Live-Blog: Das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2023

Foto: Corinne Cumming / EBU

Heute Abend passiert’s: DACH komplettiert sich für das Finale des 67. Eurovision Song Contest. Bei den Buchmachern gilt als ausgemacht, dass sich Teya und Salena nach Remo Forrer für die Schweiz im zweiten Semifinale für das Grande Finale am Samstag (13. Mai 2023) qualifizieren.

Statistisch sind die Chancen etwas schlechter. Im zweiten Semifinale müssen sechs Songs ausscheiden, im ersten Semifinale waren es „nur“ fünf (leider war TuralTuranX aus Aserbaidschan dabei, Schluchz).

Diese 16 Acts treten heute Abend im zweiten Semifinale an:

  1. Dänemark: Reiley – Breaking My Heart
  2. Armenien: Brunette – Future Lover
  3. Rumänien: Theodor Andrei – D.G.T. (Off and On)
  4. Estland: Alika – Bridges
  5. Belgien: Gustaph – Because of You
  6. Zypern: Andrew Lambrou – Break a Broken Heart
  7. Island: Diljá – Power
  8. Griechenland: Victor Vernicos – What They Say
  9. Polen: Blanka – Solo
  10. Slowenien: Joker Out – Carpe diem
  11. Georgien: Iru – Echo
  12. San Marino: Piqued Jacks – Like an Animal
  13. Österreich: Teya & Salena – Who the Hell Is Edgar?
  14. Albanien: Albina & Familja Kelmendi – Duje
  15. Litauen: Monika Linkytė – Stay
  16. Australien: Voyager – Promise

Wer qualifiziert sich Eurer Meinung nach? Macht gerne mit bei unserem ESC kompakt Tippspiel. Bis heute Abend um 21:00 Uhr habt Ihr Zeit, Euren Tipp abzugeben und coole Preis gibt es auch zu gewinnen.

Die besten fünf Tipper erhalten unter anderem ein Alles-Drin-Bundle unseres ESC-kompakt-Partners Katjes:

Gute Impulse für das, was uns im zweiten Halbfinale erwartet, gibt Euch der Live-Blog der ersten Durchlaufprobe von Berenike.

Wer sich etwas ausführlicher einstimmen möchte, dem sei dieses Dress Rehearsal Reaction Video von unserem Buddy Jude in Echtzeit empfohlen.

Bereits vor dem zweiten Halbfinale stimmen wir Euch ab 19:30 Uhr mit einem ESC kompakt LIVE aus Liverpool auf die Show ein.

Das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2023 wird heute um 21 Uhr auf ONE, ORF 1 und SRF 2 übertragen. Wir begleiten die Show selbstverständlich mit einem Live-Blog aus Hamburg und freuen uns, wenn Ihr uns dabei Gesellschaft leistet. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Ereignisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Guten Abend zusammen, aus HHH (Hansestadt Hamburg Harvestehude) meldet sich erneut Blogger Peter, der Euch alles herzlich grüßt.

Ein besonderer Gruß geht an Leander, den ich vorhin im Livestream nach langer Pause einmal wiederentdeckt hatte und der mir schon einmal bei einem Liveblog („Australia Decides 2022“) sehr geholfen hat. Lieber Leander, wir hoffen, es geht Dir bestens!?!

Ich bin bestens versorgt in HHH, Katjes hat heute ein riesiges Care Paket geschickt. Vielen Dank nach Emmerich.

Es geht los. Österreich ist heute stimmberechtigt, für jeden von Euch haben wir hier noch einmal alle Informationen zusammengefasst, wie man heute abstimmen kann.

Wieder Fashion Alarm bei unseren drei Moderatorinnen. Ein bauchfreier Hauch von schwarz im Mini bei Julija, blau glänzender Astronaut bei Alesha, knalliges Yellow Submarine Gelb (auch mit viel Haut) bei Hannah.

Dänemark: Reiley – Breaking My Heart

Reiley ist TikTok-Hero und sehr sympathisch. Bringt ihm die Startnummer etwas?

Hilft möglicherweise auch rosa Swavrovski Outfit in rosa?

Die Inszenierung ist sehr TikTok-kompatibel, pink und grün, viele Herzen. Sehr gut anzusehen (vor allem in der Totalen), verdient aber keinen Innovationsoscar.

Stimmlich gut durchgekommen würde ich sagen. Kein blaues Auge, aber auch kein Remo. Das Halbplayback dürfte geholfen haben.

9/10 because it´s Danmark and because it´s Reiley

Armenien: Brunette – Future Lover

Ich bin so gespannt auf den Dancebreak.

Brunette arbeitet geschickt mit der Kamera.

Die zweite Pinkorgie des Jahres, aber die starken CloseUps erzeugen eine gute Verbindung zum TV-Publikum.

Stimmlich einwandfrei, der Song selbst wird sicher viele Fans finden aufgrund der vielen Genre-Angebote.

6/10

Rumänien: Theodor Andrei – D.G.T. (Off and On)

Ich bin voll konzentriert, denn diesen Song sehen und hören wir nur heute.

Auf dem Backdrop trägt Theo eine Art Hipster-Schlafanzug und hat Handschuhe an, wie man sie bei wertvolles Exponaten von der Experten bei „Bares für Rares“ kennt.

Das Outfit in pink (Überraschung), der Backdrop rot-gold simuliert Flammen.

Der Song ist weder catchy noch so kantig-eigenständig, dass das Angebot wettbewerbsfähig wäre.

Schade, weil Theo sehr sympathisch rüberkommt.

2/10

Estland: Alika – Bridges

Das beste Outfit des heutigen Abends, auf jeden Fall ganz weit vorne.

Das tolle Licht harmoniert super mit ihrem Outfit – die Halle ist in ein helles Blau/Weiß getaucht. Das Publikum ist ein Mobile-Lichtermeer, das wirkt immer.

Alika ist stimmlich klasse, ich höre keinen Fehler, sie hat eine große ergreifende Intensität.

Allein der Song selbst ist jetzt nicht so hymnisch wie es für einen ESC Favoriten gerne der Fall sein dürfte.

Alika ist die jüngste Interpretin in diesem Jahr, ich hoffe sie kommt weiter.

8/10

Belgien: Gustaph – Because of You

Ist ein 80s/90s Populardisco-Sound cool genug für´s Finale.

Hat Elemente von Donna Summer, Madonna, Rue Paul, TSOP und 2 Unlimited, der Song ist irgendwie eine schöne Aneinanderreihung von Großraumdisco-Zitaten.

Der Text ist schlicht aber identifikationsstark.

Das Outfit hat viel von einem Zirkusclown mit Hut, dafür ist der Backdrop toll und harmoniert klasse mit dem Chorus und der Tänzerin.

Die Halle tobt, Peter Urban spricht von „Soulpower“. Also Soul, ich weiß nicht, aber Eurodisco kommt mir in den Sinn.

7/10

Der erste Talkbreak ist mit Timur und Graham Norton, der von Alesha als „living legend“ angekündigt wird.

Timur nennt Verka Serduchka als seinen All Time Favorite Beitrag.

Hat der Peter Urban gerade angedeutet, dass Terry Wogan viel Alkohol zu sich genommen hat? Time will tell.

Es folgt noch ein Cameo-Auftritt von Scooch. Sehr british, wer Scooch nicht kennt wird sich fragen, was das soll.

Zypern: Andrew Lambrou – Break a Broken Heart

Eye-Candy-Alarm! EC im Cinemascope-Format. Andres zeigt Muskeln.

Alle haben immer über seine Stimme gelästert, aber jetzt ist es hier sehr ok.

Manu schreibt mir, er habe nur so getan, als würde er singen. Im Ergebnis passt es dafür aber.

Die Inszenierung ist eher langweilig, die Wasserfälle auf dem Backdrop kennt man halt, schon oft gesehen und ich denke bei mir, dass man mehr CloseUps und weniger Totalen zeigen sollte.

Jetzt kommt Feuer ein weiteres Element hinzu und wird von viel Pyro harmonisch begleitet.

Hausmannskost, das Beste ist definitiv die Optik von Andrew.

7/10 (EC-Bonus)

Island: Diljá – Power

Nach soviel Bombastoptik bei Andrew hat es Diljá schwer, zumal sie beim Intro auf dem Boden sitzt und die grünen Verästelungen auf Backdrop und Boden eher nichtssagend sind

Wenn der Song dann Fahrt aufnimmt, dann kann Diljá ihr Talent und ihre Power als Rampensau zeigen.

Allerdings, wenn sie auf den Boden zurückkehrt und sich ein wenig wälzt, dann ist das nicht super-inspirierend.

Auf dem Backdrop inzwischen Bilder wie aus einem Botanik-Lehrbuch.

Diljá singt kraftvoll, aber einmal mehr: das Songangebot ist kein ESC Tophit. Das wird schwer.

7/10 (Diljá-Bonus)

Griechenland: Victor Vernicos – What They Say

Auch Victor beginnt sitzend-räkelnd als Pfadfinder, überzeugt aber mit Stimme und 16-Something-Charme.

Wenn der Song Fahrt aufnimmt, macht er Cardio-Übungen und springt auf und ab.

Stimmlich wackelt es zwischendruch, vielleicht deswegen, weil ihm Luft fehlt.

Mir fällt auf, dass in diesem Jahr viel weniger Props am Start sind wie in früheren Jahrgängen.

Dann müssen Licht und Backdrop richtig knallen und das ist hier auch nicht 1.000 Prozent.

Ich habe gehofft, dass Victor weiterkommt, weil er so sympathisch und authentisch ist. Aber zweifle jetzt.

6/10 (Authentizitäts-Bonus)

Polen: Blanka – Solo

Blanka verbinde ich für die Ewigkeit mit dieser „Interview“-Szene mit Consi.

Für Berenike ist sie eine Hupfdohle. Und Douze Points entdeckt viele persönliche Gemeinsamkeit, denn Blanka legt auch als DJane auf.

Das ist maximal mitreissender Funpop und dazu passt die sommerlich-beschwingte Inszenierung und auch die ausgelassenen Tänzer funktionieren prima.

Und die Tanzeinlage vor dem Feuerhalbmond ist spektakulär camp und positiv.

Einziges Manko: Blanka kann nicht wirklich gut singen. Aber man kann nicht alles haben.

Viel Sommer, viel Palmen, viel Pyro, viel Sex Appeal – das reicht.

Peter Urban meint, Blanka würde eine „schlappe Version von Coco Jambo“ aufpeppen. Nun, für mich reicht das, Coco Jambo ist ein Evergreen, liebe Grüße nach Breisgau.

10/10

Slowenien: Joker Out – Carpe diem

Bei Bojan bin ich jetzt mal weniger sachlich als bisher. Er ist nicht nur striking good looking sondern verfügt auch über ein sehr gewinnendes Wesen. TikTok hat einen schlauen Algorithmus. Weil ich Clips mit Bojan oft genug zuende geguckt habe, bekomme ich ganz viel mit ihm auf meine FYP.

Eine Boygroup-Standard-Hymne, die durch die Landessprache originell und überzeugend wirkt.

Carpe Diem ist auch eine großartige Botschaft.

Die Jungs sind auch gut angezogen, gar nicht so studentisch wie Peter Urban uns suggeriert.

Ich frage mich, ob Bojan oder Pi den Best-Looking-Award gewinnen würden, den wir nicht mehr vergeben of course.

10/10

Georgien: Iru – Echo

Wenn es irgendwann mal ein Bilderlexikon über ESC-Formula-Klischees geben sollte, dann ist Iru dabei.

Sie sieht fantastisch aus, ihre Tanztheater-Movis, das flackender Licht, der Bodennebel und der Trommelwirbelsong harmonieren perfekt.

Hier hat der Lichtdesigner seinen Job exzellent gemacht, weniger ist mehr und das blaue Licht und das gelbe Funkenfeuerwerk im letzten Drittel kommen faszinierend rüber.

Windmaschine schadet Euch nie nie nie. I love it.

8/10

Luke Evans spricht eine bittersweet History-Note vor populären ESC-Memories und Bildern europäischer Zeitgeschichte. Er schließt hoffnungsvoll. Das ist deep talk, der eigentlich zu stark und zu komplex ist für einen Commercial break. Muss ich mir später noch einmal in Ruhe ansehen.

San Marino: Piqued Jacks – Like an Animal

Zu San Marino strapaziert Peter Urban diverse abgenutzte Klischees, die für den Nicht-Insider dazu noch nicht verständlich sind – und auch zu ernst abgelesen werden. Hätte ich dem Autoren nicht durchgehen lassen.

Mal wieder ein Backdrop in rot. Und die Band hat nicht mal etwas extravagantes an und auch die Dramaturgie/Bildregie ist eher konventionell. Anständig getanzt wird auch nicht.

Man kann also nichts anderes tun als sich auf den Song zu konzentrieren und das ist maximal solide.

Come on baby, well, wohin?

4/10

Österreich: Teya & Salena – Who the Hell Is Edgar?

Nun also die Lovegirls, cute, schlagfertig, schlau, kreativ. Top!

Die Schreibmaschine mit dem Vintage-Bild von Edgr Alan Poe sind ein cooler Start.

Die Tänzer auf dem Backdrop in rot-schwarz mit Ray Bans sind auch sehr wirkungsvoll – und so schön synchron.

Für mich tun die Outfits nichts, aber die Choreo ist erstklassig.

Klar singen und dazu dynamisch tanzen, das ringt mir viel Respekt ab.

Als die Mädels nach vorne maschieren, tobt die Halle. Zu Recht.

Der Trash-Boom-Faktor ist allerdings an der Grenze.

Aber T&T haben miteinander funktioniert, quasi exakt das, was S!sters hätten machen müssen. T&T hatten Harmonie und Blickkontakt miteinander und mit dem Publikum. That´s Eurovision.

Die Blogger rufen bei WhatsApp FFF. Bin optmistischer.

9/10

Albanien: Albina & Familja Kelmendi – Duje

Nun also das armenische Familien-Traditionstreffen.

Das ist stark gesungen, der Chorus ist leidenschaftlich-eigenständig, die Bildregie passt.

Langsam beginnen das viele Rot, die Optik schwarzer Klamotten und das Flammenmeer mir auf den Geist zu gehen. Im ersten Showdrittel hätte ich liebevoller darüber geschrieben als jetzt.

Es wackelt mit dem Finaleinzug, es gibt nicht genug Televoting-Impulse würde ich sagen.

5/10

Litauen: Monika Linkytė – Stay

Bei Monika gibt´s endlich mal andere Farben. Ihr Minikleid in orange sieht zauberhaft aus, gerade weil sie keine Schultern zeigt. Sie hat einen Spitzenhaarschnitt, viel Ausstrahlung und der Refain ist maximal catchy.

Ebenfalls sehr gut sind die lila-orange Lightshow und die History- und Ethno-Symbole auf dem Backdrop, hat was wie aus einem Museumskatalog im Gesichtsunterricht.

Monika singt ausdruckstark und kraftvoll.

Wenn hier die besten 30 Sekunden im Schnelldurchlauf ausgewählt werden, dann ist das sicher weiter.

8/10

Australien: Voyager – Promise

Back To The Future Meets Pretty In Pink meets Simple Minds meets Top Gun.

Wer Bon Jovi an der Pinwand hatte in den frühen 90ern, der wird Voyager mögen.

Superschnitte, beste Bildregie des Abends, alle fünf Bandmitglieder werden einzeln akzentuiert.

Und sauber gesungen, klasse Danny. Viel Druck und Power, aber dennoch klar und nicht so gebrüllt wie ein paar andere Kandidaten heute.

Straight to the final ist sicher.

9/10

So, damit sind wir durch. Hanna zelebriert die Songwriter, dann startet der erste Schnelldurchlauf.

Meine pers Favoriten nach Ansicht des Schnelldurchlaufs frisch neu sortiert:

  1. Slovenien
  2. Australien
  3. Polen
  4. Litauen
  5. Österreich

Ganz aus dem Bauch, weiß gar nicht, ob das zu meinen Punkten passt. Großer Gewinner ist Ausstralien für mich – und Monika auch.

Und ich glaube, dass Belgien SICHER weiter ist.

Den Intervall Act lasse ich jetzt mal aus, denn aus Athen schreibt mir Freund Prokopis, mit dem ich 2006 in Athen das beste mediterrane Essen meines Lebens erlebt habe. Er fragt mich: „Haben wir Chancen, ins Finale zu kommen?“ Was soll ich antworten?

Das Intervall Act ist einmal mehr „Building Bridges“ mit Gänsehaut. Zlata Dziunka, Otoy, Maria Yaremchuk lassen mir den Atem stillstehen. Sie präsentieren Musik aus ihrer Heimat, vieles davon kommt mir bekannt vor. Die BBC hat diese Produktion mit dem ukrainischen Broadcaster produziert und das war pure Magie.

Nach dem zweiten Schnelldurchlauf antworte ich Prokopis „wird schwierig“. Mal sehen

Im Schnelldurchlauf ist Blanka besser als ich sehr erinnere. Ich könnte stundenlang darüber sprechen, wie wichtig es ist, für den Schnelldurchlauf die richtigen 30 Sekunden auszusuchen. Das war bei Blanka der Fall. Und bei Albanien auch, btw.

Das Voting ist geschlossen.

Der nächste Intervall Act ist die „Queen Machine“, eine Drag Show mit Mercedes Bends, Miss Demenanour, Tomara Thomas.  Der Song heißt „Do what you wanna be“, könnte aus der High Energy Gayclub Zeit passen. Ich habe mal beim Sydney Mardi Gras vier Stunden nonstop auf solche Mucke abgetanzt. Der beste Song war „3 is Family“ von Dana Dawson.

Wow, jetzt kommt „Free your mind“ von En Vogue. Memories are made of this.

Clubhymne auf Clubhyme. Von wem ist nochmal „You´re free“? Ultra Nate!

Hejj, als nächstes kommen ESC-Klänge aus Australien. We Got Love von Jessica Mauboy.

Ich will jetzt nicht zu sehr meckern, aber den Text, den Peter Urban jetzt spricht, hätte man etwas weniger gestelzt schreiben dürfen, irgendwie zu stark um political correctness bemüht, wirkt verkrampft und vor Klischees triefend und nicht so spielerisch und entspannt wie unsere Queens da performt haben.

Will sagen, für spontan wäre das noch irgendwie ok gewesen, aber für scripted ist das cringe…

Aber who am I, ich finde auch nicht immer die passenden Worte!!!!

Månz und Filomena sind wieder dran. Schöne Idee, aber ich muss bei Monz jetzt immer noch Consi denken.

Monz hat mit den Jahren sehr an Gelassenheit gewonnen. Und seine Eitelkeiten werden ja von Consi perfekt bedient.

Der nächste Beitrag heißt „School of Eurovision“. Ein paar britische Kids mit wunderbar-typischem Englisch gehen backstage und werden dabei mit der Kamera begleitet. Kids, Hunde und Katzen (auch gerne als Hunde- und Katzenbabys) gehen immer.

Im Semi 1 haben wir die Songs von LOTL, Marco Mengoni und La Zarra kennengelernt, nun sind Spanien, Ukraine und UK dran.

Die Künstler sind wieder für kurze Chats in der Halle.

Danach sehen wir die vertrauten 2-Minüter. Blanca mit Abstand – mit großem Abstand – das beste Angebot. Mae Muller findet gute und richtige Worte, um die Gastgeberrolle von Liverpool „on behalf of the Ukraine“ darzustellen.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal hervorheben, was ich schon zu Semi 1 schrieb und sagte: Die BBC zeigt die ESC Shows ganz weit vorne auf Champions League Level. Ich fand die Intervall Acts im Semi 1 noch eindrucksvoller aber auch heute ist das eine qualitative und dramaturgische Vervielfachung der Produktionen der Vorjahre.

Time flies, when you are having fun, wir sind schon „good to go“, es werden die Qualifyer announced:

My heart beats faster.

I love Eurovision.

Wer ist der erste?

Albanien, das ist eine starke Überraschung

Gute Dramaturgie, EBU!

Zypern – die Soundmaschine hat funktioniert

Alika – Mensch, heute macht die EBU die Spannung stark. I like.

Belgien – I told you so.

Jetzt müssen langsam mal die Offensichtlicheren kommen…

…und es kommt Österreich, hahaha

Litauen, schön und verdient für Monika (auch ein gutes Piece mit Consi übrigens)

Poland – toll, toll, toll, toll

Jetzt fehlen noch Slovenien und Australien, soviel ist sicher.

Australien ist drin. Es wird eng für Reiley, ich zittere

Armenien ist Qualifyer 9, dann kann jetzt nur Slovenien kommen…

Ja, und die Jungs sind weiter.

Das war jetzt spannend, keiner freut sich so ausgelassen wie Bojan & friends

What a nite!

Jetzt kommt die Stelle, wo man schreiben kann: War doch klar, dass diese 10 weiterkommen.

Ich verabschiede mich von Euch. Nur kurz, weiter geht es jetzt bei TikTok mit dem First Half / Second Half Challenge und dann berichten Berenike und Benny von der Sieger-PK.

Ein Fazit des heutigen Abends und einen Blick nach vorne werfen wir morgen im ESC kompakt LIVE auf youtube.

Hugs/CU – Happy Eurovision weiterhin!

Hier geht´s jetzt zur Auslosung der Starthälften.

Und hier kurz danach zur Sieger-PK.

 



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494 Comments
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Matty
3 Jahre zuvor

Sisters 2.0

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor

Ich mag das Lied von San Marino, aber da bin ich wohl recht einsam hier.

Anja
Anja
3 Jahre zuvor
Reply to  Organic banana

Ich bin da bei dir, für mich funktioniert es und die Mitglieder der Band sind maximal sympathisch!

Nanni
Nanni
3 Jahre zuvor
Reply to  Organic banana

Ich mag’s auch. Anfangs nicht so, aber mittlerweile gehört es zu den Beiträgen aus diesem Jahr, die ich privat am ehesten höre, obwohl der Text schon cringe ist. Aber vor allem das Ende gefällt mir irgendwie total.

Julian
Julian
3 Jahre zuvor

Belgien mit einem Riesensprung in den Quoten.

inga
inga
3 Jahre zuvor

Geil.

Matty
3 Jahre zuvor

Die Inszenierung wurde von Lena 2011 abgekupfert.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
3 Jahre zuvor

Wie geil das Publikum feiert Österreich gerade so. Ich freu mich 🥰

toto
toto
3 Jahre zuvor

Super Inszenierung von Österreich. Aber klang das zwischendurch mal unharmonisch?

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor
Reply to  toto

Nope

jot101
jot101
3 Jahre zuvor

Österreich verkackt auf ganzer Linie. Das ist einfach kein Lied für die große Livebühne und funktioniert nur als Studioversion

awbln
awbln
3 Jahre zuvor
Reply to  jot101

Mit der Meinung stehste wohl ziemlich alleine da….

jot101
jot101
3 Jahre zuvor
Reply to  awbln

Kann ich absolut mit leben 😀

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

HAAAMMMERRRRRR
AUSTRIAAAA!!!!!!!

LoicLover
LoicLover
3 Jahre zuvor

Georgien: ist das Lied schon immer in dieser Höhe oder hat sie einen Ton zu hoch angefangen und kommt nicht mehr runter, also für meinen Geschmack etwas zu hoch. Kann mich gar nicht richtig auf die Inszeierung konzentrieren.

Der Greenroom ist dieses Jahr ja ein Blueroom, fällt mir jetzt erst auf

San Marino: so gehe mir was zu essen machen, da ich das Lied schrecklich finde

Österreich:geil – gut gemacht Mädels

Bonello
Bonello
3 Jahre zuvor

Österreich super erfrischend und modern. Toll!

Tim S.
Tim S.
3 Jahre zuvor

Jawohl, Go Austria 🇦🇹

SvenEsc
SvenEsc
3 Jahre zuvor

Einfach nur großartig von Österreich

Thilo mit Bobby
Mitglied
3 Jahre zuvor

Teya und Salena ….Mega

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor

Hm A hätte die Tänzer auch weglassen können, war ja doch alles nur auf LED zu sehen.

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

San Marino Katastrophe!

goynen67
3 Jahre zuvor

Von Österreich bin ich etwas enttäuscht. Gesanglich mäßig. Mich hat es nicht so gepackt.

Matty
3 Jahre zuvor

Toller Auftritt von den Preisträgerinnen, aber die Inszenierung war Durchschnitt. Da hätte man sich mehr am Video orientieren sollen.

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

Jawohl!!!! Jetzt glaub ich auch, dass wir (Österreich) weiter sind! Toller Auftritt von den beiden!!!
Bin ich erleichtert!
Stimmlich hat alles gepasst!

lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
3 Jahre zuvor

poe poe poe ist auf dauer echt nervig – der abnutzungseffekt ist hoch.
kann bitte albanien georgien im finale ersetzen aber bitte nicht auf kosten von 💜.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

Albanien kommt weiter 100%

lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

auf kosten von wem?

Saintsfan55
Saintsfan55
3 Jahre zuvor

Also Österreich ist für mich in der selben Kategorie wie dadi freyr. Total beliebt aber ich kann damit garnichts anfangen

thomaslunafrank
thomaslunafrank
3 Jahre zuvor

Albanien wird den Buchmachern die 100 % versauen.

Man sollte auch die Diaspora nicht unterschätzen. Das könnte den Ausschlag geben, wenn es knapp wird. Auch Griechenland sehe ich noch nicht draußen

Thilo mit Bobby
Mitglied
3 Jahre zuvor

Albanien ganz großes Kino. Ich liebe es

Mareike Kaa
Mareike Kaa
3 Jahre zuvor

Albanien hatte ich gar nicht auf dem Zettel, aber das kann gerne ins Finale.

Anja
Anja
3 Jahre zuvor

Ich bleibe dabei, mit der Inszenierung hat sich Österreich da keinen Gefallen getan. Kommt auf jeden Fall ins Finale, aber aktuell sehe ich da keinen Top 10 Platz leider. Lasse mich aber sehr gern eines besseren belehren!

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor
Reply to  Anja

Easy top 10

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

„Easy top 10“

Hahaha….der war gut,

goynen67
3 Jahre zuvor

Albanien überrascht mich. Tolle Dynamik.

Matty
3 Jahre zuvor

Albanien überzeugt gesanglich, aber ob es ins Finale geht?

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

easy

SvenEsc
SvenEsc
3 Jahre zuvor

Albanien gehört ins Finale . Toll

Kuestensocke
Kuestensocke
3 Jahre zuvor

Albanien zündet! Gehört ins Finale!

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

Ich hab’s von Anfang an gesagt:

Teya & Salena ! Ich glaube wir haben zwei realistische mögliche Siegerinnen gesehen. 😀

Und mich freut es wahnsinnig. 😀

lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

🤣

DJModulo
DJModulo
3 Jahre zuvor

Albanien wirklich gut, bin sehr glücklich sie in meinem Finaltipp zu haben. Wo andere nicht mal eine Person die singen kann auf die Bühne kriegen, waren das einfach mal sechs

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor

Schon wieder viel zu viel Bild auf die LED obwohl da gar nichts passiert ist, Das war doch ein intimes Lied, da braucht man nicht so viele Totalen. Die Bildregie macht die gleichen Fehler wie in Wien, Schade.

Matty
3 Jahre zuvor

Ohne die Jury hätte es Monika für Litauen nicht zum ESC geschafft

awbln
awbln
3 Jahre zuvor

Griechenland war ja grottenschlecht… sorry stimmlich nen Totalausfall

Nika
Nika
3 Jahre zuvor

Nein! Wieso schreit sie ins Publikum?

inga
inga
3 Jahre zuvor

Die Monika muss man einfach gern haben.

David Hercc
David Hercc
3 Jahre zuvor

Oh, ich vermisse ganz hart RUTA MUR!

Thilo mit Bobby
Mitglied
3 Jahre zuvor

Litauen fand ich heute auch toll

SvenEsc
SvenEsc
3 Jahre zuvor

So ein gute Laune Song aus Litauen , gefällt mir sehr gut.

Matty
3 Jahre zuvor

Die Inszenierung war besser als beim Vorentscheid, aber Ruta Mur wäre die bessere Teilnehmerin gewesen.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

doch – es hätte etwas sehr eigenständiges gehabt.
könig der löwen gedächnissound eher nicht.

Kuestensocke
Kuestensocke
3 Jahre zuvor

Monika überzeugt mich nicht, der Song ist mir zu esoterisch…. Jetzt kommt Voyager…. Das wird mega!

David Z
David Z
3 Jahre zuvor

Litauen muss ins Finale

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

Albanien war schön, ein richtiger familiärer Zusammenhalt
Litauen: Mann, war das gut. DIE Überraschung des Abends! Hatte ich überhaupt nicht auf der Rechnung!

Thilo mit Bobby
Mitglied
3 Jahre zuvor

Australien ist ja mal voll cool inszeniert. Go Danny.

thomaslunafrank
thomaslunafrank
3 Jahre zuvor

Australien: enthält bezahlte Werbung !

Hatte auch mal einen Toyota, aber Celica, schwarz

italojeck
italojeck
3 Jahre zuvor

Edgar klasse!!!😛😛
Albanien ….ist mir irgendwie peinlich. Dieses Familiending…

DJModulo
DJModulo
3 Jahre zuvor

Ooo-o
Ooo-o
Ooo-o
Ooo-o-o-o

Meine persönliche Nummer 1 im Wettbewerb am Ende

lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
lasse braun 🚜🇪🇪🇪🇸🇨🇿🇦🇩🇫🇮🇩🇪🇵🇹🇦🇱
3 Jahre zuvor

man sieht bei australien wunderbar,daß gute metalacts auch sehr gut beim publikum ankommen…2022 EC da war doch was – nimm dies NDR!

inga
inga
3 Jahre zuvor

Big Wow für Australien. LOTL müssen sich warm anziehen.