Israels Beitrag für den ESC 2023: „Unicorn“ von Noa Kirel

Bild: Instagram @noakirel

Soeben wurde mit „Unicorn“ die Nummer veröffentlicht, die Noa Kirel für Israel beim Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool performen wird. Durch diese sollen sich insbesondere Frauen weltweit bestärkt fühlen und ihre Besonderheit zu schätzen lernen.

In einer speziellen Präsentationsshow auf dem Sender KAN ist heute ab 20 Uhr nicht nur Noa Kirels Karriere genauer beleuchtet worden, sondern auch der Weg hin zu ihrem Wettbewerbssong „Unicorn“. Dieser ist von Doron Medalie, May Sfadia, Yinon Yahel und Noa Kirel selbst geschrieben bzw. produziert worden. Im Auswahlprozess befanden sich auch andere Nummern, die teilweise auch auf das aktuelle Weltgeschehen anspielen. Man habe dann aber bemerkt, dass die Themen Selbstliebe und Empowerment besser zu Noa passen.

Im Musikvideo zu „Unicorn“ geht es um eine junge Frau, die ihre Einzigartigkeit entdeckt und feiert. Sie sieht es als ihre Verpflichtung an, diese Einstellung an andere Menschen weiter zu geben. Ähnlich, wie Noas bisher veröffentlichte Musik, werden auch in ihrem ESC-Song Dance-Elemente mit R’n’B und Pop gemixt. Die Nummer zeigt innerhalb der drei Minuten definitiv alle Facetten von Noa, enthält einen kurzen ruhigen Part, in der ihre Stimme strahlt, ein catchy Opening und einen eingängigen Refrain.

Besonders macht den Song insbesondere der Pre-Chorus, der musikalisch in die Dance/House-Richtung geht. Hier kombiniert Noa die Worte „phenomenal“ und „feminin“. Daraus ergibt sich die lyrisch durchaus interessante Formulierung „I’m feminine, feminine – femininal“. Der letzte Teil des Songs ist sozusagen ein Dancebreak, der für ein perfektes Finale sorgt. „Unicorn“ ist eine moderne, vielfältige Produktion, die aber auch als überladen wahrgenommen werden könnte.

In der Präsentationsshow ist heute verraten worden, dass Noa, neben täglichem Stimmtraining, auch viel mit der Outfit-Frage für Liverpool beschäftigt ist. Im Endeffekt wolle sie nicht „verkleidet“ aussehen, nur um einem Bild zu entsprechen, das erwartet wird. Genauso entstand auch der Song: Laut den Songwritern hatte man den Plan, einen guten Song zu schreiben. Nicht unbedingt einen guten ESC-Song.

„Unicorn“ wurde streng geheim aufgenommen und sowohl die Produzenten, als auch das Management und Noa selbst waren angehalten, den Song vertraulich zu behandeln. Laut eigener Aussage hat die Sängerin nicht einmal ihrer Mutter gesagt, wie das Lied klinge. Neben ihren ESC-Vorbereitungen hat Noa unter anderem erst kürzlich ihre neue Single „Gone“ veröffentlicht, die innerhalb eines Monats 18 Millionen Klicks generieren konnte.

Noa Kirel wurde, nach langem Hin und Her, bereits letztes Jahr als Vertreterin Israels für den diesjährigen ESC bekannt gegeben. Die 21-jährige Sängerin aus Ra’anana feierte in den letzten Jahren unglaubliche Erfolge in ihrer Heimat und so war es eine kleine Sensation, als bekannt wurde, dass sie nach Liverpool fliegt. Noa konnte bereits vier Mal den MTV Europe Music Award gewinnen und ging mehrmals auf große Tournee in ihrer Heimat. Der ESC soll der nächste Schritt für ihre internationale Karriere sein.

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138 Comments
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Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Ein toller Song, aber der Schluß ist leider völlig mißlungen! Mal sehen, wie das auf der Bühne aussieht.

Saimen
Mitglied
Saimen
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Der Schluss gefällt mir mit Abstand am besten. Ich wünschte der ganze Song wäre so wie die letzte Minute.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Matty genau mein Gedanke, das passiert selten

Michi
Michi
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Hier bin ich auch mal mit Matty einer Meinung! Der letzte Part ruiniert den Song schon fast wieder. Ich hatte sehr große Hoffnungen, weil ich Noas Songs sehr gut finde. Der Anfang und Mittelpart ist sehr gelungen und dann kommt der Schluss…

Holgivision (Trakol)
Holgivision (Trakol)
3 Jahre zuvor

Der letzte Israelische Beitrag der mich wirklich begeistert hat war made of Stars. Und wenn es hier nicht diese „phenomenal“ stellen geben würde, hätte der Song durchaus begeisterung auslösen können.

DoDo
DoDo
3 Jahre zuvor

Noas Song fängt qualitativ hochwertig an und endet schließlich in einem merkwürdigen Mischmasch aus Dance- und Aerobic-Kurs. Das Letzte was man von “Unicorn“ sieht und hört ist Krach mit Verrenkungen, aber keinen abschließenden Refrain. Wo bitte ist der letzte Refrain oder wenigstens Anleihen davon, die die Leute noch einmal abholen? Anscheinend ist der letzte Teil des Songs dem Unicorn zum Opfer gefallen und wurde zertrampelt. Genau so hört es sich nämlich an.
Schade, aber so wie der Song jetzt ist bildet er für mich keine harmonische Einheit und darum gibt es von mir nur ein „solala“. LEIDER!

Nyxklas
Nyxklas
3 Jahre zuvor

den phenomenal teil finde ich cool, hätte man mehr ausbauen können. leider ist das ende mir zu chaotisch, klingt eher so als wollte man noch schnell etwas ethno und folklore elemente unterbringen.

47110815
47110815
3 Jahre zuvor

Das ist leider genau das was ich erwartet habe, NICHTS…

100teljubam
100teljubam
3 Jahre zuvor

Recht enttäuschender, aus mehreren Songideen lose zusammengetackerter Frankenstein-Titel, der vermutlich nur als akustisches Hintergrundrauschen für eine spektakuläre Bühnenshow produziert wurde.
Bin ja generell der Meinung dass die Show auf der Bühne den Song unterstützen sollte und nicht umgekehrt.

DoDo
DoDo
3 Jahre zuvor
Reply to  100teljubam

Gebe Dir in allem völlig recht. Israels Song wirkt zusammengestückelt und überzeugt leider nicht in Gänze.
Und dann muss ich auch sagen, das so gut wie alle Teilnehmerländer in diesem Jahr viel mehr Wert auf Show legen als auf auf die musikalische Qualität ihrer Beiträge. Keine so schöne Entwicklung für einen Song Contest, blei welchem die Show eigentlich nur Beiwerk sein sollte..

JoBi
JoBi
3 Jahre zuvor

Mir gefällt der Song.

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Blogger Rick schreibt modern und ich empfinde das Lied schon eher als altmodisch. Lieder dieser Art schickte Griechenland vor zig Jahren gerne zum ESC. Meine Erwartungen waren sehr hoch, einen normalen Popsong zu bekommen. Sogesehen bin ich nun enttäuscht. Mir ist der Song zu durcheinander. Aber ich bin sicher, wir bekommen eine tolle Tanzperformance.

Thomas2000
Thomas2000
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ob das Mensch-Tierwesen auf die Bühne kommt? , wäre jedenfalls ein Hingucker.

Ein Hingucker sind übrigens auch die massiven Lippenformationen der Sängerin, selten sowas gesehen.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Die Lippen wirken wie aufgespritzt. Passt zur absurden Inszenierung.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Du meinst den Zentaurus? Ja das wäre mal interessant

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

Langweilig, hatten wir schon aus Aserbaidschan in gut, Pferdekopf auf Mensch war origineller

Sophia ESC
Sophia ESC
3 Jahre zuvor

Ich habe mir den Song vor 5 Minuten angehört und leider schon wieder komplett vergessen. Also eingängig ist er meiner Meinung nach auf keinen Fall…

tomudu
tomudu
3 Jahre zuvor

Das sind irgendwie mal wieder fünf Songs in einem, aber das kennt man aus Israel ja schon. Einige Teile gefallen mir ganz gut, aber das ergibt für mich noch kein stimmiges Ganzes.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Grauenhaft von vorne bis hinten

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Mein Bruder im Geiste. 🙂

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Das trifft den Kommentarinhalt auf den Kopf!

sam
sam
3 Jahre zuvor

Ein richtig geiler Song. Dazu noch von einem Superstar vorgetragen. Was will man mehr. Chapeau.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
3 Jahre zuvor

Tut nicht weh, aber ist auch nicht phenomephenomephenomenal.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

Für Noa Kirel und das Wort „femininal“ gibt es ein gefällt mir gut.
Bin gespannt auf die Bühnenshow.
Außerhalb des ESC Kosmos funktioniert das wohl weniger

alwayslaughingtoby
Mitglied
alwayslaughingtoby
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Kann nicht abstimmen, war gestern bei der Schweiz auch schon so… Hat noch jemand dieses Problem?

Benjamin Hertlein
Admin
3 Jahre zuvor

Dann einfach nochmal neu laden oder einmal den Browser schließen

inga
inga
3 Jahre zuvor

Ist so lala. Das Video begeistert mich mehr als das Lied. Hat was von Titanic, Flashdance und Inception.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
3 Jahre zuvor

Eine supertop1A-Produktion. Aber warum müssen manche Songs, nur weil sie ESC-Beiträge sind, optisch und inhaltlich immer so mit Message überfrachtet werden?

usain1
usain1
3 Jahre zuvor

Oh je, was für ein heilloses Durcheinander 😵‍💫 das ist einfach viel zu viel von vielem.

Anja
Anja
3 Jahre zuvor

Wenn man den Act schon 4 Monate vor dem Song bekannt gibt, sollte das Lied besser richtig, richtig reinhauen, und das passiert für mich leider nicht hier. Die „yass queen slay“-Armee wird es feiern, als hätte es sowas noch nie gegeben, aber ob es wirklich beim großen Publikum funktioniert, muss man sehen. Immerhin gefallen mir die ersten 5 Sekunden, bevor der Gesang einsetzt, ziemlich gut.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Anja

Ich mag auch den Abspann… :- )))

Benjamin Hertlein
Admin
3 Jahre zuvor

Mehr ist mehr.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
3 Jahre zuvor

Ist irgendwie bestimmt das dreiundzwanzigste mal, dass ich bei einem Song Titanium von David Guetta heraus gehört habe. Klingt dadurch natürlich nicht sonderlich fresh, lässt sich aber bestimmt hervorragend auf der Bühne inszenieren.

Forest
Forest
3 Jahre zuvor

Wird Blood & Glitter definitiv nicht den Sieg nehmen

stefanohh
stefanohh
3 Jahre zuvor

Gefühlt jede Minute ein neues Lied, gefällt mir daher weniger.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Das musikalische Einfalthorn

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

*lach*

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Au contraire, Monsieur! Hier handelt es sich doch wohl ganz eindeutig um ein Vielzuvielvonallemunddavonnochmalzuvielhorn.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Das Lied hat alles, was ich nicht mag. Grässliche Plastikware mit technisch aufgebrezelter Singstimme. Da es kein „würg“ gibt, habe ich „ist ganz furchtbar“ gewählt. Viel Glück!

MinaD
MinaD
3 Jahre zuvor

Das unterschreib ich so jetzt mal. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

In der Tat – nur Polen ist noch schlimmer

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Hab mich auch sofort für „ganz furchtbar“ entschieden und hab mich dann gewundert, dass alle anderen das nicht auch so gemacht haben hehe… ;- )))

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor

Toggie wir müssen noch besprechen wo das, sowie Österreich und die Schweiz, in unserer Burg Platz findet.
Die Österreicherinnen besingen ja den Schriftsteller Edgar Allen Poe das sie eigentlich in die Bibliothek gehören. Da ich den Song sehr mag fänd ich das für das Festbankett passender. La Zarra sollte in den Thronsaal, sie wird immer mehr zu was besonderem. Weil Tante Gertrud die Familie Kelmendi gerne zum Kaffeekränzchen in ihr Wohnzimmer einladen würde käme Remo Forrer als Messdiener für die Kapelle in Frage. Ja und Israel zu Blanka ins Verlies. Der Song hat für mich einen starken Refrain aber ein so grausamen Schluss das das bestraft werden muss

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Wenn das heutige Insta-Drama um La Zarra wirklich nur irgendwas mit glutenfreier Ernährung zu tun haben sollte, müsste sie doch eigentlich in die Küche umziehen …? 😛

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor

Was denn für ein Drama? Ich hab nichts mitbekommen

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Größtenteils d’accord, Thilo.

Als großer Edgar Allen Poe-Fan (hatte ich als Prüfungsthema und später häufig unterrichtet) fühle ich mich mit den Österreicherinnen allerdings etwas unwohl. Herr Poe wird hier lediglich als phonetisches Gimmick missbraucht; von der Tiefe, die seinem Werke innewohnt, ist in dem durchaus angenehmen Liedchen nichts zu finden. Deshalb würde ich sie zu Litauen in den Irrgarten schicken.
Tante Gertrud wird sich mit den Eltern Kelmendi sehr gut verstehen. 🙂

Thomas2000
Thomas2000
3 Jahre zuvor

Nicht gut nicht schlecht, aber ich würde ich lieber den Schweizer Beitrag im Finale sehen

jot
jot
3 Jahre zuvor

Wenn man die ersten zwei Minuten von letzten 50 Sekunden trennt, hat man zwei coole Lieder, vor allem das Ende hätte vom Stil her ordentlich Potenzial.
Zusammen klingt das leider nach „Wir konnten uns nicht entscheiden und haben alle Ideen zu einem Song verwurstet“.

meckienrw
3 Jahre zuvor

Hab’s zur Kenntnis genommen… mehr ist einfach nicht drin.
Was für ein grottenschlechter Jahrgang

Thomas2000
Thomas2000
3 Jahre zuvor
Reply to  meckienrw

Ach komm, da ist Serbien, Tschechien, Frankreich, Spanien, Österreich, Loreen-Schweden.

Herz was willst du mehr?

Andi
Andi
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Meckie schreibt jedes Jahr ist kein guter Jahrgang. Trotzdem bleibt er dem ESC treu 😀

meckienrw
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Spanien… nein… Tschechien nein… Österreich auf keinen Fall… Loreen ist okay, aber auch kein Knaller… Serbien und Frankreich mag ich.

Ist schon richtig, die letzten Jahre fand ich auch schon nicht dolle, aber dieses Mal ist es richtig schlecht und da bin ich auch bei weitem nicht der einzige, der diese Meinung teilt.

Aber klar, ich tue mir das immer wieder „an“. Was wäre ein Jahr ohne lästern und sich über so eine Kleinigkeit wie Musik zu „fetzen“ 😉

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  meckienrw

Imner dieses Geschwafel mit dem angeblich so schlechten Jahrgang! Wir sind hier beim ESC und nicht bei einer Weinprobe!

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Muss Meckie aber leider beipflichten: Ich finde auch, dass dieser Jahrgang irgendwie korkt. 😜🤷🏻‍♂️

Ändert aber auch nix daran, dass der ESC ein ganz vorzüglicher Zeitvertreib bleibt.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  meckienrw

Das höre ich jedes Jahr und wie 2022 langweilt mich diese Aussage auch diesmal….

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Guter Song. Leider ist der Song komplett in englischer Sprache. Ich vermisse Hebräisch. Trotzdem guter Song, besser als letztes Jahr. Könnte durchaus klappen mit dem Finale.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Völlig überfrachtet.
Und was kann das arme Einhorn dafür, dass es für diesen Titel missbraucht wird?
Shelter for unicorns! ;- )))
Nach über 40 Jahren Musik-Clip-Geschichte sowas abzuliefern ist ein schlimmer Offenbarungseid für die Macher…

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Wie steht’s denn für dich im Duell der Unicorn Shelters? Bei wem sind sie besser aufgehoben: Bei Noa Kirel oder bei dieser einen aus Estland? 😛🦄🌈

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Das hab ich jetzt erst suchen müssen… Hmmm, diese Merlyn mit ihren “Unicorn Vibes” bietet auch keine ausreichend Art-gerechten Lebensbedingungen für das Einhorn, als da sind:
Niedlichkeit mit viel rosa bis pink, bissi lila, diverse Regenbogen mit ihren Farben, Glitzer, Glimmer und Glitter, Mondlicht und grüne Wiesen am Waldrand, Feen- und Sternenstaub.
Es besteht in beiden Fällen Verdacht auf Missbrauch von Fabelwesen für profane Zwecke, was in der Anderwelt einen erheblichen Verstoß darstellt. Die Beteiligten an beiden Produktionen werden das noch sehr bereuen… ;- D

Rainer Knuth
Rainer Knuth
3 Jahre zuvor

Wie schon viele geschrieben haben, mir gefällt das Ende auch nicht. Es kommt so plötzlich und abgehackt. Lieber den „dancebreak“ etwas vorziehen und dann zum Ende noch mal den Anfang vom Song gesanglich aufnehmen, aber wahrscheinlich reicht dann die Luft nicht für den Livegesang.

Thomas Frank
Thomas Frank
3 Jahre zuvor

Ich weiß es ist total oberflächlich von mir, weil sie ist bestimmt ein ganz netter Mensch. Aber wenn ich das Video sehe fühle ich voll eine Anti-Sympathie. Und ich will sie eigentlich auch nicht tanzen sehen, was sie bestimmt ganz toll kann.
Habe dann versucht nur audio dem Lied was abzugewinnen, funktioniert aber auch nicht. Ich finde den Song richtig nervig und Noa löst Blanka (Polen) vom letzten Platz bei mir ab.

Inge Periotte
Inge Periotte
3 Jahre zuvor

Nee, all die total vielen tollen Einfälle und die extreme Überfrachtung dieses Songs können nicht wirklich über das musikalische Mittelmaß hinweg täuschen. Das hat man alles schonmal gehört, nur halt nicht in drei Minuten zusammengerührt. Und dass sie sich unbedingt das Einhorn als Identifikationsfigur ausgesucht hat … ich weiß ja nicht. Da wage ich keinen Finaleinzug zu prophezeihen. Aber der Schluss vom Video ist ganz lustig … nachdem die Musik rum ist. 🙂

Festivalknüller
Festivalknüller
3 Jahre zuvor

Ein moderner und interessanter Act.
Super wird es zum Ende hin, wenn der Instrumentalteil viel Entfaltungsmöglichkeiten bietet, die auf der Bühne sicherlich auch umgesetzt werden. 👍👍👍👍👍

ag9
ag9
3 Jahre zuvor

Ich mag das Durcheinander und ich finde das Durcheinander furchtbar. Gäbe im Schnitt solala.
Lasse das Ganze nochmal kurz ruhen…

Aber auch da kommt wieder raus: es gibt heuer deutlich schlechtere aber auch deutlich bessere Songs. Oder: ich mag es eigentlich nicht, aber gerade das mag ich dran…

Scheiß drauf, bleibt bei Lalaso…

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor

Ich finde, der Song weiß überhaupt nicht wo er eigentlich hin will. Zu viel von allem.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
3 Jahre zuvor

Puh, sehr anstrengend. Nix für mich.

Indigo
Indigo
3 Jahre zuvor

Mein Problem mit dem Song ist, dass mir die letzte Minute ausgesprochen gut gefällt, die zwei Minuten davor aber überhaupt nicht. Ich hätte fast weggeschaltet.

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Warum nur singt nicht einfach einen guten stinknormalen Popsong? Das würde gut ankommen. Aber doch nicht so ein künstliches Machwerk wo einem die Ohren abfallen!

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

… und die Augen rausfallen!

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Mein erster, bereits skeptischer, Eindruck war noch etwas positiver als mein zweiter. Es fängt schon damit an, dass nicht klar ist, was jetzt der Refrain sein soll: der Teil mit dem „Unicorn“ oder der Teil mit dem „Phenomenal“? Beide Parts wollen nicht so recht miteinander harmonieren –und beide Parts werden auch jeweils nur zweimal und damit vermutlich zu selten gesungen, um sich nachhaltig im Kopf einzunisten.

Nee, wirklich … nachdem ich es mir jetzt zum zweiten Mal angeschaut habe, erinnert’s mich ungut an Ronela Hajatis ESC-Auftritt: ein einziger „Hot Mess“, mit exakt 50 % „hot“ und exakt 50 % „Mess“.

Ich vermute, mit ihrer Star-Erfahrung in Israel wird sie professionell genug sein, auf der Bühne richtig einen rauszuhauen. Aber bei dem Lied könnte im umkämpfteren ersten Halbfinale selbst das nicht genügen. Da sähe ich mit Glück noch das hinterste Viertel des Final-Tableaus als Maximalziel – obwohl Dance-Pop-Banger sonst ja quasi komplett abstinent sind.

Für mich – Stand jetzt – ein verkorkstes Lied und sehr schade um das anscheinend große Potential der Sängerin. Da habe ich Besseres erwartet.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

* absent

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor

Schon Kazim Akboga wußte,was ich von Israels Beitrag halte.
Gott hab ihn selig.

DerKai
DerKai
3 Jahre zuvor

Gefiel mir anfänglich und baute dann doch leider stark ab. In diesem Jahr gibt es bisher für mich nicht den zwingenden Gewinner. Endlich entschiedet mal wieder der große Abend!

4porcelli - The Otter's the best
4porcelli - The Otter's the best
3 Jahre zuvor

Nach Edgar Allen Poe heute der zweite cringy „female empowerment“ Song; wirkt eher selbstverliebt als „Selbstliebe“. Nicht ganz so nervig aber kommt genausowenig an irgendein Ziel mit den verschiedenen zusammengewürfelten Bestandteilen, die aber sicher ohnehin nur Backdrop für die Choreo sein sollen. Gefällt mir weniger.

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor

Mir gefällt der erste Teil sehr gut, ein toller Refrain. Aber was soll denn die letzte Minute? Die finde ich echt schlimm. 2-in-1-Songs haben noch nie funktioniert, und schon gar nicht so. Das wird in dem Semi schwer, die Israelis können von Glück reden, dass die Jury da raus ist.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Ich glaub fast nachdem der tolle Song fertig war haben sie gemerkt das der nur 2 Minuten lang war und dann haben sie noch schnell eine Minute dazugewurschtelt. Anders kann ich mir das nicht erklären🤔🙃

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor

Ich glaube, man wollte unbedingt einen Dance-Break a la Chanel für Noa und hat den Song dementsprechend produziert. Wobei ich nicht glaube, dass ihnen das viel helfen wird.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Ich finde, auch der erste Teil ist bereits 2-in-1 wenn der Song nach Uptempo-Strophe zum Midtempo-Refrain wechselt.

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Stimmt, jetzt wo du es sagst, ein bisschen wie Norwegen 2016, nicht ganz so extrem. Dann ist es ja quasi ein 3-in-1-Song 😉 Gab es auch noch nicht so oft.

Daniel
Daniel
3 Jahre zuvor

Naja, nichts was nicht schon gehört hat, durchschnitt halt

Offtopic: Die Eurovision Asia Seite hat ein Update bekommen
https://www.eurovisionasia.tv/

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel

Hoppla! Anscheinend leben Totgesagte tatsächlich länger. Bin gespannt …!

Ich glaube, wenn sich das ESC-Konzept überhaupt vernünftig übertragen lässt, dann wahrscheinlich in Asien, Afrika oder Mittelamerika + Karibik.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Daniel

Die domain hat genau -eine- erreichbare Seite, nämlich die home page, und die hält genau -eine- Information bereit: „More information coming soon.“
Hehe… hehehe… ;- )))

Lurker
Lurker
3 Jahre zuvor

Auf mich wirkt der Song sehr durchschnittlich und hat nichts, was im Ohr hängen bleibt. Das Video ist dafür irritierend- nett. Mal gucken, wie das auf der Bühne aussieht.

Gerd Geomax
Gerd Geomax
3 Jahre zuvor

Und wieder haben wir einen Song, wo es sich anhört, dass man gleich drei Songs auf einmal hört. Teile des Songs finde ich OK, andere wiederum finde ich nicht so gut gelungen. In jedem Fall passt hier vieles nicht zusammen. Was ich im übrigen Schade finden, warum Frauen heute eigentlich alle gleich aussehen müssen, am besten mit gemachten Brüsten und Schlauchbootlippen, langweilig …. Da sehen für mich die beiden Österreicherinnen oder die für Tschechien antretenden Künstlerinnen ansehnlicher aus. Mehr als 5 von 10 Punkten und ein „so lala“ kann ich hier nicht geben. Mein neues Ranking….
1. Finnland 🇫🇮 10/10
2. Moldau 🇲🇩 9/10
3. Tschechien 🇨🇿 8,5/10
4. Australien 🇦🇺 8/10
5. Slowenien 🇸🇮 7,5/10
6. Frankreich 🇫🇷 7,5/10
7. Deutschland 🇩🇪 7,5/10
8. Estland 🇪🇪 7/10
9. Dänemark 🇩🇰 7/10
10. Österreich 🇦🇹 7/10
11. Italien 🇮🇹 7/10
12. Lettland 🇱🇻 7/10
13. Norwegen 🇳🇴 6,5/10
14. Serbien 🇷🇸 6,5/10
15. Island 🇮🇸 6,5/10
16. Spanien 🇪🇸 6/10
17. Schweiz 🇨🇭 5,5/10
18. Zypern 🇨🇾 5,5/10
19. Malta 🇲🇹 5,5/10
20. Albanien 🇦🇱 5,5/10
21. Niederlande 🇳🇱 5,5/10
22. Ukraine 🇺🇦 5/10
23. Israel 🇮🇱 5/10
24. San Marino 🇸🇲 5/10
25. Irland 🇮🇪 4/10
26. Litauen 🇱🇹 3,5/10
27. Belgien 🇧🇪 2/10
28. Polen 🇵🇱 2/10
29. Kroatien 🇭🇷 1,5/10
30. Rumänien 🇷🇴 1,5/10

cars10
cars10
3 Jahre zuvor

Mittlerweile hat ja jedes zweite Lied gefühlt mindestens „eine tiefe Botschaft“, man singt über „female empowerment“, über „Akzeptanz“ und „etwas Bedeutsames“ o.ä.

Ganz schön langweilig auf Dauer und irgendwie einseitig so als Ganzes betrachtet.
Ermüdend.

P.S. Israels musikalischer Beitrag ist dennoch ganz ausgezeichnet, das liegt aber an der Musik, der Text ist Nebensache.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor
Reply to  cars10

La, lalala, Lalalala la, la la la….

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

„Wir brauchen endlich mal ein Lied ohne Botschaft“? 😀

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Wir brauchen mal ein Lied mit guten Einhörnern!

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor

5 Lieder in einem. Klingt okay. Könnte das erste Semi beenden.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Jahre zuvor

🚜🚜🚜🚜🚜

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor

Noa Noa Noa. 20sec Rap ist natürlich zu wenig. Ihr ESC Beitrag hat für mich nicht die sagenhafte Ohrwurm-Quali ihrer bekannten Up-tempo Hits (die ja sehr, sehr zahlreich sind). Hatte zumindest was erwartet das mehr in Richtung ‚Pouch‘, ‚Paamon‘, ‚Bling Bling‘, vllt auch ‚Trilili-Tralala‘ oder so geht.
‚Gone‘ ist natürlich auch nen etwas anderes Kaliber als Unicorn, obwohl mir das schon bisschen weniger gefallen hatte, als ihre richtigen Dance und Rap Nummern.
Outfit bei 1:39 ist sensationell geil 🙂

Bei ‚Unicorn‘ singt sie ja relativ viel. Bin ich mal gespannt, ob sie das fehlerfrei auf die Bühne bekommt. Schätze aber da wurde sich gut überlegt, was sie kann und was nicht.

Insgesamt ist Noa für den ESC eine Bereicherung als der bislang einzige echte und aktuelle Megastar, der in Liverpool auflaufen wird.
Sie ist fantastisch und hätte schon längst mal nen Hit in Deutschland haben müssen.

Mir scheint man war bei Unicorn iwie übermotiviert. Habe mir über den Song aber noch kein endgültiges Urteil gebildet, da man den u.a. auch live mal hören muss. Ist aber wahrscheinlich einer ihrer eher ’nicht 100%igen‘ Songveröffentlichungen der letzten Jahre (davon gibts nicht viele). Doof dass wegen der Ungewöhnlichkeit des Songs die Nervtöter und Starverachter ‚dicke Lippe‘ riskieren können haha.

Klar ist, dass Noa eine exeptionell gute Bühnenshow braucht. Das kann beim bildsüchtigen oftmals ‚halbtauben’^^ TV Publikum so einiges übertünchen. Aber auch da würde ich empfehlen nicht zu übermotiviert zu sein.

Für Top 10 müsste es für Noa aber bei fehlerfreien Vortrag bei dem echt wirklich, wirklich schwachen Konkurrenzumfeld locker reichen. Fehlerfrei setze ich vorraus.

Tja hätten wir mal Nina Chuba geschickt. Jede wette die hätte Noa zumindest mit derem ‚Unicorn‘ vllt kassiert.^^