
Serbien hat den Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien gesucht und gefunden: Die Band LAVINA wird mit dem Metal-Song „Kraj mene“ in Wien antreten. Das ist das Ergebnis des nationalen Vorentscheids Pesma za Evroviziju 2026, der soeben zu Ende ging.
Im großen Finale konnten sich LAVINA gegen 13 weitere Künstler*innen durchsetzen. Zuvor hatte es zwei Halbfinals gegeben, aus denen sich jeweils sieben Acts für das Finale qualifiziert haben. In ebendiesem Finale entschied dann eine 50:50-Kombination aus Jury- und Televoting über den siegreichen Act.
Sowohl bei der Jury als auch im Publikumvoting lagen LAVINA an der ersten Stelle und sind somit die glücklichen Sieger des Vorentscheids und Eigentümer des serbischen ESC-Tickets nach Wien! Der Song „Kraj mene“ hat sich erst in den letzten Tagen zu einem Favoriten entwickelt, nachdem in Fankreisen Zejna als größte Sieges-Anwärterin galt.
In der Umfrage unter ESC-kompakt-Leser*innen war LAVINAs Beitrag ebenfalls nicht der größte Favorit und „nur“ an dritter Stelle hinter Zejnas Jugoslawien-Track und Brat Perlin mit „Fräulein“.
LAVINA ist eine serbische Rock- und Metal-Band aus Niš. Die Gruppe hat sich mit ihrem Debütalbum Odisej (2022) und Festivalauftritten einen Namen gemacht. „Kraj mene“ (serbisch für „Neben mir“) thematisiert emotionale Konflikte wie Selbstzweifel, Verlust und innere Dämonen. Musikalisch mischt der Rocktrack balladenhafte Passagen mit kraftvollen Vocals und einem eingängigen Refrain – für Fans „härterer“ Musik also durchaus interessant.
ESC-Barometer
Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.
ESC Barometer: Wie gefällt Dir der serbische Beitrag "Kraj mene" von Lavina
- ist ganz furchtbar (23%, 211 Votes)
- gefällt mir weniger gut (23%, 210 Votes)
- ist ganz ausgezeichnet (20%, 187 Votes)
- gefällt mir ganz gut (18%, 160 Votes)
- gefällt mir so lala (16%, 145 Votes)
Total Voters: 913
Am Montag um 19 Uhr besprechen wir in einem ESC kompakt LIVE alle Beiträge, die sich an diesem Samstag für den ESC in Wien qualifiziert haben – mit Ausnahme des deutschen Acts. Dem widmen wir uns bereits in einem LIVE am Sonntag um 18 Uhr.
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https://eurovoix.com/2026/03/01/%f0%9f%87%b7%f0%9f%87%b8-serbia-lavina-give-first-reaction-to-winning-pze-2026-it-was-insane-to-us/
Schrecklich, meine neue rote Laterne! Ich werde dennoch „Gefällt mir weniger“ anklicken, damit der Song nicht vom Polarimeter profitiert.
Kleine Präzisierung (nach Abgabe meiner Stimme): Nicht NOCH MEHR vom Polarimeter profitiert.
Taktisch wählen? Ts ts ts … 😉
Kompositorisch find ich den Song gar nicht so übel! Der Auftritt packt mich allerdings nicht sonderlich und leider kommt zum Ende hin dann wieder das dem Genre offenbar immanente „Gegröle“ (Entschuldigung, ich kann mir den richtigen Begriff nie merken) – und das gefällt mir leider überhaupt nicht. Daher wünsche ich den Fans der Nummer viel Spaß und habe auch gar kein Problem, dass dieses Genre im ESC Line-up vertreten ist. Es lebe die Vielfalt! 🎶💗 Mir persönlich gefällt es allerdings weniger
Vielen Dank Dennis, dass du mir viel Spaß wünschst! 🙂
Ach herrje, mir sagt der Beitrag leider überhaupt nicht zu. Den Anfang finde ich noch ganz okay und durchaus spannend, aber danach geht es für mich leider deutlich bergab.
Ich war von der Meldung überrascht. Habe mit Zejna gerechnet. Finde den Song ganz ausgezeichnet 😀
Ich sollte mich eigentlich angesprochen fühlen, aber mir ist der Song zu langsam und live ist der Funke noch nicht übergesprungen. Was aber nicht heißt, dass das nicht noch bis Mai funktionieren kann.
Mir auch. Dabei höre ich gerne langsamere Songs, doch die müssen zünden und mich kriegen. Der hier toucht mich erst ab dem Moment, als es ans Angemachte geht.
Na das nenne ich mal eine Überraschung! Diesen Sieg habe ich nicht kommen sehen. Aber was wäre eine Vorentscheidsaison auch ohne die eine oder andere Überraschung im Vorentscheid? 🙂
1. Alis – Nân 12/12 – Ist ganz ausgezeichnet
2. Tamara Živković – Nova Zora 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
3. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
4. Akylas – Ferto 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
5. Atvara – Ēnā 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
6. Jonas Lovv – Ya Ya Ya 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
7. Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin 8/12 – Gefällt mir gut
8. Satoshi – Viva, Moldova 8/12 – Gefällt mir gut
9. LELEK – Andromeda 8/12 – Gefällt mir gut
10. Antigoni – Jalla 7/12 – Gefällt mir gut
11. DARA – Bangaranga 7/12 – Gefällt mir gut
12. ESSYLA – Dancing on the Ice 7/12 – Gefällt mir gut
13. AIDAN – Bella 7/12 – Gefällt mir gut
14. LELÉKA – Ridnym 7/12 – Gefällt mir gut
15. Lion Ceccah – Sólo quiero más 6/12 – Ist so lala
16. Sarah Engels – Fire 6/12 – Ist so lala
17. Lavina – Kraj mene 6/12
Der Song hat für mich richtig starke Momente, aber auch mindestens genauso viele Momente, bei denen ich Fragezeichen im Kopf habe. Ich mag das Staging total mit diesem brennenden Schwert. Die Nummer lässt mit ihrer Steigerung aber viel zu lange auf sich warten und dann ist die Steigerung natürlich auch sehr abrupt. Vielleicht würde auch dieser Nummer ein kleines Revamp ganz gut zu Gesicht stehen. – Ist so lala
18. Cosmó – Tanzschein 5/12 – Ist so lala
19. Eva Marija – Mother Nature 5/12 – Ist so lala
20. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 2/12 – Gefällt mir weniger
Solala, mehr kann ich dazu nicht sagen.
Finale ja sehe ich, aber Top 15 oder mehr wird wohl schwer werden für Serbien.
Zuerst musste ich dezent bei der Hook lachen, die geschickt bei Britney´s „Baby One More Time“ mopst („my loneliness is killing meeee…“) und dann kamen die Growls. In love. Für mich einer meiner diesjährigen Faves!
Ein bisschen schräg und düster mit Campyness, die Britney-Hommage les ich als Humor, mit ordentlich Pathos und amtlicher Exzentrik. Growls als Bonus. Serbien ist back on track, Konstraka und Luke Black nicken anerkennend…
Endlich wohltuende Gitarren…
Dennoch reicht es (erstmal) nur für ein Gefällt mir ganz gut.
Der Sieg von Lavina kam jetzt ein bisschen aus dem Nichts für mich. Mich hat es sogar etwas überrascht, dass sie es ins Finale geschafft haben, dann habe ich aber ein paar serbische Reaktionen dazu gelesen und die waren durchweg positiv. Dass Lavina aber 12 Punkte von beiden Instanzen bekommen haben, finde ich erstaunlich und freut mich letztendlich auch für sie.
Ich glaube, Zejna wird nie wirklich weit im serbischen Televoting kommen.Am Anfang habe ich etwas mit der Nummer gefremdelt, mittlerweile gefällt sie mir gut. Es braucht seine Zeit, bis das Lied wirklich läuft, und den letzten Refrain fand ich beim ersten Hören tatsächlich eher anstrengend, das hat sich nun aber gelegt. Ich hätte gerne den „Engelschor“ (ohne Sarah) auf der Bühne, aber durch die 6-Personen-Beschränkung funktioniert das leider nicht, so ist mir das gerade am Anfang zu viel Backings. Und an der Inszenierung muss noch einiges verbessert werden.
Die Chancen kann ich für Serbien so gar nicht einschätzen. Das könnte schwer bei beiden wertenden Teilen werden. Vielleicht überrascht Serbien aber auch? Der Ausgang ist hier sehr offen.
Die Ergebnisse im Barometer sind ja auch witzig. 😀 Gut, das ist kein Lied für die Bubble, ebenso wie Italien (auf eine ganz andere Weise).
So eigentlich müsste dies genau mein Ding sein rockiger Song und so. Aber der Song zieht sich bei mir wie ein Kaugummi und ich hoffe eigentlich nur das er schnell vorbei ist. Da finde ich ja sogar „Tavo“ besser und dass war auch weit hinten bei mir. Es hat aber immer mal ein paar Minisekunden, wo ich denke ja es kann was werden aber dann erlischt sofort die Hoffnung bei mir
Das ich mal einen Rocksong ein ist ganz furchtbar gebe hätte ich nie gedacht, Serbien macht es aber möglich. So Franny und Dirtsa werden mich gleich lynchen. 🙈
Platz 01: Zypern (Antigoni – Jalla) → 8 von 12
Platz 02: Albanien (Alis – Nan) → 8 von 12
Platz 03: Griechenland (Akylas – Ferto) → 7 bis 8 von 12
Platz 04: Finnland (Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin) → 7 bis 8 von 12
Platz 05: Österreich (Cosmó – Tanzschein) → 7 von 12 (+1)
Platz 06: Montenegro (Tamara Zivkovic – Nova Zora) → 7 von 12 (– 1)
Platz 07: Belgien (Elyssa – Dancing On The Ice) → 7 von 12
Platz 08: Norwegen (Jonas Lovy – Ya Ya Ya) → 7 von 12
Platz 09: Luxemburg (Eva Marija – Mother Nature) → 7 von 12
Platz 10: Malta (Aidan – Bella) → 6 bis 7 von 12
Platz 11: Lettland (Atvara – Ena) → 6 von 12
Platz xx: Spanien (Tony Groxx & LUCYCALYS – T AMARÉ → 6 von 12
Platz 12: Dänemark (Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem) → 5 von 12
Platz 13: Litauen (Lion Ceccah – Sólo Quiero Más) → 5 von 12
Platz 14: Moldau (Satoshi – Viva, Moldova!) → 3 von 12 (die Melodie gefällt mir)
Platz 15: Deutschland (Sarah Engels – Fire) → 3 von 12
Platz 16: Bulgarien (Dara – Baranga) → 3 von 12
Platz 17: Ukraine (Leleka – Ridnym) → 3 von 12 (Studioversion)
Platz 18: Estland (Vanilla Ninja – Too Epic To Be True) → 3 von 12
Platz 19: Serbien (Lavina – Kray Mene) → 2 von 12
Platz 20: Kroatien (Lelek – ANDROMEDA) → 1 von 12
Nö, so begeistert bin ich von dem Song ja auch nicht.
Und bei Lelek sind wir ja wieder auf einer Wellenlänge. 😀
Da bin ich ja beruhigt. Meine Favoriten waren ja Kosmos Trip. 😎
Meine auch. Ich fand die super.
Aidan bei 6-7? 😮
Am Ende landet er noch auf Platz 1.
Wenn es so weitergeht. 😀
Malge, wie er leibt und lebt. 😀
Wieder ein Rocktitel, der mich eher ärgert, als erfreut, obwohl ich auf Rockigeres stehe.
Wenn man den Song am liebsten vogespult/abgebrochen hätte, ist das kein gutes Zeichen: mein erstes „ganz furchtbar“ dieser Saison…
Schön dass Diversität in ESC 26 reinkommt…aber es wird zu 99,99% ein Halbfinalist bleiben…
Ich habe mir den Song jetzt ein paar Mal angehört und wechsle von „ist ganz furchtbar“ zu „gefällt mir so lala“.
Die Melodie ist eigentlich echt schön, der Chor auch und der Aufbau und Steigerung (leise geredet -> kräftig gesungen -> geschrien) finde ich super.
Mich stört jedoch das monotone Gegrowle vor dem letzten Chorus. Wenn das abgemildert wird, finden da bestimmt mehr Leute einen Zugang zu.
moin!
ich habe mir bei der nummer einen tag mehr zeit genommen aber so wirklich schönhören kann ich mir das werk nicht – zur musikalischen vielfalt trägt serbien dieses jahr viel bei auch wenn das werk wirklich sperrig ist und selbst für härtere mucke ziemlich nische – immerhin gibt es jetzt auch einen echten marktschreier in wien – bei kerlen heißt das ja salopp „screamen“ und nur die damen schreien. 😉
ich vergebe ein „ist so lala“ auch es mir in 4 dann vielleicht doch noch besser gefällt.
zejna sollte ihr glück mal bei den nachbarn versuchen denn in serbien wird das nix mehr.
mein ex-patensong rumba war so eine tolle lebendige folklore nummer aber die serben mögen zejna scheinbar einfach nicht.
ihr 2. versuch war ja kein schlechter.
fräulein ist leider von der jury kaum bedacht worden.
eegor wurde sofort aussortiert – die nummer mit den meisten anspruch (durdica) unverständlicherweise auch.🥴
warum ausgerechnet die wirklich sperrige metallnummer gleich den doppel-12er einfährt,können mir höchstens echte serben oder deutschserben ggf. erklären.🤔
ich tappe da komplett im dunkeln.
Da wird wohl im Halbfinale Feierabend für Serbien sein…ganz mies…
Der Zenja Schock sitzt tief, aber ja auch Rock/Metal muss es geben und der Sänger hat sich gut verausgabt. Meins ist es nicht, aber wird seine Stimmen bekommen. Finale ja. Dann irgendwo im Nirgendwo
Der Song polarisiert stark, bekam von mir ein „gut“ 😀
Na ja, wirklich mein Fall ist die Nummer leider auch nicht. Erst hat man das Gefühl die Handbremse ist noch angezogen und dann kommt der sehr unmelodische Refrain und ich bin raus. Stimmlich ist das auch nicht so mein Geschmack. 😕
Gebe daher „gefällt mir weniger“. Finale?? Kroatien ist zwar im gleichen Semi, aber ob das außerhalb des ehemaligen Jugoslawiens und in der Diaspora so großen Anklang finden wird?? Ich bin da momentan eher skeptisch.