
Nun steht es fest: Die Gruppe Bandidos do Cante wird mit ihrem Lied „Rosa“ Portugal beim kommenden Eurovision Song Contest vertreten. Soeben konnten die fünf Sänger das 59. Festival da Canção gewinnen und bringen damit ein Stück Kulturerbe der UNESCO mit nach Wien.
Auch in diesem Jahr sollte das Festival erneut dazu dienen, Portugals Beitrag für den ESC zu finden. Das wurde im Vorfeld allerdings stark diskutiert, denn nur zwei Teilnehmende des diesjährigen Festivals gaben im Vorfeld bekannt, im Falle eines Sieges beim Festival zum Song Contest nach Wien reisen zu wollen. Zu ihnen gehörte neben André Amaro auch die Gruppe Bandidos do Cante. Die Jurys sahen im Finale des Festival da Canção die Gruppe Bandidos do Cante zwar knapp auf den zweiten Platz, das Publikum jedoch vergab den ersten Platz und damit den Gewinn das Festivals an die sympathischen Sänger.
Turbulente Wochen und lang geführte Diskussionen in der portugiesischen Gesellschaft liegen hinter den Verantwortlichen des Festival da Canção. Beim Treffen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) am 4. Dezember wurden umfangreiche Reformen beschlossen, die das Voting-System stärken und die Unabhängigkeit des Wettbewerbs sichern sollen. RTP stellte sich anschließend hinter die getroffenen Entscheidungen der EBU. Die Rundfunkanstalt betonte damals, die beschlossenen Änderungen schüfen die notwendigen Bedingungen für eine transparente ESC-Teilnahme. Schon im Vorfeld wurden aber bereits die Regeln des Festivals so verändert, dass die Teilnehmenden frei wählen konnten, ob sie im Falle des Gewinns am Eurovision Song Contest teilnehmen wollen.
Von den meisten Teilnehmenden des Festival da Canção 2026 regte sich schnell Widerstand und sie erteilten dem ESC eine Absage. Lediglich Bandidos do Cante und Teilnehmer André Amaro äußerten sich positiv zu einer ESC-Teilnahme. In ihrer offiziellen Stellungnahme erkannten die Bandidos do Cante an, dass das Festival da Canção in einer schwierigen und sensiblen Zeit stattfindet, die von Leid und Gewalt in verschiedenen Teilen der Welt geprägt ist. Sie betonten, dass sie alle bewussten künstlerischen Entscheidungen, einschließlich derer, die sich für einen ESC-Boykott entschieden haben, voll und ganz respektieren und sowohl die Legitimität als auch die Tragweite dieser Entscheidungen anerkennen.
Gleichzeitig erklärte die Gruppe aber auch, warum sie einen anderen Weg gewählt hat. Bandidos do Cante sind fünf Freunde aus dem Alentejo, die tief mit ihren Wurzeln, ihrer Familie, ihrer Freundschaft und einem starken Zugehörigkeitsgefühl verbunden sind. Für sie ist Musik nicht nur ein Mittel des Protests, sondern auch etwas, das Menschen zusammenbringt, Gemeinschaft schafft und an gemeinsame Werte erinnert. Die Gruppe stellte außerdem klar, dass sie keine einheitliche, offizielle politische Position zu komplexen internationalen Themen einnimmt. Ihre Mitglieder vertreten unterschiedliche Meinungen und Empfindungen, die in gegenseitigem Respekt koexistieren und einen integralen Bestandteil ihrer künstlerischen Identität bilden.
Sie betonen, dass sowohl das Festival da Canção als auch der Eurovision Song Contest in erster Linie dazu dienen, Lieder, Komponisten und Künstler zu feiern. Dies seien Bühnen, auf denen Musik eine Brücke zwischen Menschen schlagen kann, insbesondere in schwierigen Zeiten. Bandidos do Cante erklären sich bereit Portugal verantwortungsvoll, respektvoll und würdevoll zu vertreten und wollen alles, was sie ausmacht, auf die Eurovision-Bühne bringen: Gesang, ihre Wurzeln, Freundschaft und den Traum, den Cante Alentejano mit positiver Energie und einer Botschaft der Einheit „in alle Welt zu tragen“.
Die Bandidos do Cante begannen 2022 als Quintett ihre musikalische Reise. Die zeitgenössische Gruppe besteht aus fünf Kindheitsfreunden. Aufgewachsen mit Alentejo-Volksliedern, die sie selbst gesungen haben, spiegelt sich diese Inspiration in ihrer Musik wider. Zu Beginn ihrer Karriere nannte sich die Gruppe „Amigos do Alentejo“ und erlangte durch die Zusammenarbeit mit D.A.M.A. und Buba Espinho erste Bekanntheit.
2023 benannte sich die Gruppe offiziell in Bandidos do Cante um und veröffentlichte ab dem darauffolgenden Jahr eigene Songs. Ihre Debütsingle „Amigos Coloridos“ wurde ein großer Erfolg und war zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung der meistgespielte portugiesische Song im nationalen Radio. Im Januar 2026 veröffentlichte die Gruppe ihr Debütalbum „Bairro das Flores“, das sowohl zeitgenössische Einflüsse als auch traditionelle Wurzeln in ihrem Stil vereint.
Mit „Rosa“ bringen Bandidos do Cante ein Lied, welches im Cante Alentejano wurzelt, zum Song Contest nach Wien. Der Cante Alentejano („Alentejanischer Gesang“) ist ein traditioneller polyphoner Gesang aus dem südlichen Teil des Alentejo, einer Region im Süden Portugals. Dieser Gesang, der gemeinschaftlich und eng mit kultureller Identität und Gemeinschaft verbunden ist, dient dazu, Erinnerungen, Emotionen und eine gemeinsame Stimme zu bewahren. Neben dem bekannten Fado steht seit 2014 auch der Cante Alentejano auf der „Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ der UNESCO. Der klassische Cante Alentejano wird ausschließlich durch Stimmen dargeboten, bei „Rosa“ ist allerdings auch eine Gitarre und eine Geige zu hören.
Lyrisch lebt das Lied von Erinnerungen und Emotionen, wirkt fast schon wie ein Gedicht aus einer vergangen Zeit: „(…) Kaum etwas ist geblieben, nur die Rosen, die ich pflanzte, als wir noch zusammen waren. Kaum etwas ist übrig, ich habe sie nicht gegossen und der Garten wurde zu einem Ort der Sehnsucht. Meine Liebe, wenn die Nacht kommt – in meinen Garten am Abend. Dort werde ich Rosen finden. Sie erinnern mich an dich. (…). Du bist die schönste Rose, die im Alentejo blühte.“
ESC-Barometer
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- gefällt mir weniger (17%, 197 Votes)
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Über alle aktuellen Entwicklung in Sachen ESC sprechen wir auch am Montag, den 9. März um 19 Uhr in einem ESC kompakt LIVE. Dabei geht es vorrangig um alle neuen Beiträge für den ESC in Wien. Aber wir sprechen natürlich auch über weitere Themen, die damit zusammenhängen.
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Die Bandidos do Cante haben verdient gewonnen und der Song geht einem so richtig ans Herz.
Du hast Recht Matty! Was für ein wunderschönes, traditionelles Lied für Portugal.
Ich hab’s mir vor ein paar Tagen schon mal angehört und da als die übliche Langweilernummer abgetan. Hatte es auch direkt wieder vergessen und jetzt keinen „Ah, das war das“-Moment. Jetzt ist es halb 2 und vielleicht liegt es daran, dass ich es … okay finde. Es hat leider überhaupt keinen Höhepunkt, sondern plätschert über die volle Laufzeit vor sich hin, ist dabei aber sehr melodisch und der Gesang passt. Vielleicht, ganz vielleicht, ist das in Wien sogar ein Moment, den Europa gerade dringend braucht. Der Song drängt sich nicht auf, nervt nicht, klopft nur leise an. Man kann ihn reinlassen und es auf sich wirken lassen oder direkt skippen, weil nach einer Minute immer noch kein Beat explodiert ist. Ich habe beide Gefühlsregungen jetzt hinter mir und bereue es nicht, den Song an mich rangelassen zu haben. Die Wettbewerbsfähigkeit wird ganz hart an der Inszenierung hängen. Wenn die Bandidos sich harmonisch und zum Gernhaben präsentieren, dann kann das tatsächlich unerwartet weit kommen. Genauso ist aber auch denkbar, dass es versenkt wird und keine Chance bekommt. Für mich steht – etwas überraschend, aber ich lerne immer gerne dazu – allerdings fest, dass meine Klopause wohl eher Malta wird und nicht Portugal. Ich glaube, ich werde alt 😀
Immerhin ist Portugal bislang der einzige ruhige Beitrag im ersten Semi, das könnte in der Tat auffallen.
oder absaufen.
Ist beides möglich. Kommt auf das Momentum an.
Mein 2. ist ganz ausgezeichnet. 🥰🥰🥰 Ranking folgt in Laufe des Tages.
Ok es kommt schon mein Ranking, aber erst mal ohne Schweden San Marino, die kommen in Laufe des Tages
Portugal sind die ersten die bei mir die volle Punktzahl bekommen.
Platz 01: Bandidos do Cante – Rosa → 12 von 12
Platz 02: United Kingdom (Look Mum No Computer – Eins Zwei Drei) → 10 von 12
Platz 03: Zypern (Antigoni – Jalla) → 8 von 12
Platz 04: Albanien (Alis – Nan) → 8 von 12
Platz 05: Frankreich (Monroe – Regard) → 8 von 12
Platz 06: Rumänien (Alexandra Căpitănescu – Choke Me) → 8 von 12
Platz 07: Griechenland (Akylas – Ferto) → 7 bis 8 von 12
Platz 08: Österreich (Cosmó – Tanzschein) → 7 bis 8 von 12
Platz 09: Australien (Delta Goodrem – Eclipse) → 7 bis 8 von 12
Platz 10: Finnland (Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin) → 7 bis 8 von 12
Platz 11: Montenegro (Tamara Zivkovic – Nova Zora) → 7 von 12
Platz 12: Belgien (Essyla – Dancing On The Ice) → 7 von 12
Platz 13: Norwegen (Jonas Lovv – Ya Ya Ya) → 7 von 12
Platz 14: Israel (Noam Bettan – Michelle) → 7 von 12
Platz 15: Malta (Aidan – Bella) → 7 von 12
Platz 16: Luxemburg (Eva Marija – Mother Nature) → 7 von 12
Platz 17: Lettland (Atvara – Ena) → 6 von 12
Platz xx: Spanien (Tony Groxx & LUCYCALYS – T AMARÉ → 6 von 12
Platz 18: Dänemark (Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem) → 5 von 12
Platz 19: Moldau (Satoshi – Viva, Moldova!) → 4 von 12 (die Melodie gefällt mir)
Platz 20: Litauen (Lion Ceccah – Sólo Quiero Más) → 4 von 12
Platz 21: Deutschland (Sarah Engels – Fire) → 3 von 12
Platz 22: Bulgarien (Dara – Baranga) → 3 von 12
Platz 23: Ukraine (Leleka – Ridnym) → 3 von 12 (Studioversion)
Platz 24: Italien (Sal Da Vinci – Per sempre si) → 3 von 12
Platz 25: Estland (Vanilla Ninja – Too Epic To Be True) → 3 von 12
Platz 26: Serbien (Lavina – Kray Mene) → 2 von 12
Platz 27: Kroatien (Lelek – ANDROMEDA) → 1 von 12
Ich glaube, ich habe noch immer Alis auf der 1, aber Nan habe ich ja seit Dezember nicht mehr gehört. Vielleicht verkläre ich da auch was.
Alis hat sich bei mir auch lange auf der 1 gehalten. Durch den Frühling hat sich dann aber Antigoni vorbeigeschoben.
Ach ja, Du bist ja musikalisch wetterfühlig. 😊
Das ist wirklich lustigerweise so. 😎
Alis ist bei mir auf platz 3 abgerutscht
Portugal, du bist nicht mal mehr langweilig.
Das wird im Mai ein spannendes Battle.
Wo ich wohl eher eindöse ?
Malta oder Portugal?
Von mir gibt es ein „gefällt mir weniger“:
der mann aus malta hat das glück in semi 2 ran zu müssen.
ich überlege noch bis heute abend,bevor ich vote,obwohl das ja eigentlich auch egal ist.
Ich würde mich ja schon eher als Portugal-Fan beim ESC bezeichnen aber irgendwie konnte ich damit leider von Anfang an wenig anfangen, schön dass sich Portugal so keine Sorgen um den Act für Wien machen muss, aber ob das für den Finaleinzug reicht? Ich hab da ja selbst bei NAPA dran geglaubt aber diesmal fehlt mir noch die Fantasie dafür. Aber vielleicht muss ich mich auch nochmal richtig auf den Beitrag einlassen. Erstmal nur ein so lala.
Ach Portugal, danke für dieses wirklich schöne und ruhige Stück Musik, was Balsam für Seele und Ohr ist. Ganz großes Kino. „Rosa“ mochte ich seitdem ersten hören. Ganz ausgezeichnet von mir.😁
Meine Favoriten soweit
01.Finnland🇫🇮
02.Dänemark🇩🇰
03.Rumänien🇷🇴
04.Australien🇦🇺
05.Portugal🇵🇹
06.Zypern🇨🇾
07.Kroatien🇭🇷
08.Albanien🇦🇱
09.Bulgarien🇧🇬
Übrigens in den folgenden Ländern, hat mein jeweiliger Favorit gewonnen:
Albanien🇦🇱
Malta🇲🇹
Moldau🇲🇩
Ukraine🇺🇦
Dänemark🇩🇰
Kroatien🇭🇷
Griechenland🇬🇷
Deutschland🇩🇪
Finnland🇫🇮
Rumänien🇷🇴
Portugal🇵🇹
Finde ich persönlich Stark und sehr glücklich darüber.😁
Muito obrigado, Portugal ! Was für ein schönes Stück Musik. Das ist richtig eine Wohltat.
Ist mir aber auch klar, daß insbesondere die Schweden-Fraktion oder die Sarah-Fanboys damit nichts anfangen können. Die negativen Kommentare kümmern mich nicht sonderlich
Jetzt ist Alis den ersten Platz los und Bandidos do Cante grüßen von oben.
Natürlich ein „ausgezeichnet“ von mir !
Genau das habe ich auch gedacht! Für Sarah-Fanbys ist Portugal ein anderes Universum. Ich liebs und kann man dem generischen Fire so gar nichts anfangen!
Absolute Zustimmung!!
Eine so große Bereicherung für diesen Jahrgang, und endlich habe ich eine Nummer 1!!!!!!
Portugal macht, was es seit Jahren jedes Jahr tut, und wählt eine Nummer, in der zu 100 % Portugal steckt. Rosa könnte kein anderes Land vertreten, nicht einmal eine andere portugiesische Region als meinen geliebten Alentejo. Klar, das mag dem einen oder anderen etwas altbacken erscheinen, aber für die kulturell Interessierten sei hinzugefügt, dass wir hier es mit dem Cante Alentejano zu tun haben, einem traditionell-polyphonen Gesang, der von der UNESCO als immaterielles Welterbe gelistet ist.
Ich lasse mich von dieser warmen Musik umarmen und vergebe ein freudig-wohliges GMG.
Viel Glück!
Volle Zustimmung! In einem perfekten ESC würde jedes Land von solch einem Lied repräsentiert, wo jeder ohne Kenntnis des Interpreten und des Liedes sofort wüsste, wo es herkommt.
Ja, das war schön, besonders in den 90ern, aber wir leben jetzt in einer Welt, in der auch weite Teile der Musikszene globalisiert sind.
Kann ja auch sein, aber gerade für den ESC sollte man doch etwas mit ein wenig Bezug hinschicken, etwas, was nicht aus jedem beliebigen Land kommen könnte. Schon in Landessprache zu singen wäre eine entscheidende Verbesserung, wenn man das wieder zur Pflicht machen würde. Und es haben auch durchaus länderspezifische Lieder gewonnen in den letzten Jahren, die Ukraine, Portugal, Italien. Man kann modern und innovativ sein ohne beliebig sein zu müssen. Aber permanent globalen Mainstream von vor 20 Jahren dahinzuschicken kann es nicht sein.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
So ist es
Das Wiedereinführen der Pflicht in Landessprache zu singen, wäre ein eindeutiger Rückschritt, in die Vorsinflutzeit des ESC. Lass doch die Sänger und die Zuschauer selbst entscheiden ob sie in Landessprache singen wollen oder gar hören. Eine Plficht in Landessprache zu singen, ist somit ganz klar abzulehnen. Oder willst du wieder, das die englischsprachigen Länder wieder Vorteile haben?
Sorry, das ist alles nur Gelabere.
Ich bin allerdings dafür, daß möglichst viele Länder in ihrer Sprache singen ! Das ist dermaßen belebend und geht auch ohne „Pflicht“ (zumal es die freie Sprachwahl bereits seit einem Vierteljahrhundert gibt, also ein „alter Hut“ ist)
Bin bei dir finde es auch schöner wenn in Landessprache gesungen wird
ich wäre eher für die Einführung von Komponisten aus dem Land, einfach um die Landes-Musik-Szene zu stärken. Das FdC hatte das klug gemacht bei ihrem System-Wechsel in 2017
Absolut!!
Ich lehne die Sprachpflicht kategorisch ab.
Richtig.So sollte es sein.
ich möchte keinen perfekten ESC – klingt nach reissbrett,geraden linien und ganz viel beton.
nur mal angenommen,zählt das baltikum dann für 3 länder?🐰
die polen können den baltensound aber auch und eigentlich auch finnen,wenn beide länder denn wirklich wollten.
Den Aufschrei hier, wenn bei uns gejodelt und auf Bayrisch gebrüllt würde, kann ne an sich lebhaft vorstellen.
Das mit der einfachen Landeszuordnung liegt hier aber hauptsächlich an der Sprache. Harmonischen Männergesang hatten wir beim ESC nämlich auch schon aus anderen Ländern. Und ich bin noch nicht so weit, da die feinen Unterschiede heraus zu hören.
wat – keine premiumwertung? 🙀
Ne. Die gebe ich nur ganz selten, genauso wie ist ganz furchtbar. Ich weiß, dass viele denken, dass ESC-Fans Musikextremisten sind, in deren Welt es nur schwarz oder weiß gibt. Ich gehöre nicht dazu.
Von dir lerne ich ständig etwas Neues, danke,
Alentejo, Cante Alentejano Weltkulturerbe
Absolute Zustimmung – in diesem Jahr mein erstes: Ist ganz ausgezeichnet!!!!
Ich habe leider nach zweimal Hören (plus sechs Schnellis) noch keinen Zugang zu „Rosa“ gefunden. Für mich plätschert der Song drei Minuten ziemlich höhepunktslos dahin. Ich könnte jetzt auch keine Melodie wiedergeben. Da es aber natürlich trotzdem hochwertige Musik ist, habe ich auf „so lala“ geklickt.
Im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, dass das in Wien was wird. Das gleiche habe ich letztes Jahr bei Napa allerdings auch gedacht. Die Bandidos bräuchten auf jeden Fall ein besseres Staging, damit es klappt.
Mach mal Urlaub in einer verschlafenen Kleinstadt im Alentejo, wo Du solche Musik auch heute noch als Begleitung zu einem wunderbaren Sonnenuntergang hören kannst. OK, vielleicht bin ich etwas befangen. 🤣
Den Tipp merke ich mir auf jeden Fall 😉
Du bist eindeutig befangen. Ich mag das, aber es ist ein Beitrag, wo ich als nicht Kennerin der Region etwas Probleme hatte zu verstehen, warum gerade dieser Beitrag bei Jury und Publikum in Portugal an der Spitze lag aus dem Bewerberfeld. Nach deiner Erläuterung oben verstehe ich es besser. Aber man muss schon Portugal Kenner sein, denke ich.
Welch ein Wunder, dass ausgerechnet der Act gewinnt, der zum ESC will. Naja, immerhin bleibt es bei einem musikalischen Boykott. Das ist wieder typisch Portugal, aber ohne den Charme, den die Beiträge sonst haben, um beim ESC etwas reißen zu können. An ein zweites Napa glaube ich nicht – die übrigens auch nur mit Ach und Krach sowie einer sehr guten Startnummer ins Finale kamen und dort den 21. Platz belegten, also ich weiß ja nicht, ob das der Anspruch ist.
Portugal startet in der sehr kompetitiven 1. Häfte des 1. Halbfinales und wird von Finnland, Schweden, Kroatien, Moldawien und Griechenland umgeben. Etwas so Ruhiges sticht natürlich raus, aber es sieht definitiv nicht gut aus.
Du darfst aber nicht vergessen, dass es Napa in einem reinen Televoting-Semi auch schwerer hatte als die Bandidos es dieses Jahr haben werden.
Mit 15 Songs und einem hoffentlich guten Jury-Ergebnis sollte da eigentlich einiges möglich sein.
Schon nur Ihre Haltung gegenüber der ESC Teilnahme verdient Lob. Da hat die Boykott Bewegung wieder mal verloren. Super !
Ich bin richtig begeistert, wie sich die Jungs geäußert haben und sie haben es goldrichtig erkannt: Musik ist da, um Brücken zu bauen, Muito obrigado !
Für ganz ausgezeichnet reicht es nicht ganz gefällt mir gut. Ein wunderschöner beitrag. Ich muss mal nach portugal!
jetzt,wo alle NF-entscheidungen durch sind und eine menge songs angefallen sind,nutze ich die gelegenheit um den aus meiner sicht besten song der saison bekanntzugeben,welcher nicht gewonnen hat.
das war auch eine ganz einfache entscheidung und ich habe immer noch ein grummeln im bauch über die ganzen umstände aber nach den ganzen NF bzw. im mai der hauptveranstaltung ESC ist vor dem SCC und da wird es dann kecke häschenspiele geben.😇🐰
Der ist auch schon seit ner Woche in meiner Playlist.
Ich nehme das im SCC
https://www.raiplay.it/video/2026/02/Sanremo-2026-serata-finale-Ermal-Meta-canta-Stella-stellina-2a6ab490-d04c-46c5-916f-b7313b36577c.html
Danke für den Tipp, gefällt mir sehr!!!
Ach wie schön!
Um Atikin müssen wir uns streiten!!!
Hat etwas sehr beruhigendes, dass gefällt mir gut.
Chancenlos. Da hätte die Portugiesen ihre Teilnahme beim ESC auch gleich absagen können.
Ich weiß gar nicht was sich Portugal nur dabei denkt, immer so ne langweilige Grütze zu schicken, die von vornherein null chance hat, eine gute Platzierung zu holen.
Wow Ahnungslosigkeit trifft bei dir auf Überheblichkeit. Glückwunsch zu dieser exquisiten kombi.
Das könnte auch an deiner Wahrnehmung liegen.
Tja, woher weißt Du das denn ?
In den letzten vier Jahren war Portugal zumindest im Finale dabei und bis auf letztes Jahr immer vor Deutschland platziert. Ist mir aber klar, daß das Dir nicht in den Kram paßt.
Abwarten. Da gibt es andere Lieder die chancenloser sind
Das gleiche wurde auch dem portugiesischen Beitrag vom letzten Jahr (noch heftiger sogar) prophezeit. Das konnte ich in Teilen sogar nachvollziehen. Aber wenn selbst „Deslocado“ ins Finale einzog, sollte das für das viel schönere „Rosa“ erst recht drin sein.
No surprise: Der einzige zur Wahl stehende Beitrag ist gewählt worden! Zum Glück hat er am Ende des Vortrages keine Nelken in die Kamera gehalten – hätte politisch rüberkommen können.
Ich finde in dem Lied nichts, was mich besonders anspricht, aber es ist 3 Minuten lang, die Herren sind sauber und ordentlich in konservativem Chic gekleidet und die anderen Lieder des FdC waren mir ohnehin noch egaler. 😉
dieses werk auch?
die waren anders wie die anderen. 🐰
Mich hat von vorneherein ausschließlich der Beitrag für Wien interessiert, alle anderen ignoriere ich geflissentlich, bzw. werde ich mir auch nicht mehr anhören.
André Amaro wäre der zweite Künstler gewesen, der Portugal beim ESC vertreten hätte. Er wurde Dritter.
Ein typischer portugiesischer Beitrag , künstlerisch wertvoll , aber am Massengeschmack fast völlig vorbei. Damit kann der Finaleinzug schwierig werden.
Zur Inszenierung, schlage vor erstmal alle die gleiche Optik tragen ( Farbe ) und dann eventuell sogar sich auf eine Gerüst wie eine Rose aufstellen und singen.
der gerüststeiger kommt doch schon von den dänen. 🐰
Sehr kreativ. Bist du es, Marvin?
Hast selber bessere Ideen wie dieser „lahme“ Song inszeniert werden könnte um etwas aufzufallen ?
Ich sehe alle in grauen Anzügen vor einem grauen backdrop auf einem alten Teppich stehend das Lied vor sich hinträllern während hinten links eine einsame brennende Tonne steht.
Das wäre aber für portugiesische Verhältnisse ziemlich outgoing 🔥😜
Eher wie Griechenland in 2025 – ohne die Kleider zu wechseln.
Songtext untermalen mit stimmige Bilder aus Alentejo, Anzüge in unterschiedliche Farbe, aber nicht zu dunkel. Mehr braucht es nicht.
Erstmal freut mich, dass Portugal einen Sieger gekürt hat, der zum ESC möchte. Und was ich so von und über die Bandidos lese hier, ist schon mal sehr sympathisch. Es handelt sich um ein ganz besonders portugiesisches Lullabye, an dem mir gefällt, dass es sich so klar zu seiner Herkunft und seinen Wurzeln bekennt. Und da ich Balladen mag und auch überhaupt keine Scheu vor langsamen Nummern habe, hätte das wirklich etwas für mich sein können. Aber ich muss zugeben, in meinen Augen und Ohren handelt es sich um eine etwas arg biedere Variante, deren Komposition mich auf Dauer mehr langweilt als berührt. Vielleicht höre ich mich ja noch rein. Im Sinne der Vielfalt des Line-ups zu begrüßen, aber insgesamt reicht es bei mir für diesen Auftritt nur zu einem knappen so lala minus.
Da die Votingregeln in den Semis ja geändert wurden, ist der Beitrag wohl nicht ganz so chancenlos, wie einige vermuten. In den Semis suchen Juroren zwischen all dem Feuerwerk, den gepimpten Dance- und Singsang-Acts verzweifelt nach etwas, dem man nach *hust* (pseudo-)qualitativen Maßstäben Punkte zuschanzen kann. Mehrstimmiger Gesang wäre da so ein Ding. Innovation als Kriterium streichen wir natürlich mal bei diesem Beitrag. ..
Auch die Juroren wollen nicht einschlafen.
Right. Aber vielleicht ist man dankbar als Juror im Schlaf Geld zu verdienen? 🙂 Du liest es ja hier schon, wie mit „Weltkulturerbe“ und „Authentizität“ geworben wird. Und für Einige scheint der ESC ja sogar ein Folklorefestival zu sein.
Immerhin können sie singen, in die Kamera lächeln und wer will nicht eine Bachelor-Rose entgegengehalten bekommen? Heute habe ich eine Rose für dich! …
bei den schweden haben die jurys erst gestern nach „medinagold“ gebuddelt. 😺
Schweden wählt sich ja auch schwedophile Juroren. Das ist eine eigene Gattung …
Meine Favoriten nach André haben gewonnen.
Für portugiesische Verhältnisse ist es gut. Es hat zwar keine einzigartige Melodie, hat keinen treibenden Beat, keinen Schwung und keine besondere Inszenierung.
Und trotzdem entspannt mich der unaufgeregte, mehrstimmige Gesang, ohne dass der typisch-portugiesische Wunsch das Lied zu skippen in mir aufkommen würde.
Und das hat seit „O jardim“ 2018 kein Act aus Portugal mehr geschafft.
Daher mal kein ganz furchtbar (kein Land hat das bei mir in über 30 Jahren ESC öfters von mir erhalten).
Stattdessen ein so lala minus und eine Platzierung außerhalb meiner Bottom 4.
Die da bisher heißen:
26. Italien 3/12
27. Serbien 2/12
28. Bulgarien 2/12
29. Belgien 1/12
Da wird RTP aber ein tonnenschwerer Stein vom Herzen gefallen sein.
Der Song steht quasi auf der Grenze zwischen „zeitlos“ und „aus der Zeit gefallen“, neigt aber eher zu ersterem.
Nicht so ganz glücklich bin ich mit der Optik, die ist mir dann doch eine Spur zu angestaubt (nur von der Wirkung her muss ich ein bisschen an „Klapa s Moja“ denken) – da würde ich mir für Wien eine Inszenierung wünschen, die stärker auf Licht als auf Farben setzt und dem ganzen Act ein bisschen mehr Frische und auch optisch Zeitlosigkeit verleiht.
Interessant, dass Du auch an „Klapa S Mora“ gedacht hast (bevor ich meinen Kommentar angefangen habe, hatte ich Deinen noch nicht entdeckt, ich habe also nicht abgeschrieben 😉 ). Wobei mir die Optik des Auftritts besonders gefallen hat, aber vielleicht liegt das ja auch am Angestaubten … Oder einfach am Ruhigen, welches diesem Hektischen, Überinszenierten, das heute Standard zu sein scheint, entgegensteht.
Ausgezeichnet! Es ist in den letzten Jahren selten passiert, dass mein portugiesischer Favorit – oder einer meiner Favoriten – zum ESC geschickt wurde. Dieses Jahr hat es geklappt! Ich hoffe, „Rosa“ wird deutlich besser abschneiden als das von mir ebenfalls sehr geliebte, von einer Männergruppe (Klapa s Mora) gesungene und viel zu schlecht bewertete „Mizerja“ (Kroatien 2013).
Sehr schön, ich träume mich 3 Minuten weg, kein Lärm, kein Pyro , nur Musik
Hier können sich die dreamboys mal anschauen wie mehrstimmiger Gesang in professionell aussieht!
Wahnsinns Stimmen, Harmonien und Aura!
Über die Bühnenshow kann man diskutieren, das wird aber sicherlich ein starker kontrastpunkt zum restlichen lineup und damit hervorstechen.
Auch andre amaros Beitrag hat mir sehr sehr gut gefallen! Auch er wäre ein würdiger Vertreter Portugals gewesen.
Bravo Portugal!
“ jute statt plastik“ aus portugal.
Ich mags und es wird in wien garantier positiv hervorstechen. Und was mich auch freut: das publikum hat sich für eine esc-teilnahme portugals ausgesprochen und den esc und israel-boykotteuren die rote karte gezeigt. Bravo.
Ich habe gar nicht gewusst, dass Paul Potts beim ESC mitmacht. 😉
Ein wunderbarer Kontrast zu all den Uptempo-Songs! Sehr herzerwärmend und mit tollen Harmonien. Gefällt mir gut.
Mein allererstes: Ist ganz ausgezeichnet!!!!!!
Ich bin zurück im ESC 2026 und habe meine persönliche Nummer 1!!!
Leider konnte ich gestern gar nichts mitbekommen vom FdC , und nun sehe ich dass die Bandidos nach Wien fahren werden – wie schön!!!!
Hier stimmt für mich ALLES – und insbesondere, die Einstellung der sympathischen Musiker.
Ich drücke sowas von die Daumen – damit ist Wien um eine besondere, musikalische Nuance bereichert!
Dieses Lied ist der Wahnsinn..Sowas Schönes als wäre es dem Himmel entsprungen.
Klare Nummer 1 der letzten 10 Jahre!
Ach, das tut richtig gut! Altmodisch zwar und musikalisch keine Offenbarung – aber da singen fünf Männer einfach ihr Lied. Ohne Maskerade, ohne Effekthascherei, ohne Ablenkung von irgendwas – sehe ich in Wien weit oben. Weil es absolut Alleinstellungsmerkmale hat!
Wie ich Portugal für solche Beiträge liebe! Die scheren sich mal so gar nicht um ESC-Tauglichkeit, Effekte, Beats, Lärm oder Witz. Sie wählen einfach ein schönes Lied, das ihre Seele berührt. Ganz ausgezeichnet natürlich!
Wie wahr. Und eigentlich geht es auch bei „Rosa“ um ESC-Tauglichkeit, denn ein „schönes Lied“ ist stets auch ESC-tauglich 🙂
☀️ Wunderbar! ☀️ Das geht ganz sicher ins Finale!
Entschuldigung aber… was für ein schlechtes Lied!
Ich musste lachen gestern, so schlimm und peinlich fand ich den Auftritt.
Und das unverschämteste: Sie berauben Finnland dem Alleinstellungsmerkmal Geige lol
Sorry, das musste raus.
Musik ist Geschmackssache, Respekt an jeden der das gut findet blablabla 🙂
Semi Aus, Tschö mit Ö
Macht et jut, schwingt de Hoot.
[Beleidigende Formulierung editiert]
Luxemburg hat doch auch schon Geige.
Respekt ist das, was Dir fehlt.
OK Boomer.
Sagt man schon lange nicht mehr…
Es waren gestern Lieder dabei, die beim ESC besser abgeschnitten hätten. Aber das ist den Portugiesen egal. Und es macht ja auch keinen Sinn, ein Lied zu wählen, das besser für den ESC geeignet ist, das dann aber nicht zum ESC geht.
So eine ruhige Nummer ist ja auch eine Bereicherung aber sie muss erst mal ins Finale kommen, da fehlt vielleicht das Besondere, mit dem Portugal ansonsten punkten kann.
Das Besondere ist, dass es gerade nicht krampfhaft besonders sein will. Jede Wette, dass das ins Finale kommt.
Kann es nicht verstehen, aber mir sind gerade beim Hören die Tränen gekommen.
Vielleicht, weil Portugal nun doch am ESC teilnimmt. Die Portugiesen haben abgestimmt, weil sie das wollen.
Vielleicht aber auch einfach, weil ich mich freue, in Wien ein Lied hören zu dürfen, ohne TamTam und Elektronik. Mit mehrstimmigem Gesang kriegt man mich sowieso immer. Wunderschön, danke Portugal!!!
Oh, eine Geige, die reißt es dieses Jahr bestimmt raus. Immerhin nervt der Song nicht, da kann man gut die Gedanken laufen lassen. Zum Beispiel an einen anderen ESC-Auftritt, als mehrere Herren nebeneinander auf der Bühne standen und ein Liedchen präsentierten. Ich meine Litauen 2006, die hatten auch eine Geige.
Kurz gesagt, ich finde Rosa stinklangweilig, selbst für portugiesische Verhältnisse. Aber ich drücke noch ein Auge zu und klicke bei gefällt mir weniger.
Oh die Bubble versucht ein weiteren Sobral Beitrag zu finden. Leider ist die Nummer sterbens langweilig, und wenn nur zwei Leute zum ESC fahren wollen, ist dies keine Wahl sondern ein kleineres Übel.
Ich werde portugiesische Votings nie verstehen glaube ich…
Aber nun ja, wenigstens gibt es jetzt nicht so viel Drama und der Ausgang ist klar.
Die Bandidos machen ihre Sache ja auch gut, aber leider war das wohl mit einer der Songs, die mir am wenigsten gefallen haben im diesjährigen FdC-Finale.
Wie nicht nur ich im Live-Blog schon geschrieben hatte, sind mir sowohl Auftritt als auch Musik zu brav. Als Fan von reichen Instrumentierungen komme ich hier zudem nicht wirklich auf meine Kosten, da hier ja die Harmonie der Stimmen im Fokus stehen.
Qualität hat das Werk auf jeden Fall, aber ich kann mich eher nicht dafür begeistern. Beim ESC wird der Song aber eine neue musikalische Klangfarbe zur Schau stellen und wahrscheinlich wegen der lauten Konkurrenz im Semi und durch Jury-Unterstützung gar nicht so schlechte Chancen auf das Finale haben.
Wie Evaya aber letzte werden konnte, werde ich mir nie erklären können. Genauso wie das schlechte Abschneiden von Marquise. 🥲
Beide hätten Chancen auf meine Top 3 gehabt…
In erster Linie finde ich es sehr gut,dass Portugal Künstler gewählt hat,die mit wahnsinnig wichtigen Werten zum ESC fahren wollen. Alleine schon deshalb habe ich hier mit einem gefällt mir gut abgestimmt.
Ihr Musikstil bringt die portugiesische kulturelle Vielfalt zum ESC,da bleibt sich das Land treu. Und auch das finde ich gut,wir haben hier wieder einen Song,der einfach keinerlei Show braucht, sondern einfach für sich wirkt.So eine Farbe darf ebenfalls nie aussterben beim ESC.
Es ist sicherlich nicht unbedingt die Musik,die ich oft hören würde,aber ich kann mich drauf einlassen und freue mich,dass sie dabei sind.
Wieder mal erinnert mich der portugiesische Beitrag an Filmmusik. Die Jungs stehen auf dem Dorfplatz und singen ihr Lied in ihren Anzügen (40er?). Die Femme fatale, die die Gruppe zerstören wird, fährt in ihrem Cabrio ins Dorf und auf den Platz. Das Unheil nimmt seinen Lauf.
Ich gehöre zu denen, die den Song interessant finden, es ist tatsächlich auch eine gewisse Range dabei, es ist nicht monoton wie manche schreiben. Irgendwo in meinen Top Ten, aber nicht auf dem Podium, das gehört weiterhin Malta/Israel/Frankreich.
Portugal – ich kenne hauptsächlich Lissabon und etwas die Algarve – zeigt immer wieder Einblicke in seine Musikkultur. Es steckt – Cliché, ich weiß – meistens eine gewisse Melancholie darin. Die Literatur spricht mich wenig an, finde ich noch wirrer als die französische. Filmindustrie gibt es kaum, von daher nicht ohne Ironie, dass ich bei den Beiträgen öfter an Filmmusik denke.
Gefällt mir gut.
Nimm das, du Schuft:
Flaubert, Maupassant, Zola, Balzac, Hugo, Proust, Baudelaire, Camus, Modiano, usw.
📚🇫🇷💗💪🏻😉
Balzac ist mir primär in Erinnerung, weil ich meine die ersten 30 Seiten er nie Beschreibung von Möbeln ist.
Es gibt Schrifsteller, die könnten Staubsaugerbeutel beschreiben und es wäre ein Genuss! 😁😊 Also insbesondere auf Flaubert und Maupassant lasse ich nichts kommen, das ist oberstes Regal der obersten Regale 💙🤍❤️
Oberstes Regal der obersten Regale – also für Besucher gut sichtbar aber schwierig ranzukommen, um das zu lesen zu holen 😜
👩🏻🦰Dennis, du konterst jetzt mit dem Satz: „Ich weiß, du bevorzugst die unterste Schublade…“
🧑🏻🦱Ach Regine, das ist zwar schlagfertig, aber ich will ja keinen Streit, ich unterhalte mich doch nur mit 4porcelli.
👩🏻🦰Hallo?! Der hat was gegen französische Literatur gesagt! Mich quälst damit jede Woche und der kommt jetzt ungeschoren davon?!
🧑🏻🦱Er hat es schon so nicht leicht, ohne den Genuss der Worte von Flaubert oder Maupassant…
👩🏻🦰Wenn es hier einer schwer hat, dann ich! Mein unterste Schublade Satz wäre eine Kracher Antwort!
🧑🏻🦱Tja, Regine. Mein Gemüt ist da sonniger als deines.
👩🏻🦰Oder schlichter…
Erste Gemeinsamkeiten zwischen Regine und mir…
🙃
Eça de Quiroz, Lobo Antunes, Saramago …
Das gefällt mir sehr. Super Beitrag
Eine ausgezeichnete Wahl.👍
Wir kommen dem Ende entgegen. Die Zielgerade ist schon in Sicht. Portugal hat gewählt und gleich wird auch noch Polen dazukommen. Das war es jetzt mit Vorentscheiden für diese Saison. Ich warte mal noch ab wie sich Polen entschieden hat und dann ist meine SCC-Liste vollständig. Hier mein Ranking für die Bandidos do Cante:
1. Alis – Nân 12/12 – Ist ganz ausgezeichnet
2. Tamara Živković – Nova Zora 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
3. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
4. Felicia – My system 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
5. Alexandra Căpitănescu – Choke me 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
6. Delta Goodrem – Eclipse 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
7. Monroe – Regarde! 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
8. Atvara – Ēnā 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
9. Akylas – Ferto 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
10. Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin 8/12 – Gefällt mir gut
11. Satoshi – Viva, Moldova 8/12 – Gefällt mir gut
12. LELEK – Andromeda 8/12 – Gefällt mir gut
13. Jonas Lovv – Ya Ya Ya 8/12 – Gefällt mir gut
14. Antigoni – Jalla 7/12 – Gefällt mir gut
15. ESSYLA – Dancing on the Ice 7/12 – Gefällt mir gut
16. LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei 7/12 – Gefällt mir gut
17. DARA – Bangaranga 7/12 – Gefällt mir gut
18. AIDAN – Bella 7/12 – Gefällt mir gut
19. LELÉKA – Ridnym 7/12 – Gefällt mir gut
20. Noam Bettan – Michelle 7/12 – (gerade noch so) Gefällt mir gut
21. Lion Ceccah – Sólo quiero más 6/12 – Ist so lala
22. Sarah Engels – Fire 6/12 – Ist so lala
23. Lavina – Kraj mene 6/12 – Ist so lala
24. Eva Marija – Mother Nature 6/12 – Ist so lala
25. Bandidos do Cante – Rosa 5/12
Na was haben wir denn da auf der Bühne? Eine Violine! Nicht die erste des Jahrgangs, aber wird es die letzte sein? Wir werden sehen. Als ich gestern Abend meine Zeilen zum Abschluss der Vorentscheidsaison geschrieben habe und im Hintergrund lief dieser Song, war das schon sehr atmosphärisch und hat gut zur Stimmung gepasst. Für die große Bühne in Wien ist mir das aber wirklich ein wenig zu brav. – Ist so lala
26. Cosmó – Tanzschein 5/12 – Ist so lala
27. Sal da Vinci – Per sempre si 3/12 – Gefällt mir weniger
28. Senhit feat. Boy George – Superstar 3/12 – Gefällt mir weniger
29. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 2/12 – Gefällt mir weniger
Dieses Jahr gab’s bis jetzt tatsächlich kein einziges ausgezeichnet von mir, vielleicht reißt Armenien oder Azerbaijan das ja noch raus.
„Rosa“ von Bandidos do Cante zaubert mir ein Lächelns ins Gesicht und versprüht ein angenehm schönes Gefühl in mir.
Man wird nachdenklich ohne sentimental oder traurig zu sein. 😀
Leider befürchte ich, dass dieses dezente portugiesisch romantische Lebensgefühl zwischen den Nostalgiker (m/w/d) der 50er Jahre (siehe AIDAN aus Malta), den Urlaubssehnsüchtigen (m/w/d) eines kleinen lebhaften Städtchens in der Nähe von Neapel (siehe Sal da Vinci aus Italien) sowie den Retro-Dancer (m/w/d) mit dem altbackenem Wunsch an die gute alte Zeit (siehe Felicia aus Schweden) total zerrieben wird und sang- und klanglos untergeht. Leider.
Ach,warten wir doch erstmal ab😉.
Ganz bestimmt NICHT!
Immerhin bin ich jetzt schlauer
sorry, überhaupt nicht meine Welt, kann mir nicht vorstellen, dass das ins Finale geht, bei mir mein letzter Platz
Portugal würde beim ESC echt fehlen; die bringen immer etwa ganz Eigenes hinein. Ich wünsche mir zwar wieder mal etwas Verrückteres von ihnen (ich denke da an Conan Osiris, den ich genial fand, aber leider nicht viel Anklang fand), nehme aber auch diese schöne Heile-Welt-Nummer.
Oh wie schön. Mein Favorit hat gewonnen und ich bin richtig glücklich 🙂
Reiht sich bei meinem Ranking mit Frankreich, Bulgarien und San Marino an das Ende. Irgendwie belanglos und einschläfernd. Das Lied plätschert einfach so vor sich hin wie eine Levada – für mich das nächste „Furchtbar“ leider.
Ich habe zwar mit ausgezeichnet gestimmt, da ich mehrstimmigen Gesang auf hohem Niveau mag, rechne dieses Jahr aber mit einem Halbfinalaus. Dass ist nochmal weiter weg von einer ESC-Eignung als NAPA und meiner Meinung nach auch weniger stark.
Trotzdem mag ich die portugisische Eigenständigkeit. Portugal ist eines der wenigen Länder, die noch über eine deutlich erkennbare musikalische Identität verfügen und nicht schicken was angeblich international angesagt ist um den ESC Sieg zu jagen.
Ich halte das erst Halbfinale auch im Gegensatz zu anderen für stärker und sehe wenige Songs ohne realistische Chance aufs weiterkommen (eigentlich nur Estland und vielleicht Polen).