiegel Doku Divided by Music: Wie politisch ist der Eurovision Song Contest? vom 5.12.25 fehlt es dem Interviewpartner an ESC Geschichtswissen, was oft eben auch mit Politik einhergeht.

Es ist richtig, die Kommentarfunktion abzuschalten. Sie führt nicht weiter. Wenn überhaupt sollte man im kleinen Kreis in der analogen Welt ganz in Ruhe sich austauschen und aktiv zuhören. Nochmal nachfragen was sie/er gemeint hat wenn man die Aussage nicht nachvollziehen kann. Hier kann gleich etwas korrigiert werden wenn jemand sich unklar geäußert hat.

Wertschätzung gegenüber des/der Gesprächspartner/s und Achtsamkeit in dieser Diskussion sollten federführend sein.

Und nicht vergessen, wir alle haben ein gemeinsames Hobby, eine gemeinsame Leidenschaft. Und es ist nicht nötig andere Fans zu beleidigen.

Nun aber noch eine schöne 🕯🕯🕯❄️🎄🌟Adventszeit🌟🎄❄️

heiner
heiner
3 Monate zuvor

United by löschen. Aber schön abgestuft. Manche dürfen hier mit seltsamen Zeugs schwadronieren gehen, andere mit sachlicher Kritik nicht. Je nachdem, wie es am Besten in den Kram passt. Die Scheinheiligkeit ist unübertroffen.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Monate zuvor
Reply to  heiner

Aber noch mehr die Heinscheiligkeit ! Und die Leichelspeckerei ! Die Beißnachtsweckerei !

Last edited 3 Monate zuvor by Alki Bernd
Marko +++
Marko +++
3 Monate zuvor

Jut, am Montag 15.12. noch ein letztes Mal reflektieren. Es ist klar, die Stimmung im Team war in Eimer. Sieht man wenn Kommentare verschwinden bzw wieder da sind – man weiß selber nicht mehr was man tut.

Das Team fehlt zwei Personen, die sich ausschließlich um den Kommentaren kümmern. Herdebetreuung.

ESC Kompakt ist in 7 Jahren gewachsen und hat jetzt einen Reichweite erreicht, wobei man Aufgaben neu aufteilen muss, sonst ist dies Alles auf lange Sicht nicht zu bewältigen.

Blog, Youtube, Instagram, bsky, spotify, Facebook, X, Twitch. Hier gibt es eindeutig zu viele Medien. Welches Medium hat noch Mehrwert? Auch hier gilt: weniger ist mehr.

Zum Dauerbrennthema Israel passt, in meinen unbescheidenen Augen, einen separates Artikel, das die wichtigste Eckdaten enthält. Ausnahmsweise ohne Kommentaren. Es soll nur da sein um bei Neuigkeiten zu verlinken, bzw die Diskussion einen Grundlage zu verschaffen.

Anna01
Anna01
3 Monate zuvor

Unter Nemos post fand ich auch sehr gravierend, dass Nemo ständig misgendert und auch toleriert wurde. Die Leute machen das bewusst, obwohl man es besser weiß.