
Melodifestivalen hier, Sanremo da und dann ist ja auch UMK in aller Munde: Einige Länder haben bekanntermaßen ein traditionelles Format, um ihren Act für den Eurovision Song Contest auszuwählen. In der neusten Folge von ESC BITE beschäftigen sich Rick und Max mit der Frage, wie es denn wäre, wenn Deutschland auch ein eigenes, festes Vorentscheid-Format hätte, das über mehrere Jahre läuft.
In Deutschland wurden einige Methoden in den vergangenen Jahren ausprobiert: von interner Auswahl mit einem komplexen Auswahlverfahren bis hin zum klassischen Vorentscheid unter wechselnden Namen. So wirklich wurde die Wunderformel dabei allerdings nicht gefunden und kein Format konnte sich wirklich langfristig etablieren.
Sollte man sich etwa hier an den Formaten aus Schweden, Finnland, der Ukraine oder Italien orientieren? Wir geben einige Vorschläge und sprechen natürlich auch über die Entwicklungen der laufenden ESC-Saison. Viel Spaß beim Anhören! Ihr findet die neueste Folge von ESC BITE unten stehend auf Spotify oder auf allen anderen Plattformen, auf denen es Podcasts gibt.
Was denkt Ihr, braucht Deutschland ein Vorentscheid-Format oder sollte man hier flexibel bleiben? Was würdet Ihr Euch gerne wünschen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, wir freuen uns auf das Feedback!
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Die beide Süßen haben wieder eine neue Podcastfolge am Start! Das neue Logo ist gut gelungen und gefällt mir besser als das vorherige.
Achja, es wäre so toll, wenn Deutschland so einen Vorentscheid hat wie Albanien, Italien, Schweden, Finnland oder Portugal. Da dürfen wir aber erstmal weiter träumen. 💭
Wer hat denn das niedliche handpuppen cover verbrochen? Sehr nice!
Ich tippe mal auf KI, Google Gemini oder sowas
Genau da haben wir uns etwas ausgetobt 😀
Sehr schön! 👍Erinnert mich an die Muppet-Show.
Ein Vorentscheid-Format, das eine große Vielfalt an Beiträgen bietet und an das Mello z.B. angelehnt wäre, wäre ein Träumchen!:-)
Ich würde mich sehr freuen, wenn es Vorentscheide mit ESC-Feeling geben würde. Das wäre sicher nicht nur für die Findung eines feinen Beitrags gut, sondern würde sicher auch die ganze Veranstaltung wieder auf ein respektvolleres Niveau heben und zu mehr gemeinsamer Vorfreude beitragen.
Eine Halle voller feiernder Fans, gute Stimmung, viele Beiträge…ein Event auf das man sich in jedem neuen Jahr freuen kann!
Ja…ich wäre absolut dafür!:-)😍
Vor allem weiß man dann auch wo genau man da mitmacht. Ich denke was für die meisten ein Grund zur nicht Teilnahme ist, ist die Ungewissheit wie denn der Vorentscheid genau aussehen wird. Wenn man hier etwas konstantes hätte, wäre diese Hürde bei vielen weggenommen.
Ohja! Das wäre ganz sicher auch ein gutes Argument für einen solchen feststehenden Rahmen. Da weiß jeder Teilnehmende, welche Möglichkeiten es gibt, um sich gut zu präsentieren! Stimmt, daran hatte ich noch gar nicht gedacht!👍
Ich vermute das im moment die lobby und das ansehen des esc zu klein ist um ein wirklich erfolgreiches festival durchzuführen.
Ganz im gegenteil, ich würde dem swr zu einer internen auswahl raten.
Absolute Zustimmung
Ich finde, die Zusammenarbeit mit RTL und Raab im letzten Jahr hat das Gegenteil bewiesen. Es gab so viele Bewerbungen wie lange nicht mehr und gut, später war nicht jeder Song wirklich ESC-tauglich, aber es war meiner Meinung nach deutlich Besseres und vor allem Interessantes dabei als das, was wir dieses Jahr wieder vorgesetzt bekommen. Ich denke, das zeigt, dass zumindest Potenzial da ist und wenn man das jetzt mal greifen würde, die wirklich besten Songs auswählen und wie Finnland eine moderne Show mit den besten Kandidaten aufbauen würde, könnte man locker ein Format etablieren, das schafft ja selbst Montenegro, also warum nicht auch wir? Bei der internen Auswahl im verborgenen Kämmerchen wird die Öffentlichkeit halt wieder außen vor gelassen und man bekommt generell viel weniger mit. Der ESC spielt quasi bis zum Finale im Mai in der Öffentlichkeit keine Rolle und davon bin ich kein Fan.
This! Man muss es halt schon ganz anders angehen. Für dieses Jahr gab es gar keinen öffentlichen Aufruf, für letztes Jahr wurde sogar in der Tagesschau zur besten Sendezeit zu Bewerbungen aufgerufen. Auch sowas macht bereits einen Unterschied.
Ja, dass stimmt. Im letzten Jahr war der ESC und insbesondere der Deutsche ESC-Vorentscheid in den Medien Omnipräsent. Das lag aber daran, dass Stefan Raab dafür zuständig war. Und er war auch der Grund warum das ESC-Finale 2025 mit 12,389 Mio. Zuschauern durch die Decke gegangen ist. Ich persönlich finde es etwas Schade, dass in diesem Jahr mit Sarah Engels nur ein Superstar beim Deutschen ESC-Vorentscheid mit dabei sein wird. Es haben sich mehrere Superstars beworben. Und Superstars bringen dem ESC und insbesondere dem Deutschen ESC-Vorentscheid automatisch mehr Medien-Präsenz und evtl. sogar höhere Zuschauerzahlen ein. Ohne Superstar Sarah Engels würden sogar noch weniger Leute vom Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 etwas mitkriegen und würden wahrscheinlich auch weniger Leute am 28. Februar einschalten.
Für jedes Mal „Superstar“ nen Shot und man ist besoffen. 🙄
Da wäre ich schon nicht mehr am Leben. 🫣
Irgendwie muss man sich ja bis zum nächsten Tänzelfest beschäftigen
Was sagst du zu den Puppen-Versionen der beiden?? Nett, aber die Originale sehen besser aus. 😁
The Blog Otters are best!
Gerade mehr Team Rick oder Team Max??
Ich momentan Team Max. 😁
Ich höre gerade den Podcast und bin an der Stelle mit den „Blog-Ottern“. Pingu, was hast du da losgetreten?
Was ist denn los??
Nicht automatisch sind „Superstars“, wie du sie nennst, besser. Sie müssen ein effektives, innovatives Lied haben, um beim ESC zu bestehen. Und bei „Fire“ habe ich so meine Zweifel.
Das habe ich auch nicht behauptet. Lese noch mal genau nach.
Das weiß ich, aber bei deir scheint wirklich alles um sog. Superstars zu gehen. dabei sind sie es noch nicht mal … aber das steht auf einem anderen Blatt …
Von welchem Land sprichst du? Die offizielle Einschaltquote in Deutschland lag jedenfalls bei 8,5 Millionen. Über 12 Millionen hatte Raab mit Lena und Guildo. 😉
Insgesamt haben sich 12,389 Mio. Menschen in Deutschland das ESC-Finale 2025 angeschaut. Das wurde damals auf eurovision.de bekanntgegeben. Mit eingerechnet sind die Zuschauer in der ARD, bei ONE, bei den Eventlivestreams der ARD und ONE, in der ARD Mediathek und auf eurovision.de.
Das ist eine notwendige Information. Im ersten Beitrag fehlte sie nämlich.
Nein, sowas wie 2021 darf sich nicht wiederholen!
Ich würde mir Pausenacts mit ESC-Bezug wünschen. Gerne auch aus dem jeweiligen aktuellen Jahrgang wie bspw. gerade in Bulgarien, wo zwei Teilnehmer von 2026 auftreten durften.
Außerdem ehemalige Teilnehmer einladen, so wie es in anderen Ländern Standard ist.
Das würde ich auch auf jeden Fall befürworten!!👍
Diese Debatte ist so sinnlos. Wir drehen uns im Kreis. Alle Argumente/Wünsche wurden immer wieder in den letzten 10 Jahren vorgebracht. Man redet praktisch gegen die Wand bei der ARD. Durch den Senderwechsel keimte Hoffnung auf. Aber der SWR holte uns auf den Boden der Tatsachen zurück. ARD kann NICHT ESC.
Ich find wir sollten es mal das ZDF versuchen lassen. 🤭
Ich würde es im jährlichen Wechsel von ARD und ZDF machen lassen. In der Hoffnung dass das die Qualität nach oben treibt.
Ich hoffe dass das Deutsche Finale auch in den nächsten Jahren Das Deutsche Finale heißen wird und dass dies Stück für Stück ausgebaut wird .
Wenn etwas „Das Deutsche Finale“ heißt, muss es auch Vorrunden geben, sonst macht Finale keinen Sinn.
Theoretisch gibt es ja Vorrunden, sonst müssten wir alle Einreichungen in einer Show bewerten 😀 Aber ja, es impliziert irgendwie, dass es Halbfinals gegeben hat.
Wobei es wahrscheinlich darum ging, mit dem Eurovision Song Contest anzufangen und dann klarzumachen, dass es die Entscheidung über den deutschen Song ist.
Ich würde es „ESC 2026 – Unser Song für Wien“ nennen und dann jährlich die Stadt austauschen (und das Jahr).
Ich find eigentlich Unser Lied für… einen ganz okayen Namen dafür
JA, es wäre wirklich gut ein festes Format zu haben. Im letzten Jahr waren wir eigentlich teils schon auf einem guten Weg… auf jeden Fall mehre Show und Künstler die zur Wahl stehen- somit kriegen wir auch wieder ein „Fieber und eine Identifikation mit dem Song für den ESC hin“. Man sollte auch über eine Quote deutscher Songs im Vorentscheid nachdenken.. Warum stehen wir nícht zu unserer Sprache?
Leider gibt es dieses Jahr wieder nur eine Show.-.. allerdings endlich wieder zur würdigen und meines Erachtens selbstverständlichen PRIME ZEIT um 20.15 Uhr.
Gern können wir uns an die Vorentscheidformate in Schweden, Italien, Malta orientieren.
Wir haben letztes Jahr gesehen, was vom Aufwand her geht, ganz unabhängig dass da einiges im Argen lag. Unbedingt Zusammenarbeit mit RTL, wie dann ein konkreter Vorentscheid mit mehreren Sendungen aussieht, daran kann man feilen. Ich denke dass das Potenzial da ist, hat man letztes Jahr gesehen.
Das sehe ich ähnlich. Es muss auch gar nicht zwingend RTL sein. Ich würde immer noch gern sehen, was Böhmermann produzieren würde, wenn man ihn ließe. Er wollte ja bekanntlich dafür auch gar nicht zwingend vor die Kamera.
Ehrlich gesagt wäre mir mittlerweile eine interne Wahl lieber. Und wenn sich dabei der Sender etwas TRAUEN würde, eine kühnere Wahl zu treffen. Das, was wir in den letzten Jahren hatten, ist eine traurige Offenbarung. Wie oft müssen wir noch enttäuscht werden und und uns für unseren VE schämen?
Dann darf aber auch nicht wieder sowas wie Jendrik bei rauskommen, man könnte stattdessen aber auch moderne Musik fördern oder, meiner Meinung nach, generell mehr auf deutschsprachige Musik setzen, egal ob beim Vorentscheid oder einer internen Wahl.
Dolic war ja auch intern, konnte zwar wegen Corona nicht antreten. Das Stück war modern und gut, aber live klang er leider nicht überzeugend. Aber so etwa in diese Richtung sollte es gehen, nicht unbedingt Jendrik …
Yes, das perfekte Gegenbeispiel zu Jendrik. Ich hätte Dolic gern mal auf der ESC-Bühne gesehen, Tynna klang ja im Vorentscheid auch nicht besonders pralle und dann auf der ESC-Bühne um einiges besser, ich finde man sollte Dolic‘ Auftritt in der Elbphilharmonie damals jedenfalls nicht überbewerten, das war halt zu Corona, zu dem er bei The Voice zuvor bewiesen, dass er definitiv singen kann und nicht nur Balladen.
OTBN
Die Wettbewerbstitel für den nationalen Vorentscheid Serbiens sind nun in voller Länge verfügbar:
https://youtube.com/playlist?list=PLCxUEcqz3AEuaAIGov7Mg-yYSHw80UGsi&si=G0x7onmi3jAcomao
https://youtube.com/playlist?list=PLCxUEcqz3AEuSJxThBgs4zZes2QaWnUc0&si=7OSKmdPLIO0Z05F-
Viel Vergnügen beim Anhören!
Oh, da freue ich mich! Höre nachher gleich rein! 🙂
Man hätte rechtzeitig von Stefan Raab die Rechte für den Bundesvision Song Contest abkaufen sollen und das als Vorentscheidung etablieren. Da wäre vielleicht die Möglichkeit gewesen, dass auch bekannte und gute Interpreten daran teilgenommen hätten. Leider ist dafür jetzt zu spät.
Damit hätte man auch gleich zwei weitere Vorteile: Mindestens 16 Songs und eine weitere Form des Wettbewerbsgedanken zwischen den Bunderländern, im besten Fall will nämlich natürlich jedes Bundesland den besten Act senden und gewinnen. Ich mochte die Show damals sehr, hätte ich auch für eine gute Vorentscheidung gehalten.
Einfach jedes Jahr direkt den Superstar nominieren.
*lachkrampf* Absolut!
Warum nicht den The Voice gewinner? Würde Zeitlich besser passen.
Jedes Jahr Sarah?
Mir würde es schon reichen, im Vorentscheid mal ein bisschen mehr Vielfalt zu haben. Von mir aus können 1-2 Songs ala „When I’m with you“ oder „A OK“ dabei sein, aber bitte nicht mehr. Es ist irgendwie alles eine Suppe und alles schon tausendmal gehört. Es gibt so viele Künstler*innen in Deutschland, dir innovative Musik machen, warum sieht man davon so selten etwas im Vorentscheid? Ich hoffe ein bisschen noch auf wavvyboi, dass das Lied sich vielleicht etwas vom Rest abhebt. Aber vielleicht hoffe ich da auch vergeblich.
Das wäre viel zu einfach.
Die Verantwortlichen könnten dann auch nicht mehr so leicht jedes Jahr das Rad neu erfinden, nur um sich dann zu wundern, warum denn dieser „sympathische Mensch“ wieder nur unter ferner lief.
Ironie muß man ja mittlerweile hier kennzeichnen.
Wir haben leider auch ein kulturelles Problem mit Musik-Wrttbewerben, da Casting Shows von vielen als ASI gesehen werden.
Ein festes Format würde genau 0,0 ändern, so lange die Leute in Entscheidungspositionen die gleichen sind!
Es geht doch überhaupt nicht um das Format, sondern um die Kreativdirektion. An der Auswahl der Künstler müsste sich etwas ändern. Es ist doch in dem Sinne egal, wie ein Lied ausgewählt wird, wenn am Ende das gleiche Ergebnis steht – neun mittelmäßig bis schlecht geeignete Beiträge.
Ein konsequentes Format garantiert keine höhere musikalische Qualität!
Was ich tatsächlich als das reale Problem einschätze, ist das fehlende Interesse außerhalb der Bubble. Die meisten Leute verfolgen die Vorentscheide überhaupt nicht…
Ich kann zwar jedes Argument nachvollziehen, aber leider auch zu jedem Argument ein Gegenargument bringen. Und das hat meistens mit Geld zu tun.
Ja, die ÖRR geben ganz viel Geld für z.B. Fußballübertragungen und Tatorte aus… allerdings sind diese wirklich der Deutschen liebstes Kind und von daher ist die Entscheidung, dafür mehr Geld auszugeben für mich nachvollziehbar.
Das Mello-Modell: In Schweden hat der ESC eine ganz andere Bedeutung als in Deutschland, dort ist es sozusagen Volkssport, während sich Musiksendungen in Deutschland auf Silbereisen und Zarella mit den immergleichen Nasen beschränken.
Eine Vorentscheidung über verschiedene Bundesländer mit einem Finale in Berlin würde für nur eine attraktive Sendung allein schon Unsummen kosten, dieses Modell wäre untragbar und dann könnte ich sogar Leute verstehen, die die Rundfunkgebühren damit zu Recht in Frage stellen.
Ein Wettbewerb für etablierte deutsche Künstler*innen? Das wurde doch nun oft genug besprochen, das wird nix, egal in welcher Form die VE stattfinden würde… und selbst bei einer internen Auswahl würde sich z.B. Helene nicht zur Verfügung stellen, die Gefahr nicht zu gewinnen und mit Häme und Shitstorms überworfen zu werden ist einfach zu groß.
Ich hatte es die Tage schon einmal geschrieben: Gewinnen ist gut und schön, aber sich dem allgemeinen Sumpf anzuschließen ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
Wenn ich das Wort „ESC-tauglich“ lese, krieg ich inzwischen schon Krätze.
ESC-tauglich soll in diesem Jahr anscheinend „Fire“ sein, ein Song, den wir so oder ganz ähnlich schon seit 20 Jahren kennen und mit dem Deutschland untergehen wird, weil er unmodern ist… da rettet uns auch kein Dancebreak.
ESC-tauglich waren „The Code“ und „Wasted love“, aber hört man die Lieder jetzt noch irgendwo? Kann das irgendjemand noch mitsingen? Oder sich gar dran erinnern? Ich persönlich möchte gern mal wieder Lieder vorne sehen, die man später zu Evergreens zählen kann, weil sie jeder kennt. Der letzte Gewinnersong, der mir da einfällt ist „Euphoria“.
Ich wünsche mir moderne Songs, die neben der „ESC-Tauglichkeit“ auch im Radio und in den Charts vertreten sind.
Früher ist Deutschland tatsächlich immer dem Trend hinterhergelaufen, ich finde, das ist seit einigen Jahren schon nicht mehr ganz so der Fall… eher setzen wir jetzt Trends, die in Folgejahren von anderen Ländern kopiert werden.
Ausnahme: Nicht in diesem Jahr… unsere Lieder sind, selbst fürs Radio, unattraktiv und öde (Sorry an die Künster*innen!).
Ich hatte mir, wie viele hier vom SWR mehr versprochen… wenigstens ein bisschen. Und was passiert? Wir bekommen eine NDR/RTL Version 2.0 in schlecht.
Die Schöneberger ist immer noch da, das Soffa mit den üblichen Verdächtigen womöglich auch, wir dürfen uns vermutlich zum drölftausendsten Mal „Waterloo“ von allen Teilnehmern im Chor gesungen anhören, wir haben eine Show mit neun Teilnehmern, von denen wir aus dreien auswählen „dürfen“ und als Intervall-Acts sind wieder bekannte Gesichter da, die ihre neue Single vorstellen werden und damit alle Teilnehmer*innen in den Schatten stellen.
Was fehlt mir?
Ein innovativer Geist und Mut zum Fortschritt in den Redaktionen, die für die Vorentscheidungen verantwortlich sind. Das kostet nämlich keinen Deut mehr und könnte sogar zur Folge haben, dass die Sendung trotz fehlender bekannter Acts ein Erfolg werden könnte.
Voraussetzung dafür ist allerdings Werbung über möglichst viele Medien und nicht ein langweiliger Trailer, der eine Woche vorher vor der Tagesschau gesendet wird… wieder mit dem Konterfei von Babsi.
Ich bin jetzt schon vorsichtshalber enttäuscht, dann kann es nur besser werden.
Der ESC ist keine Chartparade sondern ein Wettbewerb, der stark vom situativen Kontext wie Performance, Outfit , Stimmung und Instant appeal abhängt.
In Deutschland hat es die breite Masse von Künstlern, Autoren und Senderverantwortlichen noch nicht richtig verstanden und schickt überwiegend Chart- und Radioware ins Rennen, was wir dann wie auch in diesem Jahr an der VE- Auswahl erkennen. 😐
Es ist wirklich ein Glücksfall, wenn ein ESC Sieger auch die Charts erklimmt.
Das Gras in Nachbarsgarten ist mmer grüner und die Vorentscheidungen anderer Länder erscheinen daher natürlich auch immer interessanter. Im Fall Deutschland ist der negative Vergleich in vielen Teilen berechtigt, aber die anderen Länder sind mit ihren erprobten Modellen auch nicht immer zufrieden . Schweden verändert z.B. den Verkündungsblauf (lobenswert schon zurückgenommem ) und Italien sein Wertungssystem. Keiner hat das perfekte VE–System.
Für Deutschland kann man sich nur wünschen, dass es vor allem musikalische und strukturelle Verbesserungen gibt. So empfinde ich die häppchenweise vorgenommene Veröffentlichung der Songs und auch das reduzierte Publikumsvoting als Mangel. Auch muss man davon ausgehen, dass einige Acts dadurch wissentlich im Hinblick auf die Ergebnisse der internen Vorauswahl bevorzugt werden.
Mehrfache Runden sind wirklich nur bei einem durchgängig starken Feld sinnvoll. Nichts ist langweiliger als Füllmaterial präsentiert zu bekommen und es dann durchzuwinken, weil das Finale bestückt werden soll.
„ESC-tauglich waren „The Code“ und „Wasted love“, aber hört man die Lieder jetzt noch irgendwo? Kann das irgendjemand noch mitsingen? Oder sich gar dran erinnern? Ich persönlich möchte gern mal wieder Lieder vorne sehen, die man später zu Evergreens zählen kann, weil sie jeder kennt. Der letzte Gewinnersong, der mir da einfällt ist „Euphoria“.“
mi amore mi amore 🎶🎶
davor maneskin und shum – davor the roop (on fire),little big und dadi(2020).
davor blanche
davor aminata
usw.
euphoria ist in der tat immer noch als siegertitel bekannt – mit abstrichen auch die sieger 2010 + 2013 aber der ganz große wurf war maneskin denn das war noch mal ein anderes kaliber im vergleich zu loreen.
eine andere meinung würde ich vertreten wenn loreen mit „statements“ den ESC gewonnen hätte,was aber dröge schweden zu verhindern wußten.
den fiedlerjungen von 2009 muß ich zähneknirschend auch den evergreens zurechnen.
Tattoo wird auch öfters im Radio gespielt.
Max und Rick in Plüsch! Cute! Bald auch als Merchandise verfügbar? 😉
Wenn Interesse besteht dann ja (und wir wären sehr überrascht :D)
Ich nehme dann eine Version von dir. 😉
Sorry falls das creepy rüberkam. 😅
Würde ich sofort kaufen!
Sehr schöner, informativer Podcast! Danke! 👍
Solche Puppen kann man dann auch gut als Stand-In verwenden, wenn ihr mal nicht persönlich bei einem ESC kompakt Live seid. 😀
Das könnte eigentlich gut sein. Und zwar, wenn es für die Künstler und Künstlerinnen schmackhaft gemacht wird, wenn Künstler aus verschiedensten Genres und Nischen zum Bewerben ermutigt werden, ähnlich zu Litauen und Lettland. Dann, für Deutschland, fände ich 24 Songs eigentlich eine gute Anzahl, da wird schon mindestens ein passender Song dabei sein. Es gäbe 3 Halbfinals mit je 8 teilnehmenden Künstler*innen und teilweise unterschiedlichen Moderator*innen, aus denen sich je 3 qualifizieren. Das bildet ein Finale mit 9 Songs. In den Halbfinals gäbe es immer Specials, mit Showcharakter, doch nie ohne den Faden zum Ziel der Show zu verlieren. Finale moderiert natürlich u.A. Barbara Schöneberger.
Wenn die Songs auch (eher) passen, ruhig auch mehr bekanntere Künstler*innen, die sich beworben haben, akzeptieren. Müssen auch nicht so viele sein, aber ein paar wär eigentlich schon cool. Wie Tim Bendzko letztes Jahr, Feuerschwanz, From Fall to Spring, LYZA etc. oder Andere, sollten sie sich Bewerben.
Dann zu den Song-Veröffentlichungen: Die Songs müssen unveröffentlicht sein. Jeder kriegt das gleiche Budget, um ein eigenes, professionelles Musikvideo zu drehen, ähnlich zu Finnlands Vorentscheid. Die Songs würden, ebenfalls ähnlich wie bei Finnland, nicht alle am selben Tag veröffentlicht werden, sondern:
Start an einem Sonntag, ab da werden die nächsten 8 Tage, also bis einschließlich dem nächsten Montag, pro Tag 3 Songs aus den drei verschiedenen Halbfinals veröffentlicht. So kann man sich ganz auf diese 3 Konzentrieren und die Spannung bleibt oben.
Das wäre vielleicht die Grundlage, wie findet ihr‘s?🙃
Superstar Sarah Engels wird eh gewinnen.
Du weisst gar nicht wie recht du hast. 😀
👍
„Superstar“
Das ist der Gag 😉
Ja, wahrscheinlich schon
Ich finde es bei Finnland auch super, dass die Titel nicht als Snippets veröffentlicht werden, sondern schön einer täglich und in der Vollversion.
Und die Videos lassen sich dort auch sehen.
Ja
Höre gerade euren Podcast:
Die Aussage zu „Liekinheikin“ hat mich so angesprochen, weil ich an dem Tag der Veröffentlichung auch gedacht habe, dass es auch meiner Meinung nach sooo viel besser ESC-geeignet ist als alle deutschen Snippets zusammen.
Für das Festival des Deutschen Song Contests schlage ich folgende Stadt vor:
Konstanz ! 😀
Der Bodensee und seine Blumen- und Pflanzenwelt versprühen eine Atmosphäre wie am Gardasee oder Lago Maggiore.
Breaking News:
wavvyboi wird den Song für den Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 am kommenden Freitag, den 6. Februar veröffentlichen. Das hat wavvyboi selber soeben bei Instagram bekanntgegeben.
Könnte aber auch eine Ausrede sein, um die ungeduldigen ESC-Fans zu beruhigen
Warum sollte es?
Macht aber keinen Sinn, dass es eine Ausrede ist, da wavvyboi am 09.02. sein ESC Kompakt Live hat und bis dahin der Titel in voller Länge erschienen sein sollte. Und am Wochenende wird der Titel wohl nicht neu erscheinen.
Oh nein! Rick und Max als KI-Püppchen! 😀 Cuteness-Overload! 😉
Daran musste ich denken bei den Bild.
Die Kinder/Enkelkinder von … 🤓🫣😂🖖🫶
Rick und Max in 40 Jahren. Hehe. 😀
Fragt sich nur wer Rick und wer Max ist. 😉
Ach ja: Von wem hättest du lieber so eine Puppe??
Ich nehm sie nur im Doppelpack. 😉
Damit du sagen kannst du warst mit zwei Bloggern im Bett?? 🤪
Ach… wenn du wüsstest, mit wem ich schon so „im Bett“ war. 😛 😉
Kennst du den Kanal „Topfvollgold“ auf YouTube?? Macht interessante Videos und Mats Schönauer ist optisch jetzt auch nicht zu verachten finde ich. 😉
Da sind ja Lasse und ich!
Matty mit dem Kommentar des Tages! 😀
😅😀
Und du bist Kermit? Haha. 😀
🐸🐸🐸
Zum Glück nicht Crazy Frog. 😜🥳
Das wirst du von mir auch nie sehen! Nicht mal die Horror-Version. 😛
😂😂😂 Da bin ich aber froh. 😀
Das Beste kommt aber noch, denn die Muppet-Show feiert in diesem Jahr ihr großes Comeback:
https://www.filmfutter.com/news/die-muppet-show-sabrina-carpenter/
das nannte man damals einen gassenhauer.
sogar meine schlagerverliebte mutter kennt das bzw. kann sich daran gut erinnern und das blieb auch länger auf der musikbox in ihrer kneipe.
Nachdem ich die Podcast Folge gejört habe, habe ganz viel zu erzählen:
https://www.youtube.com/watch?v=KeVaE8ldqfE&list=RDKeVaE8ldqfE&start_radio=1
OT Am Donnerstag kommt die neue Lord Of The Lost Single mit Saltatio Mortis. 🥳 🥳 🥳
http://www.youtube.com/shorts/z9sfKCZzAac
http://www.youtube.com/shorts/waWNueP4sHY
DIe Vorfreude ist groß! 🙂
Ja. 😀
Lieber ein armenischer Chartbreaker als eine griechische Hupfdohlennummer, wenn man keinen Gewinnersong hat. Ich fand Snap schon beim ESC gut.
Nur Songs, die laut ballern, sind in der Masse auch sehr anstrengend.
Wäre das mein feuchter Wunschtraum, dass die ARD auch ein Melodifestivalen auf die Beine stellt, statt jedes Jahr das Rad neu zu erfinden und fast immer damit ins Klo zu greifen? Selbstverständlich! Ist das realistisch oder auch nur zielführend? Natürlich nicht!
Wir vergleichen hier Äpfel mit Birnen: Deutschland ist nicht Schweden, Albanien oder Finnland. Wir sind eins der Big-Five-Länder. Und von denen hat mit Italien gerade mal eines ein konsistentes Format. Nur, dass Sanremo ja keine Vorentscheidung ist, sondern die Mutter des ESC, die eine völlig andere kulturelle Bedeutung hat. Großbritannien, Frankreich und Spanien eiern genau so wie wir von Format zu Format und von Misserfolg zu Misserfolg.
Das hat mit dem kulturellen Status des ESC im jeweiligen Land zu tun und der hat mit der Größe des Musikmarktes zu tun. Das Mello ist ein Umsatzbringer für die beteiligten Künstler:innen, auch für die weiter hinten platzierten. Und es ist ein potentielles Sprungbrett für eine internationale Karriere. Deswegen gehen die da alle gerne hin.
In Großbritannien haftet dem ESC noch immer das Label „Eurotrash“ an und birgt – genau so wie in Deutschland – für etablierte Namen das Risiko, sich mit einer Teilnahme die Karriere zugrunde zu richten, insbesondere bei einer schlechten ESC-Platzierung. Zumal bei uns das Ziel ESC-Sieg heißt und nicht Finalteilnahme. Das ist auch Spanien zum Verhängnis geworden, die mit Benidorm im ersten Jahr ja ein richtig geiles neues Format hatten – aber eben auch verbunden mit der Erwartung, jetzt den zustehenden ESC-Sieg zu kassieren. Und weil das nicht passiert ist, sinkt dort auch schon wieder das Niveau.
Davon mal ab ist aber auch das Mello schon lange nicht mehr die beste Vorentscheidung Europas, sondern hat sich für mein Empfinden schon seit Jahren musikalisch totgelaufen. Es gibt dort Jahr für Jahr immer denselben hochglanzpolierten und trotzdem grundfaden Einheitsbrei von immer den selben Serienkomponist:innen. Laaaaangweilig! Dann lieber das UMK – wobei unter diesem Label ja auch schon die verschiedensten Formate getestet wurden. Seit man den jetzigen Siebenermodus mit Zwei-Drittel-Macht fürs Televoting gefunden hat, ist das UMK die Vorentscheid-Avantgarde. Aber das liegt halt auch daran, dass das finnische Fernsehen nicht auf beige Radiotauglichkeit setzt, sondern gerne und bewusst aneckt und provoziert. Da sehe ich in Konsensdeutschland schwarz.
Wenn ich mir also ein Format wünschen dürfte, dann so eins wie das UMK: sieben Beiträge, aber eben nicht ausgesucht nach Stromlinienförmigkeit, sondern im Gegenteil nach Polarisierungsfaktor. Mit sieben fest vorgegebenen Kategorien (Empfindsamkeitsballade, Hardrock/Metal, Auf-die-Zwölf-Dancefloorkracher, Partyschlager, Hip-Hop/Rap/Crossover, ironischer Elektrobeat, Lied mit Botschaft) und in jeder Kategorie wird der Titel genommen, der in der Marktforschung am meisten polarisiert hat. Keine Babsi, kein Talksofa, kein Expertenpanel, kein Käseigel, kein superkompliziertes dreiteiliges Abstimmungsverfahren. Stattdessen ein frisches, unverbrauchtes Gesicht für die Moderation, eine professionelle Bühneninszenierung und Kameraarbeit (vielleicht beauftragen wir da mal ein skandinavisches Unternehmen, die deutschen kriegen es ja offensichtlich nicht hin). Und von vorne herein mit der klaren Ansage: das machen wir jetzt mal mindestens die nächsten fünf Jahre so, völlig unabhängig von den Ergebnissen beim ESC, damit sich das Format etablieren kann.
Perfekt auf den Punkt gebracht!👏
Den Punkt mit Finnland würde ich aber nicht zustimmen.
Sehr cool, dass du dir diese Gedanken über den Vorentscheid gemacht hast! Das erste Modell wäre ein Traum. Und wie ihr gesagt habt, müsste man ja nicht direkt mit der Kölnarena und der größten der Berliner Hallen anfangen, sondern könnte erstmal kleinere Veranstaltungshallen nehmen und gucken, wie die Resonanz ist.