
Ragazzki verhindert, aber den Sieg von Sarah Engels bekommen. Wie man es dreht und wendet: Das zweistufige Voting von Das deutsche Finale 2026 war ein Schuss in den Ofen. Ein Scheitern mit Ansage. Der SWR wollte der gesamten ESC-Bubble zeigen, wie man dafür sorgt, dass bei der Wahl des ESC-Kandidaten „Prominenz oder Social-Media-Reichweite weniger Einfluss“ auf das Ergebnis haben. Das Ende vom Lied? Genau der Act mit der größten Prominenz und Social-Media-Reichweite hat gewonnen. Die Konsequenz kann nur lauten: Das zweistufige Votingsystem gehört entsorgt.
SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler war sich bei dem zweistufigen Abstimmungsverfahren ganz sicher: „Wir (wollen) in der ersten Stufe ein aussagekräftiges Stimmungsbild internationaler Experinnen und Experten aus 20 Ländern aus der Musikbranche haben.“ Und weiter: „Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Prominenz oder Social-Media-Reichweite weniger Einfluss haben, sondern wirklich der stärkste Song und der stärkste Auftritt entscheidend sind. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass diese Zweistufigkeit auch ein zusätzliches Spannungsmoment darstellt.“
Fangen wir mit dem einfachsten an: Die Kosten für die 20 internationalen ESC-Expert*innen hätte man sich sparen können. Die wegen Serverüberlastung lediglich 359 Leser*innen von ESC kompakt, die abstimmen konnten, wünschten sich genau dieselben drei Kandidaten im Super-Finale, wie die ESC-versierten Juroren: wavvyboi, Sarah Engels und Molly Sue. Die Weisheit der Fan-Masse wurde wieder einmal bestätigt.
Vielleicht hat man nach dem Voting der internationalen Jury beim SWR bereits ausgeatmet: die prominenten Ragazzkis hatten (hoffentlich) interessierte Zuschauer*innen vor die Fernseher gelockt. Das Superfinale der letzten Drei konnten sie aber nicht aufmischen. Denn das hätten sie mit ihrer „Prominenz oder Social-Media-Reichweite“ dort durchaus anrichten können. Vielleicht hätten sie sogar das Ticket nach Wien gelöst – wer weiß das schon genau?!
Stattdessen zogen also die von den ESC kompakt Leser*innen gewünschten drei Acts ins Super-Finale ein. Dort durften nur noch die Zuschauer*innen per Televoting entscheiden. Gewonnen hat dieses mit Sarah Engels ausgerechnet die Künstler*in mit …? Genau, der größten „Prominenz oder Social-Media-Reichweite.“ Wer hätte es gedacht?!
Mit 38,30% lag Sarah Engels beim Televoting signifikant vor wavvyboi mit 34,15%. Das stimmt. Berücksichtigt man aber, dass Sarah Engels auf Instagram 1,8 Mio. Follower*innen kommt (sowie Boulevard-Liebling und Musical-Star ist) und wavvyboi nur 106.000, wirken die vier Prozentpunkte Abstand im Televoting gar nicht mehr so riesig. Hat also womöglich die „Prominenz oder Social-Media-Reichweite“ von Sarah Engels einen Sieg von wavvyboi verhindert? Wir werden es wohl nicht erfahren.
Relativ sicher scheint aber, dass mit einem Verfahren, bei dem Jury- und Televoting gleichberechtigt und in einem Rutsch miteinander verrechnet werden (also so wie bei 95% aller ESC-Vorentscheide mit Jury- und Televoting), wavvyboi durchaus eine Chance gehabt hätte. Und wäre es nur auf einen Punktgleichstand mit Sarah Engels hinausgelaufen. Dann hätte die höhere Wertung im Televoting vermutlich auch ihren Sieg bestätigt.
Vielleicht war Sarah Engels aber auch nur die Drittplatzierte bei den Juror*innen und wavvyboi deren Sieger. In seiner TV-Kritik für DWDL weist Alexander Krei gleich zweimal auf die „auffällig verhaltenen Reaktionen“ der Jury auf Sarahs Sieg hin, so dass das möglich scheint. In diesem Fall hätte wavvyboi mit einem zweiten Platz im Televoting am Ende vor Sarah Engels gestanden – und er würde im Mai in Wien auf der ESC-Bühne stehen.
Dieses Verfahren hätte dann also tatsächlich dafür gesorgt, was SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sich gewünscht hat: weniger Einfluss von „Prominenz oder Social-Media-Reichweite“ auf das Ergebnis.
Damit bestätigt sich also einmal mehr: das exotische, zweistufige Votingsystem, das außer dem SWR nur das slowenische Fernsehen verwendet (hat), ist kein Heilsbringer. Im Gegenteil: es taugt nichts und unterstützt sogar noch den Promi-/Social-Media-Faktor. Dass die öffentliche Bevormundung des TV-Publikums durch die Jury eines von der Allgemeinheit finanzierten, öffentlich-rechtlichen Sender unwürdig ist, wollen wir hier gar nicht weiter thematisieren.
Das Ergebnis ist klar: Der SWR und die ARD sind gut daran beraten, dieses gescheiterte Abstimmungssystem umgehend hinter sich zu lassen.
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Danke für diesen Artikel! Das mit dem Votingsystem ist durchaus in Ordnung, da bei reinem Televoting in der ersten Runde Sarah Engels, Ragazzki und vielleicht BELA das Superfinale bestritten hätten.
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wo der Mehrwert in deinem Kommentar versteckt ist.
Du gehst kein bisschen aus das Gesagte im Artikel ein und stellst mal wieder eine unbegründete Spekulation auf, die zumindest zu zwei Dritteln als Fakt dargestellt ist.
Mehr habe ich nicht hinzuzufügen.
Allerdings würde mich schon die Platzierungen der Juror*innen interessieren.
Absolut!
Wir wissen nur, dass die 3 Songs gewählt wurden, aber nicht wieviele Punkte jeder erhalten hat. Ich habe ja die Vermutung, dass wavvyboi Platz 1 inne hatte, Molly Sue Platz 2 und Sarah Engels Platz 3.
Viele der ESC-Experten haben Sarah bestimmt mit drin gehabt, wegen solider Performance und guter Stimme, aber nicht weil der Song so originell war.
Andererseits gab’s auch nicht so viele Alternativen. Ich schätze Bela war auf dem 4. Platz.
Laura’s Performance war leider nicht überzeugend und Ragazzki hatten so einen repetitiven Song, dass sie auch nicht wirklich in Frage kamen. AOK, When I’m with you und Jeanny hat sicher niemand als starken ESC-Song gesehen.
Also, wenn wir das ganz normale 50/50 Prinzip gehabt hätten, könnte es durchaus sein, dass sich natürlich die Punkte vom Publikum anders bei 9 Songs verteilt hätten, wenn trotzdem Sarah vor Wavvyboi gelegen hätte, hätte wavvyboi mit seinem guten 2. Platz beim Publikum und ersten Platz bei der Jury gewinnen können. Oder auch Molly Sue, falls sie eine sehr überzeugende Mehrheit von der Jury bekommen hätte.
Die 3 besten waren schon richtig von der Jury ausgewählt. Alle anderen waren als Gesamtpaket aus Song Interpret und staging in mindestens einen Punkt „schlechter“ als die 3 ausgewählten.
Malou Lovis wäre 4. bei mir wegen guter Stimme und Song war vom staging auch ganz gut getroffen, nur der Song war halt etwas schwächer.
Ich glaube,dass Sarah die Jury gewonnen hat. Spielt aber auch keine Rolle. Sonst heult ihr immer wegen der achso konservativen und schweden-addicted Jury rum, und jetzt soll sie das Allheilmittel werden….ich halte es mit dem Satz….der Ted ist nett….Jurys gehören genauso abgeschafft wie das Sofa.
so wie ich gehört habe, waren einige Jurymitglieder verdutzt, da Sarah das Tele Voting gewonnen hat. Bei wavyboy haben ja einige sogar Standing Ovation gegeben.
So wie ich gehört habe, nun ja, ich bin mal ehrlich, die Quelle ist, lass es uns festhalten, zugegeben etwas…..schwammig….
wenn das so wäre, wäre das vom Sender aber ein schöner Betrug gewesen, denn sie haben Sarah als letzte für das finale bekannt gegeben, wodurch der geneigte Zuschauer denkt, das Sarah das Juryvoting gewonnen hat, so kann man dann das Televote auch lenken.
Ich persönlich habe mich durchaus darüber gefreut, dass Sarah gewonnen hat. Das ändert allerdings nichts daran, dass das Votingsystem – vorsichtig formuliert – unsinnig ist. Zumal ja schon im Vorhinein „Experten“ die 9 Kandidaten (warum eigentlich nur neun?) ausgesucht haben.
Word! Danke dafür!
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Also dank Spanien werden wir schonmal nicht 26 sondern höchstens 25 da Spanien sich vom ESC ja zurückgezogen hatt und so nur 25 statt 26 im Finale sind
Letzter Platz bleibt letzter Platz egal ob 5 oder 500 teilnehmen.
Man hätte sich einfach am Vorendscheid in Österreich orientieren können das ob das jetzt ein besseres System im Gesammten ist steht auf nem anderen Blatt aber das war meiner Meinung nach nicht das Größe Problem das Größe Problem war einfach das der Voreindscheid mehr ne Talkshow war mit ein wenig Musik die Show hat sich gezogen wie Kaugummi und war an vielen Stellen langweilig des Todes weil einfach nix passierte.
Ich lege nicht schon wieder los, versprochen. 🤐🤐🤐
Jetzt geht das „ans Bein pinkeln unseres Beitrages“ hier bei ESC- Kompakt schon wieder los. Genau wie vor 2 Jahren. Aus meiner Sicht sehr ärgerlich. Kann man einfach mal nicht gratulieren und alles Gute wünschen und hinter dem eigenen Beitrag stehen?!
Wie schon gestern erwähnt: Ich bin als Deutscher nicht verpflichtet den deutschen Beitrag zu mögen. 🙄
Nein, sonst bessert sich das leider nicht! Kritik am SWR muss erlaubt sein!
Natürlich ist Kritik berechtigt und wichtig. Hier würde ich eindeutig daran ansetzen, dass es dem SWR überhaupt nicht gelang, starke musikalische Beiträge bereit zu stellen. Fast alle Lieder waren höchstens mittelmäßig und ohne jede Chancen beim ESC. Das ist das Problem in Deutschland. Man findet keine geeigneten Songs oder man lässt solche erst gar nicht zu.
das absurde votingsystem läuft bei mir unter „unforced error“.
das tennismatch geht dann nächstes jahr weiter. 🐰
Volle Zustimmung. Was soll das denn? Die Auftritte von Sarah Engels, wavvyboi und Molly Sue waren einfach die besten und wurden zurecht ins Superfinale gewählt. Ragazzkis Auftritt dagegen, war einer der schwächeren. Ich hätte auch lieber wavvyboi gehabt, aber Sarah Engels hat nun Mal gewonnen. Wahrscheinlich wegen ihrer Fanbase, zu der ich übrigens auch gehöre. Und trotzdem habe ich nicht für sie, sondern für wavvyboi angerufen. Und trotzdem hat am Ende ihre Riesen Fanbase den Ausschlag gegeben. Na und? Zum einen beschweren wir uns, dass so wenig Superstars in Deutschland Bock auf den ESC haben und ihn eher meiden. Und wenn dann doch Mal ein Superstar mit dabei ist und sogar so für den ESC brennt, wie Sarah Engels, dann ist das auch wieder nicht Recht. Weil sie ja eine Riesen Fanbase haben und es deswegen unfair den anderen Acts gegenüber ist. Typisch Deutsche Mecker-Kultur. Immer meckern. Mit Feuerschwanz im letzten Jahr war es ja auch ähnlich.
Ich persönlich glaube eigentlich nicht, dass ihre Fanbase ausschlaggebend für den Sieg war. Meiner Ansicht nach war ihr Lied schlichtweg deutlich massentauglicher und das Staging bereits ausgereift.
Das ist ein Punkt, der von DP ebenfalls komplett außer Acht gelassen wird: Frag 100 Leute, ob sie lieber „Fuego“ oder Emo mögen, und du wirst ein sehr klares Meinungsbild erhalten. Zumal 38/34/27 % in meinen Augen wirklich keine signifikanten Unterschiede sind.
Und wenn die Jury Ragazzki keinen Promi-Bonus gewährte – warum sollte sie es bei Sarah Engels tun, wie der Kommentar suggeriert? Die hat sich ihren Platz im Superfinale und ultimativ das Ticket schon ersungen. Ob’s einem gefällt oder nicht.
ich glaube manche Jurymitglieder waren sich gar nicht bewusst, wer da wie prominent war. Sie waren ja auch verdutzt, das Sarah gewonnen hat. Die dachte wohl das schafft wavyboy locker.
bei nur 4% Vorsprung, kann das schon ausschlaggebend sein. Gut möglich das der neutrale Zuschauer oder ESC Fan eher für wavyboy und Molly waren, aber letztendlich Sarahs Community, diese noch übertroffen hat. Jeder konnte hören, das im Saal Wavyboy den meisten Applause hatte, das bleibt beim Zuschauer auch nicht ungehört.
Beispiel meine Mutter: Sie hat überhaupt nicht verstanden, warum wavyboy weitergewählt wurde von der Jury. Für sie funktioniert der Song nicht mit geschlossenen Augen.
entweder macht man einen Vorentscheid mit vielen Stars oder komplett ohne.
Genau das!
Wenn sich bekannte Künstler dort dem Wettbewerb stellen, kann ein schlechtes Abschneiden ihr Untergang sein. Das ist mutig, denn wir Deutschen sind nicht allzu beliebt.
Nö
Zumindest nicht, wenn man schon von Anfang an wegen des Votigsystems anpepisst war. Selbst wenn wavvyboi oder Molly Sue gewonnen hätten, hätte ich das System noch immer bevormundend und ungerecht gefunden.
Toller Artikel, Danke DP!
Auch das ist mir aufgefallen, dass Sarah mit ihren 1,8 Mio Follower nur knapp gegen wavvyboi gewonnen hat. In dieser Hinsicht auch Chapeau an wavvyboi, der um Längen besser für den ESC gewesen wäre.
Nicht nur das Votingsystem ist unsinnig, aber generell ist die Chancengleichheit nicht gegeben. Entweder nur „unbekannte“ Acts in den VE oder soche, die in etwa die gleiche Breitweite haben, was Social Media betriift. Ansonsten haben wir in Zukunft ein Ergebnis wie gestern.
Genau so sehe ich das auch! Es ist einfach nicht fair denen gegenüber, die noch keine so große Fanbase haben.
Eigentlich hat wavyboi gewonnen! Das ist ein marginal niedrigeres Ergebnis…und das ohne Fanbase, die – egal welcher Titel ihnen gefallen hat – die Anrufe für Sarah gemacht haben. Wavyboi ist sicher der Act, den das Publikum eigentlich wollte.
Und selbst Molly, die sicher keine so weitreichende Bekanntheit hatte, hat viele Anrufe bekommen.
Ich halte wavyboi auch für den deutlich geeigneteren Act!!
Nein! Weder hat wavvyboi eigentlich gewonnen noch ist wavvyboi der act, den das publikum eigentlich wollte.
Hab ich es zu überschwänglich emotional ausgedrückt??:-)) Natürlich hat wavyboi nicht gewonnen!
Mein Kommentar galt dem, was man sich eben auch ansehen kann/soll. Dass es sehr knapp war und die anderen Acts eben keine gleich große Fanbase hinter sich haben. Und trotzdem hat wavyboi sehr eng am Ergebnis von Sarah gelegen. Das ist doch ein Fakt, den man sich ansehen darf und auch sollte. Gerade, um immer besser darin zu werden, faire Bedingungen für alle zu schaffen. Und dies sehe ich als einen Punkt dabei.
Ich denke eben, dass viele Punkte für Sarah aus der Fanbase kamen, was ja auch völlig normal und logisch ist! Das Publikum, das nicht zur Fanbase gehört, hat dann aber auch mit vielen Anrufen für wavyboi und Molly abgestimmt. Deshalb finde ich die Überlegung gerechtfertigt, ob es zum gleichen Ergenbis geommen wäre, wenn alle eine ähnlich große Fanbase gehabt hätten. Unter den Voraussetzungen wäre ich halt nicht sicher, dass sie gewonnen hätte.
Das ist doch utopisch! Man sollte einfach die bestmöglichen Acts finden.
Wie blöd ist das denn, zu sagen:
„Sorry in allen Umfragen ist Dein Song europaweit auf Eins, die Odds sagen einen historischen ESC-Sieg voraus und alle lieben Deinen Act!…
Aber leider leider hast du im Vergleich zu den anderen zu wenig/zu viele Follower (bitte beliebig durchstreichen)! Deswegen bist Du raus! 🤓
Klar soll man die bestmöglichen Acts finden! Das sehe ich ebenso!!:-)
Aber ist es nicht auch logisch, dass bei unterschiedlicher Bekanntheit mehr mit reinspielt, als die Qualität des Songs? Es sollte doch Chancengleichheit herrschen, gerade damit man den besten Act für alle finden kann. Jeder Starter/ jede Starterin braucht die gleichen Voraussetzungen. Wie und was er/sie dann „liefert“ seht auf einem anderen Blatt…:-)
Dein Beispiel kann ich jetzt in meine Antwort nicht einbeziehen, weil es mir ja um die Voraussetzungen davor (!) geht. Nicht darum, jemanden nicht zuzulassen, weil es zu viele Follower gibt, sondern zu schauen, dass eben alle ähnliche Startbedingungen haben.
Vielleicht ist es jetzt ein wenig verständlicher geworden, wie ich das meine.:-)
Was soll denn der Schwachsinn? Also willst du keine bekannten Acts für die VE? Also langsam wirds lächerlich. Kein Wunder das soviele bekannte Acts ablehnen, wegen der toxischen Fanbase.
der Veranstalter sollte sich überlegen, entweder komplett Stars oder komplett ohne. oder es letztlich nur der Jury überlassen bzw. so voten lassen wie beim ESC 50:50.
Warum so unfreundlich?:-) Sicher finde ich bekannte Acts gut, aber hier ging es mir um das Ungleichgewicht, dass dadurch entsehen kann, wenn es sehr bekannte und ganz unbekannte Teilnehmende gibt.
Und wavyboi und ebenso Molly haben sehr gute Ergebnisse bekommen und ich denke, dass ich doch die Meinung in den Raum werfen darf, dass der Punktabstand sehr gering war…also gerade bei wavyboi , der z. B. nicht eine solch große Fanbase hinter sich hat.
Ich verstehe nicht, warum das als Angriff gewertet und gleich von „toxischer Fanbase“ geredet wird? Ist für mich eine ganz simple Überlegung die einem auffallen kann, wenn man sich die Voraussetzungen ansieht.
Ich persönlich gehöre nicht zu „hatern“ oder „Miesmachern“ und möchte mir so etwas auch nicht unterstellen lassen! Aber ich denke, dass ich schon äußern darf, ob mir etwas gefällt oder nicht.
Das kann man aber nur verhindern, indem man etablierte Acts komplett ausschließt, was sowohl für die Quote als auch für die Qualität schwierig ist.
Du meinst wegen Sarah war die Quote hoch ?
Höher als ohne sie. Du betonst ja selbst oft genug, wie gigantisch ihre Fanbase sein muss 🙃
Das wäre auch nicht gut, stimmt! Aber wenn es kein gutes Gegengewicht gibt, stehen etablierte Acts eher im Vordergrund.
Es ist kein Problem, das sich leicht lösen lässt, das denke ich ja auch. Aber mehr auf Chancengleichheit zu achten, finde ich dennoch wichtig!:-)
Oder andere Wege gehen, wie z.B. wenige gleichbekannte Acts, die unterschiedliche Songs vortragen, aus denen dann gewählt werden kann.
Ich hätte ne Idee für dich…macht einfach nen Bubble Eurovision Song Contest mit 25 Schülerbands,
Spitzenathleten aus der Fußgängerzone oder non binäre Inuit aus Grönland und geht den anderen 82,95 Mio einfach nicht länger mit dem Totschlagargument der mangelnden Fanbase auf den Zeiger….ich muss es dir nochmal kurz erklären, pass auf, tut kurz weh, wavvyboi hat gestern Abend gerykt….Platz 2 – ESC – No. Nicht für Liechtenstein, nicht für Deutschland und nicht für Feuerland.
Verstehe nicht, warum Du Dich jetzt an mir so abarbeitest?? Du musst meinen Gedankenkengang nicht teilen, aber wenn Du Dich dazu mit mir austauschen möchtest, dann bitte ohne Unterstellungen und in einem freundlicheren Ton!:-)
Ich habe mich noch nie despektierlich gegen jemanden geäußert und wähle auch nicht nach binär/queer oder sonst was. Und deshalb mag ich auch nicht automatisch in die „Totschlagargumentschiene“, die Du mir gerade andichtest, gesteckt werden.
Wer diesen Post ernst nimmt, der glaubt auch, dass Trump eigentlich gegen Biden gewonnen hätte. Das ist doch blanker Unsinn. Wie bei Ryk: Die Bubble kann einfach nicht akzeptieren, wenn ein queerer Act ausnahmsweise mal (zu recht) verliert.
Dabei gibt es im ESC-Kontext nicht langweiligeres als immer und immer wieder dieses Thema. Musikalisch war das belanglos, stimmlich schwach. Ich war auch nicht für Fire (sondern für Optimist), aber Frau Engels hatte objektiv gesehen das beste Gesamtpaket. Sie war mit Abstand die professionellste Sängerin im Wettbewerb, bei ihr muss man im Gegensatz zum Vorjahr nicht befürchten, dass sie ihren Text vergisst oder keinen Ton trifft.
Ich gehöre keiner Schwurblerfraktion an und bewerte das, was mir gefällt auch nicht danach, ob jemand queer oder sonstwas ist. Wie kommst Du also darauf, mich in diese Schublade zu stecken? Die Gedanken, die ich ausspreche, dürfen gedacht werden. Genau so, wie man z.B. über die Auswirkungen von unterschiedlichen Votingssystemen resümieren sollte, sollte man sich eben alles ansehen, was ein Ungleichgewicht mit sich bringen kann, um am Ende die beste und fairste Version für alle auf den Weg zu bringen.
Wenn jeder nicht passende Kommentar aber sofort als „ah, die beleidigten queer-Fans, die Verschwörungsschwurbler“ abgetan wird, ist ja jeglicher Austausch unmöglich.
Schade.:-(
Es gibt genügend Beispiele wo ein bekannter Act trotz großer Fanbase die VE nicht gewonnen hat. Unheilig 2014, Die Kelly Family 2002, Ikke Hüftgold usw. Kann man nicht einfach mal akzeptieren, das die Mehrheit der Televoter Sarah Engels den Sieg beschert hat, weil der Song ihnen am besten gefallen hat. Auch wenn man einen anderen Favoriten hatte? Da hätte man in der Televotingrunde einfach anrufen müssen für seinen Favoriten. Natürlich muss man den eigenen Song nicht mögen, aber diese Hetzkampagne gegen die Gewinner der VE hat nicht viel mit einem Song mögen oder nicht mögen zu tun, sondern das dieser Online-Mob einfach einen Heidenspass dran hat, Künstler die die deutsche VE gewonnen haben, fertig zu machen. Das wäre bei den anderen Kandidaten im Superfinale nicht anders gewesen. Der deutsche Onlinemob findet doch immer was an den VE-Gewinnern, wo man niedermachen kann. Sei es der einfache Text, oder keine Performance, oder das Aussehen der VE-Künstler. Der Onlinemob hier in Deutschland ist nur noch nervig. Genau wie in Österreich. International kommt Sarah Engels ganz gut an.
Sehe ich genauso. Eine unbekannte Lena mit Satellite würde sich auch gegen einen Bekannten Act durchsetzen.
So wie ein Max Mutzke gegen die Weltstars Scooter damals (wobei ich Scooter auch gerne mal auf der ESC-Bühne erlebt hätte).
Und schau an, der danach sehr bekannte und großartige Sänger Max Mutzke verliert Jahre später gegen Noname Isaak, weil Mutzkes Song einfach Grütze war.
Mutzke war der Buddy von Raab und wurde durch seine Suche bekannt, das konnte Scooter gar nicht gewinnen, deren Zielgruppe, sich entweder den ESC nicht anschaute oder nicht ausreichten um gegen ein massenkompatibles Produkt zu gewinnen, wo Fans von Raab und neutrale Zuschauer, eine Übermacht darstellten. Zum anderen waren einige Duelle 1:1, das ist einfacher als 1:2. Wavyboy hätte im direkten Duell gegen Sarah gewonnen, aber da war ja noch Molly. Lena wurde erst durch die Show und ihre Art zum Star. Hätte man sie hier dem Zuschauer vor die Nase gesetzt, hätte sie womöglich auch nicht gewonnen, so gut war Satellite nämlich nicht.
Sarah hatte nur 4% Vorsprung, klar spielte da auch ihre Community eine entscheidende Rolle, einen Vorteil den Wavyboy oder Molly nicht hatten.
Vollste Zustimmung und auch exakt mein Fazit: man sollte sich bei der ARD entscheiden, was man will: Newcomer oder Bekanntheit. Wenn man das so ungleich mischt, dass – wie in den meisten letzten Vorentscheiden – man ein bis zwei reichweitenstarke Acts gegen acht bis neun Newcomer stellt, dann wird sich im Zweifel, (wenn man davon ausgeht, dass bekannte Acts auch halbwegs bühnensicher sauber ihr Ding auf die Bühne kriegen) immer die Fanbase als Zünglein an der Waage mobilisieren lassen.
LotL gegen Ikke, Max Mutzke knapp gegen Isaak…(letztere Situation auch wegen seltsamer Votingverkündung: Ryk war durch, also alle auf Isaak, um den Promi mit schlechterem Song zu verhindern)…und Stephan Raab hat mE gezielt Feuerschwanz verhindert (Danke nochmals 😉 ), weil er genau wusste, dass die Fanbase der entscheidende Faktor sein würde.
Will sagen: man weiss es, das Muster ist bekannt. Wenn man das nicht will – und ich wills nicht, weil damit bekannte Acts auch mit mauen Songs einen entscheidenden Vorteil bekommen – dann muss man mE nicht nur ans Votingverfahren ran, dann muss die Vorauswahl anders laufen, was die Mischung aus Newcomern und bekannten Acts angeht.
Übrigens, die ARD Leier „Keine bekannten Acts wollen zum ESC“ kann ich nicht ernst nehmen, wenn man an Electric Callboy oder, dieses Jahr, an The Hirsch Effect denkt. Da liegt mE nämlich immer noch der Hase im Pfeffer, die Vorauswahl ist so undurchsichtig und biegt jedes Jahr mit einer Vorauswahl um die Ecke, dass ich regelmässig zweifeln muss, ob da Leute entscheiden, die auch nur einen Hauch musikalisches Interesse/Wissen, geschweige denn ESC Wissen mitbringen.
Sehr toll zusammengefasst! Aber meine Befürchtung ist, dass es so weitergehen wird und wir häufig in dieser Situation sein werden. Da ich meistens in unbekannten Musikern Perlen sehe, während viele Berühmtheiten halbherzige Beiträge haben, bedeutet es, haüfig enttäuscht zu werden. Ich meine die Juries selbst wissen ja nicht, was sie tun, wenn wavvy angeblich den Bloggern zufolge bei dne Juries gesternauf dem ersten Platz stand.
Meine Güte. Kann man nicht mal akzeptieren, dass prominente Künstler einfach bessere Chancen haben , egal bei welchem Votingsystem.
Die Teilnahme von prominenten Künstlern fordern und dann diese, wenn sie da sind ihren Erfolg durch ein angeblich falsches Votingsysten zu kompromitieren und zu schmälern. Schon etwas widersprüchlich. 🤔 🙄
Wobei der große Name eigentlich eher selten den deutschen VE gewinnt.
Wir hatten oft genug Favoriten, Bekannte Acts, die trotzdem nicht gewinnen.
Das allein reicht nicht. Klar hat man mit Fans einen Vorteil. Aber der Song muss auch so überzeugen.
Oder glaubt hier ernsthaft jemand, dass Sarah Engels den Vorentscheid mit Jeanie oder dem Song von Malou gewonnen hätte, nur weil sie Sarah Engels heißt?
Dein erster Satz war je mein Punkt. Der letzte Favoritensieg eines Stars war ja LOTL, wobei das mehr mit Ikke Hüftgold zu tun hatte als mit dem Song.
der große Star gewinnt, wenn neben ihm noch andere für das Voting da sind. dar Star bekommt ein Problem, wenn nur einer mit ihm im Voting ist.
Das stimmt nicht! Max Mutzes zweiten Versuch schon vergessen?
Seinen ersten Versuch könnte man auch als Gegenbeispiel nennen, nur mit vertauschten Rollen!
Etablierte Künstler sind halt häufig auch einfach besser.
man kann es akzeptieren, wenn der Song und die Performance des Prominenten außergewöhnlich ist.
Verstehe die Kritikpunkte völlig und natürlich hätte eine andere, unbekannte Person mit dem exakt gleichen Lied & Auftritt gestern nicht gewonnen. Andererseits, um das auch in die Diskussion mit einfließen zu lassen: Sarah Engels hat sich ihre Anhängerschaft einerseits auch erarbeitet & verdient und andererseits ist es eine gute Sache, wenn sich auch prominente Künstlerinnen und Künstler „trauen“ teilzunehmen.
Kann es einfach nicht sein, dass den Leuten die dafür gevotet haben, Sarah Engels am Besten gefallen hat? Der Starbonus hat Unheilig mal gar nichts gebracht. Und wo ist die Kelly Family gelandet?
Sie hatte klar das professionellste Gesamtpaket.
Sehe ich auch so. Aus meiner Sicht sehr nachvollziehbar, dass sie gewonnen hat.
Genau deshalb habe ich auch für Sarah ein paar Anrufe abgesetzt. Obwohl ich eigentlich kurz davor vor, überhaupt nicht abzustimmen, weil mich keiner restlos überzeugt hat.
finde ich nicht, ihre Choreo war ein Reinfall, das war nicht professionell, das war eher amateurhaft. Bei nur 4% Vorsprung spielt die Fanbase natürlich eine Rolle, erst recht wenn wavyboy und Molly auch noch paar Stimmen haben wollen.
Das Konzept scheint hier in Hinblick auf Sarah Engels wohl realitätsfern zu sein. Wäre Electric Callboy damals im Vorentscheid angetreten und als Sieger rausgegangen, hätte man hier vermutlich keinen Mucks bzgl. unfairen Fan-Vorteilen gelesen…
Ich find das Wort natürlich hier krass. Wie manch andere halte ich das nicht für gesichert.
Völlig richtig! Sarah Engels hat sich getraut und das Ding durchgezogen. Dafür bitte mehr Respekt!
Eine unbekannte Sängerin mit dem gleichen Song hätte wahrscheinlich nicht gewonnen. Ja natürlich, weil man ebenfalls am Samstag schön vorgeführt bekommen hat, was Bühnenerfahrung ausmacht. Sarah hatte ihre eigenen Tänzerinnen, die deutlich stärker als die anderen waren, die der ÖRR den anderen zur Seite gestellt hat. Man hat schon als Malou aufgetreten ist gedacht „ja krass, da kann endlich Mal jemand singen“. Sie hat mit der Kamera gespielt, offensichtlich wochenlang geprobt, da hat alles gepasst. Der SWR hat insofern keine Arbeit abgeliefert, weil alles was er den Leuten zur Verfügung gestellt hat, absolut billo war + die Songauswahl im Vorfeld war schon schwach. Hoffen wir jetzt einfach auf einen Revamp. Auf jeden Fall haben wir eine Künstlerin gefunden, die den ESC ernst nimmt und richtig richtig dafür brennt. Das ist doch auch Mal schön zur Abwechslung.
Vielen Dank Douze Point für dieses differenzierte Starement, was ich einfach nur ganz dick unterschreiben kann 🙏👍
Der einzige Vorteil dieses Systems für die Ausrichter ist es, Acts einladen zu können, die Reichweite erzeugen können aber nicht zum ESC gelassen werden sollten.
Das hat Raab letztes Jahr vorgemacht und der NDR mit Ciao Ragazzi nachgemacht. Beide Acts sollten verhindert werden, weil die Angst bestand, dass die Fanbase zum Televote führen würde.
Trotzdem wollte man die Acts für die Reichweite dabei haben. Immerhin hat der NDR nicht manipulativ agiert und den Schmuh vorher angekündigt. Die Fans, die mit Marti Fischer waren selber Schuld und worden nicht erst im Finale manipuliert.
Trotzdem würde ich mir hier ein ehrliche Kommunikation wünschen. Warum nicht nur die geeigneten Kandidaten aufstellen und die Promis als Zwischenact einbauen? Es würde wohl Quote kosten, wäre aber wesentlich ehrlicher!
Wer gute Musik auswählt, braucht keine Sicherheitsnetze. Wenn man sich Finnland anschaut, ist es möglich ein Feld aus konkurenzfähigen Songs aufzubauen und darauf zu hoffen, dass der beste gewinnt.
Das wichtigste dabei wäre aber Konstanz und nicht jedes Jahr das Format ändern.
Und eine gute Musikauswahl! Keine Füllkandidaten ohne Bühnenerfahrung! Und die schlimmsten Fehler kann auch eine 50/50 Jury ausbügeln.
Dass LotL nicht funktioniert haben, scheinen die ÖR immer noch nicht verkraftet haben. Der ESC ist aber auch immer Versuch und Irrtum und nicht zu 100 % planbar.
Somit stimme ich dem Blog weitgehend zu, glaube aber den wahren Motiven der Verantwortlichen nicht und rechne daher mit dem selben Format nächstes Jahr, nachdem die Quoten gepasst haben.
Wer gute Musik auswählt, braucht keine Sicherheitsnetze. Wenn man sich Finnland anschaut, ist es möglich ein Feld aus konkurenzfähigen Songs aufzubauen und darauf zu hoffen, dass der beste gewinnt.
Und alle finnischen Songs des UMK 2026 sind wesentlich ESC-tauglicher als alle Songs des deutschen VE. Ich habe erst die Songs des UMK geschaut und dann auf DDF umgeschaltet. Das war leider ein Klassenunterschied. So wie erst Championsleague zu schauen und dann zum eigenen Dorfverein zu gehen.
Ich verstehe die Aufregung hinterher noch weniger als vorher. Douze Points schreibt doch selbst: Die internationale Jury hat genau die 3 Acts ins Superfinale gewählt, die auch bei unserer Umfrage hier vorne lagen 🤷🏻♂️ Es wurde also am Ende von den TV Zuschauern über exakt die 3 Acts abgestimmt, die „von der Weisheit der Fanmasse“ als die 3 besten Beiträge identifiziert wurden. Treibt meinen Puls jetzt nicht sonderlich in die Höhe ehrlich gesagt…
Danke, Dennis! Mir geht es ganz genauso, die große Aufregung kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen. 😀
Für dich doch immer gerne! 😉🫶🏻
Wobei man sich hier auf ein Fanforum bezieht, dass die Gesamtheit der Zuschauer unvollständig abbildet….siehe das Ryk-Jahr! Ich würde nicht ausschließen, dass Ciao Ragazzi das Superfinale trotz offensichtlich schwacher Performance erreicht hätte – nochmal ein Bezug auf vor 2 Jahren – Max Mutzke war 2. im Televote und hier im Blog komplett angeschlagen.
„Wobei man sich hier auf ein Fanforum bezieht, dass die Gesamtheit der Zuschauer unvollständig abbildet“
Das hast du sicher recht, kein Widerspruch.
Dem stimme ich vollumfänglich zu, möchte aber noch anmerken, dass ich mir wieder mal ein gutes Ergebnis für Deutschland wünsche, was ich mir mit Fire derzeit nicht vorstellen kann. Nur deshalb hätte ich lieber Molly Sue nach Wien geschickt. Wenn wir nur über die Lieder reden, ist es mir egal.
Aber wie alle nach meinem Rant gestern Nacht wissen: Mein Hauptproblem sind ja nicht die Lieder und/oder das Abstimmungsverfahren. 🤐
Schön, dass du dich wieder beruhigt hast 😉
P.S. Habe im Serbien Chat gelesen, dass der Siegersong „dein Beuteschema“ sei?!?! Das ist mir ja völlig neu?!
Nein, ich habe mich keineswegs beruhigt. Ich stehe zu jedem einzelnen Wort, das ich letzte Nacht geschrieben habe und hätte auch noch einiges hinzuzfügen.
Naja, aber ohne das Votingverfahren, wäre die Show vermutlich kürzer gewesen, was auch in deinem Interesse gewesen wäre, oder? 😄
Oder aber Babsi & Hazel hätten noch mehr Screen Time bekommen. 😱
Und dennoch war die Jury überrascht das Sarah gewonnen hat, die waren scheinbar nicht so von ihr überzeugt.
Das mag ja sein – wobei sie Fire mindestens auf Platz 3 gesehen haben. Aber inwiefern ist das ein Widerspruch zu meinem Kommentar?
Die Aufregung gab es ja schon vorher, nicht wenige haben ja vorausgesagt, z.B auch Peter bei ESC Kompakt, dass wenn Sarah ins Finale kommt, sie auch gewinnt, ich hatte wenigstens noch die Hoffnung, dass die Jury Sahra aussortiert, weil der Song 08/15 ist und 10 Jahre zu alte und dachte ESC Experten müssen das ja hören, ich glaube, sie haben das auch gehört, aber aus Mangel an Alternativen reingenommen und das hat mich dann wirklich geärgert. Wo dann Bela falsch gesungen hat, war mir auch klar, das Sahra reinkommt. Glaube hätte es stärkere Songs gegeben, wäre sie draußen gewesen. Und da das viele schon so kommen sahen, hat man sich hinterher noch mehr geärgert, das es auch so gekommen ist.
Hätte es stärkere Songs gegeben, hätte Sarah nicht gewonnen.
Gab es aber eben nicht 🤷
Klingt eher nach beleidigter Leberwurst, weil Ryk II nicht gewonnen hat – und zwar erfreulicherweise nicht. Da wäre meiner Meinung nach eher die simple Einsicht angebracht, daß manche Beiträge in der Fanbubble anders funktionieren als außerhalb. Insofern fordert der Artikel eigentlich wieder nur dazu auf, gefälligst jedesmal ein Wertungssystem parat zu haben, bei dem der ESC-kompakt-Favorit siegt – ein geradezu erschreckend armseliger Ansatz … 🙄
Das sehe ich ganz genauso. Wenn ein Act nicht aus jedem Knopfloch „queer“ schreit, dann wird er hier gnadenlos niedergemacht.
Keine ahnung ob das so ist, ist halt alles spekulatius.
Im endeffekt ist doch eh am wichtigsten, dass der beste und geeignetste song gewinnt. Und das ist, auch mit diesem zugegebenermaßen haarsträubenden votingsystem, geschehen.
Genau darüber habe ich auch nachgedacht und habe nichts hinzuzufügen!
Vielen Dank, D.P.!:-)
Die Zuschauer*innen haben wavyboi zum Sieger gewählt…Sarah wurde von ihrer Fanbase gewählt.
Also sind Fans von Sarah keine Zuschauer? Blödsinn!
Im übrigen bin ich kein Sarah-Fan, fand sie nur einfach am besten. Soll es auch geben.
Ach naja, natürlich sind Fans von Sarah Zuschauer. Bitte keine Wortspiele.
Es ist meine Überlegung und meinetwegen nenne es auch mein Gefühl, dass der nicht als Fan eines Acts teilnehmende Zuschauende eben das wählt, was am meisten gefallen hat und ein Fan ganz sicher seinem Idol die Anrufe gibt. Das würde doch jeder machen. Du hast ja auch das gewählt, was Dir am Besten gefiel. Das meine ich doch genau.
Der Fan aber wählt sehr sicher hauptsächlich die Person, von der er Fan ist. Und bei einer sehr großen Fanbase ist es dann doch auch aussagekräftig, dass jemand, der diese Base nicht hat und fast genauso viele Anrufe bekommen hat, schon als Lieblingsact des breiten ( nicht Fan- ) Publikums gelten darf.
Ähm nein, immer noch nicht. Oma Lotte hat auch für Sarah Engels angerufen, und die hat weder Tiktok noch Insta.
Klar wird sie das, aber vermutlich haben mehr Omas nicht für Sarah angerufen, damit sich das aber ausgleicht, kommt dann die Community von Sarah ins Spiel, die wavyboy oder Molly nicht nutzen konnten und schon haste einen Vorsprung von 4 %. Also gut möglich das der neutrale Zuschauer eher für wavyboy als für Sarah war. Das aber durch die fanbase sich verändert hat, deshalb hat Steffi schon recht.
Mal davon ab, wäre es interessant, wie die Jurys abgestimmt haben, denn so wie die Finalisten vorgelesen wurden, musste der Eindruck entstehen das Sarah das Juryvote gewonnen hat.
Und Du glaubst, wäre wavyyboi letztgenannter gewesen, hätten dann auf einmal alle ihn gewählt, weil, weil…
ich mir von der Jury sagen lasse, für wen ich gefälligst anrufen soll?
Aber ner Runde Verschwörungstheorien bist du nicht wirklich abgeneigt,oder? Meine Güte, aber wenigstens übt ihr dadurch alle mal schön den in Vergessenheit geratenen Konjunktiv.
War die nicht schon im Bett?
Da stimme ich zu, auch wenn meine Beweggründe eher andere sind.
Ist halt wieder so ein Motzartikel, wie man ihn vom Autor kennt.
Feedback is a gift.
Wieso gibt man dieses kritische Feedback nicht einfach mal den Leuten wenn sie bei euch im Interview sind. Als die ehemalige Head of Delegation bei euch zum interview war bei ESC-Kompakt war von kritischem Feedback gar nix mehr zu hören. Keine kritische Frage kam da und auch sonst keine Kritik.
Man hätte Sarah im Vorfeld als Künstlerin auswählen müssen und eine Show wie bei Dara oder Lena damals machen müssen. Dann hätte sie 3-5 Songs bekommen aus denen man hätte wählen können
Seh ich auch so.
Hätte man machen können, sie hatten sie ja schon lange im Angebot. Hätte ne Powerballade bekommen mit ihrer Stimme und alles wäre im Lot.
Genaus DAS! Hätte sie ein besseres Lied (eventuell eine Ballade gefabt) und nicht so ein flaches, nichtssagendes Lied, wäre ich auch für sie gewesen.
Als Besserwisser wird umgangssprachlich eine Person bezeichnet, die ihre Meinung in belehrend- aufdringliche Art und Weise äußert und damit den Anschein erweckt, als ob sie in bestimmten (oder in allen) Angelegenheiten mehr Wissen oder Bildung besässe oder dazu besser urteilen könne als andere. 🤷🏼
lol. Das nennt man Meinungsfreiheit. Und wo DP recht hat, hat er recht.
Was hätte denn die jury machen sollen. Sarah Engels rausschmeißen, nur weil sie schon auf Social Media bekannt ist, obwohl sie einen sehr guten Auftritt hatte? Hätten sie den nicht gehabt, hätte sie die internationale Jury nicht ins Finale gevotet. So einfach ist das. Und was war denn an Ciao Ragaztki jetzt so besonders, das es Deutschland uns unbedingt vertreten hätten müssen? Das war zwar ein ordentlicher Auftritt, aber auch nix besonderes. Man kann ja gegen Jury was haben, aber in diesem Fall hat die internationale Jury die drei besten Auftritte weitergewählt. Und das war die Aufgabe und nicht einen Act verhindern, weil sie einen zu großen Social Media Erfolg hat und schon bekannt ist. Und im Televoting war es ja jetzt auch nicht so als hätte Sarah Engels einen riesigen Vorsprung gehabt. Gerade mal 4% Unterschied zwischen ihr und Wavyboy. Mit nichten wurde Sarah Engels einfach durchgewunken. Sondern sie hat das Ticket nach Wien verdient. Fürs nächste Jahr kann man darüber diskutieren, ob man nicht von Anfang an 50/50 Voting macht. So wie beim ESC.
Der Jury werfe ich nichts vor, sondern dem System.
Im ESC Kompakt livestream meinte sowohl Peter als auch DP, dass sie sicher sind, dass die Juries wavvy auf der 1 hatten.
Reine Spekulation.
Die haben schon ihre Quellen, so aus dem Nichts kam es nicht.
Oder es ist Wunschdenken
Und einige verdutzt waren das Sarah gewonnen hat
Hätte sie nicht gewonnen, wären wiederum andere verdutzt gewesen. So what?
Man hätte bei einer parallelen Abstimmung Jury / Zuschauer über alle Acts auch das Voting viel viel spannender aufziehen können. Erst die einzelnen Punkte der Jurymitglieder und dann das Publikum dazu. So wie es beim großen ESC eben auch ist. Für Viele ist das spannende Voting ein Einschaltimpuls, nicht umsonst sind bei ESC genau dann immer die Einschaltquoten am höchsten. Und lieber 15 Minuten Punktevergabe als weiteres Gelaber. Was ich an der Show übelst peinlich fand war der Moment als Hazel zu den stehenden Zuschauern um die Bühne herum ging. Es war einfach kaum einer da und es sah so aus als würde sich für den Bums live vor Ort kaum ein Mensch interessieren.
Ich hätte es auch spannender gefunden und transparenter.
Es ist unabhängig vom votingsystem einfach nicht fair, wenn man Newcomer und schon bekannte Promis (egal ob durch Talent oder Social Media Präsenz) zusammen antreten lässt , natürlich haben Kandidaten mit langer Bühnenerfahrung größere Chancen als Anfänger , die bislang nur im Jugendzimmer vor der Handykamera gesungen haben . Man sollte sich für eins von beiden entscheiden, damit die Kandidaten alle gleiche Chance haben
Nein! Man sollte einfach nur professionelle Acts auf die Bühne lassen, die wirklich singen können.
Die ESC-Bühne ist der falsche Rahmen, um noch zu üben.
Genau!
Aber wie möchtest du das realisieren?
Ein Teilnehmefeld nur mit Superstars ist momentan nicht machbar.
Auf talentierte Newcomer würdeich prizipiell nicht verzichten wollen.
Oder mutigere riskantere Acts, die man so noch nicht gehört hat.
Und an welchen Parametern will man Chancengleichheit festmachen?
Es wird immer populärere Acts geben, das lässt sich nicht komplett
vermeiden.
Elaiza haben doch auch gegen einen sehr bekannten Act gewonnen.
Aber da würde ich das „gegen“ besonders betonen! In einem Dreier-Feld ist es schwieriger, einen Act gezielt zu verhindern, weshalb Sarah durch ihre Fanbase mehr profitiert hat. In einem knappen Rennen, wie es das gestern schon war, kann das entscheidend sein!
Hat ja auch super geklappt. Die wussten doch in der ESC-Woche noch nicht so genau, was sie eigentlich auf der Bühne machen wollen.
Das Leben ist nicht fair. Profis sind in der Regel besser als Amateure, das kann man im Sport regelmäßig beobachten. Der ESC ist die musikalische Champions League, viele Länder schicken da zu Recht ihre besten Künstler hin.
Dass es mit 38% zu 34% zu 28% recht knapp zuging und dass manche Juror(inn)en auf den Sieg Sarahs nicht euphorisch reagiert haben, heißt doch nicht, dass „eigentlich wavvyboi“ gewonnen hätte, wie hier in den Kommentaren gefolgert wurde. Vielleicht war ja Molly Sue bei der Jury ganz vorne gelegen?
Dass es so knapp ausging, kann man doch auch dahingehend interpretieren, dass die VE für Promis eben nicht automatisch ein Spaziergang ist. Vielleicht hat vielen Zuschauer(inn)en „Fire“ bzw. der Auftritt dazu einfach besser gefallen als „Black Glitter“, und so konnte Sarah gewinnen, obwohl wavvyboi der klare Favorit vieler Fans gewesen war?
vielleicht haben mehr neutrale Zuschauer und ESC Fans wavyboy besser gefunden als Sarah aber ihre Community hat den Unterschied gemacht ?
Dann waren wavvyboi und die anderen einfach nicht herausragend genug, um gegen Sarahs Auftritt zu bestehen.
Sorry Douze Points, ich bin ja auch nicht glücklich, dass Sarah Engels gewonnen hat, aber deine Argumente sind leider total unlogisch. Der Anspruch des SWR kann ja nicht gewesen sein, per se unter allen Umständen einen Sieg des prominentesten Acts zu verhindern. Dann sollte man ihn gar nicht in die Auswahl nehmen (wie es zB der ORF gemacht hat).
Es kann bei so einem Verfahren natürlich passieren, dass der prominenteste Act nunmal zufällig einen sehr überzeugenden Song hat, der auch die Jurys dazu verleitet für ihn zu stimmen. Das könnte gestern passiert sein.
Mir hat gestern gar kein Song gefallen, aber ich kann verstehen, dass „Fire“ in Deutschland gut ankommt und sicher auch von einer unbekannteren Sängerin vorgetragen auf Zustimmung gestoßen wäre.
Der SWR hat sich ja pro-aktiv für dieses zweistufige System entschieden, um Ungleichheiten zwischen New-Comern und und etablierten Stars zu nivellieren.
Der Artikel beschreibt, dass dieses System dafür nicht besser geeignet ist als das normalerweise verwandte, bei dem Jury- und Televotingstimmen gleichzeitig und gleichberechtigt verrechnet werden.
Das tut er, unabhängig davon, ob Sarah nun auf Platz 1 bei der Jury stand oder nicht.
Natürlich ist das System besser geeignet, das argumentierst du ja selbst. Nur hast du den Umkehrschluss ausgeblendet. Deshalb unlogisch.
……und wir wissen ja alle noch, wie es ausging als wir Acts mit großer Fanbase wie die NoAngels und Jamie Lee zum ESC schickten.
Ja, immer wenn Acts eine große Fanbase haben, ist jeglicher Erfolg ausgeschlossen.
Und da ein unbekannter Jendrik total untergegangen ist, wird das einer unbekannten Lena mit Satellite automatisch auch so ergehen…
nee, moment!…😉
Wie bereits unter einem anderen Beitrag hier kommentiert, hätte ich es ganz spannend gefunden, wenn die Punkte bzw. Platzierungen der Juries kommuniziert worden wären wie in Dänemark. Auf die Punkte hätten dann noch die errechneten Punkte aus dem Televoting gerechnet werden können. 😄
Wenn man sich dazu entscheidet einen bekannten Namen ins Rennen zu schicken, dann ist es eventuell keine schlechte Idee diesen direkt zu nominieren. Dann schreit die Bubble zwar, dass sie einen Vorentscheid möchte, aber man bräuchte nicht darüber klagen, dass ein Name mit einer größeren Reichweite als Nonames am Ende tatsächlich gewinnt.
Wenn man Stars direkt nominieren würde, würden sich diese eventuell eher auf das Abenteuer ESC einlassen. Ich würde mich als gestandener Star auch nicht mit Nonames messen wollen.
Zum eigentlichen Beitrag hier: Die Jury, die unter anderem Professionalität bewertet, konnte Sarah ja gar nicht übergehen. Sarah hatte nämlich mit all ihrer Erfahrung den professionellsten Auftritt, ob man den Song nun mag oder nicht. Somit ist dieses Argument das Abstimmungsverfahren so durchzuziehen tatsächlich hinfällig.
einen Vorentscheid kann es ja trotzdem geben, man muss dann halt zwischen mehren Songs wählen können für eine Person. So wurde ja taken by a Stranger gefunden.
Da musst Du aber auch Glück mit einem guten Act und dem perfekten Songangebot wie bei Lena und Taken by a stranger haben.
Ich will hier nicht den Aufschrei hören, wenn Sarah einfach nominiert wird und dann nur drei Radiosongs a la Jeanie zur Auswahl stehen…oder Gott bewahre, Fire zur Auswahl steht und dann gegen eine Ballade gewinnt 🤭
Das beste Votingsystem hilft nichts, wenn nur aus 9 für den ESC völlig ungeeigneten Beiträgen gewählt werden kann.
Also ich finde das Votingsystem auch total unsinnig, aber gut, das ist ja schon seit Monaten bekannt, eben seit es angekündigt wurde. Man könnte sich halt den Vorentscheid direkt sparen, oder ich erinnere mich an die Mitte der 2000er, wo wir auch nur 3 Acts im Vorentscheid hatten. Das wäre ehrlicher. Die ersten 6 Beiträge dienten wirklich nur dazu, die Sendezeit rumzukriegen.
Dass ein anderes System ein anderes Ergebnis gebracht hätte, ist für mich jetzt erstmal ne Binsenwahrheit. Stimmt sicher, aber was soll uns das jetzt sagen? Das gilt wahrscheinlich für jeden Vorentscheid der letzten Jahre. Man wollte eben in diesem Jahr nicht eine 50-50 Wertigkeit beider Panels erreichen.
Volle Zustimmung. Dieses Votingsystem war überflüssig. Argumentiert man, dass Sarah Engels aufgrund ihrer Reichweite gewonnen hat, hat das Votingsystem sein Ziel verfehlt. Argumentiert man, dass Sarah gewonnen hat, weil sie das beste Gesamtpaket hat, dann brauchten wir die Jury nicht, um sie zu wählen. Die Wahrheit liegt vermutlich dazwischen und in dem Falle brauchen wir das System schon gar nicht. Das Geld und die Zeit hätte man sich sparen können.
Und dass weder Reichweite noch „Spaßbeiträge“ ein unüberwindbares Problem sind, hat man gestern in Norwegen und Finnland gesehen. Weder hat Rybaks Reichweiten ihm den Sieg gebracht, noch konnte der spaßige Beitrag „Takatukka“ gegen einen potentiellen ESC Siegertitel gewinnen. Wenn keiner der verfügbaren Songs Leute zum Voten animiert, dann fangen sie an entweder für Quatsch zu voten oder voten gar nicht und die größte Fanbubble gewinnt letztlich und mMn ist das das eigentliche Problem in Deutschland. Unsere Songs sind nur „nett“ oder „ok“, Nichts was große Emotionen beim Hören weckt.
Hab es gerade schon im Live Chat geschrieben und wiederhole es auch hier nochmal: so lange das Vontingsyatem in seiner jetzigen Form bestehen bleibt, werde ich deutsche Vorentscheide auch in Zukunft boykottieren.
Das ist ein guter Artikel, vielen Dank dafür. Es werden viele Punkte angesprochen, über die man sich als Broadcaster Gedanken machen sollte.
Ist mir ein bisschen zu viel hätte, wäre wenn.
Solange keine Jury-Ergebnisse veröffentlicht werden, können wir viel spekulieren.
Hätte man wirklich alle neun %0/50 bewertet, hätte das Televoting möglicherweise auch ganz anders ausgesehen.
Es ist schon irgendwie überraschend: ich meine, mich erinnern zu können, dass einige ESC-Blogger immer schnell mit Kritik waren, wenn in den letzten Jahren beim ESC die Juries den Sieger zum Sieger gemacht haben und nicht der Zuschauer…
Jetzt, wo man „vermutet“ wavvyboi könne bei den Jurys vorne gelegen haben, will man die Votings sehen… Für was? Um ggf. festzustellen, dass die Jury sich nicht durchgesetzt hat sondern der Zuschauer??? Oder wollten einige Blogger dieses Jahr, dass sich im Fall wavvyboi die Jury durchsetzt?
PS.: ich war auch für wavvyboi 😉
Es geht bei dem Gejammer ausschließlich darum, dass der queere Act verloren hat. Die Argumente, warum das Mist war zimmert man sich so wie es passt.
Nö, es geht darum, dass hier die Transparenz fehlt.
Natürlich wird es das Ergebnis nicht ändern, aber es wäre einfach transparent, wenn man die Voting Ergebnisse mitteilen würde.
Das passiert bei anderen Vorentscheiden direkt in der Show, oder wird nachgereicht.
Ich glaube, hier hätte bei den knappen Zahlen wahrscheinlich schon eine andere Startreihenfolge den Sieger verändert. Es gilt: Je später ein Kandidat startet, umso größer seine Chance. Wäre Wavvyboi als Letzter im Finale gestartet, hätte es wahrscheinlich schon genügt, um die nötigen Prozentpunkte zu geben, um ihn nach Wien zu schicken. Ob er da besser abgeschneiden würde, keine Ahnung.
Nach der Logik hätte ja Molly Sue die besten Karten gehabt. Da alle drei Finalisten am Ende direkt nacheinander auftraten, macht es für mich jetzt keinen großen Unterschied, ob man als siebter, achter oder neunter startet.
Ja, sie hatte, wenn es nach der Startreihenfolge geht, die besten Karten gehabt, es ist aber nicht die einzige Entscheidungsgrundlage.
Bei so knappen Zahlen kann sich so etwas auch auswirken, selbst wenn es sich nebensächlich anhört, das nennt sich Recency Bias.
Nur eine Anmerkung.
Es ist ein Kommentar/eine Analyse und geht leider runter in der Masse an Blog-Einträge in diesen Tagen.
In den Kommentarspalten – ich weiß nicht einmal mehr wo – hat jemanden heute einen Plus/Minus-Liste veröffentlicht. Das ist einen guten Basis für mehrere Artikel.
Ich spekuliere mal drauf, dass ESC Kompakt mehr erreicht mit einem großen Artikel mit jeden Punkt drin (Wunschliste 2027) an einem ruhigen Tag, damit sich wirklich was ändert. Timing ist halt sehr wichtig.
Gefunden: https://esc-kompakt.de/es-geht-auch-ohne-raab-das-deutsche-finale-2026-holt-reichweiten-wie-im-letzten-jahr-einschaltquote/#comment-748719
Und es gibt mehrere davon, auch unter den zwei anderen Artikel über Deutschland heute. Da haben viele wirklich gute, längere Kommentare verfasst.
100%ige Zustimmung zu dem, was Douze Points schreibt. Ich hab mich vor gut zwanzig Jahren schon aufgeregt, als das slowenische Fernsehen dieses absurde System eingeführt hat, um populäre Publikumslieblinge wie „Mandolina“ auszusortieren und eine:n der Senderchef:in genehmen Kandidat:in zum ESC zu manipulieren. Ich habe mich damals schon gefragt, warum zur Hölle ein Sender überhaupt jemanden zum Vorentscheid antreten lässt – und dann alles tut, zu verhindern, dass derjenige siegt? Sollte der Grund, wie von Douze Points angeführt, tatsächlich sein, bestimmte Fangruppen anzulocken und damit die Zuschauendenzahlen in die Höhe zu treiben, ohne dem jeweiligen Act eine faire Chance zu geben, dann kann ich das als nichts anderes als Publikumsverarsche benennen. Mich macht so was wütend, ganz besonders bei einem öffentlich-rechtlichen Sender.
Und das geht nicht gegen Sarah Engels. Meine Favoriten wären – die meisten haben es schon erraten – Ragazzki gewesen, aber die Fan-Abstimmungen hier auf dem Blog suggerieren ja, dass die Engelsfrau tatsächlich der Publikumsliebling war und vermutlich auch gegen Ragazzki gewonnen hätte. Damit kann ich leben – anscheinend hat sie sich ja wirklich gut geschlagen (ich hab den Auftritt noch nicht gesehen, ich bin gerade auf der Rückfahrt von Tampere vom UMK, dem um Millionen Lichtjahre besseren Vorentscheid).
Dennoch bleibe ich dabei: es ist überhaupt nicht okay, wenn die Fans nicht über alle Acts abstimmen können, die angetreten sind. Das war letztes Jahr schon fies gegenüber FFTS, und da war ich mit dem Siegerduo hoch zufrieden. Also bitte, lieber SWR, mach das weg!
Bei der vorgebrachten Kritik wird sich der SWR denken, okay wir haben fast alles richtig gemacht: „Die Show war sehr unterhaltsam und musikalisch waren wir bestens aufgestellt. Nur das Voting müssen wir überdenken.“
Ich würde Kritik bei der Liederauswahl ansetzen. Meiner Meinung nach klappt das nach wie vor überhaupt nicht in Deutschland.
Was man dem SWR wirklich ankreiden kann ist, das Sie einfach 7 richtig schlechte Songs ohne Potenzial ausgesucht haben und 2, die man gerade so schicken kann. Am Ende hätte keiner der 9 Songs in Wien auch nur die geringste Chanceunter die Top 20 zu kommen. Mit Sarah Engels wurde das geringste Übel gewählt. Mit Ihr muss man sich nicht in Grund und Boden schämen. Zum Großteil waren die gesanglichen Qualittäten bodenlos schlecht und in Verbindung mit einem schlechten Song einfach eine Blamage.Da kann auch ein anderes Votingsystem nichts mehr retten.
Hätte man mehr gute Songs gehabt, hätte die Jury womöglich Sarah aussortiert. Hatte den Eindruck die haben Sarah nur reingenommen aus Mangel an Alternativen.
Wenn ihre Performance so bleibt wie sie ist kann es schon sein, das man sich doch bisschen schämen muss. Mit Molly und wavyboy hätte man sich auch nicht unbedingt schämen müssen.
Da verliert sich ja jetzt alles im Konjunktiv und in den spekulierenden Nebeln von Norwegen.
Ich glaub ich muss mich bis Mai ausklinken. Mir wird sowohl hier als auch im Bekanntenkreis in einer Tour meine Freude an unserem Beitrag total vermiest. Und wer kommt schon auf die absurde Idee, dass von den 38 % der Stimmen tatsächlich jemand das Lied mag – Meine zwei Euro hab ich selbstverständlich auch nur investiert, weil ich einer der 5284 Trilliarden, hörigen Follower bin.
Vielleicht sollten wir bis Mai noch den Anteil ausländischer Follower pro Act ermitteln, nicht dass hier jemand einen unfairen Vorteil mitbringt und den ESC am Ende nur deshalb gewinnt…
Es kann schon unglaublich gut tun, den ESC einfach so zu erleben, wie man ihn wahrnimmt, ohne sich permanent irgendwelchen Kommentarstrudeln mit relativ selbstüberzeugten und bissigen Aussagen auszusetzen.
Hat häufig rein mit der Äußerung der eigenen Meinung ohne Allmachts- und Allwissenheitsanspruch und dem Willen, diesen durchzusetzen manchmal leider nicht so viel zutun, von extremeren Bubbledynamiken mal ganz zu schweigen. Ich verstehe die Bubble häufig auch nicht, obwohl mich auch wirklich ALLES rund um den ESC brennend interessiert.
Wenn jemand „Fire“ total feiert, findet hier noch im Bestenfall nahezu nur relativierende, fast entschuldigende Aussagen wie „Ich mag Fire auch nicht, aber…“
Ich habe nichts gegen ein zweistufiges voting System, solange Jury und Publikum immer zusammen abstimmen können.
Wahrscheinlich wäre es für Sarah Engels schon eng geworden wenn am Ende nur 2 Finalisten zur Wahl gestanden hätten.
Etwas nervig finde ich auch, dass man das Juryergebnis nicht transparenter darlegt.
Jury Ergebnisse werden die Tage bestimmt noch veröffentlicht. SWR ist ein öffentlich rechtlicher Sender, die haben Sonntagsarbeit nicht so gerne 🤔😉
Ich entschuldige mich jetzt schonmal. Ich finde den Artikel schlecht. Ich möchte auch kurz begründen weshalb, es haben doch Zuschauer angerufen oder. Jeder kann abstimmen der in diesem Moment die Nummer kennt. Und noch was, Leute wie Oma Lotte, die vielleicht gerade Bock hätte für Sarah E. anzurufen ruft einmal an, und die Forum Fanboys rufen für wavvyboi sicherlich nicht nur einmal an. Gerade die Bubble hatte wahrscheinlich dreißig Telefone auf der Couch liegen, also hört mit diesem Spekulatius und den Verschwörungstheorien auf. Es ist wirklich nur noch peinlich, wo man versucht die fehlenden vier Prozent zu suchen.
Volle Zustimmung, eine blamable Debatte.
Ja, das Votungsystem ist großer Mist. Sich erst 9 Beiträge anzusehen, von denen dann 6 von Geisterhand verschwinden, ist schon sehr absurd. Jedenfalls wenn das Publikum danach aufgerufen ist, selbst zu entscheiden (Ich gebe zu, als Kind habe ich auch die reinen Juryentscheidungen mit Spannung verfolgt 😎).
Diese m.E. zutreffende Kritik entwertest Du allerdings leider durch den Schwenk ins Spekulative am Ende des Kommentars. Oder um es klarer auszudrücken: Das Votingsystem sollte dringend verändert werden – und zwar völlig unabhängig vom Ergebnis des gestrigen Abends.
Von meiner Seite Glückwunsch an Sarah und viel Erfolg in Wien! Meine Favouritin war sie gestern nicht, aber sie hast es sehr gut gemacht, das Zuschauervoting gewonnen und es deshalb auch verdient.
Auch wenn es etwas undemokratisch sein mag, ich fand das zweigeteilte Voting völlig in Ordnung. Denn ich finde, es sind die besten Acts ins Finale gekommen. Die Jurys haben mMn richtig entschieden. Ich sehe das alles nicht so negativ. Ob das System gescheitert ist oder nicht, werden wir erst nach dem ESC wissen😉.
Naja Sarahs Auftritt war einfach einer der stärksten, sie nicht ins Superfinale zu wählen wär unfair gewesen. Man hat gesehen, dass sie am meisten Vorbereitung in den Auftritt gesteckt hat, sie hat am besten gesungen und ihr Sieg war daher verdient. Klar das Votingsystem ist blöd, da man nicht für alle neun abstimmen konnte, aber egal wie man es dreht und wendet, Sarah mit der extremen Reichweite hätte in jedem Fall zur Wahl gestanden. Wenn man über Fairness spricht, dann sollte man eher hinterfragen ob es von Anfang an okay war jemanden mit so einer enormen Reichweite absoluten Newcomern gegenüber zu stellen. Da hätte man entweder auf Sarah verzichten müssen oder ihr Künstler mit ähnlicher Reichweite gegenüberstellen sollen. Das hat meiner Meinung nach nichts mit dem Votingsystem zutun.
Leider wollen die meisten bekannten Acts in Deutschland nicht. Das ist mitunter auch der vollkommen toxischen ESC-Fans zu verdanken hier in Deutschland. Die auch bei jedem bekannten Act was zu haten haben.
Ich werde einen Shitstorm auslösen aber mir egal: der schlecht und schräg singende Wavvyboi ist natürlich der Liebling in der ESC Bubble und hier bei ESC Kompakt. Nun muss natürlich alles kritisiert werden, weil er nicht gewonnen hat. Vielleicht muss ich zum Ohrenarzt, weil ich den guten Gesang nicht gehört hatte. Mir hat er gefehlt zum Gesamtpaket, sonst hätte ich für ihn angerufen. Er klang halt 0 nach der Studioversion. Er kam auch 0 sympathisch rüber meiner Meinung nach, wirkte fast arrogant (wahrscheinlich aber wegen Unsicherheit und Aufregung). Hätte er gut gesungen und einfach lockerer gewirkt, als hätte er Spaß, hätte er auch die 4 Prozent locker aufgeholt. Dann würde man hier auch nicht meckern…wobei dann hätte er den ganzen alljährlichen Shitstorm abgekriegt. Ist jedes Jahr so. Jeder will Experte sein und weiß alles besser. War auch nicht anders bei Lena oder sonst wem.
Da Sarah nicht Helene Fischer ist, glaube ich kaum, dass ihre Fanbase da großartig geholfen hat. Nach 7 Schulauftritten kam sie halt deutlich professioneller und hat überzeugt mit Professionalität. Hätten es die anderen Teilnehmer auch, dann wäre sie vielleicht gar nicht in die Top 3 gekommen.
SWR soll nicht nur ins Songwriting Camp Leute schicken, sondern vorher Gesangskünste überprüfen. Da waren einige Mogelpackungen drin. Am schlimmsten war Laura (das war fast kein Gesang).
Wenn Du einen guten Ohrenarzt kennst, sag bitte Bescheid. Ich habe da auch ziemlich falsche Töne gehört und eine total aufgesetzte Attitüde gesehen. Lächerlich, dass einige WB mit Queen oder Bowie vergleichen.
Zwei Punkte möchte ich herausstellen:
1. „Spaß“, denn so ging’s mir leider auch. Der Charisma Funken ist bei mir auch nicht übergesprungen bei der Performance, die erste und zweite Performance haben sich zudem auch unterschieden, das wirkte auch unsicherer im Vergleich und dann seine Platzierung auf der Bühne beim Voting Aufruf neben den beiden (kleinen) Frauen war auch unglücklich vom SWR. Ich war die ganze Zeit abgelenkt und dachte nur „wow wie groß er ist“. Da hätte der SWR die im Green Room oder so lassen können, auf ne Couch platzieren, wo alle sich gegenseitig die Hände drücken oder was weiß ich. Aber es hat insgesamt einfach nicht funktioniert eine Connection zu WB aufzubauen.
2. „wobei dann hätte er den ganzen alljährlichen Shitstorm abgekriegt. Ist jedes Jahr so. Jeder will Experte sein und weiß alles besser. War auch nicht anders bei Lena oder sonst wem.“…. Eyyyy geht mir das schon wieder auf den Keks ne… Niemand hasst die deutschen ESC Beiträge so sehr wie Deutsche – war irgendwo ein Kommentar und es stimmt. Es gibt einen Unterschied zwischen Kritik und beleidigte Leberwurst sein. Sarah hat gewonnen, nach vorne schauen, entweder promoten oder einfach auf Lieder in anderen Ländern schauen! Mit gefällt Always in the Run als Song immer noch nicht und trotzdem hatte ich ne tolle ESC Saison dank La Noia.
der Sender hat alles getan, damit Sarah Engels gewinnt. Ein Votingsystem wie beim ESC 50:50 hätte sie gefährdet
Ob es nun stimmt oder nicht, im ESC Live Kompakt sprachen Peter und DP davon, das wohl wavvy das Juryvoting gewonnen hätte. Aber sicher werden wir erst sein, wenn es offiziell wird.
Und so hat sie völlig ungefährdet mit gigantischen 4(!) Prozent Vorsprung gewonnen.