
Soeben ging mit dem Finale von Vidbir 2025 der ukrainische Vorentscheid für den kommenden Eurovision Song Contest in Basel über die Bühne. Und wie haben einen Sieger-Act! Es ist die Band Ziferblat mit dem Lied „Bird of Pray“. In einem spannenden Finale konnten sich Ziferblat in Kiew gegen neun andere Acts durchsetzen und wird damit das Land in der Schweiz vertreten.
Über fünf Stunden feierte man in der Ukraine den Vorentscheid und den ESC, der schon immer eine besondere Bedeutung für das Land hatte, jedoch seit dem Angriffskrieg durch Russland einen noch höheren Stellenwert bekommen hat. Viele Songs waren voller Botschaften und Themen, die durch den Krieg geprägt wurden. Zudem waren etliche ukrainische ESC-Acts am Start.
Bei den Ergebnissen konnte sich zunächst KHAYAT bei der Jury durchsetzen, jedoch bekam er nur sechs Punkte vom Publikum. Mit der zweithöchsten Wertung der Jury und der Höchstwertung vom Public-Voting setzten sich dann doch das Trio Ziferblat durch. Sie galten im Vorfeld als Favoriten bei Vidbir 2025, ihr Song war etwa auf Spotify am meisten gestreamt worden.
Ziferblat wurde als Band im Jahr 2015 gegründet und besteht aus drei Mitgliedern: dem Sänger Daniil Leshchynskyi, seinem Zwilling, dem Gitarristen Valentyn Leshchynskyi und dem Schlagzeuger Fedir Hodakov. Die Band ist bekannt für ihren Art-Rock-Stil und hat seit ihrer Gründung mehrere Alben und Singles veröffentlicht. Im Jahr 2024 nahm Ziferblat mit dem Lied „Place I Call Home“ am ukrainischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest teil und erreichte den 2. Platz. Im zweiten Versuch sollte es nun klappen.
Das Lied „Bird of Pray“ thematisiert die Liebe zur eigenen Heimat und den Wunsch, diese mit anderen zu teilen. Musikalisch kombiniert der Song traditionelle ukrainische Elemente mit modernen Rockklängen und spiegelt den charakteristischen Retro-Vibe der Band wider. Die Mitglieder von Ziferblat betonten in einem Interview, dass „Bird of Pray“ die tiefe Verbundenheit zur ukrainischen Kultur und Landschaft ausdrückt – ein Thema, das in Zeiten des andauernden Konflikts in der Ukraine sehr präsent ist.
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Es gibt einen neuen Song von Ilja Andrijowitsch Parfenjuk, der im vergangenen Jahr am Onlinevoting für den ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teilnahm und den zweiten Platz belegte. Der Titel heißt „Хубба Бубба“ (Hubba Bubba, so heißt auch eine bekannte Kaugummimarke):
Tember Blanche nahm vor zwei Jahren am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und belegte den neunten Platz. Der neue Song heißt „Стрес (I guess)“:
Zlata Ognevich vertrat die Ukraine vor 13 Jahren beim ESC und belegte im Finale den dritten Platz. Ihr neuer Song heißt „Прерія“ (Prärie):
Die nächste Neuvorstellung kommt von Kalush, der vor drei Jahren zusammen mit seinem Orchester den ESC gewann. Zusammen mit BEREZA hat er den Song mit dem Titel „покохав“ (Verliebt) veröffentlicht:
Heute hat Oksana Stefaniwna Hryzaj – besser bekannt unter dem Künstlernamen Mika Newton – Geburtstag. Vor 14 Jahren vertrat sie die Ukraine beim ESC und belegte im Finale den vierten Platz. Sie wird 39 Jahre jung.
Es gibt wieder was Neues von Jerry Heil, die letztes Jahr mit Alyona Alyona die Ukraine beim ESC vertrat. Zusammen mit MONATIK und Evgeny Khmara hat sie „ВИМОЛИВ“ (Betteln) veröffentlicht:
YAKTAK nahm letztes Jahr am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und hat heute seinen neuen Song „а ми як діти“ (Und wir sind keine Kinder) veröffentlicht:
SKYLERR nahm letztes Jahr ebenfalls am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und ihr neuer Song heißt „Принцеса Воїн“ (Kriegerprinzessin):