
Die Ukraine hat die finale Version ihres Beitrags für den Eurovision Song Contest 2025 vorgestellt. Der Titel „Bird of Pray“ von der Band Ziferblat (Aufmacherbild) wurde nach dem Gewinn des nationalen Vorentscheids Vidbir in mehreren Details überarbeitet, um seine Wirkung zu verstärken. Dies gab der ukrainische Sender UA:PBC bekannt. Das offizielle Musikvideo, das letztlich dem Auftritt im Vorentscheid entspricht, wurde bereits veröffentlicht.
Für die überarbeitete Version von „Bird of Pray“ arbeitete die Band mit dem renommierten Soundproduzenten Anton Chilibi zusammen. Chilibi hatte zuvor an den ESC-Songs „Teresa & Maria“ von alyona alyona & Jerry Heil sowie dem siegreichen „Stefania“ von Kalush Orchestra mitgewirkt. Die Band selbst beschreibt die Änderungen als eine „kosmetische Überarbeitung“, die dem Song ein epischeres und cineastischeres Gefühl verleiht:
„Wir haben bewusst jemanden gesucht, der Erfahrung in der Produktion von Eurovision-Songs hat. Diese ‚kosmetische Überarbeitung‘ ermöglichte es uns, Elemente zu integrieren, die hoffentlich bei der Eurovision-Community Anklang finden. Wir haben die Orchesterparts in den Refrains verstärkt, um ‚Bird of Pray‘ eine epische Dimension zu verleihen, und gezielte Pausen am Anfang eingeführt, um die Spannung zu steigern, ohne sofort alles preiszugeben.“
Der Song „Bird of Pray“ thematisiert Hoffnung und Widerstandskraft in schwierigen Zeiten. Mit poetischen Bildern und einem eindringlichen Refrain schafft das Lied eine intensive Atmosphäre, die sowohl nachdenklich als auch ermutigend wirkt. Die überarbeitete Version setzt – wie gesagt – verstärkt auf dramatische Dynamiken und ausgefeilte Arrangements, um die emotionale Wirkung zu steigern. Neben den veränderten Gesangspassagen im Refrain, die nun leichter klingen sollen, erhielt der Song auch eine ausgeprägtere orchestrale Untermalung. Dadurch wirkt „Bird of Pray“ größer und eindrucksvoller.
Ziferblat ist eine Band, die sich durch eine Mischung aus modernen und traditionellen Klängen auszeichnet. Die Gruppe hat sich in den letzten Jahren einen Namen in der ukrainischen Musikszene gemacht und setzt sich in ihren Songs häufig mit gesellschaftlichen Themen auseinander. Ihr Sound verbindet elektronische Elemente mit organischen Instrumenten und einer markanten Stimme. Derzeit bereiten sich die Musiker intensiv auf ihren Auftritt vor und haben kürzlich einen ersten Ausschnitt einer großen Probe auf ihren Social-Media-Kanälen geteilt.
Wie gefällt Dir die überarbeitete Version von „Bird of Pray“? Welche Änderungen findest Du besonders gelungen und was hättest Du eventuell noch verändert? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Auch wenn das wie ein Filmmusikstück über die Hippie-Ära klingt. Ich mag das Intro nicht, die Songstruktur und den Gesang nicht. Also gibt es dieses jahr von mir ausnahmsweise kein Vote für die Ukraine! Sorry.
Bei dem Wort „Revamp“ krieg ich bei 2 Beiträgen Herzrasen:
Bei Ziferblat Gottseidank grundlos, bei Albanien hoffentlich auch….
Albanien bringt dieses Jahr kein Revamp, die haben zuerst öffentlich Preis gegeben, dass sie den Song in Originalsprache halten werden und jetzt auch dass sie ihn komplett unverändert lassen. Also ausnahmsweise mal kein Revamp für Albanien😕
Tolle Nachricht für mich, danke 🎶❤️
Ein Glück. Bester Song für mich dieses Jahr.
Ich bin immer noch kein Fan des Stücks, aber die Ukrainer wissen immer wieder, an welchen Schrauben sie drehen müssen, um das maximum aus ihren Beiträgen herauszuholen. Das ist ihnen auch mit diesem Revamp gelungen.
Na ja, die Ukraine hatte schon bessere Beiträge in der Vergangenheit (mMn).
Hab den Song jetzt das erste mal komplett gehört und was für ein geiles Brett. Genau meins. Ukraine wird wirklich zu meinem.LieblingsESC-Land. Immer wieder anders, aber immer Qualität.
Also den ganz großen Unterschied mache ich da auch Nichtraucher, was ja nicht weiter schlimm ist, denn ich mag den Song ohnehin ganz gerne. Am ehesten sehe ich einen Fortschritt in der Bridge zum letzten Refrain und im letzten Refrain. Da scheint mir mehr Orchester zum Einsatz zu kommen als bisher. Schön auch dass sich die ukrainischen und englischen Parts weiterhin die Waage halten. Ich bleibe bei meiner derzeitigen Bewertung von 8,5/10. 👍
Hui, das ist weiterhin eine sehr schöne Wertung für Ziferblat. Das freut mich! 🤗😍
Hattest du schon mal was von dem Genre „Wasati Funk“ gehört? (Siehe mein Post auf Seite 1 oben der Kommentare zu diesem Artikel) Du bist in so popkulturellen musikalischen Dingen gebildeter als ich glaube ich. Bevor Danyil davon in einem Interview gesprochen hat, war mir das aber überhaupt kein Begriff. Scheint eine lokale Sache zu sein. Die Musik klingt jedenfalls toll. Höre grade wieder eines der Alben von Ziferblat. Das ist wirklich gute Musik – und oft sogar zugänglicher als „Bird of Pray“ aber dennoch extrem unique 👍
Ich habe in meinem Kommentar oben auf Seite 1 ja geschrieben, dass sich Ziferblat selbst insbesondere in dem Genre des ukrainischen „Wasati Funk“ verorten und eines ihrer Lieder als prägnantes Beispiel genannt. Ich habe dazu bei youtube das Video gefunden (siehe unten). Wer das Genre und Ziferblat näher kennenlernen mag, hat damit glaube ich einen guten Einstieg. Ich finde die Musik ganz toll! Aber da mag sich jede und jeder ein eigenes Bild machen (falls gewünscht). Seht mir nach, dass ich zu dem aktuellen Ziferblat Artikel ein bisschen mein Fantum auslebe heute 🫶😉
Du bist Ziferblat-Fan. 😲😲😲 Wow, das ist mir noch gar nicht aufgefallen. 🤥🤥🤥😉😉😉
Voll mein Ding🤩
Das freut mich 🤗🤩🕺🏻
Ich wünschte, er würde sowas beim ESC anziehen
Er kann ja alles tragen… 😎🫠
Klasse Song. Mit sowas kannst du mich voll abholen. 😎😎😎
Toller Song, vielen Dank lieber Dennis 🤩🥰
Zu Deiner Frage weiter oben: Nein, mir war Wasati-Funk kein Begriff, aber so bewandert bin ich in der popkulturellen Historie auch tatsächlich nicht 😌.
Den Progressiv Rock von z.B. Genesis oder Saga habe ich auch erst in den 80ern entdeckt, also etwa 5-10 Jahre nach dem ersten Höhepunkt. Für mich klingt „Bird of Pray“ definitiv eher in diese Richtung als in Richtung Wasati-Funk.
Einen zeitgenössischen Beitrag aus der Zeit beim ESC hatte durchaus die serbische Band „Korni Grupa“ 1974 beigesteuert.
https://youtu.be/X2fCa6QdKyI?si=R_bvmBDfHA13wZur
Hör gerne mal rein 😁
Oh ja, sehr schön! Danke! Gefällt mir 👍
Denke auch, man kann Ziferblat nicht auf ein Genre festlegen, muss ja man ja auch nicht. Find ja grad cool, dass es vieles verschiedenes zu entdecken gibt, man aber trotzdem immer Ziferblat raushört 👍💗
Ich finde den Song underrated. Er gefällt mir sehr gut. Melodisch, überraschend, und ich bin sicher, dass das Staging wieder sehr gut wird. Good Luck Ukraine!
„Ich finde den Song underrated.“
Ähm…wie meinen? 🤭😇😉 Gut okay, mich hast du vermutlich auch nicht gemeint…
😂😇🫶 Schön, dass dir die Nummer auch so gut gefällt! 👍🍀
Was auch immer an dem Song alles verändert wurde…🤷 ES FUNKTIONIERT 👍!
Von zuerst „so lala“ (ist vermutlich auch ein bischen der Tatsache geschuldeten,dass mir die anderen Lieder von ihnen besser gefallen😔), würde ich jetzt definitiv ein „gefällt mir gut“, nur haarscharf an “ finde ich ausgezeichnet“ vorbei geschrammt bei meiner Bewertung abgeben!
Die Bine 🤗 Schön, dass du dich inzwischen erwärmen kannst für die Nummer. Ich glaube das ist in der Tat für viele ein Lied, in das man sich erst ein wenig reinhören muss, ging mir auch so. Und die neue Version klingt ein wenig satter und runder, das hilft sicher auch 👍🏻
liebe die jungs total. kriege beim ende des songs immer leicht tränen in den augen!!
Bin normalerweise ein großer Ukraine-Fan, aber mit diesem Lied kann ich persönlich überhaupt nichts anfangen, da hilft auch ein Revamp nichts. Bleibt in meiner Top im hinteren Drittel.
Bei dem Song scheiden sich bei mir die geister. Es gibt Tage da find ich ihn richtig gut und dann gibt es tage, da muss ich ihn skippen weil ich ihn extrem nervig find 🤷♂️
Ziferblat werden bei Eurovision in Concert auftreten:
https://eurovoix.com/2025/03/12/ukraine-ziferblat-confirmed-for-eurovision-in-concert-2025/
Es gibt einen neuen Song von DK Energetik, die in diesem Jahr am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teilnahmen und der Titel ist „дзвін“ (Glocke):
Auch von Max Barskih, der vor 13 Jahren am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teilnahm, gibt es einen neuen Song, und zwar „Stomach Butterflies“:
Sergey Lazarew hat auch anscheinend einen neuen Song. 😉
O.Torvald trat vor acht Jahren für die Ukraine beim ESC an und belegte im Finale den 24. Platz. Nun hat die Gruppe den Song „Стерті лютий“ (Februar löschen) veröffentlicht:
Hier ist der aktuelle Song von TVORCHI (ESC 2023) mit dem Titel „Мила моя“:
MOLODI nahm in diesem Jahr am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und belegte den zweiten Platz. Zusammen mit Masha Kondratenko, die beim Vidbir auf den dritten Platz kam, haben sie den Song „перший номер“ (Erste Nummer) veröffentlicht:
Wellboy trat vor drei Jahren am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und kam auf den dritten Platz. Sein neuer Song heißt „Ґуля“ (Klumpen):
Roxolana trat vor drei Jahren am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und kam auf den vierten Platz. Zusammen mit den Wavewalkrs hat sie ihren neuen Song „Пташка“ veröffentlicht:
FIЇNKA nahm dieses Jahr am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und wurde Fünfte. Ihr aktueller Song heißt „Грушка“ (Birne):
Oleksandr Teslenko trat dieses Jahr am nationalen ESC-Vorentscheid San Marino Song Contest an und wurde im Finale Dritter. Sein neuer Song heißt „Рінгтон“:
Vladyslav Andriyovych Karaschuk – besser bekannt als LAUD – nahm vor sieben Jahren am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und wurde im Finale Vierter. Sein aktueller Song heißt „Драйв“ (Fahren):
Grisana nahm dieses Jahr am Onlinevoting für einen zu vergebenden Startplatz im nationalen Vorentscheid Vidbir teil und wurde Siebte. Danach entscheid sie sich für die Teilnahme am San Marino Song Contest und sollte dort im sechsten Halbfinale antreten, machte aber einen Rückzieher. Nun hat sie einen neuen Song draußen und der heißt „Просто так вийшло“ (Es ist einfach so passiert):