Der unverändert nicht näher erläuterte „Vorfall“, der dazu geführt hat, dass der diesjährige niederländische ESC-Teilnehmer Joost Klein an der gestrigen Jury-Finalshow des Eurovision Song Confest 2024 nicht hat teilnehmen dürfen, macht weiter Schlagzeilen.
Niederländische und schwedische Medien melden übereinstimmend, dass nun die schwedische Polizei eingeschaltet ist. „Wir verhören die beteiligten Personen“, zitiert die niederländische Newsseite AD einen schwedischen Polizeisprecher.
Die Nachrichten-Seite berichtet in einer aktuellen Meldung kurz nach Mitternacht von Freitag auf Samstag weiter, dass die Polizei in Malmö Vorermittlungen aufgenommen habe, die das Ziel haben festzustellen, ob ein justiziabler Vorgang vorliege. Dazu hätten die Befragungen noch am Freitagabend begonnen.
„De Zweedse politie doet vrijdagavond ter plaatse in Malmö onderzoek naar het incident rond zanger Joost Klein bij het Eurovisie Songfestival. Er is nog geen formele melding over binnengekomen, maar de politie ondervraagt ‘de betrokken personen’ rond het incident om te bekijken of er sprake is van een misdaad. Dat meldt de politie aan deze site.“
heißt es in der Update-Meldung bei AD, der führenden Newsseite von dpg Media, einem der größten und etablierten privaten flämischen Medienplayer im Print- und TV-Markt, der in den Niederlanden, in Belgien und auch in Dänemark führende Nachrichtenmedien publiziert und verlegt.
Die unbenannt bleibende Sprecherin der schwedischen Polizei hat keine Auskunft darüber gegeben, welche oder wieviele Personen befragt werden. Bekannt sei, dass es sich um Personen handelt, die in den Vorfall involviert seien, der zur vorläufigen Live-Suspendierung von Joost vom Juryfinale geführt hat.
Seitens der EBU gibt es keine neue Stellungnahme als das, was wir schon berichtet haben, dass ergebnisoffen Gespräche zwischen der EBU und dem verantwortlichen niederländischen TV-Sender AVROTROS geführt würden.
Es ist nicht bestätigt, aber naheliegend, dass die Produktion die Ermittlungen initiiert hat. AD berichtet weiter, dass „eine körperliche Auseinandersetzung“ („fysieke confrontatie“) Auslöser für die Befragungen sei und benennt sowohl SVT als auch Aftonbladet als Quellen.
SVT zitiert in einer aktuellen Meldung derweil den Polizeisprecher der „region Syd“, Rickard Lundkvist: „Wir sind vor Ort und führen Ermittlungsmaßnahmen durch, um zu sehen, was passiert ist.“ Für ein weiterführendes Statement sei es zu früh.
Besucher des Juryfinals berichten derweil auf X, dass die Ankündigung, dass Joost nicht auftreten wird, zu lautstarken Protesten im Publikum führte und auch EBU-Supervisor Martin Österdahl wurde am Ende der Show unüberhörbar ausgebuht.
BREAKING #eurovision news: Joost Klein refuses to answer any of Aftonbladet's questions regarding the alleged incident VIDEO https://t.co/EM1OUt5HfG pic.twitter.com/2gfaAdNXeI
— Torbjörn Ek (@Tobbe_Ek) May 10, 2024
Ebenfalls auf X hat auch ESC-Spindoctor Tobbe Ek von der Boulevardzeitung Aftonbladet einen Videoclip gepostet, in dem eine Aftonbladet Reporterin Joost Klein in seinem Hotel bis in den Aufzug nachstellt, ohne Antworten zu bekommen.
Die Eskalation eines unverändert nicht transparenten „Vorfalls“ lässt die Journalisten vor Ort zunehmend ratlos zurück, wie die EBU den Vorgang in den nächsten zwölf bis vierzehn Stunden so einfangen will, dass das Finale ohne Verwerfungen stattfinden kann.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.




Die israelische Delegation verhält sich selten dumm. Man hätte die Möglichkeit, um sich von der besten Seite zu präsentieren, aber was man so an Videos in den sozialen Medien sieht, verhalten sich die Israeli wie der Elefant im Porzellanladen. Da fällt es mir zunehmend schwer, die Teilnahme dieses Landes zu rechtfertigen, was ich bis heute getan habe.
Israel scheint damit doch nun wirklich nichts zu tun zu haben. Scheint ja irgendwas vorgefallen zu sein mit einen Jornalisten.
Was hat die israelische Delegation nach der jetzigen Nachrichtenlage mit dem Vorfall zu tun? Nichts.
Aber ihr Vwrhalten hat anscheinend nix mit Joost Vorfall zu tun und natürlich sollte diese Delegation auch sanktioniert werden. Mittlerweile haben sich ja mehrere beschwert, Spanien offiziell.
Da die EBU es aber so aussehen lässt, als ob Israel was damit zu tun hätte, macht die Sache noch gefährlicher
Wo lässt denn die EBU es so aussehen, als ob Israel was damit zu tun hat? Das ist wenn die persönliche Wahrnehmung. Wir wissen, was wir aktuell offiziell wissen. Alles andere sind Mutmassungen. Einfach mal Füsse still halten, und die weiteren offiziellen Auskünfte und Ergebnisse abwarten.
Hast du auch eine Quelle für die spanische Beschwerde? Und „X“ ist für mich keine Quelle.
Beunruhigend, dass da anscheinend etwas eskaliert ist.
Ja, was hätte denn sonst zur vorläufigen Nicht-Teilnahme führen sollen? Denkst du etwa, die hätten den suspendiert weil er Eden als Pferd bezeichnet oder so?
Nee, das muss heftiger gewesen sein.
Ist Pferd beleidigend? Bei Kerlen ist das eher ein Kompliment.
Kommt auch auf die Pferderasse an. Geiler Hengst wäre doch was. Bei Frauen ist die auswahl dann schon schwerer. Gibt es eine Pferdesorte die für grazie und Anmut steht?
Vieleicht „My little pony.“ nee das klingt auch verkehrt.
Wohin, kleines Pony, wolln wir reiten … ♫♪♫
puh…österreich späte 50er?
ich hab’s.
(lasse hört jetzt noch den ESC-kompakt vorschauliveblog im bett und schlummert dabei ein.)
Allererster österreichischer ESC-Beitrag überhaupt …
War ja am Donnerstag sogar kurz in der Show zu hören.
Naja… Winselstute wäre schon nicht nett.
Wenn ich sowas noch einmal höre, „werfe ich mich zu Boden und beiße in die Auslegeware!“
Eden ist demnach eine hübsche Stute…Spass beiseite.Wieso disqualifiziert man Joost,wenn die Ermittlungen noch garnicht abgeschlossen sind??? Kommt eine unfairen Vorverurteilung gleich…unfair von der EBU.
Vielleicht die Startreihenfolge – kann mir ohnehin kein Mensch erzählen, daß es nach den Vorkommnissen auf der Pressekonferenz ein bloßer Zufall sein soll, ausgerechnet die Niederlande und Israel direkt nacheinander auf 5 und 6 anzusetzen …
Die Startseite folgen wurde doch da ach gezogen oder? Abgesehen davon irgendein Land muss ja auf so einen Paltz. Selbst wenn man Luxemburg und Israel nacheinander auftreten lassen würde, muss jemand vor und danach auftreten.
Das ist ja wirklich ein kindischer Grund
Die Frage ist halt wirklich was genau da vorgefallen ist. Nach den bericht klingt das jetzt so als wäre er mit einen aufdringlichen jornalisten aneinander geraten.
Wäre definitiv für mich ein herauswurf grund.
Natürlich müssen Vorfälle geklärt werden.
Aber ich wünsche mir meinen Happy Space zurück. Den ESC, wo der größte Skandal dieses Jahr die Nude Illusion von Finnland gewesen wäre. Keine undefinierten Vorfälle. Keine politischen un-politisch Probleme. Keine NQ Beiträge, die ihr NQ nicht mit Würde tragen. Gebt mir Peace Peace Love Love zurück!
Kosovo möchte zurückkehren. Da haben wir direkt die nächsten Spannungen. Es ist schade, dass Länder anscheinend auf ewig verfeindet bleiben möchten…
Was heißt zurückkehren? Kosovo hat noch nie teilgenommen
PS: Ich wünsche mir dei ESCs zurück wo ich mich darüber lustig machen konnte das alle das gleiche Kleid tragen oder das Omas mit waschuber aufgetreten sind. Der Kunderbunte Wahnsinn den wir alle so lieben.
Finde es unheimlich, am nächsten Morgen aufzuwachen, und die ESC-Welt steht noch mehr Kopf als ohnehin schon. Hier lässt sich nur raten was passiert ist. Dafür ist ja Twitter der perfekte Ort, aber das versuche ich mal, bis zum Finale zu vermeiden.
Was für ein Organisations- und Kommunikationsfiasko. ich hoffe, dass Herr Österdahl nach dem ESC 2024 seinen Hut nehmen muss.
Sind sicher genug Schweden verfügbar, um ihn zu ersetzen.
ach wo – das muß jetzt ein isländer ran. 🤡
Oder ein Däne. Dänen lügen nicht …
oder alternativ ein triumvirat = ein isländer,ein schwede und natürlich ein norweger – dann wird alles wieder gut. 😂
Es lebe die römische Tetrarchie! Hat ja auch super funktioniert … Wenn man nicht irre werden will, kann man sich nur noch über Sarkasmus retten.
Lasst das doch alles die Petra machen,dann wirds wenigstens lustig.
Es kommentiert sich leicht vom Sofa aus. Stichworte: Unschuldsvermutung. Ermittlungstaktische Gründe. Unterschiedliche Darstellungen. Abwägung. Unklarheit.
Unsinn. Ich habe hier niemanden für schuldig erklärt, sondern lediglich die Kommunikationspolitik der EBU kritisiert. Und ja, wenn es um Kommunikation geht, bin ich vom Fach. Bitte Lesebrille aufsetzen, um Missverständnisse dieser Art in der Zukunft zu vermeiden … und vielleicht einen Kurs besuchen: Wie vermeide ich unsinnige Projektionen.
Was stimmt denn an der Kommunikation nicht? Dass man erst was sagt, wenn alles geklärt ist? Auch wenn es vielen nicht schnell genug geht, ist dies doch der einzig richtige Weg. Sehe kein Grund, wieso einer der Verantwortlichen den Hut ziehen sollte, nur weil wir „oh weh oh weh, was ist denn nur passiert?!“, nichts genaueres wissen.
Ja, bis man nichts näheres weiß, ist es sinnvoll nichts zu kommunizeren. Es wäre aber evtl. hillfreich, wenn von offizieller Seite erklärt wird, dass es nichts mit Israels Teilnahme zu tun hat – wenn es nichts damit zu tun hat, um etwas „Gift“ aus den Spekulationen und Reaktionen im Netz und auf SocialMedia zu nehmen.
Ich denke, wenn Israel beteiligt wäre, wären sie mit bei den Ermittlungen dabei und dann wäre dies auch kommuniziert worden. Social Media ist das effektive pure Gift. Abwarten bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, dann wird sicher auch soweit möglich gesagt was vorgefallen ist.
Ich glaube, dass Du meinen Kommentar missdeutest. Und den Kommunikationsprofi lese ich da nicht heraus.
„Polizeiliche Ermittlungen beim ESC“… – dazu fällt mir ein: Lest „Anders ermittelt: Mord beim ESC“ von Thomas Mohr (ESC Update). Sehr unterhaltsam 😀!
Zustimmung!
Justice for Joost!
Wenn er wen verprügelt hat, wozu dann Justice for Joost?
Stoooooop, Freunde. Noch ist völlig unklar, wer wem warum was vielleicht getan hat. Und genau so sollten wir das behandeln.
Und auch wenn bald eine Entscheidung der EBU veröffentlicht wird, fragt euch bitte bei jedem Post, ob ihr das einander so ins Gesicht sagen würdet.
In dem Fall hieße Justice, dass er nicht teilnehmen darf.
Der ESC findet in Malmö statt, nicht in Moskau. Schlimmstenfalls muss er ein Carola-Konzert besuchen …
Du meinst, die Justiz soll das klären, da bin ich ganz bei dir.
Mir gefällt das Publikum in dieser so schönen Eurovision Bubble dieses Jahr gar nicht. Hier wird gebuht, obwohl gegen den Vertreter eines Landes Polizeiliche Ermittlungen geführt werden. So lange noch nicht mehr bekannt ist, sollte das Publikum ganz still sein, wie ich finde. Ebenso wie bei Israel. Schade, dass eine Musikerin die Leidtragende in solch einem Konflikt sein muss. „United by music“, ich könnte kotzen. Ich erinnere mich an den Eurovision 2015 in Wien, als die Moderatorin in der Sendung sagte: „Music should stand over politics tonight!“ Dieses Statement vermisse ich und sollte jedes Jahr verlautbart werden.
Gebuht wurde, weil quasi alle in der Bubble bereits das Narrativ festgelegt haben, dass Eden oder jemand aus ihrer Delegation Schuld dran ist, dass Joost fliegt.
Gebuht wurde schon im Dress Rehearsal Donnerstag Abend, da stand Joost noch auf der Bühne, es ist also leider natürlich auf den Konflikt zurückzuführen.
Das Dress Rehearsal kann nicht am Donnerstag Abend stattgefunden haben, sondern am Mittwoch und am Nachmittag! Gestern war das Dress Rehearsal auch am Nachmittag.
Meinte ich auch. Ist auch egal. Es wird einfach gebuht. 😁
Ausbuhen geht gar nicht, weder gegen Eden, aber auch nicht gegen Joost Klein. Ganz schlechter Stil.
Das muss ja ein wirklich gravierender gewalttätiger Vorfall gewesen sein, sonst würde man nicht die Polizei einschalten und so lange Diskussionen führen. Es ist jedenfalls so oder so schwer vorstellbar, dass Joost morgen einen normalen Auftritt hinlegt.
Vorsicht Ironie:
Das Staging von D oder UK böte sich an.
Vielleicht können Sie auch den Glaskasten von Herrn Saade wieder zusammen kleben?
🙂
Zunächst mal großen Respekt, wie behutsam hier von ESC-Kompakt berichtet wird.
Ansonsten sollten wir uns alle, die wir nicht wirklich wissen, worum es tatsächlich geht, ebenso vorsichtig verhalten.
Es schwirren haufenweise Gerüchte herum, die aber nur genau das sind, Gerüchte.
Bitte alle mal kräftig durchatmen.
DANKE
Was ein Affentheater! Einmal mehr bin ich heilfroh, da nicht vor Ort dabei zu sein – das nimmt einem doch jede Freude und jeden Spass an der Veranstaltung (für das man ja dann ne ganze Menge Zeit und Geld investiert). Das ist jetzt nach 2020 der zweite Jahrgang in welchem man froh ist, wenn er einfach vorbei ist. Traurig!
Eines wird, so scheint mir, übersehen. Es nehmen weder die Niederlande, noch Israel am ESC teil, sondern AVROTROS und KAN. Beides sind unabhängige öffentlich-rechtliche Anstalten, wobei hervorzuheben ist, dass insbesondere die israelische KAN der Netanjahu-Regierung sehr kritisch gegenübersteht.
Digga ne oder wenn Joost jetzt echt diesen Kameramann geschlagen hat dann muss er ausgeschlossen werden er gefährdet somit auch die Sicherheit der anderen deligation
An Joosts Frisur allein wird es nicht liegen, dass die Polizei ermittelt. Es sollen ja echte Cops sein und nicht die Geschmackspolizei, die gegen Joosts Mode ermittelt.
Zumindest scheint jetzt klar zu sein, dass der Vorfall nicht Joosts Verhalten bei der PK ist. Da war nix, was Polizeirelevant gewesen wäre.
Für die EBU stellt sich ja die Frage, ab wann sie laut Regularien und Verträgen überhaupt einen Teilnehmer und damit ja auch einen teilnehmenden Sender ausschließen darf. Da werden die handelnden Personen sich bestimmt auch rechtlich absichern wollen, bevor sie jemanden endgültig disqualifizieren. Da wären natürlich offizielle Polizeiermittlungen ein guter Beleg, auf den die EBU bei ihrer Entscheidung verweisen könnte.
Puh,angespannte Stimmung hier in Malmö,obwohl man sich rundherum in der ESC Bubble gut aufgehoben fühlt, auch der gute Spirit sehr zu spüren ist und auch die Sicherheitsmaßnahmen sehr,sehr groß sind,sichtbar überall vor Ort und bestimmt auch unsichtbar,trotz allem hatte ich in der Halle gestern Abend nicht nur gute Gefühle.
Alle wollten natürlich Joost sehen und als sein Video vom Semi eingespielt wurde,hat die Halle getobt. Irgendwie gehört er als Favorit dann auch einfach in die Show und hat sehr gefehlt.Dann die Dramaturgie,dass Israel direkt im Anschluss dran ist,heizt die Sache jetzt um so mehr auf.Ganz fürchterlich fand ich die Buhrufe und das Geschreie in der Halle.Hinter uns sitzen Spanier,ganz,ganz schlimmes Verhalten.Aber Ich möchte hier nichts verallgemeinern, da haben soviele Menschen gebuht und geschrien,das war schlimmer als im Fußball Stadion und da kenne ich mich auch aus.
Am meisten habe ich Angst vor der dummen Masse der Menschen,die sich da einfach anschließen und mitmachen.
Ich weiß nicht wie die EBU das lösen will,heute Abend erwarte ich noch mehr Ungutes,vor allen Dingen,falls Joost nicht teilnehmen darf.
Aber die Show im gesamten war grandios,wie schade,dass ich dies hier nur in einem Nebensatz schreibe.
Danke für den Vor-Ort-Eindruck.
Vielen Dank für deine immer guten und sachlichen Beschreibungen. Freue mich schon, mehr von dir zu hören.
es ist schön, dass du es trotzdem genießen kannst. Und für heute Abend wünsche und erhoffe ich mir einen hoffentlich friedlichen Wettbewerb.
👍🙂Ja,friedlich soll es bleiben und die Musik im Vordergrund stehen.
Schön von Dir zu lesen, danke dafür.
Habt weiterhin eine gute Zeit. 😀
Ich wünsche dir liebe Rusty und deinem Freundeskreis trotzdem eine sehr schöne Zeit in Malmö. Genießt sie so gut es geht.
😍👍
Ist ja schlimm ,was hier teilweise für ein Unsinn geschrieben wird.
„Gegen Joost Klein wurde Anzeige erstattet. Das berichten die Schweden. Es ist immer noch nicht klar, worum es bei dieser Beschwerde geht. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen Vorfall vom Donnerstagabend mit einer TV-Mitarbeiterin.“
Quelle: https://www.rtl.nl/nieuws/artikel/5449878/liveblog-joost-klein-finale-songfestival-incident-onderzoek-politie-europapa#r=sdn
Die Ermittlungen werden sicherlich nicht bis heute Abend abgeschlossen sein. Ich gehe davon aus, dass für die Niederlande diesselbe Regelung gelten wird, wie gestern Abend. Das Einspielen einer Aufnahme vom Semi fällt für die Fernsehzuschauer nicht wirklich auf, das haben sie ganz gut in der Jury-Show zusammengeschnitten. Beim Schnelldurchlauf fehlten dann natürlich die Einblendungen in den Green Room zum Anfeuern (bei Israel allerdings auch).
Die israelische Delegation wird nicht im Green Room sein?
Zumindest wurde sie nicht im ersten Schnelldurchlauf eingeblendet. Ich denke schon, dass sie im Finale zu sehen sein wird, aber wer weiß das schon bei den ganzen Unwägbarkeiten im Moment.
NPO-Chefin Frederieke Leeflang wird sich am Samstagmorgen in Malmö mit AvroTros und der EBU , die den Eurovision Song Contest organisiert, über die Situation um Sänger Joost Klein treffen. Dies bestätigte die NPO gegenüber der ANP auf Nachfrage.
Leeflang kam am Samstagmorgen kurz nach 9 Uhr im Clarion Hotel Malmö Live an. Dies ist das Hotel, in dem siebzehn Delegationen des Eurovision Song Contest übernachten. Auch die niederländische Delegation und Sänger Joost Klein übernachten in diesem Hotel. Leeflang selbst wohnt nicht im Hotel. Fragen der anwesenden Journalisten beantwortete sie nicht.
Die NPO bestätigte am Samstagmorgen, dass der oberste Chef der NPO in Malmö anwesend sei. Ihr Besuch war bereits geplant, bevor die EBU, die Organisation, die das Liederfestival organisiert, eine Untersuchung gegen Sänger Joost Klein einleitete. Aufgrund eines „Zwischenfalls“ ist unklar, ob Klein am Finale am Samstagabend teilnehmen darf.
„Die Ermittlungen gegen Joost sind nicht der Grund für ihre Anwesenheit. Aber natürlich steht Frederieke Leeflang in ihrer Funktion in Kontakt mit AVROTROS und der EBU“, sagte ein Sprecher von NPO.
https://www.ad.nl/songfestival/live-baas-npo-overlegt-in-malmo-met-organisatie-songfestival-over-joost-klein~adf7cc86/?referrer=https%3A%2F%2Fwww.nrk.no%2F
Zitat vom NOS (niederländischer ÖR):
„Der niederländische Eurovisions-Teilnehmer Joost Klein ist nach einer Beschwerde von der schwedischen Polizei verhört worden. Dies meldet die Polizei dem NOS. Worum es in dieser Anklage geht, ist immer noch nicht ganz klar. Die Polizei sagt jedoch, dass es sich um einen Vorfall handelt, der sich am Donnerstagabend mit einer weiblichen TV-Mitarbeiterin ereignete. Die Beschwerde wurde gestern eingereicht.
Die Polizei sagt, Joost Klein sei gestern Abend verhört worden. Die Person, die die Beschwerde eingereicht hatte, wurde ebenfalls befragt. Der Fall wurde nun an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Er wird bestimmen, was mit ihm geschehen wird. Die Beilegung des Falles könnte Wochen dauern.
Was das für seine Teilnahme am Finale des Eurovision Song Contest heute Abend bedeutet, ist unklar. NPO-Chefin Frederike Leeflang hat sich heute Morgen mit dem Sender AVROTROS und der EBU über Kleins Teilnahme beraten. Sie kam heute Morgen in Kleins Hotel in Malmö an. Dieser Besuch war bereits geplant, hat aber jetzt eine andere Bedeutung bekommen.“
(Quelle: Joost Klein nach Anzeige von der Polizei vernommen, Finalteilnahme noch unklar (nos.nl) (via Google Translate übersetzt))
Äh ja und damit willst du mir jetzt was gensu sagen?
Was nun? Beschwerde oder Anklage? Anklage wäre wohl ein wenig verfrüht. Wegen einer Beschwerde wird wohl kaum die Polizei stundenlang ermitteln. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Anzeige.
Ich bin niemals von einem Attentat à la Olympische Sommerspiele 1972 in München beim ESC in Malmö ausgegangen.
Aber dass ein nicht mehr zu reparierender Schaden für den ESC insgesamt seitens eines Pressevertreters (m/w/d), mehrerer Medien, einer fanatischen ESC-Fangroupierung oder eines ESC-Teilnehmers (m/w/d) selbst definitiv passieren wird, war mir ebenfalls schon seit vielen Monaten klar.
Die EBU – und allen voran Martin Österdahl als Chef Supervisor – müssen jetzt nach dem ESC in Malmö – zwingend die ESC-Statuten ändern.
Spätestens jetzt müssen die ESC-Statuten Fragen der Presse und der Fans (m/w/d) sowie Äußerungen der ESC-Teilnehmer (m/w/d) bezugnehmend zur Demokratie, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung sowie zum völkerrechtlichem Krieg und Frieden in einem sehr klarem Wortlaut zulassen und erlauben. Auch müssen klare Grenzen aufgezeigt werden wie weit solche Themen / Äußerungen von allen ESC-Beteiligten (m/w/d) jene soeben genannten Anliegen Demokratie, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung sowie völkerrechtlicher Krieg und Frieden angesprochen und thematisiert werden dürfen.
Ein stures Festhalten an alten Weltbilder und ein falscher Umgang mit einer von den ESC-Fans (m/w/d), Medien und ESC-Teilnehmer (m/w/d) gewünschten politischen Diskussionskultur durch die EBU und allen Chef Supervisor (m/w/d) der letzten Jahre / Jahrzehnte haben auch mit dazu beigetragen, dass es zu einer Eskalation wie dieser kommen konnte.
Ich bin sehr, sehr, sehr enttäuscht.
Joost Klein wird verdächtigt, einen Mitarbeiter des Eurovision Song Contest bedroht zu haben. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag , wurde jedoch am Freitag der Polizei gemeldet , bestätigte die schwedische Polizei gegenüber dieser Website.
Was Klein genau gesagt hat, will die Polizei nicht sagen. Er wurde am Freitag verhört . Auch das Opfer machte eine Aussage und die Polizei sprach mit Zeugen . Laut Sprecherin Evelina Olsson sind die Ermittlungen abgeschlossen und die Akte wurde nun an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet . Sie müssen eine Entscheidung darüber treffen, ob Joost Klein strafrechtlich verfolgt wird , aber das könnte Wochen dauern, sagte die Sprecherin.
https://www.ad.nl/songfestival/live-politie-joost-klein-verdacht-van-bedreigen-medewerker-songfestival-zaak-ligt-bij-justitie~adf7cc86/?referrer=https%3A%2F%2Fwww.nrk.no%2F
Danke.
Vielleicht können jetzt endlich die schwedischen Behörden einfach mal ihre Arbeit tun?!
Und warum echauffierst du dich jetzt so kunstlich?!
Warum sollten sie das nicht?
Ich hab nicht den Eindruck, dass sie das nicht täte…
Neues zum Fall Klein:
https://eurovoix.com/2024/05/11/netherlands-ebu-meeting-joost-klein-incident/
Es bleibt spannend.
Daran ist was genau jetzt neu?
Die Staatsanwaltschaft in Schweden bestätigt, dass der Fall um Joost Klein von der Polizei übergeben wurde . Ob dies nun bei der Staatsanwaltschaft liegt oder nicht, konnte ein Sprecher nicht sagen.
„Die Polizei sagt, sie habe den Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben, aber ich weiß nicht an wen“, sagte die Sprecherin. Sie weist darauf hin, dass ein Staatsanwalt außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende bei Festnahmen von Verdächtigen anwesend sei. Der niederländische Teilnehmer des Eurovision Song Contest wurde nicht verhaftet .
Daher ist derzeit unklar, wie der weitere Verlauf der Ermittlungen aussehen wird. Es scheint, dass der Fall am Montag beigelegt wird , der Sprecher schließt jedoch nicht aus, dass die Staatsanwaltschaft an diesem Wochenende eine Stellungnahme zu Klein abgeben wird. Dies werde dann über die Website der Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, sagt der Sprecher.
https://www.ad.nl/songfestival/live-politie-joost-klein-verdacht-van-bedreigen-medewerker-songfestival-zaak-ligt-bij-justitie~adf7cc86/?referrer=https%3A%2F%2Fwww.nrk.no%2F
LIVE | Joost Klein disqualifiziert, nachdem er Eurovision-Mitarbeiter bedroht hatte: „Wir sind schockiert“
Joost Klein darf definitiv nicht am Finale des Eurovision Song Contest teilnehmen. Die Niederlande sind disqualifiziert. Das gab die EBU, der Veranstalter des Songfestivals, bekannt. Der Sender AvroTros ist „schockiert“. „Das ist unverhältnismäßig.“
https://www.ad.nl/songfestival/live-joost-klein-gediskwalificeerd-na-bedreigen-medewerker-songfestival-we-zijn-geschokt~adf7cc86/?referrer=https%3A%2F%2Fwww.nrk.no%2F
Konsequenzen für eine Bedrohung. Ich finde das nicht unverhältnismäßig.
Kommt drauf an, was für eine Bedrohung es ist. Und dann noch das unmogliche Verhalten gegenuber Eden. Passt nicbt zum Spirit des ESC. Darum raus.