
Baby Lasagna wird Kroatien mit dem Song „Rim Tim Tagi Dim“ beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö vertreten. Das entschieden das TV-Publikum und eine Jury am Sonntagabend im Finale der DORA 24.
Der Beitrag lag bei allen nationalen Jurygruppen auf Platz 1, bei den internationalen gab es Abweichungen. Das Televoting für den Beitrag war überwältigend. Am Ende reichte es damit für einen eindeutigen Sieg.
In dem energiereichen Song geht es um einen jungen Menschen, der sein Zuhause verlässt, um neue Möglichkeiten zu entdecken. Trotz der großen Träume ist diese Reise mit Panik, Schmerz und Angst behaftet.
Musikalisch ist „Rim Tim Tagi Dim“ über weite Strecken sehr rockig, aber doch mit einer Melodieführung, die man nachvollziehen und mitsingen kann. Dazu kommt in der Brücke ein eher stakkato-techno-hafter Teil. Die Kostüme sind teils folkloristisch, teils modern anmutend.
Baby Lasagna heißt bürgerlich Marko Purišić. Der 28-Jährige war viele Jahre Gitarrist der kroatischen Rockband Manntra. Mit der Band nahm er bereits 2019 einmal an der Dora teil; sie erreichten den vierten Platz. Seit 2023 ist er als Solo-Künstler unterwegs. Im selben Jahr veröffentlichte er bereits zwei Singles. Er ist aber auch als Songschreiber für andere Künstler aktiv. Daher stand er als Songwriter bereits auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Musikalisch lässt er sich im Bereich zwischen Pop Punk, Techno, metal und House verorten.
Nachdem bereits Mitte Dezember die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kroatischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2024 veröffentlicht wurden, hatte die Rundfunkanstalt des Landes Anfang Januar die Lieder des Wettbewerbs veröffentlicht. Dabei gab es eine Änderung des Line-Ups: Zsa Zsa hat die Teilnahme mit dem Song „Probudi Usne Moje“ zurückgezogen. Dafür ist Baby Lasagna mit „Rim Tim Tagi Dim“ nachgerückt.
Der Beitrag war seit mehreren Tagen der deutliche Favorit nicht zuletzt der Wettbüros. Kroatien ist mit der Hoffnung, dass der Song gewählt würde, auch bei den Wettquoten auf den ESC-Sieg bis auf Platz 3 vorgerückt.
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Das wird wohl nicht so bleiben, aber ich finde es schön dass gerade 53% für „ganz ausgezeichnet“ gestimmt haben, der selbe Anteil den Baby Lasagna vom Televoting erhalten hat
Meine aktuelle Top 5:
1.Kroatien/Litauen 10/10
3.Estland 10/10
4.Italien 9,75/10
5.Belgien 9,75/10
Ein kroatischer ESC-Sieg ist im Bereich des Möglichen. Zumindest halte ich Kroatien neben Italien aktuell für den Favoriten, aber bis Mai kann sich noch viel ändern.
Hat was von Rammstein
Ich kann damit nicht so viel anfangen, der Refrain ist aber durchaus eingängig.
Könnte gut abschneiden und ich gönne es auch den kroatischen Freunden, bei mir reicht es nur zu 5,5 von 12 und landet im Mittelfeld. Bei den „freakigen“ Sachen bin ich dann eher für Irland und San Marino.
Also dann 22 von 37…
Slowenien 11,5/12
Litauen 10,5/12
Italien 10/12
Norwegen 9,5/12
Frankreich 9/12
Belgien 8,5/12
Irland 8/12
Ukraine 7,5/12
Luxemburg 7,5/12
Dänemark 7/12
San Marino 7/12
Estland 6,5/12
Polen 6/12
Moldau 6/12
Kroatien 5,5/12
Spanien 5/12
Lettland 4,5/12
Deutschland 4/12
Tschechien 3,5/12
Malta 2,5/12
Albanien 2/12
Finnland 1/12
Rammstein klingt total anders… aber nun ja.
Kroatien und ich werden beim ESC einfach keine Freunde. Ich finde das furchtbar hektisch ohne den fun factor von Cha cha cha. Lieber Canneloni.
Hat aber zumindest den Vorteil, daß damit die Finalchancen von Finnland gesunken sind….
Auch mein letzter Platz.
Ich verstehe den Song nicht, aber wenigstens löst er in mir nicht Aggressionen wie der Windoofman aus…
53% bei ganz ausgezeichnet?
Verstehen tu ich das zwar nicht, aber dann die Kroaten ja einen guten Beitrag augesucht zu haben.
Werde mit dem Auftritt nicht warm, die Rammsteinartige Strophe und Bridge sind gut, wobei mir der Gesang da zu brav ist. aber mit den verschiedenen Stilen die da in 3 Minuten verbaut sind ist es mir zu hektisch, der Refrain ist dann auch viel zu schwach. Finde es auch seltsam, dass der Gesang dann in diesen weichen Part ein Deut härter wurde, hätte er tauschen können in meinen Augen.
Diese Art Misch Masch sind ja seit Electric Callboy schwer in Mode gekommen, hier finde ich merkt man aber, dass die aber auch gut gemacht sein müssen. Denke den Refrain zu revampen könnte schon ausreichen, um hier ganz oben anzugreifen. Zudem sollte er natürlich aufpassen als Käärija Abklatsch zu wirken (Outfit).
Der Song ist geil und bezeichnend sind die Punkte der deutschen Jury: Nur vier für den Sieger und zwölf für die lahmste Nummer des Abends. Ich habe mich aber gefreut, dass Marcel Stober Spokesperson war.
Die deutsche Jury war eine der wenigen, die wie eine ESC Jury abgestimmt haben. Baby Lasagna ist dedinitiv kein Jurymaterial und wird beim Esc nur vom Televote getragen werden. Das so viele Jurys in der Show Baby Lasagna an 1 und Let3 an 2 hatten ist total lächetlich.
Ich kann damit nichts anfangen. Weil hier viele den Vergleich mit Käärijä bringen: auch mit dem konnte ich nicht warm werden und fand die gute Platzierung inklusive haushohem Televoting-Sieg nicht nachvollziehbar. Rim Tim… wirkt für mich nicht wie Cha Cha Cha, aber zumindest kann ich verstehen, woher die Vergleiche kommen. Und keine Ahnung, warum das Viele so geil finden… ich kann es nicht.
Andererseits war bei der Dora dieses Jahr auch kaum irgendwas brauchbares dabei. Ich musste bei der Nummer an einen anderen Dora-Titel denken, nämlich an den von Luka Nižetić, keine Ahnung warum, vielleicht, weil es auch so eine Novelty-Nummer ist, die fast gewonnen hätte.
Schön, wenn es Neue Deutsche Härte nicht zum ESC geschafft hat, dann eben die Neue Istrische Härte. Dieser Auftritt ist allerdings der direkte Weg, keine Votes bei mir abzugreifen: Marko hatte die Ausstrahlung eines Leichtgewicht
boxerswrestlers, singt wie ein Kätzchen statt Löwe und die Kostümierung ist random – jeden Moment rechnete man mit Flügeln wie bei früheren kroatischen Acts. Ich hoffe, das sieht beim ESC live besser aus! So lange halte ich mich an die Studioversion.Vielleicht schafft es ja mal die slowenische Härte und das Vorbild von Rammstein – Laibach – zum ESC. Dann müssten wir aber wirklich mit grenzwetigen Sachen rechnen, nix lustig und so.
Immerhin hatten die schon mal ein Lied mit dem Titel Eurovision:
Wow.
Ich fand Laibach schon damals ziemlich cool!😎
Ramstein pur
Bitte was? 😂😂😂 was sollen diese ganzen Ramstein Vergleiche? Vielleicht nochmal Ramstein anhören, dann merkst selber wie blödsinnig der Vergleich ist.
Und bitte, wenn dann Rammstein
Ja, das stimmt. War noch zu früh am Morgen und dann Copy-Pasta vom Kommentar zuvor gemacht. 😅🙈
Ändert dennoch nix an meiner Aussage 😆
Bei den Odds Ist Kroatien auf Platz Zwei vorgerückt.
Musikalisch nicht ganz meins, aber gerade noch okay. Was die Nummer komplett zerstört, sind der schlechte Gesang, der platte Text und die schlechte englische Aussprache. Komme daher beim Hören nur bis zur Hälfte des Songs, länger machen meine Ohren das nicht mit. 🙉 Ich würde mir einen Revamp auf Kroatisch wünschen. Wird natürlich nicht passieren. Warum die Nummer in den Wetten so weit oben liegt, ist mir ein Rätsel. Ich bezweifle, dass das in die Top 10 kommt.
Ja Deutschland abschauen so gehts
Der Käärijä-Ärmel-Trend setzt sich fort. Wäsche waschen – gähn, nach Butter stampfen, Kekse Backen und fleihen reicht’s jetzt mit den bäuerlichen Haus- und Hofarbeiten beim ESC! Ansonsten: Der Junge hat Charisma, die Nummer geht nach vorne – ziemlich viel richtig gemacht.
Nichts meins. Klingt wie eine Musicalnummer, die Charlie in It’s Always Sunny geschrieben hat. 😅 Hab das Gefühl, während mir Käärja mit jedem Hören besser gefallen hat (war trotzdem kein riesen Fan), wird dieses Lied eher mit jedem Hören nerviger. Mal gucken wie es sich bei mir entwickelt.
moin!
ich habe es gestern glatt geschafft zum start von dora einzuschlummern,weil ich hundemüde war. (4 extra san marino sessions samt nachtverlängerung forderten noch ihren tribut.)
heute und auch morgen habe ich sehr wichtige termine und da geht die disziplin vor.
der klassiker von let 3 live gespielt hat mich kurz geweckt aber bekam im chat sofort feedback,daß es keine besonderen vorkommnisse gegeben hat und dann wurde weiter gepooft.
es kam also wie erwartet – die bubble ist aus dem häuschen und ignoriert weiterhin gewisse fallstricke.
zum sieger:eben den finalauftritt angeschaut,tja singen kann der immer noch nicht aber den leuten gefällt es.
meine wertung wenn es ein original wäre: 8/10
aber es ist nicht mal im ansatz ein original (praktisch keine sekunde davon!) daher angepasste 3/10.
es gilt ja grundsätzlich,“wo kein richter,da kein henker“ und daher schaun wir einfach mal,was in dieser sache noch passiert.
sollte die EBU das werk tatsächlich unbeanstandet durchwinken,kann ab 2025 dann jeder musiker irgendwelche alten songs für den ESC neu zusammenbasteln und die als sein werk ausgeben und niemanden wird es jucken (und bitte nicht wieder die bühnenshow im käärijästil mit der davon abgekoppelten musik verwechseln!) – keine schönen aussichten wären das.
anbei das absolute highlight des abends – das war auch kein original,sondern ein sehr eigenwilliges schräges cover und es war vor dem ESC 2023 der wohl größte hit von let 3.
das war die ganz große (party)kunst.😎
Hast du denn schon Beschwerde bei der EBU eingereicht?
nein und werde ich gewiss auch nicht tun aber hast du schon mal auf kommentarseite 1 vom kroatien semi 1 livechat einen kleinen realitätscheck gemacht?
ich betrachte die angelegenheit auf einer rein sachlich rationalen ebene.
entweder gibt es gewisse faire grundregeln,die dann für alle gelten oder eben nicht und das werden wir demnächst noch herausfinden.
🏴☠️
Habe ich. Deshalb habe ich ja so neugierig gefragt. Dein erstes Beispiel klang für mich tatsächlich identisch. Beim zweiten (Refrain) ist zumindest etwas Variation drin. Ich weiß auch gar nicht, wie die standardmäßige Überprüfung der Songs bei der EBU aussieht.
wenn ich bei dem originalrefrain die originalstimme rausnehme und stattdessen die baby lasagne stimme da drüber lege dann klingt es für mich ziemlich identisch.
ich habe keine ahnung mit welchen mechanismen die EBU arbeitet aber bei shum kamen ja auch relativ fix einwände aber ich weiß jetzt nicht mehr von wem die kamen.
eventuell war es hier der ukrainische TV-sender?
im youtube eurovisionkanal ist der song jedenfalls schon mit drin und eine überprüfung hat vielleicht schon stattgefunden?
das musikvideo führt diesen herrn auf aber ist der auch der kompositeur?
„recorded, mixed and mastered: Marko Purišić“
das ist doch alles nicht koscher.🤔
Ich finde, hier übertreiben es einige maßlos mit ihrem krampfhaften Suchen und Finden nach Ähnlichkeiten und Kopien. Sorry.
moin!
nun gut aber dann muß ich schon mal gretchenfrage stellen!
für dich ist es also in ordnung,wenn musiker A etwas von Musiker B + C stiehlt,um damit richtig erfolg zu haben aber auch nebenbei noch gutes geld zu verdienen?
es geht in dieser sache nicht um „krampfhaftigkeit“,sondern um’s grundsätzliche prinzip bzw. der fairness für alle acts und weiter gedacht auch um die zukunft des ESC falls sowas einsickert und zur normalität wird.
es empfielt sich auch meinen hinweisen in den kommentaren zu folgen und wenn gefunden dort einfach seinen ohren (hoffentlich 😃) zu vertrauen – das dauert keine 5 minuten.
falls man im dunkeln tappt – gehe hier auf esc-kompakt zum „kroatien semi 1 live chat“ thread und dort zur kommentarseite 1.
es steht dem musiker baby lasagne natürlich frei,diese ganzen umstände im seinen sinne aufzuklären aber momentan sehe ich da keinerlei aktion – möglicherweise weiß der herr überhaupt nicht,daß der song den er da singt kein original ist – sowas soll ja vorkommen. 🤔
Der Song von Baby Lasagna wurde nicht zusammengebastelt und er wird von der EBU auch nicht beanstandet!
dann beweise mir doch mal bezüglich bastelstunde das gegenteil!
was die EBU hier machen wird,steht auf einem anderen blatt aber z.b. „shum“ mußte ja auch verändert werden – meine prognose ist,daß der song in malmö nur dann an den start gehen wird wenn der anfang samt reprise später im song und der sehr lange refrain samt wiederholung unterscheidbar verändert werden.
ob der song dann immer noch ein oberbanger ist,lasse ich jetzt mal dahingestellt.
Interpreten anzublaffen und ihre Songs im Detail auseinanderzunehmen… finde ich irgendwie armselig.
also kann man feststellen, wenn man es sich im vergleich anhört, dass teilweise die Ähnlichkeiten sehr frapant sind.
Ich finde es ja peinlich, auf penetrante Art und Weise irgendeinen „Abklatsch“ in einem Song finden zu wollen.
denke mal die Konkurrenz wird natürlich schon die Nase rümpfen und eventuell sogar Eingaben machen, da der Kroatien Beitrag vollkommen offensichtlich zu entscheidenden Teilen aus zusammengeklaubten Soundsamples besteht. Insbesondere der auffällige Teil von Espectro, der offensichtlich entlehnt wurde, stellt ein hörbares Problem dar.
Samples sind bei normalen Veröffentlichungen zwar die Regel, beim ESC hingegen sind die Vorgaben relativ streng was Fremdsamples betrifft.
Gibt ja schon Präzedenzfälle dafür. Kommt halt der zweite Platz nach Malmö.
Allerdings glaube ich nicht, dass es der ins Finale schafft.
Ich freu‘ mich, weil der Song klasse ist.
Defizite in der Umsetzung und im Gesangsvolumen kann ich da ausnahmsweise mal ignorieren.
Mit einem ESC 2025 in Zagreb, Split, Dubrovnik oder vielleicht Pula kann man durchaus rechnen.
Wenn man es als Rocknummer nimmt, dann ist es akzeptabel. Aber natürlich fällt stark im Refrain das Nichtvorhandensein der Stimme auf. Hier müsste eine Rocknummer glänzen, sie wird aber nur durch den Chor aus der Nichts getragen. Das ist leider eine Entwicklung, die dem ESC nicht gut tut. Letztes Jahr konnte man noch darüber hinweg schauen, das war ja „nur“ ein Rapper, der nicht singen können muss, aber beim Rock ist die Stimme ein tragendes Merkmal.
Musikalisch besser als die beiden anderen – sagen wir mal – Theater-Aufführungen, Musical kann man ob der Stimmen kaum sagen. Wobei hier wirklich Musical Elemente sind, das Agieren auf der Bühne zeigt keinen Sinn und ist letztlich nichts anderes als ein paar weitere Hupfdohlen mehr beim ESC.
Optisch liegen da Welten zwischen Cha-Cha-Cha und Ringdileliding.
Na endlich hat sich mal wieder ein Favorit durchgesetzt und wir haben keine Überraschung erlebt! Überraschungen sind ja schön, wenn sie positiv sind, in letzter Zeit waren sie aber leider eher negativ.
Das Lied gefällt mir gut und ich könnte Kroatien damit gut punkten sehen.
Die Käärijä-Vergleiche sehe ich hier keineswegs. Cha Cha Cha ist für mich mein liebstes ESC-Lied und auch außerhalb des ESC zu meinem Lieblingslied geworden. Darum kann ich ganz sicher sagen: Nein, kein Vergleich. 😀 Was beide gemeinsam haben, ist, dass es ein positiv verrücktes und lautes Lied, mit eingängiger Melodie und Titel und dass beide auf jeden Fall Spaß machen. Bei Käärijä war es aber eben auch so, dass er sehr charismatisch und sympathisch ist und viele dadurch mit seiner Ausstrahlung in seinen Bann gezogen hat. Ein zweites Cha Cha Cha wird es so schnell nicht geben.
Aber mal was anderes: Bisher hat es tatsächlich erst eine einzige „Wiederholungstäterin“ (Natalia Barbu aus Moldawien) geschafft, alle anderen (und das waren doch einige) haben ihre Vorentscheidung oder internen Auswahlen nicht gewonnen. Die einzigen, die jetzt noch eine Chance hätten, wären Konstrakta aus Serbien oder Aisel aus Aserbaidschan. Möglicherweise kommt noch ein wiederkehrender Teilnehmer aus Armenien, Australien oder der Schweiz.
Mir gefällt der Song ganz ausgezeichnet. Mit diesem herausragenden Song lässt es sich schön in meinen Geburtstag starten. Neben der Ukraine und Italien nun mein Favorit auf den ESC-Sieg.
Happy Birthday!
Vielen Dank.
Alles Gute zum Geburtstag!
Vielen Dank.
Wünsche Dir einen super Tag und ein ganz tolles neues Lebensjahr!
Vielen Dank.
Meinen herzlichen Glückwunsch Sam
Vielen Dank.
Alles Gute 🙂
Vielen Dank.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! 🥳
Vielen Dank.
Alles Gute zum Geburtstag.
Vielen Dank.
Wir haben die gleichen Favoriten.
Wenn das so weiter geht, wird dieses Jahr verdammt spannend. Bis jetzt habe ich keinen „KLAREN“ Gewinner gehört. Also entweder warten auf die Internen Nominierungen oder Schweden haut diese Woche einen „Mördersong“ raus.
Bis jetzt, traue ich Litauen, die Ukraine, Kroatien, Belgien oder Italien am ehesten den Sieg zu.
ZU Kroatien.
Mein viertes: „ist ganz ausgezeichnet“
Verrückt, Catchy af, schrill => genauso liebe ich es. KAUM ZU GLAUBEN, das er NUR ein Nachrücker war.
Meine Top soweit
01.Litauen 12/12
02.Ukraine 12/12
03.Belgien 12/12
04.Kroatien 12/12
05.Spanien 10/12
06.Italien 10/12
07.Estland 10/12
08.Dänemark 08/12
09.Lettland 08/12
10.Norwegen 08/12
11.Slowenien 08/12
Wie viele Möchtegern-Finlands 2023 wird es wohl noch geben??? 🙄🙄🙄
Wohl einer noch, wenn man es weit fasst werden es dann 5 insgesamt werden:
1.Kroatien
2.Finnland
3.Estland.
4.Irland
5.Niederlande
Irland hat damit wenig zutun. Das ist wirklich eine eigene Kreation.
In der Tat !
Auch Finnland 2024 hat mit Finnland 2023 nichts zu tun. Was für ein seltsamer Vergleich.
Und jede Rockband ab 2022 sind Möchtegern-Maneskins, und alle weiblichen Uptempo-Banger sind Möchtegern-Fuegos, Ryk nur ein Möchtergern-Gjon’s Tears (oder Duncan Laurence) und so weiter und so fort… Nur weil Käärija da nun womöglich eine Tür aufgestoßen hat, muss man allen „Nachfolgern“ doch nicht gleich ihre Eigenständigkeit absprechen.
Rock ist sowieso Teufelszeug.
Der Refrain ist nun wirklich eine ganz andere Baustelle.
Große Unterschiede gab es auch zwischen den Glamrockacts und Voyager letztes Jahr.
Danke!
estland hat mit finnland 2023 nur gemein,daß die mucke zum tanzen und mitwippen anregt – musikalisch ist estland sehr eigenständig und auch unter beachtung des ethnofaktors bodenständig.
größtes problem (sofern es denn eins ist) in 2024 ist das überangebot von flotten songs.
da gibt es die spezifischen bubblesongs und da gibt es dann eben auch estland mit einem angebot für alle von jung bis alt.
estland ist breiter aufgestellt bei den zielgruppen und da kann es dann schon sein,daß die esten sich mit ganz vorn plazieren werden auch wenn die aktuellen buchmacherquoten anderes zeigen.
estland hat zudem auch jurypotenzial.
nach aktuellen stand der bekannten songs habe ich dieses jahr 2 dunkle pferde und zwar estland und polen.
letztes jahr waren das estland,spanien und tschechien und da kam dann gerade mal platz 8 für alika als beste plazierung bei raus.
Zumal der unaussprechliche Titel eine durchaus tiefere Botschaft hat, deswegen schneidet Estland bei mir auch nicht so schlecht ab.
Allerdings fehlen mir noch ein paar ruhigere Darbietungen dieses Jahr.
Wie viele haltlose Finnland- und Käärijä-Vergleiche wird es wohl noch geben? Langweilig…
Es war gestern, im überschaubarem Angebot, wohl die einzig richtige Wahl. Es fehlt mir noch Bühnenregen und ein Solarium, dann hätten wir alle visuellen Highlights der letzten Jahre auf der Bühne.
Leider reduziert sich der ESC immer mehr auf ein Bühnentheater und der Gesang ist durch die Halbplaybacks so unwichtig geworden z.B. von Subwoolfer wäre ohne Playback nichts aber gar nichts über geblieben,Schade.
Hier versagen die Jurys, denn sie müssten regulierend eingreifen.
Wie ich bereits zuletzt sagte mehr als lauwarme Lasagne ist in unseren Augen der ganze Auftritt besonders gesanglich gesehen nicht wert. Das babyhafte Rumtollen auf der Bühne wird dem Namen eher gerecht. Für mich gerade wegen der schwachen gesanglichen Performance eher ein ist so lala. Dabei gefiel uns das Video eigentlich sehr 🤔😳😤.
Okay, es hat das Lied gewonnen was vorher schon fest stand. Da habe ich ja nicht so viel verpasst 🙂
Mir gefällt der Song gut und für meine Top 10 reicht es knapp.
Aber:
Der Transport vom Video zur Live Performance halte ich unterm Strich für weniger gelungen. Da muss noch mehr kommen. Gerade das Trance/Techno Break sollte besser genutzt werden.
Auch halte ich das Ranking bei den Odds für viel zu hoch. Glaube nicht das das lange so bleibt.
Mit ner richtig geilen Performance in Malmö geht da bestimmt was. Aber gerade im Chorus schwächelt der Künstler.
Perfekter Song als Einheizer im Stadion
Mit dem Sänger werde ich leider nicht wirklich warm, aber das Gesamtpaket ist sicher ein heißer Tipp für den Televoting Gewinn
Von den ausgefalleneren Nummern ist es bei mir auf Augenhöhe mit Finnland aber deutlich hinter Estland
Hier bin ich wirklich zwiegespalten. Einerseits ist das Lied gut (dahin ging auch die Stimme) und ich würde definitiv lieber Kroatien gewinnen sehen als die Ukraine zum vierten Mal binnen 20 Jahren. Andererseits ist halt auch das hier wieder so ein Novelty Act, für den sich außerhalb des ESC kaum jemand begeistern würde. Mir ist, als würden solche Lieder nur noch zu einem dieser beiden Zwecke komponiert: um einen kleinen viralen Hit auf YouTube zu landen oder um am ESC teilzunehmen. Sowas ist mal lustig, aber nachdem Käärijä letztes Jahr schon Zweiter wurde, habe ich Angst, dass der ESC nach einem Sieg von Baby Lasagna endgültig wieder zum fragwürdigen Kuriositätenkabinett verkommen würde, dass er zwischen den 00er- und dem Anfang der 10er-Jahre war. Salvador Sobral dürfte wohl auch „Rim tim tagi dim“ als „Fast Food Music“ bezeichnen. Recht hätte er. Den Vorwurf müssten sich alyona alyona und Jerry Heil jedenfalls nicht anziehen.
Überhaupt sind es mir auch dieses Jahr schon zu viele Spaßbeiträge für die überschaubare Teilnehmerzahl. Allein die Künstler- und Songnamen dieses Jahr … Wenn ich sehe, dass nun „Baby Lasagna“ mit „Rim tim tagi dim“, „Windows95man“, „Bambie Thug“ (kein Spaßbeitrag, aber dennoch …), „Silvester Belt“ (einfach nur sein Marketing-optimierter bürgerlicher Name, aber dennoch …), „Europapa“ und der absurde estnische Drogentitel gegeneinander antreten und wir zudem nur knapp dem maltesischen Bananen-Desaster und den norwegischen Kinderliedern entkommen sind, kann ich schon verstehen, warum neutrale Zuschauer den ESC für einen Zirkus halten oder direkt naserümpfend umschalten.
Ich vermisse wirklich die Zeiten, in denen selbst bärenstarke seriöse Titel wie Carl Espens „Silent Storm“ noch nicht mal Außenseiter-Chancen auf den Sieg hatten.
Ich gebe Dir 100 % recht !!!! und wie cool, dass Du in diesem Zusammenhang dann „Silent storm“ erwähnt hast. Es ist immer noch ein „Song Contest“; entpuppt sich aber immer mehr als „Show contest“ 🙁
Celebrate Diversity!
Nur weil man ein paar Songs dabei hat, die nach vorne gehen und die auf der Bühne unterhalten wollen, muss man nicht gleich alles als „fragwürdiges Kuriositätenkabinett“ abstempeln. Und wer naserümpfend umschaltet, soll es von mir aus gerne tun. Dafür kommen dann andere Zuschauer dazu, die sich über jeden Act freuen, über den sie dann auch mal ungeniert ablästern können. 😉
Und wenn man Vorwürfe sucht, findet man auch für alyona alyona und Jerry Heil welche, z. B. dass der Act sehr durchkalkuliert wirken könnte.
Ein Song kann aber auch nach vorne gehen, ohne dass er gleich auf infantile Lautmalerei oder brennende Hotpants setzt. 😉
Mein Vorwurf an den ukrainischen Beitrag wäre vor allem, dass er zu selten den Refrain wiederholt.
Lautmalerei hilft aber sehr beim Party machen! Brennende Hotpants wohl eher weniger, stimmt schon. 😀
„I am / gettin‘ so hot / I wanna take my Clothes off“ 😁
Wobei der Finne dann etwas verkehrt macht, der zieht sich ja an. 😀
Ich sag es ja: Wer jammert, soll dann bitte konsequent Präsentationen wie den sechziger Jahren fordern. Ach nee, das wäre dann auch zu langweilig.
Noch vor zwei Jahren wurde über eine „Balladenflut“ geklagt….
Also gibt es nur Balladen oder Trash?
Irgendwer klagt immer. Wenn allerdings dieselben Leute einerseits über „Balladenflut“ andererseits aber über „Freakshow“ klagen, dann sind sie entweder nicht ernst zu nehmen, Midtempo-liebende Radioredakteure oder beides. 😀
Genau so. Ich finde dieses Gejammer und „Gehetze“ dieses Jahr echt schlimm. Da scheinen einige nicht damit klarzukommen, dass beim ESC ímmer häufiger auch Genres außerhalb des generischen Pops und der üblichen Balladen dabei sind. Was da teilweise miteinander verglichen und in einen Topf geworfen wird, lässt mich nur den Kopf schütteln.
Nun gut, es gab auch Sternstunden wie 2017 mit Salvador….
Wenn ich hier so manche Kommentare lese und deren Geschmack, wundert es mich nicht das Deutschland gestern 4 Punkte an den Favoriten gegeben haben und die volle Punktzahl an einen Radiofriendly schlecht gesungenen Song hahahaha. Kein Wunder das Deutschland fast jedes Jahr so schlecht abschneidet. Liegt nicht am Interpreten sondern am allgemeinen schlechten Taste 🙂
Volle Zustimmung!
Schön wäre es zu erfahren, wer denn in den deutschen Juries sitzt, die jetzt bei diversen Vorentscheids anderer Länder abstimmen dürfen. Variieren diese im Laufe des Prozesses?
Heißt, die Mehrheit bestimmt, was „guter“ und was „schlechter“ Taste ist? Krass, dachte immer Musikgeschmack wäre eine subjektive Sache, ganz wertungsfrei.
Klar ist es subjektiv, da gebe ich dir vollkommen recht. Jedoch ist es sehr merkwürdig das nur hier auf dieser Seite die Geschmäcker so weit auseinander driften im vergleich zu den anderen ESC Fans. Just saying 😉
Das ist Blödsinn. Im internationalen ESCforum wird der Beitrag heftig diskutiert, der polarisiert dort genauso wie hier.
Dass nicht. Aber die Mehrheit bestimmt, wer beim ESC gewinnt. 😉
nee das stimmt nicht.
Gut, Malta hat weniger Einwohner als Deutschland und kann trotzdem die gleichen Punkte vergeben. Das ist mir schon klar. Aber die Mehrheit der Länderpunkte braucht man trotzdem, um zu gewinnen.
Wieder so ein Hype, den ich nicht teilen kann.
Der Song ist in der Studio-Version ganz nett, mehr aber auch nicht; den Auftritt finde ich absolut unterirdisch; wenn da nicht bis Malmö ein Wunder passiert, wird er von der Jury geschlachtet.
Televoting wird spannend: Canceln sich CRO, FIN, NL und EST gegenseitig? Landen sie alle vorne? Gibt es einen Sieger und der Rest säuft ab? (Ich würde sogar Spanien noch in diese Kategorie stecken, aber da habe ich jetzt schon kaum Hoffnung auf Punkte von irgendwo und ich bekomme nur wieder böse Kommentare 😉 )
Bei NL muss man noch abwarten. Kann sein das es kein Spaßbeitrag wird. Sondern ein stinknormaler Rap. Hoffe ich aber nicht.
Diesen Gedanken habe ich auch.Denke 1-2 dieser Länder,werden deswegen im Finale unter die Räder kommen.
Aks kroatischer ESC-Fan würde ich mir die Wettquoten ausdrucken.
Und als gute Erinnerung an die Wand hängen.
Es kann sogar sein, daß Finnland gar nicht ins Finale kommt. Ist möglicherweise selbst dem stinknormalen Zuschauer zu schlecht.
Wird weiterkommen.Da habe ich gar keinen Zweifel dran.Viel zu auffällig. Da würde ich eher Sorgen um Raiven machen.
Na ja, immerhin stimmt fast der komplette „slawische Block“ ab und auch anspruchsvolle Beiträge werden vom Publikum gewählt, Frauen haben da sogar noch einen leichten Vorteil (siehe Niederlande und Portugal 2022, die hätten im Semi gar keine Juries gebraucht)
Was überzeugt, landet vorne, was nicht überzeugt, scheitert womöglich schon im Semi. Dass ganz oben Platz für zwei Acts aus einem ähnlichen Genre ist, haben Maneskin und Blind Channel bereits bewiesen.
luktelk,luktelk – also der gehört auch im prinzip dazu weil discotanziparty – ich habe bei esc-united noch nie so gute bewertungen gesehen – 0-3 punkte sind immer noch jungfrau.
die größten bubblehypes sind meiner meinung nach derzeit kroatien und litauen – bei estland sehe ich davon nicht viel – finnland ist doch wirklich nur was für beinharte trashkosaken und mit kroatien am start(sofern!) wird finnland den popo voll bekommen – belgien wird auch extrem in der bubble gehypt aber das ist ja kein fun oder partysong,estland aber nicht wirklich – im gegenteil.
Bubble-Hypes sind ein zweischneidiges Schwert. Letztes Jahr waren AUT, FRA und ESP auch gehypt und sind dann versackt, 2022 ALB und FRA, 2021 SMR und CYP etc. Die Ukraine wurde vor ungefähr drei Wochen auch schon zum Sieger ausgerufen, das scheint aber inzwischen schon wieder allgemein in Vergessenheit geraten zu sein.
„Luktelk“ würde ich nicht zu den Spaßbeiträgen zählen, ist zwar laut und stampfig, hat aber durchaus eine erst zu nehmende Substanz und wird gut performt. „Rim Tim Tagi Dim“ würde mir glaube ich deutlich besser gefallen, wenn
a) der Gesang nicht so fürchterlich wäre und
b) man das Spaß-Staging in die Tonne kloppen und den Song einfach als straighte Rock-Nummer inszenieren würde.
Für eine Inszenierung als straighte Rocknummer wäre aber zusätzlich noch ein Revamp gut 😉
Litauen ist definitiv kein Spaßbeitrag, sondern eine zeitgemäße Dancenummer mit tiefen Beats, einer effektiven Performance und zudem hat der Text auch eine tiefere Bedeutung. Gab es so beim ESC meines Erachtens noch nicht und schneidet wohl deswegen nicht nur bei mir so gut ab.
Ich empfinde es auch nicht als laut, denn dann würde es mir nicht so zusagen.
„Laut“ meinte ich auch gar nicht negativ, sondern eher im übertragenen Sinne, ich hätte auch „auffällig“ sagen können.
c) und man die „Tracht“ (mir fällt kein anderer Begriff ein) aus dem Musikvideo auf der Stage tragen würde. Kommt dann gleich ganz anders rüber, finde ich.
Hast Du Dich mal mit dem Text von Estland auseinandergesetzt ?
In der Tat, das ist schwere Kost.
der text von den esten geht wohl dahin die jungen leute vor drogen zu warnen – mir ist nur nicht klar,ob damit auch gras gemeint ist.
lasse ist nämlich für die legalisierung,obwohl er schon sehr lange nicht mehr hascht und auch nicht vor hat wieder zu haschen. 😃
Unabhängig vom Song (ich habe mir diesen noch nicht angehört) – die Diskussionskultur geht mir hier unter diesem Beitrag zunehmend auf die Nerven. Hier werden Kommentare, die „Rim Tim Tagi Dim“ nicht wie die Mehrheit mit „ist ganz ausgezeichnet“ bewerten, von einigen Usern hart angegangen, die hier anscheinend durchsetzen wollen, dass alle ihre Meinung teilen. Es ist volkommen legitim, wenn Menschen aus subjektivem Empfinden den Song nicht (so sehr) mögen und kein Grund diesen dann anhaltslos vorzuwerfen, nur „0815-Standard-Musik“ zu mögen.
Ich kenne das Gefühl, wenn man einen Favoriten hat und dafür brennt, aber man sollte dennoch auch andere Meinung weiterhin zulassen und die eigene nicht als ultima ratio darstellen.
So, war es gerade sehr anstrengend, sich durch die Kommentare zu scrollen.
Jau, ging mir auch so.
Danke dir für diese „Brandrede“, das ist auch mein Empfinden und die Kommentare werden Jahr für Jahr unreflektierter, sowohl hier als auch auf allen anderen Social Media Kanälen. Einige Leute haben ein ganz großes Problem damit, wenn jemand ihre Meinung und ihren Geschmack nicht teilen; vermutlich weil sie sich dann insgeheim fragen, ob nicht sie vielleicht „falsch liegen“ mit ihrem Geschmack. Nicht realisierend, dass es kein richtig und falsch bei Musikgeschmack gibt. Die sind sich so unsicher in ihrem eigenen Musikgeschmack und viel zu sehr darauf bedacht, wie das bei anderen ankommen könnte, was ihnen gefällt. Das geht in beide Richtungen: Die, die von der Bubble favorisierte Acts in den Himmel loben und alle anderen Meinungen nicht zulassen, und die, die immer von „Hype“ reden, „den sie nicht verstehen“, oder noch schlimmer, Leute, die finden, dass ein Act „überbewertet“ ist – was einfach nur übersetzt heißt, dass sie halt in dem Fall einen anderen Geschmack haben als die Masse und ihren eigenen Geschmack nicht für das Maß der Dinge halten sollten. Man muss nicht immer verstehen, warum ein Act vielen Leuten gefällt. So funktioniert Musikgeschmack nicht – selbst wenn es eine objektive Erklärung dafür gäbe, würde man danach den Act ja nicht auf einmal feiern. Ich versuche beim Kommentieren immer zu vermitteln, dass ich persönlich Act XYZ besonders mag, weil… oder eben nicht so gerne mag, weil… und würde mir nie anmaßen, mir selbst Bestätigung dadurch zu holen und meine Meinung aufzuwerten, indem ich die Meinung anderer abwerte. Ganz seltsames Verhalten.
Na ja, ich sehe das etwas anders. Ich persönlich finde nichts verwerfliches daran wenn man einen „Hype“ eher kritisch gegenübersteht und sich fragt warum Leute diesen Song mögen. Solange man nicht persönlich beleidigend gegenüber den Fans von Song XY wird a la „wer das hört ist dämlich“ ist alles ok und auch das von dir so gehasste „überbewertet“ ist an und für sich kein schlimmes Wort meiner Meinung nach sondern schlicht ergreifend eine Meinungsäußerung.
Aber na ja, jeder hat wohl ne andere Schmerzgrenze. 🤷♂️
Ich frag mich halt bei den meisten, warum sie „den Hype verstehen“ möchten. Also was erwarten die? Welche Antwort soll da kommen, die einen überzeugt den Act jetzt auf einmal auch zu feiern? Bei den meisten ist es eben doch nur Ausdruck davon zu sagen „find ich kacke“, aber sie formulieren es so, dass nicht sie „das Problem“ sind, sondern die anderen, die das ungerechtfertigter Weise feiern.
Bei „überbewertet“ schwingt (den meisten wahrscheinlich selbst nicht bewusst, also sie machen es nicht absichtlich) immer so ein „Meine Meinung zählt mehr“ mit. Man sagt damit ja letztlich, dass ein Kollektiv, eine große Masse, sich in ihrer Bewertung eines Acts irrt. Dabei gibt es ja immer einen Grund, warum ein Act entsprechend bewertet wird – mit der Bewertung kann man übereinstimmen oder auch nicht, aber sie kann nie „falsch“ sein. Aber ein „Ihr bewertet das zu hoch“ bringt eben wieder dieses „richtig“ und „falsch“ in den Musikgeschmack. Das ist so als wenn jemand bei Amazon absichtlich eine 1 Sterne Bewertung vergibt, weil ihm die vielen 5 Sterne Bewertungen ungerecht erscheinen. Man erhebt sich dazu, die Meinung der anderen zu korrigieren und in seine eigene Meinungsbildung mit einfließen zu lassen.
Hat auch weniger was mit Schmerzgrenze zu tun, ggf. eher ein überhöhtes Gerechtigkeitsempfinden 😛 ich sag auch nicht, dass das die gesündeste Einstellung ist. Ich bin eben eher ein Fan davon, positiv zu formulieren und meine Meinung intrinsisch zu bilden.
Nichts für ungut, aber ich finde du interpretierst da finde ich sehr viel rein. Außerdem: Du schreibst dass wenn man „überbewertet“ sagt mitteilen will „meine Meinung zählt mehr“. Stellst du das nicht gerade selber als allgemeingültig hin anstatt zu sagen „meiner Meinung nach drückt man dies und jenes damit aus“?? Also etwas was du ja bei anderen scheinbar ziemlich schlecht findest. Oder gilt das für dich selbst nicht?? 🤔
Aber immerhin gibst du selber zu dass diese Einstellung eventuell „nicht soo gesund“ ist. Selbsterkenntnis ist ja bekanntermaßen der erste Schritt zur Besserung. 😉
Das ist dein gutes Recht. Und ich finde, dass viele Leute zu unreflektiert sind, wenn sie gewisse Formulierungen benutzen. Das ist mein gutes Recht.
Edit: Da du den Kommentar bearbeitet hast: Das hier ist eine Kommentarspalte und kein redaktioneller Beitrag. Alles, was ich hier schreibe, ist natürlich meine persönliche Meinung, das muss ich nicht zu jedem Teilsatz dazu schreiben. Du unterstellst gerade ja, nur dadurch *dass* ich etwas sage, würde ich meine Meinung höher stellen, während ich sage, dass das *was* die anderen sagen impliziert, dass sie ihre Meinung höher stellen. Das ist ein großer Unterschied. Die Provokationen und den Strohmann (die Einschätzung der Sinnhaftigkeit meiner Einstellung bezog sich auf das Gerechtigkeitsempfinden, nicht auf den angeblichen Widerspruch in meiner Haltung, den du meinst aufgedeckt zu haben) danach hättest du dir sparen können, aber kam jetzt auch nicht so unerwartet.
Tja, du siehst das so, ich halt anders. 🤷♂️
Schönen Tag noch, und das meine ich durchaus ernst. 🙂
Hin und wieder gibt es aber doch Dinge, die man erst verstehen muss, um einen Song wirklich beurteilen zu können. Bei Let 3 wurde mir letztes Jahr von einigen zu schnell geurteilt, das sei ja nur alberner Krach in Unterhosen, obwohl der Text einer der intelligentesten des Jahrgangs war. Dieses Jahr sehe ich es bei Bambie Thug ähnlich: Vielleicht können Manche den Song und dessen Sound tatsächlich besser verstehen, wenn sie wissen, dass Bambie das Lied schrieb, nachdem sie vergewaltigt wurde.
Klar wird niemand, der diese Lieder vorher hasste, dadurch zu einem Fan bekehrt. Aber ich denke schon, dass z. B. solche Details zum Kontext einem helfen können, einen Titel besser nachzuvollziehen.
Von daher finde ich das Hinterfragen von Hypes überhaupt nicht verwerflich, auch wenn es meist tatsächlich einfach um ein anderes Geschmacksempfinden geht. Dennoch: Lieber, man fragt mal, was einem womöglich entgangen sein könnte, als direkt (und womöglich nur mit Halbwissen) ein absolutes Urteil rauszuhauen.
Danke für die Mühe, das zu erklären. Dem kann ich soweit folgen und stimme dir zu. 👍🏻 Ich nehme daraus mit, nicht hinter jeder Formulierung dieser Art direkt einen Affront zu sehen, und freue mich zeitgleich über jeden, der das liest und sich ggf. nächstes Mal, wenn er eine ähnliche Formulierung benutzt, hinterfragt, aus welchen Beweggründen er das gerade so formuliert.
Sehe ich genauso. Man kann das natürlich auch auf andere Beiträge dieses Jahr erweitern, die von einem bestimmten Teil der Esc-Fans „vorschnell beurteilt“ werden (wenn man das so sagen kann, mir ist gerade keine bessere Formulierung eingefallen, ich hoffe es ist verständlich, was ich damit sagen will):
Natürlich bedeutet das nicht, dass einem am Ende der Song/die Performance gefallen muss. Musik ist immer noch Geschmackssache und auch mit dem größten Hintergrundwissen würden mir Beiträge, die einfach nicht meinem Geschmack entsprechen nicht gefallen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass manchmal vorschnell geurteilt wird, ohne sich die Mühe zu machen, die Hintergründe eines Beitrags zu recherchieren. Und das finde ich teilweise sehr schade.
Ich finde es generell schwer, Lieder komplett nicht zu mögen, weil man meist ja doch zumindest kleinere Details findet, an denen man sich erfreuen kann. Deshalb gebe ich auch nur sehr selten 0/12 und vermeide Verben wie „to hate“, die mMn für Musik komplett unangemessen sind. Der einzige Beitrag für 2024, der bereits feststeht und bei dem ich noch immer auf der Suche nach positiven Krümeln bin, ist Finnland. Sobald ich was gefunden habe, darf auch Finnland 0/12 verlassen. 🙂
Ein mögliches Krümelchen: Nur die Studioversion betrachtend, unter völliger Ausblendung des grässlichen Auftritts, finde ich schon, dass der Titel sich ganz gut nebenher hören lässt, ja sogar zur Aufhellung der Stimmung beitragen kann.
Finnland kannst Du dagegen wirklich ertragen ?
In meinem Wertungssystem gibt auch keine Null, Finnland dann also bei 1/12.
Bist Du wohl hoffentlich nicht masochistisch veranlagt, mein Lieber ?
Ich bekomme alleine schon von der Optik her ganz schlimme Schmerzen in den Augen. Da finde ich gerade auf der ESC-Bühne nichts Vergleichbares.
Ja, beim kroatischen Beitrag sprichst du was Wichtiges an: Finnland behauptet, es hätte eine Message, obwohl es doch nur eine Plattitüde ist – Kroatien erzählt dagegen eine Geschichte aus der europäischen Lebensrealität. Ob nun die Line mit der Katze lyrisch das beste Mittel ist, sei mal dahingestellt. Darum ist für mich Spaßbeitrag (das bleibt die Baby-Lassgne für mich dennoch, sorry) auch nicht gleich Spaßbeitrag: InCulto hatten wirklich was zu sagen – die Buranovskie Babushki nicht.
Stimme dir absolut zu.
Das kann man aber schon länger beobachten.
Völlig überschätzt. Er kann nicht singen, die Show von allem bissl was abgekupfert, sogar die Wäscherin von Polen…kommt nie in die Top 15
Erinnert mich von der Art her, etwas an Rammstein 😉 Toller Song. Bin gespannt wie weit er kommt.
53% Votingsieg…das erinnert stark an das vergangene Jahr. 1% bis 5,5% für die 15 ‚Konkurrenten‘, die sich sämtlichst als Papiertiger erwiesen. Bissl Erstaunlich das schwache Abschneiden von Let 3.
Scheint so, dass in Wahrheit die anderen 15 niemanden wirklich interessiert hat. Meine deren Votingergebnisse und auch Juryergebnisse sind eher zufälliger Art ohne große Aussagekraft.
Besonders unter die Räder kam Sasa Lozar. Der muss ja live mehr als unterirdisch gewesen sein. Schlimmer als schlimm. Immerhin zeigt Youtube seinen Song mit fast 100K Streams auf Platz 3 der Vorentscheid Songs.
Auch Natalie Balmix kam schon was überraschend arg unter die Räder.
Halbwegs erfreut bin ich, dass der eigentlich überzeugende Lullaby Song Zweiter im Televote wurde.
Ich muss mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass dieser Song ja nur als Nachrücker in den Vorentscheid kam. Und jetzt auf Platz 2 bei den Buchmachern. Da dürfte bei HRT nun irgendwer in Erklärungsnot kommen.
Wenn da nicht Kroatien stehen würde, wäre ich sicher gewesen, dass der Beitrag aus San Marino kommt.
So ein ähnliches Voting-Ergebnis hätten wir 2022 in unserem Vorentscheid auch haben können, wenn man EC mit „We got the Moves“ zugelassen hätte.
Immer noch verdammt ärgerlich, dass wir uns diese Chance durch die Finger gehen ließen… Dann kann Kroatien jetzt die Hütte zum Beben bringen. 😉
Daran musste ich eben auch wieder denken. Es tut auch immer noch verdammt weh. Zumal „We got the Moves“ „Rim tim tagi dim“ aber mal sowas von locker in die Tasche steckt … 😭
Aber mit „We got the Moves“ wären EC ja nicht angetreten. Sie hatten sich mit „Pump it“ beworben und das gefällt mir persönlich nicht so gut. „We got the Moves“ wäre perfekt gewesen. Ich vergleiche aber EC nicht mit BL. Ich mag beide und hör beide gern.
Ja, so klingen mögliche ESC-Sieger. Die Nummer fällt im Starterfeld auf, es gibt auch nichts Vergleichbares.
Mir gefällt ´s übrigens viel besser als diese Cha-Cha-Cha-Nummer vom vergangenen Jahr, weil da mehr Melodie drin ist.
8/10
Zeit für ein Update:
01. Kroatien 8/10
02. Italien 8/10
03. Ukraine 7/10
04. Dänemark 7/10
05. Frankreich 6/10
06. Luxemburg 6/10
07. Deutschland 6/10
08. Polen 6/10
09. Belgien 6/10
10. Moldau 6/10
11. Slowenien 3/10
12. Litauen 3/10
13. Lettland 3/10
14. Norwegen 2/10
15. San Marino 2/10
16. Irland 2/10
17. Finnland 2/10
18. Spanien 1/10
19. Malta 1/10
20. Albanien 1/10
21. Tschechien 1/10
22. Estland 1/10
Insgesamt ein sehr schlechter Jahrgang.
Blödsinn, es ist ein guter!
Also seid mir nicht böse und ich will auch keinem zu nahe treten, aber dieses Jahr ist vieles eine reinste Freakshow und singen können nur die wenigsten der sogenannten Favoriten.
Allen voran diese Gestalt hier aus Kroatien. Also wirklich sorry. Wenn die Juries Kroatien oder Finnland und etliche andere nur in die Nähe der Top 10 wählen, dann haben die Juries für mich endgültig jeglichen Sinn verloren. Auch der Belgier kann nicht singen, wollen wir wetten!😂 Ich höre einiges an Autotune im Video🙈
Ich habe schon Videoclips von Mustiis Liveauftritten gesehen: Da konnte er es !
Das habe ich auch. Hat mich nicht vom Hocker gehauen🙈. Der Song ist sowieso 2 Minuten eintönige Langeweile und der restliche Minute wiederholt er immerzu ein und dieselbe Line. Wacht mal auf! Es tut mir leid.
So ähnlich sieht es beim kroatischen Beitrag aus. 2:40 immer wieder derselbe Klang. 20 Sekunden Techno-Klänge sollen es dann rausreißen. Was soll denn dieser Blödsinn? Schaut euch doch mal Gewinnersongs an. Da passiert musikalisch alle 20 Sekunden was anderes🙈und so wird Spannung erzeugt.
3 Minuten lang BUM BUM BUM wird in diesem Universum nicht für den Sieg reichen. Da kann der Kroate beim Singen vom 3 Meterbrett in ein Wasserglas springen, wird es trotzdem nicht reichen😂
Nicht schön, aber laut …. 😀
Ich sag nur, ich hoffe es geht nach Zagreb 2025😁🇭🇷
Och Mensch, das ist wieder so ein Lied, wo ich nicht weiß, wie ich es ESCtechnisch einordnen soll!? Es gibt nämlich die Einschätzung nach hören der Studioversion und nach hören des Live-Auftritts. Tja, diese sind leider nicht kompatibel! Aber vielleicht, mit ein paar kleinen Änderungen, gleichen sie sich ja noch an!?
In der freien (nicht ESC verbunden) Musiklandschaft trifft der Song absolut meinen Geschmack. Genau das richtige für gute Stimmung, Party und zum Hausputz. So, und nun das Aber: Den Live-Auftritt fand ich mittelmäßig, den singen gehört nicht zu Baby Lasagna’s Kernkompetenz. Und das relativiert wieder die ESC-Einschätzung, wo der Song am Ende des Tages landen wird. Es ist keine Frage, dass er ohne Probleme ins Finale einzieht. Aber wenn die Jurywertung dazukommt, weiß ich nicht, ob ein Sieg drin ist!?
Zu den Streitthemen „Haudraufmusik“ und „Kääija-Vergleich“:
Ist es nicht wunderbar, dass Geschmäcker individuell und unterschiedlich sind und sich die musikalische Landschaft immer nach einigen Jahrzehnten verändert!?
Da muss ich immer an die Diskussionen mit meiner Oma (nein, das hat nichts mit dem Alter ansich zu tun) denken, dass überall diese „Rumms-Wumms-“ und „Hotten-Totten-Musik“ gespielt wird und niemand mehr schöne Musik macht. Sie fand es damals schon fürchtbar, als meine Mutter ABBA und die BeeGees ständig hören musste. Ihre Vorlieben sind mehr solche Sachen wie Roy Black und Conny Francis. Tja, und als ich dann mit Metallica um die Ecke kam, war alles vorbei. Das war nicht mal mehr Musik! So empfindet jeder Musik eben anders.
Für mich z.B. hörte sich Marie Reim genauso an wie Helene Fischer. Jeder Schlagerfan wird jetzt vermutlich aufschreien und fragen, wie ich nur könne, da liegen Welten zwischen. Bei dem bischen Schlager, was bei mir so läuft, hört sich dann nunmal vieles gleich an.
Natürlich sind solche Punkte diskussioneswürdig! Aber es wäre echt toll, wenn es dabei nett und tolerant der anderen Anschauungsweise gegenüber, bliebe!
Komisch, meine Mutter mochte sowohl ABBA als auch Bee Gees….
Das nenne ich mal einen sehr vernünftigen Beitrag. 😉
Idemo Hrvatska. Mein Gewinnersong bis jetzt.
Also ich gehe fest davon aus, dass Kroatien dieses Jahr einen sehr guten Platz schaffen wird. Man muss allerdings die Entwicklung bis mindestens zu den Proben in Malmö abwarten, ob das mehr als nur ein Achtungserfolg werden könnte.
Bei Deutschland ist das Thema diese Saison durch, die Hoffnung im Keim erstickt. Spannender wird es nach dem ESC, wenn evtl. ein Wechsel in welcher Form auch immer ansteht. Vielleicht haben dann neue Personen bessere Ideen, wie man bei weit über 80 Millionen Bürgerinnen und Bürgern interessantere Beiträge findet.
Danke für diesen Kommentar, Morph !
Inzwischen ist Kroatien in meiner Liste ein Stück gestiegen. Das Konzept könnte in der Tat überzeugen. Besondere Pluspunkte für den Technoteil.
La Croatie, huit points.
Ein richtig cooler Song, der auffällt, abholt und mitnimmt.
Er thematisiert finde ich auch einen ganz interessanten Lebensabschnitt, den so oder ähnlich vermutlich die meisten kennen oder kennenlernen werden, so banal dieser vielleicht von „Außen“ wirken mag, wenn man nicht gerade drin steckt oder sich nicht mehr daran erinnern kann.
Eigentlich dachte ich, dass mir an dem Song dennoch irgendetwas fehlt, dass irgendwo noch etwas Luft nach oben ist. Aber das sehe ich vielleicht auch anders, wenn das ganze Teilnehmerfeld steht – das könnte schon (mit) das Beste sein, was dieses Jahr geboten wird- wer weiß…
Na, die Stimme des Sängers… wenn er wie Moldawiens Roman Iagupov von Zdob și Zdub singen würde…
Aber vielleicht überrascht er uns ja alle noch bis Malmö, der Song ist ja schon ein Partykracher
Die Meinungen sind seit jeher halt jedes Jahr verschieden. Ich finde das erstaunlich gut, ja der gute Mann muss noch ein wenig an der Stimme arbeiten aber ansonsten denke ich kann der das gut performen. Sieger Material, naja ich weiß nicht. Ich find aber zB auch den gehypten Beitrag aus der Ukraine sterbenslangweilig…..
Bei aller berechtigter Kritik an seinem stimmlichen noch ausbaufähigen Niveau oder der Show (bei der mir einzig die „Käärijä-Gedächtnispuffärmel“ und pink grüne Farbgebung in der Instrumentalsequenz etwas zu sehr an diese Perfomance erinnern), der Song ist ein absolut toller Ohrwurm von einem offensichtlichen Publikumssympathieträger. Ich würde Kroatien den Sieg absolut gönnen, man stelle sich vor, ein ESC in Zagreb, da wird es sich doch der ganze Balkan nicht nehmen lassen endlich wieder mit dabei zu sein 2025! Für einen ESC Fan könnte doch eigentlich nichts besseres passieren als genau das: Ein traumhaft schönes Land, das (eigenständig) noch nie gewonnen hat, dürfte den ESC austragen und würde uns mit etwas Glück wieder in die 40+ Region an Teilnehmerländern schießen😍
Ich geh da vollkommen mit! Zu den „Gedächtnispuffärmeln“ (tolles Wort :D): Die sind leider etwas unglücklich gewählt. Hab jetzt schon oft gelesen, dass sie Teil der kroatischen Tracht seien – so gesehen also keine Käärijä-Kopie. Der Eindruck entsteht bei vielen Leuten aber halt trotzdem. Ich persönlich würde ja das „fesche“ Outfit aus dem offiziellen Musikvideo für die Bühne wählen. Das gefällt mir viel, viel besser und passt – meiner Meinung nach – auch zum Text und Farm-Thema. Damit gäbe es auch keine „Gedächtnispuffärmel“-Vergleiche mehr. Aber ich hab das ja nicht zu entscheiden. 😉
Das ist also der Beitrag der momentan in den Wettquoten für Furore sorgt.
Ich kann schon verstehen was Leute daran cool finden, der Act fällt definitiv auf und die Melodie hämmert sich schon sehr ins Ohr rein. Auf Dauer ist diese hämmernde Melodie aber auch etwas anstrengend für meinen Geschmack. Auch beim Refrain wäre finde ich etwas mehr gegangen, den Techno-Teil finde ich dagegen ganz nett obwohl ich Techno sonst gar nicht mag.
Alles in allem gebe ich ein „so la la“, ist nicht schlecht aber würde ich mir privat jetzt nicht bzw. eher selten anhören. Ins Finale wird es Kroatien schaffen und dort zumindest im Televoting gut abschneiden, mit dem Sieg aber nix zu tun haben da die Jury das eher nicht goutieren wird.
Ja, geht ins Ohr. Gefällt mir ganz gut aber es ist mehr als offensichtlich, dass wir hier einen sehr ähnlich präsentierten Song wie Finnland 2023 bekommen. Stimmlich schwach, ist aber leider nicht wirklich ausschlaggebend beim ESC. Mir fehlt etwas wie ein richtiger Höhepunkt im Song, es wiederholt sich halt nur. Ich verstehe, warum es so gehyped wird und gegen Zagreb 2025 habe ich auch nichts einzuwenden, trotzdem langweilen mich Songs, die sehr an die Erfolge im Vorjahr erinnern.