
Mit dem armenischen Teilnehmer Leo (Aufmacherbild) und seinem Beitrag „Cosmic Friend“ ist das Startfeld für den diesjährigen Junior Eurovision Song Contest nun komplett. Bei unserer letzten Übersicht hatten noch drei Songs gefehlt, die jetzt also veröffentlicht wurden. In dreieinhalb Wochen entscheidet sich dann in Madrid, wer sich den Titel holt. Bei uns könnte Ihr jetzt bereits abstimmen: Wer soll den 22. Junior ESC gewinnen?
Obwohl Frankreich den Wettbewerb im letzten Jahr dank Zoé Clauzure und ihrem Beitrag „Cœur“ gewonnen hatte, verzichtete der dort zuständige Sender auf eine erneute Austragung im Siegerland. Stattdessen findet der JESC 2024 in der Caja Mágica in Madrid statt, einem der architektonischen Wahrzeichen der spanischen Hauptstadt, das zwischen 5.000 und 7.000 Zuschauer fassen kann.
Hier die finale Übersicht über alle Teilnehmenden am JESC 2024 in der bereits veröffentlichten Startreihenfolge:
1. Italien: Simone Grande – „Pigiama Party“
2. Estland: Annabelle Ats – „Tänavad“
3. Albanien: Nikol Çabeli – „Vallëzoj“
4. Armenien: Leo – „Cosmic Friend“
5. Zypern: Maria Pissarides – „Crystal Waters“
6. Frankreich: Tituoan – „Comme ci, comme ça“
7. Nordmazedonien: Ana Vanchevska & Aleksej Ivanovski – „Marathon“
8. Polen: Dominik Arim – „All Together“
9. Georgien: Andria Putkaradze – „To My Mom“
10. Spanien: Chloe DelaRosa – „Como la Lola“
11. Deutschland: Bjarne – „Save the Best for Us“
12. Niederlande: Stay Tuned – „Music“
13. San Marino: Idols SM – „Come noi“
14. Ukraine: Artem Kotenko – „Hear Me Now“
15. Portugal: Victoria Nicole – „Esperança“
16. Irland: Enya Cox Dempsey – „Le Chéile“
17. Malta: Ramires Sciberras – „Stilla Ċkejkna“
Hier gibt es eine Art Schnelldurchlauf über alle 17 Beiträge:
Jetzt seid Ihr dran:
Welche Beiträge des Junior Eurovision Song Contest 2024 gefallen Dir am besten? Du hast maximal drei Stimmen.
- Deutschland: Bjarne – „Save the Best for Us“ (20%, 203 Votes)
- Ukraine: Artem Kotenko – „Hear Me Now“ (11%, 111 Votes)
- Portugal: Victoria Nicole – „Esperança“ (11%, 110 Votes)
- Estland: Annabelle Ats – „Tänavad“ (11%, 107 Votes)
- Frankreich: Tituoan – „Comme ci, comme ça“ (6%, 64 Votes)
- Spanien: Chloe DelaRosa – „Como la Lola“ (5%, 49 Votes)
- Armenien: Leo – „Cosmic Friend“ (5%, 48 Votes)
- Niederlande: Stay Tuned – „Music“ (5%, 47 Votes)
- Irland: Enya Cox Dempsey – „Le Chéile“ (4%, 44 Votes)
- Italien: Simone Grande – „Pigiama Party“ (4%, 42 Votes)
- Zypern: Maria Pissarides – „Crystal Waters“ (4%, 42 Votes)
- Nordmazedonien: Ana Vanchevska & Aleksej Ivanovski – „Marathon“ (3%, 33 Votes)
- Albanien: Nikol Çabeli – „Vallëzoj“ (3%, 25 Votes)
- Malta: Ramires Sciberras – „Stilla Ċkejkna“ (2%, 22 Votes)
- Polen: Dominik Arim – „All Together“ (2%, 21 Votes)
- Georgien: Andria Putkaradze – „To My Mom“ (2%, 21 Votes)
- San Marino: Idols SM – „Come noi“ (1%, 8 Votes)
Total Voters: 436
Wie hast Du abgestimmt – und warum hast Du genau für diesen bzw. diese Beiträge gevotet? Welche Chancen siehst Du bei diesem Starterfeld für den deutschen Song? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Bei den Studioversionen würde ich sagen, meine Favoriten sind Estland, die Ukraine und Frankreich.
Portugal, Armenien und Spanien brauchen sich auch nicht zu verstecken, vielleicht schnappt sich Victoria Nicole sogar den Sieg, das wäre total verdient. Georgien ist auch wieder stark dabei, zumindest wenn die Töne dann live auch sitzen und man es nicht zu ungewöhnlich inszeniert. Aber es ist auch ein sehr balladenlastiger Jahrgang, da sehe ich Deutschland eher im Mittelfeld und wünsche Bjarne viel Erfolg. 🙌
Balladenlastig fand ich jetzt eher letztes Jahr.
Dieses Jahr sind es 6 von 17, dass finde ich verhältnismäßig wenig.
Also bei mir sind drei Jungs vorne. Ukraine, Deutschland, Armenien!
Bei mir ganz genauso ☺️👍🏻
Hat Bjarne nicht Ähnlichkeiten mit dem jungen Luke Skywalker aus der Star Wars Episode I?
😄 Schon ein bisschen. Der Haarschnitt passt auf jeden Fall.
Hallo, pünktlich zum JESC melde ich mal wieder zu Wort um ein bisschen mit zu kommentieren. Und los geht’s:
Also zunächst einmal muss ich sagen, dass mir auch dieser JESC-Jahrgang wieder ausgesprochen gut gefällt. Der ehemalig quietschige Kinderwettbewerb hat sich in jüngster Vergangenheit wirklich zu einer modernen Musikveranstaltung gemausert. Jedes Jahr auf’s Neue sind starke Stimmen und coole Lieder zu hören. Zudem sind sämtliche Musikvideos der Beiträge sehr schön gestaltet und auch das TV-Finale ist nicht zu verachten. Ich bin schon gespannt, wer dieses Jahr das Rennen machen wird. Neue Lieblings-Songs habe ich jedenfalls wieder gefunden.
Meine pers. Top 5:
01 Irland
02 Nord-Mazedonien
03 Estland
04 Zypern
05 Armenien
Meine Einschätzung:
Vordere Plätze: Portugal, Spanien, Estland, Ukraine und Zypern
Mittelfeld Plätze: Irland, Frankreich, Armenien, Albanien, Nord-Mazedonien, Georgien und die Niederlande
Hintere Plätze: Polen, Deutschland, Malta, Italien und San Marino
Off Topic: Es gibt dieses Jahr keinen einzigen Song der komplett auf Englisch gesungen wird.
Mit Ausnahme von Zypern bin ich voll bei dir. Würde das wohl mit Frankreich ersetzen ^^ Ich finde leider gar keinen Gefallen dran… Zu deinem Off-Topic, ich glaube außer Malta hätte das auch kein Land wegen der Landessprachen-Regel gedurft, 50% des Songs müssen in Landessprache sein. In Malta gilt Englisch als eine der Landessprachen und UK sind dieses Jahr leider nicht dabei.
Da hast du recht. Da Malta auf maltesisch singt und UK sich, warum auch immer, bedauerlicherweise zurückgezogen hat, gibt es keinen rein Englischen Beitrag.
Oh, Zypern magst Du nicht? Das wundert mich ja, wo doch der allseits bekannte Dancebreak gerade so groß in ESC-Mode ist. 😁
In Irland ist englisch auch Landessprache. Sie müssen nicht zwingend gälisch singen
1 point to San Marino 🇸🇲
2 points to France 🇫🇷
3 points to Poland 🇵🇱
4 points to Armenia 🇦🇲
5 points to Albania 🇦🇱
6 points to Ireland 🇮🇪
7 points to Malta 🇲🇹
8 points to Ukraine 🇺🇦
10 points to Estonia 🇪🇪
and finally
12 points to Germany 🇩🇪
Der kleine Mann mit der großen Ballade …
Wer soll den Wettbewerb gewinnen?
Am besten keiner. Ich bin dafür, diesen Wettbewerb ersatzlos zu streichen. Allen, die das Format mögen, wünsche ich natürlich trotzdem viel Freude beim Verfolgen.
Warum sollte der Wettbewerb gestrichen werden und jetzt komm nicht mit dem Argument Druck das ist für mich kein Argument den jesc zu streichen
Friedliche Koexistenz ist wohl keine Option…🤔
Warum? Ich habe doch allen, die das Format mögen, viel Freude gewünscht …
Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß im Leben von togravus ceterum irgendwelche Kinder vorkommen – sogar Inuit wären wahrscheinlicher … 🐻❄ 🦭
Ich selbst versuch‘ auch immer, die Blagen auf Abstand zu halten, aber aus völlig unerfindlichen Gründen lieben mich Kinder geradezu abgöttisch. Beim Junior ESC scheinen sie allerdings erfreulicherweise unter guter Aufsicht zu sein, und wer da auf der Bühne steht und singt, kann ja nicht gleichzeitig brüllend in Supermarktgängen herumliegen und einem den letzten Nerv rauben. Insofern eine höchst lobenswerte Einrichtung der EBU. 👍
Falsch: Kinder lieben mich. Auf allen Familenfeiern habe ich immer eine Traube Kinder um mich. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich große Freude daran habe, Unsinn zu machen. Nur singen dürfen die Blagen nicht, wenn sie in meiner Nähe sind …
Ohrenstöpsel helfen da. 😉
Genauso wie beim JESC … 😉
Genau und beim normalen ESC braucht man auch öfters mal welche. 🫣
Familienfeiern? Du Ärmster! Ich erscheine bei selbigen mittlerweile nur noch zu runden Anlässen und weigere mich auch, mir die unoriginellen Namen all der Kindeskinder zu merken, die meine Verwandtschaft meint in die Welt setzen zu müssen. (Die Menschheit wird das Jahr 2100 ohnehin nicht mehr erleben – was also soll diese unkontrollierte Fortpflanzungspanik?!) Stattdessen unterscheide ich die Minimonster schlicht anhand von Zahnspangen, Segelohren und verhunzten Haarschnitten etc. 💇
Selbstverständlich ausnahmslos zauberhafte kleine Engel …
Da schickt Deutschland zum JESC mal eine Ballade und dann sind ausgerechnet in diesem Jahr viele Balladen dabei. Insgesamt ein guter Jahrgang mit tollen Songs.
Armenien, Georgien, Frankreich wie die letzten Jahre eine wahre JESC Powermacht.
Italien sehr schön erfrischend und macht gute Laune. Toller Opener.
Estland und Irland mit schnelleren Nummern, gefällt mir gut.
Mazedonien ist mein Sympathieland beim JESC. Gönne ich jeden Punkt und wünsche den beiden eine TOP 10 Platzierung.
Spanien erinnert etwas an ihren damaligen JESC Sieg 2004.
Georgien, Ukraine und Frankreich dürften um den Sieg mitspielen. Ukraine könnte Kompromisssieger werden.
San Marino, Malta und Zypern dürften es schwer haben
Deutschland darf auf Jurypunkte hoffen und wenn es letztendlich ein Ergebnis Platz 10 oder besser wird, ist das ein super Ergebnis. Daumen sind gedrückt. Bin auf die Inszenierung gespannt
6 Balladen von 17 Ländern würde ich jetzt nicht unbedingt als viel bezeichnen. Polen, Malta und Albanien könnte Bjarne meiner Meinung nach schlagen, eventuell auch Georgien.
Naja, Georgien ist jetzt nicht mehr so die Powermacht. Letzter Sieg 8 Jahre zurück und seitdem nur einmal 2. und 3. In der Zwischenzeit hat Frankreich 3x und Polen 2x gewonnen. Armenien hat einen Sieg und diverse Podestplätze. Spanien auch. Das sind eher die Powermächte
Heute Abend mal in Ruhe durchhören. 🙂
O.t. :
Beat Läuchli, Basler Mister ESC, strebt einen Weltrekord an. Im Mai soll in Basel der längste türkisfarbene Teppich der ESC-Geschichte ausgelegt werden. Über dieses Stück Stoff schreiten jeweils die Teilnehmenden sowie die Promis der Show.
Die Junioren singen tausendmal besser. Lieder, die noch an den Grand Prix … erinnern.
Meine persönlichen Top3 sind Portugal, Gorgien und tatsächlich Deutschland. Auch der Beitrag aus der Ukraine gefällt mir.
Habe nur mal schnell durchgeklickt und den Eindruck gewonnen, dass die mittlerweile besser sind als die Erwachsenen. Da war kein Flop dabei, das kann sich alles hören lassen.
Gewählt habe ich auf die Schnelle Nordmazedonien, Spanien und Ukraine. Aber Polen, Portugal u. a. finde ich auch nett.
Ist aber schon gewaltig, wie die Ukraine immer das Beste aus Ihren Beiträgen rausholt.
Da muss ich Dir recht geben. Mir gefallen die JESC-Beiträge in den letzten Jahren auch oft besser als die des großen ESC, wo es bedauerlicherweise fast nur noch um Show-Gehabe und nicht mehr um die Musik geht. Selbst Peter Urban hat das in diesem Jahr bemängelt.
Und der Matty wird sich bestimmt riesig freuen, denn in diesem Jahr machen außergewöhnlich viele Jungs mit. Insgesamt sind es genau 10. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es so viele Jungs in einem Jahr, schon vorher beim Junior ESC gab. Das könnte also einen neuen Rekord bedeuten. Aber sie kommen trotzdem nicht gegen die Mädchen an, denn es sind insgesamt 14 Mädchen die in diesem Jahr beim Junior ESC teilnehmen.
Ist es eigentlich beim JESC wirklich so von Bedeutung, ob es Jungen oder Mädchen sind? Ist mir schon mehrmals in Kommentaren aufgefallen. Gibt’s da einen Grund für? Ist beim ESC doch auch nicht so. Just asking.
Also, da musst du Matty fragen. Er hat nämlich damit angefangen. Mir ist es nämlich eigentlich egal, wie viele Jungs und wie viele Mädchen dort antreten. Aber die Mädchen waren schon immer in der Überzahl. In manchen Jahren konnte man froh sein, wenn überhaupt 1 oder 2 Jungs angetreten sind. Das ist halt schon auffällig, dass es so ein Massenaufgebot von den Mädchen gibt und so wenige Jungs. Und beim großen ESC ist das halt viel ausgeglichener. Ich hoffe, ich konnte dir damit deine Frage zufriedenstellend beantworten.
Vielleicht liegt es einfach an der Biologie – die Jungen kommen immer früher in den Stimmbruch … und dann ist erstmal Sense mit dem lieblichen Gesang.
Meine Favoriten:
Portugal wäre ein verdienter Sieger. Gesanglich ist das in einer eigenen Liga und wird in der Live-Show auch deutlich herausstechen. Glaube aber nicht dass Victoria Siegchancen hat. Im Onlinevoting werden wohl wieder Spanien und Frankreich vorne landen und bei den Jurys, insbesondere bei den Kindern waren in den letzten Jahren eher weniger die gesangliche Leistung sondern mehr die Gesamtperformance, Tanzchoreografien oder einfach nur der persönliche Geschmack ausschlaggebend. Wird wohl der 5. Jurysieg in Serie für die Franzosen. Mein Tipp daher:
PS: Die Informationen, wer den Armenischen Song geschrieben hat, hätten die sich auch sparen können. Man hört extrem deutlich die Arbeit von tokionine, Malena und David Tserunyan heraus. Ziemlicher Einheitsbrei was dort die letzten Jahre kam
Deutschland traue ich einen platz unter den ersten fünf zu.
Albanien
Die Stimme ist wie in den letzten zwei Jahren auch wieder top, diesmal ist der Song aber nicht nur Selbstzweck zur Vokal-Akrobatik, sondern auch für sich spannend und hat so was morbid-mysteriöses, das mir total gefällt.
Armenien
Kommt leider nicht so ganz an die Beiträge der letzten Jahre ran und erinnert mich an einigen Stellen sogar unangenehm an den „Social-Network-Song“. Das wird aber wieder sehr auf die Bühne gebracht werden und auch gut im Rennen liegen, aber wohl nicht ganz so weit vorne wie gewohnt.
Estland
Annabelles Stimme hat mir vorab sehr gefallen, für diesen Song hat man sie leider im Kompressor ziemlich erstickt, live klingt das hoffentlich wieder besser.
Der Song ist halt der typische Retro-Pop-Schlager aus dem Hause Löhmus; war nie meine Welt, gefällt mir aber inzwischen besser als noch beim ersten Hören. Wird sich auch besser platzieren als letztes Jahr, den großen Hype kann ich aber nicht so ganz nachvollziehen.
Georgien
Kommt mindestens 30 Jahre zu spät; erinnert mich in der Melodieführung ein wenig an „Maybe“ (SM 2014). Keine Ahnung, was sich Georgien dabei gedacht hat. Wollen sie an „Mzeo“ anknüpfen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert.
Irland
Ein bisschen sehr radiotauglich, gefällt mir im Retro-Fernduell aber besser als Estland. Auch hier klingt Enya in der Studio-Version wieder unnötig bearbeitet, daher könnte ich mir vorstellen, dass der Song live noch deutlich besser rüberkommt.
Italien
Für mich die größte Enttäuschung dieses Jahr. Es ist auch der erste Song seit 2015, an dem weder Marco Iadella noch Franco Fasano mitgewirkt haben – und deas merkt maleider auch, da kann Paolo Meneguzzi nichts retten.
Der Song hat für das, was er sein will, viel zu wenig Drive; dazu gibt es kaum eine Entwicklung oder auch nur Dynamik zwischen Strophe und Refrain, die Gesangsmelodie klingt auch noch verdächtig stark nach „One of Us“ von Joan Osborne und dieses „Love is the Answer“ als Höhepunkt des Refrain fühlt sich wie ein totaler Fremdkörper an.
Mit dem Song wird man Simones Fähigkeiten leider überhaupt nicht gerecht.
Nordmazedonien
Der Aufbau des Songs gefällt mir ausgesprochen gut, die Melodie ist eingängig, aber nicht zu banal, beiden Stimmen sind gut und harmonieren auch sehr schön miteinander. Da gibt es nichts zu meckern; für mich der beste mazedonische Beitrag seit „Fire“.
Polen
Erstmal finde ich es gut, dass Polen mal musikalisch etwas Neues wagt und auch mal einen Jungen ranlässt, aber der Song ist nun gar nicht meine Welt – viel zu kitschig und dann Dominik auch noch in so einen schlimmen Konfirmationsanzug zu stopfen löst bei mir ganz fiese Heintje-Flashbacks aus.
In der Studio-Version klingt das Ganze zumindest nicht mehr ganz so bräsig und als Gesamtpaket finde ich es tatsächlich noch etwas stimmiger und glaubwürdiger als Georgien, obwohl es natürlich auch hoffnungslos aus der Zeit gefallen ist.
Portugal
Stimme auch wieder toll, der Song gefällt mir an sich auch, allerdings fehlt ihm ein bisschen der Instant-Appeal und ich weiß nicht, ob er nicht für den JESC auch ein Tick zu „erwachsen“ ist, obwohl ich diese Kategorisierung eigentlich nicht mag. Letztes Jahr hat Portugal da die Gradwanderung zwischen Kindgerechtigkeit und jugendlicher Reife besser hinbekommen.
Wenn Victoria das live auch so hinbekommt, dürfte es aber zumindest bei der Jury weit nach oben gehen.
San Marino
Leder ist es doch die befürchtete Nullnummer geworden: Der Song geht überhaupt nicht ins Ohr, die vier Stimmen harmonieren überhaupt nicht miteinander und klingen in der Studio-Version schon leicht schief und dieser monotone Unisono-Gesang ohne jegliche Varianz geht mir schon nach einer Minute auf die Nerven.
Da muss echt noch viel passieren, damit das nicht Letzter wird.
Spanien
Da bin ich echt zwiegespalten: Der Song gefällt mir an sich (wenn auch nicht so gut wie letztes Jahr) und ich würde den Spaniern nach den letzten Jahren auch echt mal einen Sieg gönnen, ich habe aber einfach große Probleme mit Chloes Stimme. Ich weiß nicht genau, ob es die Stimmfarbe oder die Tonlage des Songs ist, auf jeden Fall geht sie mir nach ein paar Tönen schon tierisch auf die Nerven, deswegen kann ich den Beitrag leider nicht so gut finden, wie ich möchte.
Zypern
Den Song an sich finde ich gar nicht so besonders oder innovativ, aber er sticht musikalisch in diesem Jahrgang sehr raus. Mit dem mutmaßlichen Dance-Break bietet sich auch ein guter Ansatzpunkt für eine interessante Performance. Ein bisschen Sorge macht mir, dass Maria schon in der Studio-Version etwas dünn klingt.
Alles in allem der Beitrag, den ich am schwersten einschätzen kann.
Persönliche Reihenfolge:
Insgesamt sehe ich Frankreich und Spanien (könnte möglicherweise neben dem Heimvorteil auch von Voting-Müdigkeit gegenüber Frankreich profitieren) als heißeste Sieges-Anwärter.
Der Jahrgang hat leider nicht so ganz das gehalten, was die ersten ausgewählten Sänger und Beiträge versprochen haben.
Deutschland liegt für mich allen Unkenrufen zum Trotz gut im Kurs und Top 10 halte ich immer noch für gut machbar.
Erstaunlich viele Gemeinsamkeiten!
Ein schwacher Jahrgang. Portugal, Georgien, Frankreich, Ukraine und Spanien werden wohl die Jury unter sich ausmachen und Ukraine oder Frankreich gewinnen. Meine Schätzung aktuell.
Portugal ist mein Favorit.
Meine persönliche Reihenfolge sieht so aus:
1. Portugal
2. Armenien
3. Deutschland
4. Spanien
5. Ukraine
6. Estland
7. Nordmazedonien
8. Frankreich
9. Italien
10. Georgien
11. Niederlande
12. Zypern
13. Irland
14. Malta
15. Albanien
16. Polen
17. San Marino
Anastasia Vasadze ist die Punktesprecherin für Georgien in diesem Jahr.
Kommentare:
Matty: „Endlich mehr Jungen!“
DerThoddy: „Mehr Jungen. Jetzt wird der JESC auch noch ein Regenbogen-Event!“
Das habe ich doch nicht wirklich so geschrieben – oder? Mir ist es persönlich egal, ob dort ein Junge oder Mädchen steht und singt. Hauptsache es ist ein klasse Lied und eine gute Umsetzung auf der Bühne.
Was Matty mit seinen „Jungs“ hat, kann ich als „Hete“ nicht nachvollziehen.
Das Einzige, was ich absolut nicht ausstehen kann ist so eine „in your face“ sexuell aufgeladene Gay-Groupsex-Nummer wie vom schwulen Olly Alexander – aber der hat ja zum Glück nichts mit dem JESC zu tun.
Lieben Gruß Thoddy
moin!
der jugendwettbewerb ist nicht meine baustelle aber artig alles in ruhe durchgehört.
fazit:die songs hauen mich absolut nicht vom hocker,da waren frühere jahre besser aufgestellt.
meine 3 votes gingen an:
portugal,spanien und die ukraine.
Ich finde übrigens, dass Leo auf dem Aufmacherbild des Videos vom Gesicht her ein bisschen aussieht wie der junge Udo Jürgens 😀
persönliches Ranking
Wenn es Gerechtigkeit gibt wird Portugal siegen ,ein Song in dieser Kategorie hat schonmal für Russland gewonnen ,nur war der Song damals richtig langweilig.
Deine Top 17 zeugt von gutem Geschmack. Danke dafür ♥
Gute Gelegenheit, mal meinen persönlichen Junior ESC Palmarès auf den aktuellen Stand zu bringen:
Copenhagen 2003 / Greece 🇬🇷
Lillehammer 2004 / Sweden 🇸🇪
Hasselt 2005 / Latvia 🇱🇻
Bucharest 2006 / Flanders for Belgium 🇧🇪
Rotterdam 2007 / Belarus 🇧🇾
Lemesos 2008 / Romania 🇷🇴
Kyiv 2009 / Georgia 🇬🇪
Minsk 2010 / Serbia 🇷🇸
Yerevan 2011 / Russia 🇷🇺
Amsterdam 2012 / Israel 🇮🇱
Kyiv 2013 / Sweden 🇸🇪
Marsa 2014 / Malta 🇲🇹
Sofia 2015 / Ireland 🇮🇪
Valletta 2016 / Georgia 🇬🇪
Tbilisi 2017 / Poland 🇵🇱
Minsk 2018 / Macedonia 🇲🇰
Gliwice 2019 / Wales 🏴
Warsaw 2020 / Kazakhstan 🇰🇿
Paris 2021 / Bulgaria 🇧🇬
Yerevan 2022 / Albania 🇦🇱
Nice 2023 / Germany 🇩🇪
Madrid 2024 / ?
Mit Griechenland, Schweden, Lettland, Flandern, Weißrussland, Rumänien, Georgien, Malta, Wales, Kasachstan, Bulgarien und Albanien sind nicht weniger als zwölf Länder vertreten, die beim „großen“ ESC noch nie meine Nummer 1 waren.
Meine beiden absoluten Lieblingsbeiträge aus dem Junior ESC sind 🥈 „Let the music win“ von Kids.il aus Israel (2012) und vor allem 🥇 „Mzeo“ von Mariam aus Georgien (2016) – Lichtjahre besser als alles, was Georgien je bei den Erwachsenen entsandt hat. 🌞
Israel 2012, Georgien 2009 und 2016 und dann noch Sonja Skoric…
Eine Liste die mir extrem gut gefällt ❤️
Hab vor kurzem vom JESC 2024 geträumt und Frankreich gewann das Juryvoting, das Onlinevoting hat Frankreich aber zerstört und sie sind auf 4 oder 5 gelandet. An den Sieger kann ich mich nicht erinnern
Meine Top 5 sind:
Wie Deutschland bei dem Teilnehmerfeld abschneiden wird? Wunschdenken wäre so um Platz 8-10.
Der Realist in mir sagt: Platz 13-15
Ich kann mit Albanien und Polen dieses Jahr recht wenig anfangen. San Marino, Malta und Georgien sind auch nicht so besonders.
Die ehemalige JESC-Teilnehmerin Sara James Egwu, die vor drei Jahren Polen vertrat, hat keine Bewerbung für den ESC eingereicht.
Deutschland
Ukraine
Nordmazedonien
Bin das nur ich, die das findet, oder sind die meisten Beiträge zu gewollt auf erwachsen getrimmt?
Sind sicher einige Beiträge dabei, bei denen das so ist. Deutschland hat einen Song am Start bei dem ich das so nicht empfinden kann.
Jap, Deutschland zähle ich hier auch tatsächlich nicht dazu.
Ein sehr guter Jahrgang, wie ich finde. Abgestimmt habe ich für Portugal, die Ukraine und Nordmazedonien. Warum kommt der polnische Beitrag in der Abstimmung so schlecht weg? Ich finde Dominik einfach großartig, seine Leidenschaft mit Inbrunst zu singen, sein Song ist vielleicht ein bisschen aus der Zeit gefallen, aber ich mag das sehr.
Nochmal zu meinen ersten dreien:
Die Portugiesin ist einfach grandios, könnte aber sein, dass ihr Song schon ein bisschen zu erwachsen rüberkommt.
Ukraine, wie machen die das nur, egal ob beim großen ESC oder JESC, meistens hochwertige Songs und Sänger/innen. Gefällt mir sehr gut.
Nordmazedonien könnte richtig gut ankommen. Da stimmt das Gesamtpaket für mich.
Ansonsten gefallen mir noch Spanien(wenn auch etwas überdreht), Italien,Frankreich, unbedingt auch Albanien.
Unseren Bjarne sehe ich so im Mittelfeld.
Ich freue mich auf jeden Fall wieder auf die Show. Hat sich wirklich die letzten Jahre zu einem hochwertigen Wettbewerb entwickelt.
In Madrid haben die Bauarbeiten für die JESC-Bühne begonnen.
So, jetzt habe ich es auch endlich geschafft, mir die Beiträge anzuhören (und die Musikvideos anzuschauen). Hier meine Gedanken dazu, in der Reihenfolge, wie die Songs auf der Playlist des JESC-YouTube-Channels zu finden sind:
Armenien:
Dafür, dass man uns mit dem Song so lange hat warten lassen, lädt er uns doch zum Mitwippen ein. Wie schon beim Beitrag des Vorjahres hört man die Arbeit von Maléna und Tokionine heraus. Dazu noch eine gute Performance, dann ist eine Platzierung auf der linken Tabellenseite drin.
Irland:
Ein großer Kontrast zum Vorjahresbeitrag (der letzte Platz damals war in meinen Ohren unberechtigt). Schöne Stimme, moderner Song, allerdings fehlt der Höhepunkt – außer, Enya vollzieht zur höchsten Note tatsächlich einen Kleiderwechsel.
Polen:
Schön, dass auch Polen endlich mal einen Jungen zum JESC schickt. Schade, dass der Song, trotz zweier Rückungen, so langweilig rüberkommt. Polen war echt mal besser. (Aber letztes Jahr konnte wurde man mit einem mäßigen Song auch Sechster – dank Kinderfotos von Maja.)
Portugal:
Viele selbst verfasste Songs gibt es beim JESC nicht mehr – dieser hier ist einer. Und was für einer. Er fesselt mich von der ersten bis zur letzten Sekunde. Vielleicht ist ja der erste Sieg für Portugal drin?
Estland:
Auch Estlands setzt auf etwas Modernes – „Qami Qami“ hat ja schon gezeigt, dass Kids auf moderne Popsongs stehen. Die Melodie klingt nach 2024, die tiefe Stimme von Annabelle passt hervorragend dazu. Das sollte auf jeden Fall besser wegkommen als letztes Jahr. Und in Madrid soll es ja auch Tänzer geben…
(Zur Aussage, dass sie auf dem Todesslot antreten muss: Einmal hat die Startnummer 2 beim JESC schon gewonnen, bei der Premiere 2003. Warum dann nicht ein zweites Mal?)
Malta:
Dass Ramires beim VE gewonnen hat, war für mich schon eine Überraschung. Aber sein Song ist sicher nicht schlecht, vor allem auch was Neues: Zum ersten Mal schickt der Inselstaat einen Song komplett auf Maltesisch ins Rennen, ohne Englisch. Und Ramires singt mit viel Gefühl. In Madrid könnte ich mir viele Kerzen auf der Bühne oder den Screens vorstellen, so wie im Musikvideo, zusammen mit den Kindheitsaufnahmen, wie beim VE.
Nordmazedonien:
„Marathon“ klingt zumindest teilweise so, als würde Isaak sein „Always on the run“ im Duett mit einer Frau singen. (Hätte er es in Malmö getan, dann würde ich mir nicht so sehnlichst wünschen, dass in Basel eine Frau für Deutschland antritt – seit den S!sters hatten wir nämlich nur Männer. Ich schweife ab.) Trotz der Ähnlichkeit zum deutschen Beitrag in Malmö könnte es für eine Überraschung gut sein.
(Für Nordmazedonien ist es ja auch eine Art Marathon, es ist das Land mit den meisten Teilnahmen, aber ohne Sieg.)
Georgien:
Andria steht im Herbstwald und singt eine ruhige Ballade (in Metaphern) über das Wetter und die Gefühle zu seiner Mutter. Das könnte durchaus ein Erfolg werden, zumindest sollte es besser laufen als letztes Jahr.
Albanien:
Im Musikvideo beginnt die Welt zu blühen, passend zum Motto des JESC. Mich aber lässt der Titel eher kalt. Aber letztes Jahr kam der albanische Beitrag auch besser weg als erwartet.
Ukraine:
Ich bin noch immer hin und her gerissen zwischen den Songs, die beim VE gleichauf lagen – aber das Publikum war für Artem, könnte also sein, dass er im Online-Voting auch international Erfolg hat. Und ja, Song und Performance haben durchaus Potential, in Madrid groß rauszukommen. Und der Text passt auch in die jetzige Zeit, in der die Kinder in der Ukraine leben.
(In der Ukraine scheint es übrigens auszureichen, dass der Auftritt beim VE zum Musikvideo wird. War ja schon letztes Jahr so. Und mag auch seine Gründe haben…)
Frankreich:
Ich dachte tatsächlich, die schwarzen Balken im Video bleiben bis zum Schluss – vielleicht gibt es sie auch bei der Übertragung nächsten Samstag wieder, Frankreich hat damit Erfahrung. Ach ja, der Song ist genauso eine Überraschung wie der Auftritt am Bahnhof. Online beweist Titouan schon, dass er ein großes Publikum erreichen kann. Ob es in Madrid auch so mitreißend wird? Gut möglich. Bislang schnitt Frankreich nie schlechter ab als Platz 6, die Latte liegt also hoch…
San Marino:
Tiefgründiger Text, aber ansonsten leider nicht besonders herausragend. Sicher kein schlechter Song, aber kein Favorit auf den Sieg. Mi dispiace.
Zypern:
Der andere Rückkehrer hat da schon mehr Zugkraft in seinem Song. Trotzdem könnte es auch Zypern in Madrid schwer haben, gegen die anderen Songs zu bestehen.
Italien:
Ein moderner Popsong aus Italien, da könnte es auch auf der Bühne rundgehen. Aber ob die Kids dann auch Pyjamas tragen werden? Ich hoffe, der Auftritt wird besser als der von Co-Autor Paolo Meneguzzi beim ESC 2008 – das war damals ein Lehrstück, wie man einen schönen Song durch eine unpassende Performance um den Einzug ins Finale bringen kann…
Niederlande:
Unsere Nachbarn gehen dieses Jahr kein Risiko ein. Zumindest, bis der Popsong mit der zweiten Strophe zur Ballade wird. Das Publikum wird es zum Mitsingen und -tanzen animieren, aber ansonsten reißt der Titel keine Bäume aus. Es wird vorerst bei einem Sieg für die Niederlande bleiben.
Spanien:
Literally IT IS „Antes muerta que sencilla“ in der 2024er-Version. Die Hommage an die Sängerin Lola Flores (sie verstarb übrigens nur vier Monate, nachdem Maria Isabel geboren wurde) dürfte sicher ein Hit werden, um den Sieg spielt sie bei mir aber nicht unbedingt mit, dafür erinnert es zu sehr an den Siegersong von 2004.
…und schließlich Deutschland:
Ja, es ist halt Deutschland. Und gerade, weil es unser Beitrag ist, kann ich ihn so schwer einschätzen. Dass Bjarne zwischen zwei Uptempo-Songs antreten muss, kann ein Nachteil sein, muss es aber nicht, zumal die Ballade auch an Tempo gewinnt. Ja, es war tatsächlich die beste Wahl aus den fünf Songs, die zur Wahl standen (aber vielleicht wird auch aus den anderen vier Titeln noch etwas, so wie mit Rahel letztes Jahr).
Fazit:
Meine Favoriten sind (nach dem ersten kompletten Anhören) Estland, Frankreich und Portugal.
ABER: Die letzten Jahre haben wir schon mehrfach erlebt, dass schwache Songs durch einen starken Auftritt besser wegkommen können als erwartet. Und auch die Jurys spielen da sicher eine Rolle – ich habe mir ja auch nicht träumen lassen, dass sie für Isaak so viele Punkte übrig haben.
Wir wissen ja, gespielt wird auf dem Platz. Vielleicht kommt es doch anders als erwartet…
Knapp zwei Monate später habe ich mir das Abstimmungsergebnis nochmal angeschaut: Nicht nur ich war vom Sieg Georgiens überrascht, mit Andria hat bei uns kaum jemand gerechnet. Dafür wurde Annabelle ein Fan Favorite Fail – vielleicht war sie mit dem Song dann doch überfordert. Das ist aber nicht der Hauptgrund dafür, dass Estland nächstes Jahr nicht mehr dabei sein wird. Aber immerhin San Marino kehrt zurück. Dann aber hoffentlich mit einem besseren Song…