Songcheck Eurovision Song Contest 2026 (2) – Georgien: „On Replay“ von Bzikebi

Das Trio um Bzikebi. Quelle: eurovision.tv

Georgien setzt beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien auf echte ESC-Gewinner. Nunja, Junior-ESC-Gewinner. Der diesjährige georgische Beitrag stammt nämlich von Bzikebi. Das Trio wird vielen ESC-Fans noch bekannt sein wird als die Kids, die im Jahr 2008 den Junior Eurovision Song Contest mit einem sehr speziellen Song gewinnen konnten. Das georgische Fernsehen will mit dieser internen Nominierung die georgische Durststrecke beenden: Seit 2016 konnte man sich lediglich einmal für das Finale qualifizieren. Ob das Trio die Wende schafft?

Die Gruppe Bzikebi besteht aus Giorgi Shiolashvili sowie den beiden Sängerinnen Mariam Kikuashvili und Mariam Tatulashvili. Das Trio wurde ursprünglich gezielt für den JESC zusammengestellt – drei talentierte Kinder, die einzeln am damaligen Vorentscheid teilgenommen hatten und dann zu einem Konzept-Act (den „Wespen“) kombiniert wurden. Nach ihrem Sieg waren sie zunächst sehr präsent im georgischen Fernsehen und traten weiterhin bei Events auf, zogen sich aber ab etwa 2012 weitgehend zurück, um sich auf die Schule und die persönliche Entwicklung zu konzentrieren.

Giorgi Shiolashvili hat seine musikalische Laufbahn ernsthaft weiterverfolgt und sich auf klassische Musik spezialisiert. Er studierte unter anderem Klavier am Konservatorium in Tiflis und setzte seine Ausbildung später international fort – unter anderem in Norwegen und Schweden. Zudem trat er in mehreren europäischen Ländern auf und entwickelte sich auch im Bereich Jazzgesang weiter.

Die beiden anderen Mitglieder, Mariam Kikuashvili und Mariam Tatulashvili, sind deutlich weniger im Rampenlicht geblieben. Sie leben weiterhin in Georgien und haben zwar den Bezug zur Musik nie ganz verloren, aber keine vergleichbar öffentliche Karriere verfolgt. Dadurch wirkt das Comeback 2026 auch ein bisschen wie ein „Wiederfinden“ der Gruppe nach vielen Jahren.

Das Lied

Der Wettbewerbsbeitrag trägt den Namen „On Replay“ und ist klar im modernen, Pop anzusiedeln – wobei auch Elemente von K-Pop wiederzufinden sind. Hinter dem Song steht mit Giga Kukhianidze ein erfahrener Name, der bereits mehrfach im Junior-ESC-Kontext erfolgreich war. Der Song setzt stark auf Uptempo-Strukturen und eine Hook, die ihrem Namen alle Ehre macht – sie bleibt schnell im Ohr und lädt tatsächlich zum wiederholten Hören ein. Im Gegensatz zu vielen früheren georgischen ESC-Beiträgen, die häufig experimentell, düster oder künstlerisch anspruchsvoll waren, ist „On Replay“ deutlich zugänglicher und radiotauglicher.

Dennoch wirkt das Lied wie ein kalkulierter Schritt in Richtung Mainstream, ohne dabei komplett die eigene musikalische Identität aufzugeben. Die Rückkehr eines bekannten Acts sorgt für eine gewisse Wiedererkennung, vor allem innerhalb der ESC-Community, während der Song selbst versucht, ein breiteres Publikum anzusprechen und aktuelle Trends verfolgt.

Bzikebi werden in der ersten Hälfte des ersten Halbfinals auftreten.

Der Check

Song: 3/5 Punkten
Stimme: 3/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten

Benny: Die Wespen sind wieder los. Das Lied bewegt sich irgendwo zwischen modern, energetisch, nervig und repetitiv. Schade, ich glaube, da hätte es mehr Potenzial gegeben, wenn ich mir etwa den letzten JESC-Intervallact der drei anschaue. So ist das Mittelmaß. 5 Punkte.

Berenike: Teilweise mag ich es, teilweise nervt es mich. Ich finde die Songstruktur, die nicht nach 0815-Schema verläuft, aber trotzdem nicht wirr wirkt, spannend. Die vielen „La la las” und sonstigen Lautiterationen überschreiten die Grenze des Nervigen für mich dann aber. Es fehlt hier die Coolness der Wiederholungen des Bienen-Songs. 5 Punkte.

Douze Points: Eigentlich hat das Lied alle Zutaten, die es für mich zu einem Hit machen sollten. Uptempo, einigermaßen modern, gute Künstler*innen. Trotzdem zündet es nicht. Vielleicht fehlt mir einfach eine Melodie, die mehr ist als der Stakkato-hafte Refrain. Do I „Keep it on replay“? Nay. 6 Punkte.

Rick: Rein musikalisch gefällt mir „On Replay“ sehr gut. Die Nummer erinnert mich stilistisch, nicht zuletzt wegen der im Musikvideo zu sehenden Choreo, an Songs von Lady Gaga – auch einen Hauch K-Pop höre ich heraus. Als mir aber bewusst wurde, wie inhaltslos und unverständlich der Songtext ist, ist der Song in meinem Ranking etwas gesunken – aber immerhin bleibt sich Georgien in diesem Punkt treu. Dennoch sehr catchy und massentauglich. 7 Punkte.

Max: Der Song fühlt sich an wie die natürliche, ausgewachsene Fortsetzung ihres summenden Sieger-Liedes vom JESC. Es stört mich jedoch etwas, dass man hier den roten Faden vergeblich sucht, vor allem in den Strophen (?). Insgesamt bleibt der Song bei mir nur bei einem „nett“ und ist dann nicht edgy genug, um zu polarisieren wie ich fürchte. 5 Punkte.

Punktzahlen der anderen Blogger*innen:

  • Manu: 4 Punkte
  • Peter: 7 Punkte
  • Giulia: 5 Punkte
  • Laureen: 4 Punkte
  • Marcel: 8 Punkte
  • Bennet: 3 Punkte

Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 59/132

Beim ESC-kompakt-Index landet „On Replay“ auf Platz 16.

Umfrage: Wie schneidet der georgische Beitrag "On Replay" von Bzikebi ab?

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111 Comments
Momo
Momo
2 Monate zuvor

ACHTUNG! ACHTUNG!

Zur Primetime findet hier die Preisverleihung des begehrten LaNaBaDaBamDam-Preises statt!

⚠️⚠️⚠️

Malge1985
Malge1985
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Ich hole mir schon mal ein paar Pom Bären. 😀🐻😋

Franny
Franny
2 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Pommchen für dich, Fegerchen in der Stammkneipe für mich. Würde dir auch gefallen. Sogar mein Heterobuddy findet ihn scharf. 😀🧹
🧹🧹

Grüße aus Nürnberg City

Malge1985
Malge1985
2 Monate zuvor
Reply to  Franny

Das klingt gut. Grüße aus Leipzig City. 😀

P.s. ab Donnerstag gibt es für 3 Tage Pom Bären bei Edeka für 0,99. 😎

Last edited 2 Monate zuvor by Malge1985
Franny
Franny
2 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Yeah! 😀

Nilou
Nilou
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Das wird wieder lustig.

Momo
Momo
2 Monate zuvor

Ich wünsche euch viel Spaß! 🙂

LaNaBaDaBamDam-Preisverleihung
👩🏾 Eine Frau: „Meine sehr verehrten Damen und Herren, herzlich Willkommen bei der zweiten Ausgabe unserer weltbekannten Preisverleihung. Na? Habt ihr uns vermisst? Mein Name ist Alice und gemeinsam mit meinen Co-Moderatorinnen Bella und Michelle präsentiere ich Ihnen die Preisverleihung mit dem eingängigen Namen LaNaBaDaBamDam-Preis.“
*tosender Applaus*
Eine Frau mit Brille aus dem Publikum ruft: „ALICE! Your pretty green eyes are magic!“
👩🏻 Bella: „Ooookay, selbstverständlich können sich alle noch an unsere erste Ausgabe der berüchtigten LaNaBaDaBamDam-Preisverleihung erinnern. Schließlich war diese spektakulär! Mit sage und schreibe 142 Bams und Dams gewann Emmy für Irland hochverdient den begehrten Preis. Leider kann sie uns heute Abend nicht mit ihrer Anwesenheit beglücken. Sie ist einfach schon ein zu großer Superstar. Ob es uns in diesem Jahr gelingen wird einen neuen Rekord aufzustellen und die Zahl von 142 Füllwörtern zu knacken? Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden. Let the LaNaBaDaBamDam Contest begin!“
*erneuter Applaus*
Ein Mann mit Hut aus dem Publikum ruft: „BELLA! After all this time it is you!“
👱🏻‍♀️ Michelle: „Ähhh jaaaa… bevor wir aber wirklich mit der Show beginnen können, möchte ich noch eine Neuerung bei unserer Preisverleihung vorstellen. Es gibt eine weitere Trophäe zu gewinnen. Neben unserer bereits existierenden Kategorie der meisten Füllwörter, möchten wir in diesem Jahr auch den Song ehren, der seinen Songtitel am häufigsten beinhaltet. Es gibt also doppelt so viele Chancen bei uns einen Preis zu gewinnen. Ist das nicht fantastisch?“
*und wieder Applaus*
Ein Mann mit lockigem Haar aus dem Publikum ruft: „MICHELLE! Aye-aye-aye-aye-aye-aye, Oh-oh, oh-oh!“
👩🏾 Alice: „Na jetzt nähern wir uns wenigstens langsam dem Niveau unserer Preisverleihung an. Trotzdem sind diese Zwischenrufe ein wenig irritierend. Liebes Publikum, würdet ihr euch bitte ein klitzekleines Bisschen benehmen? Ich weiß, das ist viel verlangt, aber nur für heute Abend? Dankeee! Und damit zurück zum eigentlichen Thema. Kommen wir nun also zur ersten Kategorie und damit gleich zum neu eingeführten Preis. Meine Damen und Herren, hier sind die fünf Top-Platzierungen und somit die Nominierten in der Kategorie Songtitel.“
Im Publikum kehrt sofort Ruhe ein. Alle richten ihre Aufmerksamkeit auf die Dame mit dem Umschlag.
👩🏻 Bella: „Ich lese jetzt die Qualifikanten in alphabetischer Reihenfolge vor. Den Anfang macht:
Akylas mit seinem Song Ferto!“
*Jubelrufe*
Bella: „Weiter geht es mit:
Alexandra Căpitănescu und ihrem Song Choke me!“
*Applaus*
👩🏻 Bella: „Als drittes qualifiziert sich:
Antigoni mit dem Song Jalla!“
*Freudenschreie*
Bella: „Nummer vier im Bunde ist:
Dara und ihr Song Bangaranga!“
*Fan-La Olas*
👩🏻 Bella: „Und als fünfter und letzter Qualifikant reiht sich ein:
Jonas Lovv mit seiner Nummer Ya Ya Ya!“
*Gekreische*
👩🏻 Bella: „Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten! Bitte versammelt euch auf der Bühne.“
Genau das tun die fünf Acts anschließend auch voller Euphorie.
Michelle kommt mit einem Goldenen Pokal in Form eines Notenschlüssels auf die Bühne. In der anderen Hand hält sie einen Umschlag, in dem das Ergebnis steht.
👱🏻‍♀️ Michelle: „Das hier ist das Objekt der Begierde. Und in diesem Umschlag stehen die harten Fakten. Na dann wollen wir mal…
Den fünften Platz mit 33 Wiederholungen des Songtitels belegt Alexandra Căpitănescu!“
*Fan-Chöre singen Choke me, Choke me, Choke me*
👱🏻‍♀️ Michelle: „Kommen wir zu Platz vier mit gleich mehr als doppelt so vielen Wiederholungen des Songtitels.
Ganze 69 Mal den Titel des Liedes singt Antigoni!“
*Unterwäsche mit Orangen darauf wird auf die Bühne geworfen*
👱🏻‍♀️ Michelle: „Es ist ein Kopf an Kopf-Rennen gewesen, das ein Act hier ganz knapp gegen Antigoni gewonnen hat.
Mit 70 Wiederholungen des Songtitels schafft es auf Platz drei DARA!“
*Tumult entsteht im Publikum*
👱🏻‍♀️ Michelle: „Ähnlich knapp geht es weiter. Der zweite Platz hat nur zwei mehr Wiederholungen als der dritte Platz. Jetzt entscheidet sich auch, wer die Kategorie gewinnt. Zur Wahl stehen nun noch Akylas und Jonas Lovv.
Mit 72 Wiederholungen des Songtitels auf dem zweiten Platz liegt Akylas!“
*Plüschherzen fliegen auf die Bühne*
👱🏻‍♀️ Michelle: „Und somit steht schon fest, wer diese Kategorie gewinnt. Wir wissen aber noch nicht wie oft der Songtitel gesungen wurde. Ich spanne euch nicht weiter auf die Folter.
Jonas Lovv gewinnt die Kategorie Songtitel mit sage und schreibe 90 Wiederholungen des Songtitels! Herzlichen Glückwunsch!“
*Die Zuschauer applaudieren dem Gewinner und singen einstimmig Ya Ya Ya Ya Ya Ya Ya Ya Ya Ya Ya Ya Ya …*
Jonas Lovv freut sich sichtlich über den Gewinn des Titels und schnappt sich den Pokal von Michelle. Damit nimmt er dann ein paar ikonische Siegerposen ein für die zahlreich vorhandene Presse. Danach tritt er an das Mikrofon und wendet sich mit seinen Danksagungen an das Publikum.
Jonas Lovv: „Thank You so so much! I appreciate all of You singing along to this complex songtitle! This trophy is for You!“
Währenddessen wurde die Bühne umgebaut und auf den Auftritt des Gewinnersongs vorbereitet. Dieser folgt dann mit einer Menge Pyroshow und Tanzeinlagen von Jonas. Am Ende der Performance wirft Jonas Lovv dem Publikum und den Kameras noch einige Kussmünder zu. Anschließend verlassen alle die Bühne und die Moderatorinnen ergreifen wieder das Wort.
👩🏾 Alice: „Herzlichen Glückwunsch nochmal an Jonas Lovv und vielen Dank für diesen Auftritt. Was für ein inspirierener Text!“
👩🏻 Bella: „Apropos inspirierender Text: Wir sind ja noch nicht am Ende unserer Show angelangt. Es gibt noch einen weiteren Preis zu gewinnen.“
👱🏻‍♀️ Michelle: „Völlig richtig. Dabei geht es um den Song mit den meisten Füllwörtern in diesem Jahrgang. Wer wird wohl diesen Preis gewinnen und wird der letztjährige Rekord von 142 Füllwörtern bei Emmys Laika Party gebrochen? Lasst es uns nun gemeinsam herausfinden.“
👩🏾 Alice: „Wie schon bei der letzten Kategorie wird Ihnen Bella erst die fünf Qualifikanten aus der Kategorie in alphabetischer Reihenfolge verkünden. Und somit übergebe ich das Wort an meine Kollegin.“
👩🏻 Bella: „Vielen Dank Alice. Kommen wir nun also zu den Nominierten der Kategorie Füllwörter.
Als erstes qualifizieren kann sich:
erneut Alexandra Căpitănescu mit ihrem Song Choke me!“
*Beifall*
👩🏻 Bella: „Machen wir weiter mit der nächsten Nominierung und das ist der Act:
Bzikebi mit dem Song On Replay!“
*Bienengeräusche sind aus dem Zuschauerraum zu vernehmen*
👩🏻 Bella: „Kommen wir zum dritten Act, der sich mit ausreichend Füllwörtern qualifizieren konnte:
Jonas Lovv mit dem Song Ya Ya Ya, Willkommen zurück!“
*Erneut singt das Publikum Ya Ya Ya Ya Ya…*
👩🏻 Bella: „Der vierte Nominierte in der Kategorie ist:
Noam Bettan mit seinem Song …“
Mann mit Lockenkopf aus dem Publikum: „… MICHELLE! Woohooooo!“
Der gelockte Mann kommt freudestrahlend auf die Bühne gerannt und wirft Moderatorin Michelle eindeutige Blicke zu. Diese versucht angestrengt Noam Bettan zu ignorieren.
👩🏻 Bella: „Oookay, machen wir weiter. Als letzter Qualifikant hat sich durchgesetzt:
SIMÓN und sein Song Paloma Rumba!“
*Die Zuschauer tanzen Rumba*
👩🏻 Bella: „Ich gratulieren allen Nominierten! Bitte gesellt euch doch alle zu Noam hier neben mir.“
Nachdem das passiert ist kommt auch wieder Michelle mit einem goldenen Pokal und einem Briefumschlag auf die Bühne um die Platzierungen zu verlesen. Dieses Mal hat der Pokal die Form eines Bassnotenschlüssels.
👱🏻‍♀️ Michelle: „Da bin ich wieder. Ihr kennt das Spiel. In diesem Umschlag finden wir heraus wer das Ding hier gewinnt. Los geht’s!
Platz fünf geht mit 4x Pa, 28x La, 16x Ole und 4xFa, also insgesamt 52 Füllwörtern an SIMÓN!“
*Klebezettel fliegen durch die Lüfte*
👱🏻‍♀️ Michelle: „Kommen wir nun zu Platz vier. Den schnappt sich mit 8x Mm, 24x Aye, 29x Oh, 4x Ooh und 2x I, somit also 67 Füllwörtern…“
Noam Bettan: „MICHELLE!“
👱🏻‍♀️ Michelle: „Ja? Achso…nein Noam. Also eigentlich schon ich…also Michelle…also der Song…ach ihr wisst schon.“
*Das Publikum singt Aye Aye Aye Aye Aye Aye, Oh Oh Oh Oh*
👱🏻‍♀️ Michelle: „Jetzt wird es langsam spannend. Wir nähern uns dem letztjährigen Rekord immer mehr an. Der dritte Platz wartet mit 90x Ya, 28x I und 3x Ah, also 121 Füllwörtern auf. Jonas Lovv schafft es in dieser Kategorie also nur auf Platz 3. Herzlichen Glückwunsch!“
*Die Zuschauer gehen über in eine Ya Ya Ya-Melodie*
👱🏻‍♀️ Michelle: „Somit steht schonmal fest, dass es einen anderen Sieger geben wird in dieser Kategorie. Es stellen sich nur noch zwei Fragen. Wer wird es sein und wird der bestehende Rekord von 142 Füllwörtern geknackt? Der zweite Platz hat mit 9x Oh, 27x Ha, 42x Dong, 28x Ah, 28x Digi, 14x Da und zusätzlich 36x Ch sage und schreibe 220 Füllwörter im Song. Somit ist der Rekord bereits bei Platz zwei gebrochen! Dieser geht an Alexandra Căpitănescu!“
*Einstimmig wird Ch-Ch-Ch-Choke me geträllert*
👱🏻‍♀️ Michelle: „Da bleibt mir nur noch übrig aufzuzählen wie viele und welche Füllwörter der Gewinneract verwendet hat. Gewinner des LaNaBaDaBamDam-Preises in der Kategorie Füllwörter und gleichzeitig neue Rekordhalter mit *tief Luft hol* 36x Tam, 9x Ta, 9x Ra, 9x Ram, 9x Pai, 12x Tu, 12x Pa, 5x Na, 2x Yeah und unglaublichen 168x La, was zu einer Summe von 271 Füllwörtern führt, sind Bzikebi! Gratulation!“
*Alle machen Bienengeräusche nach*
Bzikebi schwirren fast schon durch die Luft vor Freude über ihren Sieg. Sie nehmen ihre Trophäe ganz stolz entgegen und sprechen noch ein paar Siegesworte ins Mikrofon.
Bzikebi: „WOW! We are tu-pa tu-pa, tam ta-ra-ram-tam, tam-tam, pai! We la-la-la-la-la-love you all! Keep us on replay, okay!“
Nach diesen inspirierenden Worten treten natürlich auch Bzikebi nochmal mit ihrem Gewinnersong auf und alle klatschen, tanzen und singen mit. Am Ende der Performance werden aus dem Publikum sehr viele Plüschbienchen auf die Bühne geworfen. Anschließend kommt auch Jonas Lovv, der Gewinner des Songtitel-Preises nochmal auf die Bühne und auch die drei charmanten Moderatorinnen versammeln sich dort zur Abmoderation.
👩🏾 Alice: „Herzlichen Glückwunsch auch von mir nochmal an Bzikebi! Ihr habt mehr als verdient gewonnen. Wer hätte gedacht, dass wir dieses Jahr gleich mehrere Songs dabeihaben, die den Rekord vom letzten Jahr brechen würden?“
👩🏻 Bella: „Ich jedenfalls nicht! Was für eine Show! Vielen Dank an das Publikum und auch an alle Acts, dass sie uns mit ihrer tiefgründigen Kunst bereichern. Und so geht die zweite Ausgabe des LaNaBaDaBamDam-Preises leider schon zu Ende.“
👱🏻‍♀️Michelle: „Traurig, aber wahr! Vielen Dank fürs Einschalten. Wir freuen uns schon darauf sie nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen, wenn es wieder heißt: LaNaBaDaBamDam! Tschühüüüüss!“

Nach Ende der Show beginnt direkt eine Aftershow-Party, bei der sich alle prächtig amüsieren. Die Gewinner-Acts beglückwünschen sich auch gegenseitig nochmal und unterhalten sich darüber, woher sie ihre Inspiration für ihre ergreifenden Texte bekommen. Da bahnen sich drei äußerst interessierte Damen an. Sie scheinen große Fans der Gewinneracts zu sein und die Chemie zwischen allen passt sofort. Im weiteren Gespräch erfahren die Acts auch die Namen der ominösen Groupies.
Die Drei: „Wir sind Rosa, Andromeda und Paloma. Wollen wir zusammen Rumba tanzen?“
Die Gewinner: „Tu-pa, tu-pa, Ya Ya Ya!“
Was danach noch geschehen ist, darf sich jeder selbst ausmalen.
ENDE

Last edited 2 Monate zuvor by Momo
Malge1985
Malge1985
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Glückwunsch an die Sieger. Ya Ya Ya Ya und 🐝🐝🐝

tinytina
tinytina
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Ach dich muss man ja einfach mögen! 🫶🏻

Aber wiiiieso habe ich noch nie etwas von der ersten Preisverleihung gelesen oder gehört?

Momo
Momo
2 Monate zuvor
Reply to  tinytina

Haha Google das mal. Witzigerweise hat mich das direkt zum passenden Artikel gebracht, wo Teil 1 zu finden ist. 🤭

Momo
Momo
2 Monate zuvor
Reply to  tinytina

Vielen Dank! 🥰
Das beruht ja auf Gegenseitigkeit! 🫶
Weißt du was ich über unseren Hauptfeger der Saison herausgefunden habe? Tamara hat sogar den gleichen Männergeschmack, wie ich. Sie steht total auf Ethan, den Drummer von Måneskin! 😍😍😍 Kann diese Frau eigentlich noch sympathischer werden? Schwer vorstellbar! 🫠

tinytina
tinytina
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Noooo wayyy! Dein Lieblingsmondschein ist nicht Damiano sondern Ethan? 🫠
Ich hab mich immer gefragt, warum alle nur auf die front row schauen, dabei gibt’s im Hintergrund auch so schönes anzusehen…

Momo
Momo
2 Monate zuvor
Reply to  tinytina

Jaaa, der Ethan hat dich viel tolleres Wuschelhaar 😍

Momo
Momo
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

*doch

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Endlich werden wieder Preise vergeben. Ist ein wenig wie bei FIK oder San Remo. ☺️🥳

Momo
Momo
2 Monate zuvor

Also vom Niveau her passt da eher San Marino würde ich sagen. 🤭

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Stimmt, die haben am Ende ja auch Preise rausgehauen als wär Schlussverkauf …

Matthias258
Matthias258
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Sehr schön geschrieben hier ein Fleißbienchen für dich 🐝

Und Herzlichen Glückwunsch an die Sieger!!!! 🥳🤩

Momo
Momo
2 Monate zuvor
Reply to  Matthias258

Vielen Dank fürs Bzikebienchen! 🐝 🥰

Nilou
Nilou
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass der Rekord gleich zweimal gebrochen wird, aber so kann man sich täuschen. Muss eine ganz schön aufwändige Arbeit gewesen sein, all die Füllwörter zu zählen, oder?
Das Moderatoren-Trio ist aber mal wirklich ikonisch. 😅

Momo
Momo
2 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Das ging eigentlich ganz gut. In den meisten Fällen reicht es sich die Lyrics anzuschauen und da dann durchzuzählen. Es gab aber auch Ausnahmen. Dazu kann ich gerne heute Abend nochmal eine genauere Auswertung machen.

ESCNicky
ESCNicky
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Auf jeden Fall, dass wäre sehr toll!

Momo
Momo
2 Monate zuvor
Reply to  ESCNicky

Na dann lass ich mich natürlich nicht lumpen.
Wie ich schon geschrieben habe, ist es in den allermeisten Fällen ziemlich einfach gewesen die Anzahl des Songtitels bzw. der Füllwörter auszuzählen. Man konnte das so gut wie bei jedem Song einfach anhand der Lyrics, die ja überall online zu finden sind, auszählen. Natürlich gab es da auch ein paar Ausnahmen. Beim Song „Eins, Zwei, Drei“ beispielsweise war es echt tückisch den Songtitel zu zählen, weil man ganz schnell durcheinander kommt, wenn da ein anderes Zahlenwort steht, als man gerade zählt. Bei „Bella“ hingegen wurde bei sämtlichen Lyrics der „Bella Bella Bella…“-Teil einfach nicht komplett mit erfasst. Da musste ich dann also in den Song extra nochmal hineinhören um diesen Part (mein Lieblingspart auch noch…yay…) auszuzählen. Im Bereich Füllwörter musste ich mir gelegentlich Gedanken machen wo man Füllwörter voneinander trennt bzw. wann man ein Füllwort als ein solches zählt. Da war es dann besonders schwierig Frankreich auszuzählen, denn diese Operngesangsparts sind in gewisser Weise ja auch nur Füllmaterial und in den Lyrics nicht mit erfasst. Dementsprechend habe ich auch da den Song angehört und das war echt schwierig sich da nicht zu verzählen bzw zu entscheiden wann man da Füllwörter voneinander trennt. Was bei den Lyrics ebenfalls nicht aufgetaucht ist, sind die Backing Vocals bei „Choke me“, dieses „Dong Ah Digi Dong Ah Digi Da Da“. Das habe ich aber natürlich sehr gerne angehört zum nachzählen. Der Song ist für mich nach wie vor einer der hartnäckigsten und besten Ohrwürmer des Jahrgangs. Hier also meine Liste. Ich übernehme keine Garantie dafür, dass ich alles richtig ausgezählt habe.

Songtitel
Qualifikanten:
1.     Jonas Lovv – Ya Ya Ya: 90
2.     Akylas – Ferto: 72
3.     DARA – Bangaranga: 70
4.     Antigoni – Jalla: 69
5.     Alexandra Căpitănescu – Choke me: 33
LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei: 22
AIDAN – Bella: 21
Alicja – Pray: 20
Noam Bettan – Michelle: 19
Senhit feat. Boy George – Superstar: 15
Alis – Nan: 14
ESSYLA – Dancing on the Ice: 14
Delta Goodrem – Eclipse: 13
Sarah Engels – Fire: 13
Cosmó – Tanzschein: 12
Vanilla Ninja – Too Epic To Be True: 12
Eva Marija – Mother Nature: 11
LELEK – Andromeda: 11
Monroe – Regarde !: 11
Bzikebi – On Replay: 10
FELICIA – My System 10
Lion Ceccah – Sólo quiero más: 10
Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin: 8
SIMÓN – Paloma Rumba 7
Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem: 6
Atvara – Ēnā: 5
Bandidos do Cante – Rosa: 5
Tamara Zivkovic – Nova Zora: 5
Veronica Fusaro – Alice 5
Daniel Zizka – CROSSROADS: 3
Sal da Vinci – Per sempre si: 3
Satoshi – Viva, Moldova: 3 (aber zusätzlich 17x nur Moldova)
JIVA – Just Go: 2
LELÉKA – Ridnym: 2
Lavina – Kraj mene: 1

Füllwörter
Qualifikanten:
1.     Bzikebi – On Replay: 36x Tam, 9x Ta, 9x Ra, 9x Ram, 9x Pai, 12x Tu, 12x Pa, 5x Na, 168x La, 2x Yeah = 271 Füllwörter
2.     Alexandra Căpitănescu – Choke me: 9x Oh, 27x Ha, 42x Dong, 28x Ah, 28x Digi, 14x Da, 36x Ch= 220 Füllwörter
3.     Jonas Lovv – Ya Ya Ya: 90x Ya, 28x I, 3x Ah = 121 Füllwörter
4.     Noam Bettan – Michelle: 8x Mm, 24x Aye, 29x Oh, 4x Ooh, 2x I = 67 Füllwörter
5.     SIMÓN – Paloma Rumba 4x Pa, 28x La, 16x Ole, 4xFa = 52 Füllwörter
Monroe – Regarde !: 2x Shh 2x La, 40x Ha = 44 Füllwörter
Delta Goodrem – Eclipse: 38x Oh = 38 Füllwörter
Alis – Nan: 28x Oh = 28 Füllwörter
DARA – Bangaranga: 22x I, 1x Ohh = 23 Füllwörter
Cosmó – Tanzschein: 17x Ey, 4x Oh = 21 Füllwörter
Tamara Zivkovic – Nova Zora: 17x Oe/Eo = 17 Füllwörter
Atvara – Ēnā: 16x Uh =16 Füllwörter
Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin: 5x Ooh, 6x Aah = 11 Füllwörter
LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei: 3x Oh, 7x Ja = 10 Füllwörter
ESSYLA – Dancing on the Ice: 7x Hey, 1x Woah = 8 Füllwörter
Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem: 1x Åh, 6x Ah = 7 Füllwörter
Alicja – Pray: 2x Yeah, 2x Ayy, 1x Mm, 1x Ooh = 6 Füllwörter
Antigoni – Jalla: 4x Oh = 4 Füllwörter
Eva Marija – Mother Nature: 3x Oh, 1x Mm = 4 Füllwörter
Daniel Zizka – CROSSROADS: 1x Oh, 2x Yeah = 3 Füllwörter
Satoshi – Viva, Moldova: 2x Ah = 2 Füllwörter
AIDAN – Bella: 1x Ah = 1 Füllwort
JIVA – Just Go: 1x Oh = 1 Füllwort
LELÉKA – Ridnym: 1 seeeeehr langes Ohh = 1 Füllwort
Akylas – Ferto: 0 Füllwörter
Bandidos do Cante – Rosa: 0 Füllwörter
FELICIA – My System: 0 Füllwörter
Lavina – Kraj meine: 0 Füllwörter
LELEK – Andromeda: 0 Füllwörter
Lion Ceccah – Sólo quiero más: 0 Füllwörter
Sal da Vinci – Per sempre si: 0 Füllwörter
Sarah Engels – Fire: 0 Füllwörter
Senhit feat. Boy George – Superstar: 0 Füllwörter
Vanilla Ninja – Too Epic To Be True: 0 Füllwörter
Veronica Fusaro – Alice: 0 Füllwörter

ESCNicky
ESCNicky
2 Monate zuvor
Reply to  Momo

Dankeschön! 🐝🐝🐝🐝🐝ein paar fleißbienchen für dich🤩🤩

Momo
Momo
2 Monate zuvor
Reply to  ESCNicky

Vielen Dank! 😁🥰

ESCforETERNITY
ESCforETERNITY
2 Monate zuvor

Mit den georgischen Beiträgen tue ich mich ja zugegebenermaßen meist ziemlich schwer, sie treffen eben äusserst selten meinen Geschmack. Deshalb freue ich mich, dass das in diesem Jahr mal nicht der Fall ist. Bzikebi‘s Song unterhält mich tatsächlich gut, ich mag den Rhythmus und auch die Stimmen. Auch wenn es ein paar lalalalalalala‘s weniger getan hätten😅, überwiegt ein positiver Gesamteindruck zu „on replay“

Gaby
Gaby
2 Monate zuvor

Gefällt mir ganz gut, und Georgien wird hoffentlich das Finale erreichen, dort tippe ich mal aufs hintere Mittelfeld.

Tim
Tim
2 Monate zuvor

Ich glaube mit der Kombi von Bzikebi und dem Song versucht man einfach in erster Linie sicher ins Finale zu kommen. Das wird sicherlich auch gelingen, aber dort wohl kaum erfolgreicher als Nutsa 2024 sein. Ich habe mir ein bisschen mehr davon versprochen, würde mich aber für Georgien freuen, wenn’s irgendwie für die Top 15 reicht.
Vermisse trotzdem die Jahre, in denen man schnell zu einem elitären Kreis gehörte, wenn man Georgiens Beitrag mochte ^^

Nilou
Nilou
2 Monate zuvor

Kommen wir zu Georgien.
Wie von anderen schon beschrieben, sehe ich hier die weiterentwickelte Form ihres JESC-Songs, wobei manche Stellen sogar als eine mehr oder weniger offensichtliche Hommage verstanden werden könnten.

Das Lied nimmt sich bewusst selber nicht so ernst, weshalb der typische wirre Text nach georgischer Art auf mich eigentlich schon wieder charmant wirkt.
Das Lied bewegt sich zwischen Modernität, typischer ESC-Kost, Internationalität und Folk-Elementen (welche für mich gerne noch präsenter hätten sein können).
Die vielem Lalalals sorgen zum einen für Eingängigkeit, zum anderen können sie einen vor allem gegen Ende hin schon etwas auf den Zeiger gehen. Da hätte ich mir gern mehr Abwechslung gewünscht.

Ein Lob muss ich aber für das Musikvideo aussprechen, das ist ausgesprochen gelungen und bringt so viele visuelle Konzepte mit, die spannend wirken. Hoffentlich spiegelt sich diese Kreativität auch beim Auftritt in Basel wieder.

Georgien wird wohl ein Borderline-Qualifier sein: Der Beitrag spricht weder Jurys noch Televote besonders an, könnte aber mit einer guten Performance bei beiden genug Punkte einsammeln um durchzukommen.
Von mir gibt es 5,5/10 Punkten und es reicht für Platz 21 meiner Liste (obwohl ich die mal überarbeiten müsste schätze ich).

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
2 Monate zuvor

Wird das der erste georgische Eurovisionsbeitrag in meinen Top Three? Absolut möglich, denn der Song atmet Freiheit und hat etwas Katzenhaftes (was nach der unsäglichen Russland-Hymne des Vorjahres geradezu bizarr und aufständisch wirkt). Ich liebe den genialen Text, schon allein einzelne Worte und Begriffe wie „shameless“ und „no code“ – LOL 🤣 (und zwar on replay)! ❕❗

Prognose:
Bleibt leider im Halbfinale hängen, denn Jurys und Zuschauer, die „The code“ an die Spitze voten, werden „No code“ gar nicht erst kapieren.

Meine persönliche Wertung:
10 Songcheckpunkte von mir – und bombensicher in meinen Top Ten dieses Jahrgangs, Tendenz Top Three.

🇬🇪 Meine drei ESC-Lieblingsbeiträge aus Georgien:

🥉 „You“ – Tornike Kipiani / Rotterdam 2021
🥈 „Keep on going“ – Oto Nemsadze / Tel Aviv 2019
🥇 „On replay“ – Bzikebi / Wien 2026

Die erste Assoziation, die mir zu „On replay“ in den Sinn kam, waren Wandaufschriften an Mauern, in Gefängniszellen oder öffentlichen WC-Anlagen. Außerdem Kurzvideos, die man auf Dauerschleife schaltet, um sie zu verlängern. Insofern würde ich den Titel auf der internationalen Eurovisionsbühne irgendwie graffitiartig inszenieren.
Gleich zweimal mußte ich an Anne Frank denken, zum einen an die collagenhaft gestaltete Wand in ihrem Zimmer des Hinterhauses, zum anderen an die wohl einzige kurze Filmaufnahme, die von ihr existiert und sie am Fenster der Frank’schen Wohnung beim Beobachten einer Hochzeitsgesellschaft zeigt – voller Neugierde …

Gerd Geomax
Gerd Geomax
2 Monate zuvor

Der Song geht gut nach vorne und irgendwie finde ich den Sänger charismatisch. Freilich ist der Refrain sehr repetitiv, aber es heißt ja auch „On Replay“. Die Sängerin stört mich ein wenig (was nicht heißt, dass sie schlecht singt) und passt nicht so recht zum Song, das vor allem im Balladenteil. Durch diesen Absprung in die Ballade geht auch ein wenig die Dynamik des Songs flöten. Bin mal gespannt, ob die Geoergier das mit dem Auftritt in diesem Jahr besser hinbekommen, denn ich hätte den Song gerne im Finale dabei. Insgesamt werte ich mit einer 7/10.
Mein Ranking:
Semi 1:
1. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
8. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
Finale:
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
Mein Tipp:
Finale? Dank der Balkanfront könnte es knapp werden, daher eher Borderliner. Aber ausgeschlossen ist eine Qualifikation sicher nicht, vor allem wenn der Auftritt gut ist.
Im Finale? Hinteres Mittelfeld

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
2 Monate zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Eine der wenigen Nummern, bei denen wir dieses Jahr deutlich auseinander liegen. Ich kann mit „On Replay“ leider nix anfangen…
P.S. Schon erstaunlich, dass du sagst, du findest den Jahrgang nicht gut. Denn eine 7/10 reicht bei dir nur für Platz 19! Also ich finde den Jahrgang ja sehr ordentlich, aber mein Platz 19 wird sicher keine 7 Punkte bekommen, nicht mal im 12 Punkte System. 😉

Gerd Geomax
Gerd Geomax
2 Monate zuvor

Das ist ja das was ich meine. Mir fehlt das WOW. Es gibt genügend Songs, die ich irgendwie gut finde. Das reicht für mich aber nicht für einen guten Jahrgang. 2015 und 2016 z.B. enthalten gleich jeweils neun Beiträge dieser Kategorie. Oder 2021 immerhin fünf. In den letzten drei Jahren gab es auch immerhin mindestens einen Song, für den ich brannte („I brenn“…Du weißt schon 😂). Und den gibt es dieses Jahr (bislang) nicht. Aber vielleicht helfen die Inszenierungen ja noch. „You Let Me Walk Alone“ wurde 2018 auch erst durch die berührende Inszenierung für mich zum WOW.

Last edited 2 Monate zuvor by Gerd Geomax
Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
2 Monate zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Also I brenn für „Bella“ 🤓😍😎😉

benegigs
benegigs
2 Monate zuvor

Ich fand den Song direkt beim ersten Hören genial. Dazu das Getanze.. hoffe, dass es gut auf die Bühne in Wien gebracht wird.

Andi
Andi
2 Monate zuvor

Georgien kann durchaus ein Dark Horse werden. Liegt es doch aktuell bei den Buchmachern eher hinten. Das Lied ist ein flotter Ohrwurm. In meinem jugendlichen Leichtsinn tippe ich einfach mal auf ein Top 10 Ergebnis im Finale. Unsicherheitsfaktor ist natürlich noch, wir kennen noch keinen Liveauftritt.

Goynen1967
Goynen1967
2 Monate zuvor

Ich befürchte das diese Nummer live durchaus untergehen kann. Denn zu singen wird das nicht einfach. Zudem ist der Song sehr überladen und hektisch. Für mich ein Kandidat für die Heimreise…

Morph
Morph
2 Monate zuvor

Eigentlich eignet sich der Song zum Hit und ist in meinen Top 10. Bin jedoch nicht sicher, ob sich die Jury besonders wegen dem Text hohe Punktzahlen abringen lässt, deshalb habe ich es mal im Mittelfeld eingeordnet.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
2 Monate zuvor

Ich finde das Lied eigentlich ganz nett, und mega catchy ist es natürlich auch. Leider ist es für meine Ohren etwas zu repetitiv. Ohne das Staging zu kennen, würde ich – falls sie überhaupt das Finale erreichen – eher einen der hinteren Plätze im Finale erwarten.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Monate zuvor

ich habe auf semisitzenbleiber getippt denn zu dem werk fällt mir einfach nichts (gutes) zu ein.
wir haben dieses jahr viele ähnliche nummern und da ragen für mich dann zypern, armenien und mit abstrichen auch moldau heraus.
falls georgien das finale schafft dann winkt im finale aber eine 20+ plazierung.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Monate zuvor

Auch wenn ich mich damit anscheinend der Minderheit (zumindest unter den Bloggern) anschließe: Mir gefällt der Song sehr gut und ich habe ihn derzeit auf dem 5. Platz meiner Liste. Ebenso wie bei Armenien, das ich ebenfalls sehr mag und mit dem es in meiner Rangliste beständig einen Kampf um den besseren Platz führt, schätze ich den High-Energy-Ansatz, der mich sofort in den Song hineinzieht. Im Vergleich zu Armenien sind die Georgier auch etwas mehr slick.