Das Online-Voting über die neun Beiträge der deutschen Vorentscheidung „Unser Lied für Liverpool“ startet am Freitag, den 24. Februar um 6:00 Uhr morgens. Auf den Webseiten von neun ARD-Popwellen können die Hörer/innen dann ihr/e Favorit/in küren. Die Abstimmung endet kurz vor dem Beginn der Liveshow am 3. März um 22.00 Uhr, die von Barbara Schöneberger moderiert wird (Aufmacherbild). Das teilte der NDR heute mit.
Der NDR führt für die ESC-Vorentscheidung also die Kooperation mit den bekannten neun Radiosendern fort, die bereits im letzten Jahr an der Auswahl des deutschen Acts für Turin beteiligt waren (und ein ziemlich identisches Ergebnis produziert haben). Konkret sind dies Antenne Brandenburg, BAYERN 3, Bremen Vier, hr3, MDR-Jump, NDR 2, SR 1, SWR3 und WDR 2. Auf den Websites dieser Sender steht dann das Online-Votingtool zur Verfügung.
Wer bei dem Online-Voting „mitmacht, hat eine Stimme und kann sie entsprechend für einen Kandidaten, eine Kandidatin oder Gruppe abgeben.“ Das heißt also, dass die Stimmabgabe auf einer zentralen Plattform zusammenläuft. So soll dann vermutlich verhindert werden, dass es zum sogenannten Powervoting einzelner Personen oder Personengruppe für einen bestimmten Act kommt. Da das Vorab-Online-Voting auch beim Junior Eurovision Song Contest eingesetzt wird, kann davon ausgegangen werden, dass sich das Verfahren in der Praxis bewährt hat.
Die Online-Abstimmung endet dann eine Woche später, am Freitag, den 3. März um 22:00 Uhr. Die Show selbst soll um 22:20 Uhr beginnen. Aus der Pressemeldung des NDR lässt sich schließen, dass jede Online-Stimme so viel wert ist wie eine SMS- oder Telefonstimme, die während der Show abgegeben wird. Konkret heißt es: „Zu der Abstimmung kommen am Showtag die Telefon- und SMS-Stimmen der Zuschauer*innen hinzu. Gemeinsam machen beide Publikums-Votings 50 Prozent der finalen Entscheidung aus.“ Ergänzung zur Klarstellung: Jeder hat eine Online-Stimme und kann bis zu 20 Mal bei der TV-Show per SMA oder Telefon voten.
Wie wir schon berichtet haben, kommen die anderen 50 Prozent des Votings von acht internationalen Jurys. Diese sind mit jetzt fünf Expert*innen aus dem Musik- und Show-Business besetzt. Die Jurys kommen aus der Schweiz, den Niederlanden, Finnland, Spanien, Litauen, der Ukraine, Österreich sowie Großbritannien. Sie vergeben für die neun Beiträge 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10 und 12 Punkte. Der Act, der in der Zusammenrechnung die meisten Stimmen hat, vertritt Deutschland dann beim ESC in Liverpool.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.




Weiß nicht, wie ich das nun finden soll. Ist definitiv ein Nachteil für zum Beispiel Anica Russo, da ihr Song ja doch sehr von der Inszenierung strahlen könnte
Ja, vor allem wenn ein Online-Vote so viel wert ist wie ein Anruf oder eine SMS, wie kommt man auf sowas?
Ihr Video sieht nicht gerade billig produziert aus. Sie hätte darin auch die Inszenierung andeuten können.
Sie hat im ESC-Kompakt Interview die Inszenierung angedeutet und da scheint das Musikvideo nichts mit zu tun zu haben.
„Aus der Pressemeldung des NDR lässt sich schließen, dass jede Online-Stimme so viel wert ist wie eine SMS- oder Telefonstimme, die während der Show abgegeben wird.“
… schade. Das ist ein enormer Nachteil für die Teilnehmer mit eher geringer Gefolgschaft sowie ein riesen Vorteil für Interpreten, die weder durch Gesang und / oder der Inszenierung glänzen.
Ich möchte eigentlich erst abstimmen, wenn ich alle Auftritte gesehen habe.
Letztlich wertet man damit den VE herab, das müsste eigentlich jedem Fernsehmacher weh tun. Aber das ist eine Entwicklung die es schön länger gibt, Neue Serien werden nicht mehr nach Zuschauer bewertet, sondern nach Streaming-Zahlen. Und die Gleichsetzung der Stimmen, also nicht mal je 25% ist natürlich ein Vorteil für Künstler mit vielen Followern. Schade, da hat der NDR dann dieses Jahr doch noch mal kräftig Mist gebaut, und das von mir, der ich ihn sonst immer verteidige.
Wollen wir hoffen, dass die Radiosender wirklich über die Titel informieren und nicht nur die Bild und RTL die über Ikke schreiben.
Also bekommen wir wohl keine Probenbilder fürs voten ?
Die Proben beginnen am 1.3. und wir werden die covern. Vorher gibt es aber keine Bilder
Na, dann hoffen wir mal, dass ab spätestens Freitag 6.00 Uhr die 9 Lieder auch im Radio gespielt werden. Gerade mal die Playlist von SWR3 durchgeflitscht von heute und gestern und da war noch nix. Und zum Onlinevoting hoffe ich mal, dass es tatsächlich nicht zum Powervoting insbesondere einer Fraktion kommt, wie dies anscheinend – so mein Eindruck – im TikTok-Voting passiert sein muss. Seit diesem ominösen Samstag, an dem das Tik Tok-Ergebnis bekannt gegeben wurde, ist meine Vorfreude auf die deutsche VE leider stark gesunken oder weggefallen. Vielleicht geschehen ja Wunder (wie in Irland :).
Powervoting war bei Tik-Tok mit nur einer Stimme pro Tag eher begrenzt möglich. Aber ein großes Fanblock-Voting muss es gegeben haben, stimmt.
Ich würde auch ab Freitag nicht viele Airplays der Sendewellen erwarten. Vielleicht alle 2-3 Stunden mal, dass die Künstler genannt und die Songs angespielt werden. Dazu vielleicht auch noch ein paar vereinzelte Airplays für die „radiotauglichen“ Songs (also zumindest Will und Rene). Und das wahrscheinlich auch nur am 24.02., vielleicht nochmal am Finaltag – dazwischen wird das Thema bestimmt auch sehr klein gekocht.
Wenn die Sender 2022 nur alle Songs gespielt haben, weil sie sie selbst aussuchen durften, warum sollten dann also dieses Jahr großflächig Songs gespielt werden, die weder selbst ausgesucht wurden noch in den regulären Genre-Mix passen?
Wenn ich mal an meinen heimatlichen WDR denke, ist es aus meiner Sicht ohnehin viel entscheidender, wenn 1 oder 2 Mal in der Stunde in den Nachrichenblöcken auf das Voting verwiesen wird – weil die Nachrichten für mehrere Rundfunkwellen (WDR 2 bis 5) produziert werden. Und besser es gibt einen 20-Sekunden-Beitrag in Wiederholung als einmaliger 60-Sekunden-Beitrag auf einem Sender.
„Der Act, der in der Zusammenrechnung die meisten Stimmen hat, vertritt Deutschland dann beim ESC in Liverpool.“
Ach was. Ist ja verrückt.
Naja, es könnte ja auch sein, dass sich der NDR vorbehält, einen Vertreter aus den Plätzen 1 bis 3 auszuwählen. Nur so als Beispiel. Insofern ist der Hinweis nicht ganz verkehrt.
Ja, es könnte auch sein, dass man solche Abstimmungssysteme installiert und am Ende würfelt die Nachbarin der Sekretärin des stellvertretenden Programmdirektors aus, wer nach Liverpool fährt. Also insofern: absolut berechtigter Hinweis.
Sorry, aber ganz ehrlich: das ist einfach nur schlechter Journalismus.
Das ist ne ganz üble Nummer vom NDR. Jede Stimme vorab ohne Ansicht der Acts auf der Bühne zählt soviel wie eine Stimme die direkt in der Sendung abgegeben wird. Wenn ein Vorabvoting unbedingt gewünscht ist, dann hätte man die Wichtung reduzieren müssen.Wissen wir denn ob man in der Sendung mehrfach voten kann, so wie beim ESC auch oder wie im letzten Jahr? Bin generell gespannt wie die Radiosender den VE aufgreifen.
Ja das finde ich auch komisch. Beim JESC hat man zumindest Proben-Ausschnitte und Bilder, auf deren Grundlage man sich eine Meinung bilden kann. Nichts davon zu haben, ist echt dürftig.
Ich gehe davon aus Ikke und LotL werden nun bis zum 3.März einen großen Vorsprung ausbauen. Definitiv ist das Onlinevoting ein Vorteil für die beiden Acts.
Dann hätte LOTL einen Vorteil beim Juryvoting. Die Show der Band wird genial werden, dem kann man sich dann nicht entziehen, wenn man den besten Act mit den größten Erfolg haben möchte.
Verstehe ich das richtig, dass man während des gesamten Online-Voting Zeitraums tatsächlich nur EIN Mal EINE Stimme für einen Act abgeben kann? Dann könnte ich sogar noch damit leben, massives Power-Voting wäre so ja etwas eingeschränkt.
Naja man muss wahrscheinlich ne email angeben. Weiß aber nicht wie und ob man dann rausfinden kann wenn jemand mehrere email erstellt und damit abgestimmt hat
Oder vielleicht mit Kreditkarte, so wie das international vorgesehen ist…? Am Freitag wissen wir mehr.
Also Emails hatte ich so 30, so leicht kann das nicht sein. Kreditkarte ist natürlich sozial unfair.
Mit mehreren E-Mail-Accounts muss man halt leben. Gibt schließlich auch welche mit mehreren Televoting-Möglichkeiten (Handy, Festnetz, Ersatz-Handy…).
Ich bitte drum, oder eine Handynummer-Verifizierung. Irgendwas sinnvolles.
@ Porsteinn
Aber die müssen dann zumindest auch entsprechend oft für die Stimmabgabe zahlen. Wer da dann noch so bekloppt ist, sich wegen des Vorentscheids in die Privatinsolvenz zu stürzen … tjoa, meinetwegen.
Wir sind ja hier nicht bei den Privatsendern. Letztes Jahr waren es 0,14 € pro Anruf und 0,20 € pro SMS. Macht 2,80 € bzw. 4,00 €. Ist für mich weit entfernt von Privatinsolvenz. Dann gibt es eben mal eine Packung Zigaretten oder eine Portion Eis weniger in der Woche. 😉
Joa, nee … das wär’s mir schon nicht mehr wert. Da rufe ich lieber nur einmal an und gönne mir dafür drei Schachteln Cigarillos in der Waffel. 🍦
Mal ’ne blöde Frage:
Kostet das Voting per SMS auch etwas?
Ja. „Für umme“ ist nur online, weswegen mit Sicherheit viele versuchen werden, da das System zu überlisten. Und da gibt es ja leider immer Wege.
Davon gehe ich aus. Warum sollte der NDR deine Kosten für die SMS übernehmen?
Jupp.
Verstehe ich das richtig, es gibt im Voting vorher nur eine einzige Stimme also nicht eine pro Tag?
Ja.
Dann bleibt die spannende Frage, wie oft man in der Sendung anrufen darf. Habt ihr dazu eine Info oder hab ich was überlesen?
Normalerweise war das 20 Mal.
Ok, wenn das so bleibt mit den 20 Anrufen, können die Interpreten ja vielleicht doch noch einen Online-Voter durch Gesangsleistung umstimmen.
Ich hab leider überhaupt keine Vorstellung, mit wievielen Onlinestimmen etwa zu rechnen ist (Verhältnis ‚online‘ zu ‚während der Show‘). Bleibt spannend.
Ihr wisst was das heißt: Auch online vorab für euren bisherigen Favoriten abstimmen, damit Ikke einen möglichst geringen Vorsprung hat. Verhinderungsstrategie!
Nein, ich möchte FÜR jemanden stimmen und nicht GEGEN.
Danke.
Ich finde ein Online-Voting ohne Live-Auftritt ja auch blöd, aber am Ende denke ich sollte der beste Auftritt gewinnen und das kann ich beim besten Willen nicht vorher entscheiden.
Da jeder nur einmal voten kann, wäre eine „Verhinderungsstrategie“ nur dann möglich, wenn es eine Einigung auf einen Act gäbe, der dann sämtliche Anti-Ikke-Votes bekommt. Soweit ich es überblicke, gibt es dazu aber keinen Konsens, was ich auch ausdrücklich begrüße.
Natürlich ist es irgendwo verzerrend, wenn die teilnehmenden Acts unterschiedlich viele Fans haben, aber ist das nicht schon immer und unabhängig vom Votingmodus so gewesen? Trotzdem haben nicht jedesmal die bekanntesten Teilnehmer gewonnen. Ich bin sicher, dass Unheilig da kein Einzelfall war.
Allerdings konnte man bei Unheilig in der letzten Runde auch gezielt gegen ihn stimmen, weil es da ein Duell war. Die anderen Voting-Runden sollen Elaiza nicht gewonnen haben, sondern Unheilig die zweite bzw. Santiano die erste.
Gegenbeispiele: Cascada war der größte Name im Vorentscheid, die No Angels ebenfalls. Und Max Mutzke hatte über TV Total einen frischen Bekanntheitsschub bei voting-affinen Zielgruppen. Kümmert war auch bekannter als Ann-Sophie.
Bei Texas Lightning vs. Vicky Leandros und Thomas Anders war es mutmaßlich der Song, der über die Bekanntheit gewonnen hat und sich dann ja auch zu einem nationalen Hit entwickelt hat.
Alles richtig (wobei Cascada doch ein gutes Beispiel ist, da das Online-Voting damals die wesentlich unbekannteren LaBrassBanda gewonnen haben).
Bleibt zu hoffen, dass sich auch nächsten Freitag einfach der beste Song durchsetzt (welcher auch immer das sein mag;).
@ Frederic
Wobei man die Bekanntheit von LaBrassBanda auch nicht unterschätzen sollte. Deren Popularität war damals auf ihrem Zenit und die Band spielte auf so ziemlich jedem Festival.
Cascada war aber natürlich trotzdem noch mal ein Stück „größer“, gerade auch international.
Ich bin da auch noch hin und her gerissen. Ich wollte alle meine Bekannten, die nicht mit dem ESC am Hut haben, animieren online abzustimmen, die Frage ist nur LOTL empfehlen, um Ikke zu verhindern oder doch auf meine Anica hinweisen? Die Rechnnug ist, wer für jemanden abstimmt, der am Ende nur 5% bekommt, der raubt Ikke nur eine Stimme. Gibt man sie aber demjenigen, der an zweite Stelle kommt, dann sind das in der Differenz zwei Stimmen.
Auf Frida hinweisen, bitte. Enlidch mal wieder ein Beitrag, auf den man „stolz“ sein könnte.
Definitiv auf LOTL gehen, weil ich bei denen noch die größte Chance sehe, im Voting gegen Ikke anzukommen
Man muss das wählen, was die größten Chancen hat und nicht das was einen gefällt. International ist LOTL der Favourit.
„Ihr wisst was das heißt: Auch online vorab für euren bisherigen Favoriten abstimmen“
Ok, ich hatte ja schon erwogen, für meine Plätze 2 oder 3 abzustimmen (Patty Gurdy bzw. Frida Gold), die knapp hinter meinem bisherigen Favoriten liegen, aber nun werde ich wohl Deiner Aufforderung folgen und meine Stimme an Ikke geben.
Wurde zwar schon zigfach geschrieben, aber man kann es ja auch nicht oft genug sagen: Das Online-Voting ist eine ganz, ganz blöde Idee. Bitte für nächstes Jahr aus dem Kopf schlagen, Frau Wolfslast!
Jetzt werde ich am Freitag für LotL stimmen, einfach, weil ich bei denen am Zuversichtlichsten bin, dass der Auftritt gut wird. Bei Patty bin ich da noch skeptisch.
Letztlich ist das natürlich reine Spekulation – aus der für Patty und alle anderen jetzt aber sogar ein tatsächlicher, handfester Nachteil erwächst.
Nur: Wenn Ikke Hüftgold ohnehin die größte Fanbase hat und diese auch bereits fleißig mobilisiert, ist man ja förmlich dazu gezwungen, die Katze im Sack zu kaufen, und kann nicht einfach schulterzuckend die Live-Performances abwarten.
Und wozu das alles? Um mal etwas Traffic für die Internetseiten der Radiosender zu generieren, obwohl die Radiosender die VE-Songs bislang ja allesamt links liegen ließen? Oder welchen Mehrwert soll das Online-Voting haben?
Hinzu kommt ja noch, dass mit Sicherheit auch das Online-Voting ausgetrickst werden und man massenhaft Stimmen abgeben kann – so war es zumindest 2013.
2013 ist lang her. Ich würde mich eher fragen, wie das Online-Voting denn letztes Jahr vonstatten ging? Selbst daran kann ich mich nicht mehr erinnern.
Ich meine, man hatte jeden Tag eine Stimme, die man dann über die verschiedenen Radiostationen abgeben konnte. So habe ich das zumindest gemacht, ob die dann auch alle gezählt wurden, weiß ich nicht.
Letztes Jahr gab es zwar Sender-spezifische Seiten, aber offiziell konnte jeder nur eine Stimme abgeben, was meiner Erinnerung nach aber über die IP kontrolliert wurde (also nichts mit Mailadresse oder Kreditkarte). Es wurde so erklärt, dass wenn man mehrfach abgestimmt hätte, nur die erste Stimme gewertet worden wäre und keine weitere.
Die Geschichte mit einer Stimme pro Tag war dieses Jahr definitiv ein Neuheit, die mit TikTok eingeführt wurde. Warum auch immer.
Kann ich dir leider nicht sagen. Letztes Jahr habe ich das Voting boykottiert.
Jede Person hat ein Voting? So so. Wie soll das denn kontrolliert werden, ohne gegen den geltenden Datenschutz zu verstoßen? Die Begründung „hat schon woanders geklappt“ ist, finde ich, nicht ausreichend. Der Besuch der Webseiten der Sender muss auch denen ermöglicht werden, die der Speicherung von Daten auf dem eigenen Rechner vollumfänglich widersprechen. Auch muss widersprochen werden können, dass von einem Sender ermittelte Daten an einen ‚ungenannten Dritten‘ weitergeleitet werden. Wer diese weitergeleiteten Daten speichert wird hier nicht mal erwähnt. Um wen handelt es sich da? Das Motto „ist ESC, das ist doch dann egal“, darf man nicht gelten lassen.
Die Zustimmung zur Datenübermittlung kann nicht erzwungen werden damit, dass man denen, die eine Datenspeicherung ablehnen schlicht die Teilnahme am Olnine-Voting verwehrt (wer nicht zustimmt bleibt draussen, genau das nämlich verhindert das Datenschutzgesetz). Das „berechtigte Interesse“ überwiegt hier nicht den Datenschutz. Für Votings der ARD gibt es kein Sondergesetz. Die ARD steht auch nicht über dem Gesetz.
Übrigens kann jeder der es möchte, die betreffenden Sender und weitere Beteiligten, denen Daten durch die Sender (und zwar ohne explizite Zustimmung bzw Ablehnmöglichkeit) übermittelt werden zwingen, Auskunft darüber zu geben was die Sender an Daten über die einzelne „Person“ gespeichert haben und anderen übermittelt haben.
Klar ist, dass alle Personen vom Voting ausgeschlossen sind, die sich zb ‚einen Rechner teilen‘. Soll es ja gaben in Familien. Lebt ja nun nicht jeder im Wohlstand.
Ich tippe mal, du sollst bloß deine Mail-Adresse angeben und die Stimmabgabe bestätigen. Wenn dem so sein sollte, könnte aber natürlich theoretisch immer noch wer hingehen und sich einfach hunderte Mail-Accounts anlegen.
Wenn der NDR da wirklich ein wasserdichtes System hätte, hätte er quasi den heiligen Gral gefunden. Und dass das Ganze außer Zeit nix kostet, lädt ja förmlich genau dazu ein.
Ich verstehe wirklich, wirklich, wirklich nicht, was sich der NDR von diesem Online-Voting Jahr um Jahr erhofft.
jap. Kann man ganz einfach zu Fall bringen. Jeder/jede, dem/der das Online Voting misfällt nimmt am Voting teil und stellt dann einfach eine Anfrage was über ‚ihn/sie‘ vom Sender gespeichert wurde. Die Sender sind gesetzlich verbrieft unbedingt auskunftsverpflichtet (es gibt keine Ausnahmen). Erfolgt keine zeitnahe Auskunft wird das sehr, sehr teuer für die Sender. Die Auskunft ist zeitnah zu geben. Gibt es viele Anfragen würde das allein personalmäßig für die Sender schon sehr teuer werden.
Schlecht Gelaunte könnten es den Sendern richtig unangenehm machen.
@Nils
die Email Adresse allein reicht sicher nicht, sondern es muss eine Kombination verschiedener Daten erfasst werden, um eine ‚Person‘ hinreichend genau identifizieren zu können. Dazu zählt zb u.a.die IP Adresse (die rechnergebunden ist). Natürlich muss auch ein Datenschnipsel (Cookie) auf dem Rechner auf dem die Abstimmung erfolgte gespeichert werden.
Mit der Nutzung von VPN Tunnel Apps/Anwendungen lässt sich das mit der IP ganz leicht umgehen (machen in Russland Millionen von Leuten, um dort die Instagram/Facebook Sperre zu umgehen).
Mehrfachabstimmungen sind nicht verhinderbar. Man kann nur verhindern, dass ‚die ganz doofen‘ mehrfach stimmen.
@trevoristos: Da du dich wahrscheinlich besser auskennen wirst als ich: Warum sollte der NDR nicht jemanden den Zugang zu einem Online-Voting verbieten können, so lange dieser den Datenschutzbestimmungen nicht zustimmen will?
Einerseits wird der NDR ja nur eine geringe Anzahl von Daten erheben (nur so viele wie zum Zweck notwendig) und für eine temporäre Zeit speichern (zumindest gehe ich da mal davon aus, da der NDR keine privatwirtschaftlichen Interessen an den Daten hat).
Andererseits handelt es sich ja „nur“ um ein Voting im Rahmen eines Musikwettbewerbs, an dessen Teilnahme niemand verpflichtet ist.
Und da ich mal davon ausgehe, dass du mir das erklären kannst, noch eine Frage: Wären dann nicht auch alle Televotings der letzten Jahre gesetzeswidrig, weil für die Begrenzung auf 20 Stimmen pro Telefonnummer nicht auch meine Nummer gespeichert werden muss?
Ich stelle die Fragen, weil ich eigentlich hoffe, dass sich unsere strengen Datenschutzregelungen in Fällen solch unbedeutender Wahlen etwas flexibler zeigen als bei wichtigeren Ereignissen wie Zensus o.A..
Dann fehlt noch die Startreihenfolge..Wie wird die ermittelt ? Hoffe das wieder ausgelost wird.
Fände ich grundsätzlich auch gut, wenn es hier Transparenz gäbe, aber nachdem da dieses Jahr nichts zu angekündigt wurde, erwarte ich es nicht mehr.
Man muss ja auch zugeben, dass die Reihenfolge letztes Jahr komplett egal war, weil stilistisch ja eh alles eng beieinander war.
Dieses Jahr wäre eine Auslosung schon risikoreicher. Z.B. Will direkt vor oder nach Rene wäre schon blöd, weil es schon sinnig wäre, die Pop-Nummern ein wenig voneinander zu trennen. Auch mehrere Uptempo-Nummern hintereinander wären nicht so optimal.
So ein Mist, jetzt argumentiere ich schon wie die Schweden! 😉
Tja was soll man von dem Vorab-voting halten …ich würde auch lieber den live Auftritt erst sehen , aber bei den meisten steht doch ein Favorit fest , der nur noch ggf durch langweilige Performance oder schief singen vermasseln kann , und den Beitrag , den man schon vorher doof findet , reisst meistens auch ein toller Auftritt nicht raus , aber das vorab Voten wird denke ich der gute Ikke leider gewinnen , denn den meisten seiner „Wähler“ ist es total egal , ob Deutschland wieder letzter wird ….ich hoffe die Jury rettet uns 😜
Weiß jemand ob man auch aus dem Ausland abstimmen kann?
Soweit ich weiss kann man nur aus Deutschland abstimmen und nicht aus dem Ausland, da es ja der Deutsche Vorentscheid ist.
Eine deutsche IP kann man sich leicht besorgen, man muss abwarten was man sonst noch braucht.
Irgendwie hoffe ich doch, dass das möglich ist. So würde es zumindest die Chancen von Ikke schmälern 😅
Ganz ehrlich, ich habe das Gefühl die NDR Verantwortlichen hassen den ESC. Oder sie haben einfach wirklich keine Ahnung. Ich weiß nicht was ich trauriger finden würde.
Das heißt, ich kann bei jedem Radiosender jeweils eine Stimme abgeben, also insgesamt 9 . Sehe ich das richtig?
Nein, du hast nur eine einzige Online-Stimme.
Nein ich glaube nur bei dem Radiosender aus der Region wo man wohnt. Das war zumindest letztes Jahr so meine ich
Das klingt schonmal nach einem großen Vorsprung von Ikke und das bereits vor der Show :/
Wie doof 😆 da hat sich der NDR so viel Mühe gegeben und haut jetzt sowas raus. Voten obwohl man noch keinen Auftritt kennt… einfach nur unlogisch… Wir machen uns echt immer irgendwie zur Lachnummer
Eine Stimme… pro Tag? Pro Radiosender? Wie wird das Kontrolliert, dass wirklich pro Person nur eine Stimme abgegeben wird? Lieber NDR, ist es so schwer mal genaue Infos zu geben? Transparenz ist echt was anderes. Nächstes Jahr bitte komplett abschaffen. Es macht echt keinen Sinn für jemanden zu Voten, der im Video super rüber kommt, aber Live auf gut deutsch abk…und somit null für den ESC geeignet wäre. Das verzerrt nur das Ergebnis und ist kontraproduktiv. Leider wird man jetzt dazu genötigt für seinen aktuellen Lieblingskünstler schon vor dem Vorentscheid zu voten
Ich glaube das Onlinevoting hat der NDR nur gemacht, damit man die Radiosender im Boot hat. Der NDR erhofft sich, dass die Radiosender die Songs spielen. Und eben mit dem Onlinevoting hat man diese Sender gelockt.
Wenn dies das Ziel war, hätten Ikke und LOTL das nachsehen, da die beiden zumindest auf den angegebenen Radiosendern als nicht radiotauglich durchs Raster fallen. Die würden 1x mit den anderen Zusammen gespielt und dann nie wieder, da solche Musik die Zuhörer ja nicht hören wollen………..
Ja das aht Alex auch so gesagt. Trotzdem wäre es möglich gewesen das Voting zu spliten, wie letztes Jahr, also 50%Jury 25% Online und 25% Zuschauer. Dann wäre zumindest sicher gewesen, dass die 100 000 abgegebenen Stimmen am Abend nicht 1 Mio onlinevotes gegenüber stehen. Denn dann könnte man sich die ganze Sendung sparen.
Wir werden sehen, ob der NDR nachher die Zahlen rausrückt.
Ich leg dann schon mal fleissig E-Mail-Adressen an….
Ist bei Apple ja ohne weiteres möglich
1 Online-Stimme = 1 SMS oder Anruf
Na dann, gute Nacht.
Ihr wisst, was das bedeutet: Am Freitag alle für die Lords abstimmen, damit uns ein Desaster erspart bleibt.
Genau so!
Ich frage mich nur, ob die Ikke-Fans wirklich so viel Leidenschaft an den Tag legen würden, sich x Mail-Adressen anzulegen und abzustimmen. Da sind die ESC-Fans doch leidenschaftlicher. Hab eher Angst vor Ikke-Bots, die das automatisieren. Ins ESC kompakt live haben es die Trolle ja auch geschafft
Hier jetzt einfach nur aus Angst vor den Hüftgold-Fans alle anderen Kandidaten ausser LOTL aufzugeben, finde ich noch viel unfairer als das Onlinevoting.
Jetzt auf Kandidaten zu setzen, die 0,1% Siegchancen haben, ist naiv.
Außerdem sind die Lords sowieso meine Favoriten – und die von ESC-Kompakt. Keine Aussage, über die man sich künstlich aufregen muss.
@Tobiz:
Über dein Demokratieverständnis könnte man sich aber aufregen.
Geht einfach überhaupt nicht, dieses Ikke-Bashing. Finde meinetwegen das Lied scheiße, ist mir doch egal. Aber hier permanent dazu aufzurufen, dass der verhindert werden muss, offenbart ein merkwürdiges Verständnis von Demokratie und obendrein noch, dass man keine Ahnung hat von der eigentlichen Idee des Eurovision Song Contests.
Volle Zustimmung Andi. Es muss jeder für das abstimmen können was er am schönsten findet und nicht für etwas stimmen was viele für am besten halten um einen anderen zu verhindern. Da hab ich kein Verständnis für auch wenn mir ein Sieg von Ikke auch Bauchschmerzen bereiten würde.
Keine Zustimmung Andi. Demokratie ist eine Gesellschaftsform in der es darum geht, dass die Menschenrechte gesichert sind und auch die politische Beteiligung des Einzelnen möglich ist. Was das nun mit dem ESC zu tun haben soll, und warum man hier nicht Werbung für oder gegen einen Teilnehmer machen soll, ist mir nicht klar. Und Bashing ist in meiner Vorstellung ganz was anderes, oder bashe ich die AfD, wenn ich öffentlich aufrufe keine Rechtsextremen zu wählen?
Was die Idee des ESC ist, darfst du uns aber gerne erklären, ich dachte es wäre ein Musikwettbewerb.
@Organic banana
Du vergleichst grad eine rassistische, antisemitische, homophobe und demokratiefeindliche Partei mit einem harmlosen Ballermannschlager? Dein Scheißernst?
Sorry, da bin ich raus.
Und wenn „Ich hasse Ikke“, „Ich hasse sein Lied“, „Wir müssen den verhindern“ etc. kein Bashing ist für dich, versteh ich die Welt auch nicht.
Der ESC gründete sich damals, um die Völkerverständigung voranzutreiben, kultureller Austausch durch Musik. Der Weltkrieg war noch nicht lange vorbei, daher war es den Initiatoren wichtig, ein Zeichen zu setzen. Es geht nicht um Hass. Ja, es ist ein Wettbewerb. Aber Hass ist vollkommen fehl am Platz. Wer das nicht versteht, ist beim ESC grundfalsch und sollte sich ein anderes Hobby suchen. Irgendwas ohne Menschen vielleicht.
Das ist ja das Schlimme daran – man muss jetzt für die PEST abstimmen, damit man die Cholera verhindern kann bzw dazu noch ein Fünckchen Hoffnung besteht.
Man fühlt sich an schlimmste Guildo Horn-Zeiten erinnert – das Grauen ist nicht aufzuhalten. So ein Mist – und das bei all der Mühe die man sich von Seiten des NDR gegeben hat in 2023.
Wenn es Ikke wird, wünschen wir uns noch Malik zurück. 😉
Ich stimme auf jeden Fall für die Lords. So oder so.
Hmm, online hat man also 1 Stimme und während der Show vermutlich 20 Anrufe (ja, ich weiß, sowas lässt sich manipulieren). Wie mag wohl das Verhältnis der Stimmen sein? Ich hab keine Vorstellung, wieviele Stimmen online eintrudeln werden.
Unschön finde ich auf jeden Fall, dass man ohne die Auftritte gesehen zu haben voten kann / darf / muss.
statistisch gesehen erreicht das Votingaufkommen 10% bis 20% der Zuseherzahl. Das gilt aber nur für 20.15 Sendungen. Bei dem späten Sendetermin in diesem Jahr spielt eine Rolle ab wann das Voting möglich ist. Ist das erst nach Ablauf der Auftritte möglich (wie eigentlich an sich üblich) dann es ist vielleicht schon halb 12. Dann sind vermutlich schon an die 40% stiften gegangen die zunächst gegen 22:20 noch da waren. Rekord war glaube ich 2000 mit 1,7 Mio Votes bei aber auch 7,5 Mio Zuschauern (weiss aber nicht, ob damals 1, oder 20, oder keine Grenze galt und damals waren eben auch ‚bekannte‘ Acts dabei).
Tippe dieses Jahr auf 200.000 bis 300.000 Televotes. Alles über 400.000 wäre ein Mega Wert (meiner Einschätzung nach).
Sicher ist, dass je später das Voting beginnt, desto gewichtiger werden Fanvotes (ESC Fans zb, aber eben auch IKKE Fans). Viele Gelegenheitsseher=potentielle Gelegenheitsvoter, schalten im Laufe der Sendung ab, oder dämmern weg. Die Fans bleiben dran.
Ich habe neulich gehört , Ikke hätte vor seinem tiktok Sieg gesagt, es wäre sicher falsch ihn zum ESC zu schicken, weiß jemand ob das stimmt und ob das ernst gemeint war? Falls beides wahr ist, wäre es von ihm und seinen „Fans“ ja wohl die größte Verarschung ever beim ESC …
Naja, kann schon sein. Er meinte im letzten ESCK-Live-Interview ja auch selbst, dass sein Song eigentlich schlecht und ungeeignet sei. Er bewirbt sich aber trotzdem, da ihm der ESC sehr am Herzen liegt und seine Teilnahme hierzulande zumindest wieder für etwas mehr Aufmerksamkeit für den ESC sorgen würde.
Wobei sich von Jendrik hinterher auch viele „verarscht“ vorgekommen sind. Welche dann die größere wäre, vermag ich nicht zu sagen.
Da habe ich die Aufregung nach seinem Suff-Interview nie so recht verstanden – vermutlich aber, weil ich mich bei ihm schon im Vorfeld verarscht fühlte. 😁
Ich glaube, er würde seinen Sieg nicht annehmen und an den Zweitplatzierten übergeben.
Das ist tatsächlich ein Punkt, den ich mir auch bereits vorgestellt habe. So wie ich Matthias einschätzen würde und was er so in dem ESCkompakt-Interview gesagt hat würde ich es nicht zu 100% ausschließen, dass er seinen möglichen Sieg weitergibt…
Zu hoffen ist es. Im Interview wirkt er zumindest sehr reflektiert und er muss ja auch merken, dass ihn die ESC-Community zu 99% ablehnt und der Zuspruch nur von seinen Sauf-Fans kommt.
Nach Finnland, Italien, Spanien und Norwegen haben wir vermutlich den qualitativsten Vorentscheid europaweit. Einfach traurig, dass all die guten Ansätze, auf einen Schlag vernichtet werden können, weil da jemand reintrollt und andere nach dem „wir haben nichts zu verlieren lel“-Prinzip das wählen. Dabei haben wir sehr wohl was zu verlieren. Nämlich das Potential auf ein gutes Ergebnis. Wenn Ikke letztes Jahr dabei gewesen wäre, fein. Von mir aus. Aber nicht jetzt, wo es tatsächlich mal gut werden kann.
Glaube ich nicht. Weiss nicht wies auf den anderen Social Media Kanälen ist, aber auf FB gibt jetzt ne eigene EURO Gruppe bei Ikke. Wieso so viel Aufwand, wenn er im Falle eines Sieges dann verzichtet. Ich persönlich würde mir ja wünschen weil ich den Song nicht beim ESC haben will 😂, aber all seinen Fans und die für ihn Voten, wäre das doch sehr unfair gegenüber, wenn er am Schluss verzichtet. Und so wie ich ihn persönlich einschätze wird er das auch nicht machen.
@Tobiz:
Du nervt in deinem unreflektierten Hass gegen einen Act einfach nur noch.
Wer Ikke gut findet, ist nicht per se Säufer oder Sauf-Fan.
Fahr mal etwas runter. Es ist echt schlimm.
Danke, Andi. Schön, wenn hier auch andere diese Negativ-Stimmung gegenüber einzelnen Künstlern ablehnen. Beim Kümmert (damals…) war die Meinungslage ihm Vorfeld ähnlich extrem negativ und verletzend und ich komme mich gerade sehr erinnert vor beim Thema Ikke.
Beim realen Menschen Kümmert waren es persönliche Angriffe gegen seine Musik, Art und sein Aussehen, was bei einer Kunstfigur natürlich ins Leere läuft. Daher muss man jetzt Matthias Distel persönlich angreifen und (weil das nicht so verfängt) direkt noch alle, die seine Musik mögen.
Die Diskussionskultur lässt hier momentan leider echt zu wünschen übrig, was solch eine tolle Seite wie ESCK echt nicht verdient hat.
Btw: Aus meiner Sicht gäbe es definitiv bessere Songs als Ikke, aber für mich ist es definitiv auch ein wichtiges Ziel, dass der ESC in Deutschland mal wieder Fahrt bekommt. Bevor also ein Song gewinnt, der aus meiner Sicht beim deutschen Publikum keinerlei Spuren hinterlassen würde, würde ich mich eher über I.H. freuen.
Also Matthias sagt, es wäre falsch ihn zu schicken. Aber Ikke gibt alles um stimmen zu bekommen
Matthias Diestel, alias Ikke Hüftgold ist ein ganz raffinierter Kerl – der weiss genau was er tut und was er sagt. Ich nenne das mal den typischen „Raabschen Zynismus“ – man weiss nie so recht – meint ers ernst oder wird man verarscht.
Aber eins muss jedem klar sein – WENN Ikke den VE gewinnt, dann fährt er auch nach Liverpool – er wär ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn er trotz deutlichem Voting (nach tiktok auch noch das schwerere VE-Voting samt Jury) seine „Jünger“ vor den Kopf stossen würde indem er nachträglich verzichtet. Auch Matthias auf die IKKE-Einnahmen nicht angewiesen ist – DIESEN massiven Ärger wird er sich ganz bestimmt nicht ins Haus holen wollen.
Eines sollte klar sein, mit Ikke würden wir europaweit beim Televoting gut abschneiden. Die jungen wilden Europäer fahren darauf ab. Es gab genug Beispiele in der Vergangenheit. Das Juryvoting ist natürlich eine andere Sache. Aber es ist doch spannend, wenn Germany das Feld von hinten aufrollen.
@Andi
Dir ist aber schon bewusst das beim ESC nicht nur die „jungen Wilden“ anrufen sondern in der Mehrzahl sogar eher Leute über,sagen wir mal, 35??
@ESC 1994.
Ich glaube ein Teil der europäischen Televoter würde auf Ikke abfahren und für so viele Punkte sorgen, dass es beim Televoting für die Top 10 reicht. Spaßlieder mit guten Rhythmus sind immer wieder vorne gelandet. Genug Beispiele gibt es. Gerade in diesen Zeiten lassen sich Zuschauer auch mal ablenken und wollen lachen uns feiern. Deshalb sehe ich eine mögliche Teilnahme von Ikke entspannt entgegen. Weil ich glaube nach dem Jury Voting würden um Platz 20 liegen und dank Televoting geht es nach vorne. Möchte aber anmerken, momentan bin ich Team LotL. Weil hier alles passt.
@Andi
Ich dachte es kommen die üblichen Beispiele Horn und Raab als Belege wie solche „Spaßnummern“ gut abschneiden. Nur war das halt vor über 20 Jahren und der ESC hat sich weiterentwickelt. Und Moldawien 2022 sehe ich eher als Folklore und für sowas gibt es beim ESC immer ein Publikum.
Natürlich entwickelt sich auch der ESC weiter. Manches wiederholt sich aber. Lassen wir uns überraschen was nun wirklich vorerst am 3.3 passiert. 😀
Also, ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Die Begrenzung auf eine Stimme pro Person (!) ist der bestmögliche Kompromiss, nachdem der NDR das Online-Voting und das Startdatum ja schon früh angekündigt hatte, um die Radios an Bord zu halten. Die Chancen stehen gut, das richtiges Power-Voting so vermieden wird. Und frei von Manipulationsmöglichkeiten ist ja kein Abstimmungsverfahren. Natürlich kommt es jetzt noch auf die Umsetzung an und auch ich hätte mir gewünscht, dass ausschließlich auf Basis der Live-Auftritte abgestimmt wird. Aber wie gesagt: Unter den gegebenen Umständen für mich auf dem Papier erstmal die bestmögliche Lösung.
Es kommt nun darauf an, wie schwer es ist online die Stimme anzugeben, und ob das System wirklich sicher ist. Ansonsten wird das ein einsamer Kampf der Follower der Künstler, die sich dann nicht mal das Lied anhören.
Hallo Benny, da kann ich dir nur recht geben. Besser als nichts. Und jetzt gilt es für unsere Favoriten zu stimmen. Und am Abend des Vorentscheid ebenso. Und da dürfen wir ja bis zu 20 Mal anrufen.
Die Chancen stehen gut?
Woran machst du das fest?
Aber gut, es wundert mich nicht.
Beim TikTok Voting hatte man ja für jeden Tag eine Stimme. Hier hat man jetzt eine Stimme pro Tag oder für den gesamt Zeitraum? Ist mir grad etwas unklar. @kompakt wie darf man das nun interpretieren? 🙂
Insgesamt.
Danke Dir. 🙂
Wie bereits vor einigen Wochen gesagt: Ich halte das Online Voting für absoluten Unfug und werde mich dieses Jahr deshalb nicht an der Abstimmung beteiligen. Viel Glück, Frida Gold!
Das Glück werden Frida Gold auch nötig haben, wenn du schon deine Stimmen verweigerst. Immer leiden die Unschuldigen! 😛
Ich? Beschweren? Hast Du das schon mal erlebt? 😉
Einmal ist immer das erste Mal. 😉
Einerseits hat Porsteinn natürlich recht: ich glaube an das Prinzip der Repräsentation d.h. wann immer ich als Individuum für mich eine Entscheidung treffe, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Menschen, die letztlich genauso denken wie ich (und ich fürchte, niemand ist so einzigartig, dass es da niemanden gibt), genau die gleiche Entscheidung treffen.
Auf der anderen Seite habe ich wirklich viele Jahre lang schon aus Prinzip bei solchem Mumpitz wie einer Telefonabstimmung mitgemacht, nicht zuletzt, weil das auch ein Weg ist, den Zuschauern Geld aus der Tasche zu ziehen, aber auch, weil das Verfahren nie wirklich trasparent ist. Es ist völlig legitim, bei sowas nicht mitmachen zu wollen.
Man könnte auch noch das Prinzip der Self-Fulfilling-Prophecy ergänzen. Wenn alle das Online-Voting boykottieren, weil sie denken dass Ikke (oder analog der Act mit der besten Studioversion oder Promo im Vorfeld) das eh schon in der Tasche hat, gewinnt er am Ende erst Recht.
Außerdem: Wer nicht mitmacht, darf sich Ende auch nicht beschweren und wir Deutsche beschweren uns doch so gerne. 😉
Also lasset die Spiele beginnen. Ich finde die Mucke von Hüftgold spricht für sich. Wenn die Zuschauer den wählen, dann ist es halt so. Dann soll man sich auch nicht wundern, wenn Deutschland wieder letzter wird. Ich freue mich jedenfalls auf eine schöne VE und drücke meinen Favoriten die Daumen. Ich werde ganz klar für Lord of The Lost voten, nicht nur das ich ihren Song wirklich gut finde, ich bin absolut beeindruckt mit welcher Fairness und Zuneigung sich diese Band gegenüber ihren Konkurrenten verhalten. Das habe ich so, in dieser Art, noch nicht erlebt. Deswegen vote ich für Sie, natürlich auch weil mir ihr Lied gefällt.
Einzig sinnvolle Votingstrategue aufgrund dieses Verfahrens: die SMS Stimmen NICHT auf unterschiedliche Künstler verteilen sondern alle 20 auf eine Karte setzen!
würde ja auch absolut Sinn machen nur dem/die/denen die 20 zu geben von dem man selbst überzeugt ist, das der/die nach Liverpool gehört(en). Kann ja nur einer der 9 Acts sein. Es fahren ja nicht mehrere. Man muss sich entscheiden. Ich werde da natürlich keine 20mal anrufen, sondern nur genau 1mal in der Sendung und genau 1 mal im Online Voting damit ich anfragen kann, was über ‚mich‘ wo gespeichert wurde 🙂 Da freue ich mich schon drauf!
Dann überbiete ich deine Abstimmung um 18 Stimmen mit 20:2 Das ist unfähr von mir.
ich gönne dem NDR nur ein paar Cents von meinem Geld. 4€ für DAS bescheidene Line-up? No way. Unfair ist es nicht wenn du 20 vergibst, da du ja bis zu 20 vergeben darfst. Könnte ich auch, mache ich aber nicht.
Das habe ich eh noch nie verstanden, wieso Leute in ein und demselben Voting für verschiedene Achts anrufen. Damit relativiert man doch zunächst mal vor allem sein eigenes Voting, da ja nur 1 Act zum ESC fahren kann. Auch wenn es sicher nicht einfach ist – man muss sich entscheiden und möchte man öfters anrufen, diese dann auf einen Act konzentrieren.
Die echten ESC-Fans haben sich mit SIM-Karten eingedeckt, damit kann man dann jeweils 20 Stimmen abgeben. Letzte Woche gab es eine von Penny für 5 EUR mit 5 EUR Einheiten, das sind bei 20 Cent pro SMS 25 Stimmen, hat man noch was für den ESC übrig. Jorge hat das immer so gemacht, vielleicht besucht er uns ja mal wieder und erzählt davon.
Eigentlich ist es doch völlig Wurscht, ob wir den Ballermann-Proll oder die verlorenen Lords ins Verderben schicken – der letzte Platz wirds mit Beiden. Bei den Übrigen sehe ich das etwas anders, aber von denen hat keiner auch nur den Hauch einer Chance. Bin gespannt, wers am Ende wird aber ansehen werde ich mir den Bums sicher nicht.
Ich hätte es auch besser gefunden, wenn man zumindest einen Probenschnipsel oder Ähnliches als Grundlage zum Abstimmen gehabt hätte. Ohne den Auftritt zu sehen, finde ich es schon schwierig. Was ich wiederum gut finde ist, dass man online nur eine Stimme abgeben kann und somit einem Powervoting Steine in den Weg gelegt werden.
Die internationalen Wettbüros ahnen schon nichts Gutes . Germany stürzt bei den Wettquoten ab. Ich weiß, das soll noch nichts heißen. Aber ich habe so ein ungutes Gefühl.
Deutschland steht schon die ganze Zeit da wo Sie jetzt sind .
Schade das man wirklich kein Liveauftritt sieht , da müssen wir Fans ran und unsere Stimmen gut verteilen das …. nicht zuviele Stimmen bekommt .
Aber kann sich ja in der Show auch noch mal drehen , falls einige nicht die beste Show abliefern . Das Onlinevoting geht ja auch nur bis 22 Uhr .
1 Stimme pro Person find ich da auch völlig richtig .
Ich werde auch für Lord of the Lost abstimmen, online als auch an dem Abend. Wir werden ja am Ergebnis sehen,ob Ikke wirklich soviele Stimmen bekommt. Vielleicht geht das ganze ja auch total anders aus. Falls Herr Hüftgold dann wirklich gewinnen sollte,weil er so viele Stimmen bekommen hat,wie viele befürchten,kann ich es nicht ändern. Dann akzeptiere ich das,freue mich hoffentlich über eine tolle Vorentscheidung, werde in Zukunft Lotl und Anica Russo weiter verfolgen und lese hier gerne die Kommentare, wenn der NDR wieder mal einiges auf den Deckel bekommt.
Ich finde Vorab-Voting ohne Kenntnisse der Liveauftritte genauso wenig hilfreich wie die meisten hier, aber ich kann den NDR auch verstehen, dass sie die Radios einbinden wollen. Eine größere Reichweite erreicht man im ganzen ARD-Komplex halt nicht, und so ein interaktives Element ist da sicherlich ganz hilfreich. Mit der Begrenzung auf eine Stimme scheint man auch aus dem letzten Jahr gelernt zu haben. Die Ausgestaltung der Verifizierung bleibt natürlich abzuwarten, aber ich glaube auch nicht, dass da Unmengen an Leuten Energie reinstecken, um das zu umgehen.
Was Powervoting angeht: Ich bleibe dabei, dass das Onlinevoting da keinen großen Unterschied macht. Gerade in dieser Ausgestaltung ist das beim SMS- und Televoting sogar noch viel einfacher. Wer eine große und loyale Fanbase besitzt, hat halt Vorteile in einem VE, das ist nicht zu ändern.
Anmey, es geht ja darum, dass wir nicht wollen dass Leute massenhaft online abstimmen, die sich nicht mal die Mühe machen alle Kandidaten anzuhören, sondern nur möglichst leicht für ihren Star abstimmen wollen. Wenn dann noch die BILD oder RTL groß mit Ikke aufmachen, dann kann man sich das Powervoten am Bildschirm sparen.
Für das Zuschauervoting muss die Fanbase zumindest dazu gebracht werden, am Freitag Abend sich die Sendung anzuschauen.
1. Ein kurzes Video, in dem die Songs vor dem Voting in einer Studio-Version kurz angespielt werden (gehe mal davon aus, dass es wie letztes Jahr gemacht wird) ist natürlich nicht toll. Aber am Ende kann doch auch während der Live-Sendung gevotet werden, wenn man keinen Auftritt gesehen hat. Wenn in der Votingpause die SMS-Nummern per Social Media geteilt werden richtet sich das doch auch nicht nur an TV-Zuschauer. Warum ist das eine hier so verpöhnt, während das andere noch nie thematisiert wurde?
2. Selbst wenn sich deine Befürchtung bewahrheiten sollte, dass Bild und RTL wirklich eine Kampagne fahren (wobei ich nicht verstehe, warum RTL Werbung für eine Konkurrenzsendung machen sollte…) und angenommen Ikke aktiviert dadurch total viele Leute für Online-Voting und Live-Show: Macht die relativ kleine Fanbubble (in der es bestimmt auch den ein oder anderen Ikke-Fan geben wird) dann wirklich noch einen großen Unterschied?
ganz entscheidend ist auch, in welcher Reihung die Acts auf den Senderseiten angeordnet sind. Grundsätzlich ist es so, dass eher Stimmen auf die gehen, die oben stehen, als auf die, die ‚unten‘ stehen, oder gar wenn man für ‚unten‘ stehende scrollen müsste (scroll-Zwang würde die Abstimmungswahrscheinlichkeit für die zu erscrollenden Acts extrem stark reduzieren).. Schätze mal, dass die 9 Teilnehmersongs auf den Senderwebseiten auf einer dem Voting vorgeschalteten Seite in Reihe vorgestellt werden. Hier spielt die Reihung eine GANZ ENTSCHEIDENDE Rolle. Die Reihung den Redaktionen zu überlassen ist falsch und noch dazu geradezu ein Paradebeispiel für Unfairness.
Es ist aber ein Leichtes durch Anwendung eines Zufallsgenerators die Reihung bei jedem Aufruf der Seite für jeden potentiellen Voter neu anzuordnen. DAS wäre das einzig Gerechte. zb eine alphabetische Reihung nach Name oder Songtitel ist nicht gerecht genug. Immer derselbe oben, immer derselbe unten..-> nicht gerecht!. Jeder sollte alle 9 Aufrufe oben stehen bzw unten…Das ist so easy zu machen. Würde ich auch hier für den Blog empfehlen 🙂
Bei 9 Songs ist das voll und ganz egal. Die, die sich da mit E-Mail-Adresse anmelden, um zu voten, wissen eh schon, für was sie abstimmen werden.
Das fände ich in der Tat auch sehr viel besser als beispielsweise eine alphabetische Reihenfolge, ich denke aber nicht, dass die Sender das tatsächlich so machen werden. Ich vermute es wird alphabetisch. Da Anica meine persönliche Favoritin ist, spielte es mir sogar fast in die Karten wenn es alphabetisch wird, aber ich schon dafür dass alles so fair wie möglich gestaltet wird.
@meckienrw
stimme nur zum Teil zu.
wird sicher auch zahlreiche Gelegenheitsvoter geben. Frage ist natürlich schon, wieviele der potentiellen Gelegenheitsvoter von der Vorstellungsseite auf die tatsächliche Votingseite wechseln werden und da dann auch noch ihre Emailadresse angeben. Klar ist, dass ‚Fans‘ den Aufwand eher betreiben werden, als Gelegenheitsvoter. Trotzdem glaub ich, dass es eine beträchtliche Zahl von Gelegenheitsvotern geben wird, bei denen die Reihung eben durchaus zu Buche schlägt. Da spielt ebenfalls das Foto, was gezeigt wird eine ausserordentliche Rolle. Gut gemachte Fotos erhöhen die Clickwahrscheinlichkeit sehr stark. Gelegeneheitsvoter werden eh nicht alle 9 Vorschläge ansehen, sondern nur die, die für sie bildlich auffällig sind oder eben zuoberst angezeigt werden. Gut also natürlich ist es so, dass also ein Song des VEs vorgestellt wird und dann dazu die Webadresse des Votings. Hast schon insofern recht, dass eher wenige auf die Votingseite gehen, weil ihnen der vorgestellte Song so schlecht gefällt (wirds aber vllt auch geben), sondern weil er gefällt. Kommt dann natürlich drauf an welcher Song wie oft und wann vorgestellt wird. Das werde ich kontrollieren. Auch da muss Wettbewerbsgleichheit gelten!
Ich habe lange darüber nachgedacht entschieden, mich nicht am Online-Voting zu beteiligen. Ich habe 2 Favoriten. Patty Gurdy und LOTL stehen bei mir ganz oben auf dem Wunschzettel. Aber ehrlich gesagt, möchte ich die Live-Performance beurteilen und nicht eine Studioversion bzw. einen Videoclip. Also werde ich bis zum 03.03 warten und dann den Act wählen der am besten performt und mich vor allem auch gesanglich (live!) am besten überzeugen kann.
Diese „Spielregeln“ (auch schon bei der Vorauswahl der Acts und im Bezug auf die Zusammensetzung der Juries) klingen immer so willkürlich und jedes Jahr anders. Ich würde gerne mal lesen, was ein Spieletheoretiker oder Mathematiker zum Auswahlverfahren sagen würde. Man hat zwar alle mit im Boot, aber wie die einzelnen Komponenten ausgestaltet, gewichtet und kombiniert werden, das ist nicht wirklich nachvollziehbar, es ist eher so wie „Kochen nach Gefühl“.
Und genau das ist aus meiner Sicht auch gut. Wir reden ja schließlich darum, künstlerische Beiträge zu bewerten, da gibt es kein richtig oder falsch. Mal entscheidet sich das Publikum für den besseren Act mal die Jurys. Mal ist ein Vorentscheid erfolgreicher, mal eine Direktnominierung, in anderen Fällen eine VE-Reihe, in der 28 Songs je dreimal gesungen werden.
Dazu kommt, dass auch das Final-Publikum bzw. die Juries beim ESC nicht immer erwartbare Entscheidungen treffen.
Ich behaupte, da kann man theoretisch bestimmt ganz viel zu bedenken und errechnen, aber am Ende wird nichts davon eine klare Antwort geben, weil die Wirkung von Musik auf Menschen nur unzureichend wissenschaftlich erklärbar ist.
Ich lese hier immer von Power- Voting und meine, Ikke und LotL haben das gar nicht nötig. Weil diese 2 Acts eine große Fangemeinde hinter sich haben und dadurch einen großen Vorsprung beim Onlinevoting aufbauen werden. Die anderen Acts kennt keiner und haben wohl keine große Fangemeinde hinter sich versammelt. Die Frage wird sein, kann man einen möglichen Onlinevorspring durchs Ziel retten?!
Ich werde auf jeden Fall im Online-Voting abstimmen, und zwar für Anica. Ich plädiere auch dafür, dass das online-Voting genutzt wird, auch wenn ich natürlich verstehen kann und selbstverständlich akzeptiere, wenn man das nicht möchte. Ich möchte damit selbstverständlich auch keine Kritik an Leuten üben, die sich dagegen entscheiden. Ich verstehe und stimme zu, dass das online-Voting nicht optimal ist (obwohl ich auch die Intention des NDR dahinter nachvollziehen kann). Jetzt ist das online-Voting nun aber da und wird das Ergebnis mitentscheiden, und dann gebe ich lieber jetzt eine Stimme für einen Act, der mir vor dem Live-Auftritt am besten gefällt und ändere zur Not meine Stimmen per Televote in der Live-Show, als dass ich die Möglichkeit verstreichen lasse, jetzt schon meinen Favoriten zu Supporten, sollte er sich in der Liveshow weiterhin bestätigen. Gerade bei Anica sehe ich die Chance, dass sie im Vorhinein nicht unbedingt zum Online-Favoritenzirkel gehört, in der Liveshow aber extrem zündet (wird sich zeigen ob ich Recht behalte). Da dann aber nur noch das Televoting übrig ist, könnte das Kind schon in den Brunnen gefallen sein, daher möchte ich jede Möglichkeit nutzen. Das klingt ernster als es sollte, bitte lest meinen Kommentar nicht so als würde jetzt für mich die Welt untergehen.
deren Song wird nicht zünden. Warum sollte die Inszenierung es für ihren Song rausreissen und besser funktionieren, wie bei den anderen? Könnte bei ihr ja auch ein Inszenierungsfehlschlag werden. Dass nur einer inszenierungsmäßig sehr hervorstechen wird ist perse ‚unwahrscheinlich‘ bei immerhin ja 9 Acts. 1 gut, alle anderen 8 Nieten? Nö. Wird nicht passieren, ausser es wäre Absicht, was man aber doch wohl ausschliessen kann. Anica wird leider nicht nach Liverpool fahren. Klar musst du für Anica stimmen, weil es für deinen Geschmack ‚das Beste‘ im 9er Feld ist. Obwohl…du legst ja sehr viel Wert auf ‚punkten durch Inszenierung‘. Also der Song für sich stehend als Tonaufnahme trägt nicht genug (bei dir, oder anderen), oder wie meinst das?
Ich gehe natürlich nicht davon aus, dass alle anderen Inszenierungstechnisch eine Vollkatastrophe werden, und natürlich ist Anica auch rein vom Song her meine Favoritin, sonst würde ich nicht für sie stimmen. Und natürlich kann auch Anicas Inszenierung nach hinten los gehen. Wie ich das hier mitbekommen habe, finden viele Anicas Song auch nicht schlecht, reicht aber bei doch vielen dann alleine nicht aus. Ein Song kann aber durch eine sehr gute Inszenierung viel gewinnen, sowohl beim ESC als auch bei den deutschen Zuschauern beim VE. Das muss man nicht gut finden, tatsächlich weiß ich selbst nicht so recht wie gut ich das finde, aber ich sehe es doch sehr stark als wahrscheinlich an, dass Inszenierungen schon oft den Wind gedreht haben (in beide Richtungen. Eine Chanel oder Aminata hätten ohne ihre Inszenierung vermutlich schlechter abgeschnitten, Alvan & Ahez mit einer anderen Inszenierung vermutlich besser). Klar, kann man nicht beweisen und auch nicht sicher wissen, aber sehr stark vermuten. Teilen muss meine Vermutung natürlich niemand. Genauso kann ich nur vermuten, dass Anicas Song sehr stark mit der Inszenierung gewinnen kann, also dass er mehr im Gedächtnis bleibt, bestimmte Elemente mit visueller Unterstreichung mehr Wirkung entfalten usw. und dann vielleicht Leute überzeugen, für die es rein vom Song noch nicht gereicht hätte. Von dem, was ich in ihrem Song höre und im Musikvideo sehe, sehe ich sehr viel Potenzial und Anicas Aussagen in Interviews bestätigen mich da. Das ist natürlich rein subjektiv und nur meine Einschätzung. Sollte ich damit nicht richtig liegen und ihr Auftritt reißt leider nix, werde ich auch für wen anders abstimmen, falls jemand anderes much mehr überzeugt.
ich sehe das iwie anders. Ist halt Geschmackssache. Es gibt gute und schlechte Inszenierungen. Mal hat man Pech und mal kein Glück, oder so. Ich meine auch die anderen Songs eigenen sich hervorragend für auffallende Inszenierungen, könntest doch bei jedem wunders was draus machen, kommt einfach nur auf die zündende Idee an. Inszenierungs-Weltmeister sindse beim NDR aber nicht. Das könnte natürlich auch Anica treffen. Hoffe mal nicht, dass du hoffst, dass die anderen die Inszenierungs A*-Karten zugeteilt bekommen. Hier ist sie, so wie ich es einschätze iwie aber nicht unter den Top 3. Die Lotler, dat Gurdy und uns Ikke haben glaub ich schon was an Abstand herausgearbeitet. Anica eher gleich auf mit Miller, Frida, Lonely Spring und Church. Am stillsten ists iwie derzeit bei Lonely Spring.
Genau, du hast Recht, ist Geschmackssache. Ist rein persönliches Empfinden, dass ich da das größte Potenzial sehe. Ich hoffe, dass aus allen Acts das bestmögliche rausgeholt wird (Ja, auch Ikke 😉) und es eine möglichst (im positiven Sinne!) unterhaltsame Show wird. Ich denke Stand jetzt übrigens auch nicht, dass Anica nach Liverpool fährt, aber NOCH darf ich träumen 😊 Dass sie aktuell eher nicht zum Favoriten-Kreis zu gehören scheint, hatte ich Eingangs ja auch geschrieben. Ich habe aber oft gelesen, dass Anica an sich schon gefällt und viele sehr gespannt auf den Live-Auftritt, daher auch in Teilen mein Eindruck, dass sie in der Liveshow einige noch für sich gewinnen könnte. Aber wie gesagt, alles rein persönlich, ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass ich recht behalte. Ob der NDR hinterher den Songs gerecht wird mit den Inszenierungen werden wir dann sehen (oder ob es zündende Ideen gab). Ich hoffe aber bei allen darauf, und bin bei Anica recht zuversichtlich.
Ganz kurz: Wer denkt sich nur so eine Sch… aus?! Kann der NDR endlich die Person feuern, die sich auf Biegen und Brechen irgendeinen Kokolores ausdenken muss? Niemand, absolut niemand braucht dieses Onlinevoting und was beim Kiddy Dings funktioniert ist auch irrelevant. Wie kommt man auf sowas?!
Ikke wird im Online Voting auch ohne Powervoting einen Vorteil haben. Es wird knapp. Es ist echt traurig, dass wir endlich mal einen guten Vorentscheid haben und der NDR wieder etwas findet um es für deutsche Fans zu versauen. Sollte es Ikke werden muss Deutschland ab 2024 meinetwegen nicht mehr teilnehmen.
Ikke hat natürlich durch seinen im Vergleich zu den anderen 8 Acts viel höheren Bekanntheitsgrad einen ganz entscheidenden Vorteil. Auch ist zb nicht auszuschliessen, dass bekannte Acts aus seinem musikalischen/persönlichen Umfeld die Votingseiten verlinken/posten werden. Solche Connections hätten die anderen alle nicht.
Naja, du hast im Prinzip 21 Stimmen. 1 davon ist die Online-Stimme. Ich denke, es spricht nichts dagegen, diese 1 Stimme schon mal vorab deiner Lieblingskomposition zu spenden. Wir erinnern uns … der ESC ist ein Komponistenwettstreit. Ich denke, das passt schon. Ich werde es jedenfalls so handhaben und mit den 20 ‚Showstimmen‘ bis nach den Auftritten warten. Das kann ich mit meinem Gewissen sehr gut vereinbaren. Blöd wäre nur gewesen, wenn die Masse der Stimmen bereits vorab verteilt werden. Hier hat der NDR aber mit der Begrenzung eine gar nicht mal so schlechte Idee gehabt, auch wenn ich ehrlicherweise gut auf das Onlinevoting hätte verzichten können..
Dieser Text war eigentlich als Antwort an Sebastiann etwas weiter oben gerichtet.
die große Unbekannte ist, wieviele Leute denn am Onlinevoting teilnehmen werden. (natürlich auch wieviele Votes per Televote eingehen werden).
Das werden wir wenn überhaupt erst nach der gefallenen Entscheidung erfahren.
wichtig wird sein wie oft und auch wann die VE Songs in den Sendern gespielt werden und wie intensiv auf die Votingseite hingewiesen wird. In der Hauptsendezeit 6 bis 18 Uhr werden bei klassischen Popwellen ca 1400 Songs pro Woche Abgespielt. Bei WDR2 und NDR2, die keine Popwellen sind, sondern einen hohen Oldie/Katalogsong und Infoanteil haben sind das wahrscheinlich weniger als 1000. Jeder der 9 Songs jeden Tag 1 mal eine Woche lang vorgestellt würden 9*7 = 63 Abspielungen bedeuten. Das wären ja 4% bis 6% des Gesamtvolumens an abgespielten Titeln je Sender. So, (also everybody one a day) wirds wahrscheinlich nicht laufen. Das müsste sich eigentlich auf nem niedrigerem Level abspielen. Umso wichtiger wird die Uhrzeit der Vorstellung sein. Morgens um halb 8 haste zwar Megaquote, aber da geht ja keiner ins Internet und stimmt dann für den gehörten Song. Mittags/Nachmittags/auf Arbeit schon eher.
Mein Mann und ich haben etwa 15 Mail-Adressen.
Die halbe Stunde nehme ich mir, um 15x zu werten und für Ikke zu stimmen.
Ich freue mich dann schon auf die entsetzten Meldungen hier. Es ist ja jetzt schon ein Fest.
Ich hätte auch lieber Anica oder Rene oder Frida Gold in Liverpool, aber man kann nicht alles haben. Dieses Jahr setze ich daher auf volle Eskalation. So.
ui. vergess aber nicht VPN anzuwerfen, sonst wird das mit den 15 Wertungen nichts, da ja sehr wahrscheinlich email und IP kombiniert werden. Votings könnten zwar erstmal durchgehen, dann aber, ohne dass du es erfährst, aussortiert werden.
Auch wenn du aus den von dir genannten Gründen für Ikke stimmen wirst, würde ich doch empfehlen wenigstens auch 1mal für den Song zu stimmen, der dir von den 9 Songs wirklich rein subjektiv am Besten gefällt. Ein so gearteter Abstimm-Kompromiss ist doch an sich auch nicht schlecht.
Denke die werden die IP Adresse speichern. Aber gut nur eine Stimme Online hätte man sich auch sparen können.
Ich habe mal mitbekommen das Ikke nur aus Spaß mitmacht, und das sein Lied überhaupt nicht geeignet wäre für den ESC
Stimmt das?
Wenn ja….
Warum hat dann der NDR ihn in die TikTok Auswahl mit eingezogen.
Wenn der NDR den prominentesten bekannten Bewerber aussortiert hätte, hätte er im Zweifel wieder einen Shitstorm an der Backe gehabt. Außerdem wurde ja eine größere Genrevielfalt gewünscht – da kommt Ikke natürlich auch wie gerufen.
Warum Eskalation? Warum jetzt? Vor einem halben Jahr noch hatten wir alle noch einen Hals auf den NDR. Aber es ist doch jetzt vieles richtig gemacht worden oder geht in die richtige Richtung. Klar geht da noch mehr. Aber jetzt wieder riskieren letzter zu werden? Für was? Und natürlich kann auch Ikke Punkte holen, aber realistisch ist das eher nicht. Mit Ikke in Liverpool hätten wir es verschenkt wieder einen guten Platz zu holen. Jeder kann und soll stimmen für wen er möchte aber hier verstehe ich die Begründung nicht bzw. finde sie sinnlos.
Das liegt aber daran, dass du denkst, dass Ikke Letzter werden würde.
Ich denke das nicht.
Mir persönlich ist die Platzierung ohnehin scheißegal. So ticke ich nicht. Ich hätte gerne wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit für den ESC in Deutschland. Die erreichen wir im Vorfeld nur durch Ikke, weil, machen wir uns nix vor, niemand sich für Patty Gurdy oder so interessiert.
Und zum anderen gehen mir hier die vielen Wortmeldungen, Ikke solle zurückziehen, Ikke soll verhindert werden und so weiter, extrem auf die Nerven. Es ist nicht im Sinne des ESC. Und deswegen hätte ich, weil ich ein kleines Arschloch sein kann, großen Spaß daran zu sehen, wie hier die Ikke-Gegner eskalieren.
Jeder hier weiß schon ziemlich genau für wen er stimmen wird. Nur wenn die Ikke Fans das wissen und tun dann ist das unfair und ergebnisverzerrend. Meinungsvielfalt und Diversität hört offensichtlich für viele hier bei Ikke auf.
das kann man glaub ich so nicht verallgemeinern. Manche werten es als unfair, dass Ikke ‚bekannt‘ ist, die anderen, deren Songs sie lieber mögen aber nicht.
Glaube zudem, dass selbst hier noch gar nicht so viele jetzt schon ganz genau wissen, wen sie wählen werden und auch, wie sie und ob sie ihre bis zu 20 Telvotes panaschieren werden.
Ähm wir wählen auf Basis des Songs. Die Ikke-Fans wegen der Person. Das kann man nicht vergleichen.
Das ist jetzt aber auch wieder eine Verallgemeinerung. Ich habe mehrere Freunde, die solche Lieder total abfeiern und auch tagsüber zuhause und vor allem nüchtern gerne hören. Das muss man nicht verstehen (tu ich auch nicht), aber Ikke ist ein Künstler hier wie jeder andere, der auch normale Fans hat. Vielleicht mit sehr wenig Überschneidung zu ESC-Fans, und sollten seine Fans dann das Voting überrennen ist das für viele in der Bubble ärgerlich, aber müssen wir dann akzeptieren. Der VE ist kein Wettbewerb nur für die Bubble und wir sind auch nicht der Nabel der Welt und vor allem haben wir keinen Anspruch darauf, dass unser Geschmack der bessere wäre (wobei die Bubble sich ja sogar recht selten komplett einig ist).
Das wird Ikke definitiv in die Hände spielen.. verstehe sowas nicht. Ist doch klar, dass durch so ein Vorab-Voting nur die reichweitenstarken Acts profitieren. LOTL und vor allem Ikke werden das für sich nutzen können und Patty Gurdy als eine Fan-Favoritin vllt auch noch. Aber der Rest..