Kommentar zu „Das deutsche Finale 2024“: Das neue Votingsystem muss wieder abgeschafft werden

Screenshot: Das deutsche Finale 2024

Oft hatte man beim deutschen Vorentscheid „Das deutsche Finale 2024“ das Gefühl „und jährlich grüßt das Murmeltier“. So viele eher fragliche Konzepte (Stichwort „das weiße Sofa“) aus den letzten Jahren wurden recycelt. Was aber nicht wieder genutzt wurde, ist die Art der Zusammenrechnung des Jury- und Televotings. Da hatte sich der NDR in diesem Jahr etwas ganz Neues einfallen lassen. Und das war die größtmöglich vorstellbare Verschlimmbesserung überhaupt. Warum will ich in diesem Artikel analysieren.

Blicken wir zu Anfang kurz darauf zurück, wie das Voting 2023 bei „Unser Lied für Liverpool“ ablief: Damals wurde das Ergebnis ebenfalls zu 50% aus Televoting und zu 50% aus Jury-Voting ermittelt. Allerding erfolgte keine Umrechnung der jeweiligen Rangliste in ein 12-Punkte Schema. Zunächst verteilten acht internationale Jurys je 1, 2, 3, 4, 6, 8, 10 und 12 Punkte an die teilnehmenden acht Beiträge. Insgesamt kamen so von den Jurys 368 Punkte zusammen. Alle Stimmen der Teilnehmer:innen am Online-, Telefon- und SMS-Voting wurden zusammengefasst und dann ermittelt, wie viel Prozent auf jeden Beitrag entfallen sind. Dieser Anteil wurde dann auf die 368 Punkte, die die Zuschauer:innen vergeben konnten, umgerechnet. Hatte ein Song zum Beispiel 25% der Stimmen erhalten, bekam er 92 Punkte. Die Punkte aus Jury- und Televoting wurden dann aufaddiert und der Beitrag mit den meisten Punkten gewann.

In diesem Jahr vergaben acht Jurys 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10 und 12 Punkte an die neun Beiträge, also insgesamt 408 Punkte. Diese wurden dann entsprechend der Rangliste nach erhaltenen Punktzahlen in ein 12-Punkte-Schema umgerechnet (der Erstplatzierte 12 Punkte, der Zweitplatzierte 10 Punkte, der Drittplatziert 8 Punkte, der Viertplatzierte 6 Punkte, der Fünftplatzierte 5 Punkte und dann weiter in 1er-Punkte-Schritten bis zum Neuntplatzierten). Welche Jury welche Punkte im Detail vergeben hat, könnt Ihr hier noch einmal nachlesen.

Das Televotingergebnis wurde ebenfalls in ein 12-Punkte-Schema entsprechend der Rangliste an erhaltenen Stimmen umgerechnet. Derjenige mit den meisten Stimmen hat 12 Punkte erhalten, der mit den zweitmeisten Stimmen 10 Punkte usw.. Dabei war es ganz egal, wie groß die Prozentunterschiede waren. Die beiden 12-Punkte-Sets von Jury und Televoter:inen wurden dann addiert und der Act mit den meisten Punkten – Isaak – gewann.

Diese Umrechnung in das Set an 12 Punkten sorgte dafür, dass beim Jury-Voting minimale Punktunterschiede zu großen, meist uneinholbaren Abständen zwischen den Acts führten. Beim Televoting wissen wir nicht, wie eng es zuging, weil hierzu bisher keine Zahlen veröffentlicht wurden. Beim Jury-Voting konnte man das aber eindeutig sehen.

So sah das Endergebnis des Jury-Votings aus:

Platz Beitrag Gesamt Punkte
1 Isaak – Always on the Run 74 12
2 Max Mutzke – Forever Strong 55 10
3 Bodine Monet – Tears Like Rain 55 8
4 Galant – Katze 52 6
5 Ryk – Oh Boy 51 5
6 Marie Reim – Naiv 40 4
7 Ninetynine – Love on a Budget 37 3
8 Leona – Undream You 36 2
9 Floryan – Scars 8 1

Isaak hatte sich etwas abgesetzt, danach folgen aber vier Acts, die nur minimal auseinander lagen bzw. sogar die gleiche Punktzahl hatten: Max Mutzke und Bodine Monet hatten am Ende 55 Punkte, Galant 52 Punkte und Ryk 51 Punkte. Also 0 Punkte Differenz zwischen Max Mutzke und Bodine Monet, 3 Punkte Differenz der beiden zu Galant und vier Punkte Differenz zu Ryk. Das ist bei einer Gesamtpunktzahl von 408 Punkten wahrlich „nichts“. Galant haben 0,74% weniger Punkte als Max Mutzke und Bodine Monet bzw. 5,39% weniger als Issak bekommen, Ryk hat 0,98% bzw. 5,63% weniger Punkte bekommen.

Hätte man die 408 Jury-Punkte einfach so gelassen und hätte die Televotingpunkte prozentual verteilt, wäre das Rennen noch absolut offen gewesen. Alle vier hätten Isaak theoretisch noch überholen können. Und selbst für Marie Reim, NinetyNine und Leona wäre mit gutem Televotingsupport noch vieles möglich gewesen, wie das letzte Jahr beweist, in dem Lord of the Lost mit 47 und Ikke Hüftgold mit 80 Punkten zurück lagen und am Ende Erste und Zweite wurden.

Durch die Umrechnung in 12 Punkte war jedoch am Ende des Jury-Votings klar: es können realistisch nur noch Isaak oder Max Mutzke gewinnen, die anderen liegen uneinholbar zurück. Selbst Bodine Monet, die exakt die gleiche Anzahl an Punkten wie Max Mutzke erhalten hat! Nur durch die Gleichstandsregelung lag sie auf Platz 3. Rechnerisch mag auch ein Sieg eines anderen Acts als Max Mutzke noch möglich gewesen sein, aber dass eine bekannte Person wie er 2 Punkte hinter Bodine Monet, 3 Punkte hinter Galant oder 5 Punkte hinter Ryk gelegen hätte und gleichzeitig Isaak weniger Punkte als die drei Acts erhalten hätte, war einfach unrealistisch. Es stand also praktisch fest: nur noch Max Mutzke hätte Isaak das Ticket nach Malmö streitig machen können, wenn er zwei Punkte mehr als Isaak von den Televotern erhalten hätte.

Dieses Umrechnungssystem hat also dazu geführt, das minimale Unterschiede in der erhaltenen Jurypunktzahl zu unaufholbaren Abständen für drei Acts geführt haben.

Zu dieser problematischen Umrechnung kam dann noch ein weiteres Problem hinzu: die Telefonleitungen waren während und nach Ende des Jury-Votings noch ca. 2 Minuten offen. Damit hatte man eine Art Pseudo-Superfinale mit zwei Acts erzeugt. Was ist also passiert: die Zuschauer:innen haben noch einmal angefangen zu voten, um die Reihenfolge der Jury-Top-2 nach ihrem Wunsch zu beeinflussen. Fans von Max Mutze haben noch einmal für ihn angerufen haben, Fans von Isaak für ihn. Aber umgedreht haben auch Zuschauer:innen, die Max Mutzke nicht wollten, angefangen Isaak Stimmen zu geben, und Zuschauer:innen, die Isaak nicht wollten, haben Max Mutzke Stimmen gegeben. Und dass es wirklich einige gab, die Max Mutzke nicht wollten, weil sie der Meinung waren, dass sein Song zu langweilig ist, muss man einfach festhalten. Das haben viele in der Halle gesagt und auch hier in den Kommentaren geschrieben.

Dieses Phänomen kann dazu geführt haben, dass sich das Televoting-Endergebnis noch einmal verschoben hat. Vielleicht hätte Max Mutzke das Televoting gewonnen, wenn man das Abstimmfenster vor Bekanntgabe der Jury-Votes beendet hätte? Vielleicht hätte sogar Bodine, Galant oder Ryk das Televoting gewonnen? Denn wenn man davon ausgeht, dass gegen Ende des Jury-Votings (fast) nur noch Max Mutzke und Isaak weitere Stimmen erhalten haben, die absolute Stimmzahl der anderen Acts ab diesem Zeitpunkt aber so gut wie gleich blieb, ist es auch möglich, dass die beiden Acts erst ganz zum Schluss auf Platz 1 und 2 geklettert sind.

Natürlich wissen wir das nicht genau und werden es wahrscheinlich auch nie wissen, denn der NDR wird wohl nie den Verlauf der absoluten Stimmzahlen veröffentlichen. Vielleicht lag Isaak auch die ganze Zeit vorne. Aber es ist zumindest vorstellbar, dass dem nicht so war, und erst die spezielle Situation dazu geführt, dass er das Televoting gewonnen hat.

Deshalb kann man übrigens auch nicht sagen: „Jetzt regt Euch doch mal nicht so auf, Isaak hat sowohl das Jury-Voting als auch das Televoting gewonnen, damit hätte er doch so oder so gewonnen, egal nach welchem Zusammenrechnungssystem“. Das ist eben nicht zwangsläufig der Fall.

Im letzten Jahr war das Voting übrigens auch noch während der Vergabe der Jury-Punkte offen. Auch das war damals problematisch und der NDR sollte das unbedingt abschaffen. Aber im letzten Jahr war durch die prozentuale Verteilung der Televotingpunkte zumindest klar, dass noch jeder Act gewinnen konnte.

Das System der Umrechnung hat nämlich nicht nur den Effekt, dass in bestimmten Konstellationen minimale Unterschiede zu großen Abständen führen, sondern kann in anderen Konstellationen dazu führen, dass große Unterschiede zu kleinen Abständen führen. Fall also ein Act im Televoting prozentual weit vor einem anderen liegt, kann es sein, dass er am Ende trotzdem nur einen oder zwei Punkte vor dem anderen Acht nach 12-Punkte-Schema liegt.

Natürlich kann auch ein System mit prozentualer Verteilung der Televoting-Punkte problematisch sein, weil hier bekanntere Acts mit Fanbase Vorteile haben. Vielleicht war das auch der Hintergedanke der Einführung der Umrechnung. Aber es gibt am Ende kein perfektes System, jedes hat Nachteile. Aber keines hat wohl so viele Nachteile wie das diesjährige, in dem die absoluten Punkte in ein 12-Punkte-Schema umgerechnet wurden und in dem obendrein das Televoting noch während der Vergabe der Jury-Punkte offen war.

Und dann stellt sich natürlich immer wieder die Frage, wie sinnvoll ein kombiniertes Jury- und Televoting-System generell ist, was hier auf ESC kompakt auch schon mehrfach analysiert und diskutiert wurde. Weil dieses System auch beim ESC selbst angewendet wird, kann man aber schon erst einmal sagen, dass die Idee prinzipiell gut ist. Außerdem sind die deutschen Zuschauer:innen nicht unbedingt dafür bekannt, das beste Gespür dafür zu haben, welcher Act nun international am geeignetsten ist. Von daher: keine Kritik daran, dass der NDR auf internationale Jurys setzt. Das machen ja z.B. viele nordische Länder auch.

Aber trotzdem muss man eines festhalten: wie gut oder schlecht eine Jury abstimmt, hängt immer davon ab, wie sie zusammengesetzt ist. Welche Menschen stimmen dort ab? Wie viele stimmen dort ab? Und hier herrscht keine Transparenz, wie die Jurys eigentlich vom NDR berufen worden sind. Wer saß da drin? Warum wurden genau diese acht Länder gewählt?

Denn mittlerweile kann man schon die Frage stellen: Hat die internationale Jury des deutschen Vorentscheids wirklich ein besseres Gespür als die deutschen Televoter:innen? Am Ende können wir das nicht sicher beurteilen. Wir wissen nicht, wie Will Church im letzten Jahr beim ESC abgeschnitten hätte. Wie der Jury-Sieger Isaak in diesem Jahr abschneiden wird, werden wir dann im Mai erfahren, auch das wissen wir zumindest jetzt nicht.

Trotzdem fällt aber auf, dass wir Blogger:innen und viele unserer Kommentator:innen sich nach dem Jury-Voting der letzten Jahre verwundert die Augen gerieben haben. Und auch die Wetten haben etwas ganz anderes gesagt. Das soll jetzt nicht heißen, dass es die Bubble und die Wettenden zwangsläufig besser wissen. Das wäre auch ganz schön anmaßend. Und doch entsteht bei mir der Eindruck, dass die Jurys in den nordischen Ländern oft einen besseren Riecher haben und mehr kongruent mit der Jury beim ESC sind.

Der NDR (oder welcher Sender auch immer) sollte sich also wirklich Gedanken machen, wie das Votingsystem im nächsten Jahr aussehen sollte. Eines sollte aber auf jeden Fall feststehen: das Votingsystem aus diesem Jahr darf auf keinen Fall das neuen weiße Sofa werden!

Was ist Eure Meinung zum diesjährigen Votingsystem? Hättet Ihr Verbesserungsvorschläge?

Über dieses Thema haben wir auch bei ESC kompakt LIVE gesprochen:



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Sebastian M
Sebastian M
2 Jahre zuvor

Ich weiss, dass ich mich gleich bei einigen von euch sehr unbeliebt machen werde, aber ich bin immer noch (und leider jedes Jahr mehr) der Überzeugung, dass der Act für Deutschland einfach mal Intern ausgewählt werden sollte.

1. Gibt es mit Sicherheit hochkarätige Acts, die sich den Vorentscheid (so wie er heute ist) niemals antun würden und dennoch Bock und das Zeug dazu hätten erfolgreich am ESC teilzunehmen. Oder glaubt ihr, dass z.B jemand wie Shirin David Lust hätte in einer derart schlecht produzierten Sendung wie dem „Deutschen Finale“ auf bzw. anzutreten ?

2. Könnte endlich wieder mal ein Act gefunden werden, der 100% für den ESC geeignet ist und nicht nur am VE teilnehmen möchte um als Newcomer mehr Bekanntheit und Reichweite zu generieren. Ja das ist eine Unterstellung und sie betrifft sicher nicht alle Teilnehmenden der letzten Jahre.

3. Man könnte mal einen Song ins Rennen schicken, den das deutsche Publikum niemals wählen würde, weil es kein 0815-Radio-Pop ist, auf den man hierzulande offensichtlich so sehr abfährt.

4. Man könnte sich die Kohle für einen zwar aufwändig aber dennoch schlecht gemachten VE sparen und stattdessen mehr Budget für die Vermarktung und die Inszenierung am ESC übrig haben.

5. Andere Länder sind mit intern gewählten Acts bisher sehr gut gefahren und haben wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen auf einen VE verzichtet.

Solange der NDR für den ESC-Auswahlprozess zuständig ist und solange ein VE so wenig Aufmerksamkeit bekommt, dass man ihn um 22:20 sendet, wird sich NIEMALS was ändern. Weil sich Künstler*innen die wir dafür bräuchten nicht bewerben werden. Selbst wenn wir etwas mehr Genre-Vielfalt hinbekämen, würde das Publikum ja dennoch einen Act wählen den man hier zwar gerne im Fernsehgarten sieht, der aber nicht für den ESC geeignet ist. Man macht sich ja nicht mal die Mühe wenigstens während der VE-Show die Zuschauenden explizit darauf hinzuweisen, mal durch die ESC-Brille zu blicken und evtl. mal nicht auf seinen persönlichen Musikgeschmack zu setzen.

Wie eingangs erwähnt, weiss ich dass die meisten ESC-Fans hier sowas nicht toll fänden. Auch ich hätte ehrlich gesagt 100x mehr Spass an einem toll produzierten VE mit viel Genre-Vielfalt und Strahlkraft. Aber den kriegen wir ja leider einfach nicht. Und so würde mir unter den aktuellen Umständen ein intern ausgewählter aber dafür erfolgreicher Act um einiges mehr Spass machen, als das was wir dieses Jahr wieder (!) erleben mussten.

Ich wünsche ISAAK von ganzem Herzen viel Erfolg! 🫶

AnnaB.
AnnaB.
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Dann möchte ich aber die Leute auswählen, die diesen Act auswählen. Man dachte damals, dass ein Mittelfinger eine gute Idee ist. Da müssen ja mehrere Menschen zugestimmt haben und gesagt haben,… „Yeah, das repräsentiert Deutschland gut“ Das hat Potenzial. Ich traue einer internen Auswahl vom NDR nicht.

Jakob Opper
Jakob Opper
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Ganz meiner Meinung.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Um mich mal unbeliebt bei dir zu machen. Wir hatten da ja diese gewissen Vtuberin welche die promo durch den VE sicher auch nicht gebraucht hätte und abgelehnt wurde. Egal was man von solcher musik hält die hätte zugelassen werden müssen. Selbst wenn sie dann krachen scheitert. Alleine wegen ihren klicks zahlen!

Also die vermutung liegt schon nah dass sich da durchaus auch ein paar größere Talente anmelden doch auch abgelehnt werden.

Sehe bei den Electric Callboy Debakel. War diese Band etwa nicht groß genug?

Ich fürchte eher das immer weniger Interesse haben das zu machen da sie regelmäßig abgelehnt werden, wenn sie nicht die norm der Jury entsprechen.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

Papperlapp

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Deutschlands letzte interne Auswahlen waren 2009 Oscar Sings Alex Swings mit „Miss Kiss Kiss Bang“, 2020 Ben Dolic mit „Violent Thing“ und 2021 Jendrik mit „I don’t feel hate“.
Meinst du, das deutsche Publikum hätte einen dieser Beiträge ausgewählt? Waren diese Acts wirklich passend für den ESC? Die Ergebniss von 2009 und 2021 sind bekannt. 2020 war das Lied wirklich gut, aber wir werden nie erfahren, wie es abgeschnitten hätte. Hätte Ben Dolic allerdings so einen Auftritt inkl. Outfit wie in der Elbphilharmonie hingelegt, wäre es Deutschlands übliches Ergebnis geworden.
Eine interne Auswahl ist nicht grundsätzlich besser. Was wir brauchen, ist ein Team bzw. einen Sender, der versteht, worum es beim ESC geht und auch Bock darauf hat. Beim NDR hat man ja den Eindruck, sie machen es jedes Jahr zum ersten Mal oder leiden an Gedächtnisverlust, weil sie die Fehler vom Jahr davor immer wieder vergessen und wiederholen und nichts dazulernen. Wenn wir die passenden Leute mit passender Kompetenz hätten, wäre es nicht so wichtig ob interne Auswahl oder Vorentscheid. Auch, wenn ein Vorentscheid für uns Fans natürlich schöner ist.

Last edited 2 Jahre zuvor by Marina.
Sebastian M
Sebastian M
2 Jahre zuvor
Reply to  Marina.

Darum sprach ich explizit von hochkarätige Acts. Da zähle ich jemanden wie z.B Jendrik leider nicht dazu.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Elf komma acht zwei. Nuff said.

Ansonsten: Was AnnaB. sagt.

NonNon
NonNon
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Stimmt, I dont feel hate war ja bekanntlich ein großer Erfolg, gut das der intern gewählt wurde, und nicht vom Pöbel entschieden wurde 🙂

Sebastian M
Sebastian M
2 Jahre zuvor
Reply to  NonNon

Ich glaube du hast meine Intension nicht ganz verstanden. Ich behaupte nicht, dass ein Act erfolgreich ist nur weil er intern gewählt wurde. Mir ist schon klar dass es sehr drauf ankommt WER die Auswahl trifft. Und mir ist auch klar, dass solange der NDR die Hände im Spiel hat, auch intern gewählte Songs nicht funktionieren werden.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  NonNon

Der Witz ist: Man hätte aus „I don’t feel hate“ tatsächlich was machen können. Hat man aber nicht. Jendrik kam mit einer fertigen Idee, und ich glaube bis heute, dass genau das der Grund war, warum er ausgewählt wurde. Da hat man sich gesagt „oh, super, müssen wir nix mehr machen, nehmen wir“. So erklär ich mir auch die berühmte 11,82.

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Es gibt eigentlich einen recht einfachen, aber auch ziemlich bescheuerten Grund, warum 2021 Jendrik ausgewählt wurde, der auch zeigt, warum das Prinzip, wie es war, nicht perfekt ist. Die Leute, die damals im Panel saßen, mussten nämlich die Acts, die übrigens intern live aufgetreten sind, nach verschiedenen Kriterien bewerten, und da gab es unter anderem auch so Punkte wie Choreo, Ausstrahlung und so weiter. Jendrik hatte bei seinem internen Auftritt als einer der Einzigen schon eine richtige kleine Choreo, die Person mit dem Mittelfingerkostüm sowie die Trompete waren auch schon dabei und generell war er in manchen Punktem einfach schon viel weiter als die meisten anderen Kandidaten, was letztendlich zu einer höheren Bewertung und seinem Sieg geführt hat. Gut, im Nachhinein betrachtet war die Gewichtung dieser Kriterien wohl ausschlaggebend für seinen Sieg, er wäre also schon vermeidbar gewesen, aber ich bin auch der Meinung, man hätte aus Jendriks Idee viel mehr machen können. Eine witzige Inszenierung und nicht dieses amateurhafte Fremdscham-Fest was letztendlich daraus wurde, weil der NDR jegliche Mühen gespart hat, irgendwas daraus zu machen. Jendrik wurde regelrecht im Stich gelassen.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Ne nee. Das hätte man sofort hören müssen dass es mit dem Jendrik Song nix wird. Mittelfinger usw …wer das als besonders gute Idee bewertet den muss man kritisieren.

AnnaB.
AnnaB.
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Es wurde dieses Jahr auch Versengold abgelehnt (Platz 1 Albumcharts 22) und Electric Callboy. Das waren alles interne Entscheidungen, bzw. Entscheidungen dieses Vorauswahlprozesses. Das kann ja nicht sein, dass diese Bands nicht durchkommen. Da muss dringend was geändert werden, und Leute ausgetauscht werden, die diese Acts auswählen, bzw. nicht auswählen. Da scheint nicht wirklich Sachverstand zu sein.

Last edited 2 Jahre zuvor by AnnaB.
floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  AnnaB.

Lord of the Lost (Platz 1 Albumcharts 2022) sind beim ESC Letzte geworden; das bedeutet überhaupt nichts. Außerdem war der Song, den Versegold eingereicht haben, nicht besonders stark.

AnnaB.
AnnaB.
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

in nem Interview hatte Chris Harm gesagt, dass sie vom NDR angefragt worden sind, ob sie nicht auf ihrem Album noch ein Lied hätten, was ESC tauglich ist. Er hatte ja auch nach dem ESC gesagt, ob „One last song“ nicht die bessere Option gewesen wäre. Es wurde ja auch bei „Blood & Glitter“ die Lyrics kritisiert. Ich würde mir Experten wünschen, die dieses Gespür im Vorhinein haben und die Künstler beraten können. Bei Leona hat man auch das Potenzial erkannt und es wurde der Song gewechselt. Das hätte man ja bei den Bands auch machen können. Beide sind super und Versengold macht einfach mega viel Spaß live.

Lisa
Lisa
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Wie man es dreht und wendet: Es steht und fällt alles mit dem NDR. Der kann weder VE noch interne Auswahl, die Ergebnisse der letzten Jahre sprechen für sich. Es ist ein komplett hoffnungsloser Fall. Man nehme 5 zufällige ESC-Kompakt-Leser und selbst die würden mehr auf die Kette kriegen als dieser unfähige Sender.

Last edited 2 Jahre zuvor by Lisa
Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Was ich hierzu denke ist, das der NDR bereits eine interne Wahl macht ( dieses Jahr 32 Songs ). Auch kann ich mir vorstellen das von denn knapp 700 Songs die eingereicht wurden etwa 600 direkt in die Tonne können wegen Gesang , Copyright, schwacher Song usw.

Was ein Grundproblem dabei ist, sie denken scheinbar immer das die ausgewählten Songs fast allen gefallen müssen. Das ist aber genau der falsche Weg. Die Songs sollten aus verschiedenen Genre kommen und dort aber auch ein „Brecher“ sein. Das kommt eventuell daher das viele die die Songs intern bewerten und auswählen im ähnlichen Alter sind und einen ähnlichen Musikgeschmack haben.

Das geht eigentlich nur zu lösen in dem man Spartensender verschiedener Genre ( Radio, Fernsehen , Internet ) mit ins Boot holt und diese auch dann Songs aus ihrer Sparte direkt in ein Halbfinale/ Finale schicken können.

Thomas2000
Thomas2000
2 Jahre zuvor

Die Ryk Fan sind wieder mal fleißig unterwegs und erklären uns dass die ganze Welt schuld ist am Ergebnis:

Das ungerechte Wertungssystem,

die manipulative Fachjury, die Ryk nach hinten reiht, damit der Beitrag vom eigenen Land besser dasteht.,

die ARD-Zuschauer, die ja sowieso nichts von Musik verstehen und dumm sind und so weiter.

Die Wahrheit ist viel simpler.Leute schaut euch nochmals den Auftritt an. Ryk war OK, aber keinesfalls sehr gut.

Milch
Milch
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Vielleicht traue ich um Galant nach, auch sie hatten nach dem Juryvoting kaum noch Chancen.
Es geht darum, wie der Mechanismus eine Wahl bestimmt, nicht die Beliebtheit oder die Qualität eines Songs. Je nach Mechanismus ein anderer Gewinner.

DrinkACoke
Mitglied
DrinkACoke
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Bruder was laberst du

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Um Ryk geht es hier doch gar nicht mehr, sondern lediglich darum, dass das Wertungssystem generell ziemlich ungerecht war – und das betraf nicht nur Ryk, sondern beispielsweise auch Bodine und Galant, die nach der Verkündung der Jury-Punkte überhaupt keine Chancen mehr auf einen Sieg hatten. Für Bodine tat es mir besonders leid, da sie von den Jurys exakt die gleiche Punktzahl wie Max Mutzke bekam und schlussendlich umgerechnet dennoch 2 Punkte weniger erhielt. Von Gerechtigkeit kann man hier somit nicht sprechen. Das kann man auch nicht leugnen oder schönreden.

LoicLover
LoicLover
2 Jahre zuvor
Reply to  Sara

Ja genau. Ich versteh bis jetzt immer noch nicht warum bei Gleichstand der eine 10 Punkte bekommt und die andere nur 8 und warum so herum und nicht anders (also warum Bodine nicht die 10 und Max 8). Kann mir das mal einer erklären? Ich raff das nämlich wirklich nicht.

Egal welchen Künstler man unterstützt und wo der landet, ist egal solange das Wertungssystem verständlich, nachvollziehbar und transparent ist. Und das war es dieses Jahr nicht. Selbst mit einem anderen Künstler als Sieger bliebe ein seltsamer Beigeschmack und ich persönlich gönn Isaak den Sieg auch wenn ich wieder mit einem hinteren Platz rechne

Ferlolo
Ferlolo
2 Jahre zuvor
Reply to  LoicLover

Max hat die 10 bekommen, weil er mehr höhere Wertungen bekommen hat. Sie hatten beide gleich viele 12 und 10 Punkte, aber Max hatte dann insgesamt mehr höhere Wertungen (ich weiß grad nicht die exakten Punkte, die sie bekommen haben, aber eben auch dasselbe System wie beim großen ESC bei Gleichstand). Ich stimme dir aber voll zu, dass das unglaublich unfair gegenüber Bodine ist.

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Ferlolo

Ich finde, das geht gar nicht. 55 Punkte sind 55 Punkte. Die Zusammensetzung sollte da doch echt egal sein.

LoicLover
LoicLover
2 Jahre zuvor
Reply to  Ferlolo

Also weil Max in mehr Ländern vor Bodine lag als umgekehrt? Hab ich das jetzt richtig verstanden? Dann versteh ich zwar die Logik, die dahinter steckt, so richtig fair fühlt sich das aber trotzdem nicht an

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  LoicLover

Max hatte die höheren Einzelwertungen. So war das auch damals als Schweden und Frankreich Gleichstand hatten. Carola gewann weil sie öfter 12 Punkte bekam

Matze
Matze
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

War der Auftritt von Isaak oder Max denn besser, da passierte doch auch nichts. Es hat nichts damit zu tun, wer von wem Fan ist, sondern das der NDR es mal wieder versaut hat

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Matze

Max wurde bei den ersten Probenberichten vorgeworfen „sich nicht bewegt zu haben“, Ryk hat sich auch kaum bewegt.
Jetzt sind aber beide Songs nicht vergleichbar und verlangen auch eine andere choreo.
Ich fand aber Max hat seinen Song besser inszeniert als Ryk.

Flo
Flo
2 Jahre zuvor

Ich finde die Frage nach der Zusammensetzung und vor allen Dingen auch nach der Auswahl der Juries muss unbedingt auf den Prüfstand. Wie werden diese Leute ausgesucht? Also wer beim NDR sagt dann z.B. „Och Alvaro Soler für Spanien, das passt doch…“? Und entscheiden diese Juries wirklich nach ESC-Tauglichkeit (offenbar nicht) oder einfach nach ihrem eigenen persönlichen Geschmack (genau wie die Zuschauer)?

Ich finde wenn man sich schon eine internationale Jury leistet, dann sollte diese auch wirklich mit ausgewiesenen ESC-Experten besetzt sein. Da reicht mir persönlich dann ein Luca Hänni, der einmal teilgenommen hat, irgendwie nicht. Da denke ich eher an Produzenten, Songwriter, Komponisten, Fan-Clubs, Analysten, Trendforscher, Buchmacher etc.

Joey
Joey
2 Jahre zuvor

Sehr guter Beitrag, den ich persönlich gut argumentiert und nicht respektlos o.ä. gegenüber den Teilnehmern, inklusive Isaak, finde. Ja, beinhaltet persönliche Meinung und Spekulation – aber beides klar als das erkennbar, also versteh ich nicht, wo das ein Problem sein soll.

Das Voting System letztes Jahr war ganz einfach besser. Punkt. (Also in meinem Empfinden – muss man hier ja dazu sagen =D). Man wollte Powervoting für etablierte Künstler unterbinden, versteh ich ja… aber das hier ist nur eine Verschlimmbesserung höchsten Grades. Da wären andere Methoden, die der NDR natürlich nie auf die Ketten kriegen wird, besser: gebt den Künstlern mehr Spotlight anstatt dieser Laber-Couch so viel Zeit einzuräumen; Halbfinale oder vielleicht sogar noch mehr „Vorsendungen“, damit man die Künstler länger sieht und begleitet; bessere Sendezeit für mehr Publikum, dass nicht nur für einen bestimmten Act einschaltet; viel mehr ausgewogene Promo für das Event und alle Teilnehmenden Künstler vorweg. Hätten die Leute bei uns einfach wieder mehr Interesse am NF, dann würden die Fans einzelner Acts schon weniger ins Gewicht fallen. Und die Unbekannten hätten über mehr Promo & Halbfinalauftritte mehr Zeit, von sich zu überzeugen.

Außerdem:
– Televote weiter offen während Jury Auswertung gehört weg. Gibt null Vorteile, kann aber zu Wettbewerbsverzerrung führen. Selbst wenn man das in diesem Fall nicht vermutet, ist die Möglichkeit eine erwiesene Tatsache.
– Weg mit den internationalen Juries. Mir wären Fan-Panel und nationale Jury lieber. Meinetwegen mit je 25% zu 50% Televote, oder sowas wie 30%/30%/40%, was dann ein bisschen in Richtung Italien geht.
– Televote sollte proportional bleiben, find ich. Wenn halt 50% Deutschlands einen Act will, dann hat der halt einen Vorteil davon. Wenn 4 Acts fast identische Anrufzahlen haben, dann kriegen sie fast identische Televote Punkte – statt in 12, 10, 8 und 6 Punkten aufgeteilt zu werden, was halt unaufholbare Punkteabstände sind. Powervoting für etablierte Acts sollte wie gesagt anders eingeschränkt werden.

Am Ende bleibt es dabei, dass ich wenig Hoffnung in den NDR hab. Und leider sieht der MDR als Alternative nicht besser aus. Vielleicht zumindest mal an den ZDF abgeben, schlimmer werden kann es ja eigentlich kaum.

Jakob Opper
Jakob Opper
2 Jahre zuvor

Erstmal sollte es bei der Entscheidungsshow um die Beiträge gehen..nicht eine Barbara Schöneberger -Talkshow mit musikalischer Umrahmung..die geht mir mittlerweile wirklich auf den Geist mit ihrem inflationärem Mitwirken in so vielen Sendungen..weiss noch wie sie vor 2 Jahren fast jeden Beitrag der Künstler mit“jetzt hast du es „geschafft“ „kommentierte..verfolge die Vorentscheidungen in vielen Ländern(auch u.b.Albanien)..da wird viel mehr Geld und Aufwand reingesteckt..sowie Liebe..Das mit Conchita und Ray hätte man sich auch sparen können und das Geld für ne gescheite Bühne nehmen können..

Layla
Layla
2 Jahre zuvor
Reply to  Jakob Opper

Ich würde es richtig nice finden wenn Conchita und Ray den VE moderieren würden, anstatt Barbara.

Die Sendung mit den beiden war zwar im Nachhinein irrelevant und leider hätte keiner der Songs daraus Chance gehabt, auch schon weil nichts davon ESC-Tauglich ist, aber ich fand die Sendung für sich alleine sehr unterhaltsam, sympathisch und auch respektvoll den Kandidat*innen gegenüber.

Ob es das Format nochmal braucht weiß ich nicht, aber Conchita und Ray wären mMn richtig gute Moderator*innen für den Vorentscheid!

AnnaB.
AnnaB.
2 Jahre zuvor

Mittlerweile glaube ich auch, dass der NDR sich selbst ein Bein gestellt hat und eigentlich RYK haben wollte. Es war die Inszenierung, in die am meisten Arbeit reingesteckt worden ist und ausgearbeitet schien.. Das Video wurde zurückgehalten, um es eventuell nach dem Gewinn zu posten. Außerdem war Conchita da, um den Pokal zu übergeben, die ja einen engen Bezug zu RYK hat und wahrscheinlich ihm lieber den Pokal übergeben hätte. Man hat wahrscheinlich damit gerechnet, dass die Jury Ryk mit Punkten überhäuft und hat somit das Televoting kleingehalten, um eben viele Powervotes zu verhindern, so wie letztes Mal bei Ikke Hüftgold. Die Inszenierungen von Isaak und Max waren schon sehr minimalistisch. Ich finds schade, dass die Jury so viel Wert auf die Stimme gelegt hat und Kategorien wie Inszenierung, Staging nicht beachtet worden sind. Das ist alles super spekulativ. Aber wenn man sich die Inszenierungen alle nochmal anschaut, sticht Ryk doch schon sehr hervor. Jetzt muss der NDR wahrscheinlich nochmal komplett neu bei Isaak anfangen und war gar nicth darauf vorbereitet.

Joey
Joey
2 Jahre zuvor
Reply to  AnnaB.

Aber das beste Staging des Abends hatten Galant – meinst du, die wollte der NDR auch? Denke eher, dass Galant & Ryk die besseren Stagings hatten, liegt an ihnen. Das sind eh die selbstständigen Künstler, die mehr eigene Ideen mitbringen gewohnt sind, und sich weniger auf mangelnde Kreativität von anderen (wie Herrn Dietmann) verlassen müssen. Außerdem ist jemand wie Ryk ESC Fan, und „Oh Boy“ vermutlich auch deshalb mit sehr viel Staging Potential versehen. Dagegen ist ein „Always on the run“ oder „Forever strong“ halt einfach kein Ding, bei dem man großartige Stagings vorzaubern kann. Ich kann mir auch immer noch nicht vorstellen, dass sie da mit AOTR was brauchbares in Malmö schaffen 😅

Traffy
Traffy
2 Jahre zuvor
Reply to  AnnaB.

Die Frage die ich mir aber jetzt zu dieser Theorie stelle:
Wenn der NDR Ryk und „Oh Boy“ bereits in der Vorauswahl als so überzeugend empfand und man ihn Senderintern am Liebsten zum ESC geschickt hätte, warum haben die Verantwortlichen dann nicht, ähnlich wie es in Slowenien mit Raiven passiert ist, alles über den Haufen geworfen und sich das Geld für Wildcard + Vorentscheid gespart? Der ESC hat in Deutschland nicht den höchsten Stellenwert, da wäre so ein Vorhaben höchstens der Bubble Sauer aufgestoßen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Traffy

Weil das öffentlich-rechtliche System nicht flexibel genug ist, eine sich bereits in Planung/Vorproduktion befindliche TV-Show einfach so zu canceln. Und weil es vermutlich nicht als fair gegenüber den Mitbewerbern empfunden wird, einen Vorentscheid anzukündigen, dann aber doch plötzlich intern zu wählen.

Traffy
Traffy
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Bezüglich der mangelnden Flexibilität der öffentlich-rechtlichen muss ich leider zustimmen. :/

Aber ob es so fair ist, eine Wildcard Serie zu produzieren die erst später kommuniziert wurde? Mit Blick auf den Vorentscheid und dem Staging, war es für Floryan (oder jeden anderen Sieger von IWZE) auch nicht gerade fair so ins kalte Wasser geworfen zu werden.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Traffy

IWZE ist noch einmal ein ganz anderes Thema. Aber es war immerhin bekannt, dass man sich auch ohne Song bewerben konnte. Dass es da also noch irgendein Matching/Songwriting geben musste, war nur logisch.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  AnnaB.

Das Video wurde zurückgehalten, um es eventuell nach dem Gewinn zu posten. 

Nein. Das Video wurde aus rechtlichen Gründen zurückgehalten, da es noch nicht das Veröffentlichungs-Einverständnis aller Videoproduktionsteilnehmer gab.

kon
kon
2 Jahre zuvor

Ich würde auf keinen Fall Juries aus Österreich und der Schweiz nehmen, die dürften geschmacksmäßig recht nah an Deutschland liegen, da wäre es sinnvoller die Länder besser zu verteilen (nach klassischen Abstimmungsmustern). Aus CH und Ö bekommen wir bei einem letzten Platz ja auch immer mal gerne einen Mitleidspunkt.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Deutschland bei den Odds auf Platz 16.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Das ist halt leider auch trügerisch. Man müsste meinen eigentlich müsste es ja zu Punkten reichen. Nur gutes Mittelfeld ist beim ESC das worst was du sein kannst. Dann wenn es niemanden gibt der dich hasst gibt es auch kaum jemanden der dich mag. Und dann landest du halt auf den Plätzen die gerade soeben keine Punkte bringen. Das passiert bei uns ja ständig.

NonNon
NonNon
2 Jahre zuvor

„mein favourite hat nicht gewonnen, deswegen will ich dass das voting geändert wird“ – der Kommentar

Con
Con
2 Jahre zuvor
Reply to  NonNon

So ein Quatsch. Das Punktesystem ist einfach Murks und ungerecht.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Wisst Ihr, was mich gerade am meisten fertig macht? Wir diskutieren hier seit Freitagnacht praktisch ununterbrochen über die Situation mit aller Energie, Herzblut und allem Zeitaufwand. Glaubt eigentlich irgendwer, dass in die Verbesserung von Staging und Outfit unseres Beitrags auch nur die Hälfte dieser Energie und Zeit reingesteckt wird? Please, anyone, prove me wrong.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Der NDR wird Isaak jetzt den Löwen vorwerfen ohne jeglichen Support. Und am Ende wird man wieder sagen: „Ja aber da haben die Zuschauer auch echt schlecht entschieden. Wir werden das nächste jahr deutlich besser machen.“

Das ist ja noch das schlimmste an den Laden. Die schicken da junge Talente hin die keine Chance haben. Und treten dann meistens noch nach. Sehe wie sie Jendrik behandelt haben. Denn sie selbst ausgewählt haben!

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

Genau das ist der Punkt. Ich fürchte (und wünsche mir so sehr, dass ich da Unrecht habe), dass Isaak bis Mai sich selbst überlassen wird und dann am Ende das Geschrei wieder groß ist und sich natürlich niemand erklären kann, woran es gelegen hat.

Der Umgang mit Jendrik war für mich der absolute Tiefpunkt der deutschen ESC-Geschichte, und ich hoffe, dass es nicht noch tiefer geht. Das war richtig schlimm.

Wobei, das, was mit Floryan passiert ist, kommt dem auch schon nahe.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ja das mit Floryan war eine richtige Schande. Die haben ihre show gemacht und gemerkt das keiner die drei Songs mag welche sie verbrochen haben.

In den moment haben sie sich dann nur noch den ausgewählt der auf keinen Fall gewinnen kann und ihn in den VE geworfen wo er sich nun mit den letzten Platz trotz push komplett blamiert hat.

Floryan’s karriere ist over. Wenn du als künstler eine Widecard bekommst und dann so eindeutig letzter wirst in den VE. Davon erholst du dich nicht mehr. In ESC letzter zu werden kann man ja noch überstehen. (wobei es viele nicht getan haben) Aber in VE trotz boost?

Und das schlimmste ist. Es war allen klar. Sie haben den kaum screentime oder irgendwas gegeben in VE die haben den einfach fallen lassen und zugesehen wie der Junge sich komplett blamiert.

Jeder andere hätte ich nochmal an Reisbrett gesetzt und versucht seinen Song aufzuwerten. Hätte offen gesagt das es dieses Jahr noch zu früh ist und man mit Floryan fürs nächste Jahr trainiern würde. Oder ihn zumindest krank gemeldet.

Aber nein das war den NDR egal. Kümmert sie doch nicht dass der Junge nie wieder ernst genommen wird als Künstler!

togravus ceterum
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Der NDR will unseren authentischen Isaak halt nicht verbiegen, und deshalb lässt man ihn alleine wursteln und machen was er will …
*Zynismus aus*

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Ich bin so müde … 🙁

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich sehe schon wieder richtig Babara Schönebergers Gesicht wenn die dann wieder fragt: „Oh man woran hat es gelegen das du so schlecht abgeschnitten hat.“

Das ist alles so hinterfotzig.

Und dann auch wieder die Aussreden das es ja nur an punkte geschiebe liegt. Klar wird das hier und da mal ein Land pushen. Aber eben nicht so stark als das es gar keine Punkte für einen vermeidlich besseren Act gibt

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

Ich würde es SO feiern, wenn dann mal einer sagen würde: „Weil ich mit meinem Auftritt total allein gelassen worden bin. Weil du die VE zu deiner Show gemacht und uns Kandidaten überhaupt keinen Raum gelassen hast. Weil das hier einfach eine gigantische Heuchelei ist.“ Und dann Abgang Arm in Arm mit Jendriks ausgestrecktem Mittelfinger.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Vielleicht sollte man Isaak dazu genauso betrunken machen wie es Jendrik bei seinem Presse-Statement war, welches ja auch schon einem allgemeinen Offenbarungseid gleichkam.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ich hoffe immer noch, dass er keinen Grund haben wird, sich das Ergebnis schönzusaufen.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich meine vielleicht passiert ja ein wunder. Und aus irgendeinen Grund kommt der Radio song der immer abgelehnt wird in Europa gut an. Und das obwohl er keine Bühnen show von NDR kriegen wird und keine werbung für ihn gemacht wird.

Hey vielleicht retten wir noch den Planeten und hören auf die Wissenschaftler. Man kann träumen;)

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

Liebe Berenike,
es ist doch völlig unter Deinem Niveau, hier wilde Verschwörungstheorien zu verbreiten. Ausgerechnet Du, die sonst immer sachlich und auf den Punkt analysiert.
Der NDR hat sich nicht „ganz war Neues“ ausgedacht, auch z.B. 2018 bei Michael Schulte wurden die Ergebnisse (Jury, Zuschauer, Panel) jeweils in das 12-Punkte-System umgerechnet. Er hat halt alle drei Bereiche gewonnen, wie diesmal ISAAK alle beide. Also war es völlig irrelevant. Aber die Verzerrungen gab es damals auch.
Viele Länder rechnen um, damit ein Fan-Powervoting nicht den alleinigen Ausschlag gibt. Und das war genau die Ungerechtigkeit im letzten Jahr: Das Powervoting der gesamten Darkrock- und Mittelalter-Szene hat LOTL durchschießen lassen. Ich wollte ja auch IKKE verhindern, aber in Wirklichkeit war das doch eine Farce. Ich bin sicher, dass das jetzige System eine Reaktion auf die absurd hohen Ergebnisse von IKKE und LOTL 2023 war. Und LOTL hat am Ende ja beim ESC auch nicht funktioniert.
Und so machen es ja viele Länder. In Spanien hätte Chanel nicht den Hauch einer Chance gehabt, wenn nicht durch das Bewertungssystem das Powervoting der Tanxugueiras-Fans aus Galicien verhindert worden wäre (ich hätte auch lieber die Tanxugueiras gesehen).Was soll der Quatsch jetzt? Euer Ryk hat die Menschen nicht erreicht, weder die Jurys noch die Fernsehzuschauer. Das war ein reiner Bubble-Hype. Auch Ihr müsst doch endlich einsehen, dass man eine Wahl auch verlieren kann. Und dann sollte man nicht den Trump geben, sondern das auch eingestehen. Ich hätte mich am meisten über einen Sieg von Galant gefreut, aber war halt nicht mehrheitsfähig. Na und? Mein Geschmack ist nicht allgemeingültig, Eurer aber auch nicht.
Noch schlimmer sind die Kommentare, dass man (sinngemäß) Juroren oder gar direkt nominierende NDR-Redakteure braucht, die dann „richtig“ entscheiden.
Richtig entscheiden kann nur das Publikum. Das Publikum soll Songs hören und kaufen, das Publikum finanziert den Lebensunterhalt der Künstler. Dann setzt Euch lieber dafür ein, die Jurys komplett zu kippen. Das wäre demokratisch. Euren Ryk hätte das aber auch nicht gerettet. Dafür war der Song zu langweilig, die Inszenierung zu gewollt und der Künstler nicht nahbar genug.
Es regt mich auf wenn ich sinngemäß immer wieder lese, dass man das deutsche Publikum vor seinem eigenen schlechten Geschmack retten muss. Gut oder schlecht gibt es nicht, fragt mal nach bei Chris Harms (den Ryk laut seinem Reaction-Video auch nicht erreicht hat). Ich hasse Radiopop, aber wenn die Leute das gut finden, dann muss sowas halt für uns zum ESC.

AnnaB.
AnnaB.
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

wenn es nach Streams geht, müssten wir Deutschrap schicken. Ist aber nie dabei bei dem Vorentscheid und das sind die Künstler, die am meisten gestreamt werden in Deutschland. Dass die Menschen Radiopop mögen, stimmt so jetzt nicht. Letztes Jahr wurden Apache207, Nina Chuba, Ayliva am meisten gehört. Es gibt aber im Vorentscheid aber nicht ansatzweise etwas, was in die Richtung geht.

Uwe
Uwe
2 Jahre zuvor
Reply to  AnnaB.

Das vermisse ich auch schmerzlich beim Vorentscheid. Ich glaube sogar, dass würde D recht gut beim ESC repräsentieren.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  AnnaB.

Das ist dann natürlich schlecht.

Yasi
Yasi
2 Jahre zuvor

Schweden und Estland (zumindest haben die eine Minute vor dem Juryvoting noch ein Recap gezeigt, deshalb gehe ich davon aus) haben auch Televoting während der Punktevergabe der Jurys geöffnet und da sagt keiner was. Aber es ist natürlich schwachsinnig.

ABER, und da muss ich mich jetzt wiederholen, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Abstand im alten System vor den Jurypunkten größer als 20 Punkte war, und das wäre nötig gewesen, um die 74 Punkte zu überholen. Sollte es so gewesen sein, dass Isaak noch im letzten Moment auf Platz 1 gerutscht ist, war er von vornherein nicht weit entfernt. Das wissen wir jedoch erst, falls (!) die genauen Prozente veröffentlicht werden.

Nachtrag zu den Televoting-Punkten vom letzten Jahr: Es hat ja ein Punkt gefehlt nach falschem Runden. Anica hätte m.E. einen Punkt mehr als René erhalten müssen, also 9. Es erschließt sich mir nicht, warum beide 8 Punkte erhalten haben, wenn die Differenz knapp 1000 Stimmen waren. Ich glaube, da ist der Punkt verloren gegangen. Macht aber natürlich keinen Unterschied.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Yasi

Estland wurde sehr gelobt für die Show

Daniel
Daniel
2 Jahre zuvor

Hab dazu Ein tolles Video mit den Prozentpunkten gefunden:

https://youtu.be/GalL3kNSrDM?si=R4vI9RQwM7lNn2wG

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Was auf einmal wieder abgechafft werden soll.hat.
Macht euch doch nicht lächerlich.
Hab da so meine Zweifel,das der Artkel erschienen wöre,wenn………..

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

Entschuldigt,habe den Kommentar zwei Minuten nach dem Aufwachen getippt.

Sascha
Sascha
2 Jahre zuvor

ISAAK
HAT
GEWONNEN
PUNKT

Milch
Milch
2 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

Es geht darum, dass bei anderen Regeln gut möglich jemand als Sieger herausgekommen wäre, ohne dass die Leistungen anders gewesen wären.

Norberto
Mitglied
Norberto
2 Jahre zuvor

Wäre dieser Artikel auch so erschienen, wenn Euer heißgeliebter Ryk gewonnen hätte? Ich denke, mit Sicherheit nicht!

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Sehe ich auch so.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Treffender Kommentar.

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor

Was ich tatsächlich noch übler finde, warum bekommt Max 10 und Bodine 8 Punkte, obwohl sie beide vorher 55 hatten? Ganz ehrlich? So viel Manipulation und Schiebung sollte zu einer Wiederholung des gesamten Formates führen.

Norberto
Mitglied
Norberto
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Gäbe es diese Diskussion auch, wenn Euer
Ryk gewonnen hätte? Dann würde man doch jetzt garantiert nicht das Votingsystem kritisieren.

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Lesen ist aber nicht deine Stärke. Ich habe Max und Bodine erwähnt. Oder kannst du mir erklären, wieso sie auf einmal 2 Punkte auseinander waren, obwohl sie vorher beide die gleiche Punktzahl hatten?

Norberto
Mitglied
Norberto
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Du hast doch auch bereits an anderer Stelle das gesamte Votingsystem in Frage gestellt. Jetzt komm mir nicht nur mit Max und Bodine. Aber danke für deine freundliche Antwort.

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Tut mir leid, wenn es gerade so harsch rübergekommen ist, aber ich kann dies „Ihr sagt das ja nur, weil Ryk nicht gewonnen hat“ Zeug nicht mehr hören. Ich habe primär die Fachkompetenz der Jury in Frage gestellt, denn was sollte eine Jury in einem Vorentscheid tun? Genau, einen Song gut bewerten, der das größte Potential hätte, beim ESC gut abzuschneiden. Wenn ich dann 12 Punkte an Marie Reim oder 10 Punkte an NinetyNine sehe, dann zweifel ich stark an der Expertise der Jury. Außerdem wissen wir alle, obwohl du es nicht hören willst, wer die beste Chance hatte beim ESC gut abzuschneiden und die Jury hat ordentlich dagegen gearbeitet. Hier ging es wohl eher nach persönlichem Geschmack. Das Televote habe ich nicht kritisiert, es ist halt wie es ist und nach 9! Jahren auf den letzten Plätzen weiß ich sehr wohl, dass man einem typischem ARD Zuschauer nicht die alleinige Macht über das Ergebnis geben sollte. Lösungsvorschläge habe ich auch dazu gepackt. Außerdem ist es Wettbewerbsverzerrung, die Jury Ergebnisse zu veröffentlichen, ohne vorher das Televoting zu schließen. Ob du nun Ryk magst oder nicht oder ob du lieber Isaak beim ESC sehen willst, objektiv betrachtet war das komplette Voting eine Farce.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Subjektiv war es eine Farce. Objektiv können wir das erst sagen, wenn wir die Votingzahlen und den genauen Votingverlauf kennen.

Ich habe primär die Fachkompetenz der Jury in Frage gestellt, 

Da bin ich sofort bei dir! Aber eigentlich müssten wir auch hier erst einmal das Ergebnis von Isaak in Malmö abwarten, um über die Kompetenz urteilen zu können. Und auch dann nur unter dem Vorbehalt, dass wir nicht wissen, wie alle anderen 8 Acts abgeschnitten hätten.

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Das Votingsystem war für alle ungerecht, da nach der Verkündung der Jury-Punkte niemand mehr die Chance auf einen Sieg hatte – außer Isaak und Max. Deswegen ist es durchaus legitim, das Votingsystem in Frage zu stellen und über Verbesserungsmöglichkeiten nachzudenken.

Norberto
Mitglied
Norberto
2 Jahre zuvor
Reply to  Sara

Natürlich ist es legitim, das Votingsystem in Frage zu stellen. Aber würde man das jetzt auch machen, wenn der große Favorit den Sieg eingefahren hätte?

Sara
Sara
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Ich denke, ja. Es geht hier schließlich um alle Teilnehmer:innen, nicht nur um den/die Gewinner:in. Mit Blick auf den nächsten deutschen Vorentscheid – sollte es einen geben – ist es schon sinnvoll, über mögliche Verbesserungen nachzudenken.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Sara

Ja, die anderen hätten länger hoffen können. De facto waren sie aber auch nach letztjährigem System vermutlich bereits abgeschlagen. Das ist dann aber eine Sache des Spannungsaufbaus, nicht des Ergebnisses an sich.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Bei Gleichstand hat entschieden, wer die höheren Wertungen hatte.
Bodine und Max hatten beide jeweils einmal 12 und 10 Punkte, Max allerdings zweimal 8 Punkte und Bodine nur einmal.
Hat Schöneberger bei der Verkündung auch kurz angedeutet, hätte sie aber auch noch näher erklären können.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Fakenews. Max hatte höhere Einzelwertungen. Das gab es auch schon beim Esc 1991. Gleichstand und Schweden gewann wegen besserer Einzelwertungen. Jeder soll seine Meinung sagen. Aber bitte bei der Wahrheit bleiben.

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Okay, danke für die Erläuterung. Geht auch in nett, oder? Trotzdem zeigt das auch, dass wir dieses auf 12, 10 usw. runtergerechne nicht brauchen.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Mit Verlaub Du hast von Schiebung und Manipulation geschrieben.

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Das Jury Voting zu verkünden, während man noch abstimmen kann, ist deiner Meinung nach nicht manipulativ? Wenn bspw. Leona meine Favoritin gewesen wäre und ich gesehen hätte, dass Leona nach dem Jury Voting ganz unten ist und sie somit nicht mehr gewinnen konnte, ich aber Max „verhindern“ könnte, weil dann doch Isaak das geringere Übel ist, dann hätte ich das getan. Oder gleiches Szenario, ich habe für Ryk gevoted und dann gesehen, dass er nicht mehr gewinnen kann und somit für Isaak gestimmt, damit ein definitiv letzter Platz mit Max in Malmö verhindert wird. Das hat nichts, aber auch rein gar nichts mehr mit Musik zu tun. Und ja, das ist manipulativ, weil ich so die Zuschauer animiere, für ganz andere Acts anzurufen, für die sie es sonst nicht getan hätten.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Hi c aus p ich hab rausgefunden wie man Mitglied wird. Einfach das wordpresslogo über dem Kommentarfeld anklicken und dein Konto verifizieren

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor

Klasse! Bei mir will er das Foto nicht beibehalten, ähnlich mein Anzeigename. Mal gucken.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Mein Favorit war Galant, ich habe alle meine Anrufe bereits vor dem Jury-Voting verbraucht. Und selbst wenn nicht, hätte ich weiter für Galant angerufen, um meine Lieblinge zu unterstützen und weil es mir egal war ob Isaak oder Max. Frage: Gab es mehr Leute wie mich oder mehr Leute wie in deinem Beispiel? Das wäre jetzt interessant zu wissen.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Ich weiß nicht, wieso hier angeblich immer alle Max verhindern wollten. Er hat natürlich seine Fans, allen anderen dürfte er egal sein. Es war diesmal kein IKKE dabei.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Das ist keine Schiebung, sondern die Anwendung der offiziellen ESC-Regel zum Auflösen eines Gleichstands.

Die hätten wohl kaum beide 10 Punkte bekommen können, dann hätte die Jury nämlich mehr Punkte verteilt als das Televoting. Oder Leona hätte nur einen 1 Punkt bekommen dürfen und Floryan 0.

pour_tous73
Mitglied
pour_tous73
2 Jahre zuvor

Isaak hat mit diesem Wertungssystem klar gewonnen und es geht überhaupt nicht um sein Lied. Punkt.
Aber es muss doch erlaubt sein sich Gedanken über eine mögliche Verbesserung des Punktesystems zu diskutieren. Die Community muss doch kreativ fantasieren dürfen, es geht doch um unser Hobby.
Vll liest ja jemand vom NDR und nimmt hier gute Ansätze für nächstes Jahr (NDR und gute Ansätze in einem Satz 🙈).
Es geht nicht um Isaak, sondern wir suchen die beste Lösung damit auch dein Favorit im nächsten Jahr fair behandelt wird. Danke Berenike.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  pour_tous73

Es geht auch darum, dass Isaak fair behandelt wird. Dass es diese Diskussionen gibt, obwohl er beide Wertungen klar gewonnen hat, ist doch ein Unding!

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Das sehe ich anders. Es geht mir hier nicht um Ryk, Isaak oder wer gewonnen hat aber kannst du mir erklären, wieso Max und Bodine auf 10 und 8 Punkte abgestuft wurden, obwohl beide vorher 55 hatten? Aus einem Gleichstand hat man eine große Hürde gebaut, die auch Bodine kaum geschafft hätte.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  C aus P

Ich weiß, und ich stimme Dir da zu, genauso, wie ich sehe, dass das die Intention hinter Berenikes Kommentar ist. Erklären kann ich es Dir nicht, warum man das gemacht hat.

Was ich mir meinem Kommentar sagen wollte (ich merke gerade, wie schwierig das selbst für eine Wortklauberin wie mich in Worte zu fassen ist): Durch diese Geschichte hat der Sieg von Isaak für viele Diskutanden ein Geschmäckle. Er wird da unweigerlich als Gegenstand in eine Diskussion hineingebracht, die sich eigentlich um etwas ganz Anderes dreht und drehen sollte, und ob man das beabsichtigt oder nicht, in seiner Eigenschaft als eindeutiger Sieger beschädigt. Dass er in eine solche Lage gebracht wurde, obwohl er doch eindeutig und in beiden Votings gewonnen hat, ist das Unding.

Die Diskussionen sind richtig und wichtig, weil das System überhaupt dazu führt, dass es sie gibt. Klingt paradox? Ist es auch. Das perfekte System wird es nie geben, aber allein schon der von Dir aufgeführte Punkt zeigt doch, in welchem Maße es nicht funktioniert hat.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ehrlich gesagt finde ich ISAAK ziemlich niveaulos und bin mir gar nicht sicher, dass er uns gut repräsentieren wird. Dass der Platz am Ende eine 2 vorne hat ist uns ja eh allen klar. Für den ESC hat er sich bisher ausweislich des Interviews mit unseren Bloggern auch nicht wirklich interessiert.Trotzdem verdient er eine faire Behandlung. Und diese ganzen Verschwörungs-Nummern hier sind einfach nur unfair.

Norberto
Mitglied
Norberto
2 Jahre zuvor
Reply to  pour_tous73

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass man hier jetzt über eine Verbesserung des Punktesystems diskutieren würde, wenn Ryk gewonnen hätte.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Doch hätte man mit sicherheit. Wenn er durch dieses Punkte system mit Jury votes sich durchgesetzt hätte während die Zuschauer deutlich Isaak gewählt hätten. Dann hätte es genau so die disskusion gegeben.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

Ich glaube eher, dann wäre die Diskussion untergegangen in lauter „Zum Glück gibt es eine Jury“-Posts. 😛

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Blablabla… dafür sind die Jurys ja da… blablabla… damit sich Qualität durchsetzt. Es gibt hier erschreckend viele Leute, die nur den eigenen Geschmack gelten lassen. Leute, das Leben ist bunt.

Norberto
Mitglied
Norberto
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

So wie du es beschreibst, ist es aber nicht geschehen. Das wäre ja eine völlig andere Situation, die so nicht eingetreten ist.

pour_tous73
Mitglied
pour_tous73
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Für mich persönlich geht es überhaupt nicht um Isaak, er ist für mich der klare Gewinner des Vorentscheids. 12 Punkte bei Jury und bei Televote, eindeutiger geht es nicht.
2024 war die Umrechnung von Platz 2 und 3 bei Gleichstand nicht sehr glücklich,Ich bin der Meinung warum nicht darüber reden, ohne die Diskussion mit Namen zu verfälschen. Ryk hin oder her, es geht nicht darum einen Favoriten zum Sieg zu verhelfen sondern die beste Lösung zu finden. Der NDR macht im nächsten Jahr sowieso was er will

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Norberto

Niemals, da wäre die Weisheit der tollen Fachleute gelobt worden und die Begeisterung der Anrufer heraufbeschworen.

Goynen1967
Goynen1967
2 Jahre zuvor

Wenn ich eine Vorentscheidung mache muss ich dann auch mit dem Ergebnis leben. Möchte ich erfolgreich beim ESC sein mit entsprechender zeitgemäßer, interessanter Musik dann darf ich nur solche in die Auswahl nehmen. Ist doch ganz einfach…vielleicht klappt es dann mal…egal wie gewertet wird.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

Ich komm mir als Hardcore-Fan manchmal vor wie der Wolf, der den Mond anheult … kennt Ihr das Gefühl?

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich habe oft das Gefühl das ich zu anderen Ländern gucke und Experimentale und besondere Musik sehe. Dann schaue ich noch Deutschland und sehe 8 Radio songs + Katze. Und bekomme dann auch noch gesagt das ich glücklich sein muss über den song der gewonnen hat.

Ich will einfach nicht glauben das Deutschland nicht ein deutliche breiteres Spektrum an musik wie das hat.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich komme mir eher vor, wie jemand, der gegen eine Wand anredet. Hier auf dem Blog werden so viele richtige Dinge gesagt und sachlich kritisiert. In der Regel ohne jedes Ergebnis. 🙁

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Kommt im Endeffekt aufs selbe raus. Der Wand ist es halt auch egal. Sie ist Wand, da kannst Du reden, wie Du willst.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Der Mond hat immerhin noch etwas romantisches an sich. 😉

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Okay, dann nehm ich doch die Wand. Passt auch besser. Denn nach dem Reden möchte man gern mit dem Kopf dagegen knallen, damit der Schmerz auch mal woanders durchkommt.

Goynen1967
Goynen1967
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Eigentlich dachte ich auch immer die Verantwortlichen vom NDR lesen hier schon mal…🙈 wohl nicht

ESCFan2009
ESCFan2009
2 Jahre zuvor

Ich finds doof, dass man während des Juryvotings noch abstimmen kann. Das finde ich auch in Finnland und überall sonst doof.
Beim Punktesystem sehe ich den Wunsch, ESC-Regeln abzubilden. Wenn Loreen 100 Anrufe aus D bekommt und Käärija 99, bekommt sie 12P, er 10. Wenn sie 100 bekommt und er 20, aber dazwischen nichts, bekommt sie auch 12 und er 10. So isses halt.
Aber vllt sollte man über Jury-Zusammensetzung und Kriterien reden. Ich möchte überhaupt nicht, dass da nur Profs drinsitzen. Aber das Gesamtpaket muss erkannt und bewertet werden.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  ESCFan2009

Signed! Die von Berenike angestoßene Diskussion ist doch eigentlich nur ein Nebenschauplatz neben den grundlegenden Problemen.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Sehr treffend geschrieben. Das A und O sind die Lieder bzw Acts in unserer VE. Hier gelingt es dem NDR nicht ein starkes Feld zusammen zu stellen. Daran muss man dringend arbeiten. Aber das sagen wir ja schon seit Jahren. Aber es passiert nix.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

„Starkes ESC-Feld“ würde ich präzisieren. Starke Sänger und starke Radio-Songs hatten wir einige.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Jedenfalls würde ich mal da ansetzen wo man letztes Jahr aufhörte: Vielfalt! Es gibt so viele starke Schlager. Da konnte Naiv nicht mithalten. Galant waren die Entdeckung. Mir hat der Auftritt gefallen. Aber trotzdem war das Lied zu brav. Gerne wieder mit einen Kracher wie Ich kündige. Man wird nie die Sicherheit haben: egal was wir schicken, wir werden viele Punkte holen.
Aber mehr Engagement bei der Auswahl muss her. Wie war es dieses Jahr- “ da singt ein Mann ein langsames Lied. Okay nehmen wir“.

Last edited 2 Jahre zuvor by Andi
Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Jepp. Aber wenn man es schon versemmelt, dann richtig und auf allen Ebenen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Und wenn man vom ESC schon gar keine Ahnung hat wie die NDR-Verantwortlichen und die Handpuppen, die sich durch die Show hopsen und quasseln (Babsi, Silberfisch etc.), dann sollte man es vielleicht machen wie in Italien oder Portugal. Ganz einfach gar nicht an den ESC denken und einfach das beste/beliebteste Lied suchen. Wenn man dem abstimmenden Publikum nämlich ständig suggeriert, dass der ESC dies ist und jenes verlangt, und das alles aber gar nicht stimmt, mag es durchaus dazu beitragen, dass die Öffentlichkeit sich immer wieder für den falschen Liedvorschlag entscheidet.

Mein Vorschlag bedeutet allerdings nicht, dass man beim VE den ESC nicht feiern soll, ganz im Gegenteil. Rückblicke, Interviews und Gastauftritte ehemaliger Teilnehmer etc. darf es gern viele geben. Nur eben keinen Beipackzettel zur Abstimmung und kein Rezept für Erfolg beim ESC. Das Schöne am ESC ist doch genau dies, dass dort fast alles funtionieren kann: Einmal Salvador Sobral und im Jahr darauf Netta z. B. Einen größeren Kontrast kann man sich kaum vorstellen.

Goynen1967
Goynen1967
2 Jahre zuvor

Welch wahre Worte du sprichst mein Lieber…

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Letztes Jahr konnte man nach dem Juryvoting auch noch anrufen. Keiner hat sich daran gestört.
Mit Lotl haben dann die Fanlieblinge gewonnen. Dieses Jahr siegte nicht der Fanliebling. Plötzlich stören sich viele daran. Finde den Fehler.

LoicLover
LoicLover
2 Jahre zuvor

Gut gemacht 👍 Berenike.

Axt
Axt
2 Jahre zuvor

Wenn wir den NDR und den Vorentscheid nächstes Jahr behalten, dann hoffe ich, dass das ESC Fan Panel zurückkehrt und am besten die internationale Jury ablöst, die in den letzten beiden Jahren mehr als fragwürdige Entscheidungen getroffen hat…

Peter
Editor
2 Jahre zuvor

zur Diskussion:
.
1.) Ich konnte längst nicht alles hier lesen, mag aber als Nahe-dran-Co-Blogger sagen, dass Berenike eine jeweils herausragende (erstens) ausgeglichene, (zweitens) ausgewogene, (drittens) objektive und (viertens und vor allem) kompetent-fundierte ESC Beobachterin ist, deren analytische und gleichzeitig zugewandte Einschätzung aller ESC Dinge (nicht nur ich) maximal schätze. 100%. Berenike irgendeine Agenda zu unterstellen/attestieren, ist albern. Das Stück ist als Kommentar gekennzeichet und solche Meinungsstücke machen das Herz dieses Blogs aus und sie sind als konstruktiver Baustein unverzichtbar auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschneiden Deutschlands beim ESC irgendwann einmal wieder.
.
2.) Viele der Diskussionen würden sich erledigen, wenn der NDR vollständig Transparenz herstellen würde und wie geplant umsetzt – so wie es so viele andere europäische EBU-Mitglieder tun, allen voran einmal mehr die Skandinavier. Dazu gehört eine Begründung, wie und aus welchen Gründen die Juries ausgesucht wurden, wer in diesen Juries sitzt und auf Basis welcher Briefings diese gearbeitet haben. Und selbstverständlich sollte ein öffentlich-rechtlicher Sender auch Auskunft darüber geben, wieviele Stimmen und für wen via Telefon, SMS und Online abgegeben wurde. Es fehlt auch eine Begründung für den erneuten Wechsel des Votingsystems. Das alles sind selbstverständliche Pflichtinfos.
.
Wünschenswert wäre auch eine Stellungnahme zur Dramaturgie, also explizit, warum die Juryergebnisse „veröffentlicht“ wurde, während das Televoting noch aktiv war und ob das zu signifikanten Veränderungen geführt hat. Und alles das empfehle ich nicht nur aus Perspektive eines Fans und/oder Journalisten, sondern vor allem auch aus Sicht der Künstlerinnen und Künstler. Wer sich dem Wettbewerb stellt, der gibt einen substanziellen Vertrauensvorschuß und der Respekt dem gegenüber erfordert, dass auch die Künstler und ihre leidenschaftlichen engagierten Teams die hier vorgetragenen Informationen bekommen.
.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Peter

Zustimmung zu allem und gleichzeitig ein Auftrag: Ihr werdet doch bestimmt irgendwann nochmal ein Interview mit Alex Wolfslast führen. Wenn Ihr das tut: FRAGT sie. Nehmt sie in die Mangel. Es gibt eine ganze Menge Dinge, wo sie Antworten geben kann und sollte. Sie muss Euch die Antworten nicht geben, aber die Antworten sollten irgendwann, irgendwie mal veröffentlicht werden aus genau den Gründen, die Du im dritten Absatz genannt hast!

(Dass sie für diesen Job die völlig falsche Person ist, bleibt davon unberührt – steinigt mich, aber ich bleibe bei dieser Einschätzung, und ich würde mir wünschen, dass sie endlich mal was tut, was mich vom Gegenteil überzeugt).

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Oh Gott Tamara….ich hoffe schon das der Drops gelutscht ist und der NDR die Verantwortung abgeben muss! Auch wenn wir dieses Jahr wieder einen sehr guten Act haben. Nur also wirklich nur wenn der NDR andere Leute Schalten und Walten lässt ( Böhmermann?), dann soll es beim NDR bleiben.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Andi, glaubst Du denn ernsthaft, dass das mit einer anderen ARD-Anstalt besser wird? Abgesehen davon: Ich würde mir wünschen, dass da noch vor dem ESC was kommt. Auf jeden Fall hat Peter recht: Transparenz tut not, nicht das übliche „wir werden etwas kommunizieren, sobald es was zu kommunizieren gibt“. Insbesondere Isaak ist man das schuldig, damit irgendwann wieder Ruhe einkehrt und man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Tamara damit müssen wir uns abfinden, es bleibt bei der ARD. Wünschen würde ich mir einen jährlichen Wechsel von ARD und ZDF. Mein Gedanke, jede Anstalt möchte es besser machen und dieser Konkurrenzgedanke steigert vielleicht die Qualität. Jedenfalls soll da Ruhe einkehren. Vorallem weil überhaupt nix am Sieg von Isaak anrüchig ist. Er hat sowas von eindeutig gewonnen. Ich vermute mal interessierte Leute aus anderen Ländern schütteln den Kopf über uns Deutsche. Weil wir wieder mal das Haar in der Suppe (Votingsystem) suchen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Andi
Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Nein, soweit ich weiß, schütteln die meisten interessierten Leute den Kopf über was ganz Anderes. Aber sei es drum. Ich würde tatsächlich gern mal wissen, was genau die Agenda der Sender beim ESC ist. Acht Stunden Sendezeit zum günstigen Tarif gefüllt? Radiohit erzeugt? Oder doch was Anderes? Die Art und Weise, wie die größte Musikshow der Welt in Deutschland Jahr für Jahr mit lauterem Knallen gegen die Wand gedonnert wird, treibt mir echt das Wasser in die Augen.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Es ist für die ARD eine sehr kostengünstige Unterhaltungsshow, welche für sehr gute Quoten sorgt. Ein ARD- Verantwortlicher hat offen zugegeben, bloß nicht gewinnen. Das sagt alles aus.

Uwe
Uwe
2 Jahre zuvor

Kleine Korrektur, liebe Berinike:
Da das Televoting im Falle des Punktegleichstands den Ausschlag gegeben hätte, hätte Bondet nicht, wie Du schreibst, drei Punkte vor Max liegen müssen, sondern nur zwei. Mit anderen Worten: Hätte sie das Televoting gewonnen, hätte sie Max auf jeden Fall überholt, auch wenn sie nur einen einzigen Anruf mehr erhalten hätte (ebenso, wenn sie auf Platz 2 und Max auf Platz 3 des televotings gelandet wäre). Die These, nach den Jurys hätten ohnehin nur noch Max und Isaak gewinnen können, ist insofern schon recht steil. Ganz zu schweigen von den gewagten Theorien zum (rein) taktischen Abstimmungsverhalten der Zuschauer*innen.

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor

Wenn hier nur jemand mitlesen würde, der Quellen beim NDR hat und die hier mehrfach aufgeworfene Idee der Rückkehr der ESC-Fanpanel-Jury (2018/2019) dort erwähnen könnte. Ob man dann 33% Tele, 33% Fachjury, 33% ESC-Fanpanel-Jury oder 50% Tele, 25% Fachjury, 50% ESC-Fanpanel-Jury macht, darüber könnte man locker noch nachdenken, aber ich finde das wirklich eine klasse Idee.

test
test
2 Jahre zuvor

test

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  test

Heißt Du test oder testest Du was?

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Also ich war‘s nicht!

Andi01
Andi01
2 Jahre zuvor

Die genauen Zahlen aus dem Televoting liegen nun vor – der Verdacht von Berenike stimmt zu 100%, wäre Ryk im Jury-Voting nur 4 Pkt. weiter vorne gewesen, wäre der Sieg sogar möglich gewesen (Stichwort inoffizielles Superfinale)

Isaak: 110.116 (20,7 %)
Max: 107.072 (20,1 %)
Ryk: 97.410 (18,3 %)
Marie: 65.518 (12,3 %)
Galant: 52.367 (9,8 %)
Bodine: 48.156 (9,0 %)
NinetyNine: 18.434 (3,5 %)
Floryan: 17.393 (3,3 %)
Leona: 16.560 (3,1 %)

So wäre das Ergebnis nach dem Modus des letzten Jahres gewesen:

Isaak: 159
Max: 137
Ryk: 126
Galant: 92
Bodine: 92
Marie: 90
NinetyNine: 51
Leona: 48
Floryan: 21

Yasi
Yasi
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi01

Hab vielen Dank. Du bist mir zuvorgekommen!

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi01

Nun kann man natürlich nicht sagen wie viel die Stimmen nach der vermeidlichen Vorentscheidung ausgemacht haben mit den neuen Punkte System. Doch bei knapp 13 Punkten abstand. Kann da dann doch auch der ein oder andere Punkt weniger gewesen sein, da es zwischen Max und Isaak war.

Milch
Milch
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi01

Hier wäre der Verlauf spannend gewesen. Wie hat sich die Prozentverteilung während der Abstimmung verändert?
Für Galant oder Marie hätte es nicht gereicht. Ryk war also nicht nur Bubble.

Stefanohh
Stefanohh
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi01

Isaak 158 und Leona 49 habe ich ausgerechnet 🙂

Galant erreicht so Platz 4 und Ryk hat Fans, die sehr für ihn gevotet haben 🙂

Nun müssten wir nur noch wissen, wie der Stand vorm Juryvoting war 🙂

Matze
Matze
2 Jahre zuvor

Vorallem muss man die Zusammensetzung der Jurys überdenken, einfach welche abstimmen lassen, die mal was mit Musik zu tun haben, ist wohl nicht hilfreich.

frank0141
2 Jahre zuvor

Ich finde die „vorschnelle“ Umrechnung der Jury-Punkte in das 12,10,8 er Schema ebenfalls völlig daneben. Das hast Du m.E. sehr gut erklärt und beurteilt, Berenike.

Dass das Votingfenster noch 2 Minuten offen war, fand ich eher gut und spannend. Denn schließlich sollten ja die Zuschauer mehr Gewicht haben als die Jurys. Außerdem haben die Jurys ja nicht die Liveperformance beurteilt, sondern die Probe vom Vorabend und somit nicht das, was die Zschauer gehört und gesehen haben.

Das dann mit der Diskussion zu vermischen, ob Isaak zu recht gewonnen hat oder nicht doch Max oder Ryk, finde ich unglücklich. Wie wir nun durch die zwischenzeitliche Veröffentlichung der Jurypunkte und des Zuschauer-Votings wissen, ist die Diskussion auch überflüssig geworden. Isaak hat verdient gewonnen. Und wenn man sich Ryks Beitrag in der Mediathek noch einmal ansieht und vor allem anhört, muss man erkennen, dass das Oh Boy nicht TV-Geräte tauglich gemastert ist. Effekte wie der Sirenenartige Ton sind viel zu laut und der Gesank viel zu leise und vor allem kraftlos. Insgesamt unangenehm anzuhören. In der Halle fand ich Ryk super. Zuhause auf dem TV (mit guten Lautsprechern, uralter Loewe TV aus der Zeit als die noch wirklich gut waren) habe ich es kaum ertragen.

Alles subjetiv, na klar. Danke jedenfalls für diesen spannenden Blogbeitrag.

Heidrun
Heidrun
2 Jahre zuvor

Mit so einem Outfit (Straßenlump) ist der letzte Platz schon sicher. Das kann uns keiner mehr nehmen.

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Ich bleibe dabei, dass dieses System das einzig richtige ist, wenn man tatsächlich Gleichheit zwischen Jury und Televoting herstellen möchte. Bei der prozentualen Umrechnung ist das Juryvoting im Zweifelsfall, wie man letztes Jahr gesehen hat, komplett irrelevant. Will Church hat da haushoch gewonnen und war am Ende völlig chancenlos, was das Ticket nach Liverpool angeht. Es ist natürlich unglücklich, dass es dieses Jahr auf den Plätzen 2 bis 5 so knapp zuging, aber that’s life, beim nächsten Mal läuft das anders.

Aus vielen von Berenikes Punkten spricht für mich der Wunsch, dass die Zuschauer am Ende mehr Einfluss haben sollte als die Jurys. Das ist legitim, aber dann wäre es konsequenter, reines Televoting oder eine höhere prozentuale Gewichtung a la Norwegen oder Finnland zu fordern.

Milch
Milch
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Na ja, die Jurys sind 40 Menschen, die Zuschauer potentiell 80 Millionen. Das Publikum soll daher das größere Gewicht haben,

Donnatella
Donnatella
2 Jahre zuvor

Ich habe ein Überlegung, die mal gerne hier ins Forum kippen würde, um die Reaktionen zu sehen. Wichtig dabei: mir sind mögliche Einwände im Groben schon bewusst und mögliche Problematiken, genauso wie die Tatsache, dass wir hier in der Bubble sind und die ARD sich mindestens halb so viele Gedanken macht, geschweige denn sich ernsthaft mit Fan-Vorschlägen/Diskussionen auseinandersetzt. Und damit wären wir auch schon bei meinen Überlegungen:

Ich bin total fein mit einer Juryvote. Im Vorentscheid wie beim Grand Final. Aber ich würde eine nationale Musikjury einsetzen, keine internationale Länderjury. Kann aber vonmiraus auch gerne mit internationalen Judges besetzt sein. Ich würde mir aber dringend wünschen, dass hier auch die immer wieder geforderte transparente Kommunikation und Diversität zum Tragen kommt. Will heissen, ich will in den Jurys nicht nur ESC-Alumnis, ESC-Funktionsträger oder irgendwelche Big Names mit Seilschaften sehen, ich will einen leftfield Technoproduzenten, einen klassischen Dirigenten, eine Musikjournalistin, eine Indie-Label-Chefin und überhaupt ein breites, qualifiziertes Spektrum, dass sich nicht nur aus grossen oder bekannten Namen des Entertainment-Biz zusammensetzt. So 10- 12 Leute dürfen das dann gerne sein.

Dann möchte ich natürlich die Televote des allgemeinen Publikums behalten. Logisch.

Und dann würde ich mir eine Fan-Jury wünschen. Und da nicht nur 5 auserwählte Vorstände von OGAE, Blogger-Influencer a la wiwis, oder unserer lieben Douze, sondern eine richtig breite Anzahl (irgendwas zwischen 500 und 1000 fühlt sich richtig an, damit auch die breite Meinungsvielfalt innerhalb der Fan-Bubble abgebildet wird) an ESC-Fans. Denn dort sind die Fans und die Leute, die ein echtes Gespür für Eurovision haben. Die könnte man darüber casten, dass entweder eine separate Platform geschaffen wird, in der man sich proaktiv, mit Klarnamen und bestätigter Registration anmelden muss und dann das Los entscheidet.
Oder, falls man verhindern will, dass sich zuviel Spaßvögel darunter mischen, könnte man auch Anmeldungskontigente an die einschlägigen Foren (wie hier zB.) vergeben, was weiss ich, 200 Anmeldungen pro Forum, und anmelden können sich nur registrierte User dieser Foren. Wär zwar aufwendiger & restriktiver, aber würde die echte Fanseele vielleicht ein bischen besser vom Spreu der Spaßvögel trennen, weil man damit schon mal immerhin im Voraus in einer ESC-Community angemeldet sein müsste und sich dann nochmal für die Fan-Jury anmelden müsste.

Wie auch immer, dann wären es drei Jurys:

im besten Fall eine diverse, seilschaftsarme Musik-Experten Juryeine klassische Televote undeine fan-basierte ESC-verrückte und ESC-gefühlige Fan-Jury
Für die Gewichtung wäre mE ein 30% Experten – 30% Fans und 40% Televote ganz okay. Das Aufrechnungsverfahren läuft von mir aus für die Musikexperten als bekanntes 1 – 12 Punktesystem. Die Tele,- und Juryvote werden wie im Grand Final als prozentuale Stimmanteile verrechnet.

Der Ablauf wäre sogar showtechnisch nicht wahnsinnig logistisch aufwändiger: Alle Songs werden (mit möglichst wenig Zwischenpalaver oder Geckigkeit) live vorgestellt, die Musik-Experten Jury sitzt live im Panel im Studio und hört exakt die gleiche Show wie das Publikum am TV (damit wäre dieser Diskussionspunkt auch abgefrühstückt. Bei der übersichtlichen Anzahl an Beiträgen wie im Vorentscheid ist das auch gut möglich, beim Grand Final logischerweise nicht). Das komplette Voting startet gemeinsam.
Nach den Liveperformances gibt es gerne ein längeres Talk,- oder Musiksegment, während die Musik-Experten jeder einzeln seine 1 – 12 Punkte abgibt und das als Gesamtergebnis von 1 – 12 hochgerechnet wird. Die Televotes kommen rein und die Fan-Jury stimmt über einen separaten Televote oder separaten Online-Login ab.
Das Talk,- und Musiksegment ist vorbei. ALLE Votes werden geschlossen.
Zuerst gibt die Musik-Experten Jury ihre Votes ab, gerne mit ein bischen Kommentar der einzelnen Judges, wie sie die Beiträge fanden und warum sie wie abgestimmt haben. Dann gerne nochmal Zwischenmusik, falls man die Zeit im Rechenzentrum bräuchte und dann die Verkündung der Fan-Vote und der allgemeinen Televote.
Done.

So, das war jetzt lang gesabbelt, aber ich wollte es eben mal hier rausgehauen haben. Ist auch bestimmt nicht die Neuerfindung des Rades und natürlich sind mir organisatorische Challenges klar. Aber die sind auch nicht soooo unüberwindbar, ausser sie heissen ARD. 😉

Mit einem solchen System würde man gleich ganz viele Schmerzen ausmerzen: die Musik-Experten wären vor Ort quasi zur Rechenschaft eingeladen, die ESC-erfahrene Fan-Bubble bekäme mit ihrer Expertise und breitem Meinungspektrum innerhalb der Communities, sowie ihrer echten Liebe zum ESC endlich einen Platz und eine Stimme und den „casuals“ des allgemeinen Publikums würde nix weggenommen.

Lasst mal hören, wenn ihr Bock habt!
LG, noch so eine ESC-Verrückte :*

Last edited 2 Jahre zuvor by Donnatella
AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor

Liebe Berenike,
ich schätze deine fachkundigen Beiträge sehr und auch ich war, nachdem der NDR bekannt gab, dass die Jury- und Publikumsstimmen in das 12er System umgerechnet werden, entsetzt. Warum, hast du sehr gut begründet.

Aber, das Votingsystem des letzten Jahres, hatte eben auch sein Tücken. Bei 8 Juries erhält man im schlechtesten Fall mindestens 8 Punkte. Der arme Floryan musste es tatsächlich durch- und erleben. Beim Umrechnen der Televotingstimmen in prozentuale Anteile kann es aber passieren, dass jemand mit weniger als 8 Punkte rausgeht, ja sogar 0 wären theoretisch möglich. Ist das dann noch 50:50? Genauso am anderen Ende der Skala. Ein Titel kann in der Juryabstimmung maximal 96 Punkte erhalten. Aber Lord Of The Lost hatten im letzten Jahr 146 Televotingpunkte und Ikke 101. Ist das gerecht? Ich finde nicht.
Da muss noch einmal etwas mehr Mathematik rein. Gibt bestimmt eine rechnerische Lösung, wie man beide Systeme besser miteinander verbinden kann.

Nun aber zu einer anderen Aussagen, die du tätigst und die mir mächtig schwer im Magen liegt.
Was ist also passiert: die Zuschauer:innen haben noch einmal angefangen zu voten, um die Reihenfolge der Jury-Top-2 nach ihrem Wunsch zu beeinflussen.“
Sorry, aber das ist eine völlig leere Behauptung, für die es überhaupt keine faktenorientierte Grundlage gibt. Wie ich bereits an anderer Stelle heute geschrieben habe, denke ich, dass man ganz am Anfang votet und nicht am Ende. Sicher, auch das ist eine leere Behauptung, ich gehe dabei vollständig von mir aus.

Andere Dinge, die du kritisch anmerkst (wie die Zusammensetzung der Juries), haben sich mit dem heutigen Tag erledigt. Warum musstest du sie so früh aufwerfen, wo doch die Atmosphäre im Block gerade ziemlich aufgeheizt ist? Der NDR hatte ja fast noch gar keine Zeit zu reagieren, als du kommentiert hast.

Schade, so bleibt neben den vielen guten Fakten zum Nachteil des diesjährigen Votingsystems auf Grund der fast schon polemischen Andeutungen ein schaler Nachgeschmack zurück.

jan135
jan135
2 Jahre zuvor
Reply to  AgnethaFrida

Gibt es: Der Erste bekommt die Punkte zuerst berechnet, die er prozentual verdient, jedoch nicht mehr als 96. Sind es weniger, wird die Differenz zur Maximalpunktzahl des Zweiten (80) addiert und diese als neue Grenze für die prozentualen Punkte des Zweiten genommen. So geht das weiter bis zum Letztplatzierten.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor
Reply to  jan135

Zum Beispiel…….

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
2 Jahre zuvor

Ich hab die Show dieses Jahr nicht geschaut und war am nächsten Morgen umso erstaunter, dass Isaak gewonnen hat. Aber jetzt, wo ich das hier lese, überrascht mich nichts mehr.

Dieses Bewertungsverfahren grenzt ein Stück weit an Willkür, allein schon, dass der Punktegleichstand durch die Umrechnung keiner mehr ist. Ich hab es schon angesprochen, dass 2019 die S!sters einen Punkt vor Makeda lagen, durch die Umrechnung wurden es dann zwei. Damals aber waren die Leitungen schon geschlossen, als die erste Wertung verkündet wurde. Dass das Publikum mehrheitlich für die S!sters war, war somit nicht direkt durch die Juror:innen beeinflusst.

Ich fühle mich außerdem an die Blitztabelle bei „Unser Star für Baku“ erinnert, auf den letzten Metern versucht man noch verzweifelt, etwas zu drehen, auch mithilfe der Jury. Und am Ende ist eine Kandidatin, die sich des Einzugs in die nächste Runde sicher war, dann doch draußen.

Und ja, beim Mello kann man nach den Jurywertungen im Finale auch noch anrufen – aber nicht währenddessen. Und ja, ich weiß auch, was aufrechtgehn über Jurys gesagt hat, möchte es aber nicht an dieser Stelle zitieren.

Sollten wir also wieder hinten landen, dann sollte sich der NDR nicht über das Wertungssystem beschweren. Diese Suppe haben sie sich schließlich selbst eingebrockt.

Lenya
Lenya
2 Jahre zuvor

Wer sich auch immer vom Eurovision Deutschland Team gedacht hat ja dieses System ist klasse ich hoffe du wirst gekündigt

Milch
Milch
2 Jahre zuvor

Eigentlich sollte man das System anwenden, was noch meisten Chancen bietet, aber mit fast traumwandlerischer Sicherheit hat man das ungünstigte System fürs Publikum ausgesucht. Vielleicht hätte man bei aller Zahlenphobie einen Mathematiker kontaktieren sollen, der das System auslotet, dass am Ende dem Publikum die größte Mitsprachemöglichkeit einräumt.
Es ist schon fast logisch, dass es wahrscheinlich ist, dass mindestens einer der vier besten Jurysongs beim Televote die zweitmeisten Stimmen hat, also ist es bei der angewandeten Punkteverteilung für einen fünften fast unmöglich, das Ganze zu drehen.
Ich bin kein Fan eines Superfinales, aber wenn man eines will, ist es fair, es direkt einzuführen, jetzt hat man es indirekt getan, ohne es den Leuten direkt zu sagen.
Da hat sich die Redaktion keine Gedanken gemacht.

Letzter mit einem Song zu werden, den man sich nur bedingt ausgesucht hat, empfinde ich als schlimmer.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor

Dass die Schlussfolgerungen im Artikel auf sehr tönernen Füßen stehen, wurde schon gesagt, ansonsten hat die geäußerte Meinung natürlich ihre Berechtigung. Ich halte den Veröffentlichungszeitpunkt allerdings für unklug, weil, wie man sieht, in der noch aufgeheizten Stimmung eher Öl ins Feuer gegossen wird als die Gemüter beruhigt.

Die grundsätzliche Frage ist doch: Wie bekommt man ein Juryvoting, das aus mehreren Gruppen und festen Punkteschritten besteht, und ein „freies“ Televoting gleichwertig unter einen Hut?
Am schlimmsten finde ich da die Lösung aus Frankreich 21/22 und Australien 22: Man summiert die Jurypunkte auf und vergibt dann willkürliche Punkteschritte für das Televorting, die dann wie im Falle Frankreichs nichtmal in der Summe mit den Jurypunkte übereinstimmen.
Schweden hat da glaube ich einen guten Weg gefunden, das Televoting auch in Gruppen einzuteilen und dabei das Alter als nachvollziehbaren und einigermaßen objektiven Maßstab zu nehmen – da frage ich mich nur: Wie wird das Alter eigentlich festgestellt? Gibt man das beim Installieren der App einfach an? Dann könnten sich bestimmte Fanclubs ja auch verabreden, in Gruppen bestimmte Alter anzugeben, um das Voting so zu manipulieren.

Das Anrufen nach dem Juryergebnis finde ich prinzipiell auch Mist, mich wurmt nur ein bisschen, dass es ausgerechnet jetzt groß kritisiert wird, wo nicht das von vielen gewünschte Ergebnis herausgekommen ist, es aber letztes Jahr, als der „Richtige“ gewonnen hat und auch 2013, wo ich übrigens auch vermute, dass genau das am Ende zum Sieg von Cascada geführt hat, kaum jemanden gestört hat.

Zu diesen ganzen Punkten wäre ein Interview mit Alexandra Wolflast eigentlich sehr spannend, aber da die sich dieses Jahr für ein Kuschelgespräch mit Dr. Eurovision entschieden hat, wird das wohl nicht passieren…

Die letzte Frage glaube ich übrigens beantworten zu können, Berenike: Die Juries im Norden haben nicht unbedingt einen besseren Riecher, sondern die nordischen Länder einfach ein besseres Songangebot.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Nur kurz zur Klarstellung: Das App-Voting in Schweden ist in Altersgruppen eingeteilt, das Televoting ist eine eigene Gruppe. Aber ja, so schaffen es die Schweden, dass Jury und Publikum in einem identischen System Punkte vergeben. Auch wenn die prozentuale Verteilung der Publikumsstimmen natürlich die spannendere Variante ist.

Ansonsten volle Zustimmung zu deinem Comment. 👍

Milch
Milch
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

War die Verhinderung von Ikke Hüftgold so gut? Letzter sind wir trotzdem geworden.
Vielleicht im letzten Jahr Ikke Hüftgold, vielleicht in diesem Jahr Ryk, wenn es ohne Beeinflussung nur nach den Zuschauern gegangen wäre, einmal gegen die Bubble, einmal für die Bubble. .

Detlef Waschewski-Behrens
Detlef Waschewski-Behrens
2 Jahre zuvor

Letztendlich war es dieses Jahr egal, wie der WertungsModus war. Denn der Sieger lag auch im Telefonvoting vorne. Und hätte somit auch bei den umgerechneten Punkten (408) nicht eingeholt werden können…von daher ist die Diskussion müssig…und ob 2 Minuten längere Votingzeit was ausgemacht haben, bezweifele ich auch. Irgendwann wird ja sicher das Telefonvoting veröffentlicht werden, dann weiss man Bescheid.
Mir persönlich haben alle Lieder ähnlich gut gefallen, auch wenn jetzt KEINES heraussticht

alwayslaughingtoby
Mitglied
alwayslaughingtoby
2 Jahre zuvor

Eine Jury kann einem Song weniger als 25% seiner Punkte geben (12/51 Jurypunkten) und MUSS einem anderen 10 geben.

Das Televote kann z.B. durch Powervoting manipuliert werden, siehe Geolier in Italien (60% des TV). Geolier hätte mit eurem System uneinholbar gewonnen, weil er in Deutschland über 200 Punkte bekommen hätte, die Jury aber nur 96 Punkte maximal vergeben darf. Von daher ist das Herunterbrechen auf 12-1 Punkte ein Korrektiv, um im TV auch durch einen Bekanntheitsvorsprung die Fan Faves zu drosseln, was ich okay finde. Ansonsten sollte es den Juries ebenso möglich sein, die Punkte frei zu verteilen, indem jedes der Jurymitglieder 20 Votes verteilen darf.

Und findet ihr es in der Bundesliga eigentlich unfair, dass eine Mannschaft, die 7:0 gewinnt genau so nur 3 Punkte bekommt, wie eine Mannschaft, die mit dem letzten Kacktor in der Nachspielzeit zum 1:0 rumpelt?

alwayslaughingtoby
Mitglied
alwayslaughingtoby
2 Jahre zuvor

Nachdem ich jetzt die Editier-Funktion nicht mehr gefunden habe, um den ersten Satz etwas sinnvoller zu gestalten, habe ich meinen eigenen Beitrag geflagged. Hey Blogger, wie oft werdet ihr am Tag eigentlich über Flags benachrichtigt? Das geht ja ganz schön schnell und man kann es nicht zurücknehmen ^^ sorry dafür xD

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor

Toby du kannst auch deinen eigenen Kommentar jetzt selbst löschen. Unter dem Kommentarfeld bei der Anzahl der Kommentare auf das Männchen mit dem Zahnrad klicken

alwayslaughingtoby
Mitglied
alwayslaughingtoby
2 Jahre zuvor

Danke 🙂
Das bleibt aber nur bis zur ersten Aktualisierung, danach ist es weg. Hab jetzt Mal den WordPress-Account wieder genutzt, vielleicht geht es danach dann dauerhaft. Auf jeden Fall ist das neue Forum ein Meilenstein im Vergleich zu vorher

C aus P
Mitglied
C aus P
2 Jahre zuvor

Beim Fußball wird aber jedes Tor gezählt, die ganze Saison über und wird nicht nach jedem Spiel gelöscht. Im Fall der Fälle entscheidet das Torverhältnis, wer Deutscher Meister wird oder in die 2. Liga absteigt. Habe zwar wenig Ahnung von Fußball, aber das weiß ich.

Der Vergleich hinkt aber schon etwas, wo ja im Fußball durch sportliche Leistungen Tore erzielt werden, entscheiden beim Vorentscheid bzw. beim ESC andere Leute über das Abschneiden der Beiträge. Beim Fußball entscheidet ja auch nicht eine Jury oder ein Zuschauer, ob das jetzt ein Tor war oder nicht.

Milch
Milch
2 Jahre zuvor

Fußball ist Schach mit Würfeln.

Theoretisch können alle Fans von den Künstlern Powervoting betreiben. Wenn man seine Fans an die Telefone bekommt, dann soll es so sein. Die Zuschauer müssen mit dem Künstler leben, nicht die ausländischen Jurys, sie sollen nur Entscheidungsunterstützung geben. Er tritt für die Zuschauer an.

Lasst das Publikum entscheiden, lebt mit Powervoting. Meinetwegen können Fachjurys die Vorentscheidung treffen, um chancenlose Kandidaten auszusortieren. Nein, Ikke Hüftgold hätte nicht den Sieg geholt, aber wäre er Letzte geworden? Wenn er es wäre, wäre es die Fehlentscheidung des deutschen Publikums gewesen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Milch

Sehe ich auch so. Wenn das Publikum dann in den Augen des NDR Unsinn hinschicken will oder von mir aus ein IKKE. Dann ist das halt so. Aber dass ist dann zumindest unser Unsinn und die Menschen würden mitfiebern.

Es würde dann sicher ein paar Idioten in der Bubble geben die sagen: Man muss Experten entscheiden lassen.

Aber sein wir mal ehrlich. Wenn man überall in Europa nachschaut. Haben die Zuschauer durchaus öfters ein treffer gelandet wie ein komplett versagen.

In allen Jahren seid Publikum und Jury votes beim ESC getrennt wurden. Fand ich den Publikums Sieger als eine besser Wahl wie den Jury Sieger! In jeden einzelnen Fall!

Stellt euch einfach mal vor wir hätten einen VE mit so nummern wie Electric Callboy, eine guten Balade, Schlager, Boygroup, Rap….
Sofort würden 300% mehr den VE mitschauen. Und um so größer wäre die Sympathie für den gewinner.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Der Fußball vergleich hinkt gewaltig. In Fußball entscheidet oft mal Tagesform und Momentum über die Höhe eines Sieges. Schau dir Bayern an. Nur da Bayern eine Manschaft 10 zu 0 aus den Stadion schießt sind sie nicht besser wie Leverkusen welches sie simple 3 zu 0 abkochen.
In Fußball kannst du halt klar gewinnen oder verlieren. Und es gibt kein „härter verloren“ oder „Gloreicher gewonnen“. Tore zählen am Ende trotzdem wenn es nicht reicht Siege zu zählen.

Das kann man wohl kaum mit einen Wettbewerb vergleichen wo es um Pupolarität geht und ein Voting über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Oder stell dir das mal anders vor. Sagen wir mal wir haben eine Casting show wie „the voice“ . Und nun würde man anstatt Stimmen zu zählen nur schauen wer auf welchen Ranking war und ihn danach Punkte geben. Die Jury könnte ebenfalls auf die art Punkte vergeben und würde es vor oder nach den Publikum machen.

Fällt dir auf wo das Problem liegen würde? Insbesondere wenn dann ein Kandidat 300000 Votes vorsprung hatte vor den 2te platzierten eventuell. Er aber trotzdem zweiter werden kann da die Jury sagt. Platz 2 des Publikums fanden sie aber 10 mal besser und ihn nur platz 3.

Wenn eine Jury und Publikum entscheidet. Dann darf eine Jury kein realle 50% Stimmkraft haben. Sonst wird es sich immer unfair anfühlen. Da eine kleine Menge Experten die Entscheidung der breiten Masse komplett kippen kann egal wie deutlich sie ist. Was wir in den letzten Jahren sehr oft in ESC gesehen haben. Am stärksten mit Loreen die einfach von der Jury chancenlos zum Sieger erklärt wurde. Da es kaum mehr möglich war ihren Vorsprung zu brechen sofern nicht jeder in Europa sie hasst. (Die hatte in Publikumsvote wenn ich mich richtig erinnere nicht einmal halb so viele Stimmen wie der Publikums liebling)

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

Hier werden im Artikel die letzten 2 Minuten des Votings bejammert als feststand, dass Ryk achtkantig raus war.

Ryk war tatsächlich raus. Bodine nicht. Hätte sie den Televote gewonnen und wäre Isaak Dritter und Max Zweiter geworden wäre sie gefahren. Alle hätten 20 Pkt gehabt und bester Televote wäre gefahren.
Es war kein 2er sondern ein 3er. Die Votenden wussten nicht, dass Bodine abgeschlagen war.

Wie viele Votes kamen in den Last 2 mins?. Behaupten kann man dies und jenes. Kaffeesatz und so.

Ich glaube es waren nicht allzuviele Votes die da noch reinkamen. Ryk Fans dürften da schon alles was möglich war rausgewählt haben, denn ich wette, sie hatten nicht im Entferntesten mit einer so schlechten Jurybewertung für Ryk gerechnet. Oder sie waren denn doch keine ‚richtigen‘ Fans und haben sich Hintertürchen offen gelassen (für den Fall der Fälle man müsse weil man ja so viel Ahnung hat Max oder Marie verhindern, Isaak hatte doch kaum wer aufm Schirm..). Glaub ich aber nicht. Taktisches Abstimmen ist eh Banane. Aufs falsche Pferd gesetzt und es sozusagen totgeritten…Pech gehabt. Sollte ein Lehre sein…wird es nur nicht…

Die dachten der wäre Juryfave. Selbst wenn er es gewesen wäre, wäre er wahrscheinlich nicht gefahren. Die Votes der Fans reichten halt einfach nicht aus. Würde mich ja echt interessieren was da bei dem übrig geblieben wäre, ohne die heavy voting Fans….

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Wobei Ryk auch nur raus war, weil mit vielen Televotingstimmen für Max zu rechnen war. Letztes Jahr war LotL auch nur im Mittelfeld bei den Jurys und hätte auch nach dem diesjährigen System gewonnen, weil sich Jury und Televote sehr uneins waren.

Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor

Ich interessiere mich schon jahrelang für den ESC. Als Stefan Raab das mit Lena gemacht hat, haben wir auch keine ausländischen Jurys gebraucht. Es wird hier gesagt, das Deutsche Publikum hätte kein gutes Händchen für die Auswahl der Songs. Na und? Ist es ein Publikumswettbewerb oder was für „Experten“? Ich finde es merkwürdig wenn andere Länder mitbestimmen bei der Songauswahl. Auch wenn ich hier eine Kindermeinung vertrete.

Michael Schrader
Michael Schrader
2 Jahre zuvor

Zwei Anmerkungen zu Berenikes Beitrag:

Zitat: „ Da hatte sich der NDR in diesem Jahr etwas ganz Neues einfallen lassen.“
Das ist völliger Quatsch. Dieses System (Umrechnung der Jury- und Televotingergebnisse in das 12er-System) hat es beispielsweise 2018 bei Schulte und 2019 bei den Sisters auch gegeben. Es ist also nicht neu.

Zweitens: hätte man das System des letzten Jahres benutzt, hätte trotzdem Isaac gewonnen. Insofern finde ich die Aufregung um dieses Thema etwas hochgekocht.

Robin
Robin
2 Jahre zuvor

Das Wertungssystem war auf jeden Fall diesmal deutlich fairer als das letztjährige, wo die Publikumsstimmen viel mehr wert als das Jury-Voting hatten. Diesmal war es wirklich 50:50 und damit ein Fortschritt hin zu einem faireren Endergebnis. Einziger Kritikpunkt für mich war, dass die Leute noch anrufen konnten, als das Jury-Voting schon bekannt war. Das kann dazu geführt haben, dass die, die bei den Jurys hinten lagen, weniger Anrufe bekamen. Dies sollte man 2025 ändern. Bitte aber nicht zurück zum System von 2023 und bitte „ESC kompakt“ nicht nur ein Voting-System anzweifeln, weil Eurer ach so geliebter Ryk völlig zurecht nicht gewonnen hat. Denn er hatte qualitativ bei weitem nicht den besten Song. .

Last edited 2 Jahre zuvor by Robin
trackback

[…] Im letzten Jahr wären nun auf Isaaks 74 Punkte nach Jury, die Punktzahl aus den Prozenten der gesamt Anrufern (Bspw.: Isaak hätte 23% aller Anrufe, dass entspräche dann X absoluten Punkten die oben drauf kommen, z.B. 203). ESC Kompakt erklären das etwas genauer. […]