
Eigentlich war es klar wie Kloßbrühe, dass er den griechischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2026 gewinnen wird: Akylas. Er selbst konnte aber trotz Favoritenstatus bis zum Schluss nicht glauben, den Sieg bei Sing For Greece tatsächlich zu holen und seine Heimat Griechenland in Wien vertreten zu dürfen. Nach zwei Halbfinals und dem großen Finale ließ er aber wirklich alle hinter sich und darf mit „Ferto“ im Mai zum ESC.
Mit seinem verspielten Style begeisterte Akylas schon vor dem Vorentscheid Sing For Greece 2026 die internationale Fancommunity. Während er beispielsweise auf YouTube die meisten Klicks sammelte und sein Lied einen ersten kleinen viralen Moment erlebte, rückten etabliertere Vorentscheid-Acts wie Evangelía und Marseaux in den Hintergrund. Am Ende konnte der 27-jährige Akylas gewinnen und die Höchstpunktzahl bei der Jury und den Zuschauenden holen.
Akylas Mytilineos veröffentlicht seit über fünf Jahren Musik und konnte sich so auf TikTok eine Fangemeinde aufbauen. Diese wuchs vor allem, als er 2022 an der achten Staffel von The Voice Of Greece teilnahm. Zuvor besuchte Akylas eine Kochschule und arbeitete in Restaurants, hatte aber auch einen Job als Sänger auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Teilnahme am griechischen Vorentscheid sorgt aktuell für seinen bisher größten Karrieresprung.
Akylas‘ ESC-Beitrag „Ferto“ ist der erste Song des Künstlers, der es in die griechischen Charts schaffte, zudem ist er aus den Medien in seiner Heimat nicht mehr wegzudenken und hat zahlreiche Fernsehauftritte. Natürlich ist der griechische Vertreter momentan auch schwer mit den ESC-Vorbereitungen beschäftigt und bei zahlreichen PrePartys dabei.
Das Lied
Das Lied „Ferto“ („Gib her!“ oder „Bring es!“) besticht durch einen schnellen Dancebeat, der mit Ethno-Elementen der Kretischen Lyra kombiniert wird, die auch im offiziellen Musikvideo zu sehen ist. Zudem werden immer wieder Soundeffekte eingebaut, die an Videospiele der 80er-Jahre erinnern. Akylas singt im Song auf Griechisch, es werden allerdings auch Worte auf Englisch, Spanisch und Französisch eingestreut. Produziert und geschrieben wurde der Beitrag von Papatanice, Orfeas Nonis, Akylas selbst und dem Duo Freaky Fortune, das Griechenland 2014 beim ESC vertrat.
In „Ferto“ geht es um den Überkonsum der heutigen Gesellschaft und den ständigen Drang, immer mehr zu besitzen. Der Hintergrund ist Akylas‘ eigene Lebensgeschichte, denn seine Mutter konnte ihm aus finanziellen Gründen selten seine materiellen Wünsche erfüllen, als er noch ein Kind war. In der Bridge singt Akylas deshalb auch emotionale Passagen, die an seine Mutter gerichtet sind wie „Ich werde dafür sorgen, dass es uns an nichts mehr fehlt, Mama.“
Akylas wird im ersten Halbfinale am 12. Mai in der ersten Hälfte auftreten.
Der Check
Song: 5/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 4/5 Punkten
Berenike: Der obligatorische verrückte Spaßbeitrag kommt in diesem Jahr also aus Griechenland. Ich mag es, „Ferto“ ist sehr eingängig und unterhaltsam in Szene gesetzt. Durch Sprache und landestypische Elemente erkennt man, aus welchem Land es kommt, es ist nicht gesichtslos international. Außerdem ist Akylas ziemlich knuffig. Allerdings ist es mir etwas zu überdreht und hippelig, um mich vollständig zu überzeugen. 7 Punkte
Douze Points: Wieso wird eigentlich klassische Musik in U-Bahn-Eingängen gespielt, um Leute dort vom Rumlungern abzuhalten? Nehmt einfach „Ferto“ – und ich werde nie wieder eine U-Bahn betreten. Ich finde auf rationaler Ebene durchaus positive Aspekte an dem Beitrag. Ansonsten ist das für mich ein nerviger, lauter, überfüllter Kinderfreizeitpark mit kaputten Attraktionen aus den 80er Jahren. 3 Punkte
Giulia: Der Beitrag reiht sich von seiner Art her nahtlos in die Reihe „Cha Cha Cha“, Baby Lasagna, „Europapa“ und Tommy Cash ein. Allerdings ist der Refrain sehr eintönig und mich persönlich nervt er auch. Wenn das Lied Erfolg haben will, sehe ich es vor allem problematisch, dass Akylas im Vorentscheid kaum Energie auf die Bühne gebracht hat, wie es so ein Beitrag absolut verlangt. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Act dennoch einige Fans unter denjenigen findet, die den ESC ironisch schauen. 5 Punkte
Laureen: Ich nehme die Begeisterung, die viele Menschen für diesen Beitrag haben, wahr, kann sie aber nicht teilen. Ja, der Refrain geht ins Ohr (und bleibt im Kopf), aber es nervt mich auch und ist mir einfach „too much“. Der langsame Part? Ganz klar für die Jurys geschrieben und da erkenne ich die Absicht und bin verstimmt, obwohl das stimmlich natürlich gut ist. 3 Punkte
Rick: Die Kombination aus Ethno, Rap-Einflüssen und dieser ganz speziellen Dance/Techno-Produktion ist einfach spannend. Griechenland präsentiert sich damit von einer ganz neuen Seite, die dennoch authentisch wirkt. Mein Highlight sind die Sound-Effekte in „Ferto“, die an Videospiele erinnern. Definitiv ein Beitrag mit starker eigener Identität, was für mich die wohl wichtigste Eigenschaft eines ESC-Songs ist. 10 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennet: 10 Punkte
- Benny: 4 Punkte
- Manu: 6 Punkte
- Marcel: 8 Punkte
- Max: 12 Punkte
- Peter: 8 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 76/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Ferto“ auf Platz 7.
Bisher erschienene Songchecks:
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Also mir macht der Beitrag Spaß.
Ferto, ist der Beitrag, den ich mir in diesem Jahr am meisten schön gehört habe. Die Message begeistert mich, und ich kann immer mehr verstehen, warum dieser Titel so viele Fans gefunden hat.
Steigende Tendenz, und ganz klar vor Finnland und Georgien!😉
Ist bei mir genauso !
👍
Mir macht der Beitrag richtig Spaß und finde auch Akylas total sympathisch. Vielleicht habe ich mir auch eine ähnliche Beanie mit Katzenohren geholt.
DPs Meinung zu „Ferto“ bringt mich ja fast zum Weinen 🙁 Aber so verschieden sind die Geschmäcker. Ich würde nie mehr U-Bahn fahren, wenn „Bangaranga“ dort gespielt werden würden. 😀
Bangaranga habe ich mir auch schön gehört!😄
Soweit bin ich noch nicht, aber wer weiß 😀 Ich skippe es zumindest nicht. Die Beiträge aus Polen und Portugal finde ich tatsächlich noch schlimmer.
Portugal hingegen liebe ich. Mit Polen kann ich in diesem Jahr nichts anfangen!
In beiden Fällen Zustimmung, Polen ist sogar mein Schlußlicht
Meines auch!
Wir so oft einer Meinung!!😉
Meines auch.
Bei mir immerhin platz 31
Obwohl ich polnische Wurzeln habe, geht es mir genauso. Aber Portugal auch nicht. Ehrlich dann noch lieber San Marino wenn die Boy George mit ´nem Schubkarren auf die Bühne fahren und der zwitschert „Everything I Own“:
Portugal ist ein sehr erfrischender Song. Als ich aufgewacht bin, war ich sehr erfrischt. Für mich ein Klolied.
Warum wundert mich dieser Kommentar nicht ?
Habe ich auch gerade gedacht!
Der Teil mit bangaranga erinnert mich an Songs aus dem Jambamonatsabo, nur das die Songs besser waren.
Und es gefällt mir wesentlich besser.
Diese Katzenmützen sind ja echt der Hammer !
gabs früher für Kinder, hätte auch gerne eine
Für mich bitte dazubestellen!!! <3
Aw! Dem kann ich mich nur anschließen. 🙂
Bei „Bangaranga“ verlass ich auch jeglichen ÖPNV-Bereich. 😀
Ich sehe den Song nicht als Spaßsong, sondern als Dancetrack mit Message. Er geht sofort in die Beine, Akylas ist super sympathisch und singen kann er auch. Ich lieb’s!
Stimme ich dir zu. Für mich ist das auch kein „Spaßsong“.
Nein! Absolut kein Spaßsong!
Nun gut, „Ferto“ unterhält und macht auch Spaß, hat aber eben auch eine Message.
Message steht im Vordergrund!
Ist bei Spaßsongs eher sonst nicht der Fall, oder?
Kom-plett, rich-tig. Ich musste gerade stottern, weil ich dass sowas von RICHTIG finde
Exakt das! Danke. 🙂
@Douze Points und alle anderen
In den New Yorker Subway Station bekommt man so etwas. 🎺🎺🎺💃💃💃
OT:
Ich war gestern beim Katarsis Konzert und wollte kurz davon berichten. Katarsis haben gestern in Berlin im Gretchen gespielt (am gleichen Ort wie Ziferblat vor ein paar Monaten, dass war schon mal ein gutes Omen). Der Saal war gut gefüllt und Katarsis haben sich auch sehr gefreut, dass es so voll war. Es war ein tolles Konzert. Die Musik von Katarsis ist sehr atmosphärisch und auch energetisch, wenn sie ihre schnelleren Songs spielen. Wenn man sich darauf einlässt, kann man sich so richtig zu ihrer Musik fallen lassen und versinkt in diesen schönen melancholischen Melodien. Schön zum Abschalten und den Kopf freibekommen. Lukas, der Frontmann von Katarsis, ist sehr charismatisch, wenn auch auf eine unterkühlte, litauische Art. Aber wenn er singt, lässt er das Publikum teilhaben an seinen Gefühlen/seinem Weltschmerz, weil er sich dann ebenfalls so richtig der Musik hingibt. Das Publikum ist sehr gut mitgegangen und die Band wurde beklatscht und gefeiert. Sie haben Songs ihres neuen Albums gespielt, dann natürlich „Tavo Akys“, „Kas man be juros“ (aus den Family Charts), „Balta Meile“ und noch ältere Songs. Es war eine gute Mischung.
Ich kann ein Katarsis-Konzert auf alle Fälle sehr empfehlen und wünsche der Band, dass sie ihren Weg weiter so erfolgreich geht.
Ach wie spannend! Cool 👍🏻
Danke dir für den Bericht und den Einblick. Das klingt wirklich nach einem schönen Abend 🙂
Vielen Dank für deinen Bericht!
Ich wäre sehr gerne dabei gewesen. Meine ESC Nummer 1 aus dem letzten Jahr!
Zur Zeit bin ich in Skandinavien unterwegs und entspanne.
Beste Grüße!😉
Oh wie toll! Liebe Grüße in den Norden!!
Tak!
Viel Spaß in Skandinavien. Sicherlich eine schöne Auszeit dort. Und bestimmt gibt es viele tolle Landschaften, zu denen man gut die Musik von Katarsis hören kann.
oh toll, wär gern dabei gewesen🤗
https://youtu.be/Ew5C6ln7FXw?si=cbwtwMH0XaH772Wt
.
für jeden der doch noch kurz dabei sein will, zwischen euphorischen Fangesängen😅
OOOHH! Da bin ich echt neidisch! Katarsis hätte ich so gern live gesehen. Aber die Location war ja wohl viel zu klein gewählt und die Tickets extrem schnell vergriffen. 🙁
Aber danke für deinen Bericht! Gab’s noch ne Vorband oder waren SIE die Vorband?
Es war relativ voll aber eine meiner Begleitpersonen hatte ihr Ticket erst gestern vormittag online gekauft. Daher gab es anscheinend noch welche ganz kurzfristig.
Und es gab tatsächlich keine Vorband. Fand ich aber auch ok. So war man nur in der Katarsis Welt unterwegs, die ja doch so eigen ist und hatte nicht den Break zwischen 2 verschiedenen Bands/Stimmungen.
Jetzt ärger ich mich ja noch ein bisschen mehr… 😭
Andererseits kann ich leider nicht mal eben so schnell und spontan nach Berlin fahren, so dass mir diese Kurzfristigkeit gar nicht genutzt hätte. 🫤
Umso schöner, dass ihr für ein volles Haus gesorgt habt, das gibt der Band (und dem Management!) ja vielleicht Antrieb für eine weitere Tour… 🫶🏻
Lieben Dank für den tollen Konzertbericht🤗.
Ui! Lieben Dank für deinen Konzertbericht. Man kann es sich so richtig vorstellen. 🙂
JoBi und sein Gehirn – Teil 3: Griechenland
Der erste Eindruck:
🧑🦱 Finde ich so lala.
🧠 Und wieder ein Spaßbeitrag der uns nicht begeistert.
Performance:
🧑🦱 Cool dieser Hintergrund mit Slot Maschinen und Videogames Ästhetik.
🧠 In den Song geht es um Konsumkritik.
🧑🦱 Wie auch immer und diese Hebefigur hat man 1000 mal gesehen, sieht ein bisschen aus wie bei Tommy Cash.
Musikvideo:
🧑🦱 Oh Gott diese schnellen Schnitte sehen aus wie ein Fiebertraum.
🧠 Ja, aber sieht cool aus.
Resultat:
🧑🦱 Platz 11 – 16 im Finale
🧠 Platz 23 von 35 im Ranking
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Finnland (105 Punkte)
2. Griechenland (76 Punkte)
3. Georgien (59 Punkte)
ist zwar kein Song für mich, aber für den ESC richtg gut, trotz Spassbeitrag bisschen an der Ernsthaftigkeit auf der Bühne arbeiten😃
Top 11 bis 15
Was hat der an den Zähnen??
Es gibt eine ganze Reihe von Songs in diesem Jahrgang die ich extrem furchtbar finde. Und dieser gehört absolut dazu. Alles daran finde ich nervig, einschließlich des Typen. Wäre schön wenn der Beitrag im Seminar hängen bleibt, aber ich registriere natürlich die allgemeine Begeisterung. Das ist eben so. C’est la vie.
Das Beste an der Komposition ist für mich der Balladen Part. Und Akylas kann live performen – er singt gut, hat Energie und Ausstrahlung. Ein kurioser Fall: Mir ist der griechische Act 2026 durchaus sympathisch, das Problem ist nur, dass mir der Song nicht gefällt 😬 Denn leider empfinde auch ich weite Teile des Songs als hektisch und anstrengend. Trotzdem bin ich gespannt auf den Auftritt in Wien.
P.S. @Gunnar, Toggie, Thomas und Co: Heute geht es los! 🤗⛸️
Wenn heute noch Belgien (oder Estland) dran gewesen wäre hätte es wunderbar gepasst. 😀 Habt ihr schon einen Treffpunkt? 🤔
Noch nicht. Heute Abend wenn die Paarläufer loslegen kann ich wahrscheinlich live gucken, dann schlage ich einen älteren Thread vor, falls sich die Olympia Crew zusammenfinden möchte ⛸️
Wunderbar. 🙂
Ooooh, darf ich mich da dranhängen? Wir fangen nachher schon an (bzw wir würden jetzt gleich, aber ich hab kein RTL+/Eurosport-Abo und keinen Fernseher, ZDF überträgt erst ab 14:40). Eigentlich hab ich ja gesagt, ohne YH ist das Gucken zwar möglich, aber sinnlos, aber bei Olympia hab ich alles geschaut.
Na gerne doch!
Tamara! Jetz hab ich ganz alleine die Mädels gucken müssen?! Ich hoffe, du bist wenigstens zu den Paaren dabei nachher! Und wo Gunnar sich rumtreibt, weiß auch kein Mensch… 😉
Ich schreibe hier: https://esc-kompakt.de/orf-stellt-maskottchen-auri-fuer-den-esc-2026-in-wien-sowie-weitere-marketing-aktivitaeten-vor/comment-page-1/#comment-765134
Ich muss mal schauen, wann ich hier im Büro fertig bin …
Zur Not im Büro die ZDF Mediathek anwerfen 😉
Auch während eines Meetings? 🤪
So, ich hab mich spontan für einen Nachmittag im Homeoffice entschieden und bin pünktlich zur letzten Gruppe zurück. Ich eröffne einen Chat im „ORF Maskottchen“ Thread…
Wann geht es denn los? Ich bin auf jeden Fall noch bis 20 Uhr in Terminen …
Also die 21 Paare starten um 18:45 Uhr
Für die Olympia Crew: Der Link zu unserem Chat zur ⛸️WM:
https://esc-kompakt.de/orf-stellt-maskottchen-auri-fuer-den-esc-2026-in-wien-sowie-weitere-marketing-aktivitaeten-vor/#comment-765134
Ah, Eiskunstlauf-WM, da werde ich auch reinschauen, aber erst geht`s selbst zum Sport.
Dann schau auch in unserem Chat vorbei später! Die Mädels gerade waren schon wieder fantastisch! 18:45 geht es weiter, u.a. in der ZDF Mediathek. Aber erstmal viel Spaß beim eigenen Sport! Aber brich dir nix bei der Toeloop-Rittberger Kombination, meine Liebe! 😉
Zumba…..da schwingt die Hüfte💃
Sorry, ich finde das einfach nur chaotisch und anstrengend. Die Popularität ist mir ein Rätsel, wird sich aber anscheinend gut platzieren, 3-5.
Auf manche dieser durchgedrehten Songs fahre ich sehr ab (Cha Cha Cha z.B.) andere gehen mir schnell auf die Nerven. Warum das hier so und da so ist, weiß ich meistens selbst nicht 🙂 Leider gehört „Ferto“ in die letzte Kategorie. Platzierungsmäßig kann ich mir wie so oft bei solchen Songs alles vorstellen: Von Top 5 bis hin zum Überraschungs-Aus im Semi. Mal schauen.
Ich fahre nie mehr U-Bahn, weil die in Kölle sowieso nicht kommt, kann also daher traurigerweise an der hier entbrannten Diskussion gar nicht teilnehmen
U-Bahn-Tickets, bring es ! 😉
Ehrlich gesagt, war meine erste Reaktion auf diesen Song: Wat haben se denn dem in den Ouzo getan? Oder war an dem Tag der Tzaziki schlecht? Meine Güte, jedes Kreissägengeräusch ist angenehmer als dieser Song. Einfach nur Furchtbar.
Eine Kreissäge würde auch angenehmere Forums-Beiträge hinbekommen.
Man erkennt leider ein Muster bei den Sarah-Fanboys. Der Timo mal ausgenommen, denn da wenigstens immer mit Augenzwinkern und Humor
Das stimmt allerdings !
Es wird ja noch lustig, wenn hier der deutsche Beitrag zur Diskussion ansteht.
Dieser User ist dafür bekannt, sollte man besser ignorieren.
Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung. Also ist deine Selbstkritik sehr löblich.
Wie überaus kultiviert, Leute auf die most basic Stereotypen ihrer Herkunftsländer zu reduzieren. War dein Sauerkraut schlecht? Oder die Kartoffeln faul?
Ich habe mir übrigens diese Stiefel gekauft, die es in meiner Größe leider nur in zitronengelb gab. Weil meine Knick-und-Senkfuß-Einlagen da aber nicht reinpassen, wird man mich damit in Köln damit nur auf dem Fahrrad oder in der U-Bahn antreffen können. Man darf mich gerne ansprechen !
Ich halte Ausschau 🙂
Yay! Und bitte noch die Katzenmütze dazu! 😀
Schock NQ, würde mir aber wünschen dass er einne guten Platz belegt
Beim Schock NQ hab ich eher Georgien auf dem Zettel.
Nur Max gibt 12 Punkte, das schockiert mich ein wenig. Da hätte ich mit mehr Punkten gerechnet. Aber Geschmäcker sind verschieden. Von mir gibt es 12 Punkte, darf gerne gewinnen.
Ich hätte auch nix dagegen…
Ich war letzte Jahr bei der Bewertung für Österreich geschockt. Endewegs sind das hier alles nette Spielereien, welche keine Auswirkungen auf das Endergebnis haben.😁
Top 5 halte ich für gesetzt für Griechenland.
Könnte vielleicht am Altersdurchschnitt bei den Bloggern liegen (nicht böse gemeint). Das ist ja eher ne Musik, die bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr populär ist.
Wahrscheinlich schneiden Länder wie Italien oder Australien, was beides in den frühen 2000ern besser aufgehoben wäre, dafür umso besser ab…
Hui,dünnes Eis. Hieltest Du es weiter oben nicht für wenig kultiviert, länderspezifische Stereotype wie „Ouzo“ und „Tsaziki“ zu bemühen? Und jetzt wird gleich die beliebte, „nicht böse gemeinte“ Alterskarte gespielt. Guck Dir mal an, wer bei Silbereisen in der ersten Reihe tanzt. Das sind gewiss keine Leute Ü60. Den schlechten Geschmack haben die Alten halt nicht für sich allein gepachtet, der ist generationenübergreifend. 🙂 (auch den guten nicht, btw) 🙂
Hui, da vergleichst du jetzt aber Äpfel mit Birnen 😅
Musik wird von unterschiedlichen Zielgruppen unterschiedlich wahrgenommen, das ist Fakt. Diese Zielgruppen werden häufig eben durch das Alter differenziert. Bestes Beispiel ist das Melodifestivalen-Voting. Ferto bedient eher Sounds, die bei jüngeren Zielgruppen (nicht ausschließlich!) beliebt sind, und die anderen beiden von mir genannten eben Sounds, die bei älteren Zielgruppen (nicht ausschließlich!) beliebt sind. So what? Wenn sich davon jemand angegriffen fühlt, möchte ich mich natürlich entschuldigen, aber ich denke, dass jedem klar ist, dass Zielgruppen eben unterschiedlich sind.
So weit, so wissenschaftlich belegbar. Ich sag damit ja in keinster Weise, dass alle Jungen Ferto abfeiern oder alle „Alten“ es scheiße finden.
Dass das Lied schlecht ist, weil der Herr schlechtes Zaziki gegessen habe, ist ein KOMPLETT anderes Kaliber meiner Meinung nach und auch kein sachliches Diskussionsniveau mehr, weil du da eben keine Argumente vorbringen kannst. Argumentativ null vergleichbar. So, hoffentlich bringt die viel zu lange Antwort Licht ins Dunkel 😂
Ich wollte ein Daumen hoch-Emoji für die nette Antwort einfügen, aber ich bin zu alt dazu 🙂
Hm, ich bin 63…fast 64…..ich finde Ferto fantastisch,
ob was mit mir nicht stimm?😎.
👩🏻🦰 Die Frage ist rhetorisch, ne?
👨🏻🦱 Regine! Sorry, Rusty. Die ist bisschen stinkig, weil du offenbar Griechenland vor Malta setzt inzwischen…
😉
Nein Regine, keine Angst, Malta steht natürlich noch vor Griechenland🙂
😍🎉🥂
Mit uns stimmt alles, Rusty! 🙂
Naja. Ich bin seit gestern 5-0 (ich sprech das immer so aus 😉 ) und liebe Akylas mit allem drum und dran. Italien finde ich dagegen öde und Australien noch langweiliger bis nervig. Aber da ich wohl eh aus dem Rahmen fall (laut Buddies gestern), fühl ich mich nicht angesprochen. 😉
Herzlichsten Glückwunsch nachträglich! 🤗
Happy Birthday nachträglich! 🥳
Alles Gute nachträglich.
P.S. Ich muss noch ein Geschenk für meine Mutter kaufen. Bei ihr ist es dann 6-0.
@all: Ganz lieben Dank! 🙂
Wann hat deine Mama Birthday?
Sonntag. Ich habe aber noch ein bissel Zeit, da meine Eltern ab Freitag bis Ostern in den Urlaub fliegen.
Ferto hat Potential, aber das muss auch erstmal auf die Bühne gebracht werden. Nur so ein bisschen Videospieloptik im Backdrop wird nicht reichen und würde Akylas nur eine Platzierung im Mittelfeld einbringen. Wenn es aber ein cleveres Staging geben wird (und ich erinnere an den Quantensprung bei Klavdias Staging vom Vorentscheid zum ESC im Vorjahr), dann ist Ferto ein Kandidat für ganz weit oben, Sieg nicht völlig ausgeschlossen.
Und an dieser Stelle möchte ich nochmal erwähnen, dass die Griechen in diesem Jahr einen tollen, inklusiven Vorentscheid hatten. Offenbar lebt man dort die wiedergewonnene Lust am ESC voll aus.
Ich finde diesen Jahrgang sehr schwach und viele Lieder nervig/schrecklich. Griechenland trägt dazu einen erheblichen Teil bei. Ich finde „Ferto“ furchtbar und es nervt mich ohne Ende. Das Lied ist auf meinem letzten Platz. Ich kann den Favoritenstatus in keinster Weise verstehen.
Das Lied macht mich nervös und ich habe dann immer das Bedürfnis, laut zu schreien, um den Sound zu übertönen.
Für mich kann man „Ferto“ als Rausschmeißermusik verwenden, wenn man endlich alle Gäste loswerden will. Dann laufen alle freiwillig davon. Da ich aber wahrnehme, dass das Lied durchaus gut ankommt (was ich aber absolut nicht verstehen kann), würden wohl nicht alle Gäste gehen und ich müsste wirklich meinen lauten Schrei zum Einsatz bringen.
Akylas‘ Auftritt und Erscheinung lösen in mir ein Nein-Gefühl aus und runden meine negative Stimmung zum diesjährigen griechischen Beitrag ab.
Ich schätze dennoch, dass „Ferto“ aufgrund des Hypes in den Top 10 landen wird. Einen Sieg kann ich mir allerdings nicht vorstellen (und hoffe es auch irgendwie, haha 😂).
Die Bewertung meiner Mama:
Ihr kommt das Lied sehr bekannt vor, aber ihr fiel auch nach reichlicher Überlegung nicht ein, woran es sie erinnert. Positiv hervorgehoben hat sie, dass der Song rhythmisch ist und immerhin kein Gejaule beinhaltet. Aber da hörte es schon auf.
Auch ihr erschließt sich der Favoritenstatus nicht. Das Lied ist überhaupt nicht ihrs, macht sie nervös und sie empfindet es als extrem nervend.
Sie hat erwähnt, wie sehr sie Griechenland als Land mag und das Essen von dort genießt und immer wieder gerne an ihren Urlaub dort zurückdenkt, aber wenn man das Lied dort im Urlaub hören würde, würde man freiwillig und auf dem schnellsten Wege woanders oder gleich nach Hause fahren. Es würde sie davon abhalten, nach Griechenland zu reisen, aus Angst, das Lied dort irgendwo hören zu müssen.
Außerdem findet sie, dass „Ferto“ sehr gut als Radioweckerlied funktionieren würde: Das Lied wählt man als Weckton und steht sofort freiwillig auf und drückt kein Mal auf die Snoozetaste, damit man es nicht nochmal hören muss.
Meine Mama hat noch angemerkt, dass Akylas wohl nur an seinen Füßen und seinem Kopf friert und war von seinem Outfit verwirrt. Auch sie empfand seinen Auftritt als nicht ansprechend.
Zum Schluss meinte sie noch, dass sie das Lied wahnsinnig macht und sie hofft, es nie wieder oder zumindest nur noch äußerst selten hören zu müssen.
Danke Marina, deine Posts mit Mamas Unterstützung sind immer wieder amüsant, selbst wenn ich zu manchen Songs anderer Meinung bin. 😁
Danke, das freut mich, dass du das so siehst und kann ich nur zurückgeben. 🙂
Nach Euren Kommentaren ist nun fix, Griechenland wird definitiv sehr erfolgreich sein. Siehe letztes Jahr Österreich und Estland 🙃
Meine Mama und ich haben ja sowohl letztes Jahr bei Österreich und Estland als auch in diesem Jahr bei Griechenland nichts Gegenteiliges gesagt. 🤷♀️
Giulia bringt es für mich absolut auf den Punkt. Besser kann ich es nicht formulieren. Nicht ganz unten bei mir wegen der Message.
🇫🇮: 17
🇬🇷: 26
🇬🇪: 27
Bei mir bislang
Platz 7 NEU Griechenland 8,5/12
Platz 14 Georgien 7/12
Platz 16 Finnland 6,5/12
Punkte geben fällt mir tatsächlich schwer. Finde es aber passend, dass du bei ungefähr der Hälfte auch die halbe Punktzahl in etwa hast.
Ranking mit Senf.
1. MONTENEGRO – Tamara Živković – Nova Zora – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
2. TSCHECHIEN – Daniel Žižka – Crossroads – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
3. DÄNEMARK – Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
4. LETTLAND – Atvara – Ena – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
5. FRANKREICH – Monroe – Regarde! – 8/12 – gefällt mir gut
6. MALTA – Aidan – Bella – 8/12 – gefällt mir gut
7. BELGIEN – ESSYLA – Dancing on the Ice – 7/12 – gefällt mir gut
8. KROATIEN – Lelek – Andromeda – 7/12 – gefällt mir gut
9. ÖSTERREICH – Cosmo – Tanzschein – 7/12 – gefällt mir gut
10. AUSTRALIEN – Delta Goodrem – Eclipse – 7/12 – gefällt mir gut
11. ISRAEL – Noam Bettan – Michelle – 7/12 – gefällt mir gut
12. SCHWEIZ – Veronica Fusaro – Alice – 7/12 – gefällt mir gut
13. ARMENIEN – SIMÓN – Paloma Rumba – 7/12 – gefällt mir gut
14. ALBANIEN – Alis – Nan – 7/12 – gefällt mir gut
15. SERBIEN – Lavina – Kraj mene – 7/12 – gefällt mir gut
16. LITAUEN – Lion Ceccah – Solo quiero mas – 7/12 – gefällt mir gut
17. GROSSBRITANNIEN – Look Mum No Computer – Eins, Zwei, Drei – 7/12 – gefällt mir gut
18. ITALIEN – Sal da Vinci – Per sempre si – 7/12 – gefällt mir gut
19. SCHWEDEN – FELICIA – My System – 6/12 – so lala
20. NORWEGEN – Jonas Lovv – Ya Ya Ya – 6/12 – so lala
21. FINNLAND – Linda Lampenius and Pete Parkkonen – Liekinheitin – 6/12 – so lala
22. ZYPERN – Antigone – Jalla – 6/12 – so lala
23. DEUTSCHLAND – Sarah Engels – Fire – 6/12 – so lala
24. GEORGIEN – Bzikebi – On Replay – 6/12 – ist so lala
25. POLEN – Alicja – Pray – 6/12 – so lala
26. UKRAINE – LELÉKA – Ridnym – 5/12 – ist so lala
28. RUMÄNIEN – Alexandra – 5/12 – ist so lala
27. BULGARIEN – Dara – Bangaranga – 4/12 – gefällt mir weniger
29. LUXEMBURG – Eva-Marija – Mother Nature – 4/12 – gefällt mir weniger
30. ASERBAIDSCHAN – JIVA – Just Go – 3/12 – gefällt mir weniger
31. MOLDAU – Satoshi – Viva, Moldova! – 2/12 – ist ganz furchtbar
32. PORTUGAL – Bandidos do Canto – Rosa – 2/12 – ist ganz furchtbar
33. SAN MARINO – Senhit feat. Boy George – Superstar – 1/12 – ist ganz furchtbar
34. GRIECHENLAND – Akylas – Ferto – 1/12 – ist ganz furchtbar
– nervt von vorne bis hinten, ich finde wirklich gar nichts daran unterhaltsam oder greifbar, nur deshalb keine 0 Punkte, weil es tatsächlich einen NOCH schlimmeren Song gibt…
35. ESTLAND – Vanilla Ninja – 0/12 – ist ganz furchtbar
Ellada…. Die Einschaltquoten dürften auch bei der griechischen Community hierzulande ziemlich hoch sein und das kann dem ESC nur gut tun.
„Ferto“ könnte in der Tat weit vorne landen, das dürften sogar die Juries ganz gut bewerten. Sirtaki goes Tiktok, gemixt mit Konsumkritik und Mutterliebe und Akylas ist zweifellos ein starker Performer.
Ich werte mal mit 8,5 von 12 Punkten und Platz 7 in meiner Liste
Ist halt das übliche, mehr als einfache Konzept, welches man in moderner Musik häufig findet: Ein Schlagwort oder ein Satz, immer und immer wiederholt, kann wirklich jeder mitsprechen. Bei den Zeilen an die Mama frage ich mich, ob es sich um einen kleinen ESC Trend handelt, um einer seichten Nummer den Anschein von Tiefe und Emotionalität zu geben. Ich kann da auch nichts konsumkritisches erkennen, sowas unterstellt man solchen Songs ja gerne, damit der Hörer sich einreden kann, Musik mit „deeper Message“ zu hören.
Dann lies Dir mal den Text durch !
Es wird wohl einen Shock -NQ im ersten Semi geben – aber Griechenland ist es nicht,
Wem siehst du da als Shock-NQ??
Safe würde ich ja FIN,SWE,ISR,GRE, und CRO im
Finale sehen.
Am ehesten wäre es für mich noch CRO.
Aber selbst da eigentlich nicht.
Eventuell Moldau
Ach bitte, die Anzahl der Leute, die sich die Texte übersetzen lassen und sie durchlesen ist verschwindend gering, ich nehme an außerhalb der Bubble gegen Null.
Hier aber diskutiert ausschließlich die Bubble. Zudem muß man den Text auch gar nicht verstehen, nur dann wird „Ferto“ eben ein wenig anders wahrgenommen und unterhaltsam könnte das für viele außerhalb dennoch sein.
Zudem: Wozu gibt es eigentlich Thorsten Schorn und Co. ? Die könnten ja das Publikum darüber aufklären, worum es geht.
Es werden sicher Sport-Events parallel laufen.
Über diese Ergebnisse möchte ich informiert sein.
Ich brauche das nicht, dann kann ich mir die Events auch direkt angucken.
Ich kenne den Text und ich kann halbwegs griechisch
Mir fällt kein anderer Beitrag ein, bei dem ich zwiegespaltener bin, als „Ferto“. Klar ist das eingängig und man kann darauf bei jeder ESC-Party eskalieren. Keine Überraschung, dass das ein Hit ist.
Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass der Bogen da gerade überspannt wird. „Ferto“ reitet zwar ganz gut auf der von Käärijä ausgelösten Welle, beinhaltet aber einen Nervfaktor, den ich kaum beschreiben kann. Vielleicht weil er ein bisschen zu hipstermäßig ist? Oder doch ein bisschen zu abgedreht?
Ich kann diesem Ding durchaus etwas abgewinnen, auch wenn es ziemlich verwirrt, das da gegen Ende auf einmal eine Ballade hineinfunkt. Wenn man weiß worum es geht, dann ist das Gesamtpaket schon herzerwärmend und sympathisch. Also Spaß macht es irgendwie dann doch, wenn man Verständnis dafür hat. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass „Ferto“ dann doch nicht an den Erfolg von „Cha Cha Cha“, „Rim Tim Tagi Dim“ und auch „Europapa“ (Joost dürfte trotz Disqualifikation seinen Reibach damit gemacht haben) anknüpfen kann.
Der beitrag gewinnt bei mir vor allem durch das witzig, sympathische auftreten des sängers und dadurch, dass er auch tatsächlich singen kann. Was für einen jux-beitrag ja nicht selbstverständlich ist.
Es ist natürlich ein ohrwurm der gut hängen bleibt, trotzdem sehe ich in lieber als das ich ihn höre. Top5
Es ist zumindest ein „Juxbeitrag“ mit einer gewissen Tiefe.
„Juxbeitrag“ ist auch das boomerhafteste was ich je gelesen habe.
Sorry, es nervt mich zusehends, wie alle Songs eigentlich eine Message haben im ganzen TamTam, und darum geht es den Künstler angeblich auch. Ganz markant hier (für die Leute die Griechisch können) vorher auch mit Kant und ChaChaCha (wenn man Finnisch kann), von den ganzen Empowerment/Anxiety/Depression Sachen ganz zu schweigen. Ich empfinde das als sehr zynisches Marketing.
Jetzt holst du aber aus!
Aber ich bin hygge in Dänemark und relaxe!😉
Hat hier jemand Kant gesagt?
Do Re Mo Fa So So SERVING KANT! 🔴🔴🔴
Ich kann damit nichts anfangen. In der Studioversion geht es noch, nur leicht nervig-repetitiv, aber live ist dieser Beitrag für mich absolut unerträglich und vollkommen drüber. Griechenland ist damit bei mir in den Bottom 5 des Jahrgangs.
Trotzdem glaube ich, dass Akylas in Wien sehr gut ankommen wird, vor allem beim Publikum. Jury ist ne andere Frage, aber zumindest im VE hat ja auch das funktioniert.
Hm, ist bei mir komplett umgekehrt. Für die Playlist ist das nix, aber das Gesamtpaket doch sehr unterhaltsam.
Zu Bloggerin Giulia: Ich gehöre auch zu denen, die den ESC „ironisch schauen“. Es geht leider nicht anders.
Genauso!
Bei mir umgekehrt. In der Studioversion (oder noch schlimmer, im Musikvideo) bereitet das wirklich Kopfschmerzen, aber in der Live-Version ist es ganz lustig.
Es ist aber eher eine Standperformance von Akylas und die Hebefigur, mit der man sich über ESC-Klischees lustigmachen will, ist ja auch eher von „Espresso Macchiato“ geklaut. Zudem kann man zu dem Lied nicht so gut abgehen wie bei „Cha Cha Cha“ oder „Rim Tim Tagi Dim“, weil der Refrain nicht genug reinhaut. Ich denke trotzdem, dass das Publikum mit einstimmen wird.
Er muss sich auf jeden Fall mehr bewegen, finde ich.
Ich glaube, den Jurys ist es mittlerweile wichtig, nicht als „zu spießig“ wahrgenommen zu werden, und seit der Regeländerung muss es auch zwei U25-Juroren geben. Ob „Ferto“ der größte Profiteur davon sein wird, weiß ich nicht. Für mich ist das eher etwas für die Millenials und weniger Gen-Z.
Es kommt so rüber ,als wollte er möglichst viele Erfolgsrezepte in einem Song vereinigen , Rap für die jüngeren , melodiöse Einlage für die juries , einheimische Klänge für die die auf nationales stehen , Mix aus Erfolgsbeiträgen a la cha Cha und Europapa , krampfhaft lustig-grell , Bis hin zur Emotionspassage gerichtet an Mutter /Eltern ,siehe Joost , in der Hoffnung dass für jeden was dabei ist , aber mich nervt der hektische Song , besonders das nervige viel zu häufige“Ferto „… Schade ,hatte von Griechenland mehr erhofft
Zusammen mit „Tanzschein“ ein Song, den man eher zu den „silly man“-Beiträgen hinzuzählen würde, aber beim Sichten der Lyrics erfährt man dann doch die ernsthaften Hintergründe und die wichtige gesellschaftliche Botschaft.
„Ferto“ ist ein hyperaktiver EDM-Track mit gelegentlichen Ethno-Einsprengseln. Es ist ein Schwamm, der ganz viel Popkultur in sich aufsaugt. Die Rückprojektion verweist auf Super Mario, Pacman und Glücksspiel. Ebenfalls gibt es eine hohe Dosis an Otaku-Japan-Fetischismus.
Ein ganz großer Teil Europas wird sich mit diesem Song identifizieren können. Während der Eurokrise haben die Nettostaaten der EU hoch verschuldete Staaten wie Griechenland mittels Finanzhilfen aus dem Schuldensumpf gerettet. Im Gegenzug wurde diesen Ländern dann jedoch eine strenge Austeritätspolitik oktroyiert, wofür die Griechen uns Deutsche und insb. die Berliner und Brüsseler Politikerkaste nach wie vor verachten. Löhne, Renten und Sozialleistungen waren im Rahmen dieser Austerität betroffen und haben das gesamte gesellschaftliche Leben in Griechenland geändert.
In „Ferto“ geht es um die Kinder dieser Generation. Es geht es um den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Eine Welt, in der es immer mehr um Statussymbole geht und die kapitalistische Konsumkultur schon lange überhandgenommen hat. Es geht um immer mehr. Jeder will immer mehr, so schnell wie es geht, so viel wie möglich, und so lange wie möglich. Die einzige Logik ist grenzenloses Wachstum. Und die Superreichen sind die neuen Heiligen. Man bekommt in den sozialen Medien die idealen Lebensmodelle aufgezeigt, die man aber selbst gar nicht erreichen kann, weil sie für die Mehrheit unerreichbar sind.
Der große Fokus auf Videospiele ist ein anderer wichtiger Aspekt, nämlich die „Gameifizierung“ der Gesellschaft. Jeder ist sich selbst der Nächste. Jeder möchte für sich selbst Vorteile rausholen und Gewinne machen. Jeder will auf der Leiter aufsteigen und sobald man das nächste Level erreicht hat, zieht man die Leiter unter sich weg. Man selbst hat es ja bereits geschafft, und warum sollte es anderen so gut gehen wie einem selbst? Es ist eine rücksichtslose Welt, die unter dem Zeichen des Zerfalls von Werten, Moral und Menschlichkeit steht.
„Ferto“ ist ein perfekter Spiegel dieses globalen Phänomens. Und auch um den Versuch, in einer solchen Welt die Menschlichkeit zu bewahren und nicht zu vergessen, woher man kommt und warum man überhaupt den Wunsch hat, mehr zu erreichen. Weil es mal einen Punkt im Leben gab, in dem man wenig hatte. Und dorthin will man nie wieder zurück. Davon handelt der Balladenpart.
Leider bereitet mir der Song etwas zu sehr Kopfschmerzen, weshalb ich immer froh bin, wenn er vorbei ist. Das ist mir ein zu wildes Potpourri aus verschiedenen optischen Eindrücken und Geräuschen, die auf mich einwirken. Akylas macht das gut, vor allem, weil er auch singen kann, die nötige Nahbarkeit hat und charismatisch ist. Es ist klar, dass das arrogante Gehabe gespielt ist und alles mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist. Es ist mir aber zu sehr „Europapa“, „Espresso Machiato“ und „Cha Cha Cha“. Zudem eine Kritik an Exzess, die sich jedoch der Sprache des Exzesses bedient, am Ende auch nur eine weitere Form von Exzess ist. Es ist ein intelligenter Beitrag, aber in der letzten Konsequenz eben nicht intelligent genug.
Ich vergebe 8 von 12 Punkten.
Wunderbarer Kommentar, danke !
Danke für die guten Erklärungen, der Text klingt schon interessant, aber der Rest ist irgendwie zu repetitiv und ein wenig hektisch. Nach gefühlt einer Minute ist die Performance zu …. (ich finde kein passendes Adjektiv aber einfach nervig) Das ist mMn bei Georgien auch der Fall. Schade, beide hätten eigentlich mehr Potential.
Vielleicht ist es aber trotzdem ein Beitrag, über dieses globale Phänomen nachzudenken, die Mehrheit der ESC Zuschauer wird sich allerdings die Mühe wahrscheinlich leider nicht machen.
Die Frage ist, wie finden die U25 dieses Thema, spricht sie das an? Es sind in dem Text zu viele Aspekte auf einmal, das wirkt unübersichtlich und damit dann eventuell zu kompliziert?
Man wird sehen…..Bleibt spannend!
Für die U25 darf ein Lied höchstens 15 Sekunden, also die Länge eines tiktok-Videos, dauern, ansonsten platzt das Gehirn.
Darüber nachzudenken fand ich sehr erfüllend, aber da spreche ich auch aus einer absoluten Bubble-Perspektive, denn jemand, der das Lied im Mai zum ersten Mal hört, wird sich wohl kaum darüber solche Gedanken machen. Da zählt dann der erste Eindruck.
Was die U25 betrifft: Das ist sehr schwer zu sagen, weil die U25-Generation in West- und Mitteleuropa vermutlich anders tickt als in Osteuropa und im Balkan. Andere Regionen, andere Realitäten. Ich kann mir vorstellen, dass das besser ankommt, je weiter östlicher man sich auf der Karte bewegt. Ich sehe Bulgarien und Moldau bei dieser Altersklasse aber vorne, und vllt Albanien.
Dann gibt es noch Schweden, aber das ist eigentlich eher 90s Eurodance, wenn man mal ehrlich ist. Hat aber trotzdem durch die Optik einen modernen Touch.
Mir ist es aber auch manchmal zu viel, weil hier auch nach einem Baukasten-Schema vorgegangen wird und alles drin sein muss, was geht. Es ist fast schon rhapsodisch, ähnlich wie einst „The Code“. Da ist genremäßig alles drin, was geht, bis auf Operngesang.
Zu „Ferto mou ferto mou ferto“ kann man auch nicht so gut abgehen wie zu „Cha Cha Cha“ oder „Rim Tim Tagi Dim“.
Wow!
Guter Kommentar – ich gebe 0,5 Punkte mehr!
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.
Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.
Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.
Griechenland
Die Anwärter für das SCC Game kommen heute aus Griechenland und die Bimmelbahn „Delle“ ist gut beladen, denn es kommen 27 Teilnehmer für das SCC Game und 1 Teilnehmer für den ESC.
Hier sind die 27 neuen Teilnehmer beim SCC-Game und neue Bewohner der Stadt in der Kurzbeschreibung
The Astolabe werden in der Sternenwarte arbeiten.
D3lta wird sowohl eigene als auch David Bowie Songs in der SCC Arena zum Besten geben.
Marseaux betreibt das Fundbüro „Hanomai“ in der Stadt.
Good Joby Nicky wird zum Arbeitsvermittler der Stadt. Nur gute Stimmen kann er nicht vermittlen.
Zaf versucht sich als „Stand Up Comedy Sänger“.
Mikay arbeitet im Sommer im Maislabyrinth.
Marika betreibt das Sonnenobservatorium und nebenbei arbeitet sie auch als Vokal-Coach.
Revery wird Straßenmusiker am Marktplatz.
Stefi arbeitet im Mytholgie- und Erdkundemuseum der Stadt.
Desi G eröffnet ein griechisches Restaurant.
Evangelia, die schon seit letzten Jahr Bewohnerin der Stadt ist, arbeitet seit diesem Jahr auch als Party-Planerin.
Der Fahrstuhlbediener „Rikki“, der auch seit letzten Jahr Bewohner der Stadt ist, ist seit diesem Jahr frisch verliebt.
Leroybroughtflowers arbeitet als Gärtner und ehrenamtlich im Fegermuseum. Alexandra Sieti betreibt eine Fähre am Fluss der in der Nähe von der Second Chance City fließt.
Tianora fängt als Frühstückmoderatorin beim SCC Radio an.
Garvin ist Sporttrainer und verhilft den Leuten in der Stadt zu ihren Comebacks. Panagiotis Tsakalakos ist großer Fan von SCC Game.
Rosana Mailan wird Psychotherapeutin der Stadt.
Kianna wird den Verein „No More Drama“ gründen.
Basilica wird in der SCC Kirche arbeiten. Zu Ostern organisiert sie Osterfeuer.
Stella Kay unterstützt Basilica beim Osterfeuer.
Nachdem Dinamiss im letzten Jahr nach auf einer Odyssee-Reise waren, haben sie nun arbeit im Einstein-Museum der Stadt gefunden.
Spheyiaa eröffnet in der Stadt ein Spiegelladen und Spiegelwerkstatt.
Victoria Anastasia ist so gleich Hals über Kopf in die Stadt verliebt.
Stylianos vertreibt seine Zeit als singender Liebesbarde.
Akylas der zum ESC fährt, ob wohl er lieber als Gamer beim SSC Game mitmachen würde, eröffnet nach seiner Rückkehr ein Spielerparadies, wo aber der Konsum kontrolliert wird.
Anwärter für das SCC Game: 27 Teilnehmer und einige Feger. (Juchu)
Koza Mostra – Bulletproof Rosanna Mailan – Alma
Panagiotis Tsakalakos – 2nd chance Garvin – Back in the Game
Zaf – Asteio The Astrolabe – Drop It
D3lta – Mad About You Victoria Anastasia – Watcha Doin To Me
Kianna – No more drama Leroybroughtflowers – Sabotage
Evangelia – Parea Marseaux – Hanomai
Alexandra Sieti – The Other Side Rikki – Agapi
Basilica – Set Everything On Fire Desi G – Aphrodite
Mikay – Labyrinth Stefi – Europa
Niya – Slipping Away Stella Kay – You are the fire
Tianora – Anatello Marika – Daughters of the sun (A,E,I,O,U)
Spheyiaa – Xilia kommatia Stylianos – You & I
Dinamiss – Chaos Revery – The Songwriter
Good Job Nicky – Dark Side of The Moon
ESC Vertreter:
Akylas – Ferto
Wer sich die vorherigen Geschichten/Kurzbeschreibungen durchlesen will:
https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-2-georgien-on-replay-von-bzikebi/comment-page-1/#comment-764766
Kommen wir zu Griechenland.
Ein Song, der sich bei mir mittlerweile im vorderen Feld festgesetzt hat. Anfangs dachte ich, der geht mir schnell auf die Nerven. Aber dies passiert hier zum Glück nicht. Könnte irgendwo um Platz 5 landen. Bei der Inszenierung mache ich mir nach dem letzten Jahr nicht ganz so viele Sorgen, denn da war Griechenland mit am stärksten.
Platz 1: Griechenland
Platz 2: Finnland
Platz 3: Georgien
Griechenland ist zurück im Spiel seit 2021. „FERTO“ macht einfach Spaß zu hören. Ich kann „Ferto“ zwar persönlich nur hören, wenn ich es möchte, da es auch einen schnell nerven kann. Im Televoting sehe Griechenland sehr weit vorne. Die Jurys werden es wohl auch in Top 10 haben. Ich gehe von Platz 3-5 aus für Griechenland.
Meine Rangliste
01.Finnland🇫🇮
09.Griechenland🇬🇷
32.Georgien🇬🇪
Durchaus realistische Einschätzung
Mir gefällt der Beitrag 1 Minute 30 Sekunden und dann denke ich … wann ist es endlich vorbei? Bin gespannt ob im Mai eine stimmige Inszenierung über die Zeit rettet – wobei das quietschbunte bisher nicht so mein Fall ist.
Ich teile heute vor allem die Meinung und Punkte von Douze Point.
Ich finde „Ferto“ großartig. Als Gamerin hatte mich Akylas spätestens bei den 8-bit Lyra Sounds. Prinzipiell freue ich mich jedes mal, wenn die Gaming Subkultur beim ESC auftaucht und oftmals auch kreative Songs mitbringt (Grüße gehen raus an Luke Black und Daði).
Musikalisch ist „Ferto“ natürlich keine Neuerfindung, macht aber dennoch Spaß. Ein treibender Beat mit traditionell griechischen Klängen unterlegt (+ einem ruhigen Part um zu zeigen, dass Akylas auch gut singen kann), vorgetragen von einem energischen Sänger, der zu 100% zu dem steht was er macht. Toll. Außerdem gefällt mir der Text sehr gut. Kritik am Überkonsum kommt gelegentlich beim ESC vor, aber es ist bei weitem nicht so breitgetreten wie gewisse andere Inhalte und wirkt deshalb doch verhältnismäßig frisch. Mit dem Blick auf „Fertos“ Inhalt finde ich den repetitiven Refrain tatsächlich passend. Der Song ist geschrieben aus Sicht einer gierigen Person und dieses ständige „Bring mir, bring mir, bring mir“ unterstreicht für mich das unstillbare Verlangen nach mehr. Mir hilft der Refrain mich in diese Person hineinzuversetzen.
„Ferto“ ist mein persönlicher Platz 3 dieses Jahr und der erste griechische Song seit langem, der mich so richtig abholt.
Nach 2013 mochte ich bislang nur zwei griechische Beiträge: 2025 und eben 2026. In den Neunzigern war es eines meiner Lieblingsländer.
Geht mir ähnlich. 2025 fande ich ganz nett, aber was in die Jahre davor kam tat so gar nichts für mich.
Auch da stimme ich zu, mit der Ausnahme, dass ich doch Marina Sattis Beitrag 2024 sehr mochte!
Abgesehen von ihrer Haltung gegen Eden – das war sehr unangenehm!
Aber sie hat sich entschuldigt.
Leider so ein Beitrag, mit dem ich Null anfangen kann. ist mir leider viel zu chaotisch, überhaupt nicht lustig und kommt daher wie ein Kindergeburtstag. Liegt weit unten bei mir, und ich tippe auf ein Platz 6-10 (auch wenn ich ihn nicht mag, scheinen viele leute es zu mögen).
Es gibt Beiträge, die so blöd sind, dass sie schon wieder gut sind. Und dieser gehört definitiv dazu. Text und Musik geben einfach nichts her. Aber so etwas finde ich immer noch besser, als wenn Musiker mit einer Herz-Schmerz-Story, am besten noch mit Privatbezug, auf sich aufmerksam machen wollen.
Nee, dann lieber so einen Blödsinn. Hier wird aber 90% des Erfolgs von der Performance abhängen.
Toller, spaßiger Beitrag von Griechenland. Aber wieso Akylas mit Käärijä oder Joost Klein verglichen wird, ist mir ein Rätsel. Auch ist der Song ein klein wenig chaotisch. Aber so what? Das Gesamtpaket passt einigermaßen auf gut Deutsch.
8/12
Habe ich schon geschrieben: Ich liebe diesen Beitrag ?! Das lustige, quirlige, verschmitze, queere Hellada-Bärchen mit diesem musikalisch explodierenden, treffend gesellschaftspiegelnden Beitrag und dem sicheren Geschmack für modisches Schuhwerk. Die Griechen können es – seit Jahren !
Und ich würde hier eigenhändig mit bloßen Händen in meinem bourgeoisen Vorstadtviertel im Siegesfalle eine U-Bahn graben (ginge immer noch schneller als wenn die Stadt Köln baut). Douze Point bekäme einen lebenslangen Freifahrtschein und spezielle KI-Kopfhörer, die die obligatorische Ferto-Dauerberieselung in den Bahnanlagen in sanfte Mellomucke umwandelte 😉
Natürlich habe ich auch meine Depri-Stunden und dann bevorzuge ich den existenzialistisch wehklagenden Tschechen-Epheben
Oweia.
9/10 – Siegen wird er nicht, aber ganz weit vorne mitspielen. Vielleicht sogar das beste griechische Ergebnis seit 2005?
Dass die Musik der, sagen wir mal, jüngeren Generation als Kinderfreizeitpark verrufen wird, würde ich als Mittzwanzigerin nicht als den intendierten Diss interpretieren, sondern eher als Kompliment 😀
Bei mir ganz weit hinten. Kann mit dem Song überhaupt nichts anfangen. Denke aber er wird in der Top 10 landen
Ein ungewöhnlicher Beitrag, den man sicher auch interessant auf der Bühne umsetzen kann. Ist auf jeden Fall mal etwas anderes aus Griechenland. Mich fängt der Beitrag nach ungefähr der Hälfte irgendwie an, zu nerven. Aber okay – denke mal, das der Song genug in Erinnerung bleibt, um das Finale zu erreichen, dort tippe ich mal aufs vordere Mittelfeld.
Mein Platz 3 dieses Jahr!
Akylas und „Ferto“ hatten mich vom ersten Ton an. Ich hab es schon so oft gehört und bin es immer noch nicht leid. Ich finde den Song auch alles andere als anstrengend.
Künstler und Song passen hier hervorragend zusammen. Deshalb entscheide ich mich für die Top 5. 🙂
Yeah, er reißt mich jedesmal sofort mit (und um) 😉
Ja, das geht zwar voll auf die 12, nervt mich aber nicht. Ganz im Gegenteil, das unterhält mich 3 Minuten lang ganz ausgezeichnet. Oberes Mittelfeld auf meiner Liste (die es noch nicht gibt … also nur gefühlt).
Überraschung, hätte ich jetzt nicht vermutet, dass es dir gefällt😉.
Hab mal Platz 6-10 getippt.
Landet irgendwo in den Top 10.
Aber wo? Mir ist da oben noch zu vieles offen.
Der Song nervt mich aber spätestens ab 0:40.
Akylas hat aber eine gute Bühnenpräsenz.
Die Leute werden den knuffigen Typ mögen.
Genau….knuffig🙂.
Mein Platz 17, hinter Ukraine und vor Serbien.
Mir gefällt der Mittelteil ganz gut, wo er seine Mutter ansingt.
Heute also die Griechen.
Fangen wir mit dem Positiven an: Das Lied steht eher im Hintergrund, die Inszenierung wird vor allem getragen durch Akylas‘ sympathische Art (auch wenn sie einigen hier zu hippelig ist, kauft man es ihm doch sofort ab). Er kann das richtig gut performen und aus diesem Grund wird es auch gut beim Televoting ankommen. Das Lied hat zudem einige starke Elemente (die Mischung aus griechischen Klängen und Videospielgeräuschen!), die Strophen finde ich auch sehr gelungen. Der Refrain fällt da schon ein bisschen ab, aber was das Ganze für mich ruiniert ist der ruhige Part. Der passt so offensichtlich nicht ins Konzept und erinnert an die schlimme Masche, die die Hellenen ja u.a. 2011 versucht haben. Da bin ich ganz bei Laureen. Bei „Europapa“ hat es am Ende noch halbwegs gut funktioniert, aber hier wechselt er ja am Ende wieder in den normalen Refrain ohne irgendeine Veränderung. Nee, die Mama ist natürlich heilig, aber für eine gelungere Huldigung gehe ich dann doch ins westliche Nachbarland.
Prognose: Halbfinale 3/15 (90%) -> Finale 6-10
Meinung: Platz 27/35 (5 Punkte)
Mir gefällt der Song leider gar nicht. Nur Platz 33 bei mir. Da mag der Text noch so gut sein. Aber der Song erreicht mich einfach gar nicht. Habe aber trotzdem getippt zwischen Platz 6 und zehn