
Georgien setzt beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien auf echte ESC-Gewinner. Nunja, Junior-ESC-Gewinner. Der diesjährige georgische Beitrag stammt nämlich von Bzikebi. Das Trio wird vielen ESC-Fans noch bekannt sein wird als die Kids, die im Jahr 2008 den Junior Eurovision Song Contest mit einem sehr speziellen Song gewinnen konnten. Das georgische Fernsehen will mit dieser internen Nominierung die georgische Durststrecke beenden: Seit 2016 konnte man sich lediglich einmal für das Finale qualifizieren. Ob das Trio die Wende schafft?
Die Gruppe Bzikebi besteht aus Giorgi Shiolashvili sowie den beiden Sängerinnen Mariam Kikuashvili und Mariam Tatulashvili. Das Trio wurde ursprünglich gezielt für den JESC zusammengestellt – drei talentierte Kinder, die einzeln am damaligen Vorentscheid teilgenommen hatten und dann zu einem Konzept-Act (den „Wespen“) kombiniert wurden. Nach ihrem Sieg waren sie zunächst sehr präsent im georgischen Fernsehen und traten weiterhin bei Events auf, zogen sich aber ab etwa 2012 weitgehend zurück, um sich auf die Schule und die persönliche Entwicklung zu konzentrieren.
Giorgi Shiolashvili hat seine musikalische Laufbahn ernsthaft weiterverfolgt und sich auf klassische Musik spezialisiert. Er studierte unter anderem Klavier am Konservatorium in Tiflis und setzte seine Ausbildung später international fort – unter anderem in Norwegen und Schweden. Zudem trat er in mehreren europäischen Ländern auf und entwickelte sich auch im Bereich Jazzgesang weiter.
Die beiden anderen Mitglieder, Mariam Kikuashvili und Mariam Tatulashvili, sind deutlich weniger im Rampenlicht geblieben. Sie leben weiterhin in Georgien und haben zwar den Bezug zur Musik nie ganz verloren, aber keine vergleichbar öffentliche Karriere verfolgt. Dadurch wirkt das Comeback 2026 auch ein bisschen wie ein „Wiederfinden“ der Gruppe nach vielen Jahren.
Das Lied
Der Wettbewerbsbeitrag trägt den Namen „On Replay“ und ist klar im modernen, Pop anzusiedeln – wobei auch Elemente von K-Pop wiederzufinden sind. Hinter dem Song steht mit Giga Kukhianidze ein erfahrener Name, der bereits mehrfach im Junior-ESC-Kontext erfolgreich war. Der Song setzt stark auf Uptempo-Strukturen und eine Hook, die ihrem Namen alle Ehre macht – sie bleibt schnell im Ohr und lädt tatsächlich zum wiederholten Hören ein. Im Gegensatz zu vielen früheren georgischen ESC-Beiträgen, die häufig experimentell, düster oder künstlerisch anspruchsvoll waren, ist „On Replay“ deutlich zugänglicher und radiotauglicher.
Dennoch wirkt das Lied wie ein kalkulierter Schritt in Richtung Mainstream, ohne dabei komplett die eigene musikalische Identität aufzugeben. Die Rückkehr eines bekannten Acts sorgt für eine gewisse Wiedererkennung, vor allem innerhalb der ESC-Community, während der Song selbst versucht, ein breiteres Publikum anzusprechen und aktuelle Trends verfolgt.
Bzikebi werden in der ersten Hälfte des ersten Halbfinals auftreten.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 3/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Benny: Die Wespen sind wieder los. Das Lied bewegt sich irgendwo zwischen modern, energetisch, nervig und repetitiv. Schade, ich glaube, da hätte es mehr Potenzial gegeben, wenn ich mir etwa den letzten JESC-Intervallact der drei anschaue. So ist das Mittelmaß. 5 Punkte.
Berenike: Teilweise mag ich es, teilweise nervt es mich. Ich finde die Songstruktur, die nicht nach 0815-Schema verläuft, aber trotzdem nicht wirr wirkt, spannend. Die vielen „La la las” und sonstigen Lautiterationen überschreiten die Grenze des Nervigen für mich dann aber. Es fehlt hier die Coolness der Wiederholungen des Bienen-Songs. 5 Punkte.
Douze Points: Eigentlich hat das Lied alle Zutaten, die es für mich zu einem Hit machen sollten. Uptempo, einigermaßen modern, gute Künstler*innen. Trotzdem zündet es nicht. Vielleicht fehlt mir einfach eine Melodie, die mehr ist als der Stakkato-hafte Refrain. Do I „Keep it on replay“? Nay. 6 Punkte.
Rick: Rein musikalisch gefällt mir „On Replay“ sehr gut. Die Nummer erinnert mich stilistisch, nicht zuletzt wegen der im Musikvideo zu sehenden Choreo, an Songs von Lady Gaga – auch einen Hauch K-Pop höre ich heraus. Als mir aber bewusst wurde, wie inhaltslos und unverständlich der Songtext ist, ist der Song in meinem Ranking etwas gesunken – aber immerhin bleibt sich Georgien in diesem Punkt treu. Dennoch sehr catchy und massentauglich. 7 Punkte.
Max: Der Song fühlt sich an wie die natürliche, ausgewachsene Fortsetzung ihres summenden Sieger-Liedes vom JESC. Es stört mich jedoch etwas, dass man hier den roten Faden vergeblich sucht, vor allem in den Strophen (?). Insgesamt bleibt der Song bei mir nur bei einem „nett“ und ist dann nicht edgy genug, um zu polarisieren wie ich fürchte. 5 Punkte.
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Manu: 4 Punkte
- Peter: 7 Punkte
- Giulia: 5 Punkte
- Laureen: 4 Punkte
- Marcel: 8 Punkte
- Bennet: 3 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 59/132
Beim ESC-kompakt-Index landet „On Replay“ auf Platz 16.
Bisherige Songchecks:
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Aha
Die Kostümierung ist gut.
Ich finde das Lied besser als Finnland. Könnte diesmal wirklich reichen für Georgien für das Finale.
Ich finds gar nicht übel, fürchte aber dass das live nicht hinhaut.
Absturzpotential ist in der Tat vorhanden
Ich mag On Replay eigentlich schon und mit einer guten Inszenierung wird es mich bestimmt auf der ESC-Bühne prima unterhalten, aber im Moment ist es keiner der Beiträge, für die ich anrufen würde. Letztes Jahr hätte ich Bzikebi sicher im Finale gesehen, mit den Jurys in den Semis wird es aber eine enge Kiste. Ich habe trotzdem für Platz 16-20 gestimmt.
Wird es auch wieder Songcheck-Videos geben?
ESC kompakt kommuniziert das, wenn es etwas zu kommunizieren gibt.
Georgien wird der Schock NQ, denke ich zumindestens. Ich finde die Nummer unerträglich und nervig. Ich habe auch keine Ahnung, welche Menschen diese Nummer außerhalb der Bubble ansprechen soll.
01.Finnland🇫🇮
30.Georgien🇬🇪
Ein Schock NQ, kann doch nur schocken, wenn das ein sicherer Quallifikant war. Und das ist Georgien mitnichten.
Also mir kommt es vor, dass die meisten denken, dass sich Georgien locker qualifiziert.
Ich denke auch, dass sich Georgien nicht qualifizieren wird.
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Finnland (105 Punkte)
2. Georgien (59 Punkte)
Ich versuche diesmal die Songchecks in einer ironischen Geschichte zu verpacken. Ich werde dabei die ESC-Teilnehmer und die Anwärter auf dem SCC in den Geschichten verarbeiten.
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.
Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.
Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.
Georgien
Die nächsten Anwärter für den SCC kommen aus Georgien. Doch halt was ist das denn? Georgien bringt nur ihre Teilnehmer für den ESC mit, denn sie haben gar keinen Vorentscheid abgehalten und somit gibt es auch keine Anwärter für das SCC Game. Es gibt ein paar Pfiffe von den Bewohner der Stadt und sie rufen laut „Wir wollen SCC-Teilnehmer haben“, „Die haben doch eine Delle in der Bimmel“, „SCC-Verweigerer“ und „Wir lieben dieses Spiel“. Die Bewohner beruhigen aber sich ganz schnell und akzeptieren es traurigerweise, dass es hier keine Teilnehmer für den SCC gibt.
Die Vertreter für den ESC sind Bzikebi, die, wenn sie vom ESC zurückkommen, eine Imkerei und ein Solalalalalarium in der Second Chance City aufmachen wollen.
Anwärter für das SCC Game: KEINE! (Puuuuhhh)
ESC Vertreter: Bzikebi – On Replay
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Wer die Geschichte über Finnland nicht gelesen hat oder noch lesen möchte, kann dies hier tun.
https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-1-finnland-liekinheitin-von-linda-lampenius-pete-parkkonen/comment-page-1/#comment-764381
Bzz 🐝
Juhu, die SCC-Stadt ist zurück, das hatte ich ja noch gar nicht gesehen. 😅
Meine Meinung zum Song ist irgendwo im Mittelfeld. War anfangs bei Mir noch so lalala, ist aber mittlerweile gefällt mir weniger.
Platz 1: Finnland
Platz 2: Georgien
Georgien hatte in der Vergangenheit mMn. einige gute Beiträge, die sich wohltuend vom Mainstream abgehoben hatten. In diesem Jahr kann ich mit Georgien nicht viel anfangen. Ich befürchte, dass sie es aber ins Finale schaffen werden. Lalalalala bleibt unangenehm im Ohr!
Und dann ausgerechnet Bzikebi so zeitig! Ahhh! Jetzt habe ich RICHTIG Zeitdruck. Mist. 😅
Das muss heute noch raus. 🫣😬
Georgien und Armenien hören sich für mich gleich an. Für einen Partyabend nicht schlecht, aber mir geht das nach spätestens 2 Minuten auf den Wecker. Ich denke, hier hängt alles von der Bühnendarbietung ab.
Deren JESC-Song fand ich wesentlich origineller.
Da ich mich immer auf das konzentrieren möchte, was mir gefällt, in gebotener Kürze: Leider erreichen mich die Komposition und das musikalische Arrangement dieses Acts auch weiterhin überhaupt nicht. Den Fans der Nummer wünsche ich viel Freude damit, auf meine Playlist schafft es der Song aber nicht.
Was wurde letztes Jahr nicht alles geschimpft über den musikalisch wirren, orientierungslosen Beitrag der Georgier von Meriam Shengelia, der dazu auch noch einen vermeintlich propagandistischen Text hatte. Viele dachten, dass Georgien nach dem Halbfinal-Aus ganz aus dem ESC aussteigt. Aber jetzt greift Georgien wieder an mit einem modernen Song, der sich an die westlichen Hörgewohnheiten anbiedert und verhältnismäßig wenig folkloristische Elemente im Instrumental enthält. Den Georgiern ist es ernst. Sie nehmen den ESC als Wettbewerb an und wollen ihm nicht den Rücken kehren. Das freut mich persönlich.
Textlich gibt es hierzu nichts zu sagen. Viel Text hat es nicht, und wenn, dann verstehe ich ihn nicht. „Don’t think, let go“ ist hier wohl wirklich die richtige Einstellung. Ein Großteil des Songs besteht aus einem lautmalerischen „ta-ra-ram-tam, tam-tam, pai“ und besonders dem „la-la-la“ im Chorus. Ich stelle mir vor, dass es sich hier um die lautmalerische Darstellung von Tippen auf der Tastatur handelt, so wie der „Typewriter Skit“ in Jerry Lewis‘ „Der Ladenhüter“.
Gegen Minute 2 setzt folkloristischer Gesang ein und ich finde, von den Ethno-Elementen hätte es durchaus etwas mehr geben können. Es handelt sich trotzdem um einen grundsoliden EDM-Dancetrack bzw. einfach um einen guten Bop, der tut, was er soll. Es fühlt sich weitaus softer und jugendlicher an als die anderen vergleichbaren Songs in dieser Kategorie. Obwohl Bzikebis JESC-Teilnahme schon 18 Jahre her ist, fühlt sich das immer noch sehr nach JESC an. Es könnte aber der ideale middle ground für all jene sein, denen vergleichbare Beiträge in diesem Jahr (z.B. Griechenland, Moldau, Armenien) zu hart erscheinen.
Mir ist es insgesamt dann doch zu repetitiv und nicht wandelbar genug. Ich hätte mir einen Twist gewünscht, der die Geschichte noch etwas abrundet. Dennoch ist es ein flüssiger Beitrag, der kurzweilig ist und gut produziert. Es ist erfreulich, festzustellen, dass Georgien den ESC nicht verlernt hat.
Ich vergebe 6,5 von 12 Punkten.
Hm, ja, da liefert Georgien wieder etwas mehr Mainstream als in den vorherigen Jahren. Dennoch denke ich, es könnte für’s Finale reichen. 7/12
Laaaangweilig. 2/10 für den effort
sehe ich im Finale, aber auf der rechten Seite der Tabelle. Den Text finde ich recht einfach gestrickt, aber mit der Zeit geht mir das ganz schön auf die Nerven.
Ist bei mir platz 26 und im 1. Halbfinale knapp auf platz 11. song kann man hören nervt aber teilweise
Deutlich besser als Finnland. Ich liebe die 3
Republik Sakartvelo – die Wespen liefern einen durchaus tanzbaren und eingängigen Track, hat mehr Chancen auf das Finale als in den meisten Jahren zuvor.
Mein Tipp: 16-20, ich werte mal mit 7 von 12 Punkten.
Ranking Jury Offenbach
14 NEU Georgien
16 Finnland
Also… alle Nicht-Bubble Hörer, denen ich Georgien und Finnland vorgespielt hab, fanden Georgien um Längen besser.
Die Nicht-Bubble Hörer stammten bei dieser nicht repräsentativen Umfrage aus UK, Dänemark, Irland und Griechenland 🙂
Da schließe ich mich deinen Nicht-Bubble-Hörern mal an. 😉 Mir gefällt der georgische Beitrag auch besser. Mit dem finnischen kann ich wenig bis nichts anfangen.
„alle Nicht-Bubble Hörer, denen ich Georgien und Finnland vorgespielt hab, fanden Georgien um Längen besser.“
Na das lässt mich doch noch hoffen…
Wird ihnen aber zumindest immer Fälle Irlands dieses Jahr nix bringen.
Für mich der beste georgische Beitrag seit Young Georgian Lolitas nicht so verkopft wie das bei denen oft der Fall ist. Fun, gut tanzbar, ein bisschen Elektro – gefällt mir auch wenn der Text selbst mich relativ schnell nervt. Ich tippe mal 11-15 auch wenn es bei mir persönlich deutlich höher liegt.
Mit Nikaaa! Mein absoluter georgischer Lieblingsbeitrag (und ESC All-Time Top 3), gefolgt von Circus Mircus! 🙂 Da hatte er ja wohl auch die Finger mit im Spiel. 😉
Circus wollte ich mögen, war mir dann aber zu anstrengend. Interessant, was so ein kleines recht abgelegenes Land an kreativer Musikszene hat.
Ein kleiner Grower bei mir. Rangelt sich langsam von „So la la“ auf „Gefällt mir (ganz) gut“ hoch. Finde ich tatsächlich nicht schlecht. Und ganz wichtig: Der Beitrag nervt und triggert mich nicht, wie so viele andere dieses Jahr. Ist jetzt aber kein Song, den ich oben auf meiner Playlist habe. Ich denke, das Finale wird Georgien damit erreichen, aber dort nicht die Top 10. Ich tippe mal Platz 11-15.
An meine georgischen Dauerfavoriten kommt eh keiner ran.
Nika Kocharov bleibt meine unangefochtene georgische Nummer 1! 🙂
Platz 2 schnappen sich die Jungs von Circus Mircus. ich lieb das. 😀
Und ehrlich gesagt hoffe ich, dass Georgien mal wieder mit so einem Beitrag ankommt. Rockig, weird, crazy, anders… 😉
Ist auch meine georgische Nr. 1.
Hör das tatsächlich heute noch manchmal. 😊
Da ich aber kein wandelndes ESC-Lexikon bin und demzufolge nicht permanent alle Beiträge aller Länder mit allen Platzierungen und Punkten im Kopf hab (wie offenbar einige hier auf dem Blog), kann mir auch mal ein Act „durchrutschen“.
LOL Du sprichst mir da aus der Seele.
Iknowiknow… 😉
„On replay“ hat mich von Anfang an geflasht! Mir gefällt überhaupt die Atmosphäre an diesem Lied, bei dem ich mich irgendwie in die Disko einer Hotelanlage am Schwarzen Meer oder Mittelmeer versetzt fühle. Dass sich die drei Minuten beim ersten Hören recht lange angefühlt haben war auch absolut kein Problem, da ich ohnehin irgendwie nicht wollte, dass dieses Lied aufhört.
Klar, Georgien hat geographisch ein ziemliches Lospech gehabt und muss dazu mit ein paar Topfavoriten konkurrieren. Aber der ganze Vibe ist ansteckend und mitreißend. Hoffentlich klappt das auch live sehr gut! Auch wenn Lalala nicht tiefgründiger ist als Summ Summ Summ Summ Summ und durchaus nicht zu verleugnen ist, dass der musikalische Stil vielleicht etwas angestaubt ist, kommt mir „On replay“ in den Bewertungen doch etwas zu schlecht weg. Ich habe schon das Gefühl, dass dieser Beitrag, der ESC und JESC miteinander verbindet, da er sowohl in Erwachsenen- als auch Kinderdiskos sehr gut passt, deutlich mehr Liebe verdient hat.
JoBi und sein Gehirn – Teil 2: Georgien
Mein erster Eindruck:
🧑🦱 Der Song beginnt cool. Das mag ich.
🧠 Die beiden Sängerinnen sehen aus wie Zwillinge. Sie tragen auch den selben Vornamen 😂
🧑🦱 Stimmt der Tanz ist cool. Ich kann mir vorstellen, dass man auf dem Backdrop mehre Personen sieht, die ihn mir tanzen.
🧠 So würde ich es auch machen.
Gehen Ende des Liedes
🧑🦱 Jetzt wirkt er mit seiner Wiederholung des Refrains langweilig.
🧠 Zu repetitiv 🤓
🧑🦱 Stimmt
🧑🦱 Ist so lala
Platzierung:
🧑🦱 Platz 11 von 35 Punkten
🧠 Knapp daneben ist auch vorbei 😉
Platz 16 – 20
Solider Dance Track. Sollte sich am Ende eigentlich in den Top 15 des Finales befinden.
„On Replay“ fängt für mich vielversprechend an. Ich mag den modernen, aber doch eigenständigen Sound. Bzikebi bleiben ihrem Konzept von damals treu, in dem viele Laute, von sich gegeben werden, die keine Worte sind, wie bei „Bzz“ damals. 🐝
Mir sind das dann aber doch zu viele Lalalas und Ähnliches, sodass mich der georgische Beitrag ab ca. der Hälfte zu nerven beginnt.
Man erkennt die Mühe, modern, aber doch anders zu klingen, aber es ist dann doch mehr gewollt als gekonnt. Mir fehlt einfach das gewisse Extra oder eine passende Struktur, die es für mich zu einem richtig guten Song macht.
Ich freue mich aber, dass Bzikebi dem ESC treu bleiben und es als Erwachsene bei der großen Version probieren. Es ist doch immer schön, wenn ehemalige Künster, sei es JESC oder ESC, weiterhin gerne im ESC-Universum dabei sind. 😊
Ich schätze, dass sich „On Replay“ fürs Finale qualifiziert und dort dann im unteren Mittelfeld landen wird.
Die Bewertung meiner Mama:
Den Anfang empfand sie ebenfalls als vielversprechend. Der Beitrag gefiel ihr wesentlich besser als das meiste, was wir bis dahin gehört hatten.
Sie mag den Rhythmus des Liedes, fühlt sich aber nicht abgeholt und vermutet, dass es daran liegt, dass sie aufgrund ihres Alters nicht zur Zielgruppe gehören könnte.
Ihr wurde es dann ab der Hälfte aber auch zu anstrengend und die sich vielen wiederholenden Lalalas etc. fingen an, sie zu nerven. „Irgendwie bereitet mir das Zahnschmerzen“, merkte sie an und fügte hinzu: „Dadurch ist das für mich ein Lied, das die Welt nicht braucht.“ Was sie sehr schade fand, da „On Replay“ doch eigentlich ganz gut startet.
In diesem Falle stimme ich den Bloggern zu: Das ist dabei, und stört nicht groß. Leider hinterlässt es aber auch keinen bleibenden Eindruck. Unteres Mittelfeld auf meiner Liste.
Ich hab Platz 11-15 getippt… also etwas höher als der Durchschnitt der bisherigen Votings. Der Song ist modern, energetisch und der Refrain bleibt im Ohr. Einzig habe ich das Gefühl, dass der Song besser klingen würde, wenn nur der Sänger singen würde und nicht noch die Frauenstimmen dazukommen.
Obwohl ich ihn für einen der besseren Songs halte, merkt man doch, dass es wieder nur für den ESC geschrieben wurde… und das macht ihn für mich leider nicht außergewöhnlich genug für eine noch höhere Platzierung. Besser als der finnische Beitrag ist er aber allemal.
Mich spricht es an, bin ich ehrlich. Mir ist das Lied auch etwas zu repetitiv, gerade hinten raus, aber für drei Minuten auf der Bühne wird es sicherlich Spaß machen, wenn man das gut verpackt. Die drei haben nach wir vor einen „coolen“ Charme und das Lied fängt das Ganze sehr gut ein. Ich denke, dass das bei den Zuschauern verfangen könnte. Es kann aber natürlich sein, dass die Juroren in diesem Jahr den Bienen (ich dachte, es wären Bienen?) den Stachel schon am Dienstag ziehen, vor allem, wenn die Performance nicht stimmig genug ist. Georgien könnte also das Vaeb vom letzten Jahr werden.
Prognose: Halbfinale 7/15 (70%) -> Finale 21-25
Meinung: Platz 17/35 (7 Punkte)
Sorry, aber für mich ist das von der Repetitivität her ähnlich anstrengend wie „Ciao Ragazzki“ aus dem deutschen Vorentscheid. Die Melodie geht mir schon nach kurzer Zeit auf dem Keks und auch wenn ich sonst kein Textfetischist bin ist mir das hier doch echt zu dürftig. 😵
Scheint zwar einige Liebhaber hier zu haben, aber ich denke dass Georgien auch dieses Jahr im Finale nur Zaungast sein wird.
Georgien ist in der „Borderlinerkategorie“, was die Qualichancen angeht. Momentan habe ich es knapp drin
Eines der besten Lieder, die Georgien je zum ESC geschickt hat, und eines der besten Lieder des ESC 2026.
Ich mag die 🐝🐝🐝 sehr.
Mein Platz 3 hinter Deutschland und vor Armenien.
Der Refrain von Georgiens ‚On Replay‘ ist wirklich ein kleines Biest – der geht so schön ins Ohr, dass man ihn schon nach einmal Hören mitsummt.
Auch wenn er ein bisschen zusammengeschustert wirkt und die Lyrics dürftig sind, trotzdem traue ich dem Song das Finale zu.
Von den Kaukasus-Staaten noch der beste Song.
Was mir allerdings komplett fehlt, ist jede Vorstellung vom Auftritt. Wie soll das auf der Bühne in Wien eigentlich aussehen?
Da bin ich sehr gespannt.
Hab mal Platz 16-20 getippt.
Aber das Tippen finde ich dieses Jahr ziemlich schwer.
Sei es wer weiterkommt, oder wer das Ding gewinnt.
Da sehe ich nach den Proben vielleicht manches anders.
Wurde sicher ursprünglich mal für den JESC geschrieben und ist als logopädische Übung geendet.
PS: „Modern“ ist an dem Song nur der Anstrich.
Seit dem ersten Hören hat das Lied für mich leider an Potenzial verloren. Wäre jetzt so ein lala. Ich denke, dass Georgien es so gerade durch das Semi schafft, aber im Bottom 5 landen wird.
Hört sich für mich leider ein wenig nach JESC an und den versuche ich eher zu meiden. Hat aber etwas, das hängen bleibt. Platz 27 bei mir.
17. 🇫🇮
27. 🇬🇪
OT
Das Benidorm Fest findet auch 2027 statt.
RTVE nimmt Bewerbungen ab April entgegen.
Auf der Pressekonferenz bekräftigte RTVE, dass das Benidorm Fest weiterhin unabhängig vom Eurovision Song Contest stattfinden wird und damit seine Rolle als Schaufenster für nationale Talente und als Plattform zur Förderung aufstrebender Künstler stärkt. Der Sender betonte zudem, dass das Ziel weiterhin darin bestehe, das Wachstum des Festivals zu festigen und sowohl das Format als auch das Zuschauererlebnis zu verbessern.
Neben anderen Neuerungen wurde angekündigt, dass der Einsatz von Stimmbearbeitungseffekten bei den Auftritten erlaubt sein wird.
Auf künstlerischer und technischer Ebene hat RTVE bestätigt, dass Sergio Jaén auch 2027 als künstlerischer Leiter tätig sein wird.
https://www.elconstitucional.es/es/mqtv/mas-tv/rtve-pone-en-marcha-benidorm-fest-2027-abre-candidaturas-en-abril_2909_102.html
Habt ihr dieses „Vorstellungsreel“ vom Orf gesehen? Da wirkt es irgendwie so, dass Giorgi und Mariam #1 best buddies wären und Mariam 2# sich wie das 5 Rad am Wagen vorkommt 😅
Du meinst das?
https://www.instagram.com/reel/DWOsz8hFAV7/?igsh=MXgyZnh2N3c4b3B3MA==
Nur weil Mariam 2 etwas weiter von Giorgi steht?
Mich stört eher das Hochformat, wodurch Mariam 1 und 2 nicht ganz im Bild sind.
ne nicht nur das, sie macht allgemein diesen eindruck 😅
es is schon okay, könnte knapp ins Finale kommen, dann aber nur Platz 21 bis 25
Ich glaube es gab noch nie so viele enttäuschende Uptempo Songs, wie in diesem Jahrgang. Da kann ich echt ne Reihe daraus machen. Und Georgien eröffnet diese.
Dem Song fehlt jeglicher Esprit, er ist bereits nach 20 Sekunden auserzählt und schafft es einfach nicht bei mir zu zünden. Hier fiel schon öfters das Adjektiv „nervig“. Das fasst es schon ganz gut zusammen. Auch hier unterstelle ich Elemente von KI erkannt zu haben. Das werde ich noch häufiger erwähnen.
In der ersten Hälfte des 1. Semis kann das nur untergehen, Finnland und Schweden werden dort dominieren. Auch wenn Georgien es eröffnen würde, wird es sehr knapp.
Fürs Mittelfeld bei mir reicht es aber. Ihr wisst schon, der Jahrgang…
04. 🇫🇮 Finnland
23. 🇬🇪 Georgien
Im Moment würde ich 8 Punkte geben. Mit toller Inszenierung wäre auch mehr möglich.
Bei mir leider die rote Laterne! Einfach nur nervig. Ich finde da nichts positives dran. Und hört mir bitte auf mit „modern“. Das ist doch kein Qualitätsmerkmal….
01. Finnland 8/12
02. Georgien: 2/12
Ranking mit Senf.
1. MONTENEGRO – Tamara Živković – Nova Zora – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
2. TSCHECHIEN – Daniel Žižka – Crossroads – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
3. DÄNEMARK – Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
4. LETTLAND – Atvara – Ena – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
5. FRANKREICH – Monroe – Regarde! – 8/12 – gefällt mir gut
6. MALTA – Aidan – Bella – 8/12 – gefällt mir gut
7. BELGIEN – ESSYLA – Dancing on the Ice – 7/12 – gefällt mir gut
8. KROATIEN – Lelek – Andromeda – 7/12 – gefällt mir gut
9. ÖSTERREICH – Cosmo – Tanzschein – 7/12 – gefällt mir gut
10. AUSTRALIEN – Delta Goodrem – Eclipse – 7/12 – gefällt mir gut
11. ISRAEL – Noam Bettan – Michelle – 7/12 – gefällt mir gut
12. SCHWEIZ – Veronica Fusaro – Alice – 7/12 – gefällt mir gut
13. ARMENIEN – SIMÓN – Paloma Rumba – 7/12 – gefällt mir gut
14. ALBANIEN – Alis – Nan – 7/12 – gefällt mir gut
15. SERBIEN – Lavina – Kraj mene – 7/12 – gefällt mir gut
16. LITAUEN – Lion Ceccah – Solo quiero mas – 7/12 – gefällt mir gut
17. GROSSBRITANNIEN – Look Mum No Computer – Eins, Zwei, Drei – 7/12 – gefällt mir gut
18. ITALIEN – Sal da Vinci – Per sempre si – 7/12 – gefällt mir gut
19. SCHWEDEN – FELICIA – My System – 6/12 – so lala
20. NORWEGEN – Jonas Lovv – Ya Ya Ya – 6/12 – so lala
21. FINNLAND – Linda Lampenius and Pete Parkkonen – Liekinheitin – 6/12 – so lala
22. ZYPERN – Antigone – Jalla – 6/12 – so lala
23. DEUTSCHLAND – Sarah Engels – Fire – 6/12 – so lala
24. GEORGIEN – Bzikebi – On Replay – 6/12 – ist so lala
– ist so lalalalala lalalala, scheint dieses Jahr ein Virus zu sein, gibt es wirklich nichts mehr zu erzählen? Uff.
Ich gebe zu, ich tatatatanze bei Hook und Refrain mit, aber insgesamt schlägt mein Herz nicht für sowas. Landet im großen Topf der tut-nicht-weh-will-aber-auch-nicht-mit-mir-spielen-Songs.
Fun Fact: Immer wenn ich „On Replay“ gehört habe, hab ich danach einen „Spice Up Your Life“ Ohrwurm. Tja, würde das Spice doch nur bei Georgien fließen…
25. POLEN – Alicja – Pray – 6/12 – so lala
26. UKRAINE – LELÉKA – Ridnym – 5/12 – ist so lala
28. RUMÄNIEN – Alexandra – 5/12 – ist so lala
27. BULGARIEN – Dara – Bangaranga – 4/12 – gefällt mir weniger
29. LUXEMBURG – Eva-Marija – Mother Nature – 4/12 – gefällt mir weniger
30. ASERBAIDSCHAN – JIVA – Just Go – 3/12 – gefällt mir weniger
31. MOLDAU – Satoshi – Viva, Moldova! – 2/12 – ist ganz furchtbar
32. PORTUGAL – Bandidos do Canto – Rosa – 2/12 – ist ganz furchtbar
33. SAN MARINO – Senhit feat. Boy George – Superstar – 1/12 – ist ganz furchtbar
34. GRIECHENLAND – Akylas – Ferto – 1/12 – ist ganz furchtbar
35. ESTLAND – Vanilla Ninja – 0/12 – ist ganz furchtbar
Schweinischer Text ! Sinngemäß so wie Portugal 1983. Ach die Zeiten, in denen man kaum fertig schon wieder loslegen konnte, musste und wollte. Vorbei, vorbei !
Übrigens Sarah Engels: so gehen Tanzschritte !
Wieder mal so ein Video, das hauptsächlich Snippet-Kontent für die Zweit- und Drittverwertung auf Tik Tok & Co. generiert. Das ist schon toll gemacht, aber drei Minuten werde ich von allen Akteuren nur mit todernster Mine angesungen und im Gleichschritt angetanzt, was wohl Coolness bedeuten soll. Ich weiß nicht. Vielleicht kommt es live ja wirklich – wie das Wort live ja schon sagt – etwas lebendiger rüber.
Ich glaub das wird wieder nix mit dem Finale.
Als Videoclip ist es gut gemacht, aber live kommt der Song eher weniger gut fürchte ich
Also nach mehrmaligem Hören, gefällt mir der Song mittlerweile etwas besser.
Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass er das starke 1. Halbfinale übersteht.
Ich bin etwas zwiegespalten bei Georgien. Einerseits ist das schon ein schöner Uptempo-Popsong, der mir Spaß macht, andererseits ist er aber doch etwas infantil, man hört schon sehr raus, dass der Komponist die meisten georgischen JESC-Beiträge geschrieben hat. Daher am Ende für mich ein Platz im hinteren Mittelfeld.
Die Chancen in Wien finde ich schwer einzuschätzen. Am Ende wird es sehr auf die Inszenierung ankommen, ob da die Energie des Songs transportiert wird. Ich bin aber erstmal skeptisch, weil Georgien im Televoting selten gut ankommt und der Beitrag nicht gerade Juryfutter ist. Habe deshalb auf Semi-Aus getippt.