
Wissen die Schweizer eigentlich schon, dass Nemo für sie den Eurovision Song Contest 2024 gewonnen hat? Bei der von Barbara Schöneberger (Aufmacherfoto) moderierten ARD-ORF-SRF-Koproduktion „ESC – Die Aftershow“ verzichtete man auf Stimmungsbilder aus der Schweiz, sondern blieb in Schweden. Ob die Menschen in der Schweiz den Sieg feierten und wenn ja wie – das erfuhren wir nicht. Stattdessen wurde analysiert, ob der ESC gut für die Karriere sein kann.
Ein Sofa. Ohne das geht es beim NDR offenbar nicht, wenn es um den ESC geht. Und auf diesem saßen Barbara Schöneberger und ihre Gäste Arabella Kiesbauer aus Österreich, Remo Forrer aus der Schweiz und Michael Schulte aus Deutschland den ganzen langen ESC-Abend. Drumherum waren Fans aus den drei Ländern platziert, die mit ein paar Fahnen für Stimmung sorgten, während im Hintergrund die Öresundbrücke zu sehen war. Immerhin.
Aber was ging eigentlich nach dem – ja nicht ganz unwahrscheinlichen – ESC-Sieg von Nemo in der Schweiz ab? Deutsche werden noch genau wissen, wie der Jubel in Deutschland keine Grenzen kannte, als 2010 die 12-Punkte-Wertungen für Lena kamen. So dürfte es auch 2014 in Österreich beim Sieg von Conchita Wurst gewesen sein. Und heuer in der Schweiz? Haben da schon alle geschlafen?
Die Macher der „ESC-Aftershow“ präsentierten als ersten Beitrag nach 2:15 Minuten tatsächlich Stimmungsbilder – aber nicht aus der Schweiz, sondern aus Malmö. Christian Blenker berichtete von den Demonstrationen vor der ESC-Arena. Die ARD weiß wirklich, wie man jegliche Feierstimmung sofort im Keim erstickt.
Nach sechs Minuten schaffte es Schöneberger dann mal, den Schweizer Vertreter Remo Forrer zu adressieren – nur um das Thema gleich wieder vom Sieg wegzulenken und das Wort dem Deutschen Michael Schulte zu erteilen. Echt jetzt? Wofür war der Schweizer dann überhaupt da? Erst als auch noch Arabella Kiesbauer ihre Einschätzung zum ESC-Finale gegeben hatte, wurde Remo Forrer endlich mal das Wort übergeben, wo sich aber sofort Schulte wieder einschaltete und dann der nächste Einspieler kam.
Aktueller Puls und Stimmungslage bei den siegreichen Schweizern? Egal. Stattdessen wurde erst noch der deutsche Beitrag analysiert – bevor es dann mal um Nemo und „The Code“ ging. Feingefühl? Relevanz? Fehlanzeige. Stattdessen Sendeschema F.

Einen Hauch authentische Schweizer Euphorie bekamen die Zuschauer nach ganzen 31 Minuten – oder umgekehrt drei Minuten vor Ende der „Aftershow“. Da wurde nämlich zu Thorsten Schorn in die Arena geschaltet, der erst die Österreicherin Kaleen interviewte und anschließend den Schweizer ESC-Kommentator Sven Epiney (Foto oben):
„Wir sind jetzt am Feiern und wir sind voll durch den Wind. Weil wir mussten 36 Jahre warten und jetzt gibt es endlich wieder Platz 1 und das freut uns so wahnsinnig.“
Dann wendete er sich noch auf Schweizerdeutsch an die eidgenössischen Zuschauer/innen. Dann – endlich – bekam man etwas Gefühl, wie sich die Schweizer fühlen und was ihn ihnen vorgeht. Für den ersten ESC-Sieg eines Landes nach 36 Jahren aber ein bisschen wenig – selbst in einer Koproduktion von und für drei Länder.
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Ich bin dafür Babara mit Ai zu ersetzen. Es wird wirklich nich aufallen. Vielleicht ist es ja sogar schon passiert.
Mir garnicht so aufgefallen, da sieht man mal wie man selber durch die ganzen Jahre abgestumpft ist und alles so hinnimmt.
Schätze, die Schweiz macht nächstes Jahr ihr eigenes Ding mit Fernsehen.
Wie ich schon woanders schrieb:
Schweiz ist teuer und Babsi freut sich doch bestimmt auch mal über Freizeit im Mai.
Lasst die Pre- & After Show nächstes Jahr von den Schweizern übernehmen.
Sowohl bei der Preshow als auch bei der Aftershow kamen mir die SChweiz und Österreich wie NPCs vor.
Ist das was zum Essen?
„Non Playable Character“. Eine nicht direkt am Geschehen teilnehmende Person.
Auf die Zuordnung hinsichtlich der Rollenverteilung gestern passt es.
Klingt so schlimm wie erwartet. Das Foto ist witzig, sie wird immer mehr zu Baby Jane.
Die Aftershow war total „dumpf“! Die Quoten für einen Sieg der Schweiz waren wochenlang super und man hätte sich auf einen Sieg der Schweiz vorbereiten können, in dem man vielleicht eine Kamera zu einem schweizer Public Viewing geschickt hätte um dort die Stimmung einzufangen.
Gab es sowas denn? Blöd gefragt, die Antwort blieb die Show uns ja schuldig
Allein schon das Bild sagt mir dass es eine sehr gute Enscheidung war die Show gestern nicht zu gucken.
Ich habe weggeschaltet. Wahrscheinlich wurde die peinliche Darbietung aus Österreich noch hochgejubelt…
Kaleen wurde ja von Thorsten Schorn interviewt und sie war da auch selbstkritisch. Ich habe jetzt nicht mehr den genauen Wortlaut von der Frage von Thorsten und der Antwort von Kaleen im Ohr, aber Kaleen hat in etwa das zum österreichischen Platz beim ESC gesagt: „Was gibt es da zu beschönigen?“
Ich hatte das mehr so verstanden, dass Thorsten Schorn das „beschönigen“ in der Frage drin hatte und sie hatte sich über die Frage gewundert, m.E. auch berechtigterweise (aber vielleicht habe ich das falsch interpretiert, ich habe nebenher hier Kommentare gelesen und war abgelenkt).
Ich finde, ihr Auftritt war wirklich nicht schlecht, wenn sie auch nicht die stärkste Stimme hatte und einiges vom Band kam, aber mir hat’s Spaß gemacht. Und sie hat es ins Finale geschafft, das hatten ihr ja auch nicht alle zugetraut.
Sie hat ja auch sehr gut gesungen 😜
War echt ne Wohltat.
Wenn ich den Künster davor denke.
Und jetzt renne ich besser davon.😂😂🏃♂️🏃♂️🏃♂️
Weg mit Ihnen 😜!
Der Postilion ist aber auch auf meiner Seite.
Siehe den Beitrag von 23:12 Uhr.
https://www.der-postillon.com/2024/05/esc-liveticker.html
*japs* Neujahrsgürtel. NEUJAHRSGÜRTEL!
Ich brech zusammen. NEUJAHRSGÜRTEL!
Ich kann nimmer. Das war leider ungeniert albern und komplett lustig.
Echt? Dann war offensichtlich der Ton an meinem Fernseher kaputt.
Wir schalten ohnehin immer gleich nach dem ESC-Abspann ab, um uns noch etwas zu unterhalten.
Wie ging es Dir, als Joanna Lumley aus London, Ivan Molnar aus Zagreb und Natasha St-Pier aus Paris die Höchstwertung an Portugal vergeben haben ?
🥳 Aus UK und Frankreich habe ich mich sehr gefreut. Die 12 aus Kroatien hatten mMn einen strategischen Beigeschmack …
Warum ? Jetzt bin ich aber baff….
Bloß keine Punkte für die Hauptkonkurrenz aus der Schweiz …
Ach so, jetzt habe ich es kapiert. Kroatien war das einzige Land mit einer Nullwertung für die Schweiz und hatte möglicherweise Strategie, da ja direkter Konkurrent. Alles klar !
Läuft bei uns genauso. Da hat ehrlich gesagt absolut keiner bei uns noch Bock drauf.
Ich habe die Show angesehen und es war unterhaltsam.
Unterhaltsam ja, aber Feierstimmung war da wirklich nicht. DP hat schon recht mit dem, was er schreibt. Die Sendung war überhaupt nicht auf Sieg ausgerichtet, dabei hätte man zumindest damit rechnen und irgendwie vorbereiten können. Der NDR kann es einfach nicht. Es ist inzwischen egal was, er kann es nicht. Kein Budget entschuldigt solche Einfallslosigkeit nicht.
die Schreiberger schau ich mir sowieso nie an. furchtbar. brauche keine Aftershow.
Hier in der Schweiz war/ist der ESC dieses Jahr ein Riesen Thema. In den letzten Tagen gab es gefühlt jeden Tag mehrere Push-Nachrichten zum ESC, insbesondere zu Nemo. Sowohl vom öffentlich-rechtlichen SRF als auch von privaten Zeitungen. Alle im Tonfall sehr euphorisch. Dazu zig Portraits von Nemo. (Teilweise sogar ins Englische übersetzt zusätzlich.)
Und ja, Sven Epiney gestern als Kommentar war seeeehr euphorisch. Konnte das Glück kaum fassen.
(Und nun ja, 2025 dann Sven Epiney als Host? Wär stimmig! Er liebt den ESC total glaubwürdig, ist professionell souverän und gleichzeitig charmant.)
Der harte Wechsel vom Epineys euphorischem Siegkommentar zu Schöneberger und dem ARD-Korrespondenten war aber wirklcibganz schlimm. Stimmungskiller. SRF hat dann auch später leicht zeitversetzt um paar Minuten die Pressekonferenz mit Nemo gezeigt, die deutlich besser die Stimmung einfing.
Sven war super wie immer. Wie sagte er so schön „Die Bühne ist ein schweizer Kreuz ob das nicht ein Omen ist. Omen rückwärts = Nemo“
Ich glaube, genau darin liegt schon im Ansatz die Krux dieser beiden Sendungen. Alle drei Länder sollen gleichberechtigt vorkommen und berücksichtigt werden, da bleibt Spontanität auf der Strecke, leider.
Die Interviews von Thorsten Schorn waren ebenfalls peinlich.
Thorsten Schorn im Gesamten war gestern und in den Halbfinals echt lame.
Der Umgang mit unseren südlichen Nachbarn während der beiden Shows ist leider so würdelos wie er auch immer bei „Wetten dass…?“: Österreich und Schweizer dürfen ein bisschen am Katzentisch sitzen, sind aber eigentlich schnurzpiepegal. Wenn das sogar mich als Deutschen schon aufregt, will ich gar nicht wissen, wie man in Wien oder Basel darüber denkt.
In der Tat ganz, ganz schlimm….
Das Schema F von Barbara Schöneberger und leider auch des Gastes aus Deutschland, in diesem Fall war es jetzt leider Michael Schulte, war vorhersehbar.
Barbara Schöneberger und der NDR lassen jegliche Sensibilität vermissen und reden lieber über sich und belanglose 0815-Themen und der deutsche Gast redet lieber über seine musikalischen Karrierepläne, die er demnächst anpacken möchte.
Über den ESC und seinen Sieger wird gerade soviel geredet, dass man Barbara Schöneberger und dem NDR gerade eben so keinen Vorwurf machen kann.
Schwamm drüber.
Aus meinen eigenen Erfahrungen, wenn ich mal für ein verlängertes Wochenende in Zürich war und dort die Lokale in der LGBTQ-Szene abgeklappert habe kann ich bestätigen, dass auch die nach außen hin eher introvertierten / diplomatischen Schweizer (m/w/d) sowas von feiern und die Sau raus lassen können. 😀
😏
Weil Du grad in Zürich warst, sind alle ausgeflippt? Wow ! Hätt ich da auch ne Chance? 😉
Nein, ich war nicht gerade in Zürich. Bin wie gewohnt In Hamburg. Aber ich hab‘ da einen guten Freund, der da wohnt und so alle anderthalb / zwei Jahre sieht man sich halt mal. Entweder in Hamburg oder in Zürich.
Ganz so ruhig sind die Schweizer (m/w/d) auch nicht, wie man sich das als Deutscher (m/w/d) in seiner Klischeevorstellung so denkt.
Der deutsche Gast ist halt zu seinen Karriereplänen befragt worden. Es wäre unhöflich gewesen, nicht zu antworten.
Servus Andi, schön mal wieder von dir zu lesen. 😀
Es gibt Gründe, wieso ich die Vor- & Nach-Berichtserstattung der ESC-Finals nicht mehr anschaue. Das hat für mich den Anschein als sei ich nicht die Zielgruppe für das Programm.
Es ist für mich einfach viel energetischer sich vor dem Finale nochmal mit dem Angucken von Auftritten aus dem letzten Jahr darauf einzustimmen, als Frau Schöneberger zuzuhören wie sie Herrn Schulte wieder fragt wie denn seine Erfahrung mit dem ESC war…
Es ist echt dreist, dass Schöneberger sich offensichtlich überhaupt nicht vorbereitet.
Jap, wir haben auch lieber ausgemacht, als der deutsche 12. Platz mehr gefeiert wurde als Nemos Sieg und nach gefühlten drei Minuten erstmal mit dem Live-Korrespondeten über die Sicherheitslage vor der Arena gesprochen wurde. Da haben wir Nemos Sieg lieber ohne Babsi gefeiert.
Ich habe mich bei der After-Show wirklich fremdgeschämt.
Man hatte den Eindruck, dass Babsi überhaupt nicht auf einen möglichen Sieg der Schweiz vorbereitet war. Keinerlei Fingerspitzengefühl.
Und die Interviews mit Thorsten Schorn spielten in der Sendung in der selben Liga.
Anstatt Kaleen ernst zu nehmen, erwähnt er ausschweifend ihre frühere Tätigkeit als Lichtdouble. Ihr war richtig anzusehen, wie unangenehm ihr die Situation war.
Vieles richtig, man muss aber auch sagen:
In dieses Risiko der Unterrepräsentanz trotz bester Siegchancen hat sich das Schweizer Fernsehen selbst eingekauft.
Der SRF hat dem NDR nur eingesagt, dass Barbara bitte am Ende darauf verweisen soll, dass sie im Anschluss mit der Sieges-PK auf den Äther gehen wollen. Wenn der SRF hätte Bilder und Reaktionen liefern können und wollen und sowas mit dem NDR abgestimmt hätte (auch sowas braucht Vorbereitung), hätte der NDR sicherlich auch hingeschaltet.
Die aktuelle Sicherheitslage hatte diesmal nachvollziehbaren Nachrichtenwert. Ja, die Schalte zum uns bekannten Blenker wirkte direkt danach nicht gut. Ich finde aber, Barbara hat das gut eingeleitet, und ich denke, dass man mit dem Thema aufgrund der aktuellen Relevanz auch nicht bis nach der Aftershow – rund 2 Uhr – hätte warten müssen, damit Partystimmung mehr Raum bekommt. Ihr selbst habt bemerkt, wie sonderbar die Lage diesmal war.
Sicherlich war die fehlende Feierstimmung auch den besonderen Umständen wie den politischen Protesten und der Disqualifikation der Niederlande geschuldet, die den ESC dieses Jahr begleitet haben.
Nichtsdestotrotz hätte man meiner Meinung nach auch ruhig etwas mehr Enthusiasmus über den Sieg der Schweiz zeigen können. Aber darauf war man wohl einfach nicht richtig vorbereitet.
Man hätte einfach die eingeladen Fans zu Wort kommen lassen sollen. Aber ausser festgelegten Zeiten durften wir nichts ausser klatschen und jubeln.
Grauenhafte Show danach und Thorsten Schorns Interview mit Kaleen war unter aller Kanone! „Da ist ja Kaleen mit ihren drei Fans“ soll wohl witzig sein, aber ist angesichts der Tatsache, dass ihr Auftritt einen technischen Händer hatte und sie Vorletzte wurde, absolut taktlos und unangemessen. Man hat ihr trotz aller Professionalität angesehen, wie unangenehm ihr das Gespräch war.
Den Spruch mit den 3 Fans fand ich ebenfalls sehr taktlos. Insgesamt ein ziemlich unangenehmes Interview.
Er hat sie ja dann auch plötzlich ganz dumm stehen lassen, als er das Interview ganz eilig abbrach. Richtig unangenehm.
Ich weiß schon, warum ich das nicht gucke …
Und alle haben Nemo schön misgendert. Und ja, ich werde das immer anprangern, weil respekt
Gut, das ich mir das nicht angeschaut habe. Wäre verschwendete Lebenszeit…
Ich tue mir diese „Show“ und alles was mit Frau Schöneberger zutun hat ganz einfach nicht an. Es reicht schon, wenn ich bei der deutschen Vorentscheidung dazu gezwungen werde…
Vom Countdown habe ich
Hehe, ich fand den Kommentar jetzt eigentlich so schon ganz aussagekräftig. 😉
Ich habe diese After Show noch nie geschaut, für mich ist die ESC Saison seit Jahrzehnten traditionell nach dem Wiederholen des Siegertitels zu Ende.
Heuer habe ich dann noch einen Moment gewartet, falls die Herreys (oder Mans) noch ihren Auftritt hätten. 🙂
Ich hatte ja auch wieder befürchtet, wegen dem Gegrusel von Bambie Thug schwer einschlafen zu können. Aber die Freude über den Schweizer Erfolg hat mich selig einschlummern lassen.
Zweiter Versuch (die lästige Technik): Vom Countdown habe ich mir nur die Gespräche in der Delegation Bubble angeguckt, weil ich den Rest letztes Jahr schon schlimm fand. Bei der Aftershow hatte ich erst Hoffnung, als Barbara in der Anmoderation ja doch einigermaßen euphorisch den Schweizer Sieg gewürdigt hat, aber dann kam diese völlig deplatzierte und viel zu lange Schalte zu Blenker und danach wurde so weitergemacht wie immer, also ob nichts passiert wäre. Einziges Highlight war wirklich das Gespräch mit Sven Epiney, wobei das Interview mit Kaleen davor echt schlimm war.
Ich sehe aber auch die Kritik, dass der SRF da auch mehr reinwirken hätte können. Am Ende muss man vielleicht mit sowas rechnen, wenn man die ganze Sendung an den NDR outsourct.
Wie der Schorn plötzlich eilig das Interview mit Kaleen abbrach und zum SRF- Mann hüpfte….🙄 Passt zu seiner gestrigen Vorstellung.
Babsi hat doch in der Aftershow schon unverblümt Hoffnungen geäußert, nächstes Jahr den ESC für die Schweiz moderieren zu dürfen. 😅😂
Kannste dir nicht ausdenken.
Da musste ich auch lachen 😂
Das war ja nicht wirklich ernst gemeint
Wer das ernstnimmt, sollte sein Humorverständnis überprüfen.
Aber ich hab schon verstanden: Schöneberger ist immer doof, egal, was sie sagt.
Was soll man dazu noch sagen? Sofa. Das deutsche ESC Unwort der Jahrhunderts.
Habs mir auch bis zum Ende gegeben, einzig die Schalte in die Arena war cool. Wobei ich da Torstens Frage an Kaleen auch wieder nicht so cool fand. Die Österreicher haben es durch ihre eigene Leistung ins Finale geschafft und insgesamt einen soliden Auftritt hingelegt, natürlich können die sich freuen und darauf anstoßen. Aber insgesamt ebbt für mich die Kritik am NDR unabhängig von der finalen Platzierung nicht ab. Sie schaffen es einfach nicht, den ESC in irgendeiner Form gut zu verkaufen und verschenken konstant Potential. Nach dem letzten Interview mit Frau Wolflast und ihrer persönlichen Einschätzung des VE, hab ich auch leider sämtliche Hoffnungen verloren, dass sich das auch nochmal bessern könnte. Letzter Hoffnungsfunken ist leider das Konzept von Stefan Raab, aber so wirklich realistisch ist das auch nicht.
Srf zeigt heute um 18.45 Uhr und 20.10 Uhr Spezialsendungen zum ESC
Ich dachte ja, die Aftershow moderiert Arabella Kiesbauer….aber neee.
NDR und Schöneberger ziehen durch obwohl es eine DACH Sendung sein SOLLTE🤦♂️
Ich will das jetzt so auch nicht mehr, nix gegen Kulleraugen Babsi, aber geh einfach mal weg 🙄
Mich würde mal interessieren wie es schweizer Zuschauer empfunden haben.
Habt ihr euch zweitrangig behandelt gefühlt?
und natürlich auch österreichische
Als Schweizer war ich schon ziemlich enttäuscht von der Aftershow. Klar, bei einer internationalen Co-Produktion muss man auf alle beteiligten Länder rücksicht nehmen, aber etwas ausgiebiger über den Schweizer Sieg hätte man schon Berichten müssen und anstelle irgendwelcher Vorproduzierten 0815-Beiträge hätte man zumindest das Siegerinterview von Sven Epiney mit Nemo zeigen können. Aber am Meisten nervte mich die Schalte zum Reporter der über die Demonstranten berichtete. Es gab keinerlei neue relevante News, die nicht schon vor der Sendung bekannt waren.
Kann ich so unterschreiben. Aber das SRF hätte ja mit dem NDR vereinbaren können, dass man im Falle eines Sieges die Aftershow nicht überträgt. Da hätte der NDR bestimmt keine Steine in den Weg gelegt.
Ja, mit der Entscheidung, sich dieser Koproduktion anzuschließen, haben sich Österreich und die Schweiz wirklich keinen Gefallen getan. Ausgerechnet in einem Jahr, in dem man gewonnen hat, nur Gast bei Barbara Schöneberger zu sein, hat der Schweiz wohl viele Möglichkeiten einer angemesseneren Nachberichterstattung genommen. (Gibt es eigentlich noch die Tradition, dass der Kommentator des Siegerlandes ein Interview mit dem Sieger führt? Wenn ja, hat man Epineys Interview mit Nemo den Schweizern ja auch unterschlagen. Urbans Interview mit Lena hat man uns damals live gezeigt.)
Ich finde aber allgemein, dass es in einer Dreiviertelstunde vorher und einer halben Stunde hinterher halt kaum möglich ist, drei Ländern gleichzeitig gerecht zu werden. Ich habe mich gestern Abend bisweilen gewundert, wie man das damals auf der Reeperbahn eigentlich geschafft hat, trotz dieser unsäglichen Auftritte noch in halbwegs annehmbarer Länge Interviews mit den deutschen Juroren, Peter Urban und dem jeweiligen deutschen Kandidaten zu führen. Aber da hatte man halt auch nur ein Land zu betreuen.
Die Kritik ist doch vollkommen überzogen.
In der Sendung, die ich gesehen habe, gab es Porträts auch über Kaleen und Nemo. Ich saß nun nicht mit der Stoppuhr davor, aber ich bilde mir ein, die drei Porträts waren in etwa gleich lang.
Und als ESC-Fan muss man begreifen, dass es wichtigeres gibt, als den ESC-Sieger zu feiern. Dafür blieb ja nach der Schalte zum Tagesschau-Korrespondenten noch genügend Zeit. Und das wurde auch getan. Klar hätte man eine Schalte nach Zürich oder sonstwohin vorher abchecken können. Aber das ist ja nicht das Verschulden von Frau Schöneberger – trotzdem arbeiten sich hier alle an ihr ab.
Es ist nunmal beim ESC gestern nicht alles Glitzer und Pop gewesen, es gab auch diese Proteste. Hätte man in der Sendung nicht die Schalte gemacht und darüber berichtet (was aus Zeitgründen eben zu Beginn gemacht wurde), hätte man der Sendung vorgeworfen, man würde die unangenehmen Dinge ausblenden. Wie man’s macht…
Aber das ist ja hier das Problem:
Barbara Schöneberger kann offenbar eh machen, was sie will. Es ist immer falsch. Es ist vollkommen okay, sie nicht zu mögen. Aber manche Kritik geht einfach zu weit. Vor allem, wenn sie dann von Leuten kommt, die die Sendung gar nicht gesehen haben oder wenn in der Kritik Dinge zur Sprache kommen, die so in der Tat überhaupt nicht passiert sind in der Sendung. die Vorwürfe also nicht der Realität entsprechen.
Wenn Barbara Schöneberger ihren Standardspruch „da ist für jeden was dabei“ loslässt, bekomme ich einen Schreianfall. Anscheinend glaubt sie, der ESC sei „Ein Kessel Buntes“. Außerdem fiel bei den Herrschaften bestimmt 20 mal das Wort „krass“, ein furchtbares Modewort.
Und was ist daran falsch? Jeder hat doch vorher oder hinterher seinen Favoriten gehabt. Andere schalten vielleicht nur wegen der Punktevergabe ein. Andere berauschen sich an der Ausstattung und den technischen Möglichkeiten. Es ist doch grad der Vorteil des ESC, dass dort alles passieren kann und auch theoretisch jedes Genre vorkommen kann. Es liegt auch in der Natur der Sache, dass einem nicht alles gefallen kann in 4 Stunden. Aber trotzdem wird jeder Zuschauer etwas finden, was ihm gefallen hat. Was also ist an ihrer Aussage verkehrt?
Das liegt wohl daran, dass „krass“ sowohl schlecht als auch gut bedeutet. ist mir aber immer noch lieber als die ständigen Anglizismen, so wie alles z. B. immer durch „f*cking“ ergänzt werden muss
Thorsten Schorn ist ja genauso humorbefreit wie Peter Urban. Gibt es in Deutschland wirklich keine witzigen Leute, die den ESC kommentieren könnten?
Das ist Blödsinn! Es gibt auch versteckten Humor.
Und jedes Jahr spricht Barbara Schöneberger die Namen der Österreicher falsch aus. Letztes Jahr Cesar und Salena und dieses Jahr Kaleen. Da kann man sich doch darauf vorbereiten.
Mir hat die Sendung vorher sowie nachher gefallen, dass Nemo sich verletzt hat und man ihn nicht sprechen konnte, da kann ja keiner was für. Die Sendung danach ging nur 30 Minuten und dafür war es eine gute Show.
Und was waren das eigentlich für traurige Gestalten, die bei der Aftershow draußen auf der Terrasse stehen mussten? 😂😂
Ernsthaft jetzt?
Es wird immer absurder hier.
Ja, dachte ich mir auch. Beim Vorgeplänkel durften sie noch drinnen sitzen. Wahrscheinlich waren sie zu laut 😂
Es war wohl eher zu warm im Studio und Bewegung tut ab und zu auch mal gut
Es kommt also absolut nicht in Frage, dass sie freiwillig draußen standen?
Du bist aber auch eher von der humorbefreiten Fraktion, woll?
Ja kann man sich aufregen, wenn man NDR und Barbara nicht mag, aber wenn die Schweizer trotz Favoritenrolle nichts produziert haben, dann ist das eben so. Dem NDR ist das egal,
Diese ESC Shows in Zusammenarbeit sind irgendwie zum Fremdschämen und Barbara gehört endlich ersetzt.
Sie hat in Wirklichkeit keinerlei Interesse am ESC. Stotterte gefühlt fast nur herum.
Bitte lasst das auch durch eurovision.de machen.
„Alles Eurovision“ war um Längen besser.
Ich fand sie mal wieder sensationell. 🙂
Fand Couch & Talk zwar nicht übermäßig erhellend, aber es wurde ein „Lass nochmal drüber quatschen“-Sparprogramm bestellt und geliefert. Und für die Sondersendung wäre das Schweizer TV zuständig gewesen …
Ersetzen wir mal den Namen Barbara Schöneberger durch NDR oder Sendeanstalten, dann kommt die Kritik schon hin. Die Babsi kann halt auch nur im Rahmen dessen agieren, was ihr vorgegeben wird, und das sind dann halt die Gäste und das Sofa.
Quatsch redet sie ja eh, aber auch das ist die Schuld des NDR, der sie wieder und wieder engagiert.
Und dann kommen halt direkt die Worte von der Babsi, dass zunächst mal berichtet werden soll, was draußen vor der Halle passiert ist… ich hab in dem Moment gedacht, Tote und Verletzte. Dass es dann „nur“ Unruhen waren, die bereits seit Tagen vor Ort herrschten, fand ich dann auch übertrieben, ein Hinweis, dass in der Tagesschau über das berichtet wird, hätte vollkommen genügt.
Das Konzept der Sendung ist mir vollkommen schleierhaft, das fand ich schon im letzten Jahr grotte. Warum sind die vor Ort? Diesen Mist könnten sie auch in Hamburg veranstalten, man würde keinen Unterschied feststellen und teure Mietgebühren sparen und was da sonst noch alles Kosten verursacht.
Eigentlich bräuchte es diese Sendung gar nicht… sie wird dem Finale sowieso nicht gerecht.
Ich möchte doch informiert werden, was mich im Finale erwartet… klar darf der Fokus auf den DACH-Teilnehmer liegen, aber es wäre schön, wenn auch auf die anderen Beiträge eingegangen würde, weil die 20 Sekunden, die Thorsten Schorn Zeit hat, nicht alle Inhalte der Songs erklären können. Da wären Experten gefragt, die sich damit auskennen und sich vorbereitet haben… und jetzt bitte nicht den Feddersen, sondern wirklich jemand aus dem eurovision.de Team.
Und für so eine Art „Dokutainment“ bräuchte es noch nicht einmal eine Moderation! Die Babsi könnte sich der NDR dann auch sparen.
Aber wenn ich das gestern Abend beim Videoblog richtig verstanden habe, war die Stimmung in der deutschen Delegation ja verhalten, wenn nicht gar bedrückt. Dafür gab es wegen des Auftritts bestimmt keinen Grund, ich vermute, alle Beteiligten wissen bereits, dass sie das zum letzten Mal gemacht haben. Das kam ja beim Katerfrühstück von eurovision.de auch schon irgendwie rüber.
Also alles auf Null und dann wieder das gleiche, nur bei einem anderen Sender, weil die die gleichen Probleme mit den ARD-Verantwortlichen haben werden.
Ich lasse mich überraschen, was da jetzt passiert. Alle Beteiligten, vom NDR bis zum letzten Fan und Zuschauer werden jetzt erstmal froh sein, dass die ESC-Saison abgeschlossen ist… einen so grauenhaften ESC habe ich noch nie erlebt.
Die ganzen Umstände haben mir schon im Vorfeld nicht gefallen, die Vorfälle während der letzten Woche waren unwürdig, zwei der drei Shows fand ich sehr ungelungen (1. HF und Finale), das Publikum in der Halle war völlig daneben mit der Buherei, die Moderation völlig unspontan (Petra Mede so unlustig wie noch nie und die Malin mal so völlig blass), Schweden darf gern wieder gewinnen, aber erst, wenn alle, die jetzt verantwortlich waren, dann in Rente sind.
Möge die Schweiz es besser machen. Und der neue Sender auch. ich drück die Daumen!!!
Ich bin mir sicher, hätte Deutschland gewonnen, hätte man das komplett geplante Programm umgeworfen um gebührend feiern zu können
Da halte ich dagegen! Das Thema ESC und Karriereboost für Michael Schulte wäre bestimmt auch diskutiert worden. Vermutlich wären Österreich und Schweiz allerdings noch weniger zu Wort gekommen…
Nix gegen Frau Schöneberger, aber sich bei jeder Gelegenheit über seine…immer lustig…zu eng geschneiderten Kleider zu beömmeln reicht halt leider inhaltlich nicht um eine Sendung zu gestalten. Die Reeperbahn war als Plattform für dringend zu bewerbende Künstler schon reichlich abgeschmackt, aber wahrscheinlich bekommen wir im aktuellen Format die Stimmungskanone Herrn Schulte in Dauerschleife als ewigen Experten vorgesetzt um die Ahnungslosigkeit der Gastgeberin zu kaschieren. Gibt es denn niemand anderen,der des Sprechens mächtig ist, um den ESC zu begleiten? Diese Sendungen kann man sich in der jetzigen Form wirklich sparen! Deutschland kann halt alles… außer feiern.
Nun noch ein paar Worte von einer dort anwesenden.
Ich hatte das Glück, den Schweizer Head of Delegation zwei Tage vorher zu treffen. Er fand mein Outfit interessant, da das Oberteil mit dem Liedtext kreativ umging.
Als ich ihm sagte, das ich das auch in der TV Show mit Babsi S. tragen würde, meinte er, das man das durchaus in die Show einbringen könnte. Er dachte wohl, das man mich „spontan“ zum Outfit befragen könnte.
Stattdessen wurde aber die neue Tour von Michael Schulte promotet.
Und auch in der Aftershow ging man keineswegs darauf ein, wobei das Publikum bei dieser Veranstaltung eh nur eine, zum auf Befehl klatschende, namenslose Masse gewesen ist. Zumindest kam ich mir so vor.
DANKE🙏 GENAU DAS HABE ICH AUCH GEDACHT!
Die Sendung war am Schluss in einer Paralel Welt 😱😱😱.
Null Emotionen aufgefangen, nur blablabla.
Man hat spätestens dann gesehen, wie unfähig diese 3- Länder Notkonstruktion Sendung war.
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