Niederlande drohen ebenfalls mit Boykott des ESC 2026 in Wien, wenn Israel dafür zugelassen wird

Bild: Instagram @eurovision

Die schlechten Nachrichten für die European Broadcasting Union (EBU) reißen nicht ab: Nach Slowenien und Irland hat nun auch der niederländische Sender AVROTROS ganz offiziell angekündigt, nicht am Eurovision Song Contest 2026 in Wien teilnehmen zu wollen, wenn Israel dafür von den anderen EBU-Mitgliedern zugelassen werden sollte. „Angesichts des andauernden und schweren menschlichen Leids im Gazastreifen“ und des „Missbrauchs“ des ESC durch die israelische Regierung als politisches Instrument, habe der Sender das beschlossen. Die Entscheidung über die Teilnahme Israels am ESC 2026 wird im Dezember gefällt.

Die Frage, wer auf Claude (Aufmacherbild) als Nachfolger*in der Niederlande beim ESC folgt, tritt bei der aktuellen Diskussion über die Teilnahme Israels am Wettbewerb fast in den Hintergrund. Der in unserem Nachbarland für den ESC zuständige Sender AVROTROS hat seine Teilnahme am Contest in Wien nunmehr unmissverständlich von der Entscheidung über die Teilnahme Israels abhängig gemacht: Darf das Land in Österreich dabei sein, werden die Niederlande nicht teilnehmen – und umgekehrt. Schon in den vergangenen Wochen gab es entsprechende Signale, die nun also offiziell gemacht worden sind.

Erst gestern hatte der irische Rundfunk RTÉ dasselbe für sein Land bekanntgegeben. Als erstes hatte sich der Sender RTV SLO aus Slowenien entsprechend klar positioniert. Ähnliche bzw. identische Aussagen gibt es auch aus Spanien und Island. Damit wächst der Druck auf die den ESC ausrichtende European Broadcasting Union (EBU), denn weitere Länder könnten diesem Beispiel folgen.

Kritik und bisweilen offene Anfeindungen gegen die Teilnahme Israels am ESC gab es bereits 2023 beim Wettbewerb in Malmö. Seitdem sind die Diskussionen nicht zur Ruhe gekommen. Im Gegenteil: Mit dem fortgesetzten, militärischen Eingreifen der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen sind auch die Rufe nach einem Ausschluss Israels vom ESC lauter geworden. Bei der Generalversammlung der EBU in London Anfang Juli war es deshalb zu einer hitzigen Diskussion gekommen. Anfang September versuchte die EBU sich etwas Luft zu verschaffen, indem sie den interessierten Fernsehstationen die Möglichkeit bot, sich nach einer Entscheidung über die Teilnahme Israels am ESC kostenlos zum Wettbewerb zurückziehen zu können. Das hält Sender wie den niederländischen AVROTROS jedoch nicht davon ab, in der Zwischenzeit weiter Druck aufzubauen.

Hier das Statement von AVROTROS übersetzt in voller Länge:

„AVROTROS VERKNÜPFT DIE TEILNAHME AM EUROVISION SONG CONTEST 2026 MIT GRUNDWERTE

Menschliches Leid, die Unterdrückung der Pressefreiheit und politische Einflussnahme stehen im Widerspruch zu den Werten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

In den vergangenen Monaten hat AVROTROS in regelmäßigen Konsultationen mit der EBU und anderen europäischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten über die Zukunft und die Ausrichtung des Eurovision Song Contests gesprochen. Diese Diskussionen haben sich auch eingehend mit der Frage befasst, ob Israel unter den aktuellen Umständen vertreten sein kann.

Der Eurovision Song Contest wurde 1956 gegründet, um Menschen nach einer Phase tiefer Spaltung und des Krieges wieder zusammenzubringen. Seit seiner Entstehung vor siebzig Jahren steht die Musik im Mittelpunkt des Wettbewerbs als eine verbindende Kraft – mit Frieden, Gleichheit und Respekt als seinen Grundwerten.

AVROTROS kann die Teilnahme Israels unter den aktuellen Umständen nicht länger rechtfertigen – angesichts des andauernden und schweren menschlichen Leids im Gazastreifen. Der Sender äußert zudem große Besorgnis über den gravierenden Abbau der Pressefreiheit: die gezielte Ausgrenzung unabhängiger internationaler Berichterstattung und die zahlreichen Opfer unter Journalist:innen. Darüber hinaus gibt es eindeutige Belege für Einflussnahme durch die israelische Regierung während der jüngsten Ausgabe des Eurovision Song Contests, bei der die Veranstaltung als politisches Instrument genutzt wurde. Dies widerspricht dem unpolitischen Charakter des Wettbewerbs. Diese Umstände sind unvereinbar mit den Werten, die AVROTROS als öffentlich-rechtlicher Rundfunk vertritt.

Der Sender hat daher beschlossen, dass eine Teilnahme von AVROTROS am Eurovision Song Contest 2026 nicht möglich ist, solange Israel von der EBU zugelassen wird. Sollte die EBU entscheiden, Israel nicht zuzulassen, wird AVROTROS im kommenden Jahr gerne teilnehmen. Bis zu dieser Entscheidung laufen alle Vorbereitungen zunächst wie geplant weiter.“

Bei der EBU ist somit dieser Tage höchste diplomatische Aktivität und viel Geschick gefragt. Die Verantwortlichen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe, zu ihren Werten und ihren Regeln zu stehen (und damit Israel zum ESC zuzulassen) und gleichzeitig eine möglichst hohe Teilnehmerzahl am Wettbewerb in Wien zu erreichen (was bei der Teilnahe Israels immer schwerer wird). Je mehr Länder ihre ESC-Teilnahme so klar von der Israels abhängig machen wie nun auch die Niederlande, desto intensiver dürfte von der EBU nach einem gesichtswahrenden Ausstieg des israelischen Senders aus dem ESC 2026 gesucht werden.

Bist Du überrascht von der klar formulierten Rückzugsdrohung des niederländischen Senders? Welche Auswege siehst Du für die EBU in diesem Dilemma? Und wie könnte sich Deutschland positionieren? Lass uns gerne Deine Meinung da. Bitte achte dabei unbedingt auf die Netiquette.



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Matty
Matty
7 Monate zuvor

Traurig! Es wäre nach 23 Jahren das erste Mal, daß unser westlicher Nachbar beim ESC fehlen würde!

Last edited 7 Monate zuvor by Matty
Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Traurig muss keiner sein. 2027 neue Runde, neue Chancen.

Von nu.nl: […] Dass die Niederlande nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen, wenn Israel beteiligt ist, ist laut der israelischen Botschaft in Den Haag „ein Zeichen moralischen Versagens“. Die Botschaft betrachtet die Entscheidung von Avrotros als das Ausschließen „der ganzen israelischen Gesellschaft“. „Der Eurovision Song Contest soll Menschen durch Musik verbinden. Diese Entscheidung von Avrotros hat das Gegenteil zum Ziel: Sie führt zum Ausschluss der gesamten israelischen Gesellschaft“, teilt die Botschaft mit. Laut der Botschaft wird die Entscheidung keine Wirkung zeigen. „Solche symbolischen Aktionen tragen nichts dazu bei, Hamas-Terroristen zu stoppen oder das Los der Palästinenser zu verbessern. Sie sind unnötig, unhilfreich und werden nichts bewirken.“
+
NPO respektiert die Entscheidung von Avrotros und wird keinen anderen Sender beauftragen mit dem ESC 2026.
+
Blitzumfrage: 2/3 der Panel-Mitglieder von EenVandaag (ebenfalls Avrotros) heißen es gut den ESC fern zu bleiben, falls Israel dabei sein sollte.

Persönliche Anmerkung: da die Botschaft kommentiert, ist klar, dass die Teilnahme von KAN am ESC in diesen Jahren politisch motiviert ist. In der Regel gibt es keine Stellungnahme von Botschaften zu nicht-politische Themen. Dazu die Wortlaut ‚moralischen Versagen‘ – da gibt es keine Abgrund, da stehen Welten zwischen die Israelische Vertretung und die Niederländer.

Bist Du überrascht von der klar formulierten Rückzugsdrohung des niederländischen Senders?

Keineswegs. Diese Entscheidung wurde über mehrere Monaten vorbereitet.

Welche Auswege siehst Du für die EBU in diesem Dilemma?

Israel/KAN soll nicht am ESC teilnehmen, weiterhin EBU-Mitglied bleiben.

Und wie könnte sich Deutschland positionieren?

SWR könnte sollte diese Pressemitteilung übernehmen, auch damit SWR selbst glaubwürdig und unabhängig bleibt.

Darüber hinaus gibt es eindeutige Belege für Einflussnahme durch die israelische Regierung während der jüngsten Ausgabe des Eurovision Song Contests, bei der die Veranstaltung als politisches Instrument genutzt wurde.

Hier hält Avrotros sich zurück. Bis jetzt ist nachweisbar, dass die israelische Regierung 1,5 Mio. Dollar an Werbung in den sozialen Medien (Vote Israel) und Prepaid-Kreditkarten ausgegeben hat.

Beim Televoting gibt es mittlerweile noch mehr Fragen als Antworte. Die Stimmen für Israel sind überproportional mittels Kreditkarte abgegeben worden – Spanien ist hier nur ein Beispiel. Ebenso auffällig: viele stimmen für mehrere Länder ab, aber im Fall von Israel waren es fast immer 20 Stimmen pro Kreditkarte. Dazu wurde andauernd für Israel abgestimmt, von Anfang bis Ende des Votings-Fenster, wo für andere Länder die meiste Stimmen nach den Song und nach den Recaps eingingen.

Zurück zu den Argumenten von Avrotros. Neben die ESC-Werte und politische Einflussnahme werden Menschliches Leid und die Unterdrückung der Pressefreiheit erwähnt.

Die Pressefreiheit: Kein Journalist darf Gaza betreten und mehrere der Journalisten und Kameraleute, die in Gaza für Avrotros arbeiteten, sind ermordet worden. Die israelische Botschaft(en) hat die Angewohnheit Nachfragen von Medien dazu zu ignorieren.

nemi
nemi
7 Monate zuvor

Und ich denke, es wird nicht das letzte sein. Gerade Belgien wird denke ich noch nachlagen. Auch Portugal wohl

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Deutschland sollte auf die Teilnahme Israels beim ESC weiterhin bestehen und sich nicht unter Druck setzen lassen.

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Die Frage wird sein, ob Deutschland hierzulande unter Druck gesetzt wird, nicht am ESC teilzunehmen, weil Israel nicht dabei ist.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Offensichtlich, siehe das „Antisemitismus“-Geschrei, sobald man es wagt, die rechtsextreme Netanyahu-Regierung und ihre Kriegspolitik zu kritisieren.

Last edited 7 Monate zuvor by 4porcelli - Help the🦦 save his people United24
Tobiz
Mitglied
Tobiz
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ich glaube die meisten in Deutschland interessieren sich nicht für den ESC. Und die, die es schauen, sind eher für den Ausschluss.

Es könnte aber sein, dass das wieder so ein Moment ist, wo plötzlich überall ESC-Experten mit lauter Meinung auftauchen, um ins Gespräch zu kommen. Wir brauchen unbedingt die Meinung von Florian Silbereisen dazu!

Andi
Andi
7 Monate zuvor

Mittlerweile glaube ich, Israel wird nicht in Wien dabei sein. Die Frage wird sein, wartet die EBU wirklich noch bis Dezember oder kommt diese Entscheidung deutlich früher.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Es müsste dann halt eine Zusammenkunft aller Beteiligten organisiert werden.
Es ist ja nicht so, dass Martin Green oder sonst wer einfach mal so eine Entscheidung trifft.

(Deshalb fand ich auch das ständige Rumgehacke auf Martin Österdahl so bescheuert, auch wenn er sicherlich nicht fehlerfrei gehandelt hat. Nur so am Rande)

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor

Mal so in den Raum gestellt:
Wie wäre es, wenn Israel nicht am Wettbewerb teilnimmt, sondern einen Slot im Rahmenprogramm bekommt wie Australien 2014?
Würde sich die „Koalition der Unwilligen“ damit wohl zufriedengeben?

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Nein. Den Gedanken hatte ich auch, aber die kritischen Stimmen werden nicht verstummen.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Aber weißt du wie die Sender zu dem Vorschlag stehen?

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Das wäre ein Demütigung Israels und der dümmste Weg.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Hieronymus

Viel größer als die Demütung, rausgeworfen zu werden, ist es bestimmt nicht.
Ehrlich gesagt ist das der einzige Kompromiss, der mir in den Sinn kommt, welcher irgendwie beide Seiten berücksichtigt.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Totaler Quatsch

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Hieronymus

Die Alternativen sind halt entweder ein Ausschluss Israels oder irgend ein Kompromiss.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die EBU nach dem ganzen Theater seit Mai Israel zulässt und damit riskiert, dass 10+ Länder und mit ihnen auch die Teilnahmegebühren und Reichweite flöten gehen – oder das die Länder, die im Grunde schon seit Sommer 2024 den dicken Max markieren und sich mit ihren Statements nun wirklich mal aus der Deckung gewagt haben, einfach sagen: „Ätsch bätsch, wir finden Israel zwar weiterhin doof, aber natürlich nehmen wir trotzdem teil!“

Last edited 7 Monate zuvor by floppy1992
elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Da hat Hieronymus Recht.
Das wäre eine Bloßstellung,
und eine riesengroße
Dummheit.
Welchen Wert sollte das für KAN haben ???

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Man fände immer noch auf europäischer Ebene statt.
Und nochmal die Frage: Ein Ausschluss, der offensichtlich gegen die Überzeugung der EBU nur auf Druck anderer Teilnehmer geschieht, wäre keine oder auch nur eine geringere Bloßstellung und Demütigung?

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Man fände immer noch auf europäischer Ebene statt.

Zu welchen Preis ????
Das ist sowas von dumm.
Dann kann man auch gleich ganz wegbleiben.

Und nochmal die Frage: Ein Ausschluss, der offensichtlich gegen die Überzeugung der EBU nur auf Druck anderer Teilnehmer geschieht, wäre keine oder auch nur eine geringere Bloßstellung und Demütigung?

Es wäre eine konsequente Demütigung.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Ja.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

KAN würde sich kaum damit zufriedengeben – verständlicherweise.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor

Auch wenn es ziemlich zynisch klingt: Für die EBU wäre das im Grunde der Jackpot.
Man legt KAN den Vorschlag vor – KAN zieht sich erbost zurück – Die EBU kann auf den freiwilligen Rückzug verweisen, die eigenen Hände in Unschuld waschen und die Krawall-Länder sind happy.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

2024 war KAN doch kurz davor zurückzuziehen, weil der ursprüngliche Beitrag von der EBU abgelehnt wurde. Ist es denkbar, dass sowas wieder passiert?

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Es sollte doch inzwischen klar sein, dass das Ziel der ganzen Aktionen über den reinen Ausschluss vom ESC hinausgeht, dass man sich kulturell distanzieren und den israelischen Kulturbetrieb isolieren will. Dein Vorschlag kann nur alle unzufrieden zurücklassen.

Last edited 7 Monate zuvor by Jorge
Syndrom
Syndrom
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Glaub nich, damit würde Israel immernoch teilnehmen und damit is nichts gelöst. Und wenn sich in Zukunft das ganze wieder beruhigt wäre es nur schwieriger für sie teilzunehmen

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Halte ich für möglich, dass da zumindest drüber diskutiert wird. Ich bin davon überzeugt, dass man zumindest erstmal versuchen wird einen Kompromiss zu finden

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor

Bist Du überrascht von der klar formulierten Rückzugsdrohung des niederländischen Senders?

Nö. Interessiert mich auch nicht.

Welche Auswege siehst Du für die EBU in diesem Dilemma?

Wer nicht will, der hat schon.

Und wie könnte sich Deutschland positionieren?

Pro Teilnahme Israels selbstverständlich

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Hieronymus

Was bedeutet eigentlich diese in den letzten Tagen hier oft gelesene Redrnsart „Wer nicht will, der hat schon“? Ich hab das wirklich noch nie gehört. Ist das ne süddeutsche Redensart?

Franny
Franny
7 Monate zuvor

Kennst du nicht? Ich sag das auch immer, sobald ein Typ kein echtes Interesse zeigt. 😉

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Franny

Nie gehört. Ich sag ja vielleicht was süddeutsches. Ich hatte auch ne Freundin von mir in SH gefragt, die kannte das auch nicht.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Danke!

Malge1985
Malge1985
7 Monate zuvor

Ich kenne den Spruch auch.

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Ist auch in meiner Familie sehr gebräuchlich.

marcelK
marcelK
7 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Kenne ihn auch.

Jastus
Mitglied
Jastus
7 Monate zuvor

Ich, Norddeutscher, kenne den Ausdruck. 🙋‍♂️

tinytina
tinytina
7 Monate zuvor

Das kennen Sie nicht?!11!?11??

Neee, also süddeutsch ist daran gar nichts. Das sagt man überall. Habe noch nie gehört, dass das jemand nicht kennt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
7 Monate zuvor

Mir ist das zuallererst 2023 in der ZDF-Serie „Wir sind die Meiers“ (in der Sommerpause statt der Heute-Show) aufgefallen, und das war nun wirklich alles andere als mein Fernseh-Debüt-Jahr 🙂 . Daher hätte ich das eher für etwas Norddeutsches gehalten, wobei diese spezielle Figur aus der Meier-Großfamilie glaube ich in Leipzig angesiedelt war, das ist für Dich Süddeutschland, für mich ist’s Norddeutschland, also haben wir beide recht.

Last edited 7 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Hehehe stimmt! Aber witzig, dass du das auch lange nicht kanntest, sonst scheinen das ja viele schon ewig zu kennen.

Teufelchen
Teufelchen
7 Monate zuvor

Der Israelische Sender sollte von sich aus aussetzen. Das wäre wohl für alle am Besten.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  Teufelchen

Jein – ein fader Beigeschmack bleibt

Syndrom
Syndrom
7 Monate zuvor
Reply to  Teufelchen

Seh ich auch so. Damit könnten die Pro Israeler nicht damit kommen dass sie ausgeschlossen wurden und die Boykott Länder könnten glücklich sein, weil genau die nicht Teilnahme ja das is was die wollen. Man es wäre so einfach

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Teufelchen

Nein.

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor

Wenn sie einfach sagen, wir wollen nicht teilnehmen, dann könnte man sagen „Geht in Frieden“. Aber auf diese „wenn-dann-vielleicht“-Masche mit Rücknahmeoption, Opfergestus und angeblicher Fremdbestimmtheit, mit dem Finger auf andere zeigen und sich von den Rules of the Game distanzieren zu wollen, kann ich überhaupt nicht.

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor

Dann sollten diese „Belege“ vielleicht mal veröffentlicht werden, dass Israel den ESC missbraucht. Wenn es die Regelungen gibt, dass für das Voting für Israel Werbung gemacht werden darf, dann ist es auch das Recht von KAN dieses anzuwenden. Nur weil man diese Regelung nicht für gut hält (ich übrigens auch) ist es noch lange kein Regelverstoß.
Ich glaube es gab kurz nach dem ESC auch noch den Vorwurf, dass diese Werbung von der israelischen Regierung bezahlt oder gefördert wurde. Hier weiß ich nicht was die ESC-Regeln dazu sagen. Vielleicht gibt es auch überhaupt keine Regel dazu. Allgemein denke ich aber, dass eine Förderung zwischen einem EBU-Sender und der jeweiligen Regierung bzw. dessen Förderungesprogrammen kein Problem darstellt, wenn man sich z.B. mal Filmförderungen ansieht. Aber hier geht man juristisch wahrscheinlich dann ins „klein klein“.

Niederlande bzw. AVROTROS soll mal genau sagen, was Israel/KAN für einen Missbrauch oder Regelverstoß begannen hat!

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Es gibt auf jeden Fall Aussagen von Netanjahu, in denen er den Erfolg im Televoting in den letzten beiden Jahren als Beleg nimmt, dass die europäische Publikum Israel unterstützt. Beim Empfang von Yuval Raphael hat er sie auch ganz klar als Vertreterin des Staates bezeichnet. Ich glaube, es ist kaum zu bestreiten, dass die ESC-Teilnahme von der israelischen Regierung als Teil ihrer Öffentlichkeitsarbeit in Europa gesehen wird. Da kann Kan natürlich nichts für (und Eden Golan und Yuval Raphael noch viel weniger), aber es das ist wohl das, worauf AVROTROS hier abstellt.

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Lena wurde nach ihrem Gewinn beim ESC 2010 von Christian Wulff, damals noch Ministerpräsident von Niedersachsen, empfangen! Also so eng kann man es jetzt auch wieder nicht sehen. Außerdem mischt sich Pedro Sánchez ebenfalls in des Thema ESC ein bzw. hat es nach dem diesjährigen ESC getan. Und reicht dies aus um Spanien jetzt zu disqualifizieren? Ohne Politik wäre der ESC nicht möglich, alleine wenn man sieht wie viele Personen aus der Politik bei einem ESC im eigenem Land mitreden.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Gegen Christian Wulff lag auch kein internationaler Haftbefehl vor… Dass der Vergleich keinen Sinn macht, sollte klar sein.

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Unter Experten ist nach wie vor umstritten ob der Internationale Strafgerichtshof hier überhaupt zuständig ist und der Haftbefehl somit rechtskräftig bestand hat. Der Internationale Strafgerichtshof ist eigentlich nur in dem Fall zuständig, wenn in Ländern keine unabhängige Gerichtsbarkeit gegeben ist.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Wenn du jetzt hier die Ehre von Benjamin Nethanjahu verteidigen willst, be my guest, aber das ist wirklich absurd.

Peach
Peach
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Das ganze Statement ist so peinlich und unprofessionell, dass ich mich schon fast schäme. Aber gut, von Avrotros erwarte ich schon seit Jahren nichts besonderes mehr. ¯⁠\⁠_⁠(⁠ツ⁠)⁠_⁠/⁠¯

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor

Dan zonder jullie. Ik ben inmiddels uitgekeken op deze aankondigingen. Het ESC 2026 wordt ook zonder jullie een geweldig evenement.

Peach
Peach
7 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber wo spricht man denn so? Ich habe diese Konstruktion so noch nie gehört. Außerdem benutzt man in Holland die Abkürzung ESC gar nicht.

Last edited 7 Monate zuvor by Peach
Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor
Reply to  Peach

Nederlandse spreektaal:

Dan zonder jullie. Inmiddels ben ik klaar met deze aankondigingen. Het Songfestival 2026 wordt een geweldige happening, ook zonder jullie.

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  Peach

Erwischt.
Ich vertraue Übersetzungstool viel zu sehr..

Last edited 7 Monate zuvor by elkracho
Peach
Peach
7 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Wurde ich eher so ausdrucken dann:
„Dan gaan we toch gewoon zonder jullie door! Ik ben al dat gezeur met die terugtrekkingsbedreigingen inmiddels gewoon helemaal zat! Het volgende Songfestival wordt ook zonder jullie heel leuk en gezellig.Fijne dag verder.“

Last edited 7 Monate zuvor by Peach
Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor
Reply to  Peach

terugtrekkingsbedreigingen gibt es nicht ins niederländisch. Eher dreigementen niet mee te doen.

Bedreigen = bedrohen
Dreigement = Drohung

Einen schönen Tag

Peach
Peach
7 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Wat je fijn vindt, hoor. XD
Als je denkt dat je Nederlands zo veel beter is, mag je graag een koekje. Zelfs met pindakaas. Of een pindakoekje. Wat je lekker vindt. Het boeit mij eigenlijk niet. XD Ok, doeg.

Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor
Reply to  Peach

Doei!

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Da es um die Niederlande geht, sollte man Joost Klein fragen, was er denkt/s

Hans
Hans
7 Monate zuvor

Hatte er nicht einen Konflikt mit der israelischen Delegation und wurde deswegen disqualifiziert?

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Hans

Er hatte eine schwedische Kamerafrau angegriffen. Details sind etwas vage aber ja, er wurde rausgeschmissen und die Cops haben untersucht.

Franny
Franny
7 Monate zuvor

Auch die NL werde ich beim ESC nicht vermissen. Wer sich wie ein trotziges Kind aufführt, darf erst mal erwachsen werden. Das gilt für Künstler*innen genauso wie für TV- und Sendeanstalten.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Franny

❤️❤️❤️

Matthisaas
Matthisaas
7 Monate zuvor
Reply to  Franny

Tatsächlich würde ich Israel nicht vermissen, wie unterschiedlich Meinungen sein können

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  Matthisaas

Die Niederlande hat sich in den letzten 25 Jahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert:

2002 = nicht für den ESC qualifiziert
2005 – 2012 = im Halbfinale ausgeschieden
2015 = im Halbfinale ausgeschieden
2023 = im Halbfinale ausgeschieden
2024 = vom ESC disqualifiziert

Israel dagegen:

2004 = im Halbfinale ausgeschieden
2007 = im Halbfinale ausgeschieden
2011 – 2014 = im Halbfinale ausgeschieden
2022 = im Halbfinale ausgeschieden

Vorteil Israel!

Jastus
Mitglied
Jastus
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Was’n das für’n seltsamer Kommentar?
2019 einfach mal ignoriert? 2022 und 2025 waren zudem gute Plätze im Mittelfeld.
kA worauf das abzielen soll.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Jastus

Er hasst alles und jeden, der / die gegen die Teilnahme von Israel ist. 🤷🏼‍♀️ Total kleingeistig. Ich bin auch klar für eine Teilnahme Israels und finde es falsch zu fordern dass Israel nicht teilnimmt, aber deshalb bin ich nicht gegen diese Länder und deren Menschen.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Jastus

Matty hat doch für beide nur die Misserfolge aufgezählt. Die israelischen Erfolge von 2018 und 2023 hat er doch bspw. auch nicht erwähnt

Syndrom
Syndrom
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Versteh jetz nich wirklich was die Nicht Qualifikation fürs Finale jetz mit dieser Debatte zu tun hat, is doch aus EBU Sicht klar dass irgendwem sowas passiert

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Was soll der 💩 ? Was sagen Qualifizierungen über den Wert eines Landes aus? Sowas dämliches.

Festivalknüller
Festivalknüller
7 Monate zuvor

Und täglich grüßt das Murmeltier 😒.
Eine schnelle Entscheidung der EBU ist für mich unbedingt angesagt. Ansonsten verkommt der Wettbewerb zur Farce.

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
7 Monate zuvor

Ich hoffe das Deutschland sich permanent vom ESC zurückzieht und entsprechende Zahlungen an die EBU einstellt wenn Israel ausgeschlossen wird. Diese ganzen ultralinken Influencer auf X, reddit usw. sollen sehen was sie davon haben. Unanbhängig davon wurde ja z.B. ein israelischer Musiker in Belgien ausgeladen weil er sich politisch abgrenzen sollte. Es wird immer schlimmer. Antisemitismus und Israel-Hass haben beim ESC nichts verloren und ich erwarte von den ganzen progressiven ESC-Hasen eigentlich das sie schlau genug sind zwischen der Netanjahu-Regierung und der israelischen Bevölkerung sowie dem Sender KAN zu unterscheiden. Aber das können viele nicht. Irgendwelche irischen und amerikanischen queer-ESC-Influencer die mit palästinenser-Flaggen ihr Queer-sein damit verbinden und in den Landesflaggen irgendwelche Dragoutfits basteln. Geht’s noch? Ist man zu dämlich diese beiden unvereinbaren Komponenten zu trennen? Wenn mir noch einmal in Video von ESC Tom oder Maxxyrainbow vorgeschlagen wird, schmeiß ich mein Handy gegen die Wand. So jetzt genuf Rant abgelassen. Israel soll bleiben. Ansonsten Deutschland und gerne auch ein Paar andere raus aus dem Club.

Last edited 7 Monate zuvor by escSUPERFAN_
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Ultralinke, Antisemitismus, Israelhass – kann man hier mal verbal etwas runterfahren? Es schreibt ja auch keiner, dass Leute wie Du ethnische Säuberungen unterstützen oder Netanyahu-Fans sind.

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
7 Monate zuvor

Mein Kommentar und meine Beschreibung bezieht sich keinesfalls auf die deutsche Fanbubble. Die ist, meiner Einschätzung nach noch sehr reflektiert und sachlich. Leider spiegelt die Diskussionskultur hierzulande und auf esc-Kompakt nicht das wieder was man in manch anderen Fanmedien liest. Ich verfolge wie viele andere auch einige Fan-Blogs aus UK, den USA, Kanäle auf verschiedenen Plattformen. Die Diskussionen sind da deutlich ungesitteter als das was ich hier zum besten gegeben hab. Es gibt einfach eine Entwicklung der der Fanbubble die sich immer mehr in Anbiederung an Pro-Hamas, Queers for Palestine usw. ausdrückt und sich längst von der sachlichen Kritik an Netanjahu entfernt hat. Irgendwelche Drag Queens mit Kufiya die nicht mal verstehen was sie da eigentlich präsnetieren. Egal ob auf X, irgendwelcher reddit-Foren, Videos bei Youtube. Überall ein Hass auf israelische Künstler. Keine Differenzierung, nur noch Politik, Anbiederung an Radikale und eine Forderung an die EBU das Land auszuschließen. Deshalb wünsch ich mir als Gegenreaktion das dann auch Länder wie Deutschland oder vielleicht auch Italien und Polen dann sagen „okay hier habt ihr was ihr wolltet, dafür finanzieren wir das Event nicht mehr-tschüss“.

Yasi
Yasi
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

„[…] zwischen der Netanjahu-Regierung und der israelischen Bevölkerung sowie dem Sender KAN zu unterscheiden. Aber das können viele nicht.“

Genau so ist es! Was ist so schwer daran, zu differenzieren? Stattdessen wird hier Hass auf eine gesamte Nation projiziert. Was kann ein Teenager bitteschön dafür, beispielsweise? Und die Proteste der Bevölkerung zählen auch nicht, oder was?

Emmy
Emmy
7 Monate zuvor
Reply to  Yasi

Dass die Nicht-Teilnahme Israels gefordert wird hat doch absolut nichts mit Hass auf die Bevölkerung zu tun, hier projiziert du nach meinem Empfinden stark! Die Regierung nutzt den ESC als Plattform, die Bevölkerung hat sehr viel weniger Einfluss auf das, was beim Contest durch den Israelischen Act und die Delegation vermittelt wird – ich wage zu behaupten, auch die Teilnehmerinnen der letzten Jahre hatten wenig zu sagen. Ein Ausschluss richtet sich klar gegen die Menschen mit Macht. Es ist scheiße, dass Kulturschaffende und Bevölkerung darunter leiden, aber das ist nicht das ZIEL der Forderung, sondern ein unglücklicher Nebeneffekt. Ich habe hier schon mehrere Kommentare gelesen, die vorgeschlagen haben, ein israelischer Act könnte auch für ein anderes Land seinen Hut in den Ring werfen, eben nicht als Vertreter der Regierung sondern eigenständig, und im besten Fall als Vertreter der Kultur.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Maxxy schaue ich seit dem letzten ESC nicht mehr. Ist leider komplett in den Hass abgedriftet. Auf Amerikaner, die alle 2 Monate eine neue europäische Nationalität für sich beanspruchen, kann ich auch verzichten.
Tom muss ich aber verteidigen. Der macht in meinen Augen sachliche Videos mit guten statistischen Analysen.

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor

Welche Auswege siehst Du für die EBU in diesem Dilemma?

Sie hat keine andere Chance, als hart zu bleiben.
Wenn man nachgeben tut, dann schafft man einen Präzedenzfall.
Man muss da durch,und solte dann lieber einen kleineren ESC veranstalten.

Und wie könnte sich Deutschland positionieren?

Nimmt teil.
So oder so.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor

Da hat RTVSLO wohl eine Kettenreaktion ausgelöst. Ich gehe davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Israel offiziell ausgeschlossen wird.

Die Positionierung Deutschlands ist tatsächlich eine interessante Frage. Noch letztes Jahr bin ich fest davon ausgegangen, dass die ARD einem ESC ohne Israel auch fernbleiben würde. Mittlerweile ist die öffentliche Meinung in Deutschland zu Israel aber so negativ, dass man eine Teilnahme vertreten könnte. Es würde sicherlich lautstarke Forderungen geben, aber am Ende wäre es halt eine Entscheidung der anderen europäischen Rundfunkanstalten, über die man sich nicht einfach hinwegsetzen kann. Außerdem wird der ESC immerhin vom engsten Partner ORF ausgerichtet, dem man ein Fernbleiben mit allen Konsequenzen wohl auch kaum antun will.

Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Ich glaube kaum, dass DE sich dann zurückzieht. Außer man ist selber in der Planung oder Umsetzung so weit hinterher, dass das auch so schon Sinn macht. Aber wie du schon schreibst, da der ORF das ausrichtet ist eine nicht-Teilnahme (auch durch das fehlende Geld) natürlich nochmal eine andere Nummer, als wenn es jetzt zB Portugal wäre.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Ich glaube, so lautstark wären die Rückzugsforderungen in D gar nicht.
Es würden sich Botschafter Ron Prosor, der Zentralrat, die Jüdische Allgemeine und wahrscheinlich Wolfram Weimer zu Wort melden, dass D jetzt die moralische Verantwortung hätte, den ESC zu boykottieren.
Der SWR wird antworten, dass man natürlich den Ausschluss Israels sehr bedauere, dass ein Boykott aber in keinem Verhältnis dazu stünde und die Vorbereitungen ja auch schon zu weit fortgeschritten seien; dass man an die Künstler, die sich beorben haben, denken müsse etc.

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Das Event würde durch den Ausschluss Israels eine klare politische Note bekommen und das bei einem Thema bei dem Europa sehr gespalten ist. Bei Russland und Belarus war es noch einheitlich aber in diesem Fall würde man dann in die ein oder andere Richtung Farbe bekennen. Ich glaube, dass der ESC an solchen Fragen still aber sicher zugrunde gehen kann. Viele Länder sind beinahe militant pro Palästina und dulden null Diskussion, keine Differenzierung, keine Lösungsvorschläge. Nur „bist du für Israel, bist du gegen uns“. Bei einer weiteren Teilnahme Israels werden viele Länder gehen. Bei einem Ausschluss Israels wird das Land ebenfalls einen Großteil seiner Fanbase in Mittel- und Osteuropa vergraulen. Lose-Lose. Ich bin für Israel beim ESC. Ich kann diese ganzen lauten Fans aus Irland, Spanien, UK die sich wie hysterische Studenten auf allen Social media plattformen auslassen, echt nicht mehr sehen. Wenn Israel gehen muss, sollte Deutschland ebenfalls gehen. Das Event ist längst nicht mehr der schöne, nette Familienabend der 70er und 80er – zumindest abseits der Fernsehkameras.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Israel ist in der öffentlichen Meinung in ganz Europa unten durch. Ich bin mir sehr sicher, dass ein Ausschluss auf den Zuschauerzuspruch keinen Einfluss haben würde.

Andi
Andi
7 Monate zuvor

Ich würde mich sehr über einen Kommentar von ESC- Kompakt zu diesem schwierigen Thema „Soll Israel teilnehmen oder nicht“ freuen. Wie steht ESC- Kompakt dazu?

Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ich würde davon abraten. Man kann natürlich eine Übersicht machen, aber bei diesem sehr polarisierenden Thema macht es doch kaum Sinn eine einzelne Meinung zu teilen, deren Veröffentlichung dann selber ja auch nur hunderte Kommentare nach sich ziehen wird.

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  Delta

Stellung beziehen bzw Farbe bekennen kann doch nicht falsch sein oder? Wir leben ja in einer Demokratie und müssen uns nicht „verstecken“.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

In einer Demokratie ist es aber eben auch das gute Recht zu einem gewissen Thema auch nichts zu sagen wenn man das nicht möchte.🤷🏻‍♂️

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Du kannst die Blogger ja mal dazu anschreiben, Kontaktdetails sind ja bekannt.

Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Naja. Du hättest gerne, dass sich ein/e Blogger/in dazu äußert. Das zu tun ist genauso ihr Recht, wie das nicht zu tun. Niemand kann und muss sich zu jedem Thema äußern. Vermutlich sollte sich auch nicht jeder zu jedem Thema äußern (auch wenn ich da kein gutes Vorbild bin).

Ich schreibe nur, dass ich es nicht tun würde, aus dem genannten Grund. Du kannst das natürlich anders sehen. Du musst nur bedenken, dass genauso wie jeder kommentieren darf, jeder andere auch ein Recht hat das wiederum zu kommentieren. Es besteht kein Recht auf allgemeine Meinungsgültigkeit. Wenn man sich das antun möchte, bitteschön. Ich würde das nicht wollen.

Last edited 7 Monate zuvor by Delta
floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Wenn du die Welt brennen sehen willst („OMG, ich habe euch immer so gefeiert, aber wie kann man nur so eine Meinung haben??? Ich werde auf dieser Seite in Zukunft nie wieder was lesen!!!11!), dann wäre das genau das richtige 😉

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Aber in was für Zeiten leben wir dann? Wenn man nicht mehr seine Meinung äußern kann. Das ist ja wie in der DDR.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Willkommen im heutigen Zeitgeist 🙂

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Hmmm also sagt man lieber nix, bevor man eine auf den Deckel bekommt.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Du musst doch nur daran denken, was hier für ein Drama los war, als Abors alte Postings ausgegraben wurden.
Die Blogger haben für einige hier quasi Heldenstatus – und solche Liebe schlägt ganz schnell in Hass um, wenn das idealisierte Bild Risse bekommt.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Posteingang so alt waren, dass sie teilweise gerade mal zwei Wochen zurücklagen

doredo
doredo
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

😳 Obacht mit solchen Vergleichen. In der DDR wurde man schon mal abgeführt für seine Meinung oder auch weniger. Ich habe selber erlebt, wie jemand im öffentlichen Raum von 2 Herren in beige beiseite eskortiert wurde, weil wohl sein Outfit nicht zum System passte. Der war dann erstmal paar Stunden weg und ich erinnere mich noch an seinen Gesichtsausdruck, als er wiederkam..

ESCFrank
ESCFrank
7 Monate zuvor

Diese ganze politisierung des ESC von allen Seiten, geht mir inzwischen total auf den Zeiger. Hab schon keinen Bock mehr drauf, ehe es überhaupt los geht.
Entweder die EBU sagt die ganze Veranstaltung im nächsten Jahr einfach ab oder es gibt einen Mini-ESC wie 1970.
Soweit ich weiß, ging es damals um die Teilnahme von Franco-Spanien und natürlich auch um das Votingsystem.

Last edited 7 Monate zuvor by ESCFrank
Jastus
Mitglied
Jastus
7 Monate zuvor

Ich bin ziemlich sicher, dass Israel nicht mitmachen wird. Bei der Niederlande wird es nicht bleiben und spätestens wenn noch ein zweites Land seine Teilnahme von Israel abhängig macht, werden sich vermutlich auch die Länder, die sich in den letzten Tagen uneindeutig, aber abwägend gezeigt haben, ebenfalls zurückziehen.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich davon halte. Mir ist der ganze Konflikt in Gaza und Israel ohnehin zu komplex, um mich da eindeutig zu positionieren.
Die Gleichsetzung von Israel und Russland und die damit begründete Forderung, man müsse Israel jetzt auch ausschließen, wenn man Russland damals ausgeschlossen hat (oder eben beide zulassen), empfinde ich als äußerst infam – schon allein, weil Russland hier ein anderes EU-Land unprovoziert aus imperialen Interessen heraus angegriffen hat und nach wie vor terrorisiert.
Trotzdem ist das, was Israel in Gaza betreibt, mittlerweile nicht mehr rechtzufertigen. Die Verteufelung des gesamten Landes und seiner Einwohner geht jedoch viel zu weit, weshalb die Frage nach einer Teilnahme Israels am ESC zumindest aus dieser Perspektive nicht angemessen ist. Nun ist es aber auch so, dass KAN bei seinen letzten ESC-Teilnahmen – insbesondere 2025 – schon sehr provokant unterwegs war – auch wenn sich da die Gegnerparteien ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert haben. Wie frustrierend und schlimm waren die ständigen Konflikte und Berichte rund um Israel im letzten und vorletzten Durchgang? Ein Abstimmen für oder gegen den israelischen Beitrag wurde medial quasi zu einer Zustimmung oder Ablehnung mit Israels Vorgehen im Gaza hochstilisiert und damit gleichgesetzt – völlig egal, wie man das Lied fand. Das Liedthema und die Wahl der Sängerin legt allerdings auch nahe, dass KAN exakt dies so wollte.

Wer hat im Finale nicht besorgt auf die Punktetafel geguckt und gebibbert, dass Israel den ESC vielleicht gewinnen könnte und daran gedacht, welche negativen Folgen dies für den Contest haben könnte? Diese Sorge besteht nach wie vor. Und da Israel schon 2025 – trotz eines deutlich schwächeren Beitrags – fast gewonnen hätte, glaube ich, dass diese Sorge auch bei den Verantwortlichen des ESCs nach wie vor sehr groß ist.

Die Sorge vor den Konsquenzen für den Contest, falls Israel weiter dabei ist, ist das eine. Aber ganz anders gedacht: Wenn ich die Wahl habe zwischen Israel drin und dafür ~6 Länder (oder mehr) raus, dann lieber ~6 Länder drin und Israel raus.

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor
Reply to  Jastus

Mittlerweile denke ich auch so was deinen letzten Absatz angeht.

Aber auch was du zuvor gesagt hast stimme ich zu 100 % zu.

Trotz aller Komplexität bezugnehmend des Themas Israel – Gaza bleibt für mich persönlich unter’m Strich, dass Israel aufgrund der deutschen Vergangenheit immer meine moralische Unterstützung bekommt. Und das ohne Abstriche.

Aber in diesem Fall hier ist es in der Tat besser, wenn Israel beim ESC 2026 in Wien für ein Jahr aussetzt.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
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7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Moralische Unterstützung finde ich aufgrund der Kriegsführung hier schwierig. Klar unterstütze ich das Existenzrecht Israels aber moralische Unterstützung kann ich hier auf keinen Fall gewähren.

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor

Meine moralische Unterstützung für Israel wird es immer geben. Egal was Israel in diesem Konflikt macht.

Den einen Grund habe ich bereits genannt, nämlich die abscheuliche deutsche NS-Vergangenheit.

Der andere Grund ist das Attentat während der olympischen Sommerspiel 1972 in München auf die olympischen Sportler (m/w/d) aus Israel, welche bei einer besseren Organisation und Sicherheitspolitik vom Internationalen olympischen Komitee, dem deutschen olympischen Sportbund, der damaligen deutschen Bundesregierung sowie der Stadt München hätten vermieden werden können.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Sorry, selbst das Holocaust-Argument rechtfertigt es nicht, das israelische Vorgehen in Gaza nicht zu kritisieren. Ein Verbrechen hebt kein anderes auf, Täter-Opfer-Umkehr ist extrem problematisch.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Wegen der Shoah – einem der schlimmsten Verbrechen der Geschichte – unterstützt Du alles was Israel macht inklusive ethnischen Säuberungen und Siedlerterrorismus? Sorry, das finde ich moralisch verwerflich.

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor

Nein, ich unterstütze das nicht. Aber ich werde mich öffentlich nicht gegen Israel und seine Regierung stellen.

Denn diese wurde nach demokratischen Grundsätzen – also in geheimen, freien, allgemeinen, unmittelbaren und gleicher Stimmengewichtung – gewählt. Und zwar vom Volk in Israel.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Also wie die Trump-Regierung.

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor

Die Trump-Regierung beschäftigt mich nicht, weil das in der Tendenz doch eher eine Amerika-interne Angelegenheit ist.

Von daher nicht vergleichbar mit der Regierung in Israel.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Also mit dem ganzen Strafzolltheater hat Trump wesentlich mehr Einfluss auf uns als irgendwas, das Netanyahu macht?

Steffi*
Steffi*
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Aber die USA haben doch deutlich mehr Einfluss auf unser Leben in Europa als Israel??!!

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Oder eine gewisse Partei in den 30ern.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
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7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Genau, der ist ja auch durch die Koalition mit der DNVP zunächst legal an die Macht gekommen.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Finde dieses Argument „aber es wurde ja vom Volk so gewählt“ in solchen Fällen daher eher kritisch.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Logik ist ja nicht seine große Stärke.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Reden wir lieber über was schöneres.

Wie geht es dir denn heute?? Etwas besser als gestern??

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Nein, nächstes Thema. Wird etwas dauern, ist kein Kleinkram.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Wie läuft es mit deinem Buddy??

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor

Nein, auch dieser Vergleich hinkt.

Das NS-Regime erreichte bei der Wahl ’33 gerade mal 18 %, war also kein Wahlsieger. Einige Zeit später in der Mitte der Legislaturperiode hat dann der Reichspräsident Hindenburg den Wahlsieger und Reichskanzler entmachtet und A.H. zum Reichskanzler ernannt.

Hier hat ein zu mächtiger Reichspräsident aufgrund seines hohen Alters und weil er die Sachlage nicht mehr richtig einschätzen könnte dieses menschenverachtende NS-Regime zur Macht verholfen.

Die Regierungen in den USA und in Israel gingen bei ihren Wahlen stets als Wahlsieger hervor. Das ist der Unterschied.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Soso, bei der Wahl 1933 nur 18 % also.

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagswahl_M%C3%A4rz_1933

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Bei der Wahl zuvor waren es 18 %.

Dann wurde A.H. „zur Macht befördert“ wie ich es oben schrieb.

Dann erreichte er 1933 tatsächlich dieses Ergebnis. War ein Schreibfehler von mir. ändert trotzdem nichts an der inhaltlichen Richtigkeit.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Du hast geschrieben bei der Wahl 33, und das stimmt einfach nicht. Und auch bei der vorherigen Wahl waren es keine 18 % sondern deutlich mehr. Hier die Wahlergebnisse der N*zis:

1928: 2,6 %
1930: 18,3 %
Juli 1932: 37,3 %
Nov. 1932: 33,1 %
1933: 43,9 %

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Immerhin kann man aus Deinen Zahlen sehen, dass es die 18% tatsächlich bei Wahlen gab,1930, das sind gerade mal drei Jahre vor der Machtübernahme der N*zis (und weil die Anfang des Jahres war, womöglich noch etwas weniger als drei Jahre), also weniger als eine normale Legislaturperiode. Klar, es gab noch zwei weitere Wahlen vor 1933 aber auch hier gab’s bei weitem keine absolute Mehrheit für die NSDAP, ich denke, das ist der Punkt, den Timo1986 machen wollte. Aber danke für die Präzisierung durch die genauen Zahlen. Sehr interessant auch die 2,6% von 1928, danke fürs Mitreinnehmen!

Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Das ist einfach nur falsch. Was du vlt. meinst ist die Wahl 1932. Dabei wurden sie sehr wohl mit 33% ERNEUT stärkste Kraft. Nachdem wie in all den Jahren zuvor erneut keine stabile Regierung zustande gekommen war wurde A.H. zum Reichskanzler ernannt in der Annahme er sei zu kontrollieren. Im Laufe der kurzen Amtszeit begannen dann schon die ersten Unterdrückungen. Es gab dann noch eine Wahl im März 33′, kurz darauf die Selbstausschaltung des Parlaments, das Verbot aller anderen Parteien und danach gab es keine wirkliche mehr bis 1949. Bitte, BITTE, vorher bei sowas informieren.

Last edited 7 Monate zuvor by Delta
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Das ist wirklich völliger Unsinn, sorry. Die NSDAP hat im November 1932 über 33% geholt und war stärkste Partei.
Du versteht auch das Wahlsystem anscheinend nicht: Hindenburg hat von Schleicher (das war Hitlers Vorgänger, nicht Max v. Ba
Den, wie ihr das vielleicht im
Maultaschenland lernt) mit der Regierungsbildung beauftragt. Der bekam aber wie von Papen vor ihm nicht einmal im entferntesten eine Mehrheit, dementsprechend reichte er seinen Rücktritt ein. Als letzten verzweifelten Versuch, Neuwahlen zu vermeiden, beauftragte Hindenburg daraufhin Hitler mit der Regierungsbildung. Der fand dann eine Mehrheit zusammen mit der DNVP/Hugenberg und einigen versprengten Rechten. Es ist nicht 1-zu-1 aber so ähnlich läuft es gerade in Frankreich ab.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Aber in diesem Fall hier ist es in der Tat besser, wenn Israel beim ESC 2026 in Wien für ein Jahr aussetzt.

Das halte ich aber auch für Augenwischerei.
Glaubst du wirklich, dass, selbst wenn im Laufe des Jahres 2026 eine Art Waffenstillstand zustande käme, Israel dann 2027 wieder mit offenen Armen empfangen würde?
Dafür ist doch viel zu viel Porzellan zerschlagen.
Wenn Israel einmal weg ist, wird es für lange Zeit weg sein.

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Da liegt es dann an uns offen und charakterstark Partei für die israelische ESC-Delegation zu ergreifen, sollte Israel beim ESC nach einem Jahr Aussetzen wieder teilnehmen und es tatsächlich zu einem Waffenstillstand zwischen den Beteiligten kommen sollte.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Vor allem für lange Zeit, weil die Regierung Kan dichtmacht, wenn sie vom ESC ausgeschlossen werden. Deswegen ist ja das EBU-Management so stark gegen einen Ausschluss.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Ganz gefährliche Einstellung….

Ich unterstütze die israelische Gesellschaft, die hoffentlich gegen den Krieg immer stärker auf die Straße gehen wird. Aber diese faschistische Regierung berkommt von mir keinerlei Verständnis. Auch Israel muß sich an das Völkerrecht halten.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Jastus

Fairerweise muss man aber sagen, dass Yuval in Israel am Ende vom Publikum gewählt wurde, und auch noch mit gutem Abstand.
Natürlich kann man, wenn man denn will, KAN eine Mitverantwortung geben, dass sie sie überhaupt mit ihrer Geschichte als Kandidatin aufgestellt haben, aber wenn eine Mehrheit in Israel Yuval als „too much“ empfunden hätte, hätte es eben auch Alternativen gegeben.

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  Jastus

„KAN bei seinen letzten ESC-Teilnahmen – insbesondere 2025 – schon sehr provokant unterwegs war“

Mir fällt dazu ehrlich gesagt kein Beispiel ein. Kan hält sich doch eher zurück.

„Wahl der Sängerin legt allerdings auch nahe, dass KAN exakt dies so wollte“

Gewählt wurde Yuval Raphael doch vom israelischen Publikum? Das war meines Wissens nach keine interne Nominierung.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
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7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Das ist korrekt – aber die Vorauswahl der Künstler hat ja der Sender getroffen und das natürlich ganz durchdacht. Die werden ja immer ausgewählt, damit man eine gute Storyline um sie herum Stricken kann. Oft sind das dann inszenierte Liebesgeschichten wie bei Amelia und Alfred (hießen sie glaube ich – das spanische Pärchen). Hier schrieb sich die Story ja von selber und das war natürlich allen bewusst. Dazu kann Yuval top singen und ist sehr attraktiv, Sieg war also quasi vorprogrammiert.
Ich frag mich, wie es ihr wohl geht. Bei Eden hörte man ja einiges von Werbekampagnen etc. Aber über Yuvsll hab ich jetzt nichts gehört, Du?

Siminski
Siminski
7 Monate zuvor
Reply to  Jastus

Sehr guter, differenzierter Kommentar! 🙂

Yasi
Yasi
7 Monate zuvor
Reply to  Jastus

„Die Verteufelung des gesamten Landes und seiner Einwohner geht jedoch viel zu weit.“

Absolut auf den Punkt gebracht!

In den letzten zwei Jahren (nach Contest, also 2024 & 2025) war meine Hauptsorge eher die Sicherheit der israelischen Delegation. Die mussten sich ja regelrecht verbarrikadieren. Ausgebuht zu werden ist all das nicht wert, in dem Sinne würde ich an deren Stelle lieber von selbst den Rückzug wagen.

Zustimmung auch zum letzten Absatz. Wenn ich die Wahl hätte, auf ein Land oder mehrere zu verzichten, dann würde ich ersteres nehmen – auch, wenn ein Rückzug immer traurig ist. Das einzige, worauf ich keine Lust hätte, wären die Triumphzüge der Fans. Die fand ich schon vor drei Jahren bei Russland daneben und gingen teilweise zu weit (manche waren da sehr respektlos)

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
7 Monate zuvor
Reply to  Jastus

Sollen die ganzen Länder sich ruhig vom ESC zurückziehen. Damit wäre das Event eine ganze Reihe an militanten Influencern los, die auch vor Kriegszeiten schon bei jedem israelischen Beitrag die Augen gerollt haben. Ich brauche keinen ESC Tom der tagtäglich auf X schreibt, wie wichtig ein Ausschluss Israels doch sei. Denn diese Leute sind zu keinerlei Diskussion bereit. Am besten wäre es doch wenn Deutschland sich als größter Geldgeber zurückzieht. Dann kann man den nächsten ESC in kleiner, gemütlicher und gleichgesinnter Runde abhalten und seinen Hass auf einzelne Künstler fokussieren die keine stramm linken pro-Palästina-Künstler sind.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

ESC Tom, X, Reddit, Influencer, YT Videos – kann es sein, dass Du extrem viel Zeit mit diesen Medien verbringst? Tauchen in jedem Deiner Posts auf.

Last edited 7 Monate zuvor by 4porcelli - Help the🦦 save his people United24
escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
7 Monate zuvor

Wieso ließt du jeden meiner Posts Dann hast du ja selber viel Zeit. Ich hab mir während der ESC-Season immer wieder verschiedene ESC-Fanmedien angesehen wie viele andere auch.

Schattenjury
Schattenjury
7 Monate zuvor

Natürlich. 🙄 *müdelächel*

Peach
Peach
7 Monate zuvor

Ok, bye.

Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅
Jakub 💪 Jerusalem 2027 🌪 🌅
7 Monate zuvor

Ich selbst habe ja regelmäßig mit dem israelischen Politiker Bezalel Smotrich zu tun (und schätze ihn sehr, aber das ist ein anderes Thema), und wir sprechen seit Malmö 2024 immer auch kurz über Israels Präsenz beim Eurovision Song Contest. Aktuelles Zitat:
„Je weniger wir auf internationalen Bühnen vertreten sind, desto weniger Rücksichten müssen wir nehmen und desto weniger Zugeständnisse müssen wir machen.“

Stellt sich die Frage, ob all denen, die Israels Ausschluss vom ESC fordern, auch nur annähernd klar ist, daß sie den Palästinensern damit einen absoluten Bärendienst erweisen … Die Konsequenz wäre mitnichten eine Verbesserung ihrer Lage, ganz im Gegenteil. 🇮🇱

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor

Ich weiß zwar nicht, worin sich deine Wertschätzung der Person begründet – insbesondere unter Berücksichtigung des gelieferten Zitates – aber zur Stichhaltigkeit deiner Position trägt es nullkommanull bei.

Siminski
Siminski
7 Monate zuvor

Letzteres mag stimmen, aber das Zitat zeigt auch sehr eindrücklich warum es komplett abwegig ist, noch in irgendeiner Weise Sympathien für das israelische Vorgehen in dem Konflikt zu haben.

47110815
47110815
7 Monate zuvor

Wie verbohrt kann man eigentlich sein….es geht nicht darum das man Israel ausschließt sondern der israelische Sender sollte selber die Entscheidung treffen und sich zumindest für das nächste Jahr zurückziehen. Damit endlich Ruhe einkehrt. Diese naiven Pro Israel Statements von einigen Usern hier schreien echt zum Himmel. Ich finde Israel, ganz klar, gehört zum ESC, aber nicht im Moment. Nicht mit diesem HORROR der im Gaza abgeht, nicht mit dieser Perversen Israelischen Regierung denen Menschenleben egal sind. Terrorismus darf nie mit Terrorismus vergolten werden. Und das ist genau das was die israelische Regierung im Moment macht….Ich möchte einen ESC mit vielen Ländern aber bevor ich auf Irland,Belgien,Niederlande,Slowenien und noch viele andere verzichten müsste verzichte ich in dieser speziellen Situation auf ISRAEL…..Mit vollster Überzeugung

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor

Wer Bezalel Smotrich schätzt, dem ist gar nicht mehr zu helfen. Wirklich ekelerregend.

ESCFrank
ESCFrank
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Dachte auch, ich hätte mich verlesen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Puuh….

Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Ich finde den Namen einfach klasse: Bezalel … und dann auch noch Smotrich ! Gewitzt ! Kann man sich nicht ausdenken !

Marko +++
Marko +++
7 Monate zuvor
Hans
Hans
7 Monate zuvor

Es sagt so viel über dich aus, dass du einen rechtsextremen Politiker „sehr schätzt“ …

Ich habe das Gefühl, dass die ESC-Kompakt-Kommentarspalte nur noch von Rechten übernommen wird.

Last edited 7 Monate zuvor by Hans
Matthisaas
Matthisaas
7 Monate zuvor

Yeah, der Druck wächst. Wir hoffen noch auf Portugal, vielleicht ja auch jemand ganz anderes. Endlich trauen sich die Länder den Mund aufzumachen

Franny
Franny
7 Monate zuvor
Reply to  Matthisaas

Endlich trauen sich die Länder den Mund aufzumachen

Nö. Es sind immer dieselben Nationen mit ihren immer gleichen Drohungen bzw. leeren Versprechungen.

Last edited 7 Monate zuvor by Franny
Matthisaas
Matthisaas
7 Monate zuvor

Weiterhin gilt für Israel Ausschluss ist ein Muss!

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  Matthisaas

Nein, ist es nicht !

Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  Matthisaas

Reimt sich immerhin

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Matthisaas

Nein

norberto
norberto
7 Monate zuvor

„zu ihren Werten und ihren Regeln zu stehen (und damit Israel zum ESC zuzulassen)“

Völkermordsunterstützung zählt meines Wissens nach *nicht* zu den Werten der EBU, aber was weiß ich schon.
GaLiGrü & schönes Wochenende.

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  norberto

aber was weiß ich schon

Nicht viel.

roxy
roxy
7 Monate zuvor

Das sieht jetzt schon sehr nach einem Ausschluss Israels aus. Einen freiwilligen Rückzug halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Nicht nur die immer höher werdende Anzahl an Ländern, die einen Boykott in den Raum stellen, sondern auch die (wiederholt) zu erwartenden Proteste während des Bewerbs sprechen für eine dahingehende Entscheidung der EBU. Man kann die Entscheidung dann schon so formulieren, dass alle Länder zumindest damit leben können. Absurd zu glauben, dass sich Deutschland dann zurückziehen würde.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die EBU noch bis Dezember zuwarten wird.

Micha Knust
Micha Knust
7 Monate zuvor

Täglich eine neue, trotzige Nachricht eines weiteren ESC Teilnehmerlandes.
Es nutzt sich ab und wird nicht besser.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  Micha Knust

Ich stelle mir gerade folgendes Szenario vor, ganz unrealistisch ist es gar nicht:

Israel zieht nach Empfehlung der EBU die Teilnahme freiwillig zurück. Allerdings wird daraufhin jegliches „Triumpfgeheule“ und Pro-Palästina-Aktionen von der Krawallfraktion mit saftigen Strafen belegt und Personen wie jener auf dem Titelbild die Einreise verweigert.

Zudem muß verhindert werden, daß KAN von der Netanyahu-Regierung vereinnahmt wird !

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Claude?? Oder meintest du die Krawallhexe aus Irland und du bist unter dem falschen Artikel??

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Sorry, natürlich meinte ich die Hexe…..

roxy
roxy
7 Monate zuvor

Das ist sogar höchst unrealistisch.
Wie kann man glauben, dass Israel auf „Empfehlung der EBU“ freiwillig zurückziehen wird? Das wird nie passieren.
Und der Rest deiner Ausführungen ist komplett absurd, weil rechtlich gar nicht möglich.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  roxy

Natürlich ist das möglich. Wegen Fehlverhaltens wurde bekanntlich letztes Jahr bereits jemand disqualifiziert (wenngleich aus anderen Gründen). Es spricht nichts dagegen, Palästina-Flaggen zumindest aus der Halle zu verbannen. Hat ja auch nichts mit dem ESC zu tun.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Matty
Matty
7 Monate zuvor

Es gibt tolle Nachrichten aus Norwegen! Der öffentlich-rechtliche Sender NRK hält an der ESC-Teilnahme fest:

https://www.nrk.no/kultur/nrk-vil-ikke-boikotte-eurovision-song-contest-1.17568335

Außerdem unterstützen Deutschland und Italien sowie Österreich, Aserbaidschan, Zypern, Griechenland und die Schweiz eine Teilnahme Israels am ESC 2026.

Peach
Peach
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Nach dem ganzen Drama der letzten Tage lese ich sowas gerne.

marcelK
marcelK
7 Monate zuvor
Reply to  Peach

Genau ich auch!

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Im Falle eines Ausschlusses Israels sollten all diese Länder sich entschlossen vom ESC zurückziehen: Österreich dann ein Jahr später nach der Austragung.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Damit steht es 8:6 für die Israel-Unterstützer

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Anmey
Anmey
7 Monate zuvor

Ich weiß nicht, woher Matty diese Information hat, aber in dem NRK-Artikel steht sie nicht.

Syndrom
Syndrom
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich hoffe nur dass das Unterstützen nicht zu weit geht. Weil ehrlich gesagt macht eine Gegenpartein das ganze nur noch schlimmer und vor allem komplizierter. Solange die sich nicht letztendlich zurückziehen von mir aus

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
7 Monate zuvor

Man wird Israel wahrscheinlich mit der Begründung ausschließen, dass die Teilnahme in Wien zu gefährlich wird. Wer das multikulturelle Wien kennt weiß, dass da viele Menschen leben die kulturell den Israelis nicht gerade positiv gestimmt sind. Dazu kommen noch tausende linke Studenten viele davon Deutsche NC-Flüchtlinge, die dann im Mai die Stadt lahmlegen werden. Wer denkt Malmö war krass wird bei Wien ein Zeuge einer ganz anderen Dimension von Israel-Hass werden. Die Stadt hat immerhin 2 Millionen Einwohner.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Das Argument „Sicherheit“ hatte ich auch schon gebracht….

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
roxy
roxy
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Das ist absoluter Blödsinn. Wien hat eine sehr zurückhaltende Demonstrations- und Protestkultur. Es gab während des Israel-Konflikts nur kleinere Kundgebungen und keine gewalttätigen Auseinandersetzungen. Kritische Situationen gibt es nur fallweise im Zuge von rechtsextremen Kundgebungen und deren Gegendemonstration.

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
7 Monate zuvor
Reply to  roxy

Malmö bzw. Schweden hat auch eine zurückhaltende Diskussions- und Protestkultur. Das hat 2024 auch keine großen Demos verhindert.

roxy
roxy
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Das stimmt nicht. In Schweden gab es auch schon vor dem ESC in Malmö Krawallnächte mit brennenden Autos usw. Das gibt es in Österreich praktisch gar nicht.

Syndrom
Syndrom
7 Monate zuvor
Reply to  escSUPERFAN_

Vor allem is die gesamte Debatte ja jetzt noch viel krass aufgeheizter, gerade mit den Boykott Drohungen als damals in Malmö

Alex John
Alex John
7 Monate zuvor

Ein Lebenszeichen von Eurovision.de und A&T zur Einstimmung auf Wien:

https://www.instagram.com/reel/DOgWCbMCKcN/?igsh=MTcyYTY4bTBqc2w3dQ==

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Frisurentechnisch bei Abor ein klarer Aufwärtstrend!

Alex John
Alex John
7 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Stimmt, zum ersten Mal nehme ich ihn als attraktiven Mann wahr.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
7 Monate zuvor

Das Problem ist, dass in der breiten Öffentlichkeit und sicher auch vielen Jurys beim ESC nicht zwischen dem Fernsehsender, dem bedrohten israelitischen Volk und den Kriegsgräueln der Regierung unterschieden wird. Und die EBU muss sich jetzt die schwere Frage stellen, ob sie im Zuge eines fairen Wettbewerbs (Solidaritätsvotes bzw. Zurückhaltung von angemessenen Jury-Punkten) und der eigenen Außenwirkung (Stichwort „Regimeunterstützung“) darauf Rücksicht nehmen muss oder strikt auf ihre eigenen Regeln pochen kann.

Ich möchte das nicht entscheiden müssen. Sicher gibt es auch bezüglich anderer Teilnehmer solche Probleme, Menschenrechtsverletzungen und Kontroversen, aber diese Länder waren nie so präsent und im Fokus wie Israel jetzt. Und die Berichte über das Leid in Gaza gehen sicher an den wenigstens spurlos vorbei.

Andi
Andi
7 Monate zuvor

KAN gibt es erst seit 2017. Davor war IBA für Israel beim ESC. Warum ist das nicht mehr so?

Yasi
Yasi
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Der Sender hat dicht gemacht. In 2017, während der Punktevergabe, hat der Punktesprecher sich vom ESC verabschiedet, weil die Zukunft Israels beim ESC zu dem Zeitpunkt ungewiss war.

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  Yasi

Danke für die Info. IBA hat 1979 den ESC produziert. Den Sender gab es also sehr lange. Komisch mit der Einstellung. Weil BBC oder ARD oder ORF gibt es nach wie vor.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Das war auch eine Maßnahme der Netanyahu-Regierung in ihrem Feldzug gegen freie Medien. Kan ist weniger unabhängig als die IBA.
Wie @Yasi schon schrieb war die Teilnahme nach 2017 ungewiss, weil die EBU diese Umstrukturierung sehr kritisch gesehen hat und den neuen Sender nicht aufnehmen wollte. Sie hat damals erst unter Drohung des Entzugs der Ausrichtung 2019 durchgesetzt, dass der Sender eine Nachrichtenabteilung bekommt.

Last edited 7 Monate zuvor by Anmey
Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Ich hoffe aber KAN ist noch nicht der Regierung ausgeliefert. So wie das wohl in der Türkei mit TRT ist.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Es schwirren schon länger Gesetzesentwürfe aus Regierungsfraktionen durch die Knesset, die Kan abschaffen würden. Soweit ich weiß ist die ESC-Teilnahme das Einzige, das die Regierung davon abhält, diese Pläne in die Tat umzusetzen.

Andi
Andi
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Ich habe gelesen, KAN wird durch Steuereinnahmen finanziert. Was einen Sender von einer jeweiligen Regierung abhängig macht. Es gab bzw gibt in Österreich Politiker, die dass auch mit dem ORF machen möchten. Kritiker bemängeln, dass der ORF dann sehr abhängig von der jeweiligen Regierung wäre.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ja, gerade bei so einer extrem pressefeindlichen Regierung wie der aktuellen israelischen ist so ein Konstrukt sehr schwierig.

Mirek K.
Mirek K.
7 Monate zuvor

Moin.
Du schreibst, würde sich die EBU nach ihren Werten und Regeln richten, müsste sie eine Teilnahme Israels zu lassen. Mit welchen Regeln und Werten begründest du das denn?
Die IPBC wird aus dem israelischen Staatsfernsehen finanziert. Eine Mischfinanzierung mit Einnahmen aus Gebühren gibt es seit dem Umbau 2017 nicht mehr. Damit ist die IPBC doch direkt abhängig von der Regierung, die über den Staatshaushalt entscheidet. Die gleiche Regierung begeht Menschenrechtsverletzungen im Gazakrieg, beschneidet intensiv die Pressefreiheit und fördert ein nationalistisches Gesellschaftsbild, welches klar zwischen Menschen unterscheidet und diese kategorisiert. Für mich persönlich besteht schon die Frage in wie weit das noch zu den Werten und Regeln der EBU passt.

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor
Reply to  Mirek K.

KAN wäre nie in die EBU aufgenommen worden, falls dies ein Problem darstellen sollte! Es gibt ja nicht nur das eine System für Public Broadcasters (öffentlich-rechtliche), was wir hier in Deutschland kennen, sondern eben unterschiedliche. Passend zum Artikel ist die Niederlande hier ein Beispiel, denn der öffentliche Rundfunk dort unterscheidet sich vom Konzept sehr vom deutschen Konzept.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Wie ich oben schon geschrieben habe: Kan ist erst nach anderthalb Jahren Diskussion in die EBU aufgenommen worden und das auch maßgeblich unter dem Eindruck der anstehenden Ausrichtung 2019. Es gibt Gründe, anzunehmen, dass Kan ohne den Sieg mit einer vorläufigen Teilnahmeerlaubnis 2018 nicht in die EBU aufgenommen worden wäre.

Last edited 7 Monate zuvor by Anmey
Mirek K.
Mirek K.
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Mir geht es darum, dass die Israelische Regierung einen Menschenrechtsverletzenden Krieg führt und gleichzeitig darüber bestimmt wie die Sendeanstalt finanziert wird. Das kann doch nicht getrennt voneinander gesehen werden. Beim russischen Einmarsch in die Ukraine wurde ja schließlich auch die Sendeanstalt suspendiert, die durch die Regierung finanziert wurde.

Wo ist da der Unterschied?

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor
Reply to  Mirek K.

Das ist aber bei vielen EBU-Sendern so, dass hier die Regierung bestimmt wie ein Public Broadcaster finanziert wird. In Deutschland sind es die Bundesländer, aber sehr oft die nationale Regierung. Hier ein Beispiel von der BBC:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/rundfunkgebuehren-bbc-johnson-101.html

Mirek K.
Mirek K.
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Das ist mir schon bewusst, dass es mehrere Rundfunkanstalten gibt, die auf Grund der Finanzierung in Abhängigkeit zur jeweiligen Regierung stehen.
Kann die israelische Rundfunkanstalt nachvollziehbar belegen, dass sie unabhängig von der israelischen Regierung in ihrem Entscheidungen agieren kann? Kann die israelische Rundfunkanstalt frei und unabhängig über die Menschenrechtsverstöße im Gazastreifen und die Siedlergewalt im Westjordanland berichten. Kann sich die israelische Rundfunkanstalt glaubhaft als neutrales Medium, welches keine Regierungspropaganda verbreitete positionieren?

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor
Reply to  Mirek K.

Ja das kann KAN! Sie kritisieren regelmäßig die israelische Regierung!

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  Mirek K.

„Staatshaushalt“

Frankreich auch, Malta auch, …

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Der dänische Rundfunk ist inzwischen auch steuerfinanziert. Das stellt offensichtlich auch kein Problem da.

Mirek K.
Mirek K.
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Die dänische Regierung verantwortet keinen menschrechtsverletzenden Krieg und die Beschneidung der Pressefreiheit. Die israelische schon.

Mirek K.
Mirek K.
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Weder Maltas noch Frankreichs Regierung verantworten einen Menschenrechtsverletzten Krieg oder beschneiden die Pressefreiheit.
Dann sollte RTR und C1R auch wieder teilnehmen dürfen. Und BTRC auch. Warum wird hier suspendiert und dort nicht? Das ist für mich nicht nachvollziehbar, wenn wir über Werte und Regeln sprechen

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  Mirek K.

Immer diese Vergleiche mit Russland und Weißrussland! RTR und C1R sind keine Mitglieder der EBU mehr und BTRC wird von Diktator Lukaschenko kontrolliert! Russland hat selbst den Auftritt au der EBU verkündet:

https://m.dwdl.de/a/86741

https://www.eurofire.me/2024/04/belarus-sperre-von-btrc-bleibt.html?m=1

Erst einmal vorher informieren, bevor du solchen Unsinn verbreitest!

Alex John
Alex John
7 Monate zuvor

Freut ihr euch schon auf das große Comeback der deutschen Vorentscheidsteilnehner von 2014 Unheilig heute Abend bei der Goldenen Henne, moderiert von Flori Silbereisen und Kai Pflaume, in Leipzig?
🤓🫣

doredo
doredo
7 Monate zuvor
Reply to  Alex John

😁 wow, so viele Sachen, die ich ganz toll finde, in einem Satz. Muss man auch erstmal schaffen.
Also, nichts gegen LE.

Zwelfbungt - Lucas
Zwelfbungt - Lucas
7 Monate zuvor

Hallo und guten Abend zusammen.

Ich habe bereits gestern Abend den SWR angeschrieben und um ein Statement gebeten. Bekomme ich eine Antwort? Weiß ich nicht. Ist das Ganze sinnlos? Vielleicht! Habe aus dem Bauch heraus gehandelt, ich konnte das nicht mehr zurückhalten.

Nicht erst seit dieser Woche, nein, einen ganzen Sommer lang wurde auf den Social Media-Plattformen auf Basis fragwürdiger Quellen rumort, dass Deutschland sich im Falle eines Israel-Ausschlusses zurückziehen würde. Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass der SWR noch andere Themenfelder wie den ESC bedient und auch bedienen muss, aber als zuständiger Sender für den ESC MUSS aus meiner Sicht langsam mal für Klarheit gesorgt werden, was nun Sache ist.

Laurine
Laurine
7 Monate zuvor

Finde nicht, dass man zum jetzigen Zeitpunkt verpflichtet ist, sich diesbezüglich klar zu positionieren.
Diejenigen, die das machen wollen, gut, aber der SWR weiß auch, dass im Dezember die Abstimmung stattfindet.
Da sollten sie mittlerweile schon eher bzgl. Auswahlverfahren in die Pötte kommen

Janno
Janno
7 Monate zuvor

Berichtigung: Der Wettbewerb war 2024 in Malmö.
2023 war Liverpool Gastgeber.

Flo
Flo
7 Monate zuvor

Ich bin kurz davor den ESC 2026 schon gedanklich abzuhaken. Das macht so einfach keinen Spaß mehr. Genau wie in der Politik geht es nur noch ums Spalten, ums „wir gegen die“ und darum, dass man sich für eine „Seite“ entscheiden soll. Dazu dann die immer hysterischer werdenden Diskussionen der Fans im Netz, Shitstorms auf Social Media etc. Dem Contest fehlt, zumindest für mich, mittlerweile einfach die Leichtigkeit.

Janno
Janno
7 Monate zuvor
Reply to  Flo

Der Meinung bin ich auch.

ESCFrank
ESCFrank
7 Monate zuvor
Reply to  Flo

Genau mein Gedanke!
Es nerven auch vor allem die, die hier ständig wirklich hysterisch alles ohne Ende kommentieren.
Fans? Eher vermutlich ein bisschen einsame Menschen, mit großem Mitteilungsbedürfnis für nur immer das gleiche Thema 🤷‍♂️

NZL
NZL
7 Monate zuvor

Hoffe, dass Israel ausgeschlossen wird, denn freiwillig werden die nicht am ESC fernbleiben. Auf Deutschland kann man eher verzichten als auf Niederlande, Slowenien, Island usw..

Calv
Calv
7 Monate zuvor

Mal unabhängig davon, was jetzt wer „fordert“. Genau das ist das Problem. Wenn die EBU ankündigt, dass erst im Dezember eine Entscheidung getroffen wird, ist doch klar, dass Sender davor Druck ausüben mit Drohungen. Man hat sich damit selbst erpressbar gemacht.

Die Frage ist jetzt natürlich, wie man da raus kommt. Die Fronten verhärten sich ja immer mehr. Aus meiner Sicht wäre mittlerweile der Weg, um möglichst viele Länder dabei zu halten, folgender: Es gibt eine Abstimmung aller teilnehmender Länder, ob Israel dabei sein soll oder nicht. Davor verpflichten sie sich aber beim ESC dabei zu sein, egal wie das Voting ausgeht.

Natürlich ist das kein guter Weg. Ob ein Ausschluss juristisch überhaupt geht, ist auch ne andere Frage. Als EBU-Mitglied hat KAN ja ebenfalls Rechte, wenn sie für die EBU-Mitgliedschaft zahlen. Aber alle anderen Wege, die ich derzeit sehe, sorgen für einen Boykott mehrerer Länder.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
7 Monate zuvor

es brummt im aktivistenbunker. 🤖🥳🥴

Alex John
Alex John
7 Monate zuvor

OT oder auch nicht 🤓:

Die Moderatoren des Intervision Song Contests am 20. September sind das Ehepaar Aida Garifullina und Alex Sparrow, Russlands Teilnehmer beim ESC 2011 in Düsseldorf.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Wo Du fragst – extrem OT. Hier gehts ja irgendwie um Netanyahu und nicht um Putin. Sie sind aber leicht zu verwechseln.

Alex John
Alex John
7 Monate zuvor

Ich frag doch gar nicht.

Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Das Spätzchen hat ein Weib? Wer`s glaubt

Häsle
Häsle
7 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd
Alex John
Alex John
7 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Sein Beitrag aus 2011 fand ich schon gut, im Gegensatz zu Running Scared.

Esc.cris
Esc.cris
7 Monate zuvor

Ich stelle fest, dass in der esc bubble viele nicht so richtig einordnen können, was in Nahost gerade vor sich geht.

Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  Esc.cris

Sags uns, bitte sags uns

Thomas2000
Thomas2000
7 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Jetzt darf man es ja ganz offiziell sagen, es ist ja mit Brief und Siegel bestätigt.

Israel begeht GENOZID im Gaza. Das passiert gerade.

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Soso.

Last edited 7 Monate zuvor by elkracho
jan135
jan135
7 Monate zuvor

Falls Israel wirklich ausgeschlossen werden sollte, dann sollte sich Deutschland nicht zurückziehen, sondern einen Israelischen Act schicken. Um 2000 herum gab es ja auch jeweils einen Schweizer Gastbeitrag in der Deutschen Vorentscheidung, wenn unser Nachbarland wegen schlechten Abschneidens nicht am ESC teilnehmen durfte.

Hätte für uns auch den Vorteil, dass die ganzen Solidaritätspunkte an uns gehen würden …😄

doredo
doredo
7 Monate zuvor
Reply to  jan135

🙄 „Bringt mehr Öl!“

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor
Reply to  jan135

Dazu müsste es erstmal eine Bewerbungsfrist beim SWR geben. Mit solchen Bewerbungen beim dt. Vorentscheid wäre (auch ohne Senderkalkül) nur zu rechnen, wenn früh der Deckel auf dem Thema Israelteilnahme wäre.

Alki Bernd
7 Monate zuvor

Ich frage mich gerade, wie viele palästinensische Kinder gerettet werden, wenn die Niederlande dem ESC fernbleiben. Das ist keine Politik, das ist Operette.

Syndrom
Syndrom
7 Monate zuvor

Wird hoffentlich noch mehr! Wir haben jetz Irland, Island, Slowenien, Niederlande und Spanien, die ersten 3 sind nur leider zu klein und unbedeutend für die EBU schätze ich, da verlieren die lieber die wie nachzugeben und ihren Riesigen Partner Arokkanoil zu verlieren. Gerade Spanien is wichtig, aber wir brauchen mehr großes, und ich hoffe dass Deutschland oder Italien da nich noch gegensteuern. Am besten wär UK oder Frankreich, die sollten auch mal auf die Seite Boykott fallen, irgendwie muss man dieses Drama ja beenden können!

Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  Syndrom

Spielst Du auch gerne mit Förmchen im Sandkasten?

Meckie
Meckie
7 Monate zuvor

Ob da jemand beleidigt ist, wegen der Sache mit Joost und der für die Niederlande schlechte Platzierung in diesem Jahr? Warum haben die Länder bis jetzt mitgemacht, aber nicht schon früher freiwillig ausgesetzt, schließlich ist Israel viele Jahre dabei und auch 2024, 2025 war die Lage ähnlich angespannt, dennoch nahm man teil.

Hätte die Niederlande auch so gehandelt, wenn sie gewonnen hätten? Oder hat die EBU Einfluss darauf, wer wann warum teilnehmen darf und wer nicht? Außerdem ist der ESC nicht ein Wettbewerb der Komponisten und Komponistinnen bzw. der jeweils teilnehmenden Rundfunkanstalten, also nicht der politischen Ländern? 🤔🤔🤔

Ein Glück, dass nicht Slowenien, Spanien, Irland, Belgien, Island oder die Niederlande den ESC 2025 gewonnen haben. Oder wenn Polen gewonnen hätte und sie Deutschland nicht dabei haben wollen würden (wegen der Sache mit den Reparationen des Weltkrieges, die Polen von Deutschland finanziell zurückbekommen möchte). Manchmal denke ich, wir sollten das System mit den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern auf der Welt echt mal überdenken bei diesem ganzen Kindergarten. Schlimmer als damals in der Schule oder so. „Du kommst hier nicht rein oder ich will nicht mit dem spielen“

Meckie
Meckie
7 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Ob die besagten Länder alle auch nicht 2025 mitmachen wollen würden, wenn beispielsweise Israel Letzter geworden wäre oder wenn die Länder beim ESC 2025 erfolgreich gewesen wären. Zum Beispiel Irland hatte ja 2024 ein Top-Ergebnis und hatte 2025 kein Problem damit, beim ESC teilzunehmen, obwohl Israel 2025 wieder dabei war und nach dem starken Televoting-Ergebnis Israels, trotz Bambie Thugs Reaktion auf Israels Teilnahme. Bambie Thug war sogar Gast in der Jury beim irischen Vorentscheid 2025, als schon sicher war, dass Israel wieder beim ESC 2025 dabei ist. Wo war da die Anti-Haltung??? Aber 2025 kamen sie nicht ins Finale und plötzlich sind sie so darauf bedacht, 2026 nicht teilzunehmen wegen Israel, obwohl sie schon einen neuen Head of Delegation eingestellt haben. Das ist ziemlich scheinheilig und riecht danach, dass da mehr dahintersteckt als man denkt. Wahrscheinlich will man die EBU zu irgendwas erpressen, was Leute, die beim irischen Sender für politisch korrekt halten.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
7 Monate zuvor

Mich wundert eher, dass Israel überhaupt mitmacht. Ihre Hochglanzballaden langweilen, mit Hoppelpoppelmusik können sie derzeit auch nicht kommen. Und: Ihre ärgsten Feinde machen mittlerweile die bessere Musik, was vielleicht in der Natur das Sache liegt. Elyanna hat z. B. eine Ballade rausgehauen, das ist wirklich Gänsehaut pur.

Meckie
Meckie
7 Monate zuvor

Also objektiv betrachtet, muss man aber sagen, dass jedes andere Land mit dem israelischen ESC-Song 2025 zumindest bei den Jurys in der Top 5 gelandet wäre. Dagegen war die Schweiz 2025 bei den Jurys mehr als überbewertet, denn ohne die ganzen Effekte und Kameraschnitte bleibt vom Song leider nicht viel übrig. Vergleichbar vielleicht noch mit Portugal 2018. Bei dem Lied Israels bleiben aber die Gefühle dennoch spürbar, egal welche Performance, Kamerafahrten oder Effekte man gewählt hätte. Auch wenn man das Land vielleicht nicht mögen sollte, muss man doch zugeben, dass es ein schönes, starkes Lied war. Bei der Jury fiel es etwas durch. Die Gründe sind ja leider bekannt. In der akademischen Musik- und Kunstszene auf der ganzen Welt ist dies heutzutage leider unübersehbar, besonders wenn man in einem Theater oder Musikhaus arbeitet. Man darf daher auch mal munkeln, dass 2024 Deutschland und 2025 UK nur deshalb bei den Jurys so gut abschnitten, weil man in der Jury eben nicht für Israel abstimmen wollte. Denn Deutschland 2024 und UK 2025 waren alles, aber kein Top Ten-Kandidat für irgendeine ESC-Jury. Selbst der NDR war über die gute Platzierung völlig überrascht, dass hatte auch Alexandra Wolfslast danach im NDR-Radiosender zugegeben, dass die Erwartungen nach Isaaks Sieg leider nicht so hoch waren.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Also da bin ich anderer Meinung. Wenn New day for you von UK Oder Deutschland geschickt worden wäre, wäre es klar in der unteren Hàlfte gelandet. Diese X-Factor Balladen will doch schon lange keiner mehr hören.

Thomas2000
Thomas2000
7 Monate zuvor

Wie wahr.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
7 Monate zuvor

Unsinn, X-Factor-Balladen mag ich überhaupt nicht, aber die israelischen Beiträge von 2024 und 2025 sind Meisterwerke!

Nils
Nils
7 Monate zuvor

Alles nicht mehr schön.

Alki Bernd
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Ich schon noch

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

Es gibt also doch noch gute Nachrichten.

Syndrom
Syndrom
7 Monate zuvor

Ich sags mal ganz ehrlich, ich hab nichts gegen Israel. Solange sich Künstler, Sender oder Songtexte nicht unterstützend der fraglichen Kriegshandlungen eines Landes halten oder das ganze befürworten, können die meiner Meinung nach gerne teilnehmen. Aber mit dieser gesamten Debatte, Boykott nach Boykott wird das langsam immer schlimmer und einfach nur unnötig angespannt. Ich bin großer ESC Fan, höhre die Musik fast täglich und vor allem gibts fast keine Beiträge die ich kenne die ich wirklich schlecht finde. Klar gibts einiges nich so gutes, aber wirklich schlecht? Näh! Und genau deswegen will ich auf kein Land verzichten müssen. Und genau das könnte jetzt eben schief gehen. Am besten für mich wäre der Ausschluss Israels oder die freiwillige Nicht Teilnahme, so fehlt im Grunde ein Land und vielleicht weitere je nachdem wer sich Pro Israel positioniert, was ich aber sowieso sau komisch finde. Ich meine so wie ich ganz am Anfang dieses Kommentars sehe ich niemanden irgendwo argumentieren, immer gehts nur um den Krieg und das zeigt mir dass es Länder gibt, die die Handlungen Israels in irgendeiner Weise gut finden und dafür keinen Ausschluss wollen. Ich hab mich letztes Jahr schon gefragt wann das denn alles aufhört, jedes Jahr aufs neue gibts Sztreit und Forderungen und im Endeffeckt nimmt Israel teil und es gibt massive Proteste. Mal ehrlich, wenn Israel auch nächstes Jahr teilnehmen darf wird ja nicht nur der ESC traurig klein, gerade angesichts dessen was wir innerhalb einer Woche jetzt an Boykott Meldungen bekommen haben und wie viele wir in nächster Zeit noch bekommen werden, und gleichzeitig wird es weiterhin Priteste geben, Hass gegen Israel den ich nicht unterstützen will, aber irgendwie ja auch stoppen muss. Und auch in den Jahren danach werden die exakt gleichen Länder drohen dem ESC weiter fern zu bleiben, bedeutet der ganze Streit geht im Grunde weiter, geht wohl selbst über auf andere Länder die dann einknicken und den Boykott unterstützen und hält an bis mindestens zum Ende aller Kriege die Israel führt und in Zukunft noch beginnen werden. Ich denke der beste Kompromiss für die Boykott Länder wäre, vor allem wenn mit dem Ausschluss Israels auch andere Länder sowie Marooccanoil wegbrechen, dass diese Länder die EBU mit höheren Geldern dann unterstützen müssen. Ich kann mir ja durchaus vorstellen dass der Ausschluss auch ein logistisches Problem sein kann, aber dann muss einfach im Gegenzug zum Ausschluss Israels mut mehr Geld unterstützt werden. Mitlerweile freue ich mich schon wenn ein weiteres Land dem Boykott beitritt, obwohl ich eigentlich uper traurig darüber bin, und alles nur um so ein Drama zu beseitigen. Hoffentlich kann das geklärt werden!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

😴 😴 😴 😴 😴