ESC 2019: Österreich schickt PAENDA mit „Limits“ ins Rennen

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Nach vielen Spekulationen wurde heute im Rahmen der Sendung „Ö3 Wecker“ bekanntgegeben, wer Österreich beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv antreten wird. Es ist PAENDA (auch PÆNDA) und ihr Lied für Israel heißt „Limits“.

Obwohl der Titel des Beitrags nun bereits bekannt ist, gab es ihn im Rahmen der Präsentation noch nicht zu hören. Bis dahin müssen wir uns noch etwas gedulden, denn die Songpräsentation soll wohl erst Anfang März stattfinden.

Paenda ist 31 Jahre alt, kommt ursprünglich aus der Steiermark und lebt in Wien. Sie macht elektronischen Pop und hat mit „Evolution I“ bereits ein Album veröffentlicht. Während der Vorstellung wirkte sie sehr sympathisch. Sie freut sich richtig auf den ESC, vor allem auch, weil es bei der Show auch um Gleichstellung geht und ihr vor allem die Gleichstellung von Männern und Frauen ein Anliegen ist. Ob dieses Thema auch in „Limits“ thematisiert wird, bleibt aber zunächst offen.

PÆNDA für Österreich. Eine gute Wahl?

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54 Kommentare

  1. Eberhard Forcher überrascht mich jedes mal mit Vielseitigkeit
    Bin wirklich neugierig auf den Song
    Bin guter Dinge das es was gescheites wird
    Conchita ist aus der Steiermark und jetzt wieder eine Teilnehmerin aus unserem schönen Bundesland das freut mich

    • Ja, das trifft es tatsächlich. Dann weiß ich jetzt, was ich mir morgen im besch… Sportstudio auf die Ohren geben werde!

  2. Ihr bisheriger Output gefällt mir richtig gut und macht auf jeden Fall Lust auf mehr! Ich bin immer wieder überrascht darüber, wie viele spannende Künstler es auch im deutschsprachigen Raum abseits des Mainstreams zu entdecken gibt 🙂

    • Da stimme ich Dir zu! Es wird zwar immer gerne kritisiert, dass beim ESC unbekannte Interpreten antreten, aber wenn solche Perlen dabei ans Licht kommen, ist das eine gute Sache.

    • Das ist doch gerade das Besondere! Finnland wird heute auch seinen Teilnehmer bekanntgeben und auch da könnte es eine Überraschung geben. Viele wünschen sich ja Mikael Saari, The Rasmus und Sunrise Avenue, aber lassen wir uns eines besseren belehren.

  3. Ich habe von der Künstlerin vorher noch nie etwas gehört und deshalb ist die Wahl auch eine große Überraschung. Es ist also weder Anna F. noch Soap&Skin. Ich bin mal auf den Kommentar von Frau Nachbar gespannt!

  4. Das könnte ein ausgefallener Beitrag werden, den der ORF in diesem Jahr ins Rennen schickt… Im Ö3-Interview hat Pænda sehr sympathisch auf mich gewirkt. Egal, welchen Platz sie einfahren wird, sie scheint meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl für Österreich zu sein.

      • Aber passend. Schau doch mal, was beim esc in den letzten jahren so läuft. Auffallen um jeden preis. Der franzose, der lieber französin und könig wäre. Der belgier, der bei jeder gelegenheit betont, bi zu sein. Der song ist doch mittlerweile gar nicht mehr so wichtig

      • Das ist Quatsch. Erstens war es schon immer ein TV-Wettbewerb und deshalb wollten die Acts auch schon immer auffallen (z.B. Dschinghis Khan) und zweitens gibt es viele, die auffallen wollen, und trotzdem hinten landen.

      • Das habe ich mir bei den ganzen Bilal-Diskussionen auch gedacht und wollte schon anmerken, dass es Angst macht, wie frustiert man sein kann, um das Niveau so sinken zu lassen. Aber ich weiß aus Erfahrung (Insider für alle regelmäßigen Leser ^^): einfach den Müll ignorieren. Wer es im real life zu nichts bringt, kotzt sich eben online aus 🤷‍♂️ #TruthHurts

    • Natürlich muss man auffallen, aber auf einen guten Song und eine perfekte Inszenierung darf man nicht verzichten. Oder hat Slavko mit Zopf etwas für Mazedonien einen guten Platz erreicht? Russland hat eine Frau mit Rollstuhl und Vulkan auf die Bühne gestellt und ist trotzdem gescheitert. Cäsar hat auch mit seinem Gesamtpaket den 3. Platz erreicht und natürlich hätte Conchita nicht gewonnen, wenn sie auf einer Stripteasestange rumgehüpft wäre und einen Discoschlager gesunden hätte. Ein Bart ist kein Erfolgsrezept. Da machen es sich einige Neider zu einfach.

      • Ok, stimmt was du sagst. Der bart war auch mehr ais synonym dafür gedacht, das meiner meinung nach mittlerweile die medialen auffälligkeiten wichtiger sind als der song. Hätte netta nicht ein gerade aktuelles thema behandelt, wäre bei salvador nicht die(zugegeben tragische) krankheitsgeschichte gewesen und wäre 1944 nicht mitten in die anti-russland stimmung geplatzt, ich glaube echt, keiner dieser drei hätte gewonnen. Zumal auch keiner dieser songs wirkliche erfolge waren.
        Und von wegen neid. Klar, als schweizer hätte ich grund dazu. Wenn ich nur schon die vorschussloorbeeren über paenda lese und mir vergegenwärtige, was so über luca hänni geschrieben wurde☺obwohl ja noch keine songs draussen sind.

      • @Rainer 1: Hätte, hätte, Fahrradkette… Fakt ist, dass Netta, Salvador & Co gewonnen haben. Sie haben am jeweiligen Abend die meisten Stimmen auf sich einen können (Zuschauerinnen und/oder Jury-Wertungen). Das Gesamtpaket muss meiner Meinung nach einfach stimmen. Ich vergleiche das gerne mit einem feinen Abendessen. Da isst das Auge bekanntlich auch mit. Köche sind mittlerweile zu Künstlern mutiert, wenn man sich anschaut, was die alles auf einen Teller drapieren. Das Geschirrklappern gehört einfach mit dazu.

    • Es ist meiner Ansicht nicht so, dass „alle“ optisch auffallen wollen. Viele Künstler, die einfach nur sie selbst waren, haben Top-Platzierungen erreicht – Anouk zum Beispiel, unser aller Michael Schulte u.v.m.

  5. No, no, no, no, no, no, no, no, no ,no ,no, no there’s no limit
    no, no, no ,no, no, no, no, no, no, no, no, no there’s no limit …

  6. Positiv ist, dass uns nicht Hyäne Fischer vertreten wird 😀 Ich bleibe mal vorsichtig optimistisch, sie war im Interview sehr sympathisch, auf der Bühne und in ihren Musikvideos hatte sie eine Präsenz, ganz mein Geschmack ist es nicht aber mal abwarten. Elektronic-Pop-Ballade klingt ein bisschen befremdlich, könnte aber auch positiv herausstechen, es hätte deutlich schlimmer ausfallen können haha

    • Ich fand den Hyäne-Beitrag richtig ästhetisch und bin froh, ihn durch die Spekulationen hier kennengelernt zu haben. Wäre natürlich wegen der schwarzbraunen Regierung in Wien falsch aufgefasst worden

      • Der Song wäre auch nicht das Problem gewesen, da hätte man durchaus was gutes kreieren können, aber die Erscheinung und Assoziationen wären einfach komplett fehl am Platz gewesen. ESC in Israel, so eine Künstlerin/Beitrag gerade aus Österreich bei der aktuellen Regierung, ein bisschen too much

  7. Also dieser Hänni ist für mich ein Schlagerheini
    Dem Orakel gefällt die Steirerin er schreibt das auf dieser Häppchenseite
    Er verwechselt nur blau und grün

  8. Coole Sache, genau meine Musik und genau mein Typ – ob die noch Single ist ;-)? Im Ernst, das Repertoire-Beispiel hat Drive und die Frau hat Charisma. Sehr gute Wahl!

  9. Eine wirklich sehr interessante, zeitgemäße Musikfarbe. Beim hier verlinkten Song fehlt mir persönlich noch eine etwas eingängigere Hook. Dennoch eine mutige Nominierung, die sich wohltuend vom Einheitsbrei abheben sollte und von mir entsprechend honoriert wird. Hut ab, Österreich! Die Verantwortlichen hinter den Kulissen dürfen im nächsten Jahr gerne mal dem NDR unter die Arme greifen!

  10. Ich finde ihre Musik ehrlich gesagt langweilig. Vielleicht ist es auch mein Unterbewusstsein, das mir einredet, einen Groll gegen sie zu hegen, weil’s nicht Anna F. geworden ist. Mal sehen, ob „Limits“ mich vom Gegenteil überzeugen kann.

  11. Eine Künstlerin mit einer super Ausstrahlung, ich finde einige Songs von Ihrem Album echt gut…Österreich wird immer besser von Jahr zu Jahr

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