
„Bangaranga wird der Sommerhit des Jahres.“ Das war die Aussage von Friedrich Merz, dem deutschen Bundeskanzler. Und wenn der das sagt, dann muss es ja wohl auch so sein … oder? Jedenfalls war das eine Aussage, der ich großen Glauben geschenkt habe. Wenn ich ehrlich mit mir bin, habe ich wohl eher gehofft als geglaubt, dass die Aussage zutreffend ist. Inzwischen hat sie sich leider nicht so wirklich bewahrheitet. Und das erstaunt mich. Denn welcher ESC-Sieger-Song soll denn mal zu einem Hit in Deutschland werden, wenn es „Bangaranga“ nicht schafft?
Es scheint eine fast unlösbare Aufgabe für einen ESC-Song zu sein, ein großes Publikum außerhalb der ESC-Blase zu erreichen. Natürlich braucht nicht erwähnt zu werden, dass der ESC vor allem früher schon Weltkarrieren ins Rollen gebracht hat. Und auch in der heutigen Zeit ist Måneskin zu nennen, die nach ihrem ESC-Sieg 2021 zu Weltstars wurden. Und vereinzelt verirren sich ESC-Lieder durch TikTok in die Charts und in die Playlists der Massen. Dennoch bleibt das eine starke Ausnahme, und jedes Jahr frage ich mich besonders gespannt, ob sich insbesondere die schwer zu beeindruckende junge Generation von einem der Lieder abgeholt fühlt. Meine Hoffnung lag in diesem Jahr ganz auf „Bangaranga“.
Eigentlich hätte alles gepasst: ein völlig eindeutiger ESC-Sieg, ein absoluter Ohrwurm und ein moderner Song. All das schreit doch förmlich danach, ein erfolgreiches Leben nach dem ESC zu haben. Trotzdem ist aus DARA und ihrem Siegersong in Deutschland erstaunlich schnell wieder ein Chart-Phänomen mit kurzer Halbwertszeit geworden. „Bangaranga“ konnte in Bulgarien, Österreich und Deutschland den ersten Platz in den Charts erreichen. Doch das Lied hielt sich dort nur wenige Tage. Der große Hype rund um den Song blieb aus. Wer sich nicht für den ESC interessiert, wird kaum etwas von „Bangaranga“ mitbekommen haben.
Dieser Umstand verwundert mich nicht nur wegen des Liedes an sich und der herausragenden Inszenierung, sondern vor allem deshalb, weil „Bangaranga“ sehr gut in die aktuelle Zeit und zur Gen Z passt. Das liegt zum einen an DARA selbst. Der Look der Sängerin trifft genau den Zahn der Zeit. Auch modisch passt DARA erstaunlich gut in die Gen-Z-Welt. Ihr Style ist irgendwo zwischen Y2K, Glam-Pop und maximalistischem Internet-Camp angesiedelt. Sie kombiniert auffällige Outfits, starke Make-up-Looks und extravagante Details. Ihre Frisur trägt sie außerdem so wie die in Deutschland bei der Gen Z hochgradig beliebte Rap-Ikone Ikkimel.
All das spielt aber nur eine nebensächliche Rolle. Denn ich hätte insbesondere aufgrund DARAs Persönlichkeit mit einem deutlich größeren internationalen Erfolg gerechnet. DARA wirkt wie der perfekte fertige Popstar der Gen Z. Sie kommt maßlos authentisch und zugleich sympathisch rüber. Besonders interessant an ihr ist ihre verrückte, extrovertierte und vor allem völlig unernste Art, die mit einer guten Prise Chaos daherkommt. All das gibt DARA etwas, was im heutigen Instagram- und TikTok-Zeitalter Gold wert ist: DARA hat Meme-Potenzial. Immer wieder haut DARA Sprüche, Interviewantworten oder Gestiken und Mimiken raus, die von Fans aufgegriffen und in kurzen Clips weiterverarbeitet werden.
Hinzu kommt, dass sich „Bangaranga“ als Wort eigentlich nahtlos in die aktuelle Jugendsprache hätte einfügen können. Es könnte genau wie die aktuell kursierende Phrase „6 7“ funktionieren. „6 7“ hat keine klare Bedeutung und kann in beliebigen Situationen verwendet werden. Man muss eigentlich gar nicht wissen, was es bedeutet. Man muss es nur einmal hören, und schon bleibt es hängen. Das ist ein entscheidender Bestandteil der Jugendkultur: Wörter und Sounds müssen nicht zwingend eine tiefgehende Bedeutung besitzen. Sie müssen sofort wiedererkennbar sein. Und sie müssen sich problemlos aus dem ursprünglichen Zusammenhang herauslösen lassen.
DARA hat auf jeden Fall für Aufsehen außerhalb der ESC-Welt gesorgt, und ihre Charterfolge sollen durch diesen Artikel in keinem Fall geschmälert oder kleingeredet werden. Im Gegenteil. Er soll meine Verwunderung und mein Bedauern darüber ausdrücken, dass der Erfolg nicht noch viel größer war, obwohl die Zeichen dafür gut standen.
Was glaubst Du, warum der große internationale Erfolg für DARA ausgeblieben ist? Hast Du mit einem größeren Erfolg gerechnet oder warst Du bereits davon überrascht, was Dara mit „Bangaranga“ erzielt hat? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
- (7) Bevor wir heimgehen … Sechs Nächte im Euroclub
- (8) Zero points – Wie nah dran Sarah Engels, Essyla und UK an Televotingpunkten waren
- (9) Machen die neuen Jury-Regeln das ESC-Endergebnis unvorhersehbar?
- (10) Zu viel Drama, zu wenig Bangaranga? Warum die Favoriten 2026 scheiterten
- (11) So haben sich Juryvoting und Televoting beim ESC 2026 unterschieden
- (12) Eigentlich nur ESC – Ein Reisebericht zu meinem ersten ESC vor Ort
- (13) Deutschlands erstes ESC-Jahr unter Federführung des SWR – Die ultimative Bilanz
- (14) Absturz beim ESC 2026: Was ist mit Schweden passiert? Und wie geht es weiter?
- (15) Nicht im Finale, aber längst in unseren Herzen
- (16) Wie eine Inszenierung einen Song verändern kann – Die Magie hinter dem Staging von „Bangaranga“
- (17) Sarah Engels im Wonderland: In die ESC-Bubble gekommen, um zu bleiben?
- (18) Producers Curse? Diese Sache mit den Startplätzen beim ESC
- (19) All aboard – Die Eurofan Cruises auf der Donau
- (20) Die Bedeutung von Fanblogs für den ESC – die Diskussion, die niemand hören und sehen wollte
- (21) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Wettbewerbssongs aus diesem Jahr
- (22) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Vorentscheidssongs aus diesem Jahr
- (23) Der ESC 2026 in Memes: Momente vom Teppich und Co.
- (24) Werden Public Viewings in der ESC-Gastgeberstadt immer wichtiger?
- (25) Songs in Landessprache gewinnen den Eurovision Song Contest nicht mehr
- (26) Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2026
- (27) So sähe das Ergebnis des ESC 2026 bei einer Wertung nach Platzierungen aus
- (28) Highlights der ESC-kompakt-LIVE-Youtube-Saison 2026
- (29) Musical Acts beim ESC – Wann stirbt der Trend denn wieder?
- (30) Das war die deutsche Jury beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien
- (31) Die Moderation von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski beim ESC 2026
- (32) 2015 vs. 2026 – Der Eurovision Song Contest als Volunteer und als Blogger
- (33) Kino statt Fernsehen? Wie der ESC 2026 mit neuen Kameras inszeniert wurde
- (34) Was ist das Wort der ESC-Saison 2026?
- (35) Comebacks, Favoriten und Überraschungen: Was die Zuschauerzahlen des ESC 2026 verraten
- (36) Nach dem ESC-2026-Ergebnis: Ist eine weitere Anpassung der Voting-Regeln notwendig?
- (37) Michelle und Sarah Engels: Meine ESC-Berlin-Weekender mit Benny und „Tanzschein“
- (38) Ein ESC ohne Spanien – doch nur vorübergehend?
- (39) Was ESC-Fans wirklich in Stimmung bringt? Der ESC. That’s it.
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
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Schade, daß Bamgaranga kein Sommerhit wurde, ich hätte es DARA gegönnt. Auf der anderen Seite finde ich nicht, daß sie kein großes Memme-Potenzial hat!
Eines ist aber sicher: Viva Vienna ist mit 40 Artikeln die bisher längste Nachlese zum ESC seit Bestehen von ESC kompakt und dieser Artikel könnte der würdige Abschluß der Serie sein.
Der Satz muß heißen „Auf der anderen Seite finde ich nicht, daß sie ein großes Memne-Potenzial hat!
Ist halt trotzdem noch falsch geschrieben.
Auf der einen Seite schade, dass… Auf der anderen finde ich nicht,…
Schuld sind diese inkompetenten Radiosender! Allen voran ö3 die immer dieselbe playlist spielen.
Bangaranga ist ein super song.
Habs im Urlaub in Kroatien kein einziges x gehört. Komischerweise cosmo öfters.
Glaube auch, dass die Musikredaktionen eine nicht unerhebliche Macht besitzen, was bekannt gemacht wird, und was nicht. Ich denke, da spielt in nicht unerheblichem Maße deren persönlicher Geschmack eine Rolle. Allerdings ist man ja nicht mehr zwangsläufig auf die Gunst der Radiomacher angewiesen (eben durch diverse Internetplattformen). Wenn ein gewisser Song dort sehr beliebt ist, können die Radiostation ihn auf Dauer auch nicht ignorieren…
„Wenn ein gewisser Song dort sehr beliebt ist, können die Radiostation ihn auf Dauer auch nicht ignorieren…“
Können sie sehr wohl wenn er nicht ins Format passt bzw bei den Musiktests durchfällt.
„wenn er nicht ins Format passt….“ Finde, da sind die meisten gängigen Radiosender zu eingefahren bzw. zu wenig mutig. Als wenn ein Song, der sich ein bisschen abseits des „Mainstreams“ bewegt, das ganze Format zerstören würde…. Leider bieten die gängigen Radiosender diesbezüglich sehr wenig Überraschungen.
OT.: Vom 20.-25. September steigt wieder die SWR1-RP-Hörerhitparade. Sie beginnt diesmal sogar schon sonntags, denke mal, dass diesmal mehr als 1000 Titel präsentiert werden. Das ist mal richtige Abwechslung. Freue mich schon drauf.😊
Ganz einfach: Die Radiosender fragen ihre Hörerinnen und Hörer immer mal wieder ab wie zufrieden sie mit dem Musikangebot sind und stellen auch neue Songs zur Auswahl. Wenn da aber viele Leute sagen dass sie das nicht hören wollen kommt er nicht ins Programm. Eigentlich logisch, findest du nicht??
Du darfst auch nicht vergessen dass private Radiosender im Prinzip auch Unternehmen sind die durch die Werbeeinnahmen Geld verdienen. Wenn dann Musik läuft die bei der Hälfte der Hörer Abschaltimpulse auslöst entscheiden überlegen es sich sich Produkthersteller doppelt ob sie da Werbung schalten wollen oder nicht.
Manche der Privaten können sich ruhig selbst abschalten 😉
Man verdummt da nur …
Seit Star FM seine Musikredaktion „auffrischte“, hat sich das Angebot meinem persönlichen Geschmack noch stärker angenähert. Letztes Jahr wären einige meiner Lieblingsbands noch nicht auf dem Sender gelaufen. Jetzt werden deren Songs (natürlich eher die „radiotauglichen“) regelmäßig gespielt. So viel zum Einfluss der Musikredaktion… aber auch der Hörerschaft.
Von diesem Jahrgang hab ich tatsächlich kein einziges Lied außerhalb des ESC Kosmos noch einmal gehört. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch kein großer Fan des Jahrgangs war. Lediglich Soren Torpegaard mochte ich wirklich rückblickend.
Alles richtig beschrieben. Ich bin mit meinem ESC-Latein nun auch am Ende. „Bangaranga“ war der perfekte Song mit allem drum und dran, um der Veranstaltung endlich mal wieder einen verdienten langlebigen Hit zu verschaffen. Dass selbst DIESER Song keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat, lässt mich auch ernüchtert zurück. Ich habe seinerzeit bei Duncan und „Arcade“ schon damit gerechnet, dass der Song europaweit die Nr. 1 knackt. Was so am Ende auch nicht passiert ist. Am Ende liegt es aber nicht am Hörer oder Käufer. ESC Titel werden…bewusst???…von Radiosendern und Redakteuren ignoriert und als peinlich abgewunken. So hat der normale Radiohörer kaum bis gar keine Chance, ein Bangaranga morgens im Auto auf der Fahrt zur Arbeit wahr zu nehmen, gute Laune zu bekommen und zu denken „Wow, was für ein cooler Song“…die Tragik nimmt ihren Lauf. Die Schuld liegt einfach in der nicht vorhandenen und nicht gewollten Werbung…
Auf Anfrage bei Ö3 meinten sie er passt nicht ins Tagesprogramm!
Sie spielen ihn nur ab ca. 2200 Uhr und im Nachtprogramm.
Bei mir wirkt der Track ohne den Auftritt aus dem ESC Finale nicht.
Nachdem ich den nationalen Vorentscheid gesehen habe, hab ich mich schwer gewundert, dass Bangaranga ausgewählt wurde. Mich hat der Song damals genervt.
Das offizielle Musikvideo ist auch nicht viel besser.
Am besten gefällt mir die improvisierte Sieger Reprise aus dem Kaffeehausgreenroom.
Ohne die wilden Tänzer ist der Song nicht vollständig.
Das alles kann im Radio oder im Streaming nicht transportiert werden.
Im Gegensatz zum offiziellen Sommerhit Deutschlands Dai Dai.
Der Song funktioniert auch ohne visuelle Eindrücke. Und Shakiras Auftritt bei der World Cup Halftime Show ist einfach großartig gewesen.
Also bei mir funktioniert Dai Dai in keinster Weise. Ist für mich einfach nur der Name Shakira,der den Song ausmacht. Für mich hat der Song noch nicht mal Wiedererkennungswert.
Es ist nicht gerade ihr bester Song, aber ich kann ihn mir zumindest gut anhören. Aber ohne Fußball WM wäre es vermutlich kein Hit geworden.
Da sind wir am Kern: Es geht nicht um coole Musik und tolle Texte am Pop- und Buchmarkt, sondern um bekannte Namen. „Dai dai“ wäre ohne Shakira nichts und leider ist „Bangaranga“ auch nichts ohne Lady Gaga, Dua Lipa etc. Leute connecten mit Persönlichkeiten und folgen ihnen auf ihren Wellenritten durch Platinalben und Bestseller. Der ESC würde auch wieder größere Sommerhits abliefern, wenn die dort auftretenden Künstler:innen international bekannter wären UND dabei auch der Song passt – daran sind ja Bonnie Tyler, Engelbert & Co. gescheitert….
Hätte, hätte… ja, eigentlich sollte man davon ausgehen, dass jeder Siegersong auch europaweit ein Hit wird. Dem ist aber schon seit Jahren nicht mehr so, zumindest nicht in Deutschland.
Ja, Dara hat Starappeal und einen tollen Auftritt hingelegt. Bangaranga ist zwar ein guter Song, aber für das Radio ungeeignet, er wirkt eigentlich nur mit Inszenierung. Ohne diese wird der Song nach einer Minute nervig aufgrund der vielen Wiederholungen.
Ähnlich ist es mit den beiden Siegersongs der letzten beiden Jahre, nur die Inszenierungen waren wirklich beeindruckend, allerdings waren beide erst recht keine Radiosongs, obwohl sie gut gesungen wurden.
Da waren dann andere Interpreten erfolgreicher in den Charts und wurden öfter gespielt. Seitdem mehr Wert auf die Show gelegt wird, desto größer ist die Gefahr, mit dem Lied auch wirklich berühmt zu werden. Wenn ich mich recht erinnere, war das aber auch schon bei ABBA damals. Ein Hit, dann lange nichts und erst später wieder große Erfolge mit neuen Liedern.
Nein, die Songs heute werden in der Regel für den einen Abend produziert. Das kann der Startschuss für eine erfolgreiche Karriere sein, aber die richtige Arbeit beginnt für den Künstler erst danach.
Ich gehe jetzt mal von meinen Radiosender PSR aus.
Da werden aller 2 Wochen manchmal auch 3 Wochen (je nachdem ob der Montag ein Feiertag ist oder nicht) 1 bis 2 neue Songs ins Programm aufgenommen, mit etwas Glück auch 3 oder 4, was aber eher selten ist. Wenn aber zu diesem Zeitpunkt Taylor Swift, Alex Warren oder Lady Gaga und Co (also Big Names) gerade was neues bringen werden, die natürlich sofort aufgenommen, da haben es Newcomer heute sehr schwer und werden erst evt. wenn sie in den Charts funktionieren Monate später aufgenommen.
Letzte Woche ist z.B. nur ein neuer Song aufgenommen wurden und zwar Rea Garvey mit Rivers.
Immerhin gibt es Samstag von 12 bis 14 Uhr eine Sendung, wo mehr oder weniger neue Songs vorgestellt werden.
Z.B. wird bei PSR erst jetzt Kato mit Turn The Lights Off gespielt, der war Anfang des Jahres ein Charthit.
Tinashe & Disco Lines mit No Broke Boys wird auch erst jetzt gespielt, obwohl er seit über einem Jahr in den Charts ist.
Also wird im Radio vermutlich eher nach Namen als nach Lied gespielt.
Immerhin war Bangaranga bei PSR für kurze Zeit ein Fußball-Sachsen-Song um die deutsche Mannschaft anzufeuern. Wenn da mal die Deutschen etwas besser gespielt hätten, wäre vielleicht etwas mehr draus geworden.
http://www.youtube.com/watch?v=0HT6Cqf_koo
Bei mir ist übrigens Bangaranga ein Sommerhit geworden und sie könnte sogar zum meistgestreamten ESC Sieger Song werden, sie ist zwar nocjh hinter Nemo und 2fach Loreen, ist aber nicht mehr so weit weg.
Ansonsten hat sich noch Choke Me zum Hit geworden, die anderen Songs sind bei mir fast nur noch Gelegenheitssongs die ich ab und zu mal höre.
P.S, Freitag abend läuft übrigens Bangaranga bei Deluxe Music (das neue MTV) bei Dance Deluxe (läuft von 23.00 bis 1.00).
deluxemusic.de/show/dance-deluxe/
OT
🇳🇱 Die Niederlande werden 2027 nicht am ESC teilnehmen.
„AVROTROS wird nicht teilnehmen […] weil die Veranstaltung nicht mehr als neutral angesehen werden kann, da ein teilnehmendes Land noch immer in einen großangelegten militärischen Konflikt verwickelt ist.“
https://www.instagram.com/p/Dcale9aABXf/?igsi=MW9mNzR3YXg0dW13Zg==
Pech gehabt!
Ach schade…
NPO übernehmen sie!
https://esc-kompakt.de/niederlande-esc-comeback-2027-ist-laut-geruechten-sicher-wurde-davina-michelle-bereits-ausgewaehlt/
Die Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Rianne Letschert, hat bestätigt, dass die Niederlande wieder Teil der ESC-Familie sein werden. Laut ihr werde man, selbst falls AVROTROS nun doch noch absagt (!), in Burgas dabei sein.
Sollte der eigentlich zuständige Sender AVROTROS nicht am ESC 2027 teilnehmen wollen, könnte NOP (die öffentlich-rechtliche Dachorganisation in den Niederlanden) einen anderen ihrer Sender für die Zuständigkeit bestimmen.
AVROTROS hat die NPO über seine Entscheidung informiert und gibt die Verantwortung für die niederländische Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 an die NPO zurück. Dies öffnet die Tür für einen anderen niederländischen Sender: BNNVARA, EO, HUMAN, KRO-NCRV, Omroep MAX, PowNed, VPRO oder WNL.
https://www.avrotros.nl/article/avrotros-neemt-niet-deel-aan-eurovisie-songfestival-2027~1590/
Bei mir persönlich läuft „Bangaranga“ relativ oft in Spotify. Feier es komplett ab. Radio höre ich einfach fast nie. Ebenfalls gerne höre ich noch Rumänien, Finnland, Dänemark, Australien, Kroatien und Albanien.
Hätte… das gilt für so vieles im Leben.
Ich höre ja bekanntlich keine 08/15-Chart-Sender. Aber:
Die beiden Sender, die ich täglich höre, ignorieren den ESC absolut nicht!
StarFM:
Rocksender! Aber innerhalb des Genres breitgefächert.
„Zitti E Buoni“ läuft nahezu täglich. Maneskin allgemein sowieso.
„Jezebel“ von The Rasmus wird auch regelmäßig gespielt.
LOTL, FFTS, Feuerschwanz, Blind Channel und Lonely Spring laufen zwar nicht oft, werden aber regelmäßig erwähnt.
max neo:
Der Radiosender der Mediaschool Bayern. Hier scheint es einige ESC-Fans zu geben. Auf dem Sender laufen eigentlich ständig ESC-Songs, SCC-Songs und Künstler*innen diverser Vorentscheide. Genre-übergreifend durch die Bank. Und jedesmal freue ich mich darüber.
TS-Stream:
Und dann gibt es noch die Playlist meines Kollegen.
Hier läuft eigentlich immer „Bangaranga“, wenn er oder ich Schicht haben. 😉 Wir halten die ESC-Flagge permanent hoch. 🙂
Neben Dara spielen wir noch Akylas, Jonas Lovv, LMNC, Maneskin, Baby Lasagna, Duncan Laurence, JJ, Ragazzki, Tommy Cash, Joker Out, Sudden Lights, Teya & Salena, Nemo, Sal Da Vinci… und noch ein paar weitere. 🙂
Auch wenn vermeintlich viele junge Leute den ESC schauen.
Ihren Musikgeschmack findet man dort selten.
Da hat es ein einzelner guter Song wie „Bangaranga“ schwer,
in der großen Öffentlichkeit zu wirken.
Mitgehangen=Mitgefangen.
Und viele Beiträge aus den Vorentscheidungen sind doch nicht wirklich
was für die Charts.
Man schaue sich nur den SSC an. Mindestens achtzig Prozent der Beiträge
hat doch im echten Leben keine Chance.
Die niederlande werden 2027 nicht teilnehmen:
https://www.facebook.com/share/p/194kCFQA5w/
Könnte aber auch nur heissen das avrotros nicht teilnimmt?
AVROTROS hat die Teilnahme am ESC abgesagt. Nun liegt es an der NPO, einen Sender zu finden, der außer Omroep Max die Zuständigkeit für den ESC übernimmt
Zersplitterung der Mediennutzung. In meinem Umfeld gilt für Gen Z+A: Spotify oder sonstige Musikstreamingdienste, kein Radio, nur TikTok, Insta, YouTube
Ja. Erlebe ich genauso.
Bei mir 80 Prozent Spotify und jeweils 10 Prozent Youtube und Radio
Dabei bist du nicht mal Gen Z oder A. 😉😛
Ich wüsste nicht einmal, welches Gen ich bin. 🫣
Du bist Gen Y – sprich Millenial. 😛
Uuund – wie ich: Xennial! 😉 (Ich am unteren Ende, du am oberen)
Ah. Gut zu wissen. Danke. 😀
Gern geschehen. 😀
Xennials gelten als Personen, die weder richtig zur Gen X noch richtig zu den Millenials passen. Eine Art Zwischengeneration. Wir sind halt lost… 😛
Ich bin gerne Lost. 😀
Dito! 😀
Zum Glück haben wir ja den Lord of the Lost 😉
😎 😎 😎
Jetzt zweifle ich was besser passt. Lost In Music von Sister Sledge (Nile Rodgers) oder Désenchantée von Mylène Farmer ?
Bester Song und Bester Liveauftritt ever!🥰
Für dich zwei Kanäle auf YT:
MF Confidential und Goran Dragicevic.
Der erste hat die Bildqualität von vielen Videos und Auftritte remastered, der zweite hat einige Konzerte englischen Untertitel mitgegeben.
Ich bin „lost in a wave“… 😛
Die Dynamik der Charts hat sich dank Streaming stark verändert:
– sehr lange Verweilzeiten einzelner Lieder
– sehr alte Lieder hoch in den Charts
– sehr viel Rap- bzw. HipHop-Lieder in den Charts
– arg viele KI- generierte Lieder
– sehr viele kurze Lieder
– neues Album von Künstler X und gleich mehrere Neueinsteiger in der Woche drauf
-immer wenn jemand stirbt
usw. usf.
Alles in allem war es noch nie einfacher, in die Charts zu kommen, wenn man verstanden hat, wie man diese zum eigenen Vorteil beeinflussen kann. Hüstel, manipulationsanfällig, hüstel.
Abgesehen davon, welche Generation auch immer gerade Musik konsumiert, eines haben sie alle gemeinsam: Eine verdammt kurze Aufmerksamkeitsspanne.
Daher paßt „Bangaranga“ perfekt ins Schema, schnell oben und schnell wieder weg.
Was glaubst Du, warum der große internationale Erfolg für DARA ausgeblieben ist?
Weil der Song auch im Vorfeld des ESC (also als man noch nichts vom Staging wusste) nicht gezündet hat. Das zeigt, dass der Song für sich allein und vor allem beim Fokus auf das Hören nichts Besonderes ist und also auch kein Sommer- oder sonstiger Hit werden kann.
Die Frage ist vielmehr: welche kollektive Umnachtung hat dazu geführt, dass das gewinnt?
Ich hatte mir beim Lesen dieses Threads gerade überlegt, wie ich meinen Text zum Thema formulieren soll, bis ich auf Deinen Kommentar gestoßen bin: Du hast hier schon perfekt formuliert, was ich sagen wollte, vielen Dank dafür 🙂
Wer hätte denn stattdessen gewinnen sollen ? Bei Israel gehe ich sogar mit, aber das durfte bekanntlich nicht sein. Eventuell noch Dänemark (fand ich persönlich sehr stark). Viel mehr gab das diesjährige Angebot eben nicht her.
Da liegen mir die Siegertitel von 2024 und 2025 deutlich schwerer im Magen – weil es in beiden Jahren deutlich bessere Alternativen gegeben hätte. Ich frage mich auch, wer sich so etwas freiwillig immer noch anhört….
Warum die Siegersongs nicht mehr zu europaweiten Hits geschweige denn zu Evergreens werden?
Einer der Gründe könnte z.B. sein, dass die Songinszenierungen zunehmend wichtig geworden, wenn nicht sogar inzwischen am wichtigsten sind. So ist der ESC für viele wohl ein abgefahrenes „Event für eine Nacht“ mit Fanpartys und allem was dazugehört und bringt aber demzufolge immer öfter halt auch nur „Sieger für eine Nacht“ hervor – mit Songs, die dramaturgisch, choreografisch und optisch zwar z.T. sagenhaft umgesetzt sind, die aber ohne die Show eben nur halb so gut funktionieren. Eine Lösung hab ich auch nicht; ich will auch nicht zurück zu den statischen Auftritten früherer Jahrzehnte, aber 25 Final-Inszenierungen, die alle aussehen wie abgefilmte 3-Minuten-Videoclips, finde ich auch öde 🙂
So ist es wohl….
Finde es ja auch schade, dass „Bangaranga“ kein Hit geworden ist, allerdings scheint beim Sieg im nicht unerheblichem Maße die Inszenierung eine Rolle gespielt zu haben. Mir ist der Song vor dem ESC auch nicht richtig aufgefallen, hatte an einen Sieg nun wirklich nicht gedacht.
Es ist schon merkwürdig: „Snap“, beim ESC nur Platz 20, gelang im Nachhinein noch ein Hit. Ich gönne es Rosa-Linn, fand sie auch sehr sympathisch, aber der Song war doch weit weniger catchy, und es hat bei mir schon gedauert, bis der Song zur mir „durchdrang“. DARA hat einen wesentlich schmissigeren Song, und gewann deutlich den ESC, aber trotzdem scheint es nur eine Momentaufnahme gewesen zu sein, vielleicht, und das ist natürlich nur eine Vermutung meinerseits, wegen der besagten Inszenierung, die man ja rein akustisch nicht hat.🤔
Ganz einfach, „Snap“ kann man gut nebenbei hören und ist deutlich melodischer und weniger repetitiv als „Bangaranga“.
Duncan Laurence hat auch erst wenige Jahre nach seinem ESC-Sieg einen viralen TikTok-Hit mit „Arcade“ landen können, der ihm sogar eine Platin-Auszeichnung in den USA einbrachte. Passiert im ESC-Kosmos jetzt auch nicht so oft. Selbiges mit Rosa Linn 2022. Manchmal passiert sowas schleichend. Ich mache mir immer noch Hoffnungen für „Alice“.
Dann ist natürlich noch Maneskin 2021 und Loreen 2023 zu nennen. Dann folgten eben zwei Jury-Gewinner, bei denen klar war, dass es jenseits des ESC kein langes Nachleben haben würde.
Bei den Jahreszahlen merkt man es aber: Es gibt eine öffentliche Wahrnehmung des ESC vor Joost Kleins Disqualifizierung 2024 und danach. Ohne es jetzt genau mit Zahlen belegen zu können, aber da ist in Sachen Leidenschaft, Interesse und Credibility einfach so viel kaputtgegangen bei der Generation Z+A. Ich denke, für viele ist es das letzte, was man noch vom ESC mitbekommen hat. Danach nur noch Ignoranz und indifferentes Abwinken. Vom anderen großen Thema ganz zu schweigen.
Die Streaming-Zahlen über die gesamte Saison hinweg haben ja eine klare Sprache gesprochen. Es ist etwas passiert, und es wird ganz lange dauern, bis es wieder repariert wurde. Da hilft nur zeitgenössische Musik und positive PR.
Ich glaube, da übertreibst du etwas – vor 2024 hat der ESC ja auch nicht Smash-Hits am laufenden Band abgeworfen.
„Bangaranga“ war immerhin als erster Siegersong seit „Euphoria“ in Deutschland wieder Platz 1 der Charts, wenn auch nur eine Woche.
Da muss man eben die Fan-Brille mal abnehmen und sich eingestehen, dass das in unserer heutigen fragmentierten Medienwelt wohl das Maximum ist, was der ESC noch zu leisten vermag.
aha ja gut alles klar
Wie andere schon gesagt haben:
„Bangaranga“ ist ein Song, der, genau wie „The Code“ und „Wasted Love“, in erster Linie für die Bühne und eine entsprechende Inszenierung geschrieben wurde und zum Nebenbeihören wenig taugt.
Wenngleich ich mir „Bangaranga“ im Gegensatz zu den beiden anderen Genannten problemlos und freiwillig anhören kann….
Richtig.
Ich kann mir sowohl The Code als auch Bangaranga anhören. Bei Wasted Love suche ich das Weite. 🫣
Ich sag’s mal so:
„Wasted Love“ wird auf der Kollegen-Playlist übersprungen. „The Code“ lass ich manchmal laufen, manchmal klick ich es weg. Bei „Bangaranga“ dreh ich lauter und geh nicht selten auf Repeat. 😉
OK, in Audio ginge „The Code“ ja noch. Ich mag nur die Performance mit diesem albernen Outfit nicht (der Charakter dieser „They“-Person gab mir dann den Rest)
Dabei hätte es 2025 eine Reihe von siegwürdigen Beiträgen gegeben (allen voran Griechenland) und dann gewinnt das !
„Fritze Merz erzählt gern Tünkram.“
BANGARANGA war mein persönlicher Sommerhit 2026. Das reicht mir voll und ganz.
Warum denn auch nicht ?
Der Song funktioniert halt nur in Kombo mit der Performance, als reine Audio finden ihn doch viele eher nervig. Hat man ja auch hier in der Vorsaison gesehen dass die Reaktion hier ziemlich verhalten war. Danach haben viele ihn dann aus Interesse dass das der Siegertitel ist gestreamt, da aber besonders die Generation Z doch sehr sprunghaft bezüglich ihrer Vorlieben ist ist daraus kein nachhaltiges Interesse gewachsen und „Bangaranga“ war schon am nächsten Tag wieder uncool.
Da sich viele über die Radiosender aufregen: Erstmal muss man sagen dass Chartplatzierungen alleine noch nie ein Garant dafür waren dass ein Song wirklich im Radio läuft. Oder hat jemand schon Capital Bra und Konsorten gehört bzw. vor einigen Jahren diesen üblen Ballermann-Schlager „Layla“?? Die Playlist eines Radiosenders ist im Prinzip immer ein Kompromiss um (jetzt bei den Popradios zu bleiben) sowohl die jüngeren als auch die älteren Hörer abzuholen bzw. nicht zu vergraulen. Das was ein Hörer mit 25 cool findet kann einer der 55 Jahre alt ist ziemlich nerven. Löst ein Song bei zu vielen Usern in den Musiktests einen Abschaltimpuls aus landet er nicht im Programm. 🤷
Und da kommt eben auch der demographische Wandel bzw. die veränderten Mediennutzung der jüngeren Generation hinzu, bei vielen dieser Sender ist ein Großteil der Hörer schon über 50 Jahre alt, oftmals machen sie da sogar die Mehrheit aus. Hier einige Beispiele, konzentriere mich erstmal auf die Privatsender, Rundungsfehler können auftreten:
BB Radio (Brandenburg):
14-29 Jahre – 8,6 %
30-49 Jahre – 38,2 %
+50 Jahre – 53,1 %
104.6 RTL (Berlin)
14-29 Jahre – 8,6 %
30-49 Jahre – 34,8 %
+50 Jahre – 56,5 %
Ostseewelle (Mecklenburg-Vorpommern)
14-29 Jahre – 14,1 %
30-49 Jahre – 37,1 %
+50 Jahre – 48,8 %
Radio SAW (Sachsen-Anhalt)
14-29 Jahre – 10,9 %
30-49 Jahre – 27,0 %
+50 Jahre – 61,9 %
Radio PSR (Sachsen)
14-29 Jahre – 12,7 %
30-49 Jahre – 30,7 %
+50 Jahre – 56,7 %
Antenne Thüringen
14-29 Jahre – 12,1 %
30-49 Jahre – 23,6 %
+50 Jahre – 64,3 %
Antenne Bayern
14-29 Jahre – 14,0 %
30-49 Jahre – 31,6 %
+50 Jahre – 54,2 %
Radio Regenbogen (Baden-Württemberg)
14-29 Jahre – 16,1%
30-49 Jahre – 29,1 %
+50 Jahre – 54,8 %
Hit Radio FFH (Hessen)
14-29 Jahre – 18,6 %
30-49 Jahre – 33,5 %
+50 Jahre – 47,9 %
Radio Salü (Saarland)
14-29 Jahre – 16,4 %
30-49 Jahre – 44,7 %
+50 Jahre – 39,0 %
RPR1 (Rheinland-Pfalz)
14-29 Jahre – 13,5 %
30-49 Jahre – 23,1 %
+50 Jahre – 63,5 %
Radio FFN (Niedersachsen)
14-29 Jahre – 22,4 %
30-49 Jahre – 35,1 %
+50 Jahre – 42,4 %
Radio Hamburg
14-29 Jahre – 15,0 %
30-49 Jahre – 36,0 %
+50 Jahre – 49,0 %
RSH (Schleswig-Holstein)
14-29 Jahre – 14,1 %
30-49 Jahre – 27,3 %
+50 Jahre – 60,6 %
Quelle: https://www.reichweiten.de/
Da sieht man dass die Sender gut überlegen müssen was sie in ihre Playlist aufnehmen und was nicht und dass sie mit sehr polarisierenden Songs riskieren einen großen Teil ihrer Hörer zu vergraulen.
Falls ich später Lust & Laune habe gucke ich mal wie die Popwellen der ARD da altersmäßig aufgestellt sind, aber ich meine dass es da ähnlich ist.
Also mich vergrault man mit Alex Warren‘s Ordinary in Dauerschleife… oder Bebe Rexhas Insomnia-Cover, das auch alle zwei Stunden gespielt wird. Mehr als fünf Songs hat die Playlist von NDR 2 gefühlt auch nicht.
Insgesamt scheinen die Songs aber weiterhin gut anzukommen.
Danke für die Aufstellung.🙂
Es ist interessant, bei den meisten Radiosendern dominiert die Generation 50plus, Vor allem von der Generation u30 wird Radio immer weniger konsumiert. Hätte ich jetzt gerade bei RPR und Radio Regenbogen eher nicht erwartet….
Ich sage es ja, demographischer Wandel gepaart mit sich wandelnder Mediennutzung.
Nun das gleiche nochmal mit den Popwellen der ARD:
Bayern 3
14-29 Jahre – 19,0 %
30-49 Jahre – 40,7 %
+50 Jahre – 40,3 %
SWR 3
14-29 Jahre – 15,4 %
30-49 Jahre – 30,5 %
+50 Jahre – 54,1 %
hr3
14-29 Jahre – 12,3 %
30-49 Jahre – 22,6%
+50 Jahre – 65,2 %
SR 1
14-29 Jahre – 11,0 %
30-49 Jahre – 28,6 %
+50 Jahre – 60,4 %
WDR 2
14-29 Jahre – 9,3 %
30-49 Jahre – 26,3 %
+50 Jahre – 64,3 %
Bremen Vier
14-29 Jahre – 19,0 %
30-49 Jahre – 36,2 %
+50 Jahre – 44,8 %
NDR 2
14-29 Jahre – 9,8 %
30-49 Jahre – 19,2 %
+50 Jahre – 71,0 %
MDR Jump
14-29 Jahre – 25,5 %
30-49 Jahre – 40,0 %
+50 Jahre – 34,5 %
rbb 88.8
14-29 Jahre – 6,8 %
30-49 Jahre – 20,0 %
+50 Jahre – 73,1 %
Anmerkung: Beim rbb war es etwas komplizierter da die keine so klassische Mainstream-Popwelle (Fritz ist ein Jugendsender) haben. Im ESC-Kontext wurde zwar Antenne Brandenburg immer zu den Popwellen gezählt, die strahlen Abends und Nachts aber das Gemeinschaftsprogramm der Landes-/Oldiewellen aus und sind auch von der Playlist älter. Auf der anderen Seite strahlt rbb 88.8 (Landesprogramm für Berlin) die Popnacht sowie die gemeinsame Abendsendung vom SWR 3 aus und hat sich neulich erst vom Musikprogramm (vorher sehr 80/90er-lastig) verjüngt und duzt die Hörerinnen und Hörer mittlerweile. Daher passt der Sender deutlich besser in die Reihe als Antenne Brandenburg.
Danke für die interessanten Informationen, auch weiter oben zu den Privatsendern!
Interessant, denn rbb 88.8 war vor gut 20 Jahren noch ein Rentner:innensender der allerübelsten Sorte. „Tschirpe, tschirpe, tschiep, tschiep“, Zwei Apfelsinen im Haar, Carnaby Street und Petula Clark in gefühlter Endlosschleife haben in mir eine bis heute währende Aversion gegen diesen trötigen Sound gelegt, dass ich mich selbst mit den ESCs aus den 70ern nur ungern beschäftige.
An Bayern 1 merke ich auch, dass ich alt bin.
Früher (in meinen jungen Jahren) war das der Altherrensender mit Volksmusik und Schlager, den mein Vater gehört hat.
Seit einigen Jahren läuft auf dem Sender „meine“ Jugendmusik. Als neulich Disturbed gespielt wurden, war mir klar… ich bin jetzt die neue alte Generation. 😛
Die Sender müssen ihre Playlist auch immer mal wieder anpassen. Bayern 1 richtet sich konkret an die Altersklasse 45+ und die Personen die im Jahr 2026 darunter fallen sind halt nicht mehr die gleichen wie noch vor 20 Jahren, also sind nicht mehr mit Schlager und Volksmusik aufgewachsen sondern mit Pop/Rock der 70er,80er oder auch 90er.
Jap. Exakt so ist das.
Bayern 3 (was ich oft höre) hat dagegen vor einigen Jahren alle 80er zu Bayern 1 abgeschoben und spielt (wohl weil der BR keine Jugendwelle auf UKW besitzt) ein vergleichsweise junge Playlist aus hauptsächlich aktueller Musik und einigen 2000ern sowie vereinzelten 90ern. Sieht man ja auch an der Statistik die ich oben gepostet habe dass von den Popwellen lediglich MDR Jump „jünger“ ist als Bayern 3 was die Altersstruktur angeht.
Bayern 3 sehe ich als Alternative zu Antenne Bayern. Spielen größtenteils die gleiche Musik. Manchmal laufen da sogar gleichzeitig dieselben Songs. Sind für mich aber nur Notsender, falls ich keine anderen empfange. Da ist mir Bayern 1 fast noch lieber.
Die Top 5 auf meinem Auto-Display:
Star FM
max neo
Radio Gong
Bayern 1
ego FM
Ach so: Und Radio Z, der ab 14 Uhr immer dazwischenfunkt. 😛
Na ja, auf Antenne Bayern laufen schon noch einige 90er und vor allem 80er mehr. Früher in meiner Kindheit und auch Jugend war das unser Heimsender, also lief beim Frühstück oder während der Autofahrt immer. In den 2010ern sind meine Eltern dann zu Bayern 3 gewechselt.
Bei Antenne Bayern nervt mich tierisch dass sehr viele Songs da grauenhaft zerstückelt und gekürzt werden, besonders übel erwischt es da “ The Emptiness Machine“ von Linkin Park. Generell ist mir das Programm irgendwie zu „heimatbesoffen“ und dass der olle Leikermoser immer noch den Morgen moderiert (ist schon seit Sendestart 1988 dabei) macht es nicht besser. Zumindest laufen da keine unlustigen Comedies mehr wie“ Der kleine Nils“ in Programm, dadurch habe ich meinen zweiten Vornamen zu hassen gelernt. Lediglich wenn Maxi Auer den Abend moderiert höre ich manchmal noch rein weil der eine angenehme Stimme hat und deutlich natürlicher rüberkommt.
Ja, Antenne hat mich irgendwann auch tierisch genervt. Hatte den Sender manchmal laufen, wenn ich zwischen Augsburg und München unterwegs war. Nun seit Jahren nicht mehr.
Dürfen wir dich jetzt Nils nennen? 😉 😀
Nein!! Abgesehen davon dass es hier schon einen User gibt mag ich den Namen immer noch nicht, und meinen ersten Vornamen gibt es hier auch schon mit Punkt hinten dran. 😅
Ich kenne Bayern 1 auch noch von früher…
Der Song war im Vorfeld kaum auf meiner Liste. Live in der Halle wiederum genial, aber auch nur dort. Leider
Gottseidank, das ist ein derartig nerviger Song, bei dem ich immer sofort das Radio leiser drehen muss
Vielleicht haben die Leute nach dem ESC-Sieg gemerkt, was ein Mist Bangaranga dann doch ist. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was die Leute nur an dem Song hatten.
Vielleicht lag’s aber auch einfach am Empfang. Bei so vielen Funklöchern ist ja nicht garantiert, dass neben dem Signal auch der internationale Musikgeschmack durchkommt. 😂
Was war am deutschen Beitrag denn so besonders ?
Unter normalen Umständen hätte eh Israel gewinnen müssen – da hat so ziemlich alles gestimmt. Das Gemosere hinterher wäre allerdings noch schlimmer gewesen.
Gibt es eigentlich Jamba noch? Als Klingelton im Jambamonatsabo, dürfte Bangaranga ein Riesenerfolg sein. Vielleicht noch ein Tier dazu kreieren, zum Beispiel ein Wasserschwein(Capibara) oder ein Kakadu. Der aussieht wie Dara. Und schon fließt der Rubel.
Menschenverachtende Äußerungen sind ja aus dieser Ecke nix Neues….
Heul leise
Dara kommt aus Osteuropa. Diese Künstler haben es m.E. im Pop-Geschäft schwerer. Und dann noch das ESC Image. Viele nehme Künstler dann leider doch nicht so ernst.
Mein ESC-Sieger der Herzen Sal Da Vinci hat es in Italien immerhin zum Nummer 1- und Sommer-Hit geschafft und läuft auch jetzt noch in Dauerschleife. 😀
Das reicht mir. 😀
mit der 🪓 wäre das nicht passiert. 🐰
Finde ich auch schade,dass Bangaranga bei uns kein Sommerhit geworden ist,aber hier wurden in den Kommentaren ja schon viele Gründe dafür genannt.
Für mich persönlich ist es aber ein Sommerhit des Jahres und da ich ja selbst entscheiden kann,was ich für Musik hören möchte,ist dieser Song bestimmt noch lange auf meiner Playlist 😉..
So sieht’s aus! 🙂
Ich finde, bei DARA sollte man die Maßstäbe schon ein bisschen richtig setzen.
„Bangaranga“ wurde vielleicht nicht der weltweite Sommerhit wie Shakiras „Dai Dai“ – aber daraus zu schließen, dass DARA oder der Song nicht funktioniert hätten, ist angesichts der Zahlen doch ziemlich gewagt.
DARA holte 516 Punkte und Bulgariens ersten ESC-Sieg überhaupt, kam auf über 50 Millionen Spotify-Streams, war in 11 Ländern auf Platz 1 der Spotify-Daily-Charts, schaffte über 3 Millionen Streams an einem einzigen Tag, Platz 21 in den britischen Single-Charts, Platz 3 der Dance-Charts und als erster bulgarischer Act überhaupt Platz 90 der Billboard Global 200.
Warum wurde daraus trotzdem kein globaler Sommerhit wie „Dai Dai“ von Shakira und Burna Boy?
Weil die Ausgangslage schlicht eine andere ist. „Dai Dai“ ist der offizielle Song der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 – und die WM ist nun einmal eine globale Marketingmaschine. Dazu kommt Shakira: ein Weltstar, der bereits mit „Waka Waka“ einen der bekanntesten WM-Songs überhaupt hatte. „Dai Dai“ war damit von Anfang an mit einem weltweiten Megaevent, Fußball und einem internationalen Superstar verbunden.
„Bangaranga“ hatte diese gigantische Fußball-Bühne nicht. Trotzdem hat eine bulgarische Künstlerin mit einem ESC-Song mehr als 50 Millionen Spotify-Streams erreicht, elf Spotify-Nummer-eins-Platzierungen geschafft und sogar die Billboard Global 200 geknackt.
Deshalb würde ich DARA nicht danach beurteilen, ob sie mit einem einzigen Song den gleichen globalen Effekt erzielt wie Shakira + Burna Boy + Fußball-WM.
DARA musste nicht Shakira schlagen. Sie musste erst einmal die Welt auf DARA aufmerksam machen. Und genau das ist ihr ziemlich eindrucksvoll gelungen.
Word!
OTBN
Satoshi, der Moldawien dieses Jahr beim ESC vertrat, geht ab Oktober auf Tour und tritt am 30. Oktober 2026 in Bonn auf:
https://www.instagram.com/p/DcbjwU0oQeD/?igsi=cDFqM2x3dzRzdHhw
Das eigentliche Problem liegt darin, dass ein schwacher Song durch eine mehr als perfekte Performance sowohl Jury als auch Televoter geblendet hat. Im Vorfeld wurde Bangaranga auch hier als nervig beschrieben, und das ist er auch wenn man ihn nur hört. Finnland wurde als Favorit bewusst rausgekickt. Rumänien und Australien waren aus deutlich besser. Die Strafe folgte auf den Fuß, Bangaranga war nur ein Strohfeuer.
also finnland fand ich ja noch nerviger.🐰
die klassische bombastsound ESC-nische.
australien? (die klassische bombastsound ESC-nische.😺)
uff!
die 🪓 hätte geregelt.🎸
Wenn auch immer noch weit erfolgreicher als die Jurysieger aus 2024 und 2025…
Eine höchst unpopuläre Meinung, aber ich stehe vollumfänglich dazu:
Mir persönlich ist es eh piepegal, ob ESC-Siegertitel große kommerzielle Hits werden oder nicht. Es reicht für mich aus, wenn zumindest mein Geschmack getroffen wird und „Bangaranga“ mag ich durchaus – funktioniert allerdings nur zusammen mit der Performance. In diesem Jahrzehnt reicht es hinter Kalush und Maneskin zu Platz drei in meiner Hitliste (der Rest ist abgeschlagen).
Ich liebe schließlich ja auch die Neunziger beim ESC (die von einigen speziellen Fans eher belächelt werden). Davon war kaum etwas in den internationalen Charts, dafür gab es aber reichlich Qualität
Bisschen mehr Promotion oder Auftritte in Deutschland hätte dem Song vielleicht helfen können, erfolgreicher im deutschsprachigen Raum zu werden. Oder hat irgendwer hier Dara nach dem ESC-Sieg mit ihrem Lied im Fernsehen bei Auftritten oder Interviews gesehen?
Die Fernsehgartensaison ist noch nicht vorüber! 🤓
Welcher Song hätte Sommerhit werden sollen? Ich meine damit, welcher Teil von Bangaranga“? Ich empfinde den Song nicht als einen, sondern aus dreien zusammengemixt und das nervt doch ein bisschen. Deshalb kann ich verstehen, dass er nicht so ankommt bei der breiten Streaming-Masse. Bin aber trotzdem froh, dass Bulgarien das Ding geholt hat.
Kann es sogar relativ gut nachvollziehen. Der Beitrag wirkte hauptsächlich durch die perfekt umgesetzte Inszenierung. Ohne diese ging der Song zuvor in den Wettquoten zwar nicht unter, aber war kein Top-Favorit. Leider war letztlich auch die Konkurrenz dieses Jahr dann doch nicht stark, besonders auch Australien etwas angestaubt. Da fällt mir bei dem Thema aber auch nochmal Conchita ein – bei uns zumindest in Deutschland war der Siegersong nicht so gut platziert, während es The Common Linnets bei uns wochenlang in die Top 10 schafften. In meinen Augen war der Song der Holländer auch das deutlich bessere Liedchen, aber Conchita hatte eben den bombastischen Auftritt, den Moment, der nicht selten dann doch etwas von dem etwas schwachen Liedgut ablenken kann.
Warum sollte Bangaranga erfolgreich sein…?
Der Beitrag ist einfach nur schlecht, belanglos, hohl. Und macht die Siege beim ESC völlig unglaubwürdig.
Bangaranga ist kein schlechter Song. Die Produktion ist komplex und mit viel Know-how gemacht. Dass live in Wien nicht alles regelkonform ablief (Playback an Stellen, wo es nicht hätte sein dürfen) – da haben die Verantwortlichen sämtliche Augen zugedrückt. Warum? Gewinnt ja ohnehin nicht! So dachte man. Es ist zwar hier im Forum schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem: Funktioniert nur live und in der aufwändigen Inszenierung. Im Radio habe ich den Song quite by chance bisher zweimal gehört. Mein Gedanke: Ganz nett! 2026 war insgesamt ein sehr schwacher Jahrgang.
so wurde halt “Ich streichle Tauben“ zum absoluten Sommerhit!
Ich frage mich, ob ich auf den Erfolg von „Bangaranga“ neidisch sein darf (auch wenn es tatsächlich noch besser hätte laufen können, da stimme ich zu). Neidisch, weil dieser Titel alles hat, was man von unseren Beiträgen eigentlich nie erwarten kann, weil er zumindest vorübergehend so erfolgreich war und sogar in zwei Boykott-Ländern in den Charts einstieg.
Es muss aber kein Siegertitel sein, auf den ich neidisch war: Das war schon bei „She Got Me“ von Luca Hänni so. Das wurde in der Schweiz gefeiert bis zum Gehtnichtmehr. Es wurde ein Nummer-eins-Hit, räumte Preise ab, wurde bei einem Wintersportwettbewerb beim Zieleinlauf der Schweizer gespielt. Alles, was „Sister“ nicht vergönnt war (und ja, man muss sagen: zurecht). Während Luca Hänni die Lorbeeren nur so nachgeworfen wurden, ließ man Carlotta und Laurita fallen wie zwei heiße Kartoffeln. Ein knappes Jahr später verkündeten sie still und leise ihre Trennung.
Und auch Norwegens Beitrag 2023 war so einer der Sorte „Das hat alles, was wir nie haben werden“. Auch deswegen, weil Norwegen immer schon recht früh mit der Planung fürs nächste Jahr beginnt. Der NDR hingegen lag nach dem ESC, benommen vom erneuten (vor-)letzten Platz noch lange im Bett und hielt einen sehr tiefen Sommerschlaf. Zeit, die dann fehlte, um etwas abzuliefern, was nicht am Tabellenende hängenbleibt.
Ja, ich weiß auch, dass Neid eine Todsünde ist, zugleich ist es aber auch die höchste Form der Anerkennung. Und ja, wir hatten auch einmal einen Beitrag, um den man uns beneidet hat. Nur leider, die Pandemie hat alles verdorben. Und der NDR hat daraus nichts gemacht und fiel wieder in alte Muster zurück.
Beim SWR scheint man aber mittlerweile zu lernen. Mit dem ersten Aufruf, sich fürs Deutsche Finale zu bewerben, wartete man nicht bis zum Herbst, sondern kam der offiziellen Bekanntgabe der Host City diesmal zuvor. Klar, damit allein ist es nicht getan. Aber man scheint einzusehen, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Sonst werden wir noch öfter neidisch auf die Erfolge schauen, die andere Länder einheimsen. So wie dieses Jahr Bulgarien. Und wie gesagt, es hätte sogar noch besser laufen (und der Neid noch größer werden) können.
Aber vielleicht beneidet man uns ja mal irgendwann wieder. Die Hoffnung soll man ja nie aufgeben, auch wenn es zuletzt Andere waren, die uns beim ESC beeindruckten.
PS: Ich wusste bislang gar nicht, dass unser Bundeskanzler den Song „Bangaranga“ so gelobt hat. Und damit ebenfalls anerkannte, dass unser eigener Beitrag nur Schrott war. Und das war auch noch jener Mann, der einst von „Rambo Zambo“ sprach, was Stefan Raab ja auch zum Song machte. Jetzt muss er nur mit dem Regieren besser werden, anstatt sich wieder, trotz großer Krisen, lange zu verstecken. Als hätte er sich das vom NDR abgeschaut…
Ich fand Norwegen 2023 schlimm
Wenn Neid die treibende Kraft wäre, hätte ich das Interesse am ESC endgültig verloren.
Nicht nur du…
Wobei bei 2020 immer noch die Liveperformance eine Unbekannte ist. Angesichts des Auftritts in der Ersatzshow in der Elphi wäre das wohl nicht so cool geworden wie Bangaranga 😉
Ich bin recht oft mit dem ESC-Gewinner nicht zufrieden, so auch in diesem Jahr, aber wieso sollte ich, auch bei mir gefallenden Siegern wie „Tattoo“ oder „Molitva“, „neidisch“ sein? Ich habe meine Favoriten, dazu kann der deutsche Beitrag gehören (wie 2019, daher stimme ich auch dem „zurecht nicht vergönnt“ oben nicht uneingeschränkt zu) oder auch nicht. Ich sehe den ESC als einen Song Contest, bei dem ich denjenigen Liedern aus einer Auswahl von ca. 26 (bzw. ca. 40) die Daumen drücke, die mir gefallen. Ich sehe ihn nicht als einen Wettbewerb, bei dem ein gutes Abschneiden meines eigenen Landes das Wichtigste wäre. Ich finde es daher auch nicht so schlimm, dass man „uns“ gerade nicht beneidet, wobei ich sicher bin, dass es überall in Europa auch Menschen gab, denen „Fire“ gefiel, ebenso wie „Dancing on Ice“, „Tanzschein“ oder „1,2,3“.
Hat der Bundeskanzler „Fire“ explizit kritisiert? Wieso allein aus dem Lob von „Bangaranga“ folgen soll, dass seiner Meinung nach „unser eigener Beitrag nur Schr[…] war“ erschließt sich mir nämlich nicht.
Es lag also tatsächlich am letzten Wort der vorletzten Zeile, warum bei meinem Kommentar zunächst in Orange „Awaiting for approval“ stand.
Also: Da hier einige schreiben, dass „Bangaranga“ nur mit Choreo funktioniert…
Ich gebe zu, dass es bei mir auch erst mit dem ESC-Auftritt „gefunkt“ hat. Aber: Vorhin, als ich die Tankstelle zumachte, drehte ich die Musik auf. Und der erste Song war „Bangaranga“. Ergo: Der Song funktioniert auch OHNE Choreo!
Bei mir auch. Ich brauchte halt nur ein Bild und dank der Inszenierung habe ich es bekommen.
P.S. Bangaranaga ist jetzt neben Choke Me im 100 Streaming Club bei mir. 🥳🥳🥳 Also an Nemo und Loreen Dara is Coming. 😎
P.P.S. Die E.P. unserer Break Down Band
Erstmal ohne Video:
http://www.youtube.com/watch?v=6RE9hAZ7JTE
Hier noch ein weiterer neuer Song.
http://www.youtube.com/watch?v=gXTZRcueyts
Ich hab gleich auf 2:20 vorgespult, um den Breakdown zu hören. Hahaha! 😀
Haha. 😀 Ich bin schon gespannt auf das Video.
Oh, der ist total schön! Ohne weirden Breakdown. Einfach nur ein schöner Screamo-Metalcore-Song. 🙂
Es ist Freitag und da kommt wie immer neue Musik von ehemaligen Teilnehmern am ESC und am nationalen Vorentscheid.
Delta Goodrem vertrat Australien dieses Jahr beim ESC und ihr neuer Song heißt „Warrior“:
https://www.youtube.com/watch?v=zbyXQ14RA-0&list=RDzbyXQ14RA-0&start_radio=1
Ott Lepland vertrat Estland vor 14 Jahren beim ESC und sein neuer Song heißt „Olen valind tee“ (Ich habe den Weg gewählt):
https://www.youtube.com/watch?v=HO9sNCtuVOA&list=RDHO9sNCtuVOA&start_radio=1
Harel Skaat vertrat Israel vor 16 Jahren beim ESC und sein neuer Song heißt „בשעה טובה“:
https://www.youtube.com/watch?v=xdj60rnw8H8&list=RDxdj60rnw8H8&start_radio=1
Yuval Raphael vertrat Israel letztes Jahr beim ESC und zusammen mit MISTERMISS hat sie einen Remix ihres Songs „PAPA“ veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=m4Pz-1vsWXE
Cascada vertrat Deutschland vor 13 Jahren beim ESC und ihr neuer Song heißt „Alive“:
https://www.youtube.com/watch?v=PDNGovEyc_g&list=RDPDNGovEyc_g&start_radio=1
Malou Lovis nahm dieses Jahr am deutschen ESC-Vorentscheid teil und ihr neuer Song heißt „Chameleon“:
https://www.youtube.com/watch?v=YnE0RO5Lflg&list=RDYnE0RO5Lflg&start_radio=1
Calema nahm vor sieben Jahren am Festival da Canção teil und zusammen mit Léo Santana haben sie den Song „Oi Amor?“ veröffentlicht:
Angelina Mango vertrat Italien vor zwei Jahren beim ESC und zusammen mit Ariete hat sie den Song „Che Bella Vita“ veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=yWJ7qyYbxyw&list=RDyWJ7qyYbxyw&start_radio=1
Gigi D’Alessio nahm vor neun Jahren am Sanremo Festival teil und zusammen mit Alfa hat er den Song „Genova e Napoli“ veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=Ow8JYT_Oarc&list=RDOw8JYT_Oarc&start_radio=1
Jonas Lovv vertrat Norwegen dieses Jahr beim ESC und sein neuer Song heißt „Make a boy cry“:
https://www.youtube.com/watch?v=4oBcBli10Q8&list=RD4oBcBli10Q8&start_radio=1
Theodor„Theoz“Haraldsson nahm zweimal am Melodifestivalen teil und sein neuer Song heißt „Blurry“:
https://www.youtube.com/watch?v=bRug7jSjTpM&list=RDbRug7jSjTpM&start_radio=1
Albin Tingwall debütierte vor zwei Jahren beim Melodifestivalen und sein neuer Song heißt „I wouldn’t mind“:
https://www.youtube.com/watch?v=XigE_wDatLI&list=RDXigE_wDatLI&start_radio=1
KIKI nahm dieses Jahr am finnischen ESC-Vorentscheid UMK teil und ihr neuer Song heißt „Kuolemantanssi“ (Totentanz):
https://www.youtube.com/watch?v=pscLgK5Fz3I&list=RDpscLgK5Fz3I&start_radio=1
M els nahm vor drei Jahren am Eesti Laul teil und ihr neuer Song heißt „Pin Drop“:
Jyrise nahm vor vier Jahren am Eesti Laul teil und sein neuer Song heißt „Valgus Ja Leek“ (Licht und Flamme):
https://www.youtube.com/watch?v=0ugqWsQGq9g&list=RD0ugqWsQGq9g&start_radio=1
Aiko vertrat Tschechien vor zwei Jahren beim ESC und ihr neuer Song heißt „A Class Angel“:
https://www.youtube.com/watch?v=7V90CUc3RoE&list=RD7V90CUc3RoE&start_radio=1
Masha Kondratenko nahm vergangenes Jahr am ukrainischen Vorentscheid Vidbir teil und ihr neuer Song heißt „тіп з Рейтарської (Der Typ aus der Reitarskastraße):
https://www.youtube.com/watch?v=Kbw9Dzm9LZ0
Illia Parfeniuk nahm vor zwei Jahren am Wildcardvoting zum Vorentscheid Vidbir teil und sein neuer Song heißt „Всім своїм“ (An alle meine Lieben):
https://www.youtube.com/watch?v=BGSUG0fQqDM&list=RDBGSUG0fQqDM&start_radio=1
MELOVIN vertrat die Ukraine vor acht Jahren beim ESC und sein neuer Song heißt „Слухай Бас“ (Hör dir den Bass an):
https://www.youtube.com/watch?v=Fp9pMkSSRts&list=RDFp9pMkSSRts&start_radio=1
Alyona Alyona nahm vor zwei Jahren zusammen mit Jerry Heil am ESC teil und zusammen mit Tarasya und Drita hat sie den Song „дівтсчина з села“ (Ein Mädchen aus dem Dorf) veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=vvTcqVT3TnI&list=RDvvTcqVT3TnI&start_radio=1
AIDAN vertrat Malta in diesem Jahr beim ESC und sein neuer Song heißt „Dolce Vita“:
Weitere musikalische Neuvorstellungen für diese Woche!
PÆNDA (Österreich ESC 2019) – Mojo
https://www.youtube.com/watch?v=RR8F6L1rf0Q&list=RDRR8F6L1rf0Q&start_radio=1
Cesár Sampson (Österreich ESC 2018) – Rooftop
https://www.youtube.com/watch?v=7_1k2FPXacE&list=RD7_1k2FPXacE&start_radio=1
Hajk Hakobjan (Armenien ESC 2007) feat. Kamo Seyranyan – Ararat
https://www.youtube.com/watch?v=5c6f03_k_S0&list=RD5c6f03_k_S0&start_radio=1
Suntribe (Estland ESC 2005) – Kalabairavar
https://www.youtube.com/watch?v=uZUgDFnQz5I&list=RDuZUgDFnQz5I&start_radio=1
Diljá Pétursdóttir (Island ESC 2023) & Birgir – Eltu drauminn (Folge dem Traum)
https://www.youtube.com/watch?v=vj_QQs2AwsE&list=RDvj_QQs2AwsE&start_radio=1
Pasha Parfeny (Moldawien 2012 und 2023) – Noaptea (Nachts)
Evangelia (Griechenland Vorentscheid 2025 und 2026), Torino & Pashata – Nicotini
https://www.youtube.com/watch?v=troCwGLrh1U&list=RDtroCwGLrh1U&start_radio=1
Bilal Hassani (Frankreich ESC 2019) – Bonsoir Paris
https://www.youtube.com/watch?v=5PQf38lWNNg&list=RD5PQf38lWNNg&start_radio=1
Engelbert Humperdinck (Vereinigtes Königreich ESC 2012) – Faithfully
https://www.youtube.com/watch?v=fixeKKEFuL4&list=RDfixeKKEFuL4&start_radio=1
Besa Kokëdhima (Albanien ESC 20249 – 1000 Jete
https://www.youtube.com/watch?v=YDYZ3rUfhp0&list=RDYDYZ3rUfhp0&start_radio=1
Aysel Məmmədova (Aserbaidschan ESC 2018) – Now You’ve got it“