Lena zeigt sich ehrlich und authentisch im neuen Musikvideo zu „Skinny Bitch“

Ein Video mit klarer Botschaft: „Skinny Bitch“ von Lena.

Nachdem Lena bereits im Dezember die neue Edition ihres erfolgreichen Albums „Only Love, L“ veröffentlichte, folgt nun eine weitere Singleauskopplung aus dem Album. Mit „Skinny Bitch“ wählt sie dabei den Song, der bei ihren Fans bereits auf sehr positive Resonanz gestoßen ist. Und mit dem dazugehörigen Musikvideo setzt Lena auch kreativ neue Maßstäbe. Nach der medial präsenten Nachricht, dass sie nun wohl mit Mark Forster zusammen ist, legt Lena nun wieder musikalisch nach.

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Das Video von Skinny bitch ist online Link in bio 💕

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Das Video beginnt mit zahlreichen eingespielten Stimmen, die als Aufmacher für die Stimmung des Clips dienen. Die erste Zeile „Are you talking about me?“ kann daher bereits als direkte Reaktion auf die zuvor eingespielten Ausschnitte verstanden werden. Lena zeigt sich sichtlich unbeeindruckt von all den Gerüchten und Schlagzeilen, die über sie kursieren. Im Refrain werden zudem Ausschnitte der „Only Love, L“-Tour sowie der zugehörigen Dokumentation, dem „Only Love, L After Movie“ eingeblendet.

Stilistisch ist das Video sehr nah an den Songtext angelehnt. Lena zeigt sich umgeben von ihrer Crew und ihren besten Freunden und scheint eindeutig eine sehr gute Zeit zu haben. Dabei scheint es sie nur noch wenig zu beeindrucken, was so mancher über sie denkt oder schreibt. Fast ironisch sind einige Szenen dargestellt, in denen Lena das Thema aufgreift. Ihren Gefühlen lässt sie freien Lauf, sodass man sie im zweiten Refrain wild durch die Straßen tanzen sieht. Die Zeile „you shouldn’t believe what you read when it’s trash“ strahlt ebenfalls eine große symbolische Kraft aus, da sie genau an jene Boulevardpresse adressiert ist, die sie oftmals in schlechtes Licht rücken wollte.

Ganz offensichtlich scheint dies Lena mittlerweile aber egal zu sein. Ihre ausverkauften Konzerte und die neu angekündigte Tournee für Mai diesen Jahres scheinen ihr Recht zu geben: Die Fans halten wie eh und je treu zu ihr.

Auf der im Dezember veröffentlichten „Only Love, L (More Love Edition)“ findet sich zudem eine akustische Version von „Skinny Bitch“. Reduziert in der Darbietung auf wesentliche Instrumente sowie ihre Backgroundsängerinnen ist dies eine sehr gelunge Interpretation des Songs. Durch ihre Gestik bringt sie durchaus auch die Botschaft des Songs herüber.

Was haltet Ihr vom Musikvideo zu „Skinny Bitch?“ Und was sagt Ihr zur Botschaft, die Lena damit übermitteln will? Würde Lena auch heute in Rotterdam ein gutes Ergebnis erzielen?

Die „Only Love, L (More Love Edition)“ von Lena mit dem Song „Skinny Bitch“ ist ab sofort auf allen gängigen Download- und Streamingportalen erhältlich (z.B. hier bei Amazonim iTunes-Store, auf Spotify und bei Apple Music).


11 Kommentare

  1. Lena. Irgendwie schwieriges Thema. Ich fand sie mal klasse, aber heute kann ich mit ihr musikalisch nichts mehr anfangen. Sie stand mit ihrer Natürlichkeit und ihren Coverversionen anfangs für einen interessanten Musikstil jenseits des Mainstreams, auch wenn ihre ersten eigenen Songs dies nicht so widergespiegelt haben. Ich habe damals gehofft, dass sie sich in Richtung Alternative Pop weiterentwickeln würde. „Taken by a stranger“ und „Neon (Lonely People)“ gingen für mich in die richtige Richtung und sind meiner Meinung nach ihre mit Abstand stärksten Songs.

    Doch seit ein paar Jahren klingt sie wie Ellie Golding und geht den „Sex-Sells“-Weg vieler jungen Künstlerinnen. Das ist ihr gutes Recht und der Erfolg ist auf ihrer Seite. Mich hat sie als Fan damit zwar schnell verloren, aber das ist mein Problem, nicht ihres.

    Mit „Skinny Bitch“ kann ich musikalisch nicht viel anfangen, auch das Musikvideo gefällt mir nicht. Aber der Text geht natürlich unter die Haut, denn es ist in der Tat krass, was sich Lena über die Jahre von den Medien und in sozialen Netzwerken gefallen lassen musste. Die teilweise lächerliche Kritik ging ja direkt mit ihrem Sieg bei USfO los (peinliches Englisch, kann nicht singen und tanzen auch nicht etc.) und steigerte sich dann über die Jahre zu immer häßlicheren Beleidigungen. Kein Wunder, dass ihr dies seelisch zugesetzt und sie dabei ihre Natürlichkeit und Leichtigkeit eingebüßt hat.

    Ich verfolge Lenas Karriere zwar nicht mehr aktiv, wünsche ihr aber nach wie vor alles Gute! Und wer weiß, vielleicht haut sie ja doch irgendwann wieder einen Song raus, der auch mich berührt.

  2. Immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich ein und dasselbe Lied interpretiert werden kann. Mit der Studioversion und dem dazugehörigen Video kann ich so überhaupt nichts anfangen; die Akustik-Version hingegen gefällt mir echt gut, sehr gefühlvoll.

  3. Sehr cool gemacht – Lena hat sich wirklich in beachtlicher Art und Weise immer weiter entwickelt. Es wäre ein Traum, dass der ESC in D national wieder einen so erfolgreichen Künstler hervorbringt. Im Moment sind wir davon ja leider weit entfernt.

    • Bis Anfang Mai ist sie auf Tour, dann erst wieder ab August. Passt also! Allerdings bezweifle ich, dass sie sich das antun würde. Sie hat Erfolg, verkauft Platten und absolviert ausverkaufte Tourneen. Dazu verdient sie mit Werbung viel Geld. Besser kann es ja kaum laufen.

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