
Der in der ESC-Bubble bekannte, österreichische Choreograph Marvin Dietmann (Aufmacherfoto im Rahmen des ESC 2019 in Tel Aviv) wird den deutschen Beitrag „Rockstars“ von Malik Harris für den ESC in Turin überarbeiten. Das berichtet Thomas Mohr im aktuellen Podcast „ESC Update“. Dietmann erreichte große Bekanntheit als Choreograph des siegreichen ESC-Auftritts von Conchita Wurst in Kopenhagen. Er verantwortete aber auch die Inszenierung des deutschen ESC-Beitrags „Perfect Life“ von Levina, der 2017 in Kiew mit sechs Punkten auf dem vorletzten Platz landete.
Am Freitagabend holte sich Malik Harris von Startnummer 1 den Sieg bei der deutschen ESC-Vorentscheidung „Germany 12 Points“. Nachdem er beim Radiovoting die zweitmeisten Punkte eingesammelt hatte, überzeugte er die TV-Zuschauer/innen, so dass er mit einem deutlichen Vorsprung im Televoting am Ende insgesamt die meisten Punkte auf dem Zähler hatte.
Im aktuellen „ESC Update“ vom NDR sagt Malik deshalb im Interview: „Ich glaube, dadurch, dass ich jetzt gewonnen habe, scheint die Show ganz ok gewesen zu sein. Ich weiß gar nicht, wie viel man da ändern muss.“
Diese Meinung haben wir am Samstagvormittag beim ESC kompakt LIVE nicht vollständig geteilt. Und auch Thomas Mohr und Marcel Stober vom ESC Update sehen Verbesserungsbedarf. Marcel fand die Inszenierung im Vergleich zu anderen „ein bisschen unverständlich an einigen Stellen.“ Dabei bezog er sich vor allem auf die vielen Instrumente, die Malik beim Auftritt spielte – und die beim ESC ja als Vollplayback eingespielt werden. Thomas Mohr fand den Wechsel zwischen den Instrumenten auch etwas hektisch. Ähnlich wie wir von ESC kompakt sind die beiden unsicher, ob die Fotos im Video-Content so geeignet sind.
Thomas Mohr berichtet dann, dass er mit Marvin Dietmann gesprochen und erfahren habe, dass dieser der Choreograph des deutschen Auftritts in Turin sein wird. Mohr sei auch mit Dietmann die deutschen Vorentscheidungssongs durchgegangen. Er (Dietmann) hätte demnach auch die besten Gefühle bei Felicia Lu und Malik Harris gehabt. Sein Anliegen als Choreograph solle es sein, Malik als authentischen Künstler darzustellen. Mohr weiter: „Aber dieses Kraut und Rüben, was wir da gestern (bei der Vorentscheidung, Anm. d. Red.) gesehen haben, das hat ihm auch nicht gefallen. Das hat er schon angedeutet. Er wird da ein bisschen Grund reinbringen und eine Struktur.“
Levina – Perfect Live (ESC 2017)
Marvin Dietmann hatte seinen ESC-Durchbruch mit „Rise Like a Phoenix“ und wurde danach häufig im ESC-Zusammenhang beauftragt. Der NDR griff etwa 2017 auf ihn zurück. Beim ESC in Rotterdam 2021 zeichnete Dietmann allein für sieben Beiträge verantwortlich und hat dabei durchaus unterschiedliche Inszenierungen abgeliefert. So brachte er für den Spanier Blas Cantó und seine ruhigen Ballade „Voy a quedarme“ mit einem überdimensionierten Mond den vermeintlich größten Prop der ESC-Geschichte auf die Bühne (6 Punkte und drittletzter Platz). Er inszenierte aber auch Umpempo-Nummern wie „El Diablo“ für Zypern (94 Punkte, Platz 16) und „Tick-Tock“ für Kroatien (110 Punkte und 11. Platz im Halbfinale).
Albina – Tick-Tock (ESC 2021)
Wie hat Euch die Inszenierung von „Rockstars“ bei der deutschen Vorentscheidung gefallen? Was würdet Ihr für den ESC in Turin beibehalten – und was verändern?
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Ich bin gespannt was dabei rauskommt, aber ich werde das Gefühl nicht los, das Malik die Instrumente behalten möchte, da er, wie er sagt, gewohnt ist mit Instrumenten auf der Bühne zu stehen.
Ist sowieso die Frage, ob er eine so große Bühne überhaupt alleine füllen könnte. Ein paar Props wie eben die Instrumente könnten da schon helfen.
Ich glaube nicht, dass Malik Harris da viel mitzureden hat.
Wenn das tatsächlich so sein sollte, dann wird auch Malik Harris über seinen Schatten springen und sich einen Lernprozess stellen müssen. Der ESC ist keine Clubtour in persönlicher Atmosphäre mit nur einigen wenigen Besucher (m/w/d). Der ESC ist nun mal ist ein Mega-Event. Was in den USA einmal im Jahr der Super-Bowl ist, ist hier in Europa der ESC. Ein kreatives und stylistisches Show-Programm in einer gigantischen Dimension ist Pflicht. Malik Harris muss nun einsehen, dass er nicht beweisen muss ein guter Musiker zu sein, der alle seine erlernten Instrumente in Perfektion beherrscht, sondern dass es jetzt auf ein einmaliges Gesamtpaket, welches nur auf ihn zugeschnitten ist, bestehend aus gutem Gesang, stylischem Bühnenbild und kreativer Performance, ankommt.
Aber ich schätze ihn als einen unkomplizierten Typ ein, der sich gerne beraten lässt.
„Was in den USA einmal im Jahr der Super-Bowl ist, ist hier in Europa der ESC. Ein kreatives und stylistisches Show-Programm in einer gigantischen Dimension ist Pflicht.“
Ja, und das ist das Problem, eine sehr schlechte Entwicklung beim ESC. Früher gab’s diesen Gigantismus so nicht. Ich wünsche mir den ESC mal wieder in einem kleinen Studio wie 1973 in Luxemburg …
Valentina Monettas Hinterhof! 😁
Applaus, Applaus @Thomas – wie recht Du hast!!!
Gefühlt hat der ESC auch nur zwei Choreographen, Marvin Dietmann und Sache Jean-Baptiste. Obwohl mich persönlich immer die gleichen Namen auch so langsam langweilen. Trifft allerdings auch auf Komponisten zu, die zwischendurch im ESC-Kosmos mal hip sind.
Mich hat besonders gestört, dass das Klavierspiel unverändert weiterlief, nachdem Malik aufgestanden ist und zum nächsten Instrument wanderte. Etwas länger Klavier und vielleicht ohne Loop? Und der junge Mann sollte noch mal in seinem Schrank nach einem anderen Shirt suchen.
Aber: Der Gesang soll genau so bleiben, wie er beim VE war. Das war sehr überzeugend und besser als in der Audio-Version. Schade, dass der Rap-Part in der Radio-Version fehlt. Den finde ich persönlich- trotz oder wegen der Eminem-Assoziationen – besonders gut.
Mittlerweile gibt es Loopstations seit Jahrzehnten und eigentlich sollte jede(r) Musikaffine wissen, dass das Live eingespielte damit in Endlosschleife wiedergegeben wird. Ganz, ganz viele Solomusiker machen das so. Aber für die große ESC-Bühne fänd‘ ich auch eine „echte“ Band besser.
Mitlerweile gibt es ja einige Reaktionen auf seinen Auftritt und da wird das eigentlich nicht als Problem gesehen, scheinbar ist das Vorgehend durch Ed Sheerans Auftritte nichts besonderes mehr.
Auch wird betont, dass es den Lied gut tut, dass er da ganz alleine auf der Bühne steht und eher natürlich agiert.
Also mal sehen, was sich der Fachmann einfallen lässt, zumindest beim Hintergrund gibt es viel Bedarf.
Dann lassen wir uns einfach mal überraschen, was da aus dem Hut gezaubert oder eben auch nicht gezaubert wird. Etwas mehr Klavier würde in meinen Augen die Hektik der Positionswechsel reduzieren.
Wie es scheint werden neben Malik noch andere Personen auf der Bühne stehen. Der Song ist nur leider gar kein tanzbarer Song. Irgendwelche Verrenkungen werden uns dann also präsentiert. Unklar welche Rolle Malik dabei spielen wird. Singen, Text merken, mit den Instrumenten jonglieren und sich dann noch ne Choreo merken? Ui ui ui. Viel Spaß beim üben…
Wie kommst du auf Tänzer? Marvin Dietmann wird den Beitrag nicht choreographieren, sondern inszenieren. Das ist in dem Beitrag etwas missverständlich rübergekommen. Marvin Dietmann ist für das Staging zuständig, wenn es etwas zu tanzen gibt, choreographiert er das oft nicht selbst.
naja im Artikel steht doch er sei Choreograph. Gehe mal davon aus, dass man das dann auch beim Staging merken sollte…sonst machte es ja keinen Sinn nen Choreographen zu engagieren….
Aber das habe ich doch geschrieben, dass das im Artikel missverständlich geschrieben wurde. Er ist sicherlich nicht als Choreograph engagiert worden.
Wie waren denn die Tänzer bei Conchita und Levina?
Der ganze Part mit den Instrumenten war schwach. Die würde ich komplett rausschmeißen, die bringen keinerlei Mehrwert. Und dann müßte man sich irgendwas ausdenken, was den Song hebt. Papa einblenden wird international ja nicht so viel bringen.
Habt ihr Felicias neustes Video gesehen? Dort berichtet sie, dass sie an ihrem Staging wenig eigenen kreativen Input hatte und der NDR sie kurz vor der Show damit vor vollendete Tatsachen gestellt hat. Bin FASSUNGSLOS.
Zu Dietmann: Joa also will ihm das Staging von Perfect Life auch nicht zu sehr anlasten, bei dem Song hat man halt NICHTS mit dem man hätte arbeiten können. Das Lied war furchtbar öde. Der Anfang des Stagings war immerhin super klasse, also der kann schon was.
Bei Rockstars kann man auch mehr rausholen, aber ist mir auch ehrlich gesagt total egal mittlerweile.
Was nützen 10 geniale Sekunden am Anfang, wenn danach nur noch eine silbrig-grau wabernde Masse folgt? Da wäre mehr möglich gewesen.
Vermutlich, aber an so einem non-event wie Perfect Life hätte ich auch keine gute Idee verschwendet. Das wäre so oder so nichts geworden.
Der Mann ist dafür bezahlt worden. Ich will also nicht hoffen, dass er mit dieser Einstellung daran gegangen ist.
@Brötchen (ich drücke bei Porsteinn auf Antworten für die Einrückung): Abgesehen davon, dass ich Perfect Life immer noch nicht so schlimm fand wie andere Dinge, kann man aus allem was rausholen. Hallo, Moldawien haut uns fast jedes Jahr komische Songs um die Ohren, die dann plötzlich ganz toll auf der Bühne aussehen 😀
Und als Choreograph die Ideen nicht zu „verschwenden“, weil der Song nix sei, wäre ja fast so, als ob ein Fan seine Zeit für den VE nicht „verschwendet“, weil ein bestimmter Act nicht dabei ist xD
Dass Fans immer sofort in Hysterie verfallen. Also an alle anderen: Schaut euch Felicia Lus Video lieber selber an. Ihr wurde zwar vorher nicht gesagt, dass Tänzer dabei sein werden und man hat nicht den von ihr selbst hergestellten Backdrop verwendet, aber ansonsten spricht sie von einer guten Zusammenarbeit und auch ein paar Änderungswünsche von ihr selbst bezüglich der Farben sind kurzfristig noch berücksichtigt worden.
Aber Hauptsache noch einmal auf den NDR draufhauen, der sowieso schon am Boden liegt.
Sollen wir jetzt Mitleid mit dem NDR haben? Die haben sich alle Kritik selbst eingebrockt und dank ihrer Bockigkeit wird sich daran auch so schnell nichts ändern.
Als ob Felicia sich jetzt hinstellt und wirklich den NDR kritisiert. Klar sagt sie dann, dass es super war, die verbaut sich sonst doch mögliche Perspektiven.
Sie berichtet aber, dass sie mehrere Ideen hatte und die wurden vom NDR nicht umgesetzt. Und dass nicht kommuniziert wird, dass sie einfach mal eben eine Gruppe Tänzer hat die schon eine Choreo einstudiert haben ist eine große Sache. Das ist unfassbar unprofessionel. Und als junge Künstlerin traut man sich dann auch nicht, sich durchzusetzen, wird also in eine scheiß Situation gebracht.
Ich hau so lange drauf, bis die Message ankommt. Hab mit einem Sender kein Mitleid, das ist eine gebührenfinanzierte Institution und kein Team von Hobbyfilmern.
Also ich finde die Kritik unterirdisch. Es ist doch nett von einem Fernsehsender, dass die überhaupt bereit sind, irgendwas zu ändern. So eine TV-Produktion wird doch lange vorher geplant, koster viel Geld und dann sollen die auf Amateure hören? Würde ich auch nicht machen. Sicherlich hat Felicia eigene Ideen für die Bühne aber ehrlichgesagt ist sie Songwriterin und nicht Stagedesignerin. Die Profis wissen schon, was geht, was nicht und wie was wirkt.
Was mich vor allem stört, ist diese ständige Negativität. Klar ist – wie leider fast immer – viel dumm gelaufen. Aber wenn sich eine Künstlerin hinterher neutral bis positiv über bestimmte Aspekte äußert, dann natürlich nur, weil die Wahrheit für sie schlechte Folgen haben könnte, und nicht weil es tatsächlich mal neutral bis positiv war. Manche hier scheinen sich gar nicht mehr vorstellen zu können, dass nicht immer alles schlecht ist. Und das ist irgendwie traurig.
Und klar, natürlich hätte der Informationsfluss besser sein müssen wegen der geplanten Tänzer, aber letztendlich hat es doch gut funktioniert mit der Einbindung von Felicia Lu in die Choreographie.
Zu Felicia: Weil der NDR offenbar sich nicht reinreden lassen will, haben die vielleicht auch die Band dessen Name nicht genannt werden darf nicht zugelassen. Die hätten sich vermutlich nichts sagen lassen und das wusste man…
welchen Input durfte sie denn machen? ‚Wenig‘ heisst ja nicht ‚keinen‘. Und wenn sie das so wie der NDR des wollte nicht hätte haben wollen, hätte sie halt sagen müssen ’so nicht, Freunde‘.
Ich finde es gut, dass ein Experte für das Staging beim ESC-Auftritt von Malik engagiert wird, auch wenn die Erfolge von Marvin Dietmann sehr unterschiedlich waren. Der Auftritt sollte recht reduziert erfolgen. Den Instrumentenwechsel von Mailk kann ich nicht verstehen und finde ihn störend.
Wenn das mit den Instrumenten besser aufgebaut ist, kann man das doch machen. Das packt die Zuschauer erstmal. Wichtig ist, dass dei Fotos wegkommen (ich bin für beide Serien weglassen) und man den Rappart voll einfängt. Gerne da mit Blitzen arbeiten. Der Teil soll sehr düster wirken. Dann zum Refrain wieder heller (gerne auf dem Wechsel von Rap zum Refrain an der einen Stelle mit Pyros arbeiten).
Insgesamt arbeitet man mit einem sehr guten Sänger und auch einer guten Nummer. Damit kann man ganz sicher was machen.
Ich denke auch, dass der Part vom Rap zum Refrain, was ja der Höherpunkt des Liedes ist, optisch gut aufwerten kann. Ob das Pyros sind oder wie bei Michael durch den explodierende Backgound (aka Todesspirale) wird man sehen. Man kann wie bei Michael auch wieder mit Schwarzweiß und Farbe agieren. wobei ganz so nahe an „You Let Me Walk Alone“ muss es dann auch nicht sein.
Ich weiß gar nicht mit welchem Recht der Dietmann überhaupt die Inszenierung bei Malik kritisiert. Hat er nicht die Inszenierung von 2017 verbrochen? Graue Wand mit grauem Kleid, hat ja prima funktioniert.
Eine noch so gute Inszenierung kann einen grottenschlechten Song und eine Sängerin mit null Ausstrahlung nicht retten. Wenn man auf der Bühne nur einen einzigen Gesichtsausdruck (Grinsen) zustande bringt, kann der Choreograph auch nicht viel ausrichten.
Ich stell mir für den Rap Part einen totalen Blackout vor mit einem einzigen Spot auf ihn um dann im darauf folgenden Refrain alles rauszuhauen was an Licht und Pyro geht.
Der Song hat aber gar keine ‚Kraft‘, die Pyro verdient hätte. Ist ja doch eher so ein säuselndes Plätschern. Vielleicht den bayrischen Gebirgsbach einblenden, oder so ^^
das passt auch vom Text hervorragend. Am Ende des Raps singt er: „Can we press pause and do a restart“. Den „Restart“ mit Beleuchtung hervorzuheben wäre also ideal. Im Musikvideo singt er nach der Pause auch einige Sekunden gar nicht, was man auf der Bühne auch gut hätte umsetzen können, wenn der Song nicht schon 3 min lang wäre 😀
Die Zeit dürfte keine Rolle spielen, es heißt ja nur ungefähr drei Minuten, das können auch zehn Sekunden mehr sein. Die Pause hat Alina Pash perfekt gemacht, unterstützt durch die Handbewegung.
Marvin Dietmann ist eine gute Wahl, denn er ist bei emotionalen Songs besonders stark und er achtet sehr auf die Details. Das ist bei Rockstars besonders wichtig. Ich glaube nicht, dass wir Instrumente auf der Bühne sehen werden, auch keine Tänzer oder so.
„Marvin Dietmann ist eine gute Wahl, denn er ist bei emotionalen Songs besonders stark und er achtet sehr auf die Details.“
Ja, genau. Hat man ja bei Spanien 2021 sehen können, wie gut Marvin Dietmann bei emotionalen Songs arbeitet. Is klar, ne?
Genau, gutes Beispiel!
Ich glaube, das sind gute Nachrichten, aber mal sehen. Aber ehrlich gesagt, ist es mir mittlerweile fast egal, wie die deutsche Inszenierung ausschaut. Ich fiebere mittlerweile mehr mit anderen Ländern wie Zypern, Tschchien, Östereich oder Schweden mit. Eigentlich traurig, dass der NDR uns Fans schon so weit gebracht hat… 🥲
Ich verstehe viele von euch deutschen Fans nicht ganz. Ich finde nach dem Vorentscheid Desaster kann man eigentlich frohen Mutes nach vorne blicken. Vom Sieg zu träumen wäre vermessen, aber mit Malik und Rockstars hat man einen anständigen Act, aus dem man durchaus etwas machen kann. Wenn ich an die deutschen Beiträge der letzten fünf Jahre denke, dann ist das bestimmt einer der besseren.
Vielen Dank nach Österreich für diesen Kommentar 😊👍🏻
Ob das Staging von „Perfect Life“ tatsächlich eine Empfehlung ist, darf bezweifelt werden. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an das biedere, an einen evangelischen Dorfgesangskreis erinnernde Outfit, das noch nicht einmal im Ansatz dem Typ Levinas gerecht wurde. Anders als bei Levina zeichnet aber Malik für seinen Song selbst verantwortlich und dürfte deshalb durchzuschauen ein Wörtchen beim Staging mitzureden haben. Solange nicht Pantomimen, Ballettänzerinnen oder Windmaschinen zum Einsatz kommen, sondern sich diecImszenierung eher zurücknimmt und dem Song und dem Künstler gerecht wird, kann das ganz gut werden…
Pantomimen sind doch cool! Hat bei Katja und Theater auch geklappt! 😂 Oder Pinguine? 🤔
In evangelischen Dorfgesangskreisen hat man so tief ausgeschnittene Rücken? Wow!
[…] Πηγή: esc-kompakt.de […]
Also für Malik könnte ich mir eine Show ähnlich wie Belgien letztes Jahr vorstellen. Aber er soll seine Gitarre behalten . Zum Rap Part könnte er aus dieser Gruppe dann ausbrechen und zur Kamera laufen was er unbedingt wieder machen sollte. Das hat richtig gut gewirkt.
Jo, das war super! Eine stimmige Inszenierung ohne viel Tamtam, die trotzdem fesselte.
Ach du scheiße…. Horror…. kann nur richtig kacke werden
Das mit der Loopstation ist cool, wenn man es tatsächlich live erlebt, insofern versteh ich schon, dass Malik das bei Liveauftritten gerne macht und es auch jetzt auf der Bühne präsentieren möchte, weil das eben so sein Ding ist. Aber es wirkt leider einfach nicht, wenn die Musik vom Band kommt und das auch jedem klar ist. Entweder man findet einen Weg, den Loop-Effekt klar zu visualisieren, oder man nimmt die Instrumente lieber raus. Wenn man mal technisch so richtig aus dem Vollen schöpfen möchte, könnte man natürlich auch jeweils ein Malik-Hologramm am Keyboard und den Drums weiterspielen lassen, wenn er selbst das Instrument wechselt. Das wär doch mal ne spektakuläre Sache! 😉
Wie man mit einer Loopstation wirksam auftritt hat Ed Sheeran in der Late Night Show von Klaas Heufer-Umlauf gezeigt 😉 Das waren aber mehr als 3 Minuten.
Nach dem Gro hier soll mal wieder ein junger Künstler total verbogen (und blamiert) werden.
Nach dem Desaster von einem Vorentscheid, dass von kleineren Ländern mit Leichtigkeit übertrumpft wird soll man frohen Mutes nach Vorne blicken? Wir wurden mal wieder international zum Gespött.
Malik erreicht im Mai im Best Case vielleicht Platz 15 aber selbst das traue ich dem nicht zu. Und finde es ist kein Anlass zum Feiern, mal wieder Mittelmaß zu erreichen.
Es gibt kein „wir“. Nicht ich wurde zum Gespött, sondern allenfalls Menschen, die für die TV-Produktion verantwortlich zeichneten.
„… überzeugte er die TV-Zuschauer/innen, so dass er mit einem deutlichen Vorsprung im Televoting“
Deutlich? Sicher? So deutlich fand ich den Sieg im Televote jetzt nicht. Gibt es da offizielle Zahlen des Televotes?
glaube er hatte 118 von 432 (wenn ich mich nicht irre). Das macht 27,3%. Der zweitplatzierte Song hatte 94 Punkte (21,8%, Hallo Welt), der Drittplatzierte 79 (18,3%, I Swear To God). Da man Emily Roberts als Totalausfall ausser Acht lassen muss, wäre das Durchschnittsergebnis der 5 anderen bei 20%. Sachlich ist demnach Maliks Sieg mit 25% Vorsprung vor dem Zweitplatzierten bzw 35% über dem Durchschnitt nicht als ‚deutlicher Sieg‘ einzuordnen, dennoch ist sein Sieg im Voting aber schon relativ klar. Haken an der Sache ist, dass Malik das Radiovortng eben nicht gewonnen hat. Insgesamt ist sein Sieg daher als vergleichsweise knapp einzuordnen.
In diesem Falle bin ich ganz entschieden für den Ansatz weniger ist mehr. Malik kann mit seiner authentischen und sympathischen Art punkten („punkten“ bitte nicht allzu wörtlich nehmen …), und außerdem versprüht er auf der Bühne Enthusiasmus. Würde man ihn in ein Konzeptkorsett zwingen, würde die musikalische Schmalbrüstigkeit des deutschen Beitrages mMn geradezu ausgestellt.
glaube aber nicht, dass die den engagiert haben um eben kein sichtbares Korsett zu schnüren.
Genau das ist ja meine Befürchtung …
Bei Michael hat man auch seinen Auftritt vom Vorentscheid als Grundlage genommen und diesen dann nur noch optisch aufgewertet. Natürlich ist auch das ein Risiko, wenn man an die Diskussion damals denkt, Todesspirale und so.
Ich denke Malik weiß was er will, ich mache mir da weniger Sorgen, wäre es andersrum, wir müssten bis zu den Proben warten um zu erfahren, ob sich jemand Gedanken zum Auftritt gemacht hat, würde hier noch lauter gemotzt.
@ESC1975
Stimme Dir zu: Es ist grundsätzlich gut, dass man sich Gedanken um den Auftritt macht. Denke mit Schaudern an den Auftritt von Elaiza. Da hatte man irgendwie so gar keine Idee. Insofern ist es schon richtig, die Inszenierung zu optimieren. Darauf sollte sich Malik ruhig einlassen. Man sollte allerdings schauen, dass seine Persönlichkeit noch zur Geltung kommt.
Diesen Spagat zu finden, auf der einen Seite Struktur in den Auftritt zu bringen, aber auf der anderen Seite zu schauen, dass er seine Authentizität behält – darin liegt die Kunst. Nicht einfach, aber wenn er wirklich so ein Fachmann ist, sollte es machbar sein.
Irgendwie ist mir dieses Name Dropping vollkommen egal, den gerade dieser Choreograf hat bewiesen, dass er auch schlechte Arbeit abliefern kann. Levina lag, Levina stand auf und fertig war die Choreografie in tristem Grau, das sich einbildete Silber zu sein.
Silber und „futuristisch“
Welche Inszenierung?
Dieses Nichts bestehend aus Hektik, unverständlichem Herumgehampel auf der Bühne und den arg ungelenken Verrenkungen? Eine andere Klamotte wäre vielleicht auch angesagt.
Das Lied bleibt langweilig.
Aber soll man ruhig Herrn Dietmann Geld in den Rachen werfen, wenn’s hilft, mehr als zehn Punkte zu holen, bitte schön, meinen Segen habt ihr. Ob das das Lied retten wird?
PS. So weit ich mich erinnern kann, durfte Netta 2018 in Lissabon ihre Loop-Station nicht verwenden. Hat sich da etwas getan, jetzt wo auch im Prinzip der Gesang im Vollplayback eingespielt werden darf?
Bei Netta ging es um geloopten Gesang. Malik benutzt die Loop-Station nur für Instrumente, die beim ESC aber sowieso von Band kommen.
Instrumente kommen doch schon seit Jahrzehnten vom Band.
kann man mal ein Land nennen, bei dem Herr Dietmann die Choreographie übernommen hat, das dann auch erfolgreich abgeschnitten hat? Deutschland 2017 war eine katastrofe und Kroatien im letzten Jahr ist im Halbfinale ausgeschieden. Das macht einen ja nicht gerade zuversichtlich.
Habe auch gerade mal geschaut, hinter welchen Beiträgen er denn im letzten Jahr steckte. Von den Sieben ist mir tatsächlich nur noch das Staging von Bulgarien in bewusster Erinnerung.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das bei ihm, wie auch bei diesem Typen der alle Bühnen der letzten Jahre entworfen hat, die geheime Superkraft vor allem darin liegt, sich selbst ins Gespräch zu bringen. Aber warten wir mal ab. Besser der NDR holt wen, als wenn nicht.
Eure show war wirklich zum Einschlafen, das hätte man auch in einen Altersheim zeigen können.
Einzige Lichtblicke waren Jamala und euer Sieger Malik Harris.
Was ist anderen Teilnehmer angeht
Katastrophe.
Wie wäre es den wenn Pro Sieben das mal in die Hand nimmt?
Pro Sieben ist nicht in der EBU. Nur ARD und ZDF sind in der EBU.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber wenn man hier die Reaktionen (Scheiße, Kacke, Desaster etc) auf eine ganz einfache Medlung liest , dann muss man sich schon fragen, ob wir hier ernst genommen werden wollen, oder uns damit zufrieden geben Statler und Waldorf zu spielen und alles schon im Vorhinein zu kritisieren, was der NDR macht. Letzteres ist natürlich einfach, weil solange man selbst keine Verantwortung hat, ist jeder der beste Nationaltrainer.
ESC1975 … wahre Worte.
Das finde ich auch und es macht mir immer weniger Spaß, auf ESC-Kompakt vorbeizuschauen. Schade, dass die Missmut so Überhand nimmt.
@ ESC 1975
Wahre Worte,aber nutzlos.
Nimms locker.
Die Kommentare haben für mich zumindest einen gewissen Unterhaltungswert.
Ich bin gespannt!
„Ich weiß gar nicht, wie viel man da ändern muss.“
Wenn man schon so an die Sache herangeht, dann ist Hopfen und Malz verloren. Ich fürchte das Schlimmste.
In der Vergangenheit habe ich Dietmann insgesamt eher kritisch gesehen (ich finde, er hatte durchaus immer gute Ideen, die aber nicht so recht zu Ende gedacht waren bzw. in den drei Minuten kaum weiterentwickelt wurden), gerade im letzten Jahr ist er in meinem Ansehen aber durchaus etwas gestiegen.
Ihn jetzt wirklich nur auf Levina zu reduzieren, fände ich ein wenig unfair; aus diesem flach produzierten Song ließ sich einfach nicht viel mehr herausholen, „Rockstars“ ist da zum Glück ein anderes Kaliber.
Die ganz große Choreographie muss da gar nicht her (und würde auch überhaupt nicht passen), es ist schon viel damit getan, die einzelnen Elemente zu ordnen und mit guter Kamera-Arbeit und bewusst eingesetztem Licht besser zur Geltung zu bringen.
Wenn Malik so an den Instrumenten hängt, kann er sie auch behalten, die Übergänge müssen nur für den Zuschauer einfach intuitiver gestaltet werden und die Instrumente sollten auch nicht einfach nur dastehen, sondern können bistimmt auch selbst besser in Szene gesetzt werden. Das ist auf einer größeren Bühne wahrscheinlich aber auch besser möglich als auf diesem Mini-Ding in Berlin.
Gerade während der ersten Strophe muss aber einfach optisch noch irgendwas besonderes eingebaut werden, da hat der Song wirklich einen dramaturgischen Durchhänger.
Na ja, bei der Inszenierung sehe ich auch Verbesserungsbedarf, auf jeden Fall. Allerdings: Wenn ich an die Choreographie von Levina denke, hält sich meine Euphorie über diesen „Star“-Choreographen in einigermaßen engen Grenzen.
Aber schau’n wir mal: Möglich, dass er noch was aus dem Song herausholen kann. Gut auf jeden Fall, dass man sich beraten läßt. Das scheint ja letztes Jahr bei Jendrik nicht der Fall gewesen zu sein…
Muss noch was zu Levina ergänzen: Allzu viel hätte man aus dem Song auch nicht herausholen können, allenfalls die Kleiderwahl war sehr unglücklich gewählt. Man hätte etwas Farbenfroheres wählen sollen. Keine Ahnung, vielleicht in rot? Habe aber gehört, dass dies Levinas Wunsch gewesen sein soll, also ob man dies unbedingt dem Herrn Dietmann anlasten kann, darf dann bezweifelt werden. Und der Song gab nun wirklich nicht allzu viel her.
Ich glaube zu erinnern, dass die Designerin des Kleides eine Freundin von Levina war. Sie wollte das Teil unbedingt. Die paar Sekunden auf dem Boden waren damals eine hübsche Idee. Danach kam nicht mehr soo viel, wenn ich mich richtig erinnere.
„Ich glaube, dadurch, dass ich jetzt gewonnen habe, scheint die Show ganz ok gewesen zu sein. Ich weiß gar nicht, wie viel man da ändern muss.“
Können wir ihn für diese Aussage eigentlich disqualifizieren? 🤔
Ich habe mich über die Naivität dieser Aussage auch gewundert. Malik muss doch klar sein, dass die Konkurrenz in Turin ein ganz anderes Kaliber sein wird. Vielleicht können unsere freundlichen und stets diplomatischen Blogger Malik ja mal einladen, um ihm eine Dosis ESC-Realismus zu verpassen …
Marvin Dietmann ist also für die Inszenierung des deutschen ESC-Vertreters zuständig. Da kommt keine leichte Aufgabe auf ihn zu!
Maël und Jonas hatten beim Vorentscheid neben Team Liebe die beste lnszenierung und da hätte Marvin Dietmann nicht viel ändern müssen, doch bei Herrn Harris muß alles geändert werden! Der Song ist Einschlafmusik und bräuchte dringend eine neue Fassung. Bei seinem Auftritt war Malik nervös und die lnstrumente und Loopingstation lenken nur ab und sollten von der Bühne verbannt werden. Die Kinderfotos sind auch fehl am Platz. Bei Michael Schulte und Bilal Hassani paßten sie zum Beitrag und dieses Stilmittel nutzt sich auch irgendwann ab.
Das Outfit bei seinem Auftritt war ganz schlimm und daher sollte ein Stilberater zu Rate gezogen werden. Die Kameraführung war auch ziemlicher Murks, Frankreich hat gestern Abend gezeigt, wie es richtig gemacht wird.
Sollte es bei einer seichten Ballade bleiben, dann sollte das Thema, um welches in diesem Song geht, von einem Tanzpaar in einem Contemporary dargestellt werden.
In meinem nächsten Leben werde ich auch Choreograph beim ESC.
Scheint nicht viele davon zu geben – und besonders einfallsreich muss man anscheinend dabei auch nicht sein.
Na dann wäre das doch bestimmt was für dich.
Der Marvin wird gute Arbeit leisten, aber das hilft bei dem Song nicht viel. Die Outfits werden von den Künstlern selber ausgesucht.
Kurzes Off-Topic, aber es fällt mir gerade ein:
Wäre es theoretisch möglich, ein kurzes Statement oder Interview von Robin Karow zu bekommen, der Malik ja die Bewerbung vorgeschlagen hat, Co-Autor von „Rockstars“ ist und auch beim Musikvideo Regie geführt hat?
Mich würde interessieren, ob bei ihm eine generelle ESC-Affinität vorhanden ist und er sich villeicht auch eine Teilnahme von COSBY in Zukunft vorstellen könnte.
Nur eine Anregung; ich fände es ganz spannend, da einen kleinen Blick „hinter die Kulissen“ zu bekommen und vielleicht ist es für den einen oder anderen hier ja auch interessant 🙂
Übrigens lief heute Vormittag mal wieder Felicia Lu – anxiety um 09.50 Uhr bei NDR 2 …..von Malik Harris und den anderen Gestalten äääh Künstlern habe ich nichts mehr gehört.
Tja scheint aber wohl irgendwie nix genutzt zu haben…. Bitte führe in Deiner Buchhaltung zukünftig auch die Sekunden mit auf! Danke!
Malik lief heute in hr3
Kann man ja heute ganz einfach nachschauen, aber scheinbar ist es dir wichtiger irgendwelche Gerüchte zu verbreiten, Mit meinem Latinum weiß ich: Fama falsa est.
auf SWR3 ist Malik heute zweimal gesendet worden, Felicia Lu einmal der Rest ist mir nun zu doof auch noch nachzuschauen, vielleicht macht das ja ein fleißiger Blogger
Matty wir sind übrigens gestiegen in den odds gegenüber deiner Prognose 😁
Auf Matty ist sowieso kein Verlass mehr.
Erst den falschen Sieger prognostiziert,und jetzt das.
Falsch, Deutschland liegt aktuell auf dem 23. Platz bei den Odds!
In dem Artikel wird die Erfolgsbilanz von Herrn Dietmann erwähnt. Bis auf 2014 hat er keinerlei Erfolge beim ESC aufzuweisen. Spanien 2021 drittletzter Platz, Deutschland 2017 Platz 25, Kroatien 2021 Aus im Halbfinale, Zypern 2021 Platz 16. Was zum Teufel qualifiziert dann Herr Dietman für die Choreographie des deutschen Beitrags? Wie kann jemand mit so einer verheerenden Bilanz so ein Auftrag bekommen? Ich hätte mir einen anderen Choreographen gesucht. Aber nicht jemand mit so einer verheerenden Bilanz.
Ein Choreograph kann ja nur versuchen, die Songs visuell zu unterstützen. Wenn die Songs nicht allzu viel hergeben, kann er auch nicht viel ausrichten, muss man fairerweise sagen.
Bei Österreich ist ihm dies gelungen, die anderen Songs waren einfach zu schwach, hat auch die Inszenierung nichts mehr genützt. Die Choreographie von „Diablo“ hat den Song noch billiger werden lassen, meiner Meinung nach, als er ohnehin schon ist.
Aus „Rockstars“ kann man schon noch was machen, ich würde aber nicht mehr allzu viel ändern, höchstens ein bißchen Struktur hineinbringen. Und der Malik könnte vielleicht an dem Abend ein anderes Outfit wählen, was cool ist, und wo er nicht „verkleidet“ wirkt, aber doch ein wenig – wie soll ich sagen – schicker.🙂
Ich würde vor allem mit Licht arbeiten, vor allem um den Rapteil auch optisch vom Rest des Liedes abzuheben.
Die letzte Chance vom NDR einen Sieg Deutschlands beim esc zu Verhindern.
Ironiemodus aus.😁
Hm, kann verstehen dass Malik an seinen Instrumenten hängt, und ich habe auch schon Künstler live ne Loopstation spielen sehen, dass ist schon cool. Allerdings wissen die allermeisten Zuschauer, dass beim ESC die Instrumente vom Band kommen und dazu noch die riesen Bühne, bin mir nicht sicher, inwieweit das umgesetzt werden kann, beim VE sah das eher nicht so gut aus.
Wen gibt es eigentlich außer Marvin Dietmann und Sacha Jean-Baptiste noch? Ich höre immer nur diese 2 Namen, wenn von Inszenierungen gesprochen wird.
Mal nebenbei….Marius Baer soll der Schweizer Kandidat sein.
Genau. Der song heisst “ boys do cry“
Kein Gerücht?
Zeig! Uns! Deine! Stimme!!!
OMG kenn den von I can see your Voice. Der ist super. der soll gewinnen 😀
Zu Beginn sitzt Malik auf Holzkisten, dann sieht man es ist sein Bett. Kameraeinstellung von oben bei dont wanna leave my bed.. dann aufstehen wie im Video. Dann während des Rap nach vorne auf den Steg, da ist seine Gitarre und Konzert geben mit Lichtern der Zuschauern, um am Ende den Auftritt in einem Lichtkegel abzuschließen 🙂
Rap-Part kürzen, Instrumente reduzieren, Malik alleine auf der Bühne, im Backdrop sein Minime, mit dem er ein Zwiegespräch hält… Also etwas ähnlich wie Mans mit dem Comicmännchen oder die Malteserin dieses Jahr mit ihrer Mini-Kopie… Kinder dürfen ja zum Glück nciht auf die Bühne, aber über die LED-Wand sollte es gehen…
Warum denn bitte den Rap-Part kürzen? Das ist das beste am ganzen Song. Am besten eine reduzierte Inszenierung, Malik ist im Mittelpunkt. Und wenn der Rappart losgeht, geht die Beleuchtung runter und dann wenn er wieder singt, geht das Licht wieder an.
Ich weiß gar nicht, warum hier so viele so erfreut sind, dass sich irgendein random Typ der Choreografie bzw. dem Staging annehmen soll, für den der NDR sicher auch noch eine ganze Menge Kohle auf den Tisch legt.
Mir persönlich wäre es eh lieber, vom Künstler und seinem Team kommt selbst der kreative Input. Wenn Malik nun aber sagt, dass er gar nicht weiß, was man am VE-Auftritt noch ändern müsste, wird mir angst und bange. Da ist die Gefahr sehr groß, dass er sich irgendwo reinquatschen lässt, dass am Ende null authentisch ist.
Ach naja, vom NDR-ESC-Team erwarte ich eh nichts mehr.
Hallo erstmal, ich gebe hier vielen Recht, der Anfang mit den Instrumenten, wirkt etwas komisch und unverständlich, der Rap Part ist dagegen richtig gut das sollte er so lassen….irgendwie wünsche ich mir das der Sturm mit den Blitzen aus dem Video für den letzten Refrain auf die Bühne gebracht wird, das wirkte so richtig dramatisch und passend . Hab mir mittlerweile nahezu alle Reactions aus dem Ausland angesehen und die gehen von „sehr gut“ bis „ist ok aber nicht mehr“ . Bei den meisten „Top Eurovision Entry“ rangieren wir im Mittelfeld. Ganz so negativ sollte man das ganze nicht sehen, allerdings muss an der Performance gearbeitet werden. Lg und einen schön Abend
Na hier geht es wieder heiss her …. klar hat jeder eine Meinung und nach den letzten Jahren befürchten wir zu Recht das schlimmste und erhoffe das beste.
Bis Turin sind es gut 7 Wochen, da ist in jedem Fall mehr Raum für Überlegungen und Proben als in den 3 Wochen zwischen Bekanntgabe der Acts und dem VE. Professionelle Unterstützung ist gut. Dass Malik nicht auf irgendeinen vom festen NDR Team hören sollte, versteht sich nach der Bilanz der letzten Jahre, da ist ein Externer in jedem Fall richtig. Malik hat mehrfach betont, dass er die anderen Beiträge zum ESC noch nicht kennt, wenn er dies jetzt nachholt, kann er sich vielleicht eher damit anfreunden an seinem Staging zu schrauben, er ist nunmal bislang nicht so ESC affin wie Felicia.
Allgemein scheinen die Künstler des VE ja unzureichend gebrieft worden sein, was alles nach dem Sieg ansteht (nochmal singen, statt auf Klo, Pressekonferenz, Back up Video usw.). Er wird sofort überfallen mit Fragen zum Staging in Turin und kann nicht mal 1 Tag den VE Erfolg für sich verarbeiten …ich nehme an, auch der ESC Podcast hat gleich nach dem VE zugeschlagen mit dem Interview.
Ich drücke die Daumen, dass er sich nicht verbiegen lässt und dennoch in der Zusammenarbeit mit einem Choerographen verschiedene Blickwinkel aufgezeigt bekommt, die positiv auf die Performance wirken.
Im letzten Jahr fand ich Portugal sehr schön mit dem Staging und dann war da auch eine Gitarre, die von Zauberhand kam und ging…
ob man den Herrn Dietmann vielleicht auch für ein ESC-kompakt Interview zu fassen kriegt?
Nächste Woche Mittwoch wird Zypern seinen diesjährigen ESC-Teilnehmer und -Wettbewerbstitel offiziell vorstellen:
https://eurovoix.com/2022/03/06/cyprus-eurovision-2022-artist-song-reveal-march-9/
Das Ganze soll gegen 15 Uhr 30 Mitteleuropäischer Zeit über die Bühne gehen.
Off-topic, aber Emily Roberts hat heute auf Instagram gepostet: „ESC never again, war alles schon vorher ne ganz eklige Erfahrung und jetzt natürlich erst recht. Verrückt was das wohl so bei Leuten auslöst“.
Ich finde das zeigt, wie sehr der NDR der Marke ESC geschadet hat durch den missglückten Vorentscheid und das schlechte Shitstorm-Management. Emily scheint ja ganz gut vernetzt zu sein in der Musikszene, und ich hoffe dass ihre Erfahrung andere Künstler nicht von einer Teilnahme an einem zukünftigen Vorentscheid aufhält…
Zur Inszenierung: Ich bin gespannt auf die Rockstars-Inszenierung und fand Levinas Auftritt in Kiew eigentlich gut inszeniert…Marvin Dietmann hat halt das beste aus einem langweiligen Song herausgeholt.
Wie konnte Emily nur in die Top 6 kommen? Doch Beziehungen? Das Lied von Felicia ist schon sehr belanglos. Aber warum musste dann ein noch schlechteres Lied nominiert werden???
Wo hat Emily das denn gepostet?
@Benny: Als Kommentar unter den Party-Fotos, die sie nach dem Vorentscheid geepostet hat.
Merci!