
Wer folgt auf Brooke (Aufmacherfoto) und vertritt die grüne Insel beim Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool? Seit heute Vormittag sind wir zumindest etwas schlauer. Da wurden in The Ryan Tubridy Show auf RTÉ Radio 1 die sechs Titel vorgestellt, die bei der Vorentscheidung am 3. Februar antreten werden. Bisher sind zum Teil nur die Snippets der Tracks verfügbar, manche gibt es aber schon in voller Länge auf Streamingplattformen. Wir ergänzen die Videos der Songs im Laufe des Tages. Hier gibt’s die Titel in voller Länge auf der Seite des irischen Fernsehens.
ADGY – “Too Good for Your Love”
„Too Good for Your Love“ wurde von ADGY (Andrew Carr) als Klavierballade während des Lockdowns geschrieben und ist eine Zusammenarbeit mit dem Produzenten Boksay. Die beiden Künstler arbeiteten aus der Ferne zusammen, um die endgültige Version dieses Songs zu erstellen, der als „ein peppiger, temporeicher Dance-Track“ beschrieben wird.
ADGY ist ein Singer-Songwriter aus Co Donegal, dessen Musikkarriere 2020 Fahrt aufnahm, als er für seine Veröffentlichung „Like You Do“ einen Plattenvertrag mit der Universal Music Group unterzeichnete. Seitdem hat ADGY weltweit über 10 Millionen Streams auf Streaming-Plattformen und im Radio gesammelt.
Connolly – “Midnight Summer Night”
„Midnight Summer Night“ wurde eines Nachts während der Pandemie geschrieben, als Jennifer Connolly von Leitir Meailláin gerade 17 Jahre alt war. Jennifer Connolly, die sich derzeit im ersten Jahr ihres Studiums der kreativen Musikproduktion am IADT / Sound Training College in Dublin befindet, sagt, dass sie seit ihrer Kindheit eine Leidenschaft für Musik hat und dass dieser Song durch ihren Gesang mit Themen wie Nostalgie und dem Vergehen der Zeit spielt.
„Der Song vermittelt Verwirrung und überwältigende Distanz, aber insgesamt impliziert der Song, dass nichts Schlechtes ewig währt und vermittelt ein Gefühl der Hoffnung. Die Chance, mit meinem Song auf einer so legendären Plattform wie der Eurovision aufzutreten, ist unglaublich. Es wäre nichts Geringeres als ein wahr gewordener Traum, den Eurovision Song für Irland wieder nach Hause zu bringen.“
K Muni & ND – “Down in the Rain”
„Down in the Rain“ des Longford-Duos K Muni & ND wird von den Künstlern Kofi Appiah und Nevlonne Dampare als ein Zeugnis ihrer Entschlossenheit gesehen. Der Song beschreibt eine schwierige Phase in ihrer Karriere, in der ihre Musik nicht die Aufmerksamkeit bekam, die sie ihrer Meinung nach verdiente.
„Down in the Rain“ ermutigt die Zuhörer, ihre Ziele nie aufzugeben, egal wie schwierig der Weg auch erscheinen mag. „Es würde uns die Welt bedeuten, Irland zu vertreten“, sagt das Duo. „Wir erinnern uns daran, wie wir als Kinder mit unseren Familien den Eurovision Song Contest gesehen haben, und der Gedanke, dass die Menschen in Irland, unsere Leute, uns und unser Land anfeuern könnten, ist unglaublich.“
Leila Jane – “Wild”
Leila Jane ist eine Indie-Pop-Sängerin und Songschreiberin aus Dublin, die von Cathal Murray von Late Date als „eine, die man im Auge behalten muss“ bezeichnet wurde. Imelda May wählte sie als Empfängerin des „Imelda-May-Stipendiums“ am BIMM Institute Dublin aus, wo sie ihr Musikstudium mit Auszeichnung abschloss.
„Alle Eurovision-Songs brauchen eine starke Botschaft, und Wild ist ein ermutigender Song über die Stärke des weiblichen Geistes“, sagte Leila Jane. „‚Wild‘ steht für meine Liebe zu der kreativen Freiheit, die ich hier in Irland habe. Es wäre mir eine große Ehre, beim Eurovision Song Contest zu zeigen, was Irland drauf hat!“ Für den Song hat sie sich mit Liis Hainla, einer estnischen Songwriterin, dem finnischen Produzenten Arto Ruotsala und dem britischen Songwriter Aaron Sibley zusammengetan.
Public Image Limited – “Hawaii”
Public Image Limited feierten 2018 ihr 40-jähriges Bestehen und werden vom ehemaligen Sex Pistols-Frontmann John Lydon, auch bekannt als Johnny Rotten, angeführt. „Hawaii“ ist ein Liebesbrief an John Lydons Frau Nora, die seit fast fünf Jahrzehnten mit Alzheimer lebt.
Beschrieben als „ein nachdenkliches, persönliches und doch universelles Liebeslied, das viele ansprechen wird“, reflektiert John in dem Song über einen ihrer glücklichsten gemeinsamen Momente auf Hawaii. Nach Angaben der Band ist die emotionale Ballade das, was John – dessen Mutter aus Cork und dessen Vater aus Galway stammte – jemals tun wird, um seine Seele zu offenbaren. „Sie ist jedem gewidmet, der auf der Reise des Lebens durch harte Zeiten geht, mit der Person, die ihm am meisten am Herzen liegt“, sagt John. „Es ist auch eine Botschaft der Hoffnung, dass die Liebe letztendlich alles besiegt.“
Wild Youth – “We Are One”
Wild Youth ist eine vierköpfige Band aus Dublin, die eine Reihe von Top-Hits in Irland hat und mit Namen wie Niall Horan, Lewis Capaldi und Westlife auf Tournee war. Neben ihren eigenen ausverkauften Tourneen durch Irland und Großbritannien hat Conor O’Donohoe von der Band auch eine Reihe von Top-Hits für andere Künstler geschrieben und mit Moncrief und The Script zusammengearbeitet. „We are One“ wurde mit dem Grammy-nominierten Songwriter Jörgen Elofsson geschrieben.
Wild Youth sagte: „Wir freuen uns sehr, dabei zu sein. Der Eurovision Song Contest ist etwas, das wir schon immer geliebt haben und wir würden unser Land gerne vertreten. Wir hoffen, dass jeder den Song, den wir geschrieben haben, mag und glauben, dass wir die Band sein können, die Irland dieses Jahr vertritt.“
Das sind also die sechs Beiträge für die Vorentscheidung. Jetzt seid Ihr dran.
Eurosong 2023: Welcher der sechs Beiträge ist Dein Favorit und sollte Irland beim ESC in Liverpool vertreten?
- Connolly – “Midnight Summer Night” (34%, 189 Votes)
- ADGY – “Too Good for Your Love” (21%, 115 Votes)
- Public Image Limited – “Hawaii” (19%, 104 Votes)
- Wild Youth – “We Are One” (14%, 77 Votes)
- Leila Jane – “Wild” (11%, 60 Votes)
- K Muni & ND – “Down in the Rain” (2%, 9 Votes)
Total Voters: 554
Alle auf Spotify verfügbaren Titel der irischen Vorentscheidung findet Ihr in unserer Spotify-Playlist.
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Es tut mir so Leid für Irland, aber die diesjährigen VE-Songs sind noch schlechter als die des letzten Jahres. Mir ist schleierhaft wie die irische Delegation so etwas gut heißen kann. Und außerdem verstehe ich nicht, warum die Verantwortlichen es nicht schaffen, wenigstens einen nach Irland klingenden Song in den VE zu schleusen? Ethnische oder keltische Klänge kommen doch international meistens gut an, man hat es bei JESC-Teilnehmerin Sophie Lennon gesehen.
Dem einzigen Song dem ich wenigstens ein bisschen Potenzial zutraue ist „Midnight Summer Night“ von Connolly, weil es hier vielleicht einen kleinen Blanche-Effekt geben könnte. Alles andere hat aus meiner Sicht keine Chance
„Es tut mir so Leid für Irland, aber die diesjährigen VE-Songs sind noch schlechter als die des letzten Jahres.“
Traue mich gar nicht,die Songs anzuspielen. 🥶🥶
Was erwartet mich da ??? 🥶🥶
Ich tues auch nicht.😖
.
PiL ? Nicht der ihr Ernst !
„die diesjährigen VE-Songs sind noch schlechter als die des letzten Jahres“ – Ich hab nichts anderes erwartet. „I’m Loving Me“ ist einfach ein unschlagbares Masterpiece
Dem stimme ich vollends zu. „I’m Loving Me“ wurde auch sträflicherweise beim SCC zu Unrecht übersehen
„I’m loving Me“ und „That’s rich“ waren die beiden besten Songs im letztjährigen VE.
„I’m Loving Me“🤮🤢🤮🤢🤮🤢
Soweit ich weiß wird der JESC von einem anderen Sender betreut als der ESC. Dem Sender, der für den JESC zuständig ist, ist es auch sehr wichtig, dass der Song auf irisch gesungen wird, das wurde bei der Vorentscheidung auch mehrmals gesagt (Theoretisch dürften sie es ja wie Malta machen und englischsprachige Songs schicken.). Und ich finde persönlich auch, dass jedes einzelne irische JESC-Lied um Längen besser war als das, was sich im diesjährigen ESC-Vorentscheid tummelt. Das ist alles wirklich sehr belanglos.
„Und außerdem verstehe ich nicht, warum die Verantwortlichen es nicht schaffen, wenigstens einen nach Irland klingenden Song in den VE zu schleusen? “
Warum schickt Deutschland eigentlich nie einen Song, der nach Deutschland klingt?
Johnny Rotten schreibt einen Song für den ESC in Liverpool. Das man das noch erleben darf ! 😳😄
Ist schon ‚ ne Nummer für sich. Einzigartig, aber vielleicht etwas zu seicht für den Wettbewerb.
ADGY ist da wohl etwas prägnanter.
Hab‘ das ja echt für ’ne Ente gehalten …
Habe mehr erwartet aus Irland.Vielleicht kann man das eine oder andere Lied noch schön hören.
#TeamADGY – super Song, kann man auch top beim Training hören, powert. Connolly und die beiden Jngs haben eventuell auch Potenzial muss man den ganzen Clip hören. PIL ist wohl eher ein PR-Gag; die Cliché-Ballade und den Westlife-Abklatsch finde ich beide öde.
Puh… haut mich alles nicht aus den Socken. Habe mich deshalb enthalten…
Das ist ja furchtbar! Dagegen waren die Songs aus dem letzten Jahr j noch absolutes Gold. Hier ist einer seichter und langweiliger als der andere. Wie war das noch, Herr Delegationsleiter? „Seichten Mainstream-Pop wollen wir nicht mehr“? Ist richtig…
Am ehesten sticht da noch „Hawaii“ heraus, aber das ist überhaupt nichts für den ESC. Gewinnen wird wahrscheinlich ADGY (was für ein Name) mit seinem Ryan-Dolan-reloaded-Konzept, für den dann ein 14. Platz im Semi herausspringt.
Traurig, Irland, was aus dir geworden ist!
Das einzige was mich etwas bei Laune gehalten hat ist das leicht hymnische We are one von Wild Youth. Nach den ersten 4 Schnipsel dachte ich das ist auch nicht viel besser als was der NDR und serviert hat letztes Jahr. Dann kam die Ballade wo mich das Thema berührt hat aber der Song überhaupt nicht. Einzig Wild youth kann ich was abgewinnen obwohl ich den Sound komisch fand. Da bin ich mal auf die Liveversion gespannt
100% Zustimmung. „We are one“ könnte ganz gut funktionieren, der Rest ist eher nix.
Stimme zu
Ich frag mich schon wieder, wer irland jedes jahr aufs neue zwingt, an diesem wettbewerb teilzunehmen. Wagrscheinlich haben sie einfach dier ersten sechs die sich gemeldet haben genommen.
Mal eine richtig gute VE aus Irland, ohne Billig-Pop aus Schweden, öden Balladen oder den x-ten Celtic-Mix-Aufguss.
Richtig gut gefällt mir Jane Wild und Connolly. Aber mit legendary Johnny Rotten hätten die Iren schon einige Schlagzeilen in der englischen Presse sicher.
Mit „This is not a love song“ hatten P.I.L 1983 einen weltweiten Hit. Ich hatte damals auch die Single gekauft, und auch eine LP von den Sex Pistols („Who killed Bambi ?“), in den Zeiten wo ESC und sex. Orientierung für einen jungen coolen Mann noch Geheimsache waren.
Irland und Deutschland haben ganz ähnliche Probleme die letzten Jahre. Die Songs mögen jetzt allesamt nicht schlecht sein, aber eben auch einfach nicht ESC-tauglich. Ich kann mir bei den meisten nicht mal vorstellen wie sie auf der Bühne aussehen könnten. Hoffen wir mal das beste für *unseren* Vorentscheid, so langsam dürfte es da ja auch zumindest zur TikTok Abstimmung mal Informationen geben. 😀
Puh, schwierig … „Too good for your Love“ klingt wie aktuell alle Songs, bei denen ich den Radiosender wechsle. Vermutlich qualifiziert ihn das aber eher.
„Midnight, Summer Night“ entfaltet sich vielleicht noch in voller Länge. In diesem Schnipsel klingt das allerdings tatsächlich arg öde.
Wild Youth hören sich nach Coca-Cola-Reklame. Vielleicht kriegt Eros Atomus ja ein Feature?
Der Rest ist leider auch nix.
Mit etwas Glück kriegt man aus Public Image Ltd vielleicht ja noch eine anrührende Performance raus. Bei dem Lied könnte man zumindest noch auf einen winzigen Promi-Bonus spekulieren. Stand jetzt (vorbehaltlich des vollständigen Songs von Connolly) wäre das jedenfalls meine Empfehlung.
PS: Stellt euch vor, Patty Gurdy vertritt Deutschland und landet am Ende vor dem irischen Vertreter – dann können sich die Verantworlichen bei RTÉ aber warm anziehen.
PPS: Muss noch mal eine Lanze für den letzten irischen Vorentscheid brechen, so schlecht war der nicht. Miles Graham und Patrick O’Sullivan hatten sogar richtig starke Songs. Und „That’s rich“ wäre hier wahrscheinlich von manchen sogar zu einem neuen „Euphoria“ verklärt worden, wenn es denn der schwedische Beitrag gewesen wäre.
Die Songs des letztjährigen irischen VE waren auch nicht alle komplett, „That’s rich“ und noch zwei andere Beiträge haben mir auch gut gefallen. Aber dieses Jahr hat man sich in negativer Hinsicht selbst übertroffen. Leider!
Du konntest doch erst ein von 6 Liedern vollständig hören und bläst hier schon so die Backen auf. Auf solche oberflächlichen Bewertungen kann man getrost pfeiffen – am besten mt Auto-Tune
@Nils
Als ob dieses nervige Teil in Schweden überhaupt zum Vorentscheid zugelassen worden wäre.
Ich muss mich dem anschließen, was die meisten hier schon gesagt haben. Es gibt leider keinen Song, hinter dem ich zu 100% stehen kann. Ich hatte zwar etwas auf Johnny Rotten gehofft. „Hawaii“ ist ein Song, der okay ist und den ich persönlich zu Hause hören würde – aber für den ESC? Dafür ist er nicht gemacht. Würde im Semi rausfliegen. Aber das würden die anderen auch garantiert. Ich werde gleich oben mit „Hawaii“ abstimmen, aber begeistert bin ich nicht. 🙁
Ich fall um, Public Image Limited? Die gibt es noch? “Hawaii” gefällt mir! Für den ESC ist das aber nichts.
Ach kommt schon, Leute. Das ist doch wesentlich besser als letztes Jahr 😀
Statt 6 furchtbare Songs haben wir nun 3 furchtbare und 3 mittelmäßige. Das ist doch was 🙂
Wild Youth haben so viel bessere Songs. „Champagne Butterflies“ oder „Modern Colosseum“ sind soooo viel besser. Verdammt schade. Hatte sehr große Hoffnungen, bis ich den Songwriter Jörgen Elofsson gesehen hatte. Da kamen mir schlechte Erinnerungen an 2018 Mariette und Ivy hoch….
Meine Top 6:
1 Ireland Connolly – “Midnight Summer Night” 8
2 Ireland Wild Youth – “We Are One” 7,5
3 Ireland ADGY – “Too Good for Your Love” 7,5
4 Ireland Leila Jane – “Wild” 7,5
5 Ireland K Muni & ND – “Down in the Rain” 3
6 Ireland Public Image Limited – “Hawaii” 0
Endlich haben die Iren Mut und „Hawaii“ ist jetzt schon eins der einzigartigen Ereignisse der Saison – den Rest beurteilen wir bei Vorliegen des Ganzen, auf das man aber gespannt sein darf
Von Alexandra Schlappschwanz dürften wir solchen Mut wohl nicht erwarten können?
Ja, einzigartig langweilig.🥱
Heißt die nicht Alexandra Valium?
Langeweile ist immer im Gehörgang des Betrachters…
Was ist denn bitte an „Hawai“ jetzt so außergewöhnlich? Dafür kriegt man ja nicht mal das berühmte Pflanzenamulett umgehängt.
Es wäre doch so einfach für Irland: Johnny Logan direkt nominieren oder U2 und schon wären sie wieder erfolgreich. Oder Johnny Logan die Verantwortung für den ESC übertragen. Der Mann weiß, wie man den ESC gewinnt.
Ja, in den 80ern, der ESC hat sich seitdem aber weiterentwickelt.
Ein erfolgreicher Name garantiert noch lange keinen Erfolg beim ESC. Ob Herr Logan heute noch eine gute Platzierung beim ESC erreichen würde, wage ich mal zu bezweifeln.
Seine musikalische Zeit ist genauso vorbei, wie die von Herrn Siegel.
U2 fand‘ ich persönlich auch gut, aber, wie gesagt, ein Selbstläufer ist auch die Band nicht,
vor allem nicht, wenn der Song nicht zündet.
Wild Youth liefert uns 10 Jahre zu spät den Titelsong für den ESC 2013. Bravo.
Außerdem kann man ab heute beim VE ,,Hit23″ des OGAE Song Contest 2023 abstimmen.
https://ogaevc.ecgermany.de/ogae-song-contest/hit23-vorrunde/
Keiner der vorgestellten Titel wird auch nur den Hauch einer Chance in Liverpool haben.
Aber irgendwie auch gut so: da können die Iren diesen ganzen ungesunden Platzierungsfetisch mal über Bord werfen (ist eh eher was für Länder wie Malta oder Aserbaidschan) und mit dem meditativen „Hawaii“ von Public Image Limited endlich mal was Alternatives schicken, sich der aktuellen, auf Snippets getrimmten Vermarktungs- und Aufmerksamkeitsökonomie entzieht.
Für die Vielfalt des Wettbewerbs wäre das ein Gewinn, „für den ESC geeignete Musik“™ wird es u.a. aus den oben genannten anderen Ländern noch zur Genüge geben.
Ich kann mich da für keinen Song entscheiden, armes Irland….
Johnny Rotten ist Trump-Fan und ich möchte ihn keineswegs in Liverpool sehen. Agdy ginge soweit in Ordnung, aber es gibt wohl noch andere Teilnehmer ähnlichen Stils.
Ganz klare Wahl: Connolly ! So etwas hatte Irland dagegen noch nie und könnte auffallen.
Scheinbar ist Alzheimer die neue Künstlerkrankheit.
Immer mehr von Ihnen vergessen Teile Ihrer Songs zu veröffentlichen.
Sorry, darüber macht man keine Witze,. Mein Vater ist vor zwei Jahren daran gestorben.
Auch über Krankheiten kann man Witze machen, das nennt man schwarzen Humor.
Da kann man sogar ganz hervorragende Witze drüber machen:

Nichtsdestotrotz wünsche ich allen, die entsprechende Fälle im Umfeld haben, alle Kraft der Welt.
Cruachan wurden abgelehnt und das sagt schon alles aus…..
„We are one“ klingt nach Mello-Resteramoe.
„Midnight summer night“ gefällt mir wirklich sehr gut. Um ehrlich zu sein, das Beste Lied bis jetzt aus allen Vorentscheidungen für mich persönlich. Ich hoffe live kommt das gut rüber.
Ich glaube, die echten Iren mögen die Musikindustrie nicht, spielen lieber live und haben eigene Label. Was für/von Universal übrigbleibt, ist dann eben dieses belanglose Düdeldüdeldüdeldüdel.
Ich habe mir alle angehört und bin ziemlich unterwältigt obwohl ich nichts erwartet habe.
PIL: Als Hintergrundbeschallung in einer Hotelbar auf Hawaii (oder anderswo) ganz nett, für die Bühne aber viel zu ruhig und plätschernd. Da hilft auch der lobenswerte Hintergrund nicht.
Leila Jane, K Muni X ND & CONNOLY: Ich kann so Songs mit der Message „Halte durch, es wird wieder gut“ einfach nicht mehr hören. K Muni X ND sind da noch am ehesten erträglich, aber ich mag diese Art von Musik einfach nicht.
Wild Youth: Das einzig wilde hier ist der Bandname, der Song selber klingt wie ein Werbesong für Coca Cola aus den frühen Nullerjahren, total banal.
Adgy: Ist hier noch der „beste“ und hier hatte ich zumindest nicht das Bedürfnis den Song vorzeitig abzubrechen, aber wirklich der Kracher ist das auch nicht.
Ne, ich denke auch dieses Jahr wird es nichts mit dem achten Sieg.
OK, Adgy könnte mir in der kompletten Version richtig gut gefallen. Mal ein tanzbarer Track, der nicht so nach dem üblichen 08/15-Pogewackel klingt.
@ESC1994
Wild Youth hast du treffend beschrieben, danke !
Armes Irland…der letzte Vorentscheid war tatsächlich besser.
Thats Rich hat mir (unter mehreren) Songs gut gefallen.
Dieses Mal mag ich nur Midnight Summer Night. Cooler Sound a la Blanche. So etwas gefällt mir ja sehr. Einzig der Refrain ist doch eher schwach. Aber da kann man mit der richtigen Bühne etwas draus machen.
Ich habe endlich eine Nachricht vom NDR bekommen. Es wird wohl bald Infos zu ,,Unser Lied für Liverpool geben“ geben.
„Bald“ war schon im Dezember die Formulierung. Hast du weitere Infos?
Ja, aus Insiderkreisen weiß ich wer es in die engere Auswahl geschafft hat. Darf es aber leider nicht verraten.
Susan (JESC 2020) und ihre große Schwester sind schon mal nicht in der engeren Auswahl ….denn das sie „raus sind“ haben sie vor ein paar Tagen bei Instagram gepostet.
ADGY gefällt mir ganz gut. Gewinnen wird wahrscheinlich diese angestaubte Boyband Hymne. Wäre typisch für Irland. Und JA…mir hat auch der Song I‘m loving me aus 2021 so gut gefallen….Leider in diesem Jahr wieder eher ein Satz mit X….naja, also „ same procedure as every year“
Ich bin von mir selbst überrascht: Ich finde den Song von Pil ganz großartig!
Ich habe mich sehr intensiv mit der Geschichte des ESC, früher Grand Prix d’Eurovision“, beschäftigt u.a. auch was die einzelnen Länder mit deren Liedern, SängerInnen/Gruppen, etc angeht. Die irischen Beiträge sind für mich überwiegend keine Favorits. Es gibt durchaus hier und da recht gute Songs. Aber mal ganz ehrlich, die sieben Siege sind absolut übertrieben, allein wenn ich an die vier Siegertitel der 1990er denke. Schauerhaft! Grusel!
Die irischen Lieder, ob VE oder Beiträge, weisen keine Innovationen auf. Irland’s Songs haben sehr oft unteres Mittelmaß.
Eben wurden die Teilnehmer für den serbischen ESC-Vorentscheid Pesma za Evroviziju verkündet und es sind insgesamt 32 Künstler und eine von ihnen ist Tijana Dapcević, die vor neun Jahren für Nordmazedonien beim ESC in Kopenhagen antrat und im Halbfinale ausschied:
https://eurovoix.com/2023/01/09/serbia-pesma-za-evroviziju-23-participants-2/
Ebenfalls mit von der Partie ist auch die Gruppe Hurricane, die Serbien vor zwei Jahren beim ESC vertrat und beim serbischen ESC-Vorentscheid mit neuer Besetzung antritt.
Ein Wiedersehen gibt es auch mit Teilnehmern vom Vorjahr: Angellina (nahm mit einem Song über die Papierfalttechnik Origami teil), Boris Subotić, Gift und CHEGI & Braća bluz bend.
Ihr Iren der Welt – schaut auf diese Stadt ….äääh, dieses Video. Eure 6 Lieder dieses Jahr sind mal wieder nur Einheits-Pop Brei ohne jegliche irische Identität. Die Songs könnten auch von maltesischen Songwritern geschrieben sein (ich nahm Malta und nicht Schweden, da von Schweden nicht so ein Schrott kommt). Das Irland es auch viel viel besser kann hat der JESC Sender TG4 dieses Jahr mal wieder bewiesen. So geht das – das klingt nach den immergrünen saftigen Wiesen und der rauen Küste Irlands:
Dass natürlich mit 2 „s“ und ein Komma habe ich auch noch verschluckt – bin echt überarbeitet.
Ich verstehs auch nicht. Zum jesc schicken sie sowas schönes und beim esc blamieren sie sich mit dem oben gehörten.
Weil das leider zwei unterschiedliche TV-Sender sind. Die einen könnens, die anderen offenbar nicht.
„So geht das – das klingt nach den immergrünen saftigen Wiesen und der rauen Küste Irlands“
Jetzt habe ich Bock auf Butter.
Das einzige was mir hier gefällt ist Leila Jane – “Wild”
Das einzige, was hier unteres Mittelmaß ist, ist Dein Beitrag
Ungewöhnliche Töne von der einstigen Punk-Ikone, die sich auch vor nicht allzu langer Zeit politisch total falsch in der Öffentlichkeit geäußert hat, weil er sich glasklar als Trump-Anhänger positionierte. Doch musikalisch klingt »Hawaii« für mich durchaus versöhnlich. Eine sanfte Ballade mit hawaiianisch anmutendem Gitarrensound, die an besonders glückliche Tage von Johnny Rotten und seiner Ehefrau auf Hawaii erinnern soll, mit welcher er seit nunmehr fast 50 Jahren verheiratet ist und die seit vielen Jahren an Alzheimer leidet. Für mich eine Liebeserklärung der ganz besonderen Art.
Musikalisch ist das für mich zwar noch gewöhnungsbedürftig, aber eben auch interessant. PR-strategisch ist dies für jeden (m/w/d) ein Traum, der in der musikalischen Werbebranche arbeitet.
Zum ersten Mal finde ich es daher spannend, dass der irische VE in einer Late Night Show ausgestrahlt wird. Wenn man den Song bis dahin sich öfters via irgendwelchen Online-Plattformen, bspw. Youtube o.ä., angesehen / angehört hat, „Hawaii“ ordentlich promoted wird, die Lebensgeschichte von Johnny Rotten und seiner Frau, mit all ihren Höhen und Tiefen, Schicksalschlägen und politischen Irrtümer emotional kommuniziert, dann sind nach meiner Ansicht nicht nur die Siegchancen beim irischen VE für Public Image Limited mit “Hawaii” verdammt hoch, sondern könnte auch beim ESC in Liverpool eventuell – alles sehr vorsichtig formuliert – um einen ESC-Sieg mitspielen.
Der letzte irische Beitrag, der mir gefiel, liegt 12 Jahre zurück – die Zwillinge und ihr Lippenstift. Das wird sich auch dieses Jahr nicht ändern. Und Public Image Limited mit „Hawaii“? Die Geschichte dahinter – glaubhaft und berührend. Aber bitte nicht beim ESC.
Falls doch, dann hätte ich für das Vereinigte Königreich gerne The Cure mit dem verspielten, biographisch-nostalgisch angehauchten „Sachsen“.
Kann man nicht „Solas“ auch zum ESC schicken😍? Höre mir die Songs wie immer erst im April an, aber wenn ich das schon hier lese… Letztes Jahr war es relativ solide, mit „That’s Rich“ hat der einzig gute Beitrag gewonnen und ist leider zu Unrecht im Semi hängen geblieben.
Ich würde es Irland so sehr gönnen mal wieder richtig abzuräumen beim ESC und eigentlich kam letztes Jahr ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber anscheinend ist die Motivation nicht so wirklich hoch, ganz im Gegenteil zum JESC.
Ich bin selbst überrascht :-), aber ich finde die Auswahl richtig ansprechend; eigentlich haben alle Songs was. Am besten gefällt mir Connolly.
WOTZEFACK?! WAS ERLAUBEN IRLAND? WO IST DER FOLK? WO IST DAS METAL? WO SIND CRUACHAN???
*mit Schaum vor dem Mund ab*
@Tamara
Hast du wirklich mit was positivem gerechnet?? Was die Planungslosigkeit angeht ist Irland mittlerweile auf UK-Level vor 2022 angekommen.
Ach ja, hättest du die Tage Zeit?? Würde wieder gerne mit dir schreiben. 🙂
So ab nächster Woche müsste es gehen. Im Moment noch nicht. Aber das wird.
Alles nicht so der Brüder für mich bis auf Adgy, das finde ich vom Schnipsel her richtig gut tatsächlich. Bin gespannt wie das in voller Länge so ist.
Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt. Das klingt doch alles viel besser als im Vorjahr.
Ein ESC-Sieger ist da zwar nicht dabei, aber ich finde die Qualität der Songs recht gut.
Mir gefallen die Ausschnitte von AGDY und Wild Youth sehr gut, das hat jeweils Potential und klingt sehr stimmungsvoll. Sehr ergreifend finde ich P.I.L. mit Johnny Rottens Verbeugung vor Hawaii und seiner Frau. Doch das ist wahrscheinlich wirklich nichts für den ESC, dennoch….ein Altpunker beim ESC…das hätte schon was. Entschieden habe ich mich in der Abstimmung aber für Connolly. Ein schöner atmosphärischer Song. Ich hoffe nur, dass das Live auch gut kommt.
Mir ist unklar, warum alle so meckern; ich finde Irland hat dieses Jahr eine ganz gute Bandbreite. Gleichzeitig wird hier immer das inzwischen 100% von AI programmierte MF bejubelt, verstehe es wer will… dass hier alles gleich klingt, kann wirklich keiner ernsthaft behaupten.
@4porcelli
Nenn sich „unterschiedliche Meinung“. 😉
Ich bin definitiv kein Mello-Fan. Aber immerhin gab es beim letzten Mal einen starken Sieger, „Hold me closer“ klang fast schon wie eine avantgardistische Indieballade. Das übliche Schwedenzeugs wird leider bekanntlich in anderen Ländern „verscherbelt“ (wie etwa diesmal in Zypern)
Hab mir mal die Beiträge reingezogen.
Das ist bei eigentlich fast jeden Song das Semi-Aus garantiert.
Dem Pinguin gefällt es. Müssen wir uns Sorgen machen? 😉
vielleicht sollten die iren einen titel noch mal etwas überarbeiten für mehr schmackes?
https://www.beatport.com/track/too-good-for-your-love/17264642
bei einen bestimmten namen bei den 6 acts muß ich immer an jemand ganz anderes denken.🌹
übrigens singt sie hier selbst,im gegensatz zur kinoversion – ganz guter film aber „requiem for a dream“ legt da für mir noch mal ’ne schippe drauf.