
Er zählt zu den bekanntesten Acts beim Eurovision Song Contest 2024: Olly Alexander hat sich mit seinem Projekt Years & Years, das zuerst ein Trio war und später sein Solo-Künstlername, schon seit Jahren einen Namen in der Pop-Welt gemacht. Die Hitsingle „King“ schaffte es auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Top 10 der Charts. Jetzt will Olly unter seinem eigenen Namen durchstarten und beim ESC 2024 den Grundstein dafür legen. Wir haben mit ihm über seinen Beitrag „Dizzy“, seine Pläne für Malmö und vieles mehr gesprochen.
ESC kompakt: Erstmal herzlichen Glückwunsch, dass Du als britischer Vertreter für den ESC ausgewählt wurdest. Wann hat dieses Projekt denn für Dich angefangen und wie waren die Schritte, bis es zur endgültigen Entscheidung kam?
Olly Alexander: Ich habe schon seit ungefähr einem Jahr an neuer Musik geschrieben. Für das neue Album arbeite ich mit Danny L Harle zusammen. Wir sind beide große ESC-Fans und haben darüber gesprochen, ob es nicht toll wäre, mit einem dieser Songs zum ESC zu fahren. Das wollte ich schon seit einigen Jahren machen, aber hatte entweder nicht den richtigen Song oder es war nicht die richtige Zeit. Letzten Sommer haben wir dann ein paar der Lieder an die BBC geschickt und ich habe ihnen gesagt, dass ich das wirklich gern machen würde, und dass ich denke, dass einer dieser Songs gut funktionieren könnte. ‚Was meint ihr?‘ Es ging dann ein bisschen hin und her und im November habe ich den Anruf bekommen, dass ihnen „Dizzy“ gefällt und es mit diesem Lied weitergeht. So ist es passiert.
Wie war dann Deine Reaktion? Warst Du eher glücklich oder erschrocken?
(lacht) Ich war sehr glücklich, weil das eine tolle Möglichkeit für den Song ist. Der ESC ist eine große Plattform. Ich bin in der glücklichen Lage, dass es Menschen gibt, die sich meine Musik schon seit Years & Years (Anm. d. Red., Ollys ehemalige Band und später auch Name seines Soloprojektes) anhören. Das darf man nicht als selbstverständlich ansehen. Mit jedem neuen Lied startet man wieder von vorne. So fühlt es sich jedenfalls für mich an, gerade weil ich die neue Musik jetzt unter meinem eigenen Namen veröffentliche. Das ist eine große Chance für mich. Auch weil ich eine großartige Performance auf die Bühne bringen kann. Live aufzutreten ist das, was ich am liebsten mache, es ist ein Nervenkitzel. Dafür ist der ESC eine einzigartige Gelegenheit, es gibt nichts Vergleichbares. Also: Ich bin aufgeregt, Teil dieses Prozesses zu sein und ich wusste schon, dass es eine Achterbahnfahrt wird, das ist Teil der Abmachung.
Du hast gerade schon selbst angesprochen, dass Du jetzt Musik unter Deinem eigenen Namen machst. Es hört sich aus kommerzieller Sicht nach einem gewagten Schritt an, einen bekannten Namen aufzugeben. Wieso hast Du die Entscheidung trotzdem getroffen?
Ich hatte das Gefühl, dass die Zeit reif dafür ist. Years & Years ist als Band gestartet und wurde dann ein Solo-Projekt. Schon damals habe ich überlagt, meinen eigenen Namen zu verwenden. Damals hat mir meine Plattenfirma abgeraten und ich war mir auch nicht sicher genug. Ich war ja auch selbst an Years & Years gewöhnt. Jetzt ist der Punkt in meiner Karriere, an dem ich das Gefühl habe, wenn ich den Namen jemals wechsle, dann jetzt, um ein neues Kapitel zu starten. Es ist schön, diese neue Energie zu haben und einbringen zu können. Ich habe Years & Years geliebt, es war ein großartiger Teil meines Lebens, aber jetzt ist es auch gut, das loszulassen, mich zu befreien und ich selbst zu sein.
Ändert sich denn nur der Name oder hört sich auch Deine neue Musik anders an?
Also…ich denke…(stoppt und lacht). Ich denke, die Musik ändert sich immer, weil es darauf ankommt, wo ich gerade im Leben stehe, wenn ich die Musik mache. Sie kommt immer aus mir. „Dizzy“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich das Album anhört. Ich bin eingetaucht in die Musik der 80er und habe viel darüber nachgedacht, wer mich aus dieser Zeit inspiriert: Erasure, Pet Shop Boys… Diese Einflüsse waren auch schon bei Years & Years Teil der Musik, aber jetzt hat es sich noch ein bisschen mehr in diese Richtung bewegt.
Du hast gesagt, dass „Dizzy“ stellvertretend für das Album steht. Wie würdest Du den Song jemandem beschreiben, der ihn noch nicht gehört hat? Was ist der Kern des Liedes?
Das Lied handelt von einem überwältigenden Gefühl von Liebe. Von dem Gefühl, wenn eine Person Dein Leben auf den Kopf stellt. Ich wollte, dass die Musik sich auch so anfühlt, als würde sie Dich schwindelig machen. Es ist ein Electro-Synth-Pop-Song mit vielen Arpeggios (Anm. d. Red., Akkorde, bei denen die Töne nicht gleichzeitig, sondern nacheinander einsetzen). Ich will den Zuhörer auf eine Reise mitnehmen, alles soll eingängig sein und sich in Deinem Kopf drehen – eben so, als wäre einem wirklich schwindelig. Das Lied macht Spaß, ist auch ein bisschen dramatisch und es hat viel Spaß gemacht, „Dizzy“ entstehen zu lassen.
Wie willst Du all das in Malmö auf die Bühne bringen?
Die Inszenierung wird anders sein als das Musikvideo. Ich will das Publikum überraschen, etwas Unvergessliches und Unerwartetes tun. Der Auftritt wird definitiv von Schwindel inspiriert sein.
Was sind Deine Pläne abgesehen vom ESC?
„Dizzy“ ist Teil meines neuen Albums, das später in diesem Jahr erscheinen soll. Nach dem ESC werden aber erst noch weitere Songs erscheinen. Und ansonsten lasse ich mich überraschen.
Wirst Du auch weiter schauspielern?
Es gibt keine Pläne, aber ich würde das in Zukunft auf jeden Fall gerne machen.
Machst Du Dir auch Gedanken darüber, was passiert, falls Du beim ESC nicht so gut abschneidest?
Was auch immer passiert, man muss es akzeptieren. Ich konzentriere mich darauf, etwas zu machen, auf das ich stolz sein kann. Ich werde mein Bestes geben. Ich liebe das Lied, ich liebe die Performance, die wir erschaffen haben, und ich freue mich darauf, sie auf die Bühne zu bringen. Das Aufregende an dem Wettbewerb ist ja gerade, dass man vieles nicht selbst in der Hand hat. Wenn ich Letzter werde, werde ich Letzter. Dann muss ich damit umgehen. Ich bin so froh, dabei zu sein, und habe dadurch schon gewonnen. So sehe ich das. Und was im Mai passiert…ist das, was im Mai passiert.
Olly, vielen Dank für das Gespräch, viel Erfolg und wir sehen uns in Malmö.
Bis in Malmö!
Am vergangenen Freitag hat der ehemalige schwedische ESC-Teilnehmer Benjamin Ingrosso seinen Hit „Kite“ in einer neuen Version zusammen mit Olly Alexander veröffentlicht. Viel Spaß damit!
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Ich will das Publikum überraschen, etwas Unvergessliches und Unerwartetes tun.
Ach herrje. Ich bin ja einer der größten Fans des UK-Beitrags 2024, aber das klingt, als ob mir das den Genuss verleiden könnte. Ich bin einfach kein Fan von Zirkusnummern (aka große Shows), sondern zu 100 % auf der Keep It Simple-Seite des Lebens.
Ich sehe es genau gegensätzlich: Den Song finde ich sehr fade, aber wenn nun ein ausgewiesener ESC-Fan wie er (sein Interview mit Graham Norton zeigte gut, dass das nicht nur bloße Behauptung ist) „Unvergessliches und Unerwartetes“ verspricht, freue ich mich doch wieder auf den Beitrag. Ich denke mal, er wird schon keine Sandmalerin auf einem Einrad ins Hamsterrad stecken, sondern uns schon noch einigermaßen classy überraschen wollen.
Das ist ja das Schöne am ESC, dass man vollkommen unterschiedlicher Meinung sein kann und trotzdem super miteinander auskommt. Leider können das aber einige Fans nicht, hier auf EK vor allem einige der ganz leidenschaftlichen Schweden-Aficionados.
Word!
Sorry, nur meine Meinung zählt. Also Frankreich.
Pardonnez-moi, ich vergess‘ das immer. 😀
Das wundert mich jetzt. War das „schmalbrüstig“ dann etwa positiv gemeint? 🤔
Ursprünglich eher nicht, weil ich mehr erwartet hatte, aber in einem Jahrgang, in dem so viele Beiträge mit breiter Brust daherkommen, fällt mir das dann doch positiv auf.
Naja, das kann alles mögliche bedeuten. Würde nicht jeder Act so etwas über seinen Auftritt sagen?
Dann drücke ich mal die Daumen. 🙂
Danke für das Interview! Mag Dizzy sehr gerne und finde es auch sehr gut, mit welcher Einstellung Olly Alexander an den Wettbewerb geht. Da könnten sich einige andere bekannte Namen (v.a. in Deutschland) noch eine Scheibe von abschneiden.
Glaube auch nicht, dass ein schlechtes Ergebnis (was ich nicht hoffe), zu einem Karriere-Nachteil für ihn führen würde
Denke UK könnte einer der Überraschungen dieses Jahr werden. Viele denken das wird einer der letzten Plätze. Ich denke hingegen das wenn das staging passt UK in den Top 10 landet.
Die letzten 2 Plätze sind eh für Deutschland und Spanien reserviert. Die beiden haben ja Dauerkarten für die miesen Plätze (Ausnahmen: Herr Schulte und Frau Chanel).
Bei Spanien wäre ich mir da nicht ganz so sicher…
Als Years& Years Fan nrhme ich sein Abschnriden persönlich und mich freut es, dass er bei den Odds wieder in der Top 10 ist.
Und ich bin gerade gar nicht neidisch auf euch, dass ihr ihn sprechen konntet, so überhaupt nicht 🤣
Er kann performen jnd man sollte ihn nicht unterschätzen. Auch wenn er seine Freizügigkeit Outfits, die er oft auf Tour trägt, wohl nicht anziehen darf…
Und ich bin froh, dass es keine Hausperformance wird…
Hab ihn übrigens gerne auf Twitter zum ESC gelesen er kennt den also, umso überraschten war ich vom Song. Man merkt, dass er.nixht unbedingt für den ESC geschrieben wurde.
Freizügiger als die spanischen Tänzer kann es nicht werden. Mal schauen, ob die durchgewunken werden.
Schweden ist übrigens Platz 12 inzwischen bei den odds 😬
Ich fresse ’nen Besen, wenn die die Top 10 verfehlen. Immerhin reden wir da vom besten uns bislang bekannten Staging des Jahrgangs.
Ja, das Staging ist hochwertig und das Professionellste.
Aber das war auch das von Benjamin Ingrosso und da konnte das Publikum
einfach keinen Zugang zu Benjamin finden.
Das sah zwar alles gut aus und so, war aber trotzdem kalt – genauso wie bei M&M. Ich rechne auch mit Top 10, aber kann mir auch genauso gut vorstellen, dass die 11.-13. werden. Let´s see:)
Die werden eh TOP 10 werden , dafür ist es einfach zu gut.
Mag das Staging auch gut sein, mir gibt der Song nichts!
Oh, da könnte man ein cooles Video basteln, wenn man das könnte. Als Audio-Track Dizzy und dann Ausschnitte aus „schwindeligen“ Auftritten der ESC-Geschichte. Ich denke da an den Backdrop der Serbin in Düsseldorf, die Drehscheibe von The Ark, die schwingende Australierin, wie Svetlana Loboda von ihren Tänzern gedreht wird usw.
Ich fand Caroban super.
Ich auch. 😍
Caroban war in einem schwachen Jahrgang mein Gewinner!
Ich freu mich schon ganz arg auf seinen Auftritt. Er ist eben eine Rampensau und das wird er uns beweisen.
Ich hoffe, es geht den Zuschauern im Mai nicht wie mir, der nach dem ersten Hören leicht enttäuscht war und der erst nach und nach den Zugang zum Lied fand. Ich wünsche Olly mindestens Top 10.
So richtig gut ist seine karriere die letzten jahre auch nicht mehr gelaufen und wirklich grosse aussichten ( erscheinen soll, es gibt keine pläne) gibts anscheinend auch nicht.
Seine einzige erfolgsaussicht ist glaub tatsächlich eine grande bühnenshow, der song ist eher mittelmass und gesanglich wird er auch nicht gross punkten. Er scheint aber immerhin noch motiviert zu sein.
It’s a Sin, Kollaboration mit Kylie Minouge und John Elton. Er war schon immer in der Nischen-Indie beheimatet, aber jetzt versucht er es mit poppigere Musik. Musik stand zwar wohl immer an der ersten Stelle und da m ht er wohl wirklich nur das, worauf er Lust hat, da nicht drauf angewiesen.
Das letzte Studioalbum (noch als Years& Years) erreichte Platz 1. Also ich würde ihn karrieremäßig ähnlich sehen wie Troye Sivan. Machen Pop aber nicht den Singles Nr 1 Chartpop
Hmm … also unter der „Indie-Nische“ verstehe ich aber was Anderes …
Ich bin jetzt mal ganz gemein: Wenn er „das Publikum überraschen, etwas Unvergessliches und Unerwartets tun“ will, dann schlage ich ihm vor, im Finale einfach so einen anderen, besseren Song vorzutragen 😉. Sonst wird das wohl eher nichts 😀. Bin trotzdem gespannt auf die Performance.
Mal abwarten,was er auf die Bühne zaubert.
Bin noch skeptisch,ob der Ankündigungen.
Finde ihn als Schauspieler gut, der Song ist ziemlich lahm, klassischer 6. Album-Song.
Danke für das Interview 🙂
Ich persönlich mag den Song und denke, dass er besser abschneiden wird als gedacht :). Das Staging wird sicher auch gut werden 🙂
England hier als Interview zuerst als Deutschland im YouTube live .Bin gespannt, ob das noch was wird ;).
Deutschland war ja schon einmal im ESC kompakt live. Auch wenn wir da noch nicht wussten, dass es Deutschland ist. 😉
Ja für die Vorstellung vor dem Vorentscheid, das weiß man ja. Aber würde ihn gerne jetzt nochmal hören.
Damit er uns sagt, wie gechillt er alles angeht und es hier in den Kommentaren dann den nächsten Aufschrei gibt? Muss nicht sein.
Ob er wohl nackt mit einem Wolf auftritt, der ihn dann über die Bühne jagt, bis ihm und uns schwindelig ist…?
Hab gerade gesehen, dass es ja bereits eine Liveversion vom Song gibt (klingt zumindest für mich so):
https://www.youtube.com/watch?v=z3m1Rq4OGaA
Kriegt er wie erwartet hin, aber der Song zündet halt nicht so recht beim ersten Hören…
Tiere sind nicht erlaubt. Nur virtuell und dabei geht meist der Effekt verloren.
Meine Anspielung auf Ivan hast du ja trotzdem erkannt…
UK 2024 mag ich schon gerne hören, aber ich finde, er braucht auch ein bisschen (visuelle) Unterstützung. Der Song ist zwar schön, aber alles in allem ein bisschen zu unauffällig, meiner Meinung nach.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen wie der doch unauffällige Radiopop Song von Olly aus den Puschen kommen soll. Denn wenn er es übertreibt passt es nicht zu der Nummer und wirkt möglicherweise albern oder aufgesetzt. Vielleicht ist weniger mehr? Persönlich glaube ich nicht an einen großen Erfolg trotz des großen Namens.
UK: „Ich will das Publikum überraschen.“
Deutschland: „Ich will chillen.“
Gravierender Unterschied in der Kommunikation.
Immerhin ist ja im Mai das grunblättrige Zeug offiziell erlaubt, hilft beim chillen 🤣
auch in Schweden? 😉
Vielleicht geht es mit Snus auch. Da kann man bestimmt über Fröken Snusk Kontakte herstellen. 😉
Fragt sich nur, ob so eine Ankündigung wirklich die geschicktere Art der Kommunikation ist, da kann man ja fast nur noch enttäuscht werden. Außerdem hat er sowas mit diesem großartigen Song „Dizzy“ doch gar nicht nötig.
Sehr sympathisch finde ich folgende Äußerung von Olly: „Wenn ich Letzter werde, werde ich Letzter. Dann muss ich damit umgehen. Ich bin so froh, dabei zu sein, und habe dadurch schon gewonnen.“ Eine sehr vernünftige Einstellung, aber dennoch ist es gut, dass Isaak das in letzter Zeit nicht gesagt hat, ich möchte mir die Reaktionen hier lieber nicht ausmalen …
„Unerwartet und überraschend“ wie z.B. mit nacktem Oberkörper bis zum schwindelig werden auf einer Schaukel sitzend? 🤔🤔🤔
Oder er singt plötzlich mit ganz tiefer Stimme 🤔🤣
Soweit ich weiß gilt im Britischen TV, dass man keine Hypnose an den Zuschauern ausüben darf. Jetzt kommt Olly und will mit „Dizzy“ etwas auf die Bühne bringen, das die Zuschauer schwindelig machen will und ich kann mir vorstellen das könnte auch Sprialförmige Visuals beinhalten… Könnte irgendwie auch passen zum unerwarteten
Like a circle in a spiral
Like a wheel within a wheel
https://youtu.be/Im_wGFQqY50?si=ZUPoYUQg1M024umr
Du als Slimane Fan musst das Lied doch im französischen Original posten 😎
Merci! Werd ich mir gleich runterladen, sehr schöne Version.
Off-topic: ESC Hit (2022) bei ‚Die Passion‘ https://youtu.be/CUSCLiydv2c?feature=shared
Von Blood & Glitter in Kassel bisher keine Spur.
Verstehe den Zusammenhang nicht!
Aber Blood and Glitter ist in der Tat nicht in Kassel, sondern heute in Grenoble und dann am Karfreitag in Barcelona.
Am 04.04. ist Blood and Glitter dann immerhin in Hessen, aber nicht in Kassel sondern in Frankfurt! Und ich bin es dann auch! Die Vorfreude steigt!
Aber erstmal ist der Rucksack gepackt um morgen den Zug nach Frankfurt zu besteigen um den Altersdurchschnitt einer anderen ESC-Legende zu steigern! Zumindest kamen wir uns die letzten beiden Male recht alt vor im Blind Channel Publikum! Andererseits auch nicht, denn wir sind mit unseren 55 Jahren genauso rumgehüpft und haben mitgesungen wie das Jungvolk.
Nur den Moshpit haben wir uns nicht gegeben!
In Kassel lief heute ‚Die Passion‘ live übertragen auf RTL, die Adaption eines TV-Formats aus den Niederlanden. Dort hatte man im letzten Jahr den niederländischen ESC Beitrag auf die Passionsbühne gebracht. So viel zum Zusammenhang.
LOTL habe ich letzten Sommer live gesehen (Wolfsburg) und es war ganz phantastisch. Dir viel Spaß in Frankfurt.
Danke!
Vielleicht sind wir uns in Wolfsburg über den Weg gelaufen, dort habe ich sie auch zum ersten Mal Live gesehen, war für mich eines der besten Konzerte meines Lebens (obwohl das schwer zu werten ist), bin jedenfalls sehr glücklich nach Hause gefahren und war mir sicher, dass das nicht das letzte Mal LOTL für mich gewesen sein wird!
Ich war in Wolfsburg ziemlich weit vorne links mit Pi direkt vor der Nase.
Wenn jemand meit, dass Metal-Musiker immer eine grimmige Ausstrahlung haben wird von Pi eines Besseren belehrt:
Mann war der Junge gut gelaunt! Das Strahlen und Lächeln ging gar nicht mehr aus seinem Gesicht!
Ich denke „Blood and Glitter“ würde ja nicht so gut zu „Die Passion“ passen, da wäre sicher das eine oder andere Lied vom „Judas-Album“ passender. Zum Beispiel „For they know not what they do“ oder meine Liebligsballade „My Constallation“ oder „Born with a broken heart“. Letztes Jahr habe ich um Ostern dieses Album fast religiös andächtig gehört.
So, nun muss ich gleich los zum Bahnhof, fahre erstmal nach Marburg und treffe mich dort mit meiner Freundin (die kein ESC-Fan ist, aber durch mich Blind Channel und LOTL kennengelernt hat) um dann später weiter nach Frankfurt zu reisen.
Solltest du BC noch nicht Live gesehen haben, das lohnt sich auf alle Fälle auch! Die Jungs haben das ESC-Momentum mit viel Einsatz und Arbeit genutzt. Über 200 Shows in 2 Jahren, zwischendurch ein Hammer-Album geschrieben und produziert und von letztem Jahr Musikzentrum Hannover zu Batschkap Frankfurt ist schon ein Schritt nach vorne!
Interessante und toll gesungene Version von „De Diepte“!
Ich mag Olly sehr, aber das Lied ist einfach zu belanglos und klingt für mich teilweise nach Weihnachten.
Er braucht halt wirklich ein klasse, auffallendes Staging um nicht unter den letzten 5 zu landen (glaube die Juries retten ihn auf jeden Fall vor einem kompletten Desaster)
Es bleibt dabei: für Olly wird von großer Bedeutung sein, wie er ‚es‘ gesanglich hinbekommt. Seine Vortragsqualitäten gesanglicher Art sind ja eher schwankend. Mag sein, dass Visuelles darüber hinwegtünchen kann. Das klappt meiner Meinung aber nur, wenn er gesanglich ein aktzeptables Niveau erreichen kann. Das ist leider nicht gesichert.
Hmm. Auf dem Bild sieht Olly durch den Filter so aus, als wäre er krank. Erkältet oder so.