Österreich beim ESC 2019: Wer ist Paenda?

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Diese Woche wurde bekannt gegeben, dass Paenda (auch PÆNDA) Österreich mit ihrem Lied „Limits“ beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv vertreten wird. Grund genug, uns etwas eingehender mit der Sängerin zu befassen.

Paenda (gesprochen „Pända“) heißt eigentlich Gabriela Horn und ist 31 Jahre alt. Geboren wurde sie 1988 in Deutschlandsberg in der Steiermark und lebte dort auch bis sie zwanzig Jahre alt war. Dann zog sie in die österreichische Hauptstadt Wien, um dort Pop- und Jazz-Gesang zu studieren. Schon vorher begann sie aber im Grundschulalter, in einem Chor zu singen und nahm außerdem Gitarren- und Klavierunterricht. Paenda hat ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und arbeitet – neben ihrer musikalischen Karriere – in Wien als Gesangslehrerin. 2015 hat sie an der elften Staffel von „Popstars“ teilgenommen.

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Paenda schreibt ihre Songs selbst, spielt und singt sie selbst ein und produziert sie auch selbst. Nur für das Abmischen und Mastern holt sie sich Unterstützung. Im Februar 2018 erschien ihr erstes Album „Evolution I“.

Paendas Markenzeichen sind ihr ungewöhnlicher Name und ihre blauen Haare (muss eigentlich außer mir noch jemand an Rykka denken?). Den Namen trägt sie, weil sie nach dem Aufstehen angeblich aussieht wie ein Panda. Und die Haare trägt sie mal richtig intensiv blau, mal nur mit leichtem Blaustich.

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Ihren Wettbewerbsbeitrag „Limits“ hat Paenda selbst geschrieben und beschreibt ihn als „atmosphärisch aufgeladene Electronic-Pop-Ballade“. Er soll sehr reduziert produziert sein und sich dabei modern und frisch anhören. Das Lied ist natürlich fertig geschrieben, produktionstechnisch scheint aber noch an der einen oder anderen Stellschraube gedreht zu werden.

Paendas zweites Album „Evolution II“ soll dann am 26. April und damit noch drei Wochen vor dem ESC in Israel erscheinen. We like!

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17 Kommentare

  1. Ich hoffe bei ihr ja persönlich auf eine Weiterentwicklung von Aminata 2015. Sehr interessantes Mädel, die Österreicherin, die Songs mit Potential entwickeln kann. I like. Aber ich glaube, dass der Aufwärtstrend seit Conchita mit ihr abflaut.

  2. An Rykka habe ich auch zuerst gedacht. Paenda hat aber die bessere Stimme, finde ich. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf den Titel. Ihre Beschreibung klingt schon mal sehr interessant.

  3. In der internen Auswahl standen auch 2 Symphonix Produktionen zur Auswahl und die sind mit gutem Gesang und einem guten Staging meistens eine sichere Bank. (Kroatien 16, Maze 17, haben es mit LIvegesang und Staging versemmelt, aber Lighthouse und Dance Alone waren in den Audioversionen ganz ordendlich. Glaube deshalb nicht, dass Paenda jetzt ein 0815 Lied a la „Last of our Kind“ am Start hat.

      • Ich kann dir leider keine private Nachricht schicken, sonst hätte ich dir das genauer erklärt. Ich darf das leider nicht öffentlich schreiben. Tut mir leid. LG

  4. Ich finde es zwar schade das auch in Österreich die Stars wie Andreas Gaballier oder DJ Oetzi und die Stürmer kein Interesse am ESC haben. Paenda klingt ganz interessant. Ich bin gespannt was Österreich in diesem Jahr hinschickt. Hat ganz gut geklappt mit dem Sampson.

  5. Ich finde Sie richtig gut…Hat echt Ausstrahlung das Mädel ihre Stimme mag ich auch, wenn jetzt noch der Song passt dann kann das wieder was werden mit Österreich dieses Jahr.

  6. Ich finde, dass ist eine ausgezeichnete Entscheidung. Dass man sich nicht für eine weitere Symphonix-Komposition entschieden hat, ist mutig und spricht sowohl für Paenda als auch für die Personen, die die Entscheidung getroffen haben. So setzt man auf eine echte Künstlerin, die voll hinter dem, was sie macht, stehen kann. Das wird den Jurys auf jeden Fall gefallen. Ich bin sicher, Österreich wird dieses Jahr wieder angenehm auffallen.

  7. Good Girl ist ein ziemlich guter Song, das lässt hoffen. Österreich macht nach Conchitas Sieg vieles richtig, sieht man mal von der Totalkatastrophe im eigenen Land mit den Makemakers ab. Mich erinnern die blauen Haare eher an Kathy Perry, und ich denk mal, das sind Perücken.

  8. Der ORF hat im Grunde genommen nicht mit,Conchita (myLove), sondern mit dem Austragen des ESC im eigenen Land diese Entwicklung gemacht. Im Prinzip waren für mich die ersten „spürbaren Folgen“ dieser Entwicklung der Vorentscheid 2016, aus dem Zoe als Siegerin hervorging. Das war (für mich) ein dermaßen toller Vorentschied, weil sowohl die Künstler, als auch die Songs und vor allem die Präsentation auf einem ganz anderen Level waren. Der ORF hat dabei gelernt, dass vor allem die Personality sehr wichtig ist, die Makemakes waren beispielsweise (für mich) total unsympathisch und unnahbar – das ist kein ESC-Material (wissen wir jetzt ja im Nachhinein, 0 Punkte fand ich dann aber dennoch erschreckend). Ich finde es dennoch schade, dass wir Sara De Blue nicht bekommen haben, aber vielleicht ja nächstes Jahr.

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