
Die kroatische Vorentscheidung DORA für den Eurovision Song Contest 2024 biegt auf die Zielgerade. Dabei sind immer noch 16 der ursprünglich 24 Beiträge im Rennen – einschließlich sämtlicher Favoriten. Wird es der erwartete Start-Ziel-Sieg von Baby Lasagna oder gibt es eine faustdicke Überraschung. Heute Abend gegen 23:25 Uhr sollen wir mehr wissen – und den kroatischen ESC-Beitrag kennen.
Das ist die Startreihenfolge für das Finale:
- Natalie Balmix – Dijamanti
- Mario Battifiaca feat. Robert Ferlin – Vodu Piti Trizan Biti
- Lana Mandarić – More
- Boris Štok – Can We Talk
- Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog
- Pavel – Do mjeseca
- Saša Lozar – Ne Plačem Zbog Nje
- Lara Demarin – Ne vjerujem ti
- Let 3 – Baba Roga
- Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby
- eugen – Tišine
- Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav
- Damir Kedžo – Voljena Ženo
- Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim
- MARCELA – Gasoline
- Vinko – Lying Eyes
Bei unserer Vorabstimmung ist Baby Lasagna der überwältigende Favorit. Dahinter folgen bei Euch aktuell Let 3, MARELA, Damir Kedžo und Alen Đuras.
Nachdem bereits Mitte Dezember die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kroatischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2024 veröffentlicht wurden, hat die kroatische Rundfunkanstalt Anfang Januar die Lieder des Wettbewerbs veröffentlicht. Dabei gab es eine Änderung des Line-Ups: Zsa Zsa hat die Teilnahme mit dem Song „Probudi Usne Moje“ zurückgezogen. Dafür ist Baby Lasagna mit „Rim Tim Tagi Dim“ nachgerückt. Dieser stand bereits auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Er ist nun der heiße Favorit auf den Dora-Sieg und vermutlich der Grund, warum das Land aktuell auf Platz 3 der Wettquoten für den ESC-Sieg gehandelt wird.
Das Finale der „DORA 2024“ startet am Sonntagabend zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr. Am einfachsten wird es sein, die Sendung auf dem DORA-Youtube-Kanal zu verfolgen. Darüber hinaus wird sie in der Mediathek des Senders HRT übertragen. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Einen wunderschönen ESC-Sonntagabend aus Zagreb und Hamburg. Wir haben gute drei Stunden vor uns. Kann man ein Wochenende schöner ausklingen lassen? Über allem schwebt natürlich die Frage: Schafft es Baby Lasagna, das Ticket nach Malmö zu lösen? In gut drei Stunden wissen wir mehr. Bei mir läuft der Stream über YouTube problemlos; ich hoffe, bei Euch auch.
Die Programmankündigungen sind fertig und wir bekommen einen Einspieler mit den Finalist/innen im Umfeld ihres Halbfinaleinsatzes präsentiert. Übrigens einen ganz besonderen Gruß an alle, die in unserer DORA-Final-Umfrage auch Pavel als einen der Favoriten angegeben haben! Um 20:23 Uhr kommen dann endlich die Moderator/innen auf die Bühne. Es sind die beiden Frauen und der Herr, die auch in den Halbfinalen am Start waren: Anja Cerar, Maja Ciglenečki und Duško Ćurlić. Sie erläutern warum und wie wir hier gelandet sind. Das Publikum hat per Telefon und SMS abstimmen. Und dann geht’s lost mit dem ersten Beitrag:
1. Natalie Balmix – Dijamanti
Natalie nimmt den Songtitel sehr wörtlich und steht in einem funkelnden Kleid auf der Bühne. Da ist vermutlich nichts echt, es sieht aber trotzdem nicht billig aus. Nach dem sehr ruhigen Intro nimmt das Lied ab dem ersten Refrain Fahrt auf – und es kommen vier Tänzerinnen dazu. Die Choreographie ist ausgeklügelt und sieht gut aus. Der Song selbst verliert sich am Midtempo-Durchschnitt. Lediglich die kräftige Hookline schafft etwas Reaktion auf Zuschauerseite. Ein guter Start.
7 Punkte
2. Mario Battifiaca feat. Robert Ferlin – Vodu Piti Trizan Biti
Zwei ältere Herren – wenn man das in Alter-Shaming-Zeiten noch so sagen darf – starten als Pfeffer und Salz-Paar – einer schwarz, einer weiß. Zum Refrain tragen sie auf einmal rote Anzüge. Der eine Herr wird in der zweiten Strophe von drei Backgroundsänger/innen weiter entkleidet. Musikalisch springen wir zwischen Klavierballade und Mainstream-Rap mit Folklore-Elementen. Zum Ende liegt der eine Herr mit vier weiteren Köpfen, die so aussehen wie er, auf dem Bühnenboden.
5 Punkte
3. Lana Mandarić – More
Mysteriöser Auftakt- musikalisch wie visuell. Lana steht in einem anthrazitfarbenen Kleid auf der Bühne. Das eine Kleid ist freigelegt, das andere komplett von Stoff bedeckt. Der Color-Code ist schwarz-gelb-grau. Ganz hübsch, aber auch etwas langweilig. Der Song ist wohl eine Midtempo-Ballade. Lana singt sehr angestrengt; mich reißt das aber nicht vom Sockel. In der Brücke nimmt der Song zeitweise Fahrt auf, nur um danach in die alten Muster zurückzufallen. Und diese eine Textteile habe ich jetzt wirklich oft genug gehört.
4 Punkte
4. Boris Štok – Can We Talk
Da bleibt die Bühne aber lange dunkel. Und zu hören ist auch nichts. Und da kommt der Moderator auf die Bühne. Es gibt also technische Probleme. Da haben wir in Deutschland ja auch Erfahrungen mit: Thomas Anders musste seinerzeit doch auch dreimal ansetzen, bist das alles geklappt hat. Die Jury in Zagreb weiß nicht so richtig, was sie tun soll. Aber jetzt ist Boris auf der Bühne und es geht lost.
Boris zeigt seine tattoowierten Oberarme. Mit dieser Midtempo-Ballade mit Klavierbegleitung kann ich nicht viel anfangen. Er singt bemüht und will das beste rausholen, aber der Song gibt’s nicht wirklich her. Seine Interpretation und das Schwenken der Arme hilft nicht wirklich. Der Aufbau des Songs ist wirklich von Note drei an vorhersehbar. No, we can not talk it over.
3 Punkte
Die Auftritte erfolgen immer im Doppelpack, danach kommen immer zwei Moderator/innen in unterschiedlichen Kombinationen und kündigen die nächsten Acts an.
5. Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog
Die Frau mit dem lustigen Hut, die sich nach den ersten beiden Zeilen ihren Schal wegreißt und Schultern zeigt. Zum Refrain reißen ihr vier Tänzer/innen weitere Schleier weg. Das ganze findet im Bodennebel von Zagreb statt. Der Backdrop und auch die Bodengestaltung machen was her. Der Auftritt ist für den nicht wirklich modernen Midtempo-Song durchaus dynamisch, so dass man dranbleibt. Zum Schluss haut Stefany noch ein paar höhere Töne kraftvoll raus. Tut nicht weg.
6 Punkte
6. Pavel – Do mjeseca
Mein Dora-Guilty-Pleasure dieses Jahr. Ich liebe diese antiquierte Schlager-Hookline, die gleich zum Intro kommt. Gute Laune pur! So könnte es für mich drei Minuten weitergehen. Leider hat die Strophe Längen. Wir haben eine Bandsituation, und ein Duo singt. Ich weiß immer noch nicht, wer Pavel ist – Sie? Er? Alle zusammen? Zum Refrain strahlt der Backdrop wie die Dijamanti von Natalie. Die Sängerin lebt das Lied und der Gitarrist auch. Das Lied hätte auch aus den 80ern übrig geblieben sein können. Für für die Klavier-Hook
7,5 Punkte
7. Saša Lozar – Ne Plačem Zbog Nje
Der Einspieler an der Theke in der Sahnekonditorei ist auch grenzwertig. Viele Großaufnahmen vom Gesicht. Wir gehen ganz dicht an den Sänger ran. Und der Herzschlag gibt den Rhythmus vor. Das war alles recht flüssig. Aber was ist da gerade gesanglich im Refrain los? Saša versucht, die Schwächen mit mehr Kraft wegzusingen. Geht so mäßig. Die Choreo ist … reduziert. Vermutlich ist der Text stark. Ich will es zumindest für die Zuschauer hoffen. Gefälliger Song, tut nicht weh. Das Jahr 2024 merkt man ihm auch nicht an. Oh, zum Schluss noch ein bisschen Kopfnote?
6 Punkte
8. Lara Demarin – Ne vjerujem ti
Orchestraler Auftakt mit Streichern. Ausdruckstanz im Dunkeln. Dann ist Lara zu sehen. Die beiden Tänzer/innen im Bilderrahmen tanzen weiter und interagieren mit Lara im … Refrain? Gerade als es drohte langweilig zu werden, kommt ein Rap mit Breakdance-Einlage. Die Bühne ist jetzt auch voller. Und jetzt wird Lara hochgehoben und singt dabei weiter. Respekt. Wieso tanzt der eine Tänzer jetzt mit einer weißen Geige? Die Tänzer sind ganz anschaulich. Daran kann ich mich leichter erinnern, also an eine Melodie.
6 Punkte (drei davon für die Tänzer)
Und jetzt die Vorjahressieger als Küken.
9. Let 3 – Baba Roga
Endlich ein bisschen Action und Chaos. Der Sänger recycelt dann auch seinen Anzug vom letzten Jahr und wird von kleinwüchsigen Küken umtanzt. Da müsste man wohl den Text verstehe. Vier Bandmitglieder sind in Käfigen nur auf der LED-Wand sehen. Da wurde also den kleinwüchsigen Darsteller/innen der Vorzug gegeben. Eine Frau mit Riesenhammer in rosa Plüsch steigt auf ein Podest, keine Ahnung warum. Die „Baba Roga“-Hookline habe ich verinnerlich, bin aber auch ein bisschen genervt.
5,5 Punkte
10. Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby
Oh, hier mag ich die Melodieführung, die auch gleich am Anfang kommt und ein bisschen an Western erinnert. Gutes Mello-Vorrunden-Material. Der Sänger hat zwei Backgroundtänzer in grauen Anzügen auf der Bühne und Masken. Alen trägt ein halbtransparentes Hemdchen unter dem Jacket. Das Lied baut sich Electro-poppig zum Refrain auf. Dieser wiederum besteht aus einem Gitarren- (oder Mandolinen-)Solo. Sehr klassische Kost. Das könnte man noch etwas moderner inszenieren, dann würde das durchaus ins Jahr 2024 passen.
7,5 Punkte
11. eugen – Tišine
Dramatischer Balkanballaden-Auftakt im Dunklen. Bis hier ist noch alles gut. Schöner Hintergrund mit den Sternenhimmel. Und dann kommen die schlimmen Ohohoooohohooo’s. Toll, Balkan-Flöte. Höre ich Szenenapplaus. Jetzt sind noch vier Tänzer/innen auf der Bühne, auch diese schwarz gekleidet. Wenn nur der Refrain nicht so enervierend wäre. Oh, eugen kann doch mit der Kamera spielen. Er könnte das Thema Balkan-Balladen in die Neuzeit und zurück zum ESC bringen. Der Refrain hier ist aber zu schwach. Gerne nächstes oder übernächstes Jahr nochmal.
7 Punkte
12. Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav
Avicii-Gitarrenreferenzen – könnte man denken. Dann wird’s doch eher westernpoppig. Da sind aber auch viele Gitarren auf der Bühne. Ach, da wippt man ja direkt mit. Modern Folkpop würde ich sagen. Da tanzt man nach zwei Litern Karlovačko beim Volksfest auf dem Tisch der Biergartengarnitur. Vatra scheint wirklich Spaß zu haben und überträgt das auch aufs Publikum. Jetzt noch Pyro. Mehr kann man aus so einer Nummer nicht rausholen.
7 Punkte
13. Damir Kedžo – Voljena Ženo
First things first: Die Brille steht Damir besser als das viel zu weit geöffnete Glitzerhemd. Der Auftakt zum Song ist irgendwo zwischen Balkan-Ballade und I am what I am. Das was bei eugen an Tiefe der Stimme gefehlt hat, liefert Damir mit Leichtigkeit. Er braucht keine große Choreo, sondern ist schon eine Erscheinung, zumal mit dem Gesang. Was soll eigentlich der Disco-Beat in der zweiten Strophe? Bäääm, da sitzt der lange Ton wieder. Großartig. Rettet den Song nicht, zeigt aber, was Damir kann. Ist das Gesicht eigentlich vom Botox so?
7 Punkte
14. Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim
Der Auftritt war für mich am Freitag ja eine kleine Enttäuschung. Mal schauen, ob’s heute besser ist. Am Anfang passiert gleich sehr viel auf einmal – visuell und musikalisch. Hat er heute eine selbstsichere Ausstrahlung? Der Gesang ist jetzt nicht viel überzeugender. Die Outfits sind schon speziell und die Nummer bleibt mit dem Rhythmus hängen. Der Refrain klingt so wie schon 1.000 Mal gehört, also positiv vertraut. Der Technopart überrascht, ist aber gut umgesetzt. Kraftvoll bis zum Schluss, auch wenn ich die letzten 20 Sekunden etwas gelangweilt war.
8 Punkte
15. MARCELA – Gasoline
Sehr guter Auftakt mit dem Mond und der Sängerin als Schatten davor. Der Gesang wirkt aber etwas schwach und gepresst, oder? Eigentlich hat das alles, was es für einen Banger braucht. Aber die Stimme und der Sound gehen nicht ganz zusammen schade. Die Choreo mit den Tänzerinnen ist professionell und gerade für heterosexuelle Männer sicher ansprechend. Das Lied ist dynamisch und kraftvoll, aber auch komplett vorhersehbar. Professionell, aber mich holt’s nicht ab. Trotz des langen Tons am Ende.
6,5 Punkte
Und damit sind wir schon beim letzten Beitrag. Das ging trotz der technischen Panne wirklich zügig.
16. Vinko – Lying Eyes
Ganz schön schwarz-weiß und melancholisch. Ein Mann mit Gitarren im Nebel und im Hintergrund eine Pianistin am Instrument. Die erste Strophe war ganz schön, aber der Pre-Chorus in der Kopfstimme ist schon ein bisschen Katzenjammer. Ach, war das der Refrain? Also, ich brauchen den Refrain nicht noch mal. Tut mir leid. Da hilft jetzt auch das farbige TV-Bild nicht mehr.
3 Punkte
Es ist auch bei mir so, wie ihr alle schreibt: Bis auf Pavel (naja) war der Anfang recht schwach. Die besten Sachen dann zum Ende hin. Bei mir führt dann doch Baby Lasagna, auch wenn ich es etwas zu nah an Käärijä sehe. Auf HRT derweil: Werbung.
Nachdem das Voting erklärt wurde, kann jetzt 15 Minuten abgestimmt werden. Was würde da besser passen als ein Schnelldurchlauf? Eben. Es folgen Bilder aus dem Greenroom und die Nummern zum Voten werden nochmal genannt. Und ab in den nächsten Schnelldurchlauf. So, bald dürften die 15 Minuten durch sein. Im Greenroom wird Rotwein getrunken. Prost! Und der Countdown wird gezählt. Das Voting ist beendet.
Ok, das ist absurd: Als Pausenact singen jetzt Let 3 ihren Siegbeitrag vom letzten Jahren. Die Band ist ja noch im Wettbewerb, auch wenn jetzt das Voting beendet ist. Naja, anders als in Deutschland darf der Vorjahressieger nochmal auftreten. Und diese Performance und der Song scheinen etwas gerevampt. Der Greenroom feiert. Die Kapelle spielt gleich noch einen Song und steht weitgehend in weißem Feinripp auf der Bühne. Auch der Auftritt ist Chaos-Party mit dem Chame des Unprofessionellen, aber sehr Kreativen.
Habe ich das richtig verstanden: Jetzt erstmal Nachrichten? Nein, offenbar nicht. Sondern es werden Bilder vom ersten Dora-Festival in Opatija 1993 gezeigt. Es beginnt eine Zeitreise mit Hits, die in die ESC-Geschichte eingegangen sind. Neka mi ne svane, Maria Magdalena, Moja Stikla – yeah!
Schalte nach Osijek. Offenbar geht es jetzt um die Jury. Eine Frau vergibt Punkte in ESC-Logik. Baba Lasagna bekommt 12 Punkte.
Jury der Ukraine: Die Jury konnte gestern aus Sicherheitsgründen nicht voten, hat das aber heute Abend nachgeholt. 12 Punkte Vinko.
Rijeka (ist doch auch Kroatien?): 12 Punkte an Baby Lasagna.
Jury aus Island: 12 Punkte an Baby Lasagna. Er hat jetzt 46 Punkte. Sieht nach Durchmarsch aus.
Split (also eine weitere kroatische Jury – Dalmatien, sagt sie): 12 Punkte Baby Lasagna.
Jury aus Italien: 12 Punkte an Vinko!! Und keine an Baby Lasagna? Habe ich das richtig gesehen.
Und jetzt geht’s nach Hamburg – in meine Nachbarschaft: Marcel Stober vergibt für die deutsche Jury 12 Punkte an eugen. Nur 4 Punkte für Baby Lasagna. Aber 6 für Pavel 🙂
Zagreb: 12 Punkte an Baby Lasagna.
Damit haben wir folgenden Zwischenstand: Baby Lasagna deutlich vorn mit 74 Punkten. Dahinter Vinko mit 59 und Let 3 mit 55. Damir Kedžo auf Platz 4 vor MARCELA und dann schon Pavel!!!
Die eine Moderatorin geht durch den Greenroom und spricht mit den Favorit/innen der Jury. Zeit für Werbung. Und dann geht es auch gleich weiter. Kommt jetzt die finale Krönung von Baby Lasagna?
Die Punkte werden jetzt von unten nach oben verlesen. Ich führe das nicht einzeln auf, sondern es kommt gleich der Screenshot. Boris Stok hat erstaunliche 13 Punkte vom Publikum bekommen. Wofür? eugen bekommt auch nur 15 Punkte. Alen ist aufgeregt und bekommt immerhin 27 Punkte. Pavel nur 15 🙁 Marcela 20 Punkte. Sie freut sich aber. Damir bekommt 22 Punkte. Auch nicht die Welt. Let 3 24 Punkte, insgesamt 79. Nur 5 mehr als Baby Lasagna. Er bekommt 247 Punkte. Offenbar mehr als alle anderen zusammen – naja, vielleicht. Aber die Punkte-Übersicht zeige sie nicht nochmal. DAs ist ja wie beim NDR. Er nimmt einen Schluck Rotwein und geht zur Bühne. Das ist also der kroatische Vertreter beim ESC.

Auf dem Screenshot ist er noch nicht auf Platz 1 vorgerückt. Aber erstaunlich, dass Vinko auch ganz gut beim Publikum angekommen ist.
Nach einem Gespräch mit den Moderatoren tritt Baby Lasagna noch einmal auf und präsentiert seinen ESC-Song für Malmö. Wir haben jetzt auch schon das ESC-Barometer freigeschaltet – Ihr könnt ab jetzt drei Tage lang voten, wie Euch der Beitrag gefällt.
Die Show ist jetzt schon zu Ende – früher als ich gedacht hatte. Es werden noch einmal Bilder von den Auftritten eingeblendet. Dann ist Feierabend. Vielen Dank an alle, die heute Abend mit dabei waren und mitkommentiert haben. Nächstes Wochenende folgen dann die nächsten Live-Blogs. Außerdem planen wir wieder ein ESC-kompakt-LIVE, um alles zu besprechen.
Gute Nacht und bis bald!
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Bei dem letzten Starter bekomme ich irgendwie John Karayiannis-Vibes. Nerd mit ruhigem Song, der unerklärlicherweise recht erfolgreich ist.
Ach, Marcel…….nur 4 Punkte für Baby Lasagna?!😳
4 zu viel nach der Leistung. Wie das die Jury-Wertung gewinnen kann, ist mir absolut rätselhaft.Das wird in Malmö möglicherweise der FFF.
Warum macht man jetzt so ewig lange Interviews? Muss jeder Anruf einzeln ausgewertet werden?
Wer ist eigentlich in der deutschen Jury?
In Kroatien hat man es offensichtlich nicht besonders eilig. 🤔
12 Punkte aus Deutschland für Eugen, Respekt !
San Marino war schlimmer, das zog sich endlos hin. Kennt man auch von Sanremo
Italienische Liveshows haben sehr oft open End, das wundert mich nicht. 🤷♀️
Erst Tony Cetinski und jetzt Lara Fabian in der Werbung?! Die machen wirklich schamlos Werbung für Altstars aus dem eurovisionären Universum. 😉
Und jetzt das Televotingergebnis.
Sie haben die Werbung genutzt, um ein vernünftiges Scoreboard zu erstellen. 😀
Das Herrenduo ist an Sasa vorbeigezogen und dieser hat nun die Rote Laterne.
Baby Lasagna gewinnt auch ohne Televoting-Punkte 😂
Ist das 50:50?
50 Prozent Televoting
25 Prozent Regionale Juries
25 Prozent Internationale Juries
bleiben 269 Punkte für zwei XD
WOW. 247 Punkte?!?!?!
Erdrutschsieg für Baby Lasagna im Televoting!
Er hat alle Punkte gegessen 😀
Alles wie erwartet also, ein Erdrutschsieg für Baby Lasagna. Mein Bedarf an Klamauk-Beiträgen ist dieses Jahr eigentlich schon gedeckt, aber gut, „Rim Tim Dagi Dim“ ist für sich genommen ganz in Ordnung…
Knappe Kiste 😀
Irre
Man kann sagen: die Wildcard bzw. der Nachrücker hat abgeräumt und gewonnen.
Die Vorstellung eine Wildcard mit einem kompetitiven Song zu haben würde uns hier in DE wahrscheinlich überfordern
Vielleicht sollte man in D auch noch mal über die Wildcard Floryan nach denken🤪
Alter!!! Wow, über 200 Punkte!!!
Davon dürfte Deutschland beim ESC ganz weit weg liegen.
Ja wir werden wahrscheinlich eher auf die 500 Punkte zusteuern
Wow wieviel Punkte , eindeutiger geht’s nicht ❤️❤️
Herzlichen Glückwunsch 🔥🔥
Ahhhhhh, so läuft das also, wenn man 57% in den Odds vor dem NF hat. Glückwunsch an Baby Lasagne
Oder so sollte es laufen 😀
Haarscharf gewonnen! 😜
Nun, das war eindeutig 😀
Das muss ich nicht nochmal hören …
Wie überraschend. 😐
Uuuund hiermit meine neue Nummer 1!
Das dürfte ja ein ähnlicher Erdrutschsieg wie bei Käärijä oder Blind Channel gewesen sein? Auf jeden Fall haben die Kroaten im Gegensatz zum ganz offensichtlich tauben deutschen Publikum die richtige Entscheidung getroffen.
Keine Überraschung, aber finde ich gut.
53,02% im Televoting
Stark – 53% Televoting-Stimmen bei 16 Beiträge
Die Punkte wurden ganz kurz eingeblendet
Wahnsinn! Was für ein Abstand.
Gratulation! Schießt auf meinen Platz 1 nach vorne.
Wenigstens in Kroatien ist die ESC-Welt noch in Ordnung.
Na ja okay, warum nicht.
Also haben so ziemlich alle das ESC Potenzial von RTTD erkannt…alle, bis auf die deutsche Jury 🤷♂️
Eig alles wie immer🥲😅
Und Italien.
Aber Italien wählt doch beim echten ESC auch nie die Favoriten 😀
Ich glaube die anderen internationalen Jurys waren auch eher nicht so begeistert. Nur in Island gab’s 12
Lasst mich doch ein bisschen überspitzen 😉
Darfst du 😀 Finde es trotzdem interessant, dass auch hier die internationalen Jurys wieder nicht den „Fan-Fav“ wählen
RTTD wäre bei den NDR Experten sicher auch nicht im deutschen Finale gelandet….Begründung : An der Zielgruppe vorbei 🙈
Der hätte vielleicht bei „Ich will zum ESC“ noch tolle Tipps von Rea Garvey bekommen.
😭Stimmt!😭
Das trifft bisher auf fast alle feststehenden Beiträge zu,….
Und die Italienische Jury 😉
Und die italiensche
Bei den internationalen Jurys lag BL nicht vorne, und ich denke auch, dass es in Malmö dafür nicht viele Jurypunkte geben wird. Aber ohne Jurys im Halbfinale ist es ja eh wichtiger, dass man im Televoting zieht.
Wenn die Quoten so bleiben, werden auch die Jurys Punkte rausrücken.
Im Mai sind wir schlauer. 🙂
Großes Lob an die deutsche Jury. Man muss nicht immer mit der Masse gehen, es ist schön, wenn man trotz der ganzen Euphorie/Hysterie Qualität zu schätzen weiß.
Ja leider hoffnungslos das NDR Gespür für ESC Erfolg…
Ich schätze, nicht authentisch genug.
Ich glaube die hat als einzige ihren Job halbwegs richtig gemacht. Eine Jury soll nicht auf den Hypetrain aufspringen, sondern unabhängig eine Einschätzung abgeben, wie gut ein Beitrag ist und da gehört eben auch die Leistung bei der Präsentation dazu. Und auch wenn der Song gut sein mag, da läuft live einfach viel zu viel nicht rund, so dass man da durchaus Skepsis bzgl. der ESC-Tauglichkeit haben kann. Ich bleibe dabei: obwohl ich ein Fan des Beitrags bin und er regelmäßig meine Playlist frequentiert, so kann man das nicht schicken. Ich glaube auch nicht, dass man das bis Mai alles in den Griff bekommt, der Mann lernt nicht in 2,5 Monaten plötzlich singen. Die Schwächen im Staging, Kameraführung, etc. kann man noch ausübeln. Aber die stimmliche Leistung ist halt eben nicht ESC-tauglich – und das bei einem Beitrag, der nun wahrlich keine großen Gesangskünste verlangt. Ich lasse mich gerne positiv überraschen, aber aktuell ist das für mich der stärkste Contender für den FFF, zumal sich die Vergleiche mit Cha Cha Cha quasi aufdrängen (zumindest einigen Kommentatoren im Netz), was ja beim ESC auch immer gefährlich ist.
Estland werden an dem Abend genug Leute zum ersten Mal sehen, damit sich das Gimmick da noch nicht abgenutzt hat. Litauen ist als Gesamtpaket einfach zu stark, als dass das floppen würde. Und Italien hat immer Jury-Rückendeckung.
Käärijä hat keinen Ton getroffen und wurde Zweiter.
Ach, Blanka hat sich doch am Schluss auch noch ganz gut angehört. Das hätte ich auch kaum für möglich gehalten.
Und vom Halbfinale zum Finale ist der Auftritt schon besser geworden, da sollte bis Mai noch einiges drin sein.
Schweden hat auch Jury-Rückendeckung.
Litauen wäre mir derzeit am liebsten als Sieger, auch Belgien wäre da eine Alternative.
ALTER hat der gerade das Televoting KOMPLETT gelandslidet? Solche Punkte sieht man wirklich selten, wow. Das könnte mit besserer Performance so ähnlich beim ESC laufen. Mein Gewinner für dieses Jahr steht wohl fest. Hvala, Kroatien und viel Erfolg!
Ist doch schön… auch wenn man nicht singen kann , gewinnt man den Vorentscheid.
Das ist definitiv nicht mein ESC Jahr.
Vielleicht bist du hier auch falsch, wenn du schöne Stimmen suchst. Das ist ein „Song“, kein „Singing“ Contest. Und der Song ist genial. Zumindest hat Käärijä auch nicht wegen der tollen Stimme das Televoting in Liverpool für sich entschieden.
😂
Na Gott sei Dank, die Bubble kann aufatmen nach all den Enttäuschungen.
Krass, was für eine Televoting-Vorsprung für Baby Lasagna. Die Kroaten habe wohl die internationalen Wetten verfolgt. Glückwunsch – ein interessanter und guter Beitrag. Mal schauen, wie das im Jahr nach Käärjä ankommt. Ich drücke Kroatien die Daumen.
Ich denke, dass das kroatische Ergebnis zugleich eine schlechte Nachricht für Finnland ist.
Dazu sage ich aus vollem Herzen: Wunderbar!
Ich auch. 🙂
Ich auch😆. Vielleicht hören die Jurys im Mai ein wenig auf den Gesang und das gilt für beide: FIN und CRO, die Punkte im Televoting sind bei auf Spaß getrimmte Zuhörer/Zuschauer wohl kaum zu verhindern. Ich mag die Entwicklung beim ESC nicht so sehr, aber nun…nicht zu ändern.
Ebenfalls – zumal Finnland auch in den Hitlisten auf Youtube nur selten auftaucht. Das sehe ich derzeit nicht sicher weiter.
Und ich vermute das finnische Ergebnis vom Vorjahr ist eine schlechte Nachricht für das diesjährige Kroatien.
Das kann auch sein. Kopien haben beim ESC seit 2005 nicht mehr gut funktioniert.
Es war meistens so, dass Nachahmer im folgenden Jahr abgestraft werden. Schaun ma mal.
Wahnsinn! 247 Punkte! 😱 Wenn man bedenkt, dass er eigentlich nur ein Ersatzact war… Kroatien sollte nächstes Jahr wirklich überdenken, wie sie die Lieder für Dora auswählen. Freue mich über das Ergebnis. 🥰
Tja ist wohl Schönhören angesagt aber Baby kann ja bis Mai noch Gesangsunterricht nehmen .
Schöne Idee, der Abspann nochmal mit allen Teilnehmern
Großartgig, Kroatien! Vielen Dank für die tolle Show. 2,5 Stunden klasse gefüllt mir Musik, toller Bühne, 16 Teilnehmern, straffem Voting und Ehrung der Vorjahresteilnehmer.
Das Publikum im Saal fand ich etwas lahm, dafür ist der Siegertitel einfach umwerfend und wird ein klasse Bereicherung für Malmö!
Marcel gibt 4 Punkte für Baby Lasagna aber wahrscheinlich 12 für Isaak wenn er könnte
Ich bin nicht so der Baby-Fan, ich kann aber die Begeisterung vieler nachvollziehen.