Presseschau „Das deutsche Finale 2024“ – Teil 2: Special Edition u.a. mit Oliver Rau (aufrechtgehn) und WM (PRINZ Blog)

Diese zweite Folge unserer diesjährigen Presseschau zur Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ (die erste findet Ihr hier) ist etwas ganz Besonderes. Die Einschätzungen und Würdigungen der etablierten Medienplayer haben wir Euch bereits in der ersten Folge präsentiert. Eine Woche später wollen wir Euch ergänzend dazu einige fundierte Experten-Schätzungen nachliefern.

Luki (Lukas Respondek – auf dem Aufmacherselfie links) gehört zu diesem Kreis und außerdem haben uns – sicherlich zur Freude einiger Longterm-Leserinnen und -Leser – auch Oliver Rau (ehemals aufrechtgehn.de) und WM (ehemals Old-School-Spezialist beim PRINZ ESC Blog) ihre Eindrücke von „Eurovision Song Contest – das deutsche Finale 2024“ übermittelt.

Los geht es mit Lukas Respondek, Grimme-Preis-Juror und TV-Kritiker (u.a. bei fernsehserien.de) und ESC-kompakt-Sparringspartner (wir haben gemeinsam 2023 von den Proben zu „Unser Lied für Liverpool“ aus Köln berichtet, wo auch das Foto entstand), der auf epd-Medien eine Analyse zum deutschen Finale liefert:

„Viel zu lange Talkstrecken zwischen den Auftritten der Kandidaten bremsten die Suche nach dem deutschen ESC-Act ständig aus, nur damit etablierte Fernsehgesichter wie Moderatorin Barbara Schöneberger oder Schlagershow-Promoter Florian Silbereisen Sendezeit füllende Anknüpfungspunkte für all jene Zuschauer anbieten konnten, die mit der dargebotenen Musik wenig anzufangen wissen. Anstatt so wie Talkgast Mary Roos wenigstens von der eigenen Grand-Prix-Erfahrung erzählen zu können, sprach Schöneberger mit Silbereisen unangenehm ausführlich über ihre Erfahrungen mit Zahnausfall und ließ sich vom Geburtstagskind Riccardo Simonetti seine rote Unterhose zeigen. (…)

Zu oft gerieten die neun motivierten Kandidaten und ihre Songs in den Hintergrund – ein Unding. (…) Nun herrscht viel Frust über die Prioritätensetzung im deutschen Auswahlprozess und über die vielen Mängel im Vorentscheid. Dass es so nicht sein muss, zeigt beispielsweise ein Blick nach Luxemburg, wo RTL im Januar ein von Désirée Nosbusch großartig moderierter und kurzweiliger Vorentscheid gelang.“

Auch der populäre YouTuber PlietSchnack hat sich noch einmal mit dem deutschen Finale befasst. Er richtet seine Kritik zum einen auf die überschaubaren Chancen des deutschen Beitrags in Malmö (James Newman Vibes) und zum anderen auf die erneuten Veränderungen im Votingsystem, die Berenike hier ebenfalls in einen Kommentar kritisch gewürdigt hat.

PlietSchnack ist in seinem YouTube-Rant so temperamentvoll, dass er rüberkommt wie „die wütende Ex-Freundin vom NDR“ (Selbstauskunft) und tituliert die DDF-Show vordringlich als „private Talkshow von Barbara Schöneberger“ mit einer schwer nachvollziehbaren Talkgast-Auswahl. Zu Florian Silbereisen, für den anscheinend schon das simple Lipsynch  von „Voulez-Vous“ im ABBA-Medley eine unüberwindbare Vollplayback-Hürde war, hat PlietSchnack einen Satz übrig: „Florian Silbereisen hat dort absolut nichts verloren.“

Das ESC-kompakt-Team vor Ort (siehe Foto) hat sich sehr gefreut, im Studio G in Berlin-Adlershof auch Oliver Rau wiederzusehen, der mit seinem Blog aufrechtgehn.de deutsche ESC-Berichterstatter-Geschichte geschrieben hat. Sein Blog ist immer noch online und sei speziell allen ESC-Einsteigern als Pflichtlektüre empfohlen, um die aufregende ESC-Historie bis 2021 zu entdecken.

Oliver hat exklusiv für Euch seine Eindrücke aufgeschrieben:

„Erst mal das Positive vorneweg: es war schön, mal wieder die Atmosphäre im Studio erlebt zu haben, die spontanen Standing Ovations der Fans für unsere Königin Mary Roos, hautnah mitzuerleben, wie oft die Sofagäste nachgepudert und -geschminkt wurden oder wie wenig Bock Babsi selbst auf diese sinnlose Nummer mit dem Bauchladen hatte.
Toll war das Duo Galant, das mich im positiven Sinne an Laing erinnerte und in Sachen Inszenierung, Originalität und Coolness-Faktor um Galaxien vorne lag. Die „Katze“ war beinahe ESC-ready. Michelles Maries ebenfalls hübsch getanzter Rumms-Bumms-Popschlager versetzte mich beim ersten Hören noch ins Fremdschämen, seit dem deutschen Finale aber sitzt er mir als unentrinnbarer Ohrwurm im Gehör und hat bei der Aftershowparty im Schmutzigen Hobby seine Euroclubtauglichkeit sehr eindrücklich bewiesen. Bezeichnend übrigens, dass in der TV-Übertragung das in der Halle deutlich vernehmbare begeisterte Aufjuchzen des Publikum beim Teilstrip der Tänzer nicht zu hören war…
Gut auch, dass der NDR für seine Verhältnisse ziemlich schnell und transparent alle Zahlen veröffentlichte und somit den Verschwörungstheorien (vor allem) von Ryk-Fans den Wind aus den Segeln nehmen konnte. Ob man Isaaks Song nun mochte oder nicht (fürs Protokoll: nicht): er hat fair gewonnen und verdient nun unsere moralische Unterstützung.
Und die wird er brauchen. Mit dieser in Deutschland anscheinend nicht totzukriegenden „authentischer Underdog“-Radiomucke ist beim ESC bekanntermaßen kein Blumentopf zu gewinnen, wie schon Michael Rice oder James Newman bewiesen haben. Nach dem vorhersehbaren letzten Platz in Malmö dürften dann sicher wieder die Nehmt’s-dem-NDR-weg-Debatten aufflackern, dabei bezweifle ich, dass es beim MDR / hr / SWF… besser würde. Solange die totalverkrusteten Entscheidungswege bei der ARD bestehen bleiben, wo stets tausend Schlipsträger mitzureden haben und man glaubt, mit einer Kuscheldeckenshow mit Volksmusikgesichtern und der weiblichen Thomas Gottschalk wenigstens in der Zielgruppe 60plus noch Quote machen zu müssen; solange man bei der Musikauswahl so mutlos bleibt und nicht nach den exzellentesten Künstler:innen aus den unterschiedlichsten Genres sucht; solange man junge Nachwuchstalente wie Floryan in sinnlosen Wildcard-Runden verheizt, damit man Material für die Mediathek hat (weil, muss man ja jetzt, das mit Internet und so!) – solange wird sich an unserem Eurovisionselend nichts ändern.“

Der Meinung einer Bubble-Ikone wollen wir die Meinung eines zweiten legendären Von-Fans-für-Fans-Chronisten hinzufügen und haben WM, Edelfeder vom ehemaligen PRINZ-ESC-Blog ebenfalls um eine DDF-Review gebeten. WM schreibt uns unter der Headline „Der Mann aus Ostwestfalen“ das folgende:

„Was haben wir nicht alles schon mitgemacht in den deutschen Vorentscheidungen, wir
Kuchenboomer: Rosenberg nur auf Platz 10, die Ebstein überrundet in letzter Sekunde den Cordalis, zwei Jahre nach dem Mauerfall wird ein Vereinigungs-Kitsch-Song ausgebuht, Leon darf nicht nach Oslo und Corinna darf nicht nach Jerusalem. Und dann die Siegel-Ära, die Carolin-Reiber-Ära (Toll!), die Bulthaupt-Ära, die Raab-Ära und die Superquoten-Ära. Alles erlebt, alles überstanden.

Und seit etlichen Jahren haben wir die Schöneberger-Ära und die Radiopop-Ära. Ein Hauch von Zuversicht wehte durch die Fanseele, auch durch meine, als ein zartes Geschöpf namens Ryk sich in den vergangenen Wochen anschickte, die „Wir können wieder Punkte kriegen“- Ära einzuläuten und dem Radiopop den Garaus zu machen. Die Zuversicht war groß – wurde aber dann niedergetrampelt von einem bodenständigen Ostwestfalen mit unaufgeregter Kleidung, extravagantem Schmuck, ausgewählter Kosmetik, einer Gattin namens Loreen und – einem Radiosong. Who would have thought. Eigentlich war doch der Mann mit dem Hut und dem „Das-ist-nicht-mal-Radio-Pop-Song“ als der große Konkurrent für unseren zerbrechlichen Sangeskünstler gesehen worden.

Und jetzt das. Ostwestfalen ist ein Landstrich, der sich durch Redlichkeit, klare Worte und kein großes Federlesen auszeichnet (ich habe selbst mehrere Jahre meines Lebens dort verbracht, ich bestätige). Und genau das brachte Isaak auf die Bühne. Ohne mit der Wimper zu zucken stürmte er durch seinen Song und ließ dabei nichts unversucht, um seine drei Minuten mit einem Auftritt zwischen Rag’n’Bone Man, Stadioneinpeitscher und Casting-Show-Audition bestmöglichst auszunutzen. Und schon flogen ihm die Sofaherzen zu. Die Gäste auf meiner Couch, genau die, „die mit dem ESC sonst gar nichts zu tun haben“, waren verzückt.

Schon kurz nach Beginn der Performance von Nummer 3 hieß es: „Der isses. Der soll es machen“ und das bezog sich auf Typ und Song. Fanliebling Ryk wurde von meiner Couch (mir zuliebe?) zwar auch freundlich bewertet, aber Isaak bis zum Schluss nicht vergessen. So waren meine Sofamenschen bei Jury- und Publikumswertung im Gegensatz zu mir am Ende überhaupt nicht überrascht und erklärten mir die Welt.

Also wieder Radiopop, allerdings mit deutlich mehr Energie als in früheren Jahren. Ob Isy auch
wieder Letzter wird? Auch wenn das schon an manchen Stellen geunkt wird, noch hat er zum jetzigen Zeitpunkt noch ein Alleinstellungsmerkmal: es gibt in Malmö schon ein paar Mini-Beyoncés und Partymäuse, ein bisschen was Androgynes, einige etwas unübersichtliche Acts und natürlich Balladen. Aber noch keinen Ostwestfalen.

Ich trauere dem fragil-eleganten Ryk schon noch ein wenig hinterher und kann mich noch nicht 100%ig mit dem handfesten Isaak anfreunden. Aber wer weiß, vielleicht gelingt ihm ja mit seiner aufgezwirbelten Energie das Kunststück, Europa auch mit einem Radiosong ein paar Pünktchen aus den Rippen zu leiern. Quod erat demonstrandum. Und wenn es klappt, wird vielleicht neben
Herrmann dem Cheruksker ein weiteres Denkmal aufgestellt – eines mit schwarzlackierten
Fingernägeln.

Aber egal was passiert: nächstes Jahr gibt es dann wirklich mal ein neues Genre, ok?“

Damit schließen wir die „Insider-Edition“ unserer Presseschau.

Die frischen Feedbacks der ESC-kompakt-Blogger (incl. Rant von Douze Points) könnt Ihr Euch unverändert auf dem YouTube-Kanal von ESC kompakt ansehen – ganz frisch nur elf Stunden nach Ende des deutschen Finales aufgezeichnet und nur sechs Stunden nach der Rückkehr von der DDF-Aftershow-Party im der Berliner Bar zum schmutzigen Hobby.

Wie ist Eure Meinung zum deutschen Finale mit einer Woche Abstand? Haben wir noch Veröffentlichungen übersehen, die spannend sind für unsere Übersicht? Wie – glaubt Ihr – wird Deutschland im (bislang) sehr starken ESC Jahrgang 2024 abschneiden?



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156 Comments
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Fabio
Fabio
2 Jahre zuvor

Leider wird es mal wieder ein Letzter Platz werden. So Leid mir das auch tut das sagen zu müssen, ich war mir noch in keinem Jahr so sicher wie in diesem Jahr. Ich wäre schon zufrieden wenn wir die 0 Punkte in Malmö abwenden könnten. Isaak ist ein guter Musiker, aber leider (vor allem mit dem Song) überhaupt nicht ESC tauglich. I’m sorry. Nicht desto trotz lasse ich mich natürlich auch gerne eines besseren belehren im Mai.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Fabio

Bei Jendrik war ich mich noch sicherer. Nebulossa könnte uns den Platz noch streitig machen. Sie singt halt auch noch ziemlich schlecht.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
2 Jahre zuvor

Oh wie ich Oliver Rau’s Blog geliebt habe. Der Beitrag zum Finale 2014 gehört zu den besten Texten, die ich je gelesen habe.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  herrtobsucht

Ich hab ihn auch geliebt. Allerdings wäre der von Dir erwähnte Artikel deutlich besser, wenn dort nicht die Worte „1997er Verlegenheitssieger ‚Love shine a light'“ drin vorkommen würden.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Wenn wir die Liesauswahl mal für einen Moment beiseite lassen, ist das wirklich Traurige, dass mir Format und Ablauf jedes einzelnen Vorentscheids, den ich gesehen habe – selbst jene in Ländern, die so klein sind, dass man sie auf der Europakarte mit der Lupe suchen muss – besser gefallen haben als das, was der NDR uns vorgesetzt hat. Wenn wir über die Liedauswahl sprechen, kann sich Deutschland wenigstens mit Irland und Malta um den letzten Platz kloppen.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor

🇮🇪 mit ganz viel kunst.
sind wir etwa unter die banausen gegangen? 😃

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Kunst? Hab ich da was verpasst?

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor

du hast die malmöle kunst verpasst. 😆

Lissi
Lissi
2 Jahre zuvor

Ich mag den irischen Beitrag

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi

Ich auch !

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi

Ist das Kunst oder kann das weg ? 😉

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Du schon längst.

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor

Och ich würde Irland nicht unterschätzen, ich finds ganz schrecklich, aber ich denke dass Irland einige mehr Punkte bekommt als unser Radiodudelsong… einfach für den Mut!

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Ich persönlich finde den Song auch ganz furchtbar, kann mir aber durchaus vorstellen, dass einige Zuschauer:innen dafür voten werden. 😀

Tombär
Tombär
2 Jahre zuvor
Reply to  Sara

Genau! Ich z.B.

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Tombär

👍

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Klar wird Bambi über Isaak landen, falls sie es ins Finale schafft. Und ich mag die Idee des irischen Beitrags (aka ich will Euch nicht gefallen), aber ob das der richtige Ansatz für einen Wettbewerb ist?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Bilder aus dem Kopf schüttel … Bambi über Isaak 😉

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor

Entweder es gefällt oder gefällt nicht, ich denke ein so lala gibt es bei ihr nicht… wir werden sehen ob sie es ins Finale schafft 😉

Tombär
Tombär
2 Jahre zuvor

Mit Irland mal ganz bestimmt nicht, das landet auf der linken Tafelseite im Finale und bei Malta ist eh mit 100% Sicherheit im Halbfinale Schluss.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tombär

Ich bezog mich nicht auf das Ergebnis beim ESC, sondern auf die Qualität der Lieder im jeweiligen VE.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Bei einem mit Gästen so piefig-bräsig besetzten Finale 2024 kommt beim Publikum aus Harmoniegründen natürlich die Kandidaten nach vorne, die am besten zu den Gästen auf dem Sofa passen würde. Aufregende Künstler wie das Katzenduos, die jugendlich frische Bodine oder die verrucht aussehende Schlagerfrsu Marie haben da einfach keine Chance.

Last edited 2 Jahre zuvor by Festivalknüller
Anna
Anna
2 Jahre zuvor

Isaak kann auf jeden Fall mit seinen isländischen Wurzeln punkten. Ich weiß nicht wie gut er isländisch spricht, aber vielleicht hilft es, seinen Esc Song auch auf isländisch zu singen und hochzuladen. Oder auf schwedisch. Das ist ja auch ähnlich. Bestimmt kann er auch damit in Interviews mit den nordischen Ländern punkten.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Anna

Na ja, Natalie von Cascada hat britische Wurzeln, hat ihr beim Voting 2013 aber keine Punkte aus UK gebracht.

Anna
Anna
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Das stimmt, isländisch sprechen nur nicht so viele Menschen wie englisch. Das wäre schon etwas besonderes und macht ihn bestimmt nicht unsympathisch. Michael Schulte hat ja auch Interviews auf dänisch gegeben. Ist ja nur ne Idee 🙂

mauve
mauve
2 Jahre zuvor

Wenn da keine schwächeren Lieder aus den Semis kommen, wird der letzte Platz nicht zu vermeiden sein. Es sei denn Isaak wirft nochmals alles in die Waagschale und zaubert ein tolles Staging mit Dynamik her. Gedanken wurden darüber hier ja schon – angestoßen durch Tamara – gemacht:

https://esc-kompakt.de/isaak-verpasst-mit-always-on-the-run-den-einzug-in-die-deutschen-single-charts-erste-infos-zum-staging/comment-page-1/#comment-367299

Last edited 2 Jahre zuvor by mauve
Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Hoffe es kommt noch ein extra Artikel dazu um dann alle Ideen zu bündeln.

Quintus
Mitglied
Quintus
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Isaak wird gar nichts aus dem Hut zaubern. Dafür fehlt es ihm schlicht an Erfahrung und einer entsprechenden (ESC-kompatiblen) künstlerischen Vision. Er ist vielmehr der typische Straßenmusiker, der in legärer Kleidung und ohne viel Schnickschnack sein Ding durchziehen will. Diese Haltung hat sich auch ganz klar in seinen Interviews wiedergespiegelt.
Somit ruhen alle Hoffnungen auf eine ESC-taugliche Inszenierungen auf den Schultern von Marvin Dietmann und Co. Und was das bedeutet, dass wissen wir alle nur zu gut.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Quintus

Genau das wollen wir ja damit verhindern. Ich weiß auch das der NDR nahezu beratungsresistent ist. Meine Hoffnung ist das Isaak oder sein Umfeld das dann hier mitbekommt und zumindest nochmals über die eine oder andere Idee zu allem drüber nachdenkt.

Solche Aussagen wie „das bleibt so, da wird nichts mehr geändert“ sind sicherlich im Überschwang des Sieges ( als kleiner Künstler ist das ein riesen Erfolg ) gefallen. Als Vollblutmusiker ( hoffe er ist einer ) sollte er ständig neue Sachen mit Songs ausprobieren und nicht das gleiche machen wie immer.

Quintus
Mitglied
Quintus
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Die gesammelten Ideen finde ich wirklich gut, den dahintersteckenden Support noch viel besser. Nach dem ganzen Hate und der miesepetrigen Stimmung in den letzten Tagen, klingt das schon eher nach wahrem ESC-Spirit.
Trotzdem sehe ich hier vor allem den NDR in der Pflicht und nicht Isaak. Natürlich muss sich Isaak den speziellen Anforderungen dieses Wettbewerbs öffnen, aber die Umsetzung liegt doch ganz klar in den Händen von Dietmann und Co. Und was nützen die besten Ideen, wenn sie am Ende nur mittelmäßig umgesetzt, oder durch die übliche uninspirierte Kameraführung verhunzt werden.

Man kann nur hoffen, dass alle(!) Beteiligten durch die heftige Kritik eher angestachelt anstatt völlig runtergezogen wurden. AOTR mag kein Siegertitel sein, aber sowohl das Lied als auch Isaak selbst haben definitiv Potenzial. Man muss nur gewillt und fähig sein, es auch zu nutzen.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Die Startnummer 1 könnte durchaus helfen. Da machen die Leute von Island bis Aserbaidschan wenigstens noch keine Pinkelpause 🙂

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Habe die Ideen von Tamara und allen anderen erst gerade entdeckt, danke mauve,das wäre wirklich toll, wenn man dazu einen extra Artikel macht, vielleicht liest es ja doch der ein oder andere Verantwortliche, noch ist die Zeit da, etwas zu verbessern.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Da ja auch unter dem Post von der ESC kompakt Redaktion geantwortet wurde, denke ich schon das innerhalb von ein zwei Wochen was kommt.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Ich hoffe es sehr. Wäre toll, wenn zwischen Isaak und den Fans etwas Nahes entstehen könnte. 🙂

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Also selbst mit Abstand gesehen ist war die Show einer der besseren der letzten 5 Jahre.
Die Bühne wirkte nicht „billig“ sondern normal bis wertig auch wenn etwas zu klein.
Bei den Künstlern gab es gesanglich keinen Totalausfall und selbst die Auftritte wirkten meist passend zum Song.

Die Kameraführung wurde besser aber da besteht noch mehr Luft nach oben.

Jetzt zur Kritik: wie schon oben und in anderen Post erwähnt wirkte die gesamte Show wie eine Babsi Talkshow mit Musikunterbrechung ( wegen abpudern der Talkgäste 🤔🤣 ).
Auch die Themen die besprochen wurden gingen fast komplett am ESC vorbei, zumindest blieb mir das in Erinnerung. Auch die Auswahl der Gäste zieht das junge Publikum überhaupt nicht an.

Zum Schluss, ich hoffe der eingeschlagene Weg der Verbesserungen wird beibehalten werden und noch mehr Tempo aufnehmen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Rainer Knuth
mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Sowohl das Positive als auch Negative kann ich komplett unterstreichen. Eines wäre noch wichtig: die Musikauswahl. Einfach mal wirklich keinen einzigen radiofreundlichen Song in den VE, sondern 8-10 Beiträge mit Risikobereitschaft – Moderne Popmusik bzw. andere Genres. In Richtung Galant (war schon mal richtig) und Ryk.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Deswegen bei der Auswahl der eingereichten Songs müssen unbedingt Leute aus verschiedenen Musikgenren ein oder zwei Songs direkt für den VE nominieren können, sonst kommt wieder der kleinste gemeinsame Nenner raus der alle nicht stört aber auch keinen vom Hocker reißt.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ich hoffe doch das wir sagen können…Das wars mit dem NDR. Neue Besen kehren gut.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Mir ist eigentlich egal wer es veranstaltet. Mir ist Kompetenz und kurze Entscheidungswege wichtig. Auch ausreichend Geld sollte da sein und vor allem richtig eingesetzt werden. Von jedem Teilnehmer des iwzesc eine „Homestory“ drehen und dann nicht senden ist rausgeschmissenes Geld.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Da hast Du recht, es ist egal wer es veranstaltet. Die richtigen Leute müssen ran. Und diese sollen absolut freie Hand haben.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Argumente wurden genug ausgetauscht.
Mich interessiert nur noch, warum war Ryk beim ABBA- Medley nicht dabei? Weiß da jemand bescheid?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Vielleicht ist im Abba nicht anspruchsvoll genug … 😉

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

😂😂😂

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Also ich habe jetzt nur mit bekommen (Kommentare auf YouTube) dass Ryk nicht Playback singt und deswegen nicht beim ABBA Medley dabei war, ich hatte mich da auch gewundert…

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Oh 🧐 meine Güte. Danke für die Info. Falls das stimmt…..ich werde nicht mehr schreiben das Ryk eine Diva ist. Weil dann schimpft mich Tamara wieder 🫣

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ach wo. Geschimpft habe ich da in dem anderen Zusammenhang. Wenn er tatsächlich kein Playback singt, ist das zu akzeptieren. Andererseits … Zacken aus der Krone und so. Letztlich aber unwichtig.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Nicht unwichtig sondern irritierend.
Ryk darf also alles und Isaak muss sich mit leicht übergriffigen Fanvorschlägen für seinen Auftritt auseinandersetzen.
Bitte um Klarstellung, warum zweierlei Maß .😳

Last edited 2 Jahre zuvor by Festivalknüller
Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Er … WHAT?!

Bei „unwichtig“ geht es darum, dass Ryk beim ABBA-Medley nicht dabei war. Und wenn Du das mit „Zacken aus der Krone“ nicht aufgelöst bekommst, hier nochmal im Klartext: Ryk wäre kein Zacken aus der Krone gefallen, hätte er beim Medley mitgemacht, zumal Vollplayback bei Fernsehshows eigentlich Standard ist und auch bei ESC-Vorentscheiden außerhalb der Kandidatenkür eingesetzt wird – erkennt man zum Beispiel daran, dass bei den Musikbeiträgen, die nicht als Kandidaten für den internationalen ESC ins Rennen gehen, auf einmal der Ton immer viel besser ist. Anyway, Ryk hat nicht mitgesungen, aus welchem Grund auch immer. Das ist zu akzeptieren, zumal es für den Ausgang der Show vermutlich keine Bedeutung hatte.

Was die „leicht übergriffigen Fanvorschläge“ angeht (ich hab hier mit der Stoppuhr gewartet, bis irgendwer mit sowas um die Ecke kommt, es hat immerhin fast 28 Stunden gedauert): Bist Du der Meinung, dass wir für den ESC in Malmö nach derzeitigem Stand einen Auftritt erwarten können, der Isaak einen Platz 24 oder besser beschert? Wenn ja: Super!

Ich erlaube mir eine gegenteilige Ansicht und habe diese anscheinend nicht exklusiv. Statt zu jammern, dass wir ja eh wieder Letzter werden, finde ich es in diesem Falle besser, zu überlegen, was gemacht werden könnte, um das Triple zu vermeiden. Wenn solche Überlegungen als übergriffig wahrgenommen werden, lebe ich damit, zumal die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Staging-Profis die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen haben.

Ich kann nur sagen, ich wäre supersuperfroh, wenn ich mich da irre und Isaak in Malmö alle überzeugt. Ich wünsche es ihm von ganzem Herzen.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ja, man sich was zur Verbesseung überlegen. Ob es was bringt bleibt Spekulation.🔥

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Issak von seinem Management schlecht beraten war mit seiner geringen Bühnenfertigkeit überhaupt anzutreten (Kümmert anyone?). Es steht wieder mal nur der kurzfristige Erfolg, die Medienaufmerksamkeit und mögliche Radiostreamings im Vordergrund. Der längerfristige Erfolg mit einer guten ESC-Platzierung wurde ausgeblendet, obwohl bekannt ist, dass Buhnenpräsenz, Show und Outfit für den ESC immer wichtig waren.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Und warum schimpft Tamara …. Zurecht 🤣 nee Spaß beiseite. Jeder sollte hier seine Meinung offen sagen dürfen und dafür aber auch Kritik oder Zustimmung aushalten.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Also, Leute, dass Tamara IMMER Recht hat, sollte doch inzwischen ins Allgemeinwissen übergegangen sein 😀 😀 😀 *duck und weg*

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Wenn das wirklich der Grund sein sollte, warum Ryk nicht mitgesungen hat, fände ich seine Entscheidung vollkommen in Ordnung. Es gibt viele Künstler:innen/Bands, die es ablehnen, in Fernsehshows Playback zu singen.

Lissi
Lissi
2 Jahre zuvor
Reply to  Sara

Playback find ich unakzeptabel und peinlich

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi

Ich finde Playback ebenfalls doof. Dann muss man auch gar nicht erst „live“ in einer Fernsehsendung auftreten.

Last edited 2 Jahre zuvor by Sara
mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Manche werden darauf herumreiten und sagen Playback hin oder her. Ich finde das aber vollkommen in Ordnung, dass man da Prinzipien hat und dann darauf verzichtet.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Frau Wolflast hat es aber auch nicht leicht. Zuerst kriegt sie immer ihr Fett ab vom Mob, also von uns Fans. Und dann kam der Aufnahmeleiter zu ihr und sagte etwa sinngemäß: „Alex der Ryk zickt rum, er will nicht beim ABBA- Medley mitmachen. Obwohl wir ihm angeboten haben, er darf den Dancing Queen- Part übernehmen.“ Frau Wolflast genervt: “ So eine D…!“

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

😀 😀 😀 😀 😀

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

😂

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Ich finde das passt zu Ryk. Ich finds auch total in Ordnung.

BineB.
BineB.
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Aber recht hat er sich zu weigern. Ich hatte auch erwartet, dass live gesungen wird und war entsetzt als ich merkte, ne is ja Playback. Na, man stelle sich mal vor, Barbara und Florian hätten zwischen den Teilnehmern:innen live singen müssen…..

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor
Reply to  BineB.

Ehrlich ich fand’s ganz grauenhaft 😂 Ja Ryk hatte ganz recht dass er da nicht mit macht, wenn man nicht dahinter steht soll man’s lassen.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Bestimmt ist deshalb der Käptn Florian für Ryk eingesprungen, der kann nämlich prima Playback-Singen.

NonNon
NonNon
2 Jahre zuvor
Reply to  Chriss

Das war doch aber gar kein playback?

Als ob die extra ne Studioversion für so’n Medley aufnehmen

Last edited 2 Jahre zuvor by NonNon
Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  NonNon

Doch, war es definitiv! Das war deutlich zu hören/sehen. 😀

Chriss
Chriss
2 Jahre zuvor
Reply to  NonNon

Was Sara schon sagte. War definitiv playback.
Würde mich wundern wenn Babsi je ihre Showeinlagen live gesungen hätte.

bellamarcella
bellamarcella
2 Jahre zuvor

Ich glaube, es wurde schon alles gesagt. Die Frage ist nur noch, ob das Staging besser wird und ob wir tatsächlich den letzten Platz belegen werden oder nicht.

Es gibt noch eine Frage, die ich ja viel spannender finde.
Wird es noch ein ESCkompakt Live-Stream mit Alex Wolfslast und Stefan Leidner geben oder nicht.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  bellamarcella

Ich hoffe auch auf den Live Stream mit beiden. Zum Glück geht sowas nicht über die Informationenpolitik des NDR und wir wissen den Termin zum Stream dann mehr als eine Woche zuvor 😁

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  bellamarcella

Ich kann mir vorstellen, dass sie sich dem nicht stellen. Sie wissen ja, wie die Stimmung nach dem VE ist und wollen sich da nicht in etwas hineinreiten. Wie ist es mit einem Isaak-Interview? Könnte man ihn da dazu bewegen, das Stagingkomzept zu überdenken? Man sollte wenigstens bis Mai nochmal alles geben, um sich wenigstens hinterher nicht vorwerfen zu müssen, nicht alles gegeben zu haben.

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor
Reply to  bellamarcella

Wird es noch ein ESCkompakt Live-Stream mit Alex Wolfslast und Stefan Leidner geben oder nicht.

Das wäre wohl der erste Livestream,den ich mir bewusst nicht ansehen würde.
Habe keinen Bock mehr auf ihre gestanzten Antworten.
Für mich hat sie nach vier Jahren jede Glaubwürdigkeit verloren.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Auch mit einer Woche Abstand müsste ich in die etwas schilllernderen Bereiche meines Vokabulars greifen, wollte ich diesen Vorentscheid angemessen beschreiben. Da heute Sonntag ist, lassen wir das lieber. Nur so viel: es ist doch schön, wenn in der NDR Talkshow neuerdings auch der Beitrag für die Eurovision gefunden wird.

Viel Liebe geht raus an Oliver Rau – you are sorely missed! An alle Anderen natürlich auch, Ihr habt die Misere trefflich zusammengefasst.

In einem Punkt gehe ich allerdings nicht d’accord: Ich glaube nach wie vor, dass sich hier mit einem wirklich guten und stimmigen Staging das Schlimmste noch vermeiden lässt. Aus diesem Grund möchte ich die gestern angestoßene Diskussion auch gern weiter am Köcheln halten.

Kleine Anekdote: Der Mann sagte vorhin in einem ganz anderen Zusammenhang den Satz zu mir „Manchmal bist du echt naiv“. Und mein Kopf so: „Für dich bin ich wieder naiv …“

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Glaube mir die Diskussion bleibt. Wenn Isaak keinen Erfolg haben sollte schieben wir alles auf Marvin 😜

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Interessante Blickweisen. Ich habe ja Olivers Blog lange sehr gerne gelesen, zum Schluss gingen mir die immer gleichen Jury-Tiraden aber immer mehr auf den Keks weswegen ich dann irgendwann nur noch selten reingeschaut haeb. Die Einstellung der Seite war aber dennoch ein schwerer Verlust.

tenor78
tenor78
2 Jahre zuvor

So, die deutsche Vorentscheidung ist nun eine gute Woche her. Noch immer hagelt es Kritik von vielen Seiten, für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Ich fand die Sendung wirklich nicht übel, fühlte mich sogar ganz gut unterhalten. Im Gegensatz zur Mehrheit hier fand ich auch Frau Schöneberger ganz witzig, ich mag ihre Spontanität und Selbstironie.
Die Songauswahl war viel besser als in den letzten Jahren, da kann man dem NDR nun wirklich keinen Vorwurf machen.
Leider Gottes ist dann halt wieder das passiert, was in Deutschland bei Vorentscheidungen seit vielen Jahren Tradition ist: Es wird das falsche Lied gewählt, dafür eine Perle ignoriert. Als Beispiele kommen mir da gleich „Elevated“ von Nica&Joe 2013 oder „Cotton Candy Hurricane“ von MarieMarie 2014 in den Sinn, die mit großer Wahrscheinlichkeit jeweils ein Top5-Resultat geholt hätten. In diesem Jahr wurden gleich zwei Knaller übersehen – Ryk oder Galant hätten Deutschland mit Sicherheit aus dem Tal der Tränen geholt. Bei Ryk könnte ich mir sogar vorstellen, dass er mit einer zündenden Inszenierung in Malmö um den Sieg mitgesungen hätte. Hat mich stark an den Stil von „Arcade“ erinnert und hätte wohl ebenso gezündet.
Schade um diese vertane Chance. Isaaks Titel ist nicht schlecht, aber ich sehe keine vordere Platzierung. Vielleicht gibt es zumindest von uns Österreichern wieder ein paar Punkte.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  tenor78

Hat es dir wirklich gefallen wenn in der Show zur Wahl des deutschen ESC Songs über rote Unterhosen und Zahnausfall gesprochen wird und die Künstler fast nur im Hintergrund stattfinden?

tenor78
tenor78
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Oh doch, beide Aussagen entlockten mir zumindest ein Grinsen.
Natürlich kann man auf Herrn Silbereisen gerne verzichten, aber er ist wenigstens (unfreiwillig) komisch und auch das kann unterhalten.

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Ich hoffe einfach nur, dass der NDR mit der Produktionsfirma von Stefan Raab spricht bezüglich des Vorentscheids 2025! Und damit meine ich nicht nur die Vorentscheidshow, sondern das komplette Vorentscheidkonzept an sich. Sofern der NDR dafür dann überhaupt noch zuständig ist und kein anderer ARD-Sender oder sogar das ZDF.

Und zur Vorentscheid-Show selbst muss ich sagen bzw. fragen, weshalb einfach nicht mehr so ein Vorentscheid klappt wie z.B. 2018 oder 2019? Ganz ohne Sofa-Gequatsche! Gut, damals war „Kimmig Entertainment“ zuständig und noch nicht Bildergarten, aber dies liegt, meiner Meinung nach, mitnichten an der Produktionsfirma, sondern am NDR selbst.

Barbara Schöneberger mache ich keinen Vorwurf, denn sie muss halt dann eben in dem Konzept, welches sich der NDR ausdenkt, moderieren. Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele meinen, dass Barbara das Vorentscheid-Konzept zu verantworten hat.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Stimmt Babsi wird nur für die Moderation bezahlt. Wäre eine gute Frage für einen Livestream mit Frau Wolfslast, wer das Konzept zur Show zu verantworten hat.

NZL
NZL
2 Jahre zuvor

Nicht der NDR ist verantwortlich für den starken Fall der Wettquoten! Es sind die deutschen Fans, die eine demokratische Entscheidung nicht wahrhaben wollen und den Song von Isaak schlecht reden, internationale Fans, Medien usw. negativ beeinflussen. Lächerliche Petitionen gegen Isaak und für Ryk werden gestartet, es wird gejammert und auch die Blogger von ESC-Kompakt verstreuen die schlechte Stimmung. Ihr ernet damit nur was ihr selber sät.

Vielleicht solltet ihr mal selber Verantwortung übernehmen und euch für ein schönes Hobby begeistern.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  NZL

Also auf ESC kompakt geht es noch relativ gesittet zu. Unter den verschiedenen Videos vom Liveauftritt stehen wesentlich schlimmere und mehr Sachen die meiner Meinung nach nicht in Ordnung sind.

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  NZL

Ich glaube nicht, dass wir deutschen Fans einen so großen Einfluss auf die internationalen Fans haben. Die meisten internationalen ESC-Fans haben mit Sicherheit selbst erkannt, dass „Always On The Run“ nicht der ESC-tauglichste Song im deutschen Vorentscheid war.

Last edited 2 Jahre zuvor by Sara
Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  NZL

Punkt 1: Wer auch immer die Petition gestartet hat, nimm sie zurück. Sofort. Ohne Wenn, ohne Aber. Wenn Du Dich hier mal umschauen würdest, würdest Du sehen, dass diese Petition von ALLEN hier ausnahmslos verurteilt wird. Leider kann man nicht dagegen vorgehen (and beliff mi, ich hab gestern ziemlich lange geschaut, ob man mit dem Ersteller der Petition Kontakt aufnehmen und ihm mal was vor den Latz ballern kann. Falls jemand weiß, wie das geht: Ich wills auch wissen).

Punkt 2: Von allen von Dir genannten Personen / Gruppen wird nur das ausgesprochen, was im Grunde jeder sieht. In dieser Form ist Isaaks Beitrag schlicht und einfach nicht wettbewerbsfähig. Du darfst gern den Wettenden und denjenigen, die das deutsche Finale anderswo besprechen, eine eigene Meinung zutrauen.

Punkt 3: Natürlich ist der NDR nicht verantwortlich für den starken Fall, das sind immer noch die Leute, die wetten (mit eigenen Augen und Ohren im bzw am Kopf). ABER: Der NDR ist dafür verantwortlich, den Beitrag bestmöglich auf die Bühne in Malmö zu bringen. Und da ist nun mal einfach wenig Hoffnung da, dass man was versucht, was auch funktioniert. Dazu waren die Erfahrungen in den letzten Jahren einfach zu niederschmetternd.

Punkt 4: Stichwort selber Verantwortung übernehmen: Geh doch einfach mal in den Thread, den mauve oben verlinkt hat.

Last edited 2 Jahre zuvor by Tamara
Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Petition? Jetzt drehen einige wenige vollkommen durch. Sachen gibt’s.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Am besten reden wir nicht darüber … man möchte vor Fremdscham im Boden versinken.

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich weiß wirklich nicht, wie man auf die Idee kommt, eine solche Petition zu starten. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Richtig. Sowas verdient keine Sekunde Aufmerksamkeit.

Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Wer auch immer die Petition gestartet hat, …

Ist ja öffentlich einsehbar. Und man kann dort über die Kommentare mit ihm Kontakt aufnehmen. Aber lohnt sich das? Auch nach einer Woche ist die Zahl derer, die zustimmen bzw. unterschreiben, gering. Wir sollten es einfach wieder vergessen.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

Ich glaub, um zu kommentieren, müsste man zunächst unterschreiben, ich hab keine andere Möglichkeit gefunden. Aber Du hast recht, am besten schweigt man es tot und vergisst es. Zum Glück ist die Zahl der Unterzeichner so gering, dass man nicht komplett den Glauben an die Menschheit verlieren muss.

Tikohan
Tikohan
2 Jahre zuvor
Reply to  NZL

Man kann es drehen und wenden wie man will, Isaak hat die meisten Stimmen bekommen… Trotz bescheuertem Punktesystem, mit oder ohne Jury-Punkten, es läuft immer wieder auf das Gleiche hinaus! Punkt!
Insofern sehe ich es genauso – hier trägt der NDR keine Verantwortung für das Ergebnis.
Für die Auswahl der Beiträge und der Show aber schon.
Was die Beiträge betrifft, war für viele doch wenigstens ein Act zumindest „akzeptabel“.
Was die Show anbelangt kann ich die Kritiken voll und ganz verstehen!
Vor allem diese Selbstinszenierung von Frau Schöneberger ging mir gewaltig auf den Puffer. Highlight: Mary Roos – der einzige Gast, der wirklich gepasst hat. Auch Conchita Wurst hätte durchaus als dauerhafter Sofa-Gast gepasst. Die Themen hätten sich dann ausschließlich auf den ESC beziehen sollen (und nicht nur angerissen). Natürlich hätte alles trotzdem unterhaltsam gestaltet sein können – das ist ja keine Frage…

manu
Editor
2 Jahre zuvor
Reply to  NZL

Bei aller Liebe, aber so ist es ja nun nicht – auch wenn dieses Narrativ seit Jahren (gerne auch von NDR-Seite) immer wieder gern befeuert wird.

Da Sie mich mit „die Blogger von ESC-Kompakt“ mit ansprechen, möchte ich mich zu Ihrem Kommentar auch gern äußern. Die schlechte Stimmung wird nicht über uns Blogger gestreut – im Gegenteil, ich erlebe uns eher so, dass wir versuchen, eigene Enttäuschung in möglichst konstruktive Kritik zu lenken – wenn überhaupt kritisiert wird. Die ausgesuchten Acts werden von uns unterstützt und Ihnen wird eine Plattform bei uns geboten, sich zu zeigen und so weitere Fans hinzu zu gewinnen.

„Lächerlichen Petitionen gegen Isaak und für Ryk“ entziehen sich meinem Kenntnisstand und diese halte ich ebenfalls für unsinnig. Ob der jetzige Vorentscheid aber wirklich eine demokratische Entscheidung ist, ist wahrscheinlich mal eine Diskussion an anderer Stelle wert.

Die schlechte Stimmung ist bei vielen (übrigens nicht nur deutschen) Fans des ESC gegeben, da viele getroffene Entscheidungen der Verantwortlichen der letzten Jahre darauf schließen lassen, dass für die Wahl des deutschen Beitrages zwar viel Geld in die Hand genommen wird, dieses aber augenscheinlich in realitätsferne Agentur-Taschen versickert. Es wirkt, als würde sich innerhalb des NDRs musikalisch eigentlich niemand wirklich für den Song Contest interessieren und merken, dass der Wettbewerb sich in den letzten 20 Jahren erheblich verändert hat. Ein übergeordnetes, funktionierendes Konzept gibt es nicht, stattdessen Jahr für Jahr Schlingerkurse und einjährig aufploppende neue Konzepte, die tatsächlich hoffnungsvolle Musiker*innen sogar verhindern. Von der teils deletantischen Ausführung unseres Vorentscheids in den letzten Jahren möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen…

Seit 2013 stolpern die Veranwortlichen praktisch durchgängig JEDES Jahr blind und ahnungslos von einem Fettnäpfchen ins nächste. Neu gewonnene (teils richtige) Erkenntnisse werden bereits nach einem Jahr wieder über Bord geworfen. 2018 war eine Ausnahme. Warum? Weil sich hier ein Musiker mit dem NDR verbunden hat, der selbst ganz genau wusste worauf er sich einlässt und wofür der Song Contest ihm selbst nutzen kann.

DAS macht viele Fans mürbe, lässt sie verzweifeln und macht es Ihnen Jahr für Jahr schwer, mit unserem Beitrag mitzufiebern.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  manu

Also mir seid Ihr ESCK-Blogger manchmal viel zu diplomatisch. 🤪
Aber ich verstehe schon, warum das so sein muss …

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Fakt ist, Babsi ist derzeit die erfolgreichste (beliebteste) Moderatorin Deutschlands. Sie wird auch ein Zugpferd für die Show sein.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Babsi ist nicht das Grundproblem. Das Konzept der Show ( als Talkshow ) ist wahrscheinlich verkehrt bzw die Talkgäste ( ohne irgendein ESC Bezug ) sind verkehrt.

Lissi
Lissi
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Aha? Babsi ist ein Grund zum ausschalten und fremdschämen

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Sagen wir mal, so wirklich kleiner macht sie das Problem jetzt nicht. Ein Minimum an Interesse für das, was sie da tut, wäre manchmal echt nett.

Lissi
Lissi
2 Jahre zuvor

Also, ich bin Teil der ominösen 60+ Zielgruppe, die mit seichter Radiosuppe angesprochen werden soll. Sorry, das funktioniert nicht und ich finde das fast schon beleidigend. Ich höre Metall, Gothic und auch einiges radiotaugliches. Ich mag LotL, Wisborg, In Extremo, ASP, Lacrimos Profundere, aber auch ed Shiran, Harry Styles, Naill Horan, Troy Sivan oder Die Fanta’s. Ich tanze die Nacht durch zu Wave, NuMetall, Nordic Metall oder auch Oldies etc.. Daher würde ich mir auch etwas mutigeres, härteres und einzigartigeres wünschen. Der Song von Isaak ist OK (hatte mir Ryk gewünscht), wird aber untergehen.

Zur Show, wir haben in Irland geschaut und die Iren waren ernsthaft schockiert von dem fehlenden Niveau der Sendung. So gewinnt man nichtmal nen Blumentopf

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi

Kann es sein das du komisch angeschaust wirst in deiner „Altersgruppe“ wenn du solche Musik hörst?

Nee nur Spaß und keine wirklich ernsthafte Frage.

Es gibt doch so viele verschiedene Menschen die auf unterschiedliche Musik stehen. Das was hier von vielen in Klassen abgebildet wird, steht für die breite Masse und ausdrücklich nicht für jeden mit seinem individuellen Musikgeschmack.

Waterloo
Waterloo
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Wie alt ist jetzt gleich noch mal Mick Jagger? Tom Jones dürfte weit jenseits der 80 sein. Und die Fans und Musikfreunde sollten nur Schlager, Volksmusik oder Seichtkram mögen?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Waterloo

Ich habe sowas nie behauptet. Und jeder egal welchen Alters hört seine geliebte Musik. Was ich behauptet habe war das es eine größere Anzahl ( die Masse ) gibt die den Vorstellungen einiger Leute entspricht und somit dann solche Musik hören.

Tombär
Tombär
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi

Gehöre auch zu der Ü60 Gruppe, die hier so pauschalisiert wird. Vielleicht sollten manche von den jüngeren Kommentator*innen, die sich gerne so abfällig über unseren Musikgeschmack äußern und diesen abfällig in die Silbereisenecke stellen, auch mal daran denken, dass sie auch mal Ü60 sind (wenn alles gut läuft). Und ob diese dann so happy darüber sein werden, von Jüngeren in die Oma/Opa- hört- nur-Schrott-Schublade gesteckt zu werden?
Ich habe übrigens letztes Jahr für LOTL und dieses Jahr für GALANT angerufen.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi

Ich glaube ja das Bild der Klischee Ü60 wird eigentlich nur noch von den Öffis so richtig gelebt.

Meine Eltern Ü70 fanden die ganze Sendung auch nur noch zum Fremdschämen und das obwohl meine Mutter Lets Dance, Voice etc pp gerne sieht. Also keine Ahnung für wen das Sendungskonzept überhaupt gedacht war.
Hab bis jetzt aus meinem Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis nur negative Kritik an den Fremdscham-Elementen und Talkrunden-Themen gehört.

Isaak kam aber bei den Gelegenheits-ESC-Schauern in meinem Umkreis gut an. Das sind aber auch vorwiegend gewöhnte Radiohörer 🤷. Mir hat ja Isaak echt ein bisschen Angst gemacht mit seinem leicht psychotischen Blick während der Performance, also ich bin weiterhin überrascht über die Wahl.

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi

Liebe Lissi, lieber Tombär,
da auch ich in meinem im obigen Artikel zitierten Kommentar das böse Wort von der „Zielgruppe 60+“ verwendet habe, möchte ich ausdrücklich betonen, dass sich das auf die Inszenierung des deutschen Vorentscheids durch den NDR und die ohne jeden ESC-Bezug eingeladenen Sofagäste wie den Silbereisen bezog. Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist, dass das Erste leider nicht einen auf die Musik fokussierten Vorentscheid auf die Bühne bringt, sondern eine seichte Plauderrunde mit musikalischer Begleitung, die sich meiner Vermutung nach an das analoge Hauptpublikum der ARD richtet, und das sind nun mal de facto größtenteils Rentner:innen. Mich selbst trennen übrigens auch nur noch ein paar Jahre von dieser Zielgruppe, das sollte also keine Beleidigung sein. 🙂
Ich finde das toll, dass Ihr Beiden einen so weitgesteckten und guten Musikgeschmack habt. Klar hat der nicht zwingend etwas mit dem Alter zu tun, so wie auch nicht Jede:r über 60 automatisch beim Silbereisen einschaltet. Das war natürlich eine pauschalisierte Zuspitzung. Daher sorry, wenn ich Euch da auf den Schlips getreten haben sollte. Ihr wart nicht gemeint.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Auch wenn ich mich jetzt total unbeliebt mache: Aber nach dieser furchtbaren Moderation, die Frau Schöneberger Jahr für Jahr abliefert, wünsche ich mir ja fast einen Herrn Bulthaupt zurück. (wegduck😀)
Aber mal im Ernst: Im Nachhinein betrachtet fand ich die Ve’s von 1998 bis 2003 gar nicht mal so schlecht, auch nicht, was die Musikauswahl betrifft. Vor allem: Es ging wirklich um die teilnehmenden Acts. Da waren auch dann noch Platz für 12 Startplätze. Herr Bulthaupt kam mir etwas steif vor, aber so eine Moderation wäre mir mittlerweile viel lieber. Frau Schöneberger kreist irgendwie nur um sich selbst.
Mary Roos war von den „Couchgästen“ der einzige Lichtblick, konnte die „Show“ am Ende leider noch nicht mehr retten.
Das einzige, was ich zum Rahmenprogramm noch positiv erwähnen kann: Schön, dass sie Lord of the Lost eingeladen haben, wie letztes Jahr Malik Harris. War ja die Jahre vorher auch nicht der Fall. (und das ABBA-Medley fand ich noch ganz nett.

NonNon
NonNon
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ist Bulthaupt unbeliebt gewesen? Hab mal einen Vorentscheid mit ihm gesehen und fand den voll okay. Bin aber zu jung um mich an diese Zeit bewusst zu erinnern.

Ich fänds toll, wenn Anke Engelke moderieren würde, vllt in Kombi mit jmd, für mehr Dynamik.

Grundsätzlich fände ich eine Veränderung gut.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  NonNon

Ich hab den 2002er mit ihm gesehen, und da ist er mir nicht sonderlich unangenehm aufgefallen. Er hatte aber auch gar keine Zeit dafür, damals waren es 15 Beiträge. 15! Davon können wir heute nur träumen. Und auch durchaus gute Beiträge, leider hat keiner von denen gewonnen.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  NonNon

Weiss ich auch nicht, ob er wirklich unbeliebt war. War vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt von mir. 😀 Damals war man ja nicht so vernetzt. Aber vielleicht kam er ein bisschen steif rüber, mir kam es zumindest so vor. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: So eine Moderation wäre eine Wohltat.
Ja, okay, 1998 war Nena die Co-Moderatorin, sie war etwas überdreht, aber darüber konnte ich irgendwie noch lachen.

cars10
cars10
2 Jahre zuvor

Seit 2013 war mir nur 2019 der deutsche Beitrag so egal wie in diesem Jahr. Seelenloses Radiogedudel in Schlabberhose und lackierten Fingernägeln unfrisiert dargeboten. O Graus!

Auch egal, weil diese schlimme NDR-Talkshow mit ESC-Untermalung, bei der die Musik bei den tiefsinnigen Gesprächen zu stören meinte, dazu beigetragen hat. Auch egal, weil Barbara S. und der NDR erneut bewiesen haben, daß sie kein Herz für den ESC haben.

Wer weiß, wahrscheinlich gelingt endlich das Triple. Einmal schon hatten wir es ja beinahe geschafft, aber nur beinahe.

Horst
Horst
2 Jahre zuvor

Also wir meckern hier auf sehr hohem Niveau. Ich unterstreiche hier die vielen Kritikpunkte, möchte aber nochmals zur Auswahl der Titel kommen. Laut Info sollen von den verbliebenen Titeln ja ca. 30 Titel verbliebene Titel an die Juroren gegangen sein. Anscheinend hat sich dadurch mal wieder die Radiotauglichkeit durchgesetzt, so meine Spekulation, da ihnen nur die Audioversion ohne Videoidee für die Bühne mitgegeben wurden. Daher kann ich nur für zwei Semi-Finale plädieren um so die radiotauglichen Songs etwas heraus zu filtern. Und ehrlich gesagt bin ich nach der langen Zeit seit 1996 auch sehr NDR-Müde, um es mal gelinde auszudrücken. Bei der Moderation muß es doch auch noch andere Talente wie die Babsi-Show geben, die wie immer, schlecht vorbereitet ist und dann wieder „Klopper“ raushaut, auf die wir uns dann wie die Hyänen stürzen. 😉 Da das ZDF ja auch öffentlich-rechtlich ist, wäre das ja auch mal eine Wechseloption? … aber wie hieß mal ein Vorentscheidungstitel 1988: „Träumen kann nie zuviel“ …

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Horst

Soweit ich weiß wurde von der internationalen Jury nur eine Empfehlung bzw eine Wertung zu den 30 Titeln abgegeben. Die verantwortlichen des NDR haben danach diese Empfehlung wahrscheinlich mit in ihre Auswahl der 8 Songs einbezogen.

Aber alles ohne genaues Wissen meine Aussagen.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor

Warum habe ich nach der Lektüre von WMs Text jetzt den Begriff „Ostwestfälisches Kaltblut“ im Kopf? (Dabei sind die Westfalen – die Pferde jedenfalls – Warmblüter, hab’s extra nachgeguckt.)

pour_tous73
Mitglied
pour_tous73
2 Jahre zuvor

Ein Senderwechsel innerhalb der ARD wird keinen merklichen Einfluss auf die Qualität des Vorentscheids haben. Da mahlen die Mühlen in der ARD zu langsam, vll. wären wir mit dem ZDF besser beraten.
Ich plädiere für die Sichtung der eingereichten Songs durch ein Fanpanel aus 100 Fans, die die Vorentscheidungssongs wählen (Schwerpunkt sollte ESC Tauglichkeit sein).
Voting mit 1/3 Int. Jury 1/3 Fanpanel 1/3 Televote
3er Superfinale mit Wertung 50 % Televote 50 % Fanpanel

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  pour_tous73

Dass aber eben gerade ESC-Fans keine Ahnung von Musik haben oder von dem, was beim ESC erfolgreich ist, kann doch in sämtlichen OGAE-Wettbewerben und Abstimmungen gesehen werden. „Fanpanel“… Bei dem Wort gruselt es mich jetzt schon.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

ARD und ZDF wechseln sich jährlich mit der Übertragung der Sendung „Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht“ ab. Warum nicht auch beim ESC ? Die ARD könnte so Kosten sparen. Schließlich muss sie nur alle zwei Jahre die Kosten für den Vorentscheid und die ESC- Gebühren stemmen. Jedenfalls glaube ich diese Konkurrenz zwischen ARD und ZDF würde der Qualität unserer Beiträge gut tun. Weil jede Fernsehanstalt möchte es besser machen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Andi
Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Es sollte aber zumindest der Ansprechpartner für Künstler und evtl der für Medienvertreter immer der selbe sein um ein kleines Chaos zu verhindern, sonst auch keine schlechte Idee.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

In Belgien funktioniert es doch auch mit den zwei Sendern.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Wobei es in Belgien nochmal etwas anderes ist. Da repräsentieren die beiden Sender 2 Provinzen mit 2 Sprachen wenn man mal die deutsche Minderheit außer Acht lässt. Aber im Prinzip hast du recht. Fänd ich mal Zeit darüber ernsthaft nachzudenken

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ich will nichts falsches sagen. Aber ich glaube in Russland gab es auch öfters einen Senderwechsel.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Korrekt, es wechselte immer zwischen Channel One/Kirkorov und nem anderen Sender.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Bei uns würde sowas sicher erst mal im Bundesrat diskutiert werden und die Lindner-Partei sabotiert dann alles.

BineB.
BineB.
2 Jahre zuvor

Auch mit einer Woche Abstand und dem Abschwächen des größten Ärgers wird alles, was der NDR bis dato auf die Beine gestellt hat, nicht besser. Ganz im Gegenteil! Je mehr VE’s der anderen Länder man zum Vergleich hat, desto schlimmer finde ich unseren.
Mittlerweile rege ich mich auch nicht mehr über die Moderation und den vielen Peinlichkeiten von Frau Schöneberger auf, sondern schütteln nur noch den Kopf. Ich dachte ja letztes Jahr bereits, dass kann man nicht mehr toppen! Ne, doch, es ging!Irgendjemand warf die Frage auf, wer sich für die Moderationsthemen verantwortlich zeichnet? Barbara oder jemand anderes? Also, wenn sich da wirklich jemand in seinem stillen Kämmerlein das Ganze im Vorfeld ausgedacht hat..Na dann,..Prost, Mahlzeit! Außerdem werde ich immer das Gefühl nicht los, Barbara wirkt ein bischen so als hätte sie eigentlich auf diese Show gar keinen Bock. Kann mich aber auch irren!? Wie sehr wir uns auch nach einer/einem anderen Moderator:in sehnen, zumindesten 1x müssen wir noch stark sein: Barbara moderiert in Malmö ja noch die Pre- und After-Show.
Unser Interpret und das Lied für Malmö sind gewählt! Isaak mit „Always on the run“ wird beim ESC antreten. Ob er nun der Favorit war oder nicht, in jedem Fall verdient er unsere Unterstützung. Und diese unsäglichen Nebenstörgeräusche, wenn jemand anderes gewonnen hätte, würden wir nicht letzter werden! Ja, dass weiß doch keiner! Und wenn doch, hätte ich gerne die Lottozahlen von nächster Woche!
Das einzige was feststeht und wo wir alle einig sind, ist, dass das was Issak beim VE auf die Bühne gebracht hat, nicht für den ESC tauglich ist und verändert werden muss. Wenn nichts passiert, ist zumindest die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die rechte untere Hälfte passiert. Allerdings sind wir uns auch einig, dass die Hoffnung, der NDR, Marvin und wer sonst noch mitmischt, sich nochmal Gedanken um die Bühnenshow machen, eher nicht von Erfolg gekrönt wird. Aber, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und noch ist nicht alles verloren…!?

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  BineB.

Die Pre- und Aftershow-Party erspare ich mir…

funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor

Tjaaa… was soll ich da meinen Senf noch dazugeben, wenn eigentlich schon alles gesagt bzw. geschrieben wurde?
Ich gebe zu: ich fühlte mich beim Vorentscheid auch unterhalten. Ob gut und im Sinne des ESC sei allerdings dahingestellt.

Und mit Abstand von einer Woche fällt meine Kritik nicht positiver aus, ganz im Gegenteil: ich schließe mich den größten Kritikern an und fordere die Abgabe der Vorentscheidung an irgendeinen anderen Sender, egal welchen. Und zwar nicht in der Hoffnung, dass dieser es unbedingt besser machen würde (vermutlich haben alle die gleichen Probleme, bei der ARD ihre Ideen umzusetzen), sondern weil solch eine Misere einfach abgestraft gehört… ähnlich wie bei den Fußballclubs, da müssen die Trainer nach mehrfachen schlechten Spielen ja auch ihren Hut in den Ring werfen und gehen.

Ein Wechsel zum ZDF halte ich eher für unwahrscheinlich, obwohl das mal wirklich ein deutliches Zeichen und somit zu begrüßen wäre.

Machen wir uns nichts vor: Die ARD hat keinen Bock auf ESC. Frei nach dem Motto: Bleibt uns mit diesem Groschengrab vom Hals und gewinnt bloß nie, das können wir uns neben den teuren Sport-Übertragungsrechten und Tatort-Produktionen nicht mehr leisten.

Ich könnte mir vorstellen, dass das den NDR mit dem Eurovision Team mürbe macht… und diesen Frust dann in Form von interesseloser und immergleicher Show an die Fans und Fernsehzuschauer weitergibt. Und hinterher jammert, warum sie jedes Jahr und immer wieder aufs Neue mit Vorwürfen von Fans und Medien beschossen werden.
Dem NDR mit ihren Verantwortlichen Wolfslast und Leidner unterstelle ich nur ein einziges wirkliches Manko: ihre Ideenlosigkeit, wie man wirklich gute ESC-Acts findet (und fördert!) und die Show so zu entwickeln, dass ein größtmöglicher Anteil von TV-Zuschauern neu dazugewonnen werden kann.
Und da sag ich auch schon seit Jahren: Trommeln gehört zum Handwerk! Für jede Staffel von Let’s dance und Dschungelcamp wird von RTL im eigenen Programm, an Plakatwänden und mit zusätzlichen Shows geworben und das seit Jahrzehnten! Ich mag RTL nicht (wegen gerade dieser immer gleichen Sendungen), aber von Promotion verstehen sie anscheinend etwas, denn das Ergebnis sind solide Quoten.

Inhaltlich zur Show: Doch, ich gebe Barbara Schöneberger eine Mitschuld an der Misere. Zwar wird sie vom NDR engagiert und ist nicht für den Inhalt der Sendung verantwortlich, aber sie ist für die Moderation verantwortlich… und die ist einfach nur noch Müll. Sorry, aber ist so. Sie macht es einfach so, wie sie es gewohnt ist und es wahrscheinlich auch gewünscht ist… aber ein wenig mehr Vorbereitung auf eine Sendung würde ich dennoch erwarten. Vermutlich wird es deshalb auch immer eine Couch geben… mit wem sollte sie sonst arbeiten? Nur die Teilnehmer ansagen, dafür braucht es keine Schöneberger… also wird ihr ein Rahmen gebaut, in dem sie brillieren und die Show zu ihrer eigenen machen kann.
Die Stagings: besser als noch vor zwei Jahren, aber auch lustlos dahingerotzt, frei nach dem Motto: ich mach mal das Licht auf der Bühne an, puste ein bisschen Nebel dazu und hänge Plastikbüsche über die Künstlerin, das wirkt romantisch und kommt bestimmt gut bei den Zuschauern an. Uhhja, die andere hatte eine einzige Kamerafahrt in ihrem Video, das machen wir auch, wie originell. Und zum Schlager gehört ne Showtreppe, das weiß man doch… und hej, da lassen wir dann noch vier schmucke Tänzer ihre Jacken ausziehen, dann jubelt das schwule Publikum und bekommt so, wonach es lechzt. Das ist erfolgsversprechend.
Sorry, meine Ironie ist am Ende.

Nur noch ein Vorschlag zur Inszenierung unseres Acts beim ESC-Finale in Malmö:
Isaak hat die Straßenmusik in seinem Vorstellfilm so propagiert, dann sollten die ausführenden Organe auch bei ihrem Konzept bleiben und das in ihren Stagingentwurf aufnehmen: Isaak nicht auf die Bühne in Malmö stellen, sondern vor die Halle. Am besten mit offenem Gitarrenkoffer, so kann er selbst die anfallenden Kosten selbst wieder einspielen. (Ironie aus.)

Entschuldigt bitte den langen Text.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  funtasticc

Wichtig ist das viele ihre Meinung schreiben und ausführlich sowieso. Nicht das es später heißt „solch eine Meinung kommt nur von wenigen“.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Man kann dem NDR und Bildergarten einen Fortschritt ja nicht absprechen. Wenn wir an den 2022er Vorentscheid denken. Da war alles schlecht, von der Beitragsauswahl über die Tontechnik, den Stagings, der unsinnigen Couch bis hin zur langweiligen Punktevergabe der Radiosprecher. Mal abgesehen von dem nicht zielführendem Nebenprojekt Einbindung der Radiostationen.

Was haben wir 2024? In der Beitragsauswahl einen Rückschritt zu 2024, Ton ist definitiv verbessert, bei den Stagings war dieses mal immerhin nichts peinliches dabei, aber internationaler Standard war das höchstens bei Galant in Ansätzen. Die Couch ist immer noch da, die Punktvergabe wurde verbessert, aber es wurde das dritte Mal in drei Jahren am Punktesystem rumgeschraubt, ohne eine wirklich gute Lösung gefunden zu haben. Und es gab immer noch ein nicht zielführendes Nebenprojekt, diesmal für die EInbindung der Mediathek.

Was gleich geblieben ist, ist die Erwartungshaltung letzer Platz. Und ich sehe auch nicht, dass die Kombination NDR und Bildergarten in der Lage wären, das Steuer rumzureißen. Ich bin ja noch nicht überzeugt, dass der NDR den ESC abgeben wird (muss) aber zumindest die Produktionsfirma sollte man austauschen. Sowohl Raab als auch btf sollten ein deutlich besseres Standing in der deutschen Musikszene haben.

Isaak wünsche ich alles Gute für die Karriere, Always on the run bringt alles mit, um in Deutschland ein großer Erfolg zu werden.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor

Kurze Frage hier an den Verantwortlichen: Warum wird mein Kommentar nicht freigegeben? War er zu heftig? Zu lang? Bitte um eine kurze Rückmeldung, dann weiß ich wenigstens, was ich falsch gemacht habe. Vielen Dank!

funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor
Reply to  funtasticc

Ah, jetzt ist er da… entschuldigt bitte meine Nachfrage, ich wurde nur kurz unsicher.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Ich fände es sehr toll, wenn Deutschland auch endlich mal einen Vorentscheid bekommen würde. So viele Länder wie San Marino, Malta oder Moldawien machen Vorentscheide und ich frage mich, warum Deutschland das in den letzten Jahren nie ausprobiert hat 🙂

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Da steckt jetzt aber etwas Ironie drin, oder? Im Vergleich mit den genannten Ländern finde ich unsere VE dann doch relativ gut.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Nein, das ist alles toternst. Und von welchem VE sprichst du? Wir hatten doch keinen 🙂

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Da geb ich dir teilweise Recht, eigentlich haben wir nur eine Wahlnacht in dem der deutschen Beitrag ausgewählt wird.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Genau. Wahlnacht, Talkshow, … alles aber keinen Vorentscheid.

Anna
Anna
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Haha, stimmt. Deshalb auch die späte Uhrzeit und der Freitag, zur NDR Talkshow Zeit.. ..

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Ein Punkt für Dich 😀. Wir hatten eine Talkshow mit etwas ESC- Bezug.

Last edited 2 Jahre zuvor by Andi
Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Hatte gerade einen Tagtraum äh Abendtraum, die Show wird eingeleitet mit dem musikalischen Auftritt des letztjährigen ESC Teilnehmers von Deutschland. Dann eine kurze ( ca 20 sec ) Anmoderation von wen auch immer. Beides könnte auch getauscht werden. Dann ein ca 90 sec dauerden Rückblick auf die deutsche ESC Geschichte. Dann eine kurze Vorstellung der Teilnehmer des DDF. Dann meinetwegen ein kurzes Interview mit dem letztjährigen Teilnehmer. Dann der erste Vorstellungsclip des ersten Teilnehmers. Und dann alle 5 Minuten ein neuer Song. Nachdem alle aufgetreten sind , votingstart und Interviews aller Teilnehmer.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
2 Jahre zuvor

Ich hätte da mal eine Frage: Wie groß ist/war die Prozentzahl an Vereins-Fans, die Ryk als Favoriten hatten? Kann das jemand einschätzen?

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Als Favoriten? Ich denke die meisten hatten gehofft, dass Ryk den Vorentscheid gewinnen wird, aber gleichzeitig gewusst, dass andere Acts bessere Chancen haben bzw. hatten wie z.B. Max Mutzke durch seinen Bekanntsheitsgrad, oder Isaak wegen dem eingängigen Song. Somit war es dann eben ihr persönlicher Favorit, aber nicht der Favorit auf den Gewinn des Vorentscheids, weil eben viele schon wussten, dass die Ausgangslage bei anderen Acts, wie eben Max Mutzke, besser ist. Darüber gab es ja vor dem Vorentscheid schon genug Diskussion hier. Und diese waren auch berechtigt, wenn man gesehen hat wie Promis mit großer Reichweite bei Social Media dazu aufgerufen haben für Max zu voten.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Was ich persönlich schlimmer empfand war die Bevorzugung der „Werbung“ für Marie Reim während der Sendung.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Das konnte ich sogar irgendwie nachvollziehen. Fast jeder Act hatte ja einen „Paten“, das konnte bei Marie ja nur Michelle oder Matthias Reim sein. Hat ja auch überhaupt nichts genützt.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Ok. Ich habe mir nur so gedacht, dass sich die Fanclubs vielleicht mehr hätten für ihn einsetzen können. Er scheint ja selber auch zur Fangemeinde zu gehören. Und nach so vielen Jahren der Pleiten wäre meine Loyalität am Ende, ich würde eine Petition einreichen. Könnte mir sogar vorstellen, dass dem NDR das nicht unrecht wäre. Denn die Fans würden die Promo übernehmen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

News News News

https://youtube.com/shorts/yG2-fvRD5ws?si=T4LD2LaeIKws8qzK

„Isaak offiziell“ hat mir unter diesen / seinem Video geantwortet. Er hat bestätigt das das Feedback ihn erreicht und am Bühnenbild „gearbeitet“ wird.

Leute es besteht doch Hoffnung 😊

Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ein sehr sympathischer Kerl

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Oh mein Gott, super! Das macht zuminndest ein wenig Hoffnung! Wäre schön, wenn er sich die Komentare ein wenig anschaut und vielleicht dann eine Vision entwickelt! 🙂

Swi12erlnd
Swi12erlnd
2 Jahre zuvor

News aus der Schweiz: Unser ESC-Song wird nächsten Donnerstag vorgestellt.

Swi12erlnd
Swi12erlnd
2 Jahre zuvor
Reply to  Swi12erlnd

Ab Minute 13 geht es um den ESC und zu Gast ist Sandra Studer, die 1991 die Schweiz vertrat
https://m.youtube.com/watch?v=Ict4Ql_u_JI&pp=ygUWbGF0ZSBuaWdodCBzd2l0emVybGFuZA%3D%3D

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Swi12erlnd

Das wird auch Zeit!

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Swi12erlnd

Also am Mittwoch gibt’s ein „snippet“ 🤔😁
Maybe

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Besser wäre der ganze Song.

Lenya
Lenya
2 Jahre zuvor

Bis jetzt finde ich keinen Esc Song von den bisher 21 gewählten ( Deutschland zähle ich nicht dazu) schlecht deswegen bin ich jetzt schon sauer dass manche Beiträge in den semis bleiben und stattdessen Deutschland mit nem 0815 Radiolied im Finale steht größter Geldgeber hin oder her das ist einfach unfair

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Lenya

Also mit Irland kann ich überhaupt nichts anfangen. Vielleicht versteh ich diese „Kunst“ auch einfach nicht. Erkenne aber an das sie zumindest singen kann.

Meiner Meinung nach wird der Song das selbe Schicksal erleiden wie damals Portugal mit ihrem „Kunstprojekt“ Sänger plus abstrakten Tänzer, war glaube ich das Jahr nach ihrem Sieg beim ESC.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Selbst ich als Fan hab mir den VE wie letztes Jahr nicht angetan. Es ist mir unklar, warum da Freelancer wie Bildergarten und Wolfslast für eingekauft werden. Ich hab auch beim Act wenig Hoffnung auf Veränderung, aber könnte man – Thema Running – dem Sänger wenigstens Adidas spenden? Sehe schon mal wesentlich besser aus.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Ich habe auf jeden Fall schon mal eine Idee für den deutschen Backdrop.

Tatort Intro HD – YouTube

forever
forever
2 Jahre zuvor

Ach ja, der Blog aufrechtgehn.de…..wie viele Stunden ich dort verbracht habe…..*seufz* Dafür nachträglich nochmals ein Dankeschön an Oliver Rau.

Elvis6391
Elvis6391
2 Jahre zuvor

Danke aufrechtgehn, gerne wieder mehr davon.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor

Danke für die Zusammenfassung!
Vor allem Olivers Fazit fand ich besonders interessant, auch mit den Insidern zu Maries Song oder dass Babsi keinen Bock auf den Bauchladen hatte… was genau hat sie denn zu der Nummer gesagt, weiß das jemand? 😅 Gerne bissi mehr Insider Gossip…

Zur Show ist alles gesagt worden… Ja, Ton ist besser geworden, Kamera auch, aber das langweilige Studio inklusive Couch sind geblieben, die Acts sind immer noch zweite Priorität und die Punktevergabe ist verschlimmbessert worden. Und den Silbereisen werden wir wohl auch nicht mehr los. Das sind leider traurige Fakten.

mathew-hope
mathew-hope
2 Jahre zuvor

Alles viel zu freundlich geschrieben, denn es war so furchtbar und verantwortungslos, so furchtbar, so furchtbar, so furchtbar.
VG

Thomas O.
Thomas O.
2 Jahre zuvor
Reply to  mathew-hope

Der Schmerz ist Leben, er verließ mich auch. Das Leiden ist, so wie die Hoffnung, aus.
Friedrich Schiller über den ESC in Deutschland