
Der deutsche ESC-Vorentscheid ist natürlich ein Medienereignis – genauso wie auch der Eurovision Song Contest selbst. Als also Barbara Schöneberger und Hazel Brugger am Samstagabend mit Brennpunkt-bedingten 15 Minuten Verspätung das Deutsche Finale eröffneten, waren die Stifte vieler Journalisten gespitzt.
Traditionell schauen wir hier auf ESC kompakt darauf, wie die deutschen Medien den diesjährigen Vorentscheid wahrgenommen haben. Vieles war ja anders als im Vorjahr. Nachdem 2025 letztmals der NDR – zusammen mit Stefan Raab und RTL – den Vorentscheid veranstaltet hatte, übernahm der SWR mit Produktionsfirma Kimmig Entertainment. Auch Moderatorin Hazel Brugger stand erstmals an der Seite von Barbara Schöneberger auf der Vorentscheidbühne.
Wir haben uns die Kritiken einiger großen Zeitungen angesehen – genauso wie von kleineren Publikationen, Magazinen, einem Branchendienst und auch einem Radiosender. Die meisten gehen dabei in eine ähnliche Richtung. Größtenteils werden die Inszenierungen des Deutschen Finales gelobt. Die Show mit etwas mehr als drei Stunden Laufzeit war vielen aber zu lang. Auch über das Talk-Sofa mit Paola, Michael Schulte, Carolin Kebekus und Hans Sigl findet man kaum lobende Worte.
Das Votingverfahren mit Jury- und Publikum wird bei vielen nur am Rande bewertet, das hat jedoch Douze Points auch hier auf dem Blog schon ausführlich genug getan. Was aber nach dieser Show am wichtigsten ist, ist natürlich der Siegertitel, mit dem Deutschland nun beim Eurovision Song Contest in Wien antritt. „Fire“ von Sarah Engels beschäftigt die Journalisten und sorgt für allerlei Vergleiche.
Süddeutsche Zeitung
Fangen wir mal an mit der SZ. Dort schreibt Marie Gundlach hinter der Bezahlschranke über einen „Eurovision Song Contest auf Sparflamme“. Und sie hört bei den Acts gleich ganz genau hin:
„Der Vorentscheid ist gespickt mit Singer-Songwritern, die alle in ihren Vorstellungsvideos brav betonen, wie wichtig ihnen die Musik ist und was für eine tolle Message ihr Song hat. Auf der Bühne zündet es trotzdem nur selten. Viele der Songs plätschern nett vor sich hin und würden im Radio sicher niemanden stören, für die größte Musikshow der Welt aber ist das nicht genug. Oder, wie es in einem der Finalsongs heißt: „There is room, room to improve.“ Da ist noch Luft nach oben.“
Bei „Fire“ sieht Gundlach aber eine gute Möglichkeit, Sarah Engels‘ hohe Note „hervorragend in einem Schnelldurchlauf“ zeigen zu können. Ihre Stimme sei „stabil“ und die Performance „durchdacht“ gewesen. Eingerahmt ist die SZ-Kritik von der weltpoltischen Lage. Der Vorentscheid begann wegen eines Brennpunkts zur Lage im Iran 15 Minuten später. Und obwohl dies in der Show selbst in der Moderation nicht zum Thema wurde, überschattete es Das Deutsche Finale doch:
„Als Carolin Kebekus ankündigt, dass nach der Show ihr Comedyprogramm läuft, wird per Eilmeldung eingeblendet: „Staatsoberhaupt des Iran angeblich tot.“ Und nachdem Sarah Engels ihren Gewinnersong noch einmal präsentiert hat, schaltet die ARD abrupt ins „Tagesthemen“-Studio. Da steht Julia-Niharika Sen und muss tief durchatmen. Tschüss, Pop, Glamour, Feuerwerk. Willkommen in der echten Welt.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der wie immer gut beobachtende Peter-Philipp Schmitt von der FAZ attestiert dem SWR hinter der Bezahlschranke, dem Vorentscheid einen neuen Anstrich verpasst zu haben.
„Insgesamt aber spürte man eine neue Wertschätzung, die dem ESC im Ersten zuletzt nicht immer zuteilwurde. Auch die Entscheidung vom vergangenen Jahr, eine Jury einzubinden, ist gut und richtig. Im Finale am 16. Mai stimmt ebenfalls eine Jury ab. Allerdings gleichrangig mit dem Publikum.“
Schmitt betont, dass das Abstimmungsverfahren eben trotz Jury- und Televoting ganz anders funktionierte als beim ESC, wo beide Gruppen jeweils alle Songs bewerten können. Im Vorentscheid aber siebte die Jury erst einmal sechs Acts aus:
„So war das Publikum zwar ‚Königsmacher‘, wie SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler zuvor versprochen hatte. Es kann sich am Ende aber trotzdem beschweren, da es eben nicht die volle Stimmgewalt hatte.“
WELT
Wer sich einen Account bei WELTplus leistet, kommt in den Genuss der vor bildhaften Adjektiven strotzenden Kritik von Manuel Brug. Unter der Überschrift „Der deutsche Schlager hat ein Therapieproblem“ bewertet er alle neun Vorentscheids-Acts. Zwar versteht man die Zuschreibungen zu den Songs nicht immer auf Anhieb – aber einfach so dahingeschrieben ist der Text mit Sicherheit nicht. Sarah Engels etwa beschreibt er als „eiskalt kalkulierte, dabei sich verrucht gebende, die Locken schmeißende Schlager-Bitch in knapproter Knautschlack-Korsage mit Fransen und kniehohen Boots“ und prophezeit ihr eine ESC-Platzierung im Mittelfeld.
Sein Favorit im Vorentscheid wäre wavvyboi mit „Black Glitter“ gewesen, auch wenn Brug der Name des Künstlers doch etwas abgelenkt hat.
„Mochte der Künstlername der nonbinären Person auch nach OnlyFans-Account klingen und sein grottiger Schatten-Vorabvideoclip eher abtörnend wirken, auf der Bühne, aus einer laserstrahlenden Pyramide springend, lieferte wavvyboi mit weißblonder Farah-Fawcett-Majors-Mähne im ebenso weißen Anzug samt High Heels einen lupenreinen Glamrock-Engel-für Charlie-Auftritt, Head Banging, harte Riffs und Gitarrenweitwurf (in ein schwarzes Tuch) inklusive. Das war in seiner fluiden Eddie-van-Halen-Allüre hot und exciting – und auch sehr undeutsch.“
Und in der Art geht es weiter. Molly Sue lieferte „koloraturkieksende Höhepunkte“ in ihrem Song, die „korkenzieherlockige Laura Nahr“ verglich er mit „Andrea Jürgens auf Speed“ und Dreamboys The Band sind wahlweise „[v]ierstimmig, sirenenträllernd, langsam, chillig entspannt, indie-brav, wenig abwechslungsreich und luftig verkifft“. Die Show selbst allerdings gefiel dem seit Jahrzehnten über den Vorentscheid berichtenden Journalisten gut. Wahrscheinlich.
„[W]as dann folgte, war die bestabschnurrende Vorabauswahl, die der Berichterstatter live seit 1979 beim „Dschinghis Khan“-Sieg (später immerhin Platz 4 in Jerusalem) in der Münchner Rudi-Sedlmayer-Halle erlebt hat.“
ZEIT
Jens Balzer von der ZEIT sieht das alles doch deutlich negativer. Und stellt in seinem Artikel „Es klingt wie eine Drohung“, den man ebenfalls online kaufen kann, die Frage: „Geht’s noch druckloser?“ Chronologisch arbeitet er sich an jedem der neun Vorentscheids-Acts ab – und auch er entdeckt ähnlich wie der WELT-Kollege bei wavvyboi die „Farrah-Fawcett-Gedächtnis-Federfrisur“. Besonders schön ist seine Beobachtung am Ende der Inszenierung von „Herz“, die Sänger Bela an einer Bushaltestelle performend zeigt. Hier schließt Balzer trocken: „Der Bus kam dann nicht.“
Um noch aufzulösen, was genau wie eine Drohung klingt: Hiermit gemeint ist, dass Moderatorin „Barbara Schöneberger mehrere Male mit weit aufgerissenen Augen in das Publikum rief, dass Musik doch eine Völker verbindende Rolle zu besitzen habe.“ Dass die Jury nach einer knappen Stunde Bedenkzeit übrigens gerade die Acts auf den letzten drei Startplätzen weitergewählt hat, kam dem Autoren auch komisch vor: „Ob da etwas im Vorhinein abgesprochen war? Ein Schelm, wer das denkt.“
DWDL
Zur Abwechslung für zwischendurch mal ein Branchendienst. Für das Medienmagazin DWDL kommentierte Alexander Krei, es gab eine „Feurige Show mit Vollbremsungen“. Und der sieht die Bemühungen des SWR um „deutlich aufwendigere Inszenierungen als bei früheren Vorentscheiden, die der NDR zu verantworten hatte“. Krei führt aus:
„Vom bunten Italien-Trip mit wackelndem roten Flitzer über den feinfühligen Ballett-Auftritt, der um Molly Sue gestrickt wurde, bis hin zu jenem Feuer-Spektakel, das der späteren Siegerin mächtig einheizte – keine Frage: Beim ‚deutschen Finale‘ konnte sich das Publikum schon einen sehr guten Eindruck davon verschaffen, wie die Songs auf der großen Bühne rüberkommen. Ein echter Fortschritt, verglichen mit früheren Jahren.“
Lob gab es von DWDL auch für das Moderations-Duo Hazel Brugger und Barbara Schöneberger,
„dem es in seinen besten Momenten tatsächlich gelang, im deutschen Finale großes ESC-Feeling aufkommen zu lassen. Dass die Show ihr Potenzial dennoch nicht voll ausschöpfte, hing an einigen Längen, die mit etwas mehr Mut durchaus hätten vermieden werden können. Wann immer der Vorentscheid gerade Fahrt aufnahm, sorgte zähes Talk-Geplänkel im Gegenzug wieder für eine plötzliche Vollbremsung.“
Redaktionsnetzwerk Deutschland
In den Zeitungen des RND berichtet Maximilian König, „Sarah Engels ist plötzlich wieder da“. Auch wenn er gleich mal mit einem Fehler anfängt:
„Dass die deutsche Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) in den vergangenen Jahren unter keinem guten Stern stand, zeigen schon drei letzte Plätze zwischen 2021 und 2023.“
Nun wurde Jendrik 2021, wie wir wissen, aber nicht Letzter sondern Vorletzter, so viel Zeit muss sein. Die Reihenfolge der aufgetretenen Acts fand er „prophetisch angelegt“:
„Erst relativ belanglose Lieder wie „Herz“ von Bela oder das schon vergessene „A Ok“ von Miley, bei dem weniger die fade Musik als die mit einem leuchtenden Ei hantierende Hintergrundtänzerin in Erinnerung blieb. Dann steigerte sich die Qualität kontinuierlich.“
Nun heißt „Miley“ natürlich eigentlich Myle oder bürgerlich Milo Hoelz, aber woher soll man das bitteschön wissen können?! Dem SWR wirft König vor, dass es um vieles gegangen sei, „aber teilweise nur am Rand um die vorgestellte Musik“, da vor dem ersten Auftritt noch „ein Dutzend Studiogäste“ vorgestellt wurden. Für Sarah Engels findet er versöhnliche Töne – und setzt ihren Sieg in einen anderen Blickwinkel.
„Engels gelang es, ein durchschnittliches Lied mit überdurchschnittlichem Enthusiasmus vorzutragen, die Freudentränen am Ende wirkten angesichts ihres unwahrscheinlichen Comebacks herzlich. Es passiert jedenfalls nicht so oft, dass ein Castingstar, zusammen mit Exmann Pietro in den sozialen Medien zigfach verlacht („Hauptsache, Alessio geht’s gut“), 15 Jahre nach dem ersten großen Fernsehauftritt als deutsche Hoffnung zum größten Musikwettbewerb der Welt fährt.“
Berliner Morgenpost
Das zum Meme gewordenen Satz „Hauptsache, Alessio geht’s gut“, der sich auf den gemeinsamen Sohn von Sarah Engels mit Pietro Lombardi bezieht, glaubte man deshalb schon fast hinter sich gelassen zu haben. Zu sehr stammt er irgendwie aus einer anderen Zeit, in der Sarah Engels auch noch eine ganz andere Künstlerin war. Bei der Berliner Morgenpost landet dieser Satz trotzdem in der Überschrift zum Text von Johanna Ewald. Und die Autorin äußert sich erst einmal grundsätzlich positiv zu der SWR-Show.
„Die Bilder sind stimmig, die Ideen liebevoll, die Kandidaten klug ausgewählt.“
Doch für Ewald hapert es daran, diese eigentlich positiven Grundvoraussetzungen auch über die Ziellinie zu bringen:
„Technisch ist dieser Vorentscheid kaum sendereif: Fast alle Acts singen konstant einen Hauch zu hoch, die Intonation schwimmt, die Tonmischung ist so verwaschen, dass Feinheiten in Hall und Brei untergehen. Es wirkt, als hätten sich die Sängerinnen und Sänger auf der Bühne nicht richtig gehört – ein Versäumnis, das bei einer Liveproduktion dieser Größenordnung schlicht unverzeihlich ist. Die liebevollen Bilder verdienen einen Klang, der nicht nach Generalprobe klingt.“
Neben Kurzkritiken zu allen teilnehmenden Songs des Vorentscheids, gibt es in dem Text aber auch noch einen überraschenden Vergleich, an welchen Song „Fire“ erinnert.
„Die Harmonien von „Fire“ erinnern frappierend an „Englishman in New York“ von Sting, insbesondere im Schluss des Chorus – man achte auf den identischen Terzsprung.“
Stern
Musikalische Kritik an Sarah Engels‘ Siegertitel gibt es auch von Simone Deckner im Stern. Für sie ist der Song zu platt:
„Ein klassischer Up-Tempo-Popsong mit einem Refrain, bei dem sich „Fire“ auf „Liar“ reimt, auch sonst bleibt so gar kein Raum für Überraschungen. Ein bisschen Christina Aguilera, eine Prise Britney Spears, eine Dosis Shakira, dazu eine Choreografie wie aus einem J.Lo-Video.“
Wie viele Zuschauer an diesem Abend, hat auch die Autorin sich über die Besetzung des Talk-Sofas gewundert. Sie liefert allerdings eine überraschend plausible Erklärung:
„Was Schauspieler Hans Sigl aka „Der Bergdoktor“ auf dem Sofa zu suchen hatte, blieb auch bis zum Schluss rätselhaft. Hatte ihn beim ESC-Erstausrichter SWR womöglich jemand mit Ralph Siegel verwechselt?“
Focus
In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Jürgen Winzer im Focus. Auch er fragt sich, wozu das Sofa überhaupt nötig war – und warum neben Hans Sigl auch Carolin Kebekus darauf gesessen habe. Auch den Backstage-Bereich und die Interviews mit den Acts im „Ocker Room“ hätte er nicht vermisst. Lob gab es hingegen für die Auswahl der internationalen Jury:
„Die 20-köpfige internationale ESC-Expertenjury war hochkarätig besetzt. Mit der ehemaligen ESC-Siegerin Ruslana, dem Ex-Teilnehmer Luca Hänni, ESC-Hitproduzenten und sonstigen ESC-Koryphäen. Trotzdem sahen die 20 Menschen in ihren Stühlen aus wie die Promis am Telefon beim RTL-Spendenmarathon.
Schön anzuschauen waren indes die Einspieler über die Kuriositäten der letzten sieben ESC-Jahrzehnte. Da kann man sich glatt auf die demnächst erscheinende Doku freuen.“
Damit gemeint ist der Film „70 Jahre ESC – Die Doku“, der am 11. Mai im Ersten TV-Premiere feiert und bereits zwei Tage zuvor in der ARD Mediathek online stehen wird.
Neue Osnabrücker Zeitung
In der NOZ bringt Daniel Benedict in seiner TV-Kritik noch etwas mehr Politik hinein als viele andere. Auch wenn er mit seiner Metaphorik vielleicht etwas über das Ziel hinausschießt.
„Beim ESC-Vorentscheid zündet Sarah Engels eine Pyro-Show, als ob das Gas nichts kosten würde. Ein kleines bisschen Wirklichkeitsverlust tut diesem Musikwettbewerb vielleicht ja ganz gut. Mit dem Streit um die Teilnahme Israels ist er politisiert genug. „I’m on fire“, singt Engels jetzt für Deutschland. Und auch das passt. „On Fire“ sind beim Thema ESC sowieso alle. Wenn im Ersten der Song Contest läuft, brennt der Baum.“
Den vermeintlichen Wettbewerbsvorteil von Sarah Engels durch ihre Bekanntheit und ihre Millionen Follower bewertet Benedict allerdings positiv, was auch eine erfrischende Sichtweise ist.
„Ungerechter Vorteil? Aber – warum um Gottes willen spricht das gegen Sarah Engels? Mit ihr tritt zur Abwechslung ein echter Star an. Schon das wertet den Wettbewerb auf. Aus hiesiger Sicht ist der ESC oft genug eine Parallelwelt, in der eigens für die Show designte Newcomer ins kalte Wasser springen.“
Deutschlandfunk Nova
Zum Abschluss der Blick auf die Kritik in einem öffentlich-rechtlichen Radiosender, der nicht zur ARD gehört. Der von Deutschlandfunk Nova als „ESC-Nerd“ angekündigte Jan Borree war selbst im Studio in Berlin dabei und hat dank der Pyro von Sarah Engels „das Feuer auch in der Halle gespürt.“ Er weist aber auf die Parallelen zu „Liar“ von Silia Kapsis und natürlich „Fuego“ von Eleni Foureira hin. Dass er dem betont unwissenden Moderator sogar den Begriff „Dancebreak“ erklären musste – geschenkt. Zur Premiere des SWR als ESC-Federführer innerhalb der ARD sagte er:
„Die haben sich schon Mühe gegeben. […] Im Studio sah das schon schön aus. Es gab Stehplätze! Das ist eigentlich gar nicht so eine doofe Idee gewesen. Sah ein bisschen dynamischer aus. Ansonsten hat sich von der musikalischen Vielfalt nicht so viel getan. Es klingt alles recht radiomäßig, fand ich. Und dieser Begriff „Radiosongs“, der wird in der ESC-Spähre eigentlich sehr missmutig angeguckt. Weil wenn ein Song radiotauglich ist, dann eckt der nicht an. Dann ist der okay, dann kann man den weghören. Und das will man ja eigentlich nicht beim ESC.“
Stattdessen wolle man beim ESC überrascht werden. Und überraschend fand er beim Vorentscheid nur, „dass diese Show drei Stunden ging – für neun Songs.“
Jan Borree war in der Vergangenheit auch schon mehrfach zu Gast im NDR-Podcast ESC Update. Auch dort wurde noch in der Nacht nach dem Vorentscheid ausführlich über die Show gesprochen.
Mit welcher Kritik zum deutschen Vorentscheid kannst Du am meisten anfangen? Worauf wurde Deiner Meinung nach nicht genug eingegangen? Schreib es uns in die Kommentare!
Natürlich haben wir auch in einem ESC kompakt LIVE schon ausführlich auf Das Deutsche Finale 2026 zurückgeblickt.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Die haben eigentlich alle recht.
Ein sehr spannender Überblick über die Medienstimmen! Ich war am Samstag selbst in der Halle und stand direkt an der Bühne neben der Treppe, in Hörweite von Barbara Schöneberger und ihrem Team. Dabei habe ich eine kleine Anekdote mitbekommen, die perfekt zu der hier zitierten Kritik passt.
Während des Auftritts von wavyboy raunte der Redakteur Barbara zu, dass dies für ihn der bisher beste Auftritt des Abends sei. Barbara antwortete darauf nur stumpf und trocken: ‚Ist ja klar, der kommt ja auch nicht aus Deutschland.‘
Dieser kurze Satz bringt das Dilemma, das in eurer Presseschau so deutlich wird, auf den Punkt. Während die Medien Sarah Engels’ Song ‚Fire‘ zu Recht als ‚generisch‘ und ‚Kopie einer Kopie‘ bezeichnen, hatte wavyboy genau diesen internationalen Vibe, der uns in Deutschland oft fehlt.
Es ist bezeichnend: Wenn selbst die Moderation hinter den Kulissen spürt, dass die Qualität eher von den Acts kommt, die nicht nach dem typischen ‚deutschen Radio-Rezept‘ klingen, sagt das alles aus. Das im Artikel kritisierte Votingsystem hat am Ende leider wieder die sichere, bekannte Wahl gegenüber der künstlerischen Frische bevorzugt. Nach diesem Erlebnis vor Ort wundern mich die schlechten Wettquoten, die ihr oben erwähnt, leider überhaupt nicht mehr. Wir trauen uns einfach zu wenig.
Perfekt zusammengefasst!
Wieso kann man nicht akzeptieren, das das Publikum nun mal anders entschieden hat? Mit knapper Mehrheit hat es sich nun mal für Sarah und nicht Wavyboy entschieden. Ich finde das übrigens sehr arrogant gegenüber den Televotern. Das man tatsächlich glaubt, als einzelner nen besseren Geschmack zu haben, als die Mehrheit der tausenden Anrufer die für Sarah gestimmt haben. Sie hat sich den Sieg redlich verdient. Ich gebe nix auf die Wettquoten.
.
So seh ich das auch.
Das Publikum hat immer recht.
Und ganz Deutschland sollte hinter ihr stehen!
warum soll ich hinter den Sarah Engels Fans stehen.
Was für ein Quark … wenn einem ein Song nicht gefällt, stehe ich nicht hinter diesem!
Knappe Mehrheit ist untertrieben. Sarah Engels hat mit einem Vorsprung von über 4 % gewonnen! Das ist sehr viel. Sie hat nicht knapp, sondern deutlich den Vorentscheid gewonnen.
Nein, das war sehr knapp, alle habe 30+% bekommen, das ist für ein Dreierfeld sehr homogen. Selbst in Deutschland, wo viel Stimmen abgegeben werden, waren das nur ein paar tausend Unterschied und das noch mal durch 20 geteilt.
Mit der Einschränkung, sie hatte die stärkste Community, die ihr den Sieg rettete. Eigene Fans juckt es wenig, ob andere Beiträge besser sind, sie bleiben ihrem Idol treu.
Ja, das Publikum hat entschieden und die meisten Stimmen von den drei Superfinalisten hat Sarah Engels erhalten. Fair enough.
Aber dennoch haben 61% nicht für Fire gestimmt – ca. 34% für Black Glitter und etwa 27% für Optimist, wenn ich mit den Prozentsätzen jetzt nicht komplett falsch liege, darf gerne korrigiert werden.
Ergo wollte die Mehrheit des Publikums nicht Fire…
Genau. Daher sollte auch Kritik erlaubt sein!
Das ist aber bei allen Abstimmungen so, in denen mehr als zwei Acts untereinander konkurrieren. Auch beim ESC selbst wollen die meisten andere Songs siegen sehen als den letztendlichen Televoting-Gewinner. In einem Feld von über 20 Songs wird der nämlich nie über 50 % Anrufe in jedem Land bekommen.
Um sich in einem größeren Feld komplett durchzusetzen, muss man schon Max Mutzke heißen und frisch von Raab in dessen TV total Hoch-Zeit entdeckt worden sein. Dann schafft man auch in einem Feld von 10 Songs auf Anhieb 67 %.
Wenn man nicht nur zwei Songs im Vorentscheid haben will, die sich einmalig duellieren, muss man eben mit der relativen Mehrheit arbeiten.
Engels 1,8 Mio. Follower, wavvyboi gut 100 T. Fair geht anders.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, außer:
Das ist ungefähr so, wie wenn der FC Bayern 10 Tore Vorsprung gegen Heidenheim bekommt.
Oder: Jede Minute von Dune 1 + 2 ist besser als Engels Tausend-mal-gehört-Liedchen.
Klar soweit?
Er hat dennoch auch nur ein Lied präsentiert, das im Songwriting Camp geschrieben und produziert wurde. 😅
Das stimmt – schließlich kam Sarahs Auftritt erst danach. 😀
Es kann aber auch nur ein billiger Witz von BS in einer Stress-Situation (mitten in einer Live-Sendung) gewesen sein.
Müssen wir jedes Jahr uns in Verschwörungen ob Wertungssystem oder Startreihenfolge etc. vergehen, nur weil der für uns beste Titel nicht gewonnen hat? Wir wissen doch, wie das deutsche Publikum abstimmt. Ok, vielleicht wäre es mit kombinierter Jury + Publikumsvoting etwas anders gekommen, aber das bringt uns alles nicht weiter.
Ich weiß jetzt nicht, was du mit künstlerischer Frische genau meinst, aber ich fand wavvyboi deutlich frischer als seinen Song. Er darf es also gerne noch einmal wieder versuchen und eine Schippe drauflegen.
Schönes anekdotisches Nugget, das tatsächlich das Dilemma trocken zusammenfasst! Da spricht aus uns Babsi die Weisheit der Jahre 😉 Und perfekt kommentiert, melukas!
Wann will der SWR eigentlich das genaue Juryvoting veröffentlichen😂
Will er nicht.
Warum sollte er? ist doch nicht relevant für das Endergebnis.
In anderen Ländern wie Norwegen, Schweden, Griechenland, Serbien und Kroatien sind die Juryergebnisse auch veröffentlicht worden und da kann der SWR sich mal ein Beispiel nehmen und es auch tun!
Beim deutschen Vorentscheid vor acht Jahren waren es ja ebenfalls 20 internationale Juries und da wurden die Punkte veröffentlicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unser_Lied_f%C3%BCr_Lissabon
Unter den Mitgliedern war Margaret Berger, die in diesem Jahr auch wieder zur Jury gehörte.
ist soweit relevant, dass man erkennen kann, warum dann Sarah Engels als letzte ins Finale angesagt wurde.
Wäre aber interresant
Interessanter fände ich die Jurybesetzung der Vorauswahl.
Erst hat ein Forschungsinstitut 400 Songs ausgewählt und bewertet.Und dann der Jury 60 zur Auswahl vorgestellt.
Engels 1,8 Mio. Follower, wavvyboi gut 100 T.. Und das, obwohl sich der SWR Fairness auf die Fahne geschrieben hatte. Der zuständige SWR-Fritze sprach von hervorragenden Experten in der Jury. Nirgends findet man Namen.
Ja, das wäre auch interessant.
Ich möchte gerne über beides Auskunft bekommen.
Ich habe noch nie soviel über den deutschen ve in schweizer zeitungen gelesen wie dieses jahr. Allerdings ging es in 99% davon um die neue frisur der hazel brugger
Auch schön 😊👍
Bei Sarah Engels hat sich die im Artikel beschriebene Memme längst abgenutzt.
Das glaubst nur du. Das Internet vergisst nie und damit die Leute auch nicht.
Würde mich nicht wundern wenn kurz vor Esc die alten Videos wieder hervorgekramt werden für negative Publicity… Ich erinnere nur an „Weil du die schla..e bist, ich bin ein normaler Mensch“
Im Grossen und Ganzen fand ich die Show sehr unterhaltsam. Habe mich auch sehr über Paola und Michael auf der Couch gefreut. Sie fand ich toll. Allerdings hatten die anderen beiden, also die Caroline und dieser Herr (dessen Name mir schon wieder entfallen ist) nicht allzuviel Sinnvolles beizutragen. Wirkten irgendwie fehl am Platze. Hätte man doch besser Abor & Tynna dorthin gesetzt. Sie hätten ja auch von ihrer letztjährigen Erfahrung berichten können, und selbstverständlich nochmal ihren Song vortragen können.
Hans Sigl, der Bergdoktor. Abor & Tynna haben hier einen Kommentar hinterlegt:
https://www.instagram.com/p/DVb8j0QjEc9/
Der Kommentar stammt von einem Abor & Tynna-Fan-Account, nicht von den beiden selbst.
Ich nehme stark an, dass man ursprünglich Conchita als Vertreterin Österreichs für die Couch vorgesehen hatte. Hans Sigl wurde wahrscheinlich von Barbara Schöneberger gewünscht, die beiden moderieren im ORF ja seit ein paar Jahren gemeinsam eine Show.
Danke für die Info, Matty und Roxy.🙂
Für mich gehören sowieso die letztjährigen Teilnehmer eingeladen , egal welchen Platz sie belegt haben. Wenn es unbedingt ein Sofa geben muß, dann letztjährige Teilnehmer drauf plus Musikprofis / Choreographen die etwas über die aktuellen Teilnehmer sagen können.
Bin aber der Meinung, die Teilnehmer sollten alle erst singen bevor das Sofa sich dazu äußern kann damit der Fluss der Show nicht unterbrochen wird.
Anstrengend. Ich konnte es leider nicht fertig lesen. Nach dem Bild….äh Welttypen ist mir der Spaß beim Lesen echt peu à peu vergangen… Die geben mir das Gefühl, dass sie sich vor dem Schreiben ihrer Artikel erstmal hinsetzen und bei den Twitter/X-Trollen nach lustigen Analogien suchen. Oder gibt’s mittlerweile eine Zyniker-KI für besonders faule Schreiberlinge?
„Nun wurde Jendrik 2021, wie wir wissen, aber nicht Letzter sondern Vorletzter“
Wenn einem Jendriks Nummer wie das Allerletzte vorkam, spielt es einfach keine Rolle, ob der Vorletzter wurde. Da muss man nachsichtig sein.
Ich finde er hätte den letzten Platz redlich verdient gehabt.
Andererseits sollten wir bei Jendrik nicht immer wieder nachtreten. Ich bedauere die Reaktion der Fans bis heute, die wohl für lange Zeit die Mögllichkeit der Direktnominierung beendet hat.
Ok, man könnte diskutieren was schlimmer ist, jedes Jahr das vergebliche Hoffen auf das Publikm oder gleich eine miese Nummer vom NDR/SWR vor die Nase gesetzt zu bekommen.
Ich bin eine der wenigen, die „I don’t feel hate“ tatsächlich mochte. Aber die Inszenierung war fürchterlich. 🙂
Sehe ich auch so, mochte vor allem das Musikvideo.
🤔 Ich:
„Stand eigentlich in der KN auch irgendwas über den deutschen Vorentscheid?“
😶🌫️ Mein Göttergatte:
„Keine Ahnung – ich überflieg‘ die Traueranzeigen doch immer nur …“
Marcel …was hast du dir nur für eine Mühe gemacht !? Das ist Journalismus! Eine deutliche Bereicherung für ESC kompakt ( auch wenn ich andere Formate von Eurovision.de mit dir weiterhin vermissen werde)
Ich sehe die Sache nach wie vor wesentlich negativer als der hier zusammengestellte Überblick über die Pressestimmen. Für mich war das Paket nicht nur langweilig, sondern durchgehend peinlich und phasenweise hotnochpienlich. Zu den hotnochpeinlichen Momenten gehörte für mich auch die Mozartkugeln mampfende Hazel, aber ich mochte ja schon die Käsefondue-Szene beim ESC nich. Das hat wahrscheinlich mit meiner ganz persönlichen Einstellung zu Nahrungsmitteln und deren Verzehr zu tun. Andererseits kann ich verstehen, dass die Medien den SWR vielleicht nicht gleich nach dem ersten Anlauf zusammenfalten möchten. Man hat ja durchaus gemerkt, dass der Sender sich bemüht hat; nur hat er leider für mein Dafürhalten das Thema VE nach wie vor komplett verfehlt.
Dabei sind für mich folgende Kritikpunkte zentral:
Man hatte nach wie vor das Gefühl, dass die Produktion davon überzeugt sind, dass die Musik und das Thema ESC alleine nicht über 3 Stunden tragen können, weshalb man die Sendezeit dann mit reichlich Klamauk und abschweifenden Sofagesprächen aufgefüllt hat. Man hätte stattdessen auch mehr Acts auftreten lassen können. Oder man hätte, wie jedes Jahr beim serbischen VE, kurze, aber sehr unterhaltsame ESC-Telekolleg-Sequenzen einspielen können.Das Thema Humor/Ironie: Wie in jedem VE, den Barbara Schöneberger moderiert hat, hat man auch dieses Jahr versucht, den VE und den ESC mit einem Augenzwinkern zu vergleichen. Nun verhält es sich so, dass mir persönlich das, was Barbara Schöneberger (und auch Hazel) als Augenzwinkern erscheint, wie ein grell geschminkter Pressluftbohrer vorkommt, der mit den immergleichen Platitüden und nicht witzigen Witzen die in Deutschland vorherrschende Wahrnehmung des ESC als überschminkte und oberflächliche Klamaukveranstaltung bestätigt. Das ist in vielen Ländern anders: Dort wird der ESC als ernst zu nhemender Liederwettstreit begriffen. (Es gibt natürlich Seelenverwandte wie das UK, das vielleicht auch deshalb seit Jahren auf einen VE verzichtet oder Spanien), die beide aber auch keine ESC-Ergebnis-Benchmark sind. Immer wenn ich Menschen treffe, die vom ESC keine Ahnung haben und diesen auch nicht sehen, höre ich die gleichen Sätze: Das ist doch alles Klamauk. Da gibt es ja nur fürchterliche Musik. Da geht es doch nur um nackte Hintern, Feuerwerk und ausgefallene Kostüme. Mir ist schon klar, dass man das Samstagabendpublikum dort abholen muss, wo es ist, und dem deutschen Fernsehzuschauer kein Festival da Canção vorsetzen kann, das in Deutschland ein Quotenkiller wäre. Aber man kann das Publikum abholen, wo es is, und dann behultsam in eine andere Richtung führen. Da nun wirklich fast jeder in Deutschland Waterloo und Euphoria kennt, könnte man z. B. darauf verzichten, diese Lieder erneut zu präsentieren, und sich 5 Minuten Zeit nehmen, um mal was ganz anderes zu machen. Mir würde das Herz aufgehen, wenn man mal einen Einspieler zeigen würde, der dem deutschen Fernsehzuschauer die große musikalische Qualität zeigt, die es jedes Jahr auch beim ESC gibt und die genauso zum ESC gehört wie Hupfdohlen, Paielletten, Trickkleider, schreiende Frauen und Männer etc. Babsi könnte das dann mit dem folgenden Satz annmoderieren: Hören Sie mal hin, was für tolle Musik es beim ESC gibt. Um solch einen Eisnpieler vorzubereiten, könnte man ja schauen, welche anspruchsvollen Acts auch im deutschen Televoting gezündet haben. Mir fällt da z. B. Amar pelos dois ein, dass 2017 ja auch im deutschen Televoting 12 Punkte abgeräumt hat. Zum Abschluss möchte ich noch einmal kurz auf den ESC-fernen Teil der deutschen Bevölkerung zurückkommen. Zu dieser gehört auch mein neuer Kollege, von dem ich zunächst eben jene Sätze gehört habe, die ich oben zitiert habe. Als ich nach ein paar Wochen seinen Musikgeschmack etwas einschätzen konnte, habe ich ihm ausgewählte ESC- und VE-Beiträge vorgespielt, die zu seinem Musikgeschmack passen. Er war bass erstaunt, weil er diese Art von Musik (Indie-Pop, Elektro und hartes Zeug) niemals mit dem ESC und dessen VEs in Verbindung gebracht hatte.Also, ich wünsche mir, dass man den ESC und das deutsche Projekt ESC endlich ernst nimmt. Etwas Ironie gerne, das machen die Schweden ja auch, aber sie tun das eben, ohne den ESC dabei in die Geschmacksgosse zu ziehen, und deshalb kann in Schweden am Ende eben auch eine beim ESC erfolgreiche Spaßnummer wie BBB dabei rauskommen, während Deutschland mit einem I Don’t Feel Hate abgespeist wird. Das hat mMn viel mit dem Ruf des ESC im jeweiligen Land und mit der Herangehensweise des jeweiligen Senders zu tun. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich empfehle dem SWR das schwedische Modell, weil man dem deutschen Publikum kein Festival da Canção mit seiner anspruchsvollen, meist leisen Musik, und schon gar kein San Remo zumuten kann. Versucht es doch bitte mal mit einem Mini-Mello: Nur eine stringent produzierte Show, die ohne Längen und unnötige Abschweifungen auskommt, vielfältige Liedvorschläge präsentiert (allerdings darf das Liedgut meinen Geschmack gerne etwas besser bedienen als die Schweden …) und die echte Zuneigung zum und Begeisterung für den ESC spüren lässt. Und bitte auch noch das Abstimmungsverfahren beim deutschen VE ändern!
So, das ist der längste Kommentar, den ich hier jemals veröffentlicht habe.
Absätze würden deinem Artikel gut tun. Danke
Weiß nicht ob du es selber schon erwähnt hast, aber die 3 Stunden hätte man auch mit der Vorstellung der größten deutschen ESC Teilnehmer der letzten 70 Jahre ausschmücken können die ja gewählt wurden.
Ich hatte Absätze und sogar Nummerierungen drin, aber die sind mit der Veröffentlichung verschwunden. 🤔
Ja, die deutschen ESC-Teilnehmer oder z. B. alle Beiträge, die von den deutschen Televotern 12 Punkte bekommen haben. Da gibt es viele Möglichkeiten.
Durch deinen negativen Rundumschlag „Mozartkugel etc“ nimmst du den einigen wirklich zutreffenden Argumenten die Schlagkraft. Und mit der Länge vermutlich auch die Zahl der Lesenden.
DANKE
Vielen Dank für deinen Beitrag! Ich neige ja auch des öfteren zu langen Beiträgen.
Ich gehöre zu denen, die den Vorentscheid wesentlich besser fand, als in den Vorjahren. Das mag wirklich damit zusammenhängen, dass ich erst einmal nicht viel erwarte. Und so kann man eigentlich nur positiv überrascht werden. Ich fand aber wirklich einige Einspieler und Ideen diesmal gut und habe sie gerne gesehen. Bei den Mozartkugeln musste ich auch wegschauen, aber es war manl etwas anderes. Und so wie ich es nicht gemocht habe, so werden es andere gut gefunden haben.
‚Mir ist schon klar, dass man das Samstagabendpublikum dort abholen muss, wo es ist, und dem deutschen Fernsehzuschauer kein Festival da Canção vorsetzen kann, das in Deutschland ein Quotenkiller wäre. Aber man kann das Publikum abholen, wo es is, und dann behultsam in eine andere Richtung führen.‘
Hier gebe ich dir aber nicht so richtig recht. Die Musik des Festival da Cancao ist ja auch in der Kultur Portugals verankert und somit ist es auch schlüssig, dass es dort funktioniert. Auch wenn ich persönlich Schlager gar nicht mag, so haben diese Samstagabend-Schlagersendungen doch auch sehr hohe Einschaltquoten. Und ob wir es wollen oder nicht, Schlager gehört wohl zu unserem Kulturgut.
Ich denke auch, dass die TV-Macher das deutsche Publikum gnadenlos unterschätzen. Ich schaue mir keine Samstagsabndshow mehr an und kenne keinen, der das macht. Alles langweilig und schon X-mal gehört und gesehen. Und misverstehe mich nicht, diese Shows haben ihre Berechtigung, da es Menschen gibt, die sie mögen. Und das ist auch ok.
Während der letzten Stunde des Vorentscheids, die sich echt hinzog mit den – und hier gebe ich dir komplett recht – meist despektierlichen – Einspielern, haben wir uns bei mir gut unterhalten. Über Innovation etc. Und davon fehlt es doch. Es wird immer nur auf das bereits Bekannte gesetzt. Bloß nichts Neues probieren. Nicht anecken, keine Risiken eingehen. Hier im kleinem beim ESC-Vorentscheid, aber doch auch anderswo in Deutschland. Sei es Politik, Wirtschaft etc. Und im TV werden lieber Formate aus anderen Ländern eingekauft als jungen Talenten ihre Chance zu geben. Immer mal wieder schafft es jemand – so wie zum Beispiel Wer stiehlt mir die Show. Eine grandiose Show. Aber die hat es nur geschafft, weil Joko schon so bekannt war.
Und so lange dieses Denken in den Köpfen herrscht, werden wir auch die Couch beibehalten.
So, jetzt habe ich viel zu lang geschrieben.
Mir sind ja lange Kommentare meist lieber als kurze, weil da mehr Fleisch dran ist. 🤓 Und bezüglich meiner FdC-Referenz: Mir wäre eine Show, deren Beiträge die deutsche Musikszene wiederspiegeln, wesentlich lieber als diese Reihung beiger Popliedchen, die unbedingt international klingen wollen, andernorts aber wesentlich besser und interessanter produziert werden, und in solch einem Ansatz hätte selbstverständlich auch Schlager seinen Platz (Hatten wir kürzlich ja auch mit Marie Reim.), auch wenn ich persönlich nur wenig mit Schlager anfangen kann. Insofern sind wir in diesem Punkt doch ziemlich nahe zusammen.
Und generell geht es mir in diesen Dingen nicht um meinen persönlichen Geschmack, mir geht es nicht darum, mir einen VE zu erträumen, in dem mir alles Liedgut gefällt. Vielmehr überlege ich mir, was man tun könnte, um Deutschland beim ESC wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Leider kann ich mir derzeit auch für Fire keine TOP 10-Platzierung vorstellen.
Ich habe mich in meinem ersten Beitrag dann nicht gut ausgedrückt. Das was du oben schreibst, kann ich so zu 100 Prozent unterschreiben. Und ich weiß doch, dass es dir nicht nur um deinen persönlichen Geschmack geht.
Was ich ausdrücken wollte war, dass meiner Meinung nach die Verantwortlichen der ARD die Zuschauer zu klein halten. Das können wir denen nicht zutrauen etc. Doch kann man. Man könnte ein ganz neues Format machen, nur muss man es dann auch aushalten, dass es in den ersten Jahren vielleicht erst einmal weniger Zuschauer gibt. So etwas muss wachsen. Und da schielen doch alle nur auf die Quote.
Solange man versucht, eine Show für möglichst viele Zuschauer-Gruppen zu kreieren, so lange wird alles verwaschen sein. Wir können hier noch so laut schreiben, dass es kein Sofa braucht. Irgendwer da oben findet, dass es im deutschen Fernsehen dazugehört. Und dann den Berg-Doktor, damit auch diese Zielgruppe bedient ist. Und das will mir nicht in den Kopf. Denn genauso wie du und alle hier, will ich doch auch, dass es in Zukunft bessere Vorentscheide gibt.
Ich sehe aber doch wirkliche Vorteile zu den Jahren davor. Und ich hoffe, dass es sich weiter entwickelt.
Das kann ich zu 100 % unterschreiben, und auch ich hoffe, dass der SWR von Jahr zu Jahr dazulernt. Wir sollten uns bestenfalls auf Baby Steps einstellen.
Ich habe heute übrigens lauter Krimskrams auf dem Schreibtisch, auf den ich keine Lust habe …
Ha, ich habe gerade die erste meiner drei wichtigen und unangenehmen Mails angefangen:)
👍
„Solange man versucht, eine Show für möglichst viele Zuschauer-Gruppen zu kreieren, so lange wird alles verwaschen sein.“
Das fasst mE die Misere sehr gut zusammen. Wer sich dringend bei allen anbiedern will, wird am Ende niemandem gefallen. Everybody´s darling, is nobody´s darling. Und das ist mE auch, wie du in deinem vorherigen Kommentar so richtig verknüpft hast, die grundlegende deutsche Misere, über den ESC hinaus:
wir sind so verkrampft in unserer Gefallsucht, dass wir in ängstlichem Stillstand ersticken. Und diesen Status Quo kann man auf viele, viel zu viele, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Bereiche Deutschlands übertragen.
Ich hatte an anderer Stelle schon meinen etwas längeren Kommentar hinterlassen zu dem Thema. In diesem hätte ich beinahe auch den „System-Change“ aus 2017 Portugal angeführt, ich ließ das Beispiel aber weg.
Weil es doch nur täglich grüßt das Murmeltier ist und wenn es dieser Hinweise bedürfen würde, hätten sie längst gefruchtet.
Also, du sprichst mir aus dem Geist, aber die Verantwortlichen werden keine System-Reform durchführen, ähnlich wie die Parteien-Wahl-Demokratie keine Systemreform erfahren wird, egal wie dysfunktional das System zur Problemlösung geworden sein mag. Immer weiter auf der Hühnerleiter…
Wir scheinen tatsächlich eine beachtliche Schnittmenge zu haben. ☺️
Wir leben eben in einem doch größtenteils konservativen Land.
Konservativ ist noch sehr nett formuliert …
Heute mal viele Kommentare von mir, da ich mich davor drücke, drei wirklich unangenehme Mails zu schreiben. Ansonsten habe ich ja leider wenig Zeit zum Kommentieren.
Jedesmal nach einer Wahl, wenn ich mir das viele schwarz um meinen Bezirk anschaue, dann wird mir wieder bewusst, dass ich in einer Bubble wohne. Und daher ist meine Meinung wahrscheinlich auch nicht representativ.
Und mit dem ‚alten‘ Konsevatismus konnte ich ja noch einigermaßen leben. Mit dem, der behutsam und manchmal für mich unverständlich das Land nach vorne bringen konnte. Vielleicht ist Fire auch deshalb mein guilty pleasure dieses Jahr, da ich da nicht denken muss. Einfach drei kurzweilige Minuten, die mich von dem Wahnsinn da draußen ablenken…..
Leck mich in de Däsch, kurz und gut zusammen gefasst 😉.
81,23 % Zustimmung – auch wenn ich die erwähnten Festivals nicht kenne.
togravus ceterum douze points!
Noch ein Rheinländer. Wir sollten uns mal alle in einer Kneipe treffen. Fänd ich richtig gut!
AUF DEN PUNKT!! Ich fühle diesen Kommentar in tiefster Seele, togravus ceterum, danke!!!
Bei der Szene mit dem Kollegen musste ich lachen. Ich gelte in meinem Freundeskreis als die Frau mit dem abgefahrensten Musikgeschmack und deswegen sind alle bas erstaunt, was ich denn bitte mit diesem ESC am Hut habe. Selbe Szene, wiederholt: ich spiele meinen anderen Musikconnisseur-Freunden eine Auswahl meiner ESC Highlights vor: Loic Nottet, Konstrakta, Dadi, S10, Hatari, Telex..etc.pp. und weide mich an ihren vollständig ungläubigen Reaktionen. Wie? DAS geht beim ESC? Ja, das geht.
Und genauso wie du, würde ich mir wünschen, dass der ESC (bei allem Glitter und Wahnsinn, den ich eben genauso *ernstnehme*!!! Sic.) endlich ernstgenommen werden würde. Es geht nämlich, entgegen weit verbreiteter deutscher Ansichten, nicht um den dämlichsten Karneval oder den dünnsten gemeinsamen Gefälligkeitsnenner.
Insgesamt fand ich das Presse-Echo auch einen Hauch zu nett gemeint. Die Kritikpunkte sind zwar klar: langatmige Show, maue Vorauswahl, bemühte Witzischkeit. Aber insgesamt hätte man schon mit schärferer Kante kritisieren sollen, wenn man – was das doch durchaus bemerkenswert breitere Presse-Echo vermuten lässt – den ESC wieder als kulturelles Phänomen ernst nehmen wollte.
Meine positive Überraschung Johanna Ewald von der Berliner Morgenpost. Solch eine detaillierte Musikanalyse hätte ich einer Zeitung gar nicht zugetraut.
Fragt sie doch mal an ob sie bei den Reaction des ESC kompakt Teams mitmachen möchte, scheinbar hat sie echt Ahnung von Musik.
Ich habe jetzt nochmal „Ein Lied für Edinburgh“ geschaut. Eineinhalb Stunden für 12 Lieder und ein Superfinale mit 4 Liedern, das geht also auch. Trotz der quälend langen Abstimmung mit Unterhaltungsredakteuren und „musikinteressierten Laien“. Wobei wahrscheinlich eher die Unterhaltungeredakteure die Laien waren und nicht der Karinettespieler in einer Jazz-Kapelle. Aber egal, in der ARD ist man ja Experte, wenn man einen ARD-Job hat.
Das hat nichts mit der ARD zu tun. Schau dir doch einmal Musiksendungen im Privatfernsehen an. Da geht es auch nur vordergründig um Musik, hauptsächlich geht es um das Geschwätz der Juroren oder die Gefühlslage der Singenden.
1980 war das anders: Da wurden in 30 Minuten zehn Acts präsentiert (Beatclub, Disco, Musikladen etc). Gesprochen wurde nur bei der Anmoderation, vielleicht gab es mal ein Kurzinterview mit den Künstlern.
Musik ist heute im Internet allgegenwärtig, da denkt man wohl, das Geschwätz ist eben das was Fernsehen noch vom Internet unterscheidet.
Wie ist denn das bei den Schlagersendungen, wird da auch mehr geredet als gesungen, da kenne ich mich null aus.
Damals gab´s auch nur drei Sender und nachts ein Standbild. Heute gibt es zig Sender die durchgehend senden, incl. 1000 Wiederholungen. Die Zeit muss quasi überbrückt werden.
1,5 Stunden fände ich okay.
Malou Lovis war gestern übrigens beim Spiel der Deutschen Frauen Nationalmannschaft in der WM 2027 Qualifikation gegen Slowenien live im Dresdner Rudolf-Harbig Stadion und hat sich das Spiel angeschaut, wie sie in ihrer Instagram-Story gezeigt hat. Und die Deutsche Frauen Nationalmannschaft war Überragend und das trotz Riesen Personalsorgen. Es sind so viele wichtige Spielerinnen ausgefallen, darunter die mit Abstand beste, Klara Bühl vom FC Bayern. Sie haben am Ende mit 5:0 gewonnen. Haben aber eigentlich sogar mit 7:0 gewonnen, aber ihnen wurden 2 Tore wegen Abseits aberkannt und das obwohl es gar keins war. Es war eine Machtdemonstration von der Deutschen Frauen Nationalmannschaft. Sie haben erneut gezeigt, dass sie trotz der Riesen Personalsorgen besser als die Deutsche Männer Nationalmannschaft sind. Am kommenden Samstag wird es aber deutlich schwieriger, denn dann wartet Auswärts mit Norwegen ein richtiger Brocken. Die sind gespickt mit richtigen Top-Stars, darunter Top-Stürmerin Ada Hegerberg von Olympique Lyon, Wirbelwind und Dribbelmonster Caroline Graham Hansen vom FC Barcelona, Frida Maanum vom FC Arsenal usw. Da bin ich sehr gespannt, wie sie dann die Riesen Personalsorgen kompensieren werden.
,,Ungerechter Vorteil? Aber – warum um Gottes willen spricht das gegen Sarah Engels? Mit ihr tritt zur Abwechslung ein echter Star an. Schon das wertet den Wettbewerb auf. Aus hiesiger Sicht ist der ESC oft genug eine Parallelwelt, in der eigens für die Show designte Newcomer ins kalte Wasser springen.“
Volle Zustimmung. 🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰
International kennt sie aber niemand im Mai, das ist dir hoffentlich klar?
Ja, dass ist mir bewusst. Sie ist in Deutschland ein Superstar. Und es sind schon viele Superstars, Internationale Superstars, wie zum Beispiel Cascada und sogar Weltstars wie zum Beispiel 2011 Blue beim ESC gescheitert. Wobei ein 11. Platz akzeptabel ist, bezüglich Blue. Und das ist ja auch das besondere und tolle am ESC. Dort ist es egal ob man ein Superstar, ein Internationaler Superstar, ein Weltstar oder ein Newcomer ist. Das Gesamtpaket muss einfach die Leute überzeugen. Aber für die Publicity im eigenen Land macht das durchaus einen Unterschied. Warum glaubst du, dass der Schwedische ESC-Vorentscheid jedes Jahr in Schweden so beliebt ist? Weil jedes Jahr so viele Superstars und sogar Internationale Superstars daran teilnehmen.
Immerhin kennt man sie im DACHL.
Das spricht nicht gegen die Engels, sondern gegen den SWR, der in persona des zuständigen Chefs explizit von Fairness sprach, auch in Bezug auf die Präsenz der Teilnehmer in den (a)sozialen Medien. Was ich mal glatt als Lüge bezeichnen würde.
Engels 1,8 Mio. Follower, wavvyboi gut 100 T. Fair geht anders.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, außer:
Das ist ungefähr so, wie wenn der FC Bayern 10 Tore Vorsprung gegen Heidenheim bekommt.
Klar soweit?
Und, ich gebe zu, ich kann die Engels nicht leiden. Jedem, der damals DSDS mit Sieger Lombardi gesehen hat, hätte sehen können, was das für eine berechnende Bitch ist. Die Art und Weise, wie sie sich an Lombardi rangeschmissen hat, war für mich ein klares Indiz dafür, dass das mit denen schief geht. Okay, hat 5 Jahre gedauert. Aber nachdem sie sich vom naive Lombardi hat schwängern lassen war das Ende besiegelt.
Aber gut, stimmlich und gesangstechnisch war sie mit Abstand die Beste – völlig unahängig von der Qualität des Songs.
Ich hab noch gar nicht alles gelesen, aber muss trotzdem schon über den Herrn von WELT kommentieren: WTF, was ist denn mit dem los? Das ist so respektlos Sarah Engels („Schlager-Bitch“, ERNSTHAFT?!) und den anderen Acts gegenüber. Mal ganz abgesehen davon, wie er sich anscheinend daran aufgeilt, wieviele Adjektive er zu finden imstande ist, das ist echt unangenehm zu lesen…
Die Welt kann man leider gar nicht mehr lesen oder ernst nehmen.
Das sehe ich ganz anders. Treffender geht´s nicht!
Also der Bericht von Manuel Brug ist mir eindeutig zu unverschämt. Geht’s noch?!
Ich habe heute seit langem wieder auf Facebook gescrollt und bin auf ein Arcade Cover von Sarah Engels gestolpert. Ich war über die unzähligen Hass-Kommentare entsetzt. Nur gefühlt jeder 10. Eintrag war nett und die restlichen Kommentare waren Beleidigungen unter der Gürtellinie. Ihre Stimme, ihr Aussehen und eigentlich wurde alles an ihr kritisiert. Der Hass im Netz wird immer schlimmer. Dagegn muss die EU wirklich etwas tun und die Anonymität verhindern. Diese Gesellschaft ist vergiftet.
Sehe ich genau so!
That´s (a)soziales life. Nicht schön. Aber jeder, der sich in der Öffentlichkeit bewegt, muss damit rechnen und vorbereitet sein – siehe Habeck und Baerbock zum Beispiel.
Und deswegen ist es ok oder was?
Ich finde es auch sehr unschön, dass Leute Hasskommentare unter Videos schreiben und teilweise richtig persönlich angreifen.
Wenn man nichts nettes zu sagen hat, sollte man es ganz lassen, oder wenigstens höflich äußern, dass der Song nicht den persönlichen Geschmack trifft, aber nicht ausfällig werden. Ich stelle es mir schlimm vor für den Künstler solche Kommentare zu Hauf zu lesen. Da muss man schon ein dickes Fell haben.
Nicht jeder schafft es Hasskommentare in was humorvolles zu verwandeln. Ich trage z.B. gerne mein LOTL-T-Shirt „Cringe Metal Band“ und feiere dass es auch ein T-Shirt „Lord of the Super super gay Ninjas“ gibt. Beides von Kommentaren unter einem Video.
Oh ja, dann wäre doch ein Shirt mit ‚Spielerfrau‘ passend 😄 Das ist ja einer der „schmeichelhaften“ Bezeichnungen für Sarah im Netz…
Sarah Engels steht auf Platz 70 der Midweek Charts. Mal sehen ob sie es auch Freitag in die Charts schafft, könnte knapp werden.
http://www.offiziellecharts.de/charts/single-midweek
Mein Zitat des Tages:
„Was Schauspieler Hans Sigl aka „Der Bergdoktor“ auf dem Sofa zu suchen hatte, blieb auch bis zum Schluss rätselhaft. Hatte ihn beim ESC-Erstausrichter SWR womöglich jemand mit Ralph Siegel verwechselt?“
In den Kritiken ist mir zu wenig auf die notwendige Transparenz der Abstimmung eingegangen worden. Dem Zuschauer sollten alle Voting-Ergebnisse bekanntgegeben werden.
Heute hat Thomas Hermanns, einer der Begründer des Quatsch Comedy Club und Comedian, Geburtstag. Er moderierte von 2006 – 2008 den deutschen Vorentscheid und wird 63 Jahre alt.
Heute hat die Moderatorin Barbara Schöneberger, die auch auf dem Aufmacherbild zu sehen ist, Geburtstag. Sie wird 52 Jahre jung.
Neues von Michael Schulte (ESC 2018):
https://www.instagram.com/p/DVJnlY9CJwu/
Es gibt einen neuen Song von Ela (ESC 2014) und der Titel ist „Lauf der Dinge“:
https://youtu.be/pP5TwNz8Kpo?is=GFdmyW-gT4iPWZpa