Eurovision.de setzt auf „ESC-Buddy“ Dana – alter Ansatz in neuem Gewand?
ESC-Buddy Dana – Foto: Instagram @die.kulturista
Nach Roman Rätzke & Sandra Hofman, FreshTorge, LissaBjörn und Broder Breese kommt nun: ESC-Buddy Dana! Eurovision.de hat unter der Führung des NDR in den vergangenen Jahren immer wieder Videoblogger und Influencer rund um den ESC eingesetzt. Der nunmehr für den Wettbewerb bei der ARD zuständige SWR schickt mit der Kulturista Dana Hoffmann jetzt eine eigene Persönlichkeit ins Rennen. Am Freitagabend hatte sie ihren ersten Einsatz auf dem Eurovision.de-Instagram-Account – und erklärte dort die ESC-PrePartys.
Der SWR hat sich mit der Übernahme der ESC-Verantwortung vom NDR bewusst für einen Bruch entschieden. Die eigentliche Website Eurovision.de liegt aktuell weitgehend brach. Mit der Bekanntgabe der Teilnehmer*innen für „Das deutsche Finale 2026“ hat dafür die Aktivität auf dem gleichnamigen Instagram-Account deutlich angezogen – zuletzt gab es im Schnitt täglich neuen Content.
Am Freitagabend hatte dort auch eine ganz neue Persönlichkeit ihren ersten Auftritt: Dana, die als „ESC-Buddy“ vorgestellt wurde. Eine offizielle Ankündigung oder Pressemeldung vom SWR dazu gibt es bislang nicht – der Einstieg erfolgte direkt über ein Video auf Social Media.
In dem Clip erklärt Dana in lockerem Ton, warum derzeit schon so viele Social-Media-Inhalte rund um den Eurovision Song Contest kursieren, obwohl das Finale erst im Mai stattfindet. Sie verweist auf PrePartys in Städten wie London, Oslo oder Amsterdam und betont die besondere Mischung aus Show, Nähe und Community, die den ESC ausmacht. Auch persönliche Momente – etwa mit Deutschlands Vertreterin Sarah Engels – greift sie auf und beschreibt ihre eigene emotionale Verbindung zum Wettbewerb.
Dana tritt dabei weniger als ESC-Ultra auf, sondern eher als niedrigschwellige Erklärfigur. Sie richtet sich erkennbar nicht an die eingeschworene ESC-Community, sondern an ein breiteres Publikum, das den Wettbewerb vielleicht nur am Rande verfolgt. Genau darin dürfte der strategische Ansatz des SWR liegen: Dana fungiert als eine Art Brückenfigur, die den ESC für ein größeres Publikum einordnet und emotional zugänglich macht.
Ein völlig neuer Ansatz ist das nicht. Auch in der Vergangenheit hat der NDR immer wieder versucht, mit einzelnen Gesichtern oder Influencer-Formaten zusätzliche Zielgruppen zu erreichen – meist jedoch punktuell und oft nur für eine Saison (siehe die Namen am Beginn des Artikels). Diese Formate nutzten jeweils die zeittypischen Plattformen – zuletzt etwa unser Songchecker Broder auf TikTok. Insofern ist es nur folgerichtig, dass Dana nun auf Instagram stattfindet.
Was dabei unklar bleibt: Wie langfristig ist dieses Format angelegt? Bleibt es bei einzelnen Clips oder entwickelt sich daraus eine regelmäßige Begleitung durch die ESC-Saison? Und vor allem: Trifft die gewählte Tonalität tatsächlich das gewünschte Publikum? Danas Auftreten wirkt bewusst reflektiert, teilweise auch kulturtheoretisch geprägt – eine Perspektive, die zum Selbstverständnis des ESC als inklusives und diverses Event passt, aber nicht zwangsläufig alle Zuschauer gleichermaßen anspricht.
Es ist eine spannende Wette, die der SWR hier eingeht: Der ESC versteht sich seit Jahren als weltoffenes, vielfältiges Format mit starker Community-Bindung. Gleichzeitig ist er aber auch ein klassisches Unterhaltungsformat mit einem sehr breiten Fernsehpublikum. Ob Dana als „ESC-Buddy“ diese beiden Ebenen zusammenführen kann, dürfte sich erst in den kommenden Wochen zeigen.
Fest steht: Mit der Etablierung von ESC-Buddy Dana manifestiert der SWR die personelle Abgrenzung vom NDR weiter und setzt ein sichtbares Zeichen für einen neuen Kurs bei Eurovision.de. Ob und welche Rolle daraus dauerhaft entsteht, ist derzeit noch offen.
Wie gefällt Dir Dana, die Kulturista, als neuer ESC-Buddy? Was sagst Du zu ihrem ersten Insta-Post auf dem Eurovision.de-Account? Und was erwartest Du in der nächsten Zeit von ihr? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
Naja, laut ARD/ZDF Medienstudie erreichten alle linearen TV-Programme 2025 pro Tag nur 25% der Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren. Video auf Social Media wurde hingegen von 47% dieser Altersgruppe täglich konsumiert (und das ohne YouTube, Netflix & Co und ohne Mediatheken)
Eigentlich ist es nur konsequent und sehr sinnvoll, Instagram zu nutzen – die Plattform, wo Sarah Engels Millionen Follower hat… Facebook nutzt heutzutage kaum noch jemand in der relevanten Zielgruppe
Nicolas
1 Monat zuvor
Ist mir zu altbacken aber brauche eh keinen ESC-Buddy. Den Humor des alten NDR Teams werde ich wahrscheinlich vermissen.
Danke, aber nein danke.
Das braucht kein Mensch, ich bin schon erwachsen.
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
1 Monat zuvor
😂 LOL, ich kenn‘ mal wieder niemand von den sechs genannten Damen- und Herrenschaften (klingt insgesamt irgendwie nach Salatbar) – aber glücklicherweise führen ja viele Wege nach Wien … 🎡
sam1
1 Monat zuvor
Was ihr alles in so ein kurzes Social Media Video hineininterpretiert. Einfach nur unglaublich.
Nichts für ungut, aber sollen demzufolge Menschen in der Öffentlichkeit dann alle dieselben „normalen“ Frisuren tragen statt der, die sie eigentlich tragen wollen, oder wie?
Hey Johannes 🖖🏻 Wollte dir sagen: Habe gestern mit zwei Freundinnen die mit nach Wien kommen die Songchecks geschaut. Jetzt hab ich ne gute und ne schlechte Nachricht. Ich fang mit der schlechten an: Die kennen dich nicht 😱 Aber die gute ist: Beide haben gesagt, sie fanden dich am sympathischsten 👏🏻
Ich muss auch sagen: Neben Consi musste ich bei Benny und dir am meisten lachen 😁
Sicher, dass du beim ESC wirklich richtig bist? Wenn du Leute aufgrund einer FRISUR verurteilst? 😂 Der ESC steht eigentlich eher für das Gegenteil
Lady Madonna
1 Monat zuvor
Dass sich einige hier primär über Optisches amüsieren, ärgert mich! Noch mehr ärgere ich mich aber nach wie vor darüber, dass ein liebevoll gestaltetes und informatives Fan-Format ersatzlos gestrichen wurde.
An einem billig produzierten „Erkär-Buddy“-Format auf Instagram ist ja an sich nichts auszusetzen – sofern es ergänzend zu anderen Formaten angeboten wird, die auch eingefleischtere Fans abholen. Aber so!??? Wen soll dieser lieblose Billig-Content ansprechen? Glaubt der SWR ernsthaft, dass man so ESC-Newbies für den ESC begeistern kann? 🤦♀️
P.S.: Danke für den Begriff „Niedrigschwellige Erklärfigur“, Douze Points. 😂 Kannte ich noch nicht. Das drucke ich mir aufs T-Shirt und trage es zur Arbeit. 🙃
Böörti01
1 Monat zuvor
Unser wunderbarer ESC hat genügend Raum für jeden Ansatz und ich halte auch niedrigschwelligere und kulturorientiertere Angebote für unterstützenswert, sogar notwendig. Die meisten der ESC-Zusehenden sind nun mal keine Fans wie wir, und das darf auch so sein. (Vielleicht müsste man sogar „soll“ sagen, wenn man mitbekommt, wie inbrünstig sich manche Fans von anderen versuchen abzuheben.)
Zur bitteren Wahrheit gehört wohl auch, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Druck steht – und wenn Formate für eingefleischtere Fans, die sowieso immer alles besser wissen, von der Community sich wie von selbst ergeben und tragen, sparen die Sender halt an dieser Stelle ein.
Wird die Dana noch irgendwo anders als in dem einen Post als „ESC Buddy“ bezeichnet oder nennt sich selbst so? Ansonsten fänd ich es als bisschen unfair, diesen etwas flapsigen Begriff, der mal schnell dahingeschrieben war, so aufs Tablett zu heben.
Love, Love, Peace, Peace – der ESC ist für alle da… 😉
Anmey
1 Monat zuvor
Es ist auf jeden Fall gut, dass der SWR eigenen Content auf Instagram macht. Ich finde es auch richtig, dass man versucht, damit Leute zu erreichen, die nicht schon Hardcore-Fans sind. So ein Host-Format ist dann ziemlich standardmäßig.
Annie
1 Monat zuvor
Wenn man anhand der Überschrift schon erkennt, wer den Artikel geschrieben hat 🫣 (nicht böse gemeint natürlich)
Alex John
1 Monat zuvor
Die Dame kommt mir etwas überambitioniert vor.
Liegt wahrscheinlich daran, dass sie uns etwas unterfordert.
Mein Buddy wird sie wahrscheinlich nie.
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Habe das Video schon gesehen bevor ich diesem Artikel gelesen habe. Wäre nicht darauf gekommen das es vom SWR kommt, das ist also positiv.
Das Video Ansich hat mich weniger angesprochen, aber wahrscheinlich gehöre ich auch nicht zur Zielgruppe die damit erreicht werden soll.
inga
1 Monat zuvor
„Das ist Boy George. Jap! Der Boy George.“
Kennt die Zielgruppe dieses Clips Boy George? Ich glaube nicht.
Franny
1 Monat zuvor
Ich hatte heute ein eher unfreiwilliges SWR-Erlebnis. War aber ganz ok.
Ich war auf der B2 Richtung Südwesten unterwegs. Erst hat mich ein Spieler der Ice Tigers überholt, dann ging plötzlich Star FM nicht mehr. Stattdessen wimmerte auf der Frequenz irgendein Prediger eines mir unbekannten Senders. Auf Höhe Weißenburg hab ich dann den Senderdurchlauf gestartet. Und irgendwie sprangen mich alle SWR-Kanäle an. Einen hab ich dann laufen lassen (weiß gar nicht mehr welchen), da heute bei unseren Lokalsendern im wahrsten Sinne was in der Luft lag.
Lurker
1 Monat zuvor
ich finde es sehr schwierig ihr zuzuhören. Die Stimmlage, Sprechweise und Geschwindigkeit erinnern mich stark an KI generierte Stimmen und das mag ich nicht besonders. Es wirkt, zusammen mit dem sehr einfachen Inhalt sehr bemüht, auch einfachste Gemüter zu erreichen.
Dass das Ganze ausschließlich auf Insta und nicht auf eigenen Websites verbreitet wird, macht es für mich auch nicht so niederschwellig wie es sein sollte. Warum können Inhalte nicht breiter gestreut werden?
LoicLover
1 Monat zuvor
Ich gebe (auch an die Blogger hier) nur zu Bedenken: Nicht jeder hat Insta.
Natürlich ist es wichtig, diese Platform zu nutzen, man sollte nur nicht den Fehler machen nur noch dort präsent zu sein
Nicht besonders clever vom SWR, primär auf Insta zu setzen, wenn viele das nicht nutzen.
Naja, laut ARD/ZDF Medienstudie erreichten alle linearen TV-Programme 2025 pro Tag nur 25% der Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren. Video auf Social Media wurde hingegen von 47% dieser Altersgruppe täglich konsumiert (und das ohne YouTube, Netflix & Co und ohne Mediatheken)
https://www.media-perspektiven.de/fileadmin/user_upload/media-perspektiven/pdf/2025/MP_28_2025_ARD_ZDF-Medienstudie_Mediennutzung_der_14-_bis_29-Jaehrigen_On-Demand_etabliert__Wachstum_begrenzt.pdf
Eigentlich ist es nur konsequent und sehr sinnvoll, Instagram zu nutzen – die Plattform, wo Sarah Engels Millionen Follower hat… Facebook nutzt heutzutage kaum noch jemand in der relevanten Zielgruppe
Ist mir zu altbacken aber brauche eh keinen ESC-Buddy. Den Humor des alten NDR Teams werde ich wahrscheinlich vermissen.
#Justice4Alina
Diese Frisur würde ich an ihrer Stelle nochmal überdenken…🫣
Mirieille Mathieu startete damit ihre Weltkarriere!
Ja stimmt. Ich trage eine runde Brille, wie unser Bundeskanzler. Vielleicht werde ich das ja jetzt auch mal irgendwann.
Ich stimme für dich ab ✅️
Sehr gut. Ich gehöre natürlich der Deutschen Eurovision Partei an!
Meine erste Amtshandlung: Verlegung der Semis auf den besten Sendeplatz in die ARD!
Weiß eigentlich jemand wie der Stand der Dinge bei dem NDR Krimi zum ESC ist?
esc-kompakt.de/ndr-produziert-vielleicht-krimi-serie-eurovision-murder-mystery-ueber-einen-mord-beim-esc/
Da hört man ja auch nichts mehr darüber. 🤔
Danke, aber nein danke.
Das braucht kein Mensch, ich bin schon erwachsen.
😂 LOL, ich kenn‘ mal wieder niemand von den sechs genannten Damen- und Herrenschaften (klingt insgesamt irgendwie nach Salatbar) – aber glücklicherweise führen ja viele Wege nach Wien … 🎡
Was ihr alles in so ein kurzes Social Media Video hineininterpretiert. Einfach nur unglaublich.
Deine Geschichten sind ebenfalls allesamt unglaublich….☺️
Helsinki und Tampere haben signalisiert, daß sie sich im Falle eines finnischen Sieges für die Ausrichtung des ESC 2027 anbieten:
https://tamperetoday.fi/news/helsinki-and-tampere-ready-bids-to-host-eurovision-2027-if-finland-wins
Tampere war dieses Jahr Austragungsort des UMK.
Beides Tolle absolut Städte!
ESC 2027 in Neapel (oder Mailand zumindest bzw. wohl eher als theoretische Möglichkeit) !!! 😀
Der Pony sagt alles aus und wird jeden normalen Menschen abschrecken
Nichts für ungut, aber sollen demzufolge Menschen in der Öffentlichkeit dann alle dieselben „normalen“ Frisuren tragen statt der, die sie eigentlich tragen wollen, oder wie?
Hey Johannes 🖖🏻 Wollte dir sagen: Habe gestern mit zwei Freundinnen die mit nach Wien kommen die Songchecks geschaut. Jetzt hab ich ne gute und ne schlechte Nachricht. Ich fang mit der schlechten an: Die kennen dich nicht 😱 Aber die gute ist: Beide haben gesagt, sie fanden dich am sympathischsten 👏🏻
Ich muss auch sagen: Neben Consi musste ich bei Benny und dir am meisten lachen 😁
Hey Dennis! Danke, find ich so herum deutlich besser als andersherum! 🙂 Ich hoffe, ich habe nichts Dummes/Schlechtes zu deinem Favoriten gesagt!
😁👍🏻
Malta war ja noch nicht dran – aber ich ahne Schlimmes…😂
Sicher, dass du beim ESC wirklich richtig bist? Wenn du Leute aufgrund einer FRISUR verurteilst? 😂 Der ESC steht eigentlich eher für das Gegenteil
Dass sich einige hier primär über Optisches amüsieren, ärgert mich! Noch mehr ärgere ich mich aber nach wie vor darüber, dass ein liebevoll gestaltetes und informatives Fan-Format ersatzlos gestrichen wurde.
An einem billig produzierten „Erkär-Buddy“-Format auf Instagram ist ja an sich nichts auszusetzen – sofern es ergänzend zu anderen Formaten angeboten wird, die auch eingefleischtere Fans abholen. Aber so!??? Wen soll dieser lieblose Billig-Content ansprechen? Glaubt der SWR ernsthaft, dass man so ESC-Newbies für den ESC begeistern kann? 🤦♀️
P.S.: Danke für den Begriff „Niedrigschwellige Erklärfigur“, Douze Points. 😂 Kannte ich noch nicht. Das drucke ich mir aufs T-Shirt und trage es zur Arbeit. 🙃
Unser wunderbarer ESC hat genügend Raum für jeden Ansatz und ich halte auch niedrigschwelligere und kulturorientiertere Angebote für unterstützenswert, sogar notwendig. Die meisten der ESC-Zusehenden sind nun mal keine Fans wie wir, und das darf auch so sein. (Vielleicht müsste man sogar „soll“ sagen, wenn man mitbekommt, wie inbrünstig sich manche Fans von anderen versuchen abzuheben.)
Zur bitteren Wahrheit gehört wohl auch, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Druck steht – und wenn Formate für eingefleischtere Fans, die sowieso immer alles besser wissen, von der Community sich wie von selbst ergeben und tragen, sparen die Sender halt an dieser Stelle ein.
Wird die Dana noch irgendwo anders als in dem einen Post als „ESC Buddy“ bezeichnet oder nennt sich selbst so? Ansonsten fänd ich es als bisschen unfair, diesen etwas flapsigen Begriff, der mal schnell dahingeschrieben war, so aufs Tablett zu heben.
Love, Love, Peace, Peace – der ESC ist für alle da… 😉
Es ist auf jeden Fall gut, dass der SWR eigenen Content auf Instagram macht. Ich finde es auch richtig, dass man versucht, damit Leute zu erreichen, die nicht schon Hardcore-Fans sind. So ein Host-Format ist dann ziemlich standardmäßig.
Wenn man anhand der Überschrift schon erkennt, wer den Artikel geschrieben hat 🫣 (nicht böse gemeint natürlich)
Die Dame kommt mir etwas überambitioniert vor.
Liegt wahrscheinlich daran, dass sie uns etwas unterfordert.
Mein Buddy wird sie wahrscheinlich nie.
Habe das Video schon gesehen bevor ich diesem Artikel gelesen habe. Wäre nicht darauf gekommen das es vom SWR kommt, das ist also positiv.
Das Video Ansich hat mich weniger angesprochen, aber wahrscheinlich gehöre ich auch nicht zur Zielgruppe die damit erreicht werden soll.
„Das ist Boy George. Jap! Der Boy George.“
Kennt die Zielgruppe dieses Clips Boy George? Ich glaube nicht.
Ich hatte heute ein eher unfreiwilliges SWR-Erlebnis. War aber ganz ok.
Ich war auf der B2 Richtung Südwesten unterwegs. Erst hat mich ein Spieler der Ice Tigers überholt, dann ging plötzlich Star FM nicht mehr. Stattdessen wimmerte auf der Frequenz irgendein Prediger eines mir unbekannten Senders. Auf Höhe Weißenburg hab ich dann den Senderdurchlauf gestartet. Und irgendwie sprangen mich alle SWR-Kanäle an. Einen hab ich dann laufen lassen (weiß gar nicht mehr welchen), da heute bei unseren Lokalsendern im wahrsten Sinne was in der Luft lag.
ich finde es sehr schwierig ihr zuzuhören. Die Stimmlage, Sprechweise und Geschwindigkeit erinnern mich stark an KI generierte Stimmen und das mag ich nicht besonders. Es wirkt, zusammen mit dem sehr einfachen Inhalt sehr bemüht, auch einfachste Gemüter zu erreichen.
Dass das Ganze ausschließlich auf Insta und nicht auf eigenen Websites verbreitet wird, macht es für mich auch nicht so niederschwellig wie es sein sollte. Warum können Inhalte nicht breiter gestreut werden?
Ich gebe (auch an die Blogger hier) nur zu Bedenken: Nicht jeder hat Insta.
Natürlich ist es wichtig, diese Platform zu nutzen, man sollte nur nicht den Fehler machen nur noch dort präsent zu sein