Österreich: Was bedeutet eine Koalition von FPÖ und ÖVP für den ORF und die Teilnahme am Eurovision Song Contest?

Bild: Corinne Cumming / EBU

Nimmt Österreich 2025 zum vorerst letzten Mal am Eurovision Song Contest teil? Das ist jedenfalls ein durchaus realistisches Szenario, wenn man sich die aktuellen politischen Entwicklungen genauer anschaut.

In Österreich verhandelt die rechtsnationale Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) aktuell mit der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP) über eine gemeinsame Koalition unter einem Bundeskanzler Herbert Kickl. Die konkreten Auswirkungen eines solchen Bündnisses auf den öffentlich-rechtlichen Österreichischen Rundfunk (ORF) und die österreichische Teilnahme am Eurovision Song Contest sind aktuell zwar noch unsicher, schaut man sich die medienpolitischen Forderungen der beiden Parteien an, dürften die kommenden Jahre aber mindestens ungemütlich werden.

Sowohl die FPÖ als auch die ÖVP fordern Einschränkungen für den ORF. Während letztere den ORF-Beitrag langfristig einfrieren will, soll die Rundfunkanstalt laut FPÖ statt 700 Millionen Haushaltsabgabe zukünftig nur noch 500 Millionen aus dem Bundesbudget erhalten. Beides hätte Auswirkungen auf die Anzahl der ORF-Programme, wie DWDL aufschlüsselt.

Auch die Übertragung des ESC wäre davon unmittelbar betroffen. Laut DWDL will die ÖVP den Jugendkulturradiosender FM4 abschaffen, auf dem der ESC bislang für ein junges Publikum übertragen wurde. Zuletzt hatten auf FM4 zweimal in Folge Jan Böhmermann und Olli Schulz den internationalen Wettbewerb für den ORF kommentiert.

Darüber hinaus macht die FPÖ kein Geheimnis aus ihrer generellen Ablehnung des ESC. Unter der Überschrift „Kritisch statt Konform“ hat die Partei auf Seite 62 ihres Wahlprogramms für die Nationalratswahl 2024 geschrieben:

„Die Ausgaben für Kulturschaffende müssen dringend evaluiert werden. Es ist nicht einzusehen, dass Künstler, die sich während der Corona-Krise maßnahmenkritisch gezeigt haben, von der Kulturschickeria wie Aussätzige behandelt werden, während ‚woke Events‘ wie der sogenannte ‚Song Contest‘ oder die ‚Wiener Festwochen‘ mit Zwangsabgaben finanziert werden.“

Wie und ob diese Passage unter einer FPÖ-ÖVP-Koalition in reale Politik umgesetzt werden würde, ist bislang unklar. Die zukünftige Teilnahme Österreichs am Eurovision Song Contest dürfte jedenfalls alles andere als sicher sein, zumal für einen zusammengestutzten ORF, für den der ESC auch finanziell schwieriger zu stemmen sein dürfte.

Man kann es skurril finden, dass der ESC von der FPÖ als so wichtig angesehen wird, dass er sogar in ihr Wahlprogramm aufgenommen wurde. Am Ende geht es aber um mehr als um einen internationalen Musikwettbewerb. Die FPÖ will – einmal an der Macht – den ORF nach ihren Vorstellungen zu einem eigenen Machtinstrument umbauen und/oder eigene Medienressourcen (finanziell) stärken. Übersichtlich hat das Die Presse hier zusammengefasst.

Es geht in den kommenden Tagen und Wochen also um viel mehr als Österreichs Teilnahme am ESC. Es geht um die Pressefreiheit und Meinungsvielfalt. Bislang sind das offiziell auch rote Linien der ÖVP für eine Regierungsbeteiligung. Ob es dabei bleibt, wird sich in den weiteren Verhandlungen zeigen.

Und hoffentlich wird dann der österreichische Act für den ESC 2025, der am kommenden Donnerstag offiziell vorgestellt wird, nicht der vorerst letzte sein…



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256 Comments
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Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Ein Albtraum und hoffentlich werden die Koalitionsverhandlungen scheitern!

Last edited 1 Jahr zuvor by Matty
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Dem kann ich mich nur anschließen !

mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Ich auch! Die politische Lage ist nicht nur in Österreich kritisch, wenn es so weitergeht, müssen wir bald auch hier in Deutschland bangen.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Ich bange jetzt schon. So wie sich Merz, Klöckner, Linnemann und Co. an die AgD ranwanzen.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Die plus Söder sind eh schon auf derselben Stufe

Traffy🧡I luv it
Traffy🧡I luv it
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Für den Titel „Bundeskanzler Merz“ würde der Typ selbst mit Trumpelstilzchen eine Koalition eingehen…

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor

Er hat sich ja auch schon verbal an das orange Wesen rangewanzt.

Traffy🧡I luv it
Traffy🧡I luv it
1 Jahr zuvor

Traurig. Und erst eine Woche mit dem Lorax ist rum…

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Fehlende Einnahmen durch geschaltete Werbung ersetzen ? Wäre das eine realistische Möglichkeit?

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

spinnen wir das mal weiter Rainer ….. gerade auch auf den ESC und die Kosten. Malta zeigt (so glaube ich) während die Intervall-Acts in der Show laufen Werbung und auch teilweise bei den Schalten in den Greenroom.

Ich denke, dass sich der ESC über kurz oder lang weiter (aus Kostengründen) dahingehend verändern wird, dass wir mehr Werbung, große Sponsoren usw. dort sehen werden, um die Kosten und Gebühren der Teilnahme zu dämpfen.

Übrigens zeigt die ARD ja auch schon länger Werbung im TV (wenn auch nicht während der großen Shows).

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Es ist doch nur ein Vorwand. Alles was irgendwie kritisch ist und Offenheit fördert, muss dezimiert werden.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

OT:

Denkt ESC kompakt darüber nach die Plattform „X“ zu verlassen um ein Zeichen zu setzen?

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Das würde ich als längst überfälligen Schritt ansehen!

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Bluesky wäre eine sehr gute Alternative.

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor

Finde ich persönlich überhaupt nicht.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Oh ja!

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Über einen solchen Schritt würde ich mich auch freuen. Es gibt andere Plattformen, die zwar kleiner sind, aber rechtsradikalen Menschen keine Plattform bieten.

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Rainer – das wäre ein richtiger und wichtiger Schritt!

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Was für ein Zeichen genau?

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Das Zeichen wird nach außen in die Öffentlichkeit gesendet das man die Plattform X nicht unterstützt ( indem man sie verlässt ) die sich offensichtlich gegen unsere Demokratie stellt.

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ok Rainer, sehe jetzt nicht so aber gut. Die Demokratie fällt nicht durch eine Social Media, nur weil einen der Inhalt nicht passt.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Schön das man sich hier normal darüber unterhalten kann. Jeder darf es so sehen wie er will und das sollte auch so bleiben. Außerdem habe ich eine Frage gestellt an ESC kompakt und keine Aufforderung ergänzt durch eine Begründung warum ich die Frage gestellt habe.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Wenn diese Nazi-Dreckschleuder X nicht so wichtig ist, dann kann man sie ja auch verlassen. Und seit wann müssen einem Faschismus, Antisemitismus, Verschwörungstheorien und anderer Dreck passen? Wann ist das passiert, dass man solchen Müll irgendwie akzeptabel finden kann? Nein, ist nicht akzeptabel, wird nie akzeptabel sein.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

😱😱😱 Ich bin noch nie bei X gewesen, allerdings auch nicht bei den andren Kraken Facebook, den Chinesen, etc.
Ich bin aber gerade erstaunt dass esckompakt dort tatsächlich (noch) vertreten ist.
Meiner Meinung nach ist das unerträglich.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Ja, genau!
Finde ich auch!

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Danke 🙏

christliches
christliches
1 Jahr zuvor

Rober Habeck hatte sich nach jahrelanger Abstinenz entschieden zurückzukehren. Gar nicht einfach, so eine Entscheidung zu treffen.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  christliches

Gute Entscheidung!
Finde, man kann X nicht alleine den Radikalen überlassen. Sonst hätten die ja genau das erreicht was sie wollen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Das Argument finde ich sehr naiv, weil der X-Algorithmus ja ausschließlich als Verstärker für rechte Propaganda und rechte Verschwörungstheorien dient. Andere Stimmen gehen da unter. Deshalb ist mMn Rückzug die einzige zu vertretende (nicht: vertretbar … Oh Gott, wie ich diese bar-Wörter verabscheue!) Entscheidung, weil das die Reichweite begrenzt.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

Also ich nutze X fast ausschließlich für ESC Neuigkeiten und Freunde/Bekannte und einigen wenigen Newsportalen.
Wenn man nur die Tweets in der ‚Folge ich‘ Spalte liest, hat man fast nie Probleme. Außerdem kann man andere Nutzer blockieren oder stummschalten. Ich bin da nur ein stiller Mitleser.
Wie hier auch muss man nicht alles lesen oder kommentieren.
Und als Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in und um Stuttgart ist man einfach schneller und besser informiert als über die VVS App.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Ich nehme meist das Fahrrad. 🙂

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

Vorbildlich.
Wäre mir persönlich zu zeitraubend bis Stadtmitte.

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Ich finde es etwas plump einfach zu behaupten das X nur Radikale haben, dass stimmt nicht. Ich meine die gleichen Deppen findest du auf Threads oder Blue Sky ähnlich in anderen Gewand. Zudem hängt auch viel vom Algorithmus ab was man sieht. Ich meine habe Leute auf Blue Sky gesehen, die erstmal Blocklisten abarbeiten. Es wird viel Linksextremener Kram gepusht oder verbreitet ohne Einordnung. Thread zeigt dir genau das an was du nicht magst, für Rage Bait. ist das besser Alex ?

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Threads und BlueSky sind nicht in den Händen eines faschistoiden Psychopathen, der überall auf der Welt Demokratiefeinde unterstützt; siehe sein peinliches Gerülpse für die AfD. Es gibt dort schlicht keine Moderation mehr, es sei denn, du widersprichst der völkischen Agenda des Betreibers. Dann bist du ganz schnell geblockt.

Außerdem bedeuten weniger User weniger Einnahmen für Nazi-Elmo und seine Spinnereien.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Mit keinem Wort habe ich das behauptet.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Danke für die Antwort. Ihr könnt es gerne noch in einem extra Artikel groß Rausposaunen wenn ihr wollt.

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Bitte nicht, dass ist genau diese moralische Überheblichkeitarroganz, die niemand hilft oder bringt. Wenn man schon X verlässt, egal aus welchen Grund. Einfach machen ohne Ankündigungen oder ähnliches. Einfach die Plattform nicht mehr bedienen. Jeder wird das dann mitbekommen.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Klar bringt das was. Man stellt sich aktiv dagegen, dass ein faschistoider Psychopath mit einem Geld verdient. Wenn Leute wie du das dann arrogant finden, ist das absolut in Ordnung.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

👍👍👍

Heike
Heike
1 Jahr zuvor

Wandeln auf den Pfaden von Ungarn und der Türkei. Traurige Entwicklung

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Heike

Slowakei nicht zu vergessen.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Und Bayern ☝🏼☝🏼☝🏼

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor

In Bezug zum ESC sind ja die Türkei und Ungarn aus autokratischen Hirnfürzen ausgestiegen, trotz großer Beliebtheit des Wettbewerbs im jeweiligen Land. In der Slowakei konnte der ESC ja seit 1194 nie richtig Fuß fassen und man nimmt aus Erfolgslosigkeit nicht mehr teil. Ungarn und die Türkei haben ja jeweils entsprechende, politisch-motivierte Gründe angegeben.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Seit 1194? 😮

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor

1994

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Die Türkei hatte oft richtig gute Beiträge nach meinem Geschmack. Musikalisch gesehen für mich schon ein kleiner Verlust.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Heike

Polen hat nach Jahren den Pfad erstmal verlassen ,weil sie mit dem Ergebnis auch scheinbar weniger zufrieden waren.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Absurd, dass diese ganzen rechten Faschoparteien auf dem Vormarsch sind.
Der Mensch lernt nicht dazu und vor allen Dingen nicht aus der Vergangenheit.
Gruselige Zukunftsaussichten.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Leider. Und ich traue dem Merz auch nicht, selbst wenn er wieder beteuert hat, er geht keine Koalition mit ihnen ein.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Die Wahl im Februar ist zum Scheitern verurteilt.
Wenn es richtig hart kommt, dann besteht die
kommende Opposition aus ein paar Grünen und
der AfD – das darf nicht sein!
Eine Opposition ohne eine Linke, darf es nicht geben!

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

So sehe ich es auch … aber momentan sieht es leider nicht danach aus …

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Die Linke ist mit Jan van Aken und Ines Schwerdtner wieder zurück und gut aufgestellt. Ich hoffe sehr, dass die 5% zu knacken sind!

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Ich befürchte derzeit eher eine Opposition aus SPD und den Grünen. Und ja, die Linke halte ich auch für äußerst notwendig. Mir graut vor der fast schon offensichtlichen Koalition.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Es wird eine Koalition aus CDU/SPD oder evtl CDU/Grüne geben. Alles andere ist abwegig.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

CDU/SPD scheint die einzig mögliche Mehrheit. Die Grünen bauen gerade wieder ab, wie so oft vor den Wahlen, leider.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Ein Graus wäre eine CDU/FDP Regierung. Aber das ist ausgeschlossen.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Das sehen wir dann in frühestens 4 Wochen.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Ich hoffe die CDU kann der AFD Stimmen wegnehmen. Lieber ist mir eine CDU mit zb 35 % und eine deshalb schwächere AFD.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Mit Linnemann, Merz, Klöckner und Söder sind die doch eh deckungsgleich mit der AfD 🤷🏼‍♂️

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Gewagte These – aber sicher ganz dicht dran!

Ladybanshee
Ladybanshee
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

leider sind die ganzen AFD Wähler ja schon Abwanderer der CDU 🙁

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Ladybanshee

zu einem großen Teil auch Abwanderer der SPD

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Und irgendwann führen uns die ganzen nationalistischen Wir zuerst-Typen wieder in den großen Knall (aka Krieg). Danach sind die Menschen dann wieder für ein paar Jahrzehnte vernünftig, bevor das Ganze von vorne losgeht …

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Ja, so wird es kommen! Und in der Zwischenzeit haben wir zumindest Spaß am ESC und am Austausch!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Den Spaß lassen wir uns doch nicht von diesen F*schö-Dödeln vermiesen … zumindest nicht bis man uns den Spaß endgültig verbietet. 💃💃💃

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Im Kleinen gut vernetzen.
Den Glauben an die „große“ Politik habe ich bereits vor Jahren verloren.
Auf kommunaler Ebene kann man mit vernünftigen Leuten noch einiges erreichen.
Alles um den ESC ist immer eine so wunderbare Ablenkung vom Leben da draußen.
Das lassen wir uns doch niemals nehmen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Und zur Not gehen wir in den Untergrund, um den ESC zu feiern. 😎🥳

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Mit dir in den Untergrund, kann spannend werden!!!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

In meinem Untergrund ist alles voller Bücher und Landkarten, aber ich denke, dass Dich das nicht stören wird …

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Ich habs noch nie auf Landkarten getrieben….

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Da würde ich Dich auch laut schimpfend runterziehen. Meine Landkarten sind mir heilig. 🤓

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Nach E.M.Forster schon wieder eine Gemeinsamkeit 🙂

christliches
christliches
1 Jahr zuvor

puh, habe heute gelesen, verkürzt gesagt, dass zum einen die Nato Geheiminfos an die Industrie gibt, damit diese schneller Waffen produzieren können und zum anderen, dass die Kinder in der Schule durch den Sportunterricht „kriegstauglich“ gemacht werden sollen (das eine in der Berliner Zeitung, das andere in der taz)
Diese zunehmende Kriegsrhetorik lässt meine Befürchtungen steigen…

Susi
Susi
1 Jahr zuvor

Natürlich wird man auch vom ORF Einsparungen verlangen können, wenn auch die Bürger und viele andere Bereiche sparen müssen, um (auch von Grünen mitverantwortete) hohe Budgedefizit wieder abbauen zu können.
Klaro rufen Linke bei Sparerfordernissen im ORF den Untergang der Meinungsfreiheit herbei. Wie bei den öffentlich Rechtlichen in Deutschland hat übrigens auch der ORF ein klare linke Schlagseite.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Susi

Jo, alles, was nicht streng rechts ist, ist links.

Mannomann, was für einen Unsinn man hier ab und zu lesen muss.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

🤣

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
1 Jahr zuvor
Reply to  Susi

So ein gequirlter Bullshit. Da kommt einem das Essen von vorgestern hoch.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Murzel2003

Das wären bei mir dann Spaghetti Carbonara, also ausländisches Zeugs … 😱

Last edited 1 Jahr zuvor by togravus ceterum
mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Bei mir wären es auch Spaghettis, aber mit Tomatensauce und Auberginen! 😂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Das mag ich auch sehr gerne. Kommendes WE gibt es bei uns selbstgemachte Tortellini (gefüllt mit Spinat und Ricotta). 🤤🤤🤤

mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Selbstgemacht! Das ist dann natürlich sehr lecker! 😍Hoffen wir, dass keine schlechten Nachrichten kommen und die Tortellinis in deinem Magen bleiben! 😅

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

1 Minute Revoluzzer und dann schon wieder Rezepte und Schminktipps austauschen. So wird das nichts mit der Resistance.

Merke: Das Morgenrot kommt nicht nach einer durchgef**ten Nacht !

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Schminktipps werden in meinem Alter immer wichtiger …

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Die sogenannte Remigration von Halbverdautem

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Murzel2003

👍

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Susi

Und einmal hoch den rechten Arm zum römischen Gruß, hm? Wer braune Brühe so toll findet, sollte sich vielleicht ein anderes Hobby als den ESC suchen. Und mal ein Geschichtsbuch lesen.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
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1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Als ob diese Leute Bücher lesen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Was ist denn das, ein Buch? Ist das so was ähnliches wie ein Tweet? (Heißt das noch so, jetzt da es nicht mehr Twitter heißt?)

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Susi

Susi, wir haben 2025, nicht 1933.

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  Susi

Susi und Strolch? Oha, so argumentieren die Rechten und die Braunen auch gern.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Susi

Falsch. Demokraten oder „Linke“ rufen nicht bei Sparerfordernissen den „Untergang der Meinungsfreiheit“ herbei. Das behauptet hier niemand.

Was aber in Anbetracht der autokratischen Vorbilder des Herrn Kickl durchaus im Bereich des möglichen liegt, ist ein Umbau des ORF zu einem Propagandainstrument der Regierung. So geschehen in Ungarn, so geschehen in Polen und auch in anderen Ländern, in denen Menschen dumm genug waren, Kicklsche Charaktere an die Macht zu befördern.

Ein Problem bei einer Verschiebung des Mainstreams Richtung Rechtsextremismus ist halt, dass dann neutrale, ausgeglichene Positionen den Anhängern der Rechtsextremen als zu links erscheinen…

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Ein Problem bei einer Verschiebung des Mainstreams Richtung Rechtsextremismus ist halt, dass dann neutrale, ausgeglichene Positionen den Anhängern der Rechtsextremen als zu links erscheinen…

Das fasst es sehr gut zusammen. Außerdem diskreditiert man alle Experten mit deren komplizierte Fakten und Meinungen. Es geht nur noch um Gefühle und Slogans, und kein einziges Problem wird gelöst.

Tamara
Mitglied
1 Jahr zuvor

Irgendwie sind diese Tage so verdammt surreal, für Österreicher wahrscheinlich noch viel mehr als für uns. Und ich hoffe sehr, dass es nicht in absehbarer Zeit eine entsprechende Überschrift zu deutschen Beiträgen gibt …

Menschen sind einfach dumm wie Toastbrot. Nicht alle, aber genügend, um es zu einem Problem zu machen.
Ich weiß nicht, wie es Euch geht; ich würde im Moment manchmal am liebsten die Finger in die Ohren stecken und „la la la“ singen. Es hilft nur absolut nichts.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  Tamara

Ja, habe tatsächlich zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl richtige Bauchschmerzen. Es kann tatsächlich so kommen, dass wir in naher Zukunft eine Beteiligung von einer rechten Partei in Deutschland haben. Das macht einem Angst.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
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1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Und Merz selber ist auch sehr rechts.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor

So ist es …

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Richtig. Weiter sogar als die Petry damals.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Allein, dass die AfD die größte Oppositionspartei werden wird ist schon skandalös!

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Mir geht es ganz genauso. Hab sogar meine Planung bzgl. Weiterentwicklung meiner Selbstständigkeit auf Eis gelegt. Ich rechne mit ganz Schlimmem.

mauve
mauve
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Ja, auch so etwas wird dann beeinträchtigt sein. Ich denke immer, wenn schon auf Landesebene solche Koalitionen eingegangen werden, dann ist es nicht weit zur Bundesebene.

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1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Dazu für unsere Jobs das – ja auch gerne von rechts – KI-Thema.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Ja eben.

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  mauve

Das wird so kommen. „Die Ausländer sind schließlich an allen Schuld, zusammen mit den Grünen“ … Kotz.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Teufelchen

die ausländischen Grünen erst ….

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Tamara

Die Welt ist momentan einfach „verrückt“geworden und selbst die größten Mauern um ein Land herum schützen einen nicht davor bzw können den gewohnten Lebensstandard beeinträchtigen.

Manchmal wünsche ich mir die Anfang 90er zurück, da war auch nicht alles perfekt, aber es gab zumindest eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Das Land unter Kohls Regierung, die FDP mit knapp 8 Prozent. Die Grünen und Linken in der Bedeutungslosigkeit. So richtig gut war das auch nicht!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Das war mir damals egal; ich habe zu der Zeit in London studiert, und die Jahre nach Thatcher waren dort fantastisch! Die Kreativität an allen Ecken und in allen Winkeln …

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Als damals auf der Loveparade alle It’s Our Future gegrölt haben. Tja… hier ist unsere Zukunft.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

😢

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Ende der 80er war ich auch in London – das war in der Tat eine coole Zeit.
Persönlich habe ich die 90er sehr geliebt und politisch musste gut angepackt werden.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Allerdings hat sich in den 90ern auch der Neoliberalismus (von Thatcher und Reagan in den 80ern angestoßen) fast überall durchgesetzt, „Privatisierung“, „schlanker Staat“, wer das nicht toll fand, wurde oft als ewiggestrig angesehen. Die Kaputtspar-Bahnreform stammt übrigens aus dieser Zeit (1994). Und bei der SPD hat sich Ende der 90er der Wirtschaftsliberale Schröder durchgesetzt, dessen Agenda 2010 nicht unbedingt die Popularität der SPD erhöht hat, um es mal vorsichtig auszudrücken. Andererseits gab es natürlich in den 90ern gesellschaftspolitisch große Fortschritte (z.B. was Rechte von Schwulen und Lesben angeht).

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Tamara

Ich fühl deinen Kommentar so sehr!

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1 Jahr zuvor

Jemand aus Österreich hier, der/die mehr Einblicke hat? Roxy? Geri?
Wir leben immer noch mit den Folgen der Pandemie, das dadurch erzeugte Chaos und die Inflation sind es, was Regierungen überall zu Fall bringen. Dazu dann noch die Unruhemotoren Russland und China mit ihrer Disinformation. Es ist alles sehr dystopisch. Und weil die Regierungen überall kollabierten sind wir jetzt an dem Punkt, wo Giorgia Meloni de facto die Führerin der freien Welt ist 🤮.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Wie ist Meloni jetzt wo sie in politischer Verantwortung ist? Ist es so schlimm wie man vor ihrer Wahl erwartet hat? Ich frage weil ich hier gar keine Infos habe.

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1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Es passieren einige Sachen hinter den Kulissen, die man nicht so mitbekommt gerade bei den Themen Pressefreiheit und Besetzung irgendwelcher Posten – und dann natürlich das Dauerthema Migration.
Meloni wird nichts zu radikales machen, dazu ist sie viel zu schlau. Wenn sie ihre Karten richtig spielt, wird sie wie Andreotti und Berlusconi sehr lange an der Macht bleiben.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Meloni hat einige krude Gesetze erlassen. Zum Beispiel drohen jetzt homosexuellen Paaren Gefängnisstrafen, wenn sie im Ausland Leihmutterschaft in Anspruch nehmen.

In Geburtsurkunden mit gleichgeschlechtlichen Eltern hat man herumpfuschen lassen und ein Elternteil herausgestrichen. Dagegen haben Eltern geklagt und das Gericht gab ihnen recht.

Und auch auf Sanremo hat Meloni ja ihren Einfluß und hat den erfolgreichen Amadeus weggemobbt. Der hatte ja nicht nur Sanremo zu verantworten, sondern auch eine tägliche Gameshow, die teilweise bis zu 55% Quote machte.

Meloni hat ihre Gefolgsleute in der RAI platziert, die neue Shows präsentieren sollten und die floppten größtenteils. Hämisch nennt man die RAI mittlerweile oft „Tele Meloni“ und schaut die Shows und einstigen RAI-Stars bei den Privatsendern. Seit Meloni hantiert fallen die Quoten der RAI beständig. Ähnlich war das ja bei TVP in Polen auch. Die hat dann auch kein denkender Mensch mehr ernstgenommen.

So geil „das Volk“ auch auf die hohlen Parolen und den bäuerlichen Populismus von Meloni ist – Faschismus und das ewige Gegeifer gegen irgendwelche eingebildeten Gegner sind am Ende halt einfach nicht sonderlich unterhaltsam.

Faschismus kommt ja nicht mit einem großen Knall daher, sondern mit vielen kleinen Erlassen und Gesetzen und natürlich auch dem einen oder anderen Zuckerchen (Im Fall Meloni: Den „Faulen“ die Sozialhilfe per SMS streichen), um die Leute einzulullen.

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1 Jahr zuvor

Stop this Austria – let‘s Ramdidamdam!
https://youtu.be/VZ6SlZnk_EI?si=duYpFZhnQiiM_C93

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor

Wiener Freunde erzählen dass man zum ORF im Alltag auch Rotfunk sagt.

Weil von der Putzfrau aufwärts niemand einen Job beim ORF bekommt wenn er nicht SPÖ Parteimitglied ist. Dass das eine neue Regierung ändern will, finde ich eigentlich gut. Es sollen die besten einen Job kriegen und nicht die, die das richtige Parteibuch haben.

Und jede Wette dass es beim ORF genug Einsparungsmöglichkeiten gibt.

Meckie
Meckie
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Nicht nur Putzfrau, sondern gilt auch für Chauffeur und Praktikanten. Habe das aus dem Bekanntenkreis erfahren. Finde ich selbst ehrlich gesagt nicht richtig. Erinnert mich sonst nur an Nordkorea, Belarus, Kuba und Russland…

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Meckie

Vielleicht kannst Du ja Hörfunk durch Hörensagenfunk ersetzen, da gibt es dann den ganzen Tag solche Verschwörungstheorien und anderes Dummes Zeug.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Meckie

Na, dann muss das ja stimmen.

Also manchmal verzweifelt man hier echt…

Tarentino
Tarentino
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

So ein Schwachsinn

bega
bega
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Sind deine Wiener Freunde FPÖ Parteimitglieder??
So ein Schwachsinn.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Wer ist denn „man“? Sowas sagt nicht „man“, sowas sagen nur Menschen mit einem gewissen politischen Hintergrund.

Klaus
Klaus
1 Jahr zuvor

Meiner Meinung nach, hat die Politik bei bei dem ORF Sendern sowieso nichts verloren, es braucht keine 35 Stiftungsräte, die den Einfluss der Politik aufrecht erhalten.
Der Song Contest ist eine der Quoten stärksten Sendungen im Jahr, das Finale sahen gleich viele Menschen wie das diesjährige Hahnenkammrennen, letzten Samstag in Kitzbühel. Knapp 1.2 Millionen.
Finanziell müsste sich das normalerweise ausgehen. Die Haushaltsabgabe gibt es erst seit einem Jahr, vorher waren um die 500 Millionen zur Verfügung (jetzt um 200 Millionen mehr) und es hat auch funktioniert.
Der Sender FM4 wird wahrscheinlich abgedreht, kann mir nicht vorstellen das dort die Quoten passen.
Ich hoffe natürlich das unser schönes Land, reich an Kultur und Musik, weiterhin am ESC teilnehmen wird.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Dass das dem rotfunk nicht gefällt, kann man verstehen. Der orf ist jetzt seit jahrzehnten in roter hand und die pfründe sind verteilt.
Wenn jetzt eine bürgerliche regierung an die macht kommt, wird sich da sicherlich gewaltig was ändern, was auch richtig ist.
Aber. Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird, in italien oder den niederlanden sieht man das ja.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Ja ist es wirklich so mit Rotfunk? Früher sicherlich. Aber seit Jahrzehnten ist die ÖVP mit oder direkt an der Macht. Haben sich die Schwarzen und Roten nicht alles aufgeteilt?

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Aber auch wenn sich die SPÖ und ÖVP den ORF aufgeteilt haben, es gab und gibt dort immer sehr kritische Journalisten, die den regierenden Politikern auf die Finger schauten. Zb einen Armin Wolf sucht man in Deutschland vergeblich. Die FPÖ würde versuchen, den ORF auszuhebeln und um es in derer Sprache zu formulieren, Journalisten mundtot zu machen bzw zu entfernen. Der Witz ist, was die FPÖ bei anderen ankreidet, würde sie sofort selbst krass umsetzen.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Eine Koalition mit der FPÖ ist aber keine simple Frage der Ausgewogenheit der Berichterstattung, sondern da geht es um das grundlegende Verständnis vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Da ist Mittelverknappung keine Frage der verbesserten Effizienz sondern ein Mittel der Gängelung. Ein Blick zu anderen Staaten des südöstlichen Europas zeigt doch, dass etliche derer ESC-Absagen genau darauf basieren. Und entsprechend nationalistisch orientierte Regierungen haben nun mal kein Interesse an dieser Veranstaltung, den damit verbundenen Werten und einer gewissen Weltoffenheit. Also haben wir hier schon mittlere Garstufe.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Klar! Die absagen von zbsp.der türkei, slowakei oder ungarn basieren darauf. Wobei aber in diesen ländern genau die regierenden parteien die grösste unterstützung in der bevölkerung haben.

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Ja, die haben das ja nicht anders gelernt. Wie bei uns in den Ostländern. Selbst denken ist nicht angesagt und zu schwierig. Sich einfach alles sagen lassen, ist viel einfacher. Dummheit macht frei! 😉

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Hatte die NSDAP in Deutschland auch schonmal. Und jetzt? Merkste vielleicht selbst…

BerndBremen
BerndBremen
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

BÜRGERLICHE Regierung ist aber eine seeehr gewagte Formulierung

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  BerndBremen

Die BÜRGERLICHEN (🤢) haben ja auch im Deutschland der 30er eine bestimmte Partei an die Macht gebracht. Wie man das Wort bürgerlich in Deutschland oder Österreich positiv oder auch nur neutral verwenden kann, ist mir ein Rätsel.

In Frankreich ist das was Anderes. 🙂

Tim
Tim
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Der derzeitige Generalsekretär wurde von der ÖVP installiert. Auch in der Vergangenheit gab‘s ÖVP-Parteigängerinnen, die an der Spitze waren. (zB Monika Lindner). In Landesstudios gabs Skandale, weil
die Berichterstattung ÖVP-genehm war, inkl. Rücktritt (Niederösterreich). Also soviel zum Rotfunk… Das ist ein Kampfbegriff aus den 70ern und 80ern.
Aber ihr könnt Euch den neuen Begriff merken: „Systemmedien“. Aus welcher politischen Ecke das kommt, brauch ich nicht erklären.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Ach so. Eine Regierung unter dem Faschisten Kickl ist jetzt also bürgerlich. Man fasst es nicht.

Und was sieht man denn in Italien und den Niederlanden? Dass Faschisten eben Faschisten sind und so agieren, siehe Strafverfolgung von homosexuellen Eltern usw.

Aber rennt mal in euer Unglück. Nachher habt ihr dann eben einfach wieder von nichts gewusst.

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor

Neueste Umfrage Deutschland/Insa:
CDU 30
AgD 21
SPD 16
Grüne 12
Wagenknecht 7
Linke 4
Lindner 4

Mehrheit schwarz-rot. Die Umfragen sind bemerkenswert stabil. Hauptfrage ist, ob Wagenknecht reinkommt.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Bei mir heißt die eine Partei ab heute Kfd, Katastrophe für Deutschland. Habe es in einem Video gesehen 😁

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
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1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Lol! Hey, ich bin gerade froh, dass mein Spellchecker jetzt AgD akzeptiert!

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Die CDU heißt jetzt KfD? Gute Idee 🙏🤭

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor

Clever, danke Thilo!

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Kenn ich.
Find ich gut!

BineB.
BineB.
1 Jahr zuvor

Herr im Himmel, Bitte schmeiß‘ Hirn! 🙏
Wer dachte, die hohe Sterbensrate in der Corona-Pandemie und die Long-Covid- Auswirkungen wären dramatisch gewesen, sieht jetzt die wirklich verheerenden Konsequenzen, wenn man Menschen 2 Jahre lang praktisch in Isolationshaft einsperrt!
Mitgefühl, Toleranz, Respekt und bei vielen scheinbar schlicht der gesunde Menschenverstand verabschieden sich allmählich aus der Gesellschaft! Nicht etwa das jahrhundertelang Millionen von Unschuldigen bereits dafür gekämpft und gestorben sind, dass wir heute leben können / dürfen, wie wir es tun! Nein! Die „damals war alles besser“-Verfechter und die „die-anderen-sind-an-meinem-Unglück-schuld“-Propagandisten wollen wirklich das Rad der Zeit zurückdrehen und das verheerenderweise auf der ganzen Welt! Fun-Fact: Aus Geschichtsbüchern kann man wirklich etwas lernen, wenn man sie den liest!
Frage, ob Österreich nächstes (oder auch schon dieses Jahr?) noch am ESC teilnimmt? Ehrlich?! Die Chancen stehen dafür recht gut! Dummheit siegt leider meistens!
Ja, und nach den Wahlen bei uns wird es auch irgendwann einen ESC-Kompakt-Artikel über die fragliche ESC-Teilnahme von Deutschland 2026 geben! (Ich hab‘ grad ein Déja-vu) Machen wir uns nichts vor, AFD oder CDU? Völlig egal! Der einzige Unterschied bei beiden sind doch nur noch die Buchstaben in der Abkürzung!

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
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1 Jahr zuvor
Reply to  BineB.

In Deutschland war keiner „quasi in Isolationshaft“, wir hatten von den großen Ländern die liberalste Politik in Bezug auf Lockdowns, es war bei uns – so grauenhaft es war – nicht wie in Italien, Frankreich oder Spanien.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Seh ich genauso. Ich persönlich fühlte mich jedenfalls nicht isoliert.

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1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Mir hat geholfen, dass ich die meiste Zeit bei meinen Eltern an der Küste war – viel Freiraum und frische Luft. Bei gutem Wetter hab ich nen coffee to go beim Bäcker geholt und bin damit zum Strand.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  BineB.

Also wir sind doch in Deutschland relativ gut durch diese Pandemie gekommen. Ich persönlich wurde nur beim Einkaufen etwas eingeschränkt und auf Arbeit gab es auch viele Maßnahmen. Für mich persönlich waren die Einschränkungen gerechtfertigt und auch dem Ereignis entsprechend. Jeder darf es gerne anders sehen, sollte es aber auch begründen und nicht nur auf sich beziehen.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  BineB.

AgD oder CDU? Ich befürchte, wir bekommen beide auf einen Streich.

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor
Reply to  BineB.

Naja, Covid wirkt doch bekanntlich auf’s Hirn. Zudem hatten manche zu viel Zeit. siehe Putin, der seitdem wieder vom russischen Großreich träumt … und manche deutsche Politiker,,, 😉

Geri
Geri
1 Jahr zuvor

Die Verhandlungen sind noch nicht unter Dach und Fach.
Und falls es soweit kommt wird es glaube ich nicht halten
Die Leute sind einfach frustriert
Der ORF gehört definitiv abgespeckt
Bei Skirennen 5 Moderatoren
2 Nachrichtensprecher aufeinmal
usw Landesstudios die fast nichts leisten
Alles rot dominiert
Hoffe doch, dass und der song contest erhalten bleibt

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

Da ich mich in Österreich beim Fernsehen nicht auskenne, kann ich hier nur den Kommentaren glauben schenken. Sicherlich ist eine Einschränkung der Finanzen immer schlecht, aber sie kann auch der Anstoß sein für Veränderungen. Auch sind Strukturen die seit Jahrzehnten scheinbar gewachsen sind, nicht immer auf die Zukunft ausgerichtet.

Also Fazit, nicht Motzen sondern klotzen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Eigentlich eine gute Nachricht, nur stinkt mir schon wieder in der Meldung das für die Veranstaltung des ESC kein zusätzliches Geld eingeplant wird/ kann.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Danke 🙏

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

OT

Die Verantwortung für den ESC ab 2026 geht an den SWR , der NDR gibt die Führung wie angenommen ab.

Last edited 1 Jahr zuvor by SvenEsc
Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  SvenEsc

Danke 🙏

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Gibt es eigentlich eine ESC-Partei? Jeden Tag ESC für alle. 😉

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Das wäre Musikpopulismus – sie wäre außerdem von fremden Mächten unterwandert – Schweden !

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Carola als Parteivorsitzende … 😱😱😱

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Carola Weidelström und Beatrix af Storchlas

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ich würde mich bereit erklären, die Partei zu gründen. Du brauchst min. 8 Leute und zunächst 200 Unterschriften, für eine Wahlzulassung dann 2000.
Warum ich diese Zahlen so auf die Schnelle parat habe? Naja, ich beschäftige mich seit längerem ernsthaft mit dem Gedanken einer Parteigründung (genug „Gründer“ und einen tollen Namen haben wir auch schon 😉)…

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Ein paar Kumpels und ich haben vor Jahren nach ein paar Bierchen auch mal rumgesponnen. 😀 Den Parteinamen hatten wir schnell. Leider hat sich das Ganze am nächsten Morgen wieder in Luft aufgelöst. Vergessen hab wohl nur ich diese Idee nicht. 😛

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Ich werde nach der entsprechenden Anzahl Bierchen immer bisexuell und pfeife auch den Frauen hinterher. Was ist das denn für eine Idee, in so einem Zustand stattdessen ne Partei zu gründen? Was stimmt mit Dir nicht? 😉

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

😂 Bei uns ist das tatsächlich im nüchternen Zustand geplant worden. Inhalte stehen auch schon grob, genauso wie Zudtändigkeiten. Ich hätte da echt Bock drauf 😅 Wer weiß, vielleicht seht ihr mich bald im Bundestag 🤣🤣

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Und wenn Du dann Kanzler bist, wird der ESC endgültig zur Chefsache. 🥳

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

😂 Da kannst du dich drauf verlassen.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Na los! 😀

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Dem Artikel von Benny ist im Grunde nichts hinzuzufügen! Ansonsten weiß ich nicht, wie die Strukturen beim ORF so sind, ob diese hier auch so „veraltet“ sind wie bei der ARD, also dass z.B. viele Menschen etwas abnicken müssen, oder ob der ORF hier bereits moderner gestaltet ist. Wenn ersteres der Fall ist, dann wird man hier wohl nicht um eine Reform herum kommen.

Ich kann sonst nur wirklich an alle Journalisten der öffentlich-rechtlichen appelieren neutral zu berichten, auch wenn man in einer Partei Mitglied ist oder diese ganz toll findet. Erstmal ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk eben genau dafür da neutral zu berichten und zweitens bietet eine neutrale Berichterstattung eben weniger Angrifffläche für Personen aus dem rechten Spektrum. Und dass es beim ESC weniger Angriffläche gibt, wäre es vielleicht auch gut -was ich schon die ganzen letzten Monate sage- Regelverstöße auch zu ahnden!

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor

Um es besser ein zu ordnen, empfehle ich einen Wikipedia-Artikel in der Übersetzung zu lesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Definitions_of_fascism

Oder noch besser: versuche ‚Il fascismo eterno‘ von Umberto Eco zu lesen, herausgegeben von Columbia University am 25. April 1995. Er hat 14 Merkmale aufgelistet, sehr hilfreich das Verhalten von Parteien wie FPÖ oder AfD zu beurteilen.Auf Deutsch als Buch / Hörbuch erhältlich: Der ewige Faschismus ist bei Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG erschienen, ISBN 978-3446265769, das Hörbuch bei cc-verlag, ISBN 978-3956164736

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Jahr zuvor

Sicherlich ist es ein sehr harter Schritt statt 700 Millionen Haushaltsabgabe nur noch 500 Millionen zu erhalten ….aber Österreich zahlt (im Vergleich zu den „Big5“) auch nur einen Bruchteil an Gebühren für die Teilnahme am ESC.
Sicherlich müsste der ORF sein Programm und die Shows etwas abspecken – aber wenn das Volk weiterhin den ESC schauen und daran teilnehmen will, dann wird der ORF das auch umsetzen.
Momentan ist das alles nur Panikmache in meinen Augen.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Der Thoddy

Es geht ja nicht wirklich um Sparmaßnahmen. Der ESC ist ein völkerverbindendes Event, bei dem auch Menschen der LGBTQ-Community selbstverständlich auftreten und ggf. auch gefeiert werden. Das ist Rechtsextremisten überall ein Dorn im Auge, siehe das ungarische Geschwurbel zum eigenen Ausstieg. Seit 2022 spammen die Putin-hörigen AfD-Horden zum Thema ESC in den sozialen Medien alles voll und man fordert dümmlich den Ausstieg, weil Deutschland das ja alles bezahlen würde.

Es geht hier nicht im Sparmaßnahmen, es geht hier schlicht darum, eine unliebsame Veranstaltung, die demokratische Werte verkörpert durch Boykott und Nichtteilnahme zu sabotieren. Interessiert doch die Faschisten nicht, was „das Volk“ will, wenn „das Volk“ nicht das will, was der Kickl sich zusammenfantasiert.

roxy
roxy
1 Jahr zuvor

Dass der ORF fest in roter Hand ist, ist so nicht richtig. Der ORF ist fest in der Hand der jeweils Regierenden. Seit 2017 hat die ÖVP eine klare Mehrheit im Stiftungsrat des ORF, der auch den Generaldirektor wählt und wichtige Posten absegnet. Die ÖVP hat auch den aktuellen Generaldirektor ausgesucht. Dennoch arbeiten die Redaktionen weitgehend unabhängig. Obwohl die ÖVP das Sagen hat, ist das Meinungsbild, das der ORF verbreitet eher links der Mitte meiner Meinung nach. Das kann man positiv und negativ sehen. Wirklich schlimm ist es in den Bundesländern, die Direktoren der Landesstudios können nur mit Zustimmung des Landeshauptmanns bestimmt werden. Es gibt allerdings nur drei rote Bundesländer. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es in Niederösterreich unter der ÖVP besonders schlimm ist. Es gibt dort praktisch keine Journalisten, die nicht von der ÖVP befördert wurden. Das ist in Wien unter der SPÖ natürlich auch Usus, aber keineswegs so krass.
Was die Koalitionsverhandlungen betrifft ist noch nichts fix. ÖVP und FPÖ sind sich zwar in vielen Punkten einig, es gibt aber noch einige Stolpersteine vor allem in der Außenpolitik. Selbst wenn die Koalition zustande kommen sollte, ist die Frage, ob die so lange halten wird. Beim Personal der FPÖ kann man sich schwer vorstellen, dass die eine gute Figur als Kanzler bzw. Minister machen werden. Zustände wie in Ungarn sind (zumindest momentan) in Österreich ausgeschlossen, da die FPÖ weit von einer absoluten Mehrheit entfernt ist.
Was den ESC 2026 betrifft, würde ich mir jetzt mal keine großen Sorgen machen. Erstmal muss die Koalition stehen, dann müssen erstmal Gesetze beschlossen werden, dann muss das Personal im ORF ausgetauscht werden. Das wird nicht so schnell passieren. Weiterhin wird man auf Quoten achten und da ist der ESC in Österreich eine der Top-Sendungen. Nach dem Opernball ist es die Unterhaltungssendung mit den zweithöchsten Einschaltquoten, wenn ich mich nicht täusche.
In diesem Jahr wird der ORF hoffentlich eine gute Platzierung in Basel erzielen. Ich bin da sehr zuversichtlich. Das spräche auch für eine weitere Teilnahme.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

@Roxy.

Welche Macht hat der Bundespräsident? Sprich muss er alle Gesetze absegnen mit seiner Unterschrift? Bzw kann er Gesetze ablehnen? Und gibt es Gesetze, die nur mit einer 2/3 Mehrheit beschlossen werden können?

roxy
roxy
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Der Bundespräsident könnte die Gesetzgebung nur leicht verzögern, das macht wenig Sinn. Vor allem Gesetzesänderungen im Verfassungsbereich brauchen eine 2/3 Mehrheit, die haben FPÖ und ÖVP nicht.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Danke für die Info.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Um noch etwas positives heute zu erfahren, kommt Österreich mit dem gewählten ESC- Act ins Finale? Bzw siehst Du Roxy gute Chancen dafür?

roxy
roxy
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Ich denke, dass Österreich heuer den vielversprechendsten Act seit 2014 hat.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Oha. Ich bin sehr gespannt.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Apropos Bundespräsident:

laut Wikipedia ist der Aufsichtsratschef vom ORF der ehemalige Marketingleiter vom jetzigen Bundespräsidenten. Da sieht man ja wie Vetternnwirtschaft geht.

ESC-Thom
ESC-Thom
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Der Aufsichtsrat wird teilweise von den politischen Parteien besetzt. Das ist beim ORF ganz schrecklich. Es bräuchte eine riesige Reform, um den ORF von der Politik zu schützen!

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC-Thom

Ist in Deutschland bei den öffentlich-rechtlichen (Fernsehrat etc.) aber leider auch nicht viel anders, dass hier viele Mitglieder in einer Partei sind! Es wären noch viel mehr, wenn vor 11 Jahren das Bundesverfassungsgericht dem nicht einen Riegel vorgeschoben hätte.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/181313/zdf-staatsvertrag-in-teilen-verfassungswidrig/

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

der ist nun aber nicht rot… Oder ist das alles eine Soße, Deiner Meinung nach?

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Danke für die ausführlichen Infos.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  roxy

Danke Roxy, da fühlt man sich zumindest ein bisschen besser.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Hoffentlich müssen wir den Bericht nicht bald auf Deutschland übertragen. Ich hab da so ein ganz mieses Gefühl…

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor

Sehe gerade, dass das 10x kleinere Österreich fast so viele Landes Rundfunkanstalten hat wie Deutschland.

Da kann mir keiner erzählen dass das ganze System in Österreich nicht furchtbar aufgebläht ist.

Klaus
Klaus
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Das System ist furchtbar aufgebläht, brauchen wir wirklich 9
Bundesländer-Studios mit Direktoren usw? Ich glaube nicht.
Natürlich bin ich stark dafür, für regionales Fernsehen, aber eine Zusammenlegung zwischen 2 Bundesländern würde bestimmt auch was bringen, geschweige von der fürstlichen Bezahlung.

ESC-Thom
ESC-Thom
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Der große Erfolgsfaktor des ORF ist die Regionalität. Die Bundesland heute Sendungen haben prozentuell die höchsten Einschaltquoten. Selbstverständlich kann hier gespart werden. Theoretisch könnten die Landesstudios zusammengelegt oder gar abgeschafft werden. Auch beim ESC 2015 in Wien hätte es die Landesstudios nicht gebraucht, doch sie waren involviert und es gab Postkarten aus allen Bundesländern zu sehen – und nicht nur aus Wien.

Ich wäre verwundert, wenn sich die FPÖ gerade für die Abschaffung der Landesstudios stark machen würde, da sie doch immer so für die Regionalität eintritt…

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Also einsparungsmöglichkeiten gäbs ja bei allen öffentlich- rechtlichen fernsehanstalten zur genüge. Zbsp. verdient der orf- generaldirektor doppelt so viel wie der deutsche bk

Klaus
Klaus
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Und das ist was den meisten in Österreich stört. Fürstliche Bezahlung durch Steuergelder, von unten bis ganz nach oben, aber den Arbeitnehmer trifft sicher keine Schuld. Ich würde es wahrscheinlich auch nehmen so wie jeder.

Nick 98
Nick 98
1 Jahr zuvor

Für mich als Österreicher sind das ganz schlimme Nachrichten, immerhin hat der ESC jetzt seit 2014 mit Conchita’s Sieg einen ganz wichtigen Stellenwert bei mir. In Wien war ich 2015 leider nicht dabei, dieses Jahr möchte ich mir zum ersten Mal ein Ticket für Basel kaufen und die Show live ansehen.

Insgeheim hoff ich das diese Infos nur blödes gerede von Politikern sind, allerdings mach ich mir mittlerweile wirklich Sorgen das es ab 2026 kein Österreich mehr beim ESC gibt. Und meine größte Sorge wäre das der Gedanke des ESC immer mehr verschwindet und in absehbarer Zeit der Wettbewerb gar nicht mehr stattfindet, wenn noch mehr Länder (Regierungen) so handeln.

Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
1 Jahr zuvor

Habe hier erst kürzlich unter einem anderen Artikel geäußert, daß
die ESC-Teilnahme Österreichs keine Selbstverständlichkeit ist …

ESC-Thom
ESC-Thom
1 Jahr zuvor

Ich bin Österreicher und mache mir über die politischen Entwicklungen in unserem Land große Sorgen. Eine Partei, dessen Nationalratspräsident als ersten Gast den ungarischen Ministerpräsidenten Orban ins österreichische Parlament einlädt, sendet ein klares Signal in die Welt, in welche Richtung sich Österreich nach Plänen der FPÖ entwickeln soll.

71% Prozent haben in Österreich NICHT die FPÖ gewählt – und sie gebärdet sich in den Verhandlungen, als ob sie eine Alleinregierung zu verantworten hätte. Zur Erinnerung: Die FPÖ hat bei der Nationalratswahl knapp 2,6 Prozentpunkte mehr errungen als die ÖPV. Nun denn, ist es gerade die ÖVP, die den Steigbügelhalter für die FPÖ macht – und uns in diese missliche Lage bringt.

Wie oben berichtet, geht es bei uns nicht „nur“ um die Teilnahme am ESC, sondern um die Presse- und Meinungsfreiheit. Es wird mir angst und bange, wenn ich mitbekomme, wie Nepp von der FPÖ Wien dem Standard die Streichung der Fördermittel in Aussicht stellt, nachdem das Medium über schmierige Aussagen von FPÖ-Politikern über die EU berichtet hat.

Es ist Populismus pur, die ORF-Haushaltsabgabe streichen und den ORF aus dem Budget des Bundes finanzieren zu wollen. Die FPÖ kritisiert zwar immer, dass der „Staatsfunk“ zu politisch eingefärbt sei, doch so machen sie den ORF völlig abhängig von der Regierung und sie können endlich durchgreifen.

Die ÖVP-Forderung, FM4 abzuschaffen, ist aus meiner Sicht ein Schlag ins Gesicht der österreichischen Musikszene. Einige der österreichischen Acts, die mittlerweile auf Ö3 gespielt werden, waren zu ihren Anfängen auf FM4 zu hören – und haben so den Durchbruch geschafft. Auch die alternative Szene hat dort ihren Platz – das ist wichtig für unsere Vielfalt im Land.

Und zum Schluss noch etwas Optimismus: Wir müssen den ESC in Basel – 11 Jahre nach Conchita – einfach gewinnen, damit wir nächstes Jahr mit einer höheren Wahrscheinlichkeit dabei sind. 🙂 

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC-Thom

Sehr gut auf den Punkt gebracht!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Absolut !

Teufelchen
Teufelchen
1 Jahr zuvor

Die Sch eiß fasch isten möchten halt niemanden, der sie öffentlich kritisiert und für Offenheit und Diversität steht.

Manuela
Manuela
1 Jahr zuvor

Also bitte scheißt euch nicht ins Höschen. Die Koalitionen funktionieren in den Bundesländer sehr gut. Und diese Angst bevor etwas ist, ist unmöglich! Es wird alles gut werden. Herr Kickl ist kein Unmensch, er verbietet sicher nicht den ESC

Last edited 1 Jahr zuvor by Manuela
Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Manuela

Test

Last edited 1 Jahr zuvor by Alki Bernd
Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Manuela

Der Faschist und Menschenfeind Kickl kann den ESC nicht verbieten, aber Österreich an einer Teilnahme hindern. So wie seine autoritären Vorbilder in Ungarn es ja schon getan haben. „Es wird alles gut werden!“ – ja, so hat man 1933 auch gedacht.

Gibt es in Österreich eigentlich keinen Geschichtsunterricht?

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Endet bei Sissi….

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Manuela

Das kommt vielleicht darauf an, welcher Bevölkerungsgruppe man angehört und was man schlimm findet. Ich empfehle: Stunden in Empathie nehmen und das Gehirn anwerfen, bevor man einen Kommentar hinterlässt.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Puuh, was geht hier wieder ab…. Manchmal fühle ich mich wie im „Neuschwurbelland“

Traffy🧡I luv it
Traffy🧡I luv it
1 Jahr zuvor

Klärt mich mal jemand auf was an „woke“ eigentlich so schlimm sein soll weil das die Rechten gerne so um sich schmeißen um alles was „Böse“ ist zu bezeichnen?

Wenn „woke“ bedeutet das ich keine Angst haben muss vor Verfolgung weil eine Same-Sex Beziehung führe, das Frauen problemlos über ihren Körper selbst bestimmen dürfen oder das ich vorallem keine Angst vor Krieg in Europa haben muss, ist man doch gerne „woke“.

Und wenn man sich darüber aufregt, das die „woken“ einen nicht mehr alles sagen lassen, sollte mal in die USA schauen was da alles an Büchern bereits verboten wurde in „nicht woken“ Staaten.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Man wundert sich ja immer, warum manche Menschen denken, dass man ihnen etwas wegnimmt, wenn andere die gleichen Rechte bekommen wie sie selbst. Ach ja, es ist ja klar, was man ihnen wegnimmt: Die Privilegien. Und für diese jämmerlichen Würstchen, die offensichtlich nicht überleben können, wenn alle die selben Rechte haben, ist woke einer von vielen Kampfbegriffen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Danke, Toggie !

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

In meinem Woke kann ich Gemüse knackig und vitaminschonend zubereiten, ich weiß gar nicht, wie man sich darüber aufregen kann

christliches
christliches
1 Jahr zuvor

wenn man woke einfach als wach übersetzt, dann ist es, egal aus welcher politischen Richtung man kommt, vielleicht sinnvoll, wachsam zu bleiben dafür, wo und wie Entscheidungsräume verkleinert werden, Ressourcen blockiert werden, Selbstorganisation blockiert wird.
In sozialen Räumen finden in der Regel Verteilungen des Raumes (Entscheidungsraumes) statt, je mehr Macht jemand hat, desto mehr kann er Entscheidungsräume anderer zu seinen Gunsten einschränken, usw…

Last edited 1 Jahr zuvor by christliches
Chemieunfall
Chemieunfall
1 Jahr zuvor

Woke war früher eher ein Begriff für die Wachsamkeit gegen die erlebte Ungerechtigkeit von schwarze ggü der Polizei und Co. aber heutzutage schon lange nicht mehr. Es wurde zum Kampfbegriff für beide Seiten. Die einen nutzen es um „vermeintliche“ Ungerechtkeit anzuprangern und versuchen den“unterdrückten“ mehr die Macht und Deutungshoheit zu geben. Wäre die andere Seite, es für allen „bösen“ überdrehten linken Kram ansieht und dabei wichtige Punkte ignorieren.
Das Problem bei der Sache aus meiner Sicht ist, dass die Idee von Wokeness voll gut ist aber die Umsetzung total übertrieben wurde und eher zum Negativen geführt hat. Siehe hier u.a der Rückgang der Toleranz ggü LGBTQ

Traffy🧡I luv it
Traffy🧡I luv it
1 Jahr zuvor
Reply to  Chemieunfall

Dem letzten Punkt muss ich zustimmen.
Es wurde einfach zu viel auf einmal gefordert die letzten Jahre, was vorher langsam über Jahrzehnte aufgebaut wurde so das es sich normalisiert.
Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier was das angeht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor

Ich bezeichne mich lieber als „linksliberal“. Mit diesen Modebegriffen aus den USA kann ich nicht so viel anfangen.

Cali
Mitglied
Cali
1 Jahr zuvor

Kann den Punkt der Rechten aus ihrer Perspektive nachvollziehen, ich finde es aber immer zu kurz gedacht, Schauplätze einfach aufzugeben, weil sie einem nicht passen. Gerade deswegen haben sie sich doch dazu entwickelt, wo man sie (nicht) haben wollte. Den ORF könnte man bspw. straffen und auf seine Regierungslinie führen, und den ESC könnte man dazu nutzen, um Stärke und Nationalismus im musikalischen Europa zu demonstrieren und längerfristig auch den ESC dahin zu schieben. Aber auch das ist -teilweise- ein Generationenproblem, mit einer jüngeren Generation könnte dahingehend auch ein frischeres nationalistisches Verständnis kommen. So, jetzt duckundweg, ich sehe gerade, dass ein Twitter-Boykott befordert und Linke-Politiker hier gefeiert werden. Ist das knirsch.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Cali

Nationalismus hat beim ESC nichts zu suchen.

Cali
Mitglied
Cali
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Ansichtssache.
Wir sind immerhin nicht irgendein Kontinent, sondern Europa.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Cali

Eine gruselige Vorstellung, wenn Nationalismus für die „jüngere Generation“ kein Problem mehr sein sollte.

Last edited 1 Jahr zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Thilo mit Bobby
Mitglied
1 Jahr zuvor
Reply to  Cali

Ich würde Nationalismus viel lieber mit Patriotismus austauschen

HHStephan
HHStephan
1 Jahr zuvor

Unfassbar, aber fast schon nicht mehr verwunderlich, folgt ja nur dem Vorbild des anderen Landesteils der ehemaligen k. und k. Monarchie, die ja schon populistisch regiert werden. Es ist wirklich schlimm, was passiert, in DE können wir nur hoffen, dass es uns im Februar wenigstens noch die nächsten vier Jahre erspart bleibt.

derjoppes
Mitglied
derjoppes
1 Jahr zuvor

Ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was auf uns zukommen wird…

cars10
cars10
1 Jahr zuvor

Die hier zu lesende Schnappatmung bei den zumeist sehr weit links angehauchten Kommentatoren ist lustig, wenn nicht sogar grotesk.

Bevor das Abendland endgültig unterzugehen scheint (darunter wird‘s ja hier nicht gemacht), sollten alle mal ganz ruhig durchatmen, das hilft meistens.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Wenn es gegen Faschismus geht, bin ich gerne grotesk und hab gerne Schnappatmung. Und das bezieht sich jetzt nicht auf den ESC.
Grüße von einer (sehr weit) links Angehauchten…

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Schließe mich da gerne an.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

*schnapp* … *schnapp* … *schnappschnappschnapp*

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Was willst du uns sagen??

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Schnappatmung?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ich als Sozi selbstverständlich auch.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Nun, ich bin gar nicht „sehr weit links“, sondern einfach ziemlich schlau

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Ich denke im übrigen gerade an die transsexuellen Jugendlichen, denen seit einer Woche die Möglichkeit genommen wurde, sich in ihrem Körper wohlzufühlen und ein rundes Leben zu haben.

Da schaudert es mich, wenn ich daran denke, dass sie jetzt auf Schulhöfen den Bullies zum Fraße vorgeworfen werden ….. Faschismus in Reinkultur

Cali
Mitglied
Cali
1 Jahr zuvor
Reply to  cars10

Ich wiederhole es gerne immer wieder, aber ich bin der Meinung, der gemeine minderbegabte analphabetische Bauernnarr hatte ein besseres und tiefergehendes historisches Verständnis als der Durchschnitts-BRDler – und die Kommentare zeigen es wieder einmal.
Sichi seid ihr der Widerstand gegen den Faschismus. Lachtornado.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Cali

No pasaran !

jo2602
jo2602
1 Jahr zuvor

Schuld an erster Linie sind die Wähler die in Österreich eine Partei wie die FPÖ überhaupt wählen und sie damit in diese Situation gebracht hat. Leute die Parteien wählen wie die Afd in Deutschland oder die FPÖ in Österreich haben anscheinend aus der Geschichte gar nichts gelernt. Es ging für Deutschland geschichtlich nicht besonders gut aus, wenn man sich Österreich zum Vorbild genommen hat. Parteien wie die Afd oder die FPÖ haben in der Regierungsverantwortung nix zu suchen.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor

Mich wundert wie leichtfertig hier mit dem Wort Faschismus umgegangen wird, die FPÖ ist eine rechte Partei innerhalb der gesetzlichen Rahmen.

Der Faschismus hat verschiedene Gesichter. Schaut euch mal das Super Selfie der Grünen Führungselite bei einer Gedenkveranstaltung zum tödlichen Kita Verbrechen in Aschaffenburg an,

ich weiß nicht , man das schon als linken Faschismus bezeichnen kann , aber die grinsenden Gesichter der Grünen sind jedenfalls eine arge Verhöhnung der Hinterbliebenen.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Dein Post ist dreist gelogen, hinsichtlich Zeitpunkt und Anlass des Fotos

Last edited 1 Jahr zuvor by Alki Bernd
Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Ich muss hier noch mal nachlegen, weil ich über diese Art von roher und hassgetriebener Dummheit nicht hinwegkomme: Irgendeinem Menschen aus den politischen Spektrum zu unterstellen, er würde sich über den Tod eines anderen Menschen freuen, ist völlig ruch- und haltlos, das würde ich auch von einem AFD-Politiker nicht annehmen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Alki Bernd
Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Ich bleibe dabei:

die grinsenden Selfie Gesichter der Grünen bei einer Veranstaltung im Nachtrag zu Aschaffenburg sind undemokratisch, unmenschlich, und nahezu monströs.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Der Faschismus hat verschiedene Gesichter. Schaut euch mal das Super Selfie der Grünen Führungselite bei einer Gedenkveranstaltung zum tödlichen Kita Verbrechen in Aschaffenburg an,

Sachverhalte sollte man schon korrekt wiedergeben.
Die Aufnahmen stammen von keiner Gedenkveranstaltung.
Aber Fakten spielen ja in deinen Kreisen eh keine große Rolle.
Thomas,leg dich einfach weiter schlafen.

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

Was genau stimmt jetzt nicht an meiner Aussage,? Sag.

Die Grünen lachen auf dem Selfie wie auf einer ausgelassenen Karnevalsparty und die Aufnahmen stammen einer allgemeinen Kundgebung nach Aschaffenburg.

Ich unterstelle der Grünelite ja gar nicht, dass sie über die Eltern des getöteten zweijährigen Kindes oder über den erwachsenen Deutschen lachen, aber sie lachen, es wirkt so als ob sie ihren Spaß haben, menschlich für den Mitmenschen ist das jedenfalls nicht.

Findest du wirklich dass das passend ist?

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

, es wirkt so als ob sie ihren Spaß haben

Hiiiiilfffffeeeee. Leute empfinden sowas wie Freude am Leben,wie kann man nur.

Findest du wirklich dass das passend ist?

Du versuchst hier zwei Sachen passend zu machen,die nichts miteinander zu tun haben. Daher finde ich auch das Selfie nicht anstößig. Absolut nicht.

Was genau stimmt jetzt nicht an meiner Aussage,? Sag.

Lass mich überlegen ??? 🤔🤔🤔

Alles.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

ElKracho, vielen Dank !

Musikalisch liegen wir bekanntlich oft über Kreuz, aber bei diesem Thema stehen wir beide auf der richtigen Seite.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Ja,das stimmt.
Da haben wir Gemeinsamkeiten.
Aber die große Mehrheit tickt hier so.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  elkracho

So wie wir meinst Du ? In der Tat…

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Jahr zuvor

Ja,das empfinde ich zumindest so.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Ist Dir auf der anderen Seite auch aufgefallen, daß die Agitation der AgD deutlich ruhiger wurde, als bekannt wurde, daß der getötete Junge ebenfalls Migrationshintergrund hat ?

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Obwohl Dir diese Falschdarstellung nachgewiesen wurde und Du das selber einräumst, nimmst Du nichts zurück?

Wie menschlich verlottert kann man sein?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

„Verlottert“ trifft es ziemlich gut. Genau dieses Wort wurde neulich auch verwendet, als es um die Falschinformationen zum Thema „Bürgergeld“ ging.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Sorry, Du tickst doch nicht mehr richtig.

Man kann vieles an den etablierten Parteien kritisieren, auch an den Grünen. Es steht allerdings dennoch fest: Sowohl die FPÖ als auch die AfD sind neofaschistische Parteien, da gibt es nichts zu beschönigen.

Nur weil sich jemand daneben benimmt, sind auf einmal die Bösen nicht plötzlich „nicht mehr so schlimm“.

Eine Kanzlerkandidatin, die allen Ernstes Hitler als links bezeichnet und vieles Unrühmliche in der deutschen Geschichte relativiert ist meines Erachtens eine absolute Zumutung für Deutschland (da können die noch so oft mit Schwarz-Rot-Gold wedeln, es ändert nix daran)

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71
Johannes
Johannes
1 Jahr zuvor

Das Demokratieverständnis bei manchen reicht eben nur so weit als dass es in die eigene Vorstellung passt und nein ich bin politisch neutral weil Wahlen leider in D nichts verändern solange es diese „Clubparteien“ gibt!
Verstehe auch nicht was diese Politikvermischung hier ständig soll…
In erster Linie geht es um Musik und da sollte es erstmal egal sein was wer in seiner Wahlkabine ankreuzt, oder eben nicht 🙂

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Ich nehme die Grünen nicht als “ explizit links“ wahr (zumindest nicht so, was Du darunter verstehst und einfach nur nachplapperst), sondern sind eine klassische Mittepartei. Die Basis ist mir gut bekannt.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71
Klasse
Klasse
1 Jahr zuvor

BEI ALLEM UNMUT ….. aber man sollte BEDENKEN – nicht die Wahlprogramme der teils unseriösen Parteien sind das Problem …… DIE WÄHLER SORGEN GENAU FÜR DIESE VERÄDERUNGEN …… leider ist das GESCHREI immer erst im Nachhinein groß.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Jahr zuvor

Es gab vor nicht allzu langer Zeit schon einmal eine Phase, in der Österreich beim ESC fehlte – und ich meine nicht die „Relegationen“ 1998 und 2001. So setzte man erstmals 2006 aus, damals regierte eine Koalition aus ÖVP, FPÖ und BZÖ, die nach den Wahlen im Herbst 2006 aber von einer SPÖ-geführten Groko abgelöst wurde. 2007 war Österreich dann wieder dabei – aber nur für ein Jahr. 2008 zog man sich wieder zurück, zeigte aber noch den ESC. 2009 war man ganz wagemutig: Man stieg erst bei der Punktevergabe ein und zeigte hinterher die Beiträge, mitten in der Nacht. 2010 wurde der ESC vom ORF gar nicht mehr übertragen, man musste schon ein ausländisches Programm (etwa die ARD) einschalten. Und vielleicht war das mit ein Grund, weswegen es „Satellite“ in Österreich „nur“ auf Platz 2 der Charts geschafft hat. Aber vielleicht war Lena auch mit ein Grund dafür, dass Österreich seit 2011 wieder dabei ist. Und ich hoffe, das bleibt auch so…

Thomas2000
Thomas2000
1 Jahr zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Laut wikipedia hat Österreich auch 1970 nicht mitgemacht aus Protest gegen den Franco Faschismus in Spanien, und was konkret gibt es gegen diese Position auszusetzen? Also, es mag durchaus ehrenwerte Gründe geben, warum man beim ESC nicht mitmacht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas2000

Natürlich gar nix. Aber 1970 haben einige Länder nicht teilgenommen wegen des Wertungssystems, welches im Jahr zuvor bekanntlich vier Sieger fabriziert hat.

Wenn dem so ist, dann könnte man das den Verantwortlichen direkt vor den Latz knallen – weil man jetzt selbst die Faschisten an der Regierung hat.

Nelly
Nelly
1 Jahr zuvor

Abwarten was eine zukünftige deutsche Regierung für Ideen zum ESC haben wird ….

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Am Donnerstag wird nach halb sieben morgens auf Ö3 der Teilnehmer für den ESC vorgestellt:

https://oe3.orf.at/m/stories/3046086