
Die norwegische Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2025 wird nur aus einer einzigen Show bestehen. Dabei werden zehn Acts antreten und um das Ticket für Basel singen. Nach sechs Jahren kehrt die Show auch zurück in die Veranstaltungshalle Spektrum in der Hauptstadt Oslo. Die zehn Teilnehmer*innen am Norsk Melodi Grand Prix 2025 (MGP) werden am 16. Januar bekanntgegeben.
„My AI“, „Damdiggida“ oder „You’re Mine“ – der norwegische Vorentscheid hat im letzten Jahr einige Fan-Favoriten hervorgebracht. Damals waren in drei Vorrunden insgesamt 18 Beiträge ins Rennen gegangen. 2025 wird nun also sowohl die Anzahl der Wettbewerbssongs als auch die Anzahl der Shows reduziert. Wir können uns (nur noch) auf eine Sendung mit zehn Acts am 15. Februar freuen. Diese findet dann zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder im Osloer Spektrum statt. Dazu Mads Tørklep, der Projektleiter des Melodi Grand Prix:
„Jetzt bringen wir das Finale zurück auf heiligen Boden. Oslo Spektrum wurde in der Vergangenheit schon oft als Arena genutzt, und 1996 war es auch Austragungsort des Eurovision Song Contest. Keine andere Fernsehsendung im Land hat eine so große Reichweite und ist so fesselnd wie MGP. Die Menschen in Trøndelag (mit der Hauptstadt Trondheim, Anm. d. Red.) haben in den letzten Jahren für eine großartige Atmosphäre gesorgt, und jetzt sind wir zuversichtlich, dass das Publikum in Ostnorwegen (Region um Oslo) mit uns gemeinsam das größte Musikfestival Norwegens auf die Beine stellen kann.“
Die Moderation der Show übernehmen Marte Stokstad, Tete Lidbom und Markus Neby (Aufmacherbild). Stokstad hatte schon früher einmal das MGP-Finale moderiert. Außerdem kommentiert sie seit mehreren Jahren die Eurovision-Sendungen auf dem norwegischen TV-Sender NRK und wird das auch im nächsten Mai machen. Marte Stokstad:
„Ich freue mich wirklich sehr darauf. Das letzte Mal, dass ich das MGP-Finale moderiert habe, war 2012, und seitdem habe ich das Interesse an diesem Wettbewerb nicht verloren. Es kommt vor, dass Künstler in diesem Wettbewerb noch einmal antreten dürfen, und es ist schön zu sehen, dass dies auch für die Moderatoren gilt. Für mich ist das ein lang ersehntes Wiedersehen. Es macht besonders viel Spaß, es mit so tollen Leuten wie Tete und Markus zu machen.“
Marte Stokstad wird die Vorentscheidung zusammen mit zwei anderen erfahrenen Moderatoren moderieren. Für Tete Lidbom ist es das erste Mal, dass er am MGP mitarbeitet. Zu seiner Premiere sagt er:
„Ich habe eigentlich nicht sofort zugesagt, aber nachdem ich gefragt hatte, mit wem ich es moderieren würde, gab es keinen Zweifel mehr. MGP ist Norwegens größtes Musikfestival, und ich glaube nicht, dass es viele Leute gibt, die ein so breites Spektrum an Musik lieben wie ich. Auf dem MGP ist Platz für alles, und das ist es vielleicht, was ich am meisten liebe. Von märchenhaften Wiegenliedern mit Secret Gardens ‚Nocturne‘ über kalten Scandi-Pop mit Margaret Bergers ‚I Feed You My Love‘ bis hin zum 80er-Jahre-Knaller, der nicht in den 80ern geschrieben wurde, Wig Ham’s ‚In My Dreams‘.“
Er findet es besonders cool, dass MGP eine Bühne bietet, auf der alles passieren kann.
„Es ist großartig, dass MGP der Ort ist, an dem Künstler den Durchbruch schaffen, ein Comeback feiern und ihren Stil ändern. Das zeigt, dass bei MGP alles möglich ist, und das passt gut zu meiner Lebensphilosophie“, so Lidbom.
Das letzte Mitglied des Moderationstrios ist ein bekanntes Gesicht aus dem MGP-Universum. Markus Neby war als Reporter und Popcorn-Mann beim MGP-Finale 2024 dabei. Er sagt zu seiner Moderationsverpflichtung:
„Der Eurovision Song Contest ist für mich seit meiner Kindheit einer der Höhepunkte des Jahres. Als ich bei P3 (öffentlich-rechtlicher Jugenradiosender, Anm. .d. Red.) arbeitete, machten wir auch ein alternatives Eurovision-Programm, das sich auf alles Komische in diesem Zirkus konzentrierte. Es ist keine kleine Sache, mit der man sich auseinandersetzen muss. Das ist die reinste Form des Schlagerwettbewerbs, bei dem es darum geht, in kürzester Zeit möglichst viele Leute zu erwischen. Ich freue mich darauf, das mit der guten und erfahrenen Marte zu machen, und auch mit Tete, auch wenn ich Angst habe, mich neben ihm underdressed zu fühlen.“
Im letzten Jahr hatte sich die Gruppe Gåte mit dem Titel „Ulveham“ beim Norsk Melodi Grand Prix durchgesetzt. Mit nur sechs Punkten Vorsprung verwiesen sie KEiiNO mit „Damdiggida“ auf den zweiten Platz. Beim ESC in Malmö erreichten Gåte das Finale, wurde dort aber mit 16 Punkten Letzter.
Wirst Du die Vorrunden bei der norwegischen Vorentscheidung vermissen? Welche Künstler*innen würdest Du gern wieder beim Norsk Melodi Grand Prix sehen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Super Rob soll bitte nochmal antreten, der war cool. 😎 und wird wohl keinen Ärger machen.
Sehr gut – keine frustrierenden Vorrunden mehr, in denen die besten Beiträge hängenbleiben. Und die Einstellung von Tete Lidbom liegt mir ebenfalls …
Mein Lieblingstitel aus Norwegen ist nach wie vor 🌒 „Nocturne“ 🌘
– und natürlich Anita Skorgan’s „Karma“ aus dem Vorentscheid von 1985! 🌕
Beim ESC ist Norwegen für mich ein Entweder-Oder-Land: Entweder liebe ich die Beiträge, oder ich kann überhaupt nichts damit anfangen. Bei Norwegen gibt es in meinen Dateien nur einen ganz schmalen Middle Ground. Meine TOP 3 aus Norwegen:
Mag ich alle drei ebenfalls sehr! Wobei es relativ lange gedauert hat, bis ich einen Zugang zu „A monster like me“ fand – da hat es erst geklickt, als ich mir den Song als eine Art Schauspiel von Ibsen vorgestellt habe, dessen Theaterstücke ich liebe. Bei „Sommer i Palma“ fühlt man geradezu die Wärme des Südens, die für Nordlichter ja noch eine ganz andere Dimension hat. Und an „Alle mine tankar“ fasziniert mich immer wieder der untypische Songaufbau, außerdem mag ich das Motiv verschwiegenen Einverständnisses, das ohne Worte auskommt – darüber hatten wir bei Portugal 1984 schon einmal geschrieben …
Das mit dem EntwederOder-Land kenne ich ebenfalls, meines ist Polen: ganz weit vorne oder ganz weit hinten, aber selten im Mittelfeld.
3. Die Hymne der Reedereien.
In meiner Jugend gab es ein Gesellschaftsspiel, das Öl für uns alle hieß. Da musste man Öl per Tanker verschiffen, aber über Ereigniskarten, Börsenkurse etc. konnte so einiges passieren.
Auf der einen Seite finde ich es schade, dass es der MGP jetzt nur noch aus einer einzigen Show bestehen wird und damit einhergehend auch aus weniger Acts bzw. Songs. Auf der anderen Seite, kann man NRK vielleicht auch verstehen. Wahrscheinlich gibt es auch hier irgendwelche Sparmaßnahmen. Vielleicht ist der Grund auch simpler und NRK hat sich mit der norwegischen Musikindustrie mal zusammengesetzt und beraten wie für die Acts der MGP organisatorisch am sinnvollsten ist.
Der MGP hatte auch eine Kinder-Variante, MGPjr, welche es bis 2022 gab und seitdem in einer „kreativen Pause“ ist. Es gibt Gerüchte, dass NRK näcshtes Jahr zum JuniorESC zurückkehren könnte, vielleicht hängen die ganzen Maßnahmen auch damit zusammen.
Ich würde mir gothminister mit einem zweiten versuch wünschen.
Ja.
Raylee
Das sind ja Mal richtig schlechte Nachrichten für alle Norwegischen ESC-Fans. Wir Deutschen ESC-Fans hatten am 31. Oktober richtig tolle Nachrichten. Und nun kriegen die Norwegischen ESC-Fans richtig schlechte Nachrichten. In den letzten Jahren war das meistens umgekehrt der Fall. Also diesmal eine verkehrte Welt. Mein herzliches Beileid an alle Norwegischen ESC-Fans.
Ich als ja halb norweger, halb deutscher und muss sagen, dass ich echt geschockt bin. Mein norwegischer Stolz is nun sehr angekratzt. Fand MGP btw immer besser als das Melfest.
Naja, aber vorallem letztes Jahr sind echt starke Beiträge im Semi hängengeblieben. Erinnere nur an Farida😩. Allerdings bin ich überzeugt, dass das Staging und die Produktion des MGP wieder herrausragend sein wird, also auch wenn die Quantität abnimmt wirds qualitativ stimmen. Hoffe ja auf Elsie Bay, Ulrikke und Oda Gondrosen. Aber gut, wenigstens gibts jetzt in Deutschland vorrunden. Hoffentlich wirds auch was.
🌈 Also die einzigen Geschöpfe, in deren Gegenwart ich mich jemals underdressed
fühle, sind die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz – und denen gönne ich jegliche
Aufmerksamkeit wirklich von Herzen … 💖
Ansonsten halt‘ ich es eher mit Jil Sander:
Keep it simple – klare Linien, gedeckte Farben, keinerlei Firlefanz!
Ich freue mich aufs MGP: Aus Norwegen habe ich sehr viele ESC Favoriten/Lieblinge.
Erika Norwich kann es kommendes Jahr noch einmal versuchen. Nachdem sie in diesem Jahr teilnahm, hatte sie einige Songs in Landessprache veröffentlicht. Ein Wunsch, der sich aber nicht erfüllen wird, wäre die Teilnahme von KYGO.
Mal gucken was dabei rauskommt, lasse mich da überraschen.
Norwegen dürfte ja neben Belgien der größte FFF des Jahres gewesen sein, viele haben „Ulveham“ ja in den Top 10, Top 5 oder sogar als Dark Horse gesehen, und dann am Ende der ersten letzte Platz seit 2012. War wohl fürs breite Publikum doch zu speziell, fand auch den Gesang teilweise arg kreischig.
Ja, erst ging‘s noch aber zum Ende hat sie nur noch gekreischt und kam für mich sehr unangenehm rüber.
Diese Art von Musik ist glaube ich auf Festivals allgemein besser aufgehoben als beim ESC. Bin daher auch immer skeptisch wenn Fans Rockband X für Land Y einfordern.
Kann ja nicht jeder auf moldawischen Ethnodance stehen.
Ich mochte den Song ursprünglich, gerade weil er grenzwertig schrill war. Was ihn mir vermiest hat, war eher jenseits des musikalischen zu suchen.
Für‘s Schrille war ja auch noch Marina da, die das allerdings an dem Anfang gepackt hatte.
Hatte für beide gevotet. Für den Franzosen brauchte ich das nicht, der bekam die Votes von meiner Mom.
Deine Mom hat Geschmack. Da Du mein Kuhsäng bist, ist sie meine Tante?
Angeheiratete Tante, im Zweifel adoptiert sie dich!
Cool! ALs ich in der Grundschule war, hab’s 2 Arten von Frauen: Lehrerinnen (3-4) und Tanten (quasi alle anderen).
LOL. War später erschrocken, dass Frauen, die sich mir mal als Tante vorstellten, eigentlich nur Bekannte waren und einen Vorwand für einen Begrüßungskuss suchten.
Schrägerweise wurde eine Cousine meiner Oma – was ja als Tante durchgehen kann – von allen „Frau Mann“ genannt.
So ging es mir auch.
Und mir auch.
Ich habe versucht, dagegen zu rebellieren, all unsere Nachbarinnen mit Tante anzusprechen, weil ich ja wusste, dass sie nicht mit mir verwandt waren. Aber keine Chance: die Damen bestanden darauf.
Im Kindergarten waren nur Fräuleins.
Fräuleins hatten wir im Gymnasium, 3 alte Jungfern. Eine war cool, mit der 2. verstand ich mich gut, weil sie ne tolle Geschichtslehrerin war. Die 3., DDR-Elke („es war nicht alles schlecht“) war eine Hexe.
Ulveham war mein persönlicher Favorit des Jahres!
Für mich war es aber dann doch kein so großer Schock mehr, da ich das Jahr zuvor schon den wirklich großen Schock hatte, dass mein Favorit auf dem letzten Platz war.
Dieses Jahr konnte ich mir sagen: Ok, ist wahrscheinlich so, dass die Masse eben nicht so auf das Besondere steht und die Kunst dahinter nicht sieht!
Meine beiden Favoriten der letzten beiden Jahre sehe ich im Dezember Live und das ist ja die Hauptsache, dass ich Künstler gefunden habe, die ich auch weiter verfolgen kann! 🙂
Na ja, „besonders“ allein ist noch lange kein Qualitätsmerkmal, es muss „besonders gut“ sein, und das war Norwegen für die Zuschauerschaft wohl nicht, eher „besonders anstrengend“.
Da hast du Recht!
Aber „besonders gut“ liegt eben immer im Auge des Betrachters (oder im Ohr des Zuhörers)! 😉
Was du als „besonders anstrengend“ empfindest, empfinden eben einige, wenn auch nicht alle Leute, als besonders emotional und mitreißend.
Die ganze Performance (besonders die im Vorentscheid) habe ich als Kunstwerk, das mir Gänsehaut im positiven Sinne gegeben hat empfunden.
Und den Fact habe ich inzwischen akzeptiert, dass nicht jeder so empfindet!
Aber ich bin froh, dass Norwegen dieses Wagnis eingegangen ist.
Und Gate wird auch froh sein, denn trotz des letzten Platzes haben sich neue Türen für sie geöffnet! 🙂
Ich werde zwar die Vorrunden vermissen, aber manchmal ist weniger mehr. Ich freue mich aufs Finale mit hoffentlich tollen Acts!
Die PM klingt ausgesprochen euphorisch („Heiliger Boden“). Komisch, dass dann auf nur Finale gekürzt wird, zumal die Quoten ja gut sind. Am Geld kann’s eigentlich nicht liegen, Norwegen ist meine ich das reichste Land Europas.
Ich stehe dem eher neutral gegenüber. Ne zeitlang fand ich die richtig gut (Rybak , Berger, Morland und Scarlett) aber die letzten Jahre waren eher mau. Von daher ist es ev. Gut, auf eine Sendung zu reduzieren.
Ersetze Rybak mit Carl Espen und ich bin glücklich.😊
Von 2013-2015 hatte Norwegen einen Lauf, schade dass sie das tolle Niveau nicht halten konnten.
Ja, Norwegen 2013 bis 2015 ist einer der großartigen chronologischen Länderdreier in der Geschichte des ESC.
Carl Espen hätte ich mir allerdings ohne die kitschigen Streicher auf der Bühne gewünscht.
Man hat ihn die Nervosität schon angemerkt, wodurch es im Semi etwas „jammerig“ war, der Finalauftritt war viel besser.
Die Auftritte sind häufig im Finale besser, weil dann die Nervosität weg ist. Das Paradebeispiel ist BGR07: Die hätte ich nach der gesanglichen Leistung (???) im Halbfinale im hohen Bogen rausgeworfen, aber im Finale liegen sie auf meiner Liste auf Platz 4.
Sugar auch, im Semi schien sie am Rande einer Panikattacke zu sein.
Davor aber ein schräger Dreier aus Didrik Solli-Tangen, Tooji & Stella Mwangi.
Dat war nix …
2010: Schnulze für Hausfrauen über 50
2011: Waka Waka-Kopie
2012: Popular-Imitation, nur das Tooji ein noch schlechterer Sänger war
Ich erinnere mich noch, dass Stella Mwangi sowas wie ein Fanfail im Prinzblog war.
Norwegen 2013 bis 2015
oder belgien 2015 bis 2017 – in mitte beide etwas schwächer aber immer noch gut und an den beiden enden jeweils bockstark.
zu gewinnen gab’s aber nix, denn da war die flöte gut gezuckert,jamie bond mit bart,das banale strichmännchen,die politik und gegen den selbsternannten musikheiland war schon mal gar kein kraut gewachsen.
Puh, da kann ich nur sagen: Je weniger, desto besser … Die Qualität war in den vergangenen Jahren mMn unterirdisch. Dagegen wirkte ja selbst das Mello-Aufgebot authentisch.
Norwegen nach der Corona-Pause:
2021 6/12
2022 1/12
2023 2/12
2024 8/12
Da ist noch deutlich Luft nach oben …
Ja, hat sich sehr MFisiert/ Keiinoisiert.
Keiinoisierung 😱😱😱
Damdiggidagga 🥳
Pass auf, dass ich Dich nicht in Deinen Bettkasten sperre. 😉
Wenn du meine ganze Videokassetten abnimmst. 🤔
Du hast noch Videocassetten?
Hab ich auch noch ’nen Schrank voll. Leider fehlt ein funktionierender Videorecorder.
Der liegt bei mir im Schrank. 🙂
Ich hab seit Jahren alles außer Büchern digital.
Hättest das mal vor Wochen schreiben müssen. Ich habe mindestens 6 Videorekorder aus Haushaltsauflösung entsorgt.
Ja um die 200 Stück!!! Alle unter meinem Bett.
Ja, man sollte immer was unterhaltsames im Bettkasten haben.
Mit Heißklebepistole ran und du hast ein ein unique Bettgestell.
Der Song wäre gerantiert nicht letzter geworden.
Das wäre aber doof, weil dann wäre We will Rave letzter geworden.
Aber sie wäre ein würdige Nachfolgerin der roten Laterne gewesen.
Alleine, dass darin „nois(e)“ steckt, macht es zu einer epischen Wortfindung.
Noisette
Genial, hihi….
Mir ist eine Show sogar lieber und daher ganz recht. Die Vorrunden-Odyssee (wie auch in Schweden) empfand ich immer als total übertrieben.
Schade, dass es keine Vorrunden mehr gibt. Wird aber sicher trotzdem ein starkes Lineup werden.
warum nominieren die norweger nicht einfach keiino intern und gut ist? 😀
Würg
das ist prakmatisch gedacht. 😝
Klarer sofort-Reflex.
Weil Jofan dann zu viel Oberwasser kriegt hier 😇😉
Ey, das habe ich gelesen. 😅
Tatsächlich bin ich gar kein riesiger KEiiNO-Fan, wie das hier alle immer vermuten. Finde einfach nur „Damdiggida“ richtig geil und brenne daher für den Song. Die restlichen Songs kommen da nicht ran. Ihr ESC-Song war gut, aber auch nicht sehr gut.
Da bin ich mehr Keiino-Hörer 😎 Ich mag die Band sehr. Gewinnen werden sie aber nicht.
Die waren zumindest besser als der Niederländer. 😒😒😒
😇
Norwegen ist seit Jahrzehnten einer meiner ESC-Lieblinge, da freu ich mich auch noch über einen kleinen VE aus Oslo. 🙂
Wenn ich einen Wunsch frei hätte :Ane Brun!!!!
Das ist aber illusorisch.
Margaret Berger könnte auch gern nochmal antreten.
Seit Mørland 2019 mit dem großartigen En livredd mann schon in der Vorrunde rausgeflogen ist und Norwegen am Ende dann die Band I dare not speak the name of zum ESC geschickt hat, habe ich allen Glauben an Norwegen verloren. 😉
Mensch Toggie, ich danke dir sehr für die Erinnerung an Morland. Den hatte ich irgendwie verdrängt. So ein schöner Titel!!!!
Skandalös, dass er nicht zum ESC durfte. Richtig gut!
Stattdessen gab es dann das Keiino-Grauen…
Ja, ganz furchtbar!!!!
😭😭😭😭 Der NMGP ist seit Jahren mein Lieblings-VE und jetzt gibt es nur noch eine Show??? Die Qualität war meist so hoch, dass immer schon sehr gute Songs auch in den Semis steckenblieben, man erinnere sich z.B. an „Freya“ von Maria Celin, „Break It“ von Tiril, „Triumph“ von Akuvi, „Waist“ von EllaA und „Death of Us“ von Elsie Bay usw….
Ich glaube du brauchst eine 🤗 🤗 🤗 .
Freya fand ich auch toll! Aber nur auf der Playlist. Live ist das leider völlig in die Hose gegangen…
Freue mich schon auf die Norwegische Vorentscheidung, auch, wenn sie nächstes Jahr nur aus einer Show besteht. Sind meistens sehr schöne Songs dabei. Leider haben sie dieses Jahr nicht gut abgeschnitten. Okay, hatte ein paar Probleme mit der Stimme von der Sängerin. Auf dem letzten Platz habe ich Norwegen aber trotzdem nicht gesehen. Der Song hatte wirklich interessante Elemente.🙂
„wenn sie nächstes Jahr nur aus einer Show besteht“
dann sind ja alle acts gesetzt. 🙀
Um mal auf Norwegens bisherige ESC-Bilanz zu schauen:
2024: Ulveham – 25. Platz
2023: Queen of Kings – 5. Platz
2022: Give that Wolf a Banana – 10. Platz
2021: Fallen Angel – 18. Platz
2019: Spitit In The Sky – 6. Platz
2018: That’s How You Write a Song – 15. Platz
2017: Grab the Moment – 10
2016: Icebreaker – 13. Im Semi 2 [NQ]
2015: A Monster Like Me – 8. Platz
2014: Silent Storm – 8. Platz
2013: I Feed You My Love – 4. Platz
Da sind also durchaus gute Ergebnisse dabei,(2024 ignorieren wir mal) was bedeuten könnte, dass Norwegen auch in Zukunft mal wieder nach dem Sieg greifen könnte. Immerhin ist Fairytale jetzt auch schon 15 Jahre her, Zeit also für eine weitere Top-Platzierung. Immerhin war das Land erstaunlich oft in 11 Jahren in der Top 10 vertreten, und zwar genau in: 2023, 2022, 2019, 2017, 2015, 2014 und 2013.
Und die Bilanz zur Finalqualifikation kann sich auch ziemlich sehen lassen.
Als ich übrigens das Finale von 2013 kürzlich auf Youtube angeschaut habe (um den Jahrgang nachzuholen), hat mir vor allem der Song aus Norwegen gefallen. Und ehrlich gesagt finde ich „I Feed You My Love“ der gesamten Top 3 von 2013 um Lichtjahre voraus, nicht nur was Modernität betrifft. Aserbaidschan und Ukraine konnte ich in dem Jahr überhaupt nicht in der Top 3 nachvollziehen, Dänemark konnte ich verstehen, war aber für mich persönlich auch kein Gewinner-Song. Norwegen hätte ich den Triumph viel mehr gegönnt.
Aber was soll‘ s… Der nächste ESC kommt, und damit auch eine neue Chance, eine Super-Platzierung einzuheimsen.
Ich habe dieses Jahr Aden Foyer darauf angesprochen. Er meinte grundsätzlich hätte er für die Zukunft Interesse… von dem ehr werfe ich ihn in den Ring.
Ich würde gerne die norwegische Sängerin SIGRID als deren Vertreterin beim ESC 2025 sehen. Tolle Künstlerin.
In Norwegen beginnen bereits die Spekulationen, wer denn am Norsk Melodi Grand Prix 2025 teilnehmen wird und den Anfang macht Nora Foss Al-Jabri:
https://eurovoix.com/2024/12/15/norway-nora-foss-al-jabri-melodi-grand-prix-2025/
Nora Foss Al-Jabri nahm bereits vor 12 Jahren am nationalen ESC-Vorentscheid teil und belegte im Finale den zweiten Platz. Einer ihrer letzten veröffentlichten Songs ist „Until then“: