
Die kroatische Vorentscheidung DORA für den Eurovision Song Contest 2024 biegt auf die Zielgerade. Dabei sind immer noch 16 der ursprünglich 24 Beiträge im Rennen – einschließlich sämtlicher Favoriten. Wird es der erwartete Start-Ziel-Sieg von Baby Lasagna oder gibt es eine faustdicke Überraschung. Heute Abend gegen 23:25 Uhr sollen wir mehr wissen – und den kroatischen ESC-Beitrag kennen.
Das ist die Startreihenfolge für das Finale:
- Natalie Balmix – Dijamanti
- Mario Battifiaca feat. Robert Ferlin – Vodu Piti Trizan Biti
- Lana Mandarić – More
- Boris Štok – Can We Talk
- Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog
- Pavel – Do mjeseca
- Saša Lozar – Ne Plačem Zbog Nje
- Lara Demarin – Ne vjerujem ti
- Let 3 – Baba Roga
- Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby
- eugen – Tišine
- Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav
- Damir Kedžo – Voljena Ženo
- Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim
- MARCELA – Gasoline
- Vinko – Lying Eyes
Bei unserer Vorabstimmung ist Baby Lasagna der überwältigende Favorit. Dahinter folgen bei Euch aktuell Let 3, MARELA, Damir Kedžo und Alen Đuras.
Nachdem bereits Mitte Dezember die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kroatischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2024 veröffentlicht wurden, hat die kroatische Rundfunkanstalt Anfang Januar die Lieder des Wettbewerbs veröffentlicht. Dabei gab es eine Änderung des Line-Ups: Zsa Zsa hat die Teilnahme mit dem Song „Probudi Usne Moje“ zurückgezogen. Dafür ist Baby Lasagna mit „Rim Tim Tagi Dim“ nachgerückt. Dieser stand bereits auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Er ist nun der heiße Favorit auf den Dora-Sieg und vermutlich der Grund, warum das Land aktuell auf Platz 3 der Wettquoten für den ESC-Sieg gehandelt wird.
Das Finale der „DORA 2024“ startet am Sonntagabend zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr. Am einfachsten wird es sein, die Sendung auf dem DORA-Youtube-Kanal zu verfolgen. Darüber hinaus wird sie in der Mediathek des Senders HRT übertragen. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Einen wunderschönen ESC-Sonntagabend aus Zagreb und Hamburg. Wir haben gute drei Stunden vor uns. Kann man ein Wochenende schöner ausklingen lassen? Über allem schwebt natürlich die Frage: Schafft es Baby Lasagna, das Ticket nach Malmö zu lösen? In gut drei Stunden wissen wir mehr. Bei mir läuft der Stream über YouTube problemlos; ich hoffe, bei Euch auch.
Die Programmankündigungen sind fertig und wir bekommen einen Einspieler mit den Finalist/innen im Umfeld ihres Halbfinaleinsatzes präsentiert. Übrigens einen ganz besonderen Gruß an alle, die in unserer DORA-Final-Umfrage auch Pavel als einen der Favoriten angegeben haben! Um 20:23 Uhr kommen dann endlich die Moderator/innen auf die Bühne. Es sind die beiden Frauen und der Herr, die auch in den Halbfinalen am Start waren: Anja Cerar, Maja Ciglenečki und Duško Ćurlić. Sie erläutern warum und wie wir hier gelandet sind. Das Publikum hat per Telefon und SMS abstimmen. Und dann geht’s lost mit dem ersten Beitrag:
1. Natalie Balmix – Dijamanti
Natalie nimmt den Songtitel sehr wörtlich und steht in einem funkelnden Kleid auf der Bühne. Da ist vermutlich nichts echt, es sieht aber trotzdem nicht billig aus. Nach dem sehr ruhigen Intro nimmt das Lied ab dem ersten Refrain Fahrt auf – und es kommen vier Tänzerinnen dazu. Die Choreographie ist ausgeklügelt und sieht gut aus. Der Song selbst verliert sich am Midtempo-Durchschnitt. Lediglich die kräftige Hookline schafft etwas Reaktion auf Zuschauerseite. Ein guter Start.
7 Punkte
2. Mario Battifiaca feat. Robert Ferlin – Vodu Piti Trizan Biti
Zwei ältere Herren – wenn man das in Alter-Shaming-Zeiten noch so sagen darf – starten als Pfeffer und Salz-Paar – einer schwarz, einer weiß. Zum Refrain tragen sie auf einmal rote Anzüge. Der eine Herr wird in der zweiten Strophe von drei Backgroundsänger/innen weiter entkleidet. Musikalisch springen wir zwischen Klavierballade und Mainstream-Rap mit Folklore-Elementen. Zum Ende liegt der eine Herr mit vier weiteren Köpfen, die so aussehen wie er, auf dem Bühnenboden.
5 Punkte
3. Lana Mandarić – More
Mysteriöser Auftakt- musikalisch wie visuell. Lana steht in einem anthrazitfarbenen Kleid auf der Bühne. Das eine Kleid ist freigelegt, das andere komplett von Stoff bedeckt. Der Color-Code ist schwarz-gelb-grau. Ganz hübsch, aber auch etwas langweilig. Der Song ist wohl eine Midtempo-Ballade. Lana singt sehr angestrengt; mich reißt das aber nicht vom Sockel. In der Brücke nimmt der Song zeitweise Fahrt auf, nur um danach in die alten Muster zurückzufallen. Und diese eine Textteile habe ich jetzt wirklich oft genug gehört.
4 Punkte
4. Boris Štok – Can We Talk
Da bleibt die Bühne aber lange dunkel. Und zu hören ist auch nichts. Und da kommt der Moderator auf die Bühne. Es gibt also technische Probleme. Da haben wir in Deutschland ja auch Erfahrungen mit: Thomas Anders musste seinerzeit doch auch dreimal ansetzen, bist das alles geklappt hat. Die Jury in Zagreb weiß nicht so richtig, was sie tun soll. Aber jetzt ist Boris auf der Bühne und es geht lost.
Boris zeigt seine tattoowierten Oberarme. Mit dieser Midtempo-Ballade mit Klavierbegleitung kann ich nicht viel anfangen. Er singt bemüht und will das beste rausholen, aber der Song gibt’s nicht wirklich her. Seine Interpretation und das Schwenken der Arme hilft nicht wirklich. Der Aufbau des Songs ist wirklich von Note drei an vorhersehbar. No, we can not talk it over.
3 Punkte
Die Auftritte erfolgen immer im Doppelpack, danach kommen immer zwei Moderator/innen in unterschiedlichen Kombinationen und kündigen die nächsten Acts an.
5. Stefany – Sretnih Dana Dat‘ Će Bog
Die Frau mit dem lustigen Hut, die sich nach den ersten beiden Zeilen ihren Schal wegreißt und Schultern zeigt. Zum Refrain reißen ihr vier Tänzer/innen weitere Schleier weg. Das ganze findet im Bodennebel von Zagreb statt. Der Backdrop und auch die Bodengestaltung machen was her. Der Auftritt ist für den nicht wirklich modernen Midtempo-Song durchaus dynamisch, so dass man dranbleibt. Zum Schluss haut Stefany noch ein paar höhere Töne kraftvoll raus. Tut nicht weg.
6 Punkte
6. Pavel – Do mjeseca
Mein Dora-Guilty-Pleasure dieses Jahr. Ich liebe diese antiquierte Schlager-Hookline, die gleich zum Intro kommt. Gute Laune pur! So könnte es für mich drei Minuten weitergehen. Leider hat die Strophe Längen. Wir haben eine Bandsituation, und ein Duo singt. Ich weiß immer noch nicht, wer Pavel ist – Sie? Er? Alle zusammen? Zum Refrain strahlt der Backdrop wie die Dijamanti von Natalie. Die Sängerin lebt das Lied und der Gitarrist auch. Das Lied hätte auch aus den 80ern übrig geblieben sein können. Für für die Klavier-Hook
7,5 Punkte
7. Saša Lozar – Ne Plačem Zbog Nje
Der Einspieler an der Theke in der Sahnekonditorei ist auch grenzwertig. Viele Großaufnahmen vom Gesicht. Wir gehen ganz dicht an den Sänger ran. Und der Herzschlag gibt den Rhythmus vor. Das war alles recht flüssig. Aber was ist da gerade gesanglich im Refrain los? Saša versucht, die Schwächen mit mehr Kraft wegzusingen. Geht so mäßig. Die Choreo ist … reduziert. Vermutlich ist der Text stark. Ich will es zumindest für die Zuschauer hoffen. Gefälliger Song, tut nicht weh. Das Jahr 2024 merkt man ihm auch nicht an. Oh, zum Schluss noch ein bisschen Kopfnote?
6 Punkte
8. Lara Demarin – Ne vjerujem ti
Orchestraler Auftakt mit Streichern. Ausdruckstanz im Dunkeln. Dann ist Lara zu sehen. Die beiden Tänzer/innen im Bilderrahmen tanzen weiter und interagieren mit Lara im … Refrain? Gerade als es drohte langweilig zu werden, kommt ein Rap mit Breakdance-Einlage. Die Bühne ist jetzt auch voller. Und jetzt wird Lara hochgehoben und singt dabei weiter. Respekt. Wieso tanzt der eine Tänzer jetzt mit einer weißen Geige? Die Tänzer sind ganz anschaulich. Daran kann ich mich leichter erinnern, also an eine Melodie.
6 Punkte (drei davon für die Tänzer)
Und jetzt die Vorjahressieger als Küken.
9. Let 3 – Baba Roga
Endlich ein bisschen Action und Chaos. Der Sänger recycelt dann auch seinen Anzug vom letzten Jahr und wird von kleinwüchsigen Küken umtanzt. Da müsste man wohl den Text verstehe. Vier Bandmitglieder sind in Käfigen nur auf der LED-Wand sehen. Da wurde also den kleinwüchsigen Darsteller/innen der Vorzug gegeben. Eine Frau mit Riesenhammer in rosa Plüsch steigt auf ein Podest, keine Ahnung warum. Die „Baba Roga“-Hookline habe ich verinnerlich, bin aber auch ein bisschen genervt.
5,5 Punkte
10. Alen Đuras – A Tamburitza Lullaby
Oh, hier mag ich die Melodieführung, die auch gleich am Anfang kommt und ein bisschen an Western erinnert. Gutes Mello-Vorrunden-Material. Der Sänger hat zwei Backgroundtänzer in grauen Anzügen auf der Bühne und Masken. Alen trägt ein halbtransparentes Hemdchen unter dem Jacket. Das Lied baut sich Electro-poppig zum Refrain auf. Dieser wiederum besteht aus einem Gitarren- (oder Mandolinen-)Solo. Sehr klassische Kost. Das könnte man noch etwas moderner inszenieren, dann würde das durchaus ins Jahr 2024 passen.
7,5 Punkte
11. eugen – Tišine
Dramatischer Balkanballaden-Auftakt im Dunklen. Bis hier ist noch alles gut. Schöner Hintergrund mit den Sternenhimmel. Und dann kommen die schlimmen Ohohoooohohooo’s. Toll, Balkan-Flöte. Höre ich Szenenapplaus. Jetzt sind noch vier Tänzer/innen auf der Bühne, auch diese schwarz gekleidet. Wenn nur der Refrain nicht so enervierend wäre. Oh, eugen kann doch mit der Kamera spielen. Er könnte das Thema Balkan-Balladen in die Neuzeit und zurück zum ESC bringen. Der Refrain hier ist aber zu schwach. Gerne nächstes oder übernächstes Jahr nochmal.
7 Punkte
12. Vatra – Slatke Suze Gorka Ljubav
Avicii-Gitarrenreferenzen – könnte man denken. Dann wird’s doch eher westernpoppig. Da sind aber auch viele Gitarren auf der Bühne. Ach, da wippt man ja direkt mit. Modern Folkpop würde ich sagen. Da tanzt man nach zwei Litern Karlovačko beim Volksfest auf dem Tisch der Biergartengarnitur. Vatra scheint wirklich Spaß zu haben und überträgt das auch aufs Publikum. Jetzt noch Pyro. Mehr kann man aus so einer Nummer nicht rausholen.
7 Punkte
13. Damir Kedžo – Voljena Ženo
First things first: Die Brille steht Damir besser als das viel zu weit geöffnete Glitzerhemd. Der Auftakt zum Song ist irgendwo zwischen Balkan-Ballade und I am what I am. Das was bei eugen an Tiefe der Stimme gefehlt hat, liefert Damir mit Leichtigkeit. Er braucht keine große Choreo, sondern ist schon eine Erscheinung, zumal mit dem Gesang. Was soll eigentlich der Disco-Beat in der zweiten Strophe? Bäääm, da sitzt der lange Ton wieder. Großartig. Rettet den Song nicht, zeigt aber, was Damir kann. Ist das Gesicht eigentlich vom Botox so?
7 Punkte
14. Baby Lasagna – Rim Tim Tagi Dim
Der Auftritt war für mich am Freitag ja eine kleine Enttäuschung. Mal schauen, ob’s heute besser ist. Am Anfang passiert gleich sehr viel auf einmal – visuell und musikalisch. Hat er heute eine selbstsichere Ausstrahlung? Der Gesang ist jetzt nicht viel überzeugender. Die Outfits sind schon speziell und die Nummer bleibt mit dem Rhythmus hängen. Der Refrain klingt so wie schon 1.000 Mal gehört, also positiv vertraut. Der Technopart überrascht, ist aber gut umgesetzt. Kraftvoll bis zum Schluss, auch wenn ich die letzten 20 Sekunden etwas gelangweilt war.
8 Punkte
15. MARCELA – Gasoline
Sehr guter Auftakt mit dem Mond und der Sängerin als Schatten davor. Der Gesang wirkt aber etwas schwach und gepresst, oder? Eigentlich hat das alles, was es für einen Banger braucht. Aber die Stimme und der Sound gehen nicht ganz zusammen schade. Die Choreo mit den Tänzerinnen ist professionell und gerade für heterosexuelle Männer sicher ansprechend. Das Lied ist dynamisch und kraftvoll, aber auch komplett vorhersehbar. Professionell, aber mich holt’s nicht ab. Trotz des langen Tons am Ende.
6,5 Punkte
Und damit sind wir schon beim letzten Beitrag. Das ging trotz der technischen Panne wirklich zügig.
16. Vinko – Lying Eyes
Ganz schön schwarz-weiß und melancholisch. Ein Mann mit Gitarren im Nebel und im Hintergrund eine Pianistin am Instrument. Die erste Strophe war ganz schön, aber der Pre-Chorus in der Kopfstimme ist schon ein bisschen Katzenjammer. Ach, war das der Refrain? Also, ich brauchen den Refrain nicht noch mal. Tut mir leid. Da hilft jetzt auch das farbige TV-Bild nicht mehr.
3 Punkte
Es ist auch bei mir so, wie ihr alle schreibt: Bis auf Pavel (naja) war der Anfang recht schwach. Die besten Sachen dann zum Ende hin. Bei mir führt dann doch Baby Lasagna, auch wenn ich es etwas zu nah an Käärijä sehe. Auf HRT derweil: Werbung.
Nachdem das Voting erklärt wurde, kann jetzt 15 Minuten abgestimmt werden. Was würde da besser passen als ein Schnelldurchlauf? Eben. Es folgen Bilder aus dem Greenroom und die Nummern zum Voten werden nochmal genannt. Und ab in den nächsten Schnelldurchlauf. So, bald dürften die 15 Minuten durch sein. Im Greenroom wird Rotwein getrunken. Prost! Und der Countdown wird gezählt. Das Voting ist beendet.
Ok, das ist absurd: Als Pausenact singen jetzt Let 3 ihren Siegbeitrag vom letzten Jahren. Die Band ist ja noch im Wettbewerb, auch wenn jetzt das Voting beendet ist. Naja, anders als in Deutschland darf der Vorjahressieger nochmal auftreten. Und diese Performance und der Song scheinen etwas gerevampt. Der Greenroom feiert. Die Kapelle spielt gleich noch einen Song und steht weitgehend in weißem Feinripp auf der Bühne. Auch der Auftritt ist Chaos-Party mit dem Chame des Unprofessionellen, aber sehr Kreativen.
Habe ich das richtig verstanden: Jetzt erstmal Nachrichten? Nein, offenbar nicht. Sondern es werden Bilder vom ersten Dora-Festival in Opatija 1993 gezeigt. Es beginnt eine Zeitreise mit Hits, die in die ESC-Geschichte eingegangen sind. Neka mi ne svane, Maria Magdalena, Moja Stikla – yeah!
Schalte nach Osijek. Offenbar geht es jetzt um die Jury. Eine Frau vergibt Punkte in ESC-Logik. Baba Lasagna bekommt 12 Punkte.
Jury der Ukraine: Die Jury konnte gestern aus Sicherheitsgründen nicht voten, hat das aber heute Abend nachgeholt. 12 Punkte Vinko.
Rijeka (ist doch auch Kroatien?): 12 Punkte an Baby Lasagna.
Jury aus Island: 12 Punkte an Baby Lasagna. Er hat jetzt 46 Punkte. Sieht nach Durchmarsch aus.
Split (also eine weitere kroatische Jury – Dalmatien, sagt sie): 12 Punkte Baby Lasagna.
Jury aus Italien: 12 Punkte an Vinko!! Und keine an Baby Lasagna? Habe ich das richtig gesehen.
Und jetzt geht’s nach Hamburg – in meine Nachbarschaft: Marcel Stober vergibt für die deutsche Jury 12 Punkte an eugen. Nur 4 Punkte für Baby Lasagna. Aber 6 für Pavel 🙂
Zagreb: 12 Punkte an Baby Lasagna.
Damit haben wir folgenden Zwischenstand: Baby Lasagna deutlich vorn mit 74 Punkten. Dahinter Vinko mit 59 und Let 3 mit 55. Damir Kedžo auf Platz 4 vor MARCELA und dann schon Pavel!!!
Die eine Moderatorin geht durch den Greenroom und spricht mit den Favorit/innen der Jury. Zeit für Werbung. Und dann geht es auch gleich weiter. Kommt jetzt die finale Krönung von Baby Lasagna?
Die Punkte werden jetzt von unten nach oben verlesen. Ich führe das nicht einzeln auf, sondern es kommt gleich der Screenshot. Boris Stok hat erstaunliche 13 Punkte vom Publikum bekommen. Wofür? eugen bekommt auch nur 15 Punkte. Alen ist aufgeregt und bekommt immerhin 27 Punkte. Pavel nur 15 🙁 Marcela 20 Punkte. Sie freut sich aber. Damir bekommt 22 Punkte. Auch nicht die Welt. Let 3 24 Punkte, insgesamt 79. Nur 5 mehr als Baby Lasagna. Er bekommt 247 Punkte. Offenbar mehr als alle anderen zusammen – naja, vielleicht. Aber die Punkte-Übersicht zeige sie nicht nochmal. DAs ist ja wie beim NDR. Er nimmt einen Schluck Rotwein und geht zur Bühne. Das ist also der kroatische Vertreter beim ESC.

Auf dem Screenshot ist er noch nicht auf Platz 1 vorgerückt. Aber erstaunlich, dass Vinko auch ganz gut beim Publikum angekommen ist.
Nach einem Gespräch mit den Moderatoren tritt Baby Lasagna noch einmal auf und präsentiert seinen ESC-Song für Malmö. Wir haben jetzt auch schon das ESC-Barometer freigeschaltet – Ihr könnt ab jetzt drei Tage lang voten, wie Euch der Beitrag gefällt.
Die Show ist jetzt schon zu Ende – früher als ich gedacht hatte. Es werden noch einmal Bilder von den Auftritten eingeblendet. Dann ist Feierabend. Vielen Dank an alle, die heute Abend mit dabei waren und mitkommentiert haben. Nächstes Wochenende folgen dann die nächsten Live-Blogs. Außerdem planen wir wieder ein ESC-kompakt-LIVE, um alles zu besprechen.
Gute Nacht und bis bald!
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Letztes Jahr noch Opatija – dieses Jahr Zagreb. Mal sehen, ob das so bleibt.
Kleine Zeitreise in die Geschichte von Kroatien beim ESC
Schon irgendwie geil, dass Put damals mit so viel englischem Text beim ESC ’93 teilnehmen durften.
Sie galten als Mitfavoriten und wurden wahrscheinlich abgestraft, wegen zuviel englisch im Song.
So sah das Dora also damals aus. Eigentlich genauso steif wie heute noch. 😀
Die Bühne bei Put, wow, echt schick, gerade im Kontext der Zeit. Und „Don’t Every Cry“ liebe ich übrigens total, ganz großartiges Lied.
Ja ich auch. 1993 war allgemein für mich der beste ESC, was die Qualität der Songs angeht.
Ist auch einer meiner liebsten Jahrgänge, wobei die Neunziger ab ’93 eh alle bockstark waren (bis auf 1996, der war miserabel). Was war das für eine tolle Ära…
Rückblicke auf kroatische Vorentscheide – gestern gab es das in Portugal, da das FdC 60 Jahre jung wird.
Wow, zeigen sie jetzt die KOMPLETTE kroatische ESC-Geschichte 😱🤩😍
„Don‘t ever cry“ in 1993 fand ich damals wie heute klasse. Den Juries war damals, als noch in Landessprache gesungen werden musste, der Song mit zu viel englisch durchsetzt und wurde daher abgestraft.
Vielleicht wurde es aber auch „abgestraft“, weil es ein winziges, klitzekleines bisschen einschläfernd war…?
Ein bisschen Dora-Geschichte. Dann wird Isaak wohl doch nicht als Pausenact aus der Torte springen …
Woher hat Dora eigentlich seinen Namen? Ich kenne Dora nur als weiblichen Vornamen.
….und sang 86 und 88 für Portugal.
Ist nach Dora Pejacevic bennant , welche eine der bedeutesten Komponist in Kroatien war
Cool….🤩 ein Rückblick …das mag ich
???? Haben die 2019 einfach ausgespart im Recap?! Bin ich doof? 😀
Hach ja, 2022 war so süß, schade, dass es nicht ins Finale kam. Und 2021 war natürlich grandios. 🙂
Ja, ist mir auch aufgefallen.
Marija Magdalena 😍
Albina ❤️😊
finds immer noch wild, dass der song nich ins finale gekommen is
Bei diesem Durchlauf fehlt leider Mia Negovetic
Warum Mia Dimsic sich mit ihrer lauen Nummer qualifiziert hat, dieses Jahr im DDF in der kroatischen Jury zu sitzen, erschließt sich mir auch immer noch nicht
Hm, komisch, also die paar Fehlenden hätten sie dann ja auch noch mit reinnehmen können. Trotzdem schöner Rückblick
Schade, dass man Nostalgija von 1995 nicht gezeigt hat.
PUNKTE!
Oh, schon Jury-Zeit?!
2022 hätte Marko Bošnjak gewinnen sollen.
😍
In der Tat !
Guter Start!
Das dachte ich bei Ryk nach der ersten Jury auch
😭
Nicht weinen, hier scheint es für die Lasagne Fans ja besser zu laufen 😄
12 für Vinko! Bravo!
Scheint eine langweilige Punktevergabe zu werden…
Ja
Kann mal jemand einen Programmierer an dieses Scoreboard setzen?
So ein bewegliches Scoreboard kriegt man heute eigentlich schon mit PowerPoint hin… Scheint in Kroatien noch nicht angekommen zu sein. 😁
Hätte nicht gedacht, dass Rim Tim Tagi Dim so viele Jury Punkte bekommt
Wie können Jurys Let3 so sehr unterstützen? Ein Rätsel für mich.
Vier Songs noch punktlos
Okay, das sieht nach einem Durchmarsch für Baby Lasagna aus, die Juroren machen sowohl national als auch international mit und am Zuschauervoting wird wohl nicht liegen am Ende.
Zwei Songs noch ohne Punkte und der zweite 12er für Vinko.
Marcel!
Marcel!!!
Hat jetzt gerade die Stadt „Rim“ ernsthaft 0 Punkte an „Rim tim dagi dim“ vergeben?!
Ja, richtig erkannt und „Rim“ ist der kroatische Name von Rom.
Lying eyes – I don’t get it.
woher kennt man Marcel?
NDR-ESC Podcast mit Thomas Mohr und Team von eurovision.de
Bei Deinem neuen Namen muß ich jetzt an Pomme Pomme Pomme aus Luxemburg denken …
Ups
Deutschland gibt 12 Punkte an Eugen.
Marcel Stober, wie geil. Endlich mal jemand, der Ahnung vom ESC hat.
Aber etwas mehr als 4 Punkte an RTTD hätten’s schon sein dürfen.
Nein, nicht radiotauglich.
Die deutsche Jury wird mir immer ein Rätsel bleiben…
Alter Deutschland hahah war ist in der Jury…
Deutschland scheint bei der Punktevergabe etwas neben der Spur zu liegen … 👍
Nur Platz 7 für Baby Lasagne.
Na, immerhin haben wir Baby Lasagna Punkte gegeben, in Italien waren es null.
Die deutsche Jury hat mal wieder ihren eigenen Kopf, sehr schön! 😀
Ich liebe deutsche Jurys einfach 😂
Marcel Stober als Sprecher der deutschen Jury, überraschend
Besser als der unbekannte der in Luxemburg die Punkte gab xD
Juryvoting ist durch und ein Song punktlos, und zwar der des Herrenduos.
Das war mein Platz 2 🥲
Ich hab irgendwo gelesen, dass die beim Fernsehen arbeiten. Dafür haben sie aber gut gesungen. 😄
Was sind denn das für Juries? 0 Punkte bisher für das Männerduo auf der Startnummer 2. Ich wollte auch gerade schimpfen, wie wenig Punkte „Tisine“ bekommt, aber gerade gab’s 12 von der deutschen Jury 🙂
Bei der deutsche Jury wars wohl Rache Richtung den internationalen Jurys vom Deutschen Finale, bei der grausigen Punkteverteilung oder wahrscheinlich genau das Problem dass die Jurys für den deutschen Geschmack ausgesucht worden sind.. beim deutschen VE
Die Punkteverteilung aus Deutschland ist so speziell wie die deutsche Songauswahl
Leiden Let3 an Gelbsucht?
Bis auf die Wertungen für Baby Lasagne kann man die Juries kaum verstehen (außer den deutschen 12er vielleicht). Die Schnarchnummer auf der 2 und Let3 auf der 3? Puuh….
Eugen und Allen völlig unter Wert verkauft…
Das Vinko zweimal 12 Punkte bekommt, ist schon sehr überraschend. Mal sehen, wie das im Televoting abschneidet.
Vinko wäre in Malmö perfektes Juryfutter gewesen. Ich denke, dass er das internationale Juryvoting gewonnen hat. Mit BL muss es im Mai dann eben das Televoting richten, was ja von Vorteil ist, wenn man durchs Halbfinale muss.