
Endlich ist auch die offizielle Version des tschechischen Beitrags für den Eurovision Song Contest 2025 in Basel da: „Kiss Kiss Goodbye“. Bereits am 11. Dezember war ADONXS als Vertreter des Landes bekanntgegeben worden. Bei einem Auftritt im Halbfinale des Malta Eurovision Song Contest 2025 präsentierte der Sänger eine akustische Version seines ESC-Beitrags „Kiss Kiss Goodbye“. Mit dem heutigen Freitag gibt es nun also auch die offizielle Fassung zu hören: seit Mitternacht ist der Track auf den Streaming-Plattformen verfügbar; ab 17 Uhr kann dann auch das offizielle Video gesehen werden.
ADONXS ist der Künstlername des Sängers Adam Pavlovčin (Aufmacherbild). Er wurde in der Slowakei geboren und ist dort auch aufgewachsen, zog aber später in die tschechische Hauptstadt Prag und lebte zeitweise auch in London. Dort studierte er am British and Irish Modern Music Institute.
ADONXS war zwischen 2015 und 2020 Leadsänger der Band PACE. Im Jahr 2021 gewann er die Fernsehshow SuperStar, die tschechisch-slowakische Ausgabe von Deutschland sucht den Superstar (DSDS), und wurde so einem größeren Publikum bekannt. Seitdem hat ADONXS zwei Alben und mehrere Singles veröffentlicht.
Der ESC-Beitrag von ADONXS ist laut Selbstbeschreibung des Künstlers „kompromisslos, frech und manchmal filmisch“ und soll „Raum zum Tanzen“ bieten. Der Auftakt ist dramatisch und im James-Bond-Style gehalten, der sich durch den gesamten Song zieht – zumindest bis zur Brücke, die leichte elektronische Ansätze hat. Ein wesentliches Element des Kunstwerks, das teilweise auch gezielt mit Unrhythmik arbeitet, ist die prägnante Stimme des Sängers.
ESC-Barometer
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ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der tschechische Beitrag "Kiss Kiss Goodbye" von ADONXS?
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- gefällt mir weniger (7%, 75 Votes)
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Kraftvoll, tolle Stimme – mir gefällt das gut. Den Dancebreak hätte ich nicht gebraucht – aber nun ja, was die Damen seit Jahren machen, dürfen auch die Herren probieren…. Auf der Bühne kann man das bestimmt toll umsetzen, die Tschechen sind da echt kreativ (Vesna war wundervoll!) und müssen sich nicht auf Marvin Diekman verlassen.
Gefällt mir ausgesprochen gut. Ich mag die Stimme.👍
Ja! 🙂
Krasse Stimme! Habe mal mit ganz ausgezeichnet gestimmt! 😉
Habe mit „Gefällt mir gut.“ abgestimmt – wird wohl nicht ganz für meine Top Ten reichen, aber sicher unter meinen 20 Finalisten landen …
Und weil nun nur noch neun Beiträge veröffentlicht werden, steht also das erste Land für meine Top Ten 2025 fest: 🎉🥳🪅🎊
🇱🇺 Luxemburg mit „La poupée monte le son“ und Laura Thorn
Luxemburg in meiner persönlichen ESC-Historie zweifacher Eurovisionsgewinner:
1956 in Lugano mit „Les amants de minuit“ und Michèle Arnaud
sowie
1961 in Cannes mit „Nous les amoureux“ und Jean-Claude Pascal
(gleichzeitig mein Allzeitfavorit aus dem Großherzogtum).
Dazu vier Platzierungen in meinen Top Three:
1960 in London mit „So laang we’s du do bast“ und Camillo Felgen,
1962 in Luxemburg Stadt mit „Petit bonhomme“ und Camillo Felgen,
1973 in Luxemburg Stadt mit „Tu te reconnaîtras“ und Anne-Marie David
sowie
1990 in Zagreb mit „Quand je te rêve“ und Céline Carzo.
Vergangenes Jahr in Malmö war Luxemburg mit „Fighter“ und Tali ebenfalls in meinen Top Ten vertreten, wenn auch knapp – heuer wird’s wohl noch wesentlich mehr Punkte von mir geben … Aus meiner Sicht jedenfalls eine ausgesprochen gelungene und willkommene Rückkehr des Landes auf die internationale Eurovisionsbühne!
Tschechien und James Bond…. Da verbindet mich etwas: Eine Szene von „Casino Royale“ wurde am Geburtsort meiner Mutter gedreht.
Nun gut, es gibt mittlerweile eine Reihe von Teilnehmenden, die wirklich singen können: Klavdia, Princ, Claude, Lucio Corsi, Frau Steczkowska und jetzt Adonxs. Lange Zeit war das bei einem Gesangswettbewerb leider nicht mehr so wichtig.
Da fehlt JJ.
Bei Filmen mit Daniel Craig bin ich immer so auf ihn fokussiert,
daß ich sonst kaum etwas mitbekomme und hinterher im Prinzip
keinen blassen Schimmer davon habe, worum es überhaupt ging … 😻😍
Mein Typ ist er leider gar nicht….
Hatte ich mir mehr von versprochen, als das was jetzt rausgekommen ist. Bei manchen Beiträgen habe ich das Gefühl wir sind in einer ESC-Songwriting-Camp-Blase gefangen. Versucht sehr konstruiert, um irgendwie aufzufallen und zu gefallen.
Das ist halt das problem was ich habe. Das wird mir gefühlt immer kalkulierte und weniger Musik Kultur was geschickt wird. Deswegen kommen die Spaß Beiträge inzwischen wieder so gut weg, wo sie mal als die kalkulierten galten.
Was sollen dieser dance trop? Der passt da so gar nicht rein. Ansonsten ganz okay.
Okay, aber für mich nichts was mich abholt. Könnte mir aber vorstellen das durch Jury trotzdem gut wegkommt.
Darf der Chor im Hintergrund beim ESC vom Band kommen? Glaube nicht, dass man mit 6 Leuten diese kraftvollen Parts replizieren kann.
Ich finde den Song insgesamt so lala. Wobei mir der Teil mit dem tanzbaren Beat und den Dancebreak gefällt.
Die Akustikversion hat mir auch besser gefallen. Aber nach wie vor ist das einer der besseren Beiträge in diesem Jahrgang.
7/10
Solider Song. Nett anzuhören aber irgendwie auch wieder nix besonderes.
Bei der unplugged-Version hätte ich die Befürchtung, dass es eine schwächere Version von Arcade sei.
Die Befürchtung konnte er zerstreuen: es handelt sich lediglich um einen unverdaubaren, langweiligen Mischmasch aus allem Möglichen. Schade !
Klassiches „so lala“ bei mir. Holt hinten ein bisschen was raus, reicht aber nicht. Ist mir alles zu theatralisch.
Es ist ein bisschen so gekommen, wie ich es schon befürchtet hatte: Die akustische Version vom MESC gefällt mir besser.
Was nicht heißt, dass diese Version schlecht ist. Ehrlich gesagt bin ich sogar froh, dass außer ein paar Veränderungen eigentlich das Allermeiste beibehalten wurde, da ich das Lied in der Akustik-Version eigentlich schon als vollendet empfunden hatte.
Eine Sache, die bei der MESC-Version meiner Meinung nach etwas besser funktioniert hat, war auf jeden Fall der Aufbau des Songs. Der langsame Anfang und die Steigerung haben einen irgendwie einfach mehr mitgenommen. Vielleicht wäre das Setzen auf den Arcade-Vibe doch eine etwas bessere Strategie gewesen, aber die Endversion kann sich auf jeden Fall trotzdem sehen lassen.
Der viel angesprochene Dancebreak wirkt aber leider wirklich wie eine Art Fremdkörper und erinnert mich leider immer an sehr gewöhnungsbedürftige Fahrstuhl-Musik. Es passt auch vorne und hinten irgendwie nicht in den Song hinein. Da könnte man den Beitrag ja vielleicht noch etwas anpassen, falls das jetzt noch geht.
Aber um zum Positiven zu kommen, muss ich erst einmal sagen, dass wir uns schon sicher sein können, dass Tschechien dieses Jahr zum einen mit Leichtigkeit ins Finale kommen wird, zum anderen aber wohl eine wirklich gute Performance auf der Bühne hinlegen wird. Die Live-Vocals sind auf jeden Fall vollkommen vorhanden und die Stagings der letzten Jahre von Tschechien waren auch wirklich gut, also kann man sich von dort auch schon eine Art Expertise erhoffen, die mitgebracht wird.
Außerdem ist auf jeden Fall auch das Potenzial für viele Jury-Punkte vorhanden, wobei gleichzeitig auch das Televoting den Beitrag schätzen sollte.
Für mich ist der Song ehrlich gesagt wirklich wie eine Mischung aus Before the Party’s Over und Arcade, mit einer vielleicht noch ein wenig poppigeren Produktion. Und da ich beide Songs gerne mag, (Mustii war mein zweiter Platz letztes Jahr) finde ich das erstmal grundsätzlich nicht schlecht. Wenn Belgien mir dieses Jahr eben nicht meinen geliebten darken Balladen-Song geben will, muss das wohl jemand anderes übernehmen, schätze ich …😝
Und um fair zu sein ist es irgendwie auch klar, dass der Song jetzt irgendwie „anders“ oder „nicht mehr so wie davor“ wirkt, weil es auch einfach eine andere Version ist. Natürlich wirkt der Dancebreak dan fehl am Platz, wenn man an die Akustik-Version gewohnt ist, auch wenn ich trotzdem der Ansicht bin, dass die Stelle so oder so nicht wirklich ins Lied passt.
Live wird das aber auf jeden Fall toll auf der Bühne zum Leben erweckt werden und könnte vielleicht auch in der Top 10 landen. Dafür müsste ich dann aber doch das finale Staging sehen und dir anderen Songs in Basel sehen.
Österreich und Tschechien liefern jetzt endlich mal meine erhofften Jury-Songs in diesem Televote lastigen Jahrgang ab. Damit sollte es sich hoffentlich noch ein wenig ausgleichen, und wenn jetzt auch noch Josh in Portugal gewinnt, bin ich zufrieden und hab dann auch eine gute Top 10 für Basel parat.
Das kann ein Sieganwärter sein , Prag 2026 :)?? einfach toll 🙂
Irgendwie orientieren sich gefühlt so einige Länder an Nemo. Nehme ich auch hier wahr.
Durch den Dancebreak nur noch so lala . Der passt da irgendwie null rein .
Dann lieber nen Klavierbreak oder so
Mustii lässt grüßen, und ein bißchen Spiel mir das Lied vom Tod am Anfang, 05 von 10, aber mehr auf keinen Fall.
Dafür wurde der tolle tschechische VE geopfert, schnief
Geile Stimme, geiles Bärtchen, geiler Typ. Allein das macht es mir unmöglich, den Song nicht zu mögen, zumal ich diese schwelgerische James-Bond-Stimmung mag und der sehr überraschend kommende Dancebreak das Ganze noch mal auffrischt.
Puh, der Song war wirklich gaaanz kurz davor mein erstes „ist ganz ausgezeichnet“ diese Saison zu bekommen. Liebe seine tiefe Stimme und diesen epischen Refrain. Es hätte wirklich alles perfekt sein können…
… wenn da nur nicht dieser völlig unpassende Dancebreak gewesen wäre!! Warum?? Das passt absolut gar nicht zum restlichen Song und hat mich dann auch etwas rausgebracht. 😕
Da es mir aber sonst wirklich gut gefällt und ich guter Laune bin reicht es dennoch für ein „gefällt mir gut“. Würde Tschechien den Finaleinzug wirklich gönnen und ich denke mit diesem Song ist das auch sehr gut möglich.
Ich empfehle das offizielle Video – da passt der Dancebreak in die tolle Story.
Ja, allen dir noch nicht das Musikvideo gesehen haben, würde ich dringend empfehlen, das nachzuholen. Für mich persönlich wurden so alle Elemente (auch der Dancebreak 😉) überraschend gut zusammengefügt und jetzt verstehe ich das Gesamtbild des Songs viel besser.
Egal. Dancebreak bleibt sowas von überflüssig.
Ich finde der Dancebreak passt ins Video etwa genauso gut wie wenn in einem 60er-Jahre-Film plötzlich angefangen wird zu singen.
Starker Song, guter Sänger. Zum Schluss kommen dann doch noch ein paar gute Nummern dazu und retten den bislang schwachen Jahrgang.
Könnte ein Dreikampf Tschechien-Schweden-Österreich werden. Wobei man auch Deutschland bei einem guten Auftritt nicht unterschätzen sollte.
Sehr belanglos nach meinem Empfinden. Und nach Aiko (mein persönlicher Platz 2 letztes Jahr) leider sehr enttäuschend für mich. Schade.
Ich kann das alles nicht mehr, WARUM ist da ein Dancebreak?!? Das will nicht in meinen Kopf, wie jemand bei so einem Song denken kann, da muss es jetzt einen Dancebreak geben. Ansonsten ist das wirklich gut, auch wenn der Refrain stärker sein könnte, aber wegen des Dancebreaks gibt es nur ein so lala von mir.
Gehört für mich zu den besseren Beiträgen in diesem Jahr.
Stern von Mykonos wurde sichtlich auf der Nordsee gedreht lol.
Katja Ebstein war/ist echt eine wunderschöne Frau. Selbst bei den dümmsten Texten flirteten ihre Augen wie Rita Hayworths.
Sie wird morgen übrigens 80 Jahre !
Waaas schon wieder was für mich? – kräftige Männerstimne, schöne Melodie die im Ohr bleibt, ein bisschen garniert mit Bondanleihen – da kann man bei mir nichts falsch machen😊. Nicht mal der epidemisch um sich greifende Dancebreak kann mir hier den Genuss verderben. Ach🤣 bin schon wieder im Schwärm-Modus😌
Joa – das Mittelfeld füllt sich weiter.
Hier habe ich ein Ähnliches Gefühl wie bei der Niederlande: Ein Hype im Vorfeld, ein Künstler mit großem Potenzial und dann aber doch nur ein mittelmäßiger, nicht innovativer Popsong, der aber trotzdem sehr massenkompatibel ist und deswegen gut abschneiden wird.
Adonxs hat in der Tat eine gute Stimme, die man im Song aber noch prägnanter hätte herausarbeiten können. Die leichte Dramatik des Stücks sowie der Grundaufbau gefallen mir ebenfalls, auch wenn es – wie gesagt- so schon oft in Songs vorkommt. Was mir auf der anderen Seite nicht gefällt, ist a) der gehauchte Gesang zu Beginn des Refrains b) der völlig deplatziert wirkende und überhaupt nicht zum Rest passende Dancebreak und c) die dadurch etwas fehlende Struktur, da man sich wohl nicht entscheiden konnte/wollte, ob der Song nun eine Ballade oder ein Popsong sein soll.
In der tatsächlichen Fassung ist der Song m.M.n. grundsolide (habe mit „so lala“ abgestimmt), aber als reine Ballade hätte ich da noch mehr Potential gesehen.
Meine Top 29:
1. Malta 12/12
2. Österreich 12/12
3. Polen 10,5/12
4. Albanien 10,5/12
5. Norwegen 10/12
6. Kroatien 8/12
7. Belgien 8/12
8. Griechenland 7,5/12
9. Armenien 7/12
10. Lettland 7/12
11. Island 6,5/12
12. Tschechien 6,5/12
13. Serbien 6/12
14. Deutschland 5,5/12
15. Niederlande 5,5/12
16. Australien 5,5/12
17. Dänemark 5,5/12
18. Irland 5,5/12
19. Montenegro 5/12
20. Slowenien 5/12
21. Litauen 4/12
22. Luxemburg 3,5/12
23. Finnland 3/12
24. Aserbaidschan 3/12
25. Großbritannien 2,5/12
26. Italien 2/12
27. Estland 2/12
28. Spanien 1/12
29. Ukraine 0,5/12
Ich habe für gefällt mir gut mit einer starken Tendenz zu ist ausgezeichnet gewählt.
Adam Pavlovčin alias ADONXS hat in einem Interview mit dem tschechischen Fernsehen Details zu seinem offiziellen Musikvideo genannt:
https://eurovoix.com/2025/03/11/adonxs-shares-deeply-personal-story-behind-his-music-video/
Matyáš Vorda wird die Inszenierung des ESC-Wettbewerbsbeitrages machen.
Adonxs und Electro Velvet (ESC-Teilnehmer für das Vereinigte Königreich 2015) treten auf der London Eurovision Party auf:
https://eurovoix.com/2025/03/11/united-kingdom-electro-velvet-london-eurovision-party-2025/