Marvin Dietmann wird den deutschen Beitrag „Rockstars“ für den ESC in Turin choreographieren

Der in der ESC-Bubble bekannte, österreichische Choreograph Marvin Dietmann (Aufmacherfoto im Rahmen des ESC 2019 in Tel Aviv) wird den deutschen Beitrag „Rockstars“ von Malik Harris für den ESC in Turin überarbeiten. Das berichtet Thomas Mohr im aktuellen Podcast „ESC Update“. Dietmann erreichte große Bekanntheit als Choreograph des siegreichen ESC-Auftritts von Conchita Wurst in Kopenhagen. Er verantwortete aber auch die Inszenierung des deutschen ESC-Beitrags „Perfect Life“ von Levina, der 2017 in Kiew mit sechs Punkten auf dem vorletzten Platz landete.

Am Freitagabend holte sich Malik Harris von Startnummer 1 den Sieg bei der deutschen ESC-Vorentscheidung „Germany 12 Points“. Nachdem er beim Radiovoting die zweitmeisten Punkte eingesammelt hatte, überzeugte er die TV-Zuschauer/innen, so dass er mit einem deutlichen Vorsprung im Televoting am Ende insgesamt die meisten Punkte auf dem Zähler hatte.

Im aktuellen „ESC Update“ vom NDR sagt Malik deshalb im Interview: „Ich glaube, dadurch, dass ich jetzt gewonnen habe, scheint die Show ganz ok gewesen zu sein. Ich weiß gar nicht, wie viel man da ändern muss.“

Diese Meinung haben wir am Samstagvormittag beim ESC kompakt LIVE nicht vollständig geteilt. Und auch Thomas Mohr und Marcel Stober vom ESC Update sehen Verbesserungsbedarf. Marcel fand die Inszenierung im Vergleich zu anderen „ein bisschen unverständlich an einigen Stellen.“ Dabei bezog er sich vor allem auf die vielen Instrumente, die Malik beim Auftritt spielte – und die beim ESC ja als Vollplayback eingespielt werden. Thomas Mohr fand den Wechsel zwischen den Instrumenten auch etwas hektisch. Ähnlich wie wir von ESC kompakt sind die beiden unsicher, ob die Fotos im Video-Content so geeignet sind.

Thomas Mohr berichtet dann, dass er mit Marvin Dietmann gesprochen und erfahren habe, dass dieser der Choreograph des deutschen Auftritts in Turin sein wird. Mohr sei auch mit Dietmann die deutschen Vorentscheidungssongs durchgegangen. Er (Dietmann) hätte demnach auch die besten Gefühle bei Felicia Lu und Malik Harris gehabt. Sein Anliegen als Choreograph solle es sein, Malik als authentischen Künstler darzustellen. Mohr weiter: „Aber dieses Kraut und Rüben, was wir da gestern (bei der Vorentscheidung, Anm. d. Red.) gesehen haben, das hat ihm auch nicht gefallen. Das hat er schon angedeutet. Er wird da ein bisschen Grund reinbringen und eine Struktur.“

Levina – Perfect Live (ESC 2017) 

Marvin Dietmann hatte seinen ESC-Durchbruch mit „Rise Like a Phoenix“ und wurde danach häufig im ESC-Zusammenhang beauftragt. Der NDR griff etwa 2017 auf ihn zurück. Beim ESC in Rotterdam 2021 zeichnete Dietmann allein für sieben Beiträge verantwortlich und hat dabei durchaus unterschiedliche Inszenierungen abgeliefert. So brachte er für den Spanier Blas Cantó und seine ruhigen Ballade „Voy a quedarme“ mit einem überdimensionierten Mond den vermeintlich größten Prop der ESC-Geschichte auf die Bühne (6 Punkte und drittletzter Platz). Er inszenierte aber auch Umpempo-Nummern wie „El Diablo“ für Zypern (94 Punkte, Platz 16) und „Tick-Tock“ für Kroatien (110 Punkte und 11. Platz im Halbfinale).

Albina – Tick-Tock (ESC 2021)

Wie hat Euch die Inszenierung von „Rockstars“ bei der deutschen Vorentscheidung gefallen? Was würdet Ihr für den ESC in Turin beibehalten – und was verändern? 


202 Kommentare

    • Die Instrumente, welche in die Loop Station eingespielt werden, könnten Erfahrungen darstellen, welche gesammelt wurden und in deinen Erinnerungen weiterleben. Wenn man es schafft, das darzustellen, würde ich sie drin lassen, ansonsten die Loop Station rausnehmen

    • Genau wie 2019 kommt Holland plötzlich um die Ecke und stößt Mahmood von meiner #1 – Wunderschön, bitte einfach genau so in Turin aufdie Bühne bringen!

    • Sauaas, für sowas wie De Diepte lohnt sich dieser ganze Tamtam doch wieder, war schon echt vollkommen enttäuscht von diesem Jahrgang, aber das ist mal nen Song😊

  1. Das mit Marvin Dietmann klingt interessant. Levina’s Auftritt schaue ich mir deutlich lieber an als zB S!sters, einfach weil auf der Bühne was passiert ist. Es gab ja sogar gut eingestellte Kamerafahrten, etwas das mir bei Germany 12 Points oder zum Teil auch Jendriks Auftritt letztes Jahr schon gefehlt hat, oder anders ausgedrückt, es wirkt einfach nicht so professionell.

    Ich will mich jetzt nicht zu früh freuen, aber das stimmt leicht optimistisch. Ich hoffe er verpasst dem Ganzen eine gut passende Choreo & Stage und wir können vielleicht endlich mal wieder (mindestens) zweistellig Punkten.

  2. Sollten wir uns jetzt auch schon Gedanken machen, wie wir den NDR dazu kriegen den ve für nächstes Jahr im unseren Sinne ( damit meine ich euch esc Fans / bubbel) zu gestalten . Auch die Vorauswahl ist damit gemeint.

  3. „…aber auch die Inszenierung des deutschen ESC-Beitrags „Perfect Life“ von Levina“. Oh nein. Warum macht das nicht der, der bei Michael Schulze den Auftritt inszeniert hat? Allein schon Levinas Outfit was völlig daneben. Wieso engagiert man jemanden, der solche schlechten Ergebnisse abgeliefert hat????

  4. Ich kann an dieser Stelle Maël und Jonas ‚ neue Podcastfolge empfehlen, in der sie ihre Erfahrungen mit dem ESC-Vorentscheid rekapitulieren und auch den NDR offen kritisieren.

    Die beiden beschreiben die Proben als „Chaos“ und sie hatten am Mittwoch, dem ersten Probentag noch „keinen Plan“ was sie überhaupt auf der Bühne machen werden. Selbst bei der Generalprobe wussten sie nicht richtig wo sie stehen sollen und ihre Mikrofone waren vertauscht. Sie sagen, dass sie das mental sehr unter Stress gesetzt hat.

    Sie gehen auch kurz auf die anderen Künstler ein und sagen, dass sich Felicia Lu vom Produktionsteam „verarscht gefühlt“ hat, nachdem sie gesehen hat, was das Produktionsteam für sie vorbereitet hat. Außerdem kritisieren sie die Soundabmischung der Sendung und im Studio war der Sound wohl viel besser als im TV. Die beiden haben auch erklärt warum sie sich bei der Punktevergabe überhaupt nicht freuen konnten, weil sie noch von Jamalas Auftritt ergriffen waren.

    Hier der Link zum anhören: https://open.spotify.com/episode/6jzj8biyImJxS3sXe62WJF?si=9f59af9adc624869

    Ich finde es echt schade, dass die VE für einige Acts so enttäuschend war, dabei hätte der NDR nach all den Skandalen alles tun müssen, um die Künstler im besten Licht zu zeigen. 🙁

    • Danke für die Zusammenfassung, Niklas!

      Genau so haben die Auftritte aller Acts dann auch gewirkt: alles unfertig, lieblos und schnellschnell.
      Ausbaden können es dann die Künstler auf der Bühne und hinterher.

      Aber im verheizen von Künstlern war der NDR schon immer top.

      • Für mich sitzt das Problem beim NDR viel tiefer als bei Frau Wolfslast. Was nützt es, ständig den HoD auszutauschen, wenn die Rahmenbedingungen noch nicht mal stimmen?

      • Sehe ich auch eher so wie Porsteinn. Frau Wolfslast jetzt auszuwechseln wäre in etwa so wie ein neuer Sattel auf ein verrostetes altes Fahrrad. Wir brauchen ein Komplett neues Fahrrad. Ich bin mir nicht mal sicher ob ein Senderwechsel innerhalb der ARD Sinn macht.

      • Ihr habt beide recht. Aber Frau Wolfslast hat nunmal den Hut auf. Also trifft die Kritik in erster Linie sie als Hauptverantwortliche.
        Wenn wir aber sagen, dass wir ein komplett neues Fahrrad brauchen und nicht nur einen neuen Sattel, zählt Frau Wolfslast aber auch dazu. Oder kaufst du dir ein komplett neues Fahrrad, aber nimmst den Sattel vom alten Rad? 🙂

      • Das Bizarrste ist für mich immer noch, wir hatten schon darüber gechattet, dass Wolfslast angeblich Event Management Expertin sein soll.

    • Das erklärt dann auch, zumindest teilweise, die katastrophalen Auftritte eines Teils der Acts. Kann der NDR eigentllich gar nichts?
      Ich habe Gestern ein React einen ESC Youtubers gesehen, der sich die Auftritte angeschaut hat und der meinte auch, er hätte schon lange keine so schäbige Bühne, keine so schlechte Kameraarbeit und keine so schlechte Soundabmischung bei einem ESC VE mehr gesehen bzw. gehört. Das alles würde unglaublich billig und amateurhaft wirken. Dem kann ich mich nur anschliessen.

      • Kein einziger Auftritt, wo man sich wenigstens über die Choreographie ansatzweise freuen konnte. Bei jeder Karaokeveranstaltung in einem Urlaubshotel sieht man besseres. Der Malik hat m.E. zu recht gewonnen, aber auch seine Darbietung war ziemlich lieblos. Alleine sein gelbes T-Shirt sah für mich einfach billig aus. Klar kann man ihn nicht in irgendein buntes Kleidungsstück stecken. Es muß schon zu seinem Typ passen. So sah es jedoch aus wie aus einem Billigpaket und schon mehrfach gewaschen. Passte sich somit dem Bühnenbild an. Da gibt es noch sehr viel zu verbessern.

    • Äh, welche Skandale meinst du?
      Ja, der Sound am TV war schlecht, (komischerweise bei den Videos, die man nun sehen kann nicht) aber ich habe für die Beiden meine Stimmen gegeben, weil sie mich auch bei schlechtem Sound überzeugt haben, obwohl ich von Anfang an für Malik war.
      Dass die Sendung eher low budget war ist bekannt, macht aber keinen UNterschied, weil es für alle Teilnehmer so war. Letztlich hat Malik wohl auch gewonnen, weil er einfach das Format hat, auch bei widrigen Umständen sein Ding zu machen. Ich bin ja auch frustriert, wie wenig Arbeit der NDR in die Sendung gesteckt hat, aber das spiegelt ja nun wider, welchen Stellenwert der ESC in D, hat. Für mich es einfach zu einfach zu sagen, an allem ist der NDR Schuld, um damit die Begründung zu haben, weiter schlechte Stimmung zu verbreiten.

    • In der Proben-Sendung mit Alina hatte ich mich schon gewundert, als Emily sagte, dass sie nur wenige Probedurchläufe hatte, wegen der Menschen in den Seifenblasen und dachte dann da schon, na gut man hätte ja auch Durchläufe ohne die Menschen drin machen können.

      Je mehr Sicherheit du bei den Proben hast, um so sicher wirst du dann beim Auftritt. Sehr merkwürdig auch, dass erst zwei Tage vorher geprobt wurde. Klar bei den Zwischenact-Künstlern reicht es, wenn die kurz vorher erst vor Ort sind. Aber gerade, wenn es um neue Inszenierungen geht, sollten mindestens 2 bis 4 Wochen eingeplant sein.

      Selbst wenn die Hauptbühne nicht zur Verfügung steht, beim Theater wird dann auf eine externe Bühne im voraus gegangen, und alles so detailgetreu wie möglich nachgestellt und geprobt bis jedes kleinste Detail sitzt.

      Alles wird da dann genau abgemesssen, Markierungen millimeter genau, stehen die Requisiten noch nicht zur Verfügung wird auf ähnliche Requisiten zurückgegriffen.

      Klar, dass das dann in Stress ausufert, wenn Bestimmtes schon bei den Proben nicht gepasst hat. Echt traurig und schade für die Künstler so ins kalte Wasser geworfen zu werden. *immer wieder Kopf schüttel*

  5. Ich verstehe hier einige Kommentare nicht. Marvin Dietmann war für viele Auftritte verantwortlich. Warum werden nur die schlechten erwähnt und sich dran aufgezogen. Das er Conchita Wurst zum Sieg verholfen hat scheint nicht relevant zu sein als ob das ein Versehen war oder ein Glückstreffer. Ich warte ab was passiert und hoffe einfach das beste. Ich hab einfach keine Lust mehr mich ständig über den NDR aufzuregen. Ich will mich einfach nur noch bis zum ESC über andere schöne Dinge rund um das Event freuen

    • @Thilo
      Ich will das auch nicht mehr, aber es kommt bei Artikeln zu Deutschland bei mir immer wieder hoch und muss dann auch ab und zu raus.
      Das wird aber sicher besser je näher der ESC kommt, I swear 😉

  6. Deutschland ist bei den Wettanbietern nun auf den 26. Platz abgestürzt und zeigt wiederum, daß der falsche Titel zum ESC geschickt wurde. Maël und Jonas wären vom Song und der lnszenierung viel besser geeignet gewesen. In Turin heißt es daher nur „Dabeisein ist alles“.

    • Von Platz 17 bis 31 haben die Beiträge 1% Gewinnchance bei den Odds. Was genau möchtest Du mit Deinem Kommentar zum Ausdruck bringen?

      • Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, daß die Songauswahl nächstes Jahr besser wird, damit Deutschland in den Odds von Anfang an in den Top Ten bei den Odds rangiert.

      • Aber Du sagst, dass Mael und Jonas besser geeignet wären. Die standen doch in der Auswahl und wurden nicht gewählt. Was bereitet Dir Freude an der Veränderung des Rangs bei den Odds? Das bedeutet von 17 bis 31 absolut nichts.

  7. Übrigens inszeniert Dietmann auch die Auftritte von Zypern und lsrael und ich bin gespannt, wer von den Teilnehmerländern ihn noch mit dieser Aufgabe betraut (seine Heimat Österreich dürfte es mit Sicherheit sein).

  8. Gab es schon mal einen Vorentscheid wo die Kandidaten anschließend so schlecht über den NDR sprachen. Wirft wirklich kein gutes Licht auf die ganze Organisation.

    • Vermutlich nicht. Social Media befeuern das natürlich. Ein Interview Tage später gibt die Empfindungen anders rüber als ein spontaner Instagram-Post

  9. Ich weiß nicht, wie groß das Team um Dietmann ist, bin aber skeptisch, wenn einer in so kurzer Zeit gleich für mehrere Inszenierungen verantwortlich ist, ob da dann genug Zeit und Herzblut fließen kann, allen gleich gut gerecht zu werden.
    Aber passt zum NDR, auf jemand zurückzugreifen, wo es manchmal funktioniert hat bzw. der schon mal dabei war, ist halt so schön praktisch, als sich auf die Suche zu machen nach neuen Choreographen. Mal schauen, besser als beim Vorentscheid wird es sicher.

  10. Man konnte ja schon bei der Bekanntgabe der Acts sehen, wie planlos die Verantwortlichen gewirkt haben, als Alina die Frage nach der Startreihenfolge gestellt hat: „Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht…“

    Die Kandidat:innen hatten nur die Zeit von der Bekanntgabe bis zum Auftritt sich Gedanken zur Inszenierung machen zu können. Und das ist schon wahnsinnig wenig Zeit. Immerhin sollte der Zuschauer schon erwarten dürfen, dass ihm ein ESC-fähiges Staging präsentiert wird, zumal es ja „nur“ 6 Acts auf der Bühe gegeben hat. Das diletantische Machwerk konnten dann ja alle bewundern… Wer kein eigenes Label hinter sich stehen hatte, musste auf die improvisierte Tänzergruppe zurückgreifen.

    Ich finde es gut, dass die Jungs das so offen angesprochen haben. Felicia hat sich da in ihrer Botschaft sehr zurückhaltend geäußert, obwohl auch bei ihr die Kritik hinter den Zeilen zu spüren gewesen ist. Und bei den „Spiegelchen“ hätte ich mich auch ziemlich verarscht gefühlt.

    Was kann man eigentlich noch alles im Vorfeld zertrümmern… vielleicht sollten sich Wolfslast und Co nächstes Jahr als Act präsentieren. Viel peinlicher kann das auch nicht mehr werden.

  11. Ok bei Mael & Jonas scheint es so zu sein, dass sie das so halb im Selbstvertrieb leisten. Angegeben bei denen ist das Label Good Luck Kid, welches aber ’nicht existiert‘ (zumindest nicht in der Google Suche). Ich folgere daraus, dass sie reine Amateure sein müssen und keine Profis mit Profivertrag (was mich jetzt aber auch nicht sonderlich wundert). Konsequenz ist dann, dass man eigenes, echtes Geld investieren muss. Das Geld hat man, oder man hat es nicht. Die hatten es scheinbar nicht. Scheint auch keine Plattenfirma auf sie zugegangen zu sein. Am Ende hängt man dann am Rockzipfel des NDRs. Denen zu vertrauen ist wie in Treibsand zu fallen und zu hoffen dass bestimmt irgendwer der da drumherumsteht dir nen Rettungsseil zuwirft. Nein–beim NDR wird stattdessen genüsslich zugeschaut. Schön mit Licht und so. Malik Harris ist natürlich bei nem Unterlabel (Better Now records) von Universal Music Germany…Universal hat natürlich allerlei Möglichkeiten ihre Leute in den Medien zu platzieren.

  12. aus versehen dieses Levina Video nochmal angeschaut. Das ist ja dermaßen gruselig. Grau grau grau und Geschrei und auch noch gekünsteltes Dauerlächeln.

  13. Vielleicht macht der Blog hier noch mal einen Live Stream mit den ausgeschiedenen Acts als Nachlese zu den Abläufen/ Ereignissen in den letzten Wochen. Da können viele Dinge vielleicht mit offenen Visier diskutiert werden. Auch in Hinblick der notwendigen Veränderungen in den nächsten Jahren. Mich würde es auf jeden Fall interessieren. Der Podcast von Mael und Jonas ist doch auch schon eine Steilvorlage dafür.

  14. Bayern 3 scheint ja ziemlich stolz drauf zu sein, dass Malik aus Bayern kommt. Haben heute morgen schon 2 interviews mit ihm gebracht und danach auch den Song gespielt

    • Es sei ihnen auch unbenommen, nachdem in den letzten Jahren schon so viele Künstler aus dem NDR-Sendegebiet dabei waren. 🙂

  15. Bühnenmäßig muss auf jeden Fall was passieren – allerdings befürchte ich, dass auch Marvin da nur bedingt was machen kann, wenn Malik oder der NDR „eh schon alles gut finden“. Lustig find ich, dass Deutschland scheinbar immer auf Fotos im Hintergrund steht – Michael Schulte, S!sters usw. Emotional wie eine PowerPoint Präsentation.

    Marvin allein macht keinen Gewinner – ich hab größten Respekt vor seiner Arbeit und seiner Kreativität – allein die Tatsache, dass er so viele unterschiedliche Inszenierungen in einem Jahr schafft, muss man erstmal hinbekommen. Und das nicht alle in den TOP 10 landen ist auch klar.
    Ich bin jedenfalls gespannt, was er sich für und mit Malik zusammen ausdenkt.

  16. Nach allem, was ich jetzt so gelesen habe, scheint der NDR wirklich keine Lust mehr auf den ESC zu haben (oder keinen Plan oder beides). Schade. Man denkt immer, schlimmer kann’s eigentlich nicht mehr werden, und wird immer wieder negativ überrascht.😕
    Der ESC hat es einfach verdient, dass man sich mehr Mühe gibt. Das heißt ja nicht, dass man immer vorne mitspielen muss. Aber man möchte doch wenigstens erkennen, dass man sich Gedanken macht. Das fängt schon mit der Auswahl der Songs an. Die Verantwortlichen meinen wirklich, dass „Soap“ einer der besten Titel unter den 944 Einsendungen war???
    Wenn man die KünstlerInnen so schlecht vorbereitet, dass sie die VE eher negativ in Erinnerung haben, werden sich auch bald keine Newcomer mehr finden, die sich einer deutschen VE stellen wollen. Das kann ich sehr gut verstehen.
    Es muss sich doch ein Team finden, das wirklich ESC-begeistert ist. Leute, für die der ESC nicht nur ein Job ist.

    • Wenn man Alex Wolfslast so zuhört, hat man schon den Eindruck sie wäre wirklich ESC-Begeistert. Aber wenn dieser Eindruck stimmt, dann ist sie leider entweder komplett unfähig oder kann sich nicht gegen die Gleichgültigkeit von NDR und Gerling behaupten. Beides wäre auch nicht wirklich besser.

      • Ich tippe auf Letzteres. Als HoD hat man im Sendegefüge von ARD/NDR sicher auch nur sehr begrenzten eigenen Spielraum.

      • Ich weiss nicht mehr, was ich glauben soll. Ich gebe ihr ja nicht die alleinige Schuld, wäre sicher unfair.
        Vielleicht liegt das ja auch an den starren Strukturen des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Oder am Geld, weil man gerade auf dem Unterhaltungssektor sparen will oder muss. Wie auch immer: Die „jungen Popwellen“ einzubinden ist sicher keine gute Idee. Sie haben ihre Inkompetenz eindrucksvoll zur Schau gestellt.
        An anderer Stelle habe ich es schon geschrieben: In Deutschland hat die Musik keinen sehr großen Stellenwert, verglichen mit Italien, Portugal, Schweden etc., die seit Jahren schon erfolgreich ihre Musikfestivals etabliert haben, jetzt mal unabhängig vom Erfolg beim ESC. Der ist mit Blick auf Portugal auch nicht immer gegeben. Trotzdem halten sie mit Begeisterung an ihrem FdC fest. Es ist ein Genuss, dieses zu verfolgen, freue mich schon aufs 2. Halbfinale zuzuschauen. Nur zu empfehlen. Auch, wenn mir nicht alles gefällt, ist die Qualität der Gegangsdarbietungen durchweg hoch. Das einzige, was ich persönlich ein bißchen nervig finde, sind die vielen Schnelldurchläufe. Ansonsten: Daumen hoch. 🙂
        Kann sich Deutschland nicht nur ein Scheibchen abschneiden. Aber das wird wohl leider ein Traum bleiben.

      • @ Gaby:

        Kurze Korrektur: Das waren jetzt nicht die „jungen“ Sender, sondern nur die „Popwellen“. Darum wäre es vielleicht eher eine Idee gewesen, zumindest noch ein paar Sender wie 1Live & Co. mit reinzunehmen, um im Ergebnis nicht nur sechs mal das Gleiche zu haben.

        Noch smarter wäre aber weiterhin, das Radio einfach ganz außen vor zu lassen. Es gibt einfach keinen Zusammenhang zwischen dem Erfolg beim ESC und dem Radio-Airplay.

      • @Nils: Ich vermute Gaby kommt darauf weil Frau Schöneberger in der VE Show mehrfach die Radioleute als Vertreter „unserer jungen Popwellen“ bezeichnet hat. Da musste ich immer lachen und dachte: Wenn das junge Popwellen, sind, möchte ich nicht wissen wie die „regulären“ Popwellen so sind.

      • „An anderer Stelle habe ich es schon geschrieben: In Deutschland hat die Musik keinen sehr großen Stellenwert …“

        Das glaube ich nicht. Es gibt unheimlich gute Musik aus Deutschland, die auch international Erfolge feiert. Ich kann´s nicht für alle Genres sagen, aber im Metal z.B. gibt es eine zunehmende Anzahl international sehr erfolgreicher deutscher Bands ( z.B. Rammstein,und Eskimo Callboy, aktuell kommen jetzt gerade Band wie Feuerschwanz, Saltatio Mortis oder WBTBWB internationl gross raus.). Deutscher Metal hat weltweit einen super Ruf. Nur in Deutschland findet er in den Medien (TV, Radio) praktisch nicht statt.

        Ich vermute das man so etwas über viele Genres in Deutschland schreiben könnte. Wer sich aber nicht näher mit Musik beschäftigt, kennt in Deutschland aber eben nur das was im Radio und TV so läuft. Würde ich NUR das kennen, würde ich vermutlich auch denken, Musik sei ein Gebrauchsgegenstand bestenfalls geeignet zur Untermalung anderer Aktivitäten. Ich wüsste es ja nicht besser Und eben diese Musik ist ja auch das was Deutschland zum ESC schickt, was dann eben auch die meisten Zuschauer mit dem ESC verbinden. Und das ist dann eben nicht besonders attraktiv. Es macht ja auch kaum jemand das Radio an um konzentriert Musik zu hören. …

      • @Josh Suki

        Zustimmung, es gibt gute Bands in Deutschland, außerhalb des Mainstreams. Problem: Die Geschmackspolizisten von den Radiosendern sortieren viele kreative Acts schon vorher aus, in der Annahme, das kommt nicht an, oder anders ausgedrückt: „Das würde nicht in ihr Format passen“. Vielleicht sollte ich es noch etwas verdeutlichen: Es fehlt in Deutschland ein Festival, das genreübergreifend Musik präsentiert. Das Problem ist, glaube ich, dass jeder sein Püppchen kocht, d. h. eine Metalband würde wohl kaum hinter einer Schlagercombo auftreten. Hat man auch damals bei der ZDF-Hitparade gesehen: Es gab Musiker, die per se nicht mit den „Schlagerfuzzis“ in Verbindung gebracht werden wollten. Okay, kann natürlich jeder so halten, wie er/sie möchte. Darunter leidet allerdings auch die Vielfalt.

      • @Gaby: Ich hoffe doch nicht, dass das arme Püppchen gekocht wird. 🙂

        Ob das immer noch so ist, wie damals bei der Hitparade?

        Heino hat mit Metalmusikern ein Album aufgenommen und ist in Wacken aufgetreten, Eskimo Callboy hätten offensichtlich kein Problem gehabt beim ESC VE auch auf „Schlagerfuzzies“ zu treffen und haben mit Popoldie Sasha einen Song aufgenommen,

        Ich glaube die Berührungsängste sind gar nicht mehr so gross und in erster Linie nur noch in den Köpfen der Verantwortlichen bei den traditionellen Medien vorhanden.

      • „Süppchen“, sorry😀
        Schon witzig, was manchmal dabei herauskommt, wenn die Rechtschreibkontrolle aktiv ist.😂

  17. Im Prinzip es ist alles ganz offensichtlich:
    Das ganze Instrumentenwechsel am Anfang muss weg.
    Vielleicht koennte er einfach Klavier spielen bis er auszuklingen scheint, also bis zum Refrain (nach 1 Minute ca.).
    Sonst hat man sofort den Effekt: Ach, dann spielt er nicht wirklich! (Obwohl wir alle wissen, dass er nicht live spielt, koennen wir es glauben – so wie bei Duncan oder Maneskin)

    Der andere Punkt ist: allein vor dem Mikro kann er eigentlich super! Der Rap-Teil wird fast ueberall als das beste im ganzen Song wahrgenommen, weil er das so gut verkaufen kann (und die tolle Stimme spielt dabei eine wichtige Rolle).

    Das Lied ist besser, als es viel zu oft in Internet dargestellt wird. Wer sich einfach einlaesst, bekommt auch Gaensehaut.
    Dass es aus verschiedenen Gruenden es auch nicht so gut abschneiden wird… ist aber leider auch moeglich. Mal sehen.

    • Der Rap-Teil ist super. Dort kann Malik seine ganzen Emotionen reinlegen. Sollte man vielleicht optisch ein bißchen hervorheben, evtl. mit einer anderen Beleuchtung.🙂
      Mal abgesehen, dass die VE echt Grütze war, haben die ZuschauerInnen vollkommen richtig entschieden. Er war am Freitag einfach am besten. „Rockstars“ könnte natürlich genauso untergehen, weil dies so eine Art Song ist, der auch schon oft untergegangen ist. Aber die anderen hätten auch keine bessere Chancen gehabt, allein die Darbietung von Eros Atomus hat mich noch halbwegs überzeugt. Aber „Alive“ gefällt mir so gar nicht, finde ich auch vom Songaufbau langweiliger als „Rockstars“.

  18. Da hier erneut darüber debattiert wird, wie man das Popradio in den Auswahlprozess integrieren kann, kopiere ich hier einfach mal rein, was ich vorhin anderswo geschrieben habe:

    Ich habe in all diesen Debatten die Verbindung von ESC und Charts/Radio noch nie verstanden. Das sind doch zwei vollkommen unterschiedliche Paar Stiefel mit vollkommen unterschiedlichen Anforderungen: Das eine muss angenehm nebenherlaufen (beim Sport oder sonstwo), und das andere muss als Gesamtpaket in 3 Minuten live und in Farbe zünden.
    Außerdem sind die Charts ja nicht der einzige Gradmesser für Erfolg. Ich habe viele Freunde, die Musiker sind und von der Musik ganz gut leben, aber noch nie in den Charts waren und dort auch überhaupt nicht hinwollen. Die leben (oder lebten vor Covid 19) v. a. von Liveauftritten. Glücklicherweise ist das jetzt ja wieder möglich.
    Ich denke, dass die Erwartungshaltung an den ESC, Charthits oder Weltstars zu produzieren, schlichtweg falsch ist und immer wieder zu Enttäuschung führen wird. Auch wenn das alle paar Jahre oder Jahrzehnte zufällig mal passieren kann, ist der ESC generell die falsche Startrampe für ein solches Vorhaben.

    Und noch eine Fußnote: Wenn man ernsthaft möchte, dass der ESC Charthits produziert, müsste man 2 Dinge ändern:
    1. Der ESC müsste in den Radio Popwellen, über Spotify etc übertragen werden, eben dort, wo man das Publikum erreicht (v. a. junge Menschen), deren Geschmack über die Charts entscheidet, und wo die Liveauftritte (stimmlich und visuell) keine Rolle spielen.
    2. Die Stimmen aus Ländern, deren Musikkultur nicht vom angloamerikanischen Pop dominiert wird, müssten weniger stark gewichtet werden. Dies würde z. B. Portugal, Frankreich, Italieb und viele Länder in Ost- und Südosteuropa betreffen.

    Will man das wirklich? Ich dachte immer, dass es beim ESC darum geht, Vielfalt zu feiern, und nicht darum, dem musikalischen Globalisierungseinheitsbrei hinterherzulaufen.

  19. Also wenn ich hier so alles lese, ist der ve solange er beim öffentlich rechtlichen bleib für immer verdammt. Kann man nicht Musiksender diese Aufgabe übertragen? Dann wäre auch das mit der Live Show besser geregelt weil die auf guten Ton achten und wissen wie ein Musikvideo / Auftritt auszusehen hat.

    Im Nachhinein verstehe ich warum EC nicht genommen wurde. Sie hätten den Mund aufgemacht wenn etwas nicht passt.

  20. Mal eine Frage zu iTunes: Rockstars ist weiter auf der 1. Sind das noch „Nachwirkungen“ von Freitag, oder wird der Song weiter gekauft?

      • Super, das freut mich! Vielleicht also mal wieder ein Beitrag, der Rückhalt genießt. Wäre schon mal besser, als wenn man sagen müsste, dass der Song eher gefloppt ist. Dann hoffe ich mal, dass das noch ein wenig so weiter läuft! 👍🏻

    • Ich glaube nicht, daß so eine belanglose Nummer in den iTunes Charts aif dem ersten Platz liegt, denn da fehlen noch zwei Nullen dahinter.

      • Wieder in Pippi Langstrumpf-Stimmung? Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt?

      • @DerKai

        Im Gegenteil, solange es nicht bewiesen ist, gilt das Gegenteil und das ist eine Platzierung auf den hinteren Rängen.

      • Ähm, Matty – Platz 1 für Malik in den deutschen iTunes-Charts ist bestätigt.
        Eine einfache Google-Suche zeigt das auch dir an.

        Es ist hier leider das übliche Bild von dir. Du behauptest irgendwas, man beweist dir das Gegenteilt, trotzdem beharrst du auf deiner Aussage und hältst alle für doof, die es anders sehen. Das macht das Schreiben hier mit dir echt anstrengend.

        Es ist ja vollkommen okay, dass du das Lied nicht magst, aber du kannst nicht einfach Fakten ignorieren. Gut, klar, in deiner Welt kannst du das. Aber in deiner Welt lebst halt auch nur du.

      • Doch, das schafft Matty. Er lebt offenbar in seiner Welt, die ihm guttut. Vielleicht muss man ihn dort belassen, bis er bereit ist, in unsere Welt zu kommen.

      • Wir setzen hier einen klaren Verstand voraus. Manchmal liegen wir damit nicht richtig

  21. Nach Michael Schulte wird ziemlich sicher unser Beitrag endlich wieder in die offiziellen Top 100 Charts einsteigen! Und sich hoffentlich lange halten. Vielleicht entwickelt sich in den nächsten Wochen sowas wie ein bisschen ESC- Fieber. Schön wäre es.

    • Abwarten. Bei Spotify liegt der Titel derzeit auf Platz 116, Tendenz fallend. Und bis Freitagmittag sind’s ja noch ein paar Tage.

      • Am 5.3. war Rockstars auf Platz 81 – 97.000 Aufrufe
        Gestern hatte der Song 60.000 Aufrufe.

    • Träum mal schön weiter, diese schnarchige Nummer wird es – wie auch die anderen Songs, die es in diesem Jahr beim Vorentscheid gab – nie in die Top 100 Single Charts einsteigen!

  22. Haben die Platzierungen von i Tunes überhaupt noch Einfluss auf die offiziellen Charts? Ich blicke da nicht durch.

    • Kenne mich mit den iTunes-Charts leider nicht aus. Wenn’s da nur um reine Verkäufe geht, müsste das eigentlich ordentlich zu Buche schlagen, da jeder Verkauf ja mit dem Vielfachen eines Streams gewertet wird.
      Bei den reinen Spotify-Streams sieht es ja jedenfalls eher so lala und nach einem sehr kurzen Höhenflug aus, da liegt Malik nun hinter dem „Beggin’“-Cover von Måneskin.

      Weiß irgendjemand hier genaueres zur Berechnung?

      • Da fließen ganz viele Parameter ein inkl. stationärer Verkauf, Radio und
        Download & Streaming Plattformen. I Tunes ist ein guter Indikator für gekaufte Downloads. Allerdings nur einer von sehr vielen. Der Algorithmus ist nicht bekannt wie die unterschiedlichen Parameter genau einfließen und gewertet werden. Es liegt wohl auf der Hand warum. Auch Auffälligkeiten z.B. extrem hohe Umsatzzahlen über einen Händler werden im System wohl überprüft. Die Besonderheit in Deutschland ist, dass in Deutschland nach Umsatz gewertet wird und nicht nach reinen verkauften Stückzahlen. Das macht das System noch mal komplizierter von der Vorhersage. Daher wird Dir hier keiner eine seriöse Aussage geben können auf die Frage. Hilft nur Abwarten.

        Am Mittwoch gibt es doch die MidWeek Charts auf MTV (ich meine ab 10 Uhr). Das wäre ein echter Fingerzeig für Freitag. Sollte Malik dort deutlich drin sein (Top 80-90) dann könnte es bis Freitag reichen. Rechne eher damit, dass die Zahlen in der Tendenz bis dahin nach unten gehen und wenn er Mittwoch nicht drin ist, dann wohl auch nicht am Freitag. Am 4.3. hat er keine nennenswerten Downloads und Streams über den Tag gehabt. Die stiegen erst ab Samstag an. Da fehlt schon mal ein ganzer Tag. Bei Spotify sind die 60.000 kein gutes Zeichen in Richtung Top 100. Dafür ist Rockstars bei Amazon heute nach oben geklettert. Glaube persönlich nicht, dass wir Malik bis Mai wirklich in den Charts sehen. Auch keinen der anderen Acts, die heute alle ebenfalls eher (stark) abgesackt sind. Wäre ihnen allen zu gönnen nach dem Trauerspiel in diesem Jahr. Da hat die Zusammenarbeit mit den Radiosendern hat leider keinen wirklichen Effekt gehabt. Habe da aber nicht alle Acts ganz genau im Blick.

      • @ Tom

        Danke für die ausführliche Antwort! Dann setze ich schon mal einen Kessel Tee auf.

    • natürlich haben sie das, aber nur für ganz wenige Titel. Die Verkaufszahlen sind insgesamt gering. Derzeit in etwa auf dem Stand des Jahres 2007. Rockstars fällt stark ab und hatte nur 2 Tage Rang 1 inne ohne großen Vorsprung zu haben. 2500 bis 3000 kommen da in der laufenden Woche zusammen. Das entspricht dem Wert nach in etwa 340 BIS 410 Tausend Premiumaudiostreams.

      Bis gestern hatte Rockstars bei Spotify 254 Tausend Streams allokiert. Etwa 120 bis 140 Tausend kommen da noch dazu. 374 bis 394 Tausend werden es daher bei Spotify werden (was auf keinen Fall für die Spotify Top 100 reichen wird). Zusammen mit den anderen Diensten sollten es 620 bis 650 Tausend bundesweit werden.

      Plus den Downloads sollte es in die Nähe von 1 Mio gehen (also um die 9000 € Umsatz).

      Wenn man Spotify only + Downloads im entsprechenden Anteil umrechnet komme ich dem Wert nach auf gemittelt 600 Tausend ‚Streams‘. Damit könnte man nen Einstieg in den 80er Bereich schaffen. Sonderfaktoren (d.h. besser oder schlechteres Abschneiden bei anderen Streamingdiensten) könnten auch nen Einstieg in den unteren 70er Bereich bringen aber auch dafür sorgen, dass die Top 100 verfehlt werden. Wichtig dafür ist da vor allem das Abschneiden am Mittwoch und Donnerstag. Es ist zu beobachten, dass der Song rasch und sehr stark abfällt.

      Tippe auf den Bereich 77 bis 97 und am ehesten was mit ner 8 davor als Platzierung. Es steht jetzt schon quasi so gut wie fest, dass ‚Rockstars‘ nach dem einmaligem Entry in der Folgewoche direkt wieder den Exit macht. Die Aussichten dann bald wieder in die Top 100 zurückzukommen sehe ich für gering an.

  23. Bitte nicht das Video des absurd benannten „Perfect life“ einbinden, das war wirklich der absolute Tiefpunkt unserer ESC-Geschichte.

  24. Levinas Auftritt wurde von einem Choreografen inszeniert?! Das bisschen Auftritt hätte sie sich selbst in zehn Sekunden ausdenken können, da braucht es doch keinen Choreografen🤨

    • Die Bilanz von Herrn Dietmann beim ESC ist verheerend. Klar, kommt es immer noch auf den Song an, aber auch die Inszenierung ist wichtig. Und wenn seine Inszenierungen seit 2014 zu keinem einzigen erfolgreichen Abschneiden geführt hat, dann frage ich mich, warum engagiert man ihn dann. War er am billigsten? So sah Levinas „Inszenierung“ ja auch aus. Sich am Boden kurz rekeln und dann graues Kleid mit grauem Hintergrund, ist für mich keine Inszenierung. Das hat eher was von einem Ostfriesenwitz.

  25. Reichte für ‚Rockstars‘ dann doch nur für ein Reinhangeln mit letzter Kraft auf Rang 98 der Umsatz-Singlecharts.Die Aussichten sind bis auf weiteres negativ.

    • Meine Güte du musst auch alles schlecht reden wieso guckst du es dir überhaupt an . Behalte doch die unnötigen Kommentare für dich im mai kannst du kommentieren gut gemacht Malik denn ich bin mir sicher er wird besser abschneiden als wir alle denken

      • Das mit den unnötigen Kommentaren solltest Du auch beherzigen! Außerdem hat er Recht, es bleibt nur ein Strohfeuer!

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