Portugal: Diese Beiträge qualifizieren sich aus dem ersten Halbfinale des Festival da Canção 2022 fürs Finale

Das erste Halbfinale des Festival da Canção 2022 ist soeben zu Ende gegangen und hat die ersten fünf Beiträge in das am kommenden Samstag stattfindende Finale gespült. Nachdem im letzten Jahr die in Portugal bekannte Rockband „The Black Mamba“, deren Sänger Tatanka in beiden Halbfinals in der Jury sitzt, für viele überraschend das begehrte Finale in Rotterdam erreichen konnte, wurde dieser Moment natürlich auch im ersten Halbfinale durch einen filmischen Rückblick geehrt. Ihre anschließend aufgeführte neue Single „Sweet Amsterdam“ ließ das Halbfinale des Festivals ungewöhnlich schwungvoll starten und animierte das anwesende Publikum zum mitklatschen.

Ob der der Erfolg der bekannten Band beim Song Contest auch dafür gesorgt hat, dass Aurea (Aufmacherbild), eine der aktuell erfolgreichsten Sängerinnen Portugals und Jurorin bei The Voice of Portugal in diesem Jahr ebenfalls um das Ticket zum ESC kämpft, ist nicht überliefert. Aber die erste Hürde und den Sprung ins Finale, hat sie mit ihrer gefühlvollen Ballade „Why“ mit Leichtigkeit geschafft.

Ebenso haben heute folgende Beiträge den Sprung ins Finale geschafft:

Os Quatro e Meia “Amanhã”

Diana Castro “Ginger Ale” 

FF “Como É Bom Esperar Alguém” 

Maro “saudade, saudade” 

Damit sind im ersten Halbfinale ausgeschieden:

The Mister Driver “Cali Sun” (Live-Auftritt)

Norton “Hope” (Live-Auftritt)

Kumpania Algazarra “A Minha Praia” (Live-Auftritt)

Valas & Os Astronautas “Odisseias” (Live-Auftritt)

Fado Bicha “Povo pequenino” (Live-Auftritt)

Unseren Live-Chat zur Show könnt Ihr hier nachlesenAlle diesjährigen Beiträge des Festival da Canção findet Ihr hier.

Am Montag, den 7. März findet schon das zweite Halbfinale statt, in dem die letzten fünf Beiträge für das Finale gesucht werden.

Was sagt Ihr zum Ergebnis der heutigen Show? Wer ist bislang Euer Favorit bzw. Eure Favoritin beim Festival da Canção 2022?


21 Kommentare

  1. Drei der fünf Finalisten richtig getippt. Den Werbesong für Ingwerlimonade ist gerade noch vertretbar, aber statt diesem englischsprachigen Mist hätten die Portugiesen sich besser für Fado Bicha entscheiden sollen.

  2. Ich bin schockiert, dass Fado Bicha draußen sind. Dass ist DIE Negativüberraschung an einem sonst sehr erfreulichen Abend.

  3. Aureas „Why“ wirkt zwar zunächst etwas langweilig, entwickelt sich aber im Laufe der 3 Minuten zu einer wirklich herausragenden und gefühlvollen Ballade. Sowas braucht der diesjährige ESC-Jahrgang ganz dringend.

  4. komplett unerheblich,man hätte auch die ausgeschiedenen nehmen können – aurea? – wo ist der typ auf dem stuhl wenn man ihn braucht?
    semi 2 wird hoffentlich mehr zu bieten haben?

    • Irgendwie verschlucke ich im Moment dauernd Worte: „Mein Herz schlägt FÜR Maro“, sollte es natürlich heißen.😆

  5. Mein Lieblingsbeitrag im ersten Semi ist ganz klar FF. Song und Gesang top. Outfit, Performance und Inszenierung waren dezent aber auf den Punkt. Alles zusammen stimmig und schön wie der junge Mann selbst.

    Aurea kann man was Song, Gesang und Kleid betrifft mit erste Sahne bezeichnen. Starke Ballade

    Maro hatte eine wunderbare melancholische Nummer dazu eine perfekte Stimme und sah gut aus. Nur das Outfit war suboptimal.

    Os Quattro e meia hat sogar Bobby zum kuscheln animiert. Okay der kuschelt auch gerne. Das war ein harmonisches Quartett mit getragener Musik ohne jeden Kitsch

    Ginger Ale kann man sich schön hören. Hat einen sehr eingängigen Refrain. Die Strofen sind aber langweilig

    Fado Bicha dagen waren alles andere als langweilig aber sind möglicherweise wegen des stellenweise eher mäßigen Gesangs ausgeschieden

  6. Amanhã und Saudade, Saudade gefallen mir gut.

    Bei Why frage ich mich tatsächlich, warum diese gute Sängerin so ein belangloses Liedchen darbieten muss. Sollte sie aufgrund ihr aktuellen Popularität in Portugal gewinnen, fände ich es schade. Da gibt es deutlich kreativere Beiträge.

  7. Endlich konnte ich mir die 10 Auftritte des ersten FdC-Semis anschauen.
    Ich brauchte ein wenig Zeit um den Schock, dass Fado Bicha raus ist erst mal verdauen.
    Daher fange ich auch erst mal mit den ausgeschiedenen Songs an.
    Vollkommen zu Recht aussortiert wurden The Mister Driver und Norton. Englisch steht den meisten Portugiesen einfach nicht gut, der rappelnde Fahrer und der Möchtegernsoul von Norton kommen daher auch null authentisch rüber. Auch mit der x-ten aufgebackenen Ska-Nummer (Kumpania) hätten sich die Portugiesen keinen Gefallen getan.
    Anders verhält es sich bei den Astronauten, der Song hatte einen coolen Groove und wäre für mich ein Austauschkandidat für die zwei der fünf Finalisten gewesen. Der andere natürlich Fado Bicha. Wobei ich vom Auftritt extrem enttäuscht bin, da hätte viel mehr kommen müssen. Im Song passiert so viel und da wirkt dieses behäbige staksen auf Plateaus eher befremdlich als angenehm schräg aus.
    Halbwegs in Ordnung finde ich das Weiterkommen von der Limonadenfrau, immerhin verbreitet sie im Gegensatz zu allen anderen gute Laune. Auch die Freunde gefallen mir ganz gut. Aurea hat für mich nach wie vor den einzigen guten englischsprachigen Song. Nebst ihrer guten Aussprache finde ich auch den Text echt gut. Der Auftritt mit dem Betty-Mars-Gedächtniskleid, der zu sehr gespielten Ergriffenheit und der aufgeklebten Träne ist mir aber dann doch ein bisschen zu viel.
    Gerne ausgetauscht hätte ich mit den beiden oben beschriebenen Ausgeschiedenen allerdings die Salvador-Sobral-Replik FF, der mich überhaupt nicht berührte, sowie das sterbenslangweilige „englisch“-portugiesische Sehnsuchtslied. So schlecht waren die Bichas dann doch nicht liebe Portugiesen.
    Aber was soll’s, ich hoffe nun auf Pongo & Tristany im zweiten Semi, dann wird alles gut.

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