Songcheck „Unser Lied für Liverpool“ TikTok-Voting (1): „10/10“ von JONA

@jonaselle

„Hi, ich bin Jona und ich habe einen Song geschrieben, der an alle Frauen da draußen geht…“, so stellte sich der mittlerweile 31-jährige Musiker Jona am 23. November auf seinem TikTok Account allen vor, nachdem er sein Lied „10/10“ ins Rennen um einen Platz im deutschen Vorentscheid „Unser Lied für Liverpool“ geschickt hat.

Jona kam durch seine Eltern, die beide Kirchenmusiker sind, schon früh in Berührung mit Musik. Aufgewachsen im nordischen Schleswig sang er in frühen Jahren im Kirchenchor. Als Jugendlicher gründete er eine Punkband und zog nach der Schule schnell nach Hamburg. In dieser Zeit fing er an, auf YouTube eigene Interpretationen bekannter Lieder hochzuladen und konnte so bis heute bereits 137.000 Fans an sich binden. Nach und nach schrieb er auch eigene Songs, unter anderem war er maßgeblich am Erstlingswerk des bekannten Musikers Topic beteiligt und schrieb den Hit „Home“ von Topic und Nico Santos.

Während sein erstes Album noch auf Englisch aufgenommen wurde, nahm er anschließend auch Musik auf Deutsch auf. Im gestrigen Interview von Peter und Benny sagte Jona von sich selbst, nach der Phase des musikalischen Ausprobieren nun seinen eigenen musikalischen Stil gefunden zu haben und dass ihm dabei besonders eine gute Melodie und Emotionalität wichtig sind.

Das Lied

Jonas Beitrag „10/10“ entpuppt sich als ein kurzes und sehr zurückgenommenes Lied, dass sich voll auf die Lyrics konzentriert. Entgegen der Annahme, dass er sich inhaltlich das Bewertungssystem gerade vieler jüngerer Menschen auf Social Media zu eigen zu machen, versucht Jona mit seinem Lied dieses System ins Positive zu wenden. Es ist erschreckend, wie viele junge Menschen heute unter psychischen Problemen leiden und ihr Selbstbewusstsein von Bewertungen anderer abhängig machen. Unfaire und respektlose Erfahrungen, Zukunftsängste und das aufwachsen mit Social Media verstärken diesen Trend immer weiter. Jona ruft, inspiriert von Gesprächen mit einer Freundin, nun mit „10/10“ allen zu, dass jeder perfekt ist, wie er ist. Auch wenn das Lied in der Sie-Form geschrieben ist, möchte er sein Lied für alle Menschen verstanden wissen.

Schnell wurde gerade der Text heiß diskutiert (auch in internationalen Foren) und teilweise anders wahrgenommen, als Jona ihn eigentlich meint. Ob diese Diskussion zu einer größeren Aufmerksamkeit führte oder sich tatsächlich so viele von der Message berühren ließen, ist nicht überliefert. Derzeit ist „10/10“ aber mit über 5,4 Millionen Aufrufen auf Spotify europaweit das meist gestreamte Lied der ESC-Saison 2023.

Wie Peter bereits in einem seiner TikTok-Checks vermutete, wünschten die amtierenden Vorjahressieger Kalush Orchestra Jona nicht zufällig via TikTok Glück für seine Bewerbung – wie er nun verriet, arbeitete die Band mit Jona an neuer Musik. Eine Single zusammen mit dem sympathischen Wahlberliner soll wahrscheinlich im kommenden Monat veröffentlicht werden.

Für einen möglichen Auftritt beim Eurovision Song Contest und um auch im Ausland verstanden zu werden, erschien am vergangenen Freitag eine englische Version von „10/10“. Für seinen eventuellen Auftritt beim Vorentscheid und beim ESC in Liverpool hat Jona bereits eine klare Vorstellung im Kopf. Anfangs nur von einer Pianistin begleitet, möchte er sein Lied auf englisch vortragen, im zweiten Teil soll das Lied aber durch Streicher musikalische Dynamik erhalten und der Text auch auf Deutsch zu hören sein.

Der Check

Benny: Musikalisch ist „10/10“ nicht unbedingt mein Ding, aber ich muss zugeben, dass der Song sich doch relativ schnell im Ohr festsetzt. Ich finde es außerdem cool, wie viele Gedanken Jona sich schon zu seiner Vorentscheidungs- und ESC-Performance gemacht hat. Die viele Kritik am Text kann ich nicht verstehen, denn die Aussage ist meiner Meinung nach klar, wenn man sie nicht absichtlich falsch verstehen möchte. Große Aber: Ich glaube nicht, dass „10/10“ live auf der großen Bühne (und dann auch noch international) funktionieren würde. 6 Punkte.

Berenike: Der Song hat eine sehr schöne fließende Melodie, die sich immer wieder als Ohrwurm in meinem Gehörgang festsetzt. Und im Gegensatz zu anderen Kandidaten im TikTok-Voting ist dies ein angenehmer Ohrwurm. Unentschlossen bin ich noch, ob ich die deutsche oder englische Version bevorzuge. Prinzipiell befürworte ich absolut Landessprache und wünsche mir schon lange einen deutschen Beitrag auf Deutsch. Bei „10/10“ finde ich jedoch, dass die englische Variante im Refrain eine schönere Sprachmelodie hat. Insgesamt ist Jona mein Favorit unter den TikTok-Kandidaten und der Name des Liedes ist Programm: 10 Punkte.

Douze Points: Diese Art Song ist das, was deutscher Pop heute ist – und davon sogar eines der originelleren Stücke. Das Gesamtpaket hat eine Menge, was beim ESC wichtig ist, und der Titel funktioniert sogar auf English. Charismatischer und authentischer Typ, interessante Stimme, das „no she’s not a seven…“ polarisiert, bleibt aber hängen, und die Melodie ist eine richtige Melodie (was heute ja auch nicht selbstverständlich ist). Die Kürze des Songs passt zur Aufmerksamkeitsspanne, die die Gen Z aufbringt. Ich würde wirklich gern wissen, wie das beim ESC funktioniert. 10 Punkte.

Flo: Schöne Botschaft in „10/10“, ich bin mir aber nicht sicher, ob diese Art von Song außerhalb des Streamings als Performance funktionieren kann – aber vielleicht kann er das dann am 3. März in Köln unter Beweis stellen. 6 Punkte.

Manu: Jupp, der Text ist ordentlich cringe in meinen Ohren. Aber – ob das nun gefällt oder nicht – „10/10“ gibt lediglich wieder, wie viele eben nun mal reden bzw. andere bewerten, und versucht, dieses System ins Positive zu wenden. „You are perfect the way you are“ – keine neue Message, aber Jona bringt sie auf Augenhöhe und in der Sprache der Zielgruppe. Musikalisch ist das sehr unaufgeregt und ruhig, aber mit einer Melodie versehen, die im Ohr bleibt und könnte so selbst in einem wuseligen Umfeld wie dem ESC auffallen. So sehr ich es selbst vielleicht nicht mag, aber „10/10“ schlecht zu bewerten, weil es nicht für meine Generation gemacht ist, empfinde ich als falsch. Daher rein musikalisch 8 Punkte.

Max: Das Lied ist bereits ja ein Erfolg in Deutschland, weil es den Geschmack hier ziemlich gut trifft. Ich bin mir nicht so sicher, ob Europa bei dieser Nummer mitzieht. Mich erinnert sie in Zügen an „Ohne Benzin“ von Domiziana – nur in männlich und gechillt. Was übrigens nichts Schlechtes ist, es, ich mag den Song – auch wenn ich ihn persönlich jetzt nicht rauf und runter höre. 7 Punkte.

Peter: Hier bin ich hin- und hergerissen. Den Song finde ich immer noch cringe und deutscher Midtempo-Bewegungspop ist auch grundsätzlich nichts meins. Aber die überzeugende Authentizität und unverstellte Ehrlichkeit von Jona in unserem ESC kompakt LIVE hat mich stark gepackt. Ich brauche „10/10“ nicht im deutschen Finale, aber ich freue mich, in Zukunft mehr von Jona zu hören. 4 Punkte.

Rick: Ich finde, Jona „nuschelt“ ein bisschen, was deutsche Künstler:innen aktuell aber gerne tun und was auch gut ankommt. Obwohl er nicht rappt, strahlt der Song für mich leichte Deutschrap-Vibes aus, was es, kombiniert mit dem Text für starke Frauen, auch sehr zeitgemäß macht. Ob dieser Style aber international gut ankommt, weiß ich nicht. Mir gefällt sehr, dass Jona gegen Ende einige Strophen auf Deutsch singt. Mit einer coolen Inszenierung KÖNNTE das funktionieren, mein absoluter Favorit wird das aber nicht. 7 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 58/96

Wie gefällt Euch „10/10“? Und welche Inszenierungsideen habt Ihr für den Song? Schreibt uns das gerne in die Kommentare.



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122 Comments
cars10
cars10
3 Jahre zuvor

0/10 Punkte.

Ein schauderliches Machwerk sondergleichen.

Aber wenn so viel Botschaft darin versteckt ist, man für Nico Santos einen Hit geschrieben hat und dann auch noch mit dem letztjährigen „Sieger“ des ESC verbandelt ist, na dann gibt‘s gleich noch einmal 0/10 Punkte für den künstlerischen Ausdruck in der B-Note. Um Musik geht‘s dann ja wohl weniger.

Jetzt habe ich verstanden, warum das vom NDR nominiert wurde. Check 1 abgehakt.

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor

Wow, hätte nicht erwartet das Peter dem Song die wenigsten Punkte gibt und bin etwas überrascht über die allgemein sehr hohe Punktzahl die von euch vergeben wurde. Ich muss mich ja leider Peter anschließen zugeben dass der Song in mir ein wenig Fremdscham auslöst und ebenfalls kann ich mir nicht vorstellen dass der Song auf der großen Bühne international funktioniert. Dafür ist es vielleicht auch schon etwas zu amerikanisch. Das ist keine Kritik an JONA, viele seiner anderen Songs gefallen mir überraschend gut. Mit 10/10 kann ich aber einfach nichts anfangen und ich würde lediglich für die deutsche Textzeile noch Punkte vergeben, und zwar 3 an der Zahl.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

Huch, gibt es keine Abstimmung am Ende??

Zum Song selber:Wenn man nichts positives zu sagen hat dann sagt man lieber nichts.

Next please!!

Benjamin Hertlein
Admin
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Wir haben die Abstimmung ja schon separat durchgeführt 🙂

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Benjamin Hertlein

Wo denn??

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Benjamin Hertlein

Ach so.

meckienrw
3 Jahre zuvor

Ist gar nicht meins. Kann mit so Deutsch-Pop-Gebrabbel gar nichts anfangen. Dennoch, die Streaming-Zahlen für diesen Song sind gut, wie ich es mitbekommen habe und der Song dürfte wohl sehr den Nerv der TikTok-Jugend treffen. Von daher beste Chancen das TikTok-Voting zu gewinnen.

Achim
Achim
3 Jahre zuvor

Mein Problemchen mit dem Song beginnt gleich am Anfang und endet auch da schon. Wer mit „… ich habe einen Song geschrieben, der an alle Frauen da draußen geht…“ beginnt, sagt mir, dass ich als Nicht-Frau kein Adressat des Songs bin. In dem Moment schalte ich ab, denn wie soll ich einen Song beurteilen können, der gar nicht für mich bestimmt ist? Und warum sollte ich ihn unterstützen? Oder auch nur hören wollen? Das sollen alles doch bitte die tun, für die der Song bestimmt ist. Fast 50% der Menschheit vor dem ersten Takt schon ausgeschlossen. Klappe zu. Fertig. Nächster Song bitte.

Der Thoddy
Der Thoddy
3 Jahre zuvor

Ich vergebe gnädige 4.5/10 Punkte. Wie die ESC kompakt Verantwortlichen auf teilweise 10 Punkte kommen ist mir unbegreiflich. Das Lied ist einfach nicht besonders geeignet für die ESC Bühne – gerade, wenn man deutlich stärkere Lieder im Angebot hat. Berenike und Douze Points scheinen „schockverliebt“ in den jungen Mann zu sein.

sam
sam
3 Jahre zuvor

Ich finde den Song nicht schlecht, aber beim VE brauche ich den nicht unbedingt.

pasi2805
3 Jahre zuvor

Ich schließe mich hier Peter an. Für mich persönlich ist das einfach nichts, was zum ESC gehört. Für den deutschen Markt in Ordnung, aber selbst da gehört das absolut nicht zu meinem Geschmack. Dass die Botschaft auch direkt so anbiedernd ist, íst ja naja Geschmackssache. Eben direkt in your face. Da gibt es meiner Meinung nach einige deutlich bessere Varianten die das besser verpacken. Von mir gibt es eine 4/10 und vorletzter bei mir im Tik-Tok Ranking.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  pasi2805

deine Einstellung ist aber ziemlich verbohrt. Als ob es eine Art von Songs/Art von Präsentationen gäbe, die für den ESC besonders geeignet wären und die durchweg immer vorne, oder ‚in der Mitte‘ landen. Sowas gibt es nicht. Das ist Schubladdendenken. Davon musst du dich befreien.
Es ist ausserdem unfachgerecht. Lieder von denen viele, grad in der ESC Bubble meinen sie wären besonders ESC-tauglich (in dem Sinne ‚viele Punkte‘) schneiden ja in doch sehr vielen Fällen schlecht ab. Zwar nicht immer, aber geschenkt, nech 😉

Ausserdem geht es eh immer weniger um die Punkte. Besonders nicht bei den teilnehmenden Künstlern. Die simple Finalteilnahme macht den Unterschied. Der eigentliche ESC 2022 Siegersong war ja mitnichten der Siegersong, oder der Zweit, oder Drittplatzierte. Das war ein ganz anderes Lied. Jede wette du hast diesem Lied das niemals zugetraut.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Das ist überhaupt nicht meine Musik, und ich denke auch, ein Lied, was fast nur auf den Text baut, hätte beim ESC 0 Chancen.

Was den Text angeht: Heutzutage werden sämtliche Aussagen zerpflückt, und man meint sehr schnell, etwas Negatives zu erkennen. Nun ist Sensibilität gut und wichtig. Es ist richtig, dass bestimmte Worte, über die man sich früher gar keine Gedanken gemacht hat, aus unserem Sprachgebrauch verschwunden sind. Manchmal führt es aber auch zu Fehlinterpretationen, so dass man sich mitunter gar nicht mehr traut, irgend etwas zu schreiben oder zu sagen, aus Angst, man verletzt und beleidigt andere Menschen.
Ich interpretiere den Text auch so, wie oben geschrieben, dass man seinen Selbstwert nicht zu sehr von der Umwelt abhängig machen sollte. Ist ja gerade in Zeiten von Social Media ein Problem, wo es darum geht, möglichst viele Klicks und Likes zu generieren. Wenn diese aber weniger werden, bzw. ganz ausbleiben, fällt man in ein Loch, was sehr schnell in der Depression enden kann. Hat übrigens weniger mit dem Geschlecht zu tun, nur Frauen werden ja immer noch mehr nach ihrem Aussehen bewertet, bzw. definieren sich auch selbst darüber. Ist bei Männern aber auch in zunehmenden Maße so.

So meine Gedanken dazu, also wenn das so gemeint ist, hat der Song bei mir an Zustimmung gewonnen, ist natürlich nichts für den ESC.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

ah interessant. Und wie hast du denn eigentlich sagen wir mal ‚Männer‘ (oder meinetwegen ggfs Frauen) für ‚dies und das und mehr‘ so ausgewählt? Auf den/die hässlichsten biste wahrscheinlich auch nicht geflogen, oder? Oder war gleich der/die erste der Perfect Match?
Ich finde es heute an sich gerechter als früher. Theoretisch haben heute viele mehr Leute die Möglichkeit ‚berühmt‘ zu werden. Früher haben es ‚alte Säcke‘ entschieden wer berühmt wird (inkl. Besetzungscouch‘). Damals war natürlich aber alles besser.
Natürlich wird auch heute nicht jeder ‚berühmt‘, nur weil sie/er sich das so stark wünscht. Aber es schaffen viel mehr als früher und es gibt auch nicht mehr so ‚die Vermittler‘, die es früher bedarf. Depressionen wegen „schwerer Akne‘, „Hakennase“ und „Fettpolstern“ gab es doch früher ohne Ende auch.

togravus ceterum
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Kannst Du Dich bitte ein bisschen mäßigen, oder hast Du Angriffspillen geschluckt?
Früher waren die Dinge nicht besser, sondern anders. So einfach ist das, und wenn man das benennt oder beschreibt, bedeutet es nicht, dass man der Vergangenheit nachtrauert oder diese verklärt.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

es war früher nicht sonderlich anders, auch nicht besser und nicht schlechter. Da wurden Leute auch nach dem Aussehen bewertet. An meinem Posting ist auch nichts was zu Mäßigen wäre. Daran gibt es nichts auszusetzen. Früher standest du im Club oder sonstwo und wurdest bewertet, oder hast bewertet heute eben auch noch im Internet (wenn man das will). Die Tatsache das heute und früher Aussehen bewertet wird/wurde usw lässt sich ja mal nicht abstreiten. Gut vielleicht nen Unterschied ist, dass du heute die Boshaftigkeit bzw schlecht-oder Gut-Bewertung anderer zeitnah mitbekommst. Das ist wohl anders.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

ceterum

Finde ich auch unmöglich was dieser User schreibt. Er kommt mir rüber wie ein trotziges kleines Kind dass sich im Supermarkt heulend auf den Boden schmeißt weil er den „Lolli“ (Deutschrap) nicht bekommen hat.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ich ignoriere dich ab sofort, solche Leute halte ich auch ohne Corona auf Abstand.

Kleiner Tipp aber von mir: Wenn du mit den Finger schon auf andere Leute zeigst und ihnen ein schlechtes Niveau oder sonstwas vorwirfst dann vergiss nicht dass gleichzeitig drei Finger auf dich selbst gerichtet sind. 😉

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

ceterum

Damit bist übrigens nicht du gemeint.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@1994
der Einzige, der mit Finger auf wen zeigst bist du mein ‚Freund‘. Und sehr nett wenn du meine Postings „ignorierst“. Das finde ich gut. Du kannst halt nicht sachlich diskutieren. Argumente. nicht persönliche Diffamierungen. Fiesheit gehört hier nicht hin (zumindest unter den Kommentierenden^^). Ich hab an sich nix gegen dich. Stelle fast, dass du ignorierst, statt zu argumentieren. Hiesse natürlich am Ende des Tages du müsstest mir Recht geben. Ich gebe dir Recht, dass Patty Gurdy (oder keine Ahnung was du so alles gut findest) am VE teilnehmen soll. Meintewegen. Aber wenn die aus einem absoluten Nischengenre dabei ist müssen auch wenigstens 2 aus dem Deutschrap-Dunst stammende Acts dabei sein dürfen. Das verneinst du ohne irgendein Argument zu bringen. Es ist doch nur nen Vorentscheid…meine Güte nochmal

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

@1994
kindisch ist was du so von dir gibts. Unterster Karton. Was zur Hölle gibts denn gegen an sachlichen Argumenten die gegen eine VE Teilnahme von Deutschrap Titel sprächen. Kannst du halt nicht. Ausser vllt hatten wir noch nie und wird nie was werden. Nja Bombe. Es bleiben dir nur komische Diffamierungen (weil du ja weisst, dass ich Recht habe). Das ist dein Diskussionsniveau. Sack Reis

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Natürlich war früher nicht alles besser, das habe ich mit keinem Wort geschrieben.
Das war aber auch nicht das Thema, mir ging es doch nur darum, was es mit Leuten machen kann, die immer nur ihren Selbstwert von außerhalb suchen.
So verstehe ich den Text von Jona. Darum ging es mir doch.
Früher wurden natürlich auch Leute schon nach dem Aussehen bewertet, liegt wohl einfach in der Natur des Menschen. Wobei vieles natürlich auch im Auge es Betrachters liegt.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Aber die Erziehung ist doch schon lange genau auf Selbstwertgefühlvermittluing gerichtet. Glaube viele Eltern legen stark Wert darauf Kinder mit gutem/starken Selbstwertgefühl heranzuziehen. Leider ist es aber nicht selten so, dass Eltern ein fast schon übersteigertes Selbstwertgefühl vermitteln (was aber auch nix Neues ist). Verstehe Jonas‘ Text so, dass es keine 10/10 sein muss. Es wollen aber ‚alle‘ ne 10/10 sein, oder ‚haben‘. Einige die, die es nicht sind (zumindest gefühlt) könnten ein Problem damit haben. Dabei ist es nicht selten, dass die, die als 10/10 einstufbar wären am liebsten ne 11 wären.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

So kann man das natürlich auch sehen. Muss sagen, egal ob man den Song mag oder nicht, aber es wird drüber gesprochen. Also hat Jona schon vieles richtig gemacht.👍

P. S. Wenn Du mit „übersteigertem Selbstwertgefühl“ rücksichtslosen Narzissmus meinst, wo man sich jeden Tag selbst bewundert, und die einfachsten Höflichkeitsregeln schon als persönliche „Erniedrigung“ empfunden werden, stimme ich Dir zu.

Festivalknüller
Festivalknüller
3 Jahre zuvor

Ich finde die Titelzeile 10/10 unglücklich gewählt. Trotz aller Beteuerungen bleibt der Beigeschmack, jemanden zu bewerten, was ziemlich arg ist.
Musikalisch ist es auch eher uninteressant für mich. Sorry, kein angemessener Wettbewerbstitel.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor

Ja aber das machen hier doch alle in diesen Kommentarspalten. Halloo? Also bitte. Bewertungen, auch persönlicher Art, noch und nöcher gibt es hier. Sogar mit 10er Skalen. Es werden hier ja wohl ständig Ranglisten erstellt. Dasselbe in grün. Aber bei anderen meckern. Also echt….

Festivalknüller
Festivalknüller
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Da geht es aber um Musik und nicht um Menschen. Ist schon ein Unterschied.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

ahja? von weegen

mauve
mauve
3 Jahre zuvor

Dem kann ich mich nur anschließen. Einem Menschen Punkte zu vergeben, da kommt es in mir schon hoch. Das hätte man ganz anders ausdrücken können. Text leider misslungen, und die Musik ist leider auch nur mittelmäßig. Trifft gar nicht mein Geschmack.

Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Aber bei Marienkäfern und Schalke 04 darf man das, ja? Doppelmoral !

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor

Jonas Song wird hier aber sehr unter Wert abgestraft. Sehr unfachlich. Das ist unfair und auch völlig unsachgerecht. Sein Song hätte natürlich eine Direktnominierung erhalten müssen. Dass sein Song eben die nicht bekommen hat, anderer „Schrott“ aber schon, ist wie immer bezeichnend. Das heisst aber nicht, dass Jonas Song eine Spitzenleistung wäre. Für „direkt im VE Finale“ reicht der aber sowas von Dicke…

Die hier mal flux aufgestellte gefühlte Behauptung dieser Song würde „was für sehr junge Leute sein“ ist mit Nichts bewiesen. Jona ist 31. Er steht somit nicht für ‚die junge Generation‘. Sein Song auch nicht. Die ‚junge Generation‘ ist in der übergroßen Mehrheit ganz ganz woanders und ganz bestimmt nicht beim deutschen ESC Vorentscheid. Dort gibt es nämlich nichts für ‚die junge Generation‘. Die wurde mal wieder ‚vergessen‘. Die dreiste Behauptung ‚die junge Generation‘ hätte, ich umschreibe mal blumig, die Aufmerksamkeitsspanne ‚einer Fliege‘ ist grotesker Schwachsinn und zeugt von sagenhafter Unkenntnis (wer von denen, die das behaupten hat eigentlich Kinder im Teenage/Twen Alter, oder kennt wenigstens Kinder von anderen gut?).

Jared
Jared
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Klar gibt’s im Vorentscheid Songs für die junge Generation, ich bin selbst 17 und finde zum Beispiel Anica Russo klasse. Junge Generation muss doch nicht gleich Deutschrap sein?

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Jared

das musst du jenseits des Subjektiven sehen. Wenn du selbst 17 bist weisst du doch ganz genau was ‚die anderen‘ so hören. Natürlich hören die gelegentlich auch mal ne Ballade, oder was weiss ich. Aber du musst doch auch schon länger festgestellt haben, dass die ‚meisten‘ ziemlich oft Deutschrap hören. Woher sonst kommen denn die Erfolge. Natürlich gibt es auch bei ‚den jungen‘ noch viele Nischen, dasja klar. Sachlich betrachtet liegt der Bereich Deutschrap bei den Jungen geradezu kilometerweit vorne. Zählst englischen Rap dazu ist das ‚die absolute Mehrheit‘.
Es ist ausserdem ja nur nen Vorentscheid. Würde niemandem nen Zacke aus der Krone fallen da auch ‚was mit Deutschrap‘ auflaufen zu lassen. Es wird aber partout nicht gemacht und die Bubble stänkert in einer Tour mit unfachlichen Pseudo-Argumenten dagegen. Das ist einfach nur noch eine ärgerliche Verbohrtheit. Das Argument übrigens, es würde sich niemand Annehmbares bewerben halte ich für ‚Nicht Stichhaltig‘.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Jared

@Jared

Wundere dich nicht, dieser User hat einen ziemlich eingeschränkten Musikhorizont, wenn ich für jedes Mal dass er in seinen Beiträgen „Deutschrap“ schreibt einen trinken würde hätte ich schon längst ein ziemlich großes Alkoholproblem.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Jared

@ESC1994
ausser den etwas ärmlichen spitzen Bemerkungen weiss ich bei dir aber nicht was du so schreibst. Sind ja eher wenn dann glaub ich Kurzsätze von denen nichts hängenbleibt. „Patty Gurdy super. Gerne wieder.“ so in der Art.

Jofan
Jofan
3 Jahre zuvor
Reply to  Jared

@Jared Danke für deinen Kommentar, 100%-ige Zustimmung. Ich finde es auch schade, dass „unsere“ Generation immer gleich auf Deutschrap und TikTok reduziert wird – ich konsumiere weder das eine noch das andere.

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Moment, wo wird er denn unter Wert abgestraft? Die Blogger haben doch sogar eine recht gute Bewertung abgegeben, wenn der Song den Leuten in den Kommentaren nicht gefällt und sie davon ausgehen dass das nichts für den ESC ist, ist das halt einfach so, auch wenn du das anders siehst? 😀

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

also: weil einige hier behaupten, das wäre nichts für den ESC, dann ist das auch so? Ahaaa. Die anderen Direktnominierten, die sind natürlich alle eher was für den ESC. Logisch. ^^ Ich sag mal, das wird auch an der Kasse entschieden. Jona liegt da sehr sehr weit vorne. Ist ja bezeichnend, dass Florian Künstler ganz durchgefallen ist, der da noch viel weiter vorne liegt.
.
Ach und zu deiner Info: es wird von Otto-Normalos kein Song unter der Prämisse ‚gute Punkte-Aussichten beim ESC‘ gewählt. Da geht es nur darum „gefällt mir – gefällt mir nicht – gefällt mir im Vergleich zu den anderen Songs so gut, dass ich anrufe“. Das Ergebnis ist aber keine wissenschaftliche Umfrage, sondern ist halt nur eine Art von Befragung des ARD Publikums (tippe mal drauf ,dass locker 75% die den VE anschauen gar nicht abstimmen werden, weil die sauer sind, dass kein deutschsprachiger Schlager dabei ist. Damals bei Sisters waren das sogar mehr als 90% Nichtbeteiligung..). Gut ne Jury kommt noch dazu. Geschenkt.. Die Juries haben voll die Ahnung und sind unbeeinflusst.

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Also ich finde schon, dass die Bewertungen in Ordnung sind.

Bin auch bei dir wenn es darum geht, dass „deutschrap“ berücksichtigt werden sollte. Gangsterrap sollte man sich schenken.
Die Frage ist warum nichts hochkarätiges dabei ist. Weder bei den Beiträgen auf TikTok noch (und da geh ich fest von aus) bei den Bewerbungen über das Formular.
Bei einigen gibt es vermutlich das Problem, dass sie es live nicht bringen ohne unerlaubte Stimmenmanipulationen.

Jona war auf TikTok noch einer der wenigen die einigermaßen ansprechend waren. Wenn du dir die Beiträge mal angesehen hast unter der Prämisse ob du dir das bei ESC vorstellen könntest wird kaum was an deutscher Musik übrig geblieben sein.

Sprich doch gerne mal für das nächste Jahr Badmomzjay, Juju, Henning May bzw AnnenMayKantereit, Nina Chuba und andere an und frag mal ob sie teilnehmen wollen und wenn nein warum nicht.

Ich persönlich finde sowohl 10/10 als auch Kleiner Fingerschwur für weinig geeignet weil es musikalisch nichts besonderes mitbringt. Und nur weil es deutsch ist es im Vorentscheid unterzubringen ist mir da auch zu wenig.

Geht man von den Hörerzahlen aus müsste man ja beide Titel rein nehmen. Sind Streamingwerte jetzt der Ratgeber für die Zusammenstellung des Linups?

Jona hat jetzt ja die Chance bekommen und wenn es doch soviel Leute gibt die den Song streamen, dann sollte es doch kein Problem für ihn darstellen die Leute auch auf TikTok zum Voten zu bringen. Dann würde er ja ohne Probleme in den Vorentscheid kommen.

Auch wenn einiges an Musik beim deutschen Auswahlprozess zu kurz kommt finde ich es falsch einen oder mehrere Genre als Opfer auszulegen.

Jeder hat die Chance sich zu bewerben.

Sorry für den langen Text.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

@THomas K
was spräche denn gegen Vorfeld-Streamingwerte als Entscheidungshilfsmittel? Sehe da nichts was dagegen spräche. Ein guter Wert in diesem Bereich stellt ja schon auch eine Art von wichtiger Beurteilung dar. Wüsste nicht warum ausgerechnet das so gar keine Rolle spielen darf. Hinterher aber jubeln,wenn die Streamingwerte des VE Siegers hoch sind. Das ist nicht korrekt.

Du weisst zudem nicht (ich auch nicht), wer sich denn beworben hat. Das liegt im Dunkeln. Zu behaupten ‚Deutschrap‘, oder andere ausgelassene Genres hätten sich nur mit absolutem Driss, oder gar nicht beworben kann man zwar machen, aber eben NICHT beweisen. Das müsste dir der NDR mitteilen. Das macht der NDR aber wohlweisslich nicht.

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

@trevistorius: ich möchte dir ja auch nur mal nahelegen, dass es einen Kontrollweg gibt in dem man selbst in der Musikszene nachfragt um mal ein direktes Feedback zu dem Thema zu bekommen.
Ansonsten bleibt nur Spekulation.
Der NDR hat auch eine Pflicht der Vertraulichkeit und veröffentlicht deswegen schon nicht die „gescheiterten“ Bewerber. Diese haben aber trotzdem die Möglichkeit ihre Bewerbung selbst offenzulegen und machen es aber nur selten.

Und trotzdem die Frage:
Warum tauchen diese Leute nicht bei den TikTok -Bewerbungen auf obwohl TikTok einen großen Markteinfluss hat?

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas K

In dem Zusammenhang ist mir noch etwas aufgefallen:

Ich habe die Kommentare auf den verschiedenen Plattformen zum Aufruf zur Bewerbung im November verfolgt. Und siehe da, keine oder kaum wahrnehmbare Anzahl von Tags zu Deutschrappern. Sehr oft war Peter Fox dabei. Bei ihm muss ich beim besten Willen davon ausgehen, dass er sich nicht beworben hat.

Du kannst die Tags in den Kommentaren vom November ja mal durchchecken.

Das deutet für mich darauf hin, dass es kaum bis überhaupt keine Verbindung zum ESC gibt. Vielleicht ist die deutsche Vorgehensweise und jüngere deutsche ESC-Geschichte für manche auch einfach nur cringe.

Ger12Points
Ger12Points
3 Jahre zuvor

Ich verstehe eher nicht, woher der viele „Hass“ auf dieses Lied kommt. Wunderschöne Melodie, reduziertes Instrumental, eingängig. Und der Text ist doch einfach… Zeitgeist? Von Cringe keine Spur meiner Meinung nach. Sowas hören die „jungen Leute“ doch heute?

Ich wage hier sogar von einem möglichen Michael-Schulte-Moment zu sprechen! Würde mich freuen, Jona im Vorentscheid wiederzusehen.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

So wie es ausschaut ist es nicht besonders bubbletauglich , dafür aber näher am Zeitgeist als die meisten anderen Sachen.
Und auf jeden Fall eines von drei gut produzierten Tiktok Nummern.

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

Sein musikalischer Werdegang (übrigens sehr beeindruckend) und sein Song selbst passen sehr gut ins ZDF zu Jo Schück und der Sendung Aspekte oder auch perfekt in den Schellfischposten zu Ina ’s Nacht. Für eine Performance beim ESC und eine Platzierung im stabilen Mittelfeld bin ich dagegen maximal skeptisch.

sunrise40
sunrise40
3 Jahre zuvor

Im Tik Tok Voting sicherlich noch die zweite Wahl nach FFTS für mich.
Aber das heißt nicht das mir das gefällt.

Gerd Geomax
Gerd Geomax
3 Jahre zuvor

Rein vom Text her finde ich den Song gut. Ich teile Berenikes Meinung, dass die englische Version eine besseren Sprachfluss hat und begrüße Jonas Willen, bei einem Auftritt in Liverpool den Song zweisprachig vorzutragen. Die Melodie und das Arrangement finde ich aber für den ESC nicht wirklich geeignet. Um aufzufallen ist der Song zu ruhig, für eine ergreifende Ballade die Melodie und der Gesang zu schwach. Ich vergebe 5,5 von 10 Punkten. Bei den TikTok-Songs bei mir auf Platz 3 und insgesamt auf Platz 9.

DerKai
DerKai
3 Jahre zuvor

Ich bin überrascht, dass Jona hier so viel Ablehnung erfährt. Ich finde Melodie, Gesang und insbesondere den Text klasse und absolut repräsentativ für die deutsche Musikszene. Ich hätte den Beitrag am liebsten komplett auf deutsch und natürlich gern im Vorentscheid. Ich habe keinen Tiktok-Account, aber ich habe meine Geschwister gebeten, täglich bis Freitag zu voten. Für mich klare 10 Punkte!

usain1
3 Jahre zuvor

Überhaupt nicht mein Fall. Bei der deutschen Version rollen sich 10 von 10 Fußnägeln bei mir auf, bei der englischen nur 9 von 10.

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor
Reply to  usain1

Ich kann nicht mehr.

Werner
Werner
3 Jahre zuvor

Ich finde „10/10“ richtig gut gelungen.
Jonas Stimme und die Melodie sind sehr angenehm und emotional- ähnlich wie bei Michael Schulte.
Der Song bleibt auch in Erinnerung, was bei zurückgenommenen Balladen doch eher selten ist.

Mein größert Kritikpunkt ist, dass schon nach 2 Minuten Schluss ist.
Vielleicht könnte er noch eine zusätzliche Strophe ergänzen- oder besser noch einen Refrain alleine mit Piano laufen lassen.

togravus ceterum
Mitglied
3 Jahre zuvor

Tut nicht weh, aber zur Zielgruppe gehöre ich auf jeden Fall nicht. Viel Erfolg bei der TikTok-Abstimmung.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Bin ganz bei cars10 und usain1. Alles daran, darin und drumherum ganz, ganz unangenehm, vorsichtig gesagt.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Nils

Mich kannst du auch dazu zählen, alles an diesem „Song“ erzeugt bei mir ein extremes Gefühl von Unwohlsein.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ja. Und ihn als Typen finde ich auch absolut unangenehm.

Für mich dieser eine „Alles, bloß das nicht“-Beitrag, den für viele Ikke darstellt.

Tamara
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Nils: Zu ihm als Typen kann ich (noch) nichts sagen, aber ansonsten geht mir das ganz genauso.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Nils

Ach, in dieser Kategorie ist durchaus für zwei Songs Platz. 😉

Indigo
Indigo
3 Jahre zuvor

Ich mag zwar den Text, aber musikalisch langweile ich mich vom Anfang bis zum Ende.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor

Tut mir leid,aber sein monotones Lied erreicht mich überhaupt nicht.
Links rein,rechts raus……
Brauch ich nicht,kann weg.
Genauso wie der Song des heutigen Gast im Livestream.

Tamara
Mitglied
3 Jahre zuvor

Ich finds von vorne bis hinten schrecklich, und das, wo ich doch eigentlich die Zielgruppe bin.

Zum Text ist hier schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Nur so viel noch: Wenn man mit dem Text über „Ei laf ju, ju laf mi, laf mer zamm, wo laf mer hi“ hinaus will und NICHT polarisieren will, dann darf man seine Worte gern etwas besser oder exakter wählen. Der miese Beigeschmack bleibt bei mir, und ich fühle mich von einem 31-jährigen, der mir sowas erzählen will, auch nicht wirklich angesprochen. Bin wohl zu alt dafür.

Das ist aber nicht mein Hauptproblem. Ich kann vor allem mit dieser Art Song so überhaupt nichts anfangen. Da sträuben sich mir die Nackenhaare und kringeln sich die Fußnägel. Wenn ich solche Songs im Radio höre, schalte ich entweder die Ohren auf Durchzug oder das Radio aus.

Schön, dass der Beitrag seine Liebhaber hat. Mich aber auf jeden Fall nicht.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

„Ei laf ju, ju laf mi, laf mer zamm, wo laf mer hi“

Das kannte ich noch nicht, muss ich mir unbedingt merken. 🤣

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@Tamara
wie alt bist denn in Wahrheit? Wenn du hier schon meinst du wärst in der Zielgruppe. Welche Zielgruppe (altersmäßig) bespielt Jonas Lied denn Deiner Einschätzung nach? Wonach beurteilst du das?

Tamara
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Die Zielgruppe sind ja zunächst mal alle Frauen, zumindest hat er das selbst so gesagt. Eine Frau bin ich. Check. Aber ich fühle mich von dem Song null angesprochen und 100% abgestoßen. Und dass man eine Frau nicht nach dem Alter fragt, sollte sich doch inzwischen rumgesprochen haben.

Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Wieso Zielgruppe, Tammy? Bist Du nach Berlin-Neukölln umgezogen?

Tamara
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Pssssst! Verrat doch nicht alles!

Jofan
Jofan
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

@Tamara Wie so oft hast du schon alles gesagt, was ich auch sagen wollte. Langsam macht es mir Angst, dass ich deinen Kommentaren (eigentlich) immer zustimmen kann. 😂😅
Zum Songcheck: Ich empfinde den Text auch als sehr unangenehm, das Lied an sich ist sehr monoton. Gib ihm jetzt noch eine Gitarre und dann fällt er genau in mein Sofort-Radiosender-Wechseln-Schema: Mann mit braunen Haaren (und Bart) singt Deutschspop mit Gitarre und jault irgendetwas rum (meist von ihr und ihm), was man durchs Nuscheln nicht versteht (*hust* Max Giesinger *hust* Mark Forster). Das ist auch der Grund, warum ich deutsche Musik nie mehr höre und komplett meide, ich konsumiere nur noch Englisch oder andere „ESC-Sprachen“.
Aber zurück zum Thema: Für Spotify mag das ja noch funktionieren, auf der großen internationalen Bühne aber nicht. Ich brauche 10/10 nicht im VE => 2/12 Punkte.

Jofan
Jofan
3 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

@ ich selbst Huch, dafür, dass ich @Tamara nur zustimmen wollte, ist der Kommentar ganz schön lang geworden, sorry. 😦😯😂

DerKai
DerKai
3 Jahre zuvor

Ich habe mir mal die Kommentare zum Video auf YouTube durchgelesen. Sehr positiv… Also scheint der Song irgendwie zu polarisieren, wenn ihn hier viele furchtbar finden. Polarisieren ist für den ESC ja nicht unbedingt von Nachteil. Jona, du kommentierst ja auch viele Kommentare unter deinem Video. Falls du hier auch ein bisschen rumliest: Von mir mir ein klarer 👍🏻 Daumen hoch!

Siminski
Siminski
3 Jahre zuvor

Ich war lange Zeit auch super skeptisch, ich glaube aber ihm etwas unrecht damit getan zu haben. Ich glaube vor dem ESCK Live wollte ich mich partout nicht darauf einlassen, und weil man aber einem Künstler, der freiwillig zur Bubble spricht etwas Respekt zollen möchte, macht man es dann ja doch und es ist wirklich kein schlechtes Lied und Jona ist als Künstler respektabel, und das hätte ich vielleicht nicht vorher in Frage stellen dürfen. Wird das Lied mein Favorit? Nein, aber es ist auch nicht schlecht. Ich rechne ihm beim ESC keine super hohen Chancen aus, aber sollte er es werden, lasse ich mich gern eines besseren belehren. Und falls er wirklich abschmiert, muss man ganz klar sagen dass es nicht an der Qualität des Liedes oder des Künstlers läge, sondern einfach daran, dass es vermutlich zu sehr in den Hintergrund tritt. Da das aber auch oftmals genau das deutsche Problem war beim ESC, wäre es doch sehr wünschenswert wenn auffälligere Lieder aus dem Vorentscheid, die wir ja zweifelsohne haben (und ich meine damit nicht nur die rockigeren Lieder) gewinnen.

meckienrw
3 Jahre zuvor

Wenn er es in die VE und dann sogar zum ESC schaffen sollte, könnte ihm dann jemand sagen, das es noch nie eine sonderlich gute Idee war einen Song nur für den ESC in einer 2-Sprachen-Version aufzuführen? Er sollte es dann doch einfach ganz auf Deutsch lassen.

Selbstverständlich zielt „10/10“ eher auf eine junge, eher nicht der ESC-Bubble zugehörenden, Zielgruppe ab. Mal schauen, wie weit er kommt.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Jahre zuvor

0/10 aber sowas von,was wiederum auch bedeutet,daß dieser act uns am ende in liverpool vertreten könnte. 🤡
ich weiß ja,daß man aus scheiße gold machen kann aber hier bin ich damit definitiv nicht mit einverstanden.
bekomme ich jetzt auch ein trevoristos de luxe einlauf verpasst? 🥳

ESCK
ESCK
3 Jahre zuvor

Ist bestimmt in Arbeit. :‘)

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor

nö gar nicht. 0/10 und dein Zusatz dazu ist natürlich eine rein subjektive Bewertung. Ich meine eben Selles Song hat ausreichend Berechtigung direkt ins VE gehievt zu werden wenn ich die anderen dort reingehievten Songs so höre. Vollkommen unbesehen davon, wie ich, oder du, den Selle Song findet. Schlimmer ist, dass Florian Künstler ja nicht mal ins TikTok Dingens kam. Aber Betül. Lol. Es ist mir eh eher Wurscht ob wer irgendnen Song als objektiv ESC geeignet einstuft. Davon bin ich weg. So etwas gibt es gar nicht. SChaue auf Erfolgsmöglichkeiten. Da hat der Selle Song halt was zu bieten. Auf jeden Fall mehr als 0/10.

und aus Scheisse Gold machen…das ist doch im Musikbusiness schon immer Gang und Gäbe. Aber: 99.9% der ‚Scheisse‘, die so rauskommt wird halt eben kein Gold. Selle wird uns auch nicht in Liverpool vertreten. Die Angst kann ich dir nehmen 🙂

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

boah – lasse läuft aus.🥳

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Erfolgsmöglichkeiten im Streaming? Im Radio-Airplay? Oder als Nach-ESC Dauerbrenner wie Snap? Kann man machen. Einer der meistkonsumierten Musikrichtungen Deutschlands einen Platz im Vorentscheid geben? Sollte man zumindest ernsthaft in Betracht ziehen.

Wenn sich unsere ESC-Redaktion allerdings dazu entscheidet, mit Blick auf eine möglichst gute Platzierung an einem Auftrittsabend die Vorauswahl zu treffen (mal abgesehen davon als wie gelungen oder tatsächlich erfolgversprechend sie sich am Ende darstellt, hängt wie von anderen gesagt schließlich auch von der Güte der Bewerbungen ab und natürlich inwieweit die Auswahlgremien ESC-klischee-behaftet denken) anstatt möglichst genau die deutsche Musikszene abzubilden, halte ich das zumindest für eine legitime Vorgehensweise im Rahmen eines ESC-Vorentscheids.

Ob es die richtige Vorgehensweise ist oder ob 10/10 auch Erfolgsmöglichkeiten in Bezug auf die ESC-Platzierung hätte, darüber lässt sich natürlich streiten bzw. diskutieren.

Shivaflash
Mitglied
Shivaflash
3 Jahre zuvor

Ich für meinen Teil kann auch wenig mit dem Song anfangen. Allerdings war er mir im ESC Kompakt Interview sympathischer als ich vorher vermutet hatte. Grundsätzlich bin ich aber der Meinung das Streamingzahlen wenig Aussagekraft über die Qualität des Songs bzw. die spätere Platzierung des Songs haben. Ich höre auch gerne Songs die man sich nebenbei gut anhören kann, die ich aber null auf der ESC Bühne sehe.

batgirlkiel
3 Jahre zuvor

Als ich die erste Einstellung mit Unterhemd und drei-Tage-Bart sah, war ich erst einmal abgeschreckt – das hat sich aber schnell gelegt, weil genug „Ecken und Kanten“ an ihm sind.
Grundsätzlich mag ich den Song. Starke Duncan-Vibes, tatsächlich.
Allerdings sehe ich das Problem, dass viele englische Texte von Nicht-Muttersprachler:innen aufweisen: Zu viel Text pro Zeiteinheit, ohne ein Rapsong zu sein. Das merkt man spätestens beim deutschen Songanteil, da passen Worte und Melodie in meinem Ohr besser zusammen.
Grundsätzlich aber ein sympathisches Kerlchen.

Ich hoffe, von ihm kommt nicht auch noch so ein cringe Interview darüber, dass die komplette ESC-Fanschaft 100% positiv ist – ein Blick hier in die Kommentarspalte (Stichwort: Der Song ist an Frauen gerichtet? Dann bin iiiiiiiich ja nicht gemeint, pah!) zeigt: Ab 100 Personen kommen die Arschlöcher dazu. Schade.

Tamara
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  batgirlkiel

„Ab 100 Personen kommen die Arschlöcher dazu“ – na, dann können wir ja froh sein, dass es Stand jetzt hier erst 65 Kommentare sind.

Inge Periotte
Inge Periotte
3 Jahre zuvor

Ich weiß ja nicht, ob sich „alle Frauen“ da draußen so davon angesprochen fühlen, pauschal vom Herrn JONA in Kategorien von 1 bis 10 eingeteilt zu werden. Aber, hey, davon abgesehen: JONA, optisch bringst Du es durchaus auf eine 8 bis 9 – um das abschließend beurteilen zu können, müsste ich etwas mehr sehen. 🙂

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  Inge Periotte

Sorry aber wo teilt hier Jona pauschal in Kategorien ein. Er meint hier das Gegenteil. Scheisst auf Kategorien und Bewertungen ihr seid perfekt so wie ihr seid, ich denke genau das will er damit sagen und ich denke das ist ein Song für alle die gemobbt werden.
Rein musikalisch ist mir der Song zu einfach gestrickt. Eine eingängige Melodie zwar aber ohne Spannungsbogen und Höhen und Tiefen

Tamara
Mitglied
3 Jahre zuvor

Aber warum benutzt er sie dann? Sorry, der Text ist einfach nicht gelungen. Im übrigen: Wenn man diese Terminologie benutzt, darf man sich nicht wundern, dass man damit aneckt. Wenn es beabsichtigt war, okay, Ziel erreicht. Wenn nicht …

Edelweiß
Edelweiß
3 Jahre zuvor

„…hat sich stets bemüht“. Nett, mehr aber auch nicht. Und nett ist bekanntlich die kleine Schwester von ….

Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  Edelweiß

Adrett? 😉

Der Thoddy
Der Thoddy
3 Jahre zuvor

Wieso sitzt JONA XX denn halbnackt vor der Kamera? Anscheinend läuft es nicht sehr gut mit seiner Musik – wir sollten eine Sammlung für Kleidung veranstalten. Wenn ihm einfach zu warm war, dann hat er die Heizung zu doll aufgedreht (und das ist in Zeiten von Energiekrise auch nicht förderlich).

Jofan
Jofan
3 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

Unterhemd ist gerade wieder voll in – verstehe aber auch nicht warum. Das Outfit sieht dann immer so halbfertig aus.

Tamara
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Och, bei Dima Bilan hat das doch schon mal ganz gut funktioniert … *duck und weg*

Thomas K
Thomas K
3 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Unterhemd, Jogginghose, weiße Tennissocken und Adiletten

Max
Max
3 Jahre zuvor

Die Argumentation von Benny ist genau die, die ich wirklich liebe. „…wenn man den Text absichtlich falsch verstehen will.“ Das impliziert, dass man keine andere Meinung und Sichtweise mehr zulässt. Richtig daneben, Benny. Man kann sehr wohl gut verargumentieren, warum der Text scheiße ist und man Menschen einfach nicht anhand eines Punktesystems bewertet. Aber klar, ich will ja Jona falsch verstehen. Alter.

Und Douze Points hat wohl offenbar in letzter Zeit nicht so viel deutsche Musik gehört. Meinetwegen mag er in diesem Machwerk hier eine Melodie hören – ich tu es nicht. Aber typisch und zeitgemäß ist das, was Jona uns hier anbietet, auf gar keinen Fall.

Der Typ ist mir unsympathisch. Allein beim Live Stream schon im Unterhemd zu sitzen ist respektlos meinem Gesprächspartner gegenüber. Es ist einfach eine schlimme Nummer, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er das TikTok Voting nicht gewinnen wird.

roxy
roxy
3 Jahre zuvor

Ich finde grundsätzlich den Song nicht so schlecht, aber beim ESC hätte das keine Chancen. Der Aufbau und die Melodie ist viel zu monoton, aber eben nicht „schön“ genug oder im Gegenteil „eckig“ genug, um beim Publikum zu punkten. Beim TikTok-Voting kommt es ohnedies mehr darauf an, wie viele Fans die einzelnen Künstler haben. Falls er es in die Show schafft, ist aber meiner Meinung nach sein Weg zum ESC beendet.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Sagen wir es mal so: Jona wäre mir lieber als Ikke Hüftgold im Vorentscheid. Für Liverpool wünsche ich mir aber trotzdem andere Songs. Natürlich gehört Rapmusik auch zur deutschen Musikszene und somit wäre es vollkommen legitim, wenn ein Lied dieses Genre im Vorentscheid wäre. Aber dann bitte eins mit mehr Rythmus und eingängiger. So was im Stil von Seeed oder Fettes Brot. Aber für sowas wie 10/10 kriegt man beim ESC keine Punkte.

Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Klar, warum der nur zwei Zuhörerinnen hat.

BineB.
BineB.
3 Jahre zuvor

Bei diesem Lied schlagen zwei Herzen in meiner Brust:
Die Message ist super und kann gar nicht oft genug in die Köpfe der Gesellschaft zurüchgerufen werden. Ich denke, wer das Lied abwertend oder sexistsich findet, hat den Text nicht verstanden und sollte ihn sich nochmal erklären lassen. Was den Titel betrifft, hätte er gar nicht besser sein können! 10/10 ist ja keine neue Erfindung von Jona, sondern eine viel zu oft benutzte Skalierung durch die Gesellschaft. Ich sehe es so, dass es nach dem Lied eben nur 10/10 gibt und nichts anderes, also muss man auch niemanden einteilen.
Ich finde das Lied schön und Jona gehört zu den wenigen, die mir mit seiner Stimme auch das Berliner Telefonbuch vorsingen dürften. Aber genau dieser Umstand ist es, der mich zweifeln lässt, ob diese sehr ruhige Nummer auch am Ende des Schnelldurchlaufs noch im Ohr der Televoter ist oder wie bei mir so schön dahinplätschert.
Aber, wie ich heute feststellen musste, gibt es in nichtdeutschsprachigen Ländern Leute, die FridaGold toll fanden! Also?

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  BineB.

Anscheinend hast Du den Text nicht verstanden! Die englischsprachige Version hätte er sich auch sparen können!

BineB.
BineB.
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

OK! Danke für den Hinweis. Wie sollte ich ihn denn verstehen?

Max
Max
3 Jahre zuvor
Reply to  BineB.

Aber wenn man niemanden einteilen muss (was richtig ist), ist ja eben grad deswegen der Songtext scheiße. Wenn man niemanden mehr einteilen muss, muss man auch nicht sagen „Jede Frau ist eine 10.“ Der Text widerspricht sich ja selbst.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Max

Exakt. Die „viel zu oft benutzte Skalierung“ wird hier ja gerade reproduziert und salonfähig gemacht. Tante Gertrud müsste im Hobbyturm eigentlich vor Schreck aus dem Schaukelstuhl fallen.

Die Botschaft selbst mag zwar gut gemeint sein, ist am Ende aber vor allem hart anbiedernd und billig, weil berechnend. Hinzu kommt: Die den Song mögen, tun es entsprechend auch vor allem wegen des Textes. Zieht man den ab, bleibt nichts Erwähnenswertes oder gar Hervorstechendes übrig.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Max

@Nils

Du sagst es, gut gemeint ist meistens das genaue Gegenteil von gut gemacht.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Max

Mal ne Frage an die Textkritiker: Seit wann schert sich das Publikum des ESC denn um die Texte der Lieder? Ein ESC-Lied, egal ob in Englisch oder in der Landessprache, muss irgendeine Form von Emotion auslösen. Und die Melodie von 10/10 sorgt bei mir für gar keine Emotion. Das ist bei dem Song von Frida Gold ganz anders.

Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Ich sage jetzt nach mehrmaligem Hören etwas Überraschendes: Das LIed ist klasse und der Tevt ist ausgesprchen poetisch im Gegensatz zu dieser Gold-Schlangen-Grube.

Der Typ mag total unauthentisch sein, aber es muss beim ESC auch Platz bleiben für heterosexuelle Reibeisen-Zärtlichkeit unnd paternalistische Frauenverehrung, solange sie einem das Bier aus dem Keller holen.

Klare 6/8 mittlerwele

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor

Ich liebe den Song seit dem 1. Hören und hoffe, dass er gut abschneidet. Und das obwohl ich keine Ahnung habe, was die Jugend heute auf Tiktok hört (bin lange raus aus der Altersgruppe) und mit dem Deutsch-Rap, der sonst in den Charts ist wenig anfangen kann.

Die Emotionalität der Debatten hier überrascht mich aber schon. So ruhig und zurückgenommen wie der Song ist, kann man ihn natürlich langweilig finden, wenn man es will, aber das Maß an Abneigung verstehe ich nicht.
Inhaltlich wird natürlich eine 10er-Bewertung zitiert, aber mit dem Hinweis, dass ja ohnehin jede/jeder eine 10 ist. Das muss man nicht so formulieren, aber vielleicht greift es ja auch einfach gängige jugendliche Sprache auf, was bei einem jungen Mann ja nicht so unwahrscheinlich ist.
Die Diskussion des Songs auf diese Zahl zu verengen, empfinde ich daher als ziemlich engstirnig und vermute da wie Benny, dass da wohl auch ein absichtliches Missverstehen einiger im Spiel sein könnte.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Ehrlich gesagt, kann ich die heuchlerische Entrüstung über den Text nicht verstehen. Das Lied ist so lala, brauche ich nicht in der VE. Aber sollt es drinn sein, dann halt nicht dafür voten. Aber dieses übertriebene Moralisieren sollte man doch eher lassen.

Jofan
Jofan
3 Jahre zuvor

Wenn ich das also richtig verstanden habe, darf man eine Frau nicht als 6/10, 7/10, 8/10 und 9/10 bewerten, weil alle Frauen von Jona als 10/10 bewertet werden.
Das ist genau dieselbe Logik wie, wenn ich jemandem verbiete, sein Massenhaltungs-Hähnchenfilet zu verspeise, während ich gerade genüsslich mein Schweinefilet von Netto für 3,99€ verdrücke. Knobelaufgabe für die ganz schlauen hier: Finde die Doppelmoral. 😉

Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Es geht wohl daru,. das JUgendlcihe das selber tun.

Hier hinkt dann auch der Vergleich. Das Hähnchen wird wahrscheinlich nicht in erster Linie darunter leiden, dass es nur für 4,99 Filet in sich trägt, während das blöde Schwein es auf mindestens 20 Euro an Schinken und Speck bringt.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Man darf Frauen überhaupt nicht bewerten, sondern respektieren! Davon hat leider der Interpret des Elaborates nie was davon gehört!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
3 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

„(…) weil alle Frauen von Jona als 10/10 bewertet werden.“

Das klingt jetzt ein bisschen als wäre Jona ein notgeiler alter Sack, für den jede Frau tolles Futter ist. Aber es geht doch eigentlich darum, dass Frauen (bzw. auch Menschen generell) nicht vergleichend und unterschiedlich bewertet werden sollen, sondern es nur eine Punktzahl gibt: Die Maximalpunktzahl. Jeder Mensch ist maximal wertvoll.

Ob Jona für seine Aussage das passende Ausdrucksbild gewählt hat, darüber lässt sich natürlich diskutieren, aber es ist prägnant

aufrechtgehn (@aufrechtgehn)

Ich finde ja, alleine dass die Nummer so polarisiert, ist schon ein gutes Zeichen. Ich mag den Song sehr, und ich finde es ärgerlich, dass er nicht direkt nominiert wurde. Denn besser als alle direkt nominierten Songs ist „10/10“ allemal. Mich holt die Message sofort ab, obwohl ich nicht zur adressierten Zielgruppe gehörte. Aber das Phänomen mangelnden Selbstwertgefühls und der damit verbundenen Unfähigkeit, Komplimente anzunehmen, ist ja ohnehin universell.
Ich mag Jonas‘ Stimme, ich mag die Botschaft, er sieht gut aus und wirkte im gestrigen Live-Chat total sympathisch. Ob „10/10“ beim ESC funktioniert, daran habe ich meine Zweifel, aber das ist für mich auch kein Kriterium. Mir ist nur wichtig, dass ich einen deutschen Beitrag selber mag und hinter dem Song stehen kann, und das könnte ich in seinem Fall. Sehr.

Daumen hoch übrigens auch für AlkiBernds Kommentar: hervorragend geschrieben und mit einer super Punchline.

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor

Auf englsch 0/12
Auf deutsch 4/12

AndiTR
AndiTR
3 Jahre zuvor

Ich mag den Song.
Unter den Teilnehmern ist Jona nicht meine erste Wahl, ich kann mir den Song aber sehr gut beim ESC vorstellen.

Martin della Berenike
Martin della Berenike
3 Jahre zuvor

Ich durfte die Beiträge jetzt mehrfach anhören und dieser hier ist vielleicht nicht mein Favorit, gefällt mir aber trotzdem irgendwie, auch wenn Deutsch-Rap sonst nicht so mein Fall ist.

Würde hier auch unterschreiben, was Benny schreibt.

Philly
Philly
3 Jahre zuvor

Vllt bin ich ja auch ein bisschen naiv, aber ich habe den Text für mich immer so interpretiert, dass man sich nicht runterziehen lassen soll von anderen. Dass niemand sein/ihr Licht unter den Scheffel stellen soll und jeder Mensch einfach das persönliche Glück verdient.

Ich denke, jede/r kennt so Momente, wo man sich selber viel schlechter wahr nimmt als das Menschen im eigenen Umfeld tun.
Man fühlt sich ungenügend, hat Selbstzweifel und fühlt sich ein Stück weit hilflos.

Und hier braucht es vllt einfach mal jemanden, der sagt: hey, du bist toll! Genau so wie du bist mag ich dich!
Und das drückt dieses Lied für mich letztendlich aus.
Du bist toll genau so wie du bist!
Du musst nur endlich anfangen, es selber auch sehen zu können.

Und von daher finde ich den Text auch gut.

DerKai
DerKai
3 Jahre zuvor
Reply to  Philly

Ich weiß nicht, wie man den Text anders verstehen könnte.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  Philly

Danke Philly ich seh das genauso

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Philly

Ich glaube, niemand hat den Text je anders verstanden. Deshalb kann man ihn aber trotzdem noch furchtbar finden. Von der Stilkritik abgesehen, nehme ich Jona z. B. auch kein einziges Wort seiner „Messätsch“ ab.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Philly

Wahrscheinlich sinnvoll, wenn ich den letzten Punkt auch erläutere …

Der Text gehört für mich in eine Kategorie mit „Das Beste“ von Silbermond und dem „Kuschel Song“ von „Schnuffel“ aus dem Jamba Spar-Abo: Von vorne bis hinten allein auf den Abverkauf ausgelegte Lyrics, bei denen sich die Autoren noch während des Schreibens abklatschen, weil sie wissen, dass sie gerade auf eine Goldader gestoßen sind, während sie sich hysterisch gackernd Vorschläge um die Ohren hauen, wie sie den Text denn noch pathetischer gestalten können, da es manchen Leuten eben gar nicht schwülstig genug sein kann und das die Taschen nur noch weiter füllt. Vertonte Lebkuchenherzen für Leute, die sich auch in echt Lebkuchenherzen ins Zimmer hängen.

Die Story von der Freundin? Ja, sowas erzählt man hinterher eben.

Und klar, U-Musik will natürlich immer verkaufen. Und richtig ist per se erstmal, was den Leuten gefällt. Aber zumindest für mich kommt es trotzdem auch auf das „Wie“ an. Zu einem Anruf bei Astro-TV wird schließlich auch kein Anrufer gezwungen, aber … you get the idea. 😉

4porcelli - Help The Otter, save his people
4porcelli - Help The Otter, save his people
3 Jahre zuvor

Das ist ein Paradebeispiel für alles, was ich an Deutschpop Horror find: Typ Ende 20/Anfang 30, monotoner Sprechgesang (es ist kein Rap lol, ernsthaft?) und bedeutungsschwerer Message. Sehr radiofreundlich.
Styling is auch etwas unsicher – im Pic oben ist er ganz scharf, aber das Unterhemd im Video sitzt schlecht, was die eher schmalen Schultern betont. Und im Wohnzimmer im Januar eher strange als sexy aussieht.

NonNon
NonNon
3 Jahre zuvor

ich finds schrecklich öde, aber deutsche Fans scheinen zu stehen auf „authentische“ junge Männer, die „tiefsinnige“ traurige Balladen trällern

Teufelchen
Teufelchen
3 Jahre zuvor

Ich finde den Song nicht schlecht. Bekommt von mir eine 6 von 10. Bin mir allerdings nicht sicher, wie er inszeniert werden sollte und ob das mit dem Gesang live auch so funktioniert. Sympathischer Künstler. Die Message ist allgemeingültig. Kalkuliert wirkt es auf mich nicht. Zumindest in der engl. Version.

Ray
Ray
3 Jahre zuvor

Ich habe mir den englischen Song von Jona zuerst angehört, den ich ganz ok fand. Sein 10/10 ist aber eine extreme Zumutung. Ich hoffe ja inzwischen auf Ikke, dass uns Jonas 2:30 Minuten Folter an der VE erspart bleibt.