„Ich will alles“ heißt der neue brillante Dokumentarfilm über Hildegard Knef. Und ich will alles (tun), um über diesen wunderbaren Dokumentarfilm von Luzia Schmid auf ESC kompakt zu schreiben. Wie stelle ich dafür einen ESC-Bezug her?
An einem deutschen Vorentscheid hat Hildegard Knef nie teilgenommen und – wiewohl sie viele ihrer Songs selbst geschrieben hat – sie ist auch nie als Komponistin oder Texterin eines deutschen VE- oder gar ESC-Songs in Erscheinung getreten.
Aber es gibt dennoch eine Brücke. In seiner „Eurovisionsbibel“ (so bezeichnet von Oliver Rau aka aufrechtgehn) „Ein Lied kann eine Brücke sein“ schreibt Jan Feddersen, dass der deutsche Beitrag „Zwei kleine Italiener“ ursprünglich für Hildegard Knef vorgesehen war. Ob das mehr ist als ein Gerücht, verliert sich in den Nebeln von Norwegen. Am Ende erreichte Conny Froboess mit dieser der Nummer-1-Single beim ESC in Luxemburg 1962 einen soliden sechsten Platz.
Aber es gibt noch einen zweiten, sogar signifikanteren ESC-Bezug von „Ich will alles“. Bei einer der jüngeren Begegnungen mit Bernd Ochs, souveräner Moderator der Clubtreffen des ECG (Eurovision Club Germany) und irgendwie inzwischen auch prominenter Bubble-Hero, hat mir dieser „Ich will alles“ eindringlich ans Herz gelegt – und das vollkommen zu Recht, lieber Bernd. Danke für den Tipp.
Es gibt also mehrere gute Gründe, um auf ESC kompakt über „Ich will alles“ und Hildegard Knef zu sprechen. Ihre Premiere feierte die Dokumentation über eine der großen Diven des deutschen Films UND Chansons im Panoroma Programm der diesjährigen Berlinale. Die Kinopremiere war bereits im April, aber dank positiver „Word-of-mouth“-Dynamik entwickelt sich die Doku über den „Weltstar, die Stilikone, die Grande Dame des Chanson, die letzte deutsche Diva und die Feministin“ (gemäß Filmverleih) zu einem Longseller in den Programmkinos.
Für mich ist Hildegard Knef ein Teil meiner Kindheit. Meine Eltern besaßen einige ihrer Langspielplatten und ihr autobiographische Bestseller „Der geschenkte Gaul“ war ein Lieblingsbuch meiner Mutter und dieses wurde im Freundeskreis viel herumgereicht, irgendwie alle „Erwachsenen“, alle Tanten und Freundinnen, wollten es lesen.
Ich erinnere noch supergut, wie das Buch bei uns zuhause auf dem Couchtisch lag. Wer ein Exemplar im Antiquariat findet: Ist so wertvoll wie ein Stück Kulturgeschichte.
Und was ebenfalls Kindheits-Erinnerungen weckte: In den Dokumentaraufnahmen des Films wurde quasi nonstop geraucht, in Interviews, im Studio, bei Shows, der Griff zur Zigarette war allgegenwärtig. In den knapp zwei Kinostunden kommt Hildegard Knef auf zwei Packungen. Auch das Kinoplakat greift die tragende Rolle der Zigarette in dieser Zeit auf.
Aus vielen Gründen ist „Ich will alles“ für alle mega-empfehlenswert, die deutsche Kultur in den 50er, 60er und 70er Jahren nachvollziehen wollen.
Was ich in der Echtzeit in den 70er und 80er Jahren, in der ich erstmals mit Hildegard Knef in Berührung kam, nicht so geschnallt habe, ist die Dramatik, welche Achterbahnfahrt die Karriere von Hildegard Knef geprägt hat. Große Erfolge und Jahre des schweren kommerziellen Scheiterns wechselten sich ab. Durch zahlreiche, teilweise gnadenlose und schockierend übergriffige historische Interviews bekommt man ein sehr wahrhaftiges Bild der hochbegabten und ehrgeizigen Künstlerin Hildegard Knef mit allen ihren selbstreflektierenden Brüchen, ergänzt um sehr ehrliche Rückblicke und persönliche kritische Würdigungen ihrer Tochter Christina Palastanga.
Die erfahrene Journalistin Luzia Schmid betreibt erfreulicherweise kein Weichzeichnen, ganz im Gegenteil. Und gleichzeitig ist der Film ein Bild der moralischen, zuweilen scheinheiligen kulturellen Lage im Nachkriegs-Deutschland von 1951, als Hildegard Knef im Film „Die Sünderin“ sechs Sekunden (teilweise) nackt zu sehen war und den ersten veritablen „Shitstorm“ im bigotten Nachkriegs-Deutschland erdulden musste, bis zu ihrem letzten Live-Auftritt 1986.
Allen von Euch, die mehr über die Entertainment-Jahre Eurer Eltern oder Großeltern erfahren möchten und gleichzeitig poetisch-kantige Chansons mögen, sei „Ich will alles“ herzlich empfohlen. Die Dokumentation ist auch ein Stück Zeitgeschichte über Jahrzehnte, in denen es das Wort „woke“ nicht gab. Welche Zumutungen Hildegard Knef von ihren Interviewpartnern ertragen musste und wie kraftvoll sie diese retournierte, das ist im wahrsten Sinne des Wortes ganz großes Kino.
Für uns war darüber hinaus unsere spezifsche „Ich will alles“-Kinoerfahrung etwas sehr Besonderes. Wir sahen den Film an einem Mittwochmorgen um 11:00 Uhr im von mir schon mehrfach auf ESC kompakt gepriesenen Hamburger Premiumkino „Savoy“, welches in erster Linie dafür bekannt ist, neue Film in der Originalfassung zu zeigen.
Morgens um 11:00 Uhr ins Kino gehen ist wie der erste Gin-Tonic zum Mittagessen. Für „Ich will alles“ hatte ich mir extra einen Tag Urlaub genommen.
„Ich will alles“ war ein Angebot aus der Programmreihe „Traumkino“, die im Savoy eine neue Heimat gefunden hat. Die ursprünglich liebevoll von Christine Vogt betreute Reihe mit erfolgreichen Feuilleton-Filmen für ein erwachsenes Publikum mit Tagesfreizeit (Filmzeit ist immer 11:00 Uhr am Vormittag) war im Grindel-Kino etabliert worden, ist dann ins Hamburger Streits gewandert und fand nach der Schließung des Streits (heute ein gigantisch großer Drogeriemarkt) im Savoy eine neue Heimat, wo Achim Orlia die „Traumkino“-Events genauso liebevoll wie seine Vorgängerin betreut.
Wir waren dort, weil „Ich will alles“ in besagter Woche in Hamburg nirgendwo sonst gezeigt wurde (hat sich wieder geändert). Es soll auf keinen Fall abfällig klingen, aber die“ Traumkino“-Reihe, das ist allerbestes ehrliches Seniorenkino mit guten deutschen oder französischen Feuilleton-Filmen, die schon einige Wochen oder Monate „auf dem Buckel“ haben.
Das ist zum einen erfrischend, weil der Autor dieser Zeilen bei diesem Kinobesuch altersbezogen einmal ausnahmsweise nicht im oberen Alters-Fünftel rangierte wie sonst immer. Ungeachtet unseres Boomer-Status fanden wir uns im unteren Fünftel wieder.
Außerdem und vor allem konnte wir im Rahmen dieser Kino-Erfahrung gleich zwei wunderbare Anekdoten zum Weitererzählen einsammeln:
- Wir sahen „Ich will alles“ im Savoy am Steindamm in St. Georg am heißesten Tag des Jahres. Sehr fürsorglich informierte uns der „Moderator“ Achim zu Beginn des Films, dass nunmehr in der Lobby die Klimaanlage ausgeschaltet werden würde, damit der Übergang aus dem angenehm gekühlten Kinosaal in die pralle Mittagshitze nach Filmende nicht so krass ausfällt. Die Lobby fungierte als Übergangs-Temperaturzone. „Passen Sie auf sich auf!“ waren die zugehörigen Worte von Achim, der sein Publikum very old school durchgehend siezte. Allein für diese Attitude und diese Worte hat sich der Ticketpreis gelohnt.
- Und einen ungeahnten Tumult gab es vor Film-Beginn dann noch bei einer öffentlichen Publikumsbefragung. Kinochef Gary Rohweder plant nämlich, die gute alte Stempelkarte (9x Kino, 1x Freikarte) durch ein digitales Punktesystem zu ersetzen. Die Reactions darauf waren eindeutig, 90% der Zuschauer*innen wollen sich von der Stempelkarte NICHT trennen und brachten das auch nachdrücklich zum Ausdruck. Die digitale Revolution ist halt noch nicht überall angekommen. Die mit überwältigender Mehrheit dokumentierte Retro-Nostalgie der Traumkino-Senioren ist bei aller Gestrigkeit entwaffnend sympathisch.
Letzteres fand ich sogar irgendwie romantisch, sowohl in Bezug auf den Rabattmarken-Charme als auch in Bezug darauf, dass es durchaus möglich ist, die „Stille Generation“ (das ist die vor den Boomern) auch sehr laut zu erleben.
Es war ein in jeder Hinsicht bemerkenswert schöner Kino-Erlebnis-Besuch und Boomer-kompatibel haben wir dann auch gleich – von „Ich will alles“ inspiriert – die schönen Originalalben der stilprägenden deutschen Diva als Value-for-money-CD-Collections erworben. Frau Knef hat so gut wie alles, was sie aufgenommen hat, selbst geschrieben und die Bandbreite ihres Schaffens ist faszinierend.
Ich danke für Eure Aufmerksamkeit und freue mich über Eure – gerne auch kritischen – Gedanken über diesen ESC-fernen Text. Und bin gespannt, ob Ihr eigene Erinnerungen an Hildegard Knef habt?!?
PS: Ohne es zu wissen, habe ich das „Ich will alles“ Kinoplakatmotiv übrigens schon 1985 nachempfunden. Wie es dazu kam, das steht hier.
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Ach wie schön. Vielen Dank lieber Peter. Ich habe in den 90ern meinem Knef-liebenden Ex eine Cd-Sammlung (ich glaube es waren 7 Silberlinge) geschenkt. Wir haben dan die Knef rauf und runter gehört. Über Jaaahre. Den Film muss ich auf jeden Fall schauen. Läuft ja in einigen Linos hier in HH
Tja, bin leider zu spät, wie ich gerade feststelle. Alles schon vor vorbie
Hier in Berlin läuft‘s noch, komm vorbei!
🎶🎶🎶Für mich soll’s rote Rosen regnen 🎶🎶🎶
Schön dass es noch andere Filme außer Jurassic irgendetwas und Superman im Kino laufen. Ich war übrigens schon Ewigkeiten nicht mehr im Kino. 🫣🫣🫣
Für Jurassic World und Superman gehe ich eher ins Kino als für so eine lahme Doku, die man sich auch im Fernsehen anschauen kann. Da müssen die Kinos schon was aufbieten. Aber hey, jeder so wie er will.
Wie Du sagst, jeder wie er will. Mich persönlich könnte man nicht bezahlen, für Jurassic irgendwas ins Kino zu gehen, die Idee hat sich schon vor 30 Jahren totgelaufen.
Bei mir kommt es darauf an, was es ist. Der Supermanfilm würde mich schon interessieren, das Hauptproblem sind aber die Preise. Da warte ich lieber ein halbes Jahr und kaufe mir evt. die DVD. Da kann ich es mir mehrmals anschauen. Den Dinofilm schaue ich mir irgendwann im Fernsehen an. Der einzige Film wo ich evtl ins Kino gehen würde, ist die Fortsetzung vom Schuh des Manitu. Wo mich mich hingegen jagen kann, sind Filme wie Oppenheimer.
Aber was du nicht vergessen darfst, manche Filme wirken im Kino einfach besser mit der Riesen Leinwand und dem Dolby Soundsystem als zu Hause vor der kleinen Flimmerkiste.
Seh ich auch so. Ich würd halt nie Jurassic, Avengers etc. Zeug gucken. Diese Superhelden Filme haben ihren Zenit echt überschritten.
Das Problem ist den Filmemachern fällt kaum was neues ein. Das war gefühlt alles doppelt und dreifach schon mal da.
https://www.giga.de/entertainment/disney-marvel-und-netflix-sind-schuld-9-gruende-warum-filme-frueher-besser-waren–01J5QV30Q5S3ANJ6W16EFD944V
Immer diese Pauschalisierung. Im nicht totalen Mainstream gibt es immer noch überraschende Filme … und kreative Macher / sowie Produktionsfirmen.
Hängt halt auch davon ab, welches Genre man bevorzugt.
Sehr unterhaltsam geschrieben, vielen Dank dafür.😊
An Hildegard Knef habe ich nicht allzu viele Erinnerungen, aber der Song „für mich (oder war’s für dich?) soll’s Rote Rosen regnen“ sagt mir was. Bei meinen Eltern standen eigentlich nur Klassik- und Heino-Platten im Regal.
P.S.: War früher auch eine eifrige Kinogängerin, mein erster Film war „E.T.“, war neun oder zehn Jahre. Vor lauter Vorfreude und Aufregung wurde mir aber leider während der Vorstellung schlecht, so dass ich diese verlassen musste, durfte aber ein paar Tage später noch mal hinein.🙂
E.T. war auch mein erster Kinofilm. Ich war auch ganz aufgeregt, aber konnte den Film trotzdem genießen. Allein die Größe des Kinos war beeindruckend.
Einer meiner ersten Filme, wo ich mich erinnern kann ist „Ein Schweinchen namens Babe“.
Das liegt daran, dass es da eine Gewitterszene gab, wo ich mich damals total erschrocken habe. 😂😂😂 Es war erst total Ruhe und plötzlich aus dem Nichts kam ein Donnerknall, da habe ich mich dermaßen erschrocken, dass ich meinen halben Popcorn Eimer entleert habe und es regnete Popcorn. 😂😂😂🫣🫣🫣.
P.S. Ich höre gerade Robbie Williams live. Ich bin zwar nicht im Stadion, ich sitze aber gerade davor mit Pom Bär, Duplo und Cola. 😀😀😀 Gerade läuft Let Me Entertain You.😀
Die Bärchen machen die Runde. 😀
Ich gönne mir gerade die Kesselchips von Lidl, Geschmacksrichtung Sweet Chili. 😋
Bei Chili bin ich vorsichtig. Scharf vertrag ich nicht so gut.
Die sind pikant, dürftest du aushalten. 😉
Das geht gerade noch. 🙂
Ja. 😎
Ui. Er spielt gerade Relight My Fire vom Take That. 😍
🎶🎶🎶 I Just Wanna Feel 🎶🎶🎶😎😎😎
ANGELS. 🥰🥰🥰
Pom Bär sind alle und Konzert zu Ende. 😀
Ich hätte noch ne Tüte. Komm vorbei. 😛
Hier singt gerade auf der Wiese vor dem Stadion ein Straßenmusiker aus der Ukraine und ringsherum um ihn ca 100 Leute sie alle mitsingen. 😀
Was singt er denn?
Von Ed Sheeran über Coldplay, Journey, Passenger und zwischendurch immer mal Robbie Williams.
https://www.instagram.com/fed_halatii/
https://m.youtube.com/@fedhalatii6219/videos
Jetzt gerade Shallow. Da kam gerade eine Frau aus dem Zuhörkreis die da mitsingte.
Er singt eins meiner Lieblingslieder Chasing Cars von Snow Patrol. Geil. 😀
Das ist so traumhaft schön. Muss da immer heulen. 🙁
Geht mir ähnlich. 🙂
Bei dem hier laufen auch oft Tränchen:
Denke da immer an Grey´s Anatomy.
Gib dem mal nen Euro und sag Slava Ukraini, dann freuen sich die Leute immer.
Habe 2 Euro eingeworfen, konnte aber nicht mit ihm reden, da er mit jemandem gesprochen hat. Es hat sich auf jedenfall für ihn gelohnt, da war eine Menge Geld im Koffer.
Nice, danke!
Mein erster war „Bambi“…ich bin wohl alt…:-)))
War sicher ein re-Release, der kam ja schon in den 40er raus. Mein erster war Dschungelbuch, auch re-Release. Einer von nur 5 Filmen, die ich 3x im Kino gesehen habe.
Ah, ja! Natürlich, sooo alt bin ich jetzt nicht :-))), aber es war definitiv in den 60er-Jahren…also doch schon ein paar Wochen her. Und der Film hat mich damals sehr mitgenommen. Und das Kino auch; hatten wir doch noch kein Fernsehgerät. Ein aufwühlendes Erlebnis also.:-)
Das Dschungelbuch, wie schön! Ja, das habe ich auch gesehen. 🙂
Und es gibt auch Filme, die ich mehrfach im Kino angeschaut habe, aber unerreicht ist da bei mir die Rocky Horror Picture Show…über lange, lange Zeit fast wöchentlich!:-)
Irgendwas Exzessives muss man vielleicht haben…:-))
Ich liebe Rocky Horror! Ich hab keine Ahnung, wie oft ich das gesehen habe, ich kategorisiere das als Theater!
Bambi war sicher ein schwieriger erster Film, ich hab den tatsächlich erst an der Uni auf VHS gesehen. Dschungelbuch war der perfekte erste Film, weil viel passiert und es sehr lustig ist. Es war dann auch der letzte Film, den mein Vater bewusst gesehen hatte (zuhause), das war bevor er ins Heim musste/Demenz. Meist gucktest nur still und war gar nicht da aber bei Dschungelbuch sang er zT mit. „probier‘s mal mit Gemütlichkeit war so ne Art Familienhymne; mein 2. mal war mit meinem Onkel im Autokino und wir nervten alle monatelang mit dem Song!
Oh, wie schön, dass Du die Rocky Horror auch liebst!:-)) Ja, ist schon speziell und gehört eben in eine bestimmte Zeit. Und es ist schwer bis unmöglich, das nachzumachen oder heute noch mal diesen Hype zu spüren, wenn man es vorher nicht kannte.
Hattest Du eine Rolle? Ich war Janet…laaaangweilig ( aber dafür mehr Songs…:-) )…wollte ich doch Magenta sein!:-))
Ja, Bambi war tatsächlich ein Film, der mich tieftraurig gemacht hat und ich habe Ewigkeiten gebraucht, bis ich ihn mir nochmal ansehen konnte. Trotzdem war es ein Erlebnis…:-)
Das Dschungelbuch und die Gemütlichkeit; das ist wirklich fast das Erste, an das man denkt!:-) Und wie schön, dass es Eure Familienhymne wurde! Ist ja auch total positiv, das Lied.:-) Aber traurig verknüpft ist es mit Deiner Erinnerung an Deinen Vater…und trotzdem auch schön und tröstlich verknüpft, wenn er ganz im Hier und Jetzt war, als er das Lied hörte und mitsang. Das ist sehr bewegend.
Ich habe mit betroffenen Menschen gearbeitet und kann mir diesen Moment sehr gut vorstellen…
Du machst hier übrigens gerade eine „Zeitreise“ mit mir…:-)…Autokino! Jepp, einige „ungesehene“ Filme, im Winter diese Reinhängheizung und immer die Lautsprecher, das leicht geöffnete Fenster und beschlagene Scheiben…unseres hier gibt es wohl noch; vielleicht sollte ich mir dort mal wieder einen Film ansehen.:-))
Damnit, Janet, I love you! Gespielt hab ich’s nie, aber x-fach gesehen. Da meine Lieblingsrolle Frank N. Furter war, hat mich der Gedanke, in High Heels rumzustolpern immer davon abgehalten.
Das mit dem Dschingelbuch war irgendwie ein Schließen des Kreises für mich. Mein erster Film und der letzte meines Vaters. Ich hab den seit damals (jetzt 5 Jahre her) allerdings noch nicht wieder gesehen.
Hahaha deine Autokino-Beschreibung ist so real! Das bei uns ist glaub ich schon ewig zu. Ich weiß gerade gar nicht, wo‘s in der Gegend noch welche gibt. Ist immer ganz cool, wenn man nen Film sieht und Leute gegen ins Autokino. Scheint so 60er bis frühe 80er super beliebt gewesen zu sein.
Ok, ist eine Herausforderung mit den High Heels und bei den allermeisten Rollen kamen die ja früher oder später auf einen zu…:-)) Oder man muss die Rolle vor der Floorshow bedienen, was aber bei Frank N. Furter halt auch nicht geht, da er sie immer an hat…
Aber man muss ja nicht mitspielen; singen, tanzen, mitsprechen, fragen, werfen usw. ist doch auch schon toll…da hat man schon genug zu tun und ganz viel Spaß!:-))
Geht aber auch nur mit echten Feuerzeugen…“There’s a light“ mit Handylicht möchte ich NIEMALS erleben!!
Ich glaube, dass es im Autokino heute gar nicht mehr so abenteuerlich ist…wahrscheinlich muss man nicht mal mehr eine Heizung reinholen…aber vielleicht werde ich das wirklich mal testen!:-))
Das mit dem Schließen des Kreises liest sich bewegend und ja, vielleicht hat das auch genau seinen Platz so und Du wirst sehen, ob es gut ist, wenn der Kreis so geschlossen ruht oder Du eben zu einem anderen Zeitpunkt den Film nochmal ansehen magst.
Manchmal rührt man nicht mehr an Gefühlen, die für einen selbst rund geworden sind.
Ja, genau man kann da immer mitmachen. Bei beiden meiner Unis gab’s Läden, wo Rocky Horror immer Fr/Sa um Mitternacht lief , echt geil. Und genau Handybeleuchtung. Finds auch immer total schräg mit der Handybeeuchtung, wenn man Konzert oder ESC im TV guckt.
Danke ja, guter Punkt mit “Gefühle, die fûr einen selbst rund geworden sind.” Ich hab ja ne Zeit in New York gewohnt und nach dem 11. September konnte ich ewig keine Filme gucken, die da gedreht waren. Ging erst wieder, als bin Laden tot war.
So war es auch früher in Frankfurt; jedes Wochenende RHPS…:-) Aber mein „erstes Mal“ war tatsächlich 1980 in München / Kino an der Isar neben dem Dt. Museum…da lief es damals schon einige Jahre jeden Tag!:-)) Da hatten einige sogar für die Eddie-Szene Ketchup mitgebracht, aber das war schon grenzwertig.:-))
Das mit New York kann ich verstehen; gerade wenn man es gut kennt und schätzt, aber auch für alle anderen war es ein unsagbarer Schock. Daran will man auch sicher nicht erinnert werden…:-(
Manchmal sind die Gefühle rund, stimmig…wie bei Deinem Vater, Dein erstes und sein letztes Mal. Bei New York kommt vielleicht auch die Angst, es könne wieder geschehen durch bin Laden…nach seinem Tod wird das durch ihn aber sicher nicht mehr passieren. Man vermeidet es, den schmerz nochmal fühlen zu müssen und die Angst wieder wach werden zu lassen.:-(
Ich glaube, man muss da wirklich in sich lauschen und spüren, ob und wannn es Zeit für etwas ist. Und gerade solch schmerzhafte und traumatische Erlebnisse haben immer ihren ganz eigenen Takt in uns.
Es gibt sogar noch Bilder von mir auf dem World Trade Center – man muss beim Ansehen dann doch eingestehen, dass man gealtert ist.
Ich war seltsamerweise bis auf Madrid an all den Orten, wo die großen Terroranschläge stattfanden. Bin da wohl nicht so der Glücksbringer. Ich war vor 3 Jahren das erste mal seit dem Anschlag in Nizza und der Weg vom B&B zur Stadt war genau die Strecke. Wir sind dann immer 1 Straße hoch gegangen, auch wenn deutlich weniger schön war as la die Promenade.
Du bist sicher ein Reisender…da bleiben leider auch die Bezugspunkte zu schlimmenn Ereignissen nicht aus.:-( Kann ich gut verstehen, wenn man die Orte, an denen so viel Leid geschah, dann nicht begeht…mir wäre auch weder das „Schauern“, noch der ganz normale Genuss, den man ansonsten an diesem famosen Ort haben kann, recht.
Beides würde sich für mich falsch anfühlen. Da hilft wohl nur Unwissen oder eine lange Zeitspanne, bis man den Ort wieder freudvoll aufsuchen kann ohne das Gefühl zu haben, man wäre respektlos gegen die Opfer…
Ist schon sehr schlimm, welche Ereignisse in dieser Hinsicht die Welt erschüttern…:-((
Und wegen dem Altern: Wäre schon seltsam, wenn es nicht so wäre, oder?:-))) Ab einem bestimmten Alter kommt es gefühlt immer „über Nacht“…Du schaust morgens in den Spiegel und entdeckst „Neues“…aber so ist ja das Leben und es ist ja nicht nur das Altern…wir werden doch auch reifer und weiser…und das ist schön!:-))
Ich brauch da so 5 Jahre hab ich das Gefühl. Das erste mal ist dann noch schwierig, aber dann normalisiert sichs. Ich hab tatsächlich nie Video von der Nizza-Attacke gesehen, weil es so schrecklich klang. Es war schràg, als ich das letzte mal da war, weil auf Cops mit Maschinengewehren auf dem Blumrnmarkt waren. Alle enge hellblaue Hemden, Spiegelbrille, ich dachte erst „cool, die drehen hier nen Film!“
Die Wunderbarkeit des Weiser werdens… hab ich nie so so gesehen, es nützt mir ja nichts, wenn ich jetzt – mit 29 natürlich – weiß, dass ich mit 24 was hätte anders machen können. Ich denk nur „warum sitzt die Hose zu eng? Hab ich die falsch gewaschen?“ 😜
Ach, es gibt schon ein „weiser werden“ mit dem Alter…natürlich ab von den Äußerlichkeiten, denen niemand entgehen kann.:-)) Warts mal ab. Mit 29 hast Du noch viiiieeel Zeit, bis das kommt.:-)) Ich bin Ü60…da entfaltet das schon seine Wirkung.:-)))
Und die schrecklichen Ereignisse, ja, die müssen wir verarbeiten und irgendwo einsortieren. Das dauert, bis sie einen Platz haben. Wichtig ist aber doch, dass sie einen Platz finden und wir selbst weitermachen können in unserem Leben.:-) Vielleicht sind diese 5 Jahre Deine Spanne…:-)
5 Jahre scheint ganz richtig zu sein. Als mein Vater starb – vor 4 Jahren 11 Monaten – ging’s ziemlich schnell, weil ich dann mit meiner kranken Mutter beschäftigt war und weil er durch Demenz und dann Heim – während Corona, Alptraum, Du konntest nicht besuchen – schon länger “weg” war. Meine Mutter – vor 3 1/2 Jahren – hab ich immer noch nicht verarbeitet. Ich war enger mit ihr und der zweite Elternteil ist glaube ich immer schwieriger, weil die Tür dann zu ist. Es könnte aber schlimmer sein, ich hab einige Freunde, wo der Überlebende Elternteil Demenz hatte und dann waren die Leute jahrelang zwischen Tür und Angel.
Ok genug Gejammer, prost mit meinem sehr leckeren Rosé!
Oh nein, das ist sehr traurig, dass Du so jung schon beide Eltern verlieren musstest.:-( Das tut mir aufrichtig leid und fasst mich schon auch an.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es einen Unterschied macht, wenn auch der zweite Elternteil stirbt; ja, das ist nochmal anders „endgültig“…
Da hast Du viel aushalten müssen; beide Eltern kurz hintereinander verlieren und dann teilweise noch unter all diesen Umständen.
Ich habe mir einen Cremant aufgemacht und proste Dir zu…und jammern ist total erlaubt, finde ich.
Wenn Du magst, dann fühl Dich mal gedrückt…
Bei mir heißt es immer, wenn ich an meine Lieben denke, die nicht mehr hier sind: „a toast, to absent friends“…
Danke und ich drücke zurück!
Ich bin übrigens tatsächlich 57, also war es immerhin nicht ganz so früh, scheint so ziemlich Standard zu sein. Ich hatte so pervers es klingt, dass zwei Freundinnen von mir ein paar Jahre zuvor dasselbe hatten, ein Elternteil Krebs, einer Demenz. Von daher war ich immer gut aufgefangen. War einerseits unpraktisch, da beide am anderen Ende der Welt (USA und Australien) sind, andererseits hatte ich dann zu jeder Tages- und Nachtzeit jemanden, mit der ich whatsappen oder reden konnte.
Das hatte ich dann mit den „29“ tatsächlich ganz anders verstanden…:-))
Aber am Ende ändert es ja an der Traurigkeit nichts, wie alt wir sind. Es hat vielleicht nur andere zusätzliche Komponenten, wenn man sehr jung ist.
Tröstlich ist wirklich nur, dass wir damit nicht alleine sind, das stimmt!
Und wenn man im gleichen Boot sitzt, dann ist der Trost auch tiefer, finde ich.
Es kommt auf uns alle zu. 🙁
Meine beiden ältesten Freundinnen leben übrigens auch in Amerika ( nahe Chicago ) und Australien ( bei Newcastle )!! Manchmal schwierig, unter normalen Umständen lange Gespräche führen zu können, aber in besonderen Situationen natürlich wirklich super, da irgendwo immer gerade Tag ist…:-)
Aber ich musste mich sehr daran gewöhnen; eine kenne ich seit Geburt, die andere habe ich mit 14 kennengelernt…als beide D verließen, ist schon ein wenig die Welt für mich zusammengebrochen…:-(
Sorry, hat so lange gedauert. Ich hatte ein paar Tage Besuch und war von daher ein paar Tage kaum online
In Chicago hab ich auch eine sehr gute Freundin! Newcastle – und AUS allgemein, leider) war ich noch nicht – nur in Newcastle, England! Es gibt Witzigerweise einen Film, der da spielt und Newcastle heißt Weiß nicht, ob Du den schon gesehen hast, aber ist echt gut.
Weiß gar nicht was mein erster Kinofilm war. Vielleicht „Pokemon“ im Jahr 2000?? 🤔
Mein erster Kinobesuch war mit meinen Eltern in Pumuckl (1982). 😀 Das zweite Mal war allerdings spannender. Meine älteren Cousinen namen mich mit ihren Cliquen in diesen Nena-Film (Gib Gas – Ich will Spaß) mit. Eigentlich hätte ich altersbedingt (war damals 7) noch gar nicht reingedurft. War aber cool. Ich erhielt damals mehr Aufmerksamkeit als die älteren Mädels beim Knutschen. 😛
Pumuckl war im Kino? Ich kenn das nur von der Augsburger Puppenkiste.
Ja. Der lief damals. Anfang der 80er hatten wir noch unsere Dorfkinos. Und das Autokino in Nürnberg. Aber da war ich erst in den 90ern. Heute gibt es das alles nicht mehr. 🙁
Schrägerweise ist das Dorfkino bei uns noch auf. Die haben aber auch ein (nicht so dolles, Ich bin dem Italiener treu) Eiscafé, ganz cleveres Konzept.
Das große ist aber in der Kreisstadt, 8 Bildschirme glaube ich. Die hatten genau vor Corona renoviert aber konnten sich dann Gottseidank berappen.
Mein erster Kinofilm war mit meiner Mutter und Schwestern „Heidi“.
Ja, da gab’s tatsächlich einen Spielfilm zu!
Den Film kenn ich. Ach. Heidi ist schön. 🙂
Es gibt sogar eine Heidi Alm Hütte. Vielleicht wird da eine Postkarte gedreht. 😀
https://www.kaernten.at/sehenswertes/ausflugsziele-mit-qualitaetszertifikat/heidi-alm/
In der Schweiz gibt es die Heidihütte.
https://www.heidialp-ochsenberg.ch/
Wieviele schweizer Mädchen haben den Namen Heidi überhaupt?
OmG!
Ich kenne das zumindest die Schweizer Heidihütte von meinem Chef, der hat dort mal übernachtet.
https://www.heididorf.ch/willkommen/heididorf/
Das erklärt Deine Begeisterung für Heidi Jlum.
Mein erster richtiger Kinofilm war ET-Der Außerirrdische von 1982. Ich liebe diesen Film immer noch. Das war mein erster richtiger Lieblingsfilm.
Pumuckl😍😍😍
Haha, mein erster Kinofilm war „Die Glücksbärchis“. Habe null Erinnerung an den Inhalt, weiß nur noch, wie die Viecher aussahen 😀
Ich hatte mal ein Glücksbärchi als Kuscheltier. 😀
Apropos Bärchis. Es gab von Pom-Bär Ü-Ei-Figuren?!
Und hier:
Glücksbärchis. Man braucht nur den Namen zu hören und man weiß sicher, das es wohl kein Horrorfilm war.
Da wär ich mir nicht mal so sicher. 😀
Klar, für manche Eltern, war das wohl eher ein Horrorfilm. Aber süß waren sie schon die Glücksbärchis. Ähnlich wie bei den Eltern, die zum 25. Mal mit ihren Töchtern Die Eiskönigin 1 und 2 sich ansehen mussten. 🙂
Eine faszinierende Figur. Sie war irgendwie immer eine Präsenz, als ich aufgewachsen bin, war dauernd in Talkshows – aber im Gegensatz zu Lilli Palmer, Curd Jürgens oder Maria Schell tauchte sie nie in Serien, Derrick oder Tatort auf. Die alten Filme hat man nicht geguckt, wenn sie denn liefen, man nahm an deutsche Filme = Kitsch. Dann Rote Roden mit extrabreit.
Mein Lieblings-Knef-Song:In dieser Stadt, Text könnte auch von Udo Jürgens sein:
https://youtu.be/zc2ZYOrhTV4?si=B7qZDZz6nhm-ycR4
Das heißt Rote Hoden! 🫣🤓
Uh! Klingt schmerzhaft.
Uuuh… kann ganz geil sein. Hab ich gehört.
Kenn da ein paar Musiker einer gewissen Band aus München, die vor ihren Gigs immer Sackpuder zum Aufputschen verwenden. Oder als scharfe Abkühlung. Je nachdem…
Und ein Buddy hatte mal das Vergnügen mit seiner Hand, nachdem er Chilischoten geschnitten hatte… Details erspar ich euch. 😀
Bitte nicht allzu ernst nehmen. 😉
Eh nicht. Aber pass auf mit deinen Chili-Chips-Händen. 😛
Die sind alle schon abgeleckt, da kleben immer die ganzen Gewürze dran. 😜
🌶🔥🍆😁
Die regnen bei den Weather Girls
Da bin ich ganz bei Dir!!! „In dieser Stadt“ liebe ich extrem!:-)) Das Lied macht mich so sehnsuchtsvoll wehmütig. *seufz*
Absolut! Uns obwohl sie von einer kleinen Stadt singt, denk ich immer Berlin. Es hat einfach was leicht dreckiges im positiven Sinne.
Ja, verrückt, das geht mir ebenso!!:) Man hat das Gefühl, es wäre eine winzige Kleinstadt, in der aber auch jeder die Bank des ersten Kusses und das Blumenbeet vorm Bahnhof kennt…und denkt trotzdem an das große Berlin.
Die kleinen persönlichen Erinnerungen, die einem das Gefühl von „Heimat“ vermitteln, das Ausbrechen aus einer beengten kleinen Stadt raus in die weite Welt…und trotzdem sieht man Berlin!:-))
Vielleicht ist Hilde einfach Berlin…:-))
Absolut – mehr nach als Marlene, die ja lange weg war. Bei der war ich tatsächlich mal am Grab, Schrägerweise ist das ganz in der Nähe von dem Haus, wo David Bowie in Berlin gelebt hat.
Bahnhöfe Heimat, genau. Haben sich auch total geändert. Früher gabs auch in den kleinsten Kaffs immer die große kalte Halle und dann kauftest Du Dein Ticket am Schalter. Heute hast Di Glück, wenn der eine Automat funktioniert!
Das stimmt! In unserem kleinen hübschen und alten Bahnhofsgebäude gab es einen Angestellten, der Dir zwischen Schranke runter/Schranke hoch, Signalschalten und was auch immer dann Deine Karte mit Sitzplatz und allem drum und dran verkaufte. Handgeschrieben!:-) Plausch inklusive…:-)
Es funktionierte ( zu Öffnungszeiten ) immer!:-) Schön wars…:-)
Und ja, tatsächlich…Marlene hat für mich eigentlich fast keinen Berliner Hauch…die hat ja auch wirklich den Zug genommen…:-))
Oh Gott ja, die Schrankenwärter! Es war st irre, was es früher alles fûr Jobs gab. Im Kino hattest Du zT auch Leute, die die Karten verkauften, dann Leute, die die Tickets checkten und dazu jemanden, der im Kino Eis verkaufte (das vermisse ich!)
Oooh ja, wenn „like ice in the sunshine“ lief, kramte man schon sein Kleingeld raus und dann kam der „Langnese-Mensch“…manchmal noch mit Bauchladen; später mit Rollwägelchen…und ich bekam mein Eiskonfekt!:-)))
Ein Freund hatte einen Schülerjob im Kino…Platzanweiser mit Taschenlämpchen und oben auch mal bei den Filmrollen helfen, nachher schnell für die nächste Vorstellung durchfegen ( Popcorn )…dafür etwas Selbstverdientes und ganz oft gute Filme für lau.:-)
Ich hab den Film gesehen vorhin, echt gut!! Würde mal annehmen, der ist bestimmt bald in ner Mediathek zu sehen, klassisches ÖR oder ARTE Programm.
Genau, immer Eiskonfekt! Hat sich Witzigerweise im Supermarkt nie durchgesetzt, ist halt total mit Kino assoziiert – so wie heute der Popcorn-Geruch.
Ist halt praktisch für nebenher. Wenn man die Hände nicht frei hat zum richtigen Eisessen.
Oh ja, man konnte die Schachtel gut „parken“ und selbst in einer Hand hatte man keine Bescherung…:-)…vielleicht war es auch deshalb so unsagbar beliebt und ist in vielen Köpfen hängen geblieben.:-))
OMG!!! Du hast ihn gesehen…ich muss bis Ende September warten, bis er hier läuft und bin wirklich ein wenig neidisch jetzt!!:-( *seufz*
Und jaaaa, immer Eiskonfekt! Das ist doch irgendwie schön, dass sich fast jeder an dieses Eiskonfekt erinnert…:-))…dieses zarte Knacken der Schoko hin zum Genuss…ha, jetzt hätte ich gern eine Schachtel voll!:-))
Freu dich, ist echt gut! Bin sogar in die Nachmittagsvorstellung gegangen, lief nur dann. Kleines aber feines souvlakia, Hilde-Fans halt!
Vorfreude ist die schönste Freude…oder so.:-) Ja, das ist ein Termin, auf den ich mich freue!:-)
Jetzt hoffe ich, dass ich gut an Karten komme…derzeit ist Sommerpause; ich habe es um kurze Zeit zu spät erfahren…
Aber ich schicke schon mal eine Anfrage per Mail…vielleicht hilft das.:-)) Sicher ist sicher…:-))
Übrigens: Die Bonus-Stempel-Karten haben die da ganz altmodisch auch noch…wie erfreulich!:-))
Ach wie cool mit den Stempelkarten! Ich hatte die Bonusprogramme schon fast vergessen. Ich geh – noch so ein Altersding – die letzten Jahre sehr viel seltener ins Kino. Zum einen immer noch Pandemie-Effekt im Kopf plus die Auswahl ist dann doch eingeschränkter, man hat den Eindruck, viele der „guten“ Filme gehen direkt auf Streaming. Ist zwar cool, dass man die dann da sehen kann, aber Kino ist noch mal ein ganz anderes Gefühl! Ich hätte halt gerne ein science fiction double feature…
Jaaa, das ist sehr retro…:-)) Aber auch ich gehe eher in kleine Programmkinos; alles andere hat weniger Flair. Als die Kinder klein waren, kam ich nach langer Zeit mal wieder in die „Filmpaläste“…da bin ich selbst bereits auch nicht mehr so oft gegangen; aber die Technik ist natürlich oft spektakulär.
Von ganz früher kenne ich noch Kinos mit Barbereich und welche, in denen wir an einem Tischlein mit Lämpchen und Bedienung saßen…Genuss pur!:-))
Ja, ich mag auch lieber Programmkinos. In den Filmpalästen hast Du immer super Technik (wobei es mir dann zT zu laut ist), aber eben auch oft Asis.
Die Kinos mit Service – Drinks, Currywurst oder was auch immer – kommen wieder, sind dann aber oft Premium-Kinos. Da geht man dann doch nur hin, wenn es ein ganz toller Film ist, den man unbedingt sehen will, zB ein alter Klassiker. Was sind denn insgesamt Deine Lieblingsfilme ever?
Ich mag die kleinen auch lieber…und fänd es fein, wenn da wieder mehr retro wird.:-)
Das andere ist mir auch oft zu viel Menschengewusel…:-))
Meine Lieblingsfilme ever??? Herrje, wenn jetzt jemand was nennen würde, dann schreie ich bestimmt „ah, ja der ist auch super!“:-) Es gibt also sicher einige!:-)
Also die für die Ewigkeit sind aber auf jeden Fall „Jenseits von Afrika“, „Grüne Tomaten“, „Wizard of Oz“, „Blues Brothers“, „Harry und Sally“, „Harold und Maude“, „RHPS“…aber auch „Quo Vadis?“ und neueren Datums alle „Herr der Ringe “ und „Babylon Berlin“…na, aber ganz sicher sind das nicht alle…:-))
Und bei Dir????????????????:-)))))
Sehr gute Auswahl (bis auf Blues Brothers, den konnte ich nie nachvollziehen – aber die anderen sind super!). Geht mir auch so, wenn man mich fragt, fallen mir noch 20 andere ein… darum poste ich Dir jetzt einfach mal nen Link, wo ich meine Top Ten damals auf ner Filmsite gepostet hatte, die leider nicht mehr aktiv ist. Offensichtlich interessieren mich spannende Bösewichte, Obsession – und Gremlins! Einfach etwas runter scrollen, dann kommt 4porcelli, deutsche Flagge. War ne sehr internationale Truppe, schade, dass es eingeschlafen ist.
https://oasisoffear.wordpress.com/participant-profiles/
Oooh, Cabaret!! Ja, ja, ja, wie konnte ich den vergessen…ein wirklich immer-wieder-Film! Super. Und Vertigo, ja. Jetzt habe ich gerade im Kopf, dass ich Katherine Hepburn und Ingrid Bergmann zu meinen liebsten Schauspielerinnen zählte…und natürlich auch einige Filme ganz toll finde! Casablanca, klar, aber auch die Hepburn/Tracy-Filme…
The thief of Bagdad kenne ich nicht, aber „Adventure of the wonderful web!“ liest sich heutzutage ja lustig…und ich stelle mir einen äußerst unterhaltsamen und aufregenden Film vor. Sehr viel Fantasie in technicolor der damaligen Zeit…sehr schön; so was mag ich!:-))
( Bin gerade spät mit meinen Antworten, aber ich habe seit dem Wochenende Vorbereitungen für eine Renovierung und nun die Handwerker…man kommt einfach zu nix.:-) Sorry…)
Ich hoffe, die Renovierungen sind durch, immer stressig sowas.
Ich wusste, dass Du Cabaret magst, das geht Hand in Hand mit RHPS! Ich hab’s auch ein paar mal im TheAter gesehen, u.a. Mit Helen Schneider. Läuft gerade wieder in Berlin aber ich finde den Film tatsächlich besser, weil er mehr auf Sally konzentriert ist. Mein Herr wurde tatsächlich für den Film geschrieben, war ursprünglich nicht im Theaterstück.
Thief of Bagdad ist tatsächlich, worauf Disney‘s Aladdin basiert, ist ja nicht die Aladdin und die Wunderlampe Geschichte, die wir aus der Kindheit kennen. Aladdin-Bösewicht Jafar hat übrigens die Gesichtszüge von
Conrad Veidt, der die Rolle in Thief gespielt hatte – und auch in Casablanca war!
Oh, hier noch ein cooler Artikel zu 50 Jahre (echt?!?) Rocky Horror:
https://www.theguardian.com/film/2025/jul/31/the-rocky-horror-picture-show-at-50-an-oral-history
Ich liebe diesen Song!
Absolut!! Der beste Moment zwischen Werbung und Film und auch ansonsten ein gute-Laune-Song!:-))
Die Band hatte noch einen anderen kleinen Song, der es aber nie in die Charts geschafft hat, der wurde aber zumindest in den 90ern in den Radios gespielt. Habe ich vor einer Woche wieder nach bestimmt 20 Jahren wieder mal gehört.
http://www.youtube.com/watch?v=YB50DuFkn8s&list=RDYB50DuFkn8s&start_radio=1
Das kenn ich gar nicht.
Ich kenne das Lied aus den 90ern, da lief es ab und zu mal im Radio. Letzte Woche hat das ein DJ auf ein Stadtfest aufgelegt und da musst ich dann mal schauen, wer das eigentlich singt und schwupps bin ich auf die Band gestoßen.
Yes, ist auch einer meiner Lieblingssongs und der erst den ich mit 9 Jahren im Radio gehört habe. Und ich dachte damals das wär ein Mann. In dem Alter darf man sich ja noch irren😂
Ich kann mich zwar nur an ihren Mega-Song erinnern, den Extrabreit zusammen mit ihr in den 90ern nochmals aufgenommen hatte, aber er muss wohl einen bleibenden
Eindruck bei mir hinterlassen haben.
Wie es der Zufall will, habe ich diesem Song erst vor kurzem einen neuen Text verpasst gehabt und ich hatte damit Premiere am vergangenen Sonntag in Soest.
Auf einer Geburtstagsfeier im Bekanntenkreis hatte ich den Song zu einer
Instrumentalversion vorgetragen. Zwei eingeweihte Bekannte sangen beim Refrain mit. Kam sehr gut an.
Auch Du wirst mit der Sonne tanzen
( Für mich soll´s rote Rosen regnen – Extrabreit feat. Hildegard Knef )
Refrain 1 als Intro
Auch Du wirst mit der Sonne tanzen
Und auch der Regen beschert Glücksromanzen
Vielleicht wirst Du die Welt bereisen
Was Du auch möchtest, kannst Du Dir beweisen
Strophe 1
Die Achtzehn – Die Achtzehn kommt angeschnellt
Es schellt
Marvin Dich seh`n und beschließen
Mit Dir geh´n und genießen
Mit Achtzehn Mit Achtzehn kommt geile Zeit
Sie schreit
Ich kann alles, na klar, wenn ich will
Refrain 2
Auch Du wirst mit der Sonne tanzen
Und auch der Regen beschert Glücksromanzen
Vielleicht wirst Du die Welt bereisen
Was Du auch möchtest, kannst Du Dir beweisen
Strophe 2
Auch manchmal – manchmal bereitet der Kopf
Viel Zoff
Du willst wild sein, trotzt Gefahren
Doch auch zahm sein, Vorsicht wahren
Und manchmal und manchmal fehlt Dir die Zeit
Bereits
Du willst kämpfen und dabei auch glänzen
Refrain 3
Auch Du wirst mit der Sonne tanzen
Und auch im Regen schließt Du Allianzen
Die Tür bleibt für Dich immer offen
Auf guten Ratschlag kannst Du weiter hoffen
Musik
Strophe 3
Und mehr noch, ja mehr noch willst Du erst recht
Ab jetzt
Viel erleben und anstreben
Ja – auf Wolken hoch schweben
Willst niemals aufgeben
Auch Einspruch erheben
Du kannst alles, alles – wenn Du willst
Refrains 4 + 5
Auch Du wirst mit der Sonne tanzen
Und auch im Regen schließt Du Allianzen
Die Tür bleibt für Dich immer offen
Denn ein Zuhause bleibt unübertroffen
Auch Du wirst mit der Sonne tanzen
Und auch der Regen beschert Glücksromanzen
Vielleicht wirst Du die Welt bereisen
Was Du auch möchtest, kannst Du Dir beweisen
Du kannst, wenn Du willst
Ja Du kannst, wenn Du willst
Du kannst, wenn Du willst
„Wie stelle ich dafür einen ESC-Bezug her?
An einem deutschen Vorentscheid hat Hildegard Knef nie teilgenommen“
Herrlich, Peter… Und dann hast du doch noch die Kurve gekriegt 😉
Dann will ich mal auch noch was Aktuelles mit sehr entferntem ESC-Bezug unterbringen: Frank Laufenberg – SWR-Musikexperte und Moderator ist verstorben. Mir vor allem aus WWF- und Sat1-Zeiten aus dem Fernsehen ein lieb gewonnener Begriff, vor allem aber ein hochkompetenter Radiomann vom ähnlichen Kaliber eines Peter Urbans gewesenen. Der ESC-Bezug, an den ich mich erinnern kann, ist, dass er im Phoenix (!)-Vorprogramm einer ESC-Halbfinalübertragung zum Moskauer ESC-Jahrgang die musikalische Einordnungen mit Moderatorin Julia Schöning übernahm. War schon ein bemerkenswerter Radio- und TV-Mann im Musikbereich…
Hallo Peter, da bist du allerdings wirklich seeehr spät dran mit der Werbung für den allerdings grandiosen Film.
Er ist vor allem so gut, weil nicht irgendwelche beliebigen Promis über Hilde palavern, sonder vor allem sie selbst und ihre Tochter, die ja wirklich nah dran war!
Ich schließe mich also an: falls der Film immer noch wo bei euch in der Nähe gezeigt wird: Anschauen!
So schön das alles ist, für ne Doku würde ich bestimmt nicht ins Kino gehen. Das kann ich auch im Fernsehen haben. Sollte diese Doku mal ins Fernsehen kommen, dann schaue ich sie mir auch an. Aber dafür ins Kino? Nee. So brilliant die Knef auch war, der ESC hat irgendwie auch nicht zu ihr gepasst.
Ooohhh, meine verehrte und geliebte Hilde Knef!
Wie viele unzählige Stunden habe ich ihre Lieder gehört und gesungen. Sie verbindet mich mit ganz wunderbaren Jahren und meiner intensivsten Frankfurter Zeit!:-)
Aber auch davor schon war sie immer präsent, denn auch bei meinen Eltern „lief die Knef“ und „Der geschenkte Gaul“ stand ( und steht auch noch irgendwo ) im Bücherregal ( wobei mich der Titel in jungen Jahren eher verwirrte…:-)).
Und heute…ja, heute ist sie immer noch da, denn meine Lieblingsplatte von ihr ist jedes Jahr die erste, die ich direkt nach meinem persönlichen Geburtstagssong höre. (Da müssen alle Gäste durch…:-))
Lieber Peter, das ist ein wunderbarer Beitrag von Dir und ich freue mich gerade sehr! DANKE, DANKE, DANKE!!!:-)))
Ich habe gefühlt eine Milliarde Erinnerungen, die mir durch den Kopf schießen!:-))
Persönlich eine wilde und wunderbare Zeit…aber auch nochmal eintauchen in die 50er/60er/70er, das ganze Lebensgefühl noch mal nachspüren…großartig!:-)
Vielen, vielen Dank…“you made my day“ würde man heutzutage wohl sagen!:-)
Hilde macht mich immer glücklich und wehmütig zugleich…sie begleitet mich durch alle Lebensmomente…und nun muss ich unbedingt erforschen, wo ich die Doku sehen kann!!:-)
PS: Und wie schön, dass man sich gerne an den alten Rabattkärtchen festhält; das ist so charmat und nostalgisch!:)
Durch Deinen Bericht hat man das Gefühl, man wäre ein wenig dabei gewesen…:-) Toll!:-))
Laut Christian Bruhn war ursprünglich Rocco Granata für „Zwei kleine Italiener“ vorgesehen. Ich glaube er erzählt das in der ESC-Dokumentation vom Hessischen Rundfunks. Herr Feddersen schreibt leider auch viel Blödsinn.
Und der Skandal der Sünderin entbrannte in erster Linie weil der Film zwei damalige Tabus aufgriff. Prostitution und Sterbehilfe. Darum lief die Kirche und all die Gläubigen Sturm gegen den Film. Da war dir Nacktszene sozusagen der Tropfen auf den heißen Stein. Interessanter Weise war es die Bildzeitung die Ende der Sechziger Jahre den Skandal auf die Nacktszene reduzierte.
Aber ich freu mich das dieser Film hier vorgestellt wird. Ich liebe Hilde😍💘👍
Sterbehilfe war interessanterweise auch ein Thema in mehreren Filmen des 3. Reiches, dabei ging es meist darum, dass sich jemand für die „Volksgemeinschaft“ opferte, parallel war es Propaganda für Sterbehilfe =Mord „unlebenswerten Lebens“. Der bekannteste ist glaube ich „Ich klage am“ mit Heidemarie Hatheyer.
Stimmt. Der Unterschied ist allerdings das der Film „Ich klage an“ die Euthanasie rechtfertigen sollte, Während Anfang der Fünfziger mit Beginn des „Wirtschaftswunders“ die Deutschen plötzlich die Moral entdeckt hatten.
Ich hab auch primär die Nacktszebe in Erinnerung. Wobei ich meine dass die in dem einen Trümmerfilm auch in Wäsche auftritt, während sie die nasse Wäsche in der zerbombten Wohnung an die Leine macht.
Was für eine wunderbare Überraschung über diesen Film hier zu lesen, den ich letztes Wochenende gesehen habe. Ein ganz wunderbarer Film und ich ging dann ziemlich begeistert, vielleicht etwas melancholisch nach Hause.
Ich habe seit ein paar Jahren einen ziemlich guten, musikalischen Bezug zu Hildegard Knef. Begonnen hat alles damit dass der Deutschlehrer beim Erlernen der Sprache auch deutsche Songs zum Thema hatte und unter anderem Hildegard Knefs „ich brauch‘ Tapetenwechsel“, vielleicht kennt der eine oder andere den Song, jedenfalls habe ich diese Metapher mit dem Tapetenwechsel lange Zeit nicht verstanden, und der Lehrer musste viel Geduld mit mir aufbringen. Heute mag ich den Song sehr.
Ich kann eigentlich gar keinen Lieblingssong von Hildegard nennen weil es gut 20 oder noch mehr Songs gibt die alle auf höchstem Niveau großartig sind. Müßte ich einen einzigen nennen, so würde ich „Wenn das alles ist“ wählen.
Wie schon im Artikel erwähnt waren die männlichen Interviewer ziemlich unverschämt.
Ein Beispiel: „Sie haben viele unfreiwillige schwierige Operationen durch ihren Krebs mitmachen müssen und jetzt geben Sie sich freiwillig unter das Messer um jünger auszusehen?“ Und in der Art gab es einige Interviewrunden
Jedenfalls danke an Peter für diesen beglückenden Artikel.
Tipp aktuell: auf rbb kommt Wenzel 🤫
Der Streit um das Hissen der Pride-Flagge 🏳️🌈 in Berlin geht weiter. Klingbeil, Bas und Prien (!) machen es; ich bin mir sicher, Joe wird auch einen Weg finden. Steinmaier druckst rum von Neutralität – eine russische Flagge hätte er noch vor 4 Jahren sicher mit Begeisterung gehisst. Ganz schwacher Präsident.
Great post! I’m going to share this with a friend.
Thank you for sharing this! I really enjoyed reading your perspective.
Your tips are practical and easy to apply. Thanks a lot!
Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke…
Richtig feines Chanson!
Der Name Hildegard Knef sagt mir was, aber Lieder von ihr kennen tu ich nicht und das mit dem Skandal mit der Nacktszene habe ich auch schon gehört. BTW bin Jahrgang 1998.
BREAKING OT NEWS:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/misstrauensantrag-von-der-leyen-102.html
Ich liebe die Knef und stelle mir gerade vor, wie sie „Zwei kleine Italiener“ interpretiert hätte….
DAS habe ich mir beim Lesen auch gleich vorgestellt! Es wäre sicher nicht so glöckchenhell geworden wie von Conny…aber sicher spektakulär mit einem großen Hauch Schwermut…*schöööön*
Ich habe die Hilde Doku im April hier in Berlin, im großen Delphi Filmpalast gesehen.
Der Saal war fast ausverkauft, dass hat mich überrascht und gefreut, weil so viele Menschen, hier in einem großen Kino eine tolle Doku geschaut haben.
Hilde und Berlin ist wohl immer noch untrennbar 🥰
Mir persönlich, kam ihre Filmkarriere ein bisschen zu kurz in der Dokumentation.
Als vintage Filmfan hatte ich mir da mehr erwartet.
„Von nun an ging‘s bergab“…bester Song ever 🙋♂️